Altra Industrial Motion Germany GmbH
Selbe AdresseHerstellung von Lagern, Getrieben, Zahnrädern und Antriebselementen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Christian Storch seit 24.2.2017 | Vorstandsmitglied |
Carl Richard Christenson seit 24.2.2017 | Vorstandsmitglied |
Armin Blumenstein seit 4.2.2015 | Prokura |
Herbert Rönchen seit 21.11.2013 | Prokura |
Robert Friedrich Dr. Rank seit 11.6.2012 | Vorstandsmitglied |
Ralph Arnold Breuer seit 22.8.2011 | Prokura |
Gerhard Moritz seit 13.1.2006 | Prokura |
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
GKN Stromag AktiengesellschaftUnnaJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2014 bis zum 31.12.2014LageberichtI. Grundlagen des Unternehmens1. Geschäftsmodell des Unternehmens Die GKN Stromag AG ist ein konzerngebundenes Unternehmen, an deren Spitze die englische GKN plc mit ihren Divisionen Driveline, Powder Metallurgy, Land Systems und Aerospace steht. GKN Stromag AG gehört zur Division Land Systems. Der Zweck der Gesellschaft, die Entwicklung, Herstellung und der Vertrieb von Kupplungen, Bremsen, hydraulischen, mechanischen und elektrischen Komponenten der Antriebstechnik sowie elektrischen und elektronischen Schaltelementen hat auch weiterhin Bestand und ist integrativer Bestandteil der GKN Land Systems "power source to power supply" - Strategie. Im Geschäftsjahr 2014 wurde die Managementorganisation der GKN Land Systems und der GKN Stromag AG als einem Teil der Land Systems Organisation weiter an die Geschäftserfordernisse an-gepasst. Die Geschäftsprozesse sind im Wesentlichen in vier Bereiche gegliedert: Produktmanagement, Technologie, Vertrieb und Operations. Ende 2014 wurden die Funktionen Technologie und Produktmanagement unter einer gemeinsamen Leitung zusammengefasst. Die Verantwortlichkeiten für Engineering, Technologie und Produktmanagement der einzelnen Produktgruppen sind nun global in GKN Land Systems organisiert. Die operativen Geschäftseinheiten der GKN Stromag in Unna und Dessau wurden mit weiteren Standorten in der neugeformten Europa-Gruppe der GKN Land System im Rahmen der Managementstruktur zusammengefasst. 2. Forschung und Entwicklung Die Konstruktions- und Entwicklungsbereiche der GKN Stromag AG entwickeln nach vorangegangener Analyse von Technologie- und Markttrends auch unter Einbeziehung von Erkenntnissen der GKN Land Systems Organisation mit am Markt erfolgreichen Partnern kundenspezifische Lösungen im Bereich Antriebstechnik. Verifikation und Validierung finden im Hause oder bei den Anwendern in enger Kooperation der technischen Bereiche statt. Der in der GKN Land Systems Division im Vorjahr eingeführte NPI-Prozesses (New Product Introduction) wurde für alle Produktfamilien angewandt. Der NPI-Prozess hat sich als sehr gutes Mittel zur Abschätzung von Risiken im Entwicklungsbereich, insbesondere mit dem Schwerpunkt auf Zeit, Kosten und Qualität der Entwicklung, bewährt. Im Verbund der Unternehmen von GKN Land Systems liegt die Verantwortung in den Entwicklungsbereichen der Produktfamilien. Die im Vorjahr angestoßenen Entwicklungen für die Bereiche Landtechnik und Baumaschine wurden plangemäß in 2014 weitergeführt. Neuprojekte mit dem Ziel der Integration von Technologien einzelner Produktfamilien zu Subsystemen konnten erfolgreich bearbeitet werden, wobei der Abschluss und die Markteinführung einiger Projekte für 2015 geplant ist. Im Bereich Couplings wurden Entwicklungstätigkeiten bei den Elastomermaterialien für Anwendungen für größere Temperaturbereiche als Grundlagenuntersuchungen fortgeführt. Neue Materialgruppen im Bereich der Elastomere wurden identifiziert. Erste positive Ergebnisse wurden auch bei der in 2014 gestarteten Kupplungsentwicklung für den Bereich der mobilen Arbeits- / Landmaschinen erzielt. Im Bereich Konstruktion Elektrokranmaterial (TB-EKM) der GKN Stromag AG wurde im Jahr 2014 neben Serienpflege und kundenspezifischen Anpassungen auch an Neuentwicklungen für den Kran- und Windmarkt gearbeitet. Der Schwerpunkt der Entwicklungen lag auf der Erweiterung bestehender Konzepte zur sicheren Abschaltung von elektrisch gesteuerten Bewegungen bei elektronischen Komponenten und / oder zusätzlichen Funktionalitäten, z.B. in Kran- und Windenergieanlagen. Die Implementierung von Elektronik-Baugruppen bleibt auch für die Folgejahre eine wesentliche Aufgabe der Entwicklung im Bereich Elektrokranmaterial (EKM). In der Konstruktionsabteilung "schaltbare Kupplungen und Bremsen" der GKN Stromag AG wurden im Jahr 2014 die bestehenden Produkte weiter unter Kostengesichtspunkten optimiert und neue Kundenanforderungen integriert. Mit Entwicklungen in den Marktbereichen "Marine", "Emergency power supply" und "Agriculture" wurden neue Produkte erfolgreich realisiert. Für das Jahr 2015 wird die Entwicklungen neuer, nasslaufender Lamellenkupplungen und elektromechanisch betätigter Kupplungen weitergeführt. Anforderungen an Leistungssteigerung, Effizienz sowie erhöhte Integration bei mobilen Anwendungen (Landtechnik und Baumaschine) werden die Aktivitäten für 2015 prägen. Im Teilbereich Reibsysteme wurde die Umstellung auf bleifreie Sinterreibwerkstoffe in 2014 weiter vorangetrieben. Der Abschluss dieser Aktivitäten ist für den Anfang des Folgejahres geplant. Je nach Produktbereich wurden 30 bis 50% der Kapazität auf die Entwicklung von Neuprodukten verwandt. Dies entspricht einem Wert von rd. € 1.300.000. Insgesamt 35 Mitarbeiter und 2 Auszubildende unterstützten, neben der Neuentwicklung, bei der Auftragsgewinnung sowie Pflege und Optimierung bestehender Produkte bzw. Anwendungen. II. Wirtschaftsbericht1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Die Produkte der GKN Stromag AG wurden in 2014 mit einem wesentlichen Anteil auf den europäischen Antriebstechnik-Märkten angeboten und verkauft. Dies sind in erster Linie industrielle Anwendungen, aber auch Maschinen und Geräte der Landtechnik sowie Baumaschinen und Anwendungen in den Bereichen Schiffsbau und Bergbau. In der Euro-Zone stieg das Bruttoinlandsprodukt 2014 um lediglich 0,8 Prozent real. Die Ländergruppe entwickelte sich weiter sehr uneinheitlich. Irland, Portugal und Spanien machten Fortschritte bei der Überwindung der Krise. Insgesamt konnte so die Wirtschaft in der EU in Summe um immerhin 1,4 Prozent wachsen. Die Erwartung für 2014 von einem deutlichen Wiedererstarken der industriellen Investitionstätigkeit in der Euro-Zone zu profitieren wurden nicht erfüllt. Deutlich positiv entfaltete sich die US-Wirtschaft. Ab dem dritten Quartal kam es zu einer deutlichen Wachstumsbeschleunigung, so dass sich die Wirtschaftsleistung 2014 um real 2,4 Prozent erhöhte. Die konjunkturelle Entwicklung in den Schwellen- und Entwicklungsländern war geprägt von einer weiteren Wachstumsverlangsamung in der VR China sowie einer spürbaren Verschlechterung in Russland. Aber auch in anderen Ländern, von denen Impulse für Umsatzwachstum der GKN Stromag AG erwartet worden waren, lief die wirtschaftliche Entwicklung nicht wie erwartet. Zu nennen sind hier vor allem Brasilien, Indien und die Türkei. Das indische Wirtschaftswachstum ist mit 5,8 Prozent zwar höher ausgefallen als 2013, blieb aber weiter unter dem Potenzialwachstum. Brasilien enttäuschte 2014. Das Bruttoinlandsprodukt stagnierte nahezu auf Vorjahresniveau. Als bedeutendster und somit repräsentativer Absatzmarkt für die GKN Stromag AG konnte der deutsche Markt nicht überzeugen. Die deutsche Konjunktur musste nach einem überraschend guten Start im ersten Quartal 2014 einen deutlichen Dämpfer im weiteren Verlauf des Jahres verkraften. Insgesamt jedoch wuchs das Bruttoinlandsprodukt im Jahresdurchschnitt real um 1,5 Prozent. Der Maschinenbau konnte mir einem Gesamtwachstum von 2% für das Jahr 2014 gegenüber der Vorjahresperiode abschließen. Die Stimmung in Bereich der Antriebstechnik (Quelle VDMA-Veröffentlichungen) war im zweiten Halbjahr geprägt durch schlechtere Beurteilung der Geschäftserwartungen als auch der Geschäftslage. Erst die letzten Monate führten zu einer Aufhellung. Preisbereinigt konnte die Antriebstechnik für den Zeitraum von Januar 2014 bis Dezember 2014 ein Wachstum von 4 Prozent gegenüber Vorjahreszeitraum zeigen. Für die Unternehmen (im VDMA) mit Schwerpunkt Produktion und Vertrieb von Kupplungen ergibt sich ein abweichendes Bild. Während der Auftragseingang für 2014 ein durchschnittliches Plus von 4% zeigte, musste jedoch beim Umsatz ein Rückgang verkraftet werden. Dieser Bereich der Antriebstechnik zeigte preisbereinigt ein Umsatzminus von 5% im gegenüber dem Vorjahr. 2. Geschäftsverlauf Der Geschäftsverlauf der GKN Stromag AG als marktführendem Hersteller von Systemen und Komponenten der Antriebstechnik erfüllte nicht ganz die eigenen Erwartungen und entwickelte sich entsprechend ungünstiger. Die GKN Stromag AG konnte sich aber deutlich positiver als die Antriebstechnik in 2014 und gegenüber Vorjahr entwickeln. Die Umsätze der GKN Stromag AG im Jahre 2014 lagen mit 74,3 Mio. € um 8,0 Mio. € bzw. 12,1 % über den Umsätzen des Vorjahres, davon sind 7,8 Mio. € entstanden durch die Verschmelzung Stromag WEP GmbH und GKN Stromag AG. Die positiven Anreize der US-Wirtschaft führten auf Grund der neu ausgerichteten Vertriebsorganisation jedoch nicht zum kurzfristigen Umsatzwachstum, allerdings zu einer deutlich gefüllten Projektpipeline. Die Geschäfte mit den unterschiedlichen Produktfamilien der GKN Stromag AG wiesen z.T. sehr unterschiedliche Entwicklungen auf. Der Bereich EKM (Elektro-Kran-Material) verzeichnete ein Wachstum um 6,5% auf 13 Mio. € beim Umsatz und ein Plus von 7,7% beim Auftragseingang. Die Umsätze mit den Produkten Elastische Kupplungen erhöhten sich um 5% im Vergleich zum Vorjahr auf 18,1 Mio. €. Dagegen war für Reibsysteme und Lamellen die Umsatzentwicklung mit 7% rückläufig und der Auftragseingang lag sogar 16,9% unter dem Vorjahr. Der Umsatz mit Kupplungen und Bremsen blieb ebenso wie die Entwicklung des Auftragseingangs nahezu auf identischem Vorjahresniveau. Stromag WEP Produkte verzeichneten sowohl im Auftragseingang einen positiven Trend von 13,9% als auch bei den Umsatzerlösen von 34,7% zum Vorjahr. Die GKN Stromag AG führte im Geschäftsjahr 2014 die Integration ihrer Strukturen in die GKN Land Systems Management Organisation weiter fort. Die Verlagerung des operativen Geschäftes in Brasilien von GKN Stromag Brasil Equipamentos Ltda (Sao Paulo) zu GKN do Brasil Ltda war eine der Aktivitäten zum Zwecke der Einbeziehung in die regionalen GKN Strukturen daneben wurde auch die Stromag WEP GmbH in Unna in die GKN Stromag AG integriert und rechtlich verschmolzen. Die vollzogene Verschmelzung erfolgte zu Buchwerten. Durch die Verschmelzung der Stromag WEP GmbH auf die GKN Stromag AG haben sich die Umsätze in 2014 um 7.809 TEUR erhöht, das Betriebsergebnis ist um 614 TEUR angestiegen und der Jahresüberschuss vor Ergebnisabführung hat sich um 440 TEUR verbessert. Durch die Verschmelzung hat sich kein Gewinn oder Verlust ergeben, da der Beteiligungsbuchwert der Stromag WEP GmbH bei der GKN Stromag AG dem Eigenkapital der Stromag WEP GmbH entsprach. Zum Ende des Geschäftsjahres waren der GKN Stromag AG als Tochterunternehmen die GKN Dessau GmbH in Dessau-Rosslau und die GKN Stromag Brasil Equipamentos Ltda. in Sao Paulo sowie die GKN Land Systems India Private Limited in Pune zugehörig. Die im Jahr 2013 angestoßene Reorganisation des Unternehmens und die analoge Gestaltung der Geschäftsprozesse nach globalen Standards der GKN Land Systems ist noch nicht vollständig abgeschlossen, dies ist für das erste Halbjahr 2015 geplant. Zusätzlich zur beschriebenen Reorganisationen werden Kernprozesse im Bereich der Auftragsgewinnung und der Auftragsbearbeitung entsprechend den Markterfordernissen überarbeitet und in GKN Land Systems global eingeführt. Die GKN Stromag AG begleitet hier mit der Expertise für industrielle Produkte. 3. Lage Das Unternehmen wird in Übereinstimmung mit den Vorgaben der GKN Land Systems Division anhand finanzieller Leistungsindikatoren und Kennzahlen gesteuert. Das monatliche Berichtswesens bewertet im Wesentlichen die Entwicklung von Betriebsergebnis, Umsatzrendite, Gesamtkapitalrendite und Cash Flow für die Reporting Unit. Das Betriebsergebnis des Geschäftsjahres 2014 der GKN Stromag AG lag bei 7,9 Mio. €, was eine Abweichung gegenüber dem Vorjahr von -0,5 Mio. € bedeutet (davon +0,6 Mio. € durch die Verschmelzung der Stromag WEP GmbH auf die GKN Stromag AG) und hinter den letztjährigen Erwartungen liegt. Die Umsatzrendite hat sich um 3,6 %-Punkte gegenüber Vorjahr verschlechtert und lag bei 9,0 % (davon +0,6 % durch die Verschmelzung GKN Stromag AG und Stromag WEP GmbH). Die Gesamtkapitalrendite hat sich um 0,9 %-Punkte gegenüber Vorjahr verschlechtert und lag bei 7,3 %. 1 (Cash Flow s. unter Finanz- und Vermögenslage).
Von den Umsatzerlösen des Geschäftsjahres 2014 in Höhe von 74,3 Mio. € entfallen 65,6 Mio. €, das entspricht 88,5 % (Vj 88,2 %), auf Europa. Innerhalb Europas sind Deutschland mit 37,5 Mio. € = 50,5 % (Vj 46,8%) und Belgien mit 5,5 Mio. € = 7,4 % (Vj 8,2 %) die größten Einzelmärkte. Asien hat sich mit 6,4 Mio. € = 8,6 % (Vj 8,0%) als zweitwichtigster Absatzmarkt gezeigt. Die Entwicklung der Umsätze in USA und Kanada mit 1,6 Mio. € (2,2 %) war deutlich unter Vorjahr (2,0 Mio. €; 3,0%). Der Auftragsbestand von 13,1 Mio. € hat sich im Vergleich zum Ende des Vorjahres um 2,2% reduziert. Die sonstigen betrieblichen Erträge sind im Geschäftsjahr um 0,2 Mio. € zurückgegangen. Im Vorjahr wurde hier der Verkauf von vier Tochtergesellschaften innerhalb der GKN Gruppe mit einem Buchgewinn von 8,8 Mio. € gezeigt (lfd. Geschäftsjahr: 0 Mio. €). Im Geschäftsjahr konnten Erträge aus Konzernumlagen in Höhe von 10,9 Mio. € realisiert werden (Vj 1,2 Mio. €). Im Zuge weiterer Anpassung der Strukturen der GKN Stromag AG in die GKN Land Systems Managementorganisation erfolgt der Ausweis der zwischen der GKN Land Systems Limited und GKN Stromag AG erbrachten Serviceleistungen entsprechend brutto als Erträge und Aufwendungen. Des Weiteren wurden Gewährleistungsrückstellungen in geringerem Umfang als im Vorjahr aufgelöst (0,6 Mio. €; Vj 1,9 Mio. €). Als Folge der Verschmelzung der Stromag WEP GmbH auf die GKN Stromag AG hat sich der Materialaufwand in Relation zur Gesamtleistung überproportional erhöht. Die Materialquote stieg von 33,9% auf 38,4 %. Ursächlich für diesen Anstieg war der Einfluss des Windgeschäfts mit geringeren Margen. Der Personalaufwand hat sich in Relation zum Umsatz von 39,8% auf 37,5% vermindert. Die Aufwendungen für Altersversorgung stiegen gegenüber dem Vorjahr um 0,1 Mio. €. Die Aufwendungen für Leiharbeit erhöhten sich im Geschäftsjahr von 0,38 Mio. € auf 0,49 Mio. €. Die Abschreibungen haben sich gegenüber dem Vorjahr um 125 T€ auf 1,9 Mio. € erhöht. Dies resultierte zum einen aus der Übernahme der Stromag WEP GmbH (44 T€), zum anderen schlug der Erwerb der Patente von der Stromag WEP GmbH zum Ende des Vorjahres mit 155 T€ zu Buche. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind von 11,6 Mio. € auf 20,4 Mio. € angestiegen. Bezogen auf den Umsatz haben sich die sonstigen betrieblichen Aufwendungen von 17,5% auf 27,4% erhöht. Die wesentliche Ursache hierfür sind höhere Konzernumlagen (+9,9 Mio. €), die - wie bereits oben erläutert - auf einen geänderten Brutto-Ausweis der Serviceleistungen als Erträge und Aufwendungen zurückzuführen sind. Die Gewährleistungsaufwendungen konnten dagegen um 1,5 Mio. € reduziert werden. Das Betriebsergebnis ist ohne Berücksichtigung des Gewinns aus der Veräußerung der Tochtergesellschaften (8,8 Mio. €) im Vorjahr von 8,4 Mio. € auf 7,9 Mio. € gesunken. Dies entspricht 10,7 % der Gesamtleistung (Vj: 12,6 %). Das Beteiligungs- und Zinsergebnis hat sich im Vergleich zum Vorjahr um 0,3 Mio. € verschlechtert. Hauptgrund hierfür ist die Ergebnisabführung der Tochtergesellschaft GKN Stromag Dessau GmbH. Im Geschäftsjahr waren Aufwendungen aus Verlustübernahme in Höhe von 0,6 Mio. € zu verzeichnen (Vj: Erträge aus Gewinnabführung von 0,2 Mio. €). Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit für das Geschäftsjahr 2014 hat bei 6,9 Mio. € abgeschlossen (Vj: 16,5 Mio. €). Das außerordentliche Ergebnis beträgt 0 T€; im Vorjahr wurde hier der Besserungsschein aus einem früheren Darlehensverzicht gegenüber der Stromag WEP GmbH in Höhe von 701 T€ gezeigt. Bedingt durch die steuerliche Organschaft mit der GKN Stromag Holding GmbH sind nur 92 T€ sonstige Steuern angefallen. Die Steuern vom Einkommen und Ertrag in Höhe von 170 T€ betreffen die Stromag WEP GmbH. Der Jahresüberschuss vor Gewinnabführung beträgt 6,7 Mio. € (Vj: 17,1 Mio. €).
Die liquiden Mittel der GKN Stromag AG haben sich gegenüber dem Bilanzstichtag zum 31.12.2013 von 0,3 Mio. € auf 0,6 Mio. € erhöht. Die GKN Stromag AG ist finanziell eingebunden in den GKN Konzern. Finanzierungsverbindlichkeiten gegenüber Dritten bestehen nicht. Der Finanzmittelfonds inklusive Cashpooling hat sich von 67,0 Mio. € auf 58,1 Mio. € verringert. Der Cash Flow aus der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit beträgt -1,4 Mio. € (Vj 9,6 Mio. €). Aus Investitionstätigkeit ergibt sich ein Cash Flow von -1,0 Mio. € gegenüber 17,8 Mio. € in 2013. Dies liegt im Wesentlichen im Verkauf diverser Tochtergesellschaften im Vorjahr begründet. Der Cash Flow aus Finanzierungstätigkeit erhöhte sich von -16,6 Mio. € im Vorjahr auf -6,5 Mio. € im Geschäftsjahr. Die Gesellschaft war im Geschäftsjahr und ist derzeit in der Lage, ihre Zahlungsverpflichtungen zu erfüllen. Das Investitionsvolumen in Sachanlagen betrug 1,2 Mio. €. Innerhalb der Sachanlagen waren eine Messmaschine Hexagon DEA mit 0,2 Mio. € und der Umbau einer Presse mit 0,1 Mio. € die größten Einzelinvestitionen des Jahres 2014. Die restlichen Investitionen bei den Sachanlagen dienten vorwiegend dem Ziel der Rationalisierung und Modernisierung von Produktionsanlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung. Die Investitionen konnten aus Eigenmitteln finanziert werden. Innerhalb der Finanzanlagen ging der Beteiligungsbuchwert an der Stromag WEP GmbH in Höhe von 0,2 Mio. € durch Verschmelzung ab. Ein Darlehen gegenüber der GKN Stromag Dessau GmbH wurde planmäßig mit 0,3 Mio. getilgt. Die Vorräte verminderten sich von 11,3 Mio. € im Vorjahr auf 10,6 Mio. € im Geschäftsjahr 2014. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen haben sich entsprechend der Umsatzentwicklung um 1,2 Mio. € erhöht. Die Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen haben sich um 9,5 Mio. € auf 59,7 Mio. € vermindert. Hauptursache hierfür ist die Verminderung des Cashpool-Guthabens in Höhe von 8,4 Mio. €, was im Wesentlichen auf die Zahlung der Gewinnabführung des Vorjahres (17,1 Mio. €) zurückzuführen ist. Die sonstigen Vermögensgegenstände haben sich gegenüber dem Vorjahr um 0,1 Mio. € vermindert, während der aktive Rechnungsabgrenzungsposten nahezu unverändert blieb. Das Eigenkapital hat sich auf Grund des Ergebnisabführungsvertrages mit der GKN Stromag Holding GmbH nicht verändert. Die Rückstellungen haben sich gegenüber dem Vorjahr um 0,6 Mio. € reduziert. Verminderungen bei den Personalkostenrückstellungen (0,2 Mio. €) und Garantieverpflichtungen (0,8 Mio. €) stehen Erhöhungen bei den Steuerrückstellungen (0,3 Mio. €) und sonstigen Verpflichtungen von 0,2 Mio. € gegenüber. Die Verbindlichkeiten konnten um 9,3 Mio. € reduziert werden. Insbesondere die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern reduzierten sich um 10,0 Mio. €, was im Wesentlichen auf eine geringere Gewinnabführung zurückzuführen ist. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen haben sich zahlungsbedingt um 1,4 Mio. € reduziert, während die Verbindlichkeiten gegenüber andere verbundene Unternehmen 0,8 Mio. € zurückgingen. 4. Nicht-finanzielle Leistungsindikatoren Im Geschäftsjahr 2014 waren in der GKN Stromag AG durchschnittlich 431 Mitarbeiter (ohne Auszubildende) beschäftigt (Vj: 413). Ferner wurden im Durchschnitt 33 Auszubildende bzw. Praktikanten beschäftigt (Vj: 27). Die intensiven Schulungen aller Mitarbeiter zum Thema Arbeitssicherheit im Rahmen des Programmes "thinksafe" wurden im Jahr 2014 fortgesetzt, unterstützt durch elektronischen Schulungsunterlagen der zentralen GKN Fachabteilungen. Für aktuelle und angehende Führungskräfte in administrativen wie auch operativen Funktionen fanden erneut vielfältige LEAN und Business Excellence Schulungen statt. Diese Schulungen führten Führungskräfte aus den europäischen GKN Standorten zusammen. Die Schulungen erstreckten sich über das ganze Jahr und beinhalteten verschiedene mehrtägige Module. Maßnahmen zur Erreichung eines überdurchschnittlichen Sicherheitsniveaus unserer Arbeitsprozesse und Produkte war weiterhin ein Schwerpunkt der Managementtätigkeit im Geschäftsjahr. Neben den fachlicher Schulungen aller Mitarbeiter, trugen regelmäßige Sicherheitsbegehungen durch das Management und die fortgesetzte Umsetzung vielfältiger Verbesserungen von Technik und Prozessen zu einer signifikanten Reduzierung der Anzahl und Schwere sicherheitsrelevanter Vorkommnisse und der Erreichung einer deutlich unterdurchschnittlichen AFR (Accident Frequency Rate) bei. Das Managementsystem der GKN Stromag AG wurde im Geschäftsjahr 2014 erneut gemäß den Normen und Anforderungen der Arbeitssicherheit und des Gesundheitsschutzes, des Umweltschutzes, der Energieeffizienz und des Qualitätsmanagements auditiert. Die Auditoren der Zertifizierungsgesellschaft erteilten der GKN Stromag AG die Zertifikate nach DIN EN ISO 9001 für Qualität, DIN EN ISO 14001 für Umweltschutz sowie DIN EN ISO 5001 für Energiemanagement und BS OHSAS 18001 für Arbeitssicherheit. III. NachtragsberichtEs liegen keine Vorgänge von wesentlicher Bedeutung für die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage nach dem Schluss des Geschäftsjahres vor. IV. Prognose-, Chancen- und Risikobericht1. Prognosebericht Für das Geschäftsjahr 2015 wird ein Wachstum von 4,4 % erwartet. Der budgetierte Jahresumsatz liegt somit bei 77 Mio. € für die GKN Stromag AG. Diese Erwartung stützt sich auf eine anhaltende positive Nachfrage im Bereich erneuerbarer Energien sowie eine stabile Nachfrage im Bereich Materiallogistik. Die zwischenzeitlich gefüllte Projektpipeline für den nordamerikanischen Markt unterstützt das Wachstum für unsere Produktfamilien Couplings und Controls&Sensors. Für den Bereich schaltbare Kupplungen und Bremsen wird ein sehr verhaltenes Wachstum prognostiziert. Die deutliche Nachfrageschwäche im Bereich Landtechnik in allen Regionen beeinflusst das erwartete Geschäft für selbstfahrende Erntemaschinen wie Mähdrescher. Auch im Bereich Baumaschinen ist die Nachfrage nach Produkten der Antriebstechnik verhalten. Dies kann durch gewonnene Neuumsätze im Bereich Marine und andere industrielle Märkte nur teilweise kompensiert werden. Unterstützend wirkt für diesen Produktbereich die Nachfrage für Ersatzteile. Der Jahresbeginn 2015 zeigte im Marktumfeld noch keine deutliche Verbesserung des Auftragsgeschehens. Umsatz und aktueller Auftragseingang liegen auf Budgetniveau. Allerdings ist auch wie bereits im Vorjahr die Tendenz zu kurzfristigen Bedarfen unserer Kunden erkennbar. Zudem führen die Krise in der Ukraine, die immer noch nicht geklärten Reformen im Euroraum zu Verunsicherung und verhaltener Investitionstätigkeit. Ob die aktuelle europäische Geldpolitik die gewünschten Ergebnisse zeigt, ist noch offen. Aufgrund der weiterhin zurückhaltenden Nachfragesituation im europäischen Raum wird auch wie bereits in 2014 die Konkurrenzsituation in der Antriebstechnik weiter zunehmen. Die Ausrichtung des Vertriebs mit einer verstärkten Fokussierung auf die Märkte, in denen die GKN Stromag AG als Marktführer überzeugend positioniert ist, ist hierauf eine Antwort. Kundennutzen bei den projektgetriebenen Neuentwicklungen sowie die weitere Verbesserung von "time to market" stehen für 2015 im Vordergrund. Dies wird durch die aktuelle Einführung eines GKN Landsystems weiten Auftragsgewinnungsprozesses unterstützt. Auf der Beschaffungsseite zeigen die aktuellen Entwicklungen bei den Rohstoffen (Stahl- und Energie), dass nach sinkenden Rohmaterial- und Energiepreisen (Öl), hier ein stabiles Preisniveau angestrebt wird. Allerdings führen diese Entwicklungen zu einem deutlichen Druck der Kunden mögliche positive Effekte in der Kostenstruktur direkt als Preissenkungen weiterzugeben. Hinzu kommt, das die Personalkostensteigerungen auch nur zum Teil an die Kunden weitergeben werden können. Dieser Herausforderung wird auch wie im Vorjahr durch Programme zur Kostensenkung und Prozessverbesserung begegnet. Die geänderten Prozesse bei der Abwicklung von Serviceaufträgen, insbesondere die Nutzung des Vertriebsweges über die Service-Organisation der GKN Land Systems führten zu der erwarteten Begrenzung der Margen für Serviceleistungen. Die von GKN Landsystems in 2013 vorgenommene Neuorganisation mit den Schwerpunkten der Veränderung im Bereich der Vertriebsorganisation und der Einführung des Produktmanagements wird mit den Erkenntnissen aus 2014 weiter optimiert. Die Fokussierung auf Kernmärkte der GKN Stromag AG führt zu einer Ausrichtung von externem und internem Vertrieb, Anfrage- und Auftragsbearbeitung sowie einem integrierten Technologie- und Produktmanagement entlang der Wertströme. Spezifische Anforderungen von Kunden im Bereich Power Solutions und Marine, Erneuerbare Energien, Krananlagen und Stahlwerke sowie allgemeiner Maschinenbau können somit durchgängig bearbeitet werden. Die geeigneten antriebstechnischen Lösungen für ihre Applikationen werden mit qualifizierten Ressourcen schneller bereitgestellt. Die globale Großkunden werden weiterhin speziell betreut und die regionale Ausrichtung wird durch zugeordnete Verantwortlichkeiten für Europa, Amerika und Asien erreicht. Weiterhin liegt der strategische Schwerpunkt auf den Regionen Nordamerika und China. Auftragseingänge für den Bereich Spezielle Lösungen für die Kunden im Bereich Agrartechnik und internationale Großkunden werden, trotz der Marktschwäche, verstärkt entwickelt, da den zukünftigen Marktanforderungen mit neue technologische Lösungen unterstützt werden. Dem zunehmenden Kostendruck auf die industriellen Zulieferer der Antriebstechnik, wie zum Beispiel aus den Unternehmen der Windindustrie, kann mit den bereits etablierten Lösungen im Bereich Beschaffung sowie der Standardisierung von Produkten und Baugruppen mit Baukastenlösungen begegnet werden. Die GKN Stromag AG erwartet, basierend auf den Kenntnissen um spezifische Wachstumsmärkte, eine positive Entwicklung für die Umsätze mit den relevanten Produktfamilien in Höhe von 2%. Das Unternehmen rechnet für 2015 mit einer stabilen, dem Vorjahr vergleichbaren Ertragslage. Eine leichte Verbesserung der operativen Gewinne wird auf Grund der erwarteten Umsatzsteigerungen erwartet. Wegen des stärkeren Wachstums des WEP Geschäfts mit kleineren Margen, wird eine leichte Verschlechterung der Umsatzrendite erwartet. Die Gesamtkapitalrendite wird auf dem Niveau des Vorjahres erwartet. Beim Cash Flow wird eine leichte Verschlechterung erwartet, bedingt vor allem durch höhere Ausgaben für Investitionen. 2. Chancen- und Risikobericht Die GKN plc hat für alle mit ihr verbundenen Unternehmen im Rahmen ihrer weltweiten geschäftlichen Tätigkeiten den englischen Forderungen auf dem Gebiet "Corporate Governance" entsprechende Regelwerke für die Gesellschaften geschaffen. Enterprise Risk Management (ERM) ist ein global koordiniertes Werkzeug zum umfassenden Risikomanagement aller Geschäftsaktivitäten. Mittels ERM werden die Risiken identifiziert, bewertet und priorisiert. So können zeitnah in Verbindung mit dem bereits seit 2003 bei GKN Stromag AG eingeführten Risikomanagement die vorbeugenden Maßnahmen zur Sicherung unserer Geschäftsaktivitäten, zum Schutz der Mitarbeiter, der Umwelt und zur Sicherstellung der Lieferfähigkeit definiert und umgesetzt werden. Mit ständigen Audits wird die Angemessenheit der Unternehmenspolitik bewertet, um Schwachstellen in den Geschäftsprozessen zu erkennen, zu dokumentieren und permanent zu verbessern. Die GKN Stromag AG hat ein etabliertes Managementsystem (ISO9001, ISO14001, OHSAS18001), das regelmäßig zertifiziert wird. Durch die Integration in den GKN Konzern wurden im Jahre 2012 die GKN konzerninternen Steuerungs- und Kontrollsysteme übernommen. Hierzu gehört unter anderem der konzerneinheitliche Planungs- und Budgetierungsprozess, der sich mit den operativen Risiken aus Veränderungen des geschäftlichen Umfeldes befasst. Ergänzt wird dieser durch Markt- und Wettbewerbsanalysen sowie regelmäßiges Benchmarking innerhalb und außerhalb des Konzerns. Der Kommunikation von Risikopotenzialen kommt dabei eine besondere Bedeutung zu. Eine Vielzahl von Schulungen und Workshops wurde durchgeführt, um rechtzeitige Gegensteuerungsmechanismen einzuleiten. GKN-interne Audits werden im Rahmen der Corporate Audits von GKN plc durchgeführt. Die eingeführten GRiP Prozesse (GKN Reporting integrity Procedures) werden ständig aktualisiert und an neue Erfordernisse angepasst. Alle durchzuführenden Kontrollen sind im Rahmen des FRCA Prozesses (Financial Risk and Control Assessment) detailliert beschrieben und dokumentiert. Die ordnungsgemäße Umsetzung bzw. Einhaltung der GRiP/FRCA Prozesse wird regelmäßig in internen Audits überprüft und bestätigt. Währungsrisiken werden grundsätzlich durch Kursabsicherungen minimiert. Die überwiegende Anzahl der Transaktionen wird in EURO abgewickelt, teilweise erfolgt der Bezug von Material und Wirtschaftsgütern auch in Fremdwährungen. Bei Bedarf erfolgt eine Kursabsicherung über GKN Treasury. Zum Bilanzstichtag 2014 lagen keine Sicherungen vor. Die verstärkte Ausrichtung an Potentialen bei Großkunden und in den stärker konkurrierenden Bereichen Agrar und Baumaschine führte in 2014 bereits zu deutlichen Herausforderungen, um die in der GKN Stromag AG bisher durchschnittlich erreichten Margen zu halten. Für 2015 wird aufgrund der verhaltenen Nachfrage in diesem Bereich das Risiko anders bewertet, es liegt nun in den hohen Erwartungen von Preisreduzierungen aufgrund des schwierigeren Marktumfeldes. Geeignete Maßnahmen zur Erhöhung der Produktivität, vertiefte Zusammenarbeit mit den Lieferanten und Projekte mit wertanalytischer Ausrichtung sind bereits gestartet, um die Risiken zu minimieren. Die verstärkte intensive Qualifizierung zu allen Produktlinien wurde auch in 2014 fortgeführt. Die Neuordnung entlang der Wertströme ermöglicht die erforderlichen Effizienzsteigerungen. Anpassungen von Kapazitäten sind für die Produktlinien vor dem Hintergrund des budgetierten Umsatzwachstums nicht geplant. Die bei GKN Landsystems neu definierten Prozesse zur effizienten Auftragsbearbeitung sowie Bedarfsplanung und Steuerung werden plangemäß im ersten Halbjahr implementiert. Dies ermöglicht die geeignete Zuordnung von Kapazitäten. Die Optimierung der Strukturen im Bereich Auftragsgewinnung und -bearbeitung, verbunden mit den klaren Aufgaben für die funktionalen Bereiche der Organisation, wie Entwicklung und Produktmanagement, werden in 2015 das erwartete strategische Wachstum ermöglichen und zugleich die erforderliche Profitabilität sicherstellen. Bewertung der Chancen und Risiken Die GKN Stromag AG unterliegt als Unternehmen der Antriebstechnik im Schwerpunkt den Einflüssen der konjunkturellen Entwicklung in den Märkten Agrartechnologie, Baumaschinen und Rohstoffförderung sowie industrielle Anwendungen. Windkraftanlagenbau, Fördertechnik, Krananlagen, Marine und Sonderlösungen der Antriebstechnik sind die Anwendungen, die mit Produkten des Unternehmens ausgerüstet sind. Mögliche Risiken für den Geschäftserfolg in 2015 sind somit:
Den Risiken stehen aber auch Chancen gegenüber:
Da den benannten Risiken auch adäquate Chancen gegenüberstehen und für keine einzelne Produktgruppe besondere Risiken, bzw. Chancen erwartet werden, sondern für das entsprechende antriebstechnische Portfolio, wird der Einfluss auf die Unternehmensindikatoren als ausgeglichen bewertet. Bestandsgefährdende Risiken und Risiken mit einem wesentlichen Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage sind derzeit nicht zu erkennen.
Unna, 07. April 2015 Der Vorstand Dr. Robert Rank Jürgen Uelner BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangAngewendete VorschriftenAuf den Jahresabschluss 2014 wurden die Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches für große Kapitalgesellschaften und die ergänzenden Vorschriften des AktG angewendet. Formale DarstellungAus Gründen der Klarheit, der Anpassung an die GKN-konzerneinheitlichen Darstellungsweise und zur Vermeidung von Dopplungen wurden abweichend zum Vorjahr Abschlussposten in der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung zusammengefasst und im Anhang gesondert ausgewiesen. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wird unverändert das Gesamtkostenverfahren angewendet. Mit wirtschaftlicher Wirkung zum 01. Januar 2014 ist die Stromag WEP GmbH, Unna, aufgrund des Verschmelzungsvertrages vom 14. August 2014 und der Beschlüsse der Gesellschafterversammlungen vom selben Tag mit der GKN Stromag AG, Unna, durch Aufnahme verschmolzen worden. Die Eintragung in das Handelsregister der aufnehmenden GKN Stromag AG erfolgte am 23. August 2014. Die vollzogene Verschmelzung erfolgte zu Buchwerten. Die zu Vergleichszwecken gegenübergestellten Zahlen der Bilanz zum 31. Dezember 2014 beziehen sich auf die Bilanz zum 01. Januar 2014 nach Verschmelzung der Stromag WEP GmbH auf die GKN Stromag AG sowie auf die Vorjahresbilanz der GKN Stromag AG. Durch die Verschmelzung der Stromag WEP GmbH auf die GKN Stromag AG haben sich die Umsätze in 2014 um 7.809 TEUR erhöht, das Betriebsergebnis ist um 614 TEUR angestiegen und der Jahresüberschuss vor Ergebnisabführung hat sich um 440 TEUR verbessert. Aus der Verschmelzung hat sich kein Gewinn oder Verlust ergeben, da der Beteiligungsbuchwert der Stromag WEP GmbH bei der GKN Stromag AG dem Eigenkapital der Stromag WEP GmbH entspricht. Bilanzierungs- und BewertungsgrundsätzeDie Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden gegenüber dem Vorjahr unverändert beibehalten. Die Bewertung der Vermögens- und Schuldposten trägt allen erkennbaren Risiken nach den Grund-sätzen vorsichtiger kaufmännischer Beurteilung Rechnung. Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens einschließlich Patente und gewerbliche Schutzrechte sind zu Anschaffungskosten erfasst und werden ihrer Nutzungsdauer entsprechend linear, im Zugangsjahr zeitanteilig abgeschrieben. Dabei werden selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände nicht aktiviert. Sachanlagen werden auf der Grundlage der Anschaffungskosten und Herstellungskosten bewertet. Der Umfang der Anschaffungskosten entspricht § 255 Abs. 1 HGB. In die Herstellungskosten der selbst erstellten Anlagen werden neben den direkt zurechenbaren Kosten auch anteilige Material- und Fertigungsgemeinkosten, der anteilige Werteverzehr des Anlagevermögens als auch angemessene Teile der allgemeinen Verwaltungs- sowie Sozialkosten einbezogen. Werkzeuge, Modelle und Formen wurden bis Ende 2011 zum Festwert angesetzt, der vom Geschäftsjahr 2012 an gleichmäßig über drei Jahre aufgelöst wird. Alle Werkzeuge, Modelle und Formen, die seit dem 01.01.2012 angeschafft wurden, werden einzeln aktiviert und abgeschrieben. Leistungsbedingter Werteverzehr wird durch planmäßige Abschreibungen erfasst. Das bewegliche und unbewegliche Anlagevermögen wird linear abgeschrieben. Auf Zugänge des beweglichen Sachanlagevermögens wird die Abschreibung im Jahr der Anschaffung zeitanteilig für den vollen Monat der Anschaffung berechnet. Geringwertige Anlagegüter von mehr als 150 € bis 410 € werden im Jahr ihrer Anschaffung voll abgeschrieben. Für planmäßige Abschreibungen werden überwiegend folgende Nutzungsdauern zugrunde gelegt: Gebäude 30 - 40 Jahre, Grundstückseinrichtungen 15 Jahre, Betriebsvorrichtungen 15 Jahre, technische Anlagen und Maschinen 8 - 19 Jahre, andere Anlagen 6 - 25 Jahre sowie Betriebs- und Geschäftsausstattung 3 - 13 Jahre. Bei voraussichtlich dauernder Wertminderung werden außerplanmäßige Abschreibungen auf den beizulegenden Wert vorgenommen. Bei den Finanzanlagen sind die Anteile an verbundenen Unternehmen und an Beteiligungsgesellschaften sowie die Ausleihungen zu Anschaffungskosten angesetzt. Notwendige Wertberichtigungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert werden berücksichtigt. Die Roh-, Hilfs-, Betriebsstoffe und Waren sind mit Anschaffungskosten aktiviert. Der Ermittlung der Anschaffungskosten liegen gewogene durchschnittliche Beschaffungspreise zugrunde; soweit in Einzelfällen niedrigere Wiederbeschaffungspreise vorlagen, wurden diese angesetzt. Fertige und unfertige Erzeugnisse sind zu Herstellungskosten (Standardkosten) bewertet, sie beinhalten die aktivierungspflichtigen Bestandteile des § 255 Abs. 2 HGB. Dazu gehören die Material- und Fertigungskosten sowie angemessene Teile der Materialgemeinkosten, Fertigungsgemeinkosten und des Werteverzehrs des Anlagevermögens. Hierzu kommen allgemeine Verwaltungs- sowie Sozialkosten, soweit diese durch die Fertigung veranlasst sind. Fremdkapitalkosten werden nicht in die Herstellungskosten einbezogen. Dem allgemeinen Lagerhaltungsrisiko, insbesondere dem der Ungängigkeit, wird bei der Vorratsbewertung durch angemessene Wertabschläge Rechnung getragen. Die Bewertung wurde unter Ausschluss von Leerkosten sachgerecht vorgenommen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert unter Abzug gebotener Wertberichtigungen angesetzt. Wenn die zivilrechtlichen Voraussetzungen für das Bestehen der Aufrechnungslage gegeben sind, werden Forderungen gegen verbundene Unternehmen mit Verbindlichkeiten gegenüber demselben Unternehmen miteinander verrechnet. Flüssige Mittel sind mit dem Nennwert bewertet. Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Auszahlungen vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen. Das gezeichnete Kapital wird zum Nennwert angesetzt. Die Rückstellungen wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Die Wertansätze der Rückstellungen beinhalten alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten auf Grundlage vorsichtiger kaufmännischer Beurteilung. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. Die Pensionsrückstellungen werden auf der Grundlage versicherungsmathematischer Berechnung nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren unter Berücksichtigung der Richttafeln 2005 G von Prof. Dr. Heubeck bewertet. Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurden pauschal mit dem von der Deutschen Bundesbank ermittelten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre abgezinst, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt. Dieser Zinssatz beträgt 4,54%. Bei der Ermittlung der Rückstellungen für Pensionen und ähnlichen Verpflichtungen wurden Rentensteigerungen von jährlich 2,5% für Altgesellschafter und 1,75% für Belegschaftsangehörige zugrunde gelegt sowie Fluktuationsannahmen berücksichtigt. Lohn- und Gehaltssteigerungen fanden keine Berücksichtigung, da vertraglich durch festgesetzte Rentenzahlungen Einkommensdynamiken ausgeschlossen werden. Die Verpflichtungen aus Pensionen und ähnlichen Verpflichtungen werden mit den Vermögensgegenständen, die ausschließlich der Erfüllung der Altersversorgungs- und ähnlichen Verpflichtungen dienen und dem Zugriff fremder Dritter entzogen sind (sog. Deckungsvermögen), verrechnet. Der beizulegende Zeitwert des Deckungsvermögens wird mit dem Aktivwert der Rückdeckungsversicherung angesetzt. Rückstellungen für Verpflichtungen aus Altersteilzeit werden nach Maßgabe des Blockmodells gebildet. Die Bewertung der Rückstellungen für Altersteilzeit erfolgt unter Zugrundelegung eines Rechnungszinssatzes von 4,54 % p.a. und auf der Grundlage der Richttafeln 2005 G von Dr. Klaus Heubeck nach versicherungsmathematischen Grundsätzen. Die Rückstellungen für Altersteilzeit wurden für zum Bilanzstichtag bereits abgeschlossene und zukünftige, potenzielle Altersteilzeitvereinbarungen gebildet. Sie enthalten Aufstockungsbeträge und bis zum Bilanzstichtag aufgelaufene Erfüllungsverpflichtungen der Gesellschaft. Für weitere Risiken oder Verpflichtungen im Personalbereich, wie beispielsweise für Jubiläumszuwendungen und Urlaubsansprüche, werden Rückstellungen nach handelsrechtlichen Grundsätzen gebildet. Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag passiviert. Der Wertansatz der Eventualverbindlichkeiten entspricht dem am Bilanzstichtag tatsächlich bestehenden Haftungsvolumen. Geschäftsvorfälle in fremder Währung werden grundsätzlich mit dem historischen Kurs zum Zeitpunkt der Erstverbuchung erfasst. Kurzfristige Fremdwährungsforderungen und Fremdwährungsverbindlichkeiten (Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger) sowie liquide Mittel oder andere kurzfristige Vermögensgegenstände in Fremdwährung werden zum Devisenkurs am Bilanzstichtag umgerechnet. Restlaufzeiten von mehr als einem Jahr liegen nicht vor. Erläuterungen zur Bilanz( 1) A nlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens ist aus der Anlage zu diesem Anhang ersichtlich. (2) Finanzanlagen Bezüglich der Angaben zum Anteilsbesitz verweisen wir auf die beigefügte Anlage zum Anhang. (3) Vorräte Es handelt sich um Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe, unfertige und fertige Erzeugnisse und Waren sowie geleistete Anzahlungen.
(4) Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen entfallen auf das Cash Management mit T€ 58.071 (Vorjahr T€ 66.438), auf ein gewährtes Darlehen mit T€ 180 (Vorjahr T€ 0,00) und auf Lieferungen und Leistungen mit T€ 2.033 (Vorjahr T€ 2.612) saldiert um die Verbindlichkeit aus Verlustübernahme mit T€ -559 (Vorjahr Forderung aus Ergebnisabführung T€ 177). Die Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, betreffen wie im Vorjahr Lieferungen und Leistungen. Sämtliche Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. (5) Gezeichnetes Kapital Das gezeichnete Kapital beträgt unverändert € 9.828.000 und ist voll eingezahlt. Das Grundkapital ist eingeteilt in 9.828.000 Stammaktien. Die Aktien sind Stückaktien und lauten auf den Namen. Die Anteile werden zu 100% von der GKN Stromag Holding GmbH, Unna, gehalten, mit der ein Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag besteht. Unsere Gesellschaft ist Konzernunternehmen der GKN Holdings Deutschland GmbH, Lohmar, die ihrerseits zusammen mit ihren Konzernunternehmen in den Konzernabschluss des Mutterunternehmens GKN plc Redditch/Großbritannien, einbezogen ist, das den Konzernabschluss für den größten Kreis von Unternehmen aufstellt. Der Konzernabschluss der GKN plc wird in deutscher Sprache im Bundesanzeiger veröffentlicht. Aufgrund der Einbeziehung in den Konzernabschluss der GKN plc sind wir von der Aufstellung eines eigenen Konzernabschlusses befreit. (6) Kapitalrücklage Es handelt sich um Zuführungen aus der Verschmelzung der Stromag International GmbH, Unna, auf die GKN Stromag AG zum 01.01.2012 in Höhe von EUR 34.725.157,62. (7) Gewinnrücklagen
(8) Bilanzgewinn Der im Geschäftsjahr 2014 erwirtschaftete Gewinn wird auf der Grundlage des Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrages vom 02. Mai 2007 in voller Höhe an die Gesellschafterin GKN Stromag Holding GmbH abgeführt. (9) Rückstellungen
Zum Bilanzstichtag bestehen Pensionsverpflichtungen in Höhe von T€ 11.922. Diese werden mit Deckungsvermögen von T€ 1.411 gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB verrechnet. Bei dem Deckungsvermögen handelt es sich ausschließlich um zweckgebundene, verpfändete Rückdeckungsversicherungen. Der beizulegende Zeitwert der verrechneten Rückdeckungsversicherungen wurde auf Basis anerkannter versicherungsmathematischer Grundsätze ermittelt und beinhaltet die bis zum 31. Dezember 2014 gezahlten Versicherungsbeiträge zzgl. ggf. vorhandener Überschussanteile. Die beizulegenden Zeitwerte des Deckungsvermögens stimmen mit den fortgeführten Anschaffungskosten überein. Die Wertänderung des Deckungsvermögens in Höhe von T€ 46 wurde mit den Aufwendungen aus der Aufzinsung der Rückstellung saldiert. Die Steuerrückstellungen betreffen das Geschäftsjahr 2013 der Stromag WEP GmbH. Die sonstigen Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:
(10) Verbindlichkeiten
Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern betreffen das verbundene Unternehmen GKN Stromag Holding GmbH mit Verbindlichkeiten aus der Ergebnisabführung von T€ 6.657 (Vorjahr T€ 17.100), erhöht um Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von T€ 24 (Vorjahr vermindert um Forderungen aus Lieferungen und Leistungen T€ 460). Die Verbindlichkeiten gegenüber andere verbundene Unternehmen resultieren ausnahmslos aus Lieferungen und Leistungen. Sämtliche Verbindlichkeiten haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Neben den branchenüblichen Eigentumsvorbehalten bestehen keine weiteren Pfandrechte oder ähnliche Rechte als Sicherheiten. (11) Haftungsverhältnisse Es besteht eine Bürgschaftsverpflichtung in Höhe von T€ 277 (kCNY 2.000) (Vorjahr T€ 243 (kCNY 2.000)) gegenüber der Commerzbank zugunsten GKN Stromag (Taicang) Co. Ltd.. Darüber hinaus gewährte die GKN Stromag AG ihrer Tochtergesellschaft GKN Land Systems India Pvt. Ltd. eine Bürgschaft zugunsten der HSBC Bank in Höhe von T€ 861 (66.000 kINR). Die Haftungsverhältnisse betreffen ausschließlich verbundene Unternehmen. Das Risiko einer Inanspruchnahme aus den Bürgschaften für Verbindlichkeiten wird aufgrund der Geschäftspläne und Bonität der verbundenen Unternehmen als gering eingeschätzt. (12) Sonstige finanzielle Verpflichtungen Im Einzelnen handelt es sich um Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen
Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen aus Bestellobligo betragen T€ 5.995 (Vorjahr T€ 4.483). Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung(13) Umsatzerlöse
Von den Umsätzen wurden € 16.142.600,74 (Vorjahr T€ 14.771) mit verbundenen Unternehmen erzielt. Dieser Umsatzanteil ist im Marktsegment "Sonstige" enthalten. (14) Sonstige betriebliche Erträge
Im Zuge weiterer Anpassung der Strukturen der GKN Stromag AG in die GKN Land Systems Managementorganisation erfolgt der Ausweis der zwischen der GKN Land Systems Limited und GKN Stromag AG erbrachten Serviceleistungen entsprechend brutto als Erträge und Aufwendungen. Aufgrund der wirtschaftlichen Situation der GKN Power Solutions (Liuzhou) Company Limited (ehemals GKN Stromag (Taicang) Company Limited) wurde ein in der Vergangenheit von der GKN Stromag an die GKN Power Solutions (Liuzhou) Company Limited gewährtes und in 2012 außerplanmäßig abgeschriebenes Darlehen in Höhe von T€ 180 wertaufgeholt. (15) Materialaufwand
(16) Personalaufwand / Mitarbeiter
Die Zahl der Mitarbeiter ohne Auszubildende und Geschäftsführung betrug im Jahresdurchschnitt:
Im Jahresdurchschnitt von 431 Mitarbeitern sind 11 Mitarbeiter von der WEP enthalten. (17) Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen Die Jahresabschreibungen sind aus der Zugangsspalte zu den kumulierten Abschreibungen in der Entwicklung des Anlagevermögens ersichtlich. (18) Sonstige betriebliche Aufwendungen
Bezüglich der Veränderungen der Konzernumlagen verweisen wir auf die Ausführungen zu den sonstigen betrieblichen Erträgen in Punkt (14). (19) Ergebnis aus Finanzanlagen
(20) Zinsergebnis
( 21) Außerordentliche Ergebnis Im laufenden Geschäftsjahr beträgt das außerordentliche Ergebnis € 0,00. Im Vorjahr wurde als außerordentlicher Ertrag das Wiederaufleben eines Darlehens einschließlich Zinsen aus einem Besserungsschein gegenüber der Stromag WEP GmbH gezeigt (€ 700.866,01). (22) Steuern
Die Steuern vom Einkommen und Ertrag 2014 beziehen sich auf das Geschäftsjahr 2013 der Stromag WEP GmbH. (23) Honorar des Abschlussprüfers
Geschäftsführung und AufsichtsratDem Vorstand gehören an:
Dem Aufsichtsrat gehören an:
Die Mitglieder des Geschäftsführungsorgans erhalten aus der Gesellschaft keine Bezüge. Des Weiteren betragen die Gesamtbezüge der früheren Mitglieder des bezeichneten Organs und ihrer Hinterbliebenen T€ 1.125. Die Gesamtbezüge der Mitglieder des Aufsichtsrates betragen T€ 7. Es bestehen Pensionsverpflichtungen gegenüber ehemaligen Geschäftsführungsmitgliedern und deren Hinterbliebenen zum Bilanzstichtag in Höhe von T€ 8.310. Diese werden mit Deckungsvermögen in Höhe von T€ 1.411 gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB verrechnet. Somit belaufen sich die nicht gedeckten Pensionsrückstellungen für ehemalige Geschäftsführer und deren Hinterbliebene auf T€ 6.899.
Unna, 7. April 2015 GKN Stromag AG Geschäftsführung Dr. Rank Uelner Entwicklung des Anlagevermögens
Aufteilung des Anteilsbesitzes
* Vor Ergebnisabführung ** EURO-Umrechnung erfolgte zum Stichtagskurs Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der GKN Stromag AG, Unna, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2014 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung des Vorstands der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen des Vorstands sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Essen, den 7. April 2015 PricewaterhouseCoopers
Heike Böhle, Wirtschaftsprüferin ppa. Joachim Möglich, Wirtschaftsprüfer Bericht des Aufsichtsrats an die Hauptversammlungder GKN Stromag AG ("Gesellschaft")Der Aufsichtsrat hat im Geschäftsjahr 2014 die ihm nach Gesetz und Satzung obliegenden Aufgaben wahrgenommen, insbesondere den Vorstand überwacht. Im Geschäftsjahr 2014 hat der Aufsichtsrat sich in den Sitzungen am 29. April 2014 und am 28. November 2014 über die wirtschaftliche Lage der Gesellschaft und ihrer Tochterunternehmen, über die beabsichtigte Geschäftspolitik sowie grundsätzliche Fragen der Unternehmensplanung, einschließlich der Finanz-, Investitions-, und Personalplanung beraten und sich über den Gang der Geschäfte durch den Vorstand berichten lassen. Er hat der PricewaterhouseCoopers Aktiengesellschaft Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Frankfurt am Main, Zweigniederlassung Essen, den Auftrag zur Prüfung des Jahresabschlusses 2014 erteilt. Darüber hinaus hat der Aufsichtsrat schriftliche Berichte der Gesellschaft über den Gang der Geschäfte erhalten. Der Aufsichtsrat hat sich durch den Vorstand die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses, das interne Kontroll- und Risikomanagement-System und durch den Wirtschaftsprüfer die Durchführung der Abschlussprüfung erläutern lassen. In der Zusammensetzung des Vorstands hat es im Geschäftsjahr 2014 keine Veränderungen gegeben, so dass der Vorstand im gesamten Jahr 2014 aus den Herren Dr. Robert Rank und Jürgen Uelner bestand und derzeit aus diesen besteht. In der Zusammensetzung des Aufsichtsrates der Gesellschaft hat es im Geschäftsjahr 2014 folgende Änderungen gegeben. Der Aufsichtsrat bestand bis zum 28. November 2014 aus folgenden Mitgliedern:
Mit Ablauf des 28. November 2014 hat Dr. Manfred Weber sein Amt im Aufsichtsrat und Vertreter der Anteilseigner niedergelegt. Mit Beschluss vom 1. Dezember 2014 wurde Herr Dr. Rainer Link in den Aufsichtsrat bestellt. Seit diesem Zeitpunkt setzt sich der Aufsichtsrat der Gesellschaft aus folgenden Mitgliedern zusammen:
Die Wahl des stellvertretenden Vorsitzenden wird in der nächsten Sitzung des Aufsichtsrats erfolgen. Diese wird voraussichtlich am 28. April 2015 stattfinden. Der Vorsitzende des Aufsichtsrats hat sich zwischen den Sitzungen regelmäßig vom Vorstand über die wesentlichen Vorgänge und Entwicklungen unterrichten lassen. Der Prüfungsbericht über den Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2014 ist mit dem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft versehen. Auf der Bilanzsitzung hat der Aufsichtsrat, der die Jahresabschlussunterlagen und Prüfungsberichte rechtzeitig erhalten hat, den Jahresabschluss 2014 geprüft und Fragen an den Wirtschaftsprüfer gestellt. Die Mitglieder des Aufsichtsrats und des Vorstands haben Erklärungen zur Erfassung von Geschäften mit "nahe stehenden Unternehmen und Personen" für den Jahresabschluss der GKN Stromag AG 2014 abgegeben. Der Aufsichtsrat erhebt nach seiner abschließenden Prüfung des Jahresabschlusses keine Einwendungen zum Jahresabschluss oder zu dessen Prüfung durch den Wirtschaftsprüfer. Er billigt den Jahresabschluss 2014. Für die Prüfung des Jahresabschlusses 2015 schlägt der Aufsichtsrat vor, die PricewaterhouseCoopers Aktiengesellschaft Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Frankfurt am Main, Zweigniederlassung Essen, zum Abschlussprüfer zu benennen.
Unna, den 28. April 2015 Der Aufsichtsrat Vorsitzender Der Jahresabschluss zum 31.12.2014 wurde am 28.04 2015 festgestellt. |
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