Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
AKKA GmbHLiquidiert
Riesstraße 14, 80992 München, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Christian Hagen seit 12.5.2016 | Prokura |
Regis Pajard seit 26.3.2015 | Prokura |
Werner Gilbert Ferreira Da Silva seit 26.3.2015 | Geschäftsführer |
Stéphane Descos seit 31.7.2008 | Prokura |
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
AKKA GmbHMünchenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2014 bis zum 31.12.2014Lagebericht für das Geschäftsjahr 2014I. Geschäftsmodell der Akka GmbHAls führender Anbieter auf den Gebieten Entwicklungs- und Technologieberatung arbeitet die Akka Technologies Gruppe seit 30 Jahren mit Industrie- und Serviceunternehmen zusammen. Mehr als 10.000 Mitarbeiter weltweit an über 50 Standorten unterstützen Firmen bei der Suche nach neuen, innovativen und produktiven Lösungen, die auf die Anforderungen einer globalisierten Wirtschaft zugeschnitten sind. Die Akka GmbH, München ist zusammen mit der Akka Octogon GmbH sowie den MBtech Gesellschaften Teil der deutschen Vertretung der Gruppe. Die Akka GmbH ist spezialisiert auf den Gebieten Software, Elektronik und Mechatronik mit einem vielseitigen Kompetenzspektrum von Projektmanagement, System-Engineering, Softwarearchitektur- und Embedded Systementwicklung bis hin zu komplexen mechatronischen Systemen. Die Anzahl der Mitarbeiter konnte seit Firmengründung im Jahr 2008 stetig ausgebaut werden. In 2014 waren knapp 130 interne und externe Mitarbeiter an den Standorten München, Ingolstadt, Immenstaad und Bremen beschäftigt. II. WirtschaftsberichtA. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene RahmenbedingungenIm Geschäftsjahr 2014 wurde die wirtschaftliche Lage in Europa weiterhin beeinflusst durch die "Euro-Krise", sowie die Auswirkungen der politischen Lage in der Ukraine und Russland. Die Erholung der deutschen Wirtschaft verlief mit geringer Dynamik. Die privaten Konsumausgaben sowie der Anstieg der Exportaufträge konnten zu einer generell positiveren Entwicklung im produzierenden Gewerbe beitragen. Ein wesentlicher Fokus der Unternehmen lag weiterhin in der Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit durch Effizienzprogramme sowie dem Ausbau von Wachstumsmärkten wie z.b. China. Produktion und Absatz der Automobilindustrie im Bereich der Personenkraftwagen stiegen in 2014 um 3% gegenüber dem Vorjahr an. B. Darstellung des GeschäftsverlaufsAusgangspunkt für die Planung 2014 war das Geschäftsjahr 2013 welches für die Akka GmbH sehr erfolgreich verlief, mit einer Steigerung der Umsatzerlöse in Höhe von 27,7% und einer Ergebnisverbesserung vor Steuern von 15% im Vergleich zum Vorjahr. Die Wachstumsplanung für das Geschäftsjahr 2014 war entsprechend optimistisch. Ausgehend von einer Erhöhung der Mitarbeiteranzahl lag der budgetierte Umsatz 20% über dem Vorjahr, bei stabilen Nettomargen. Im Jahresverlauf zeichnete sich eine erhöhte Mitarbeiterfluktuation ab. Während das erste Quartal noch die Erwartungen an die Entwicklung der Mitarbeiteranzahl erfüllte, lagen im zweiten und dritten Quartal des abgelaufenen Geschäftsjahres die Neueinstellungen unter der Anzahl der Abgänge. Im Gesamtjahresverlauf konnte die durchschnittliche Mitarbeiterzahl um knapp 4% auf 112 Mitarbeiter gesteigert werden. Die Geschäftsbeziehungen zu den Hauptkunden konnten weiter ausgebaut werden. Das größte Umsatzwachstum resultierte aus dem Bereich Automotive. Hier konnte die Akka GmbH interessante neue Entwicklungsprojekte im Bereich der E-Maschinen beim Hauptkunden BMW gewinnen. Der Bereich Luft- und Raumfahrt blieb gegenüber dem Vorjahr relativ stabil. Bestehende Projekte und Aufträge bei den Kunden OHB Bremen sowie der Airbus Gruppe konnten größtenteils weitergeführt werden. Die Zusammenarbeit mit der Konzernschwester MBtech konnte im Geschäftsjahr 2014 weiter intensiviert und ausgebaut werden. So wurden einerseits Akka Mitarbeiter in Projekten bei MBtech eingesetzt sowie das Knowhow von MBtech Mitarbeitern in Projekte bei Akka integriert. Durch diese Zusammenarbeit konnten auch neue Kunden, wie beispielsweise die PSW automotive engineering GmbH gewonnen werden. Aufgrund der Konzernverrechnungen liegen die Nettomargen aus diesen Gemeinschaftsprojekten unter den Margen anderer Kunden. Wesentlicher Bestandteil der zukünftigen Wachstumsstrategie ist der Ausbau des Vertriebs sowie die Akquise neuer Kunden und der Fokus auf erweiterte Diversifikation. Hierzu wurde das Team der Business Development Manager im Verlauf des Geschäftsjahres 2014 verändert und um einen Mitarbeiter vergrößert, wodurch für das Geschäftsjahr 2015 und 2016 ein weiterer Anstieg der Umsatzerlöse zu erwarten ist. C. Darstellung der Lage1. ErtragslageUmsatzerlöse Vorwiegend bedingt durch die positive Entwicklung im Automobilsektor sowie durch die Gemeinschaftsprojekte mit MBtech stieg die Gesamtleistung (Umsatzerlöse incl. Bestandsveränderungen) im Jahr 2014 um TEUR 1.131 (+10,1%) auf TEUR 12.281. Insbesondere im 2. Halbjahr lag die Auslastung unter den Erwartungen, wodurch ein weiterer Anstieg der Umsatzerlöse gebremst wurde. Aufwendungen für bezogene Leistungen Bei den Aufwendungen für bezogene Leistungen handelt es sich im Wesentlichen um bezogene Leistungen von Subunternehmern die dazu dienen Bedarfsspitzen oder den Bedarf an spezifischem Know-how abzudecken sowie zum Einsatz an Kundenstandorten außerhalb Deutschlands. Der Anstieg der Materialaufwendungen in Höhe von TEUR 979 auf TEUR 3.077 ist zurückzuführen auf den höheren Bedarf an Consultants am Kundenstandort in den Niederlanden sowie auf den vermehrten Einsatz von Ressourcen der MBtech Deutschland sowie Mbtech Bohemia. Bedingt durch die geringere Marge aus den Projekten mit höherem Einsatz von Fremdarbeitern ist die Materialaufwandsquote (Aufwendungen für bezogene Leistungen zu Umsatzerlösen) 2014 gegenüber dem Vorjahr von 18,8% auf 25,1% gestiegen. Personalaufwand Der Personalstand der Akka GmbH hat sich im Verlauf des Geschäftsjahres 2014 von anfänglich 108 Mitarbeitern auf 109 Mitarbeiter erhöht. Die Anzahl der durchschnittlich beschäftigten Mitarbeiter lag im Jahr 2014 jedoch bei 112 Mitarbeitern (Vorjahr 108 Mitarbeiter). Diese Entwicklung ist zurück zu führen auf die Anzahl der Neueinstellungen im ersten Halbjahr und die erhöhte Fluktuation im dritten und vierten Quartal des Jahres. Bedingt durch den Anstieg der durchschnittlichen Mitarbeiterzahl sowie moderate Gehaltserhöhungen zu Beginn des Jahres stieg der Personalaufwand in 2014 um TEUR 587 auf TEUR 8.036 an. Die Personalaufwandsquote ist gegenüber dem Vorjahr leicht zurück gegangen von 66,8% auf 65,4% in 2014. Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen in Höhe von TEUR 820 sind gegenüber dem Vorjahr um TEUR 109 gestiegen. Dieser Anstieg resultiert vorwiegend aus der Bildung einer Rückstellung für noch zu erbringende Projektleistungen. Ansonsten beinhalten die sonstigen betrieblichen Aufwendungen im Wesentlichen Raumkosten (TEUR 162), Reisekosten (TEUR 160), Steuerberatungs- und Anwaltskosten (TEUR 121) sowie KFZ Kosten (TEUR 86). Jahresergebnis Die Akka GmbH erzielte im Geschäftsjahr 2014 einen Gewinn vor Steuern in Höhe von TEUR 294 (Vorjahr TEUR 858). Die Umsatzrentabilität betrug im Berichtsjahr 1,6% gegenüber 5,1% im Vorjahr. Die Nichterreichung des Planumsatzes 2014 (TEUR 13.459) ist hauptsächlich auf die außerplanmäßige Mitarbeiterfluktuation zurückzuführen. Das Wachstum aus der Akquise von Neukunden, aus dem Bereich der Luft- und Raumfahrt sowie eines Kunden aus der Automobilindustrie blieb hinter den Erwartungen zurück. Dieser Effekt sowie die geringere operative Marge und die Investition in zusätzliche Vertriebsmitarbeiter führten auch zum Rückgang des Jahresergebnisses und der geringeren Umsatzrentabilität. 2. VermögenslageDas Anlagevermögen beinhaltet zum größten Teil Hardware-, Software sowie sonstige Betriebs- und Geschäftsausstattung und beträgt zum Stichtag TEUR 119 (Vorjahr TEUR 141). Die Veränderungen resultieren vorwiegend aus planmäßigen Abschreibungen sowie geringen Investitionen zum Ersatz defekter Hardware. Das Umlaufvermögen in Höhe von TEUR 3.859 (Vorjahr TEUR 4.024) setzt sich im Wesentlichen zusammen aus kurzfristigen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 2.820 (Vorjahr TEUR 3.212), aus Sonstigen Forderungen in Höhe von TEUR 247 (Vorjahr TEUR 53) sowie aus Bankguthaben in Höhe von TEUR 594 (Vorjahr TEUR 745). Zum Bilanzstichtag bestehen Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von TEUR 80 (Vorjahr TEUR 14). Der Rückgang der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 12% gegenüber dem Vorjahr ist zurückzuführen auf die frühere Fakturierung von Umsätzen für den Leistungszeitraum Dezember und entsprechendem Zahlungseingang im gleichen Monat. Gewerbe- und Körperschaftsrückforderungen in Höhe von TEUR 198 sind der Grund für den Anstieg der Sonstigen Vermögensgegenstände. Der Jahresüberschuss des Vorjahres wurde in Höhe von TEUR 450 an den Gesellschafter Akka Deutschland GmbH ausgeschüttet und in Höhe von TEUR auf neue Rechnung vorgetragen, wodurch sich das Eigenkapital entsprechend verringert hat. Die Eigenkapitalquote beträgt 31,2% gegenüber 35,8% im Vorjahr. Die zum Stichtag ausgewiesenen Rückstellungen betragen TEUR 562 (Vorjahr TEUR 442). Der Anstieg resultiert vorwiegend aus der Berücksichtigung eines Betrages in Höhe von TEUR 103 für noch nicht erbrachte Leistungen in abgerechneten Projekten. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen hauptsächlich gegenüber der Akka Deutschland GmbH (TEUR 1.025) sowie gegenüber der MBtech Group GmbH (TEUR 402). 3. Liquidität/KapitalstrukturDie Akka GmbH finanziert sich im Wesentlichen aus dem Mittelzufluss der operativen Geschäftstätigkeit. Zur Überbrückung kurzfristiger Engpässe besteht eine Kontokorrentlinie bei der BNP Paribas in Höhe von TEUR 130. Daneben kann auch auf Cashbestände der Gesellschafterin Akka Deutschland zurückgegriffen werden. 4. Gesamtaussage zur wirtschaftlichen LageInsgesamt beurteilen wir die wirtschaftliche Lage der Akka GmbH weiterhin als gut. Seit Gründung der Gesellschaft im Jahr 2008, konnten die Umsatzerlöse stetig gesteigert werden. Im Berichtsjahr 2014 ging das Wachstum zu Lasten der prozentualen Nettomarge, die gegenüber dem Vorjahr um 4,3 Prozentpunkte auf 25,3% gesunken ist. Für die Zukunft sollen Investitionen im Bereich des Vertriebs für zusätzliches Wachstum sorgen. Durch den Firmenumzug im Juni 2015 in das gemeinsame Büro mit dem Schwesterunternehmen MBtech München erwarten wir eine weitere Verbesserung der Zusammenarbeit und entsprechende Synergieeffekte die mittelfristig sowohl das Umsatzwachstum als auch die Verbesserung der Profitabilität unterstützen können. Zum heutigen Zeitpunkt sind uns keine weiteren Einflussfaktoren bekannt geworden, die mögliche Abweichungen von der zuvor berichteten Vermögens- Finanz- und Ertragslage zur Folge haben könnten. D. Finanzielle LeistungsindikatorenDie bei der Akka GmbH eingesetzten finanziellen und nichtfinanziellen Leistungsindikatoren orientieren sich an den Interessen und Anforderungen des Konzerns und stellen die Basis für eine wertorientierte Unternehmensführung dar. Als operative Ergebnisgröße für die Steuerung der Projekte wird die Gross Margin (Projektbezogenes Ergebnis unter Berücksichtigung der Gesamtleistung abzüglich der direkt zugeordneten Projektkosten) herangezogen. Im Konzern reflektiert die Operational Margin (Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Umlagen) die Ergebnisverantwortung der Geschäftsleitung der Gesellschaft. Als zentraler Einflussfaktor hat sowohl die Mitarbeiteranzahl als auch die Auslastung der Mitarbeiter eine besondere Bedeutung für die Beurteilung der Rentabilität. III. Nachtragsbericht Im März 2015 hat der Geschäftsführer Herr Andreas Hipp das Unternehmen verlassen. Als neuer Geschäftsführer wurde Herr Werner Ferreira da Silva bestellt. IV. Prognose-, Chancen und Risikobericht E. RisikomanagementDie Akka GmbH ist in das Risikomanagementsystem des Konzerns und insbesondere der Business Unit Germany, bestehend aus den deutschen Konzerngesellschaften, integriert. Im Rahmen der regelmäßig monatlich stattfindenden Gespräche und der Analyse der monatlichen Geschäftszahlen und Kennziffern werden sämtliche Risikoaspekte abgewogen und gegebenenfalls Maßnahmen beschlossen. Die Gesellschaft verfügt über ein detailliertes monatliches Finanz- und Berichtssystem. Hierzu gehören verschiedene Analysen, Auswertungen und Soll-Ist Vergleiche. F. Prognosebericht, Chancen und Risiken Für das laufende Geschäftsjahr erwarten wir einen Anstieg der Mitarbeiter auf insgesamt 119 Consultants bis Ende des Jahres. Wir gehen von einem geringfügigen Rückgang der Auslastung (Activity Rate) von 89,7% im Vorjahr auf 89% aus. Gegenüber 2014 rechnen wir mit einem Anstieg der Umsatzerlöse in Höhe von ca. 6%. Die Entwicklung der prozentualen Net Margin ist unter anderem abhängig von der Projektaufteilung sowie dem Anteil der Gemeinschaftsprojekte mit MBtech, die einer Margenaufteilung unterliegen. Durch den vermehrten Einsatz von Mitarbeitern in solchen Konzernübergreifenden Projekten rechnen wir für 2015 mit einem Rückgang der Net Margin. Ein Anstieg der Kosten resultiert aus dem Umzug in das neue, größere Geschäftsgebäude. Dies ist erforderlich um auch zukünftig den Kundenanforderungen gerecht werden zu können und Projekte in höherem Umfang auch in den eigenen Geschäftsräumen umzusetzen. Für das Geschäftsjahr 2015 rechnen wir daher mit einem Verlust in Höhe von ca. EUR 0.5 Mio. Die Bereiche Sales und Recruiting wurden umstrukturiert und erweitert. Aus den Investitionen in diesen Bereichen erwarten wir einen signifikanten Auftragsanstieg ab 2016, weiteres Wachstum in der Mitarbeiteranzahl sowie eine Verbesserung der Auslastung. Die Akka GmbH ist den üblichen Finanzrisiken ausgesetzt. Auf Grund der Kundenstruktur wird das Risiko von Forderungsausfällen als gering eingeschätzt. Die Liquiditätsversorgung ist durch entsprechende Kreditlinien und Einbindung in das Konzern Treasury sichergestellt. Maßnahmen zur Effizienzsteigerung auf Seiten der Kunden führen zu Risiken im Bereich der Preisentwicklung. Die Branche unterliegt einem Trend hin zu größeren Werkverträgen deren Kalkulation einer höheren Komplexität unterliegt sowie zu geringeren Verkaufspreisen führen kann. Dies könnte die zukünftige Margen negativ beeinflussen. Die Akka GmbH begegnet diesem Risiko mit einem hohen Maß an Qualität sowie der Möglichkeit der Auslagerung von Teilprojekten an Konzernunternehmen in Ländern mit günstigerem Lohnniveau. Als Dienstleister ist die Akka GmbH auf qualifizierte und spezialisierte Mitarbeiter angewiesen. Aufgrund der Arbeitsmarktsituation und der branchenüblichen Fluktuation bestehen hier Risiken, geeignete Mitarbeiter bei Bedarf zeitnah zu finden und in Projekte zu integrieren. Aus diesem Grund wurde der Bereich Recruiting optimiert und arbeitet in enger Zusammenarbeit mit anderen Konzernunternehmen. Durch das gemeinsame, europaweite Recruiting kann das bestehende Potential bestmöglich ausgenutzt werden. Auch der Einsatz kurzfristig verfügbarer Mitarbeiter aus Schwesterunternehmen trägt dazu bei, Risiken hinsichtlich der Personalbesetzung zu verringern. Im Bereich Personal bestehen jedoch gleichermaßen auch Chancen. Die Akka GmbH ist darauf bedacht, den Mitarbeitern ein angenehmes Arbeitsumfeld zu bieten. Durch permanente Schulungen und dem Einsatz in interessanten und abwechslungsreichen Projekten kann die Gesellschaft auf einen motivierten und qualifizierten Mitarbeiterstamm zurückgreifen, der die Qualitätsansprüche der Kunden bestmöglich erfüllt und somit Folgeaufträge sicherstellen kann. Durch die weiterhin zunehmende Modellvielfalt, die gestiegene Anzahl von Antriebstechnologien sowie die Entwicklungen im Bereich der Elektromobilität erwarten wir auch zukünftig eine Zunahme des Fremdvergabeverhaltens besonders in der Automobilbranche. Durch die Verfügbarkeit entsprechend spezialisierter Mitarbeiter und den erweiterten Arbeitsplatzkapazitäten ist die Akka GmbH in der Lage diese Projekte auch im Rahmen von größeren Werkverträgen optimal auszuführen. Wir weisen darauf hin, dass die tatsächlichen Ergebnisse wesentlich von den Erwartungen über die voraussichtliche Entwicklung abweichen können, wenn eine der genannten oder andere Unsicherheiten eintreten oder sich die den Aussagen zugrunde liegenden Annahmen als unzutreffend herausstellen.
München, den 6. Oktober 2015 AKKA GmbH Werner Ferreira da Silva, Geschäftsführer Bilanz zum 31. Dezember 2014Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnungfür die Zeit vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2014
Anhang für das Geschäftsjahr 20141. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 1HGB auf. Die Gliederung entspricht den §§ 266 und 275 HGB. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. 2. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die immateriellen Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten, vermindert um lineare Abschreibungen, bewertet. Das Sachanlagevermögenwurde zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, bewertet. Zugänge zum beweglichen Anlagevermögen werden grundsätzlich linear abgeschrieben. Die Abschreibungen erfolgen entsprechend der voraussichtlichen Nutzungsdauer zu steuerlich anerkannten Abschreibungssätzen. Die geringwertigen Wirtschaftsgütermit einem Wertbis EUR 410 wurden im Berichtsjahr voll abgeschrieben. Ein für geringwertige Wirtschaftsgüter in Vorjahren gebildeter Sammelposten gemäß § 6 Abs. 2a EStG wird planmäßig abgeschrieben. Die Bewertung der Vorräte (unfertigen Leistungen) erfolgte zu Herstellungskosten unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind mit dem Nominalwert abzüglich Einzelwertberichtigungen bewertet. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen und die sonstigen Vermögensgegenständesind mit dem Nennwert bilanziert. Die liquiden Mittel wurden zum Nominalwert angesetzt. Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten ist mit dem Nennwert bewertet und beinhaltet Ausgaben vor dem Bilanzstichtag, die Aufwendungen für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Sie sind in Höhe des Betrages angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Die Verbindlichkeiten sind mit ihren Erfüllungsbeträgen angesetzt. Die Umrechnung von Geschäftsvorfällen in fremder Währung erfolgte zum Devisenkassamittelkurs zum Bilanzstichtag gemäß § 256 a HGB. 3. Angaben zum Jahresabschluss Für das Geschäftsjahr 2014 ergibt sich die in der Anlage zum Anhang dargestellte Entwicklung des Anlagevermögens. In den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind in Höhe von TEUR 33 fertige, aber noch nicht fakturierte Leistungen ausgewiesen. Die Bewertung der fertigen Leistungen ist zu Verkaufspreisen erfolgt. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind zugleich Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 79 (Vorjahr TEUR 13). In den sonstigen Vermögensgegenständen sind Forderungen mit einer Restlaufzeit von über einem Jahr erhalten in Höhe von TEUR 46 (Vorjahr: TEUR 39). Sämtliche Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. Bei den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 191 (Vorjahr TEUR 210) bestehen die üblichen Eigentumsvorbehalte aus dem Erwerb von Waren. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von insgesamt TEUR 1.749 (Vorjahr TEUR 1.389). In den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von TEUR 1.025 (Vorjahr TEUR 797) enthalten. 4. Sonstige Angaben 4.1. Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen Verpflichtungen
4.2. Mitarbeiter im Jahresdurchschnitt Im Berichtsjahr wurden durchschnittlich 112 Mitarbeiter beschäftigt, davon entfallen 93 Mitarbeiter auf den operativen Bereich und 19 Mitarbeiter auf die Verwaltung. 4.3. Geschäftsführung Im Geschäftsjahr 2014 erfolgte die Geschäftsführung der Gesellschaft durch den Geschäftsführer Herrn Andreas Reinhard Hipp, Dipl. Ingenieur. Im März 2015 wurde Herr Werner Ferreira da Silva zum Geschäftsführer bestellt, Herr Andreas Hipp ist ausgeschieden. Gemäß § 286 Abs. 4 HGB erfolgt keine Angabe zu den Organbezügen.
München, 6. Oktober 2015 AKKA GmbHMünchen gez. Werner Ferreira da Silva Entwicklung des Anlagevermögensfür die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2014
BestätigungsvermerkDie Gesellschaft hat von Offenlegungserleichterungen Gebrauch gemacht. Dem vollständigen Jahresabschluss wurde folgender Bestätigungsvermerk erteilt: BESTÄTIGUNGSVERMERKWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der AKKA GmbH, München, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2014 bis 31. Dezember 2014 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen in-ternen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
München, den 6. Oktober 2015 Baker
Tilly Roelfs AG
Weissinger, Wirtschaftsprüfer Walter, Wirtschaftsprüfer Feststellung des JahresabschlussesDer Jahresabschluss wurde am 15.12.2015 festgestellt. ErgebnisverwendungsbeschlussMit Gesellschafterbeschluss vom 15.12.2015 wurde beschlossen, den Jahresüberschuss in Höhe von EUR 200.658,12 auf neue Rechnung vorzutragen. |
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