Stammdaten

Register
Amtsgericht Düsseldorf HRB 79167
Eingetragen
23.11.2016
Branche
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der InformationstechnologieErbringung von sonstigen Dienstleistungen der InformationstechnologieHerstellung von Mehrzweckindustrierobotern
Gegenstand
Die Entwicklung und Produktion von, sowie der Handel mit Soft- und Hardwareprodukten jeder Art, sowie die Erbringung sämtlicher damit in Zusammenhang stehender Beratungs- und Serviceleistungen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Udi Yehuda Dayan
seit 18.9.2025
Geschäftsführer
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
NICE Ltd.ISR
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

NICE Ltd.
Israel
66.293 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Cognigy GmbH

Düsseldorf

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

A. Informationen zur Gesellschaft

Die Cognigy GmbH mit Sitz in Düsseldorf ist ein Technologieunternehmen, deren Gegenstand das Anbieten einer Conversational Al-Plattform für Customer Service Automation ist. Die Gesellschaft ist im Handelsregister des Amtsgerichts Düsseldorf unter der Nummer HRB 79167 eingetragen.

Die Softwareplattform Cognigy.Al ermöglicht es Unternehmen-, Kunden- und Mitarbeiterkommunikation in natürlicher Sprache zu automatisieren. Cognigy.Al steht als On-Premise- und Saas-Lösung zur zur Verfügung und unterstützt Konversationen in allen Sprachen und Kanälen wie Telefon, Webchat, SMS sowie mobilen Applikationen. Zu den Kunden von Cognigy.Al zählen unter anderem Unternehmen der Automobil- und Luftfahrtbranche.

B. Wirtschaftliche Rahmenbedingungen

Die Weltwirtschaft zeigte sich im Jahr 2023 überraschend stabil, trotz des Inflationsschocks und einer drastischen Geldpolitik. Doch die hohe Unsicherheit über die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen und das Ausbleiben finanzpolitischer Impulse dämpften das wirtschaftliche Wachstum. Hinzu kamen strukturelle Probleme, die das Wirtschaftswachstum speziell in China hemmten. 1 Die deutsche Wirtschaft kämpfte ebenfalls mit Herausforderungen und rang sich mühsam aus der Stagnation. Trotz kräftiger Zuwächse des real verfügbaren Einkommens, die den privaten Konsum ankurbelten, fehlte es an großer konjunktureller Dynamik. Die Baubranche litt unter der Zinswende und größere Impulse seitens der Weltwirtschaft blieben aus. Darüber hinaus führt das Bundesverfassungsgerichtsurteil zum Nachtragshaushalt 2021 voraussichtlich zu Konsolidierungen und bremst die wirtschaftliche Expansion weiterhin. 2

Die Digitalbranche verzeichnete in 2023 ein Wachstum und zeigt sich krisenfest. Trotz schwerer Rahmenbedingungen durch geopolitische Krisen legten sowohl die Anzahl der Arbeitsplätze, als auch die Umsätze zu. 3

1 Vgl. Kiel Institut für Weltwirtschaft: Kieler Konjunkturberichte Weltwirtschaft - Nr. 109 (2023|Q4)
2 Vgl. Kiel Institut für Weltwirtschaft: Kieler Konjunkturberichte Deutsche Wirtschaft - Nr. 110 (2023|Q4)
3 Vgl. Bitcom-ifo-Digitalindex Dezember 2023

C. Geschäftsverlauf im Geschäftsjahr 2023 und Lage der Gesellschaft

1. Ertragslage

Die Umsatzerlöse stiegen gegenüber dem Vorjahr um TEUR 3.106 bzw. 50,0 % auf TEUR 9.321. Dieser Anstieg resultiert aus der Neukundengewinnung und dem damit verbundenen Abschluss neuer Lizenzverträge sowie dem Ausbau bestehender Kundenverträge. Zusätzlich konnten in diesem Zusammenhang auch mehr abrechenbare Service Leistungen bei Kunden durchgeführt werden.

Die sonstigen betrieblichen Erträge betragen im Geschäftsjahr 2023 TEUR 202 (Vorjahr: TEUR 2.128). Der Rückgang ist im Wesentlichen auf Währungskursgewinne aus Bankbeständen in US-Dollar im Vorjahr zurückzuführen, die in diesem Jahr deutlich geringer ausfallen.

Im Geschäftsjahr 2023 betrugen die Aufwendungen für bezogene Leistungen TEUR 1.644 (Vorjahr: TEUR 589). Der Anstieg basiert auf den Hosting-Aufwendungen.

Auch der Personalaufwand wuchs mit TEUR 1.142 um 11,4 % auf TEUR 11.204 (Vorjahr: TEUR 10.062) an. Dies resultiert maßgeblich aus gestiegenen Bonuszahlungen an Mitarbeiter.

Die Abschreibungen auf Gegenstände des Sachanlagevermögens sind von TEUR 92 im Vorjahr auf TEUR 89 im Geschäftsjahr 2023 gesunken.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen betragen im Geschäftsjahr 2023 TEUR 13.030 (Vorjahr: TEUR 14.654). Der Rückgang basiert wesentlich auf geringeren Aktivitäten im Onlinemarketing, im externen Recruiting sowie auf rückläufigen Beratungsleistungen. Darüber hinaus sind hier Aufwendungen aus dem "Transfer Price Agreement" mit den Tochtergesellschaften von TEUR 8.264 (Vorjahr: TEUR 6.382) enthalten.

Darüber hinaus erzielte die Gesellschaft ein negatives Finanzergebnis von TEUR 26 (Vorjahr: positiv TEUR 19). Dies betrifft im Wesentlichen den Zinsaufwand für das "Loan Facility Agreement".

Der Jahresfehlbetrag im Geschäftsjahr 2023 beträgt TEUR 16.469 (Vorjahr: TEUR 17.034). Die Veränderung ist im Wesentlichen auf die gestiegenen Umsatzerlöse zurückzuführen.

2. Vermögens- und Finanzlage

Das Anlagevermögen zum 31.12.2023 setzt sich aus Sachanlagen in Höhe von TEUR 116 (Vorjahr: TEUR 163) sowie Finanzanlagen in Höhe von TEUR 25 (Vorjahr: TEUR 1.463) zusammen. Der Rückgang der Sachanlagen resultiert aus der laufenden Abschreibung. Unter den Finanzanlagen sind die Beteiligungen an den Tochtergesellschaften ausgewiesen. Der Rückgang der Finanzanlagen ist im Wesentlichen ist auf die vollständige Verrechnung einer Ausleihung an die Cognigy Inc. zurückzuführen.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen betragen zum Stichtag TEUR 2.425 (Vorjahr: TEUR 3.212). Der Rückgang von TEUR 787 basiert auf einem besseren Forderungsmanagement.

Bei den Forderungen gegen verbundene Unternehmen ist ein Rückgang von TEUR 1.155 auf TEUR 604 zu beobachten. Dies resultiert aus der Verrechnung mit Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen.

Die sonstigen Vermögensgegenstände betragen zum Stichtag TEUR 427 (Vorjahr: TEUR 167) und umfassen im Wesentlichen die Kaution für den Büromietvertrag und eine Sicherheitszahlung für ein Darlehen.

Zum Stichtag betragen die Flüssigen Mittel TEUR 8.809 (Vorjahr: TEUR 16.019). Der Rückgang lässt sich im Wesentlichen auf Aufwendungen aus der operativen Geschäftstätigkeit zurückführen. Gegenläufig wirkt hingegen das neu abgeschlossene Darlehen in Gesamthöhe von TEUR 10.000 aus, welches zu Finanzmittelzuflüssen in Höhe von TEUR 5.000 im Geschäftsjahr führte. Die Liquidität der Gesellschaft ist für den Prognosezeitraum durch Abruf der zweiten Tranche von TEUR 5.000 im Mai 2024 als auch über den Abschluss einer Finanzierungsrunde im Juni 2024, die zu Mittelzuflüssen von 50. Mio. EUR im Jahr 2024 geführt hat, gesichert.

Aktive Rechnungsabgrenzungsposten bestehen zum Stichtag in Höhe von TEUR 534 (Vorjahr: TEUR 300) und umfassen im Wesentlichen Softwarevorauszahlungen sowie Vorauszahlungen für Marketing Events.

Das Eigenkapital zum Stichtag beträgt TEUR 589 (Vorjahr: TEUR 3.349). Die Veränderung ist zum einen auf den Jahresfehlbetrag im Geschäftsjahr zurückzuführen. Darüber hinaus erfolgte in 2023 die Umwandlung des SAFE Agreements von Fremdkapital in Eigenkapital mit Beschluss vom 18. Dezember 2023. Mit der Umwandlung ging eine Erhöhung des Stammkapitals von TEUR 5 sowie eine Einlage in die Kapitalrücklagen i.H.v. TEUR 13.704 einher.

Ferner weist die Gesellschaft zum Stichtag sonstige Rückstellungen von TEUR 1.629 (Vorjahr: TEUR 1.262) auf. Der Anstieg zum Vorjahr resultiert im Wesentlichen aus Boni für Vertriebsmitarbeiter.

Zum Stichtag werden Verbindlichkeiten aus einem neu abgeschlossenen Darlehen in Höhe von TEUR 5.000 (Vorjahr: TEUR 0) ausgewiesen. Hierbei handelt es sich um die erste Tranche eines "Loan Facility Agreement" von TEUR 10.000.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen betragen zum Stichtag TEUR 259 (Vorjahr: TEUR 340). Der Rückgang ist auf die Stichtagsbetrachtung und entsprechende Zahlläufe kurz vor Stichtag zurückführen.

Zum Stichtag betragen die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen TEUR 219 (Vorjahr: TEUR 561). Hierbei handelt es sich insbesondere um Verbindlichkeiten aus dem "Transfer Pricing Agreement".

Die sonstigen Verbindlichkeiten sind von TEUR 13.695 auf TEUR 5.487 gesunken. Der Rückgang basiert im Wesentlichen auf der Umwandlung der Wandelanleihe (TEUR 13.704) in Eigenkapital mit Beschluss vom 18. Dezember 2023. Gegenläufig wirkt sich das "Loan Facility Agreement" aus.

Weiterhin werden zum Stichtag passive Rechnungsabgrenzungsposten von TEUR 4.758 (Vorjahr: TEUR 3.259) ausgewiesen. Hierbei handelt es sich im Wesentlichen um Lizenzverträge, die über die gesamte Laufzeit abgegrenzt werden. Der Anstieg von TEUR 1.499 ist auf die Gewinnung von Neukunden zurückzuführen.

3. Finanzielle Leistungsindikatoren

Zur Steuerung des Unternehmens werden insbesondere die Umsatzerlöse sowie die Earnings before interests, taxes, depreciation and amortisation (im Folgenden: EBITDA) herangezogen. Im Geschäftsjahr 2023 stiegen die Umsatzerlöse um 50,0 % auf TEUR 9.321 an. Somit konnte die Prognose von 10 % deutlich übertroffen werden. Insbesondere durch den Ausbau des Geschäftsfeldes mit Drittpartnern, welche in Verbindung mit Kunden aus dem Bereich der "Large & Medium Contact Centern" stehen, resultieren neue Geschäftsbeziehungen. Des Weiteren liegt der Fokus auf die Verstärkung der Sales-Teams für den europäischen und amerikanischen Markt.

Das EBITDA beträgt im Jahr 2023 minus TEUR 16.354 (Vorjahr: minus TEUR 16.961). Das gestiegene EBITDA ist im Wesentlichen auf die gestiegenen Umsatzerlöse sowie rückläufige Aufwendungen im Bereich Marketing zurückzuführen. Prognostiziert wurde ein Anstieg zwischen 10 % und 15 %, welcher mit 4 % nicht erreicht wurde. Zwar steigerten sich die Erlöse und Kosteneinsparungen im Bereich Marketing sowie für Beratungsleistungen wurden umgesetzt, doch bremsten höhere Personalkosten insbesondere Vertriebsboni und Aufwendungen für Tochtergesellschaften aus dem "Transfer Price Agreement" die Entwicklung des EBITDA.

4. Gesamtaussage zur Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

Insgesamt beurteilt die Gesellschaft die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage als angemessen und den Geschäftsverlauf als zufriedenstellend.

D. Voraussichtliche Entwicklung mit ihren zukünftigen Chancen und Risiken

1. Wirtschaftlicher Ausblick

Trotz hoher Unsicherheiten wird erwartet, dass die Weltwirtschaft im Jahr 2024 expandiert. Ab 2025 wird von einem Anziehen der Weltkonjunktur und einer nachhaltigen Senkung der Inflationsrate ausgegangen. 4

Die Aussichten für die deutsche Wirtschaft sind verhalten. Diverse Faktoren wie die anhaltende Zinswende, eine vorsichtige Weltwirtschaft und innenpolitische Entscheidungen dämpfen das Wirtschaftswachstum. Für das kommende Jahr wird ein Wachstum des Bruttoinlandsprodukts um 0,9 Prozent erwartet. 5

In der Digitalbranche hingegen ist, trotz eines schwierigen konjunkturellen Umfelds, mit Wachstum zu rechnen. Das Geschäftsklima zeigt entgegen des gesamtwirtschaftlichen Trends nach oben. Treiber der positiven Entwicklung der Digitalbranche ist insbesondere die Informationstechnik insbesondere Geschäfte mit Software. 6

2. Geschäftlicher Ausblick

Für das Geschäftsjahr 2024 erwarten wir mit Blick auf die bereits vorliegenden Entwicklungen im Geschäftsjahr erneut einen deutlichen Anstieg der Umsatzerlöse um ca. 65% - 75%, da die Kundennachfrage weiterhin wächst. Insbesondere durch den Ausbau des Geschäftsfeldes mit Drittpartnern, welche in Verbindung mit Kunden aus dem Bereich der "Large & Medium Contact Centern" stehen, resultieren neue Geschäftsbeziehungen. Des Weiteren liegt der Fokus auf die Verstärkung der Sales-Teams für den europäischen und amerikanischen Markt.

Für das EBITDA planen wir eine leichte Verbesserung zwischen 1% und 10%. Insbesondere höhere Umsätze sowie Skalierungseffekte in der Administration beeinflussen das EBITDA positiv. Gegenläufig wirken sich hingegen höhere Personalkosten durch neu eingestellte Mitarbeiter sowie höhere Marketingaufwendungen aus, die aus Investitionen in die Entwicklungen der deutschen Gesellschaft und der Tochtergesellschaften entstehen.

4 Vgl. Kiel Institut für Weltwirtschaft: Kieler Konjunkturberichte Weltwirtschaft - Nr. 109 (2023|Q4)
5 Vgl. Kiel Institut für Weltwirtschaft: Kieler Konjunkturberichte Deutsche Wirtschaft - Nr. 110 (2023|Q4)
6 Vgl. Bitkom: Bitkom-ifo-Digitalindex

3. Chancenbericht

Durch den weiter fortschreitenden technologischen Wandel und den Ausbau der Digitalisierung in unserer Gesellschaft ergeben sich Chancen für Lösungen durch Künstlicher Intelligenz (KI). Aktuelle Diskussionen zur Künstlicher Intelligenz (z.B. "ChatGPT"), helfen ein größeres Bewusstsein in der Gesellschaft zu schaffen und so den Transformationsprozess zu beschleunigen.

Darüber hinaus verschärft der demografische Wandel den Zwang zur Transformation, sodass Künstliche Intelligenz eine immer größere Bedeutung findet.

Durch unsere, durch künstliche Intelligenz gesteuerte, Software können wir den Kunden bei diesem Transformationsprozess helfen und Lösungen zu Effizienzsteigerungen im Bereich der Kunden- und Mitarbeiterkommunikation anbieten.

Die Geschäftsführung sieht weiterhin vielfältige Chancen für eine nachhaltig positive Unternehmensentwicklung.

4. Risikobericht

Cyberrisiken

Das Geschäftsmodell der Gesellschaf beruht vollständig auf einer IT gestützten Systemlandschaft. Für Cognigy sind umfangreiche, komplexe Risiken aus Angriffen auf die Cybersicherheit und der Umgang mit diesen essenziell für das Bestehen. Cyberattacken gefährden stetig die Geschäftstätigkeit. Als Risikomanagement beschäftigt Cognigy zahlreiche IT Spezialisten, die sich mit der Sicherheit der IT Landschaft beschäftigen. Darüber hinaus gibt es Zertifizierungen nach ISO 27001 (Information Security Management) and ISO 9001 (Quality Management Systems), bei denen die Sicherheit der IT extern geprüft wird.

Liquiditäts- und Finanzierungsrisiken

Einem potenziellen Liquiditätsrisiko begegnet die Gesellschaft durch eine stetige Überwachung von Bankguthaben und einer vorausschauenden Liquiditätsplanung. Durch eine zeitnahe Abrechnung und ein gezieltes Forderungsmanagement werden Liquiditätsrisiken begrenzt, die durch einen Zahlungsausfall bei Kunden entstehen könnten.

Zur weiteren Liquiditätssicherung wurde in 2023 ein "Loan Facility Agreement" mit einem Volumen von TEUR 10.000 abgeschlossen. Die Auszahlung des Darlehens erfolgte in zwei Tranchen in Höhe von je TEUR 5.000. Zum Stichtag 31.12.2023 wurde eine Tranche, die zweite Tranche im Mai 2024 abgerufen. Darüber hinaus wurde im Juni 2024 eine weitere Finanzierungsrunde erfolgreich abgeschlossen, durch die der Gesellschaft in 2024 weitere Mittelzuflüsse zugegangen sind. Im Rahmen der Finanzierungsrunde erfolgten Einzahlungen in das Gezeichnete Kapital in Höhe von TEUR 10 und weitere Einzahlungen in die Kapitalrücklage in Höhe von TEUR 49.992. Somit ist die Liquidität der Gesellschaft für den Prognosezeitraum gesichert.

Personalrisiken

Um für ein weiteres Wachstum zu sorgen und die Wettbewerbsfähigkeit auf globaler Ebene in den kommenden Jahren weiter zu verstärken, werden hochqualifizierte Fachkräfte benötigt. Dem Risiko nicht ausreichend Fachkräfte zu akquirieren, wird insbesondere durch ein weltweites Recruiting und Homeoffice Angebote entgegengewirkt. So soll verhindert werden, dass große Entfernungen zwischen Wohnort potenzieller neuer Fachkräfte und dem Arbeitsort eine Anstellung erschweren.

Bestandsgefährdende Risiken sind für die Gesellschaft nach unserer Einschätzung derzeit nicht erkennbar.

 

Düsseldorf, den 03.12.2024

Philipp Heltewig, Geschäftsführer

Sascha Poggemann, Geschäftsführer

Bilanz zum 31. Dezember 2023

AKTIVSEITE

31.12.2023 Vorjahr
EUR EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN
I. Sachanlagen
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 115.870,40 163.492,00
II. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 25.184,76 12.852,38
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 0,00 1.450.492,38
25.184,76 1.463.344,76
141.055,16 1.626.836,76
B. UMLAUFVERMÖGEN
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 2.425.009,99 3.211.756,08
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 604.170,26 1.154.610,87
3. sonstige Vermögensgegenstände 427.212,66 167.443,26
3.456.392,91 4.533.810,21
II. Guthaben bei Kreditinstituten 8.808.853,40 16.019.224,33
12.265.246,31 20.553.034,54
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 533.570,05 300.244,47
12.939.871,52 22.480.115,77

PASSIVSEITE

31.12.2023 Vorjahr
EUR EUR
A. EIGENKAPITAL
I. Gezeichnetes Kapital 56.167,00 51.263,00
II. Kapitalrücklage 43.249.904,94 29.545.627,90
III. Verlustvortrag (26.247.673,90) (9.213.243,97)
IV. Jahresfehlbetrag (16.469.443,80) (17.034.429,93)
588.954,24 3.349.217,00
B. RÜCKSTELLUNGEN
sonstige Rückstellungen 1.628.640,70 1.262.126,00
C. VERBINDLICHKEITEN
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 966,78 13.471,00
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 258.721,13 339.992,99
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 218.365,17 561.171,16
4. sonstige Verbindlichkeiten 5.486.643,48 13.694.863,54
5.964.696,56 14.609.498,69
D. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 4.757.580,02 3.259.274,08
12.939.871,52 22.480.115,77

Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023

2023 Vorjahr
EUR EUR
1. Umsatzerlöse 9.321.251,71 6.215.531,81
2. sonstige betriebliche Erträge 202.467,33 2.127.530,10
3. Aufwendungen für bezogene Leistungen (1.643.599,01) (588.650,81)
4. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter (9.633.508,56) (8.792.713,08)
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung (1.570.897,91) (1.269.458,22)
- davon für Altersversorgung: EUR 14.732,10 (Vj.: EUR 16.511,65)
(11.204.406,47) (10.062.171,30)
5. Abschreibungen auf Sachanlagen (89.406,33) (92.000,66)
6. sonstige betriebliche Aufwendungen (13.029.819,90) (14.653.557,50)
7. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 913,28 19.265,15
- davon aus verbundenen Unternehmen: EUR 0,00 (Vj.: EUR 19.152,32)
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen (26.780,82) (349,97)
9. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag (63,59) (26,75)
10. Ergebnis nach Steuern (16.469.443,80) (17.034.429,93)
11. Jahresfehlbetrag (16.469.443,80) (17.034.429,93)

Anhang für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis 31.12.2023

Allgemeine Hinweise

Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG und des Gesellschaftsvertrags aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften.

Registerinformationen

Die Gesellschaft ist unter der Firma Cognigy GmbH mit Sitz in Düsseldorf im Handelsregister des Amtsgerichts Düsseldorf unter der Nummer HRB 79167 eingetragen.

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sowie der Bewertung der Vermögensgegenstände und Schulden sind wir vom Grundsatz der Unternehmensfortführung gemäß § 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB ausgegangen.

Die Gesellschaft hat zwar in der Vergangenheit keine nachhaltigen Gewinne erzielt. Jedoch handelt es sich hierbei um planmäßige Verluste, die sich durch Produktentwicklung, Markteinführung und Wachstum des jungen Unternehmens üblicherweise ergeben. Die Zahlungsfähigkeit der Gesellschaft ist für einen Prognosezeitraum von zwei Jahren nach dem Bilanzstichtag gesichert, da die Gesellschaft über genügend finanzielle Mittel verfügt. Unter anderem wurde zur weiteren Liquiditätssicherung eine weitere Finanzierungsrunde durchgeführt und im Juni 2024 erfolgreich abgeschlossen. Im Rahmen der Finanzierungsrunde erfolgten Einzahlungen in das Gezeichnete Kapital in Höhe von TEUR 10 und weitere Einzahlungen in die Kapitalrücklage in Höhe von TEUR 49.992. Somit ist die Liquidität der Gesellschaft für den Prognosezeitraum gesichert.

Die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sind unverändert maßgebend.

Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer linear über einen Zeitraum von 3 bis 13 Jahre abgeschrieben. Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Netto-Einzelwert von EUR 250,00 sind im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben; ihr sofortiger Abgang wurde unterstellt. Für Anlagegüter mit einem Netto-Einzelwert von mehr als EUR 250,00 bis EUR 1.000,00 wird das steuerliche Sammelpostenverfahren aus Vereinfachungsgründen auch in der Handelsbilanz angewandt. Der Sammelposten wird pauschalierend jeweils mit 20 % p.a. im Zugangsjahr und in den vier darauffolgenden Jahren abgeschrieben. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens werden zeitanteilig vorgenommen.

Innerhalb der Finanzanlagen werden die Anteilsrechte zu Anschaffungskosten bzw. niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen.

Bankguthaben werden jeweils zum Nennwert angesetzt.

Die Rechnungsabgrenzungsposten enthalten Ausgaben/ Einnahmen und auch Nicht-Zahlungsvorgänge wie Forderungs- und Verbindlichkeitszusagen für künftige Zeiträume, die zeitanteilig abgegrenzt werden.

Das Eigenkapital wird mit dem Nennwert angesetzt.

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags gebildet.

Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten wurden grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurde dabei das Realisationsprinzip (§ 252 Abs. 1 Nr. 4 Halbsatz 2 HGB) und das Anschaffungskostenprinzip (§ 253 Abs. 1 Satz 1 HGB) beachtet.

Erläuterungen zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im (Brutto-)Anlagenspiegel (Bestandteil des Anhangs) dargestellt.

Finanzanlagen

Die Gesellschaft besitzt Kapitalanteile an Unternehmen, bei denen der Anteilsbesitz der Herstellung einer dauernden Verbindung dient. Die unter den Finanzanlagen ausgewiesenen Anteile an verbundenen Unternehmen und Beteiligungen (Anteilsbesitz) setzen sich wie folgt zusammen:

Verbundene Unternehmen

Gesellschaft Sitz Eigenkapital Ergebnis Kapitalanteil
Cognigy Inc. San Francisco (USA) -361.612 USD 164.600 USD 100%
Cognigy Australia LTD Sydney (Australien) -394.309 AUD 43.211 AUD 100%
Cognigy UK Ltd. London (UK) 172.967 GBP 100.936 GBP 100%
Cognigy Spain S.L. Malaga (Spanien) 27.755 EUR 13.876 EUR 100%
Cognigy MENA LLC Dubai (VAE) 238.137 AED 148.440 AED 100%

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen resultieren mit EUR 604.170 (Vorjahr: EUR 1.154.611) aus konzerninternen Finanzierungen. Sie wurden, soweit zulässig, um Verbindlichkeiten gleicher Art gekürzt.

Die sonstigen Vermögensgegenstände beinhalten im Wesentlichen Kautionen, Vorauszahlung für zukünftige Tilgung (im Zusammenhang mit "Loan Facility Agreement") und Guthaben, die über ein Ausgabenmanagementsystem verwaltet werden.

Die Forderung aus der Kaution des Büromietvertrags in Höhe von EUR 58.881 (Vorjahr: EUR 58.881) weist eine Fristigkeit von mehr als einem Jahr auf.

Entwicklung des Eigenkapitals

Der Jahresfehlbetrag des Vorjahres wurde auf neue Rechnung vorgetragen.

Im Geschäftsjahr erfolgte zum 18.12.2023 die Umwandlung eines Wandeldarlehns in Höhe von EUR 13.704.227 in Eigenkapital. Dieser Betrag wurde in voller Höhe in die Kapitalrücklage eingelegt. Im Zuge dieser Umwandlung erfolgte eine Erhöhung des Stammkapitals mit Beschluss vom 18.12.2023 um EUR 4.904 auf EUR 56.167.

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen wurden im Wesentlichen für Sondervergütungen an Mitarbeiter und Urlaubsrückstellungen in Höhe von EUR 1.057.156 (Vorjahr: EUR 540.306) sowie für Kosten der Jahresabschlussprüfung und sonstige ausstehende Rechnungen in Höhe von EUR 571.484 (Vorjahr: EUR 691.892) gebildet.

Verbindlichkeiten

In 2023 wurde ein neues Darlehn in Höhe von EUR 5.000.000 aufgenommen. Dieses ist Teil eines "Loan Facility Agreement".

Die Aufgliederung der Verbindlichkeiten nach Restlaufzeiten ergibt sich aus dem nachfolgenden Verbindlichkeitenspiegel:

in TEUR 31.12.2023 31.12.2022
Restlaufzeit Restlaufzeit
Art der Verbindlichkeit bis 1 Jahr 1 bis 5 Jahre gesamt bis 1 Jahr gesamt
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 0,97 0,0 0,97 13,5 13,5
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 258,7 0,0 258,7 340,0 340,0
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 218,4 0,0 218,4 561,2 561,2
4. Sonstige Verbindlichkeiten 968,1 4.518,6 5.486,7 13.694,9 13.694,9
davon aus Steuern 418,9 0,0 418,9 313,1 313,1
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit 55,4 0,0 55,4 42,7 42,7

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen resultieren mit EUR 218.365 (Vorjahr: EUR 561.171) im Wesentlichen aus konzerninternen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. Sie wurden, soweit zulässig, um Forderungen gleicher Art gekürzt. In Höhe von 12.332,38 EUR besteht eine Verpflichtung zur Einzahlung von Stammkapital an eine Tochtergesellschaft.

Von den sonstigen Verbindlichkeiten sind EUR 5.000.000 durch umfassende Pfandrechte gesichert. Dies betrifft eine Globalzession, welche alle Forderungen und Ansprüche der Gesellschaft gegen jegliche Geschäftspartner einschließt, als auch Pfandrechte an Rechten (intellectual property), unbeweglichen Sachen (Anteile an der Tochtergesellschaft Cognigy Inc.) als auch Bankguthaben der Gesellschaft.

Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Sonstige betriebliche Erträge

Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten Erträge aus der Währungsumrechnung in Höhe von EUR 8.603 (Vorjahr: EUR 1.996.025).

Darüber hinaus liegen periodenfremde Erträge von EUR 145.076 aus der Auflösung von nicht benötigen Rückstellungen vor.

Sonstige betriebliche Aufwendungen

Bei den sonstigen betrieblichen Aufwendungen handelt sich im Wesentlichen um Aufwendungen aus Währungsumrechnungen in Höhe von EUR 748.852 (Vorjahr: EUR 181.072) Werbekosten in Höhe von EUR 724.489 (Vorjahr: EUR 1.904.742), Aufwendungen aus einem Transferpricing Agreement in Höhe von EUR 8.264.022 (Vorjahr: EUR 6.382.490) Beratungskosten in Höhe von EUR 1.257.455 (Vorjahr: EUR 755.895) und Aufwendungen für Lizenzen in Höhe von EUR 927.851 (Vorjahr: EUR 964.948).)

Sonstige Angaben

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Es bestehen in Höhe von EUR 408.371 Zahlungsverpflichtungen aus Mietverträgen.

Die Mietverträge enden am 30. September 2025.

Organe

Geschäftsführung

Herr Philipp Heltewig Vorstand Verkauf, Produktentwicklung
Herr Sascha Poggemann Vorstand Marketing, Recht & Personal

Auf die Angabe der Geschäftsführerbezüge wurde in Ausübung des §286 Abs. 4 HGB verzichtet.

Beirat

Herr Bjarne Hansen Kaufmann (Vorsitzender des Beirats)
Herr Philipp Heltewig Vorstand Verkauf, Produktentwicklung
Herr Sascha Poggemann Vorstand Marketing, Recht & Personal
Herr Teddie Wardle Kaufmann
Herr Guy Ward Thomas Kaufmann

Mitarbeiter

Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren durchschnittlich während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:

Arbeitnehmergruppen 2023 2022
Angestellte 96 96
Leitende Angestellte 2 2
Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer 98 98

Prüfungs- und Beratungsgebühren

Das für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar des Abschlussprüfers beträgt EUR 68.000 (Vorjahr: EUR 50.807) und bezieht sich ausschließlich auf Leistungen der Abschlussprüfung. Die Vorjahresrückstellung war um TEUR 10 unterdotiert und ist daher im Aufwand des Geschäftsjahres 2023 enthalten.

Nachtragsbericht

Nach dem Bilanzstichtag wurde im Juni 2024 eine Finanzierungsrunde mit weiteren Investoren erfolgreich abgeschlossen. Darüber hinaus wurde die zweite Tranche des "Loan Facility Agreement" im Mai 2024 abgerufen.

Ergebnisverwendungsvorschlag

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresfehlbetrag auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Düsseldorf, den 03.12.2024

Geschäftsführung

Sascha Poggemann

Philipp Heltewig

Entwicklung des Anlagevermögens für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023

Anschaffungs- und Herstellungskosten
Stand am 1.1.2023 Zugänge Abgänge Umbuchungen Stand am 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR EUR
I. Sachanlagen
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 333.980,01 41.784,73 0,00 0,00 375.764,74
II. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 12.852,38 12.332,38 0,00 0,00 25.184,76
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 1.450.492,38 0,00 0,35 -1.450.492,03 0,00
1.463.344,76 12.332,38 0,35 -1.450.492,03 25.184,76
1.797.324,77 54.117,11 0,35 -1.450.492,03 400.949,50
Abschreibungen
Stand am 1.1.2023 Zugänge Abgänge Stand am 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
I. Sachanlagen
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 170.488,01 39.406,33 0,00 259.894,34
II. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
0,00 0,00 0,00 0,00
170.488,01 89.406,33 0,00 259.894,34
Buchwerte
Stand am 31.12.2023 Stand am 31.12.2022
EUR EUR
I. Sachanlagen
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 115.870,40 163.492,00
II. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 25.184,76 12.852,38
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 0,00 1.450.492,38
25.184,76 1.463.344,76
141.055,16 1.626.836,76

Die Umbuchung erfolgt im Rahmen des Transfer Pricing Agreements in die Forderungen gegen verbundene Unternehmen..

Die Feststellung des Jahresabschlusses erfolgt am 24. Januar 2025. Die Gesellschafterversammlung hat beschlossen den Jahresfehlbetrag in Höhe von 16.469.443,80 EUR auf neue Rechnung vorzutragen.

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Cognigy GmbH, Düsseldorf:

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Cognigy GmbH, Düsseldorf, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Cognigy GmbH, Düsseldorf, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Köln, den 19. Dezember 2024

Rödl & Partner GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

gez. Stramitzer, Wirtschaftsprüfer

gez. Schambeck, Wirtschaftsprüferin

Nachrichten & Medien

Insolvenzbekanntmachungen

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Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen

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