Herstellung von handgeführten Werkzeugen mit Motorantrieb
Wipro Hochrainer GmbH
Pommernstraße 4, 83395 Freilassing, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Erich Hochrainer seit 9.4.2003 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich BerechtigteBeta
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
WIPRO PARI PRIVATE LIMITED | 100.00% |
GesellschafterBeta
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Wipro Hochrainer GmbHFreilassingJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2024 bis zum 31.03.2024Lagebericht Rumpfgeschäftsjahr Januar - März 2024Wipro Hochrainer GmbH, Montage- Sondermaschinen, Pommernstrasse 4, 83395 FreilassingGrundlagen des Unternehmens Die Hochrainer GmbH ging aus dem 1968 in Baden-Württemberg gegründeten Konstruktionsbüro von August Hochrainer hervor. Seit 1973 hat die Firma ihren Sitz in Freilassing. Zum 1. August 2022 wurde die Hochrainer GmbH von der Pari Robotics GmbH zu 100% übernommen und im Anschluss zur Wipro Hochrainer GmbH umfirmiert. Mit Wirkung ab 2024 wurde auf ein abweichendes Wirtschaftsjahr umgestellt. Für die Zeit vom 01.01.2024 bis 31.03.2024 wurde ein Rumpfwirtschaftjahr gebildet. Geschäftsmodell Die Produktpalette umfasst Sondermaschinen, Montagesysteme und Lohnfertigung. Dabei bietet Hochrainer ein Komplettangebot von der Planung und Konstruktion (nach Vorgaben und Wünschen der Auftraggeber) über die Fertigung und Montage bis zur Inbetriebnahme beim Kunden vor Ort sowie die Wartung und Pflege der Maschinen. Großes Augenmerk wird auf die Qualität der Produkte und Arbeitsabläufe gelegt. So ist die Wipro Hochrainer GmbH nach ISO 9001, ISO 14001 und nach VDA 6.4 zertifiziert. Hochrainer ist hauptsächlich für die Automobilindustrie und deren Zulieferer im Bereich Fahrwerkstechnik und Chassis tätig und als solcher in hohem Maße von der Entwicklung in der Automobilbranche abhängig. Kunden sind überwiegend deutsche Unternehmen, oder deren ausländische Töchter. Geliefert werden unsere Maschinen sowohl nach Europa, als auch nach Nord- und Südamerika sowie Asien. Wirtschaftsbericht Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Die deutsche Wirtschaft stagnierte 2023 im Wachstum gegenüber dem Vorjahr. Im Automobilsektor wirkt sich der zunehmende Trend das Ziel der Klimaneutralität frühzeitig zu erreichen dahingehend aus, dass alternative Antriebskonzepte (E-Mobilität) und ein Ende der herkömmlichen Verbrennermotoren eine immer stärkere Bedeutung erhalten. Um dieses Ziel zu erreichen sind auch regulatorische Maßnahmen nicht ausgeschlossen. Der für Hochrainer wichtige Bereich Fahrwerktechnik und Chassis dürfte von den anstehenden Veränderungen aber weniger betroffen sein. Geschäftsverlauf Die Wipro Hochrainer GmbH wird weniger von aktuellen Verkaufszahlen, mehr aber von Investitions- und Entwicklungszyklen der Automobilbranche beeinflusst. Der durch die Coronakrise verursachte Produktionsrückgang der Vorjahre konnte in der Automobilindustrie teilweise wieder aufgeholt werden und die Lage hat sich deutlich verbessert. Die Betriebsleistung im Rumpfgeschäftsjahr vom 01.01.2024 - 31.03.2024 lag bei TEUR 4.968 und somit unter dem anteiligen Wert des Vorjahres von TEUR 5.849. Grund hierfür ist ein nicht linearer Geschäftsverlauf, der in erster Linie von der Fertigstellung und Endabnahme der jeweiligen Projekte abhängt. Das Ergebnis des Rumpfgeschäftsjahres beträgt TEUR -43. Das Ziel der Weiterentwicklung des Geschäftsmodells und die Gewinnung neuer Kunden, innerhalb und außerhalb des Automobilsektors, wird weiter verfolgt. Zum 31.03.2024 waren 132 Mitarbeiter beschäftigt, davon 13 Auszubildende (Dezember 2023: 131). Den Schwierigkeiten qualifizierte Arbeitnehmer zu finden begegnen wir nach wie vor durch verstärkte Anstrengungen bei der Ausbildung. Lage Umsatz- und Ertragsentwicklung Das Jahresergebnis des Rumpfgeschäftsjahres liegt Umsatzbedingt bei TEUR -43 und somit unter dem anteiligen Wert des Vorjahres, was sich auch im geringeren Rohertrag widerspiegelt. Die Aufwendungen im Personalbereich sind saisonbedingt höher durch höhere anteilige Rückstellungen für Weihnachtsgeld sowie Urlaub- und Gleitzeitkonten. Die Personalaufwandquote steigt im Vergleich zum Jahr 2023 von 36,1 % auf 48,4 %. Eine ursprünglich für einen Kunden gefertigten Maschine wurde ins Anlagevermögen überführt und die Produktion wurde erfolgreich aufgenommen. Die Abschreibungen erhöhen sich um TEUR 37 aufgrund dieser Aktivierung sowie Investitionen in die IT-Infrastruktur. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen erhöhten sich um TEUR 15 gegenüber dem anteiligen Vorjahreswert. Der Anstieg resultiert im Wesentlichen aus der Zunahme der Aufwendungen für Reparaturen und Instandhaltungen sowie Kosten der Warenabgabe aufgrund von Versand einer Maschine ins Ausland. Der Zinsaufwand nahm gegenüber dem anteiligen Vorjahr um TEUR 22 zu. Dies ist auf das gestiegene Zinsniveau sowie die Ausweitung der Geschäftstätigkeit und eine geänderte Finanzmittelstruktur zurückzuführen. Finanzlage Das Eigenkapital lag zum 31.03.2024 bei TEUR 3.701 gegenüber TEUR 3.743 zum Ende des Vorjahres. Die Eigenkapitalquote beträgt damit 22,76 % gegenüber 23,66 % im Vorjahr. Die Zunahme der Rückstellungen um TEUR 277 beruht auf einer Erhöhung der sonstigen Rückstellungen um TEUR 260 und der Pensionsrückstellungen um TEUR 17. Die Verbindlichkeiten sind um TEUR 199 leicht angestiegen. Dies resultiert aus einer Erhöhung der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten um TEUR 1.419 bei gleichzeitigem Rückgang der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen um TEUR 218, der Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen um TEUR 947 und der sonstigen Verbindlichkeiten um TEUR 54. Die Wipro Hochrainer GmbH hatte im Jahr 2023 einen positiven Cashflow aus Finanzierungstätigkeit von TEUR 472 (VJ 2.263), sowie einen negativen Cash Flow aus laufender Geschäftstätigkeit von TEUR -107 (VJ -1.873) und Investitionstätigkeit von TEUR -128 (VJ -364), was zu einer Erhöhung des Finanzmittelfonds um TEUR 237 (VJ 26) führte. Vermögenslage Ausgewählte Bilanzpositionen in Relation zur Bilanzsumme (in %)
Die Investitionen im Anlagevermögen betrafen Ersatzbeschaffungen und den Bau einer Maschine für die Fertigung für einen Kunden. Die Finanzierung erfolgte aus laufenden Betriebsmitteln.
Gesamtaussage zum Geschäftsverlauf und der Lage der Wipro Hochrainer GmbH Das Rumpfgeschäftsjahr der Wipro Hochrainer GmbH lag aufgrund geringerer Verumsatzung langfristig laufender Projekte unter dem anteiligen Vorjahreswert. Die Auftragslage lässt eine Auslastung der Kapazitäten für 2024 erwarten. Unsere Vermögens-, Finanz- und Ertragslage schätzen wir unverändert als gut ein. Das EBIT im Rumpfgeschäftsjahr lag umsatzbedingt im leicht negativen Bereich. Für das kommende Geschäftsjahr erwarten wir wieder ein deutlich positives Ergebnis und schätzen unsere Gesamtleistung und unser EBIT daher unverändert als sehr erfreulich ein. Die Auftragslage ist stabil. Prognose-, Chancen- und Risikobericht Risikobericht Risikomanagement Unter dem "Unternehmensrisiko" wird die Gefahr verstanden, dass Ereignisse oder Handlungen ein Unternehmen daran hindern seine Ziele zu erreichen bzw. Strategien erfolgreich umzusetzen, kurz alle Ereignisse oder Handlungen, die den Fortbestand eines Unternehmens gefährden. Insofern bezieht sich der Risikobegriff nicht nur auf die Gefahr, dass etwas Negatives eintritt, sondern auch darauf, dass etwas Positives nicht realisiert werden kann. Gerade jedoch durch den bewussten und kontrollierten Umgang mit Risiken können Wettbewerbsvorteile realisiert werden. Die Anpassungsmaßnahmen, die der kontinuierlichen Verbesserung und Optimierung unterliegen haben uns im angelaufenen Geschäftsjahr mehr als in der Vergangenheit begleitet. Dazu gehört Fehlentwicklungen zu korrigieren und durch permanente Transparenz die Entwicklungen der Märkte zu bewerten und zu beurteilen. Das erkannte Risiko ist ein überschaubares Risiko. Risiken der künftigen Entwicklung Die Weiterentwicklung und Neueroberung von Märkten birgt immer ein Risiko, dem nur durch langsames und kontrolliertes Wachstum entgegengewirkt werden kann. Die Konzentration auf das Kerngeschäft und die maßvolle Konzentration auf die Zielrendite wird uns auch im Wirtschaftsjahr 2024/2025 begleiten. Die strategische und disziplinierte Vorgehensweise ist die Voraussetzung, um möglichen Marktturbulenzen auszuweichen. Eine stetige Kontrolle und Anpassung der verfolgten Unternehmensstrategie soll zur Risikoreduzierung beitragen. Der Auftragsbestand zum Ende März liegt deutlich über dem Niveau des Vorjahres. Der Auftragseingang zog im Laufe des Jahres 2023 an, was der positiven allgemeinen wirtschaftlichen Entwicklung entsprach. Neben den positiven Erwartungen möchten wir auch die Risiken nicht verschweigen. Unsere Kunden verlangen immer öfter, dass Ihre Investitionsgüter durch uns in immer größeren Anteilen vorfinanziert werden und machten dies auch zu einem wesentlichen Entscheidungskriterium bei der Auftragsvergabe. Der hohe Finanzierungsbedarf konnte durch einen positiven Cashflow aus Finanzierungstätigkeit und die Sicherung eines ausreichenden Finanzierungsrahmens gedeckt werden. Die Lucanet-Software wird im neuen Geschäftsjahr auf In-house Hosting umgestellt, um eine noch engere und schnellere Übersicht über die Geschäftszahlen zu erlangen. Die Unterstützung durch Quest Consulting wird aber weiterhin erfolgen. Die Liquidität ist auch aufgrund der Zugehörigkeit zur Wipro Group gesichert. Wir gehen aufgrund dieser Situation vom Going Concern aus. Das Liquiditätsmanagement stellt für die Wipro Hochrainer GmbH eine Herausforderung dar, der durch eine vorausschauende Liquiditätsplanung und durch eine entsprechende Berücksichtigung in der Angebotsgestaltung Rechnung getragen wird. Ein zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht abschätzbares Risiko stellt die Unsicherheit über die künftige Entwicklung des Krieges in der Ukraine und deren mögliche wirtschaftliche Belastungen dar. Gesamtwirtschaftliche und Branchenrisiken Die Automobilindustrie befindet sich in einem tiefgreifenden Veränderungsprozess. So nimmt die Klimadiskussion einen immer breiteren Raum ein und damit einhergehend die Forderung nach Reduzierung der Abgasemissionen, die mittlerweile auch bereits zu entsprechenden regulatorischen Vorgaben geführt haben. Daneben ergeben sich weitere Veränderungen im Bereich der Antriebstechnologien, vor allem hin zu Elektrofahrzeugen. Diese Umstellungen erfordern erhebliche Investitionen. In wie weit diese Veränderungen Auswirkungen auf den für Hochrainer wichtigen Bereich Fahrwerks- und Chassisproduktion haben ist noch unklar. Wenngleich wir davon ausgehen, dass es sich hier um ein weniger schwankungsanfälliges Segment handelt. Für die Wipro Hochrainer GmbH könnten sich daraus sogar neue Möglichkeiten ergeben, da Elektrofahrzeuge aufgrund der Batterien tendenziell ein höheres Gewicht haben werden, könnten sich im Bereich der Fahrwerkstechnik sogar neue Möglichkeiten bieten. Änderungen des Eurokurses haben für unser Unternehmen grundsätzlich keine Bedeutung. Dies gilt sowohl am Beschaffungs-, als auch am Absatzmarkt, da die Geschäfte nahezu ausschließlich in Euro abgewickelt werden. Die Ungewissheit über die weitere Entwicklung der internationalen Handelsbeziehungen, hier insbesondere mit den USA und China als wichtige Absatzmärkte für Automobile, belastet die wirtschaftliche Entwicklung ebenso, wie der aktuelle Krieg in der Ukraine. Die Wachstumsprognosen für die Weltwirtschaft sind vor diesem Hintergrund zurückhaltend. Es wird mit Ausnahme von China nur ein geringes Wachstum erwartet. Der fortschreitende Aufbau von Produktionskapazitäten speziell in China birgt die latente Gefahr eines ungewollten Know-How-Transfers. Finanzmanagement, Ausfallrisiken und Steuerung Das vorrangige Ziel des Finanzmanagements ist die finanzielle Stabilität und Flexibilität der Wipro Hochrainer GmbH. Dies wird durch ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Eigen- und Fremdkapital und durch Konzernfinanzierung erreicht. Die kurzfristigen Fremdmittel in sonstigen Rückstellungen und Verbindlichkeiten resultieren aus der Geschäftstätigkeit und nehmen entsprechend der Höhe der Vorräte zu oder ab. Die Wipro Hochrainer GmbH überwacht laufend die Liquidität und erstellt auf Basis wöchentlicher Daten eine Liquiditätsplanung. Hierbei werden die Laufzeiten der finanziellen Vermögenswerte, sowie erwartete Cashflows aus der Geschäftstätigkeit berücksichtigt. Ziel ist es, ein Gleichgewicht zwischen der kontinuierlichen Deckung des Finanzmittelbedarfs und der Sicherstellung seiner Flexibilität zu wahren. Ausfallrisiken, das heißt Risiken, dass Vertragspartner ihren Zahlungsverpflichtungen nicht nachkommen, werden durch die Handhabung von Kreditgenehmigungen, die Festlegung von Obergrenzen und Kontrollverfahren sowie durch regelmäßige Mahnzyklen gesteuert. Die Gesellschaft erwartet keine Forderungsausfälle bei Geschäftspartnern, denen eine hohe Kreditwürdigkeit eingeräumt wurde. Hochrainer hat in der Kundenstruktur eine Konzentration auf einige wenige Großkunden. Dabei handelt es sich aber um große Konzerne mit bester Bonität. Es ist aber nicht auszuschließen, dass sich aus der unsicheren weltpolitischen Lage negative Auswirkungen auf die Realisierung der Forderungen ergeben werden. Aus heutiger Sicht ergibt sich das maximale Ausfallrisiko aus den in der Bilanz abgebildeten Beträgen. Die Wipro Hochrainer GmbH schließt Geschäfte ausschließlich mit kreditwürdigen Dritten ab. Alle Neukunden, die mit dem Unternehmen Geschäfte abschließen möchten, werden vor Angebotsabgabe einer Bonitätsprüfung unterzogen. Zudem werden die Forderungsbestände laufend überwacht, so dass die Wipro Hochrainer GmbH keinem wesentlichen Ausfallrisiko ausgesetzt ist. Werden Ausfallrisiken identifiziert, erfolgt die Bildung einer angemessenen bilanziellen Vorsorge. Chancenbericht Im Zuge der Übernahme durch die PARI Robotics GmbH wurde die Konzentration auf unsere Kernkompetenz im Bereich der Fahrwerkstechnik und Chassisproduktion weiter verstärkt. Die Wipro Hochrainer GmbH kann sich deshalb auch um großvolumigere Projekte, auch in anderen Bereichen, bemühen. Die gute Zusammenarbeit mit unseren Kunden, die innovativen Produkte, der hohe Qualitätsstandard der Produkte sowie die Fähigkeit auf Kundenwünsche flexibel zu reagieren soll der Wipro Hochrainer GmbH eine gute Wettbewerbsposition sichern. Das Potential im Bereich Umbauten und Aftersales soll weiter verstärkt werden. Der Weg der Diversifizierung in andere Branchen wird intensiv weiterverfolgt. Die zeitliche Komprimierung der Investitionsdurchführung bei den Kunden führt für unser Unternehmen zu einer Verkürzung des Planungs- und Herstellungszeitraums. Die Ausbildung und Qualifizierung eigenen Personals soll zur Stärkung und Flexibilisierung unseres Unternehmens beitragen. Außerdem gibt es nun zusätzlich die Möglichkeit, auf Fachpersonal des Mutterkonzerns zurückzugreifen. Durch innerbetriebliche Umstrukturierung der Bereiche mechanische Fertigung, Arbeitsvorbereitung und Lager wurde eine Verbesserung der Kapazität erreicht, damit die Aufträge fristgerecht abgewickelt werden können. Unterstützt wird dieser Prozess durch die Nutzung neuer Software zur Kapazitätsplanung und Optimierung der Abläufe. Prognose Hinweis zu Prognosen Dieser Lagebericht enthält zukunftsgerichtete Aussagen und Informationen - also Aussagen über Vorgänge, die in der Zukunft liegen. Diese Aussagen sind erkennbar durch Formulierungen wie "erwarten", "beabsichtigen", "planen", "einschätzen" oder ähnliche Begriffe. Solche vorausschauenden Aussagen beruhen auf unseren heutigen Erwartungen und bestimmten Annahmen. Sie bergen daher eine Reihe von Risiken und Ungewissheiten. Eine Vielzahl von Faktoren, von denen zahlreiche außerhalb des Einflussbereichs der Hochrainer GmbH liegen, beeinflussen die Geschäftstätigkeiten, den Erfolg, die Geschäftsstrategie und die Ergebnisse der Gesellschaft. Diese Faktoren können dazu führen, dass die tatsächlichen Ergebnisse, Erfolge und Leistungen wesentlich abweichen von den in zukunftsgerichteten Aussagen ausdrücklich oder implizit enthaltenen Angaben zu Ergebnissen, Erfolgen oder Leistungen. Ausblick auf 2024/25 Zum 01.04.2024 wird das Geschäftsjahr umgestellt auf April - März. Die Monate Januar bis März 2024 bilden ein Rumpf-Geschäftsjahr. Bei den jetzt abzuarbeitenden Aufträgen handelt es sich vorwiegend um Projekte, bei denen auf vorhandenes Know-How und Erfahrungen zurückgegriffen werden kann, sodass bei der Auftragsabwicklung nicht mit Problemen zu rechnen ist und ein gutes Ergebnis erzielbar sein müsste. Für das neue Geschäftsjahr 2024/25 ist eine stark steigende Betriebsleistung mit damit einhergehender starker Steigerung des Betriebsergebnisses geplant. Mit der aus dem Auftragsbestand noch abzuarbeitenden Betriebsleistung und den zu Beginn des Jahres akquirierten Aufträgen sollte die Grundauslastung für das Wirtschaftsjahr 2024/2025 gewährleistet sein. Tendenziell erfährt die EV-Branche eine Stagnation, so dass sich die OEM wieder auf den Antriebsstrang "Verbrenner" zurückorientieren. Dies eröffnet neue Chancen, da hier nicht mehr genügend Lieferanten am Markt zur Verfügung stehen.
Freilassing, den 25.04.2024 gez. Erich Hochrainer, Geschäftsführer BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Ergebnisverwendung
Anhang1. Allgemeine Erläuterungen Die Bilanz und die Gewinn- und Verlustrechnung sind nach den Bestimmungen des III. Buches des Handelsgesetzbuches in der Fassung des BilRUG unter Berücksichtigung der besonderen Bestimmungen für Kapitalgesellschaften und der Satzung sowie unter Annahme eines fortlaufenden Geschäftsbetriebes aufgestellt und gegliedert. Die Firma Wipro Hochrainer GmbH mit Sitz in 83395 Freilassing ist im Handelsregister des Amtsgerichts Traunstein unter der Nr. HRB 2813 eingetragen. Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft nach § 267 Abs. 2 HGB. Von den größenabhängigen Erleichterungen wurde - soweit dies zweckmäßig ist - Gebrauch gemacht. Sofern es der Übersichtlichkeit diente, sind bei der Ausübung von Wahlrechten die Angaben im Anhang gemacht. Mit Wirkung ab 2024 wurde auf ein abweichendes Wirtschaftsjahr umgestellt. Für die Zeit vom 01.01.2024 bis 31.03.2024 wurde ein Rumpfwirtschaftsjahr gebildet. 2. Erläuterungen zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die Vermögens- und Schuldposten sind unter Beachtung der Vorschriften für Kapitalgesellschaften und der Grundsätze ordnungsgemäßer Buchführung wie folgt angesetzt. Die immateriellen Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten, vermindert um lineare Abschreibungen (bei einer betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer von drei bis vier Jahren), bewertet. Sachanlagen wurden zu den Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibung bewertet. Die Abschreibungen wurden teils linear, teils degressiv pro rata temporis berechnet. Die Bemessung der betrieblichen Nutzungsdauer wurde unter Beachtung der amtlichen AfA-Tabellen des BdF vorgenommen. Als Nutzungsdauer wurden angesetzt bei
Wirtschaftsgüter mit einem Einzelwert bis EUR 800,00 wurde gem. § 6 Abs. 2 EStG in voller Höhe als Betriebsausgaben abgezogen. Die Vorräte an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen sind zu Anschaffungskosten bewertet. Die teilfertigen und fertigen Arbeiten wurden grundsätzlich mit den Herstellkosten bewertet. Soweit bei einzelnen Aufträgen der Wert der ermittelten Herstellungskosten höher ist als die dem Herstellungsgrad entsprechende Auftragssumme, wurde der niedrigere Wert angesetzt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände - mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr sind zum Nennwert bewertet Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurde für das allgemeine Ausfallrisiko eine pauschale Wertberichtigung von 1 % der Forderungen ohne Umsatzsteuer gebildet. Kassenstand und Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert bilanziert. Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten wurden mit Leistungsansprüchen für einen bestimmten Zeitraum nach dem Bilanzstichtag mit dem anteiligen Nennwert der vor dem Bilanzstichtag geleisteten Zahlung aktiviert. Die Pensionsverpflichtungen wurden gemäß versicherungsmathematischen Grundsätzen nach dem modifizierten Teilwertverfahren auf Grundlage der Richttafeln 2018 G nach Prof. Dr. Klaus Heubeck ermittelt. Der Rechnungszinssatz beträgt 1,82 % (VJ 1,82 %), die zugrunde gelegte Lohn- und Gehaltssteigerung beträgt 0 %. Gemäß § 246 Abs. 2 S. 2 HGB wurden Rückdeckungsversicherungen mit dem Aktivwert verrechnet. Die Bewertung erfolgte gemäß IDW RH FAB 1.021 unter Anwendung des Passivprimates. Die Steuer- und sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Sie sind in der Höhe bemessen, die nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Die Bewertung erfolgt grundsätzlich durch Einschätzung der erwarteten Verpflichtungen durch die Geschäftsführung zum Erfüllungsbetrag. Für folgende Rückstellungen gelten besondere Ermittlungsmethoden: - die Rückstellungen für Urlaubsansprüche und Arbeitszeitguthaben wurden unter Berücksichtigung der Arbeitgeberanteile zur Sozialversicherung berechnet. - die Rückstellung für Pensionsverpflichtungen wurde nach versicherungsmathematischen Grundsätzen der Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck ermittelt. Die Verbindlichkeiten sind mit den Erfüllungsbeträgen passiviert. Für die aufgrund der Anwendung des Passivprimates bei der Bewertung der Rückdeckungsversicherung erfasste Bewertungsdifferenz wurde eine Rückstellung für latente Steuern gebildet. 3. Erläuterungen zur Bilanz - Aktiva Die Entwicklung des Anlagevermögens ist aus dem als Anlage beigefügten Anlagenspiegel ersichtlich. Bei den Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen sind die Vorräte an Material, Maschinenwerkzeug und Bau- und Ersatzteilen ausgewiesen. Der Bestand an unfertigen Leistungen enthält die noch nicht fertiggestellten Erzeugnisse des Anlagenbaus. Bei den unfertigen Leistungen handelt es sich um Aufträge, die am Bilanzstichtag zwar begonnen, jedoch nicht vollständig abgewickelt bzw. von den Auftraggebern noch nicht abgenommen wurden. Die Bewertung der unfertigen Leistungen erfolgte zu Herstellkosten unter Berücksichtigung des Niederstwertprinzips. Neben den Material- und Fertigungseinzelkosten wurden auch angemessene Teile der Fertigungs-, Material- und Verwaltungsgemeinkosten und Abschreibungen berücksichtigt. Zinsen für Fremdkapital sind nicht aktiviert. Der Gemeinkostenzuschlag beträgt 16,3 % (VJ 16,3 %). Die Position in Ausführung befindliche Bauaufträge enthält fertiggestellte, aber noch nicht schlussgerechnete Aufträge. Die Bewertung erfolgt zu Vertragspreisen. Unter geleistete Anzahlungen wurden Anzahlungen für Materialbestellungen ausgewiesen. Die erhaltenen Abschlagszahlungen sind in Gesamtheit von der Summe der aktivierten Leistungen abgesetzt. Soweit die Abschlagszahlungen den Bilanzansatz übersteigen wurden die übersteigenden Beträge passiviert. Von den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurden Wertberichtigungen abgezogen. Die sonstigen Vermögensgegenstände beinhalten diverse Abgrenzungsposten, Guthaben bei Lieferanten, Steuerüberzahlungen und Forderungen gegenüber Arbeitnehmer. In der Position Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks sind laufende Bankguthaben und der Kassenbestand ausgewiesen. In den Aktiven Rechnungsabgrenzungen wurden vorausbezahlte allgemeine Betriebsausgaben ausgewiesen. 4. Erläuterungen zur Bilanz - Passiva In dem unter Eigenkapital ausgewiesenen Bilanzgewinn ist ein Gewinnvortrag in Höhe von EUR 1.948.358,65 enthalten. Die Pensionsrückstellungen in Höhe von EUR 1.706.150,00 wurden mit Aktivwerten aus Rückdeckungsversicherungen in Höhe von EUR 1.347.997,00 verrechnet, deren Wert unter Anwendung des Passivprimates ermittelt wurde. Aus der Abzinsung der Rückstellung für Pensionen mit dem durchschnittlichen Marktzins der vergangenen 10 Jahre ergibt sich im Vergleich zur Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzins der vergangenen 7 Jahre ein Unterschiedsbetrag in Höhe von EUR 12.581,00. Dieser Betrag ist für die Ausschüttung gesperrt. Die sonstigen Rückstellungen wurden gebildet für Verpflichtungen aus:
In der Position Verdindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind Darlehen ausgewiesen. Bei den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen ist ein Darlehen der PARI Robotics GmbH ausgewiesen. Unter den sonstigen Verbindlichkeiten sind ausgewiesen: - diverse Abgrenzungsposten
5. Erläuterungen zur Gewinn - und Verlustrechnung Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Der Rohertrag enthält die Umsatzerlöse abzüglich des Aufwands für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe, bezogene Waren und Dienstleistungen, die Veränderung des Bestandes an teilfertigen Leistungen sowie die sonstigen betrieblichen Erträge. Bei den Personalkosten sind die Vergütungen für die Geschäftsführer, die gewerblichen Arbeiter und für die Angestellten einschließlich der Sozialabgaben ausgewiesen. Die Abschreibungen sind aus dem Anlagenspiegel ersichtlich. In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind die Aufwendungen für den laufenden Geschäftsbetrieb einschließlich der Kosten der Warenabgabe und der Zuführung zu Wertberichtigungen und Rückstellungen enthalten. Bei den sonstigen Zinsen und ähnliche Erträge sind ausgewiesen: - laufende Zinserträge Im Zinsaufwand sind EUR 2.811,52 aus der Bewertung von Pensionsrückstellungen enthalten. Es wurden Zinserträge in Höhe von EUR 9.841,00 mit Zinsaufwendungen verrechnet. Im Personalaufwand ist die Zuführung zur Pensionsrückstellung aufgrund der erstmaligen Anwendung der Vorschrift des BilMoG enthalten. Vom Anpassungsbetrag in Höhe von EUR 71.630,00 wurden ein Fünfzehntel zugeführt. Die nach Art. 67 Absatz 1 EGHGB nicht ausgewiesene Rückstellungen für Pensionen belaufen sich zum 31.12.2023 auf EUR 3.572,00. Bei den Steuern vom Einkommen und Ertrag ist enthalten: - die Minderung einer passiven latenten Steuerrückstellung - der laufende Steueraufwand für Körperschaft-, Gewerbesteuer und Solidaritätszuschlag Der Gewinnanteil und die ergebnisabhängige Vergütung des stillen Gesellschafters sind unter dem Posten auf Grund einer Gewinngemeinschaft, Gewinnabführungs- oder Teilgewinnabführungsvertrages abgeführte Gewinne ausgewiesen. 6. Beschäftigte
7. Unternehmensorgane
8. Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen Die Haftungsverhältnisse sind vollzählig auf der Passivseite der Bilanz angegeben. Sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Dauerschuldverhältnissen belaufen sich während der Vertragslaufzeiten auf EUR 5.605.966,00. 9. Ergebnisverwendung Dieser Jahresabschluss auf den 31.3.2024 mit einer Bilanzsumme von EUR 16.257.752,03 weist einen Jahresfehlbetrag von EUR -42.600,98 aus. Der Geschäftsführer schlägt vor, den Jahresfehlbetrag in den Bilanzgewinn einzustellen.
Freilassing, den 25.04.2024 gez. Erich Hochrainer, Geschäftsführer BestätigungsvermerkBei dem vorstehenden Jahresabschluss handelt es sich um die nach § 327 HGB für Offenlegungszwecke verkürzte Fassung. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht wurde der folgende Bestätigungsvermerk erteilt: BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Wipro Hochrainer GmbH, Freilassing 1. Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Wipro Hochrainer GmbH, Freilassing - bestehend aus der Bilanz zum 31. März 2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. März 2024 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Wipro Hochrainer GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. März 2024 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. März 2024 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. März 2024 und vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. 2. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den LageberichtDie gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fä- higkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des LageberichtsUnsere Zielsetzung ist es, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Ubereinstjmmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälte und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
München, den 25. April 2024 lüke
müll GmbH
Stephan Lüke, Wirtschaftsprüfer Axel Thiele-Müll, Wirtschaftsprüfer Die Feststellung bzw. Billigung des Jahresabschlusses erfolgte am 25.4.2024. |
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