Nutz Immobilien GmbH
Selbe AdresseKauf und Verkauf von eigenen Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Michael Christian Gruber seit 22.12.2025 | Geschäftsführer |
Andreas Bauer seit 20.2.2025 | Prokura |
Patrick Thilo Maximilian Nutz seit 5.11.2024 | Geschäftsführer |
Arne Skuddis seit 2.7.2024 | Prokura |
Andy Feiler seit 17.4.2023 | Prokura |
Michael Schmitz seit 22.1.2020 | Prokura |
Thomas Karl Wimmer seit 28.3.2019 | Geschäftsführer |
Volker Lamprecht seit 6.12.2018 | Prokura |
Ewald Teuber seit 24.11.2016 | Prokura |
Josef Hochwimmer seit 24.11.2016 | Prokura |
Michael Rüdiger Neumann seit 24.11.2016 | Prokura |
Jens Torsten Wallisch seit 10.4.2008 | Prokura |
Christian Michael Gruber seit 9.4.2001 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 56.00% | |
C***** N*** | 8.00% |
| 8.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Nutz GmbHAmpfingJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Bilanz zum 31. Dezember 2023Aktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar 2022 bis 31. Dezember 2022
Entwicklung des Anlagevermögens
Einbauten in fremde Grunstücke werden unter der Position "2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung" ausgewiesen. Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023
Entwicklung des Anlagevermögens
Einbauten in fremde Grunstücke werden unter der Position "2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung" ausgewiesen. ANHANG1. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss 1.1 Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
1.2 Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden 1.2.1 Gliederung Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2023 ist nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches und der Satzung aufgestellt worden. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Sofern es der Übersichtlichkeit diente, wurden bei Wahlrechten die Angaben im Anhang gemacht. 1.2.2 Bewertungsgrundsätze Die Bewertung von Vermögensgegenständen und Schulden erfolgte unter der Annahme der Fortführung des Geschäftsbetriebes. Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten einschließlich Nebenkosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die angewandten Abschreibungssätze und -methoden basieren auf der erwarteten Nutzungsdauer sowie dem erwarteten Verlauf des Werteverlustes der Vermögensgegenstände. Geringwertige Wirtschaftsgüter im Sinne des § 6 Abs. 2 EStG werden im Jahr der Anschaffung in voller Höhe entsprechend der steuerlichen Vorschriften auch handelsrechtlich abgeschrieben. Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet:
Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt. Die unfertigen Leistungen sind mit den Herstellungskosten oder mit dem am Stichtag beizulegenden niedrigeren Wert bewertet. In die Herstellungskosten werden die Einzelkosten, angemessene Teile der Materialgemeinkosten, der Fertigungsgemeinkosten und des Werteverzehrs des Anlagevermögens, soweit dieser durch die Fertigung veranlasst ist, einbezogen. Zinsen für Fremdkapital sind nicht in die Herstellungskosten einbezogen. Die erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen wurden zum Nennwert angesetzt und werden offen von den Vorräten abgesetzt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sowie liquide Mittel sind zum Nennwert oder mit dem am Stichtag beizulegenden niedrigeren Wert angesetzt. Dem Wertverlust wird durch Einzelwertberichtigungen - bei erkennbaren Einzelrisiken - und Pauschalwertberichtigungen zur Abgeltung des allgemeinen Kreditrisikos Rechnung getragen. Forderungen in Fremdwährung werden mit dem Kurs zum Tag der Rechnungsstellung bzw. mit dem niedrigeren Devisenkassamittelkurs zum Bilanzstichtag gem. § 256a HGB bewertet. Für ungewisse Verbindlichkeiten aus Pensionsverpflichtungen wurden Rückstellungen gebildet. Die Rückstellungsbildung wurde gem. § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags bewertet. Die Pensionsrückstellungen betragen 2.105.358,00 Euro. Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verpflichtungen und sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Bei wesentlichen Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden künftige Preis- und Kostensteigerungen berücksichtigt und eine Abzinsung auf den Bilanzstichtag vorgenommen. Als Abzinsungssätze werden die den Restlaufzeiten der Rückstellungen entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssätze der vergangenen sieben Geschäftsjahre verwendet, wie sie von der Deutschen Bundesbank gemäß Rückstellungsabzinsungsverordnung monatlich ermittelt und bekannt gegeben werden. Verbindlichkeiten wurden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Verbindlichkeiten in Fremdwährung werden mit dem Kurs bei Eingang der Rechnung bzw., soweit der Kurs am Stichtag höher ist, mit dem Devisenkassamittelkurs gem. § 256a HGB zum Bilanzstichtag bewertet. 1.2.3 Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden. Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt. 1.3 Angaben zur Bilanz 1.3.1 Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen, der als Anlage diesem Anhang beigefügt ist. 1.3.2 Angabe zu Forderungen und Restlaufzeiten Alle in der Bilanz ausgewiesenen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind innerhalb eines Jahres, d. h. vor dem 31. Dezember 2024, fällig. Die Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen (TEUR 5.033, i.Vj. TEUR 4.683) haben eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr und betreffen sonstige Forderungen. Die sonstigen Vermögensgegenstände beinhalten Forderungen gegen Gesellschafter in Höhe von TEUR 0 (i.Vj. TEUR 100). 1.3.3 Aktive latente Steuern Die aktiven latenten Steuern betreffen die Unterschiede zwischen der Handelsbilanz und der Steuerbilanz, die sich steuerlich erst in späteren Jahren auswirken werden. Dies betrifft insbesondere die Unterschiede in der Berechnung der Pensionsrückstellungen. Die aktiven latenten Steuern wurden mit einem durchschnittlichen Steuersatz von ca. 31% berechnet. In Höhe der gebildeten aktiven latenten Steuern besteht eine Ausschüttungssperre. 1.3.4 Pensionsrückstellungen Grundlage für die Ermittlung der in der Bilanz ausgewiesenen Pensionsrückstellungen sind versicherungsmathematische Gutachten, welche bei der Ermittlung die Vorschriften des BilMoG zugrunde liegen. Die Pensionsverpflichtungen wurden nach dem Projectid-Unit-Credit-Verfahren (PUC-Methode) unter Anwendung versicherungsmathematischer Grundsätze mit einem Zinsfuß von 1,82 % p.a. auf Basis der 2018 veröffentlichten Richttafeln 2018G von Prof. Dr. Klaus Heubeck ermittelt. Die Pensionsrückstellungen für leistungsorientierte Versorgungspläne sind nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren entsprechend den Vorgaben nach HGB n. F. unter Berücksichtigung der künftigen Entwicklung bewertet. Im Einzelnen wird von einer jährlichen Steigerungsrate der Gehälter, soweit relevant von 0 % und der Renten von 1,5 % bzw. 2,0 % ausgegangen. Der Unterschiedsbetrag zwischen dem nach obigen Grundsätzen ermittelten Erfüllungsbetrag und dem Sollwert, der sich bei einer angenommenen durchschnittlichen Restlaufzeit von 7 Jahren ergibt, wird auf Basis eines Rechnungszinses von 1,74 % ermittelt. Verpflichtungen aus Pensionszusagen sind teilweise durch Vermögensgegenstände gesichert. Die angelegten Vermögensgegenstände dienen ausschließlich der Erfüllung der Pensionsverpflichtungen und sind dem Zugriff übriger Gläubiger entzogen. Sie wurden nach den BilMoG-Bestimmungen Zur Ermittlung der Pensionsrückstellung wurde das Teilwertverfahren angewendet. Für die Berechnungen wurden folgende Annahmen getroffen:
Bei den Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen ergibt sich zwischen dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren der Unterschiedsbetrag gem. § 253 Abs. 6 HGB (=Differenz zwischen Erfüllungsbetrag und Sollwert auf Basis eines Durchschnittszeitraums von 7 Jahren) im laufenden Geschäftsjahr in Höhe von 28.402 Euro. Der Erfüllungsbetrag der Pensions- u. ähnliche Verpflichtungen beträgt TEUR 2.105 (= Rückstellung). Der Zinsaufwand aus der Abzinsung der Pensionsrückstellung beträgt EUR 37.772. 1.3.5 Angaben und Erläuterungen zu sonstigen Rückstellungen Im Posten sonstige Rückstellungen sind die nachfolgenden nicht unerheblichen Rückstellungsarten enthalten.
Die übrigen Rückstellungen umfassen im Wesentlichen Rückstellungen für Berufsgenossenschaftsbeiträge TEUR 84 (i.Vj. TEUR 81), Rückstellungen für Abschlussarbeiten TEUR 50 (i.Vj. TEUR 50) sowie Rückstellung für Ausgleichsabgabe TEUR 21 (i.Vj. TEUR 21) und Rückstellungen für offene Liefe-ranten/Leistungsabrechnung EUR 14 (i.Vj TEUR 52). 1.3.6 Verbindlichkeiten Die Restlaufzeit und die Besicherung der Verbindlichkeiten sind im Einzelnen im Verbindlichkeitsspiegel dargestellt.
Für die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen wurden mit Ausnahme branchenüblicher Eigentumsvorbehalte keine besonderen Sicherheiten gewährt. 1.3.7 Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen Am 31. Dezember 2023 bestanden sonstige finanzielle Verpflichtungen im Sinne § 285 Nr. 3a HGB in Höhe von ca. TEUR 1.507 aus Miet- und Leasingverträgen. Die Gesellschaft ist gegenüber ihrer Tochtergesellschaft, der Nutz Immobilien GmbH, Aschau am Inn, die Verpflichtung eingegangen, etwaigen bilanziellen Überschuldungen ("nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag") durch Umwandlung von Gesellschafterdarlehen, bzw. Gesellschafterverrechnungskonten in eine sonstige Zuzahlung in die Kapitalrücklage der Nutz Immobilien GmbH entgegenzuwirken. Die Zuzahlung ist auf den zum Ausgleich des nicht durch Eigenkapital gedeckten Fehlbetrags notwendigen Betrag begrenzt. Die Nutz GmbH haftet selbstschuldnerisch mit einer Bürgschaft bis zur Höhe von TEUR 900 für Grundstücksinvestitionsdarlehen der Nutz Immobilien GmbH. Das Risiko der Inanspruchnahme wird als gering eingestuft. 1.4 Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Umsatzerlöse werden überwiegend (rd. 91 %) in der Bundesrepublik Deutschland erzielt. Die Umsatzerlöse im Europäischen Ausland und Drittland betrugen rd. 9 %. In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus Versicherungsentschädigungen in Höhe von EUR 101.872,99 (Vj. TEUR 64) enthalten. Die Gewinn- und Verlustrechnung enthält Erträge aus Währungsumrechnung in Höhe von EUR 28.309,34 (Vorjahr Euro 127.791,94) sowie Aufwendungen aus Währungsumrechnung in Höhe von EUR 23.359,15 (Vorjahr Euro 0,00). 1.5 Sonstige Angaben 1.5.1 Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Im Geschäftsjahr 2023 waren durchschnittlich 306,75 Arbeitnehmer (Vj. 304,75) beschäftigt; davon entfallen auf:
Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer beträgt damit 306,75 1.5.2 Namen der Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:
Alle Geschäftsführer sind von § 181 BGB befreit. 1.5.3 Vergütungen der Geschäftsführer Hinsichtlich der Angabe der Geschäftsführerbezüge nimmt die Gesellschaft die Regelung des § 286 Abs. 4 HGB in Anspruch. 1.5.4 Anteile an verbundenen Unternehmen und Beteiligungen Gemäß § 285 Nr. 11 HGB wird über nachstehende Unternehmen berichtet:
1.5.5 Vorgänge von besonderer Bedeutung Herr Christian Eder ist am 15. September 2024 aus der Geschäftsführung ausgeschieden. Nach dem Schluss des Geschäftsjahres waren keine Vorgänge von besonderer Bedeutung zu verzeichnen. 1.5.6 Angaben zum Wirtschaftsprüferhonorar Das Honorar für den Abschlussprüfer beläuft sich auf TEUR 22 und entfällt ausschließlich auf Abschlussprüfungsleistungen. 1.5.7 Vorschlag bzw. Beschluss zur Ergebnisverwendung Die Geschäftsführung schlägt vor, das Jahresergebnis in Höhe von Euro 1.632.477,12 in voller Höhe auf neue Rechnung vorzutragen. 1.5.8 Unterschrift der Geschäftsführung
Ampfing, den 30.09.2024 Christian Gruber Thomas Karl Wimmer Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023Grundlagen der Gesellschaft Überblick zum Unternehmen Als Partner für integrale Lösungen als auch für ganzheitliche Konzepte der technischen Gebäudeausrüstung erstellt Nutz seit ihrer Gründung elektrotechnische Anlagen in Bauten. Die Tätigkeit umfasst die Planungen, Projektierungen und Durchführungen aller Starkstrom-, Schwachstrom-, Sicherheits-, Daten- und Gebäudeautomationsanlagen. Die Gesellschaft ist als mittelständisches Unternehmen im gesamtdeutschen Raum seit Jahrzehnten fest etabliert und verwirklicht für Ihre Kunden Projekte im gesamten EMEA-Raum (Europe, Middle East, Africa) . Neben dem Hauptsitz der Gesellschaft in Ampfing unterhält die Nutz GmbH Betriebsstätten in Berlin, Erfurt, Frankfurt, Hamburg, sowie zwei Projektbüros in Rosenheim und Köln. Über das 100 %ige Tochterunternehmen Nutz Czech s. r. o. Prag, Tschechien, ist die Gesellschaft im osteuropäischen Raum tätig. Seit dem Jahr 2015 wird durch die Nutz Swiss AG, Schlieren, Schweiz auch der Schweizer Markt erschlossen. Die 100 % Tochtergesellschaft Nutz Immobilien GmbH, Ampfing verwaltet die Immobilienvermögen der Gruppe, zu dem neben den Geschäftsbauten in Ampfing und Erfurt, ein in Bau befindlicher Erweiterungsbau des Bürogebäudes in Ampfing zählt. Die Fertigstellung dieses Erweiterungsbaus ist für Anfang 2025 geplant. Wirtschaftsbericht Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Die deutsche Wirtschaft kam laut Statistischen Bundesamt im Jahr 2023 erneut in einem nach wie vor krisengeprägten Umfeld ins Stocken. Die trotz der jüngsten Rückgänge weiterhin hohen Preise auf allen Wirtschaftsstufen, die ungünstigen Finanzierungsbedingungen durch steigende Zinsen, sowie eine geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland dämpften die Konjunktur. Damit setzte sich die Erholung der deutschen Wirtschaft nach dem pandemiebedingten Einbruch im Jahr 2020 nicht weiter fort. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) lag nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) bei -0,3 % im Vergleich zum Vorjahr. Im Vergleich zum Jahr 2019, dem Jahr vor Beginn der Corona-Pandemie, war das BIP 2023 um 0,7 % höher. Für das gesamte Jahr 2023 verzeichnete die deutsche Elektroindustrie einen Rückgang der Aufträge von 1,9 %. Dabei stiegen die Inlandsaufträge zwar um 3,0 %, die Aufträge aus dem Ausland nahmen jedoch um 5,9 % ab. Die Bestellungen aus dem Euroraum nahmen um 9,3 % ab, die aus Drittländern um 4,0 %. Die aggregierten Branchenerlöse stiegen um 6,6 % auf einen neuen Rekordwert von Mrd. EUR 239,4 (Vj. Mrd. EUR 224,5). Darin enthalten war allerdings auch ein Anziehen der branchenweiten Erzeugerpreise um 5,8 %. Die Kapazitätsauslastung hat sich zum Ende des vierten Quartals 2023 weiter reduziert und lag mit 80,5 % der betriebsüblichen Vollauslastung um 1,5 % niedriger als drei Monate zuvor (82 %). Das Geschäftsklima der Elektroindustrie hatte sich im Dezember 2023 etwas aufgehellt. Sowohl die aktuelle Lage als auch die allgemeinen Geschäftserwartungen verharrt seitdem auf nahezu gleichem Niveau, und wurde im Juni 2024 nur geringfügig ungünstiger beurteilt als noch im Vormonat. Mit Blick auf das zweite Halbjahr 2024 erwarten 18 % der Elektrofirmen bessere Geschäfte, 65 % rechen mit gleichbleibenden und 17 % mit rückläufigen Aktivitäten. Das Problem des Fachkräftemangels ist für die Branche, wie schon in den Vorjahren, weiter vorhanden. Fachkräfte, die bereit sind sich entsprechend weiterzubilden, sind rar. Zudem bleibt es für den Wirtschaftszweig auch weiterhin schwierig, junge Menschen von den Vorzügen eines anspruchsvollen Berufs in der Bauwirtschaft zu überzeugen. Zudem sind Rückschläge angesichts der weiterhin hohen, konjunkturellen Unsicherheiten nicht ausgeschlossen. Geschäftsverlauf Der Herausforderung des Fachkräftemangels begegnete die Nutz GmbH, wie schon in den Vorjahren, mit dem Einsatz von Nachunternehmen und Leiharbeitnehmern. Die eigenen Ressourcen konnten daher gezielt eingesetzt werden. Der Fokus wurde verstärkt auf das Recruiting neuer Arbeitskräfte und die Weiterentwicklung der eigenen Ausbildungsmöglichkeiten gesetzt. Um den Themen Employer-Branding, Pre- und Onboarding, Mitarbeitergewinnung, Personalmarketing, dem betriebsinternen Gesundheitsmanagement und Mitarbeiter-Benefits, sowie der Qualität des Aus- und Weiterbildungsangebotes im Unternehmen gerecht zu werden, wurden die Abteilungen Recruiting und Akademie zusammengelegt und neu strukturiert. Diese Entwicklung wird auch im Jahr 2024 weiter vorangetrieben und soll die operativen Bereiche durch eine gezielte Personalplanung unterstützen und dazu beitragen, die strategischen Ziele des Unternehmens zu erreichen. Der Geschäftsverlauf gestaltete sich im Berichtsjahr positiv. Trotz der unsicheren gesamtwirtschaftlichen Lage konnte die Gesamtleistung im Vergleich zum Vorjahr auf TEUR 57.513 (Vj. TEUR 49.172) ausgebaut werden. Die gesetzten Ziele zur Stabilisierung der Wettbewerbsfähigkeit und der Schaffung firmenweiter Standards wurden weiter konsequent verfolgt. Das Thema Nachhaltigkeit, Qualitätsmanagement nach ISO 9001, sowie das Informationssicherheits-Managementsystem nach ISO 27.001 haben weiterhin einen hohen Stellenwert im Unternehmen. Der Jahresüberschuss stieg im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 722 an. Ende 2023 waren 353 Mitarbeiter (Vj. 364 Mitarbeiter) bei der Nutz GmbH beschäftigt. Der Anstieg der Betriebsleistung erstreckte sich im vergangenen Jahr über nahezu alle Geschäftsbereiche. Der Bestand an Wartungsverträgen sank um TEUR 224 auf TEUR 2.520 (Vj. TEUR 2.744). Im Geschäftsjahr 2023 konnten, wie auch schon in den Vorjahren, hochqualifizierte Mitarbeiter über alle Geschäftsbereiche gewonnen werden, wobei eine erhöhte Fluktuation zu einem Rückgang der Gesamtanzahl an Beschäftigten führte. Die Personalkosten stiegen auf TEUR 21.249 (Vj. TEUR 19.341). Der Bezug von Fremdleistungen erhöhte sich im Vergleich zum Vorjahr um 3% auf TEUR 9.597 (Vj. TEUR 9.322). Vermögens- und Finanzlage Die Bilanzsumme sank im vergangenen Geschäftsjahr um TEUR 1.202 auf TEUR 21.975 (Vj. TEUR 23.177). Diese Entwicklung ist insbesondere durch den Anstieg der erhaltenen Anzahlungen um TEUR 3.161, welche von den Vorräten offen abgesetzt werden, zurückzuführen. Im Geschäftsjahr 2023 wurden insgesamt TEUR 504 (Vj. TEUR 882) in das Anlagevermögen investiert. Neben Ersatz und Neubeschaffungen im Bereich IT-Hardware und -Software, Büro- und Geschäftsausstattung, sowie Werkzeuge und Messgeräte, wurde in das eigene Rechenzentrum investiert, sowie eine Schnellladestation für die firmeneigene E-Fahrzeugflotte gebaut. Alle uns bekannten Risiken sind nach derzeitigem Kenntnisstand durch entsprechende Wertberichtigungen bzw. Rückstellungen ausreichend abgedeckt. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten verringerten sich auf TEUR 202 (Vj. TEUR 4.305). Die Verbindlichkeiten gegenüber Lieferanten blieben mit TEUR 3.690 nahezu unverändert, alle anderen Verbindlichkeiten nahmen um TEUR 1.031 zu. Die Gesellschaft verfügte im Berichtszeitraum über eine sehr gute Liquidität und war jederzeit in der Lage, allen Zahlungsverpflichtungen nachzukommen. Kennzeichnend ist, dass auch im Geschäftsjahr 2023 wieder, gewährte Skonti stets gezogen werden konnten. Zudem bestehen nicht ausgenutzte, aber zugesagte Kreditlinien in Höhe von rund 8 Mio EUR. Bei überschlägiger Ermittlung ergibt sich der Cash-Flow wie folgt:
Ertragslage Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse sind gegenüber dem Vorjahr um TEUR 2.700 gesunken. Die Gesamtleistung hingegen ist im Vergleich zum Vorjahr angestiegen aufgrund des Bestandsaufbaus an unfertigen Erzeugnissen um TEUR 9.631. Die Margen in den einzelnen Sparten sind, wie schon in den Vorjahren, sehr unterschiedlich. So ist im Anlagebau in der Regel eine höhere Marge zu erzielen als bei reinen Elektroinstallationen. Materialaufwendungen Mit der höheren Gesamtleistung geht auch eine Erhöhung des Material- und Fremdleistungseinsatzes einher. Diese betrug zum Bilanzstichtag 2023 TEUR 28.164 (Vj. TEUR 23.504). Die Materialkostenintensität (Aufwand für Material und Fremdleistung / Gesamtleistung) betrug 49 % (Vj. 48 %). Personalaufwendungen Die Personalaufwendungen stiegen auf Grund der jährlichen Anpassung der Gehaltsstruktur auf TEUR 21.249 (Vj. TEUR 19.341), dies entspricht einer Erhöhung von 10 %. Zinsertrag und Zinsaufwendungen Der Saldo aus Zinserträgen und Zinsaufwendungen weist im Geschäftsjahr ein Defizit von TEUR 191 (Vj. TEUR 125) aus. Zusammenfassende Kennzahlen und abschließende Würdigung: Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT*) beträgt TEUR 2.394 (Vj. TEUR 1.411). Die Umsatzrentabilität (EBIT/Gesamtleistung) beträgt 4,3 % (Vj. 2,49 %). Die Gesamtkapitalrentabilität (EBIT/(EK + FK)) beträgt 11 % (Vj. 5,16 %). Der Bestand an unfertigen Erzeugnissen zum Jahreswechsel lag mit TEUR 32.246 um TEUR 9.631 über dem Vorjahreswert (Vj. TEUR 22.615). Unter Berücksichtigung aller Umstände hat sich die Ertragslage verbessert. Prognose-, Chancen- und Risikobericht Die Gesellschaft ist als mittelständisches Unternehmen im gesamtdeutschen Raum seit Jahrzehnten fest etabliert. Ebenso ist sie mit den Tochtergesellschaften Nutz Czech s. r. o., Prag, Tschechien, und Nutz Schweiz GmbH, Schlieren, Schweiz, für überregionale Kunden im gesamten EMEA-Raum (Europa, Mittlerer Osten und Afrika) tätig. Aufgrund dessen konnte den Bedürfnissen der verschiedenen Kundengruppen stets nachgekommen werden. Für das Jahr 2024 wird ein Anstieg der Gesamtleistung auf ca. TEUR 65.000 mit einem Jahresergebnis vor Steuern von ca. TEUR 2.500 erwartet. Dem zunehmenden Preisdruck aufgrund steigender Einkaufspreise für Material und Betriebsmittel und der zunehmenden Intensität des Wettbewerbs begegnen wir mit einer stetigen Effizienzsteigerung unserer internen Abläufe, weshalb wir für das kommende Jahr mit einer tendenziell gleichbleibenden Marge rechnen. Für die kommenden Jahre gehen wir von einem moderaten Anstieg der Gesamtleistung und Marge aus. Die meisten Konjunkturbarometer prognostizieren, nach dem schwachen Anstieg des Bruttoinlandsprodukts im letzten Jahr, auch in den kommenden Quartalen keine wesentliche Verbesserung. Die hohen Preisanstiege der vergangenen Monate, sowie die höheren Investitionskosten durch die geldpolitischen Maßnahmen der Notenbanken führen auch weiterhin zu einer Zurückhaltung von Investitionstätigkeiten. Die zukünftige Entwicklung ist wesentlich vom weiteren geopolitischen Geschehen abhängig. Gleichwohl gehen wir davon aus, dass die Nutz GmbH ihre Marktposition auch in einem zunehmend umkämpften Marktumfeld sichern und weiter ausbauen kann. Wir erwarten für das Jahr 2024 auf Grund der aktuell weiterhin hohen Betriebsauslastung eine steigende Gesamtleistung, sowie eine Ergebnisverbesserung, sofern keine Beeinflussung von wesentlichen, externen Faktoren stattfindet. Durch die fortwährende Weiterentwicklung und Steigerung der Effizienz innerhalb der Strukturen und Prozesse auf der einen und die gezielte Ausrichtung der Nutz GmbH, neueste Technik auf höchstem Niveau anzubieten und zu verbauen auf der anderen Seite, wird das Unternehmen seine Produktivität weiter ausbauen können. Ein großes Augenmerk wird weiterhin auf die Aus- und Weiterbildung der Mitarbeiter gelegt, was als Grundstein für den zukünftigen Erfolg der Nutz GmbH verstanden wird. Auch unser gemeinsames Führungsverständnis, einheitliches Wertedenken und Qualitätsbewusstsein, tragen direkt und indirekt zum Unternehmenserfolg bei. Um für das weitere Wachstum gerüstet zu sein, wird für 2024 der Einzug in den Erweiterungsbau des Bürogebäudes am Hauptstandort in Ampfing forciert. Die wirtschaftlichen Auswirkungen der geopolitischen Geschehnisse, sowie die aktuelle Preis- und Zinsentwicklung haben wir entsprechend der aktuellen Bewertung in unsere Prognose mit einbezogen. Die weitere Entwicklung und die daraus resultierenden Folgen und Reaktionen von Behörden, Kunden und weiteren Stakeholdern sind jedoch nur schwer vorherzusagen. In unserer Prognose sind wir dennoch von einem Anstieg der Umsätze in allen Geschäftsbereichen ausgegangen, da die Gesellschaft über einen stark diversifizierten Kundenstamm verfügt, die Projekte innerhalb des EMEA-Raums regional gestreut sind und der aktuelle Auftragsbestand, sowie die zunehmende Investitionstätigkeit unserer Kunden eine Erhöhung der Gesamtleistung vermuten lässt. Angesichts der aktuellen, konjunkturellen und geopolitischen Unsicherheit können wir die tatsächliche Auswirkung auf unsere Geschäftstätigkeit allerdings nicht abschließend einschätzen. Die Gesellschaft betreibt ein Risiko-Management-System, welches alle relevanten Risiken identifiziert und überwacht. Negative Entwicklungen sollen frühzeitig antizipiert und durch zeitnahe Maßnahmen begegnet werden. Zudem besteht eine interne Revision, welche eigenverantwortlich Überwachungsaufgaben plant, durchführt und an die Geschäftsführung berichtet. Als wesentliche Risiken wurden insbesondere identifiziert: • Konjunkturrisiko Die Gesellschaft ist in der Baubranche tätig und von der Konjunktur abhängig. Für die Konjunkturschwankungen sind Vorsorgemaßnahmen ergriffen worden, so dass durch den Einsatz von Leiharbeitern und Subunternehmern die Aufträge bearbeitet werden können und im Falle einer konjunkturellen Abkühlung eine Reduzierung des Personaleinsatzes jederzeit und kurzfristig herbeigeführt werden kann. • Forderungsausfallrisiko Das in den kommenden Jahren erhöhte Risiko von Zahlungsausfällen wird durch ein systematisches Auskunfts- und Mahnwesen minimiert, Zahlungseingänge werden laufend überwacht. • Abhängigkeit von Großkunden Das Risiko einer wirtschaftlichen Abhängigkeit von Großkunden wird laufend überwacht. Ein Klumpen-Risiko wird durch ein breit diversifiziertes Kundenportfolio vermieden. • Währungsrisiken Die Wechselkursentwicklung des US Dollars (USD), der Tschechischen Krone (CZK) und des Schweizer Franken (CHF) im Verhältnis zum EURO wird laufend überwacht. Es besteht die Möglichkeit in Einzelfällen Währungssicherung zu betreiben. • Budgetmanagement Im Rahmen regelmäßiger Projektbesprechungen werden die Budgets sowie die Terminvorgaben für die einzelnen Aufträge permanent überwacht. Gleichermaßen werden die Budgets der einzelnen Kostenstellen und Profit Center in halbjährlichen Budgetierungsgesprächen besprochen und überwacht. • Qualitätsmängel und Produkthaftung Die Leistungserbringung unterliegt einer laufenden Qualitätskontrolle; regelmäßige Schulungen der Mitarbeiter sollen das hohe Qualitätsniveau auch für die Zukunft sichern. Die Risiken der Produkthaftung sind über eine kombinierte Anlagen-, Betriebs- und Produkthaftpflichtversicherung für Sach- und Personenschäden versichert. • Information und Kommunikation Umfangreiche Maßnahmen zur Sicherstellung der Betriebsbereitschaft der IT-Systeme sind etabliert und werden laufend überwacht. Desaster Recovery, Vorfallreaktionspläne und ein integriertes Backupkonzept sichern zudem die Verfügbarkeit der Informationen. Durch die Erweiterung der Kommunikationskanäle um eine Cloud-Variante, ist eine hohe Verfügbarkeit für die Kommunikationssysteme garantiert. • Cyberrisiken Unsere IT Landschaft wird durch regelmäßige Risikoanalysen separat gegen moderne Bedrohungsmodelle geprüft. Dabei werden potentielle Schwachstellen identifiziert und geeignete Maßnahmen abgeleitet. Monitoring- und Unified Endpoint Management-Systeme überwachen zu jederzeit den Zustand der IT-Infrastruktur sowie der angeschlossenen Endgeräte. Zusätzlich zur gängigen Perimeter-Sicherheit, werden alle Geräte durch hochwertige IDS/IPS abgesichert. Die Härtung der Softwaresysteme, kryptografische Verfahren zur Systemverschlüsselung, dedizierter Zugriff auf Netzwerke, Multifaktorauthentifizierung, IT-Leit- und Richtlinien für die Mitarbeiter und laufende Awareness-Maßnahmen zur Mitarbeitersensibilisierung verdeutlichen den hohen Anspruch an das IT-Sicherheitsmodell. Dies wird durch die im Geschäftsjahr 2021 erlangte Zertifizierung der IT-Systeme und -Prozesse nach ISO27001 unterstrichen. Des Weiteren besitzt die Gesellschaft eine Cyberversicherung. • Datenschutz Allen Anforderungen der EU-DSGVO wurde bereits entsprochen. Die laufende Überwachung der Einhaltung sowie die Aktualisierung und Anpassung der Verfahren bei gesetzlichen Änderungen findet durch unseren eigenen Datenschutzbeauftragten im Haus statt. • Pandemische Risiken Weltweit bestehen Risiken durch die Übertragung von Infektionserregern von Tier zu Mensch, von Mensch zu Mensch, sowie auf anderen Wegen. Durch pandemische Ausbreitungen drohen zeitlich komprimiert hohe Krankheitsraten, die die Leistungsfähigkeit des Unternehmens temporär negativ beeinflussen können. Zudem können sich auf Grund von behördlichen Maßnahmen, die bereits bei Gefahr einer pandemischen Ausbreitung umgesetzt werden, wesentliche negative Auswirkungen auf die Geschäftsmöglichkeiten ergeben. Durch die Umsetzung von organisatorischen Maßnahmen haben wir Vorkehrungen getroffen, das Risiko der Ausbreitung von pandemischen Erkrankungen durch Kontakte innerhalb des Unternehmens und mit den Kunden zu minimieren. • Risiko durch Lieferengpässe In Folge der vorgenannten Risiken kann es zu Lieferverzögerungen kommen. Diesem Risiko begegnet die Nutz GmbH durch eine erhöhte Lagerhaltung der benötigten Materialien und Bauteile und durch eine enge Kommunikation seitens des strategischen Einkaufs mit den Lieferanten und seitens der Abteilung Vertrieb mit dem Kunden. Aufgrund der Flexibilität bei der Auftragsbearbeitung und der damit verbundenen hohen Wettbewerbsfähigkeit der Gesellschaft, ergeben sich entsprechende Marktchancen. Ebenso werden die Mitarbeiter permanent geschult, um Lösungen auf neuestem, technischen Stand am Markt für das Unternehmen einzusetzen und somit die Vertriebsposition zu stärken.
Ampfing, 30.09.2024 Christian Gruber Thomas Wimmer Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Nutz GmbH, Ampfing Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Nutz GmbH, Ampfing, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Nutz GmbH, Ampfing, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Passau, den 16. Oktober 2024 aucuron
GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Stefan Heipertz, Wirtschaftsprüfer Ramona Bierl, Wirtschaftsprüferin |
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