Praxen von Steuerberaterinnen und -beratern, Steuerbevollmächtigten sowie steuerberatende Berufsausübungsgesellschaften
Prodecon-GmbH Promotion & Consulting
Mainzer Straße 53, 56068 Koblenz, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Simon De Boer seit 12.12.2018 | Geschäftsführer |
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Prodecon-GmbH Promotion & ConsultingMontabaur(vormals: Steinefrenz)Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2014 bis zum 31.12.2014Lagebericht für das Geschäftsjahr 2014Im Jahr 2014 hat die Gesellschaft einen wesentlichen Strukturwandel erfahren. Seit der Gründung im Jahr 1992 hatte sich die Gesellschaft als erfolgreiches Handelsunternehmen für Haushaltswaren am Markt etabliert. Zum 30.06.2014 wurde die Geschäftstätigkeit im Bereich Handel beendet. Die Gesellschaft ist nunmehr ausschließlich vermögensverwaltend tätig. Ertragslage Die Prodecon GmbH erzielte im ersten Halbjahr 2014 noch einen Gesamtumsatz von TEuro 7.608, welcher der bisher üblichen Geschäftstätigkeit entsprach. Der Gesamtumsatz im Vorjahr 2013 betrug TEuro 14.440. Ergebnis Das Jahresergebnis 2014 weist einen Verlust in Höhe von TEuro 770 aus. Dieses Ergebnis wurde maßgeblich beeinflusst von einer Beteiligungsveräußerung und einer Immobilienveräußerung. Der Ertrag aus der Beteiligungsveräußerung betrug TEuro 130. Der Verlust aus der Immobilienveräußerung betrug TEuro 1.035. Vermögenslage Das Unternehmen verfügt über eine solide finanzielle Ausstattung. Das Eigenkapital betrug zum 31.12.2014 TEuro 6.206 (Vorjahr: TEuro 9.013). Die Eigenkapitalquote betrug damit zum 31.12.2014 74,4% (Vorjahr: 80,1%). Der Rückgang ist auf das negative Jahresergebnis sowie eine Gewinnausschüttung zurückzuführen. Das Fremdkapital zum 31.12.2014 belief sich auf TEuro 2.131 (Vorjahr: TEuro 2.232). Finanzlage Die liquiden Mittel haben sich zum 31.12.2014 auf TEuro 2.017 im Vergleich zum Vorjahr (TEuro 4.408) vermindert. Die Minderung ist insbesondere auf den Kauf von Wertpapieren des Anlagevermögens mit einer Investitionssumme in Höhe von TEUR 4.600 zurückzuführen. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen haben sich dagegen auf Null reduziert und wurden somit vollständig liquidiert. Das Unternehmen befindet sich in stabiler finanzieller Ausstattung. Investitionen In 2014 wurden keine nennenswerten Investitionen in das Sachanlagevermögen getätigt (TEUR 1). Investiert wurde in Wertpapiere des Anlagevermögens in Höhe von TEUR 4.600. Anlagestrategie Die Anlagestrategie der Gesellschaft ist konservativ und risikoarm. Nicht unerhebliche Teile des Vermögens - über 20% - stehen risikofrei als liquide Mittel zur Verfügung. Ausblick, Risikomanagement und Chancen Es sind derzeit keine wesentlichen oder gar bestandsgefährdenden Unternehmensrisiken festzustellen. Die Vermögensverwaltung besteht auch in Zukunft zum einen in der Vermietung der Immobilien in Steinefrenz sowie in einer konservativ orientierten Geldanlage. Hinsichtlich der Immobilien in Steinefrenz besteht ausreichend Versicherungsschutz. Aufgrund der gewählten Anlagestrategie ist auch hinsichtlich der liquiden Mittel kein wesentliches Risiko erkennbar. Trotz Aufgabe des Handels mit Haushaltsprodukten wird das Unternehmen in Zukunft über unverändert solide Kapitalausstattung verfügen ohne erkennbare Risiken.
Montabaur, den 06.11.2015 Simon De Boer, Geschäftsführer BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
ErgebnisverwendungErgebnisverwendungsvorschlag des Vorstands / der GeschäftsleitungDer Jahresfehlbetrag 2014 soll auf Vorschlag der Geschäftsführung auf neue Rechnung vorgetragen werden. Anhang für das Geschäftsjahr 2014ERLÄUTERUNGEN ZU DEN BILANZIERUNGS-UND BEWERTUNGSMETHODEN Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung, die weder im Geschäftsjahr noch im Vorjahr einen Betrag ausweisen, werden gemäß § 265 Abs. 8 HGB nicht angegeben. Bei Aufstellung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung werden folgende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewandt: Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände (u.a. Software) werden entsprechend der steuerlichen Handhabung aktiviert und nach ihrer voraussichtlichen wirtschaftlichen Nutzungsdauer abgeschrieben. Sachanlagen werden zu den Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich Abschreibungen angesetzt. Die planmäßigen Abschreibungen werden innerhalb der steuerrechtlich zugelassenen Zeiträume linear vorgenommen. Für bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens, deren Werte EUR 150 aber nicht EUR 1.000 übersteigen, wird im Jahr der Anschaffung ein Sammelposten analog § 6 Abs. 2a EStG gebildet. Bewegliche Gegenstände bis zu einem Wert von EUR 150 werden im Jahr der Anschaffung in voller Höhe aufwandswirksam berücksichtigt. Erworbene Software, deren Anschaffungskosten im Einzelfall EUR 410 nicht übersteigt, wird analog R 5.5 Abs. 1 EStR 2008 als beweglicher Gegenstand des Anlagevermögens behandelt. Die Finanzanlagen werden mit den Anschaffungskosten angesetzt. Enthaltene Fremdwährungsbeträge des Anlagevermögens werden mit dem Wechselkurs zum Zeitpunkt der Anschaffung bewertet. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert, dem niedrigeren beizulegenden Wert bzw. mit dem geschäftsplanmäßigen Deckungskapital der Versicherungsgesellschaft angesetzt. Bei zweifelhaft einbringlichen Forderungen werden Einzelwertberichtigungen vorgenommen. Die Forderung aus Körperschaftsteuerguthaben beträgt zum Bilanzstichtag EUR 27.038,28. Die Forderungen gegen den Gesellschafter-Geschäftsführer zum Bilanzstichtag betragen EUR 160.019,69. Die liquiden Mittel werden zum Nominalwert angesetzt. Liquide Mittel in Fremdwährungen werden mit dem Kurswert am Bilanzstichtag angesetzt. Aktive Rechnungsabgrenzungen werden nur gebildet, soweit der abzugrenzende Einzelposten EUR 400,00 übersteigt. Für die Steuerbilanz gilt: Pensionsrückstellungen werden in Höhe der anerkannten versicherungsmathematischen Grundsätze und gem. § 6 a EStG mit dem Teilwert unter Verwendung der "Heubeckschen Richttafeln 2005 G gebildet. Der Rechnungszinsfuß beträgt 6,0 %. Der Steuerwert der Pensionsrückstellung zum 31.12.2014 betrug EUR 1.063.583 (Vorjahr EUR 1.095.531). Der Auflösungbetrag 2014 beträgt somit EUR 31.948. Für die vorliegende Handelsbilanz gilt: Pensionsrückstellungen werden nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected Unit Credit Methode) bewertet. Der Rechnungszinsfuß beträgt 4,53 % (Vorjahr 4,88 %). Die Zuschreibung zum 01.01.2010 aufgrund erstmaliger Anwendung des HGB n. F. (BilMoG) erfolgte in einer Summe (EUR 79.033). Die Pensionsrückstellung nach Handelsrecht betrug zum 31.12.2014 EUR 1.185.330 (Vorjahr EUR 1.192.015). Steuerrückstellungen und sonstige Rückstellungen sind in Höhe des Betrages angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Verbindlichkeiten werden mit dem Rückzahlungsbetrag angesetzt. Die Bilanzierung erfolgt vor Verwendung des Jahresüberschusses. Die Gesellschaft beschäftigte im Geschäftsjahr 2014 ausschließlich den Geschäftsführer.
Steinefrenz, 06.11.2015 gez. Simon De Boer, Geschäftsführer Brutto-Anlagenspiegel zum 31.12.2014
Angabe der Ausleihungen, Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern1.1.2014 - 31.12.2014Der Betrag der sonstigen Vermögensgegenstände gegenüber Gesellschaftern beträgt 160.019,69 EUR. 1.1.2013 - 31.12.2013Der Betrag der sonstigen Vermögensgegenstände gegenüber Gesellschaftern beträgt 49.586,03 EUR. Bericht des Aufsichtsratstrifft nicht zu sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 01.12.2015 festgestellt. Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersIch habe den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Prodecon GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2014 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Meine Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von mir durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Ich habe meine Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Ich bin der Auffassung, dass meine Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für meine Beurteilung bildet. Meine Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar."
Montabaur, 13.11.2015 Eva Litzenburger, Wirtschaftsprüferin |
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