Held Grundbesitz GmbH
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Markus Held seit 12.12.2016 | Geschäftsführer |
Christian Held seit 12.12.2016 | Prokura |
Sabine Heckelmiller seit 12.12.2016 | Prokura |
Stefan Held seit 12.12.2016 | Prokura |
Bernd Werder seit 15.3.2012 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 25.00% | |
| 25.00% | |
| 25.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
6 Gesellschafter
GmbH-Struktur
2 von 6 angezeigt
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Held GmbHBurgbergJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.07.2023 bis zum 30.06.2024Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023/2024Held GmbH, Burgberg1. Geschäft, Gesamtwirtschaft und Branche Die Gesellschaft vertreibt im Wesentlichen Handschuhe, Leder-, GoreTex- und Textilbekleidung, Stiefel sowie Motorradreisegepäck und technisches Zubehör an den Motorradfachhandel, Großhandel und im Direktvertrieb. Die Gesellschaft hat für die Herstellung und den Verkauf von Motorradbekleidung und Motorradzubehör die Zertifizierungen nach ISO 9001:2015 und nach ISO 14001:2015. Die deutsche Wirtschaft schrumpft im zweiten Jahr in Folge. Konjunkturelle und strukturelle Belastungen standen im Jahr 2024 einer besseren wirtschaftlichen Entwicklung im Wege. Dazu zählen zunehmende Konkurrenz für die deutsche Exportwirtschaft auf wichtigen Absatzmärkten, hohe Energiekosten, ein nach wie vor erhöhtes Zinsniveau, aber auch unsichere wirtschaftliche Aussichten. Von den privaten Konsumausgaben kamen im Jahr 2024 nur schwache positive Signale. Diese ungünstigen Rahmenbedingungen waren auch in der Motorradbranche teilweise zu spüren. 2. Ertragslage Im Geschäftsjahr ergab sich ein Umsatzrückgang von 10,9 % gegenüber dem Vorjahr. Der Umsatz verminderte sich im Inland um 11,3 % und im Ausland um 9,3 %. Durch die Umsatzminderung sowie durch die im Gegensatz zum Vorjahr ausgewiesene Bestandsminderung bei den unfertigen und fertigen Erzeugnissen sank die Gesamtleistung (Umsatzerlöse und Bestandsveränderung) gegenüber dem Vorjahr um 11,6 %. Die Materialaufwandsquote (im Verhältnis zur Gesamtleistung) verminderte sich gegenüber dem Vorjahr um 2,7 Prozentpunkte. Die sonstigen betrieblichen Erträge vor außergewöhnlichen Posten reduzierten sich gegenüber dem Vorjahr um 34,2 %. Diese Minderung ist hauptsächlich auf geringere Erträge aus Zuschüssen und Kostenerstattungen für Produktentwicklung sowie auf den Wegfall eines im Vorjahr ausgewiesenen einmaligen Veräußerungsgewinnes zurückzuführen. Im Geschäftsjahr beträgt das positive außergewöhnliche Ergebnis T€ 0 (Vorjahr T€ 517). Das im Vorjahr ausgewiesene außergewöhnliche Ergebnis beinhaltet die unter den sonstigen betrieblichen Erträgen ausgewiesene Entschädigung für die Vertriebsvertragsaufgabe in Bezug auf einen Hersteller von technischen Artikeln. Der dadurch bedingte Rückgang des Vertriebsgeschäfts von technischen Artikeln führte im Vorjahr auch zu entsprechenden Umsatz- sowie Rohertragseinbußen. Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag verminderten sich gegenüber dem Vorjahr um T€ 333 vor allem durch den geringeren Jahresüberschuss. Der Jahresüberschuss reduzierte sich gegenüber dem Vorjahr um T€ 703 auf T€ 582. Trotz des schwierigen wirtschaftlichen Umfelds konnte die geplante Gewinnerwartung übertroffen werden, während die Umsatzziele nicht ganz erreicht werden konnten. Der Verlauf des Geschäftsjahres 2023/2024 war zufriedenstellend. 3. Vermögens- und Finanzlage Wegen den vor allem von der Held Grundbesitz GmbH & Co. KG gemieteten Grundstücken und Gebäuden beinhaltet das Sachanlagevermögen nur das bewegliche Anlagevermögen. Das Anlagevermögen erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr durch die Investitionen von T€ 290 saldiert mit den Abschreibungen von T€ 221 (Vj. T€ 246) um T€ 69 auf T€ 802. Das Anlagevermögen entsprach 3,5 % (Vj. 2,8 %) der Bilanzsumme. Darüber hinaus ist das für den Geschäftsbetrieb erforderliche Anlagevermögen geleast oder gemietet. Das Vorratsvermögen verminderte sich gegenüber dem Vorjahr um T€ 4.683. Das Vorratsvermögen entsprach 70,7 % (Vorjahr 79,9 %) der Bilanzsumme. Der Abbau ist auf geringere Bestände bei den Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen, fertigen Erzeugnissen (Eigenproduktion), Handelswaren und geleistete Anzahlungen zurückzuführen. Dem gegenüber steht eine Erhöhung der unfertigen Erzeugnisse. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen erhöhten sich gegenüber dem Vorjahr um T€ 1.199 hauptsächlich durch die im Vergleich zum Vorjahr höheren Umsätze in den Monaten Mai und Juni. Die Eigenkapitalquote verbesserte sich gegenüber dem Vorjahr um 6,9 % - Punkte auf 44,2 % (Vj. 37,3 %) durch den erzielten Jahresüberschuss saldiert mit der Gewinnausschüttung und durch die gesunkene Bilanzsumme. Die Rückstellungen verminderten sich gegenüber dem Vorjahr um T€ 937 im Wesentlichen durch geringere Steuer- und Sonstige Rückstellungen. Die Bankverbindlichkeiten, die 24,2 % (Vj. 34,5 %) der Bilanzsumme ausmachten, reduzierten sich gegenüber dem Vorjahr um T€ 3.473 durch geringere kurzfristige Kredite aufgrund des Warenlagerabbaus und durch Darlehenstilgungen. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen erhöhten sich gegenüber dem Vorjahr um T€ 268 im Wesentlichen durch die im Vergleich zum Vorjahr geringeren geleisteten Anzahlungen. Die sonstigen Verbindlichkeiten erhöhten sich gegenüber dem Vorjahr um T€ 606 vor allem durch höhere Kundenguthaben sowie durch die im Geschäftsjahr ausgewiesene Gewinnausschüttungsverbindlichkeit. Der Finanzmittelfonds (Kapitalflussrechnung nach DRS 21) verbesserte sich gegenüber dem Vorjahr zahlungsbedingt um T€ 2.966. Diese Verbesserung resultierte aus dem Mittelzufluss aus der laufenden Geschäftstätigkeit mit T€ 4.258 saldiert mit den Mittelabflüssen aus der Investitionstätigkeit mit T€ 252 und aus der Finanzierungstätigkeit mit T€ 1.040. Der zukünftigen soliden Entwicklung der Gesellschaft steht derzeit nichts entgegen. 4. Prognose-, Chancen- und Risikobericht für das Geschäftsjahr 2024/2025 Der Planung liegt grundsätzlich unsere Annahme zugrunde, dass es zukünftig zu keinen kriegsbedingten Einschränkungen kommen wird und die Wirtschaft im Geschäftsjahr 2024/2025 leicht wächst. Für das laufende Geschäftsjahr erwarten wir über unser Vertriebsnetz durch Fachhändler, Importeure, Filialisten steigende Umsätze im Bereich Motorradbekleidung und -zubehör. Ebenso erwarten wir eine Umsatzsteigerung im Bereich Arbeitsschutz und durch Behörden. Für den Vertriebsweg B2C erwarten wir einen leichten Umsatzzuwachs. Die Umsätze im OEM Bereich mit namhaften Motorradherstellern werden geringer ausfallen. Im eigenen Held Flagship-Store sowie im Ende 2023 eröffneten Held Center Stuttgart erwarten wir ein leichtes Umsatzplus. In Summe gehen wir aber von einem moderaten Umsatzzuwachs gegenüber dem Geschäftsjahr 2023/2024 aus. Die aktuell moderat steigenden Rohstoffpreise und Lohnkosten seitens der Lieferanten können weitgehend an die Kunden weitergegeben werden. Durch die volatile Entwicklung bei den Frachten erwarten wir eine geringfügige Verschlechterung der Rohertragsquote. Wir sind nach wie vor bestrebt, durch Sortimentsstraffung und Verringerung von Mindeststückzahlen im Einkauf Kosten einzusparen. Die Lagerbestände werden sich im Vergleich zum Geschäftsjahr 2023/2024 leicht erhöhen. Im Bereich der Personalkosten erwarten wir keine Änderungen im Vergleich zum Vorjahr. Im Bereich Werbe- und Vertriebskosten sowie sonstige Kosten planen wir mit geringeren Aufwendungen. Bei den Verwaltungskosten und Betriebskosten kalkulieren wir mit Kosten auf Vorjahresniveau. Die moderate Umsatzsteigerung wird die steigenden Kosten nicht vollumfänglich kompensieren. Dadurch erwarten wir eine leichte Verminderung des positiven Ergebnisses im Vergleich zum Vorjahr. Durch das geplante positive Ergebnis wird sich das Eigenkapital weiter verbessern. Zu Beginn des laufenden Geschäftsjahres wurde zur Förderung der Nachhaltigkeit eine weitere PV-Anlage in Betrieb genommen. Welche Auswirkungen die Kriege in Zukunft auf unsere Gesellschaft und auf unsere Kunden haben werden, ist derzeit nicht abschätzbar und verlässlich prognostizierbar. Außerdem können durch die immer noch anhaltende instabile politische Lage in Pakistan Risiken beim Warenimport auftreten. Diese werden durch die sukzessive Verlagerung auf andere Lieferanten im asiatischen, nordafrikanischen und europäischen Raum reduziert. Durch den Warenbezug von diversen Lieferanten und durch die Belieferung des in- und ausländischen Marktes sind momentan keine nennenswerten Risiken, die über das allgemeine Geschäftsrisiko hinausgehen, für die künftige Entwicklung zu sehen. Die tatsächlichen Ergebnisse können wesentlich von den Erwartungen über die voraussichtliche Entwicklung abweichen, wenn eine der genannten oder andere Unsicherheiten eintreten, oder sich die den Aussagen zugrunde liegenden Annahmen als unzutreffend erweisen. 5. Risiken und Risikomanagement von Finanzinstrumenten Die Geschäftsführung ist bestrebt, die Risiken des Geschäftes aufgrund ihrer langjährigen Erfahrung frühzeitig zu erkennen, sie zu vermeiden oder soweit möglich zu begrenzen. Es findet ein regelmäßiger Austausch mit leitenden Angestellten, Lieferanten, Kunden und weiteren Brancheninsidern statt, so dass die Geschäftsführung über mögliche Risikosituationen frühzeitig informiert ist. Durch das bestehende Qualitätsmanagementsystem werden Risiken in verschiedenen Bereichen kontinuierlich bewertet. Unter anderem werden in diesem System Risiken in den Bereichen Datensicherheit, Produktqualität, Warenbeschaffung, Liquiditäts- und Personalentwicklung analysiert. Gegen die zunehmende Cyberbedrohung wurde eine Versicherung abgeschlossen. Neu auftretende Risiken werden an die Geschäftsführung und die entsprechenden Stellen weitergegeben. Branchenunübliche Preisänderungs- oder Ausfallrisiken sind nicht erkennbar. Durch das Risikomanagement sollen im Finanzbereich insbesondere die Forderungs-, Währungs- und Finanzrisiken begrenzt werden. Die Begrenzung der Forderungsrisiken erfolgt durch ein straffes Forderungsmanagement. Zusätzlich besteht für den überwiegenden Teil der Kunden eine Kreditversicherung zur Absicherung der Forderungen. Den Währungsrisiken bei den Verbindlichkeiten wird dadurch begegnet, dass entsprechende Reserven auf Fremdwährungskonten gehalten werden oder entsprechende Devisentermingeschäfte abgeschlossen werden. Um die Währungsrisiken möglichst zu minimieren, erfolgt der Einkauf und der Verkauf so weit wie möglich in Euro. Die Finanzierungsrisiken werden durch einen Mix aus kurz- und mittelfristigen Krediten begrenzt. Das damit verbundene Zinsrisiko wird durch feste Zinssätze abgesichert.
Burgberg, den 24.02.2025 Held GmbH gez. Markus Held, Geschäftsführer BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2023 bis 30. Juni 2024der Held GmbHmit Sitz in Burgberg, eingetragen im Handelsregister B des Amtsgerichts Kempten unter HRB 3004I. Allgemeine Angaben Der Jahresabschluss zum 30. Juni 2024 wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches sowie den einschlägigen Vorschriften des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB. II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden werden unverändert zum Vorjahr wie folgt angewendet: Immaterielle Vermögensgegenstände Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden mit den Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen, bewertet. Die Nutzungsdauer für die noch abzuschreibenden Vermögensgegenstände liegt grundsätzlich bei 3 Jahren. Sachanlagen Die Sachanlagen werden mit den Anschaffungskosten bzw. den handelsrechtlich aktivierungspflichtigen Herstellungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen, bewertet. Die Nutzungsdauern für die noch abzuschreibenden Vermögensgegenstände liegen bei den technischen Anlagen und Maschinen zwischen 4 und 14 Jahren und bei der Betriebs- und Geschäftsausstattung grundsätzlich zwischen 3 und 23 Jahren. Geringwertige Vermögensgegenstände mit Anschaffungskosten bis € 800,00 werden im Jahr der Anschaffung voll abgeschrieben, wobei im Zugangsjahr auch der Abgang unterstellt wird. Finanzanlagen Die unter den Finanzanlagen ausgewiesene sonstige Ausleihung wird mit dem Nennwert angesetzt. Vorräte Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie Waren werden grundsätzlich zu Anschaffungskosten oder mit dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Die Ermittlung der Anschaffungskosten erfolgt im Rahmen der Einzelbewertung. Für Büromaterial wurde ein Festwert gebildet. Unfertige und fertige Erzeugnisse werden je nach dem Grad der Fertigung mit den angefallenen handelsrechtlich aktivierungspflichtigen Herstellungskosten oder mit dem niedrigeren beizulegenden Wert bewertet. Für nur noch eingeschränkt verwendbare Bestände sind angemessene pauschale Abschläge vorgenommen worden. Die geleisteten Anzahlungen sind mit dem Nennwert angesetzt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert unter Beachtung des Niederstwertprinzips angesetzt; erkennbare Ausfallrisiken sowie Unverzinslichkeit sind durch individuelle Abschläge berücksichtigt. Für das allgemeine Kreditrisiko wird eine Pauschalwertberichtigung von den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen abgesetzt. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten Der Ansatz des Kassenbestandes sowie des Guthabens bei Kreditinstituten erfolgt zum Nennwert. Rechnungsabgrenzungsposten In dem aktiven Rechnungsabgrenzungsposten ist ein Disagio in Höhe von € 0,65 (Vj. € 405,11) enthalten. Es wurde von dem Bilanzierungswahlrecht für das Disagio gem. § 250 Abs. 3 HGB Gebrauch gemacht. Rückstellungen Die Pensionsrückstellungen sind versicherungsmathematisch unter Zugrundelegung der Sterbetafel 2018 G von Klaus Heubeck nach der "Projected-Unit-Credit-Methode" ermittelt. Zukünftige Rentensteigerungen sind bei der Ermittlung der Verpflichtungen gegenüber Geschäftsführern nicht zu berücksichtigen; bzw. gegenüber Angestellten mit 1,75 % berücksichtigt. Der zugrunde gelegte Rechnungszins für die Abzinsung der Pensionsverpflichtungen beläuft sich zum 30.06.2024 auf 1,84 % (Vj. 1,80 %); es handelt sich um den durchschnittlichen Marktzinssatz gem. § 253 Abs. 2 HGB, der sich pauschal bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt. Die Ergebnisauswirkungen aus der Änderung des Abzinsungssatzes sind in den Zinsen und ähnlichen Aufwendungen enthalten. Die übrigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten. Die Bewertung erfolgt unter Beachtung des Vorsichtsprinzips in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre abgezinst. Ferner werden ggf. voraussichtliche künftige Preis- und Kostensteigerungen berücksichtigt. Verbindlichkeiten Die Bewertung der Verbindlichkeiten erfolgt zum Erfüllungsbetrag. Währungsumrechnung Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten mit einer Laufzeit bis zu einem Jahr werden am Abschlussstichtag grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag angesetzt. III. Angaben zur Bilanz Die Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023/2024 ist dem Anlagespiegel zu entnehmen. Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind in den sonstigen Vermögensgegenständen in Höhe von € 98.474,58 (Vj. € 122.918,04) enthalten. Bei der Kapitalrücklage handelt es sich um eine Kapitalrücklage nach § 272 Abs. 2 Nr. 4 HGB. Bei der Pensionsrückstellung beträgt der Unterschiedsbetrag nach § 253 Abs. 6 HGB aufgrund der Verwendung des 10-Jahres-Durchschnittssatzes von 1,84 % anstelle des 7-Jahres-Durchschnittssatzes von 1,86 % € ./. 2.248,00 (Vj. € 28.665,00). Es besteht eine Ausschüttungssperre für den Bilanzgewinn in Höhe von € 0,00 (Vj. € 28.665,00). Angaben zu den Verbindlichkeiten ergeben sich aus nachfolgenden Tabellen: 30.06.2024:
30.06.2023:
Für die Verbindlichkeiten in Höhe von T€ 5.554 (Vj. T€ 9.027) bestehen folgende Sicherheiten: Forderungsabtretungen und Abtretung des Auszahlungsanspruches gegen eine Kreditversicherung, Sicherungsübereignung des Warenlagers und Sicherungsübereignung des in 2019 angeschafften Staplers und der Showroomausstattung sowie der in 2024 angeschafften Heldcenter-Beleuchtung. Für Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von T€ 1.071 (Vj. T€ 802) bestehen grundsätzlich die branchenüblichen Eigentumsvorbehalte aus der Lieferung von Waren. Verbindlichkeiten mit T€ 120 (Vj. T€ 175) sind durch Rangrücktrittsvereinbarungen nachrangig. IV. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren erstellt. Im Rohergebnis (sonstige betriebliche Erträge) sind Erträge von außergewöhnlicher Größenordnung oder außergewöhnlicher Bedeutung aus einem Ertrag aus einer Entschädigung für die Aufgabe eines Vertriebsvertrages in Höhe von T€ 0 (Vj. T€ 517) enthalten. V. Sonstige Angaben Haftungsverhältnisse Es bestehen folgende Haftungsverhältnisse: Verbindlichkeiten aus Gewährleistungsverträgen Für Darlehen der Sparkasse mit € 1.093.127,00 (Vj. T€ 1.241), für Kredite der UniCredit Bank AG mit € 1.139.283,00 (Vj. T€ 1.297) und für Darlehen der Commerzbank AG mit € 778.127,80 (Vj. T€ 850) an die Held Grundbesitz GmbH & Co. KG haftet die Gesellschaft als Gesamtschuldner mit. Diese Verbindlichkeiten aus Gewährleistungsverträgen sind zugleich durch Sicherungsübereignung des Warenlagers (Bestellung von Sicherheiten für fremde Verbindlichkeiten) gesichert. Bestellung von Sicherheiten für fremde Verbindlichkeiten Das Warenlager der Gesellschaft dient auch als Sicherheit für Darlehen der Sparkasse mit € 94.706,04 (Vj. T€ 58) an die Held Grundbesitz GmbH & Co. KG. Eine Inanspruchnahme aus den Haftungsverhältnissen wird zum Bilanzstichtag aufgrund voraussichtlich ausreichender Eigenkapital- bzw. Vermögensausstattung der betreffenden Gesellschaft als nicht wahrscheinlich eingestuft. Nicht in der Bilanz enthaltene Geschäfte/Sonstige finanzielle Verpflichtungen Es bestehen Verpflichtungen aus Leasinggeschäften in Höhe von insgesamt T€ 606 (Vj. T€ 666). Davon sind im Folgejahr T€ 259 (Vj. T€ 266), in den darauf folgenden vier Jahren T€ 313 (Vj. T€ 364) und nach fünf Jahren T€ 34 (Vj. T€ 36) zu leisten. Zweck/Vorteil: Die Leasinggeschäfte tragen zur Bilanzneutralität und zur Schonung der Liquidität bei und ermöglichen es, das Sachanlagevermögen auf einem neuen Stand zu halten. Risiko: Bei Nichtnutzung der Leasingobjekte sind grundsätzlich die Leasingkosten bis zum Ende der Vertragslaufzeit zu entrichten. Die Gesellschaft hat sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Grundstückspachtverträgen gegenüber der Held Grundbesitz GmbH & Co. KG von jährlich T€ 122 (Vj. T€ 122) bis Juni 2029, von jährlich T€ 88 (Vj. T€ 88) bis April 2030, von jährlich T€ 156 (Vj. T€ 156) und von jährlich T€ 275 (Vj. T€ 275) mit unbestimmter Laufzeit sowie gegenüber Dritten von jährlich T€ 67 bis November 2028. Des Weiteren bestehen Mietverpflichtungen für bewegliche Vermögensgegenstände in Höhe von T€ 35 (Vj. T€ 43). Davon sind im Folgejahr T€ 22 (Vj. T€ 25) und in den darauf folgenden vier Jahren T€ 13 (Vj. T€ 18) zu leisten. Zahl der Beschäftigten
Geschäftsführer Herr Markus Held
ErgebnisverwendungsvorschlagDer Geschäftsführer schlägt der Gesellschafterversammlung vor, den Bilanzgewinn in Höhe von € 9.344.533,34 - davon Jahresüberschuss 2023/2024 € 582.140,14 - auf neue Rechnung vorzutragen. Unterzeichnung des Jahresabschlusses nach § 245 HGB
Burgberg, den 24. Februar 2025 gez. Markus Held, Geschäftsführer sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 08.04.2025 festgestellt. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Held GmbH, Burgberg Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Held GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 30. Juni 2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2023 bis zum 30. Juni 2024 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Held GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2023 bis zum 30. Juni 2024 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 30. Juni 2024 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2023 bis zum 30. Juni 2024 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und der Gesellschafterversammlung für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Die Gesellschafterversammlung ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Kempten (Allgäu), den 24. Februar 2025 ATG
gez. Slabon, Wirtschaftsprüfer gez. Lippert, vereidigter Buchprüfer |
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