Stammdaten

Register
Amtsgericht Gelsenkirchen HRB 6972
Eingetragen
30.3.1981
Branche
BeteiligungsgesellschaftenKauf und Verkauf von eigenen Gewerbegrundstücken und NichtwohngebäudenVermietung, Verpachtung von eigenen oder geleasten Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Gegenstand
Verkauf und die Vermietung von Spezialschalungen und Winterbauhallen. Die Gesellschaft kann sich auch an anderen Unternehmen beteiligen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Jürgen Elvermann
seit 15.1.2003
Geschäftsführer
Klaus Elvermann
seit 15.1.2003
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

Identifizierte Personen (6)

Gesellschafter
Beta

6 Gesellschafter

GmbH-Struktur

5 von 6 angezeigt

Name
Ort
Betrag
Anteil
Jürgen Elvermann
Dorsten
19.240 €
37.00%
Klaus Elvermann
Dorsten
19.240 €
37.00%
J**** E********
3.380 €
6.50%
E**** E********
3.380 €
6.50%
T** E********
3.380 €
6.50%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Elvermann GmbH

Dorsten

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht

I. Grundlagen des Unternehmens

Geschäftsmodell

Unser Unternehmen ist seit 50 Jahren auf den Verkauf und die Vermietung von Schalungssystemen und Betonbautechnik spezialisiert. Ergänzt wird das Leistungsangebot durch die Schalungssanierung. Unsere Kunden sind regional im Raum NRW und im Raum Baden-Württemberg überwiegend Bauunternehmen, überregional (Deutschland, Europa) auch Baugeräte- und Baumaschinenhändler.

Neben unserem Hauptsitz in Dorsten-Lembeck haben wir seit 2005 eine Niederlassung in Dortmund und seit 2009 eine Niederlassung in Markgröningen bei Stuttgart.

Das Schalungsmaterial und die Baugeräte werden von den ausführenden Bauunternehmen angemietet oder gekauft.

Alle Betriebsgebäude in Dorsten-Lembeck sind im Besitz der Elvermann GbR und werden an die Elvermann GmbH vermietet.

Am Standort "Zur Reithalle" befinden sich die Büro- und Schulungsräume sowie noch eine kleinere Lagerfläche für Gebrauchtmaterial.

Die Lagerhaltung und die logistischen Prozesse erfolgen an unserem Standort "Am Krusenhof". An diesem Standort hat die Elvermann GbR im September 2022 ein weiteres Grundstück mit einer Lagerhalle und einem Bürotrakt erwerben können. Die Lagerhallen nutzen wir seit Januar 2023 für unsere Schalungsrenovierungen und für die Reinigung von Deckenschalungen, die Büroräume sind für unser Vertriebsteam und für die Lagerleitung.

II. Wirtschaftsbericht

1. Wirtschaftliche Rahmenbedingungen

Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im Jahr 2023 nach Berechnungen des Statistischen Bundesamtes um 0,3 % niedriger als im Vorjahr. Kalenderbereinigt betrug der Rückgang der Wirtschaftsleistung 0,1 %. Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland kam im nach wie vor krisengeprägten Umfeld ins Stocken. Die trotz der jüngsten Rückgänge nach wie vor hohen Preise auf allen Wirtschaftsstufen dämpften die Konjunktur. Hinzu kamen ungünstige Finanzierungsbedingungen durch steigende Zinsen und eine geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland. Damit setzte sich die Erholung der deutschen Wirtschaft vom tiefen Einbruch im Corona-Jahr 2020 nicht weiter fort.

Laut der Prognose der Bundesregierung wird das Bruttoinlandsprodukt (BIP) im Jahr 2024 lediglich um 0,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahr wachsen. Es wird mit einer erheblich schwächeren Entwicklung der Wirtschaftsleistung als noch im Herbst 2023 gerechnet.

Der Umsatz im Bauhauptgewerbe erreichte 2023 ca. 162,6 Mrd. €, nach 160,4 Mrd. € im Jahr 2022. Der Umsatz erhöhte sich damit nominal um 1,3 %, verlor aber real um 5,3 %. Die Preissteigerung für Bauleistungen im Bauhauptgewerbe lag 2023 bei 7 %. Für 2024 wird ein Umsatzrückgang um 3 % prognostiziert.

Der Wohnungsbau war im Jahr 2023 von einer Nachfrageschwäche geprägt. Maßgeblich hierfür war das anhaltend hohe Zinsniveau für Immobilienkredite. Aber auch das immer noch hohe Preisniveau für Bauleistungen und die Lebenshaltung wirkten bremsend auf die Nachfrage. Nach 61,4 Mrd. € im Vorjahr wurden 2023 noch 57,9 Mrd. € umgesetzt. Dies entspricht einem nominalen Rückgang um 5,7 % und real von 11,9 %.

Der Umsatz im Wohnungsbau wird in Anbetracht des bereits manifestierten Orderlochs für 2024 bei 49,2 Mrd. € prognostiziert, was einem nominalen Rückstand von 15 % und real von ca. 13 % entspricht.

Im Wirtschaftsbau verlief die Entwicklung 2023 zweigeteilt. Während den Hochbau die hohe Zinslast verbunden mit der schwachen Konjunkturentwicklung in den Industriebereichen traf, gaben dem Wirtschaftstiefbau Projekte, nicht zuletzt Großprojekte, der Energie- und Mobilitätswende Schwung. Insgesamt erreichte der Umsatz im Wirtschaftsbau 2023 ca. 60 Mrd. €, nominal ein Zuwachs um 5,5 %, real ein Verlust um 1,3 %.

Für 2024 wird im Wirtschaftsbau mit einem realen Zuwachs von 2,7 % gerechnet, dabei im Tiefbau von ca. +7 %. Im Hochbau wird ein realer Rückgang um 1 % erwartet. Der Umsatzanteil des Tiefbaus wird dann bei knapp 50 % liegen.

Der Umsatz im öffentlichen Bau erreichte 2023 insgesamt ca. 44,6 Mrd. € (ein nominaler Zuwachs um 6 %, real ein Rückgang um ca. 1 %). Stützend wirkte dabei die Entwicklung im öffentlichen Hochbau. Dieser legte nominal um ca. 13 % auf 9,4 Mrd. € zu. Dies entsprach auch einem realen Zuwachs um ca. 6 %. Im öffentlichen Tiefbau wurden 35,2 Mrd. € umgesetzt, nominal ein Zuwachs um ca. 4 %, real ein Rückgang um ca. 3 %.

Nominal wird für 2024 ein Umsatzwachstum beim öffentlichen Bau um knapp 1 % gerechnet, bei dem erwarteten Preisrückgang entspricht das einem realen Wachstum um knapp 3 %.

2. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

a) Ertragslage

Im Jahr 2023 ist der Gesamtumsatz gegenüber dem Vorjahr um 7,9 %. gesunken. Der Rückgang resultiert vorrangig aus dem Rückgang der Vermietungsumsätze um 10,9 % Der Verkaufsumsatz ist im gleichen Zeitraum um 2,8 % (vor Erlösschmälerungen) gesunken.

Der Umsatz in Deutschland lag im Jahr 2023 um 5,7 % unter dem Vorjahresumsatz. Der Export-Umsatz ist um 32,5 % gegenüber dem Vorjahresumsatz gesunken, vorrangig durch den Umsatzrückgang in Dänemark. Der Hauptanteil der Exportumsätze entfiel im Jahr 2023 auf Irland, Niederlande und Schweiz.

Im Jahr 2023 haben wir weit über 1.000 Baustellen mit Schalungsmaterial beliefert, zeitgleich waren im Jahresdurchschnitt an über 600 Baustellen Material von uns im Mieteinsatz. Das Mietgeschäft im Jahr 2023 trägt mit rd. 47,0 % zu unserem Geschäft bei. Der Verkaufsanteil lag im gleichen Zeitraum bei 45,7 %, weitere 7,3 % entfielen auf Erlöse durch Dienstleistung und Frachten.

Das Geschäftsjahr 2023 wurde mit einem Jahresüberschuss von 924.781 EUR abgeschlossen und lag damit deutlich unter dem Vorjahresniveau.

Das Rohergebnis im Jahr 2023 lag bei 13.225.873 EUR (Vorjahr 13.092.018 EUR).

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen liegen mit 3.394.117 EUR um 18,0 % über dem Vorjahresniveau.

Die Erhöhung der betrieblichen Aufwendungen gegenüber dem Vorjahr resultiert vorrangig aus Steigerungen bei den Forderungsverlusten sowie bei der Raummiete für die Gebäude und Lagerflächen in Dorsten-Lembeck.

Der Personalaufwand ist - aufgrund allgemeiner Gehaltssteigerungen - gegenüber dem Vorjahr um 11,0 % auf 7.782.707 EUR gestiegen.

b) Finanzlage

Die Eigenkapitalquote im Jahr 2023 lag bei 74,2 % (Vorjahr: 79,3 %).

Für die Finanzierung des Schalungsmaterials werden kurzfristige und mittelfristige Bankdarlehen sowie Leasing in Anspruch genommen. Die Tilgung der Darlehen erfolgt vorrangig durch den Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit. Außerdem erfolgt die Finanzierung durch Gesellschafterdarlehen und aus der Thesaurierung von Gewinnen.

Am 31.12.2023 beträgt der gesamte Kreditbestand einschl. Lieferantenverbindlichkeiten 4.210.976 EUR (Vorjahr 2.738.891 EUR). Die Erhöhung des Kreditbestandes resultiert aus einem neuen Bankdarlehen, welches für die Investition von Schalungsmaterial für unseren Mietpark eingesetzt wird.

Ergänzend dazu haben wir im Jahr 2023 einen Teil der Investitionen von Schalungsmaterial auch über Leasing finanziert.

Kontokorrentkredite werden in Anspruch genommen, dabei werden die Kreditlinien bei den Kreditinstituten nicht ausgenutzt. Zum Stichtag 31.12.2023 lag die nicht genutzte Kreditlinie bei rd. 900.000 EUR.

Der Fuhrpark wird teilweise durch den Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit bezahlt, ein Teil des Fuhrparks wird über Leasing finanziert.

c) Vermögenslage

Die Bilanzsumme ist zum 31.12.2023 gegenüber dem Vorjahr um 11,5 % auf 18.581.936 EUR gestiegen.

Die wesentlichen Veränderungen auf der Aktivseite betreffen folgende Positionen:

Der Warenvorrat am 31.12.2023 beträgt 12.334.432 EUR und hat sich damit gegenüber dem Vorjahr um 13,4 % erhöht.

Die Sachanlagen haben sich durch die Investitionen im Bereich Reinigungsmaschinen und Scan-Stationen um rd. 38,0 % erhöht.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind zum Stichtag gegenüber dem Vorjahr um 509.460 EUR gesunken.

Traditionell bestehen zum Bilanzstichtag keine hohen Auftragsbestände mit Ausnahme der laufenden Mietvorgänge.

Die wesentlichen Veränderungen auf der Passivseite betreffen:

Die Erhöhung des Eigenkapitals um 562.780 EUR aufgrund des Jahresüberschusses 2023.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten haben sich gegenüber dem Vorjahr um 1.920.266 EUR erhöht.

d) Einschätzung der Geschäftsführung

Der Umsatz im ersten Halbjahr 2023 war auf gleichem Niveau wie im Vorjahresvergleich. Das änderte sich zu Beginn der 2. Jahreshälfte, die Vermietungs- und die Verkaufsumsätze lagen ab Juli monatlich im Durchschnitt mind. 15 % unter dem Vorjahresmonat.

Die Ursache für den Umsatzrückgang sehen wir bei dem starken Rückgang der Bautätigkeiten in Deutschland, vorrangig im Wohnungsbau. Durch die Preissteigerungen für Baumaterialien in den letzten zwei Jahren in Kombination mit dem Anstieg der Zinsen für Baukredite ab dem Sommer 2022 hat die Nachfrage im Hochbau, speziell im Wohnungsbau, stark nachgelassen.

Seitdem ist auch die Nachfrage für Schalungsmaterial rückläufig. In der ersten Jahreshälfte 2023 profitierten wir noch von einigen, größeren Bauvorhaben. Nach deren Fertigstellung gibt es im Markt nicht mehr die Anzahl an größeren Neubauobjekte wie in den Vorjahren.

Entsprechend wird im gesamten Markt weniger Schalung benötigt und die Schalungsanbieter im Wettbewerb haben die Mietlager mit Schalung gefüllt. Das führt dazu, dass die Mietpreise für Schalung sinken, teilweise werden vom Wettbewerb Mietpreise angeboten, die unserer Einschätzung nach nicht mehr kostendeckend sein können. Auch wir müssen besonders bei den größeren Projekten die Mietpreise senken, wodurch die Gewinnmarge reduziert wird, allerdings halten wir unsere "Preisuntergrenzen" ein und gewährleisten damit, dass wir auch in diesen angespannten Zeiten kostendeckende Aufträge realisieren.

Wir haben in den vergangenen Jahren unseren Lagerbestand für die Vermietung jährlich aufgestockt. Auch im Jahr 2023 haben wir große Mengen an Wand- und Deckenschalung für die Aufrechterhaltung unseres Mietparks eingekauft.

Ergänzend dazu mussten wir in den Jahren regelmäßig bei unseren Hauptlieferanten Material anmieten, um die eingehenden Mietaufträge bedienen zu können.

In der aktuellen Situation können wir die Mietaufträge mit eigenem Material abdecken und müssen nur in Ausnahmefällen bei unseren Lieferanten Material dazu mieten. Von daher kommt uns auch in diesen Zeiten die Aufstockung unseres Mietlagers in der Vergangenheit sehr entgegen, da wir dadurch in der Lage sind, auf die - oft sehr aufwendige und teure - Anmietung bei unseren Lieferanten zu verzichten.

Zum Jahresende 2023 konnten wir zwei interne Projekte fertigstellen, die wir im Frühjahr 2022 begonnen haben: unsere erste, robotergesteuerte Reinigungsanlage für Holzträger und Schalungsplatten sowie die KI unterstützte SCAN-Station für die Erfassung von Mietretouren.

Die Realisierung beider Projekte trägt dazu bei, dass wir zukünftig bei der täglichen Arbeit stark entlastet werden, sowohl zeitlich deutlich effektiver sind und auch ressourcenschonender und damit nachhaltiger unterwegs sind.

Das Geschäftsjahr 2023 war trotz des Umsatz- und Gewinnrückgangs aus unserer Sicht ein erfolgreiches Jahr, da wir im schwierigen Umfelde der Baukonjunktur weiterhin Gewinne realisieren und unsere Marktpositionen u.a. durch die Fertigstellung der beiden genannten Automatisierungsanlagen nachhaltig steigern konnten.

Es bestehen keine bestandsgefährdenden Tatsachen.

III. Prognose-, Chancen- und Risikobericht

1. Risiko- und Chancenbericht

Im Folgenden werden die Risiken aufgeführt und unsere Strategien dagegen erläutert:

Wir sind abhängig vom Hochbaumarkt in Nordrhein-Westfalen. Durch unsere Niederlassung in Markgröningen können wir unsere Umsätze auf weitere Regionen in Deutschland ausweiten und damit das Risiko der Abhängigkeit minimieren.

Unsere aktuell größte Herausforderung betrifft uns wie auch die gesamte deutsche Bauindustrie und liegt darin, dass die Nachfrage für Neubauprojekte stark rückläufig ist.

Das liegt an der Kombination folgender Entwicklungen:

- permanenter Anstieg der Preise für Baumaterialien in den vergangenen Jahren

- starker Anstieg der Zinsen für Baufinanzierungen seit dem Jahr 2022

- hohe bürokratische Hürden bei Neubauten, zu viele Normen und Vorgaben

- Fachkräftemangel im Baugewerbe

Durch die Kombination dieser Faktoren ergibt sich auch für unser Unternehmen das Risiko, dass ein Großteil der geplanten Neubauprojekte nicht mehr und nur wenige neue Projekte realisiert werden. Die Nachfrage nach Schalungsmaterial in Deutschland ist auf einem im Vergleich zu den Vorjahren niedrigen Niveau, eine Konjunkturerholung ist in den kommenden Monaten nicht zu erwarten.

Durch die kontinuierliche Aufstockung unseres Mietlagers und aufgrund stetiger Weiterentwicklung von Produkten und Prozessen sind wir heute auch ein gefragter Anbieter für Schalungslösungen von Großprojekten. Deshalb sind wir zuversichtlich, dass wir einen Teil der Rückgänge beim Wohnungsneubau durch Lieferungen von Schalungsmaterial für größere Projekte kompensieren können.

Durch die im Jahr 2023 realisierte Automatisierung von Reinigungsprozessen und der Optimierung der Sanierungsabläufe sehen wir uns kurz- bzw. mittelfristig in der Lage, Schalungen effizienter und schneller zu reinigen bzw. zu sanieren.

Außerdem minimieren wir die Risiken mit weiteren umfassenden Strategien, die wir nachfolgend auflisten:

Das Risiko, unrentable Geschäfte zu tätigen, minimieren wir durch regelmäßige Nachkalkulationen und ständige Hinterfragung und Verbesserung bei der Ablauforganisation. Seit dem Herbst 2023 kümmern sich zwei Mitarbeiter als Prozessverantwortliche für die Optimierung sämtlicher (digitaler) Prozesse bei uns im Unternehmen.

Durch unseren hohen Qualitätsstandard bei den Verkaufs- und Vermietungsprodukten können wir außerdem größtenteils argumentativ mit dem Preisdruck umgehen.

Dem Risiko von Forderungsausfällen in der Baubranche begegnen wir mit einem konsequenten Forderungsmanagement. Die Absicherung der Forderungen erfolgt durch eine Kreditversicherung.

Abhängigkeiten von einzelnen Kunden vermeiden wir durch stetigen Ausbau der Wettbewerbsfähigkeit und des Marktpotentials.

- Über eine flächendeckende Präsenz in NRW durch logistisch und strategisch sehr gut gelegene Standorte in Dorsten und Dortmund.

- Durch unseren Standort bei Stuttgart haben wir die Möglichkeit, neben den Bauunternehmen im Bereich Baden-Württemberg auch die bestehenden Kunden und Neukunden im gesamten Süddeutschen Raum und in den angrenzenden Südeuropäischen Ländern gewinnen und besser betreuen zu können.

- Überregionaler Ausbau durch Geschäftsverbindungen mit Baugerätehändlern.

- Breite Streuung der Kundenanzahl.

- Die Erfahrung als renommierter Anbieter in der Schalungsbranche seit über 50 Jahren mit Stammkundschaft und Stammlieferanten mit sehr guten Beziehungen.

- Hohe Qualität in allen Produktbereichen und sehr hoher Qualitätsanspruch an den eigenen Mietpark und bei Sanierungen von Schalungssystemen.

- Fähigkeit zum kundenorientierten Denken und auf Veränderungen von Kundenbedürfnissen zu reagieren, z.B. verstärkter Wunsch nach Miet- statt Kaufgeschäften.

- Große Lagerbevorratung von Schalungsmaterial, somit sind die Nachfrage von großen Schalungsmengen und individuellen Kundenwünschen kurzfristig realisierbar.

- Logistische Unabhängigkeit durch eigenen Fuhrpark.

- Komplettanbieter für den Kunden:

a) Verkauf und Vermietung von Schalungssystemen einschließlich dem gesamten Schalungs- und Betonbauzubehör,

b) Sanierung von Kundenschalungen - auch Fremdschalungssysteme, c) Technische Betreuung von Ausarbeitung der Schalungspläne über Beratung an der Baustelle und Durchführung von Produktschulungen, d) Eigener Fuhrpark - somit flexible Logistikplanung nach Kundenwunsch.

Durch unsere intensive Marktbeobachtung soll sichergestellt werden, dass Risiken frühzeitig erkannt werden und Gegenmaßnahmen getroffen werden können.

Sonstige Risiken, die im Bereich des Betriebes entstehen können, sind durch Versicherungen abgedeckt.

Risiken, die den Bestand und die Entwicklung des Unternehmens beeinträchtigen können, sind derzeit nicht erkennbar.

2. Prognosebericht

Die Gesamtumsätze im Zeitraum Januar-April 2024 liegen 30 % unter dem Vorjahresniveau.

Der Umsatzrückgang ist einerseits witterungsbedingt erklärbar, da es besonders in den ersten beiden Monaten des Jahres 2024 außergewöhnlich viel Regen gegeben hat und an den Baustellen nur wenige volle Tage gearbeitet werden konnte.

Vorwiegend für den Rückgang verantwortlich ist aber die aktuelle Krise am Bau, besonders der starke Rückgang beim Wohnungsbau.

Wir gehen davon aus, dass es aus den im Risikobericht genannten Gründen in diesem Jahr keine große Erholung geben wird. Für uns sind aber nicht die Umsätze Januar bis April der Gradmesser für die kommenden Monate, denn wir spüren aktuell eine höhere Nachfrage im Markt als in den ersten Monaten. Diese aktuelle Nachfrage erwarten wir auch in den kommenden Monaten.

Entsprechend gehen wir davon aus, dass wir in den Monaten Mai bis Dezember einen monatlichen Umsatz von 1,9 Mio EUR erzielen werden. Das bedeutet einen Gesamtumsatz für 2024 von 20,6 Mio EUR und damit einem Rückgang von 15 % gegenüber dem Vorjahr.

Dabei gehen wir davon aus, dass die Vermietung mit 55 %, der Verkauf mit 35 % und unsere Dienstleistungen mit 10 % zum Gesamtumsatz beitragen werden.

Den größten Anteil des Gesamtumsatzes sehen wir mit 92 % in Deutschland, somit erwarten wir einen Export-Anteil am Gesamtumsatz von 8 %. Für den Export sehen wir die Länder Irland und Niederlande als stärkste Umsatzträger im Jahr 2024.

Die Summe aller Aufwendungen im Jahr 2024 erwarten wir um ca. 3 % über dem Vorjahresniveau. Dieser Mehraufwand entsteht vorrangig durch die Erhöhung bei den Personalkosten, da wir u.a. den Vertriebs-Außendienst im April 2024 um zwei erfahrene Mitarbeiter aufgestockt haben.

Wir erwarten für das Geschäftsjahr 2024 einen Jahresüberschuss von 0,6 Mio. EUR.

Wir sind von der Auftragslage der deutschen Bauwirtschaft abhängig. Auch bei der aktuellen, rückläufigen Neubautätigkeit ist die Entwicklung und sind die Ziele unserer Unternehmung nicht beeinträchtigt, da wir davon ausgehen, dass wir insbesondere durch unsere im Risikobericht genannten Strategien und Chancen auch wirtschaftlich schwierige Zeiten gut überstehen werden.

 

Dorsten-Lembeck, 26. Juni 2024

Jürgen Elvermann, Geschäftsführer

Klaus Elvermann, Geschäftsführer

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 3.271.685,50 2.573.353,50
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 77.481,00 80.244,00
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutz- und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 2.664,00 5.847,00
2. geleistete Anzahlungen 74.817,00 74.397,00
II. Sachanlagen 2.766.204,50 1.990.109,50
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 120.439,50 84.063,00
2. technische Anlagen und Maschinen 466.976,50 188.878,50
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.178.788,50 1.710.168,00
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 7.000,00
III. Finanzanlagen 428.000,00 503.000,00
1. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 425.000,00 500.000,00
2. sonstige Finanzanlagen 3.000,00 3.000,00
B. Umlaufvermögen 15.187.525,73 13.938.991,01
I. Vorräte 12.334.432,00 10.878.364,34
1. fertige Erzeugnisse und Waren 12.334.432,00 10.878.364,34
2. geleistete Anzahlungen 0,00 20.900,34
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 2.849.663,37 3.008.909,32
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 2.344.926,28 2.854.386,18
2. sonstige Vermögensgegenstände 504.737,09 154.523,14
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 3.430,36 51.717,35
C. Rechnungsabgrenzungsposten 122.725,26 157.150,81
Bilanzsumme, Summe Aktiva 18.581.936,49 16.669.495,32

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 13.773.678,36 13.210.897,46
I. gezeichnetes Kapital 52.000,00 52.000,00
II. Gewinnvortrag 12.796.897,46 11.349.424,19
III. Jahresüberschuss 924.780,90 1.809.473,27
B. Rückstellungen 594.906,25 714.244,94
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 75.700,00 85.179,00
2. Steuerrückstellungen 134.204,25 220.824,94
3. sonstige Rückstellungen 385.002,00 408.241,00
C. Verbindlichkeiten 4.210.976,15 2.738.891,86
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 3.341.627,72 1.421.361,12
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 2.679.069,05 739.095,85
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 662.558,67 682.265,27
2. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 47.410,56 81.425,66
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 250.496,93 559.234,26
4. sonstige Verbindlichkeiten 571.440,94 676.870,82
davon aus Steuern 329.188,13 392.252,60
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit 0,00 12.926,20
D. Rechnungsabgrenzungsposten 2.375,73 5.461,06
Bilanzsumme, Summe Passiva 18.581.936,49 16.669.495,32

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 13.225.872,87 13.092.018,60
2. Personalaufwand 7.782.707,52 7.009.939,12
a) Löhne und Gehälter 6.499.405,17 5.890.571,65
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.283.302,35 1.119.367,47
davon für Altersversorgung 29.231,96 25.299,55
3. Abschreibungen 536.264,36 483.044,76
a) Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 536.264,36 483.044,76
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 3.394.117,70 2.876.859,79
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 40.373,57 31.249,92
davon aus verbundenen Unternehmen 2.400,00 0,00
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 145.766,63 29.385,31
7. Steuern vom Einkommen und Ertrag 468.639,16 902.104,10
8. Ergebnis nach Steuern 938.751,07 1.821.935,44
9. sonstige Steuern 13.970,17 12.462,17
Jahresüberschuss 924.780,90 1.809.473,27

Anhang

Allgemeine Angaben

Die Elvermann GmbH - mit Firmensitz in Dorsten-Lembeck - wird beim Registergericht Gelsenkirchen unter der Register-Nr. HRB 6972 geführt.

Der Jahresabschluss der Firma Elvermann GmbH wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs aufgestellt.

Angaben, die wahlweise in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, sind insgesamt im Anhang aufgeführt.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt.

Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen und nach den Vorschriften des BilRUG ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft.

Die bisher üblichen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden nicht geändert.

Es wird von den größenabhängigen Erleichterungen nach § 276 HGB Gebrauch gemacht und innerhalb der Gewinn- und Verlustrechnung ein Rohergebnis ausgewiesen.

Angaben zur Bilanzierung und Bewertung

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Entgeltlich erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens bis zum einem Wert von 800,00 EUR wurden im Zugangsjahr abgeschrieben.

Die Finanzanlagen wurden zu Anschaffungskosten unter Berücksichtigung von Anschaffungsnebenkosten bzw. mit dem niedrigeren beizulegenden Wert bilanziert.

Die Vorräte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt. Die Gebrauchtschalung wurde wegen der hohen Abnutzung (Verschleiß) auf den beizulegenden Wert abgeschrieben. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen; das allgemeine Kreditrisiko ist durch pauschale Abschläge berücksichtigt.

Angabe zu Forderungen

Die Restlaufzeiten der Forderungen stellen sich wie folgt dar:

Art der Forderung zum Gesamtbetrag davon mit einer Restlaufzeit
31.12.2023 31.12.2023
TEUR
kleiner 1 Jahr
TEUR
größer 1 Jahr
TEUR
aus Lieferungen und Leistungen 2.344,9 1.777,8 567,1
sonstige Vermögensgegenstände 504,7 481,4 23,3
Summe 2.849,6 2.259,2 590,4

Sonstige Vermögensgegenstände

Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten Beträge in Höhe von 24.599,55 EUR (Vorjahr: 7.589,44 EUR), die erst nach dem Bilanzstichtag rechtlich entstehen. Die Abgrenzung dient der periodengerechten Gewinnermittlung. Die Beträge haben Forderungscharakter.

Verrechnung von Vermögensgegenständen und Schulden

Für die Saldierung von Schulden aus Altersvorsorgeverpflichtungen mit verrechnungsfähigen Vermögenswerten wurden gem. dem versicherungsmathematischen Gutachten der Allianz Lebensversicherungs AG folgende Werte ermittelt:

Verrechnung von Vermögensgegenständen und Schulden EUR
Erfüllungsbetrag der Schulden 313.440,00
Zeitwert der verrechneten Vermögenswerte 237.740,00
verrechnete Aufwendungen 5.741,00
verrechnete Erträge 16.926,00

Die Berechnung der Rückstellungen für Pensionen erfolgte durch ein versicherungsmathematisches Gutachten der Allianz Lebensversicherungs AG. Die Rückstellungen sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt und wurden nach der Projected Unit Credit Methode (PUC) unter Verwendung der "Richttafeln 2018 G" ermittelt. Für die Abzinsung wurde pauschal der durchschnittliche Marktzinssatz bei einer restlichen Laufzeit von 10 Jahren von 1,82 % verwendet. Gehalts- und Rententrends sowie weitere Trendannahmen wurden bei der Berechnung nicht berücksichtigt.

Unterschiedsbetrag gem. § 253 Abs. 6 HGB zum Stichtag 31.12.2023

Der Unterschiedsbetrag in Form der Differenz zwischen dem Erfüllungsbetrag mit dem 10-Jahresdurchschnittszinssatzes (1,82 %) damit 313.440,00 EUR und dem 7-Jahresdurchschnittszinssatzes (1,74 %) damit 317.884,00 EUR beträgt 4.444,00 EUR.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet und sind mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen Personalkosten und Tantiemen.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Angabe zu Verbindlichkeiten

Die Restlaufzeiten und die Besicherung der Verbindlichkeiten sind im Verbindlichkeitenspiegel im Einzelnen dargestellt.

Art der Verbindlichkeit zum Gesamtbetrag davon mit einer Restlaufzeit
31.12.2023 TEUR kleiner 1 Jahr
TEUR
größer 1 Jahr
TEUR
gesichert mit
gegenüber Kreditinstituten 3.341,6 2.679,1 662,5 1)
Erhaltene Anzahlungen 47,4 47,4 0,0
aus Lieferungen und Leistungen 250,5 250,5 0,0 2)
sonstige Verbindlichkeiten 571,4 441,4 130,0
Summe 4.210,9 3.418,4 792,5

Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren bestehen nicht.

Die Nummern der Sicherungsvermerke bedeuten:

1 = Sicherungsabtretung Forderungen

2 = Eigentumsvorbehalt

Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern aus erhaltenen Darlehen mit 130.000,00 EUR (Vorjahr: 130.000,00 EUR).

Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten sonstigen finanziellen Verpflichtungen

Im Geschäftsjahr 2015 hat die Gesellschaft für Darlehensverbindlichkeiten der Gesellschafter Jürgen und Klaus Elvermann eine Höchstbürgschaft in Höhe von 375.000,00 EUR übernommen. Weiterhin hat die Gesellschaft im Geschäftsjahr 2016 für Darlehensverbindlichkeiten der Gesellschafter Jürgen und Klaus Elvermann eine weitere Höchstbürgschaft in Höhe von 250.000,00 EUR übernommen.

Aufgrund der bislang planmäßigen Rückführung der o.g. Darlehen durch die Darlehensnehmer ist nicht von einer Inanspruchnahme aus den genannten Haftungsverhältnissen auszugehen.

Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von 2.724.336,72 EUR sonstige finanzielle Verpflichtungen. Im Einzelnen beinhalten diese Verpflichtungen folgende Sachverhalte:

Zahlungsverpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen mit 2.724.336,72 EUR, davon Verpflichtungen gegenüber verbundenen Unternehmen 1.310.851,00 EUR aus Pachtverträgen.

Die Miet- und Leasingverträge enden zwischen 2024 und 2028.

Steuern vom Einkommen und Ertrag

Die Steuern vom Einkommen und Ertrag ergeben sich im Wesentlichen aus dem Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit.

Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Folgende wesentliche außergewöhnliche Aufwendungen sind im Geschäftsjahr angefallen:

Aufwand für Inflationsausgleichsprämie 78,5 TEUR
Ausbuchung und Wertberichtigung von Forderungen 264,8 TEUR

Der Zinsaufwand aus der Abzinsung beläuft sich auf 5,7 TEUR.

Sonstige Pflichtangaben

Angaben über die Mitglieder der Unternehmensorgane

Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte durch folgende Personen geführt:

Geschäftsführer: Jürgen Elvermann Zur Reithalle 74 46286 Dorsten
Geschäftsführer: Klaus Elvermann von-Galen-Str. 2 a 46286 Dorsten

Auf die Angabe der Bezüge für die Geschäftsführung wird gem. § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

Mitarbeiter

Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres 2023 beschäftigten Mitarbeiter betrug:

Gewerbliche Arbeitnehmer 76
Angestellte 64
140
Auszubildende 3
gesamt 143

Nachtragsbericht

Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten und weder in der Gewinn- und Verlustrechnung noch in der Bilanz berücksichtigt sind, bestanden nicht.

Ergebnisverwendungsvorschlag

Der Jahresüberschuss in Höhe von 924.780,90 EUR soll auf neue Rechnung vorgetragen werden.

 

Dorsten, 26. Juni 2024

Jürgen Elvermann, Geschäftsführer

Klaus Elvermann, Geschäftsführer

Anlagespiegel

Anschaffungskosten / Herstellungskosten
Stand 01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
Stand 31.12.2023
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 79.224,52 0,00 1.008,00 0,00 78.216,52
2. geleistete Anzahlungen 74.397,00 420,00 0,00 0,00 74.817,00
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 153.621,52 420,00 1.008,00 0,00 153.033,52
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 222.426,19 45.617,34 3.464,49 7.000,00 271.579,04
2. technische Anlagen und Maschinen 419.004,72 51.358,53 20.677,34 276.217,25 725.903,16
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.951.738,61 945.228,20 126.651,85 4.500,00 4.774.814,96
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 7.000,00 280.717,25 0,00 -287.717,25 0,00
Summe Sachanlagen 4.600.169,52 1.322.921,32 150.793,68 0,00 5.772.297,16
III. Finanzanlagen
1. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 500.000,00 0,00 75.000,00 0,00 425.000,00
2. Genossenschaftsanteile 3.000,00 0,00 0,00 0,00 3.000,00
Summe Finanzanlagen 503.000,00 0,00 75.000,00 0,00 428.000,00
Summe Anlagevermögen 5.256.791,04 1.323.341,32 226.801,68 0,00 6.353.330,68
Abschreibungen
Stand 01.01.2023
EUR
Geschäftsjahr
EUR
Abgänge
EUR
Stand 31.12.2023
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 73.377,52 3.183,00 1.008,00 75.552,52
2. geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 73.377,52 3.183,00 1.008,00 75.552,52
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 138.363,19 13.383,84 607,49 151.139,54
2. technische Anlagen und Maschinen 230.126,22 44.332,78 15.532,34 258.926,66
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.241.570,61 475.364,74 120.908,89 2.596.026,46
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Sachanlagen 2.610.060,02 533.081,36 137.048,72 3.006.092,66
III. Finanzanlagen
1. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
2. Genossenschaftsanteile 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Finanzanlagen 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Anlagevermögen 2.683.437,54 536.264,36 138.056,72 3.081.645,18
Buchwerte
Stand 31.12.2023
EUR
Stand 31.12.2022
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 2.664,00 5.847,00
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 74.817,00 74.397,00
2. geleistete Anzahlungen
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 77.481,00 80.244,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 120.439,50 84.063,00
2. technische Anlagen und Maschinen 466.976,50 188.878,50
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.178.788,50 1.710.168,00
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 7.000,00
Summe Sachanlagen 2.766.204,50 1.990.109,50
III. Finanzanlagen
1. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 425.000,00 500.000,00
2. Genossenschaftsanteile 3.000,00 3.000,00
Summe Finanzanlagen 428.000,00 503.000,00
Summe Anlagevermögen 3.271.685,50 2.573.353,50

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 18.10.2024 festgestellt.

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Elvermann GmbH, Dorsten-Lembeck,

Prüfungsurteil

Wir haben den Jahresabschluss der Elvermann GmbH, Dorsten-Lembeck- bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie den Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Elvermann GmbH, Dorsten-Lembeck, für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Essen, 26. Juni 2024

DR. WASSERMANN AUDIT GMBH
WIRTSCHAFTSPRÜFUNGSGESELLSCHAFT

Dr. Boris Heller, Wirtschaftsprüfer

Stefanie Böckhorst, Wirtschaftsprüferin

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