Apoldaer Stadthallen GmbHLiquidiert

Klause 1, 99510 Apolda, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Jena HRB 105239
Eingetragen
29.7.1992
Branche
Betrieb von SportanlagenVermietung, Verpachtung von eigenen oder geleasten Gewerbegrundstücken und NichtwohngebäudenVermietung, Verpachtung von eigenen oder geleasten Wohngrundstücken, Wohngebäuden und Wohnungen
Gegenstand
die Nutzung und der Betrieb der Stadthalle in Apolda, ggf. auch deren Verpachtung.

Historie

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Konzern- und Jahresabschlüsse

Apoldaer Stadthallen GmbH

Apolda

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2011 bis zum 31.12.2011

Lagebericht 2011


Wirtschaftsbericht

Darstellung und Analyse des Geschäftsverlaufs und des Geschäftsergebnisses 2011

Zum Geschäftsfeld der Apoldaer Stadthallen GmbH gehören zum einen die Betreibung der Apoldaer Stadthalle mit den Segmenten Vermietung Saal und anderer  Räume für Veranstaltungen, gastronomische Versorgung der Veranstaltungen und zum anderen die Planung und Durchführung von Veranstaltungen als Eigenveranstaltungen mit Kartenverkauf.

Die Marktsituation ist, wie auch in den vergangenen Jahren, stark durch den Wettbewerb der Mitbewerber in der Region mit ähnlicher Produktstruktur geprägt. Nachbarstädte wie Weimar, Jena und Erfurt bieten ebenso eine Vielzahl von Veranstaltungen, die die Betreiberstruktur der Stadthalle Apolda tangieren. Auch Unternehmen anderer Branchen, Einkaufszentren, Bäder, Kirchen und Verbände bieten als Mitbewerber unterjährig Veranstaltungen an, die mit wesentlich geringeren Eintrittspreisen den begrenzten Marktanteil der Stadt und Region belegen. Hinzu kommen eingeschränkte Möglichkeiten der Veranstaltungsdurchführung durch bauliche Gegebenheiten.
Diesem Wettbewerb begegnen wir mit Qualität und Zuverlässigkeit. Wir bieten unseren Gästen ein qualitativ hochwertiges Ambiente mit einem umfangreichen Veranstaltungsangebot und einer der Veranstaltung entsprechenden Gastronomie. Die Preisstruktur ist so angelegt, dass eine breite Bevölkerungsschicht die Angebote nutzen kann. Bei der Erarbeitung des Veranstaltungsangebotes werden regelmäßig mit ortsansässigen aber auch überregionalen Veranstaltern Abstimmungen vorgenommen. Trotz allem sind Überlagerungen und Überfrachtung nicht immer ausgeschlossen, da das kulturelle Angebot der Region im Jahresverlauf sehr vielschichtig ist.
Traditionelle, jährlich wiederkehrende und gut besuchte Veranstaltungen, wie Konzerte, Tanzstundenabschlussbälle, Galatanzbälle, Fasching, Hochzeits- und Kreativmessen sowie verschiedene Veranstaltungen für Kinder und Jugendliche haben sich sehr gut etabliert.

Im Geschäftsjahr wurden insgesamt 26.330 Besucher registriert (Vjh. 23.940), das entspricht einem Anstieg von 10,0 %. Es fanden insgesamt 265 Veranstaltungen statt (Vjh.243 ). Davon waren 91 (Vjh. 80) Saalveranstaltungen und 28 (Vjh. 30) Eigenveranstaltungen.
Die Betriebsleistung wird überwiegend durch Kartenverkäufe für Veranstaltungen, Vermietung des Saales und anderen Räumen, Gastronomieumsätze sowie sonstigem Umsatz und der Betreibung des Parkhauses erzielt.

Die seit Jahren schlanke Personalstruktur von 7 fest angestellten Mitarbeitern wird auch im Wirtschaftsjahr 2011 beibehalten. Zu Veranstaltungen müssen stundenweise Aushilfskräfte hinzugezogen werden. Diese sind vornehmlich ungelernte Arbeitskräfte - Schüler, Stundenten und Arbeitssuchende. Die Anzahl der beschäftigten Aushilfskräfte im Wirtschaftsjahr beträgt 72 mit 4.935,0 Einsatzstunden. Das entspricht 2,4 Vollbeschäftigten an durchschnittlich 254 Arbeitstagen im Geschäftsjahr bei 8 Stunden Arbeitszeit pro Arbeitstag.

Die Apoldaer Stadthalle bewirtschaftet das angrenzende Parkhaus von der Apoldaer Stadtentwicklungsgesellschaft mbH.

Lage des Unternehmens

Die Vermögenslage unserer Gesellschaft hat sich gegenüber dem Vorjahr nicht verändert. 

Die Gesellschaft ist generell unterjährig auf Abschlagszahlungen des jährlich geplanten Verlustausgleiches durch die Apoldaer Beteiligungsgesellschaft mbH angewiesen.
Die Eigenkapitalquote beträgt 8,5 %.

Das Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele auszugleichen.
Die Apoldaer Stadthallen GmbH hat keine langfristigen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten. Für kurzfristige Liquiditätsengpässe steht ein Kreditrahmen von 25,6 Tausend Euro bei der VR-Bank Weimar zur Verfügung. Dieser wird unterjährig kurzzeitig in Anspruch genommen.
 
Die Apoldaer Stadthallen GmbH schließt das Wirtschaftsjahr mit einem Verlust in Höhe von 343 T€ (Vorjahr: 359 T€) ab. Das entspricht einem um 3,5 % besseren Ergebnis als geplant. Entsprechend des bestehenden Gewinnabführungs- und Beherrschungsvertrages wird dieser ausgeglichen.

Bericht über die zukünftige Entwicklung sowie Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung

Voraussichtliche Entwicklung des Unternehmens
Es sind keine wesentlichen Änderungen in der Geschäftsentwicklung zu erwarten.
Das Unternehmen ist für eine zuverlässige Geschäftspolitik bekannt und hat sich eine positive Marktposition erarbeitet. Das vornehmlich sehr gute Image der Apoldaer Stadthalle wurde in den vergangenen Jahren durch das stabile Mitarbeiterteam geprägt und es wird ständig weiter an der Attraktivität des Hauses gearbeitet. Das Veranstaltungsangebot wird auch zukünftig wesentlich durch die Größe des Hauses und dem regionalen Veranstaltungsgeschehen geprägt sein.

Risikobericht

- Allgemeiner Risikobericht
Um am Markt konkurrenzfähig zu bleiben, muss die Stadthalle mit Veranstaltungspartnern ganzjährig ein attraktives Veranstaltungsangebot bereithalten und bestehende traditionelle Veranstaltungen für Stammgäste und für potentielle Kunden weiterentwickeln.
Das Veranstaltungsangebot bedarf immer einer sehr gewissenhaften Vorbereitung und Vertragsgestaltung um Ausfallrisiken zu vermindern bzw. zu vermeiden.
Steigende Kosten können nicht immer adäquat an die Kunden weitergegeben werden.

- Spezieller Risikobericht
Die Liquidität des Unternehmens ist im Geschäftsjahr durch monatliche Vorauszahlungen der Apoldaer Beteiligungsgesellschaft mbH auf den zu erwartenden Jahresverlust regelmäßig sichergestellt. Unter diesen Voraussetzungen, also der weiteren Beibehaltung des Ergebnisabführungsvertrages, können auch künftig finanzielle Verpflichtungen fristgerecht erfüllt werden.
Die Gesellschaft verfügt über ein aktives Mahnwesen. Forderungsausfälle sind die Ausnahme. 

- Prognosebericht
Die Geschäftsführung erwartet für 2012 und 2013 weiterhin eine stabile bzw. positive Entwicklung des Unternehmens. Die Apoldaer Stadthallen GmbH plant für das Geschäftsjahr 2012 Umsatzerlöse in Höhe von 306 T€ und einen Verlustausgleich von 313,0 T€. Auch das Jahr 2013 wird analog dem Jahr 2012 geplant. Zum heutigen Zeitpunkt sind der Geschäftsführung keine wesentlichen Veränderungen im Geschäftsbetrieb bekannt. Durch die demografische Entwicklung sowie die vorhandene wirtschaftliche Struktur der Stadt wird auch zukünftig mit Verlusten in diesem Umfang gerechnet. Eine von 80% bis zu möglichen 2.839% geplante Erhöhung der Gema-Gebühren ab dem Jahr 2013 (Berechnungsbeispiele DEHOGA vom 16.05.2012) wird gravierende Veränderungen im Veranstaltungsgeschäft zur Folge haben. Unabhängig davon, ob der Veranstalter ein Unternehmen, eine Veranstaltungsagentur, ein Verein, eine Kommune o. ä. ist, werden die Veranstaltungskosten immens steigen. Daraus folgend wird sich die Anzahl der Veranstaltungen stark reduzieren bzw. infolge teurerer Veranstaltungen die Besucherzahl extrem abnehmen.

Die Apoldaer Stadthallen GmbH ist auf den Verlustausgleich durch die Apoldaer Beteiligungsgesellschaft mbH angewiesen. Eine weitere Verlängerung des Ergebnisabführungsvertrages ist für den Bestand der Gesellschaft zwingend notwendig. Darüber hinaus sind keine bestandsgefährdenden Risiken bekannt.

Apolda, den 08.06.2012

Annegret Thrun
Geschäftsführerin 

Bilanz

Aktiva

31.12.2011
EUR
31.12.2010
EUR
A. Anlagevermögen 38.218,15 36.774,00
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 2,50 2,50
II. Sachanlagen 38.215,65 36.771,50
B. Umlaufvermögen 53.519,78 39.505,85
I. Vorräte 18.147,57 18.737,89
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 14.691,98 14.078,46
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 20.680,23 6.689,50
C. Rechnungsabgrenzungsposten 4.349,80 4.411,37
Bilanzsumme, Summe Aktiva 96.087,73 80.691,22

Passiva

31.12.2011
EUR
31.12.2010
EUR
A. Eigenkapital 8.437,10 8.437,10
I. gezeichnetes Kapital 51.500,00 51.500,00
II. Kapitalrücklage 43.459,81 43.459,81
III. Verlustvortrag 86.522,71 86.522,71
IV. Jahresüberschuss/-fehlbetrag 0,00 0,00
B. Rückstellungen 14.027,84 14.567,37
C. Verbindlichkeiten 73.622,79 57.686,75
davon mit Restlaufzeit bis 1 Jahr 73.622,79 57.686,75
Bilanzsumme, Summe Passiva 96.087,73 80.691,22

Anhang


Allgemeine Angaben sowie Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Der Jahresabschluss wurde gemäß §14 Abs. 1 des Gesellschaftsvertrages nach den Vorschriften des HGB für große Kapitalgesellschaften und des GmbH-Gesetzes aufgestellt.
Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt.
Die Zugänge zum Anlagevermögen sind zu Anschaffungskosten bewertet.
Die Abschreibungen bei immateriellen Vermögensgegenständen erfolgen planmäßig linear über zehn Jahre. Die Abschreibungen auf Sachanlagen sind ausschließlich nach der linearen Methode nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer.
Die jährlichen Zugänge bei geringwertigen Wirtschaftsgütern von einem Wert zwischen 150,00 € und 1.000,00 € wurden im Jahr der Anschaffung aktiviert und über 5 Jahre abgeschrieben.
Die Bewertung der Vorräte erfolgte zu Anschaffungskosten abzüglich Skonti und Rabatte unter Berücksichtigung des strengen Niederstwertprinzips.
Die Forderungen sind zum Nennbetrag bewertet.
Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten betrifft Ausgaben, die erst Aufwand nach dem Bilanzstichtag darstellen.
Die Rückstellungen berücksichtigen alle derzeit erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen.
Die Verbindlichkeiten und Rückstellungen sind mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Angaben und Erläuterungen zur Bilanz sowie zur Gewinn- und Verlustrechnung

1. Anlagevermögen
Bezüglich der Aufgliederung des Anlagevermögens sowie der Entwicklung der einzelnen Positi-onen im Berichtszeitraum verweisen wir auf den Anlagenspiegel.
Die Zugänge betreffen im Wesentlichen die technischen Anlagen sowie die sonstige Betriebs- und Geschäftsausstattung (T€ 4,5).

2. Umlaufvermögen
Unter den Vorräten werden die mittels Inventur zum 31.12.2011 ermittelten Bestände
an Getränken (T€ 11,6), Leergut (T€ 2,3) und Lebensmitteln (T€ 4,2) ausgewiesen.
Forderungen gegen verbundene Unternehmen:

Die Forderungen gegen die Gesellschafterin Apoldaer Beteiligungsgesellschaft mbH ermitteln sich wie folgt:

  Euro
SolzAnrechenbare Kapitalertragsteuer u. Solz
9,80 9,80


Unter den sonstigen Vermögensgegenständen werden im Wesentlichen Ansprüche gegen Energierversorger und Bonuszahlungen ausgewiesen.
Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten setzen sich wie folgt zusammen:

31.12.2011
Vorjahr


Kassenbestand
7.292,26
6.670,52
Guthaben bei Kreditinstituten
13.387,97
18,98
  20.680,23
6.689,50


3. Rechnungsabgrenzungsposten

Der Posten beinhaltet Vorauszahlungen für:  

31.12.2011
Vorjahr


Gema
1.892,70
1.891,47
Betriebliche Versicherungen
1.215,00
1.220,00
Eintrag Gelbe Seiten, Telefonbuch, Broschüre
179,10
0,00
Wartungskosten
881,09
1.010,44
Sonstige
181,90
289,46
  4.349,79
4.411,37


4. Eigenkapital

Das gezeichnete Kapital in Höhe von 51.500,00 € ist voll eingezahlt. Alleinige Gesellschafterin ist die Apoldaer Beteiligungsgesellschaft mbH, Apolda.

Mit der Gesellschafterin wurde am 04. Oktober 2001 ein Beherrschungs- und Gewinn-abführungsvertrag geschlossen, der nach Zustimmung der Gesellschafterversammlung am 11. Oktober 2001 und der Eintragung in das Handelsregister unter dem 27. November 2001 erstmalig für das Geschäftsjahr 2002 wirksam wurde.

5. Rückstellungen

Die Sonstigen Rückstellungen gliedern sich wie folgt:  

31.12.2011
Vorjahr


Drohende Verluste aus schwebenden Geschäften
0,00
1.290,00
Jahresabschlussprüfungskosten
4.500,00
4.500,00
Überstunden Arbeitnehmer
3.755,57
2.366,73
Resturlaub Arbeitnehmer
1.422,27
2.060,64
Jahresabschlusserstellungskosten
2.500,00
2.500,00
Archivierungskosten Geschäftsunterlagen
1.850,00
1.850,00
Ausstehende Rechnungen
0,00
17.298,28
  14.027,84
31.865,65


6. Verbindlichkeiten

Die ausgewiesenen Verbindlichkeiten haben folgende Zusammensetzung und Laufzeiten:

Gesamtbetrag
kleiner
1 Jahr
1 bis 5
Jahre
2011 T€
2010 T€
2011 T€
2010
2011 T€
2010
Erh. Anzahlungen
  1
  1
  1
  1
0
0
Verb. gegenüber Kreditinstituten

  0

  3

  0

  3

0

0
Verb. aus LuL
  16
7
16
7
0
0
Verb. gegenüber verb. Unternehmen

 11

1

11

1
Sonstige Verb.
46
29
46
29
0
0
Summe Verb.
77
40
77
40
0
0


Die Verbindlichkeiten sind nicht durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert.
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen:
Die Verbindlichkeit gegenüber der Gesellschafterin Apoldaer Beteiligungsgesellschaft mbH Apolda resultiert aus der Verlustausgleichsüberzahlung 2011.
Die sonstigen Verbindlichkeiten bestehen gegenüber:
  

31.12.2011
Vorjahr


Finanzamt
10.208,84
9.496,82
Mitarbeitern
18.176,22
17.331,51
Sozialversicherungsträgern
962,76
1.635,02
Übrigen
17.009,40
0,00
  46.357,22
28.463,35


7. Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen

Haftungsverhältnisse i.S.d. § 251 HGB bestehen nicht.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen gemäß § 285 Nr. 3 HGB bestehen nicht.

Die jährlichen Mietaufwendungen aus dem bestehenden Mietvertrag betragen TEUR 51,1.

8. Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse entfallen auf:

31.12.2011
Vorjahr


Gastronomie
220.245,67
215.474,04
Veranstaltungen
29.533,63
43.581,27
Vermietung:
 Räumlichkeiten Stadthalle
26.291,43
20.576,56
 Wohnungen
9.933,72
9.398,72
Erlöse Parkhaus Sonstige Erlöse
21.823,44 6.369,10
19.441,34 3.208,69 
  314.196,99
311.680,62

9. Personalaufwand
Die Personalaufwendungen gliedern sich in:  

31.12.2011
Vorjahr


Gehälter
187.299,34
186.421,11
Aushilfslöhne
  30.916,98
  31.088,02
 
218.216,32
217.509,13
Soziale Abgaben
  49.771,36
  48.767,90
  267.987,68
266.277,03


10. Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die Sonstigen betrieblichen Aufwendungen untergliedern sich in:

31.12.2011
Vorjahr

 
Raumkosten
142.984,66
148.522,66
Kosten der Warenabgabe
48.566,57
54.839,54
Rechts-, Beratungs- und Prüfungskosten
7.000,00
7.051,00
Reparaturen und Instandhaltung
32.761,07
31.789,03
Werbekosten
23.313,24
24.101,12
Büro- und Buchführungskosten
14.370,99
13.516,27
Versicherungen, Beiträge und Gebühren
10.899,96
11.225,69
Nicht abzugsfähige Vorsteuer
8.593,57
7.351,00
Spenden
1.040,00
3.018,00
Verluste aus Anlagenabgängen
0,00
0,00
Betriebsbedarf Gastronomie
2.952,44
2.528,36
Mieten für Einrichtungen
1.644,07
1.245,38
Aufwand Abfallbeseitigung
2.937,48
3.023,45
Telefonkosten
3.221,12
2.926,30
Sonstige
7.010,45
5.380,51
  307.295,62
288.616,72


Ergänzende Angaben

11. Beschäftigte

Die durchschnittliche Zahl der beschäftigten Angestellten einschließlich einer Geschäftsführerin betrug im Geschäftsjahr 7 Mitarbeiter (Vorjahr 7). Weiterhin waren im Geschäftsjahr 2011 insgesamt 73 Aushilfen (Vorjahr 77) beschäftigt.

12. Geschäftsführung

Allein vertretungsberechtigte Geschäftsführerin ist Frau Annegret Thrun (Ing. für Baustofftechnologie), Apolda. In Anwendung des § 286 Abs. 4 HGB wurde auf die Angabe der Bezüge der Geschäftsführung verzichtet.

13. Honorar des Abschlussprüfers

Das Honorar für Abschlussprüferleistungen für das Geschäftsjahr 2011 beträgt T€ 4,5.
  

Anlagespiegel

Anschaffungs-,
Herstellungs-
Zugänge
kumulierte
  Abschreibungen
kosten
Abschreibungen
Buchwert
Geschäftsjahr
01.01.2011
31.12.2011
31.12.2011
 
EUR
EUR
EUR
EUR
EUR
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögens-
gegenstände
entgeltlich erworbene
Konzessionen, gewerbliche
Schutzrechte und ähnliche
Rechte und Werte sowie
Lizenzen an solchen
Rechten und Werten
 12.443,49
 0,00
 12.440,99
 2,50
 0,00
Summe immaterielle
Vermögensgegenstände
 12.443,49
 0,00
 12.440,99
 2,50
 0,00
Sachanlagen
technische Anlagen und
Maschinen
 27.427,31
 0,00
 7.574,31
 19.853,00
 2.654,00
andere Anlagen, Betriebs- und
Geschäftsausstattung
 90.741,47
 4.543,84
 81.040,31
 14.245,00
 4.563,34
geleistete Anzahlungen und
Anlagen im Bau
 0,00
 4.117,65
 0,00
 4.117,65
 0,00
Summe Sachanlagen
 118.168,78
 8.661,49
 88.614,62
 38.215,65
 7.217,34
Summe Anlagevermögen
 130.612,27
 8.661,49
 101.055,61
 38.218,15
 7.217,34

sonstige Berichtsbestandteile


Angaben zur Feststellung:
Der Jahresabschluss wurde am 20.09.2012 festgestellt.

Bestätigungsvermerk


Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Wir haben den Jahresabschluss ‑ bestehend aus Bilanz, Gewinn‑ und Verlustrechnung sowie Anhang ‑ unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht derApoldaer Stadthalle GmbH, Apolda, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2011 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags liegen in der Verantwortung des gesetzlichen Vertreters der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens‑, Finanz‑ und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen des gesetzlichen Vertreters sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens‑, Finanz‑ und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Jena, den 8. Juni 2012
  

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