Stammdaten

Register
Amtsgericht Ludwigshafen a.Rhein (Ludwigshafen) HRB 3968
Eingetragen
5.8.1986
Branche
Vermittlungstätigkeiten für die GüterbeförderungGüterbeförderung in der Hochsee- und KüstenschifffahrtBeteiligungsgesellschaften
Gegenstand
Die speditionelle Besorgung von Tankcontainertransporten weltweit von und nach Europa, die Aquisition von Ladung, die speditionelle Besorgung des Vor- und Nachtransportes, die Beteiligung an Unternehmen mit gleichem oder ähnlichem Unternehmensgegenstand sowie die Vornahme aller Geschäfte und Rechtshandlungen, die zur Förderung dieser Unternehmensgegenstände geeignet erscheinen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Stephen Gibson
seit 15.3.2017
Geschäftsführer
Prokura
Terry Jackson
seit 25.8.2005
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Bulkhaul (International) LimitedGBR
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Bulkhaul (International) Limited
United Kingdom
50.000 DM
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Bulkhaul (Germany) GmbH

Fußgönheim

Jahresabschluss zum 30. Juni 2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 1. Juli 2022 bis 30. Juni 2023

1. Grundlagen

Die Bulkhaul (Germany) GmbH gehört zu einem Netzwerk von internationalen Tochtergesellschaften innerhalb des Bulkhaul Konzerns. Sie verfolgen primär das Ziel, die Zusammenarbeit mit und die Erbringung von Verwaltungsdienstleistungen für die lokal ansässigen Kunden und Lieferanten von Bulkhaul Limited anzubieten. Die Bulkhaul Limited ist das größte operative Unternehmen innerhalb des Konzerns und der einzige Kunde von jedem der Tochterunternehmen.

Die Bulkhaul (Germany) GmbH ist derzeit die Einzige unter den internationalen Tochtergesellschaften, die dazu ausgebaut wurde, eine zusätzliche wichtige und strategische Dienstleistung an dem großen Standort in Fußgönheim für die Bulkhaul Limited zu erbringen. Diese besteht darin, durch verschiedene gut ausgestattete Werkstattanlagen, im Zusammenschluss mit den eigenen Werkstätten von Bulkhaul, die in Großbritannien ansässig sind, betriebsintern nahezu alle Wartungen, Reparaturen und Erneuerungsarbeiten für den Tankcontainer-Fuhrpark von Bulkhaul erbringen zu können.

Die Abrechnung der Dienstleistungen, die Bulkhaul (Germany) GmbH an Bulkhaul Limited erbringt, wird durch einen Dienstleistungsvertrag geregelt; hierunter werden alle Kosten, die bei der Erbringung von Dienstleistungen an Bulkhaul Limited anfallen, von Bulkhaul (Germany) GmbH mit einem Aufschlag weiterberechnet, damit die vereinbarte Gewinnmarge erreicht wird.

2. Wirtschaftsbericht

2.1 Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Der Krieg in der Ukraine, der Ende Februar 2022 begonnen hat, hat weitere Auswirkungen auf die globale wirtschaftliche Lage gehabt. Am signifikantesten hiervon sind die höheren Energiepreise sowie die steigende Inflation. Darüber hinaus hat der Nahostkonflikt seit seinem Beginn in Oktober 2023 zu höheren Preisen für Schifffrachten geführt.

2.2 Geschäftsverlauf

Trotz der allgemein unsicheren Wirtschaftslage blickt der Bulkhaul Konzern zuversichtlich in die Zukunft und reinvestiert seine finanziellen Erträge in weiteres Betriebsvermögen.

Die Bulkhaul (Germany) GmbH bekam finanzielle Unterstützung aus dem Konzern, was es ihr ermöglichte, die Expansion und Entwicklung am Standort Fußgönheim durchzuführen.

Im Geschäftsjahr 2022/2023 investierte die Bulkhaul (Germany) GmbH TEUR 3.171 in neue Anlagegüter, beispielsweise neue IT-Ausstattung, Software, Büro- und Werkstattausstattung. Ferner wurde ein Investitionsprojekt zur Renovierung des Bürogebäudes begonnen.

Im Laufe des Geschäftsjahres stieg die durchschnittliche Mitarbeiterzahl von 79 auf 80.

3. Lagebeurteilung

3.1 Ertragslage

Die Dienstleistungsvergütungen, die der Konzerngesellschaft Bulkhaul Limited berechnet werden, nahmen von TEUR°7.320 auf TEUR°8.428 zu. Die Zunahme spiegelt die weitergehende Expansion und die Entwicklung des Standorts und eine entsprechende Erhöhung des Aktivitätsniveaus wider.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen nahmen um TEUR 332 auf TEUR 3.062 zu; hierzu trug ein Anstieg der Reparatur- und Instandhaltungsaufwendungen für Gebäude mit TEUR 119 bei; darüber hinaus stiegen die Aufwendungen für sonstigen Betriebsbedarf um TEUR 53 und die Rechts- und Beratungskosten um TEUR 88 an. Die Personalaufwendungen nahmen ebenfalls zu, die Erhöhung von TEUR 237 wurde hauptsächlich durch den Anstieg der durchschnittlichen Mitarbeiteranzahl verursacht. Der Jahresüberschuss im Geschäftsjahr 2022/2023 betrug EUR 238.210 verglichen mit EUR 218.572 im Vorjahr.

3.2 Vermögens- und Finanzlage

Das Vermögen der Gesellschaft besteht überwiegend aus den Sachanlagen, die das Grundstück, das Gebäude, die Maschinen und die Ausstattung am Standort Fußgönheim betreffen. Zum Bilanzstichtag werden diese mit einem Buchwert von TEUR 19.487 ausgewiesen, was 84,5% des gesamten Vermögens beträgt. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen gingen um TEUR 1.523 auf TEUR 2.834 zurück, begründet durch eine Abnahme der Forderungen an die Konzernobergesellschaft aus Dienstleistungsvergütungen.

Die Gesellschaft bezieht aktuell keine Darlehen von externen Kreditgebern. Das Stammkapital sowie die Kapitalrücklage sind gegenüber dem Vorjahr unverändert. Die Eigenkapitalquote bleibt stabil bei 96,6%, verglichen mit 96,5% im Vorjahr.

4. Chancen- und Risikobericht

Die bedeutendsten Faktoren, die die ständige Weiterentwicklung der Gesellschaft entweder behindern oder fördern könnten, sind die globalen wirtschaftlichen Bedingungen, die insbesondere durch die Auswirkungen der anhaltenden russischen Invasion der Ukraine sowie durch den Nahostkonflikt beeinflusst werden sowie der Umfang des internationalen Handels, insbesondere die deutschen Importe und Exporte bezüglich des Gütertransportes von Flüssigkeiten.

5. Prognose für das nächste Geschäftsjahr

Weitere Investitionen in die Entwicklung des Standortes Fußgönheim werden im nächsten Geschäftsjahr getätigt.

Als Ergebnis der geplanten schrittweisen Einführung und Inbetriebnahme zusätzlicher Wartungs- und Reparatureinrichtungen und trotz der Auswirkungen des Kriegs in der Ukraine auf die globale wirtschaftliche Lage wird eine leichte Steigerung der Umsatzerlöse, des Jahresüberschusses und der Mitarbeiterzahl für die Geschäftsjahre 2023/24 sowie für 2024/25 erwartet.

 

Fußgönheim, den 28. Juni 2024

Die Geschäftsführung

Terry Jackson

Stephen Gibson

BILANZ zum 30.06.2023

AKTIVA

EUR Geschäftsjahr
EUR
Vorjahr
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 37.716,04 49.072,57
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 13.288.133,61 13.788.159,95
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.673.705,10 2.030.063,03
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 2.525.106,59 1.947.534,46
19.486.945,30 17.765.757,44
19.524.661,34 17.814.830,01
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
Hilfs- und Betriebsstoffe 212.198,17 191.904,81
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 2.834.330,99 4.356.915,80
2. sonstige Vermögensgegenstände 364.817,73 303.533,21
3.199.148,72 4.660.449,01
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 39.989,47 96.142,18
3.451.336,36 4.948.496,00
C. Rechnungsabgrenzungsposten 75.619,65 63.529,31
23.051.617,35 22.826.855,32

PASSIVA

EUR Geschäftsjahr
EUR
Vorjahr
EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 25.565,00 25.565,00
II. Kapitalrücklage 19.355.726,36 19.355.726,36
III. Gewinnvortrag 2.637.732,98 2.419.161,26
IV. Jahresüberschuss 238.209,63 218.571,72
22.257.233,97 22.019.024,34
B. Rückstellungen
1. Steuerrückstellungen 80.023,20 77.660,00
2. sonstige Rückstellungen 292.127,82 332.571,59
372.151,02 410.231,59
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 330.721,40 272.043,99
-davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr EUR 330.721,40 (Vorjahr: EUR 272.043,99)
2. sonstige Verbindlichkeiten 91.510,96 125.555,40
-davon aus Steuern EUR 31.536,10 (Vorjahr: EUR 30.110,61) 422.232,36 397.599,39
-davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr EUR 91.510,96 (Vorjahr: EUR 125.555,40)
23.051.617,35 22.826.855,32

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG vom 01.07.2022 bis 30.06.2023

EUR Geschäftsjahr
EUR
Vorjahr
EUR
1. Umsatzerlöse 8.427.743,98 7.320.000,00
2. Gesamtleistung 8.427.743,98 7.320.000,00
3. sonstige betriebliche Erträge 34.123,81 270.424,67
4. Materialaufwand
Aufwendungen für Hilfs- und Betriebsstoffe 16.577,38 6.845,70
5. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 2.978.642,61 2.783.839,04
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 608.030,74 565.819,99
-davon für Altersversorgung EUR 5.817,32 (Vorjahr: EUR 5.917,32)
3.586.673,35 3.349.659,03
6. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 1.461.546,86 1.190.480,33
7. sonstige betriebliche Aufwendungen 3.062.423,81 2.730.327,95
8. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 687,00 0,00
9. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 77.931,50 77.660,00
10. Ergebnis nach Steuern 257.401,89 235.451,66
11. sonstige Steuern 19.192,26 16.879,94
12. Jahresüberschuss 238.209,63 218.571,72

ANHANG

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Die Bulkhaul (Germany) GmbH hat ihren Sitz in Fußgönheim und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht Ludwighafen a. Rhein (HR B Reg. Nr. 3968).

Die Bulkhaul (Germany) GmbH ist zum Bilanzstichtag 30. Juni 2023 eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 HGB.

Der Jahresabschluss wird nach den Rechnungslegungsvorschriften für Kapitalgesellschaften des Handelsgesetzbuches (HGB) in der Fassung des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetzes (BilRUG) unter Berücksichtigung des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) aufgestellt.

Die Gesellschaft nimmt die größenabhängigen Erleichterungen des 288 Abs. 2 HGB in Anspruch.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt.

Die Gesellschaft hat ein abweichendes Geschäftsjahr vom 1. Juli bis zum 30. Juni des Folgejahres.

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden gegenüber dem Vorjahr unverändert beibehalten.

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und um planmäßige lineare Abschreibungen vermindert. Die Nutzungsdauer beträgt drei Jahre.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer, die zwischen drei und dreiunddreißig Jahren beträgt, der Vermögensgegenstände linear vorgenommen.

Die Vorräte sind zu Anschaffungskosten unter Berücksichtigung des Niederwertprinzips bewertet.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert bzw. mit dem am Bilanzstichtag beizulegenden niedrigeren Wert angesetzt.

Bei Forderungen, deren Einbringlichkeit mit erkennbaren Risiken behaftet ist, werden angemessene Wertabschläge vorgenommen; uneinbringliche Forderungen werden abgeschrieben.

Flüssige Mittel wurden mit ihrem Nennwert angesetzt.

Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Auszahlungen vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen.

Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet.

Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Sie wurden mit ihrem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag angesetzt.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Angaben zur Bilanz

Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens

Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

Zu den Abschreibungen im Zusammenhang mit Zugängen und Abgängen sowie Umbuchungen im Laufe des Geschäftsjahres sind folgende Angaben zu machen:

Anlagespiegel für die einzelnen Positionen des Anlagevermögens

Anschaffungs- und Herstellungskosten
01.07.2022
EUR
Zugänge
EUR
Umbuchung
EUR
30/06/2023
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 183.422,16 18.208,60 0 201.630,76
Summe 183.422,16 18.208,60 0 201.630,76
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 21.359.311,94 0 245.640,55 21.604.952,49
2. Technische Anlagen und Maschinen 667.161,40 0 0 667.161,40
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 5.654.978,22 504.606,28 1.825.350,63 7.984.935,13
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 1.947.534,46 2.648.563,31 -2.070,991,18 2.525.106,59
Summe 29.628.986,02 3.153.169,59 0 32.782.155,61
Summe Anlagevermögen 29.812.408,18 3.171.378,19 0 32.983.786,37
Kumulierte Abschreibungen
01.07.2022
EUR
Zugänge
EUR
30.06.2023
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 134.349,59 29.565,13 163.914,72
Summe 134.349,59 29.565,13 163.914,72
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 7.571.151,99 745.666,89 8.316.818,88
2. Technische Anlagen und Maschinen 667.161,40 0 667.161,40
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.624.915,19 686.314,84 4.311.230,03
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0 0 0
Summe 11.863.228,58 1.431.981,73 13.295.210,31
Summe Anlagevermögen 11.997.578,17 1.461.546,86 13.459.125,03
Buchwerte
30.06.2023
EUR
30.06.2022
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 37.716,04 49.072,57
Summe 37.716,04 49.072,57
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 13.288.133,61 13.788.159,95
2. Technische Anlagen und Maschinen 0 0
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.673.705,10 2.030.063,03
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 2.525.106,59 1.947.534,46
Summe 19.486.945,30 17.765.757,44
Summe Anlagevermögen 19.524.661,34 17.814.830,01

Forderungen gegen verbundene Unternehmen

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen wie im Vorjahr ausschließlich Forderungen aus Lieferungen und Leistungen.

Stammkapital

Das gezeichnete Kapital in Höhe von EUR 25.565,00 (DM 50.000,00) ist voll eingezahlt.

Kapitalrücklage

Die Kapitalrücklage besteht unverändert dem Vorjahr fort.

Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Rückstellungen für Abschluss- und Prüfungskosten (EUR 59.843,50) und Personalkosten (EUR 213.571,65).

Haftungsverhältnisse und sonstigen finanziellen Verpflichtungen

Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen keine Haftungsverhältnisse oder sonstigen finanziellen Verpflichtungen.

Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Umsatzerlöse

In Anwendung der Regelung von § 288 Absatz 2 HGB werden zu der Aufgliederung der Umsatzerlöse keine Angaben gemacht.

Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten im Wesentlichen Instandhaltungskosten (EUR 1.260.124,56), sonstigen Betriebsbedarf (EUR 676.920,05), Abschluss- und Prüfungskosten (EUR 120.478,44), Raumkosten (EUR 506.420,26) sowie Rechts- und Beratungskosten (EUR 104.924,25).

Sonstige Angaben

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigten Arbeitnehmer betrug 80 (Vorjahr 79), davon 55 gewerbliche Arbeitnehmer sowie 25 Angestellte.

Namen der Geschäftsführer

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:

Terry Jackson, Middlesbrough, Großbritannien Director Bulkhaul Limited, Middlesbrough, Großbritannien
Stephen Gibson, York, Großbritannien Director Bulkhaul Limited, Middlesbrough, Großbritannien

Bezüge

Die Geschäftsführer erhielten keine Bezüge von der Gesellschaft.

Konzernzugehörigkeit

Alleiniger Gesellschafter der Bulkhaul (Germany) GmbH ist Bulkhaul (International) Limited, mit Sitz in Middlesbrough (Großbritannien). Die Gesellschaft wurde in den Konzernabschluss der Bulkhaul Limited, Middlesbrough, einbezogen.

Die Bulkhaul Limited stellt den Konzernabschluss für den größten und kleinsten Konzernkreis auf.

Der offengelegte Konzernabschluss ist in Middlesbrough erhältlich.

Vorgänge von besonderer Bedeutung

Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahrs eingetreten und weder in der Gewinn- und Verlustrechnung noch in der Bilanz berücksichtigt sind, haben sich nicht ergeben.

Vorschlag zur Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt den Gesellschaftern vor, den Jahresüberschuss auf neue Rechnung vorzutragen.

Der Jahresüberschuss beträgt EUR 238.209,63.

Einschließlich des zu berücksichtigenden Gewinnvortrags (EUR 2.637.732,98) ergibt sich ein Bilanzgewinn von EUR 2.875.942,61.

Unterschrift der Geschäftsführung

 

Fußgönheim, den 28. Juni 2024

Terry Jackson

Stephen Gibson

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Bulkhaul (Germany) GmbH, Fußgönheim

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Bulkhaul (Germany) GmbH, Fußgönheim, - bestehend aus der Bilanz zum 30. Juni 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2022 bis zum 30. Juni 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft.

Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Bulkhaul (Germany) GmbH, Fußgönheim, für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2022 bis zum 30. Juni 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 30. Juni 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2022 bis zum 30. Juni 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den

deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte im Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung.

Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder

Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Mannheim, den 28. Juni 2024

Deloitte GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Steffen Schmidt, Wirtschaftsprüfer

Juliet Sochiera, Wirtschaftsprüferin

Der Jahresabschluss wurde am 12. Juli 2024 festgestellt.

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