Metallbearbeitung Hergert GmbH
Selbe AdresseHerstellung von Werkzeugmaschinen für die Metallbearbeitung
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Raino Rieseler seit 11.7.2022 | Geschäftsführer |
Stefan Katzenmayer seit 11.7.2022 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Centroplast Engineering Plastics GmbHMarsbergJahresabschluss zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023der Centroplast Engineering Plastics GmbH, MarsbergI. GrundlagenDie Centroplast Engineering Plastics GmbH (im Folgenden Centroplast) mit Sitz in Marsberg produziert seit über 60 Jahren technische Kunststoffe in Form von Rund- und Hohlstäben, Platten und Folien im Extrusionsverfahren. In der mechanischen Produktionsabteilung werden diese Halbzeuge zu kundenspezifischen Konstruktionsteilen weiterverarbeitet. Zu den Abnehmern und Anwendern zählen in erster Linie Maschinenbauer für Verpackungs- und Medizintechnik, Lebensmittelverarbeitung, -abfüllung und -verpackung, Fahrzeugtechnik, Elektroindustrie, Energiespeicherung sowie Kunststoffhändler als Abnehmer der Halbzeuge. Die Centroplast Engineering Plastics GmbH gehört zu 100 % der Centrotec Industries GmbH, die zur Centrotec Gruppe gehört. II. Wirtschaftsbericht Entwicklung der Gesamtwirtschaft und BrancheLaut Jahreswirtschaftsbericht der Bundesregierung ist die deutsche Wirtschaft im Jahr 2023 um 0,3 % geschrumpft. Trotz abnehmender Inflation und zurückgehender Energiekosten haben sich die allgemeine Geschäftslage und Erwartungen nicht verbessert und liegen noch deutlich unter dem Niveau von 2022. Damit einhergehend ist ein Rückgang der Industrieproduktion in Deutschland zu verzeichnen, die zudem unter einer schwachen Nachfrage und weiterhin hohen Energiekosten leidet. In diesem gesamtwirtschaftlichen Umfeld ist auch die Analyse des Gesamtverbandes der kunststoffverarbeitenden Industrie e.V. (GKV). zu sehen, der schrumpfenden Umsätze im Jahr 2023 der Branche konstatiert und von einem Umsatzrückgang von 6 % spricht. GeschäftsverlaufDer Geschäftsverlauf für das Jahr 2023 kann als nicht zufriedenstellend eingestuft werden. Centroplast erzielte im Geschäftsjahr einen Umsatz von 17,1 Mio. EUR, was einem Rückgang von 3,1 Mio. EUR gegenüber dem Vorjahr entspricht. Das im Vorjahr gesetzte Umsatzziel von 20,0 Mio. EUR wurde um 14,5 % verfehlt. Das EBIT-Margen-Ziel (EBIT im Verhältnis zu den Umsatzerlösen) von mehr als 2 % wurde deutlich unterschritten und liegt bei -6,0 % und damit auch unter dem Vorjahreswert von 4,3 %. Aufgrund des Nachfragerückgangs, vor allem in den Hauptabsatzbranchen des Maschinenbaus und Elektroindustrie, konnte in allen Quartalen das Ziel nicht erreicht werden. Deutlich wird dieser Rückgang auch in der Entwicklung des Auftragseinganges, der mit 15,5 Mio. EUR um 23 % unter dem Vorjahresniveau liegt. Der Umsatzrückgang wurde im Wesentlichen durch einen Rückgang in den Geschäftsfeldern Halbzeuge und Formate verursacht, Fertigteile und Bipolarplatten weisen gegenüber dem Vorjahr einen leichten Anstieg aus. Die Preissteigerungen bei Rohstoffen aus dem Vorjahr schwächten sich im Berichtsjahr 2023 ab. Die Verfügbarkeit war bei den meisten Rohstoffen konstant gegeben, beim Hauptprodukt POM verbesserte sich die Verfügbarkeit gegenüber dem Vorjahr deutlich. Im Berichtszeitraum wurde ein negatives EBIT erzielt (Vorjahr positives EBIT von 0,9 Mio. EUR), welches deutlich unter der positiven Prognose des Vorjahres für das Jahr 2023 liegt. Insgesamt ist ein Jahresfehlbetrag von 1,0 Mio. EUR zu verzeichnen. Das Ergebnis lag damit deutlich unter dem Ergebnis des Vorjahres und deutlich unter dem im Vorjahr gesetzten Ziel für den Jahresüberschuss von 0,8 Mio. EUR. ErtragslageDas Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) lag im Berichtsjahr bei minus 1,0 Mio. EUR und liegt damit unter dem angestrebten Ziel von 1,3 Mio. EUR und unter dem positiven Vorjahreswert von 0,9 Mio. EUR. Das Ergebnis entspricht einer EBIT-Marge von -6,0 % (Vorjahr +4,2 %). Der wesentliche Grund liegt im rückläufigen Umsatz von -15,4 %. Der Umsatzrückgang wurde im Wesentlichen durch einen Rückgang in den Geschäftsfeldern Halbzeuge und Formate verursacht, Fertigteile und Bipolarplatten weisen gegenüber dem Vorjahr einen leichten Anstieg aus. Gegenüber dem Vorjahr hat sich die Materialaufwandquote (Materialaufwand und Bestandsänderung bezogen auf den Umsatz) von 53 % auf 50 % aufgrund eines veränderten Produktmixes und sinkender Einkaufspreise verbessert. Die Personalkosten lagen im Jahr 2023 mit 5,8 Mio. EUR auf Vorjahresniveau, die sonstigen betrieblichen Aufwendungen in Höhe von 3,2 Mio. EUR konnten dagegen um 6,3 % auf 3,0 Mio. EUR gesenkt werden. Die Personalkostenquote hat sich im Vergleich zum Vorjahr von 28 % auf 34% erhöht und bleibt mit 5,8 Mio. EUR unverändert. Die leicht rückläufige Mitarbeiterzahl wurde durch Tariflohnerhöhungen im 2. Halbjahr und Zahlung einer Inflationsausgleichszahlung kompensiert. Die sonstigen betrieblichen Ausgaben haben sich im Vergleich zum Vorjahr um 0,2 Mio. EUR verringert, was insbesondere durch die niedrigen Energiekosten und Instandhaltungskosten zu erklären ist. Höhere Personalbeschaffungs- und Rekrutierungsmaßnahmen im Jahr 2023 haben diesen Vorteil geschmälert. Die höheren Zinsaufwendungen von 0,2 Mio. EUR nach 0,1 Mio. EUR im Vorjahr sind auf das gestiegene Zinsniveau zurückzuführen. Unter Berücksichtigung der Steuern vom Einkommen und Ertrag (Ertrag 0,3 Mio. EUR nach einem Steueraufwand von 0,3 Mio. im Vorjahr) sowie der sonstigen Steuern ergibt sich ein Jahresfehlbetrag von 1,0 Mio. EUR nach einem Jahresüberschuss von 0,5 Mio. EUR im Jahr 2022. FinanzlageDie Finanzierung der Gesellschaft erfolgt im Wesentlichen über vom Konzern organisierte Banklinien oder bei Bedarf auch über IC-Finanzierungen. Der operative Cashflow liegt im Jahr 2023 bei 1,1 Mio. EUR (Vorjahr 1,4 Mio. EUR). Die Bankverbindlichkeiten sind im Berichtsjahr auf 4,5 Mio. EUR gesunken (Vorjahr 4,8 Mio. EUR). Die Kontokorrentlinien wurden im Jahr 2023 mit 3,1 Mio. EUR (Vorjahr 3,3 Mio. EUR) beansprucht, zudem wurden 0,3 Mio. EUR planmäßig im Rahmen der Tilgungsverpflichtungen zurückgeführt. Auf die detaillierte Darstellung der Verbindlichkeiten im Anhang (Verbindlichkeitsspiegel) wird an dieser Stelle verwiesen. Der deutliche Rückgang der sonstigen Verbindlichkeiten von 1,5 Mio. EUR auf 0,6 Mio. EUR im Berichtsjahr ist auf den Rückgang der kreditorischen Debitoren zurückzuführen. Im Berichtsjahr 2023 wurden Investitionen im Wert von 1,1 Mio. EUR vorgenommen (Vorjahr 0,7 Mio. EUR). Im Wesentlichen setzten sich diese aus Ersatz- und Erweiterungsinvestitionen von Produktionsmaschinen und diverser weiterer Ersatz- und Automatisierungsinvestitionen zusammen. Ausreichende Liquidität war im Berichtsjahr 2023 jederzeit gegeben. Die Finanzlage soll durch die vorhandene Liquidität und freie Kreditlinien i. H. v. 1,4 Mio. EUR (Vorjahr 0,9 Mio. EUR) gesichert sowie durch die Zugehörigkeit zur CENTROTEC SE, gewährleistet und stabilisiert werden. EigenkapitalZum 31.12.2023 betrug das Eigenkapital 6,7 Mio. EUR (Vorjahr 7,7 Mio. EUR) und entspricht einer Eigenkapitalquote von 45,5 % (Vorjahr 45,8 %). Die Gewinnrücklage beträgt unverändert zum Vorjahr 0,4 Mio. EUR. Neben dem gezeichneten Kapital von 0,3 Mio. EUR besteht ein Bilanzgewinn von 6,1 Mio. EUR. Der Bilanzgewinn wiederum setzt sich zusammen aus dem Jahresfehlbetrag in Höhe von 1,0 Mio. EUR und dem Gewinnvortrag in Höhe von 7,0 Mio. EUR. Das Stammkapital entfällt zu 100 % auf die CENTROTEC Industries GmbH, München. VermögenslageDas Anlagevermögen der Centroplast beträgt 6,4 Mio. EUR und hat sich gegenüber dem Vorjahr leicht erhöht. Der Anstieg ist insbesondere auf höhere Anlagen im Bau und hierbei auf Investitionen für ein Fräszentrum in Höhe von 0,6 Mio. EUR zurückzuführen. Die Anlagenintensität (Anlagevermögen im Verhältnis zum Gesamtkapital) ist im Vergleich zum Vorjahr gestiegen und beträgt 43 % (Vorjahr 37 %). Der Bestand von Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen betrug im Berichtsjahr 1,3 Mio. EUR (Vorjahr 2,6 Mio. EUR). Der Rückgang ist auf geringere Beschaffungspreise sowie auf eine Anpassung der Bestände an den geringeren Auftragsbestand zurückzuführen. Der Vorratsbestand von Fertigen Erzeugnissen und Waren ist mit 4,5 Mio. EUR nahezu konstant zum Vorjahr. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen haben sich infolge der geringeren Umsatzerlöse und Auftragslage deutlich auf 1,1 Mio. EUR nach 1,9 Mio. EUR im Vorjahr vermindert. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten liegen im Berichtsjahr bei 4,5 Mio. EUR (Vorjahr 4,8 Mio. EUR). Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen liegen im Berichtsjahr stichtagsbedingt bei 0,6 Mio. EUR (Vorjahr 0,4 Mio. EUR). Der Anstieg der aktiven latenten Steuern von 0,2 Mio. EUR auf 0,5 Mio. EUR ist auf höhere temporäre Differenzen bei den sonstigen Rückstellungen sowie latente Steuern auf die gestiegenen steuerlichen Verlustvorträge zurückzuführen. Die Bilanzsumme ist durch die oben genannten Gründe gegenüber dem Wert des Vorjahres (16,8 Mio. EUR) auf 14,8 Mio. EUR gesunken. Die Geschäftsführung beurteilt die Vermögens- und Finanzlage zusammenfassend als zufriedenstellend. Finanzielle LeistungsindikatorenAls finanzielle Leistungsindikatoren werden bei Centroplast insbesondere Umsatz und die EBIT-Marge herangezogen. Der Umsatz ist im Vergleich zum Vorjahreswert durch die konjunkturell geringere Nachfrage von 20,3 Mio. EUR um 3,2 Mio. EUR auf 17,1 Mio. EUR gesunken (15,4 %). Die EBIT-Marge ist umsatzbedingt im Berichtsjahr auf -6,0 % gesunken (Vorjahr 4,3 %). Einen weiteren Einfluss haben die durch Inflationseffekte gestiegen Preise für Dienstleistungen und Lohn und Gehalt. III. PrognoseEine Prognose für die weitere Konjunkturentwicklung ist aufgrund der weltwirtschaftlichen Situation (Inflation, Ukraine-Konflikt) weiterhin unsicher. Laut Jahreswirtschaftsberichts des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz rechnet man mit einem Wachstum des BIP von 0,2 % in Deutschland und +0,9 % in der Eurozone. Laut Gesamtverband Kunstoffverarbeitende Industrie erwarten die befragten Unternehmen überwiegend rückläufige Umsätze für 2024. Für das Jahr 2024 geht Centroplast ebenfalls von einem schwierigen Jahr aus. Zur Kostenoptimierung wurde zum 01.03.2024 Kurzarbeit eingeführt. Dennoch wird von einer insgesamt besseren Geschäftsentwicklung gegenüber 2023 ausgegangen. Der Grund liegt darin, dass die Vakanzen im Sales in diesem Jahr geschlossen und die Zusammenarbeit mit den Kernkunden intensiviert werden sollen. Insgesamt plant Centroplast eine Verbesserung des Umsatzes und EBIT-Marge gegenüber 2023. Es wird ein Umsatz von 18,0 Mio. EUR und eine deutliche Reduzierung der weiterhin negativen EBIT-Marge angestrebt. Die Marktlage aus Sicht der Beschaffung war im Berichtsjahr von guten Verfügbarkeiten und sinkenden Preisen geprägt. Centroplast konnte die positive Entwicklung weiter nutzen, um strategische Partnerschaften mit den Zulieferern aufzubauen. Diese Entwicklung wird auch für das Geschäftsjahr 2024 erwartet. Forschung und EntwicklungNachdem im Jahr 2023, aufgrund von fehlenden personellen Kapazitäten, keine Aktivitäten zu verzeichnen waren, wird für 2024 die Aktivität im Bereich der Bipolarplatten wieder aufgenommen und versucht, die Vakanz zu schließen. IV. Risiko und Chancenbericht RisikenCentroplast beobachtet, kontrolliert, bewertet und steuert die Risiken mit Hilfe eines Risikomanagementsystems. In regelmäßigen Sitzungen der Geschäftsleitung werden erkannte Risiken und Maßnahmen besprochen. Die bereits eingeleiteten Maßnahmen werden dabei regelmäßig auf Umsetzung und Wirkung geprüft. Neben diesem internen System werden alle Instrumente des Risikomanagements der CENTROTEC-Gruppe angewendet und somit die Risiken auch an den CENTROTEC-Konzern kommuniziert. Es wird eine vorsichtsbetonte Unternehmensstrategie verfolgt. Die größten Risiken liegen weiterhin in der für Geschäftsjahr 2024 prognostizierten Wachstumsschwäche auf dem deutschen Markt. Anhaltende geopolitische Konflikte wirken sich zudem ungünstig auf die wirtschaftliche Gesamtentwicklung aus. Mit besonderer Aufmerksamkeit wird auf die Entwicklung der Abhängigkeit von Großkunden geblickt. Mit den zehn größten Kunden erwirtschaftete Centroplast im Berichtsjahr 43% des Umsatzes. Marktdurchdringung und Abhängigkeitsrisiko wird auch an der Anzahl der mittelgroßen Kunden mit einem Umsatz über 0,1 Mio. EUR gemessen. Die Anzahl dieser Kunden mit einem Umsatz oberhalb dieses Wertes ging im Berichtsjahr auf 29 zurück (Vorjahr 33). Für das kommende Jahr soll der Anteil der Top 10 Kunden am Gesamtumsatz gehalten und das Umsatzvolumen der Kunden mit über 0,1 Mio. EUR durch Vertriebsanstrengungen erhöht werden. Centroplast hat eine durch Technologie, Qualität und Nischenpositionierung gefestigte Marktstellung erreicht, die stabilisiert und weiter ausgebaut werden soll. Dennoch ist denkbar, dass sich durch neu eintretende Mitbewerber der Wettbewerb verschärft, die Abnehmermacht zunimmt oder durch Substitutionsprodukte eine Beeinträchtigung der Wirtschaftlichkeit erfolgt. Grundsätzlich sehen wir das Risiko negativer finanzieller Folgen aus teilweise reduzierten Geschäftsaktivitäten einzelner Großkunden als gering an. Weitere Risiken bestehen in einer möglichen Verschlechterung des Zahlungsverhaltens unserer Kunden. Eingeschränkte Finanzierungsmöglichkeiten sowie Probleme mit Lieferketten können die Liquidität und damit die Zahlungsfähigkeit unserer Kunden negativ beeinflussen. Mögliche finanzwirtschaftliche Risiken durch Forderungsausfälle werden durch Vorkassenzahlungen, permanentes Forderungsmanagement und allgemeine Bonitätsprüfungen minimiert. Es verbleibt aber ein geringes Risiko aus möglichen Forderungsausfällen. Aufgrund unserer Zusammenarbeit mit Großkunden sehen wir das Risiko von Forderungsausfällen ebenfalls als gering an. Finanzierungsrisiken werden systematisch und regelmäßig durch die Geschäftsleitung beobachtet und kontrolliert. Die kurz- bis langfristige Entwicklung der verfügbaren Liquidität wird mithilfe einer entsprechenden und laufend überarbeiteten Liquiditäts- und Finanzplanung überwacht. Ergänzend für die Feinsteuerung der Liquidität und zur Finanzierung geplanter Investitionen stehen ausreichende kurz- und langfristige Kreditlinien zur Verfügung. Aufgrund der anhaltenden Konflikte im Roten Meer kann es zu verlängerten Lieferzeiten kommen, was potenzielle Auswirkungen auf unsere Lieferkette haben könnte. Diesem Risiko begegnen wir durch vorausschauende Planung und Lagerhaltung. Entsprechend stufen wir derzeit dieses Risiko als gering ein. Auch besteht weiterhin die Gefahr von Energiepreis- sowie Materialpreissteigerungen aufgrund Rohstoffknappheit sowie geopolitischen Unsicherheiten. Diesem Risiko versuchen wir durch langfristige Lieferverträge sowie Marktbeobachtung entgegenzuwirken. Darüber hinaus ist festzustellen, dass die Risiken durch Cyberkriminalität an Bedeutung gewinnen. Centroplast achtet im Rahmen seiner IT-Strategie auf ein ausgewogenes Maß an Nutzung moderner IT-Lösungen und Erhalt der vollständigen Kontrolle über die zentralen, für den Geschäftsbetrieb erforderlichen Geschäftsdaten. Zusätzlich werden umfangreiche Maßnahmenpakete in allen Bereichen umgesetzt, um dieses Risiko so gering wie möglich zu halten. Intern sieht Centroplast mögliche Risiken im Produktionsbereich. Möglichen Unfällen und Anlagenausfällen beugt man durch entsprechende Unfallverhütungsvorschriften und -maßnahmen sowie Schulungen der Mitarbeiter vor. Risiken aus Serienschäden sind begrenzt, da Centroplast auf Einzelteil- und Kleinstserienfertigung spezialisiert ist. Zusätzlich sind alle Anlagen entsprechend ihres Wertes versichert. Ein Ausfall kritischer Anlagen kann jedoch zu spürbaren Schäden führen. Generell besteht das Risiko, das Dienstleistungsunternehmen insbesondere im Bereich IT oder Personal ihren vertraglichen Verpflichtungen nicht nachkommen oder bestehende Verträge aufkündigen. Das Risiko wird in Summe als gering eingeschätzt. Allerdings sieht Centroplast hier nicht zuletzt durch die zunehmende Anzahl von "Software as a Service"-Dienstleistungen einen tendenziellen Anstieg der möglichen Risiken. ChancenNeue Geschäftschancen für die Centroplast liegen in einer verbesserten Positionierung durch eine fortgesetzte Bereinigung und Fokussierung der angebotenen Produktpalette. Gerade als Unternehmen, das nicht auf großvolumige Produktionen, sondern eher auf Spezialprodukte in begrenztem Volumen ausgelegt ist, ist dieser Faktor für die Kundenakquise und -bindung von Bedeutung. Auch die gezielte Ansprache von potenziellen Neukunden im In- und Ausland durch Besuchs- und Telefontermine bringt kontinuierliche Erfolge. Bei konsequenter Fortführung der Optimierungsmaßnahmen von Fertigungs- und administrativen Prozessen können zudem weitere Kostenreduzierungspotenziale erschlossen werden. Die größten Chancen sieht das Management weiterhin in der zunehmenden Nachfrage nach Vanadium Redox-Flow-Batterien. Hier sehen wir zukünftig einen steigenden Bedarf der von Centroplast hergestellten Bipolar Platten. Gesamtaussage zur Chancen- und RisikosituationDie zuletzt deutlich verschlechterten gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen sowie die schwierigen geopolitischen Entwicklungen, mit konkreten Themen wie dem Angriffskrieg Russlands in der Ukraine, den Überfällen auf die Schifffahrt im Roten Meer und allgemein die Spannungen zwischen dem Westen und China machen sich auch bei der Centroplast GmbH bemerkbar und sind ein schwer abschätzbares Risiko. Diesen Marktrisiken stehen wesentliche Chancen gegenüber, die eine erfolgreiche Entwicklung des Unternehmens befördern können. Vor diesem Hintergrund sieht die Geschäftsführung weiterhin ein ausgewogenes Chancen-Risiken-Profil und hierbei keine bestandsgefährdenden Einzelrisiken für das Geschäftsjahr 2024.
Marsberg, den 13. September 2024 Centroplast Engineering Plastics GmbH Die Geschäftsführung Bilanz zum 31. Dezember 2023Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023
Anhang für das Geschäftsjahr 2023A. ALLGEMEINE ANGABENDie Centroplast Engineering Plastics GmbH, Unterm Ohmberg 1, 34431 Marsberg ist beim Amtsgericht Arnsberg unter der Handelsregisternummer HRB 2178 gemeldet. Die Gesellschaft ist zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2023 eine mittelgroße Kapitalgesellschaft i. S. d. § 267 Abs. 2 HGB. Bei der Gliederung der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung richtet sich die Gesellschaft nach den Vorschriften der §§ 264 ff HGB. Die Gesellschaft nimmt die größenabhängigen Erleichterungen des § 288 Abs. 2 HGB teilweise in Anspruch. Der Jahresabschluss wird nach den Rechnungslegungsvorschriften für Kapitalgesellschaften des Handelsgesetzes (HGB) unter Berücksichtigung des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt. Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr. B. BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODENIm Jahresabschluss sind dieselben Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden befolgt worden wie im letzten Jahresabschluss. Der Jahresabschluss wurde unter Annahme der Unternehmensfortführung (Going-Concern) aufgestellt. 1. AnlagevermögenSelbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte werden zu Herstellungskosten (Entwicklungskosten) aktiviert, sofern zum Abschlussstichtag zumindest eine hohe Wahrscheinlichkeit der tatsächlichen Entstehung eines Vermögensgegenstandes besteht. Zu den Herstellungskosten zählen die einzeln zurechenbaren Kosten durch den Verbrauch von Gütern und die Inanspruchnahme von Diensten sowie angemessene Teile der Material- und Fertigungsgemeinkosten und des durch den Entwicklungsprozess veranlassten Werteverzehrs von Vermögensgegenständen des Anlagevermögens. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte werden planmäßig nach der linearen Methode pro rata temporis über die jeweilige Nutzungsdauer (5 Jahre) abgeschrieben. Die geleisteten Anzahlungen werden zum Nominalwert angesetzt. Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten aktiviert und ihrer voraussichtlichen Nutzungsdauer von 3 - 5 Jahren entsprechend linear abgeschrieben. Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, angesetzt. In den Herstellungskosten sind keine Fremdkapitalzinsen einbezogen. Die planmäßigen Abschreibungen werden linear vorgenommen und entsprechen den betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern von 2 bis 50 Jahren. Soweit die beizulegenden Werte einzelner Vermögensgegenstände ihren Buchwert unterschreiten, werden zusätzlich außerplanmäßige Abschreibungen bei voraussichtlich dauernder Wertminderung vorgenommen. Anschaffungs- oder Herstellungskosten von abnutzbaren beweglichen Wirtschaftsgütern des Anlagevermögens, die einer selbständigen Nutzung fähig sind, werden im Wirtschaftsjahr der Anschaffung, Herstellung oder Einlage in voller Höhe als Betriebsausgaben erfasst, wenn die Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um einen darin enthaltenen Vorsteuerbetrag, für das einzelne Wirtschaftsgut 250 EUR - 800 EUR nicht übersteigen. Alle geringwertigen Wirtschaftsgüter eines Jahres werden sofort abgeschrieben. 2. VorräteDie Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie Handelswaren wurden zum gewogenen Durchschnitt, unfertige und fertige Erzeugnisse werden zu Einzelkosten (Materialeinzelkosten, Fertigungseinzelkosten und Sonderkosten der Fertigung) zuzüglich angemessener Gemeinkosten (Material- und Fertigungsgemeinkosten sowie der Werteverzehr des Anlagevermögens, soweit dieser durch die Fertigung veranlasst ist) oder zu einem niedrigeren beizulegenden Wert am Bilanzstichtag bewertet. In diesem Zusammenhang werden auch Bestands- und Verwertungsrisiken, die sich aus der Lagerdauer und geminderter Verwertbarkeit ergeben, durch Wertberichtigungen angemessen berücksichtigt. 3. Forderungen und sonstige VermögensgegenständeDie Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden zum Nominalbetrag angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken werden durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Kreditrisiko wird durch eine allgemeine Pauschalwertberichtigung auf die nicht einzelwertberichtigten Forderungen aus Lieferungen und Leistungen ausreichend Rechnung getragen. Fremdwährungsforderungen liegen nicht vor. 4. Liquide Mittel (Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten)Die Beträge bestehen ausschließlich in inländischer Währung (EUR) und sind mit ihrem Nominalbetrag angesetzt. 5. Aktiver RechnungsabgrenzungspostenDer aktive Rechnungsabgrenzungsposten beinhaltet Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. 6. Latente SteuernDas Ansatzwahlrecht gem. § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB wurde in Anspruch genommen. Aktive und passive latente Steuern werden unsaldiert ausgewiesen. Latente Steuern werden auf die steuerlichen Verlustvorträge sowie auf die wesentlichen Differenzen der sonstigen Rückstellungen als auch die Bewertungsunterschiede im Anlagevermögen gebildet. Die Bewertung erfolgte mit einem Steuersatz in Höhe von 32,28% (Vorjahr 32,28%). 7. EigenkapitalDas gezeichnete Kapital beträgt 250 TEUR und wird zum Nominalwert bilanziert und ist voll eingezahlt. 8. RückstellungenDie sonstigen Rückstellungen werden für ungewisse Verbindlichkeiten gebildet und berücksichtigen alle erkennbaren Risiken. Sie werden mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag angesetzt. Sonstige Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden, von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten, durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. 9. VerbindlichkeitenDie Verbindlichkeiten werden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Fremdwährungsverbindlichkeiten liegen nicht vor. C. ANGABEN UND ERLÄUTERUNGEN ZUR BILANZ1. AnlagevermögenDie Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt. Der Anlagenspiegel ist dem Anhang als Anlage beigefügt. 2. Forderungen und sonstige VermögensgegenständeDie Forderungen gegen verbundene Unternehmen betragen im aktuellen Veranlagungszeitraum 0 TEUR (Vorjahr 48 TEUR, davon Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 12 TEUR). Zum 31. Dezember 2023 bestanden keine Forderungen gegen die Gesellschafterin CENTROTEC Industries GmbH (Vorjahr 35 TEUR). Alle Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr. 3. Aktive RechnungsabgrenzungspostenDie aktiven Rechnungsabgrenzungsposten i. H. v. 28 TEUR (Vorjahr 19 TEUR) beziehen sich größtenteils auf IT-Wartungskosten. 4. Latente Steuern
5. Eigenkapital und AusschüttungssperreDas Stammkapital ist voll eingezahlt und beträgt 250 TEUR (Vorjahr 250 TEUR). Das gezeichnete Kapital entfällt zu 100 % auf die die CENTROTEC Industries GmbH, München. Die Kapitalrücklage beträgt 6 TEUR (Vorjahr 6 TEUR) und die Gewinnrücklage beträgt 399 TEUR (Vorjahr 399 TEUR). Der Bilanzgewinn i. H. v. 6.090 TEUR (Vorjahr 7.046 TEUR) resultiert aus einem Gewinnvortrag in Höhe von 7.046 TEUR (Vorjahr 6.539 TEUR) und dem Jahresfehlbetrag von 956 TEUR (Vorjahr Jahresüberschuss 507 TEUR). Die Gesellschaft weist somit zum 31. Dezember 2023 ein Eigenkapital in Höhe von 6.744 TEUR (Vorjahr 7.700 TEUR) aus. Für die aktiven latenten Steuern, sowie in Höhe der aktivierten Entwicklungskosten vermindert um die passiven latenten Steuern, besteht eine Ausschüttungssperre gemäß § 268 Abs. 8 HGB in Höhe von 766 TEUR. Diese setzten sich aus den aktiven latenten Steuern in Höhe von 510 TEUR sowie den selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenständen in Höhe von 378 TEUR abzüglich der passiven latenten Steuern in Höhe von 122 TEUR zusammen. Aus der Veränderung bilanzierter latenter Steuern resultiert ein Ertrag i. H. v. 324 TEUR. 6. RückstellungenDie sonstigen Rückstellungen enthalten im Wesentlichen personalbezogene Rückstellungen i. H. v. 265 TEUR (Vorjahr 243 TEUR) sowie Rückstellungen für Garantieverpflichtungen i. H. v. 86 TEUR (Vorjahr 101 TEUR). 7. Verbindlichkeitenspiegel (in TEUR)
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von 4.533 TEUR sind teilweise durch Sicherungsübereignungen ausgewählter Maschinen und Grundschulden besichert. Bei den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten zum 31. Dezember 2023 mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr handelt es sich mit 3.126 TEUR um die Inanspruchnahme einer Verbundrahmenlinie (Kontokorrentlinie), die über den CENTROTEC Konzern bis auf Weiteres besteht. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen beinhalten mit 1.700 TEUR (Vorjahr 1.700 TEUR) Verbindlichkeiten gegenüber der Ubbink NL. Hierbei handelt es sich um einen Intercompany Kredit. Von den übrigen rund 147 TEUR (Vorjahr 113 TEUR) entfallen 3 TEUR auf Lieferung und Leistungen (Vorjahr 4 TEUR). Auf die Gesellschafterin CENTROTEC Industries GmbH entfallen Verbindlichkeiten i. H. v. 19 TEUR (Vorjahr 101 TEUR). In den sonstigen Verbindlichkeiten entfallen 0 TEUR (Vorjahr 76 TEUR) auf Steuern und 23 TEUR (Vorjahr 10 TEUR) auf soziale Sicherheit. D. ERLÄUTERUNGEN ZUR GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG1. UmsatzerlöseDie Umsatzerlöse werden bei einer Vielzahl von Kunden erzielt. Nach geographischen Märkten ergibt sich die Verteilung In- und Ausland wie folgt:
2. Sonstige betriebliche ErträgeDie sonstigen betrieblichen Erträge enthalten im Wesentlichen Erträge aus Stromsteuererstattungen i. H. v. 45 TEUR (Vorjahr 45 TEUR). 3. Sonstige betriebliche AufwendungenDie sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten überwiegend Aufwendungen für EDV-Service/Programmierarbeiten, Holding Charges, sonstige Personalkosten und Ausgangsfrachten. 4. Zinsen und ähnliche AufwendungenDer Zinsaufwand in Höhe von 241 TEUR (Vorjahr 99 TEUR) resultiert im Wesentlichen aus Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten. Auf das verbundene Unternehmen Ubbink NL entfallen 81 TEUR (Vorjahr 31 TEUR). In den Zinsen und ähnlichen Aufwendungen sind Aufzinsungen von Rückstellungen i. H. v. 1 TEUR (Vorjahr 0 TEUR) enthalten. 5. Steuern vom Einkommen und ErtragIn den Steuern vom Einkommen und Ertrag ist sowohl die Erhöhung der aktiven latenten Steuern als auch die Minderung der passiven Steuern i. H. v. 324 TEUR (Vorjahr 250 TEUR) enthalten. E. SONSTIGE ANGABEN1. Forschungs- und EntwicklungskostenDer Gesamtbetrag der im Geschäftsjahr 2023 getätigten Forschungs- und Entwicklungskosten beläuft sich auf 56 TEUR (Vorjahr 48 TEUR). Hiervon sind für Entwicklungskosten 56 TEUR angefallen, wovon 0 TEUR (Vorjahr 0 TEUR) als selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens aktiviert worden sind. 2. HaftungsverhältnisseHaftungsverhältnisse gemäß § 251 HGB liegen nicht vor. 3. Sonstige finanzielle VerpflichtungenDie Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverhältnissen betragen insgesamt 129 TEUR (Vorjahr 80 TEUR) davon haben 64 TEUR (Vorjahr 44 TEUR) eine Restlaufzeit von 1 Jahr und 66 TEUR (36 TEUR) von über einem Jahr. Zweck dieser Geschäfte ist die Vermeidung des sofortigen Abflusses liquider Mittel zur Finanzierung der Investitionen. 4. PersonalIm Jahresdurchschnitt wurden 92 Mitarbeiter (Vorjahr 95) beschäftigt. Hierbei handelt es sich um 24 Angestellte (Vorjahr 27) und 68 (Vorjahr 68) gewerbliche Angestellte. 5. GeschäftsführungStefan Katzenmayer, Dipl.-Ing. für Chemische Technologie (Geschäftsführer im Bereich Sales/ kaufmännischer Bereich) Dr. Raino Rieseler, Dipl.-Ing. der Chemischen Prozesstechnologie (Geschäftsführer im Bereich Produktion/ technischer Bereich) Auf die Angabe zu den Bezügen der Geschäftsführung wird unter Anwendung des § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. 6. ErgebnisverwendungDie Geschäftsführung schlägt vor, den Bilanzgewinn auf neue Rechnung vorzutragen. 7. Gesamthonorar des AbschlussprüfersDie Angaben gemäß § 285 Nr. 17 unterbleiben, da das Gesamthonorar des Abschlussprüfers im Konzernabschluss der CENTROTEC SE, Brilon offengelegt wird. 8. NachtragsberichtAufgrund der anhaltenden nachlassenden Auftragslage im 1.Quartal 2024 hat die Centroplast ab dem 01.03.2024 Kurzarbeit angemeldet. Infolge dieser Maßnahme haben sich die Personalaufwendungen deutlich vermindert und die Liquidität der Gesellschaft entsprechend verbessert. Weitere Vorgänge von wesentlicher Bedeutung für die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage haben sich nach dem Bilanzstichtag nicht ereignet. 9. KonzernverhältnisseDie Gesellschaft gehört zum Konzern der CENTROTEC SE, Brilon. Diese ist Konzernobergesellschaft und stellt einen Konzernabschluss für den kleinsten und größten Kreis von Unternehmen für sich und ihre Tochterunternehmen unter Anwendung von § 315e Abs. 1 HGB auf. Dieser ist am Sitz der Gesellschaft (Am Patbergschen Dorn 9, 59929 Brilon) oder unter www.centrotec.de erhältlich.
Marsberg, den 13. September 2024 Centroplast Engineering Plastics GmbH Stefan Katzenmayer Dr. Raino Rieseler Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023
II. Wiedergabe des Bestätigungsvermerks6. Nach dem abschließenden Ergebnis unserer Prüfung haben wir mit Datum vom 13. September 2024 den folgenden uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt: "BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Centroplast Engineering Plastics GmbH, MarsbergPrüfungsurteileWir haben den Jahresabschluss der Centroplast Engineering Plastics GmbH, Marsberg, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Centroplast Engineering Plastics GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die PrüfungsurteileWir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den LageberichtDie gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des LageberichtsUnsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen."
Frankfurt am Main, den 13. September 2024 PricewaterhouseCoopers
GmbH
Thorsten Neumann, Wirtschaftsprüfer ppa. Oliver Böhm, Wirtschaftsprüfer Feststellung des JahresabschlussesDer Jahresabschluss zum 31.Dezember 2023 wurde in der Gesellschafterversammlung vom 15. Oktober 2024 festgestellt. ErgebnisverwendungsbeschlussAuf der Gesellschafterversammlung vom 15. Oktober 2024 wurde beschlossen den Jahresabschluss auf neue Rechnung vorzutragen. |
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