Steinkohlenbergbau
Hugo Miebach GmbH
Dortmunder Feld 51, 44147 Dortmund, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Oliver Dr. Napierala seit 9.2.2026 | Geschäftsführer |
Johann Dr. Ante seit 5.3.2021 | Geschäftsführer |
Andrey Dr. Fedoseev seit 14.1.2019 | Prokura |
Michael Rüther seit 19.12.2011 | Prokura |
Torsten Warckentin seit 19.12.2011 | Prokura |
Christoph Engelke seit 30.10.2003 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich BerechtigteBeta
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Identifizierte Personen (2)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 10.00% | |
| 5.00% |
Ungelöste Beteiligungen (2)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 80.00% | |
Erbengemeinschaft nach Horst-August Klönne | 5.00% |
GesellschafterBeta
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
4 Gesellschafter
GmbH-Struktur
3 von 4 angezeigt
BeteiligungenBeta
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Hugo Miebach GmbHDortmundJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LageberichtInhaltsverzeichnis I. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell des Unternehmens 2. Forschung und Entwicklung II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen 2. Geschäftsverlauf 3. Lage a. Ertragslage b. Finanzlage c. Vermögenslage 4. Finanzielle Leistungsindikatoren III. Spartenberichte 1. Abteilung Schweißmaschinen a. Allgemeine Angaben b. Prognosebericht c. Risikobericht d. Chancenbericht 2. Abteilung Reparatur elektrischer Maschinen a. Allgemeine Angaben b. Prognosebericht c. Risikobericht d. Chancenbericht IV. Gesamtaussage I. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell des Unternehmens Die Hugo Miebach GmbH ist ein Unternehmen der Metallindustrie. Sie baut zum einen Schweißmaschinen (Abteilung WS) und verfügt zum anderen über eine Reparaturabteilung (Abteilung R), die die Reparatur elektrischer Motoren und Transformatoren ausführt. 2. Forschung und Entwicklung In der Abteilung WS werden Forschung und Entwicklung betrieben. Sie betrifft sowohl die Verbesserung der bisher produzierten Maschinen als auch die Weiterentwicklung der Schweißtechnik, um den steigenden Anforderungen gerecht zu werden. Hierbei wird eine enge Zusammenarbeit mit Kunden, wissenschaftlichen Instituten und Unterlieferanten gepflegt. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen Der Internationale Währungsfonds (IWF) geht für das Jahr 2023 von einem Zuwachs der globalen Wirtschaftsleistung von 3,0 % aus, was einem Rückgang gegenüber dem Vorjahr entspricht. Nach Einschätzung des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz überwiegen in der Gesamtschau der weltwirtschaftlichen Entwicklung weiterhin die Risiken die Chancen. Verlangsamung der Weltkonjunktur resultiert nach Auffassung führender deutscher Wirtschaftsinstitute im Wesentlichen aus einer schwachen Industrieproduktion und den in den meisten Weltregionen stark gestiegenen Zinsen, welche vor allem die Wohnungsbauinvestitionen hemmen. Als weiterer dämpfender Faktor wird die verhaltene Entwicklung in China, die wesentlich aus der Verschuldung im dortigen Immobiliensektor resultiert, ausgemacht. Darüber hinaus hätten die nach der Pandemie eingetretene Verschiebung der Nachfrage in Richtung des Dienstleistungssektors sowie die erhöhte Unsicherheit über die künftige geoökonomische Lage zu einer Investitionszurückhaltung geführt. Der Schweißmaschinenbereich fertigt Maschinen zum Schweißen von Bändern in der Stahlindustrie. Der Markt der Schweißmaschinen für die Bandverbindungstechnik ist sehr spezialisiert. In weitgehend gesättigten Märkten, wie Europa, werden überwiegend Ersatzinvestitionen getätigt. In aufstrebenden Märkten, wie einigen asiatischen Staaten, werden überwiegend Schweißmaschinen für neue Linien nachgefragt. Sowohl bei der Modernisierung als auch beim Neubau von Linien spielt die Schweißmaschine eine wichtige Rolle. Der Bereich Reparatur elektrischer Maschinen ist lokal geprägt. Durch den weiteren Abbau der Schwerindustrie in der Region hat sich hier eine Verschiebung des Kundenkreises zu Gunsten von Energieversorgungsunternehmen ergeben. 2. Geschäftsverlauf Wir können auf ein positives Geschäftsjahr zurückblicken, auch wenn unser Auftragseingang im Vergleich zum Vorjahr nicht gesteigert werden konnte. Das Geschäftsergebnis hat sich um TEUR 931 auf TEUR 4.564 verbessert. 3. Lage a. Ertragslage Nachfolgende Tabelle stellt die Betriebsleistung 2023 der des Jahres 2022 gegenüber:
Dies entspricht einer Abnahme von TEUR 2.066 (3,1 %). Das Rohergebnis beläuft sich für das laufende Jahr auf TEUR 42.939. Gegenüber dem Vorjahr gab es auch hier eine Abnahme von TEUR 1.871, was 4,2 % entspricht. Der Materialeinsatz im Verhältnis zum Rohergebnis liegt bei 48,6 % (Vorjahr: 47,0 %). b. Finanzlage Unsere Finanzlage ist stabil. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Die vorhandenen liquiden Mittel reichen aus, um Verbindlichkeiten kurzfristig bedienen zu können. Der Bestand der unfertigen Erzeugnisse, bewertet zu Herstellungskosten, ist zu 40,6 % (Vorjahr: 44,4 %) mit erhaltenen Anzahlungen finanziert. Wie in Vorjahren wurden keine Kredite aufgenommen. c. Vermögenslage Die Vermögenslage unserer Gesellschaft hat sich gegenüber dem Vorjahr verbessert. Die Struktur unseres kurz- und langfristig gebundenen Vermögens sowie unserer Rückstellungen und Verbindlichkeiten halten wir aufgrund unserer Erfahrungen im Finanzierungsbereich für stabil. 4. Finanzielle Leistungsindikatoren Das Eigenkapital der Hugo Miebach GmbH beträgt zum 31.12.2023 TEUR 53.356 was, bezogen auf die Bilanzsumme, 73,5 % entspricht. Wir schätzen diese Ausstattung als überdurchschnittlich in Deutschland ein. Gegenüber 2022 hat sich das Eigenkapital um TEUR 4.564 erhöht. Der gesamte Personalbestand betrug im Geschäftsjahr 2023 durchschnittlich 329 Beschäftigte (im Vorjahr: 326), davon 13 Auszubildende (im Vorjahr: 20).
Die Personalaufwendungen sind im Vergleich zum Vorjahr annähernd unverändert. Der durchschnittliche Personalaufwand (Personalaufwand im Verhältnis zu den durchschnittlich beschäftigten Mitarbeitern inklusive Auszubildende) betrug in 2023 TEUR 83,6 (in 2022 TEUR 84,5). III. Spartenbericht 1. Abteilung Schweißmaschinen a. Allgemeine Angaben In der WS-Abteilung werden Schweißmaschinen für die Bandverbindung hergestellt. Durch das Aneinanderschweißen von Coils werden kontinuierliche Prozesse in der Stahlindustrie möglich. Neben dem Bau von Schweißmaschinen führt dieser Bereich auch Reparaturen und Umbauten an Bestandsanlagen durch. Die Betriebsleistung 2023 hat gegenüber der des Jahres 2022 abgenommen. Die Ertragslage der Abteilung ist noch nicht zufriedenstellend. Aufgrund der weltweiten Überkapazitäten auf dem Stahlmarkt sind die Investitionen in Anlagengüter rückläufig. Die Großaufträge wurden zu den vorkalkulierten Kosten abgearbeitet. In 2023 war die Abteilung ausgelastet. Der Personalbestand betrug am 31.12.2023 238 Beschäftigte (im Vorjahr: 241), davon vier Auszubildende (im Vorjahr: acht). b. Prognosebericht Im Jahr 2023 und zu Beginn des Jahres 2024 hatten wir einen gegenüber dem Vorjahr deutlich rückläufigen Auftragseingang zu verzeichnen, der direkte Folge der oben beschriebenen Investitionszurückhaltung auf Kundenseite ist. Bei einem wieder ansteigenden Auftragseingang im Verlaufe des zweiten Halbjahres 2024 gehen wir von einem ausgeglichenen Ergebnis für 2024 aus. Das Hauptabsatzgebiet für den Bereich Schweißmaschinen war außerhalb Europas. Asien stellt den Schwerpunkt des Auftragseingangs. Die derzeitig in Bearbeitung befindlichen Anfragen lassen darauf schließen, dass neben Asien Europa weiterhin ein Absatzmarkt von Bedeutung sein wird. c. Risikobericht Aufträge werden vor Annahme auf ihr Risikopotential untersucht. Hierbei wird unterschieden zwischen technischen, kaufmännischen und Finanzierungs-Risiken. Technische Risiken sind nicht zu erwarten, da es sich bei den vorhandenen Aufträgen um Maschinen handelt, die bereits gefertigt wurden und bei verschiedenen Kunden weltweit im Einsatz sind. Neuentwicklungen werden erst nach Prüfung im eigenen Prüffeld an den Kunden ausgeliefert. Kaufmännische Risiken - im Sinne von Kostenkontrolle - sind nicht zu erwarten, da die Maschinentypen bereits gefertigt wurden und somit Nachkalkulationen vorliegen. Ferner werden während der Produktion der Maschinen die Baufortschritte hinsichtlich des Auslieferungstermins kontinuierlich überprüft. Der Baufortschritt wird mit den aufgelaufenen Kosten und den vorkalkulierten Kosten abgeglichen. Zur Finanzierung der Aufträge wird die Palette der im internationalen Maschinenbau üblichen Zahlungsbedingungen genutzt, sie reicht von Projektfinanzierungen über pro rata Zahlungen nach Baufortschritt bis zu Zahlungsbedingungen mit einer Anzahlung (gegen Aval) und einer Schlussrate bei Lieferung. Je nach Kunde sind unterschiedliche Zahlungsbedingungen durchsetzbar. Zur Verbesserung der Zahlungsbedingungen sind unter Umständen auch Preiszugeständnisse notwendig. Falls die eigene Liquidität und die Finanzierungsinstrumente nicht ausreichend sind, um die Aufträge vorzufinanzieren, sind neben Avallinien auch Kontokorrentlinien notwendig. Risiken für den Bereich Schweißmaschinen könnten darin liegen, dass die weltweite Stahlnachfrage zurückgeht und somit die Stahlindustrie ihre Investitionen einschränkt. Der russische Angriffskrieg auf die Ukraine hat unser Russland- und Ukrainegeschäft völlig zum Erliegen gebracht und reduziert die möglichen Nachfrager für unsere Schweißmaschinen deutlich. Die Schwerpunkte der Investitionstätigkeit werden in absehbarer Zeit nicht auf Neuinvestitionen ausgerichtet sein. d. Chancenbericht Chancen sehen wir weiterhin in den Märkten China, Indien und Nordamerika sowie in Europa im Ersatz von Bestandsanlagen. Erweiterungen im Bereich des Service werden über die Einbindung von Langzeit-Datenanalysen an Kundenmaschinen und Entwicklungen im Zusammenhang mit vernetzten Maschinen und Anlagenteilen gesehen. Chancen sehen wir außerdem in der systematischen Ausweitung unseres Ersatzteilwesens auch aufgrund von Analysen vorliegender und fortlaufend zu beschaffender Kundendaten. 2. Abteilung Reparatur elektrischer Maschinen a. Allgemeine Angaben In der R-Abteilung werden Transformatoren und Motoren repariert. Die Betriebsleistung des Jahres 2023 konnte gegenüber der des Jahres 2022 gesteigert werden. Der Personalbestand betrug am 31.12.2023 69 Beschäftigte (im Vorjahr: 64), davon acht Auszubildende (im Vorjahr: sieben). Die Abteilung arbeitet ausschließlich auftragsbezogen. Da es sich um einen Reparaturbetrieb handelt sind Vorhersagen über die Auslastung äußerst unsicher. b. Prognosebericht Es wird mit einem positiven Ergebnis in 2024 gerechnet. Der Einfluss des russischen Angriffskrieges auf die Ukraine ist zurzeit für diesen Bereich von untergeordneter Bedeutung. c. Risikobericht Ein weiterer Rückgang der Schwerindustrie in der Region Nordrhein-Westfalen birgt das Risiko, dass weitere Auftraggeber verschwinden. Die Auswirkungen des russischen Angriffskrieges auf die Ukraine lassen sich zurzeit von uns nicht abschätzen. d. Chancenbericht Chancen werden in der Ausweitung der Aktivitäten bei den Energieversorgern gesehen. IV. Gesamtaussage Die Liquidität der Hugo Miebach GmbH ist gesichert. Das Zahlungsverhalten der Kunden ist vertragskonform. Es gibt keine Anhaltspunkte, dass sich dies ändert. Die Gesellschaft verfügt über ausreichend Eigenkapital. Es stehen Bankenlinien zur Verfügung, um die derzeitigen und erwarteten Aufträge zu finanzieren.
Dortmund, den 31. März 2024 gez. Wolfgang Matthias gez. Dr. Johann Ante BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangI. Allgemeine Angaben II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden 1. Anlagevermögen 2. Umlaufvermögen 3. Eigenkapital 4. Rückstellungen 5. Verbindlichkeiten III. Angaben zur Bilanz 1. Anlagevermögen 2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 3. Eigenkapital 4. Rückstellungen 5. Verbindlichkeiten IV. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung V. Sonstige Angaben 1. Organe 2. Mitarbeiterzahl 3. Zukünftige finanzielle Verpflichtungen 4. Honorar der Abschlussprüfer 5. latente Steuern 6. Nachtragsbericht 7. ErgebnisverwendungsvorschlagI. Allgemeine Angaben Die Hugo Miebach GmbH mit Sitz in Dortmund, eingetragen im Registergericht Dortmund (HR B 2240), ist als große Gesellschaft gemäß § 267 Abs. 3 und 4 HGB gesetzlich verpflichtet, einen Jahresabschluss und einen Lagebericht aufzustellen und diese prüfen zu lassen. II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für große Gesellschaften aufgestellt. Die Bilanz wurde nach dem Gliederungsschema des § 266 Abs. 2 und 3 HGB und die Gewinn- und Verlustrechnung nach der Gliederung gemäß § 275 Abs. 2 HGB (Gesamtkostenverfahren) erstellt. 1. Anlagevermögen Die Bewertung der Anlagegegenstände erfolgt mit ihren Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um die planmäßigen Abschreibungen, die auf die betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern verteilt werden. Die einzelnen Abschreibungen können nachstehendem Tableau entnommen werden:
Geringwertige Anlagegüter (Anschaffungskosten bis EUR 800,00) werden sofort abgeschrieben. Die Finanzanlagen sind zu den Anschaffungskosten bewertet worden. Bei zwingenden Umständen wird eine Abschreibung auf den niedrigeren beizulegenden Wert vorgenommen. Finanzanlagen, die dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen sind und ausschließlich der Erfüllung von Altersversorgungsverpflichtungen oder vergleichbaren langfristig fälligen Verbindlichkeiten dienen, werden zum beizulegenden Zeitwert bewertet und mit den Rückstellungen für Altersteilzeit saldiert. Ein gegebenenfalls daraus verbleibender aktiver Saldo wird in der Bilanz gesondert als "Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung" ausgewiesen. Die Gesellschaft ist an den folgenden Gesellschaften beteiligt:
2. Umlaufvermögen Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe erfolgte mit ihren Anschaffungskosten. Dem Niederstwertprinzip wurde mit pauschalen Wertabschlägen Rechnung getragen. Das Befestigungs- und Gemeinkostenmaterial ist mit einem Festwert angesetzt, der jeweils alle drei Jahre ermittelt wird. Die unfertigen Erzeugnisse sind mit ihren Mindestherstellungskosten angesetzt worden. Ferner wurde der zum Bilanzstichtag beizulegende Wert für die verlustfreie Bewertung retrograd ermittelt. Liegt dieser unter den Herstellungskosten, so wird der retrograd ermittelte Wert angesetzt. Zeigen sich bei der retrograden Wertermittlung drohende Verluste aus schwebenden Absatzgeschäften, so werden darüber hinaus Drohverlustrückstellungen gebildet. Die geleisteten und erhaltenen Anzahlungen werden mit dem Nominalwert bewertet. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind unter Berücksichtigung von Wertberichtigungen mit dem beizulegenden Wert bilanziert. Die Pauschalwertberichtigung auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen liegt, wie im Vorjahr, bei 1 %. Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten werden mit dem Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag umgerechnet. Die Bewertung der liquiden Mittel und der Guthaben bei Kreditinstituten erfolgte zum Nennwert. 3. Eigenkapital Das gezeichnete Kapital ist zum Nennbetrag ausgewiesen. 4. Rückstellungen Die Rückstellung für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurde nach dem (Anwartschafts-)Barwert-Verfahren berechnet. Es wurden folgende Annahmen für die Berechnung berücksichtigt: • durchschnittlicher Marktzins (10-Jahresdurchschnitt) in Höhe von 1,82 % für eine Laufzeit von 15 Jahren, der von der Deutschen Bundesbank bekannt gemacht wurde • Rentensteigerungen in Höhe von 1 % nach den Erfahrungswerten aus der Vergangenheit • Sterbetafeln nach Dr. Klaus Heubeck "Richttafeln 2018 G" Der Zuführungsbetrag aus der Umbewertung nach BilMoG wird gem. Art. 67 Abs. 1 EGHGB bis zum 31.12.2024 mit jährlich mindestens 1/15 zugeführt. Die Unterdeckung der Pensionsrückstellung zum 31.12.2023 beträgt EUR 44.401,00. Der Ausweis der Erträge bzw. Aufwendungen aus der Auf- und Abzinsung der Pensionsrückstellungen erfolgte nach der Bruttomethode. Durch Anpassung des durchschnittlichen Marktzinses der vergangenen 10 Jahre im Vergleich zu dem der vergangenen 7 Jahre ergibt sich ein Unterschiedsbetrag in Höhe von EUR 46.138,00, für den eine Ausschüttungssperre nach § 253 Abs. 6 HGB gilt. Die sonstigen Rückstellungen erfassen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten und sind mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Bei langfristigen Rückstellungen erfolgte die Bewertung unter Einbeziehung des Abzinsungssatzes der Deutschen Bundesbank. Der Ausweis der Erträge bzw. Aufwendungen aus der Auf- und Abzinsung der sonstigen Rückstellungen erfolgt nach der Bruttomethode. 5. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten wurden zu Erfüllungsbeträgen angesetzt. III. Angaben zur Bilanz 1. Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens kann dem nachfolgenden Anlagespiegel entnommen werden: ENTWICKLUNG DES ANLAGEVERMÖGENS
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen beinhalten eine Forderung in Höhe von EUR 11.001,65 (Vorjahr: Verbindlichkeit EUR 3.153,26) gegen die Elektromotorenwerke "Glückauf" Hugo Miebach GbR, die gleichzeitig eine Forderung gegen Gesellschafter darstellt. 3. Eigenkapital Das gezeichnete Kapital wurde bisher nicht auf Euro umgestellt, die Eintragung im Handelsregister beträgt unverändert DM 4.000.000,00. Der Bilanzansatz erfolgte gemäß Art. 42 Abs. 3 EGHGB. Bei der Kapitalrücklage handelt es sich in voller Höhe um andere Zuzahlungen der Gesellschafter in das Eigenkapital. 4. Rückstellungen ln den sonstigen Rückstellungen sind folgende wesentliche Positionen enthalten:
Gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB ist die Rückstellung für Altersteilzeit saldiert mit dem Betrag aus dem Aktivwert der Rückdeckungsversicherung ausgewiesen. Zum 31. Dezember 2023 ergeben sich folgende Werte:
5. Verbindlichkeiten Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten sind aus nachstehendem Verbindlichkeitenspiegel ersichtlich:
Bezüglich der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen die geschäftsüblichen Eigentumsvorbehalte. IV. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Umsatzerlöse entfallen zu rund 74 % auf die WS-Abteilung (Schweißmaschinen) und zu rund 26 % auf die R-Abteilung (Reparaturen) sowie sonstige Erlöse. In Deutschland wurden circa 28 % getätigt, in der EU rund 5 % und im übrigen Ausland 67 %. In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind TEUR 367 aus der Auflösung von Rückstellungen enthalten. Diese resultieren im Wesentlichen aus der Reduzierung der Rückstellung für Drohverluste (TEUR 62) sowie der Rückstellung für ungewisse Verbindlichkeiten (TEUR 266). Aus der Währungsumrechnung sind TEUR 26 (Vorjahr: TEUR 109) in den sonstigen betrieblichen Erträgen und TEUR 42 (Vorjahr: TEUR 34) in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten. Aufwendungen nach Artikel 67 Abs. 1 EGHGB in Höhe von TEUR 44 (Vorjahr: TEUR 44) sind ebenfalls in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten. Aus der Auf- bzw. Abzinsung von Rückstellungen sind TEUR 16 (Vorjahr: TEUR 7) in den sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträgen und TEUR 98 (Vorjahr: TEUR 105) in den Zinsen und ähnlichen Aufwendungen enthalten. V. Sonstige Angaben 1. Organe Geschäftsführer zum 31. Dezember 2023 waren Dipl.-Vw. Wolfgang Matthias sowie Dr. Johann Ante. Bezüglich der Angabe zu den Gesamtbezügen der Geschäftsführung wird auf § 286 Abs. 4 HGB verwiesen. 2. Mitarbeiterzahl Die durchschnittliche Mitarbeiterstruktur für das gesamte Unternehmen (Abteilungen WS und R sowie Verwaltung) war folgende:
3. Zukünftige finanzielle Verpflichtungen
* davon gegenüber verbundenen Unternehmen 480 TEUR 4. Honorar der Abschlussprüfer Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten das als Aufwand erfasste Honorar des Abschlussprüfers für Abschlussprüferleistungen gemäß § 285 Nr. 17a HGB in Höhe von TEUR 41. Weitere Leistungen wurden vom Abschlussprüfer nicht erbracht. Das Vorjahreshonorar war um 3 TEUR überdotiert. 5. latente Steuern Die Berechnung der latenten Steuern beruht auf temporären Differenzen zwischen den handels- und steuerrechtlichen Wertansätzen, die sich in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen (§ 274 Abs. 1 Satz 3 HGB). Der für die Berechnung der latenten Steuern zugrunde gelegte Ertragsteuersatz beträgt 32,8%. Hierbei wurde ein Gewerbesteuerhebesatz von 485% berücksichtigt.
Es wird von dem Wahlrecht gem. § 274 Abs. 1 HGB Gebrauch gemacht, die aktiven latenten Steuern nicht zu aktivieren. 6. Nachtragsbericht Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Bilanzstichtag haben sich nicht ergeben. 7. ErgebnisverwendungsvorschlagDie Geschäftsführung schlägt vor, das Ergebnis auf neue Rechnung vorzutragen.
Dortmund, den 31.03.2024 gez. Wolfgang Matthias gez. Dr. Johann Ante sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 19.08.2024 festgestellt. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Hugo Miebach GmbH Prüfungsurteile Ich habe den Jahresabschluss der Hugo Miebach GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus habe ich den Lagebericht der Hugo Miebach GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erkläre ich, dass meine Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Ich habe meine Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Meine Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" meines Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Ich bin von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und habe meine sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Ich bin der Auffassung, dass die von mir erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Meine Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung übe ich pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahre eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifiziere und beurteile ich die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, plane und führe Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlange Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinne ich ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteile ich die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehe ich Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls ich zu dem Schluss komme, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, bin ích verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, mein jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Ich ziehe meine Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum meines Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteile ich die Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteile ich den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führe ich Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehe ich dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteile die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen gebe ich nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Ich erörtere mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die ich während meiner Prüfung feststelle.
Dortmund, 11. Juli 2024 Rüdiger Schulte, Wirtschaftsprüfer |
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