Carlsson Autotechnik GmbH

Gut Wiesenhof, 66663 Merzig, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Saarbrücken HRB 64174
Eingetragen
5.12.2003
Branche
Herstellung von Personenkraftwagen und PersonenkraftwagenmotorenTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Kraftwagenteilen und -zubehörHerstellung von sonstigen Teilen und sonstigem Zubehör für Kraftwagen
Gegenstand
Die Entwicklung, Herstellung und der Vertrieb von Autoteilen und die Entwicklung, die Herstellung und der Vertrieb von Autos, die Ausübung des Kfz-Handwerks.

Historie

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Management

NameRolle
Shezhen Yan
seit 27.2.2014
Geschäftsführer
Lanlan Song
seit 27.2.2014
Geschäftsführer
Wei Si
seit 7.2.2014
Geschäftsführer
Geschäftsführer
Markus Schuster
seit 5.9.2007
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

30.00% identifiziert70.00% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
30.00%

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Zhongsheng Holdings Company Ltd.CHN
70.00%

Gesellschafter

2 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Zhongsheng Holdings Company Ltd.
China
700.000 €
70.00%
Carlsson Beteiligungs GmbH
Germany
300.000 €
30.00%

Konzern- und Jahresabschlüsse

Carlsson Autotechnik GmbH

Merzig

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2012 bis zum 31.12.2012

Lagebericht

Lagebericht 2012 Carlsson Autotechnik GmbH

a) Wirtschaftsbericht

1. Allgemein

Wir sind als unabhängiger Automobilzubehörhersteller in den Geschäftsbereichen sportliches Autozubehör auf Basis Mercedes Benz Fahrzeugen und Citroen C5 und Citroen C3 Picasso Fahrzeugen tätig und blicken auf ein schwieriges Geschäftsjahr 2012 zurück. Hohe Investitionen und die Kündigung des China Joint-Ventures mit dem seit 2011 bestehenden Partner prägen den Verlauf entscheidend.

Als sehr positiv hat sich die Übernahme von Gesellschaftsanteile durch die ZhongSheng Group, welche an der Börse in Hong Kong gelistet ist und eine der größten Handelsgruppen in China darstellt, herausgestellt. Im Zuge der Anteilsübernahme wurde eine strategische Neuausrichtung in 2012 beschlossen. Dies hatte allerdings auch hohe Investitionen für neue Werkzeuge und die Kündigung des bisherigen Joint-Ventures in China zur Folge.

Das Gesamtumfeld für sportliches Autozubehör auf Basis Mercedes Benz hat sich im Jahr 2012 zwar verbessert, der Umsatz mit Komplettfahrzeugen ging jedoch auf Grund der eingeleiteten Vertragsauflösung mit dem Joint Venture in China zurück und lag deutlich hinter den Erwartungen. Gleichzeitig wurde in die Entwicklungsabteilung, in Design und Prototypenbau sowie Modellbau stark investiert. Getragen durch die starke Unterstützung durch den neuen Mehrheitsgesellschafter, konnten im Jahr 2012 sämtliche Verbindlichkeiten bedient werden und die Erhöhung der Abschreibung sowie die deutlich erhöhten Personalkosten wurden durch die Kapitalerhöhung und die gewährten eigenkapitalersetzenden Darlehen liquiditätsmäßig getragen.

Die Beschaffungskosten sind leicht gestiegen. Im Bereich der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe wurde die Lagerhaltung deutlich erhöht um Lieferengpässe Anfang 2013 zu vermeiden.

2. Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen

Die allgemeine wirtschaftliche Lage hat eine deutliche Umsatzverschiebung ergeben. So hat Südeuropa massiv verloren während die asiatischen Märkte zulegen konnten. Der Umsatz in Deutschland ging um 25% zurück. Der Umsatz in Japan verzeichnete trotz der Umweltkatastrophe nur einen Rückgang von 15%. Sehr erfreulich entwickelten sich die Umsätze von Carlsson Schweiz und Carlsson USA, die jeweils deutlich über den Erwartungen lagen.

3. Finanzlage

Die Lage des Unternehmens ist nach wie vor geprägt vom operativen Geschäft. Die Struktur unseres kurz- und langfristig gebundenen Vermögens und unserer Verbindlichkeiten halten wir stabil und werden innerhalb des Umlaufvermögens den Aufbau der Vorratsbestände weiter forcieren. Die Eigenkapitalquote beträgt unter Berücksichtigung der Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern als eigenkapitalersetzende Darlehen 15,5%. Die Finanzlage ist durch den starken Mehrheitsgesellschafter als sehr stabil zu bezeichnen.

Die Lieferantenverbindlichkeiten haben sich um 1.441 T-Euro und der Forderungsbestand um 585 T-Euro vermindert.

Der Umsatz ging leicht zurück wohingegen sich vor allem die Personalkosten sowie die Abschreibungen deutlich erhöht haben. Diese Investitionen in human capital und Werkzeuge für neue Produkte haben im Wesentlichen das Ergebnis beeinflusst.

Die Ertragslage im abgelaufenen Geschäftsjahr war somit nicht zufriedenstellend.

Das Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen.

Die Rückstellungen haben sich um 1.187 T-Euro gegenüber dem Vorjahr wegen drohender Forderungen erhöht.

Das Fremdkapital gliedert sich in lang- und kurzfristige Verbindlichkeiten.

Die Wachstumsfinanzierung erfolgt überwiegend aus dem Gesellschafterkreis. Es bestanden Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten zum Bilanzstichtag in Höhe von 7.710 T-Euro und ein Kassenbestand sowie Guthaben bei Kreditinstituten von 18 T-Euro.

4. Forschung und Entwicklung

Durch eine enge Kooperation mit einem führenden Fahrwerkshersteller konnte ein elektronisches System zur Serienreife entwickelt werden, welches die Fahrwerksanpassung bei verschiedenen Mercedes Benz Modellen mittels iphone App erlaubt. Darüber hinaus wurde der Aerodynamik-Kit für den neuen Mercedes Benz ML und den CLS zur Serienreife gebracht. Sehr erfolgreich verlief die Markteinführung des neuen Carlsson Leichtmetallrades 1/10 in 22 Zoll zu Beginn 2012 und das neue SUV Rad 1/5 DS. Ende 2012 wurde zudem die Entwicklung der Benzin-Leistungssteigerungen für Mercedes Benz Motoren abgeschlossen, welche vor allem im asiatischen Markt sehr gut nachgefragt sind. In der Abteilung Racing wurde in 2012 mit der Entwicklung des Carlsson Renn-SLK 340 begonnen, welcher 2013 erstmals an Bergrennen teilnehmen soll. Außerdem wurden verschiedene Entwicklungsprojekte auf Basis Citroen DS4 und Citroen DS5 für den PSA Konzern vorgenommen. Die Entwicklungsabteilung wurde personell deutlich aufgestockt und es wurde in eine neue leistungsfähige CAD-Software investiert.

5. sonstige Angaben

Im Gesamtjahr 2012 waren 58 Mitarbeiter im Unternehmen beschäftigt.

Die Geschäfte wurden durch die Geschäftsführer und Gesellschafter Mathias R. Albert und Dipl.Ing. (FH) Markus Schuster geführt.

Es gibt keine weiteren Zweigniederlassungen.

6. Nachtragsbericht

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Ende des Geschäftsjahres sind nicht eingetreten.

b) Bericht über die zukünftige Entwicklung sowie Chance und Risiken des Unternehmens

1. Voraussichtliche Entwicklung des Unternehmens

Durch die hohen Investitionen in neue Werkzeuge wird das Angebot signifikant zunehmen. Dadurch wird sich die Marktposition in 2013 vor allem in den asiatischen Märkten weiter ausbauen lassen. Die gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen für das Jahr 2013 haben sich gegenüber 2012 verbessert.

Unser Kostencontrolling in Verbindung mit monatlichem Reporting an die Geschäftsbereichsleiter führt zu einer weiteren transparenten Darstellung der Vermögens- und Finanzlage und ermöglicht rechtzeitige Veränderungen.

Die weitere Entwicklung unseres Qualitätssicherungssystems erlaubt uns durch strikte Prozessorientierung die Effizienz der bestehenden Abläufe zu verbessern und wir sind für das Jahr 2013 sehr positiv gestimmt. Ein hoher Auftragsbestand sichert eine langfristige Planung und rechtfertigt die im abgelaufenen Geschäftsjahr getätigten Investitionen.

2. Risikobericht

2.1. Allgemeiner Risikobericht

Bis Ende 2013 erwarten wir eine Fortführung des wirtschaftlichen Aufschwungs im asiatischen Bereich und damit hergehend einen deutlichen Umsatzzuwachs. Vor allem durch ein starkes Engagement des Mehrheitsgesellschafters werden wir in China stark wachsen. Gegen den Wettbewerb am Markt, vor allem aber auch gegen die zunehmende asiatische Konkurrenz, haben wir durch einen starken Markenaufbau und hohe Investitionen Vorsorge getroffen.

2.2. Spezieller Risikobericht

Die Liquiditätslage hat sich seit dem 31.12.2012 zufriedenstellend entwickelt. Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten.

Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt.

Zur Absicherung gegen das Liquiditätsrisiko und zur Aufrechterhaltung der jederzeitigen Zahlungsfähigkeit wird im Monatsbericht des Unternehmens die Liquidität beurteilt und überwacht.

Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen.

Es wird eine sehr konservative Risikopolitik verfolgt. Die Gesellschaft verfügt über ein effizientes Mahnwesen. Forderungsausfälle sind die Ausnahme.

3. Prognose - und Chancenbericht

Für das kommende Jahr 2013 beurteilen wir die Geschäftsentwicklung als sehr positiv. Die eingeleiteten Maßnahmen sowie die erhöhten Absatzchancen in China werden für ein massives Umsatzwachstum sorgen. Wir erwarten in 2013 ein Umsatzwachstum im Kerngeschäft von über 50 %. Für das Jahr 2013 erwarten wir ein deutlich operativ positives Ergebnis und den vollständigen Ausgleich des bisherigen Verlustvortrags. Die Gesellschaft tätigt in höherem Maß als branchenüblich Investitionen auch in 2013 in neue Produkte und Anwendungen. Wir gehen auch für 2014 von einer positiven Entwicklung aus.

 

Merzig, 22. Februar 2013

Carlsson Autotechnik GmbH

gez. Mathias Albert

gez. Markus Schuster

Bilanz

Aktiva

  31.12.2012
EUR
31.12.2011
EUR
A. Anlagevermögen 2.511.700,25 2.586.398,88
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 5.976,00 9.736,00
1. sonstige immaterielle Vermögensgegenstände 5.976,00 9.736,00
II. Sachanlagen 2.393.063,33 2.464.001,96
1. technische Anlagen und Maschinen 6.808,00 4.579,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.161.559,00 2.145.676,00
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 224.696,33 313.746,96
III. Finanzanlagen 112.660,92 112.660,92
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 25,57 25,57
2. sonstige Finanzanlagen 112.635,35 112.635,35
B. Umlaufvermögen 10.902.538,38 6.153.917,32
I. Vorräte 7.928.913,16 2.593.190,28
1. unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 70.000,00 69.600,00
2. Fertige Erzeugnisse und Waren 5.850.063,08 2.523.590,28
3. Geleistete Anzahlungen 2.008.850,08 0,00
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 2.955.336,88 3.055.494,97
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 2.116.053,95 2.700.655,62
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 42.829,65 184.473,96
3. sonstige Vermögensgegenstände 796.453,28 170.365,39
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 18.288,34 505.232,07
C. Rechnungsabgrenzungsposten 20.007,19 12.818,19
D. nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 816.634,32 0,00
Bilanzsumme, Summe Aktiva 14.250.880,14 8.753.134,39

Passiva

   
  31.12.2012
EUR
31.12.2011
EUR
A. Eigenkapital 0,00 126.783,82
I. gezeichnetes Kapital 1.000.000,00 300.000,00
II. Verlustvortrag 173.216,18 239.518,69
III. Jahresfehlbetrag 1.643.418,14 -66.302,51
IV. nicht gedeckter Fehlbetrag 816.634,32 0,00
B. Rückstellungen 1.439.063,86 251.754,84
1. Steuerrückstellungen 14.100,00 14.100,00
2. sonstige Rückstellungen 1.424.963,86 237.654,84
C. Verbindlichkeiten 12.811.816,28 8.374.595,73
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 7.709.604,07 4.020.068,26
2. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 700.000,00 700.000,00
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.285.901,25 2.726.784,51
4. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 3.000.000,00 0,00
5. sonstige Verbindlichkeiten 116.310,96 927.742,96
davon aus Steuern 32.640,85 38.057,44
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit 0,00 35.956,76
Bilanzsumme, Summe Passiva 14.250.880,14 8.753.134,39

Gewinn- und Verlustrechnung

  1.1.2012 - 31.12.2012
EUR
1.1.2011 - 31.12.2011
EUR
1. Rohergebnis 3.385.445,72 4.304.909,53
2. Personalaufwand 2.249.708,19 1.808.999,38
a) Löhne und Gehälter 1.913.347,90 1.531.307,06
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 336.360,29 277.692,32
3. Abschreibungen 720.072,35 581.547,13
a) Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 720.072,35 581.547,13
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 1.789.299,91 1.566.785,15
davon Aufwendungen aus Währungsumrechnung 793,49 6.848,93
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 11.654,18 11.086,57
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 274.619,99 218.666,92
7. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit -1.636.600,54 139.997,52
8. außerordentliche Erträge 0,00 350,00
9. außerordentliche Aufwendungen 0,00 58.568,00
10. außerordentliches Ergebnis 0,00 -58.218,00
11. Steuern vom Einkommen und Ertrag 0,00 3.600,00
12. sonstige Steuern 6.817,60 11.877,01
13. Jahresfehlbetrag 1.643.418,14 -66.302,51

Anhang

A. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss wurde nach den für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften der §§ 242 ff. HGB sowie unter Beachtung der ergänzenden Regelungen für Kapitalgesellschaften nach den §§ 264 ff. HGB des Handelsgesetzbuches erstellt.

Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft als mittelgroße Gesellschaft einzustufen.

Für die Veröffentlichung wurde von § 276 S. 1 HGB Gebrauch gemacht.

B. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Im Jahresabschluss sind sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten, Aufwendungen und Erträge enthalten, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist. Die Posten der Aktivseite sind nicht mit Posten der Passivseite, Aufwendungen nicht mit Erträgen verrechnet worden. Das Saldierungsgebot des § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB wurde beachtet.

Das Anlagevermögen weist nur Gegenstände aus, die dazu bestimmt sind, dem Geschäftsbetrieb dauernd zu dienen.

Die Wertansätze der Eröffnungsbilanz des Geschäftsjahres stimmen mit denen der Schlussbilanz des vorangegangenen Geschäftsjahres überein. Bei der Bewertung wurde von der Fortführung des Unternehmens ausgegangen. Die Vermögensgegenstände und Schulden wurden einzeln bewertet.

Es ist vorsichtig bewertet worden, namentlich sind alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, berücksichtigt worden, selbst wenn diese erst zwischen dem Abschlussstichtag und dem Tag der Aufstellung des Jahresabschlusses bekannt geworden sind.

Gewinne sind nur berücksichtigt worden, wenn sie am Abschlussstichtag realisiert wurden. Aufwendungen und Erträge des Geschäftsjahres sind unabhängig von den Zeitpunkten der entsprechenden Zahlungen im Jahresabschluss berücksichtigt worden.

Im Einzelnen wurde wie folgt bewertet:

ANLAGEVERMÖGEN

Entgeltich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden mit den Anschaffungskosten vermindert um die planmäßigen Abschreibungen bewertet. Als Nutzungsdauer wird bei Software drei Jahre unterstellt.

Die Bewertung des Sachanlagevermögens erfolgte zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen.

Den planmäßigen Abschreibungen wurde die voraussichtliche Nutzungsdauer des jeweiligen Vermögensgegenstandes zugrunde gelegt.

Die Abschreibungen beim beweglichen Anlagevermögen erfolgten linear.

Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten bis maximal € 1.000 wurden im Jahr des Erwerbs mit 20% auf die Dauer von 5 Jahren abgeschrieben.

Die Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten bewertet.

Die Zuordnung der Anteile an Unternehmen wurde vom Posten Beteiligungen in Anteile verbundene Unternehmen bzw. Wertpapiere des Anlagevermögens umgegliedert. Der Vorjahresvergleich wurde entsprechend angepasst.

UMLAUFVERMÖGEN

Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe werden zu durchschnittlichen Anschaffungskosten unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips bewertet. Fertige und unfertige Erzeugnisse werden zu durchschnittlichen Herstellungskosten angesetzt. Diese umfassen neben dem Fertigungsmaterial, den Fertigungslöhnen und den Abschreibungen auch die Material- und Fertigungsgemeinkosten.

Geleistete Anzahlungen werden mit ihrem Nominalbetrag angesetzt.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden grundsätzlich mit dem Nennbetrag angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken wurden durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Das allgemeine Ausfallrisiko bei Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurde durch eine Pauschalwertberichtigung berücksichtigt.

Der Vorjahresausweis bei den Forderungen gegen verbundene Unternehmen wurde entsprechend der Anpassung in den Finanzanlagen angepasst.

RÜCKSTELLUNGEN

Die Rückstellungen wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen.

Die Steuerrückstellungen enthalten die noch nicht veranlagten Steuern des Geschäftsjahres und zu erwartende Steuernachzahlungen aus Vorjahren.

VERBINDLICHKEITEN

Die Verbindlichkeiten wurden zu ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Sofern die Tageswerte über den Erfüllungsbeträgen lagen, wurden die Verbindlichkeiten zum höheren Tageswert angesetzt.

WÄHRUNGSUMRECHNUNG

Fremdwährungsposten wurden mit dem Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag in Euro umgerechnet.

C. Angaben zur Bilanz und zur Gewinn- und Verlust-Rechnung

1. Anlagevermögen

Die Zusammensetzung und Entwicklung des Anlagevermögens sowie die Abschreibungen des Geschäftsjahres ergeben sich aus dem Anlagespiegel.

2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Gesamtbetrag
T-Euro
davon mit Restlaufzeit
bis 1 Jahr
T-Euro
davon mit Restlaufzeit
über 1 Jahr
T-Euro
Forderungen aus Lieferungen u. Leistungen 2.116 2.116  
Forderungen gegen verbund. Unternehmen * 43 43  
Sonstige Vermögensgegenstände 796 787 9
  2.955 2.946 9

* davon gegen Gesellschafter 21 T-EURO.

3. Rückstellungen

Die Sonstigen Rückstellungen betreffen erhaltene Warenlieferungen, welche noch nicht berechnet wurden. Außerdem wurden Rückstellungen gebildet für Urlaubsverpflichtungen, Gewährleistungen sowie Jahresabschlusserstellung und -prüfung.

4. Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten sind mit dem Rückzahlungsbetrag ausgewiesen.

Der nachstehende Verbindlichkeitsspiegel zeigt die einzelnen Posten der Verbindlichkeiten getrennt nach den Restlaufzeiten sowie die Art und Form der durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesicherten Gesamtbeträge (in T-EURO)

Gesamtbetrag
T-Euro
davon mit Restlaufzeit
bis 1 Jahr
T-Euro
davon mit Restlaufzeit
1 bis 5 Jahre
T-Euro
davon mit Restlaufzeit
über 5 Jahre
T-Euro
davon besichert
T-Euro
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 7.709 6.582 1.021 106 6.885
Erhaltene Anzahlungen 700 700      
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.286 1.286      
Verb. gegenüber verbundenen Unternehmen* 3.000 3.000      
Sonstige Verbindlichkeiten 116 116      
  12.811 11.684 1.021 106 6.885

* davon gegenüber Gesellschaftern 3.000 T- EURO.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind durch Bürgschaften, Grundschulden, Sicherungsübereignungen, Forderungszessionen sowie Übereignung des Warenlagers gesichert.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen. Im Einzelnen beinhalten diese Verpflichtungen Leasing- und Mietverträge für Betriebs- und Verwaltungsgrundstücke, Kraftfahrzeuge, Maschinen und Büroausstattung.

Aus diesen Verträgen resultieren folgende finanzielle Verpflichtungen:

  T-EURO
fällig innerhalb eines Jahres 375
fällig nach mehr als einem Jahr  
aus befristeten Verträgen 49
aus unbefristeten Verträge (Jahressumme 319 T-EURO) unbezifferbar

Gewinn- und Verlustrechnung

Die Abschreibungen sind dem Anlagespiegel zu entnehmen.

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus Kursdifferenzen in Höhe von 58 T-EURO enthalten.

In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Aufwendungen aus Kursdifferenzen in Höhe von 1 T-EURO enthalten.

Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag

Die Bilanz weist einen nicht durch Eigenkapital gedeckten Fehlbetrag aus. Allerdings ist durch die seitens des Mehrheitsgesellschafters mehr als ausreichend zur Verfügung gestellte Liquidität der Fortbestand der Gesellschaft sichergestellt.

Sonstige Angaben

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer:

Gesamt 58 (Vorjahr: 49)

Die Angaben gem. § 285 Nr. 11 HGB unterbleiben wegen untergeordneter Bedeutung für die Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Unternehmens (§ 286 Abs. 3 Nr. 1 HGB)

Es wird die Schutzklausel gem. § 286 Abs. 4 HGB angewendet.

Am Bilanzstichtag bestanden keine Haftungsverhältnisse gem. § 251 HGB.

Es wurden keine nichtüblichen Geschäfte mit nahestehenden Personen getätigt.

Alleinvertretungsberechtigte Geschäftsführer waren die Herren Mathias Albert (Kaufmann) und Markus Schuster (Diplom-Ingenieur(FH)).

Die Carlsson Autotechnik GmbH gehört aufgrund des Mehrheitsgesellschafters zur Zhongsheng Group Holdings Ltd., Cayman Islands. Die Zhongsheng Group Holdings Ltd. - als Mutterunternehmen - ist an der Hong Kong Stock Exchange unter der Nummer 881 gelistet. Der Konzernabschluss wird unter http://www.zs-group.com.cn/eng/InvestorRelations/FinancialReports/ erhältlich sein.

 

Merzig, 22. Februar 2013

Carlsson Autotechnik GmbH

gez. Mathias Albert

gez. Markus Schuster

Anlagespiegel

  Anschaffungskosten
  Stand
1.1.2012
Zugänge
Umbuchungen
Abgänge
Stand
31.12.2012
I. Immaterielle Vermögensgegenstände          
Entgeltliche erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 85.536,68 3.734,45 0,00 0,00 89.271,13
II. Sachanlagen          
1. Technische Anlagen und Maschinen 237.332,20 2.848,00 0,00 0,00 240.180,20
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsaustattung 3.921.301,46 592.035,63 172.935,27 86.625,38 4.599.646,98
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 313.746,96 84.879,69 -172.935,27 995,05 224.696,33
Summe 4.472.380,62 679.763,32 0,00 87.620,43 5.064.523,51
III. Finanzanlagen          
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 25,57 0,00 0,00 0,00 25,57
2. Wertpapiere des Anlagevermögens 112.635,35 0,00 0,00 0,00 112.635,35
Summe 112.660,92 0,00 0,00 0,00 112.660,92
Summe Anlagevermögen 4.670.578,22 683.497,77 0,00 87.620,43 5.266.455,56
  Abschreibungen
  Stand
1.1.2012
Zugänge
Abgänge
Stand
31.12.2012
I. Immaterielle Vermögensgegenstände        
Entgeltliche erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 75.800,68 7.494,45 0,00 83.295,13
II. Sachanlagen        
1. Technische Anlagen und Maschinen 232.753,20 619,00 0,00 233.372,20
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsaustattung 1.775.625,46 711.958,90 49.496,38 2.438.087,98
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe 2.008.378,66 712.577,90 49.496,38 2.671.460,18
III. Finanzanlagen        
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
2. Wertpapiere des Anlagevermögens 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Anlagevermögen 2.084.179,34 720.072,35 49.496,38 2.754.755,31
  Buchwerte
  Stand
31.12.2012
Stand
1.1.2012
I. Immaterielle Vermögensgegenstände    
Entgeltliche erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 5.976,00 9.736,00
II. Sachanlagen    
1. Technische Anlagen und Maschinen 6.808,00 4.579,00
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsaustattung 2.161.559,00 2.145.676,00
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 224.696,33 313.746,96
Summe 2.393.063,33 2.464.001,96
III. Finanzanlagen    
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 25,57 25,57
2. Wertpapiere des Anlagevermögens 112.635,35 112.635,35
Summe 112.660,92 112.660,92
Summe Anlagevermögen 2.511.700,25 2.586.398,88

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 28.11.2013 festgestellt.

Bestätigungsvermerk

Hinweis: Es wird bei der Offenlegung von den Erleichterungen gem. § 376 S. 1 HGB Gebrauch gemacht. Der Bestätigungsvermerk bezieht sich auf den vollständig aufgestellten Jahresabschluss.

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Carlsson Autotechnik GmbH, Merzig, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2012 bis 31. Dezember 2012 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Ohne diese Beurteilung einzuschränken, weisen wir pflichtgemäß darauf hin, dass der Fortbestand der Gesellschaft nur dann nicht gefährdet ist, wenn die Finanzierung der Gesellschaft durch den Mehrheitsgesellschafter weiterhin aufrechterhalten wird.

 

Düsseldorf, den 25. Februar 2013

MOORE STEPHENS Düsseldorf AG
WIRTSCHAFTSPRÜFUNGSGESELLSCHAFT

gez. Bernd Lenzen, Wirtschaftsprüfer

gez. ppa. Kathrin Jaeger, Wirtschaftsprüferin

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