Probatec Musterbau u. Systemtechnik GmbHLiquidiert

92245 Kümmersbruck, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Amberg HRB 2611
Eingetragen
8.6.1999
Branche
Herstellung von PrüfmaschinenHerstellung von Baubedarfsartikeln aus KunststoffenHerstellung von Verpackungsmitteln aus Kunststoffen
Gegenstand
Die Entwicklung, die Herstellung und der Vertrieb im Musterbau und in der Systemtechnik.

Historie

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Management

NameRolle
Stephan Kopp
seit 6.7.2009
Liquidator

Wirtschaftlich Berechtigte

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (2)

NameAnteil
50.00%
Siegfried Blap
50.00%

Gesellschafter

2 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Bittenbrunnerweg 4, 92289 Ursensollen, Garsdorf
75000
50.00%
Siegfried Blap
Jakob-Oswaldstr. 15, 92289 Ursensollen
75000
50.00%

Konzern- und Jahresabschlüsse

Probatec Musterbau u. Systemtechnik GmbH i. L.

Kümmersbruck

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 02.06.2010 bis zum 01.06.2011

Bilanz zum 01. Juni 2011

Probatec GmbH Musterbau u. Systemtechnik i. L., Amberg

AKTIVA

Geschäftsjahr Vorjahr
EUR EUR EUR
A. Umlaufvermögen      
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 458.217,85   261.243,12
II. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 175,07 458.392,92 58,93
B. Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag   0,00 106.160,74
    458.392,92 367.462,79

PASSIVA

     
    Geschäftsjahr Vorjahr
    EUR EUR
A. Eigenkapital      
I. Gezeichnetes Kapital   76.693,78 76.693,78
II. Gewinnrücklagen   45.498,18 45.498,18
III. Verlustvortrag   -228.352,70 -437.075,59
IV. Jahresüberschuss   197.491,72 208.722,89
nicht gedeckter Fehlbetrag   0,00 106.160,74
buchmäßiges Eigenkapital   91.330,98 0,00
B. Rückstellungen   19.542,20 18.629,03
C. Verbindlichkeiten   347.519,74 348.833,76
    458.392,92 367.462,79

Anhang

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungsmethoden

Der Jahresabschluss zum 01.06.2011 wurde nach den Vorschriften des Dritten Buches des Handelsgesetzbuches und des GmbH-Gesetzes erstellt.

Auf die Rechnungslegung der Gesellschaft finden die Vorschriften für kleine Kapitalgesellschaften im Sinne von § 267 Abs. 1 HGB Anwendung.

Der Jahresabschluss wurde unter Beachtung der generellen Ansatzvorschriften der §§ 246 bis 251 HGB sowie unter Berücksichtigung der besonderen Ansatzvorschriften für Kapitalgesellschaften, §§ 268 bis 274a, 276 bis 278 HGB, erstellt.

Die Probatec GmbH wendet die Vorschriften des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes abgesehen von den verpflichtend bereits für das Geschäftsjahr 2009 vorgeschriebenen Erweiterungen der Anhangangaben ab dem Beginn des Geschäftsjahres 2010 an.

Die Gesellschafter der Probatec Musterbau und Systemtechnik GmbH haben mit Gesellschafterbeschluss vom 29.05.2009 die Liquidation der Gesellschaft zum 01.06.2009 beschlossen. Die Eintragung der Liquidation im Handelsregister erfolgte zum 06.07.2009. Als Liquidator ist Herr Stephan Kopp bestellt.

Gliederung

Die Gliederung der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung entspricht den §§ 266 und 275 HGB, wobei für die Gewinn- und Verlustrechnung das Gesamtkostenverfahren Anwendung findet.

Bewertungsmethoden

Der Jahresabschluss wurde unter Beachtung der generellen Bewertungsvorschriften der §§ 252 bis 256 HGB sowie unter Berücksichtigung der besonderen Bewertungsvorschriften für Kapitalgesellschaften, §§ 279 bis 283 HBG, erstellt.

Im einzelnen erfolgte die Bewertung wie folgt:

Umlaufvermögen

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Sonstige Vermögensgegenstände sind mit dem Nennwert angesetzt. Wertberichtigungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert mussten vorgenommen werden.

Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten

Das Guthaben beim Kreditinstitut ist zum Nominalwert angesetzt.

Eigenkapital

Das Eigenkapital ist zum Nennwert angesetzt.

Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten unter Berücksichtigung erwarteter künftiger Preis- und Kostensteigerungen gebildet. Die Bewertung erfolgt mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag.

Verbindlichkeiten

Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Verbindlichkeiten sind mit ihren Erfüllungsbeträgen angesetzt.

Ein Überhang an passiven latenten Steuern auf Differenzen zwischen den handelsrechtlichen und steuerlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten sowie unter Einbeziehung von berücksichtigungsfähigen Verlustvorträgen wird angesetzt, wenn insgesamt von einer Steuerbelastung in künftigen Geschäftsjahren auszugehen ist. Sofern insgesamt eine künftige Steuerentlastung erwartet wird, wird von dem Wahlrecht Gebrauch gemacht, aktive latente Steuern nicht zu aktivieren. Verlustvorträge werden berücksichtigt, soweit eine Verrechnung mit steuerpflichtigem Einkommen innerhalb der nächsten fünf Jahre erwartet wird. Die Bewertung von latenten Steuern erfolgt auf der Grundlage des geltenden Körperschaftsteuersatzes sowie entsprechend des gewerbesteuerlichen Hebesatzes der Gesellschaft. Unter Berücksichtigung von Körperschaftsteuer, Solidaritätszuschlag sowie Gewerbesteuer kommt ein Steuersatz von rund 30,0 % zur Anwendung.

Aus der Gesamtbetrachtung der Differenzen zwischen handelsrechtlichen und steuerlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten ergibt sich zum 01.06.2011 ein Überhang der aktiven latenten Steuern über die passiven latenten Steuern. Die insgesamt erwartet künftige Steuerentlastung wird aufgrund des Wahlrechts nicht aktiviert. Die sich ergebenden aktiven latenten Steuern betreffen im Wesentlichen latente Steuern auf Verbindlichkeiten.

Erläuterungen zur Bilanz

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Restlaufzeiten

Die Verrechnungskonten der Gesellschafter summieren sich auf insgesamt 455.845,96 € (Vorjahr 261.243,12 € nach Einzelwertberichtigung von 199.864,10 €. Die im Vorjahr vorgenommene Einzelwertberichtung auf die Forderungen an die GmbH-Gesellschafter konnte daher in 2011 in voller Höhe aufgelöst werden). Die Ratenzahlungsvereinbarung vom 15.12.2011 hat eine Restlaufzeit von 12 Jahren ab dem 16.02.2012. Inzwischen ist der Gesamtsaldo um 42.209,76 € für Umsatzsteuer und um 16.229,03 € für Steuernachzahlungen bereits in Form einer Sondertilgung zurückgeführt. Die für die weiteren Verbindlichkeiten notwendigen Mittel werden von beiden Gesellschaftern lt. gültigem Tilgungsplan mit monatlichen Annuitätsraten von 1.383,92 € (Kopp) und 1.493,68 € (Blaß) getilgt.

Die übrigen Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von unter einem Jahr.

Eigenkapital

Gezeichnetes Kapital

Ausgewiesen ist das voll einbezahlte Stammkapital der Gesellschaft i. H. v. 76.693,78 €. Es entspricht der Eintragung im Handelsregister.

Gewinnvortrag

Der Verlustvortrag aus den Vorjahren beläuft sich auf -228.352,70 € (Vorjahr: -437.075,59 €).

Verbindlichkeiten

Restlaufzeiten

Die Restlaufzeiten ergeben sich aus nachfolgendem Verbindlichkeitenspiegel:

Art der Verbindlichkeit RLZ bis zu einem Jahr RLZ mehr als fünf Jahre Gesamtverbindlichkeit
Beraterhonorare 38.681,14 €   38.681,14 €
Sonstige Verbindlichkeiten   308.838,60 € 308.383,60 €

Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Sonstige betriebliche Aufwendungen

In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind 0,00 € (Vorjahr: 4.865,00 €) an Aufwendungen aus dem Abgang des Anlagevermögens enthalten.

Sonstige Angaben

Haftungsverhältnisse

Haftungsverhältnisse im Sinne von § 251 HGB bestehen am Bilanzstichtag nicht.

Organmitglieder

Geschäftsführung

Der Geschäftsleitung gehörte im Geschäftsjahr 2011 an:

Stephan Kopp, Geschäftsführer, 92237 Sulzbach-Rosenberg, lt. Gesellschafterbeschluss vom 29.05.2009 zum Liquidator bestellt. Tag der Eintragung 06.07.2009

Aufwendungen für Organkredite

An die Gesellschafter wurden im Abschlussjahr zusätzliche Darlehen in Höhe von 3.166,48 € ausgewiesen. Dieser Betrag wurde durch die Zinsverrechnung gebildet.

Die Darlehen sind im Ausreichungszeitraum mit einem Zinssatz von 4% verzinst worden.

Auf die Darlehen, die ab 2011 in Raten zurückgeführt werden müssen, wurden im Berichtsjahr keine Tilgungen geleistet.

Vorschlag der Geschäftsführung über die Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss i. H. v. 197.491,72 € (Vorjahr: 208.722,89 €) auf neue Rechnung vorzutragen.

Sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 27.02.2012 festgestellt.

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