Stammdaten

Register
Amtsgericht Nürnberg HRB 18929
Eingetragen
25.1.2002
Branche
Herstellung von PrüfmaschinenHerstellung von elektrischen HaushaltsgerätenHerstellung von Bestrahlungs- und Elektrotherapiegeräten und elektromedizinischen Geräten
Gegenstand
Die Herstellung und der Vertrieb von Geräten der Mess- und Automatisierungstechnik und von sonstigen Erzeugnissen aus dem Gebiet der Elektrotechnik und der Feinmechanik sowie die Vornahme von Geschäften, die mit dem Zweck der Gesellschaft in Verbindung stehen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Geschäftsführer
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

Identifizierte Personen (3)

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
25.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

NORIS Automation GmbH

Nürnberg

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht

Inhaltsverzeichnis

1 Grundlagen des Unternehmens

1.1 Geschäftsmodell des Unternehmens

1.2 Forschung und Entwicklung

2 Wirtschaftsbericht

2.1 Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Entwicklung

3 Lage der Gesellschaft

3.1 Ertragslage

3.2 Vermögenslage

3.3 3.3 Finanzlage

4 Chancen- und Risikobericht

4.1 Risikomanagement

4.2 Risikobericht

5 Prognosebericht

5.1 Geschäftsverlauf

5.2 Einschränkungen

5.3 Ausrichtung des Unternehmens im Folgejahr

5.4 Schlussbemerkung

1 Grundlagen des Unternehmens

1.1 Geschäftsmodell des Unternehmens

Gegenstand unseres Unternehmens ist die Herstellung und der Vertrieb von Geräten der Mess- und Automatisierungstechnik. Die wesentlichen Absatzmärkte sind die Schienenverkehrstechnik und der Schiffbau.

Produkte und Dienstleistungen

Wir fertigen in erster Linie Sensoren für robuste Anwendungen im Maschinenbau. Hierzu zählen Drehzahl- und Temperatursensoren und spezielle Konfektionierungen dieser, aber auch Vibrationssensoren, Anzeigegeräte und weitere artverwandte Produkte.

Ergänzt wird das Portfolio um Steuerungslösungen für Schiffsmaschinen wie Motoren und Getriebe. Für dieses Segment werden auch umfangreiche Servicedienstleistungen angeboten.

Prozesse

Ständige Kontrollmaßnahmen auf allen Fertigungsstufen sichern unseren hohen Qualitätsstandard, der eine wesentliche Grundlage für den Markterfolg unserer Produkte bildet.

Spezielle Prozesse wie crimpen, löten etc. sind definiert und werden normgerecht umgesetzt.

Durch den Einsatz moderner Fertigungseinrichtungen können die Prozesse mittels SPC und CAQ-Software elektronisch überwacht werden. Auf Kundenwunsch werden SPC Auswertungsdokumente und Erstmusterprüfberichte erstellt. Unsere Entwicklung ist mit modernen Messmitteln und Simulationseinrichtungen ausgestattet.

1.2 Forschung und Entwicklung

Gegenstand unserer Entwicklungstätigkeit ist die Integration von marktüblichen physikalischen Messelementen in eine robuste Elektronik mit passender mechanischer Konstruktion. Ergänzend hierzu entwickeln wir passende Auswerte- und Anzeigeelektroniken sowie Softwarelösungen für den Anlagenbau. Die Mitarbeiterzahl im Bereich F&E beläuft sich auf 19.

2 Wirtschaftsbericht

2.1 Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Entwicklung

Während man im Sommer noch den Eindruck hatte, dass sich die Wirtschaft normalisieren würde bzw. man sich an die laufenden Krisen gewöhnt, ist seit dem Überfall der Hamas auf Israel am 7. Oktober die Wirtschaft wieder sehr verunsichert.

Die deutschen Wirtschaftindikatoren für 2023 sind durchwegs negativ und entwickeln sich im Vergleich zu anderen europäischen oder amerikanischen Werten negativ.

Die durch die Gesetzgebung verursachten Aufwendungen, hohe Kosten und der Mangel an geeignetem Personal schränken unsere Entwicklungsmöglichkeiten ein. Unsere Hauptbranchen haben aktuell ein großes Wachstumspotential:

Schiffbauzulieferindustrie:

Die maritimen Zulieferer in Deutschland erwarten weiter gute Geschäftsentwicklungen im Jahr 2024. Anders als im Maschinenbau gesamt, kann sich der Maritime Maschinenbau weiter auf gute Auftragseingänge einstellen, und erwartet eine positive Umsatzentwicklung. Gründe dafür sind das beständige Wachstum des Weltseehandels und der damit verbundene Schiffsneubau. Die Reeder investieren in den nachhaltigen Seetransport - obwohl die geopolitischen Krisen zunehmen und eine langfristige Planung mit vielen Unbekannten versehen ist.(Quelle: VDMA)

Schienenverkehrstechnik:

Der Verband der Bahnindustrie in Deutschland (VDB) e.V. zieht Bilanz für das Geschäftsjahr 2023: Mit insgesamt 14,4 Milliarden Euro erzielt die Bahnindustrie in Deutschland einen neuen Spitzenumsatz. Auch der Auftragseingang wächst im In- wie im Ausland mit einem Gesamtvolumen von 21,5 Milliarden Euro um 57 Prozent auf ein historisches Hoch an. Dabei machen die inländischen Aufträge mit 13 Milliarden Euro rund 60 Prozent aus. Das Auftragsvolumen im Schienenfahrzeugsegment steigt um 64 Prozent und auch der Infrastrukturbereich steigt um 40 Prozent an.

Geschäftsverlauf

Wir konnten eine deutliche Umsatzsteigerung erreichen und haben das beste Geschäftsergebnis seit vielen Jahren erzielt.

Umsatz- und Auftragsentwicklung

Die Umsatzerlöse sind im Geschäftsjahr 2023 im Vergleich zum Vorjahr um 29,7% gestiegen.

Die Auftragseingangsentwicklung ist weiterhin positiv und liegt 8 % über dem Umsatz. Somit gehen wir davon aus, dass der Umsatzsprung über die 10 M€ nachhaltig ist und nicht nur ein "Nachholeffekt".

Wir generieren im In- und Ausland ähnlich viel Umsatz. Da viele unserer OEM-Kunden Ihre Produkte exportieren, sind wir aber stärker von der Weltkonjunktur abhängig als von der deutschen.

Investitionen

Die Investitionen des Geschäftsjahres beliefen sich auf T€ 66. Die Abschreibungen des Geschäftsjahres2023 betrugen insgesamt T€ 61; Anlagenabgänge waren nicht zu verzeichnen.

Finanzierungsmaßnahmen

Die getätigten Investitionen wurden vollständig durch eigene Mittel finanziert.

Personal- und Sozialbereich

Unser Unternehmen beschäftigte im Jahresdurchschnitt 70 Mitarbeiter (Vorjahr 66). In 2024 müssen wir uns in einigen Bereichen verstärken, um die gestiegene Belastung zu erfüllen.

Mit 4,91 durchschnittlichen Kranktagen pro Mitarbeiter sind wir über dem Niveau des Vorjahres. Dieser Wert ist besorgniserregend, aber wohl im normalen Bereich.

3 Lage der Gesellschaft

3.1 Ertragslage

Die Umsatzrendite ist gegenüber dem Vorjahr um 3,8% auf 4,7% gestiegen.

Bei einem um 30,14% höheren Rohergebnis gegenüber dem Vorjahr stiegen die Personalaufwendungen um 23,77%.

Die variablen, vom Umsatz abhängigen, Aufwendungen haben sich analog der Umsatzentwicklung verringert.

Die in den sonstigen Aufwendungen enthaltene Umlage betrifft Personal- und Sachaufwendungen für die von der Muttergesellschaft erbrachten Verwaltungsleistungen. Die Verteilung erfolgt nach einem festgelegten Schlüssel und richtet sich auch nach den Umsatzerlösen. Die Umlage hat sich daher um T€ 53 auf T€ 1.800 erhöht.

Das Ergebnis 2023 weist einen Jahresüberschuss von T€ 521 aus (Vorjahr: T€ 73).

In der nachfolgenden Darstellung werden die wichtigsten Kennzahlen ausgewiesen:

31.12.2023
in T€
31.12.2022
in T€
Veränderung
in T€
Rohergebnis 7.652 5.880 +1.772
Personalaufwand 4.265 3.446 +819
Abschreibungen 61 59 +2
Sonst. betrieblicher Aufwand 2.574 2.293 +281
EBIT 751 81 +670

3.2 Vermögenslage

Die Bilanzsumme hat sich um T€ 1.109 auf T€ 7.798 erhöht.

Das Anlagevermögen beträgt 4,1% (Vorjahr: 4,7%) der Bilanzsumme. Das Vorratsvermögen macht 52,3% (Vorjahr: 54,3%) der Bilanzsumme aus. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betragen 25,3% (Vorjahr 4,7%) der Bilanzsumme.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen resultieren wie im Vorjahr weitestgehend aus dem Verrechnungskonto mit der Gesellschafterin NORIS Group GmbH, Nürnberg, sowie der Schwestergesellschaft GRAW Radiosondes GmbH & Co. KG, Nürnberg.

Mit einer Eigenkapitalquote von 81,6% (Vorjahr 87,4%) ist die Kapitalstruktur stabil. Die Pensionsrückstellungen betragen T€ 146 (Vorjahr T€ 158).

Es sind sämtliche erkennbaren Verluste über Abwertungen und Rückstellungen im Jahresabschluss berücksichtigt.

3.3 Finanzlage

Die Finanzierung stellt sich wie folgt dar:

Mittelverwendung
in T€
Mittelherkunft
in T€
Anlagevermögen 5
Vorräte 441
Kundenforderungen 456
Forderungen gegen verbundene Unternehmen 1.666
Flüssige Mittel 1.453
Übrige Aktiva 6
Jahresüberschuss 521
Rückstellungen 235
Lieferantenverbindlichkeiten 136
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 199
Übrige Passiva 18
Summe 2.568 2.568

4 Chancen- und Risikobericht

4.1 Risikomanagement

Die NORIS Automation GmbH hat für das Erkennen wesentlicher Risiken das Kontroll- und Risikomanagement als Bestandteil der Unternehmensplanung umfangreich implementiert. Die eingesetzten Steuerungs- und Überwachungssysteme werden fortlaufend den aktuellen Entwicklungen angepasst, um noch besser das Maß der Risiken bewerten und zeitnah Handlungsentscheidungen treffen zu können.

Die regelkonforme Anwendung des Managementsystems nach DIN EN ISO 9001:2015 wurde zuletzt für den Zeitraum 2022-2025 vom TÜV Süd zertifiziert. In 2022 erfolgte erstmals die Zertifizierung unseres Umweltmanagementsystems nach DIN EN ISO 14001.

Alle uns bekannten Risiken sind nach derzeitigem Erkenntnisstand durch entsprechende Rückstellungen ausreichend abgedeckt. Bestandsgefährdende Risiken lassen sich derzeit nicht erkennen.

4.2 Risikobericht

Beschaffungsrisiko

Die Versorgungssituation hat sich deutlich entspannt. Was uns Sorgen bereitet- sind die steigenden Insolvenzen in Deutschland, was auch einige unserer Zuliefererfirmen betreffen kann.

Die Beschaffungspreise steigen weiterhin und führen zu höheren Herstellkosten, die wir am Markt weiterreichen müssen.

Markt- und Branchenrisiko

Wir sind mit unseren Produkten weltweit engagiert. Unsere Umsätze gegliedert nach A Kunden (80% Umsatzanteil, B-Kunden (16%) und C-Kunden (4%) teilen sich regional wie folgt auf:

% Anteil Inland Ausland Gesamt
A-Kunden 33% 47% 80%
B-Kunden 7% 9% 16%
C-Kunden 2% 2% 4%
Gesamt 42% 58% 100%

Unsere in EU-Ausland genannten Kunden finden sich überwiegend in westeuropäischen Ländern. Unter "Rest Ausland" finden sich unsere asiatischen Kunden wieder.

Wir generieren ca. 56% unseres Gesamtumsatzes im Schiffbau und 44% in der Verkehrstechnik.

Die Produktlinie Verkehrstechnik beinhaltet Lösungen für den Schienenverkehr. Unsere Produkte kommen überall dort zum Einsatz wo Robustheit und Zuverlässigkeit gefragt ist (z.B. auch Mining).

Unter Schiffbau subsumieren wir die Ausrüstung mit Automatisierungs- und Messtechnik für nahezu jeden Schiffstyp nach IMO-Standard und die Anlagenbauer in der On- und Offshore Industrie. Darunter fällt auch Beratung, Wartung und Aftersales Service.

Beide Märkte entwickeln sich für uns gerade gut und wir sehen uns auch für die nächsten Jahre gut positioniert. Wir haben mittlerweile eine ausgewogene Kundenstruktur und haben es geschafft regelmäßig neue Kunden aufzubauen.

Die weltweiten Konflikte können zu Handelshemmnissen führen, die uns und unsere Kunden betreffen werden.

Personalrisiken

Der zunehmende Fachkräftemangel stellt ein personelles Risiko dar. Neben der Akquirierung von neuem Personal liegt unser Fokus auf der Zufriedenheit und Gesundheit der bestehenden Belegschaft.

Die hohe Anzahl an Krankheitstagen und die laufend steigenden Personalkosten wirken sich negativ auf unsere Marge aus.

Liquiditätsrisiken

- Ausfallrisiken

Größere Forderungsausfälle, die unsere Liquidität massiv beeinträchtigen würden, waren in den letzten Jahren nicht zu verzeichnen. Unser Debitorenmanagement sieht laufende Bonitätsprüfungen und Überwachung der Zahlungsziele durch ein konsequentes Mahnwesen vor.

- Finanzierungsrisiken

Um jederzeit die Zahlungsfähigkeit und die finanzielle Flexibilität sicherstellen zu können, unterhalten wir eine mehrjährige Finanzplanung sowie eine monatlich rollierende Liquiditätsplanung.

- Währungsrisiken

bestehen nicht, da wir alle wesentlichen Geschäfte in EURO abwickeln.

Gesamtbeurteilung der Risiken

Jede unternehmerische Tätigkeit ist mit einer Vielzahl von Risiken verbunden. Unsere langjährige Erfahrung am Markt und unsere Organisation bieten uns entsprechende Werkzeuge, die uns bei Eintreten eines Risikoereignisses in die Lage versetzen, entsprechende Gegenmaßnahmen einzuleiten, um den Fortbestand des Unternehmens zu sichern.

Chancen

Unser früheres Risiko der Kundenkonzentration ist mittlerweile beseitigt worden, da wir einige weitere Serienkunden aufbauen konnten. Besonders in maritimen Anwendungen für unsere Sensoren sehen wir viele Möglichkeiten wieder erfolgreich ins Geschäft zu kommen.

5 Prognosebericht

5.1 Geschäftsverlauf

Der so wichtige Blick in die nähere Zukunft ist sehr schwierig. Angesichts der weltweiten Konflikte müssen wir als Unternehmen auf verschiedene Szenarien vorbereitet sein.

5.1.1 Märkte und Branchen

Deutschland befindet sich 2024 in einer schwierigen konjunkturellen Lage und ist im letzten Jahr in eine Rezession gerutscht. Auch für das laufende Jahr sehen die Prognosen eher eine Stagnation als einen Aufschwung, teilweise sogar eine weiter andauernde Rezession. (Quelle: statista)

Schiffbau

Neben den Märkten für neue Transportschiffe ist eine Modernisierung der weltweit oft veralteten Flotte in Hinblick auf Effizienz und Umweltschutz zu beobachten. Hier bieten sich uns unter der Nutzung von Möglichkeiten der schnell voranschreitenden Digitalisierung Lösungen. Neue Sensorik und das Management großer Datenmengen über möglichst viele Komponenten und Systeme an Bord ergeben neue Möglichkeiten zur weiteren ökonomischen und ökologischen Optimierung des Fahrbetriebs.

Verkehrstechnik

Wie weiter oben unter 2.1. bereits erwähnt ist der Auftragseingang der Branche hervorragend. Die diesjährige Weltleitmesse "InnoTrans" als Konjunkturindikator hat auch einen sehr positiven Eindruck hinterlassen.

Unser Auftragseingang und Umsatz sind auf Rekordniveau und das positive Feedback von neuen Geschäftspartnern bestätigt uns in unserer Geschäftsstrategie.

5.2 Einschränkungen

Wie die gesamte Industrie sind wir mit

- möglichen Personalengpässen /-ausfällen und

- Kostensteigerungen (Inflation, Energie)

- Bürokratiekosten

konfrontiert. Dies kann unsere Umsatzerwartungen und unser Betriebsergebnis beeinträchtigen.

5.3 Ausrichtung des Unternehmens im Folgejahr

Wir müssen unsere Geschäftsprozesse weiter optimieren, um die steigenden Kosten durch Produktivitätsgewinne zu kompensieren. Unsere Aktivitäten zur Nachhaltigkeit sollen uns auch mittelfristige Einsparungen bringen. Ein Nachhaltigkeitsreport ist für 2025 geplant.

Durch eine kontinuierliche Steigerung der Qualität unserer Produkte und Prozesse wollen wir die Zufriedenheit unserer Kunden und Mitarbeitenden und damit die Bindung an unser Unternehmen stärken. Wir achten verstärkt auf Umweltschutz und regelmäßige Qualifizierung sowie Ausbildung unserer Mitarbeiter. Mit einem guten Arbeitsklima wollen wir die Bindung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an das Unternehmen erhöhen.

Ergebnis

Wir erwarten im Jahr 2024 einen nochmals steigenden Umsatz, das Ergebnis wird wegen gestiegener Kosten etwas schlechter ausfallen.

5.4 Schlussbemerkung

Sofern unser Lagebericht in die Zukunft gerichtete Annahmen und Einschätzungen enthält, besteht eine grundsätzliche Unsicherheit von Prognosen in Bezug auf die tatsächlichen Ergebnisse.

 

NORIS Automation GmbH

Geschäftsführung

 

Nürnberg, den 24. Juni 2024

gez. Hr. Michael Schmidmer

gez. Hr. Florian Schmidmer

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 320.410,00 315.209,00
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 13,00 13,00
II. Sachanlagen 320.397,00 315.196,00
1. technische Anlagen und Maschinen 164.885,00 184.687,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 155.512,00 130.509,00
B. Umlaufvermögen 7.427.014,75 6.313.987,52
I. Vorräte 4.075.467,95 3.635.415,00
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 3.166.110,09 1.040.077,74
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 1.977.968,91 311.969,47
2. sonstige Vermögensgegenstände 1.188.141,18 728.108,27
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 185.436,71 1.638.494,78
C. Rechnungsabgrenzungsposten 43.002,51 50.562,85
D. Aktive latente Steuern 7.163,00 9.098,00
Aktiva 7.797.590,26 6.688.857,37

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 6.366.414,23 5.845.066,51
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Gewinnvortrag 5.820.066,51 5.747.263,98
III. Jahresüberschuss 521.347,72 72.802,53
B. Rückstellungen 818.366,90 584.739,65
C. Verbindlichkeiten 612.809,13 259.051,21
1. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 227.738,70 28.914,74
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 227.738,70 28.914,74
2. sonstige Verbindlichkeiten 385.070,43 230.136,47
davon mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr 385.070,43 230.136,47
Passiva 7.797.590,26 6.688.857,37

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 7.653.024,96 5.879.451,35
2. Personalaufwand 4.265.075,95 3.445.698,47
a) Löhne und Gehälter 3.561.424,37 2.863.044,12
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 703.651,58 582.654,35
davon für Altersversorgung 11.738,99 12.598,15
3. Abschreibungen 60.988,98 59.394,50
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 60.988,98 59.394,50
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 2.574.183,26 2.293.014,87
davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung 43,02 688,12
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 2.664,00 3.495,47
davon Erträge aus Abzinsung 2.664,00 2.839,00
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 2,26
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 233.399,05 11.253,19
davon Aufwendungen aus der Zuführung und Auflösung von latenten Steuern 1.935,00 929,00
8. Ergebnis nach Steuern 522.041,72 73.583,53
9. sonstige Steuern 694,00 781,00
10. Jahresüberschuss 521.347,72 72.802,53

Anhang

I. Allgemeine Angaben

Die NORIS Automation GmbH hat ihren Sitz in Nürnberg und wird beim Amtsgericht Nürnberg unter der Registernummer HRB 18929 geführt.

Der Jahresabschluss der Gesellschaft wurde unter Anwendung der aktuellen Regelungen des HGB aufgestellt.

Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt.

Nach den in § 267 HGB angegeben Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft.

II. Angaben zur Bilanzierung und Bewertung

Für die Erstellung des Jahresabschlusses waren die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Die Bilanzierung und Bewertung erfolgte unverändert zum Vorjahr.

Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen.

Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens bis zu einem Wert von EUR 800 wurden im Jahr des Zugangs sofort abgeschrieben.

Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Angemessene Anteile der notwendigen Material- und Fertigungsgemeinkosten wurden einbezogen.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Dem Ausfall- und Kreditrisiko wurde durch eine Pauschale Wertberichtigung auf die Netto-Forderungen Rechnung getragen.

Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten sind zu Nennwerten bilanziert.

Die im aktiven Rechnungsabgrenzungsposten abgegrenzten Aufwendungen wurden zum Nominalwert bewertet.

Die Berechnung der aktiven latenten Steuern beruht auf den temporären Unterschieden zwischen den Bilanzposten aus handelsrechtlicher und steuerrechtlicher Betrachtung. Der Ansatz erfolgt zu Nominalwerten.

Für ungewisse Verbindlichkeiten aus Pensionsverpflichtungen wurden Rückstellungen gebildet.

Die Rückstellungsbildung wurde auf der Basis versicherungsmathematischer Berechnungen durchgeführt.

Zur Ermittlung der Pensionsrückstellung wurde das Anwartschaftsbarwertverfahren angewendet.

Für die Berechnung wurden die Richttafeln 2018 von Prof. Dr. Klaus Heubeck zugrunde gelegt.

Gemäß § 253 Abs. 2 Satz 2 HGB wurde die Altersversorgungsverpflichtung pauschal mit dem durchschnittlichen Marktzins abgezinst, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt. Der Rechnungszins wurde mit dem von der Deutschen Bundesbank nach der Rückstellungsabzinsungsverordnung ermittelten Wert (10-jähriger Durchschnittszins) von 1,82 % (Stand Dezember 2023) angesetzt. Es wurde ein Rententrend von 1,0 % p.a. zugrunde gelegt. Es erfolgte keine Berücksichtigung von erwartenden Gehaltssteigerungen, da die Rückstellung nur Rentner und Festzusagen betreffen.

Die übrigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Sie werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages passiviert. Soweit die Restlaufzeit mehr als 1 Jahr beträgt, wurden die Rückstellungen entsprechend den Vorschriften des Handelsgesetzbuches abgezinst und künftige Preis- und Kostensteigerungen berücksichtigt.

Die Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Verbindlichkeiten in Fremdwährung sind zum Bilanzstichtag mit dem Devisenkassamittelkurs bewertet.

III. Angaben und Erläuterungen zur Bilanz

Entwicklung des Anlagevermögens

Siehe hierzu den beigefügten Bruttoanlagenspiegel unter Gliederungspunkt VI.

Forderungen gegen verbundene Unternehmen

In den Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von EUR 6.958,45 (Vorjahr: EUR 140.668,78) sowie Ansprüche aus Verrechnungskonten in Höhe von EUR 562.751,76 (Vorjahr: EUR 95.803,06) enthalten.

Gegenüber der Gesellschafterin NORIS Group GmbH bestehen Forderungen in Höhe von EUR 1.408.258,70 (Vorjahr: EUR 75.497,63). Es handelt sich dabei um ein laufendes Verrechnungskonto.

Sämtliche Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind innerhalb eines Jahres fällig.

Aktive latente Steuern

Der sich nach der Steuerbilanz ergebende Steueraufwand entspricht nicht dem Ergebnis der Handelsbilanz.

Es wurde daher ein Aktiv-Posten für latente Steuern in Höhe von EUR 7.163 gebildet.

Dabei wurde ein Steuersatz von 30,0 % für die Abweichungen bei der Bewertung der Pensionsrückstellungen und der Vermögensgegenstände des Anlagevermögens in Höhe von insgesamt 7.163 EUR angewendet.

Ausschüttungssperre

Insgesamt ist ein Betrag in Höhe von EUR 8.447 ausschüttungsgesperrt.

Zum 31.12.2022 unterliegt nach § 268 Abs. 8 HGB ein Gesamtbetrag in Höhe von EUR 7.163 der Ausschüttungssperre. Der Betrag betrifft die aktiven latenten Steuern (Unterschiedsbeträge Handels-/ Steuerbilanz).

Der Unterschiedsbetrag gemäß § 253 Abs. 6 S. 1 HGB durch die Abzinsung der Pensionsrückstellungen mit dem durchschnittlichen Marktzins der vergangenen 10 Geschäftsjahre anstelle mit dem durchschnittlichen Marktzins der vergangenen 7 Jahre beträgt EUR 1.284. Dieser Betrag ist ebenfalls ausschüttungsgesperrt.

Die sonstigen Rückstellungen gliedern sich in:

Rückstellung für Gewährleistungen 53.300 EUR
Rückstellung für Mitarbeiterbonus 126.625 EUR
Rückstellung für Abschluss u. Prüfung 29.572 EUR
Rückstellung für Urlaub und Zeitguthaben 270.000 EUR
Rückstellung für Berufsgenossenschaft 23.700 EUR
Summe 503.197 EUR

Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen

In den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von EUR 204.488,70 (Vorjahr: EUR 28.914,74) sowie aus Verrechnungskonten in Höhe von EUR 23.250,00 (Vorjahr: EUR 0,00) enthalten.

Sonstige Verbindlichkeiten

Diese beinhalten Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von EUR 52.096,20 (Vorjahr: EUR 36.555,37).

Restlaufzeiten und Sicherheiten für Verbindlichkeiten

Sämtliche Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen

Es bestehen folgende sonstige finanzielle Verpflichtungen, die nicht in der Bilanz enthalten sind:

Verpflichtungen aus Leasingverträgen für Firmenfahrzeuge in Höhe von EUR 16.448,10 (Jahresbetrag).

Haftungsverhältnisse

Die Noris Firmengruppe hat Darlehen aufgenommen, für die eine Gesamtschuldnerschaft besteht.

Zum Bilanzstichtag besteht eine Haftung aus Gesamtschuldnerschaft gegenüber einer Bank in Höhe von EUR 255.000,00.

Es liegen aufgrund der soliden wirtschaftlichen Lage der NORIS Group keine ersichtlichen Gründe vor, dass mit der Inanspruchnahme aus Bürgschaften ernstlich zu rechnen ist.

IV. Angaben und Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Sonstige betriebliche Erträge

Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten in Höhe von EUR 10.919,00 (Vorjahr: EUR 583,77) Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen, in Höhe von EUR 1.560,44 (Vorjahr: EUR 67,01) Erträge aus der Währungsumrechnung sowie in Höhe von EUR 2.123,02 (Vorjahr: EUR 3.090,65) periodenfremde Erträge.

Personalaufwendungen

In den sozialen Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und Unterstützung sind Aufwendungen für Altersversorgung in Höhe von EUR 11.738,99 (Vorjahr: EUR 12.598,15) enthalten.

Abschreibungen

Siehe Anlagenspiegel.

Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten im Wesentlichen Verwaltungs-, Vertriebs- und Betriebsaufwendungen. Darin enthalten sind Aufwendungen aus der Währungsumrechnung in Höhe von EUR 43,02 (Vorjahr: EUR 688,12).

Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge

Die sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträge enthalten Erträge aus der Abzinsung von Rückstellungen in Höhe von EUR 2.664,00 (Vorjahr: 2.839,00)

Steuern vom Einkommen und Ertrag

Die Steuern vom Einkommen und Ertrag enthalten Aufwendungen aus der Zuführung aktiver latenter Steuern in Höhe von EUR 1.935,00 (Vorjahr: EUR 929,00).

V. Sonstige Angaben

Angaben zu nicht in der Bilanz enthaltenen Geschäften nach § 285 Nr. 3 HGB

Art Zweck und Vorteil Risiken

Immobilienmietverträge Verbesserung der Bilanzstruktur, keine

(in Konzernumlage enthalten) Liquiditätssicherung

Leasing von Fahrzeugen Verbesserung der Bilanzstruktur, keine

Liquiditätssicherung

Beschäftigte

Im Berichtsjahr waren durchschnittlich 70 Arbeitnehmer beschäftigt:

Angestellte 24
Arbeiter 46

Geschäftsführung

Im Geschäftsjahr erfolgte die Geschäftsführung der NORIS Automation GmbH durch die Geschäftsführer

- Herrn Florian Schmidmer, Diplom-Informatiker, Geschäftsführer

- Herrn Michael Schmidmer, Diplom-Kaufmann, Geschäftsführer

Vom Schutzrecht nach § 286 Abs. 4 HGB bezüglich der Vergütungen der Geschäftsführungsorgane wird Gebrauch gemacht.

Gewinnverwendung

Die Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, den Jahresüberschuss in Höhe von EUR 521.347,72 auf neue Rechnung vorzutragen.

Nachtragsbericht

Vorgänge von besonderer Bedeutung haben wir nicht zu berichten.

VI. Anlagenspiegel zum 31.12.2023

Anschaffungs- und Herstellungskosten
01.01.2023
Zugänge
Abgänge
31.12.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte, sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 58.124,84 0,00 0,00 58.124,84
58.124,84 0,00 0,00 58.124,84
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 330.001,20 0,00 0,00 330.001,20
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 823.272,03 66.189,98 17.167,04 872.294,97
1.153.273,23 66.189,98 17.167,04 1.202.296,17
1.211.398,07 66.189,98 17.167,04 1.260.421,01
Abschreibungen
01.01.2023
Zugänge Abgänge
31.12.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte, sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 57.987,84 0,00 0,00 58.111,84
57.987,84 0,00 0,00 58.111,84
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 145.314,20 19.802,00 0,00 165.116,20
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 692.763,03 41.186,98 17.167,04 716.782,97
838.077,23 60.988,98 17.167,04 881.899,17
896.065,07 60.988,98 17.167,04 940.011,01
Buchwerte
31.12.2023
31.12.2022
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte, sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 13,00 13,00
13,00 13,00
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 164.885,00 184.687,00
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 155.512,00 130.509,00
320.397,00 315.196,00
320.410,00 315.209,00

VII. Verbindlichkeitenspiegel zum 31.12.2023

RESTLAUFZEIT davon gesichert
ART DER VERBINDLICHKEIT Gesamtbetrag
Euro
bis zu einem Jahr
Euro
zwischen ein u. fünf Jahren
Euro
von mehr als fünf Jahren
Euro
durch Pfandrechte u. ähnliche Rechte
Euro
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
2. Erhaltene Anzahlungen 142.820,64 142.820,64 0,00 0,00 0,00
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 176.801,80 176.801,80 0,00 0,00 0,00
4. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 227.738,70 227.738,70 0,00 0,00 0,00
5. Sonstige Verbindlichkeiten
a) Steuern 52.096,20 52.096,20 0,00 0,00 0,00
b) im Rahmen der sozialen Sicherheit 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
c) gegenüber Gesellschafter 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
d) übrige 13.351,79 13.351,79 0,00 0,00 0,00
65.447,99 65.447,99 0,00 0,00 0,00
Insgesamt: 612.809,13 612.809,13 0,00 0,00 0,00

VII. Verbindlichkeitenspiegel zum 31.12.2022

RESTLAUFZEIT davon gesichert
ART DER VERBINDLICHKEIT Gesamtbetrag
Euro
bis zu einem Jahr
Euro
zwischen ein u. fünf Jahren
Euro
von mehr als fünf Jahren
Euro
durch Pfandrechte u. ähnliche Rechte
Euro
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
2. Erhaltene Anzahlungen 65.145,00 65.145,00 0,00 0,00 0,00
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 118.572,72 118.572,72 0,00 0,00 0,00
4. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 28.914,74 28.914,74 0,00 0,00 0,00
5. Sonstige Verbindlichkeiten
a) Steuern 36.555,37 36.555,37 0,00 0,00 0,00
b) im Rahmen der sozialen Sicherheit 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
c) gegenüber Gesellschafter 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
d) übrige 9.863,38 9.863,38 0,00 0,00 0,00
46.418,75 46.418,75 0,00 0,00 0,00
Insgesamt: 259.051,21 259.051,21 0,00 0,00 0,00

sonstige Berichtsbestandteile

 

Nürnberg, den 24. Juni 2024

gez. Hr. Michael Schmidmer

gez. Hr. Florian Schmidmer

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 29.11.2024 festgestellt.

Der Jahresüberschuss wird auf neue Rechnung vorgetragen.

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

Zu unserem vollständigen Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 und Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023 hat unser Abschlussprüfer unter dem Datum vom 22. November 2024 folgenden Bestätigungsvermerk erteilt.

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der NORIS Automation GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der NORIS Automation GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung.

Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Nürnberg, den 22. November 2024

AWW Audit GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

gez. Helmut Wiegärtner, Wirtschaftsprüfer

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