Stammdaten

Register
Amtsgericht Dortmund HRB 2240
Vorher
Hugo Miebach Beteiligungsgesellschaft mit beschränkter Haftung
Eingetragen
27.11.1946
Branche
Herstellung von handgeführten Werkzeugen mit MotorantriebHerstellung von PrüfmaschinenHerstellung von elektrischem Installationsmaterial
Gegenstand
Der Erwerb und die Fortführung des bisher unter der Firma Elektromotorenwerk "Glück-Auf" Dortmund, Hugo Miebach in Dortmund geführten Betriebes und demgemäß die Herstellung und der Vertrieb von elektrischen Maschinen und Apparaten, die Ausführung und Stark- und Schwachstrom-Anlagen sowie der Vertrieb von elektrischen Artikeln aller Art.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Geschäftsführer
Johann Dr. Ante
seit 5.3.2021
Geschäftsführer
Andrey Dr. Fedoseev
seit 14.1.2019
Prokura
Michael Rüther
seit 19.12.2011
Prokura
Torsten Warckentin
seit 19.12.2011
Prokura
Christoph Engelke
seit 30.10.2003
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

15.00% identifiziert85.00% ungelöst

Identifizierte Personen (2)

Ungelöste Beteiligungen (2)

NameAnteil
80.00%
Erbengemeinschaft nach Horst-August Klönne
5.00%

Gesellschafter
Beta

4 Gesellschafter

GmbH-Struktur

3 von 4 angezeigt

Name
Ort
Betrag
Anteil
Elektromotorenwerk „Glück-Auf“ Dortmund, Hugo Miebach eGbR
Germany
3200000
80.00%
H******** M******
400000
10.00%
Erbengemeinschaft nach Horst-August Klönne
Germany
200000
5.00%

Beteiligungen
Beta

NameAnteil
No data available

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Hugo Miebach GmbH

Dortmund

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht

Inhaltsverzeichnis

I. Grundlagen des Unternehmens

1. Geschäftsmodell des Unternehmens

2. Forschung und Entwicklung

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen

2. Geschäftsverlauf

3. Lage

a. Ertragslage

b. Finanzlage

c. Vermögenslage

4. Finanzielle Leistungsindikatoren

III. Spartenberichte

1. Abteilung Schweißmaschinen

a. Allgemeine Angaben

b. Prognosebericht c. Risikobericht

d. Chancenbericht

2. Abteilung Reparatur elektrischer Maschinen

a. Allgemeine Angaben

b. Prognosebericht

c. Risikobericht

d. Chancenbericht

IV. Gesamtaussage

I. Grundlagen des Unternehmens

1. Geschäftsmodell des Unternehmens

Die Hugo Miebach GmbH ist ein Unternehmen der Metallindustrie. Sie baut zum einen Schweißmaschinen (Abteilung WS) und verfügt zum anderen über eine Reparaturabteilung (Abteilung R), die die Reparatur elektrischer Motoren und Transformatoren ausführt.

2. Forschung und Entwicklung

In der Abteilung WS werden Forschung und Entwicklung betrieben. Sie betrifft sowohl die Verbesserung der bisher produzierten Maschinen als auch die Weiterentwicklung der Schweißtechnik, um den steigenden Anforderungen gerecht zu werden. Hierbei wird eine enge Zusammenarbeit mit Kunden, wissenschaftlichen Instituten und Unterlieferanten gepflegt.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen

Der Internationale Währungsfonds (IWF) geht für das Jahr 2023 von einem Zuwachs der globalen Wirtschaftsleistung von 3,0 % aus, was einem Rückgang gegenüber dem Vorjahr entspricht. Nach Einschätzung des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz überwiegen in der Gesamtschau der weltwirtschaftlichen Entwicklung weiterhin die Risiken die Chancen. Verlangsamung der Weltkonjunktur resultiert nach Auffassung führender deutscher Wirtschaftsinstitute im Wesentlichen aus einer schwachen Industrieproduktion und den in den meisten Weltregionen stark gestiegenen Zinsen, welche vor allem die Wohnungsbauinvestitionen hemmen. Als weiterer dämpfender Faktor wird die verhaltene Entwicklung in China, die wesentlich aus der Verschuldung im dortigen Immobiliensektor resultiert, ausgemacht. Darüber hinaus hätten die nach der Pandemie eingetretene Verschiebung der Nachfrage in Richtung des Dienstleistungssektors sowie die erhöhte Unsicherheit über die künftige geoökonomische Lage zu einer Investitionszurückhaltung geführt.

Der Schweißmaschinenbereich fertigt Maschinen zum Schweißen von Bändern in der Stahlindustrie. Der Markt der Schweißmaschinen für die Bandverbindungstechnik ist sehr spezialisiert. In weitgehend gesättigten Märkten, wie Europa, werden überwiegend Ersatzinvestitionen getätigt. In aufstrebenden Märkten, wie einigen asiatischen Staaten, werden überwiegend Schweißmaschinen für neue Linien nachgefragt. Sowohl bei der Modernisierung als auch beim Neubau von Linien spielt die Schweißmaschine eine wichtige Rolle.

Der Bereich Reparatur elektrischer Maschinen ist lokal geprägt. Durch den weiteren Abbau der Schwerindustrie in der Region hat sich hier eine Verschiebung des Kundenkreises zu Gunsten von Energieversorgungsunternehmen ergeben.

2. Geschäftsverlauf

Wir können auf ein positives Geschäftsjahr zurückblicken, auch wenn unser Auftragseingang im Vergleich zum Vorjahr nicht gesteigert werden konnte.

Das Geschäftsergebnis hat sich um TEUR 931 auf TEUR 4.564 verbessert.

3. Lage

a. Ertragslage

Nachfolgende Tabelle stellt die Betriebsleistung 2023 der des Jahres 2022 gegenüber:

2023
TEUR
Vorjahr
TEUR
Umsatzerlöse 63.297 71.836
Bestandsveränderung -190 -6.875
andere aktivierte Eigenleistungen 0 8
sonstige betriebliche Erträge 696 900
63.803 65.869

Dies entspricht einer Abnahme von TEUR 2.066 (3,1 %).

Das Rohergebnis beläuft sich für das laufende Jahr auf TEUR 42.939. Gegenüber dem Vorjahr gab es auch hier eine Abnahme von TEUR 1.871, was 4,2 % entspricht.

Der Materialeinsatz im Verhältnis zum Rohergebnis liegt bei 48,6 % (Vorjahr: 47,0 %).

b. Finanzlage

Unsere Finanzlage ist stabil. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen.

Die vorhandenen liquiden Mittel reichen aus, um Verbindlichkeiten kurzfristig bedienen zu können.

Der Bestand der unfertigen Erzeugnisse, bewertet zu Herstellungskosten, ist zu 40,6 % (Vorjahr: 44,4 %) mit erhaltenen Anzahlungen finanziert. Wie in Vorjahren wurden keine Kredite aufgenommen.

c. Vermögenslage

Die Vermögenslage unserer Gesellschaft hat sich gegenüber dem Vorjahr verbessert. Die Struktur unseres kurz- und langfristig gebundenen Vermögens sowie unserer Rückstellungen und Verbindlichkeiten halten wir aufgrund unserer Erfahrungen im Finanzierungsbereich für stabil.

4. Finanzielle Leistungsindikatoren

Das Eigenkapital der Hugo Miebach GmbH beträgt zum 31.12.2023 TEUR 53.356 was, bezogen auf die Bilanzsumme, 73,5 % entspricht. Wir schätzen diese Ausstattung als überdurchschnittlich in Deutschland ein. Gegenüber 2022 hat sich das Eigenkapital um TEUR 4.564 erhöht.

Der gesamte Personalbestand betrug im Geschäftsjahr 2023 durchschnittlich 329 Beschäftigte (im Vorjahr: 326), davon 13 Auszubildende (im Vorjahr: 20).

2023
TEUR
Vorjahr
TEUR
Löhne und Gehälter 22.956 23.224
soziale Abgaben 4.541 4.307
27.497 27.531

Die Personalaufwendungen sind im Vergleich zum Vorjahr annähernd unverändert.

Der durchschnittliche Personalaufwand (Personalaufwand im Verhältnis zu den durchschnittlich beschäftigten Mitarbeitern inklusive Auszubildende) betrug in 2023 TEUR 83,6 (in 2022 TEUR 84,5).

III. Spartenbericht

1. Abteilung Schweißmaschinen

a. Allgemeine Angaben

In der WS-Abteilung werden Schweißmaschinen für die Bandverbindung hergestellt. Durch das Aneinanderschweißen von Coils werden kontinuierliche Prozesse in der Stahlindustrie möglich. Neben dem Bau von Schweißmaschinen führt dieser Bereich auch Reparaturen und Umbauten an Bestandsanlagen durch.

Die Betriebsleistung 2023 hat gegenüber der des Jahres 2022 abgenommen.

Die Ertragslage der Abteilung ist noch nicht zufriedenstellend. Aufgrund der weltweiten Überkapazitäten auf dem Stahlmarkt sind die Investitionen in Anlagengüter rückläufig. Die Großaufträge wurden zu den vorkalkulierten Kosten abgearbeitet. In 2023 war die Abteilung ausgelastet.

Der Personalbestand betrug am 31.12.2023 238 Beschäftigte (im Vorjahr: 241), davon vier Auszubildende (im Vorjahr: acht).

b. Prognosebericht

Im Jahr 2023 und zu Beginn des Jahres 2024 hatten wir einen gegenüber dem Vorjahr deutlich rückläufigen Auftragseingang zu verzeichnen, der direkte Folge der oben beschriebenen Investitionszurückhaltung auf Kundenseite ist. Bei einem wieder ansteigenden Auftragseingang im Verlaufe des zweiten Halbjahres 2024 gehen wir von einem ausgeglichenen Ergebnis für 2024 aus.

Das Hauptabsatzgebiet für den Bereich Schweißmaschinen war außerhalb Europas. Asien stellt den Schwerpunkt des Auftragseingangs. Die derzeitig in Bearbeitung befindlichen Anfragen lassen darauf schließen, dass neben Asien Europa weiterhin ein Absatzmarkt von Bedeutung sein wird.

c. Risikobericht

Aufträge werden vor Annahme auf ihr Risikopotential untersucht. Hierbei wird unterschieden zwischen technischen, kaufmännischen und Finanzierungs-Risiken. Technische Risiken sind nicht zu erwarten, da es sich bei den vorhandenen Aufträgen um Maschinen handelt, die bereits gefertigt wurden und bei verschiedenen Kunden weltweit im Einsatz sind. Neuentwicklungen werden erst nach Prüfung im eigenen Prüffeld an den Kunden ausgeliefert.

Kaufmännische Risiken - im Sinne von Kostenkontrolle - sind nicht zu erwarten, da die Maschinentypen bereits gefertigt wurden und somit Nachkalkulationen vorliegen. Ferner werden während der Produktion der Maschinen die Baufortschritte hinsichtlich des Auslieferungstermins kontinuierlich überprüft. Der Baufortschritt wird mit den aufgelaufenen Kosten und den vorkalkulierten Kosten abgeglichen.

Zur Finanzierung der Aufträge wird die Palette der im internationalen Maschinenbau üblichen Zahlungsbedingungen genutzt, sie reicht von Projektfinanzierungen über pro rata Zahlungen nach Baufortschritt bis zu Zahlungsbedingungen mit einer Anzahlung (gegen Aval) und einer Schlussrate bei Lieferung. Je nach Kunde sind unterschiedliche Zahlungsbedingungen durchsetzbar. Zur Verbesserung der Zahlungsbedingungen sind unter Umständen auch Preiszugeständnisse notwendig.

Falls die eigene Liquidität und die Finanzierungsinstrumente nicht ausreichend sind, um die Aufträge vorzufinanzieren, sind neben Avallinien auch Kontokorrentlinien notwendig. Risiken für den Bereich Schweißmaschinen könnten darin liegen, dass die weltweite Stahlnachfrage zurückgeht und somit die Stahlindustrie ihre Investitionen einschränkt.

Der russische Angriffskrieg auf die Ukraine hat unser Russland- und Ukrainegeschäft völlig zum Erliegen gebracht und reduziert die möglichen Nachfrager für unsere Schweißmaschinen deutlich.

Die Schwerpunkte der Investitionstätigkeit werden in absehbarer Zeit nicht auf Neuinvestitionen ausgerichtet sein.

d. Chancenbericht

Chancen sehen wir weiterhin in den Märkten China, Indien und Nordamerika sowie in Europa im Ersatz von Bestandsanlagen. Erweiterungen im Bereich des Service werden über die Einbindung von Langzeit-Datenanalysen an Kundenmaschinen und Entwicklungen im Zusammenhang mit vernetzten Maschinen und Anlagenteilen gesehen.

Chancen sehen wir außerdem in der systematischen Ausweitung unseres Ersatzteilwesens auch aufgrund von Analysen vorliegender und fortlaufend zu beschaffender Kundendaten.

2. Abteilung Reparatur elektrischer Maschinen

a. Allgemeine Angaben

In der R-Abteilung werden Transformatoren und Motoren repariert.

Die Betriebsleistung des Jahres 2023 konnte gegenüber der des Jahres 2022 gesteigert werden.

Der Personalbestand betrug am 31.12.2023 69 Beschäftigte (im Vorjahr: 64), davon acht Auszubildende (im Vorjahr: sieben).

Die Abteilung arbeitet ausschließlich auftragsbezogen. Da es sich um einen Reparaturbetrieb handelt sind Vorhersagen über die Auslastung äußerst unsicher.

b. Prognosebericht

Es wird mit einem positiven Ergebnis in 2024 gerechnet.

Der Einfluss des russischen Angriffskrieges auf die Ukraine ist zurzeit für diesen Bereich von untergeordneter Bedeutung.

c. Risikobericht

Ein weiterer Rückgang der Schwerindustrie in der Region Nordrhein-Westfalen birgt das Risiko, dass weitere Auftraggeber verschwinden. Die Auswirkungen des russischen Angriffskrieges auf die Ukraine lassen sich zurzeit von uns nicht abschätzen.

d. Chancenbericht

Chancen werden in der Ausweitung der Aktivitäten bei den Energieversorgern gesehen.

IV. Gesamtaussage

Die Liquidität der Hugo Miebach GmbH ist gesichert. Das Zahlungsverhalten der Kunden ist vertragskonform. Es gibt keine Anhaltspunkte, dass sich dies ändert. Die Gesellschaft verfügt über ausreichend Eigenkapital. Es stehen Bankenlinien zur Verfügung, um die derzeitigen und erwarteten Aufträge zu finanzieren.

 

Dortmund, den 31. März 2024

gez. Wolfgang Matthias

gez. Dr. Johann Ante

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 2.283.670,73 1.983.443,11
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 21.270,63 40.806,63
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutz- und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 21.270,63 40.806,63
II. Sachanlagen 2.185.706,32 1.865.942,70
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 517.222,63 537.786,63
2. technische Anlagen und Maschinen 33.489,91 45.195,91
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.634.993,78 1.242.263,82
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 40.696,34
III. Finanzanlagen 76.693,78 76.693,78
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 76.693,78 76.693,78
B. Umlaufvermögen 70.208.666,92 68.007.078,54
I. Vorräte 16.069.519,40 15.266.243,72
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 1.292.892,32 1.252.251,80
2. unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 24.711.139,00 24.901.328,00
3. geleistete Anzahlungen 95.726,24 174.008,95
4. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 10.030.238,16 11.061.345,03
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 19.332.607,82 21.763.424,12
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 17.362.440,64 20.885.202,53
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 1.296.459,07 686.184,66
3. sonstige Vermögensgegenstände 673.708,11 192.036,93
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 34.806.539,70 30.977.410,70
C. Rechnungsabgrenzungsposten 84.362,85 44.703,85
Bilanzsumme, Summe Aktiva 72.576.700,50 70.035.225,50

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 53.356.096,75 48.792.383,67
I. gezeichnetes Kapital 2.045.167,53 2.045.167,53
II. Kapitalrücklage 4.519.184,18 4.519.184,18
III. Gewinnvortrag 42.228.031,96 38.595.300,52
IV. Jahresüberschuss 4.563.713,08 3.632.731,44
B. Rückstellungen 10.645.098,60 12.714.313,19
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 5.586.575,00 5.596.704,00
2. Steuerrückstellungen 0,00 1.232.330,32
3. sonstige Rückstellungen 5.058.523,60 5.885.278,87
C. Verbindlichkeiten 8.575.505,15 8.528.528,64
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 4.170.624,79 4.084.317,24
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 0,00 3.153,26
3. sonstige Verbindlichkeiten 4.404.880,36 4.441.058,14
davon aus Steuern 519.626,97 577.419,75
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit 2.676.708,50 2.664.097,78
Bilanzsumme, Summe Passiva 72.576.700,50 70.035.225,50

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Umsatzerlöse 63.297.193,21 71.835.950,21
2. Verminderung des Bestandes an fertigen und unfertigen Erzeugnissen -190.189,00 -6.875.204,00
3. andere aktivierte Eigenleistungen 0,00 7.990,39
4. sonstige betriebliche Erträge 695.862,43 899.996,98
5. Materialaufwand 20.864.296,46 21.059.235,73
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 16.056.174,10 17.496.656,39
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 4.808.122,36 3.562.579,34
6. Personalaufwand 27.496.724,20 27.531.396,68
a) Löhne und Gehälter 22.956.301,64 23.223.666,10
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 4.540.422,56 4.307.730,58
davon für Altersversorgung 436.460,12 387.663,74
7. Abschreibungen 610.644,76 673.001,47
a) Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 610.644,76 673.001,47
8. sonstige betriebliche Aufwendungen 9.622.185,49 11.740.243,27
9. Erträge aus Beteiligungen 1.030.951,69 649.010,72
davon aus verbundenen Unternehmen 1.030.951,69 649.010,72
10. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 244.017,47 22.868,11
davon aus verbundenen Unternehmen 13.824,00 4.761,00
11. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 181.875,83 111.861,08
12. Steuern vom Einkommen und Ertrag 1.588.734,31 1.654.702,44
13. Ergebnis nach Steuern 4.713.374,75 3.770.171,74
14. sonstige Steuern 149.661,67 137.440,30
Jahresüberschuss 4.563.713,08 3.632.731,44

Anhang

I. Allgemeine Angaben

II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

1. Anlagevermögen

2. Umlaufvermögen

3. Eigenkapital

4. Rückstellungen

5. Verbindlichkeiten

III. Angaben zur Bilanz

1. Anlagevermögen

2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen

3. Eigenkapital

4. Rückstellungen

5. Verbindlichkeiten

IV. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

V. Sonstige Angaben

1. Organe

2. Mitarbeiterzahl

3. Zukünftige finanzielle Verpflichtungen

4. Honorar der Abschlussprüfer

5. latente Steuern

6. Nachtragsbericht

7. Ergebnisverwendungsvorschlag

I. Allgemeine Angaben

Die Hugo Miebach GmbH mit Sitz in Dortmund, eingetragen im Registergericht Dortmund (HR B 2240), ist als große Gesellschaft gemäß § 267 Abs. 3 und 4 HGB gesetzlich verpflichtet, einen Jahresabschluss und einen Lagebericht aufzustellen und diese prüfen zu lassen.

II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für große Gesellschaften aufgestellt.

Die Bilanz wurde nach dem Gliederungsschema des § 266 Abs. 2 und 3 HGB und die Gewinn- und Verlustrechnung nach der Gliederung gemäß § 275 Abs. 2 HGB (Gesamtkostenverfahren) erstellt.

1. Anlagevermögen

Die Bewertung der Anlagegegenstände erfolgt mit ihren Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um die planmäßigen Abschreibungen, die auf die betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern verteilt werden. Die einzelnen Abschreibungen können nachstehendem Tableau entnommen werden:

Anlagegut Nutzungsdauer
in Jahren
Art der Abschreibung %
Software 5 - 8 linear 20 - 12
Mietereinbauten 50 linear 2
technische Anlagen (neuwertig) 5 - 10 linear 20 - 10
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3 - 17 linear/degressiv 33 - 6

Geringwertige Anlagegüter (Anschaffungskosten bis EUR 800,00) werden sofort abgeschrieben.

Die Finanzanlagen sind zu den Anschaffungskosten bewertet worden. Bei zwingenden Umständen wird eine Abschreibung auf den niedrigeren beizulegenden Wert vorgenommen.

Finanzanlagen, die dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen sind und ausschließlich der Erfüllung von Altersversorgungsverpflichtungen oder vergleichbaren langfristig fälligen Verbindlichkeiten dienen, werden zum beizulegenden Zeitwert bewertet und mit den Rückstellungen für Altersteilzeit saldiert. Ein gegebenenfalls daraus verbleibender aktiver Saldo wird in der Bilanz gesondert als "Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung" ausgewiesen.

Die Gesellschaft ist an den folgenden Gesellschaften beteiligt:

Kapital
%
nominales EK
EUR
Jahresergebnis 2023
EUR
Miebach Elektrotechnik GmbH & Co. KG, Magdeburg 100 51.129,19 1.030.951,69
Miebach Elektrotechnik GmbH, Dortmund 100 25.564,59 291,77

2. Umlaufvermögen

Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe erfolgte mit ihren Anschaffungskosten. Dem Niederstwertprinzip wurde mit pauschalen Wertabschlägen Rechnung getragen. Das Befestigungs- und Gemeinkostenmaterial ist mit einem Festwert angesetzt, der jeweils alle drei Jahre ermittelt wird.

Die unfertigen Erzeugnisse sind mit ihren Mindestherstellungskosten angesetzt worden. Ferner wurde der zum Bilanzstichtag beizulegende Wert für die verlustfreie Bewertung retrograd ermittelt. Liegt dieser unter den Herstellungskosten, so wird der retrograd ermittelte Wert angesetzt. Zeigen sich bei der retrograden Wertermittlung drohende Verluste aus schwebenden Absatzgeschäften, so werden darüber hinaus Drohverlustrückstellungen gebildet.

Die geleisteten und erhaltenen Anzahlungen werden mit dem Nominalwert bewertet.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind unter Berücksichtigung von Wertberichtigungen mit dem beizulegenden Wert bilanziert. Die Pauschalwertberichtigung auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen liegt, wie im Vorjahr, bei 1 %.

Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten werden mit dem Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag umgerechnet.

Die Bewertung der liquiden Mittel und der Guthaben bei Kreditinstituten erfolgte zum Nennwert.

3. Eigenkapital

Das gezeichnete Kapital ist zum Nennbetrag ausgewiesen.

4. Rückstellungen

Die Rückstellung für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurde nach dem (Anwartschafts-)Barwert-Verfahren berechnet. Es wurden folgende Annahmen für die Berechnung berücksichtigt:

• durchschnittlicher Marktzins (10-Jahresdurchschnitt) in Höhe von 1,82 % für eine Laufzeit von 15 Jahren, der von der Deutschen Bundesbank bekannt gemacht wurde

• Rentensteigerungen in Höhe von 1 % nach den Erfahrungswerten aus der Vergangenheit

• Sterbetafeln nach Dr. Klaus Heubeck "Richttafeln 2018 G"

Der Zuführungsbetrag aus der Umbewertung nach BilMoG wird gem. Art. 67 Abs. 1 EGHGB bis zum 31.12.2024 mit jährlich mindestens 1/15 zugeführt. Die Unterdeckung der Pensionsrückstellung zum 31.12.2023 beträgt EUR 44.401,00. Der Ausweis der Erträge bzw. Aufwendungen aus der Auf- und Abzinsung der Pensionsrückstellungen erfolgte nach der Bruttomethode.

Durch Anpassung des durchschnittlichen Marktzinses der vergangenen 10 Jahre im Vergleich zu dem der vergangenen 7 Jahre ergibt sich ein Unterschiedsbetrag in Höhe von EUR 46.138,00, für den eine Ausschüttungssperre nach § 253 Abs. 6 HGB gilt.

Die sonstigen Rückstellungen erfassen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten und sind mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Bei langfristigen Rückstellungen erfolgte die Bewertung unter Einbeziehung des Abzinsungssatzes der Deutschen Bundesbank. Der Ausweis der Erträge bzw. Aufwendungen aus der Auf- und Abzinsung der sonstigen Rückstellungen erfolgt nach der Bruttomethode.

5. Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten wurden zu Erfüllungsbeträgen angesetzt.

III. Angaben zur Bilanz

1. Anlagevermögen

Die Entwicklung des Anlagevermögens kann dem nachfolgenden Anlagespiegel entnommen werden:

ENTWICKLUNG DES ANLAGEVERMÖGENS

Anschaffungs- und Herstellungskosten
ANLAGEVERMÖGEN Vortrag zum 01.01.2023
EUR
Zugang
EUR
Umbuchung
EUR
Abgang
EUR
Stand am 31.12.2023
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 197.791,19 0,00 0,00 0,00 197.791,19
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 197.791,19 0,00 0,00 0,00 197.791,19
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.371.697,77 0,00 0,00 0,00 1.371.697,77
2. technische Anlagen und Maschinen 4.213.725,67 0,00 0,00 0,00 4.213.725,67
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 7.885.672,76 932.623,42 40.696,34 248.118,68 8.610.873,84
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 40.696,34 0,00 -40.696,34 0,00 0,00
Summe Sachanlagen 13.511.792,54 932.623,42 0,00 248.118,68 14.196.297,28
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 76.693,78 0,00 0,00 0,00 76.693,78
Summe Finanzanlagen 76.693,78 0,00 0,00 0,00 76.693,78
Gesamtsumme 13.786.277,51 932.623,42 0,00 248.118,68 14.470.782,25
Kumulierte Abschreibungen
ANLAGEVERMÖGEN Vortrag zum 01.01.2023
EUR
Zugang
EUR
Umbuchung
EUR
Abgang
EUR
Stand am 31.12.2023
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 156.984,56 19.536,00 0,00 0,00 176.520,56
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 156.984,56 19.536,00 0,00 0,00 176.520,56
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 833.911,14 20.564,00 0,00 0,00 854.475,14
2. technische Anlagen und Maschinen 4.168.529,76 11.706,00 0,00 0,00 4.180.235,76
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 6.643.408,94 558.838,76 0,00 226.367,64 6.975.880,06
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Sachanlagen 11.645.849,84 591.108,76 0,00 226.367,64 12.010.590,96
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Finanzanlagen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Gesamtsumme 11.802.834,40 610.644,76 0,00 226.367,64 12.187.111,52
Buchwerte
ANLAGEVERMÖGEN Stand am 31.12.2023
EUR
Stand am 31.12.2022
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 21.270,63 40.806,63
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 21.270,63 40.806,63
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 517.222,63 537.786,63
2. technische Anlagen und Maschinen 33.489,91 45.195,91
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.634.993,78 1.242.263,82
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 40.696,34
Summe Sachanlagen 2.185.706,32 1.865.942,70
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 76.693,78 76.693,78
Summe Finanzanlagen 76.693,78 76.693,78
Gesamtsumme 2.283.670,73 1.983.443,11

2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen beinhalten eine Forderung in Höhe von EUR 11.001,65 (Vorjahr: Verbindlichkeit EUR 3.153,26) gegen die Elektromotorenwerke "Glückauf" Hugo Miebach GbR, die gleichzeitig eine Forderung gegen Gesellschafter darstellt.

3. Eigenkapital

Das gezeichnete Kapital wurde bisher nicht auf Euro umgestellt, die Eintragung im Handelsregister beträgt unverändert DM 4.000.000,00. Der Bilanzansatz erfolgte gemäß Art. 42 Abs. 3 EGHGB.

Bei der Kapitalrücklage handelt es sich in voller Höhe um andere Zuzahlungen der Gesellschafter in das Eigenkapital.

4. Rückstellungen

ln den sonstigen Rückstellungen sind folgende wesentliche Positionen enthalten:

31.12.2023
TEUR
Garantie 2.128
Tantieme/ Gehälter 1.003
Urlaub 896
ungewisse Verbindlichkeiten 229
Jubiläum 226
Berufsgenossenschaft 225

Gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB ist die Rückstellung für Altersteilzeit saldiert mit dem Betrag aus dem Aktivwert der Rückdeckungsversicherung ausgewiesen.

Zum 31. Dezember 2023 ergeben sich folgende Werte:

Anschaffungskosten der Rückdeckungsversicherungen 430.236,02 EUR
beizulegender Zeitwert der Rückdeckungsversicherung 415.247,97 EUR
Erfüllungsbetrag der verrechneten Rückstellungen für Altersteilzeit 559.400,00 EUR
Im Zinsaufwand sind folgende Zinssaldierungen enthalten: EUR
Zinsaufwand aus der Rückdeckungsversicherung zur ATZ -1.668,14
Zinsertrag aus der Abzinsung der Altersteilzeit-Rückstellung 5.000,00
3.331,86

5. Verbindlichkeiten

Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten sind aus nachstehendem Verbindlichkeitenspiegel ersichtlich:

Gesamt
EUR
Restlaufzeit bis zu einem Jahr
EUR
Restlaufzeit von über einem Jahr
EUR
davon Restlaufzeit über fünf Jahre
EUR
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen 31.12.2023 4.170.624,79 4.170.624,79 0,00 0,00
und Leistungen Vorjahr 4.084.317,24 4.084.317,24 0,00 0,00
2. Verbindlichkeiten gegenüber 31.12.2023 0,00 0,00 0,00 0,00
verbundenen Unternehmen Vorjahr 3.153,26 3.153,26 0,00 0,00
3 sonstige Verbindlichkeiten 31.12.2023 4.404.880,36 1.986.502,74 2.418.377,62 1.479.825,66
Vorjahr 4.441.058,14 2.124.529,17 2.316.528,97 1.032.030,45
Gesamt 31.12.2023 8.575.505,15 6.157.127,53 2.418.377,62 1.479.825,66
Vorjahr 8.528.528,64 6.211.999,67 2.316.528,97 1.032.030,45

Bezüglich der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen die geschäftsüblichen Eigentumsvorbehalte.

IV. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Umsatzerlöse entfallen zu rund 74 % auf die WS-Abteilung (Schweißmaschinen) und zu rund 26 % auf die R-Abteilung (Reparaturen) sowie sonstige Erlöse.

In Deutschland wurden circa 28 % getätigt, in der EU rund 5 % und im übrigen Ausland 67 %.

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind TEUR 367 aus der Auflösung von Rückstellungen enthalten. Diese resultieren im Wesentlichen aus der Reduzierung der Rückstellung für Drohverluste (TEUR 62) sowie der Rückstellung für ungewisse Verbindlichkeiten (TEUR 266).

Aus der Währungsumrechnung sind TEUR 26 (Vorjahr: TEUR 109) in den sonstigen betrieblichen Erträgen und TEUR 42 (Vorjahr: TEUR 34) in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten.

Aufwendungen nach Artikel 67 Abs. 1 EGHGB in Höhe von TEUR 44 (Vorjahr: TEUR 44) sind ebenfalls in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten.

Aus der Auf- bzw. Abzinsung von Rückstellungen sind TEUR 16 (Vorjahr: TEUR 7) in den sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträgen und TEUR 98 (Vorjahr: TEUR 105) in den Zinsen und ähnlichen Aufwendungen enthalten.

V. Sonstige Angaben

1. Organe

Geschäftsführer zum 31. Dezember 2023 waren Dipl.-Vw. Wolfgang Matthias sowie Dr. Johann Ante. Bezüglich der Angabe zu den Gesamtbezügen der Geschäftsführung wird auf § 286 Abs. 4 HGB verwiesen.

2. Mitarbeiterzahl

Die durchschnittliche Mitarbeiterstruktur für das gesamte Unternehmen (Abteilungen WS und R sowie Verwaltung) war folgende:

2023
Anzahl
Vorjahr
Anzahl
Lohnempfänger 176 166
Gehaltsempfänger 140 142
316 308

3. Zukünftige finanzielle Verpflichtungen

Leasingverträge
TEUR
Mietverträge
TEUR
übrige Verträge
TEUR
2024 32 480 * 6
2025 32 480 * 2
2026 25 0 0
2027 bis 2029 insgesamt 15 0 0
Gesamt 104 960 8

* davon gegenüber verbundenen Unternehmen 480 TEUR

4. Honorar der Abschlussprüfer

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten das als Aufwand erfasste Honorar des Abschlussprüfers für Abschlussprüferleistungen gemäß § 285 Nr. 17a HGB in Höhe von TEUR 41. Weitere Leistungen wurden vom Abschlussprüfer nicht erbracht.

Das Vorjahreshonorar war um 3 TEUR überdotiert.

5. latente Steuern

Die Berechnung der latenten Steuern beruht auf temporären Differenzen zwischen den handels- und steuerrechtlichen Wertansätzen, die sich in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen (§ 274 Abs. 1 Satz 3 HGB). Der für die Berechnung der latenten Steuern zugrunde gelegte Ertragsteuersatz beträgt 32,8%. Hierbei wurde ein Gewerbesteuerhebesatz von 485% berücksichtigt.

Aktivische Steuerlatenzen: Wertansatz Handelsrecht
EUR
Steuerrecht
EUR
Differenz
EUR
unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 24.711.139,00 25.962.022,00 1.250.883,00
Forderungen gegen verbundene Unternehmen 1.285.457,42 2.142.739,51 857.282,09
Rückdeckungsversicherung 0,00 415.247,97 415.247,97
Pensionsrückstellungen 5.586.575,00 3.643.729,00 1.942.846,00
(Abzinsung und Trendannahme)
sonstige Rückstellungen 5.058.523,60 4.729.406,86 329.116,74
(unterschiedliche Bewertungen; Ansatzverbote)
Summe: 4.795.375,80
Aktive latente Steuern zum 31.12.2023: 1.572.883,26

Es wird von dem Wahlrecht gem. § 274 Abs. 1 HGB Gebrauch gemacht, die aktiven latenten Steuern nicht zu aktivieren.

6. Nachtragsbericht

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Bilanzstichtag haben sich nicht ergeben.

7. Ergebnisverwendungsvorschlag

Die Geschäftsführung schlägt vor, das Ergebnis auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Dortmund, den 31.03.2024

gez. Wolfgang Matthias

gez. Dr. Johann Ante

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 19.08.2024 festgestellt.

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Hugo Miebach GmbH

Prüfungsurteile

Ich habe den Jahresabschluss der Hugo Miebach GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus habe ich den Lagebericht der Hugo Miebach GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erkläre ich, dass meine Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Ich habe meine Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Meine Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" meines Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Ich bin von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und habe meine sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Ich bin der Auffassung, dass die von mir erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Meine Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung übe ich pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahre eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifiziere und beurteile ich die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, plane und führe Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlange Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinne ich ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteile ich die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehe ich Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls ich zu dem Schluss komme, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, bin ích verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, mein jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Ich ziehe meine Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum meines Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteile ich die Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteile ich den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

• führe ich Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehe ich dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteile die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen gebe ich nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Ich erörtere mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die ich während meiner Prüfung feststelle.

 

Dortmund, 11. Juli 2024

Rüdiger Schulte, Wirtschaftsprüfer

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