Vattenfall Europe Business Services GmbHLiquidiert
22297 Hamburg, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Beteiligungen
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
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Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
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Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Vattenfall Europe Business Services GmbHHamburgJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2020 bis zum 31.12.2020Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Vattenfall Europe Business Services GmbHPrüfungsurteileWir haben den Jahresabschluss der Vattenfall Europe Business Services GmbH, Hamburg, -bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2020, der Gewinn- und Verlustrechnung und der Kapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2020 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden -geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Vattenfall Europe Business Services GmbH, Hamburg, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2020 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die PrüfungsurteileWir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den LageberichtDie gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des LageberichtsUnsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Berlin, 22. Februar 2021 Ernst
& Young GmbH
Horn, Wirtschaftsprüfer Peusch, Wirtschaftsprüferin Bericht über das Geschäftsjahr 2020 vom 1. Januar bis 31. Dezember 2020Vattenfall Europe Business Services GmbH, Überseering 12, 22297 HamburgLageberichtGrundlagen des UnternehmensGeschäft und organisatorische StrukturDie Unternehmen des deutschen Teilkonzerns von Vattenfall sind auf verschiedenen Stufen der energiewirtschaftlichen Wertschöpfungskette aktiv. Dazu gehören die Strom- und Wärmeerzeugung aus konventionellen und erneuerbaren Energieträgern sowie die Energieverteilung und der Vertrieb. Die Vattenfall-Gruppe gliedert sich grenzübergreifend in sechs Business Areas: Heat, Customers & Solutions, Wind, Generation, Markets und Distribution. Die Business Areas sind wiederum in Business Units untergliedert. In einem Corporate Center werden die zentralen Stabs- und Supportfunktionen gebündelt, die das Geschäft unterstützen und steuern. Die länderübergreifend agierenden Support Services Bereiche als Teil des Corporate Centers erbringen Dienstleistungen auf den Gebieten Facility- und Immobilienmanagement, Personalmanagement, Rechnungswesen/Finanzen und Einkauf. In Deutschland werden diese Services durch die Gesellschaft Vattenfall Europe Business Services GmbH, Hamburg, (VEBS) bereitgestellt. Forschung und EntwicklungDie Forschungs- und Entwicklungstätigkeit ist in Deutschland überwiegend bei der Tochtergesellschaft Vattenfall Solar GmbH (ehemals Vattenfall Europe Innovation GmbH, Hamburg) und in den produzierenden Bereichen angesiedelt. Die VEBS leistet hierbei im Rahmen ihrer Dienstleistungen Unterstützung. WirtschaftsberichtRahmenbedingungen Wirtschaftliches UmfeldDas wirtschaftliche Umfeld der VEBS als konzerninterner Dienstleister wird stark von den Bedingungen und Anforderungen der Business Units im Konzern beeinflusst. Durch die Konzerneinbindung wird von der VEBS erwartet, dass sie sich flexibel auf geänderte Rahmenbedingungen bei den Business Units einstellt. Hierbei spielen unter anderem Themen wie Begleitung der Entwicklung neuer Geschäftsfelder, Energiewende und Digitalisierung eine Rolle. WettbewerbsumfeldDie VEBS erbringt administrative Dienstleistungen im Wesentlichen für Unternehmen des Vattenfall-Konzerns. Durch Optimierung der Prozesse konnten in den vergangenen Jahren deutliche Kostensenkungen realisiert werden, wodurch sich die Wettbewerbsfähigkeit gegenüber vergleichbaren Dienstleistungsanbietern verbessert hat. Durch das in Teilbereichen umgesetzte Outsourcing-Programm administrativer Aufgaben sind weitere Einsparungen erreicht worden. UmweltschutzDie VEBS unterstützt die Aktivitäten des Vattenfall-Konzerns im Hinblick auf den Umweltschutz. Ein Beispiel hierfür ist die Sensibilisierung der Mitarbeiter und des Managements für den effizienten Umgang mit Energie am Arbeitsplatz, der auf eine nachhaltige Reduzierung des Stromverbrauchs in der Verwaltung abzielt. Lage des UnternehmensGeschäftsverlaufIm Berichtsjahr stellte die Optimierung der Leistungserbringung im Rahmen der administrativen Prozesse weiterhin ein betriebliches Schwerpunktthema dar. Die Übertragung von Aufgaben und Prozessen auf externe Dienstleister konnte im Bereich Finance Business Support (Rechnungswesen/Finanzen) abgeschlossen werden. Für den Bereich Procurement (Einkauf) sind die administrativen Aufgaben weitgehend an externe Dienstleister übertragen worden, weitere Projekttätigkeiten konzentrieren sich auf Qualitätsoptimierungen und Kompetenzausbau. Der Bereich Real Estate & Facility Management hat die erfolgreiche Zusammenarbeit mit externen Dienstleistern auch für das Jahr 2022 vertraglich gesichert. Eine Schwerpunktaufgabe in diesem Bereich bildete die immobilienwirtschaftliche Begleitung der geplanten Verlagerungen der Verwaltungsstandorte in Berlin und Hamburg. Dies wird sich auch im Jahr 2021 fortsetzen. Nach einer Statusaufnahme des Outsourcing-Projekts im Bereich Human Resources Services (Personalmanagement) im vierten Quartal 2020 ist eine Neuausrichtung beschlossen worden. Danach werden Outsourcing-Aktivitäten nur für einzelne Teilaufgaben weiterverfolgt. Der größere Teil soll durch optimierte eigene Leistungserbringung fortgeführt werden. Das Outsourcing und der Verkauf des Fernwärme-Geschäfts in Hamburg mit dem Übergang von Personal aus den administrativen Dienstleistungsbereichen hat in 2020 erneut zu einer deutlichen Personalreduzierung geführt. Aufgrund der eingestellten weiteren Aufgabenverlagerungen auf externe Dienstleister im Bereich Human Resources Services wird der ursprünglich vorgesehene Personalabbau nicht umgesetzt werden. Die Leistungserbringung wird in diesem Bereich insbesondere durch die dauerhafte Bindung von bisher eingesetzten temporären Arbeitskräften sichergestellt. Die Corona-Pandemie hat auch für die VEBS in vielen Verwaltungsbereichen einen Einfluss auf die Dienstleistungserbringung gehabt. Zur Abwehr negativer Auswirkungen wurde die Arbeitsfähigkeit für alle Mitarbeiter im Homeoffice sichergestellt und die Präsenz an den Büro-Standorten auf das Notwendige beschränkt. Die Kommunikation über elektronische Medien wurde intensiviert und es fanden regelmäßige Abstimmungen mit den externen Dienstleistern zur Sicherstellung der Arbeitsfähigkeit statt. Insofern konnten negative finanzielle Auswirkungen für die VEBS weitgehend vermieden werden. Entgegen der Erwartung im Prognosebericht des Vorjahres hat sich das Ergebnis vor Verlustübernahme 2020 im Vergleich zum Vorjahr deutlich negativer entwickelt. Die Beendigung der weiteren Outsourcing-Aktivitäten im Bereich der Human Resources Services haben den geplanten Personalabbau nicht im geplanten Umfang zugelassen. Zudem fielen höhere Kosten für deutlich verlängerte Vorbereitungs- und Testaktivitäten im Outsourcing-Projekt bis zur Beendigung an. Des Weiteren sind im Vergleich zum Vorjahr keine Erlöse aus dem Verkauf von Liegenschaften erzielt worden und höhere Belastungen im Bereich des Altersversorgungsaufwands zu verzeichnen. Diese Effekte konnten nicht vollständig in die Preise einkalkuliert werden, sodass die Erlöse nicht im gleichen Umfang gestiegen sind. Daher ergibt sich im Berichtsjahr ein negatives Ergebnis vor Verlustübernahme. Der wesentliche finanzielle Leistungsindikator der Gesellschaft sind die Kosten. ErtragslageGewinn- und Verlustrechnung
Die Umsatzerlöse der VEBS sind im Vergleich zu 2019 um 4,0 Mio. € auf 124,5 Mio. € gestiegen. Die sonstigen betrieblichen Erträge liegen mit 5,7 Mio. € um 18,5 Mio. € unter dem Vorjahreswert. Dies beruht insbesondere darauf, dass im Vorjahr ein Buchgewinn aus dem Verkauf von Betriebsgrundstücken erzielt wurde (19,2 Mio. €). Im Materialaufwand fallen die bezogenen Fremdleistungen höher aus. Er liegt mit 22,5 Mio. € um 4,6 Mio. € über dem Niveau des Vorjahres. Der durchschnittliche Personalbestand sank gegenüber dem Vorjahr um 50 auf 324 Mitarbeiter. Die Aufwendungen für Löhne und Gehälter sowie Sozialabgaben sind entsprechend um 4,7 Mio. € auf 29,0 Mio. € gesunken. Diesem Rückgang stehen um 3,7 Mio. € höhere Aufwendungen für die Altersversorgung gegenüber. Diese sind bedingt durch den Einfluss versicherungsmathematischer Parameter bei der Bewertung der Pensionsrückstellungen. Die Abschreibungen sind im Vergleich zum Vorjahr um die Hälfte auf 0,2 Mio. € gesunken. Die Zunahme der sonstigen betrieblichen Aufwendungen um 4,1 Mio. € auf 68,3 Mio. € resultiert hauptsächlich aus höheren Projektaufwendungen im Rahmen der Outsourcing-Aktivitäten sowie in einem geringeren Maße aus gestiegenen Mietaufwendungen und bezogenen Rechts- und Beratungsleistungen. Insgesamt ergab sich für die VEBS, nach sonstigen Steuern, ein Verlust von 28,2 Mio. €, der aufgrund des Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrags von der Vattenfall GmbH übernommen wurde. Vermögens- und Finanzlage
Die Abnahme des Umlaufvermögens resultiert im Wesentlichen aus dem reduzierten Cash-Pooling-Bestand infolge der Auskehrung der Kapitalrücklage an die Gesellschafterin Vattenfall GmbH. Die Zunahme der langfristigen Fremdmittel beruht hauptsächlich auf gestiegenen Pensionsrückstellungen. Die Abnahme der mittel- und kurzfristigen Fremdmittel resultiert insbesondere aus dem Rückgang der sonstigen Personalrückstellungen. Die Eigenkapitalquote der VEBS hat sich gegenüber dem Vorjahr halbiert und beträgt nunmehr 19,8 %. Dies ist auf die Auskehrung der Kapitalrücklage (204,3 Mio. €) an die Gesellschafterin Vattenfall GmbH zurückzuführen. Aufgrund der Integration der Gesellschaft in das konzernweite Cash-Pooling haben sich keine unmittelbaren Auswirkungen der Finanzmarktsituation auf die Finanzierung der Gesellschaft ergeben. Kapitalflussrechnung (Kurzfassung)
Der verbesserte Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit wurde durch die Abnahme des Cashflow aus der Investitionstätigkeit überkompensiert. Der Zufluss im Vorjahr beruhte hauptsächlich auf dem Verkauf eines Betriebsgrundstücks. Die hohen Zahlungsmittelabflüsse aus der Finanzierungstätigkeit in 2020 betreffen die Auskehrung der Kapitalrücklage an und die Verlustübernahme durch die Vattenfall GmbH. Die Gesellschaft konnte im Geschäftsjahr 2020 jederzeit ihren Zahlungsverpflichtungen nachkommen. GesamtaussageInsgesamt wird die wirtschaftliche Lage des Unternehmens unter Berücksichtigung der organisatorischen und prozessualen Transformationsphase und der Konzerneinbindung durch die Geschäftsführung als zufriedenstellend beurteilt. Mitarbeiterinnen und MitarbeiterAm 31. Dezember 2020 beschäftigte die VEBS 312 Mitarbeiter/innen und 10 Auszubildende. Die Belegschaft verringerte sich gegenüber dem Ende des Vorjahres um 35 Personen. Der Beschäftigungsrückgang ergibt sich aus 56 Zugängen und 91 Abgängen. PrognoseberichtNach der Entscheidung, die Kernbereiche der Human Resources Services nicht auszulagern, sondern im Unternehmen fortzuführen, wird es in 2021 darum gehen, die Dienstleistungserbringung durch Kompetenzbewahrung und -ausbau sowie eine effektive Organisation zukunftsfähig aufzustellen. Der für diesen Bereich beabsichtigte Personalabbau wird nicht wie ursprünglich geplant umgesetzt. Ob für den Bereich Einkauf die Leistungsübergabe an den externen Dienstleister abgeschlossen und in den laufenden Betrieb übergehen kann, wird Ende des ersten Quartals 2021 entschieden. Die Vattenfall GmbH hat am 23. Oktober 2020 dem Land Berlin 100% der Anteile an der Tochtergesellschaft Stromnetz Berlin GmbH inklusive Infrastruktur, IT-Systeme und Personal zum Kauf angeboten. Das Angebot beinhaltet auch den Übergang von Mitarbeitern aus Querschnittsfunktionen, also Service- und Stabsbereichen, und damit auch Mitarbeiter der VEBS. Nach derzeitiger Planung könnte der Verkauf Mitte 2021 wirksam werden und das Herauslösen der Services und der Mitarbeiter beginnen; eine Übergangsphase würde sich voraussichtlich bis Ende 2022 erstrecken. Im Falle der Realisierung würde VEBS einen ihrer größten Kunden mit etwa 15 % des Gesamtumsatzes verlieren. Positiv könnte sich in 2021 der Verkauf einer weiteren Liegenschaft auf das Ergebnis auswirken. Grundsätzlich wird für 2021 eine Deckung der Kosten für die Erbringung der Serviceleistungen durch die Erlöse angestrebt. Es ist nicht ausgeschlossen, dass wie im Vorjahr Aufwendungen durch Sondereinflüsse auftreten und diese nicht in die Preise für die Serviceleistungen einkalkuliert werden können. Ohne letztgenannten potenziellen Einfluss rechnen wir bei Realisierung des Immobilienverkaufs für 2021 mit einem leicht positiven Ergebnis. Chancen- und RisikoberichtChancen und RisikenChancen/Risiken durch OutsourcingMit Umsetzung des Outsourcings in Teilbereichen treten bei vielen Prozessen an die Stelle eigener Mitarbeiter preisgünstigere fremdbezogene Dienstleistungen. Dadurch werden die Voraussetzungen zum Erreichen eines marktkonformen Kostenniveaus geschaffen. Die VEBS wird in die Lage versetzt, die administrativen Leistungen für den Konzern zu niedrigeren Preisen anzubieten und so einen positiven Beitrag zum Erfolg der Vattenfall-Gruppe zu leisten. Gleichzeitig ergeben sich Risiken bei der Sicherung von Expertenwissen und der künftigen Steuerung und Überwachung der externen Dienstleister. AbsatzrisikenDie VEBS ist überwiegend als konzerninterner Dienstleister tätig. Die Geschäftsentwicklung hängt maßgeblich von der Gesamtentwicklung des Konzerns ab. Absatzrückgänge, Desinvestitionsstrategien und Prozessrisiken wirken unmittelbar auch auf den Geschäftsumfang der VEBS. Maßnahmen zur Milderung oder Minimierung solcher Risiken liegen im Bereich kontinuierlicher Steigerung der Prozesseffizienz, z.B. durch weitere Standardisierung oder Automatisierung von Abläufen. Im Falle von Desinvestitionen werden Maßnahmen in Form von Übergängen von Personal bzw. konzerninterne Vermittlung von Personal bis hin zum Personalabbau eingesetzt. Finanzwirtschaftliche RisikenFinanzierungen und das Cash-Management der VEBS sind über die Vattenfall GmbH im Vattenfall-Konzernverbund abgesichert. Aus Marktzinsschwankungen können sich Risiken ergeben, die jedoch übergreifend gesteuert werden. GesamtrisikolageFür die Gesellschaft ergab sich im Jahr 2020 weder durch Einzelrisiken noch durch die aggregierte Risikoposition eine Bestandsgefährdung. Auch für das Geschäftsjahr 2021 sind keine derartigen Risiken erkennbar. Jahresabschluss zum 31. Dezember 2020der Vattenfall Europe Business Services GmbH, Hamburg, HRB 102793, Amtsgericht HamburgBilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Kapitalflussrechnung
AnhangAllgemeine VorbemerkungenDer Jahresabschluss der Vattenfall Europe Business Services GmbH (VEBS) wurde nach den handelsrechtlichen Rechnungslegungsvorschriften für große Kapitalgesellschaften und den ergänzenden Vorschriften des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Alle Werte sind in Millionen Euro ausgewiesen. Zur übersichtlicheren Darstellung sind in der Bilanz sowie Gewinn- und Verlustrechnung Posten zusammengefasst und im Anhang gesondert ausgewiesen und erläutert. Aus dem gleichen Grunde wurden die Angaben zur Mitzugehörigkeit zu anderen Posten und davon-Vermerke ebenfalls an dieser Stelle gemacht. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Die VEBS wird in den Konzernabschluss der Vattenfall AB mit Sitz in Stockholm/Schweden einbezogen. Der Konzernabschluss der Vattenfall AB ist nach den Vorschriften der von der EU-Kommission übernommenen IAS/IFRS aufgestellt und wird in deutscher Sprache im Bundesanzeiger offengelegt. Des Weiteren ist er beim Bolagsverket in Sundsvall erhältlich. Dort ist die Gesellschaft in das Register unter der Nummer 556036-2138 eingetragen. Zwischen der Vattenfall GmbH und der VEBS besteht ein Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag. Die VEBS ist in den körperschaft-, gewerbe- und umsatzsteuerlichen Organkreis der Vattenfall GmbH einbezogen. Bilanzierungs- und BewertungsmethodenBei der Erstellung des Jahresabschlusses waren unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. AktivaAnlagevermögenEntgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten erfasst und linear entsprechend ihrer voraussichtlichen Nutzungsdauer abgeschrieben. Von dem Aktivierungswahlrecht für selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens wird kein Gebrauch gemacht. Sachanlagen werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten vermindert um Abschreibungen bewertet. Die Herstellungskosten der selbst erstellten Anlagen umfassen neben den direkt zurechenbaren Einzelkosten in angemessenem Umfang anteilige Gemeinkosten. Fremdkapitalzinsen sind nicht einbezogen. Abschreibungen für Sachanlagen, die vor dem 1. Januar 2008 angeschafft oder hergestellt wurden, werden, soweit steuerlich zulässig, nach der degressiven Methode vorgenommen. Ein Übergang auf die lineare Methode erfolgt, sobald diese zu höheren Abschreibungsbeträgen führt. Für ab dem 1. Januar 2008 angeschaffte oder hergestellte Sachanlagen wird die lineare Abschreibungsmethode angewandt. Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer abgeschrieben. Außerplanmäßige Abschreibungen werden vorgenommen, wenn bei dauerhafter Wertminderung der Ansatz mit einem niedrigeren beizulegenden Wert erforderlich ist. Sofern die Gründe für die außerplanmäßigen Abschreibungen entfallen sind, erfolgt eine Wertaufholung bis maximal zu den fortgeführten Anschaffungskosten des Vermögensgegenstands. Geringwertige Wirtschaftsgüter werden als Sammelposten ausgewiesen und über fünf Jahre linear abgeschrieben. Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten oder dem niedrigeren beizulegenden Wert unter Beachtung des Wertaufholungsgebots bilanziert. Außerplanmäßige Abschreibungen aufgrund vorübergehender Wertminderung werden nicht vorgenommen. Ausleihungen werden mit ihrem Nennwert angesetzt bzw., soweit erforderlich, auf den Bilanzstichtag abgezinst. UmlaufvermögenForderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind mit dem Nennwert angesetzt. Allen erkennbaren Einzelrisiken und dem allgemeinen Kreditrisiko wird durch angemessene Wertabschläge Rechnung getragen. RechnungsabgrenzungspostenAls Rechnungsabgrenzungsposten sind auf der Aktivseite Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. PASSIVASonderpostenAls Sonderposten werden erhaltene Investitionszuschüsse ausgewiesen. Die ertragswirksame Auflösung erfolgt entsprechend dem Abschreibungsverlauf der betreffenden Vermögensgegenstände. RückstellungenBei der Bemessung der Rückstellungen wird allen erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung in notwendigem Umfang Rechnung getragen. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen sowie die unter den sonstigen Rückstellungen erfassten Jubiläumszuwendungen werden versicherungsmathematisch unter Zugrundelegung biometrischer Wahrscheinlichkeiten (Richttafeln Heubeck 2018 G) nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren ermittelt. Verpflichtungen aus Aufstockungsbeträgen und dem angesammelten Erfüllungsrückstand bei Altersteilzeitverträgen sind mit dem versicherungsmathematischen Barwert angesetzt. Zukünftig erwartete Entgelt- und Rentensteigerungen werden bei der Ermittlung der Verpflichtungen berücksichtigt. Versicherungsmathematische Prämissen
Für die Abzinsung werden auf den 31. Dezember 2020 hochgerechnete Zinssätze angewandt. Basis für die Hochrechnung sind die von der Deutschen Bundesbank ermittelten und am 30. November 2020 veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssätze. Bei Pensionsrückstellungen sind zur Durchschnittszinsermittlung die vergangenen zehn Geschäftsjahre, bei den anderen Rückstellungen die vergangenen sieben Geschäftsjahre einzubeziehen. Für langfristige Pensions- und Personalrückstellungen wird eine Restlaufzeit von 15 Jahren und bei Altersteilzeitrückstellungen von 3 Jahren angenommen. Soweit Pensionsverpflichtungen mit dem Aktivwert einer Versicherung rückgedeckt sind, werden diese mit den jeweiligen Rückstellungen saldiert. Kongruent rückgedeckte Altersversorgungszusagen, deren Höhe sich somit ausschließlich nach dem beizulegenden Zeitwert eines Rückdeckungsversicherungsanspruchs bestimmt, sind mit diesem bewertet, soweit er den garantierten Mindestbetrag (diskontierter Erfüllungsbetrag der Garantieleistung) übersteigt. Der beizulegende Zeitwert eines Rückdeckungsversicherungsanspruchs besteht aus dem sogenannten geschäftsplanmäßigen Deckungskapital des Versicherungsnehmers zuzüglich eines etwa vorhandenen Guthabens aus Beitragsrückerstattungen (sogenannte Überschussbeteiligung). Zur Erfüllung der gesetzlichen und tarifvertraglichen Verpflichtungen hinsichtlich des Insolvenzschutzes von Wertguthaben der Mitarbeiter des über die Vattenfall GmbH geführten Teilkonzerns von Vattenfall haben die Vattenfall GmbH und der Vattenfall Europe Treuhand e.V. eine Treuhandvereinbarung geschlossen. Anstelle der Übertragung von Vermögensmitteln auf den Treuhandverein hat die Vattenfall GmbH von ihrem Recht Gebrauch gemacht, den überwiegenden Teil der Wertguthaben durch die Gestellung von Bankbürgschaften zu sichern. Die Bankbürgschaften sind ausdrücklich für den Sicherungsfall im Sinne der Treuhandvereinbarung abgeschlossen und verpflichten die Bank auf Antrag des Treuhandvereins im Sicherungsfall zur Zahlung des angeforderten Betrags. Der Zinsanteil aus der Zuführung zu den Pensions- und sonstigen Rückstellungen wird im Zinsergebnis erfasst. Das Ergebnis aus Zinssatzanpassungen wird mit den anderen Zuführungsbeträgen zur Rückstellung verrechnet. Ein sich daraus ergebender Aufwand wird für Pensionsrückstellungen im Personalaufwand und für sonstige Rückstellungen im sonstigen betrieblichen Aufwand erfasst, ein sich daraus ergebender Ertrag wird innerhalb der sonstigen betrieblichen Erträge ausgewiesen. Die anderen sonstigen Rückstellungen werden mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag bewertet. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt, sofern ausreichende objektive Hinweise für deren Eintritt vorliegen. Dabei werden Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. Die zum 30. November 2020 veröffentlichten Daten wurden dafür auf den 31. Dezember 2020 hochgerechnet. Die anzuwendenden Zinssätze werden von der Deutschen Bundesbank regelmäßig veröffentlicht. VerbindlichkeitenVerbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Latente SteuernDie VEBS ist in den ertragsteuerlichen Organkreis der Vattenfall GmbH einbezogen. Latente Steuern auf temporäre oder quasi-permanente Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen werden unter Berücksichtigung steuerlicher Verlustvorträge auf Ebene des Organträgers ermittelt und bei Passivüberhang - nach Saldierung - auch dort bilanziert. WÄHRUNGSUMRECHNUNGGeschäftsvorfälle in fremder Währung werden mit dem Kurs zum Zeitpunkt der erstmaligen Erfassung bewertet. Am Bilanzstichtag erfolgt für Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten eine Umrechnung mit dem Devisenkassamittelkurs. Das Niederstwertprinzip für Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr und das Höchstwertprinzip für Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden im Wertansatz beachtet. Erläuterungen zur Bilanz(1) AnlagevermögenDie Aufgliederung der in der Bilanz zusammengefassten Anlageposten im Berichtsjahr 2020 ist in der Entwicklung des Anlagevermögens, beigefügt als Anlage zum Anhang, dargestellt. AnteilsbesitzDer Anteilsbesitz der VEBS stellt sich wie folgt dar:
1) Ergebnis und Eigenkapital 2019
(2) Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
Alle Forderungen sind wie im Vorjahr innerhalb eines Jahres fällig. Unter den sonstigen Vermögensgegenständen werden mit 1,4 Mio. € (Vorjahr: 1,4 Mio. €) im Wesentlichen Forderungen mit einer Fälligkeit größer als ein Jahr ausgewiesen. Von den Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen 606,4 Mio. € (Vorjahr: 797,8 Mio. €) verzinsliche kurzfristige Geldanlagen bei der Gesellschafterin Vattenfall GmbH und 2,3 Mio. € (Vorjahr: 8,7 Mio. €) Lieferungen und Leistungen. Forderungen gegen die Gesellschafterin Vattenfall GmbH bestehen nach Aufrechnung insgesamt in Höhe von 608,1 Mio. € (Vorjahr: 798,7 Mio. €). Forderungen gegen verbundene Unternehmen wurden in Höhe von 0,1 Mio. € (Vorjahr: 0,7 Mio. €) mit den Verbindlichkeiten der jeweiligen Unternehmen aufgerechnet. (3) Flüssige MittelDie flüssigen Mittel beinhalteten im Vorjahr Kassenbestände und Guthaben bei Kreditinstituten. (4) EigenkapitalDas gezeichnete Kapital wird zu 100% von der Vattenfall GmbH gehalten. Die Kapitalrücklage in Höhe von 204,3 Mio. € ist im Geschäftsjahr vollständig an die Anteilseignerin ausgekehrt worden. (5) Rückstellungen
Die Pensionsrückstellungen decken die Versorgungsverpflichtungen gegenüber ehemaligen und noch tätigen Mitarbeitern ab. Verpflichtungen aus Pensionszusagen sind teilweise durch Vermögensgegenstände gesichert. Die angelegten Vermögensgegenstände dienen ausschließlich der Erfüllung der Pensionsverpflichtungen und sind dem Zugriff übriger Gläubiger entzogen. Sie werden nach § 246 Absatz 2 Satz 2 HGB mit den zugrundeliegenden Verpflichtungen verrechnet. Es handelt sich um Aktivwerte bei Rückdeckungsversicherungen. Die Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren abgezinst. Bei einem Ansatz dieser Rückstellungen unter Anwendung einer Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen sieben Jahren ergäbe sich eine um 37,1 Mio. € höhere Rückstellung.
Die sonstigen Rückstellungen enthalten im Wesentlichen Beträge für Altersteilzeit, Rückstellungen für langfristige Arbeitszeitguthaben der Mitarbeiter, Rückstellungen für soziale Flankierung und Rückstellung für Jubiläen. (6) Verbindlichkeiten
Von den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen 22,6 Mio. € Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (Vorjahr: 5,4 Mio. €). Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren bestehen wie im Vorjahr nicht. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung(7) Umsatzerlöse
Die Erlöse aus Shared Services umfassen im Wesentlichen Leistungen aus dem Facility- und Immobilienbereich, dem Personalbereich und dem Bereich Rechnungswesen/Finanzen. Die Erlöse aus Konzern-Stabsfunktionen resultieren vor allem aus dem Bereich Einkauf. (8) Sonstige betriebliche Erträge
In den übrigen Erträgen sind 0,0 Mio. € (Vorjahr: 0,0 Mio. €) aus der Umrechnung von Vermögensgegenständen und Verbindlichkeiten in Fremdwährung ausgewiesen. (9) Materialaufwand
(10) Personalaufwand
Mitarbeiter im Jahresdurchschnitt (ohne Auszubildende)
Darüber hinaus wurden 15 Auszubildende beschäftigt. (11) AbschreibungenDie Abschreibungen sind im Einzelnen aus der Entwicklung des Anlagevermögens zu entnehmen. (12) Sonstige betriebliche AufwendungenDie sonstigen betrieblichen Aufwendungen umfassen im Wesentlichen Aufwendungen für Service- und Projektleistungen, Zuführungen zu personalbezogenen Rückstellungen, Mieten und Pachten, Post- und Kommunikationsdienste, Rechts- und Beratungskosten sowie sonstige Personalaufwendungen. In den übrigen Aufwendungen sind 0,0 Mio. € (Vorjahr: 0,0 Mio. €) aus der Umrechnung von Vermögensgegenständen und Verbindlichkeiten in Fremdwährung enthalten. Honorare des AbschlussprüfersFür Tätigkeiten des Abschlussprüfers Ernst & Young GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft wurden im Geschäftsjahr 70 T€ (Vorjahr: 108 T€) berechnet. Die Honorare entfallen mit 40 T€ (Vorjahr: 40 T€) auf Abschlussprüfungsleistungen und mit 30 T€ (Vorjahr: 68 T€) auf sonstige Leistungen. (13) Zinsergebnis
Der Zinsanteil aus der Zuführung zu den Pensions- und Personalrückstellungen wird unter den "Zinsen und ähnlichen Aufwendungen" ausgewiesen. Es handelt es sich um den Nettoaufwand nach Verrechnung mit Erträgen aus den Aktivwerten. Im Geschäftsjahr wurden Aufwendungen aus der Aufzinsung der Pensions- und längerfristigen Personalrückstellungen (11,3 Mio. €; Vorjahr 13,3 Mio. €) mit Erträgen aus den zugehörigen Aktivwerten (0,2 Mio. €; Vorjahr 0,2 Mio. €) verrechnet. Aus der Aufzinsung der Pensions- und längerfristigen Personalrückstellungen nach Verrechnung mit Erträgen aus Aktivwerten und aus der Aufzinsung von sonstigen Rückstellungen resultieren Aufwendungen von insgesamt 11,2 Mio. € (Vorjahr 13,1 Mio. €). (14) Sonstige SteuernDie Position beinhaltet Grund- und Kfz-Steuern. Erläuterungen zur KapitalflussrechnungIn der Kapitalflussrechnung sind die Zahlungsströme in Anlehnung an die Empfehlungen des DRS 21 des Deutschen Rechnungslegungs Standards Committee e.V. nach Geschäfts-, Investitions- und Finanzierungstätigkeit aufgeteilt. Der Finanzmittelfonds am Ende der Periode in Höhe von 606,4 Mio. € besteht aus verzinslichen kurzfristigen Geldanlagen bei der Vattenfall GmbH. Sonstige AngabenAußerbilanzielle Geschäfte und sonstige finanzielle VerpflichtungenAm 31. Dezember 2020 bestand ein Bestellobligo für Investitionen und Instandhaltungsmaßnahmen in Höhe von 0,1 Mio. € (Vorjahr: 0,0 Mio. €), davon gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von 0,0 Mio. € (Vorjahr: 0,0 Mio. €). Weitere sonstige finanzielle Verpflichtungen bestanden aus Serviceverträgen im Umfang von 46,2 Mio. € (Vorjahr: 44,1 Mio. €). HaftungsverhältnisseIm Rahmen der 2014 vollzogenen Abspaltung zur Hanuman FO GmbH haften die an der Spaltung beteiligten Rechtsträger für Verbindlichkeiten, die vor dem Wirksamwerden der Spaltung begründet worden sind, als Gesamtschuldner. Die Haftungsfrist für vor dem Wirksamwerden der Spaltung begründete Versorgungsverpflichtungen aufgrund des Betriebsrentengesetzes beträgt 10 Jahre. Die an der Spaltung beteiligten Rechtsträger werden Verpflichtungen aus der gesamtschuldnerischen Haftung voraussichtlich erfüllen können. Mit einer Inanspruchnahme aus dem Haftungsverhältnis ist nicht zu rechnen. Angaben zu den Organen der GesellschaftDie Mitglieder des Aufsichtsrats und der Geschäftsführung sind in einer gesonderten Übersicht als Anlage zum Anhang dargestellt. Die Mitglieder des Aufsichtsrats der VEBS haben für ihre Tätigkeit 7 T€ (Vorjahr: 9 T€) erhalten. Von der Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB wurde Gebrauch gemacht. NachtragsberichtVorgänge von besonderer Bedeutung sind nach dem Abschlussstichtag nicht eingetreten.
Hamburg, 17. Februar 2021 Geschäftsführung der Vattenfall Europe Business Services GmbH Haas Rugor Entwicklung des Anlagevermögens
Mitglieder des AufsichtsratesAxel PinkertVorsitzender, Mitglied der Geschäftsführung der Vattenfall GmbH, Berlin Thomas RostStellvertretender Vorsitzender, Gesamtbetriebsratsvorsitzender, Berlin Sebastian DorlReferent des Gesamtbetriebsrats, Hamburg Stefan HadréMitglied des Vorstandes der Vattenfall Wärme Berlin Aktiengesellschaft, Berlin Ton van LingenLeiter Human Resources Services bei Vattenfall, Vattenfall N.V., Heemstede (NL) Robin MarksGewerkschaftssekretär Vereinigte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di), Saarmund Laura SchütteHead of Compensation & Benefits Germany der Vattenfall GmbH, Berlin Stephan Köppe (seit 29.01.2020)Politischer Sekretär der IG Metall Region Hamburg, Lauenburg Mitglieder der GeschäftsführungCornelia HaasFinanzen und Personal Christian Barthélémy (bis 31.12.2020)Facility Management und Einkauf Helge Rugor (seit 01.01.2021)Facility Management und Einkauf Bericht des Aufsichtsrats für das Jahr 2020der Vattenfall Europe Business Services GmbHDer Aufsichtsrat der Vattenfall Europe Business Services GmbH (VEBS) nahm im Berichtsjahr 2020 die ihm nach dem Gesetz und der Satzung obliegenden Aufgaben wahr. Der Aufsichtsrat hat die Geschäftsführung überwacht und beratend begleitet. Die Geschäftsführung informierte den Aufsichtsrat in schriftlichen und mündlichen Berichten regelmäßig und zeitnah über alle für die Gesellschaft relevanten Fragen der Planung, der Geschäftsentwicklung, der Risikolage sowie über andere grundsätzliche Fragen und besondere Ereignisse. Alle Geschäftsführungsmaßnahmen, die der Zustimmung des Aufsichtsrats bedurften, sowie weitere wichtige Vorgänge sind vom Aufsichtsrat geprüft und in zwei ordentlichen Sitzungen eingehend beraten worden. Auf Wunsch des Aufsichtsrats nahmen beide Geschäftsführungsmitglieder an den Sitzungen des Aufsichtsrats teil. Dies ermöglichte es dem Aufsichtsrat, im Rahmen der Debatte entstehende Fragen sofort klären und die Geschäftsführung bei Bedarf um nähere Erläuterungen und weitergehende Auskünfte bitten zu können. Durch Anregungen, kritische Fragen und sonstige Hinweise wirkte der Aufsichtsrat kontrollierend auf die Geschäftsführung ein und überprüfte sie nach den Kriterien Rechtmäßigkeit, Ordnungsmäßigkeit, Wirtschaftlichkeit und Zweckmäßigkeit. Darüber hinaus hat der Vorsitzende des Aufsichtsrats mit der Geschäftsführung regelmäßig Kontakt gehalten und mit ihr auch außerhalb von Aufsichtsratssitzungen die Strategie, die Geschäftsentwicklung und das Risikomanagement des Unternehmens beraten. Schwerpunkte der Beratungen im AufsichtsratGegenstand der regelmäßigen Beratungen im Aufsichtsrat waren die Umsatz-, Ergebnis- und Beschäftigungsentwicklung der Gesellschaft und der einzelnen Geschäftsfelder sowie die Finanzlage. Über die strategische Ausrichtung haben die Mitglieder des Aufsichtsrats u. a. anlässlich der Behandlung der Unternehmensplanung beraten. Der Aufsichtsrat befasste sich im Weiteren ausführlich mit den Auswirkungen der Corona-Pandemie auf das operative Geschäft der VEBS und den eingeleiteten Maßnahmen zur Sicherstellung der Servicefähigkeit der Unternehmensbereiche. Einen weiteren Schwerpunkt bildeten die Umsetzung der Outsourcing-Maßnahmen im Rahmen des Projekts Foxtrot und die damit verbundenen Fragen des Aufgabentransfers, des Einsatzes der IT-Systeme sowie der Steuerung der externen Dienstleister. Für HR Services beinhaltete der Austausch auch die Erörterung der Entscheidung, für die Kernbereiche das Outsourcing nicht umzusetzen. Schließlich erörterte der Aufsichtsrat die für die Wärme Hamburg durchzuführenden Carve-Out-Maßnahmen zum Übergang der relevanten Funktionen, Systeme und Mitarbeiter. Im Mittelpunkt der Beratungen stand hierbei die Sicherstellung des operativen Geschäfts nach zum Teil nennenswertem Personalabfluss anlässlich der Übergabe der Dienstleistungserbringung. Schließlich erörterte der Aufsichtsrat ausführlich die kaufmännische Planung für das Geschäftsjahr 2021 sowie die Auswirkungen des bevorstehenden Carve Out-Vorhabens der Stromnetz Berlin. JahresabschlussDer von der Geschäftsführung vorgelegte Jahresabschluss für die Zeit vom 01.01. bis 31.12.2020 und der Lagebericht wurden einschließlich der Buchführung durch den von der Gesellschafterversammlung am 19.03.2020 gewählten Abschlussprüfer, die Ernst & Young GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, geprüft und mit einem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehen. Ein Vorschlag zur Verwendung des Ergebnisses war infolge des zwischen der Gesellschaft und der Vattenfall GmbH abgeschlossenen Ergebnisabführungsvertrags nicht zu prüfen. Der Jahresabschluss und der Lagebericht 2020 sowie der Prüfbericht des Abschlussprüfers haben allen Mitgliedern des Aufsichtsrats rechtzeitig vorgelegen. Die Abschlussunterlagen wurden in der Sitzung des Aufsichtsrats am 25.03.2021 - in Gegenwart und nach einem Bericht des Abschlussprüfers - ausführlich besprochen. Der Aufsichtsrat stimmt dem Urteil der Abschlussprüfung zu. Auch nach dem abschließenden Ergebnis seiner eigenen Prüfung hat der Aufsichtsrat keine Einwendungen gegen den Jahresabschluss und den Lagebericht und gegen die darin enthaltenen Erklärungen der Geschäftsführung. Der Aufsichtsrat billigt daher den Jahresabschluss. Der Aufsichtsrat möchte an dieser Stelle die Gelegenheit nutzen, der Geschäftsführung sowie den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der VEBS für ihre erfolgreiche Arbeit im zurückliegenden Geschäftsjahr recht herzlich danken.
Hamburg, 25.03.2021 Der Aufsichtsrat Axel Pinkert, Aufsichtsratsvorsitzender Der Jahresabschluss zum 31.12.2020 wurde am 29.04.2021 festgestellt. |
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