Stammdaten

Register
Amtsgericht München HRB 173501
Eingetragen
26.9.1989
Branche
Rohrleitungstiefbau, Brunnenbau und KläranlagenbauIngenieurbüros für Fachplanung von technischer GebäudeausrüstungSpezialisierte Bautätigkeiten im Tiefbau
Gegenstand
Planung und Durchführung von Rohrbauarbeiten, insbesondere Bau von Wasser-, Gas- und Fernwärmeleitungen, Kanal- und Kabelbau und im Zusammenhang stehende Bauleistungen; Handel mit Baumaterialien und der Geräteverleih.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Thomas Laise
seit 17.4.2025
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

SEG Rohrbau GmbH

Au i. d. Hallertau

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die SEG Rohrbau GmbH

Wir haben den Jahresabschluss der SEG Rohrbau GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der SEG Rohrbau GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Prüfungsurteile

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Die Website des Instituts der Wirtschaftsprüfer (IDW) enthält unter [https://www.idw.de/idw/verlautbarungen/bestaetigungsvermerk/1-v2-hgb-ja-non-pie] eine weitergehende Beschreibung der Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Diese Beschreibung ist Bestandteil unseres Bestätigungsvermerks.

 

Nürnberg, 7. November 2024

Dr. Storg GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

Dr. Storg, Wirtschaftsprüfer

Ansorge, Wirtschaftsprüfer

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

A: Grundlagen der Gesellschaft

Gegenstand des Unternehmens ist die Durchführung von Bauvorhaben aller Art, insbesondere in den Bereichen erdverlegter Gas-, Wasser und Fernwärmeleitungsbau sowie der Kabel- und Kanalbau.

Wir verstehen uns als partnerschaftlicher Dienstleister im Rohrleitungsbau und setzen auf das technische Know-how sowie die jahrelange Erfahrung unseres ständig fortgebildeten Teams aus Ingenieuren und Fachpersonal. Beleg für die hohe Qualität sind die Zertifizierungen nach DVGW G1+pe und W1+pe und AGFW Gruppe FW1.

B: Wirtschaftsbericht

B1: Gesamtwirtschaft und Branchensituation

Nach ersten Schätzungen von Eurostat nahm die Wirtschaftsleistung im Jahr 2023 um 0,5% sowohl in der Eurozone als auch in der EU zu. Allerdings ist zu beachten, dass diese Berechnungen auf noch unvollständigen Daten beruhen und zu einem späteren Zeitpunkt revidiert werden können. Im vierten Quartal 2023 bewegte sich das saisonbereinigte Bruttoinlandsprodukt sowohl in der Eurozone als auch in der EU unverändert auf dem Niveau des Vorquartals. Auch in den ersten drei Quartalen waren saisonbereinigt nur geringe positive Wachstumsraten bzw. Rückgänge im Vergleich zum jeweiligen Vorquartal zu verzeichnen. Im vierten Quartal ging die Wirtschaftsleistung in Deutschland um 0,3% leicht zurück (Preis- und kalenderbereinigt betrug der Rückgang 0,1%).

Die in Deutschland weiterhin hohen Preise sowie steigende Zinsen und eine geringe Nachfrage aus dem In- und Ausland dämpfen die Konjunktur. In den einzelnen Wirtschaftsbereichen verlief die Entwicklung sehr unterschiedlich. Die Wirtschaftsleistung im Produzierenden Gewerbe ging deutlich um 2,0% zurück. Das Verarbeitende Gewerbe lag im Jahr 2023 um 0,4% unter dem Vorjahresniveau. Das Baugewerbe konnte insgesamt preisbereinigt ein kleines Plus von 0,2% verzeichnen. Lediglich die meisten Dienstleistungsbereiche konnten ihre wirtschaftlichen Aktivitäten ausweiten und damit die Gesamtwirtschaft stützen.

Im Jahr 2023 erbrachten durchschnittlich 45,9 Millionen Erwerbstätige mit Arbeitsort Deutschland die Wirtschaftsleistung. Dies entspricht einem Anstieg von 0,7% gegenüber dem Vorjahr.

Der baugewerbliche Umsatz im Bauhauptgewerbe ging im Gesamtjahr 2023 real um 3,2 % zurück. Grund hierfür waren die hohen Baumaterial-, Energie- und Zinskosten, die zu einem Nachfragerückgang führten.

Von Januar bis Dezember 2023 ging der preisbereinigte Auftragseingang um 4,4 % zurück (nominal um 3,3 %). Nach Berechnungen des Statistischen Bundesamtes haben sich die Preise für Leistungen des Bauhauptgewerbes (inkl. MwSt.) im Jahresdurchschnitt 2023 um 6,5% erhöht.

Die Stimmung im deutschen Bauhauptgewerbe hat sich im Jahr 2023 deutlich verschlechtert. Lt. Ifo-Konjunkturumfrage meldeten über 40 % der befragten Baufirmen im Dezember 2023 einen Auftragsmangel.

Im Zeitraum von Januar bis Dezember 2023 haben die bayerischen Bauunternehmen (Betriebe mit 20 und mehr Beschäftigten) im Vergleich zu 2022 ein leichtes nominales Umsatzplus von 0,3 % erwirtschaftet. Der Auftragseingang im Bauhauptgewerbe lag mit 2,1 % unter dem Vorjahresniveau. Aufgrund der Preissteigerungen entspricht dies jedoch einem realen Umsatzminus von 5,9 % und einem realen Auftragsminus von 9,3 % Dabei entwickelten sich die Sparten unterschiedlich:

• Wohnungsbau um -9,8 % (Vorjahr 8,9%)
• Wirtschaftsbau um 3,2 % (Vorjahr 10,4%)
• Öffentlicher Bau um 6,8 % (Vorjahr 5,7%)

Die durchschnittliche Zahl der Beschäftigten im Bauhauptgewerbe in Bayern steigt erneut auf nunmehr 161.311 (im Vorjahr 159.454). Die Zahl der Beschäftigten in Deutschland ist ebenfalls um 0,1 % auf 928.000 angestiegen.

2. Geschäftsverlauf

Die SEG Rohrbau GmbH ist in folgenden Geschäftsfeldern tätig:

 

Fernwärmerohrleitungsbau

 

Wasserleitungsbau

 

Gasleitungsbau

 

Kanalbau / Kabelbau

Das Hauptbetätigungsfeld der SEG ist weiterhin der Fernwärmeleitungsbau. In diesem Segment werden ca. 95 % des Umsatzes erzielt.

Die Gesamtleistung des Unternehmens beläuft sich zum Bilanzstichtag auf TEUR 10.439 und liegt damit um TEUR 3.447 niedriger als im Vorjahr. Der Bestand an unfertigen Leistungen erhöhte sich um TEUR 5.401 im Vergleich zum Vorjahr. Der Materialaufwand sowie die Aufwendungen für bezogene Leistungen verringerten sich gegenüber dem Vorjahr um TEUR 2.262. Die Materialaufwandsquote liegt bei 59,4%.

Die Personalaufwendungen belaufen sich im Geschäftsjahr auf TEUR 4.186 (Vorjahr TEUR 4.916). Der Rückgang beruht im Wesentlichen auf dem Austritt von Personal im Jahr 2023.

Die Abschreibungen auf Sachanlagen verringerten sich um TEUR 39. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind gegenüber dem Vorjahr deutlich gestiegen (TEUR 2.306, Vorjahr TEUR 1.910). Bei den wesentlichen Einzelpositionen handelt es sich um Mieten für das Bürogebäude mit Werkstatt, den Lagerplatz und die Lagerflächen für die Baustellen, Kraftfahrzeugkosten, Aufwendungen für Gewährleistung und Forderungsverluste.

Die Gesellschaft erzielte im Geschäftsjahr 2023 einen Jahresfehlbetrag in Höhe von TEUR 2.555. Im Vorjahr betrug der Jahresfehlbetrag TEUR 1.941.

Die SEG beschäftigte im Jahr 2023 durchschnittlich 68 Mitarbeiter (im Vorjahr 73). Des Weiteren befand sich im Geschäftsjahr 2023 - wie im Vorjahr - durchschnittlich 1 Mitarbeiter in einer Berufsausbildung.

Die Gesellschaft entwickelte sich insgesamt deutlich schlechter als erwartet.

3. Darstellung der Lage der Gesellschaft

3.1 Vermögenslage

Die Bilanzsumme der SEG blieb mit TEUR 11.831 auf dem Niveau des Vorjahres (TEUR 11.704).

Ein Anstieg des Vorratsvermögens ist um TEUR 367 zu verzeichnen. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind von TEUR 4.727 im Vorjahr auf TEUR 1.931 gesunken.

Auf Grund des Jahresfehlbetrages ist der nicht durch Eigenkapital gedeckte Fehlbetrag um 2.555 TEUR auf 4.323 TEUR gestiegen. Die Gesellschaft ist damit - wie auch im Vorjahr - bilanziell überschuldet.

Die Rückstellungen sind von TEUR 2.661 auf TEUR 1.247 deutlich zurückgegangen, im Wesentlichen dadurch begründet, dass die Rückstellungen für noch ausstehende Eingangsrechnungen gesunken sind. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten blieben mit TEUR 2.749 auf ähnlichem Niveau wie im Vorjahr (TEUR 2.854). Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen erhöhten sich stichtagsbedingt um TEUR 1.129.

Das Eigenkapital ist durch Verluste vollständig aufgebraucht. Die Fremdkapitalquote beträgt 100 %. Der Anteil des Anlagevermögens an der Bilanzsumme sinkt von 13 % auf 11 %.

3.2 Finanzlage

Die Gesellschaft verfügt am Bilanzstichtag 31.12.2023 nur über geringe finanzielle Mittel in Höhe von TEUR 3 (im Vorjahr: TEUR 4). Aufgrund gestiegener Zinsen wurden nur wenige Geräte und Maschinen finanziert, bzw. gekauft, da aufgrund der angespannten Finanzlage wenig Kapital zur Verfügung stand.

Beziehungen zu langjährigen und verlässlichen Lieferanten und Geschäftspartnern waren aufgrund von Liquiditätsproblemen extrem angespannt. Dies führte zu teilweisen Lieferstopps aufgrund hoher Außenstände. Der Bauablauf war dadurch erheblich gestört, was zu Verzögerungen bei der Ausführung der Aufträge zur Folge hatte.

Abrechnungsrückstände und damit verbunden verspätete Zahlungseingänge verschärften die Situation zusätzlich.

Die Liquidität und die Zahlungsfähigkeit und damit die Fortführung des Unternehmens waren nur durch die Hingabe weiterer Darlehen des Gesellschafters gewährleistet.

C. Voraussichtliche Entwicklung mit ihren wesentlichen Chancen und Risiken.

Etwaigen Finanz- und Liquiditätsrisiken wird durch regelmäßige Abrechnungen bzw. die Vereinbarung von Abschlagszahlungen begegnet. Ziel ist die Gewährleistung der jederzeitigen Zahlungsfähigkeit sowie die Minimierung der Finanzierungskosten.

Wachstumsfelder und Chancen ergeben sich mittelfristig auch weiterhin aus dem Umfeld der Energieversorgung, der erneuerbaren Energien und der dezentralen Energiegewinnung und den dabei auszubauenden Nahwärmenetzen. Da nur begrenzte Marktkapazitäten zur Verfügung stehen hat die SEG Rohrbau GmbH enorme Chancen in diesem Geschäftsfeld erfolgreich zu agieren.

Mit dem neuen Gesellschafter (N-ERGIE Netz GmbH) wird in Zukunft ein weiteres Tätigkeitsgebiet (Stadt Nürnberg) erschlossen. Die weitreichenden Kontakte des neuen Gesellschafters im Stadtwerke Umfeld können zukünftig den Eintritt in weitere Tätigkeitsgebiete ermöglichen.

Der Ausbau der Gasversorgung ist aufgrund der politischen Einschätzung extrem abgeflaut, so dass in diesem Bereich kaum mehr neue Aufträge zu erwarten sind.

Im Sommer 2023 wurden Gespräche zwischen dem bisherigen Gesellschafter Herrn Günter Hundegger und der N-ERGIE Netz GmbH zum Erwerb der SEG Rohrbau GmbH aufgenommen. Der Kauf wurde Anfang 2024 vollzogen. Hierdurch ergeben sich für die Gesellschaft die Chance neue Märkte zu erschließen und frisches Kapital in das Unternehmen zu bringen.

D. Prognosebericht

Eine Prognose der gesamtwirtschaftlichen Lage ist weiterhin schwierig. Insbesondere Deutschland befindet sich wirtschaftlich in einer Negativentwicklung. Dennoch ist aufgrund der Energiewende und dem damit erforderlichen Ausbau der Wärmeversorgung in Deutschland mit einer steigenden Geschäftsentwicklung zu rechnen. Für den Geschäftsverlauf 2024 kann nach heutigem Stand ein Aufwärtstrend prognostiziert werden.

Die Auftragslage ist zum Start in das Geschäftsjahr 2024 weiterhin gut und in etwa auf Vorjahresniveau. Wichtige Ankerkunden (Stadtwerke Neuburg a. d. Donau und Stadtwerke Bad Reichenhall) konnten gehalten werden.

Im Zuge des Gesellschafterwechsels wurde vertraglich vereinbart, dass das negative Eigenkapital in Höhe von TEUR 4.323 von dem Altgesellschafter durch Umwandlung von Gesellschafterdarlehen und Übernahme von Einlageverpflichtungen ausgeglichen wird.

Zudem wurde das Eigenkapital durch eine Einlage des neuen Gesellschafters in Höhe von TEUR 2.000 im Jahr 2024 gestärkt.

 

Au/Hallertau, den 10. Oktober 2024

Jürgen Matzel, Geschäftsführer

Bilanz zum 31.12.2023

SEG Rohrbau GmbH, Au i.d. Hallertau

AKTIVA

Geschäftsjahr Vorjahr
EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen
1. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliehe Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 6.491,00
II. Sachanlagen
1. technische Anlagen und Maschinen 452.333,00 573.529,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 840.074,00 897.952,00
1.292.407,00 1.471.481,00
Summe Anlagevermögen 1.292.407,00 1.477.972,00
B. Umlaufvermögen
1. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 691.222,00 455.000,00
2. unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 13.277.059,00 7.876.162,00
3. geleistete Anzahlungen 338.741,22 868.612,60
4. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 10.399.412,10- 5.658.539,95-
3.907.610,12 3.541.234,65
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 1.931.170,47 4.726.835,37
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr EUR 34.058,39 (EUR 50.790,03)
2. sonstige Vermögensgegenstände 369.937,23 180.632,54
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr EUR 7.670,00 (EUR 23.661,92)
2.301.107,70 4.907.467,91
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 3.185,58 4.352,24
Summe Umlaufvermögen 6.211.903,40 8.453.054,80
C. Rechnungsabgrenzungsposten 3.131,54 4.568,60
D. Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 4.323.310,20 1.768.748,75
11.830.752,14 11.704.344,15

PASSIVA

Geschäftsjahr Vorjahr
EUR EUR EUR
A. Eigenkapital
Gezeichnetes Kapital 261.000,00 261.000,00
II. Kapitalrücklage 3.113.283,87 3.113.283,87
III. Gewinnrücklagen
andere Gewinnrücklagen 178.560,78 178.560,78
IV. Verlustvortrag 5.321.593,40 3.380.924,75
V. Jahresfehlbetrag 2.554.561,45 1.940.668,65
nicht gedeckter Fehlbetrag 4.323.310,20 1.768.748,75
Summe Eigenkapital 0,00 0,00
B. Rückstellungen
sonstige Rückstellungen 1.257.095,00 2.661.258,00
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 2.748.894,29 2.853.624,04
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr EUR 2.016.049,59 (EUR 2.055.645,72)
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr EUR 732.844,70 (EUR 797.978,32)
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 3.383.649,45 2.255.346,08
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr EUR 3.360.798,95 (EUR 2.180.372,79)
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr EUR 22.850,50 (EUR 74.973,29)
3. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 1.882.560,88 1.969.478,15
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr EUR 27.560,88 (EUR 24.478,15)
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr EUR 1.855.000,00 (EUR 1.945.000,00)
4. sonstige Verbindlichkeiten 2.558.552,52 1.964.637,88
davon aus Steuern EUR 997.428,88 (EUR 1.147.798,13)
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit EUR 7.439,51 (EUR 21.175,20)
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr EUR 2.558.552,52 (EUR 1.964.637,88)
10.573.657,14 9.043.086,15
11.830.752,14 11.704.344,15

Gewinn- und Verlustrechnung vom 01.01.2023 bis 31.12.2023

SEG Rohrbau GmbH, Au i.d. Hallertau

Geschäftsjahr Vorjahr
EUR EUR EUR
1. Rohergebnis 4.691.982,13 5.523.035,92
2. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 3.081.030,47 3.584.551,38
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.104.948,86 1.330.952,72
4.185.979,33 4.915.504,10
3. Abschreibungen
auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 436.385,40 474.948,15
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 2.305.852,77 1.910.101,13
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 4.170,26 0,00
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 309.711,13 151.065,51
7. Ergebnis nach Steuern 2.541.776,24- 1.928.582,97-
8. sonstige Steuern 12.785,21 12.085,68
9. Jahresfehlbetrag 2.554.561,45 1.940.668,65

Anhang 2023

1. Allgemeine Angaben

Die Erstellung des Jahresabschlusses erfolgt nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches und des Gesetzes für Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG). Die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach den Gesamtkostenverfahren erstellt.

Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Gesellschaft auf. Die Aufstellung erfolgte nach den für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften.

Die auf den vorhergehenden Jahresabschluss angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden stetig angewendet.

Die Wertansätze in der Bilanz zum 31.12.2022 wurden unverändert als Bilanzvortrag in neue Rechnung übernommen.

Die Erstellung des Jahresabschlusses erfolgte unter Annahme der Unternehmensfortführung.

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: SEG Rohrbau GmbH
Firmensitz laut Registergericht: Au i.d.Hallertau
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: München
Register-Nr.: 173501

II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten vermindert um planmäßige Abschreibungen bewertet. Die planmäßigen Abschreibungen werden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen.

Die Bewertung des Vorratsvermögens erfolgt zu Anschaffungskosten bzw. Herstellungskosten oder zu niedrigeren Stichtagswerten verlustfrei bewertet. Die Herstellungskosten umfassen die Einzel- und die notwendigen Gemeinkosten. Erhaltene Anzahlungen werden aktivisch von den Vorräten abgesetzt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert unter Abzug von Einzelwertberichtigungen - bei erkennbaren Einzelrisiken - und Pauschalwertberichtigungen zur Abgeltung des allgemeinen Kreditrisikos angesetzt.

Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten sind zu Nominalwerten bilanziert.

Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten berücksichtigt vorausbezahlte Aufwendungen für spätere Geschäftsjahre.

Das Eigenkapital ist mit dem Nennwert angesetzt.

Die sonstigen Rückstellungen werden für alle ungewissen Verbindlichkeiten in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages gebildet. Dabei werden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Bei Rückstellungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr werden künftige Preis- und Kostensteigerungen berücksichtigt und eine Abzinsung auf den Bilanzstichtag vorgenommen. Als Abzinsungssätze werden die den Restlaufzeiten der Rückstellungen entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssätze der vergangenen sieben Jahren verwendet, wie sie von der Deutschen Bundesbank gemäß Rückstellungsabzinsungsverordnung monatlich ermittelt und bekannt gegeben werden.

Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

III. Erläuterungen zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung des Anlagevermögens ist im Anlagespiegel als Anlage zum Anhang dargestellt.

Die Abschreibungen für immaterielle Vermögensgegenstände betragen 6.491,00 Euro (Vj. 6.687,00 Euro), für Sachanlagen 429.894,40 Euro (Vj. 468.261,15 Euro).

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie sonstige Vermögensgegenstände mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr betragen 41.728,39 Euro (Vorjahr 74.451,95 Euro).

Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten beinhalten im Wesentlichen Zinsen für Finanzierungsverträge sowie Aufwendungen für Versicherungen und Kfz-Steuer.

Eigenkapital

Das Stammkapital in Höhe von 261.000,00 Euro wird als Gezeichnetes Kapital ausgewiesen. Es ist in voller Höhe erbracht.

Der Gewinn aus der Anwendung der Übergangsvorschriften nach dem Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz in Höhe von 18.560,78 Euro wurde in Vorjahren in die anderen Gewinnrücklage eingestellt.

Zudem wurden in früheren Geschäftsjahren 160.000,00 Euro den anderen Gewinnrücklagen zugeführt.

Rückstellungen

Rückstellungsspiegel

Sonstige Rückstellungen 01.01.2023 Verbrauch Auflösuno Zuführuno 31.12.2023
Personalkosten 185.591,00 185.591,00 0,00 213.184,00 213.184,00
Prozesskosten 50.000,00 0,00 20.000,00 0,00 30.000,00
Corona-Soforthilfe 50.000,00 0,00 50.000,00 0,00 0,00
Ausstehende Rechnungen 2.259.446,00 2.206.946,00 10.000,00 605.923,00 648.423,00
Jahresabschlussprüfung und Ersteilung 25.000,00 21.962,90 2.037,10 36.600,00 37.600,00
Gewährleistungen 73.722,00 0,00 0,00 166.667,00 240.389,00
Aufbewahrung, Archivierung 17.499,00 0,00 0,00 0,00 17.499,00
Steuerliche Nebenleistungen 0,00 0,00 0,00 70.000,00 70.000,00
Zw.-Summe Sonstige Rückstellungen 2.661.258,00 2.414.499,90 82.037,10 1.092.374,00 1.257.095,00
1 Summe Rückstellungen 2.661.258,00 2.414.499,90 82.037,10 1.092.374,00 1.257.095,00

Verbindlichkeiten

Verbindlichkeitenspiegel

Verbindlichkeiten: 31.12.2023
Gesamt davon RLZ bis 1 Jahr davon RLZ > 1 Jahr davon RLZ über 5 Jahre
T€ T€ T€ T€
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 2.748,9 2.016,0 732,8 0,0
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 3.383,6 3.360,8 22,9 0,0
3. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 1.882,6 27,6 1.855,0 0,0
4. Sonstige Verbindlichkeiten 2.558,6 2.558,6 0,00 0,00
- aus Steuern (997,4) (1,40) (0,0) (0,0)
- im Rahmen der sozialen Sicherheit (7,4) (0,0) (0,0) (0,0)
10.573,7 7.963,0 2.610,7 0,0
Verbindlichkeiten: 31.12.2022
Gesamt davon RLZ bis 1 Jahr davon RLZ > 1 Jahr davon RLZ über 5 Jahre
T€ T€ T€ T€
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 2.853,6 2.055,6 798,0 0,0
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 2.255,3 2.180,4 22,9 0,0
3. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 1.969,5 24,5 1.945,0 0,0
4. Sonstige Verbindlichkeiten 1.964,6 1.964,6 0,00 0,00
- aus Steuern (1.147,8) (1.147,48) (0,0) (0,0)
- im Rahmen der sozialen Sicherheit (21,2) (21,2) (0,0) (0,0)
9.043,7 6.225,1 2.765,9 0,0

In Höhe von 523.149,04 Euro (Vorjahr 524.264,31 Euro) sind Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten durch Sicherungsübereignung von Leasinggegenständen gesichert.

In Höhe von 1.725.606,35 Euro (Vorjahr 1.752.244,59 Euro) sind Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten durch selbstschuldnerische Bürgschaften sowie teilweisen Forderungsabtretungen gesichert.

IV. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Umsatzerlöse

Der Tätigkeitsbereich umfasst Planung und Durchführung von Rohrbauarbeiten, insbesondere der Bau von Wasser-, Gas- und Fernwärmeleitungen, der Kanal- und Kabelbau und im Zusammenhang stehende Bauleistungen, der Handel mit Baumaterialien, der Geräteverleih, die Geschäftsführung und die Übernahme der persönlichen Haftung in Tochtergesellschaften und die Beteiligung an artverwandten Unternehmen.

Die Umsatzerlöse i. H. von 5.498 TEUR verteilen sich nach Tätigkeitsbereichen sowie nach geographisch bestimmten Märkten wie folgt (Zahlenangaben in TEUR):

Erlöse Leitungsbau (Gas, Wasser, Fernwärme) Erlöse aus Dienstleistungen, Vermietung u. a. Umsatzerlöse gesamt
Inland 4.714 325 5.039
Gesamt 4.714 325 5.039

Der Hauptmarkt des Unternehmens ist Südbayern.

Bestandsveränderung

Zum 31.12.2023 erhöhten sich die bestehenden Bauaufträge gegenüber 2022 um 5.385 TEUR (Vorjahr Verringerung um 1.467 TEUR).

Sonstige betriebliche Erträge

Die sonstigen betrieblichen Erträge in Höhe von 455 TEUR (Vorjahr 106 TEUR) setzen sich zusammen aus den verrechneten Sachbezügen 37 TEUR (Vorjahr 44 TEUR), den Erträgen aus der Auflösung von Rückstellungen 91 TEUR (Vorjahr 15 TEUR) und der Herabsetzung aus der Pauschalwertberichtigung auf Forderungen (24 TEUR, Vorjahr 0 TEUR), dem Buchgewinnen aus Sachanlageverkäufen (14 TEUR, Vorjahr. 42 TEUR), aus periodenfremden Erträgen (204 TEUR, Vorjahr 0 TEUR) sowie aus sonstigen Erträgen (85 TEUR, Vorjahr 5 TEUR).

Materialaufwand

Der Materialaufwand in Höhe von 6.202 TEUR (Vorjahr 8.464 TEUR) umfasst Kosten für Baumaterialien (1.794 TEUR, Vorjahr 3.008 TEUR) sowie bezogenen Fremdleistungen (4.408 TEUR, Vorjahr 5.456 TEUR).

Sonstiger betrieblicher Aufwand

Der sonstige betriebliche Aufwand in Höhe von 2.306 TEUR (Vorjahr 1.910 TEUR) umfasst im Wesentlichem den Aufwand für die Betriebs-/Baustellenausstattung (6 TEUR, Vorjahr 45 TEUR), die Fahrzeugkosten (380 TEUR, Vorjahr 519 TEUR), die Miete der Büros und Lagerräume (410 TEUR, Vorjahr 395 TEUR), die Aufwendungen für Reparaturen und Instandhaltung (176 TEUR, Vorjahr 211 TEUR), die Arbeits- und Schutzkleidung (10 TEUR, Vorjahr 24 TEUR), Versicherungen (175 TEUR, Vorjahr 164 TEUR), die Beiträge und sonstigen Abgaben (39 TEUR, Vorjahr 56 TEUR), die Reisekosten der Arbeitnehmer (41 TEUR, Vorjahr 59 TEUR), die periodenfremden Aufwendungen (8 TEUR, Vorjahr 0 TEUR), die Einstellung in die Wertberichtigung auf Forderungen (130 TEUR, Vorjahr 84 TEUR), die Forderungsverluste (178 TEUR, Vorjahr 0 TEUR), die Aufwendungen für Gewährleistungen (203 TEUR, Vorjahr 28 TEUR), die sonstigen unregelmäßigen Aufwendungen (231 TEUR, Vorjahr 27 TEUR) sowie sonstige diverse betriebliche Aufwendungen (319 TEUR, Vorjahr 298 TEUR).

Zinsen und ähnliche Aufwendungen

Der Zinsaufwand betrifft im Wesentlichen Finanzierungskosten des Anlagevermögens (16 TEUR, Vorjahr 12 TEUR), Zinsen für kurzfristige (122 TEUR, Vorjahr 80 TEUR) und langfristige Darlehen (16 TEUR, Vorjahr 19 TEUR) sowie Zinsen für Gesellschafterdarlehen (70 TEUR, Vorjahr 22 TEUR).

V. Eventualverbindlichkeiten/Haftungsverhältnisse

Nicht bilanzierte sonstige finanziellen Verpflichtungen

Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von 613.422,20 Euro sonstige finanzielle Verpflichtungen.

Im Einzelnen beinhalten diese Verpflichtungen folgende Sachverhalte:

aus mehrjährigen Miet- und Leasingverträgen: 301.926,20 Euro
Bestellobligo Anlagevermögen: 311.496,00 Euro

Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten Verbindlichkeiten gemäß§ 251 HGB

Neben den in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten sind die folgenden Haftungsverhältnisse zu vermerken: Aus Bürgschaften T€ 1.404.

Das vorstehende Haftungsverhältnis wurde mangels Inanspruchnahme nicht bilanziert. Mit einer Inanspruchnahme aus den Haftungsverhältnissen ist nicht zu rechnen.

VI. Nachtragsbericht

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Geschäftsjahr haben sich insoweit ereignet, dass sich die Beteiligungsverhältnisse an der Gesellschaft geändert haben. Der neue Gesellschafter hat am 10. Januar 2024 eine Kapitaleinlage in Höhe von 2,0 Mio. Euro getätigt. Zudem wurde durch den neuen Gesellschafter ein Kontokorrentkredit in Höhe von 4,5 Mio. Euro eingeräumt. Somit ist die weitere Versorgung der Gesellschaft mit Liquidität gesichert.

VII. Sonstige Angaben

Geschäftsführer waren im Berichtszeitraum:

Herr Thomas Dobmann, kfm. Leiter (bis 09.01.2023)

Herr Peter Schalten, techn. Leiter (bis 09.01.2023)

Herr Thomas Spenger, kfm. Leiter (vom 09.01.2023 bis 21.09.2023)

Herr Günter Hundegger, Dipl.-Ing.(vom 07.06.2023 bis 01.07.2024)

Herr Ralf-Jochen Bärreis, Bauingenieur (18.01.2024 bis 01.07.2024)

Herr Jürgen Matzel, kfm. Geschäftsführer (seit 18.01.2024)

Die Bezüge der Geschäftsführung für das abgelaufene Geschäftsjahr betrugen 80 TEUR.

Die Gesellschaft beschäftigt durchschnittlich 68 (Vorjahr 73) Mitarbeiter, davon 49 (Vorjahr 56) gewerbliche Arbeiter und 19 (Vorjahr 17) Angestellte.

Das für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar des Abschlussprüfers beträgt 13 TEUR. Es entfällt nur auf Prüfungsleistungen.

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresfehlbetrag auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Au, den 10. Oktober 2024

Jürgen Matzel, Geschäftsführer

Anlagenspiegel 2023

Ursprüngliche Anschaffungskosten
Stand 1.1.2023 Zugänge Abgänge Stand 31.12.2023
Anlagevermögen
1. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 30.069,00 0,00 0,00 30.069,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 30.069,00 0,00 0,00 30.069,00
II. Sachanlagen
1. technische Anlagen und Maschinen 2.945.060,27 19.150,00 123.855,12 2.840.355,15
2. andere Anlagen Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.522.569,45 231.670,40 23.808,95 2.730.430,90
Summe Sachanlagen 5.467.629,72 250.820,40 147.664,07 5.570.786,05
Summe Anlagevermögen 5.497.698,72 250.820,40 147.664,07 5.600.855,05
Abschreibungen
Stand 1.1.2023 Zugänge Abgänge Stand 31.12.2023
Anlagevermögen
1. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 23.578,00 6491,00 0,00 30.069,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 23.578,00 6.491,00 0,00 30.069,00
II. Sachanlagen
1. technische Anlagen und Maschinen 2.371.531,27 140.346,00 123.855,12 2.388.022,15
2. andere Anlagen Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.624.617,45 289.548,40 23.808,95 1.890.356,90
Summe Sachanlagen 3.996.148,72 429.894,40 147.664,07 4.278.379,05
Summe Anlagevermögen 4.019.726,72 436.385,40 147.664,07 4.308.448,05
Restbuchwerte
Stand 31.12.2023 Stand 31.12.2022
Anlagevermögen
1. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 6.491,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 6.491,00
II. Sachanlagen
1. technische Anlagen und Maschinen 452.333,00 573.529,00
2. andere Anlagen Betriebs- und Geschäftsausstattung 840.074,00 897.952,00
Summe Sachanlagen 1.292.407,00 1.471.481,00
Summe Anlagevermögen 1.292.407,00 1.477.972,00

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 03.12.2024 festgestellt.

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