C.E.P.L. Wiesbaden GmbHLiquidiert

76726 Germersheim, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Wiesbaden HRB 7990
Vorher
Lancaster Group Logistik GmbH
Eingetragen
31.7.1985
Branche
Großhandel mit kosmetischen Erzeugnissen und KörperpflegemittelnTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von kosmetischen Erzeugnissen, Körperpflegemitteln, Putz- und ReinigungsmittelnHerstellung von Körperpflegemitteln und Duftstoffen
Gegenstand
Logistische Aktivitäten aller Art, insbesondere von Parfümerie-, Kosmetikund Körperpflegeerzeugnissen aller Art im In-und Ausland.

Historie

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Management

NameRolle
Jean-Luc Duquesne
seit 30.4.2012
Geschäftsführer
Patrick Dupont
seit 30.4.2012
Geschäftsführer
Gerd Freimund
seit 6.6.2003
Prokura
Geschäftsführer

Konzern- und Jahresabschlüsse

C.E.P.L. Wiesbaden GmbH

Wiesbaden

Jahresabschluss zum 31. August 2012 und Lagebericht

Bilanz

Bilan au 31 Aout 2012

AKTIVA

  Berichtsjahr Vorjahr
Actif EURO EURO EURO
A. Anlagevermögen      
Actif immobilisé      
I. Immaterielle Vermögensgegenstände      
Softwarelizenzen   7,00 368,00
II. Sachanlagen      
Immobilisations corporelles      
1. Technische Anlagen und Maschinen 16.836,00   15.466,00
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 401.885,00 418.721,00 487.709,00
B. Umlaufvermögen      
Actif circulant      
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände      
Créances et autres éléments de l'actif circulant      
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 1.749.361,00   1.760.759,54
Créances clients      
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als 1 Jahr: € 0,00 (Vorjahr: € 0,00)      
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 5.570.025,46   5.642.016,83
Créances envers des sociétés liées      
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als 1 Jahr: € 0,00 (Vorjahr: € 0,00)      
3. Sonstige Vermögensgegenstände 1.729.687,87 9.049.074,33 524.841,80
Autres éléments de l'actif circulant      
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als 1 Jahr: € 0,00 (Vorjahr: € 0,00)      
II. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten   208.826,83 222.705,45
Disponibilités      
C. Rechnungsabgrenzung      
Comptes de régularisation      
Aktive Rechnungsabgrenzung   20.600,74 39.488,16
Délimitation de compte actif      
Bilanzsumme Aktiva   9.697.229,90 8.693.354,78

Passif

     
  Berichtsjahr Vorjahr
  EURO EURO EURO
A. Eigenkapital      
Capitaux propres      
I. Gezeichnetes Kapital 281.250,00   281.250,00
II. Gewinnvortrag 106.135,22   106.135,22
III. Gewinnrücklage 217.000,00   217.000,00
IV Jahresüberschuss 525.954,63 1.130.339,85 785.583,73
B. Rückstellungen      
Provisions      
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 1.449.963,02   1.708.596,44
2. Steuerrückstellungen 53.245,74   53.245,74
3. Sonstige Rückstellungen 6.175.073,08 7.678.281,84 4.619.995,02
C. Verbindlichkeiten      
Dettes      
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 135,87   1.429,89
Dettes auprès des établissements de crédit      
davon mit einer Restlaufzeit bis zu 1 Jahr: € 135,87 (Vorjahr: € 1.429,89)      
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 700.542,02   733.051,62
Dettes fournisseurs      
davon mit einer Restlaufzeit bis zu 1 Jahr: € 700.542,02 (Vorjahr: € 733.051,62)      
3. Verbindlichkeiten gegen verbundene Unternehmen 86.434,26   73.091,85
Dettes envers des sociétés liées      
davon gegenüber Gesellschafter: € 1.045,28 (Vorjahr: € 1.045,28)      
davon mit einer Restlaufzeit bis zu 1 Jahr: € 86.434,26 (Vorjahr: € 73.091,85)      
4. Sonstige Verbindlichkeiten 101.496,06 888.608,21 113.975,27
Autres dettes      
davon aus Steuern: € 95.055,55 (Vorjahr: € 108.737,00)      
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: € 608,57 (Vorjahr: € 69,37)      
davon mit einer Restlaufzeit bis zu 1 Jahr: € 101.496,06 (Vorjahr: € 113.975,27)      
Bilanzsumme Passiva   9.697.229,90 8.693.354,78

Total passif

Gewinn- und Verlustrechnung

Compte de résultats pour la période du 01 septembre 2011 au 31. aout 2012

  Berichtsjahr Vorjahr
  EURO EURO EURO
1. Umsatzerlöse   15.823.775,43 16.108.683,15
Chiffre d' affaires      
2. Sonstige betriebliche Erträge   1.005.159,09 40.034,00
Autres produits d'exploitation      
3. Aufwendungen für bezogene Waren und Leistungen   -2.146.617,37 -2.376.163,46
Autres charges externes      
4. Personalaufwand      
Frais de personnel      
a) Löhne und Gehälter -5.704.032,88   -4.983.992,81
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für -962.157,49 -6.666.190,37 -854.322,56
Altersversorgung und für Unterstützung,      
davon für Altersversorgung: € 6.072,19 (Vorjahr: € 64.818,70)      
5. Abschreibungen   -161.520,27 -160.832,66
Auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen      
Amortissements et provisions      
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen   -6.951.211,45 -6.566.967,63
Autres charges d'exploitation      
7. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge   30.955,45 50.012,22
Autres intérêts et produits assimilés      
davon aus verbundenen Unternehmen: € 26.680,24 (Vorjahr: € 35.412,05)      
dont de sociétés liées € 26.680,24 (année prec. € 35.412,05)      
8. Sonstige Zinsen und ähnliche Aufwendungen   -175.041,00 -167.939,11
Autres intérêts et charges assimilés      
davon an verbundene Unternehmen: € 0,00 (Vorjahr: € 388,60)      
dont vers sociétés liées € 0,00 ( année prec. € 388,60)      
davon aus der Aufzinsung von Rückstellungen: € 175.041,00 (Vorjahr: € 167.881,00)      
9. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit   759.309,51 1.088.511,14
Résultat courant      
10. Außerordentliche Aufwendungen -208.677,00   -354.243,00
Charges exceptionnelles      
11. Außerordentliches Ergebnis -208.677,00 -208.677,00 -354.243,00
Résultat exceptionnel      
12. Steuern vom Einkommen und Ertrag   -23.672,00 51.914,52
Impôts sur les bénéfices et les produits      
13. Sonstige Steuern   -1.005,88 -598,93
Autres impôts      
14. Jahresüberschuss   525.954,63 785.583,73

Bénéfice de l'exercice

Anhang

Angaben zur Bilanzierung und Bewertung einschließlich der Vornahme steuerrechtlicher Maßnahmen

Erleichterungen:

Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft i.S.v. § 267 Abs. 2 HGB.

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Der Jahresabschluss der C.E.P.L. Wiesbaden GmbH wurde auf der Grundlage der Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Handelsgesetzbuches in der Fassung nach Verabschiedung des BilMoG sowie unter Beachtung der ergänzenden Regelungen des GmbH-Gesetzes aufgestellt.

Die Aufstellung erfolgte unter der Annahme der Nicht-Fortführung des Unternehmens.

Anlagevermögen

Die immateriellen Vermögensgegenstände und das Sachanlagevermögen wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände und entsprechend steuerlichen Vorschriften linear (und bis 31.12.2007 auch degressiv) vorgenommen. Die zugrunde gelegten Nutzungsdauern betragen für immaterielle Wirtschaftsgüter 3 Jahre und für Sachanlagen 3-10 Jahre. Eine Bewertung des Anlagevermögens zum Liquidationswert ist nicht erfolgt, da eine Erklärung der C.E.P.L. Ozoir SAS vorliegt, die Vermögensgegenstände im Falle der Schließung zum Restbuchwert zu übernehmen.

Für bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens mit Anschaffungskosten zwischen € 150,00 und € 1.000,00 wurde ein Sammelposten i.S.d. § 6 Abs. 2 EStG gebildet, wenn der Zugang nach dem 01.01.2008 und vor dem 01.01.2010 erfolgte. Der Sammelposten wird linear über fünf Jahre erfolgswirksam aufgelöst. Ab dem 01.01.2010 wurden selbständig nutzbare Gegenstände des Anlagevermögens deren Anschaffungskosten nicht mehr als € 410,00 betragen, sofort abgeschrieben.

Der vollständige Anlagenspiegel befindet sich auf der Folgeseite.

Entwicklung des Anlagevermögens

  Anschaffungs- oder Herstellungskosten
  01.09.2011
Zugänge
Abgänge
31.08.2012
I Immaterielle Vermögensgegenstände        
1 Softwarelizenzen 25.376,84 0,00 0,00 25.376,84
I Summe 25.376,84 0,00 0,00 25.376,84
II Sachanlagen        
1 technische Anlagen und Maschinen 229.921,76 5.048,00 0,00 234.969,76
2 andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.830.244,02 71.657,27 0,00 1.901.901,29
II Summe 2.060.165,78 76.705,27 0,00 2.136.871,05
Summe Anlagevermögen 2.085.542,62 76.705,27 0,00 2.162.247,89
  Abschreibungen
  01.09.2011
Zugänge
Abgänge
31.08.2012
I Immaterielle Vermögensgegenstände        
1 Softwarelizenzen 25.008,84 361,00 0,00 25.369,84
I Summe 25.008,84 361,00 0,00 25.369,84
II Sachanlagen        
1 technische Anlagen und Maschinen 214.455,76 3.678,00 0,00 218.133,76
2 andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.342.535,02 157.481,27 0,00 1.500.016,29
II Summe 1.556.990,78 161.159,27 0,00 1.718.150,05
Summe Anlagevermögen 1.581.999,62 161.520,27 0,00 1.743.519,89
  Restbuchwerte
  31.08.2011
31.08.2012
I Immaterielle Vermögensgegenstände    
1 Softwarelizenzen 368,00 7,00
I Summe 368,00 7,00
II Sachanlagen    
1 technische Anlagen und Maschinen 15.466,00 16.836,00
2 andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 487.709,00 401.885,00
II Summe 503.175,00 418.721,00
Summe Anlagevermögen 503.543,00 418.728,00

Umlaufvermögen

Die Forderungen, sonstigen Vermögensgegenstände und flüssigen Mittel wurden zum Nennwert bewertet. Gründe für eine Wertberichtigung waren nicht erkennbar. Auf die Bildung einer Pauschalwertberichtigung wurde verzichtet.

Die Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen resultieren aus dem Cash-Pool-Guthaben in Höhe von T€ 5.570.

Latente Steuern werden auf die Unterschiede in den Bilanzansätzen der Handelsbilanz und der Steuerbilanz angesetzt, sofern sich diese in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen.

Im Falle eines Aktivüberhangs der latenten Steuern zum Bilanzstichtag wird von dem Aktivierungswahlrecht des § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB kein Gebrauch gemacht

Rechnungsabgrenzungsposten

Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten wurde gemäß § 250 Abs.1 S. 1 HGB gebildet für vor dem Stichtag erfolgte Zahlungen.

Eigenkapital

Das gezeichnete Kapital wird zum Nennwert bilanziert.

Die Gewinnrücklage von T€ 217 resultiert aus erfolgsneutralen Umstellungseffekten bei der erstmaligen Anwendung des BilMoG im Geschäftsjahr 2010/2011.

Rückstellungen

Rückstellungen wurden unter Beachtung des Grundsatzes kaufmännischer Vorsicht für alle erkennbaren Risiken in Höhe des notwendigen Erfüllungsbetrages gebildet. Die wesentlichen Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen (in €):

1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen

1.1 Pensionsrückstellungen 1.434.292,00
1.2 Entgeltumwandlungen (vor Verrechnung mit Deckungsvermögen) 112.016,00
2. Steuerrückstellungen  
2.1 Körperschaftsteuer / Solidaritätszuschlag 2010 53.245,74
3. Sonstige Rückstellungen  
3.1 Jubiläum 11.223,00
3.2 nicht genommener Urlaub 2012 62.774,01
3.3 Berufsgenossenschaft 2012 16.649,00
3.4 Überstunden 2012 36.448,98
3.5 zu erwartende Eingangsrechnungen 205.796,78
3.6 Abschlusskosten / Prüfungskosten 39.096,00
3.7 IHK Beitrag 2011 3.330,98
3.8 IHK Beitrag 2012 421,57
3.9 Aufbewahrung Unterlagen 1.200,00
3.10 Lesbare CD w/ Betriebsprüfung 800,00
3.11 Prestation, Konzernumlage 108.760,16
3.12 Weihnachtsgeld 2012 232.884,31
3.13 Beweisverfahren Hallenboden 57.000,00
3.14 Treuebonus / Sozialplan 591.698,72
3.15 Abfindungen 3.538.413,00
3.16 Rückbau / Renovierungskosten 660.000,00
3.17 Gehaltszahlungen nach Schließung 133.800,78
3.18 Mietzins und Nebenkosten nach Schließung 107.389,25
3.19 Dt. Leasing CubiScan 13.825,35
3.20 Dt. Leasing PKW 9.045,19
3.21 BNP Kopierer 21.036,00
3.22 Betriebsprüfung / Außenprüfung 4.000,00
3.23 Altersteilzeitverpflichtungen 319.480,00

Zu 1.1, 1.2 und 3.23

Die Rückstellungen für Pensionsverpflichtungen, Entgeltumwandlung, und Altersteilzeitverpflichtungen sind gemäß Gutachten der Mercer Deutschland GmbH, Mülheim an der Ruhr vom 18.10.2012 angesetzt.

Die Bewertung der Rückstellungen für Pensionen, Entgeltumwandlungen und Altersteilzeit erfolgte nach versicherungsmathematischen Gesichtspunkten nach den biometrischen Richttafeln 2005 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck unter Abkehr vom Going-Concern-Prinzip mit dem Barwert der unverfallbaren Anwartschaft. Der unterstellte Gehaltstrend bei Pensionen und Altersteilzeit beträgt 2,5% p.a. Die Pensionsrückstellung berücksichtigt zudem einen Rententrend von 1,5 % p.a.

Abweichend von früheren Geschäftsjahren wurden die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen mit dem Zinssatz von 5,08 % entsprechend § 253 Abs. 2 HGB abgezinst. Im Vorjahr betrug der Abzinsungsfaktor entsprechend Konzernvorgaben 4,5 %.

Aus der Umstellung der Pensionsrückstellungen im Rahmen des BilMoG zum 01.09.2010 (BilMoG-Eröffnungsbilanz) ergab sich ein Zuführungsbetrag im Vergleich zum alten Ansatz zum 31.08.2010 von € 494.234,00. Die Gesellschaft macht von dem Wahlrecht des Art. 67 Abs. 1 Satz 1 EGHGB Gebrauch und verteilt den Aufwand aus der Umstellung auf die Monate bis zur Betriebsschließung. Im Geschäftsjahr 2011/2012 wurden € 208.677 als außerordentlicher Aufwand erfasst. Ein weiterer Betrag in Höhe von € 87.864, der notwendig gewesen wäre, um den vollen BilMoG-Stichtagswert zu erreichen, wurde nicht zugeführt.

Das Deckungsvermögen für Entgeltumwandlungen in Höhe von € 96.344,98 wird zum aktuellen Rückkaufswert bewertet und wurde mit der korrespondierenden Rückstellung in Höhe von € 112.016,00 verrechnet.

Zu 2.1

Die Steuerrückstellungen wurden für das Geschäftsjahr vom 01.09.2009 bis zum 31.08.2010 gebildet.

Zu 3.1

Die Jubiläumsrückstellung betrifft Zuwendungen bei 10-, 25- und 40-jähriger Dienstzeit. Der Rückstellungsbetrag wurde dem Gutachten der Mercer Deutschland GmbH, Mülheim an der Ruhr, entnommen. Die Bewertung erfolgte nach dem Teilwertverfahren. Abweichend von früheren Geschäftsjahren wurde die Jubiläumsrückstellung mit dem Zinssatz von 5,08 % entsprechend § 253 Abs. 2 HGB abgezinst. Im Vorjahr betrug der Abzinsungsfaktor entsprechend Konzernvorgaben 4,5 %.

Bei der Rückstellungsberechnung wurde die Betriebsschließung im Februar 2013 berücksichtigt.

Zu 3.14

Die Rückstellung für Treuebonus/Sozialplan berücksichtigt die für das Verbleiben im Unternehmen ausgelobten Treueprämien sowie die zu erwartenden Leistungen aus dem vereinbarten Sozialplan.

Zu 3.15

Die Rückstellung für Abfindungsverpflichtungen deckt die Abfindungszahlungen bei Betriebsschließung im Februar 2013 infolge Vertragskündigung des Hauptkunden Coty.

Entsprechend Konzernvorgaben wurde im vorangegangenen Wirtschaftsjahr entgegen der Vorschrift des § 253 Abs. 2 HGB ein Zinssatz von 4,5 % für die Abzinsung zugrunde gelegt.

Zu 3.16

Aus der Schließung des Unternehmens resultiert ein Rückstellungsbedarf in Höhe von € 660.000,00 für Rückbauverpflichtungen.

Entsprechend Konzernvorgaben wurde im vorangegangenen Wirtschaftsjahr entgegen der Vorschrift des § 253 Abs. 2 HGB ein Zinssatz von 4,5 % für die Abzinsung zugrunde gelegt.

Die Rückstellungen im Zusammenhang mit der Betriebsschließung waren ausreichend bemessen und wurden im Wesentlichen in den der Betriebsschließung folgenden Monaten abgewickelt.

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen, gegenüber verbundenen Unternehmen sowie die sonstigen Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen resultieren in voller Höhe aus Lieferungen und Leistungen.

Haftungsverhältnisse

Die Gesellschaft hat mit Vertrag vom 12.06.2009 Bankguthaben bei der gruppenfinanzierenden Bank zur Sicherung eines dem C.E.P.L.- Konzern gegebenen Darlehens an den darlehensgebenden Bankenpool verpfändet. Bestehende Verbindlichkeiten der Muttergesellschaft (31.8.2012 € 239 Mio.)gegenüber der Bank können jederzeit bei den Tochtergesellschaften eingefordert werden. Das Inanspruchnahmerisiko aus dieser Verpfändung wird als gering angesehen, weil die französische CEPL-Gruppe die finanzielle Fähigkeit und den Willen hat, die Verbindlichkeiten planmäßig zu tilgen.

Weitere Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten Verbindlichkeiten gemäß § 251 HGB bestanden zum Abschlussstichtag nicht.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die wesentlichen für den Geschäftsbetrieb benötigten Gebäude und Maschinen werden entsprechend der Unternehmenspolitik der C.E.P.L.-Gruppe gemietet bzw. geleast.

Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen betreffen Avale sowie Zahlungsverpflichtungen aus Leasing- und Mietverträgen für Büro- und Lagerräume, Dreiseitenstapler, Kommissionieranlagen sowie für Fahrzeuge. Die Verpflichtungen gliedern sich wie folgt:

Vertragspartner Vertragslaufzeit bis Verpflichtung in € bis Vertragsende
Raiffeisen Immobilien Kapital GmbH 31.03.2013 702.724
C.E.P.L. SAS 31.12.2013 1.750
C.E.P.L. SA 28.02.2013 166.200
Commerzbank Leasing 31.12.2012 15.907
Deutsche Leasing 31.01.2014 13.157
Deutsche Leasing 28.02.2016 16.195

Davon bestehen € 167.950 gegenüber verbundenen Unternehmen.

Aufwendungen, die nach der Betriebsschließung im Februar 2013 anfallen, wurden vollständig in den sonstigen Rückstellungen berücksichtigt.

Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Abschreibungen:

Die Abschreibungen setzen sich wie folgt zusammen:

auf immaterielle Vermögensgegenstände 361,00
auf Sachanlagen 148.277,62
auf Sammelposten geringwertiger Anlagegüter 5.228,00
Sofortabschreibung geringwertiger Wirtschaftsgüter 7.653,65

Periodenfremde Erträge / Aufwendungen betreffen vor allem:

Die Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen 991.999,75

Kosten der Betriebsschließung

Aus Gründen der Darstellungskontinuität werden die mit der Betriebsschließung zusammenhängenden Aufwendungen wie in den Vorjahren weiterhin unten den laufenden betrieblichen Aufwendungen ausgewiesen.

Dies sind im Einzelnen:

  Berichtsjahr
Vorjahr
Aufwendungen für Treuebonus / Sozialplan 591.698,72 0,00
Abfindungen 1.113.913,00 1.029.500,00
Rückbau / Renovierungskosten 77.200,00 0,00
Gehälter nach Schließung 133.800,78 0,00
Mietzins und Nebenkosten 107.389,25 0,00
Leasingkosten 22.870,54 0,00

Außerordentliche Aufwendungen

Die außerordentlichen Aufwendungen in Höhe von € 208.677 betreffen in voller Höhe den Zuführungsbetrag zu den Pensionsrückstellungen, der aus der Umstellung des Bewertungsverfahrens gemäß den Neuregelungen des BilMoG resultierte.

Sonstige Angaben

Im Geschäftsjahr waren durchschnittlich 116 Angestellte beschäftigt.

Cash-Pool

Seit Juni 2009 nimmt die Gesellschaft am Cash-Pooling der C.E.P.L. - Gruppe teil. Dabei werden die Banksalden bei der gruppenfinanzierenden Bank über Spiegelkonten auf Konten der Muttergesellschaft übertragen. Daraus ergibt sich eine hohe Abhängigkeit von der finanziellen Situation innerhalb der C.E.P.L-Gruppe.

Abschlussprüferhonorar

Das Honorar des Abschlussprüfers für die Jahresabschlussprüfung der C.E.P.L. GmbH beträgt € 17.000,00 und wird unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen ausgewiesen.

Geschäftsführungsorgane

Außer der Geschäftsführung waren im Berichtsjahr keine weiteren Organe bestellt.

Im Berichtsjahr wurden die Geschäfte geführt von

Herrn Abdelhakim Lamrani, Paris, Frankreich, Leiter des Bereichs Operationen der C.E.P.L. SAS Frankreich bis zum 30.03.2012,

Herrn Thomas Aufermann, Direktor für Expansion, Köln, bis zum 31.12.2011 (Löschung im HR 30.4.2012),

Herrn Patrick Dupont, Straßburg, Frankreich, Geschäftsführer und

Herrn Jean-Luc Duquesne, Cormeilles - en- Parisis, Frankreich, Chief Operating Officer bei der C.E.P.L. SAS Frankreich ab 30.03.2012

Bezüge von Organmitgliedern

Mit Ausnahme von Herrn Aufermann haben die Geschäftsführer im Berichtsjahr keine Bezüge erhalten. Auf Einzelangaben wird verzichtet (§ 286 Abs. 4 HGB).

Fortsetzung des Unternehmens

Mit Schreiben vom 13. Februar 2012 hat COTY Germany GmbH das Logistic Service Agreement vom 14. Februar 2003 mit Wirkung zum 28. Februar 2013 gekündigt. Die Arbeitsverhältnisse sind gekündigt, die Schließung wurde im Februar 2013 durchgeführt.

Die Bewertung aller Vermögensgegenstände und Schulden erfolgte unter der Annahme der Nicht-Fortführung des Unternehmens.

Muttergesellschaft

Die Berichtsgesellschaft wird in den konsolidierten Jahresabschluss der Muttergesellschaft C.E.P.L. Ozoir SAS, Ozoir Frankreich einbezogen. Oberste Muttergesellschaft ist die C.E.P.L Holding S.A.S Béville Le Comte Frankreich. Die C.E.P.L. Holding SAS veröffentlicht ihren Jahresabschluss bei der Geschäftsstelle des Handelsgerichts von Chartres / Frankreich.

Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung empfiehlt, den Bilanzgewinn im Hinblick auf die bevorstehende Betriebsschließung erst auszuschütten, wenn alle aus der Schließung resultierenden Verpflichtungen abgerechnet sind.

Unterzeichnung gem. § 245 HGB

Die inhaltliche Richtigkeit und Vollständigkeit des Jahresabschlusses, wie er sich aus diesem Bericht ergibt, wird hiermit versichert.

 

Germersheim, den 9. Juli 2013

Patrick Dupont

Jean-Luc Duquesne

Lagebericht

1. Geschäft und Rahmenbedingungen

1.1 Allgemeine Angaben

Die C.E.P.L. Wiesbaden GmbH ist spezialisiert auf Lagerlogistik.

Für den Kunden Coty Services und Logistics GmbH betreibt C.E.P.L. das weltweit größte Distributionscenter der Coty-Gruppe (selektiver Kosmetikmarkt). Die vom Hersteller angelieferte Ware wird eingelagert und nach Anforderung kommissioniert, bereitgestellt und verladen.

Hauptsächlich werden die Märkte Deutschland, Schweiz, Benelux, Frankreich, Italien, Spanien, Portugal, England, Duty Free und Export beliefert und als Intercompany die Märkte USA, Kanada, Australien, Japan, China, Ost-Europa, Russland und der Mittlere Osten.

Dieselben Dienstleistungen erbringt C.E.P.L. auch für den Kunden SA.G Perfumes Distribution GbR (ca. 0,84 % des Gesamtumsatzes).

Die Geschäftstätigkeit der C.E.P.L. Wiesbaden GmbH wurde zum 28.02.2013 eingestellt.

1.2 Entwicklung der Branche (Kosmetikmarkt)

Die Anzahl der Aufträge und Auftragspositionen sind im Vergleich zum Vorjahr ohne nennenswerte Abweichungen. Die Abhängigkeit von Filialisten wie z.B. Douglas oder Kaufhausketten, wie Kaufhof, besteht nach wie vor. Die in der Presse veröffentlichten Umsatzentwicklungen z.B. bei Douglas zeigen im Allgemeinen einen leicht positiven Trend. Der von C.E.P.L. Wiesbaden GmbH belieferte Kosmetikmarkt des gehobenen Preissegments hat sich in der Vergangenheit als stabil erwiesen.

1.3 Angaben zum Geschäftsverlauf und Lage der Gesellschaft

Die Hauptaufgabe der C.E.P.L. Wiesbaden GmbH ist das Kommissionieren von Multi-Referenz-Aufträgen in einen Karton. Die Umsätze sind abhängig vom Abverkauf der Kundenprodukte in den einzelnen geographischen Märkten.

Kontinuierliche Umsätze sind im Bereich Export und Travel-Retail zu verzeichnen (Großkundenbearbeitung - Ganzpaletten und Ganzkarton). Im Bereich Pick & Pack unterliegen die Umsätze je nach geographischem Markt zum Teil erheblichen Wochen- und Saisonschwankungen. Zur Abfederung dieser Spitzen wird die Firma Würz als externer Dienstleister eingesetzt. Planbare Beschäftigungsschwankungen werden durch Zeitarbeitskräfte (durchschnittlich 87, Vorjahr 79) aufgefangen.

Der durchschnittliche Palettenbestand für das Berichtsjahr beträgt monatlich 26.749

Paletten. Gegenüber dem Vorjahr (26.956 Paletten) ergab sich keine nennenswerte Veränderung.

Das Auftragsvolumen hat sich wie folgt entwickelt:

  Vorjahr Geschäftsjahr
Kartons 4.018.037 4.049.013
Orders 398.401 389.250
Order-Lines 5.391.733 5.588.407

1.4 Darstellung des Personal- und Sozialbereichs

Zum Bilanzstichtag beschäftigt C.E.P.L. 101 Mitarbeiter mit unbefristeten Verträgen und 15 Mitarbeiter mit Jahresverträgen. Im Durchschnitt wurden 116 Mitarbeiter beschäftigt. Wegen Einstellung des Geschäftsbetriebes wurde allen Mitarbeitern zwischen dem 28.02.2013 und dem 30.04.2013 gekündigt.

Betriebsvereinbarungen sind abgeschlossen für Arbeitszeiten, Grundsätze des Umgangs mit elektronischer Post und dem Internet, Vereinbarung für Ende der Altersteilzeit am 31.12.2009, Jubiläumszahlungen, betrieblichen Altersvorsorge aus Entgeltumwandlung, Einmaleinzahlung und Altersvorsorge, Handy-Benutzung, Urlaubsgewährung, Mehrarbeit, Nachtschicht, Ausschluss der Abtretung von Lohn- und Gehaltsansprüchen, Regelung des betrieblichen Vorschlagwesens, Zutrittskontrolle, Alkoholverbot. Ein Entgelttarifvertrag liegt vor.

Im Wesentlichen werden folgende Sozialleistungen gewährt: 13. Monatsgehalt, zusätzliches Urlaubsgeld, vermögenswirksame Leistungen, Altersvorsorge (Firmenpension), Essensgeldzuschuss.

2. Ertragslage

Die Gesellschaft war im Berichtsjahr gut bis teilweise an der Kapazitätsgrenze beschäftigt.

Der Umsatz hat sich im Vgl. zum Vorjahr wie folgt entwickelt:

Umsätze Vorjahr

Saldo Umsatz Aufträge Positionen Ganz- Kartons Paletten Lager Paletten Eingang
T€ 16.109 398.401 5.391.733 4.018.037 323.482 130.903

Umsätze Geschäftsjahr

Saldo Umsatz Aufträge Positionen Ganz- Kartons Paletten Lager Paletten Eingang
T€ 15.824 389.250 5.588.407 4.049.013 320.983 132.011

Gegenüber dem Vorjahr hat der Umsatz um T€ 285 abgenommen wegen Abnahme der Auftragsanzahl bei gesteigerter Positionenanzahl. Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit hat sich um T€ 330 verringert. Hauptursache hierfür waren geringere Umsatzerlöse bei gestiegenen Personalkosten. Der erzielte Jahresüberschuss beträgt T€ 526 und hat sich damit gegenüber dem Vorjahr um T€ 260 verringert. Die sonstigen betrieblichen Erträge erhöhten sich im Vergleich zum Vorjahr um T€ 965 aufgrund von hohen Rückstellungsauflösungen von T€ 992. Die Aufwendungen für bezogene Leistungen sanken um T€ 182 aufgrund von gesunkenen Kosten für die Palettenlagerung. Der Personalaufwand ist im Vergleich zum Vorjahr um T€ 828 angestiegen. Der Anstieg ist auf eine gestiegene Mitarbeiterzahl sowie auf höhere Personalaufwendungen im Zusammenhang mit der Betriebsschließung (T€ 1.634, Vorjahr T€ 999) zurück zu führen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen stiegen um T€ 384. Der Anstieg resultiert aus zusätzlichen Kosten für die Betriebsschließung und höheren Aufwendungen für Zeitarbeit.

3. Vermögenslage

Die Bilanzsumme erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr um T€ 1.004 auf T€ 9.697. Der Buchwert des Anlagevermögens verminderte sich um T€ 85 auf T€ 419 weil die im Berichtsjahr getätigten Ersatzinvestitionen unter den Abschreibungen lagen. Die Kundenforderungen gingen um T€ 11 auf T€ 1.749 zurück. Sie beinhalten die Umsatzabrechnung des Monats August, die geringer lag im Vergleich zur Forderung im Vorjahr.

Die Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen gingen abrechnungsbedingt um T€ 72 auf T€ 5.570 zurück. Die sonstigen Vermögensgegenstände nahmen um T€ 1.205 auf T€ 1.730 zu. Hauptursache war hierbei der Anstieg von Steuerforderungen aus geleisteten Vorauszahlungen. Die liquiden Mittel betrugen zum Stichtag T€ 209.

Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen sanken wegen der Berücksichtigung der Betriebsschließung um T€ 258 auf T€ 1.450. Bei den sonstigen Rückstellungen ergab sich eine Zunahme um T€ 1.555 auf T€ 6.175 wegen Berücksichtigung der Belastungen aus der Betriebsschließung. Zur Vermeidung von Wiederholungen wird auf die nachstehenden Ausführungen unter Kapitel 5 verwiesen.

4. Finanzlage

Die finanzielle Ausstattung der Gesellschaft ist unverändert gut. Das Eigenkapital hat um T€ 260 auf T€ 1.130 abgenommen. Dabei wirkte sich der Jahresüberschuss von T€ 526 erhöhend aus. Gegenläufig war die Gewinnausschüttung in Höhe von T€ 786. Die Eigenkapitalquote hat sich somit bei erhöhter Bilanzsumme gegenüber dem Vorjahr von 16 % auf 12 % vermindert.

Die Verbindlichkeiten haben sich um T€ 33 auf T€ 889 vermindert. Hauptsächlich war dies durch die Abnahme von Lieferantenverbindlichkeiten bedingt.

Die Zahlungsfähigkeit der Gesellschaft war im Geschäftsjahr jederzeit gegeben. Mit der Konzernmutter in Frankreich besteht ein Cash-Pool-Vertrag. Dadurch ergibt sich eine hohe Abhängigkeit von der Finanzsituation in der C.E.P.L.-Gruppe.

5. Risiken und Chancen der künftigen Entwicklung (Chancen- und Risikobericht)

5.1 Allgemeine und marktorientierte Faktoren

Die C.E.P.L. Wiesbaden GmbH ist in ihrer Geschäftsentwicklung von der Lancaster Group (Coty Inc.) und damit von der Entwicklung des Kosmetikmarktes im Marktsegment hochpreisiger Markenartikel abhängig.

Die Coty Services und Logistics GmbH war bis zur Schließung der wesentliche Kunde. Die abgeschlossenen Verträge liefen bis 28.02.2013. Danach werden die Aufgaben durch ein Unternehmen des Wettbewerbs übernommen. Der Geschäftsbetrieb ist per Ende Februar 2013 eingestellt worden. Ab Ende Januar 2013 ging die Beschäftigung erheblich zurück. Der Rückgang wurde zunächst durch Abbau der Zeitarbeitskräfte ausgeglichen.

5.2 Leistungswirtschaftliche Risiken

Die Umsatzspitzen sind nach wie vor schwer planbar, da eine genaue Information von den zu beliefernden Ländern fehlt. Die Beschäftigungsschwankungen werden durch Subunternehmer und Zeitarbeitskräfte aufgefangen. Die im Logistikbereich genutzte Software (LM6) wird regelmäßig sowie in speziellen Bedarfsfällen aktualisiert und den Erfordernissen angepasst.

5.3 Personalrisiken

Die Gesellschaft ist auf die Erfahrung und Leistungsbereitschaft eingearbeiteter Mitarbeiter angewiesen. Die Stammbelegschaft hat eine lange Betriebszugehörigkeit. Neueinstellungen sind aufgrund der Schließung zum Februar 2013 nicht vorgenommen worden. Entschädigungsleistungen und Sozialplan sind abschließend verhandelt und die in diesem Zusammenhang gebildeten Rückstellungen abgewickelt.

5.4 Vertragsrisiken

Der Vertrag mit dem Großkunden Coty ist im Februar 2013 ausgelaufen. Gemäß Gesellschafterbeschluss vom 30.8.2010 sind die Verhandlungen mit dem Kunden gescheitert. Daher wurde die Schließung des Standortes Wiesbaden vorgenommen. Im Abschluss zum 31.08.2012 sind die Kosten für den Rückbau des Mietobjekts i.H.v. T€ 660 sowie für Abfindungen, Gehälter der Mitarbeiter nach Betriebsschließung und Sozialplan von T€ 4.264 abgebildet.

In diesem Zusammenhang wurde auch das Mietverhältnis, dessen Grundmietzeit am 31. März 2013 endet, nicht fortgeführt. Der Jahresabschluss wurde unter der Annahme der Nicht-Fortführung des Unternehmens aufgestellt.

6. Prognosebericht

Ausblick auf die kommende n Geschäftsjahr e

Im 1. Quartal des Geschäftsjahres 2012/2013 sind keine Auftragsrückgänge gegenüber dem Vorjahr, zum gleichen Zeitraum, zu verzeichnen.

  Sept. 2011 - Nov. 2011 Sept. 2012 - Nov. 2012
Kartons 1.374.556 1.411.600
Orders 114.429 113.763
Order-Lines 1.905.000 1.856.166
Saldo Umsatz 4.830.575,11 € 4.878.667,88 €

Für das Geschäftsjahr 2012/2013 wurden Aufträge bis Januar 2013 abgewickelt, danach hat sich die Tätigkeit hauptsächlich auf die Räumung des Lagers konzentriert.

Für 2012/2013 bis zur Betriebsschließung wurden wegen der Schließung des Standorts nur noch 50 % der Vorjahresumsätze abgewickelt. Das Ergebnis wird wesentlich durch die Aufwendungen aus der Schließung beeinflusst sein.

7. Vorgänge von besonderer Bedeutung, die sich nach dem Schluss des Geschäftsjahres ergeben haben

Es ist geplant, dass die CEPL-Gruppe ( CFL mit allen direkt oder indirekt gehaltenen Tochtergesellschaften einschließlich CEPL Wiesbaden GmbH und CEPL Michelstadt GmbH) an die Gruppe ID Logistics mit dem Sitz in Cavaillon (Frankreich) übergeht. Hierzu wird ID Logistics 100 % der Anteile an der CFL SAS übernehmen. Dies erfolgt als Konsequenz einer finanziellen Restrukturierung der CEPL Gruppe. Eine Vereinbarung über die Restrukturierung wurde am 12. Juni 2013 unterzeichnet. Diese soll im Juli 2013 zu einer vollständigen Abtretung der Forderungen von Aktionären, Mezzanin-Finanzierungen und Senior-Finanzierungen ( mit Ausnahme der revolvierenden Kredite und der Leasing-Finanzierungen) zu einem vereinbarten Preis und sodann zu einer Rückführung der Gesamtheit revolvierender Kredite führen. Im Übrigen wird die Gruppe ID Logistics die CEPL Gruppe in der Verfolgung und Entwicklung ihrer Logistik-Dienstleistungen bei bestehenden und neuen Kunden unterstützen. Die bilanzielle Gesundung der CEPL Gruppe und die Unterstützung von ID Logistics, einer französischen Gruppe derselben Branche werden es erlauben den Fortbestand der CEPL Gruppe zu sichern.

Nach Ablauf des Geschäftsjahres sind sonst keine Vorgänge eingetreten, die für die Gesellschaft von wesentlicher Bedeutung sind und zu einer veränderten Beurteilung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage führen könnten.

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der C.E.P.L. Wiesbaden GmbH, Wiesbaden, für das Geschäftsjahr vom 1. September 2011 bis 31. August 2012 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der Geschäftsführer der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der Geschäftsführer sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Pflichtgemäß weisen wir auf die Ausführungen in Abschnitt "Fortsetzung des Unternehmens" des Anhangs und in Abschnitt "Vertragsrisiken" des Lageberichts hin, dass die Gesellschafter in ihrer Versammlung vom 30. August 2010 die Schließung des Standorts der Gesellschaft in Mainz-Kastel und damit die Einstellung der Geschäftstätigkeit der Gesellschaft zum 12. Februar 2013 beschlossen haben. Infolge dessen wurde der Jahresabschluss unter Abkehr vom Grundsatz der Fortführung der Unternehmenstätigkeit (§ 252 Absatz 1 Nr. 2 HGB) aufgestellt.

 

Frankfurt am Main, den 15. Juli 2013

PricewaterhouseCoopers
Aktiengesellschaft
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Matthias Barnert, Wirtschaftsprüfer

ppa. Judith Schaub, Wirtschaftsprüfer

Der Jahresabschluss ist noch nicht festgestellt.

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