Völker AktiengesellschaftLiquidiert

58454 Witten, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Bochum HRB 7962
Eingetragen
16.10.2001
Branche
Herstellung von Bestrahlungs- und Elektrotherapiegeräten und elektromedizinischen GerätenHerstellung von orthopädischen ErzeugnissenTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von pharmazeutischen Erzeugnissen, medizinischen Artikeln, Krankenhaus-, Dental- und Altenpflegebedarf
Gegenstand
Die Herstellung und der Vertrieb von Produkten aus dem Bereich Healthcare. Dies umfasst insbesondere innovative Medizinprodukte sowie Möbel aller Art. Darüber hinaus werden Dienstleistungen und Beratungstätigkeiten im Bereich der Krankenpflege, der Altenpflege sowie der häuslichen Pflege erbracht.

Historie

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Management

NameRolle
Karl Meinolf Köhn
seit 4.4.2008
Prokura
Helmut Rahlmann
seit 30.4.2007
Prokura
Prokura
Heinrich Völker
seit 2.6.2004
Vorstandsmitglied

Konzern- und Jahresabschlüsse

Völker Aktiengesellschaft

Witten

Jahresabschluss zum 31. Dezember 2010

Lagebericht 2010

1. Geschäftsgrundlage

Die Völker Aktiengesellschaft ist auf dem internationalen Health-Care-Markt tätig. Das Unternehmen entwickelt und produziert an zwei Standorten Medizinprodukte für die Bereiche Altenpflege, Klinik und häusliche Pflege. In Witten, Nordrhein-Westfalen, befinden sich die Hauptverwaltung sowie eine Fertigungsstätte für Pflege-, Klinik- und Komfortmöbel. Im Werk in Hainichen, Sachsen, wird ein Großteil der Klinikmöbel produziert. Die Hauptprodukte sind die elektrisch verstellbaren Betten, die hochwertig verarbeitet und funktional einsetzbar sind. Darüber hinaus werden zu dem jeweiligen Bettenprogramm passende Nachttische, Schränke, Kommoden, Server, Tische sowie vertikale Versorgungs- und Ablagesysteme, die sogenannten Völker Schienen, hergestellt. Zudem werden Handelswaren wie Matratzen, Stühle, Leuchten und verschiedene Zubehörartikel vertrieben, die auf die Völker-Produktlinien abgestimmt sind. Des Weiteren können die Kunden von der Völker AG entsprechende Ersatzteile sowie umfangreiche Service-Dienstleistungen in den Bereichen Schulung, Wartung und Reparatur erhalten. Darüber hinaus bietet die Völker AG seit dem zweiten Halbjahr 2010 mit dem Bereich Consulting ein Beratungsprogramm für Verbesserungsprozesse in der Pflege an. Mit diesem umfassenden Produkt- und Dienstleistungsprogramm, dem sogenannten Völker Care Concept, ist das Unternehmen gut für die Zukunft aufgestellt.

Das Völker Care Concept wird in Deutschland, Großbritannien und Spanien von eigenen Vertriebsmitarbeitern direkt an die Kunden vertrieben. Im übrigen Ausland erfolgt der Absatz über die Tochterunternehmen in Frankreich, Belgien und Österreich sowie über Partnerfirmen, die grundsätzlich die exklusiven Vertriebsrechte für Völker-Produkte in dem jeweiligen Gebiet haben. Völker-Produkte sind mittlerweile in über 60 Ländern der Welt anzutreffen, wobei regelmäßige Vertriebsaktivitäten in etwa 30 Ländern erfolgen.

2. Das Geschäftsjahr 2010

2.1 Die Rahmenbedingungen

Im Jahr 2010 konnte in allen Bereichen der Völker AG ein Umsatzwachstum erzielt werden. Die Inlandsumsätze verbesserten sich sowohl im Bereich der Altenpflege als auch im Klinikbereich. Ebenso konnte im Exportbereich ein Umsatzwachstum erzielt werden. Die bereits vor Jahren eingeleiteten Maßnahmen der Kostenreduzierung konnten weiterhin konsequent umgesetzt werden, so dass, wie in den Vorjahren, ein positives Ergebnis erreicht werden konnte. Aufgrund von Änderungen im Sortiment-Mix ist die Materialaufwands-Quote allerdings leicht angestiegen. Als technologischer Marktführer auf dem Weltmarkt hat die Völker AG den Bereich Forschung und Entwicklung, insbesondere im Bereich Elektronik-Entwicklung, weiter verstärkt und ausgebaut.

Die Rahmenbedingungen stellten sich in Deutschland im Jahr 2010 in den Bereichen Altenpflege (APF) und Klinik (KPF) wie folgt dar:

Im Bereich der institutionellen Altenpflege war auf dem inländischen Markt wieder ein leichter Absatzzuwachs zu verzeichnen. Trotz des seit einigen Jahren anhaltenden Trends, dass bei den Alten- und Pflegeheimen die Beschaffung von billigen Produkten favorisiert wird, konnten die qualitativ hochwertigen Völker-Produkte wieder verstärkt abgesetzt werden. Häufig werden jedoch immer noch in den Häusern die langfristigen Folgekosten bei der Investitionsentscheidung nicht berücksichtigt, so dass hochwertigere Produkte schwieriger abzusetzen sind. Aufgrund der demografischen Entwicklung wird die Anzahl pflegebedürftiger Menschen zukünftig jedoch stetig steigen und damit zu einem wachsenden Bedarf an hochwertigen, funktionalen Pflegebetten führen.

Im Klinikbereich war auf dem inländischen Markt ebenfalls ein Wachstum zu verzeichnen. Die Völker AG konnte auf dem hart umkämpften KPF-Markt ihre Marktanteile steigern. Die erreichte Umsatzsteigerung ist auch darauf zurückzuführen, dass die Entscheider in diesem Markt häufig die langfristigen Folgekosten einer Investition bei der Entscheidung berücksichtigen. Das Klinikgeschäft in Deutschland wird voraussichtlich auch in den kommenden Jahren weiterhin für Wachstum bei der Völker AG sorgen, da der Ersatzbeschaffungsbedarf in diesem Markt außerordentlich hoch ist.

2.2 Vertrieb und Marketing 2010

Im Inlands-Vertriebsbereich blieb die Anzahl der Außendienst-Mitarbeiter konstant. Der Servicebereich wurde auch im Jahr 2010 personell verstärkt, so dass die Völker AG den Altenpflege- und Klinik-Kunden ein immer umfangreicheres Dienstleistungsprogramm anbieten kann. Darüber hinaus wurde im Jahr 2010 der Bereich Consulting aufgebaut. Hierbei bietet die Völker AG den APF-Kunden ein Beratungsangebot für Verbesserungsprozesse in der Pflege an.

Das Völker Care Concept wurde vom Marketingbereich weiterentwickelt. Das Völker Care Concept beinhaltet die vielfältigen Völker-Produkte und Völker-Dienstleistungen und bietet den Kunden eine umfassende Unterstützung bei der Lösung der kundenspezifischen Probleme:

2.3 Die Ertragslage

Die Umsatzerlöse der Völker AG stiegen im Jahr 2010 um Euro 5,7 Mio. oder 8 % auf Euro 77 Mio. an. Der Umsatzzuwachs lag sowohl im Inlands- als auch im Exportgeschäft bei 8 %. Die beiden Hauptabsatzmärkte im europäischen Ausland waren Frankreich und die Niederlande, wobei die übrigen westeuropäischen Länder ebenfalls zum Kernabsatzmarkt zählen. Darüber hinaus konnten auch wiederum nennenswerte Aufträge aus China, Saudi-Arabien und USA gewonnen werden.

Die sonstigen betrieblichen Erträge erhöhten sich im Jahr 2010 insbesondere aufgrund der Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen von TEUR 826 auf TEUR 2.394.

Die Materialeinsatzquote erhöhte sich aufgrund der Änderung des Modell-Mixes sowie aufgrund von Materialpreiserhöhungen von 57,5 % auf 59,4 %.

Die Personalkosten stiegen im Berichtsjahr um knapp Euro 1,2 Mio. oder 7 % an. Die Kostenerhöhung wurde durch die Einstellung zusätzlicher Mitarbeiter verursacht sowie durch die Tariferhöhung.

Die Abschreibungen erhöhten sich aufgrund des hohen Investitionsvolumens der Vorjahre um 40 %.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen reduzierten sich insgesamt um 8 %, da es im Vergleich zum Vorjahr weniger Zuführungen zu Rückstellungen gab.

Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit war wiederum positiv. Der Jahresüberschuss nach Steuern betrug im Geschäftsjahr TEUR 2.313 (Vorjahr: TEUR 1.760) und lag damit 31 % über dem Vorjahresergebnis.

2.4 Die Vermögens- und Finanzlage

Die Bilanzsumme stieg gegenüber dem Vorjahr von Euro 25 Mio. auf Euro 26 Mio. an. Das Eigenkapital konnte auf Euro 9 Mio. erhöht werden, so dass die Eigenkapitalquote nunmehr bei knapp 36 % liegt.

Das Anlagevermögen verringerte sich um fast 10 %, da die getätigten Investitionen geringer waren als die Abschreibungen. Das Umlaufvermögen stieg um 15 % an, da die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen angestiegen sind. Dieser Anstieg der Forderungen resultiert u. a. aus dem Umsatzwachstum im Exportgeschäft. Die Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen stiegen dabei deutlich an, da insbesondere die französische Tochtergesellschaft zum Jahresende überproportional hohe Umsätze realisieren konnte.

Der deutliche Anstieg der liquiden Mittel wurde durch hohe Zahlungseingänge zum Jahresende verursacht.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind ebenfalls (52 %) angestiegen. Die langfristigen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten (-34 %) konnten dagegen deutlich abgebaut werden.

Zum 31.12.2010 waren die Vorauszahlungen von Kunden mit mehr als Euro 1 Mio. ebenfalls überdurchschnittlich hoch.

2.5 Investitionen

Im Jahr 2010 belief sich die Investitionssumme auf Euro 1 Mio., wobei hauptsächlich Investitionen in den Bereichen Werkzeuge und Fahrzeuge erfolgten. Die Werkzeuge werden für die Fertigung von neuen Produkten benötigt.

2.6 Sozialbericht

Im Jahresdurchschnitt waren 230 Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen in Witten und 76 Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen im Werk Hainichen beschäftigt. Davon befanden sich 6 Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen in einer kaufmännischen und 14 Mitarbeiter in einer gewerblichen Ausbildung.

Im Jahr 2010 gab es Betriebsratswahlen in Witten und erstmals in Hainichen. Somit wurde erstmals ein Gesamtbetriebsrat bei der Völker AG gebildet.

3. Voraussichtliche Entwicklung. Chancen und Risiken.

3.1 Die internen Voraussetzungen

In der Produktentwicklung ist die Völker AG seit Jahren führend im Weltmarkt. Eine Vielzahl von Innovationen im Bereich des Pflege- und Klinikbettenmarktes, die mittlerweile zum Standard auf den Märkten geworden sind, stammt aus dem Hause Völker.

Sowohl Völker-Pflegemöbel als auch Völker-Klinikmöbel zeichnen sich durch ein hervorragendes Kosten-/Nutzenverhältnis sowie durch ein attraktives Design für den Kunden aus. Das gesamte Völker-Sortiment wird stetig weiter entwickelt und verbessert. Dafür investiert die Völker AG stets erhebliche Beträge in den Bereich Entwicklung.

Im Jahr 2010 wurden wiederum einige wesentliche Produktweiterentwicklungen vorgestellt. Die Völker-Klinikbetten werden ab 2011 mit einem leicht zu reinigenden Untergestell ausgestattet. Somit leistet die Völker AG einen wesentlichen Beitrag, um die Kliniken beim Thema Hygiene zu unterstützen. Das Liegesystem MiS-Aktiv wurde erheblich verbessert. Dieses neue Liegesystem, das keine störenden Nebenwirkungen hat, wurde auf der Medica 2010 vorgestellt. Das Vis-a-Vis-Bett, das die Mobilisierung und Aktivierung der Bewohner bzw. Patienten außerordentlich erleichtert, wird den Pflegekräften durch Völker-Anwendungsberater vorgestellt. Dabei wird der vielfältige Nutzen dieses Bettes anschaulich vorgeführt.

Die Produktionsabläufe in den Werken Witten und Hainichen befinden sich auf einem hohen Niveau. Im Fokus der stetigen Prozess-Optimierung stehen ebenfalls die Abläufe im Bereich Logistik. Die Kaizen-Abteilung der Völker AG wird durch die externe Beratung seitens der Fa. Porsche-Consulting unterstützt.

Völker besitzt in Deutschland einen hohen Bekanntheitsgrad sowohl im Pflege- als auch im Krankenhausmarkt und etabliert sich zur globalen Marke, mit hohen Qualitätsmerkmalen und höchsten Benefits für die Anwender. Völker bietet mit dem Völker Care Concept den Kunden eine umfassende Unterstützung bei der Lösung der kundenspezifischen Probleme.

3.2 Die Entwicklung in 2011

Der Inlandsmarkt ist aufgrund der vorhandenen Überkapazitäten weiterhin hart umkämpft. Die Völker AG wird die Vertriebs- und Marketingaktivitäten weiter forcieren. Ebenso weitet die Völker AG ihre Exportaktivitäten stetig aus.

Die Entwicklung der aktuellen Nachfrage wird weitgehend von den Rahmenbedingungen der Gesundheits- und Sozialpolitik in Deutschland geprägt. In den für Völker relevanten Märkten Frankreich, Niederlande, USA, Österreich, Großbritannien und Italien ist mit keinen wesentlichen Änderungen der Rahmenbedingungen zu rechnen. Das Währungsrisiko im Dollargeschäft ist für 2011 als begrenzt zu betrachten. Die bestehenden Tochtergesellschaften in Frankreich, Belgien und Österreich werden im Jahr 2011 jeweils Umsatzzuwächse erreichen. In Frankreich werden im Jahr 2011 erste Erfolge durch den Aufbau eines separaten KPF-Vertriebes sichtbar werden. In Belgien werden ebenfalls die Vertriebsaktivitäten im Klinikgeschäft verstärkt. Im Jahr 2011 erfolgt der Aufbau von neuen Tochtergesellschaft in Spanien und Großbritannien.

Im Jahr 2011 erwartet die Völker AG im Inlandsgeschäft sowohl bei den Pflegemöbeln als auch bei den Klinikmöbeln ein leichtes Umsatzwachstum. Im Exportgeschäft wird ebenfalls ein leichtes Umsatzwachstum erwartet, da die Entwicklung insbesondere in Frankreich und im Raum Asien / Pazifik weiterhin positiv ist. Der Gesamtumsatz des Jahres 2011 wird somit voraussichtlich über dem Niveau des Geschäftsjahres 2010 liegen.

Das Ergebnis der ersten Monate des Jahres 2011 zeigt, dass auch in diesem Jahr ein positives Ergebnis erzielt werden kann. Allerdings wird es notwendig sein, insbesondere in den Bereichen Materialkosten und Sonstige betriebliche Aufwendungen Anstrengungen zu unternehmen, um in diesen Bereichen Kosteneinsparungen zu erzielen. Gemäß der strategischen Planung werden sich Umsatz und Ergebnis auch im Jahr 2012 weiter positiv entwickeln.

Bestandsgefährdende Risiken werden nicht gesehen.

4. Erklärung des Vorstandes zum Abhängigkeitsbericht

Zusammenfassend können wir zu allen Rechtsgeschäften der Völker AG mit dem beherrschenden Unternehmen oder mit den übrigen, mit dem herrschenden Unternehmen verbundenen Unternehmen feststellen, dass nach den Umständen, die dem Vorstand in dem Zeitpunkt bekannt waren, zu dem die Rechtsgeschäfte vorgenommen wurden, die Völker AG bei jedem Rechtsgeschäft eine angemessene Gegenleistung erhalten hat.

Maßnahmen im Sinne des § 312 AktG waren nicht zu treffen.

5. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Abschluss des Geschäftsjahres

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Abschluss des Geschäftsjahres sind nicht eingetreten.

6. Forschung und Entwicklung

Das Bettenprogramm wird weiterentwickelt und stetig mit Produkt-Verbesserungen versehen. Das Bett wird weitere Funktionen übernehmen und zunehmend "intelligenter" werden. Diese Weiterentwicklungen sind erst durch den Einsatz der Völker-Antriebstechnik möglich geworden.

 

Witten, 31. März 2011

Heinrich Völker, Vorstandsvorsitzender

AKTIVA

31.12.2010 Vorjahr
A. Anlagevermögen
1. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 294.883,71 291.076,14
294.883,71 291.076,14
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 2.692.962,27 2.848.469,63
2. Technische Anlagen und Maschinen 1.035.815,99 1.450.431,25
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.705.396,95 3.942.428,30
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 244.367,00 346.522,78
7.678.542,21 8.587.851,96
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 128.414,00 93.414,00
2. Genossenschaftsanteile 600,00 600,00
129.014,00 94.014,00
8.102.439,92 8.972.942,10
B. Umlaufvermögen
1. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 3.883.866,56 3.529.641,74
2. Unfertige Erzeugnisse 246.043,17 318.086,60
3. Fertige Erzeugnisse und Waren 439.565,06 1.075.978,91
4.569.474,79 4.923.707,25
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 6.184.714,27 5.446.345,87
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 4.661.172,86 3.308.343,64
3. Sonstige Vermögensgegenstände 466.622,99 542.549,90
11.312.510,12 9.297.239,41
2.259.701,34 1.503.808,66
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten
18.141.686,25 15.724.755,32
102.700,15
C. Rechnungsabgrenzungsposten 114.136,36
26.358.262,53 24.800.397,57

PASSIVA

31.12.2010 Vorjahr
A. Eigenkapital
1. Gezeichnetes Kapital 1.500.000,00 1.500.000,00
II. Gewinnrücklagen
Gesetzliche Rücklage 150.000,00 150.000,00
III. Bilanzgewinn 7.802.776,53 5.989.709,49
9.452.776,53 7.639.709,49
B. Rückstellungen
1. Rückstellungen für Pensionen 1.102.557,00 1.132.407,00
2. Steuerrückstellungen 317.789,46 0,00
3. Sonstige Rückstellungen 5.750.361,32 7.447.725,61
7.170.707,78 8.580.132,61
C. Verbindlichkelten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 3.835.758,75 5.176.784,36
2. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 1.306.499,95 0,00
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 3.778.289,32 2.478.672,60
4. Sonstige Verbindlichkeiten 814.230,20 925.098,51
davon aus Steuern: € 207.793,95 (183.174,43)
9.734.778,22 8.580.555,47
26.358.262,53 24.800.397 57

Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01. Januar bis 31. Dezember 2010

2010 Vorjahr
1. Umsatzerlöse 77.296.815,41 71.610.512,48
2. Erhöhung/Verminderung (-) des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen -776.114,68 905.408,35
3. Sonstige betriebliche Erträge 2.393.627,21 825.972,86
78.914.327,94 73.341.893,69
4. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Wagen 44.358.584,53 40.799.315,07
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 1.100.541,14 873.141,66
5. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 14.367.348,56 13.439.487,44
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und Unterstützung 2.712.459,59 2.521.416,72
davon für Altersversorgung: 0,00 (24.160,00)
6. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 2.181.846,10 1.557.537,10
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen 10.732.689,75 11.613.080,59
75.453.469,67 70.803.978,58
8. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 70.383,59 99.701,67
davon aus verbundenen Unternehmen: € 45.079,18 (46.878,88)
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 229.684,16 250.998,52
-159.300,57 -151.296,85
10. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 3.301.557,70 2.386.618,26
11. Außerordentliche Aufwendungen 22.834,00 0,00
12. Außerordentliches Ergebnis -22.834,00 0,00
13. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 928.073,95 591.666,38
14. Sonstige Steuern 37.582,71 965.656,66 35.034,42
15. Jahresüberschuss 2.313.067,04 1.759.917,46
16. Gewinnvortrag 5.489.709,49 4.229.792,03
17. Bilanzgewinn 7.802.776,53 5.989.709,49

ANHANG für das Geschäftsjahr 2010

I.

Allgemeine Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

II.

Erläuterungen der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung

1.

Bilanz

2.

Gewinn- und Verlustrechnung

III.
1.

Anteilsbesitz der Völker AG

2.

Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen

3.

Honorare des Abschlussprüfers

4.

Mitarbeiter

IV.

Ergänzende Angaben

1.

Mitglieder des Vorstandes

2.

Mitglieder des Aufsichtsrates

Die Völker AG, Witten ist ein 99,33%iges Tochterunternehmen der Völker Holding GmbH & Co. KG, Witten.

I. Allgemeine Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses der Völker AG für das Geschäftsjahr 2010 sind die Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) für Kapitalgesellschaften über die Gliederung und den Ausweis der Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung angewendet worden.

Die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung entspricht den Vorschriften des § 275 Abs. 2 HGB und daher dem Gesamtkostenverfahren.

Die Vermögens- und Schuldposten sind unter Beachtung der Vorschriften des HGB für Kapitalgesellschaften und der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung bewertet.

Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten bilanziert und entsprechend der voraussichtlichen Nutzungsdauer abgeschrieben.

Die Gegenstände des Sachanlagevermögens wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bewertet und - soweit abnutzbar - planmäßig abgeschrieben.

Bei der Bemessung der Abschreibungen wurde auf die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer abgestellt. Dabei werden die Abschreibungen in Anlehnung an die amtliche AfA-Tabelle für die allgemein verwendbaren Anlagegüter vorgenommen. Es kamen grundsätzlich die lineare und die degressive Methode zur Anwendung. Die Anschaffungs- oder Herstellungskosten abnutzbarer beweglicher Wirtschaftsgüter, deren Wert für das einzelne Wirtschaftsgut € 150,- nicht übersteigt, wurden in voller Höhe als Betriebsausgaben abgesetzt.

Für Wirtschaftsgüter mit einem Anschaffungswert über Euro 150,- und bis Euro 1.000,- wurde ein Sammelposten gebildet. Dieser Sammelposten wird über 5 Jahre gewinnmindernd aufgelöst.

Das Finanzanlagevermögen wurde zu Anschaffungskosten bewertet.

Die Wertansätze für die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und Waren entsprechen den Anschaffungskosten unter Berücksichtigung des Niederstwertprinzips.

Die fertigen und unfertigen Erzeugnisse sind zu Herstellungskosten unter Berücksichtigung des Niederstwertprinzips bewertet, die neben den Einzelkosten auch angemessene Teile der Material- und Fertigungsgemeinkosten umfassen. Zinsen für Fremdkapital werden in die Herstellungskosten des Anlage- und Vorratsvermögens nicht einbezogen. Für Bestandsrisiken, die sich aus einer geminderten Verwendbarkeit ergeben, wurden angemessene Wertabschläge von den Anschaffungs- und Herstellungskosten vorgenommen.

Die Bewertung der Forderungen und der sonstigen Vermögensgegenstände erfolgte grundsätzlich in Höhe des Nennwertes. Im Hinblick auf das latente Kreditrisiko wurde eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 1 % auf die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gebildet. Die Einzelwertberichtigungen wurden unter Zugrundelegung der Bonität und der Sicherheiten je nach Lage des Einzelfalls gebildet.

Die flüssigen Mittel wurden zu Nennwerten am Bilanzstichtag bilanziert.

Die Pensionsrückstellung wurde zum 01.01.2010 nach den Vorschriften des BilMoG neu bewertet. Da der Pensionsberechtigte um Kapitalabfindung seiner Pensionszusage gebeten hat, wurde der kapitalisierte Rentenbarwert der Pensionszusage ermittelt und im März 2011 ausgezahlt.

Bei der Bildung der sonstigen Rückstellungen ist erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten angemessen Rechnung getragen worden. Sie sind in der Höhe bemessen, die nach vernünftiger kaufmännischer Bewertung notwendig ist.

Verbindlichkeiten sind mit dem Rückzahlungsbetrag angesetzt.

II. Erläuterungen der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung

1. Bilanz

Zur Entwicklung des Anlagevermögens im Berichtsjahr wird auf den Brutto-Anlagenspiegel verwiesen.

Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr vom 01. Januar bis 31. Dezember 2010

Stand am 01.0.12010 Zugänge Investition- zuschuss Umbuchung Abgänge Stand am 31.12.2010
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 789.728,17 181.653,00 0,00 0,00 239.993,33 731.387,84
789.728,17 181.653,00 0,00 0,00 239.993,33 731.387,84
II. Sachanlagevermögen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 4.940.302,49 0,00 -14.906,51 0,00 0,00 4.925.395,98
2. Technische Anlagen und Maschinen 4.389.373,58 11.935,00 -80.938,52 16.795,00 2.215.823,55 2.121.341,51
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 12.660.665,31 1.088.169,87 -121.454,92 298.055,78 2.605.453,10 11.319.982,94
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 346.522,78 212.695,00 0,00 -314.850,78 0,00 244.367,00
III. Finanzanlagen 22.336.864,16 1.312.799,87 -217.299,95 0,00 4.821.276,85 18.611.087,43
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 93.414,00 35.000,00 0,00 0,00 0,00 128.414,00
2. Genossenschaftsanteile 600,00 0,00 0,00 0,00 0,00 600,00
94.014,00 35.000,00 0,00 0,00 0,00 129.014,00
23.220.606,33 1.529.452,87 -217.299,95 0,00 5.061.269,98 19.471.489,27
Stand am 01.01.2010 Zugänge Abgänge Stand am 31.12.2010
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 498.652,03 177.794,43 239.942,33 436.504,13
498.652,03 177,79443 239.942,33 436.504,13
II. Sachanlagevermögen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 2.091.832,86 140.600,85 0,00 2.232.433,71
2. Technische Anlagen und Maschinen 2.938.942,33 362.314,74 2.215.731,55 1.085.525,52
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 8.718.237,01 1.501.136,08 2.604.787,10 7.614.585,99
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
III. Finanzanlagen 13.749.012,20 2.004.051,67 4.820.518,85 10.932.545,22
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
2. Genossenschaftsanteile 0,00 0,00 0,00 0,00
0,00 0,00 0,00 0,00
14.247.664,23 2.181.846,10 5.060.460,98 11.369.049,35
Stand am 31.12.2010 Stand am 31.12.2009
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 294.883,71 291.076,14
294.883,71 291.076,14
II. Sachanlagevermögen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 2.692.982,27 2.848.469,63
2. Technische Anlagen und Maschinen 1.035.815,99 1.450.431,25
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.705.396,95 3.942.428,30
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 244.367,00 346.522,78
III. Finanzanlagen 7.678.542,21 8.587.851,96
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 128.414,00 93.414,00
2. Genossenschaftsanteile 600,00 600,00
129.014,00 94.014,00
8.102.439,92 8.972.942,10

Sämtliche Forderungen haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

An Mitglieder des Vorstands wurde Vorschüsse in Höhe von TEUR 165 gewährt, die mit 5 % verzinst werden.

Von den sonstigen Vermögensgegenständen haben Euro 102.097,20 eine Restlaufzeit von über einem Jahr.

Der Aktive Rechnungsabgrenzungsposten beinhaltet ein Disagio in Höhe von Euro 14.590,00.

Eigenkapital

Das Grundkapital der Völker AG beläuft sich zum 31.12.2010 auf Euro 1.500.000,00. Das Grundkapital ist in 1.500.000 auf den Namen lautende nennbetragslose Stammaktien eingeteilt.

Der Jahresüberschuss des Jahres 2010 belief sich auf Euro 2.313.067,04.

Die sonstigen Rückstellungen in Höhe von Euro 5.750.361,32 (31.12.2009: TEUR 7.448) enthalten im Wesentlichen Rückstellungen für Garantien, Urlaubsverpflichtungen und Prozessrisiken.

Verbindlichkeitenspiegel

vom Gesamtbetrag mit einer Restlaufzeit
Einzelposten Gesamtbetrag bis zu 1 Jahr 1 - 5 Jahre mehr als 5 Jahre gesicherte Beträge
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 3.835.758,75 1.107.422,15 2.392.166,29 336.170,31 3.824.812,68 *
Erhaltene Anzahlungen 1.306.499,95 1.306.499,95 0,00 0,00 0,00
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 3.778.289,32 3.778.289,32 0,00 0,00 3.778.289,32 **
Sonstige Verbindlichkeiten 814.230,20 814.230,20 0,00 0,00 0,00
9.734.778,22 7.006.441,62 2.392.166,29 336.170,31 7.603.102,00

* durch Grundschuldeintragung 1.861.740,00
durch Raumsicherungsübertragung 1.963.072,68
** branchenübliche Eigentumsvorbehalte

2. Gewinn- und Verlustrechnung

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren zugrunde gelegt.

Die Umsatzerlöse in Höhe von TEUR 77.297 verteilen sich geografisch wie folgt:

Inland 43,942
EU 21,202
Sonstiges Ausland 12,153
GESAMT 77,297

Im Jahr 2010 fielen Steuern vom Einkommen und Ertrag in Höhe von Euro 928.073,95 an.

III. Sonstige Angaben

1. Anteilsbesitz der Völker AG

Kapitalanteil 31.12.2010 Eigenkapital 31.12.2010 Jahresergebnis 2010
in % EUR EUR
Ausland
1. Völker S.A.R.L., Bischheim, Frankreich 100,0 43.859 -126.671
2. Völker BVBA, Tienen, Belgien 99,0 -184.517 -73.565
3. Völker Austria GmbH, Leobersdorf, Österreich 100,0 31.748 -3.252
-108.910 -203.488

Das Geschäftsjahr der ausländischen Gesellschaften ist jeweils das Kalenderjahr.

2. Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen

Haftungsverhältnisse

Für sämtliche bei der Völker Holding GmbH & Co. KG zum Bilanzstichtag ausgewiesene Darlehensverbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von Euro 4.102.309,23, die bei ihr in voller Höhe durch Grundschulden gesichert sind, bestehen verschiedene Schuldübernahmeerklärungen der Völker AG gegenüber den bei der Völker Holding GmbH & Co. KG kreditgewährenden Banken in gleicher Höhe. Diese Schuldübernahmeerklärungen dienen der zusätzlichen Absicherung der entsprechenden Kreditinstitute.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Sonstige finanzielle Verpflichtungen resultieren aus einem bis zum Jahr 2012 laufenden Pachtvertrag für die Produktions- und Büroräume in Witten, in Höhe von Euro 846.555,72 p.a. Die Pacht erhöht sich dabei jährlich um 1 %.

Für weitere Pachtverträge bestehen Verpflichtungen in Höhe von TEUR 72 p.a.

Es bestehen Leasingverpflichtungen in Höhe von TEUR 371.

Ein Bestellobligo für Investitionstätigkeiten bestand zum 31.12.2010 nicht. Das Bestellobligo aufgrund der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit bewegt sich im üblichen Rahmen.

Gegenüber den ausländischen Tochtergesellschaften hat die Völker AG eine Fortführungserklärung abgegeben. Die Erklärung ist für die Völker BVBA, Tienen, Belgien aufgrund der derzeitigen bilanziellen Überschuldung erforderlich.

3. Honorare des Abschlussprüfers

Das Honorar des Abschlussprüfers beträgt 35.000,00 €.

4. Mitarbeiter

Die Gesellschaft beschäftigte im Jahresdurchschnitt 286 Mitarbeiter. Im kaufmännischen Bereich waren 106 Mitarbeiter und im gewerblichen Bereich waren 180 Mitarbeiter tätig.

IV. Ergänzende Angaben

1. Mitglieder des Vorstandes

Herr Heinrich Völker, Witten, war im Jahr 2010 weiterhin Vorstandsvorsitzender. Auf die Angabe der Gesamtbezüge der Vorstandsmitglieder wird unter Hinweis auf die Regelung des § 286 (Abs. 4) HGB verzichtet.

2. Mitglieder des Aufsichtsrates

Der Aufsichtsrat setzt sich wie im Vorjahr aus den folgenden drei Mitgliedern, der Kaufmännischen Angestellten Frau Gertrud Völker (Aufsichtsratsvorsitzende), Witten, dem an der Universität Witten/Herdecke und am IUU, Witten, tätigen Herrn Prof. Dr. Gerd Walger (Stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender), Wuppertal, und dem Sparkassenbetriebswirt Herrn Gerold Herrmann, zusammen.

Die Bezüge des Aufsichtsrates betrugen im Geschäftsjahr 2010 insgesamt Euro 12.000,-.

 

Witten, 31.03.2011

Heinrich Völker, Vorstandsvorsitzender

Bestätiqungsvermerk

Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Völker Aktiengesellschaft, Witten, für das Geschäftsjahr vom 01. Januar bis 31. Dezember 2010 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichtes. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen der Satzung und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft.

Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung zutreffend dar.

 

Dortmund, den 26. April 201

MOORE STEPHENS
AUDITTEAM AG
WIRTSCHAFTSPRÜFUNGSGESELLSCHAFT

Weber, Wirtschaftsprüfer

Bei Veröffentlichungen oder Weitergabe des Jahresabschlusses in einer von der bestätigten Fassung abweichenden Form (einschließlich der Übersetzung in andere Sprachen) bedarf es zuvor unserer erneuten Stellungnahme, sofern hierbei unser Bestätigungsvermerk zitiert oder auf unsere Prüfung hingewiesen wird; wir weisen insbesondere auf § 328 HGB hin.

Bericht des Aufsichtsrates zur Völker Aktiengesellschaft

Der Aufsichtsrat wurde im Geschäftsjahr 2010 vom Vorstand in regelmäßigen Sitzungen über die wesentlichen geschäftlichen Ereignisse, Entwicklungen und Vorhaben der Gesellschaft umfassend und zeitnah unterrichtet.

Auf der Grundlage der Berichte und mündlichen Auskünfte des Vorstandes hat der Aufsichtsrat die ihm nach Gesetz und Satzung obliegenden Aufgaben wahrgenommen und die Geschäftsführung überwacht und beratend begleitet. Alle Maßnahmen, welche die Zustimmung des Aufsichtsrates erforderten, wurden eingehend beraten und mit dem Vorstand besprochen.

Der Aufsichtsrat hielt ständig Verbindung mit dem Vorstand.

Der vom Vorstand aufgestellte Jahresabschluss und der Lagebericht der Völker Aktiengesellschaft zum 31. Dezember 2010 sind von der MOORE STEPHENS AuditTeam Aktiengesellschaft Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Dortmund, geprüft worden. Der Jahresabschlussprüfer hat dem Jahresabschluss und dem Lagebericht einen uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt.

Der Aufsichtsrat hat von dem Prüfungsergebnis Kenntnis genommen und erhebt nach dem abschließenden Ergebnis seiner eigenen Prüfung keine Einwendungen. Der Aufsichtsrat stimmt dem Vorschlag des Vorstandes für die Verwendung des Jahresergebnisses zu.

In der Sitzung am 07. Juni 2011 hat der Aufsichtsrat den Jahresabschluss gebilligt, der damit festgestellt ist.

 

Witten, 07. Juni 2011

Gertrud Völker, Aufsichtsratsvorsitzende

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