MS Equity GmbH
Selbe AdresseManagementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Michael Stefan Dipl.-Ing. Englert seit 17.1.2017 | Vorsitzender des Vorstands |
Bernhard Bihr seit 17.1.2017 | Vorstandsmitglied |
Helmuth Rudolf Dr. Stahl seit 8.10.2007 | Vorstandsmitglied |
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
ITK Engineering AGKuhardtJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2014 bis zum 31.12.2014Lagebericht für das Geschäftsjahr 2014I. Geschäft und Rahmenbedingungen 1. Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen Die deutsche Wirtschaft zeigte sich im Jahr 2014 in einer soliden Verfassung. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes im Jahresdurchschnitt 2014 um 1,5% höher als im Vorjahr. In den vorangegangenen Jahren war das BIP sehr viel moderater gewachsen (2013 um 0,1% und 2012 um 0,4%). Eine längerfristige Betrachtung zeigt, dass das Wirtschaftswachstum im Jahr 2014 sogar über dem Durchschnittswert der letzten zehn Jahre (2003 bis 2013) von +1,2% lag. Offensichtlich konnte sich die deutsche Wirtschaft auch in einem schwierigen weltwirtschaftlichen Umfeld behaupten und die dadurch bedingten Einbußen vor allem durch eine starke Binnennachfrage kompensieren. Demgegenüber war der deutliche konjunkturelle Aufholprozess in den Jahren 2010 und 2011 (+4,1% beziehungsweise +3,6%) auch ein Reflex auf den massiven wirtschaftlichen Einbruch im Rahmen der Finanz- und Wirtschaftskrise (mit einem Rückgang von 5,6% im Jahr 2009). Das war der stärkste wirtschaftliche Einbruch der Nachkriegszeit, der auch im internationalen Vergleich relativ hoch ausgefallen war. Die Angaben zur Konjunkturentwicklung geben den Kenntnisstand bei Aufstellung des Jahresabschlusses wieder und basieren auf veröffentlichten ökonomischen Daten. 2. Geschäft und Rahmenbedingungen bei der ITK Engineering AG a) Geschäftsverlauf Im Geschäftsjahr 2014 galt es die Defizite des Geschäftsjahres 2013 mit seinen Sondereffekten zu überwinden und zu einer Performance der Vorjahre zurückzukehren. Die temporären Reibungsverluste durch die Anpassungen in der Organisationsstruktur aufgrund des Wachstums wirkten sich im Laufe des Geschäftsjahres positiv aus. Außerdem beeinträchtigte die zusätzliche organisatorische Belastung durch den Bau und den Bezug des neuen Firmengebäudes in Rülzheim die Performance im Geschäftsjahr 2014 kaum noch. Die geringe Auslastung in 2013 konnte vor allem im zweiten Halbjahr 2014 wieder auf Vorvorjahresniveau gesteigert werden. Somit konnte das geplante Umsatzziel im Geschäftsjahr erreicht werden. Das Kostenziel konnte im Geschäftsjahr nicht erreicht werden, was zu einem Ergebnis führte, welches hinter den Erwartungen zurück geblieben ist. Dennoch wurde ein deutlich positives Ergebnis erzielt. Es zeigt, dass es sich beim vorangegangenen Geschäftsjahr um ein Übergangsjahr handelte, welches durch unterschiedlichste Sondereffekte geprägt war, die im Laufe des Geschäftsjahres 2014 größtenteils überwunden werden konnten. b) Umsatz und Ergebnisentwicklung Die Betriebsleistung hat sich im Jahr 2014 gemäß Plan entwickelt und konnte gegenüber dem Vorjahr um 24,5 v. H. auf TEUR 63.350 gesteigert werden. Das Betriebsergebnis lag zum Stichtag bei TEUR 1.604. Im Geschäftsjahr 2014 wurde ein Jahresüberschuss von TEUR 775 erwirtschaftet. c) Investitionstätigkeit Im Jahr 2014 sind im Wesentlichen Investitionen in Betriebs- und Geschäftsausstattung TEUR 712 vorgenommen worden. Im wesentlich wurde hier in neue EDV-Hardware und Gegenstände für die Büroeinrichtung für das Verwaltungsgebäude in Rülzheim investiert. d) Personal Im Jahr 2014 konnte der aus 2013 resultierende Personalüberhang kompensiert werden. Dies schlägt sich auch in der Zahl der Neuzugänge nieder. Im Geschäftsjahr sind 87 (im Vorjahr 125) Neuzugänge zu verzeichnen. Das Geschäftsjahr war durch eine im Vergleich zu den Vorjahren etwas höhere aber vergleichsweise immer noch sehr niedrige Mitarbeiterfluktuation geprägt. Der Personalstand entwickelte sich planmäßig. Im Jahresdurchschnitt konnten insgesamt an allen Standorten 661 Ingenieure und 70 Angestellte in der Verwaltung und im Vertrieb beschäftigt werden. Neben regelmäßigen Kundenzufriedenheitsanalysen werden jährlich auch Mitarbeiterzufriedenheitsumfragen durchgeführt. Durch unsere familiäre Firmenkultur in Verbindung mit einem mitarbeiterbezogenen Führungsstil wird eine hohe Mitarbeiterzufriedenheit erreicht. Dies führt nachhaltig zu einer sehr geringen Fluktuationsrate. Durch eine effiziente Führungsstruktur und regelmäßige Mitarbeitergespräche werden frühzeitig mögliche Indizien einer erhöhten Fluktuation erkannt und geeignete Gegenmaßnahmen eingeleitet. Durch die organisatorische Trennung von Projekt- und Personalverantwortung wird eine konsequente Mitarbeiterbindung und -entwicklung verfolgt, deren Ziel es ist, Mitarbeiterpotentiale frühzeitig zu erkennen und zu fördern. Unsere Mitarbeiter sollen sich zielgerichtet nach ihren individuellen Neigungen und Interessen entwickeln. Eine entsprechende Karrieresystematik wurde implementiert. Mehrere Karrierewege eröffnen engagierten Mitarbeitern die Möglichkeit, nach erfolgter Qualifizierung unterschiedlichste Führungsaufgaben zu übernehmen. e) Betriebsstätten Die Gesellschaft hat ihren Sitz in Kuhardt in der Südpfalz, die Firmenzentrale befindet sich im benachbarten Rülzheim. Darüber hinaus werden Betriebsstätten in Marburg, München, Stuttgart, Braunschweig und in Frankfurt am Main unterhalten. Außerdem wurden in Ingolstadt neue Büroflächen in Betrieb genommen. II. Lage der Gesellschaft 1. Ertragslage Im Geschäftsjahr 2014 hat das Unternehmen einen Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 775 (i. Vj. Jahresfehlbetrag TEUR -1.454) erwirtschaftet. Das Betriebsergebnis hat sich um TEUR 3.090 auf TEUR 1.604 erhöht. Die Personalaufwandsquote hat sich gegenüber dem Vorjahr um 4,4 %-Punkte auf 76,9 v. H. vermindert. Die Eigenkapitalrentabilität beträgt 7,2 v. H. (i. Vj. -13,1 v. H.). 2. Vermögenslage Die Bilanzsumme hat sich gegenüber dem Vorjahr um TEUR 3.077 erhöht. Die Liefer- und Leistungsforderungen haben sich stichtagsbezogen erhöht (TEUR 1.558), dagegen hat sich der Saldo aus sonstigen Vermögensgegenständen und Rechnungsabgrenzungsposten verringert (TEUR 1.140). Das gezeichnete Kapital beträgt zum Bilanzstichtag wie im Vorjahr TEUR 199. Die Eigenkapitalquote beträgt im Berichtsjahr 42,1 v. H. (i. Vj 44,3 v. H.). Die Rückstellungen haben sich insgesamt erhöht (TEUR 366). Die Erhöhung steht im Wesentlichen im Zusammenhang mit höheren Personalrückstellungen. 3. Finanzlage Der Finanzmittelfonds zum Bilanzstichtag beträgt TEUR 3.754 (i. Vj. TEUR 605) und setzt sich wie folgt zusammen:
Der Finanzmittelfonds hat sich gegenüber dem Vorjahr erhöht (TEUR 3.149). Die Kapitalflussrechnung ergibt über die finanzielle Entwicklung folgenden Aufschluss:
Liquidität war durch Guthaben und ausreichende Kreditlinien bei Kreditinstituten jederzeit vorhanden. III. Chancen und Risikobericht 1. Risikobericht Gesamtwirtschaftliche Risiken Die Umsatzentwicklung der Gesellschaft ist stark abhängig von der Auftragsvergabe von Unternehmen aus dem Automobilsektor. Im Geschäftsjahr wurden 78,8 v. H. vom Umsatz im Automobilsektor erzielt. Größere Umsatzrückgänge könnten nur begrenzt durch Kosteneinsparungen aufgefangen werden. Diesem Risiko wird mit einer flexiblen Personal- und Wareneinsatzplanung entgegengewirkt. Das im letzten Geschäftsjahr neu eingeführte Mitarbeiter-Recruiting konnte sich im aktuellen Geschäftsjahr bewähren. Finanzwirtschaftliche Risiken Die Kunden der ITK Engineering AG sind im Wesentlichen Unternehmen aus der Automobilbranche (78,8 v. H. des Umsatzes) und Medizintechnik (12,6 v. H. des Umsatzes). Die Adressausfallrisiken sind bedingt durch die Kundenstruktur gering. Die Liquiditätslage der Gesellschaft hat sich im Vergleich zum Vorjahr verbessert. Die Liquidität war durch Guthaben und ausreichende Kreditlinien bei Kreditinstituten während des Geschäftsjahres vorhanden. Zu den bei ITK Engineering bestehenden Finanzierungsinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen sowie das Leasing bzw. Mieten von unbeweglichen und beweglichen Vermögensgegenständen. Ziel des Finanz- und Risikomanagements wird es auch weiterhin sein, die Gesellschaft gegen finanzielle Risiken jeglicher Art abzusichern. Bei dem Finanzierungsmanagement verfolgt die Gesellschaft, wie in den vergangenen Jahren, eine konservative Risikopolitik. Operative Risiken Ein Forderungsausfallrisiko gegenüber unseren Kunden ist unwahrscheinlich und nicht zu erwarten. Daher besteht keine Notwendigkeit für eine Kreditversicherung auf unsere Forderungen. Das Risikomanagement stützt sich auf ein permanentes und durchgängiges Finanz- und Projektcontrolling mittels ERP-System und somit auf eine systemseitige Informationsbeschaffung und Informationsverarbeitung und Bereitstellung einer transparenten und konsistenten Berichterstattung zur zielorientierten Unterstützung der Geschäftsleitung und Führungskräfte. Außerdem werden die Projektfortschritte wöchentlich ermittelt und in entsprechenden Reviews hinsichtlich Termine, Qualität und Kosten überprüft. Für eventuelle Haftungsansprüche besteht eine entsprechende Haftpflichtversicherung für Personen-, Sach- und Vermögensschäden. 2. Chancenbericht Chancen der künftigen Entwicklung Die ITK Engineering AG ist sowohl innerhalb der Automobilbranche als auch über Diversifizierung in anderen Branchen breit aufgestellt, was in Krisenzeiten einen deutlichen Wettbewerbsvorteil darstellt und auch für Sicherheit und Stabilität innerhalb unseres Unternehmens sorgt. Dies wurde durch die letzte Krise 2009/2010 mehr als bestätigt. Die Projektanfragen aus der Automobilindustrie und der Medizintechnik werden sich auf ähnlichem Niveau wie im Berichtsjahr in 2015 stabilisieren. In weiteren Non-Automotive Branchen erwarten wir 2015 ein stärkeres Wachstum. Nichtsdestotrotz bieten insgesamt die "Elektromobilität" sowie die Trends in der automobilen Entwicklung (Elektrifizierung, (Teil-) Automatisiertes Fahren, Vernetzung) mit Querschnittsthemen wie "Safety" und "Security" auch in 2015 und den Folgejahren ein interessantes Wachstums- und Entwicklungspotential. Gutes Geschäftspotential sehen wir auch in automotive-nahen Branchen, wie Land- und Baumaschinen sowie mittelfristig im Schienenverkehr. Wir gehen davon aus, dass sich die Entwicklungskapazitäten in der Automobilindustrie weiter auf hohem Niveau bewegen werden. Kraftstoffsparende und alternative Antriebskonzepte, Assistenz- und Sicherheitssysteme, Telematikanwendungen und Car Connectivity sowie die Trends hin zum automatisierten Fahren werden nachhaltig hohe Entwicklungsressourcen erfordern, welche die Automobilhersteller nur gemeinsam mit ihren Entwicklungspartnern bereitstellen können. Ein wesentlicher Teil der automotiven Entwicklungsaktivitäten entfällt hierbei auf die Software. Die Softwareentwicklung wird zunehmend zu einem dominierenden Faktor in der gesamten Wertschöpfungskette der Automobilindustrie und wird über kurz oder lang auch zu einem marken- und produktdifferenzierenden Merkmal im Automobil. Für die kommenden Jahre ist eine deutliche Fokussierung der Automobilhersteller auf alternative Antriebskonzepte zu erwarten. Dieser Trend zur Hybridisierung und Elektrifizierung der Fahrzeuge (Antriebsstrang, Lenkung, Bremsen, etc.) und insgesamt das Thema Elektromobilität stellt für die kommenden 10 Jahre eine große technische Herausforderung dar, welche zu einem weiteren Auftragswachstum in unserem Geschäftsbereich Automotive führen wird. Dies gilt ebenfalls für die Entwicklung bzw. Weiterentwicklung von Fahrerassistenzsystemen und aktiven Sicherheitssystemen. Das Ziel des automatisierten bzw. teilautomatisierten Fahrens in Verbindung mit kamerabasierten, bildverarbeitenden Systemen verstärkt diesen Trend und bietet Entwicklungspotential. Ein wesentlicher Aspekt für den weiteren Ausbau unserer Geschäftsaktivitäten und die Weiterentwicklung unseres Unternehmens stellt die Zufriedenheit und Motivation unserer Mitarbeiter dar. Es gilt, die Fluktuation weiterhin auf einem geringen Niveau zu halten und die Mitarbeiterbindung zum Unternehmen weiter zu festigen. Die intensiven Bemühungen zur Rekrutierung qualifizierter Mitarbeiter werden weitergeführt. Darüber hinaus werden wir weiter diversifizieren und uns verstärkt auch auf die Medizintechnik und andere Branchen wie Land- und Baumaschinen sowie Schienenfahrzeuge konzentrieren, um langfristig die Abhängigkeit von der Automobilindustrie zu reduzieren. Für die weitere Geschäftsentwicklung sehen wir am Markt ausgezeichnete Chancen. Nicht nur über die Nachfrage nach unseren Leistungen, sondern auch über unser erfolgreiches und effizientes Mitarbeiter-Recruiting wird sich auf absehbare Zeit der Erfolg definieren. Aufgrund der aktuellen wirtschaftlichen Situation sowie der allgemeinen Prognosen wollen wir an unserer Wachstumsstrategie festhalten. Wir stellen auch weiterhin hochqualifizierte Mitarbeiter für alle Geschäftsbereiche und Standorte ein. Wir rechnen 2015 mit einem Jahresumsatz von EUR 72 Mio. und einem Betriebsergebnis von ca. EUR 6,4 Mio. 3. Gesamtaussage Vor dem Hintergrund des enormen Entwicklungsbedarfs in der Automobilbranche in den kommenden Jahren sehen wir uns für die Bewältigung der künftigen Risiken gut gerüstet. Risiken, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden könnten, sind derzeit nicht erkennbar. IV. Nachtragsbericht Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres im Sinne des § 289 Abs. 2 Nr. 1 HGB sind nicht eingetreten.
Kuhardt, den 29. Juni 2015 gez. Michael Englert, Vorstandsvorsitzender gez. Dr. Helmuth Stahl, Mitglied des Vorstands Bilanz zum 31. Dezember 2014AKTIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2014
Anhang für das Geschäftsjahr 2014I. Allgemeine Angaben Der Jahresabschluss der ITK Engineering AG, Kuhardt, für das Geschäftsjahr 2014 ist gemäß den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) und des Aktiengesetzes (AktG) aufgestellt worden. Die Gliederung der Bilanz erfolgte gemäß § 266 Abs. 2 und 3 HGB; für die Gewinn- und Verlustrechnung ist das Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB in Verbindung mit § 158 AktG angewandt worden. Die Gesellschaft ist eine große Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 3 HGB. Im Berichtsjahr werden die im Vorjahr unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen ausgewiesenen Fremdleistungen (TEUR 3.306; i. Vj. TEUR 3.185) unter den Aufwendungen für bezogene Leistungen ausgewiesen. II. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze 1. Immaterielle Vermögensgegenstände Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen, über eine Nutzungsdauer von drei und fünf Jahren abgeschrieben worden. Im Jahr der Anschaffung ist die Abschreibung zeitanteilig vorgenommen worden. 2. Sachanlagen Die Zugänge sind zum Anschaffungspreis zuzüglich Anschaffungsnebenkosten abzüglich Anschaffungskostenminderungen angesetzt worden. Die Vermögensgegenstände sind planmäßig nach der linearen Methode über eine Nutzungsdauer von drei bis 20 Jahren abgeschrieben worden. Die Zugänge sind gemäß § 7 Abs. 1 Satz 4 EStG zeitanteilig abgeschrieben worden. Die geringwertigen Anlagegüter, deren Anschaffungskosten nicht mehr als EUR 410,00 betragen haben, sind im Zugangsjahr in voller Höhe abgeschrieben worden. Für angeschaffte abnutzbare bewegliche Vermögensgegenstände des Anlagevermögens, deren Anschaffungskosten EUR 150,00 aber nicht EUR 1.000,00 überstiegen haben, ist gemäß § 6 Abs. 2a EStG im Jahr 2010 ein Sammelposten gebildet worden, der im Wirtschaftsjahr der Bildung und den folgenden vier Wirtschaftsjahren mit jeweils einem Fünftel gewinnmindernd aufgelöst wurde. 3. Finanzanlagen Die Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten bzw. mit dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt worden. Im Berichtsjahr sind außerplanmäßige Abschreibungen in Höhe von EUR 345.000,00 vorgenommen worden. 4. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind zum Nennwert unter Berücksichtigung einer 0,5%igen Pauschalwertberichtigung angesetzt worden. 5. Sonstige Vermögensgegenstände Die sonstigen Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt worden. Die unter den sonstigen Vermögensgegenständen ausgewiesenen Darlehen werden mit 3,0 v. H. bzw. 3,5 v. H. verzinst. 6. Flüssige Mittel Die flüssigen Mittel sind zum Nennbetrag angesetzt worden. 7. Aktiver Rechnungsabgrenzungsposten Die geleisteten Aufwendungen für zukünftige Zeiträume sind zeitanteilig abgegrenzt worden. 8. Gezeichnetes Kapital Das gezeichnete Kapital ist zum Nennbetrag angesetzt worden. 9. Kapitalrücklage Die Kapitalrücklage ist zum Nennbetrag angesetzt worden. Ausgewiesen wird eine Kapitalrücklage gemäß § 272 Abs. 2 Nr. 1 HGB. 10. Rückstellungen Die Rückstellungen sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages gebildet worden. 11. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt worden. 12. Währungsumrechnung Die Umrechnung von Geschäftsvorfällen in fremder Währung erfolgte mit dem Devisen-Mittelkurs am Entstehungstag. Die Bilanzposten in fremder Währung sind mit diesen Kursen bzw. mit dem niedrigeren Kurs am Abschlussstichtag umgerechnet bzw. bewertet worden. III. Angaben zur Bilanz 1. Anlagevermögen Zur Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2014 verweisen wir auf den Anlagespiegel. 2. Gezeichnetes Kapital Das gezeichnete Kapital beträgt EUR 198.750,00 und ist in voller Höhe eingezahlt. Es besteht aus 19.875 vinkulierten Namensaktien zu einem Nennwert von EUR 10,00 pro Aktie. 3. Bilanzgewinn In dem ausgewiesenen Bilanzgewinn ist ein Gewinnvortrag in Höhe von EUR 10.124.607,51 enthalten. 4. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Rückstellungen für Überstunden (TEUR 2.273), noch nicht genommenen Urlaub (TEUR 1.024) sowie Gewährleistungen (TEUR 156). 5. Verbindlichkeiten Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten ergeben sich aus folgender Übersicht:
IV. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung 1. Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse werden in folgenden Ländern erzielt:
Branchenbezogen sind die Umsatzerlöse wie folgt erzielt worden:
2. Periodenfremdes Ergebnis Das periodenfremde Ergebnis setzt sich wie folgt zusammen:
3. Erträge/Aufwendungen aus der Währungsumrechnung In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus der Währungsumrechnung in Höhe von EUR 24.942,16 enthalten. In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Aufwendungen aus der Währungsumrechnung in Höhe von EUR 25.369,52 enthalten. 4. Aktive latente Steuern Die aktiven latenten Steuern resultieren im Wesentlichen aus unterschiedlichen Nutzungsdauern beim Anlagevermögen sowie bei den sonstigen Rückstellungen hinsichtlich der zukünftigen Preis, und Kostensteigerungen für Urlaubstage und Überstunden. Die aktiven latenten Steuern verteilen sich auf folgende Positionen:
Es erfolgte eine Bewertung mit einem Steuersatz in Höhe von 30 v. H. Zum Bilanzstichtag betragen die aktiven latenten Steuern EUR 35.869,00. V. Sonstige Angaben 1. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen für das Folgejahr setzen sich zum Bilanzstichtag im Wesentlichen wie folgt zusammen:
2. Arbeitnehmer Im Geschäftsjahr 2014 waren durchschnittlich 731 Arbeitnehmer beschäftigt . Davon entfallen auf
3. Gesamthonorar des Abschlussprüfers Das Gesamthonorar für den Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr 2014 beträgt TEUR 15 und betrifft ausschließlich Abschlussprüfungsleistungen. 4. Organe Zum Vorstand waren im Geschäftsjahr 2014 die Herren - Michael Englert, Dipl.-Ing., (Vorsitzender) und - Dr. Helmuth Stahl, Dipl.-Ing., bestellt. Herr Englert ist alleinvertretungsberechtigt und Herr Dr. Stahl vertritt die Gesellschaft gemeinsam mit einem Vorstandsmitglied oder in Gemeinschaft mit einem Prokuristen. Beide Vorstände sind von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Dem Aufsichtsrat gehörten im Geschäftsjahr 2014 an: - Herr Josef Würth, Pensionär, (Vorsitzender des Aufsichtsrats); - Frau Rita Vialon, Wirtschaftsprüferin/Steuerberaterin, (stellvertretende Vorsitzende des Aufsichtsrats); - Herr Christian Otto, Rechtsanwalt. Die dem Aufsichtsrat gewährten Aufwandsentschädigungen haben im Geschäftsjahr 2014 TEUR 4 betragen. 5. Gewährte Kredite an Mitglieder des Geschäftsführungsorgans Zum Bilanzstichtag besteht eine Forderung in laufender Rechnung an ein Vorstandsmitglied aus einem kurzfristigen Kredit in Höhe von TEUR 24. 6. Ergebnisverwendungsvorschlag Der Hauptversammlung wird vorgeschlagen, den sich aus Gewinnvortrag von EUR 10.124.607,51 und Jahresüberschuss von EUR 774.606,37 ergebenden Bilanzgewinn von EUR 10.899.213,88 auf neue Rechnung vorzutragen.
Kuhardt, den 31. März 2015 gez. Michael Englert, Vorstandsvorsitzender gez. Dr. Helmuth Stahl, Mitglied des Vorstands Entwicklung des Anlagevermögens 2014
Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der ITK Engineering AG, Kuhardt, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2014 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Frankfurt am Main, den 6. Juli 2015 ATCon
Aktiengesellschaft
gez. Prof. Dr. Manfred Lorch, Wirtschaftsprüfer gez. Franz-Josef Hans, Wirtschaftsprüfer Bericht des AufsichtsratsSehr geehrte Damen und Herren, im abgelaufenen Geschäftsjahr 2014 haben wir uns mit der Lage, den Perspektiven und der strategischen Ausrichtung der Gesellschaft befasst. Wir haben den Vorstand bei der Leitung des Unternehmens beraten und seine Geschäftsführung entsprechend den nach Gesetz und Satzung obliegenden Aufgaben überwacht. Der Vorstand hat uns in unseren Sitzungen durch schriftliche und mündliche Berichte über den Geschäftsverlauf und die wirtschaftliche Lage der Gesellschaft unterrichtet. Das Geschäftsjahr 2014 war gekennzeichnet durch eine Restrukturierung der Geschäftsaktivitäten mit dem Ziel die Profitabilität des Unternehmens zu verbessern. Sitzungen des Aufsichtsrats Im Geschäftsjahr 2014 fanden insgesamt zwei Aufsichtsratssitzungen statt, an denen jeweils alle Aufsichtsratsmitglieder teilgenommen haben. In unseren Sitzungen haben wir uns anhand mündlicher und schriftlicher Berichte des Vorstands ausführlich mit der wirtschaftlichen Lage des Unternehmens, dem Geschäftsverlauf, der Geschäftspolitik, der Investitions- und Finanzpolitik sowie der Chancen und Risikolage befasst und darüber mit dem Vorstand beraten. In der Sitzung vom 07. Juli 2015 wurde der Jahresabschluss 2014 festgestellt. Jahresabschluss Die ATCon Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Frankfurt hat den Jahresabschluss der ITK Engineering AG zum 31. Dezember 2014 geprüft und mit dem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehen. Die Abschlussunterlagen und die Prüfungsberichte wurden allen Aufsichtsratsmitgliedern zugestellt. Sie waren Gegenstand intensiver Beratung in der Bilanzsitzung des Aufsichtsrats am 07.07.2015. An diesen Erörterungen nahm der Abschlussprüfer teil. Er berichtete über die wesentlichen Ergebnisse der Prüfung und stand für ergänzende Auskünfte sowie für die Beantwortung von Fragen zur Verfügung. Nach dem Ergebnis der Prüfung, der vom Vorstand und Abschlussprüfer vorgelegten Unterlagen, erheben wir keine Einwände und schließen uns dem Ergebnis der Abschlussprüfung durch die ATCon AG an. Wir billigen den vom Vorstand aufgestellten Jahresabschluss der ITK Engineering AG zum 31. Dezember 2014; der Jahresabschluss der ITK Engineering AG ist damit festgestellt. Die ITK Engineering AG hat nach einem negativen Ergebnis im Vorjahr, in 2014 wieder ein positives Ergebnis erzielt. Der Aufsichtsrat spricht dem Vorstand und allen Mitarbeitern für ihren Einsatz und die erfolgreiche Arbeit im abgelaufenen Geschäftsjahr seinen Dank und seine Anerkennung aus.
Rülzheim, im Juli 2015 Der Aufsichtsrat gez. Josef Würth, Vorsitzender ErgebnisverwendungsvorschlagDer Hauptversammlung wird vorgeschlagen, den sich aus Gewinnvortrag von EUR 10.124.607,51 und Jahresüberschuss von EUR 774.606,37 ergebenden Bilanzgewinn von EUR 10.899.213,88 auf neue Rechnung vorzutragen. ErgebnisverwendungsbeschlussAuszugsweise Abschrift aus dem Protokoll zur Hauptversammlung der ITK Engineering AG am 07.07.2015 14:30-15:30 Uhr in den Räumen der ITK Engineering in Rülzheim TOP 6 Feststellung des Jahresabschlusses und Gewinnverwendung 2014 Der Jahresabschluss 2014 wird von der Hauptversammlung einstimmig festgestellt. Der Vorstand schlägt vor, keine Dividende auszuzahlen. Die Hauptversammlung stimmt dem Vorschlag des Vorstandes einstimmig zu. Angabe nach § 328 Abs. 1 Nr. 1 Satz 2 HGBDer Jahresabschluss ist am 7. Juli 2015 genehmigt bzw. gebilligt worden. |
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