Apoldaer
Stadthallen GmbH
Apolda
Jahresabschluss zum Geschäftsjahr
vom 01.01.2011 bis zum 31.12.2011
Lagebericht
2011
Wirtschaftsbericht
Darstellung und Analyse des Geschäftsverlaufs und
des Geschäftsergebnisses 2011
Zum Geschäftsfeld der Apoldaer Stadthallen GmbH
gehören zum einen die Betreibung der Apoldaer
Stadthalle mit den Segmenten Vermietung Saal und
anderer Räume für Veranstaltungen,
gastronomische Versorgung der Veranstaltungen und zum
anderen die Planung und Durchführung von
Veranstaltungen als Eigenveranstaltungen mit Kartenverkauf.
Die Marktsituation ist, wie auch in den vergangenen
Jahren, stark durch den Wettbewerb der Mitbewerber in der
Region mit ähnlicher Produktstruktur geprägt.
Nachbarstädte wie Weimar, Jena und Erfurt bieten
ebenso eine Vielzahl von Veranstaltungen, die die
Betreiberstruktur der Stadthalle Apolda tangieren. Auch
Unternehmen anderer Branchen, Einkaufszentren, Bäder,
Kirchen und Verbände bieten als Mitbewerber
unterjährig Veranstaltungen an, die mit wesentlich
geringeren Eintrittspreisen den begrenzten Marktanteil der
Stadt und Region belegen. Hinzu kommen eingeschränkte
Möglichkeiten der Veranstaltungsdurchführung
durch bauliche Gegebenheiten.
Diesem Wettbewerb begegnen wir mit Qualität und
Zuverlässigkeit. Wir bieten unseren Gästen ein
qualitativ hochwertiges Ambiente mit einem umfangreichen
Veranstaltungsangebot und einer der Veranstaltung
entsprechenden Gastronomie. Die Preisstruktur ist so
angelegt, dass eine breite Bevölkerungsschicht die
Angebote nutzen kann. Bei der Erarbeitung des
Veranstaltungsangebotes werden regelmäßig mit
ortsansässigen aber auch überregionalen
Veranstaltern Abstimmungen vorgenommen. Trotz allem sind
Überlagerungen und Überfrachtung nicht immer
ausgeschlossen, da das kulturelle Angebot der Region im
Jahresverlauf sehr vielschichtig ist.
Traditionelle, jährlich wiederkehrende und gut
besuchte Veranstaltungen, wie Konzerte,
Tanzstundenabschlussbälle, Galatanzbälle,
Fasching, Hochzeits- und Kreativmessen sowie verschiedene
Veranstaltungen für Kinder und Jugendliche haben sich
sehr gut etabliert.
Im Geschäftsjahr wurden insgesamt 26.330
Besucher registriert (Vjh. 23.940), das entspricht einem
Anstieg von 10,0 %. Es fanden insgesamt 265 Veranstaltungen
statt (Vjh.243 ). Davon waren 91 (Vjh. 80)
Saalveranstaltungen und 28 (Vjh. 30) Eigenveranstaltungen.
Die Betriebsleistung wird überwiegend durch
Kartenverkäufe für Veranstaltungen, Vermietung
des Saales und anderen Räumen, Gastronomieumsätze
sowie sonstigem Umsatz und der Betreibung des Parkhauses
erzielt.
Die seit Jahren schlanke Personalstruktur von 7 fest
angestellten Mitarbeitern wird auch im Wirtschaftsjahr 2011
beibehalten. Zu Veranstaltungen müssen stundenweise
Aushilfskräfte hinzugezogen werden. Diese sind
vornehmlich ungelernte Arbeitskräfte - Schüler,
Stundenten und Arbeitssuchende. Die Anzahl der
beschäftigten Aushilfskräfte im Wirtschaftsjahr
beträgt 72 mit 4.935,0 Einsatzstunden. Das entspricht
2,4 Vollbeschäftigten an durchschnittlich 254
Arbeitstagen im Geschäftsjahr bei 8 Stunden
Arbeitszeit pro Arbeitstag.
Die Apoldaer Stadthalle bewirtschaftet das
angrenzende Parkhaus von der Apoldaer
Stadtentwicklungsgesellschaft mbH.
Lage des Unternehmens
Die Vermögenslage unserer Gesellschaft hat sich
gegenüber dem Vorjahr nicht verändert.
Die Gesellschaft ist generell unterjährig auf
Abschlagszahlungen des jährlich geplanten
Verlustausgleiches durch die Apoldaer
Beteiligungsgesellschaft mbH angewiesen.
Die Eigenkapitalquote beträgt 8,5 %.
Das Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet,
Verbindlichkeiten innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen
und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele auszugleichen.
Die Apoldaer Stadthallen GmbH hat keine langfristigen
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten. Für
kurzfristige Liquiditätsengpässe steht ein
Kreditrahmen von 25,6 Tausend Euro bei der VR-Bank Weimar
zur Verfügung. Dieser wird unterjährig kurzzeitig
in Anspruch genommen.
Die Apoldaer Stadthallen GmbH schließt das
Wirtschaftsjahr mit einem Verlust in Höhe von 343
T€ (Vorjahr: 359 T€) ab. Das entspricht einem um
3,5 % besseren Ergebnis als geplant. Entsprechend des
bestehenden Gewinnabführungs- und
Beherrschungsvertrages wird dieser ausgeglichen.
Bericht über die zukünftige Entwicklung sowie
Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung
Voraussichtliche Entwicklung des Unternehmens
Es sind keine wesentlichen Änderungen in der
Geschäftsentwicklung zu erwarten.
Das Unternehmen ist für eine zuverlässige
Geschäftspolitik bekannt und hat sich eine positive
Marktposition erarbeitet. Das vornehmlich sehr gute Image
der Apoldaer Stadthalle wurde in den vergangenen Jahren
durch das stabile Mitarbeiterteam geprägt und es wird
ständig weiter an der Attraktivität des Hauses
gearbeitet. Das Veranstaltungsangebot wird auch
zukünftig wesentlich durch die Größe des
Hauses und dem regionalen Veranstaltungsgeschehen
geprägt sein.
Risikobericht
- Allgemeiner Risikobericht
Um am Markt konkurrenzfähig zu bleiben, muss die
Stadthalle mit Veranstaltungspartnern ganzjährig ein
attraktives Veranstaltungsangebot bereithalten und
bestehende traditionelle Veranstaltungen für
Stammgäste und für potentielle Kunden
weiterentwickeln.
Das Veranstaltungsangebot bedarf immer einer sehr
gewissenhaften Vorbereitung und Vertragsgestaltung um
Ausfallrisiken zu vermindern bzw. zu vermeiden.
Steigende Kosten können nicht immer adäquat
an die Kunden weitergegeben werden.
- Spezieller Risikobericht
Die Liquidität des Unternehmens ist im
Geschäftsjahr durch monatliche Vorauszahlungen der
Apoldaer Beteiligungsgesellschaft mbH auf den zu
erwartenden Jahresverlust regelmäßig
sichergestellt. Unter diesen Voraussetzungen, also der
weiteren Beibehaltung des Ergebnisabführungsvertrages,
können auch künftig finanzielle Verpflichtungen
fristgerecht erfüllt werden.
Die Gesellschaft verfügt über ein aktives
Mahnwesen. Forderungsausfälle sind die Ausnahme.
- Prognosebericht
Die Geschäftsführung erwartet für 2012
und 2013 weiterhin eine stabile bzw. positive Entwicklung
des Unternehmens. Die Apoldaer Stadthallen GmbH plant
für das Geschäftsjahr 2012 Umsatzerlöse in
Höhe von 306 T€ und einen Verlustausgleich von
313,0 T€. Auch das Jahr 2013 wird analog dem Jahr 2012
geplant. Zum heutigen Zeitpunkt sind der
Geschäftsführung keine wesentlichen
Veränderungen im Geschäftsbetrieb bekannt. Durch
die demografische Entwicklung sowie die vorhandene
wirtschaftliche Struktur der Stadt wird auch zukünftig
mit Verlusten in diesem Umfang gerechnet. Eine von 80% bis
zu möglichen 2.839% geplante Erhöhung der
Gema-Gebühren ab dem Jahr 2013 (Berechnungsbeispiele
DEHOGA vom 16.05.2012) wird gravierende Veränderungen
im Veranstaltungsgeschäft zur Folge haben.
Unabhängig davon, ob der Veranstalter ein Unternehmen,
eine Veranstaltungsagentur, ein Verein, eine Kommune o.
ä. ist, werden die Veranstaltungskosten immens
steigen. Daraus folgend wird sich die Anzahl der
Veranstaltungen stark reduzieren bzw. infolge teurerer
Veranstaltungen die Besucherzahl extrem abnehmen.
Die Apoldaer Stadthallen GmbH ist auf den
Verlustausgleich durch die Apoldaer
Beteiligungsgesellschaft mbH angewiesen. Eine weitere
Verlängerung des Ergebnisabführungsvertrages ist
für den Bestand der Gesellschaft zwingend notwendig.
Darüber hinaus sind keine bestandsgefährdenden
Risiken bekannt.
Apolda, den 08.06.2012
Annegret Thrun
Geschäftsführerin
Bilanz
Aktiva
|
|
31.12.2011
EUR |
31.12.2010
EUR |
| A.
Anlagevermögen |
38.218,15 |
36.774,00 |
| I.
Immaterielle Vermögensgegenstände |
2,50 |
2,50 |
| II.
Sachanlagen |
38.215,65 |
36.771,50 |
| B.
Umlaufvermögen |
53.519,78 |
39.505,85 |
| I.
Vorräte |
18.147,57 |
18.737,89 |
| II.
Forderungen und sonstige
Vermögensgegenstände |
14.691,98 |
14.078,46 |
| III.
Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei
Kreditinstituten und Schecks |
20.680,23 |
6.689,50 |
| C.
Rechnungsabgrenzungsposten |
4.349,80 |
4.411,37 |
| Bilanzsumme,
Summe Aktiva |
96.087,73 |
80.691,22 |
Passiva
|
|
31.12.2011
EUR |
31.12.2010
EUR |
| A.
Eigenkapital |
8.437,10 |
8.437,10 |
| I.
gezeichnetes Kapital |
51.500,00 |
51.500,00 |
| II.
Kapitalrücklage |
43.459,81 |
43.459,81 |
| III.
Verlustvortrag |
86.522,71 |
86.522,71 |
| IV.
Jahresüberschuss/-fehlbetrag |
0,00 |
0,00 |
| B.
Rückstellungen |
14.027,84 |
14.567,37 |
| C.
Verbindlichkeiten |
73.622,79 |
57.686,75 |
| davon
mit Restlaufzeit bis 1 Jahr |
73.622,79 |
57.686,75 |
| Bilanzsumme,
Summe Passiva |
96.087,73 |
80.691,22 |
Anhang
Allgemeine Angaben sowie Bilanzierungs- und
Bewertungsgrundsätze
Der Jahresabschluss wurde gemäß §14
Abs. 1 des Gesellschaftsvertrages nach den Vorschriften des
HGB für große Kapitalgesellschaften und des
GmbH-Gesetzes aufgestellt.
Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das
Gesamtkostenverfahren gewählt.
Die Zugänge zum Anlagevermögen sind zu
Anschaffungskosten bewertet.
Die Abschreibungen bei immateriellen
Vermögensgegenständen erfolgen
planmäßig linear über zehn Jahre. Die
Abschreibungen auf Sachanlagen sind ausschließlich
nach der linearen Methode nach der voraussichtlichen
Nutzungsdauer.
Die jährlichen Zugänge bei geringwertigen
Wirtschaftsgütern von einem Wert zwischen 150,00
€ und 1.000,00 € wurden im Jahr der Anschaffung
aktiviert und über 5 Jahre abgeschrieben.
Die Bewertung der Vorräte erfolgte zu
Anschaffungskosten abzüglich Skonti und Rabatte unter
Berücksichtigung des strengen Niederstwertprinzips.
Die Forderungen sind zum Nennbetrag bewertet.
Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten betrifft
Ausgaben, die erst Aufwand nach dem Bilanzstichtag
darstellen.
Die Rückstellungen berücksichtigen alle
derzeit erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen.
Die Verbindlichkeiten und Rückstellungen sind
mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt.
Angaben und Erläuterungen zur Bilanz sowie zur
Gewinn- und Verlustrechnung
1. Anlagevermögen
Bezüglich der Aufgliederung des
Anlagevermögens sowie der Entwicklung der einzelnen
Positi-onen im Berichtszeitraum verweisen wir auf den
Anlagenspiegel.
Die Zugänge betreffen im Wesentlichen die
technischen Anlagen sowie die sonstige Betriebs- und
Geschäftsausstattung (T€ 4,5).
2. Umlaufvermögen
Unter den Vorräten werden die mittels Inventur
zum 31.12.2011 ermittelten Bestände
an Getränken (T€ 11,6), Leergut (T€
2,3) und Lebensmitteln (T€ 4,2) ausgewiesen.
Forderungen gegen verbundene Unternehmen:
Die Forderungen gegen die Gesellschafterin Apoldaer
Beteiligungsgesellschaft mbH ermitteln sich wie folgt:
| |
Euro
|
SolzAnrechenbare Kapitalertragsteuer u. Solz
|
9,80 9,80
|
Unter den sonstigen Vermögensgegenständen
werden im Wesentlichen Ansprüche gegen
Energierversorger und Bonuszahlungen ausgewiesen.
Der Kassenbestand und die Guthaben bei
Kreditinstituten setzen sich wie folgt zusammen:
|
31.12.2011
|
Vorjahr
|
|
€
|
€
|
Kassenbestand
|
7.292,26
|
6.670,52
|
Guthaben bei
Kreditinstituten
|
13.387,97
|
18,98
|
| |
20.680,23
|
6.689,50
|
3. Rechnungsabgrenzungsposten
Der Posten beinhaltet Vorauszahlungen
für:
|
31.12.2011
|
Vorjahr
|
|
€
|
€
|
Gema
|
1.892,70
|
1.891,47
|
Betriebliche
Versicherungen
|
1.215,00
|
1.220,00
|
Eintrag Gelbe Seiten,
Telefonbuch, Broschüre
|
179,10
|
0,00
|
Wartungskosten
|
881,09
|
1.010,44
|
Sonstige
|
181,90
|
289,46
|
| |
4.349,79
|
4.411,37
|
4. Eigenkapital
Das gezeichnete Kapital in Höhe von 51.500,00
€ ist voll eingezahlt. Alleinige Gesellschafterin ist
die Apoldaer Beteiligungsgesellschaft mbH, Apolda.
Mit der Gesellschafterin wurde am 04. Oktober 2001
ein Beherrschungs- und Gewinn-abführungsvertrag
geschlossen, der nach Zustimmung der
Gesellschafterversammlung am 11. Oktober 2001 und der
Eintragung in das Handelsregister unter dem 27. November
2001 erstmalig für das Geschäftsjahr 2002 wirksam
wurde.
5. Rückstellungen
Die Sonstigen Rückstellungen gliedern sich wie
folgt:
|
31.12.2011
|
Vorjahr
|
|
€
|
€
|
Drohende Verluste aus
schwebenden Geschäften
|
0,00
|
1.290,00
|
Jahresabschlussprüfungskosten
|
4.500,00
|
4.500,00
|
Überstunden
Arbeitnehmer
|
3.755,57
|
2.366,73
|
Resturlaub Arbeitnehmer
|
1.422,27
|
2.060,64
|
Jahresabschlusserstellungskosten
|
2.500,00
|
2.500,00
|
Archivierungskosten
Geschäftsunterlagen
|
1.850,00
|
1.850,00
|
Ausstehende Rechnungen
|
0,00
|
17.298,28
|
| |
14.027,84
|
31.865,65
|
6. Verbindlichkeiten
Die ausgewiesenen Verbindlichkeiten haben folgende
Zusammensetzung und Laufzeiten:
|
|
|
kleiner
|
1 Jahr
|
1 bis 5
|
Jahre
|
|
2011 T€
|
2010 T€
|
2011 T€
|
2010
|
2011 T€
|
2010
|
Erh. Anzahlungen
|
1
|
1
|
1
|
1
|
0
|
0
|
Verb. gegenüber
Kreditinstituten
|
0
|
3
|
0
|
3
|
0
|
0
|
Verb. aus LuL
|
16
|
7
|
16
|
7
|
0
|
0
|
Verb. gegenüber
verb. Unternehmen
|
11
|
1
|
11
|
1
|
|
|
Sonstige Verb.
|
46
|
29
|
46
|
29
|
0
|
0
|
Summe Verb.
|
77
|
40
|
77
|
40
|
0
|
0
|
Die Verbindlichkeiten sind nicht durch Pfandrechte
oder ähnliche Rechte gesichert.
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen
Unternehmen:
Die Verbindlichkeit gegenüber der
Gesellschafterin Apoldaer Beteiligungsgesellschaft mbH
Apolda resultiert aus der Verlustausgleichsüberzahlung
2011.
Die sonstigen Verbindlichkeiten bestehen
gegenüber:
|
31.12.2011
|
Vorjahr
|
|
€
|
€
|
Finanzamt
|
10.208,84
|
9.496,82
|
Mitarbeitern
|
18.176,22
|
17.331,51
|
Sozialversicherungsträgern
|
962,76
|
1.635,02
|
Übrigen
|
17.009,40
|
0,00
|
| |
46.357,22
|
28.463,35
|
7. Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle
Verpflichtungen
Haftungsverhältnisse i.S.d. § 251 HGB
bestehen nicht.
Sonstige finanzielle Verpflichtungen gemäß
§ 285 Nr. 3 HGB bestehen nicht.
Die jährlichen Mietaufwendungen aus dem
bestehenden Mietvertrag betragen TEUR 51,1.
8. Umsatzerlöse
Die Umsatzerlöse entfallen auf:
|
31.12.2011
|
Vorjahr
|
|
€
|
€
|
Gastronomie
|
220.245,67
|
215.474,04
|
Veranstaltungen
|
29.533,63
|
43.581,27
|
Vermietung:
|
|
|
Räumlichkeiten Stadthalle
|
26.291,43
|
20.576,56
|
Wohnungen
|
9.933,72
|
9.398,72
|
Erlöse Parkhaus
Sonstige Erlöse
|
21.823,44 6.369,10
|
19.441,34
3.208,69
|
| |
314.196,99
|
311.680,62
|
9. Personalaufwand
Die Personalaufwendungen gliedern sich
in:
|
31.12.2011
|
Vorjahr
|
|
€
|
€
|
Gehälter
|
187.299,34
|
186.421,11
|
Aushilfslöhne
|
30.916,98
|
31.088,02
|
|
218.216,32
|
217.509,13
|
Soziale Abgaben
|
49.771,36
|
48.767,90
|
| |
267.987,68
|
266.277,03
|
10. Sonstige betriebliche Aufwendungen
Die Sonstigen betrieblichen Aufwendungen
untergliedern sich in:
|
31.12.2011
|
Vorjahr
|
|
€
|
|
Raumkosten
|
142.984,66
|
148.522,66
|
Kosten der
Warenabgabe
|
48.566,57
|
54.839,54
|
Rechts-,
Beratungs- und Prüfungskosten
|
7.000,00
|
7.051,00
|
Reparaturen
und Instandhaltung
|
32.761,07
|
31.789,03
|
Werbekosten
|
23.313,24
|
24.101,12
|
Büro-
und Buchführungskosten
|
14.370,99
|
13.516,27
|
Versicherungen, Beiträge und Gebühren
|
10.899,96
|
11.225,69
|
Nicht
abzugsfähige Vorsteuer
|
8.593,57
|
7.351,00
|
Spenden
|
1.040,00
|
3.018,00
|
Verluste aus
Anlagenabgängen
|
0,00
|
0,00
|
Betriebsbedarf Gastronomie
|
2.952,44
|
2.528,36
|
Mieten
für Einrichtungen
|
1.644,07
|
1.245,38
|
Aufwand
Abfallbeseitigung
|
2.937,48
|
3.023,45
|
Telefonkosten
|
3.221,12
|
2.926,30
|
Sonstige
|
7.010,45
|
5.380,51
|
| |
307.295,62
|
288.616,72
|
Ergänzende Angaben
11. Beschäftigte
Die durchschnittliche Zahl der beschäftigten
Angestellten einschließlich einer
Geschäftsführerin betrug im Geschäftsjahr 7
Mitarbeiter (Vorjahr 7). Weiterhin waren im
Geschäftsjahr 2011 insgesamt 73 Aushilfen (Vorjahr 77)
beschäftigt.
12. Geschäftsführung
Allein vertretungsberechtigte
Geschäftsführerin ist Frau Annegret Thrun (Ing.
für Baustofftechnologie), Apolda. In Anwendung des
§ 286 Abs. 4 HGB wurde auf die Angabe der Bezüge
der Geschäftsführung verzichtet.
13. Honorar des Abschlussprüfers
Das Honorar für Abschlussprüferleistungen
für das Geschäftsjahr 2011 beträgt T€
4,5.
Anlagespiegel
|
Anschaffungs-,
|
|
|
|
|
|
Herstellungs-
|
Zugänge
|
kumulierte
|
|
Abschreibungen
|
|
kosten
|
|
Abschreibungen
|
Buchwert
|
Geschäftsjahr
|
|
01.01.2011
|
|
31.12.2011
|
31.12.2011
|
|
|
EUR
|
EUR
|
EUR
|
EUR
|
EUR
|
Anlagevermögen
|
|
|
|
|
|
Immaterielle
Vermögens-
gegenstände
|
|
|
|
|
|
entgeltlich erworbene
Konzessionen, gewerbliche
Schutzrechte und ähnliche
Rechte und Werte sowie
Lizenzen an solchen
Rechten und Werten
|
12.443,49
|
0,00
|
12.440,99
|
2,50
|
0,00
|
Summe immaterielle
Vermögensgegenstände
|
12.443,49
|
0,00
|
12.440,99
|
2,50
|
0,00
|
Sachanlagen
|
|
|
|
|
|
technische Anlagen und
Maschinen
|
27.427,31
|
0,00
|
7.574,31
|
19.853,00
|
2.654,00
|
andere Anlagen,
Betriebs- und
Geschäftsausstattung
|
90.741,47
|
4.543,84
|
81.040,31
|
14.245,00
|
4.563,34
|
geleistete Anzahlungen
und
Anlagen im Bau
|
0,00
|
4.117,65
|
0,00
|
4.117,65
|
0,00
|
Summe Sachanlagen
|
118.168,78
|
8.661,49
|
88.614,62
|
38.215,65
|
7.217,34
|
Summe
Anlagevermögen
|
130.612,27
|
8.661,49
|
101.055,61
|
38.218,15
|
7.217,34
|
sonstige Berichtsbestandteile
Angaben zur Feststellung:
Der Jahresabschluss wurde am 20.09.2012 festgestellt.
Bestätigungsvermerk
Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers
Wir haben den Jahresabschluss ‑ bestehend aus
Bilanz, Gewinn‑ und Verlustrechnung sowie Anhang
‑ unter Einbeziehung der Buchführung und den
Lagebericht derApoldaer Stadthalle GmbH, Apolda, für
das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2011
geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von
Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen
handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden
Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags liegen in der
Verantwortung des gesetzlichen Vertreters der Gesellschaft.
Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns
durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über
den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung
und über den Lagebericht abzugeben.
Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach
§ 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der
Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen
Grundsätze ordnungsmäßiger
Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die
Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass
Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die
Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung
der Grundsätze ordnungsmäßiger
Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten
Bildes der Vermögens‑, Finanz‑ und
Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender
Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der
Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die
Geschäftstätigkeit und über das
wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft
sowie die Erwartungen über mögliche Fehler
berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die
Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen
Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in
Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht
überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt.
Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten
Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen
Einschätzungen des gesetzlichen Vertreters sowie die
Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses
und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere
Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für
unsere Beurteilung bildet.
Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen
geführt.
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der
Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der
Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den
ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags und
vermittelt unter Beachtung der Grundsätze
ordnungsmäßiger Buchführung ein den
tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild
der Vermögens‑, Finanz‑ und Ertragslage
der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem
Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild
von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und
Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Jena, den 8. Juni 2012
Rödl &
Partner GmbH
|
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
|
Steuerberatungsgesellschaft
|
Jaenisch
|
Maaß
|
Wirtschaftsprüfer
|
Wirtschaftsprüfer
|
|