Purpose Green Transformation GmbH
Selbe AdresseBauträger für Wohngebäude
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Robert Saebelfeld seit 30.5.2025 | Prokura |
Katharina Banit seit 30.5.2025 | Prokura |
Christian Meister seit 30.5.2025 | Prokura |
Moema De Gois Moreira Amenda seit 25.4.2023 | Prokura |
Dietmar Gischewski seit 28.1.2022 | Prokura |
Michael Griesbeck seit 1.2.2021 | Prokura |
Kai Magnus Dr. Schulte seit 1.2.2021 | Prokura |
Alexander Philipp Möll seit 11.9.2009 | Geschäftsführer |
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
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Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
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Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Hines Immobilien GmbHBerlinJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Hines Immobilien GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Hines Immobilien GmbH, Berlin, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Hines Immobilien GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Berlin, 14. Mai 2024 EY
GmbH & Co. KG
Wehner, Wirtschaftsprüfer Köhler, Wirtschaftsprüferin Bilanz zum 31. Dezember 2023AKTIVA
PASSIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für 2023
Anhang für das Geschäftsjahr 20231. Allgemeines Die Gesellschaft ist unter der Firma Hines Immobilien GmbH mit Sitz in Berlin in das Handelsregister des Amtsgerichts Charlottenburg mit der HRB 37913 eingetragen. Das Stammkapital der Gesellschaft wird seit dem 1. Januar 2017 von der HINES EUROPE LIMITED, London, Großbritannien, gehalten. Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. HGB und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Die Gesellschaft erfüllt zum Bilanzstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 2 HGB. Von den Erleichterungsvorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften bei der Erstellung des Anhanges gemäß § 288 HGB wurde Gebrauch gemacht. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren nach § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt. Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr. 2. Bewertungs- und Bilanzierungsmethoden Die für die Aufstellung des Abschlusses maßgebenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sind im Vergleich zum Vorjahr unverändert geblieben. Im Jahresabschluss sind sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten, Aufwendungen und Erträge enthalten, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist. Die Posten der Aktivseite sind nicht mit Posten der Passivseite, Aufwendungen nicht mit Erträgen verrechnet worden. Das Anlage- und Umlaufvermögen, das Eigenkapital sowie Schulden wurden in der Bilanz gesondert ausgewiesen und hinreichend aufgegliedert. Bei der Bewertung wurde von der Fortführung der Gesellschaft ausgegangen. Die Vermögensgegenstände und Schulden wurden einzeln bewertet. Es ist vorsichtig bewertet worden, namentlich sind alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, berücksichtigt worden, selbst wenn diese erst zwischen dem Abschlussstichtag und der Aufstellung des Jahresabschlusses bekannt geworden sind. Gewinne sind nur berücksichtigt worden, wenn sie bis zum Abschlussstichtag realisiert wurden. Aufwendungen und Erträge sind unabhängig vom Zeitpunkt der Zahlung berücksichtigt worden. Die Bewertung der Vermögensgegenstände und Schulden erfolgt nach den handelsrechtlichen Vorschriften. Die Bewertung der Vermögensgegenstände des Anlagevermögens erfolgt zu Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger linearer Abschreibungen bzw. zum niedrigeren beizulegenden Wert. Die Abschreibungen werden entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer vorgenommen. Die Nutzungsdauer für Computerhardware und Software beträgt ein Jahr, für andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung zwischen zwei und 15 Jahren. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit einem Netto-Einzelwert zwischen EUR 250,00 und EUR 800,00 sind im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben bzw. als Aufwand erfasst worden; ihr sofortiger Abgang wurde unterstellt. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit einem Netto-Einzelwert bis EUR 250,00 werden sofort als Aufwand erfasst. Die Bewertung der Finanzanlagen erfolgt zu den Anschaffungskosten bzw. zum niedrigeren beizulegenden Wert. Die Vorräte werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten unter Beachtung des niedrigeren am Abschlussstichtag beizulegenden Wertes angesetzt. Darunter fallen im Wesentlichen die bezogenen Leistungen, die Personaleinzelkosten sowie angemessene Teile der notwendigen Gemeinkosten und des Werteverzehrs des Anlagevermögens, soweit durch die Leistungserbringung veranlasst. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert bilanziert. Die liquiden Mittel wurden zum Nominalwert angesetzt. Guthaben in Fremdwährungen werden zum Devisenkassamittelkurs des Bilanzstichtages umgerechnet. Als Rechnungsabgrenzungsposten sind auf der Aktivseite Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Auf der Passivseite sind erhaltene Zahlungen ausgewiesen, die Erträge für eine bestimmte Zeit nach dem Abschlussstichtag betreffen. Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen werden in Höhe des Erfüllungsbetrages angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist (d. h. einschließlich zukünftiger Kosten- und Preissteigerungen). Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Da keine temporären oder quasi-permanenten Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen oder aufgrund steuerlicher Verlustvorträge bestehen, gibt es weder aktive noch passive Steuerlatenzen. Fremdwährungsverbindlichkeiten wurden mit dem Devisenkassamittelkurs am Tag der Rechnungslegung bewertet. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurde dabei das Realisationsprinzip (§ 252 Abs. 1 Nr. 4 Halbsatz 2 HGB) und das Anschaffungskostenprinzip (§ 253 Abs. 1 Satz 1 HGB) beachtet. Im Berichtsjahr wurden keine Entwicklungsprojekte fertig gestellt. Die Tätigkeiten an den Berliner Projekten "Alexanderplatz Tower", "BETA", "Fountain" und "Südkreuz III" sowie an den Düsseldorfer Projekten "Kö37/LeCoeur" und "F152" wurden fortgesetzt. Des Weiteren wurden die Münchener Projekte "FritzNeun/aer", "Fürstenried", "Lenbachgärten", "Media Works/LOVT" und "Tucherpark" vorangetrieben. In Stuttgart wurden die Restrukturierung des Bestandsobjekts "Karlshöhe" fortgesetzt und die Entwicklungsplanungen für das Projekt "CentralOne" weiterverfolgt. Weitere Fortschritte in der Projektplanung wurden beim Frankfurter Projekt "Zeil 121" sowie in Hamburg beim Projekt "Georgstor" erzielt. Im aktuellen Geschäftsjahr wurde mit den Vorprojektentwicklungstätigkeiten für das Projekt "Sachsenring/91SAX" in Düsseldorf und das Projekt Grimma LeipzigLogistics in Grimma begonnen. Unter Anwendung der "completed contract method" führt erst die Fertigstellung der Projekte bzw. die Vertragsbeendigung zu einer Umsatzrealisierung. 3. Erläuterungen zur Bilanz Angaben zum Anteilsbesitz Die Gesellschaft war zum Bilanzstichtag an folgenden Unternehmen beteiligt:
Die Projektgesellschaft Alexanderplatz D4 Zweite Verwaltungsgesellschaft S.à.r.l. (vormals GmbH) weist bilanziell ein negatives Eigenkapital aus. Die in den Immobilien im Bau enthaltenen stillen Reserven gleichen das negative Eigenkapital aus und es wird von der Fortführung der Gesellschaft ausgegangen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Sämtliche Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände, mit Ausnahme der Mietkautionen, haben - wie im Vorjahr - eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind im Vergleich zum Vorjahr leicht gesunken (TEUR 32.137; Vj: TEUR 33.214). Darin enthalten sind hauptsächlich Forderungen aus der Gewährung von kurzfristigen Darlehen in Höhe von TEUR 32.137 (Vj: TEUR 33.209). Es bestehen wie im Vorjahr keine Forderungen gegen Gesellschafter. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen belaufen sich auf TEUR 3.032 (Vj: TEUR 1.264) und beinhalten vor allem wiederkehrende Quartalsabrechnungen von Asset Management Leistungen sowie Beratungsleistungen im Zusammenhang mit dem Projekt "Fürstenried". In den sonstigen Vermögensgegenständen in Höhe von TEUR 770 (Vj: TEUR 575) sind hauptsächlich Forderungen gegen das Finanzamt (TEUR 429) sowie bezahlte Mietkautionen (TEUR 339) enthalten. Guthaben bei Kreditinstituten Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten (TEUR 11.545; Vj: TEUR 4.355) sind in Höhe von TEUR 10.912 frei verfügbar. Die Bankguthaben enthalten einen Betrag in Höhe von TEUR 633, der bis zur finalen Verkaufsabwicklung von einem Projekt von der Gesellschaft gehalten wird. Eigenkapital Das Stammkapital beträgt EUR 511.291,88 (DM 1.000.000,00). Rückstellungen Steuerrückstellungen (TEUR 0; Vj: TEUR 716) wurden im Geschäftsjahr 2023 nicht gebildet, da die ermittelte Steuerbelastung für 2023 sich mit den während des Geschäftsjahres geleisteten Vorauszahlungen ausgleicht. Dies deutet darauf hin, dass keine zusätzlichen Rückstellungen erforderlich waren, da die bereits geleisteten Vorauszahlungen ausreichend waren, um die Steuerverpflichtungen zu decken. Die sonstigen Rückstellungen wurden insbesondere für ausstehende Gehälter (TEUR 3.711; Vj: TEUR 3.680), ausstehende Rechnungen (TEUR 738; Vj: TEUR 581), Urlaub (TEUR 595; Vj: TEUR 428) sowie für Jahresabschluss- und sonstige Prüfungskosten (TEUR 251; Vj: TEUR 169) gebildet. Die Rückstellungen für ausstehende Rechnungen enthalten im Wesentlichen Rückstellungen für erhaltene Beratungsleistungen, Nebenkostenabrechnungen sowie Berufsgenossenschaftsbeiträge. Die Rückstellungen haben eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. Verbindlichkeiten Die erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen (TEUR 32.909; Vj: TEUR 17.605) betreffen Abschlagszahlungen auf Leistungen der Gesellschaft im Rahmen der langfristigen Geschäftsbesorgungs- bzw. Projektbetreuungsverträge für die Projekte "Alexanderplatz Tower", "BETA", "Central One", "F152", "Fountain", "FritzNeun/aer", "Fürstenried", "Georgstor", "Karlshöhe", "Kö37/LeCoeur", "Lenbachgärten", "Media Works/LOVT", "Sachsenring/SAX91", "Südkreuz III", "Tucherpark" und "Zeil 121". Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen, die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen und die sonstigen Verbindlichkeiten haben - wie im Vorjahr - eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. Die Verbindlichkeiten sind nicht durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert. Die sonstigen Verbindlichkeiten betreffen hauptsächlich Verbindlichkeiten aus der Umsatz- und Lohnsteuer (TEUR 1.021) sowie der Verwaltung von Geldern bis zur finalen Verkaufsabwicklung von einem Projekt (TEUR 633). 4. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse in Höhe von TEUR 21.027 (Vj: TEUR 39.360) wurden im Inland (TEUR 20.703) sowie in Österreich erzielt (TEUR 324). Der Rückgang der Umsätze im Vergleich zum Vorjahr lässt sich mit dem einmaligen Sondereffekt der Verkaufsberatungsleistungen im Zusammenhang mit dem Zalando Headquarter in Berlin im vorherigen Geschäftsjahr erklären (TEUR 16.893). Im aktuellen Geschäftsjahr wurden Umsätze in den folgenden Bereichen erzielt: Asset Management in Höhe von TEUR 15.628 (Vj: TEUR 17.408), Vermietung in Höhe von TEUR 3.025 (Vj: TEUR 3.369), sonstige Umsätze in Höhe von TEUR 1.818 (Vj: TEUR 6) sowie realisierte Baubetreuung in Höhe von TEUR 555 (Vj: TEUR 446). Für die Beratung beim Ankauf von Immobilien wurden keine Umsätze erzielt (Vj: TEUR 1.238). Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge in Höhe von TEUR 1.961 (Vj: TEUR 1.181) bestehen hauptsächlich aus Erträgen aus Weiterbelastungen (TEUR 1.357), Sachbezügen (TEUR 297), aus der Auflösung von Passiven Rechnungsabgrenzungen (TEUR 145) sowie aus der Auflösung von Rückstellungen (TEUR 113). Materialaufwand / Aufwendungen für bezogene Leistungen Die Aufwendungen für bezogene Leistungen sind im Berichtsjahr gesunken (TEUR 1.062, Vj: TEUR 2.396). Der Rückgang lässt sich hauptsächlich auf gesunkene externe Beratungsleistungen für Projekte (Vj: TEUR 1.699) zurückführen. Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen in Höhe von TEUR 9.807 (Vj: TEUR 9.396) setzen sich wie folgt zusammen:
Die Position beinhaltet keine periodenfremden Aufwendungen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind in Vergleich zum Vorjahr leicht gestiegen. Die wesentlichen Kostensteigerungen sind in folgenden Bereichen zu verzeichnen: Repräsentationsaufwendungen - aufgrund gestiegener Marketingaktivitäten; IT-, Fortbildungs- und Personalbeschaffungskosten - aufgrund des mit dem Auftragswachstum verbundenen zusätzlichen Personalbedarfs. Demgegenüber stehen gesunkene erhaltene Beratungsleistungen, die im Vorjahr vor allem im Zusammenhang mit dem Verkauf des Zalando Headquarters in Berlin angefallen waren. Zinsen und ähnliche Erträge Die Zinsen und ähnliche Erträge in Höhe von TEUR 1.996 (Vj: TEUR 843) beinhalten zum einen Zinserträge von verbundenen Unternehmen (TEUR 1.940) und zum anderen Zinserträge aus Bankguthaben (TEUR 56). 5. Sonstige Angaben Mitarbeiter Im Berichtsjahr wurden durchschnittlich 125 (Vj: 109) Arbeitnehmer beschäftigt. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Sonstige finanzielle Verpflichtungen in Höhe von TEUR 5.629 ergeben sich zum einen über die gesamte Vertragslaufzeit aus den folgenden Standortbüromietverträgen:
Zum anderen bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen in Höhe von insgesamt TEUR 372 (Vj: TEUR 438) aus Kfz-Leasingverträgen mit Restlaufzeiten zwischen 1 und 4 Jahren (Mercedes Benz Bank, VW Leasing, Santander Consumer Leasing, Tesla Financial Services, Volvo Car Financial Services und Porsche Financial Services) sowie in Höhe von TEUR 41 (Vj: TEUR 54) aus der Anmietung von Kopiergeräten. Haftungsverhältnisse Für die Gesellschaft bestehen zum Bilanzstichtag Verpflichtungen aus Garantien für derzeit 2 Projekte bis zu einer Höhe von ursprünglich maximal TEUR 7.549. Die Garantien valutierten zum Bilanzstichtag in Höhe von TEUR 6.162. Im Rahmen des Development Projekts Fountain hat sich die Gesellschaft verpflichtet, Eigenkapitalanforderungen an verbundene bzw. nahestehende Unternehmen der Gesellschaft durch Zahlungsgarantien in Höhe von insgesamt maximal TEUR 7.200 abzusichern. Der Garantiebetrag reduziert sich mit jeder erfolgten Kapitaleinzahlung entsprechend. Die Garantien valutierten zum Bilanzstichtag in Höhe von TEUR 5.813. Für das Projekt Kö37/LeCoeur hat die Gesellschaft eine Kostenüberschreitungsgarantie in Höhe TEUR 349 abgegeben.
Nach Einschätzung der Gesellschaft besteht für die Inanspruchnahme aus den Garantien für Eigenkapitalanforderungen sowie Kostenüberschreitungen nach aktuellem Stand kein Risiko. Die Gesellschaft hat sich mit Datum vom 27. April 2023 gegenüber der HINES Asset Services GmbH im Rahmen einer betraglich unbegrenzten Patronatserklärung - befristet bis zum 31. Dezember 2026 - verpflichtet, die HINES Asset Services GmbH so mit liquiden Mitteln auszustatten, dass diese ihren Verbindlichkeiten stets in vollem Umfang nachkommen kann. Darüber hinaus existieren keine weiteren Haftungsverhältnisse im Sinne des § 251 HGB. GewinnverwendungsvorschlagDer Jahresüberschuss des aktuellen Geschäftsjahres beträgt TEUR 4.114. Die Geschäftsführung schlägt vor, den Bilanzgewinn in Höhe von TEUR 36.051 auf neue Rechnung vorzutragen. Geschäftsführung Der Geschäftsführung gehörten im Geschäftsjahr an:
Auf die Angaben zu den Bezügen der Geschäftsführung wurde nach § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Abschlussprüferhonorar Das Abschlussprüferhonorar beträgt TEUR 103 und resultiert aus Prüfungsleistungen (TEUR 83) sowie Steuerberatung (TEUR 20). Konzernverhältnisse Die Aufstellung eines Konzernabschlusses unterbleibt, weil die Gesellschaft von den größenabhängigen Befreiungen gemäß § 293 HGB Gebrauch macht. Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der HINES EUROPE LIMITED, London, Großbritannien, (kleinster und größter Kreis von Unternehmen) der nach UK-GAAP aufgestellt wird, einbezogen. Der Konzernabschluss ist auf Anforderung bei der genannten Gesellschaft erhältlich. Nachtragsbericht Nach dem Schluss des Geschäftsjahres sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten, die weder in der Gewinn- und Verlustrechnung noch in der Bilanz berücksichtigt sind.
Berlin, 14. Mai 2024 gez. Alexander Möll, Geschäftsführer gez. Christoph Reschke, Geschäftsführer Entwicklung des Anlagevermögens 2023
Lagebericht für das Geschäftsjahr 20231. Grundlagen der Gesellschaft Die Geschäftstätigkeit der Gesellschaft umfasste im Berichtsjahr die Entwicklung von Immobilien im Drittbestand in Deutschland und Österreich, außerdem das Management und die Vermietung sowie die Ankaufs- und Verkaufsberatung von Immobilien und die damit verbundenen geschäftlichen Aktivitäten und Transaktionen. Tätigkeiten der Gesellschaft waren hierbei insbesondere:
Zusätzlich ist die Gesellschaft durch ihre Tochtergesellschaft Hines Asset Services GmbH indirekt im Bereich Property Management geschäftstätig. 2. Geschäftsbericht 2.1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Die gesamtwirtschaftliche Lage in Deutschland war im Jahr 2023 nach wie vor vom krisengeprägten Umfeld bestimmt. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im Jahr 2023 nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes um 0,3 % niedriger als im Vorjahr. Kalenderbereinigt betrug der Rückgang der Wirtschaftsleistung 0,1 %. Die Erholung der deutschen Wirtschaft vom tiefen Einbruch im Corona-Jahr 2020 setzte sich nicht weiter fort. Im Vergleich zu 2019, dem Jahr vor Beginn der Corona-Pandemie, war das BIP 2023 um 0,7 % höher. Im Vorjahresvergleich war das BIP im 4. Quartal 2023 preisbereinigt um 0,4 % niedriger als im 4. Quartal 2022. Die Bauinvestitionen sanken im Jahr 2023 preisbereinigt um 2,1 % ab. Grund hierfür waren neben den hohen Baupreisen die spürbar gestiegenen Bauzinsen, die insbesondere den Wohnungsbau bremsten. Positive Signale kamen vom Innenausbaugewerbe, was unter anderem an den stark nachgefragten energetischen Sanierungen lag. In Ausrüstungen (Investitionen in Maschinen und Geräte sowie Fahrzeuge) wurde im Jahr 2023 dagegen preisbereinigt deutlich mehr investiert als im Jahr 2022 (+3,0 %). Die preisbereinigten Konsumausgaben des Staats reduzierten sich im Jahr 2023 erstmals seit fast 20 Jahren (1,7 %). Das lag vor allem am Wegfall staatlich finanzierter Corona- Maßnahmen wie Impfungen und Ausgleichszahlungen für freie Bettenkapazitäten in Krankenhäusern. Durch solche Maßnahmen hatte der Staatskonsum in den Jahren ab 2020 die Wirtschaftsleistung gestützt. Der private Konsum nahm im Jahr 2023 preisbereinigt um 0,8 % gegenüber dem Vorjahr ab. Besonders stark sanken die preisbereinigten Ausgaben für langlebige Güter wie Einrichtungsgegenstände und Haushaltsgeräte (-6,2 %). Dies dürfte vor allem auf die hohen Verbraucherpreise zurückzuführen sein. Note: Aufgrund von Rundungen ist es möglich, dass eine Addition von einzelnen Zahlen zur angegebenen Summe und dargestellte Prozentangaben nicht exakt den sich mathematisch ergebenden Werten entsprechen. Die preisbereinigte Bruttowertschöpfung verlief im Jahr 2023 in den einzelnen Wirtschaftsbereichen unterschiedlich: Die Wirtschaftsleistung im Produzierenden Gewerbe (ohne Baugewerbe) ging insgesamt deutlich um 2,0 % zurück. Entscheidend dafür war eine sehr viel niedrigere Produktion im Bereich Energieversorgung. Das Verarbeitende Gewerbe, das fast 85 % des Produzierenden Gewerbes (ohne Bau) ausmacht, war im Jahr 2023 preisbereinigt ebenfalls im Minus (0,4 %). Positive Impulse kamen hier vorrangig aus der Automobilindustrie und dem sonstigen Fahrzeugbau. Dagegen sanken Produktion und Wertschöpfung in den energieintensiven Industriezweigen wie der Chemie- und Metallindustrie erneut, nachdem die Wirtschaftsleistung in diesen Branchen bereits 2022 besonders stark auf die steigenden Energiepreise reagiert hatte. Im Baugewerbe machten sich neben den weiterhin hohen Baukosten und dem Fachkräftemangel insbesondere die zunehmend schlechteren Finanzierungsbedingungen bemerkbar. Hiervon war vor allem der Hochbau betroffen. Dagegen konnte die Produktion im Tiefbau und im Ausbaugewerbe gesteigert werden. Insgesamt erreichte das Baugewerbe 2023 preisbereinigt ein kleines Plus (+0,2 %). Die Wirtschaftsleistung wurde im Jahr 2023 von durchschnittlich 45,9 Millionen Erwerbstätigen mit Arbeitsort in Deutschland erbracht. Das waren 0,7 % oder 333.000 Personen mehr als im Jahr zuvor und so viele wie noch nie in Deutschland. Die Beschäftigung nahm im Jahr 2023 unter anderem durch die Zuwanderung ausländischer Arbeitskräfte zu. Hinzu kam eine steigende Erwerbsbeteiligung der inländischen Bevölkerung. Quelle: DESTATIS, Statistisches Bundesamt, Bundesregierung (2023) *) Im Jahr 2023 betrug das Gesamttransaktionsvolumen in gewerbliche Immobilien deutschlandweit ca. EUR 23,3 Mrd., was einen Umsatzrückgang von ca. 57% im Vergleich zum Vorjahr darstellt. Der zehnjährige Schnitt wurde in vergleichbarem Umfang unterschritten. Das Transaktionsvolumen bewegt sich damit weiterhin in ähnlicher Größenordnung wie in den Jahren kurz nach der Finanzkrise. Erstmalig entfiel der höchste Anteil des gesamten gewerblichen Investmentumsatzes mit rund 26 % (ca. EUR 6,1 Mrd.) auf Logistikobjekte, eng gefolgt von Büroimmobilien mit knapp 26 % (ca. EUR 6 Mrd.) und Retail-Investments mit gut 24 % (ca. EUR 5,7 Mrd.). Der Umsatz verteilt sich breit über mehrere Käufergruppen. An der Spitze (ca. 17 %) liegen Spezialfonds, die vor allem in Logistikobjekte investiert haben. Nennenswert ist auch der relativ hohe Anteil von ca. 5,5 % der privaten Anleger. Der Anteil ausländischer Käufer ist im Gesamtjahr mit knapp 37 % leicht gestiegen, liegt aber weiter unter dem langjährigen Durchschnitt. Quelle; BNP Paribas Real Estate GmbH (2023) **)
*)
https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2024/01/PD24_019_811.html;
https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2024/01/PD24_038_811.html
2.2. Geschäftsverlauf Die Gesellschaft hat ihren erfolgreichen Kurs in den Bereichen Baubetreuung, Asset Management, Vermietung und Transaktionsmanagement im Berichtsjahr trotz der Folgen des andauernden Russland-Ukraine-Konflikts sowie der aktuell angespannten Marktentwicklung wie geplant fortsetzen können. Tätigkeitsschwerpunkte in der Baubetreuung waren:
Im aktuellen Geschäftsjahr sind die "Assets under Management" sowie die für Dritte verwalteten Immobilien von ca. EUR 12,2 Mrd. im Vorjahr auf insgesamt ca. EUR 11,5 Mrd. leicht gesunken und bewegen sich damit im allgemein rückläufigen Markttrend. Die Gesellschaft managt Immobilien in den Sparten Büro, Einzelhandel, Wohnen, Hotel und Logistik in Berlin, Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg, Köln, München, Stuttgart und den wichtigen Logistikzentren. Darüber hinaus werden auch zwei Immobilien im österreichischen Wien verwaltet. Die Personalstärke wuchs von 112 Mitarbeitenden (Ende 2022) auf 138 Mitarbeitende (Ende 2023), was einem Anstieg von ca. 23 % entspricht. Die Gesellschaft beschäftigte im Jahresdurchschnitt vierzehn Aushilfskräfte. Die Gesellschaft unterhält fünf Büros an den Standorten Berlin, Düsseldorf, Frankfurt, München und Stuttgart. 2.3. Geschäftslage Ertragslage Die Betriebsleistung ist im Vergleich zum Vorjahr von TEUR 48.511 auf TEUR 33.762 gesunken und das Jahresergebnis hat sich von TEUR 11.777 auf TEUR 4.114 verringert. Den größten Anteil des Rückgangs macht der einmalige Sondereffekt im vorherigen Geschäftsjahr im Zusammenhang mit den Verkaufsberatungsleistungen beim Zalando Headquarter aus (TEUR 16.893). Die Umsatzrendite (20 %) und das EBITDA (TEUR 4.387) liegen geringfügig unter der Prognose des Vorjahres. Zu beachten ist, dass die Gesellschaft ihre überwiegend über mehrere Jahre laufenden Baubetreuungsprojekte nach der "completed contract method" abrechnet und diesbezügliche Umsätze und Gewinne erst bei Schlussrechnungslegung realisiert werden. Daher kann die Vergleichbarkeit der einzelnen Geschäftsjahre insoweit eingeschränkt sein. Im Berichtsjahr stellten Umsätze im Bereich Asset Management mit 74 % (Vj: 44 %) den größten Umsatzposten dar. Den wesentlichen Aufwandsposten stellte wie im Vorjahr mit 62 % des Betriebsaufwandes der Personalaufwand dar. In der nachfolgenden Tabelle ist die aus der Gewinn- und Verlustrechnung abgeleitete Ertragslage im Vorjahresvergleich dargestellt.
Der Rückgang der Umsätze im Vergleich zum Vorjahr lässt sich vor allem mit dem einmaligen Sondereffekt der Verkaufsberatungsleistungen im Zusammenhang mit dem Zalando Headquarter in Berlin im vorherigen Geschäftsjahr erklären (TEUR 16.893). Die wiederkehrenden Asset Management Honorare sind im aktuellen Geschäftsjahr gesunken (TEUR 15.628; Vj: TEUR 17.408). Des Weiteren gibt es einen leichten Rückgang bei den Erlösen für die erfolgreiche Vermittlung von Mietverträgen in Höhe von TEUR 3.025 (Vj: TEUR 3.369). Im Bereich Baubetreuung wurden Umsatzerlöse in Höhe von insgesamt TEUR 555 (Vj: TEUR 446) erzielt. Die Bestandserhöhungen für die laufenden Projekte "Alexanderplatz Tower", "BETA", "Central One", "F152", "Fountain", "FritzNeun/aer", "Fürstenried", "Georgstor", "Grimma LeipzigLogistics", "Karlshöhe", "Kö37/LeCoeur", "Lenbachgärten", "Media Works/LOVT", "Sachsenring/SAX91", "Südkreuz III", "Tucherpark" und "Zeil 121" belaufen sich auf TEUR 10.774 (Vj: Bestandserhöhung TEUR 7.970). Der Betriebsaufwand ist mit TEUR 29.734 (Vj: TEUR 32.190) gegenüber dem Vorjahr gesunken. Ursächlich dafür waren insbesondere der niedrigere Personalaufwand für projektbezogene Sonderzahlungen (-TEUR 1.595) sowie stark verringerte Aufwendungen für bezogene Leistungen (TEUR -1.134). Demgegenüber stehen zusätzliche sonstige betriebliche Aufwendungen (+TEUR 411) und höhere Abschreibungen (+TEUR 63). Der Personalaufwand (TEUR 18.503) macht weiterhin mit ca. 62 % den größten Anteil des Betriebsaufwands aus, gefolgt von den sonstigen betrieblichen Aufwendungen (TEUR 9.807) mit ca. 33%. Die Zinserträge aus dem Darlehen an HIREH 2022 LLC, Houston, USA, die im Wesentlichen das Finanzergebnis im aktuellen Geschäftsjahr ausmachen, sind auf TEUR 1.940 (Vj: TEUR 813) deutlich gestiegen. Die wesentlichen Ertragskennzahlen sind in der nachfolgenden Tabelle wiedergegeben.
Vermögenslage Die Vermögenslage der Gesellschaft hat sich im Vergleich zum Vorjahr durchweg positiv entwickelt. Die Bilanzsumme ist von TEUR 58.670 auf TEUR 77.659 gestiegen, was hauptsächlich auf eine Zunahme der unfertigen Leistungen, höhere Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie auf den Anstieg des Guthabens bei Kreditinstituten zurückzuführen ist. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen machen zum Bilanzstichtag einen Anteil von 42 % (Vj: 57 %) am Gesamtvermögen aus, während der Anteil des Fremdkapitals am Gesamtkapital auf ca. 53 % (Vj: ca. 45 %) gestiegen ist. In der nachfolgenden Tabelle ist die aus der Bilanz abgeleitete Vermögenslage im Vorjahresvergleich dargestellt.
Das Sachanlagevermögen ist im Jahr 2023 um TEUR 4 auf TEUR 1.461 gestiegen. Den gewöhnlichen Absetzungen für Abnutzung (TEUR 363) stehen Ersatz- und Neuinvestitionen in Höhe von TEUR 387 für Betriebs- und Geschäftsausstattung sowie (Netto-)Anlagenabgänge in Höhe von TEUR 20 gegenüber. Die Finanzbeteiligungen haben sich auf insgesamt TEUR 589 (Vj: TEUR 389) erhöht. Die Gesellschaft hat eine zusätzliche Einlage in das Eigenkapital der Hines Asset Services GmbH (TEUR 200) getätigt. Die unfertigen Leistungen sind im Geschäftsjahr durch Bestandszugänge für die laufenden Projekte "Alexanderplatz Tower", "BETA", "Central One", "F152", "Fountain", "FritzNeun/aer", "Fürstenried", "Georgstor", "Grimma LeipzigLogistics", "Karlshöhe", "Kö37/LeCoeur", "Lenbachgärten", "Media Works/LOVT", "Sachsenring/SAX91", "Südkreuz III", "Tucherpark" und "Zeil 121" von TEUR 17.143 auf TEUR 29.916 gestiegen. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 886 gestiegen. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen bleiben auf Vorjahresniveau mit TEUR 32.137 (Vj: TEUR 33.214) und entfallen fast ausschließlich auf das Darlehen an das verbundene Unternehmen HIREH 2022 LLC (TEUR 32.136). Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind zum Bilanzstichtag um TEUR 1.768 auf TEUR 3.032 gestiegen und betreffen insbesondere Forderungen aus Asset Management Honoraren und Vermietungsprovisionen. Die sonstigen Vermögensgegenstände sind um TEUR 195 auf TEUR 770 gestiegen und beinhalten vor allem Forderungen gegen das Finanzamt (TEUR 429) und Forderungen aus gezahlten Mietkautionen in Höhe von TEUR 339. Die Liquiden Mittel sind im Vergleich zum Vorjahr von TEUR 4.355 auf TEUR 11.545 gestiegen. Das Eigenkapital ist um TEUR 4.114 angestiegen (TEUR 36.562; Vj: TEUR 32.448). Die Rückstellungen sind gegenüber dem Vorjahr insgesamt um TEUR 326 auf TEUR 5.522 gesunken. Die Rückstellungen für Personalaufwendungen machen den größten Anteil (TEUR 4.306) aus, weitere Rückstellungen wurden insbesondere für ausstehende Rechnungen (TEUR 738; Vj: TEUR 581) sowie für Jahresabschluss- und sonstige Prüfungskosten (TEUR 251; Vj: TEUR 169) gebildet. Die Rückstellungen für ausstehende Rechnungen enthalten im Wesentlichen Rückstellungen für erhaltene Beratungsleistungen, Nebenkostenabrechnungen sowie Berufsgenossenschaftsbeiträge. Steuerrückstellungen (Vj: TEUR 716) wurden nicht gebildet, da die ermittelten Werte mit den während des Geschäftsjahres geleisteten Vorauszahlungen übereinstimmten. Dies deutet darauf hin, dass keine zusätzlichen Rückstellungen erforderlich waren, da die bereits geleisteten Vorauszahlungen ausreichend waren, um die Steuerverpflichtungen zu decken. Die Verbindlichkeiten sind im aktuellen Geschäftsjahr um TEUR 15.271 auf TEUR 34.854 gestiegen. Die Gründe hierfür liegen vor allem in der Zunahme der erhaltenen Anzahlungen für die laufenden Bauentwicklungsprojekte (TEUR 32.909; Vj: TEUR 17.605) sowie dem Anstieg der Verbindlichkeiten aus der Lohn- und Umsatzsteuer in Höhe von TEUR 1.021 (Vj: TEUR 805). Das verwaltete Bankguthaben aus der Verkaufsabwicklung von nur noch einem Projekt (TEUR 633) ist konstant geblieben. Finanzlage Die Gesellschaft ist in erster Linie durch Eigenkapital und Erhaltene Anzahlungen finanziert. Der Finanzmittelbestand besteht aus liquiden Mitteln in Form von Kassenbeständen und Bankguthaben (TEUR 11.545; Vj: TEUR 4.355) sowie kurzfristig fälligen Forderungen gegen verbundene Unternehmen (TEUR 32.137; Vj: TEUR 33.209). In den Bankguthaben sind TEUR 633 enthalten, die die Gesellschaft bis zur finalen Verkaufsabwicklung von einem Projekt hält. Der Cashflow aus der laufenden Geschäfts- und Investitionstätigkeit liegt leicht unter den Erwartungen des Vorjahres und betrug im Berichtsjahr TEUR 8.741 vor Ertragsteuern bzw. TEUR 6.119 nach Ertragsteuern. Dieser resultiert vor allem aus dem positiven Jahresergebnis. Die Gesellschaft war im Berichtsjahr jederzeit in der Lage, ihre finanziellen Verpflichtungen zu erfüllen. In der nachfolgenden Tabelle ist die Finanzlage mittels einer Kapitalflussrechnung dargestellt. Nachrichtlich ist auch das Vorjahr aufgeführt.
2.4. Gesamtaussage zum Geschäftsverlauf und zur Geschäftslage Trotz des andauernden Russland-Ukraine-Konflikts und der aktuell angespannten Marktentwicklung konnte die Gesellschaft ihre Auftragsvolumina in den Bereichen Baubetreuung und Asset Management weiter steigern. Der Wachstumskurs setzt sich aufgrund der globalen Wirtschaftslage etwas verlangsamt fort. Mit "Assets under Management" sowie für Dritte verwalteten Immobilien von aktuell rund EUR 7 Mrd. (exkl. Projektentwicklung) hat die Gesellschaft neben der Baubetreuung einen Geschäftsbereich mit stetigen Einkünften etabliert. Im aktuellen Geschäftsjahr machten Honorare im Bereich des Asset Managements mit 74 % (VJ: 44 %) den höchsten Anteil der Umsatzerlöse aus, gefolgt von Vermietungsprovisionen mit ca. 14 %. Das Eigenkapital ist leicht auf ca. 47 % der Bilanzsumme (VJ: 55 %) gesunken. Das Verhältnis von Anlage- und Umlaufvermögen (3:97) ist im Großen und Ganzen konstant geblieben. Die Finanzlage stellt sich weiterhin sehr positiv dar. Insgesamt hat sich die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage auch im Geschäftsjahr 2023 zufriedenstellend entwickelt. 2.5. Investitionen Im Berichtsjahr wurden Investitionen in Höhe von TEUR 387 (Vj: TEUR 108) in Sachanlagen getätigt. Dabei handelt es sich im Wesentlichen um Investitionen in die Betriebs- und Geschäftsausstattung. Zudem wurde eine zusätzliche Einlage in Höhe von TEUR 200 in die Hines Asset Services GmbH getätigt. 3. Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung Sowohl der anhaltende Russland-Ukraine-Konflikt als auch die angespannte gesamtwirtschaftliche Lage hat die positive Entwicklung der Gesellschaft auch im letzten Geschäftsjahr nicht wesentlich beeinflusst. Nach derzeitiger Kenntnislage ist auszuschließen, dass daraus folgend rechtliche oder wirtschaftliche Risiken erwachsen, die den Fortbestand der Unternehmung gefährden. Dennoch wird die künftige Entwicklung der Gesellschaft auch weiterhin von der gesamtkonjunkturellen Entwicklung in Deutschland abhängen. Der Fachkräftemangel ist in der Baubranche aufgrund der wirtschaftlichen Schieflage vieler Wettbewerber zurückgegangen, stellt aber perspektivisch weiterhin eine gewisse Herausforderung bei der Rekrutierung dar. Aufgrund ihres guten Standings und langfristig gesicherter Projektverträge sieht sich die Gesellschaft gut aufgestellt, dem allgemeinen Fachkräftemangel entgegenzuwirken, da eine stabile Auftragslage Sicherheit, Planbarkeit und Attraktivität des Arbeitsplatzes signalisieren. Die Gesellschaft nutzt ein Risikomanagementsystem, das mögliche wirtschaftliche oder rechtliche Bestandsgefährdungspotentiale frühzeitig identifiziert und zügige Gegensteuerungsmaßnahmen erlaubt. Basierend auf Prognoserechnungen - accrued / cash - sowie deren Vergleich zu den Ist-Zahlen inkl. Abweichungsanalysen werden Liquiditäts- und Verbindlichkeitsrisiken überwacht und gesteuert. Eventuelle Ausfallrisiken werden durch ein aktives Forderungsmanagement minimiert. Vollständigkeit und Richtigkeit von Daten des Rechnungswesens werden regelmäßig anhand von Stichproben und Plausibilitätschecks überprüft. Darüber hinaus führt die Gesellschaft im Konzernverbund ein regelmäßiges Risk Assessment pro Projekt für folgende Risiken durch: Sale Risk, Loan Default Risk, Execution Risk, Land Risk, Guarantee Risk, Investor Risk. Potenzielle Umsatzausfälle können so zeitnah erkannt und gegensteuernde Maßnahmen eingeleitet werden. Aufgrund ihres diversifizierten Geschäftsmodells mit den Geschäftsbereichen "Projektentwicklung", "Asset Management" und "Transaktionsmanagement" hat die Gesellschaft eine gute Ausgangsbasis geschaffen, um in unterschiedlichen Marktzyklen, wie der aktuell angespannten Marktentwicklung, zu bestehen. Durch die mittelbare Erweiterung des Leistungsspektrums um den Bereich Property Management durch die Tochtergesellschaft Hines Asset Services GmbH ergeben sich für die Gesellschaft zum einen Wettbewerbsvorteile durch das Angebot von breitgefächerten Leistungen im Bestandsmanagement aus einer Hand, zum anderen Synergieeffekte. Der Geschäftsbereich "Asset Management" profitiert von überwiegend langfristigen Managementverträgen. Die vereinbarten Entgeltregelungen beziehen sich zu einem großen Teil auf Net operating income und Ankaufswerte, so dass die Vergütung der Gesellschaft von den derzeitigen Abwertungstendenzen auf dem Immobilienmarkt nicht wesentlich betroffen ist. Mit den Geschäftsbereichen "Projektentwicklung" und "Transaktionsmanagement" versucht die Gesellschaft bei entsprechenden Opportunitäten zusätzliches Einkommen auch in neuen Geschäftssparten zu generieren. Für ihre Ressourcenplanung im Bereich Projektentwicklung hat die Gesellschaft Zeit- und Kostenreserven berücksichtigt, um auch für zusätzliche und nachlaufende Tätigkeiten gewappnet zu sein. Die Gesellschaft profitiert weiterhin von einer starken Diversifikation in den Nutzungssparten Büro, Einzelhandel, Wohnen, Hotel und Logistik sowie in der regionalen Ausrichtung. Sie managt Immobilien in Berlin, Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg, Köln, München, Stuttgart und den wichtigen Logistikzentren und ist in fünf der Top-7-Städte in Deutschland mit einem Büro vertreten. Es gibt trotz der aktuell angespannten Marktentwicklung keine Finanzierungs- und Zinsrisiken, da die Gesellschaft über Eigenkapital und die erhaltenen Anzahlungen für die Entwicklungsprojekte finanziert wird. Chancen ergeben sich weiterhin aus der Akquisition von Neugeschäft in der "Projektentwicklung" und im "Bestandsmanagement" sowie in der fortgesetzten Optimierung von Organisationsprozessen. Im Spätherbst 2023 konnte bereits die Geschäftsbesorgung für ein neues Projekt im Bereich Logistik in Grimma gesichert werden. Im Bereich ESG (Environmental, Social, Governance) sieht die Gesellschaft Chancen im Bereich der Reputation, in der Positionierung gegenüber Wettbewerbern und einer höheren Mitarbeiterzufriedenheit. Weiterhin erwartet sie positive Effekte auf Rendite und Finanzierungskonditionen in den von der Gesellschaft gemanagten Projekten. Das Prinzip der Nachhaltigkeit ist seit Firmengründung fest in der Firmenphilosophie verankert. Im Zuge der fortlaufenden Erweiterung der Rahmenbedingungen und gesetzlichen Vorgaben hat Hines global und lokal ESG-Richtlinien und Prozesse implementiert und ESG- Stabsabteilungen geschaffen. Der aktuelle Fokus liegt in der Minimierung des CO 2 -Fußabdrucks, sowohl in gebundener als auch in operativer Form, sowie der Implementierung von effizienten Datenstrukturen und Datenbeschaffungsprozessen. Aktuelle Maßnahmen betreffen: portfolioübergreifende Umstellung auf regenerative Energie; Implementierung von Prozessen für nachhaltige Material- und Energiebeschaffung im Rahmen der Projektentwicklung; Überprüfung der Machbarkeit zur nachhaltigen Energieerzeugung in den Projekten; Implementierung von Smart Building und Smart Metering Tools zur Optimierung der Energieintensität; Dokumentation und Reporting von ESG-Benchmarks an Stakeholder. Darüber hinaus konzentriert sich die Gesellschaft auf den Social Impact innerhalb der betreuten Projekte (Tenant Engagement/Community Engagement) und des Unternehmens selbst (Health & Wellbeing, Social Agenda) sowie auf die Weiterbildung der Mitarbeitenden zu ESG-Themen. 4. Prognosebericht Auf Basis der aktuellen Auftragslage wird für das kommende Jahr von einer durchweg positiven Ertrags-, Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft ausgegangen. Im Zusammenhang mit den Geschäftsbesorgungstätigkeiten für laufende Baubetreuungsprojekte werden Einnahmen aus den erhaltenen Anzahlungen in Höhe von ca. EUR 21,3 Mio. erwartet. Insgesamt geht die Gesellschaft von Umsatzerlösen in Höhe von ca. EUR 21,2 Mio. aus, wovon ca. EUR 16,3 Mio. auf die laufenden Asset Management Verträgen inklusive Vermietungsleistungen entfallen. Gemäß Wirtschaftsplan trifft die Geschäftsführung für das Geschäftsjahr 2024 für die bedeutsamsten finanziellen Leistungsindikatoren folgende Annahmen: Das EBITDA wird ca. TEUR 4.100 betragen. Die Umsatzrendite wird bei ca. 17 % p. a. liegen. Der Cashflow aus der laufenden Geschäfts- und Investitionstätigkeit vor Steuern dürfte im Geschäftsjahr 2024 ca. TEUR 9.000 erreichen.
Berlin, 14. Mai 2024 Alexander Möll, Geschäftsführer Christoph Reschke, Geschäftsführer |
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