Node-H GmbH
Selbe AdresseHerstellung von Geräten und Einrichtungen der Telekommunikationstechnik
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Friedhelm Wynants seit 9.8.2007 | Geschäftsführer |
Patrick Hauck seit 9.8.2007 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Patrick Hauck geborener Wiebe | 40.00% |
| 40.00% |
| Name | Anteil |
|---|---|
youknow GmbHEigenbeteiligung | 15.01% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
4 Gesellschafter
GmbH-Struktur
3 von 4 angezeigt
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
youknow GmbHMünchenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht 20231. Grundlagen des Unternehmens 2. Wirtschaftsbericht 2.1. Rahmenbedingungen 2.2. Geschäftsverlauf und Lage a) Ertragslage b) Vermögenslage c) Finanzlage 2.3. Finanzielle Leistungsindikatoren 3. Gesamtaussage 4. Zweigniederlassungsbericht 5. Prognosebericht 6. Risiko- und Chancenbericht Zur besseren Lesbarkeit wird in diesem Lagebericht das generische Maskulinum verwendet. Die in dieser Arbeit verwendeten Personenbezeichnungen beziehen sich - sofern nicht anders kenntlich gemacht - auf alle Geschlechter. 1. Grundlagen des Unternehmens Die youknow GmbH ist ein inhabergeführter Full-Service-Anbieter für digitales Corporate Learning mit Sitz in München, einer Niederlassung in Dortmund und einer Zweigniederlassung in Zürich. Youknow verfügt über 16 Jahre Erfahrung im digitalen Corporate Learning mit weit über 10.000 umgesetzten Projekten für über 700 Kunden aus unterschiedlichsten Branchen und besitzt eine starke Markposition im deutschsprachigen Raum. Die über 70 festangestellten Mitarbeitenden bestehen unter anderem aus Software-Experten, Didaktik-Spezialisten, Designern und eLearning Experten. Die Geschäftsbereiche lassen sich wie folgt unterteilen: 1. E-Learning-Content: Von Erklärfilmen über interaktive Web-based Trainings und Lernstrecken bis hin zu Schulungs- und Trainingsvideos 2. E-Learning-Software (SaaS und Dienstleistung): Das youknow Learning Management System (LMS) als Lernplattform, knowtion als innovatives, KI-basiertes Autorenwerkzeug und das youknow Autorentool als Enterprise Autorenwerkzeug; außerdem individuelle Software-Entwicklung zum Customizing der SaaS-Lösungen als Dienstleistung 3. Strategische Beratung: Individuelle Unterstützung von Unternehmen / HR-Teams bei der Digitalisierung von Corporate Learning Im Frühjahr 2020 wurde aus strategischen Gründen das E-Learning-Software-Unternehmen 'Link & Link Software GmbH & Co. KG' zugekauft, um den Markt für B2B-Learning-Software zu erschließen. Das Unternehmen wurde zunächst als 100 %ige Tochter der youknow GmbH unter dem Namen youknow Software GmbH & Co. KG geführt und zum 01.07.2022 vollständig in die youknow GmbH integriert. Zu den Kunden der youknow GmbH zählen kleine und mittelständische Unternehmen sowie weltweit agierende Konzerne. Youknow hat keinen Fokus auf bestimmte Branchen, was stabilisierend und risikodiversifizierend wirkt. 2. Wirtschaftsbericht 2.1 Rahmenbedingungen Der globale Markt für digitales Corporate Learning weist stabile Wachstumsperspektiven auf. Nach Analysen von 'Global Market Insight' wird bis 2032 ein Marktvolumen von 665 Mrd. USD erwartet, bei einer durchschnittlichen jährlichen Wachstumsrate (CAGR) von 15,5 %. Diese Prognose ist auf den DACH-Raum übertragbar, da hier identische Marktdynamiken und Transformationsprozesse zu beobachten sind, die maßgeblich durch die Covid-19-Pandemie beschleunigt wurden. Die Transformation des Corporate Learning-Marktes manifestiert sich in einer fundamentalen Verschiebung der Trainingsmethoden: Während vor der Pandemie etwa 90% der Weiterbildungsmaßnahmen in Präsenzform durchgeführt wurden, vollzieht sich aktuell ein signifikanter Wandel hin zu hybriden und digitalen Formaten. Dieser Trend wird durch Kosteneinsparungspotenziale bei Reiseaufwendungen und Arbeitsausfallzeiten zusätzlich forciert. Der Trend hat sich auch nach der Pandemie fortgesetzt, so dass die Kosteneinsparungspotenziale weiterhin genutzt werden. Drei zentrale Faktoren untermauern die nachhaltige Wachstumsdynamik: Transformative Arbeitsmarktentwicklung: Allein in Deutschland werden sich bis 2030 schätzungsweise 6,5 Millionen Arbeitnehmer neu qualifizieren müssen. Mehr als 4 Millionen werden sich beruflich neu orientieren müssen - eine Entwicklung, die sich durch Covid-19 noch beschleunigt hat. Technologische Beschleunigung: Die zunehmende Geschwindigkeit technologischer Innovation und globaler Vernetzung erfordert die kontinuierliche Entwicklung von "Future Skills" - übergreifenden Meta-Kompetenzen gemäß OECD-Standards. Employer Branding und Talent Retention: Eine aktuelle bitkom-Studie belegt, dass für 90% der Berufstätigen Weiterbildungsmöglichkeiten ein entscheidendes Kriterium bei der Arbeitgeberwahl darstellen. In einem kompetitiven Arbeitsmarkt entwickeln sich innovative Weiterbildungskonzepte damit zu einem strategischen Differenzierungsmerkmal. Das Berichtsjahr 2023 war von herausfordernden makroökonomischen Rahmenbedingungen geprägt. Die deutsche Wirtschaft verzeichnete einen Rückgang des Bruttoinlandsprodukts um 0,3 %, wobei insbesondere die Industrieproduktion, allen voran die Automobilbranche, unter Kostendruck und strukturellen Anpassungen stand. Als Anbieter digitaler Weiterbildungslösungen sah sich die youknow GmbH mit typischen antizyklischen Marktreaktionen konfrontiert, da Unternehmen in wirtschaftlich angespannten Phasen häufig ihre Weiterbildungsbudgets zur Disposition stellen. Unter diesen Rahmenbedingungen kann es als positiv gewertet werden, dass youknow seine Gesamtleistung entgegen dem Markttrend im Berichtsjahr steigern konnte. 2.2 Geschäftsverlauf und Lage Die youknow GmbH hat sich als Anbieter für digitales Corporate Learning im DACH-Raum etabliert, wobei der Fokus der Geschäftsaktivitäten auf dem deutschen und deutschschweizerischen Markt liegt. Das Leistungsportfolio umfasst sowohl Content-Entwicklung als auch Beratungsdienstleistungen im Bereich digitales Corporate Learning. Seit 2020 wurde das Angebot strategisch um Software-Lösungen erweitert, wodurch das Unternehmen seine Marktposition als ganzheitlicher Digitalisierungspartner für Corporate Learning weiter ausbauen konnte. Das Berichtsjahr 2023 stand insbesondere unter dem Zeichen der herausfordernden wirtschaftlichen Rahmenbedingungen sowie des Starts der rahmenvertraglich vereinbarten intensiven und umfangreichen Zusammenarbeit mit der Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG, in der die youknow GmbH Lerninhalte zu internen wie externen Schulungsthemen für die weltweite Nutzung entwickelt. Im Content-Produktions-Bereich konnten im Berichtsjahr mit der Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG sowie der Automobili Lamborghini S.p.A. zwei umsatzstarke Neukunden gewonnen werden, hinzu kamen ca. 15 weitere Neukunden mit gehobenen Projektbudgets (> 50k €) sowie der Ausbau diverser Content-Bestandskunden, sodass sowohl der durchschnittliche Umsatz pro Kunde als auch die Gesamtzahl an Kunden sowie der Umsatz mit interaktiven Content-Produkten deutlich zulegen konnte. Die im Vorjahr eingeleitete Transformation der Organisationsstruktur im Produktionsbereich wurde im Berichtsjahr 2023 planmäßig fortgeführt. Die Umstellung von disziplinorientierten Teams auf agile, interdisziplinäre Einheiten konnte erfolgreich umgesetzt werden. Der Transformationsprozess wird, wie geplant, im ersten Halbjahr 2024 mit der Implementierung der neuen Leitungsstruktur seinen Abschluss finden. Im Software-Bereich agierte die youknow GmbH im Berichtsjahr mit zwei unterschiedlich positionierten Lösungen am Markt: • Dem Cloud-Autorentool " knowtion": Die 2022 eingeführte SaaS-Lösung adressiert den wachsenden Bedarf an unternehmensinternem digitalem Content im Corporate Learning. Die Plattform ermöglicht durch ihre intuitive Bedienbarkeit, integrierte didaktische Funktionen sowie generative KI die effiziente Erstellung digitaler Lerninhalte durch Fachabteilungen - ohne Abhängigkeit von L&D-Experten. Dieser innovative Ansatz des 'User Generated Content' hat sich im Markt als zukunftsweisende Lösung für die steigende Nachfrage nach digitalen Lerninhalten etabliert, knowtion konnte seine New-Business-Ziele im Bereich ARR (Annual Recurring Revenue) im Berichtsjahr sogar übertreffen. • Dem Enterprise-Tool " youknow Learning Management System (LMS)": Das LMS ermöglicht professionelles Learning Management für interne wie externe Corporate-Learning-Szenarien. Das System ist als Nischenlösung besonders bei hoch-spezifischen Individual-Lösungen gefragt, bei denen ein erheblicher Teil an Dienstleistungs-Aufwand zur Individualisierung vor der Integration besteht, gefolgt von den üblichen Lizenz- und Wartungsgebühren. Für das LMS konnten im Berichtsjahr unter anderem zwei neue Key Accounts mit umfangreichen Individual-Aufträgen gewonnen werden. Zudem konnten im Software-Bereich nahezu alle bestehenden Kunden mit laufenden Lizenzverträgen gehalten werden, sodass die "Retention" > 95 % war und der jährlich wiederkehrende Umsatz ("ARR") gesteigert werden konnte. Die Nachfrage nach Lösungen der youknow GmbH war im Berichtsjahr, gemessen an Inbound-Leads, stabil. 2023 hat die youknow sich TISAX-zertifizieren lassen, um für Kunden aus der Automotive-Branche ein noch attraktiverer Partner zu sein. Die TISAX ist ein Informationssicherheitsstandard der Automobilindustrie, der von nahezu allen OEMs und teilweise auch Zulieferern von deren Lieferanten erwartet wird. Das Investment in die TISAX war sinnvoll und notwendig, um strategisch relevanter Partner von Automotive-Unternehmen zu sein und Rahmenverträge zu gewinnen und gleichzeitig differenzierend, da nur wenige Dienstleister im E-Learning-Bereich TISAX-zertifiziert sind. a) Ertragslage
Die youknow GmbH erwirtschaftete eine um 12 % höhere Gesamtleistung als im Vorjahr, welche sich vor allem aus der Erholung der generellen Auftragslage in 2023 ergibt. Die Abschreibungen haben sich im Vergleich zum Vorjahr von TEUR 318 auf TEUR 512 im Jahr 2023 erhöht. Der Grund für diese Steigerung ist die Verschmelzung der bisherigen Tochtergesellschaft youknow Software GmbH & Co. KG in die youknow GmbH und die damit einhergehende Pflicht zur handelsrechtlichen Abschreibung des Kaufpreises. Die Verschmelzung wurde Mitte 2022 umgesetzt, weswegen die Abschreibungen daraus in 2022 nur zu 50 % wirksam waren. Durch den Kauf der youknow Software GmbH & Co. KG wurden seit dem Frühjahr 2020 Erträge aus Beteiligungen erzielt. Durch die Verschmelzung sind die Erträge aus Beteiligung von 310 TEUR im Jahr 2022 im Vergleich zum Berichtsjahr auf 0 TEUR gesunken, da die Umsatzerlöse und Erträge nun direkt in die youknow fließen. Für 2023 hatte sich die youknow zum Ziel gesetzt, bei den Umsatzerlösen wieder auf ein stabiles Niveau zu kommen. Dieses Ziel konnte erreicht werden. Die Umsatzerlöse im Jahr 2023 lagen bei TEUR 6.338. Das Ziel der Stabilisierung der Ertragslage konnte in 2023 allerdings nicht erreicht werden. Das Ergebnis vor Steuern lag im Jahr 2023 bei TEUR -493 und somit im negativen Bereich. Der Grund hierfür sind die im Berichtsjahr deutlich höheren Personalkosten als im Vorjahr, Drohverlustrückstellungen, aber auch höhere Ausgaben im Bereich des Material- und Wareneinkaufs, der Werbekosten und der Abschreibungen. Die Ertragssteuern lagen auf Grund des Jahresfehlbetrags bei TEUR 0 im Jahr 2023. b) Finanzlage Die Finanzlage der youknow ist nach dem negativen Jahresergebnis von -496 TEUR angespannt und unter ständiger Überwachung. Die Überwachung geschieht durch eine Liquiditätsplanung, welche 12 bis 24 Monate in die Zukunft reicht, je nach Zeitpunkt im Jahresverlauf. Mit den Zahlungsmittelzuflüssen aus der operativen Geschäftstätigkeit sowie aus den Kreditlinien können die anstehenden Investitionen finanziert und die Kapitalgeber bedient werden. Der Auftragsbestand liegt zum Ende des Berichtsjahres 2023 bei TEUR 2.041 und stellt somit eine gute Auslastung für die ersten Monate des Jahres 2024 sicher. c) Vermögenslage Das Anlagevermögen insgesamt ist im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 481 gesunken. Die Reduktion des Anlagevermögens ergibt sich einerseits aus einem geringeren Wert der entgeltlich erworbenen Software-Lizenzen, welcher um TEUR 51 gesunken ist und andererseits insbesondere aus der Reduktion des Geschäfts- oder Firmenwertes, welcher abschreibungsbedingt von TEUR 3.770 auf TEUR 3.373 gesunken ist. Der Wert der unfertigen Leistungen ist um TEUR 89 gestiegen, was unter Berücksichtigung des Geschäftsmodells einer normalen Schwankung entspricht, bei Leistungen, die sich nicht auf ein Geschäftsjahr beziehen. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind um TEUR 92 höher als im Vorjahr, was auf die im Berichtsjahr gesteigerten Umsatzerlöse zurückzuführen ist. Der Barmittelbestand ist gesunken, von TEUR 876 auf TEUR 667 in 2023, was insbesondere auf einen negativen operativen Cashflow, bedingt durch den Jahresfehlbetrag, im Berichtsjahr zurückzuführen ist bzw. die insgesamt schwierige Wirtschaftslage. Hier gilt es in den Jahren 2024 und 2025 ein besonderes Augenmerk zu legen. Das gesamte Eigenkapital beläuft sich zum Ende des Geschäftsjahres auf TEUR 218 und ist im Vergleich zum Vorjahr somit um TEUR 496 gesunken. Die Eigenkapitalquote liegt somit im Berichtsjahr bei 3,6 % und liegt damit unter dem Schnitt von Dienstleistungsunternehmen. Die Eigenkapitalquote ist noch immer als zu niedrig zu bewerten und ist im Vergleich zum Vorjahr um 6,9 %-Punkte gesunken, was auf den Jahresfehlbetrag im Berichtsjahr zurückzuführen ist. Die vorhandenen Kontokorrentlinien wurden, wie bereits im Vorjahr, nicht vollständig beansprucht. Die Verbindlichkeiten, welche zum überwiegenden Teil Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten bzw. Kreditgebern sind, haben sich im Geschäftsjahr um TEUR 649 reduziert, was insbesondere auf die Tilgung von Krediten zurückzuführen ist, aber auch auf geringere Anzahlungen auf Bestellungen, was den Grund hat, das mit vielen Kunden die Zahlungskonditionen von Vorkasse aus Teilzahlungen, also Bezahlung nach Meilensteinen, umgestellt wurde. 2.3 Finanzielle Leistungsindikatoren Bei den finanziellen Leistungsindikatoren liegt der Fokus auf: Umsatzentwicklung Betriebsergebnis Die youknow zieht für ihre interne Unternehmenssteuerung die Kennzahlen Material- und Wareneinkauf, Personalkostenanteil, Umsatzrendite und ARR (Annual Recurring Revenue) heran. 3. Gesamtaussage Die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der youknow wird als angespannt eingeschätzt. Die Umsatzerlöse sind zwar deutlich gestiegen, aber gleichzeitig wurde ein Jahresfehlbetrag von TEUR 496 erwirtschaftet, was eine Verschlechterung zu 2022 bedeutet. Das Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Auch im Jahr 2023 konnten alle Verbindlichkeiten innerhalb der vorgegebenen Fristen beglichen werden. 4. Zweigniederlassungsbericht Die youknow GmbH verfügt neben dem Hauptsitz in München unverändert über eine ausländische Zweigniederlassung in Zürich / Schweiz. Die Zweitniederlassung dient ausschließlich dem Zweck, die Schweizer Kunden der youknow zu betreuen und neue Kunden in der Schweiz zu gewinnen. Insgesamt beschäftigte die youknow im Berichtsjahr außerhalb Deutschlands drei Mitarbeiter (Vj. drei), wobei die Anzahl der Beschäftigten zum 31.07.2023 auf zwei reduziert wurde. 5. Prognosebericht 2024 Für 2024 wird erwartet, dass die Auswirkungen der schwachen Konjunktur und speziell der Krise in der deutschen Automobilindustrie spürbar werden und Kundenbudgets entsprechend knapper ausfallen, da der Weiterbildungsbereich erfahrungsgemäß stark unter konjunkturellen Schwankungen leidet. Die youknow GmbH startet mit einem hohen Auftragsbestand > 2.000 TEUR an Dienstleistungsaufträgen in das Jahr 2024, der für die im New-Business-Bereich erfahrungsgemäß schwächere ersten Monate des Jahres eine starke Auslastung der Produktions- und Software-Teams gewährleisten wird. Für 2024 steht intern insbesondere die Effizienzsteigerung u.a. durch KI-Einsatz in der Content- und Software-Entwicklung im Fokus, außerdem die Finalisierung der angepassten Organisationsstruktur für den Content-Bereich (interdisziplinäre Teams). Zudem wird das strategische Führungsteam neu aufgestellt bzw. verschlankt, um die strategische Entwicklung und die Umsetzung strategischer Initiativen zu beschleunigen. Für 2024 ist zudem die Einführung eines Advisory Boards geplant und zum Zeitpunkt des Berichts im Spätwinter 2025 auch bereits umgesetzt, für das namhafte Branchen- und Technologiexperten gewonnen werden konnten und dass die Geschäftsführung und das strategische Führungsteam der youknow bei der Ausarbeitung der weiteren Wachstumsstrategie unterstützen wird. Für 2024 strebt die youknow GmbH im Software-Bereich die Steigerung des Product-Market-Fits und damit der Kundengewinnung der SaaS-Lösung knowtion an, unter anderem durch weitere Integration von KI- und Enterprise-Features. Beim LMS wird der Fokus auf der Umsetzung kundenindividueller Entwicklungen liegen, die zum Teil bereits im Berichtsjahr 2023 akquiriert, aber erst 2024 vollständig umgesetzt werden. Bis 2028 soll der Umsatzanteil der SaaS-Lösungen auf 23 % steigen. Hierbei ist zu erwähnen, dass sich es dabei um 'Annual Recurring Revenue' handelt, also jährlich wiederkehrende Umsätze aus dem Lizenzgeschäft. Aus diesem Grund ist der ARR seit 2022 auch eine Kern-Kennzahl der youknow. Für 2023 hatte sich die youknow zum Ziel gesetzt bei den Umsatzerlösen wieder auf ein stabiles Niveau zu kommen, nämlich TEUR 6.400 und dieses Ziel konnte mit einem Abschlag von TEUR 62 auch fast erreicht werden. Die Umsatzerlöse im Jahr 2023 lagen bei TEUR 6.338. Die Ertragslage wird ganz entscheidend von den im Raume stehenden Investitionen in das SaaS-Geschäft abhängen, wobei die Stabilisierung der youknow GmbH Vorrang hat. Das Ziel der Stabilisierung der Ertragslage konnte in 2023 nicht erreicht werden, das Ziel betrug TEUR 250, da die bereits beschriebenen externen Faktoren sich deutlich auf die Konjunktur in Deutschland ausgewirkt haben. Das Ergebnis nach Steuern lag im Jahr 2023 bei TEUR -496 und somit im negativen Bereich und deutlich niedriger als das Ertragsziel. Trotz der Herausforderungen, die sich aus dem negativen Ergebnis im Jahre 2023, der herausfordernden Lage der Gesamtwirtschaft und des E-Learning Content Marktes im speziellen ergibt, hält die Geschäftsführung die Fortführung der Tätigkeit für sinnvoll. Es herrscht - gemessen an Inbound-Leads - nach wie vor eine stabile Nachfrage nach den Produkten und Dienstleistungen der youknow, insbesondere das SaaS-Business mit seinen Lizenzumsätzen zeigt sich stabil mit leichtem Wachstum und deutlichen Steigerungsmöglichkeiten in den kommenden Jahren. Dies wird 2024 so fortgeführt werden können, das ist zum Zeitpunkt der Berichtserstellung im Februar 2025 bereits klar. Die youknow ist seit Jahren als E-Learning-Anbieter auf dem Markt und genießt das Vertrauen ihrer Kunden. Auch wenn die wirtschaftliche Situation aktuell angespannt ist, ist die youknow in der Lage, ihren finanziellen Verpflichtungen nachzukommen und den Geschäftsbetrieb aufrecht zu erhalten. Auch die engagierten und qualifizierten Mitarbeiter der youknow sind ein wesentlicher Erfolgsfaktor für die Zukunft, auf die sich die youknow mit weiterhin nur minimaler Fluktuation verlassen kann. Insgesamt geht die Geschäftsführung davon aus, im Jahr 2024 ein Umsatz leicht über Vorjahresniveau erzielt wird. Die Einschätzung basiert auf dem aktuellen Stand der Zahlen für das Geschäftsjahr 2024. 2025 Auch in das Jahr 2025 wird die youknow GmbH voraussichtlich mit einem hohen Auftragsbestand von > 1.800 TEUR starten, was für die ersten Monate des Jahres ein gutes Potenzial zur Vollauslastung der Ressourcen und Generierung von ausreichend liquiden Mitteln bietet. Für 2025 wird erwartet, dass die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen gleichbleibend herausfordernd bleiben wie bereits in den Vorjahren. Mit dieser Perspektive hat die Geschäftsführung der youknow GmbH kurz vor Erstellung dieses Berichts im Spätwinter 2025 die Personaldecke des Unternehmens der wirtschaftlichen Situation angepasst und vor allem den personellen Invest im Software- und Sales-Bereich reduziert, was selbst bei potenziell nicht steigenden Umsatzerlöse in 2025 zu deutlich besseren Ergebnisperspektiven führt. 6. Chancen- und Risikobericht Risiken Größtes Risiko für die youknow GmbH ist die mittel- und langfristige wirtschaftliche Entwicklung im Kernmarkt Deutschland und hier vor allem im Industrie- und Automotive-Sektor. Für 2025 konnten mit einem Kostensenkungsprogramm bei Fix- und Personalkosten bereits wichtige Schritte unternommen werden, darüber hinaus ist die youknow GmbH jedoch auf gesamtwirtschaftliche Erholung angewiesen, wenn sie ihren Wachstumskurs fortsetzen möchte. Ein Risiko, das sich aus der Gewinnung attraktiver und umsatzstarker Rahmenverträge ergibt, ist die Abhängigkeit von einzelnen Kunden. Hatte bis Ende 2022 noch kein Kunde mehr als 5 % Anteil am Gesamtumsatz der youknow, wird 2024 der Anteil eines großen Kunden bei etwa 15 % liegen. Da hier jedoch ein Rahmenvertrag für noch mehrere Folgejahre abgeschlossen werden konnte, stellt dies für die nächsten zwei bis drei Jahre kein unmittelbares Risiko dar. Zudem bleibt der weitere Kundenstamm stark diversifiziert und somit risikoarm. Die Geschäftsführung sieht keine unmittelbare Gefahr für die Ertragslage der youknow GmbH durch die rasante Entwicklung generativer KI. Zwar wird die Technologie oft als Bedrohung wahrgenommen, jedoch bleibt die Diskrepanz zwischen technologischer Entwicklung und deren tatsächlicher Implementierung in Unternehmen groß. Insbesondere im Bereich Learning & Development (L&D) haben die meisten Unternehmen generative KI bislang lediglich in Testphasen und Pilotprojekten eingesetzt. Für die kommenden zwei bis drei Jahre wird erwartet, dass die Dienstleistungen der youknow GmbH nicht wesentlich durch generative KI oder darauf basierende Do-it-yourself-Tools ersetzt werden können, wodurch diese Technologie eher als Chance für Effizienzsteigerungen und Produktverbesserungen im SaaS-Bereich betrachtet wird statt als Risiko. Ein nicht zu unterschätzendes Risiko bildet die Ertragslage im Jahre 2024 und die deshalb verminderte bzw. aktuell nicht gegebene Möglichkeit, weiter intensiv in die SaaS-Lösungen zu investieren. Mit der Entwicklung von knowtion hat youknow sich zwar bereits eine hervorragende Wettbewerbsposition erarbeitet, jedoch sollten die Investitionen aktuell noch nicht reduziert werden, um weiterhin innovationsführend zu bleiben. youknow wird den Markt in dieser Phase noch intensiver beobachten als sonst üblich, und seine Ressourcen darauf fokussieren, bestehende Potenziale generativer KI mehrwertstiftend in die SaaS-Lösungen zu integrieren. Chancen Der Digitalisierungsschub und die weiter ansteigende Digitalisierungsgeschwindigkeit erfordert zwingend, dass mehr Personen in den Unternehmen an der Digitalisierung von Wissen mitarbeiten. Mit dem SaaS-Produkt knowtion zur Guided Content Creation bietet youknow hier eine innovative Lösung für ein echtes Business-Problem an, die durch die Integration von generativen KI-Features nochmals deutlich attraktiver werden wird. Daraus ergeben sich in den kommenden Jahren erhebliche Chancen für Umsatzsteigerungen und eine bessere Planbarkeit der Umsatzerlöse, da es sich um skalierbare Erlösanteile (wiederkehrende Umsätze durch SaaS-Lizenzen) handelt. Für den Content-Bereich bestehen große Chancen in der Gewinnung weiterer Rahmenverträge, da der Bereich Corporate Learning speziell in Großunternehmen an strategischer Relevanz gewinnt und dementsprechend zentralisiert wird, was sich auf die Einkaufsstrategie auswirkt. Konkrete Potenziale liegen im Herbst 2025 vor. Eine weitere Chance besteht langfristig in der Stärke der youknow GmbH, "Learning Experiences", also Lernerlebnisse, zu gestalten. Dieser Bereich ist aufgrund der Individualität, Spezifität und des Aufwands kaum von generativer KI oder Do-it-yourself-Strategien bedroht und ist speziell in Extended-Enterprise-Szenarien, bei denen Unternehmen Händler oder Kunden schulen, sowie in innerbetrieblichen Transformationsprojekten mit großer Business-Relevanz hochrelevant. Darüber sieht die Geschäftsführung eine Chance in der stärkeren Fokussierung auf individuelle, nicht durch KI oder Standardprodukte substituierbare Lernlösungen. Auch gesellschaftliche/demografische Entwicklungen bieten Potenzial für das Wachstum des Marktes für digitales Corporate Learning. Insbesondere nimmt die Halbwertszeit von Wissen in Unternehmen kontinuierlich ab: Während sie vor zehn Jahren noch bei 15 Jahren lag, beträgt sie heute nur noch drei bis vier Jahre und sinkt weiter. Zudem verlassen mit den "Baby-Boomern" in den kommenden Jahren überdurchschnittliche viele, erfahrene Mitarbeitende die Unternehmen, deren Wissen gesichert und nutzbar gemacht werden muss. Dieser steigende Bedarf an kontinuierlicher Wissensaktualisierung stellt eine besondere Herausforderung dar, für die die Produkte von youknow maßgeschneiderte Lösungen bieten. Einschätzung Insgesamt haben sich Umfang und Gefährdungspotential der Risiken nach Einschätzung der Geschäftsführung, mit Ausnahme, der im Text erwähnten Veränderungen, gegenüber dem 31. Dezember 2022 nicht wesentlich verändert. Sollte wider Erwarten die Geschäftsplanung für 2024 und 2025 nicht eingehalten werden, wäre der Bestand der Gesellschaft gefährdet. Die zukünftigen Perspektiven für die Entwicklung des Unternehmens sind aus Sicht der Geschäftsführung gut, sofern die angesprochenen Risiken nicht zum Tragen kommen.
München, 10. Februar 2025 Patrick Hauck Friedhelm Wynants BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang für das Geschäftsjahr 2023der youknow GmbHAllgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff. HGB) sowie des GmbHG aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB. Größenabhängige Erleichterungen bei der Erstellung (§ 288 Abs. 2 HGB) des Jahresabschlusses wurden in Anspruch genommen. Die Gliederung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung entspricht den Vorschriften der §§ 266 und 275 HGB sowie den ergänzenden Vorschriften des § 242ff. HGB sowie des § 42 GmbHG. Die Aufstellung der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgte unverändert nach dem Gesamtkostenverfahren (§ 275 Abs. 2 HGB). Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
Das Stammkapital ist voll einbezahlt. Wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit Der Bestand der Gesellschaft ist abhängig von der Erreichung der Geschäftsplanung. Weitere Angaben dazu befinden sich im Lagebericht unter Abschnitt 6. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren im Wesentlichen die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend; diese sind gegenüber dem Vorjahr unverändert. Immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Der Geschäfts- oder Firmenwert wird über 10 Jahre abgeschrieben. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Steuerlich sogenannte geringwertige Wirtschaftsgüter werden im Zugangszeitpunkt ein Jahr abgeschrieben. Finanzanlagen wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und soweit notwendig bei dauerhafter Wertminderung auf den niedrigeren Wert abgeschrieben. Unfertige Leistungen wurden zu Herstellungskosten angesetzt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Kassen- und Bankbestände wurden zum Nennwert angesetzt. Als Rechnungsabgrenzungsposten werden auf der Aktivseite Ausgaben vor dem Bilanzstichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen, auf der Passivseite Einnahmen, soweit sie Ertrag für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Das Eigenkapital ist zum Nennwert angesetzt. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt, auf eine Abzinsung wurde verzichtet. Die Rückstellungen sind mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung erforderlich ist. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Es ist vorsichtig bewertet worden, namentlich sind alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, berücksichtigt worden, selbst wenn diese erst zwischen Abschlussstichtag und der Aufstellung des Jahresabschlusses bekannt geworden sind. Gewinne sind nur berücksichtigt worden, wenn sie bis zum Abschlussstichtag realisiert wurden. Aufwendungen und Erträge des Geschäftsjahres sind unabhängig vom Zeitpunkt der Zahlung berücksichtigt. Angaben zur Bilanz und zur Gewinn- und Verlustrechnung Die von den Anschaffungs- oder Herstellungskosten der einzelnen Positionen des Anlagevermögens ausgehende Entwicklung gemäß § 284 Abs. 3 HGB ist im Anlagenspiegel dargestellt. Die Abschreibungen des Geschäftsjahresjahres werden dort ausgewiesen. Die voraussichtliche Nutzungsdauer einzelner Bestandteile des Anlagevermögens lautet wie folgt: - Immaterielle Vermögensgegenstände: 1 - 10 Jahre - Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung: 1 - 13 Jahre Die Abschreibung geringwertiger Wirtschaftsgüter wurde mit einer Nutzungsdauer von einem Jahr ausgewiesen. Angabe zu Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr Es bestehen keine Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr. Zum 31. Dezember 2023 bestehen Forderungen gegen Gesellschafter in Höhe von EUR 494,45. Eigenkapital Das nominale Stammkapital der Gesellschaft beträgt TEUR 26 (Vorjahr: TEUR 26) und ist vollständig eingezahlt. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen (TEUR 404) enthalten im Wesentlichen Drohverlustrückstellungen (TEUR 263), Rückstellungen für ausstehende Nebenkosten-Abrechnungen (TEUR 31), Rückstellung für ausstehenden Urlaub (TEUR 64) sowie Rückstellungen für ausstehende Rechnungen (TEUR 42). Verbindlichkeiten Die Fristigkeit der Verbindlichkeiten ergibt sich aus nachfolgender Tabelle. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind durch selbstschuldnerische Bürgschaften der Geschäftsführer gesichert (Valuta zum 31. Dezember 2023 TEUR 1.891). Verbindlichkeitenspiegel
Passiver Rechnungsabgrenzungsposten Innerhalb des passiven Rechnungsabgrenzungsposten (TEUR 173) werden insbesondere vereinnahme Lizenzzahlungen abgebildet, die Erträge nach dem Bilanzstichtag darstellen. Sonstige Angaben Sonstige finanzielle Verpflichtungen Zum Bilanzstichtag betrugen die sonstigen finanziellen Verpflichtungen aus Miet- und Leasingvereinbarungen TEUR 2.145. Mitarbeiter Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs betrug die durchschnittliche Anzahl der Mitarbeiter 77. Davon waren 50 in der Produktion, 4 in der Verwaltung, 9 im Vertrieb sowie 3 in der Technik und der Rest in sonstigen Bereichen beschäftigt. Namen der Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt: Geschäftsführer: Patrick Hauck (vormals: Wiebe), Managing Director / München; Friedhelm Wynants, Wirtschaftspsychologe / München Von der Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB wird Gebrauch gemacht. Ergebnisverwendung Die Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, den Jahresfehlbetrag des Geschäftsjahres vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023 auf neue Rechnung vorzutragen. Unterschrift der Geschäftsführung
München, 10. Februar 2025 Patrick Hauck Friedhelm Wynants sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 04.03.2025 festgestellt. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die youknow GmbH, München Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der youknow GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der youknow GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit Wir verweisen auf die Angaben im Lagebericht, in der die gesetzlichen Vertreter schreiben, dass der Bestand der Gesellschaft von der Erreichung der Geschäftsplanung abhängig ist. Wie in Abschnitt 6. des Lageberichts dargelegt, weist dies auf das Bestehen einer wesentlichen Unsicherheit hin, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen kann und ein bestandsgefährdendes Risiko im Sinne von § 322 Abs. 2 Satz 3 HGB darstellt. Unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht sind bezüglich dieses Sachverhalts nicht modifiziert. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats/Beirats/... für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können; • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben; • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben; • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt; • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens; • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
München, den 10. Februar 2025 INTARIA
AG
Christian Roller, Wirtschaftsprüfer Oliver Trautwein, Wirtschaftsprüfer |
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