TeleSAN GmbH
99mErbringung von Dienstleistungen der diagnostischen Bildgebung
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Ralf Peter Dipl.-Betriebswirt Severin seit 2.12.2016 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Universitätsklinikum Halle (Saale) Anstalt des öffentlichen Rechts | 80.40% |
| 19.60% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
UKH Service GmbHHalle (Saale)Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 20231 Geschäftsverlauf und Lage der Gesellschaft 1.1 Geschäftstätigkeit Die UKH Service GmbH wurde mit Gesellschaftsvertrag vom 14. Mai 2012 gegründet. Gegenstand des Unternehmens ist die Erbringung von nichtmedizinischen Dienstleistungen für das Universitätsklinikum Halle AöR, insbesondere Leistungen im Bereich der Speisenversorgung, Wäscheversorgung, Gebäudeservice, Sicherheitsdienste, Außenanlagenpflege und -bewirtschaftung sowie sonstiger Dienstleistungen aus dem Bereich des Facility-Managements. Im Geschäftsjahr 2023 wurden die Sparten "Speiseversorgung", "Gebäudeservice" und "Sicherheitsdienstleistungen" aktiv betrieben. Die erbrachten Leistungen erfolgten hauptsächlich zu Gunsten des Universitätsklinikum Halle. Die in 2023 aktivierte Sparte "sonstige Dienstleistungen" wurde im Geschäftsjahr mit Leben gefüllt und als "SCS Supply Chain Services"(SCS) aktiv geführt. Die Sparte "Wäscheversorgung" ist aktuell nicht in Betrieb und wird frühestens im Geschäftsjahr 2025 die Komplettierung der Spartengesellschaft vornehmen. Das gezeichnete Stammkapital der Gesellschaft in Höhe von TEUR 100 verteilt sich zum 31.12.2023 auf die Einlage des Universitätsklinikums Halle AöR in Höhe von 70.600 € und der Einlage der Klüh Care Management GmbH, Düsseldorf in Höhe von 19.600 € sowie der Weidemann Gruppe GmbH, Magdeburg in Höhe von 9.800 €. Die Stimmrechte entsprechen den Anteilen am Stammkapital. Die neu gegründete Sparte SCS wird ohne Beteiligung eines privaten Partners geführt. 1.2 Geschäftsentwicklung Im Wirtschaftsjahr 2023 konnte die UKH Service GmbH den Jahresumsatz zum Vorjahr um TEUR 1.745 auf insgesamt TEUR 20.433 steigern. Damit konnte der ursprünglich angesetzte Planwert in Höhe von TEUR 19.450 deutlich übertroffen werden. Ausschlaggebend hierfür war insbesondere die neu begründete Sparte SCS. Die Sparte Speisenversorgung konnte nach den Turbulenzen des Vorjahres durch mit kaufmännischer Vorsicht verhandelte Preise mit dem Hauptkunden UKH sich souverän behaupten und die aus dem Vorjahr resultierenden finanziellen Verpflichtungen abtragen. Zudem konnte zum 01.08.2023 den Preis pro BKT von 26,87€ auf 25,89 € abgesenkt werden trotz weiterhin hoher inflationärer Tendenzen. Die Partnerschaft mit der Klüh Management GmbH wurde ebenfalls zu diesem Datum erfolgreich bestätigt. In der Sparte Gebäudeservice kam nach den Wellen der Pandemie der Alltag zurück. Sondereinflüsse gab es aufgrund des erhöhten Bauaufkommens auf dem Klinikgelände in der Ernst-Grube Straße (insbesondere Haus 20). Der Personalressourceneinsatz musste hier kontinuierlich über das Wirtschaftsjahr geprüft und optimiert werden. Das zweite volle Wirtschaftsjahr der Sparte Sicherheitsdienstleistungen verlief weiterhin reibungslos und souverän, sodass hier Ende 2023 ein deutlich überplanmäßiger positiver Ergebnisbeitrag dargestellt wird. Bedingt durch das Baugeschehen auf dem Gelände des Hauptkunden sowie durch Etablierung neuer Sicherheitsaspekte entwickelte sich die betriebliche Leistung deutlich positiver als im Wirtschaftsplan erfasst. Die zum 01.01.2023 operativ neu gestartete Sparte SCS hat ein erstes sehr erfolgreiches und schon entwicklungsintensives Wirtschaftsjahr bestritten. Souverän lief zum 01.01.2023 die Übernahme des Speisentransportes der UKH an und schon zum 01.04.2023 wurden die Entsorgung aus dem Sicherheitsdienst in die Sparte SCS übernommen. Parallel dazu wurde ein neuer Inhouse Transport der Speisewagen zur Verbringung auf den einzelnen Stationen implementiert, welcher durch die Verkürzung der Standzeiten der LKW den hochfrequentierten Bereich der Ernst-Grube-Straße 40 entlastet. Die Sparte Speisenversorgung hat zum Gesamtergbnis im Wirtschaftsjahr 2023 mit einem Umsatzwert von TEUR 10.218 beigetragen, was gegenüber dem Vorjahr einen Umsatzanstieg in Höhe von TEUR 838 ausmacht. Der Gebäudeservice mit der integrierten Außenanlagenpflege und Bewirtschaftung erzielte einen Umsatzbeitrag in Höhe von TEUR 6.966 und konnte damit den budgetierten Ansatz im Wirtschaftsplan 2023 in Höhe von TEUR 6.774 übertreffen. Im zweiten Wirtschaftsjahr der Sparte Sicherheitsdienstleistung wird ein Wert von TEUR 2.842 zum Ergebnis beigetragen, was einen Zuwachs im Vergleich zu 2022 um TEUR 226 ausmacht und damit deutlich über dem ersten Planansatz in Höhe von TEUR 2.010 liegt. Die Sparte SCS war für 2023 ungeplant kann aber zielführend mit einem Umsatz von TEUR 1.307 zum Gesamtumsatz beitragen. Die UKH Service GmbH weist für das Wirtschaftsjahr 2023 insgesamt einen positiven Jahresüberschuss nach Steuern und Zinsen in Höhe von TEUR 378 aus, was gegenüber dem verabschiedeten Wirtschaftsplan insgesamt eine positive Abweichung in Höhe von TEUR 325 bedeutet. Mit TEUR 184 hat die Sparte Speisenversorgung über die Hälfte des positiven Ergebnisses ausgemacht. Ein weiterer erheblicher Beitrag kam aus der Sparte Sicherheit mit TEUR 145 und auch aus die Sparten SCS mit TEUR 41. Die Sparte Gebäudeservice lieferte ein ausgeglichenes Ergenis mit einer positiven Abweichung von TEUR 8. 1.3 Vermögens-, Finanz- und Ertragslage 1.3.1 Ertragslage Die Entwicklung der Umsatz- und Ertragslage der UKH Service GmbH im Wirtschaftsjahr 2023 stand nach den vorangegangenen Krisenjahren im Zeichen der Stabilisierung der Leistung. Nachwirkungen an den Faktormärkten waren jedoch im Wirtschaftsjahr noch deutlich zu spüren. Positiv war für die UKH Service GmbH das keinerlei Zukauf von Personaldienstleistungen mehr nötig waren alle Leistungen konnten mit eigenen Mitarbeitern abgedeckt werden. Durch weiterhin konsequentes Kostenmanagement und Realisierung aller Leistungsveränderungen in den Sparten sowie Verringerung und gleichzeitiger Stabilisierung der Personalstruktur konnten alle geplanten Ziele erreicht und zum Teil übertroffen werden.
Im Weiteren werden die Entwicklungen und Auswirkungen im Rahmen der betriebenen Sparten aufgeführt: 1.3.1.1 Ertragslage Speiseversorgung Umsatzerlöse Speiseversorgung
Die Umsatzerlöse der Sparte Speisenversorgung setzen sich wie folgt zusammen:
Erlöse Patientenversorgung Die Patientenerlöse sind mit über 73% am Gesamtumsatz der Sparte einen maßgebliches Segment. Abrechnungsgrundlage für 2023 war der auf Vollkosten kalkulierte Preis je Beköstigungstag (BKT) in Höhe von 26,89 €BKT. Dieser in 2023 mit dem Hauptkunden verhandelter Preis wurde bis 31.07.2023 abgerechnet auf Grund von Nachkalkulationen konnte der Preis zum 01.08.2023 auf 25,89€ pro BKT abgesenkt werden. Ursächlich hierfür waren die eher moderater ausgefallenen Entwicklungen im Material- und Energiebereich, die im Wirtschaftsplan deutlich höher eingeplant waren. Hauptsächlich mit der neuen Vertragsgestaltung zum 01.08.2023 wurden in diesem Zuge auch die Grundlage der Berechnung angepasst und auf eine aktuellen Grundlage von 23.500 BKT (26.333 zuvor) pro Monat vereinbart, was eine weitere indirekte Preissenkung für den Hauptkunden zur Folge hatte. Mitarbeiterrestaurant und Sonderveranstaltungen Der anhaltende Trend zum Homeoffice setzt sich auch in 2023 fort, so dass in Mitarbeiterrestaurants ein nahezu gleicher Umsatz zu 2022 mit leichtem Rückgang von TEUR 5 abbildet wurde. Weiterhin anhaltend kompensierend entwickelt sich der Geschäftsbereich der Sonderveranstaltungen und bildet mit einem Umsatzplus von TEUR 77 ab und kann somit wieder auf das Vorniveau aufschließen. Cafeteria Auch das Segment Cafeteria kommt langsam zu alter Stärke zurück mit einem Umsatzplus von TEUR 187. Daraus resultieren ca. TEUR 20 aus dem am Steintorcampus zum Oktober 2023 neu geschaffenen Food-Truck als Angebot für die Mitarbeiter vor Ort. Externe Kunden (Drittgeschäft) Durch die temporäre Versorgung eines weiteren Drittkunden (Sana Kliniken Borna und Zwenkau via befristeten Dienstleistungsvertrag bis August 2022) mit 98.187 BKT sinkt der Drittumsatz im Vergleich 2023 zu 2022 um TEUR 469. Kindergarten In der KiTa "Medikids" gibt es im Wirtschaftsjahr 2023 einen positiven Trend keinerlei Einschränkungen und die Preisanpassung in 2022 der Dienstleistungspauschale (ohne Servicepauschale) von 78€ auf 88€ bewirken eine Umsatzsteigerung von TEUR 14. Sonstige Liefergeschäfte Sonstige Liefergeschäfte sind gegenüber dem Universitätsklinikum Halle AöR erbrachte Leistungen und betreffen hier die Lieferung von Suppenmahlzeiten im OP und alle über den Stationsbedarf gesondert abgerechnete und gelieferten Lebensmittel. Das vor der Covid Pandemie initialisierte Liefergeschäft ggü. Dritten wurde bis dato nicht wiederaufgenommen und wird derzeit Ersatzweise über ein Foodtruckkonzept versucht zu ersetzen bzw. neu zu initialisieren. Materialaufwand Speisenversorgung Der Materialaufwand verteilt sich auf Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe (TEUR 3.676) und auf Aufwendungen für bezogene Leistungen (TEUR 4). Die Aufwandssteigerung im Material stammt aus einem vollen Jahr mit Anlage 6.1/5 allen 2022 schon beginnenden inflationären Entwicklung am Lebensmittelmarkt. Diese sich in den Vorjahren entwickelnden Tendenzen steigen in 2023 nicht weiter an. Die Preise an den Faktormärkten entspannen sich aber auch nicht auf Vorkrisenniveau , so dass wir uns weiterhin auf einem sehr hohen Preislevel bewegen. Die mit den Lieferanten verhandelten Rückvergütungen sind im Materialaufwand berücksichtigt. Die Aufwendungen für bezogene Leistungen sind signifikant gesunken da die Leistung des eingesetzten Logistikdienstleisters in 2023 mit der eigenen Sparte SCS abgebildet wurde und somit der Aufwand dafür als interne Leistungsverrechnung in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen wiederzufinden ist. Somit verbuchen wir in 2023 einen Nettowarenkostenmehraufwand von TEUR 711 im Verhältis zu 2022. Personalaufwand Speisenversorgung Der Personalaufwand beläuft sich im Geschäftsjahr auf TEUR 2.831, was einen Rückgang um TEUR 183 zum Vorjahr bedeutet. Der Rückgang begründete sich aus Stabilisierung des eigenen Teams. Personaldienstleister mussten nicht mehr in Anspruch genommen werden. Insgesamt werden im Bereich Speiseversorgung im Berichstjahr 81 Mitarbeiter beschäftigt. Sonstige betriebliche Aufwendungen Speisenversorgung Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen (TEUR 3.413) sind im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 1.426 gestiegen. Die deutliche Steigerung zum Vorjahr ist aufwandsseitig durch die interne Leistungsverrechnung Logistik mit TEUR 900 zu erklären und ein weiterer großer Anteil stammt aus dem Konto Aufwendung für gemietete oder gepachtete bewegliche Güter und betrifft mit TEUR 339 das neue Speisenverteilsystem, welches implementiert wurde. 1.3.1.2 Gebäudeservice
Erlöse Gebäudeservice
Die Sparte Gebäudeservice erzielte im Geschäftsjahr 2023 einen Umsatz in Höhe von TEUR 6.966. Die Steigerung zum Vorjahr von TEUR 273 stammt hauptsächlich aus zusätzlichen Leistungen für das neue Bettenhaus und der vermehrten Reinigungen im Zuge des Baugeschehens. Materialaufwand Gebäudeservice Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe beziehen sich auf Reinigungs- und Desinfektionsmittel in Höhe von TEUR 233 und auf bezogene Leistungen in Höhe von TEUR 269, welche weitestgehend auf von Dritten bezogene Leistung bei Winter- und Kehrleistungen entfallen. Der Materialaufwand wurde einer Wertanalyse unterzogen und in umsetzbaren Bereichen (nach Abstimmung mit Hygiene des Hauptkunden) angepasst. Somit vermindert sich dieser zum Vorjahr um TEUR 4. Der etwas strengere Winter 2023 begründet einen höheren Aufwand zum Vorjahr in Höhe von TEUR 46 im Bereich der bezogenen Leistungen. Personalaufwand Gebäudeservice Der Personalaufwand im Gebäudeservice in der Berichtsperiode beläuft sich auf insgesamt TEUR 5.630 und repräsentiert somit auch in diesem Jahr den stärksten Aufwandsfaktor mit rund 81 % am Umsatzvolumen. Im Geschäftsjahr 2023 waren durchschnittlich 186 Vollzeitkräfte in der Sparte Gebäudeservice beschäftigt. Die erneute Steigerung des Personalaufwandes um TEUR 190 stammen hauptsächlich aus den Mehraufwendungen für das neue Bettenhaus und einhergehenden Baureinigungen. Sonstige betriebliche Aufwendungen Gebäudeservice Die Aufwendungen für sonstige betriebliche Leistungen betragen insgesamt TEUR 829. Der Aufwand ergibt sich hauptsächlich aus Beratungskosten (TEUR 286), Miete/Leasing Maschinen (TEUR 86), Strom/Wasser (TEUR 75) sowie Berufsbekleidung (TEUR 75). 1.3.1.3 Sicherheitsdienstleistungen
Erlöse Sicherheitsdienstleistungen
Die Dritte Säule (Sparte) der UKH Service konnte mit TEUR 2.842 und damit mit TEUR 832 über Plan (Plan TEUR 2.010) das Geschäftsjahr deutlich positiver als geplant abschließen. Die in Deutschland fortschreitenden gesellschaftlichen Entwicklungen bedingen leider, das dass Thema Sicherheitsdienst im Kontext eines Universitätsklinikums immer mehr an Bedeutung gewinnen muss. Somit ergeben sich auch bei der UKH AöR ungeplante Zusatzleistungen und der Ausbau des Leistungsportfolios im Bereich Sicherheitsdienstleistung. Materialaufwand Sicherheitsdienstleistungen Der Materialaufwand beinhaltet hauptsächlich Aufwendungen aus bezogenen Leistung in Höhe von TEUR 315 aus der Nutzung eines Subunternehmers, um die flexiblen Sonderleistungen abzubilden. Personalaufwand Sicherheitsdienstleistungen Der Personalaufwand beläuft sich auf TEUR 2.052 und spiegelt das neue Leistungsportfolio im Bereich der Sicherheitsdienstleistung wieder. Im Berichtsjahr wurden 53 Mitarbeiter beschäftigt. Sonstige betriebliche Aufwendungen Sicherheitsdienstleistungen Die Aufwendungen für sonstige betriebliche Leistungen betragen insgesamt TEUR 334. Der Aufwand ergibt sich hauptsächlich aus Beratungskosten (TEUR 147), Verwaltungskosten verbundener Unternehmen (TEUR 69), sowie Berufsbekleidung (TEUR 24). 1.3.1.4 Supply Chain Service
Erlöse Supply Chain Service
Das erste Geschäftsjahr in der Sparte Supply Chain Service verlief souverän und konnte schon durch Leistungsübertragung der Entsorgung aus der Sparte Sicherheit ein unterjährig gutes Wachstum generieren. Materialaufwand Supply Chain Service Der Materialaufwand beinhaltet hauptsächlich Aufwendungen aus bezogenen Leistung (TEUR 18) sowie einer Vorsteuerkorrektur (TEUR 27), so dass der Materialaufwand in 2023 bei TEUR -10 abschloss. Personalaufwand Supply Chain Service Der Personalaufwand beläuft sich auf TEUR 1.008 und verhält sich proportional zur Leistung. Zum 31.12. waren in der Sparte 27 MA beschäftigt Sonstige betriebliche Aufwendungen Supply Chain Service Die Aufwendungen für sonstige betriebliche Leistungen betragen insgesamt TEUR -638. Der Aufwand ergibt sich hauptsächlich aus interner Leistungsverechnung (TEUR -900), Verwaltungskosten verbundener Unternehmen (TEUR 13), sowie KFZ Kosten (TEUR 41) und KFZ Leasingkosten (TEUR 86); laufende Betriebskosten (TEUR 51). 1.3.2 Vermögenslage
Aktiva Das im Anlagevermögen gebundene Kapital beträgt im Jahr 2023 TEUR 259 gegenüber TEUR 222 im Jahr 2022. Die Veränderung in Höhe von TEUR 37 resultiert aus neuer Betriebs- und Geschäftsausstattung. Passiva Das Eigenkapital besteht aus dem gezeichneten Kapital in Höhe von TEUR 100, einer Gewinnrücklage in Höhe von TEUR 145, dem Gewinnvortrag in Höhe von TEUR 43 und einem Jahresüberschuss 2023 von TEUR 378. Die Verbindlichkeiten setzen sich wie folgt zusammen: Die "Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten" spiegeln den offenen Betrag für die Finanzierung von Unternehmensfahrzeugen dar. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen resultieren aus der Sparte Speisenversorgung und Gebäudereinigung für die Warenbeschaffung zur Erbringung der Dienstleistung. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbunden Unternehmen sind stichtagsbezogen und betreffen den Hauptkunden Universitätsklinikum Halle AöR. Die Veränderung der Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit sind im Wesentlichen auf die Lohnzahlungen der Sparte SCS zurückzuführen, welche nun ihr erstes volles Wirtschaftsjahr abgerechnet hat. 1.3.3 Finanzlage Im Geschäftsjahr gab es keine Gewinnausschüttung an Private Partner oder den Hauptgesellschafter. Stichtagsbedingt standen der Gesellschaft liquide Mittel in Höhe von TEUR 2.053 zur Verfügung. Damit konnten der Kapitalbedarf und die Liquidität im Geschäftsjahr jederzeit sichergestellt werden. 2 Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung 2.1 Risiken Im ausgeklungenem Wirtschaftsjahr 2023 hat sich das wirtschaftliche Umfeld der UKH Service GmbH als Tochterunternehmen des Universitätsklinikum Halle AöR wieder stabilisiert. Die letzten Jahre der Pandemie haben ihre Spuren hinterlassen und der nunmehr seit über 2 jahren andauernde Ukrainekonflikt hat die betriebswirtschaftlich negativen Entwicklungen an den Faktormärkten verstärkt. Für die Zukunft sind leider keine Entwarnungsanzeichen zu erkennen, so dass die auflammenden und sich zuspitzenden internationalen Konflikte auch weiterhin Risiken für die Versorgungssituation bereithalten. Im negativen Sinne sind hier insbesondere urkalkulierbare Personalaufwandsentwicklungen hervorzuheben. Die Anpassungen der Mindestlohnregelung ist für die kommenden Jahre weiterhin ein stark politisches Instrument, was in allen Lohngruppen immmer wieder zu tariflich und außertariflichen Anpassungsbedarf führen wird. Hinzu kommt, dass es gerade im gewerblichen Bereich nach wie vor schwierig ist, eine stabile Besetzung geplanter Dienste sicherzustellen. Dies betrifft alle Sparten, wobei es der Geschäftsführung sowie den Betriebsleitern stets gelungen ist, keine nennenswerten Ausfälle zu verzeichnen. Zukunftsorientiert wurden seitens der Geschäftsführung verschiedene Aktionen und Projekte begründet, die die Personaleffizienz in kritischen Bereichen erhöhen soll. Herauszuheben sind hier eine deutliche Erhöhung des Digitalisierungsgrades in der Speiseversorgung mit einem einhergehenden zukunftsorientierten Automatisierungsvorhaben in der Speisenproduktion. Durch den Einsatz von Robotik- und Bereitstellungssystemen können im nennenswerten Bereich kritische Arbeitsplätze eingespart werden und Personalausfallrisiken gemindert werden. Darüber hinaus wird gerade in diesem Bereich der Resilienz Aspekt durch Kooperation mit einer anderen Großküche neu bewertet. Im Materialbereich gehen wir nicht davon aus, dass wir in absehbarer Zeit das Vorkrisenaufwandsniveau wieder erreichen können. Im Bereich der Lebensmittel gehen die Preisstellungen im 1. Quartal 2023 in der Beschaffung zwar zurück, werden aber tendenziell auf einem höheren Niveau bleiben. Die Energieversorgung wird nach wie vor - gerade aufgrund der aktuellen gesellschaftlichen und politischen Diskussionen- im Kalkül bleiben. Die Geschäftsführung steuert gemeinsam mit den Partnern durch stetiges Monitoring des Wareneinsatzes, Wertanalyse und Leistungsrevisionen, Lieferantenpolitik und auch vor dem Hintergrund umweltverträglicher Nachhaltigkeitsthemen entgegen. Insgesamt sieht die Geschäftsführung aktuell keine bestandsgefährdenden Risiken. Gerade in 2023 hat sich gezeigt, dass das Zusammenwirken von aufwandsorientiertem Management sowie dem partnerschaftlichen Zusammenwirken mit den Kunden aufgetretene Risiken kontrollierbar machten. Dies soll auch in die Zukunft übertragen werden. Der partnerschaftliche Ansatz kann hierbei auch zu Entlastungen führen, insoweit zukünftig erkennbare Potentiale erschlossen werden. 2.2 Chancen Das wachsende Geschäftsportfolio der UKH Service GmbH mit den aktiven Sparten Speiseversorgung, Gebäudeservice, Sicherheitsdienstleistungen sowie SCS Supply Chain Services seit 1. Januar 2023 und zukunftsorientiert Wäscheservice in Verbindung mit einem modernen Servicecenter an der Weststraße in Halle (Saale) bietet weiterhin viele Potentiale für eine aufwandsorientierte, konsolidierende aber auch wachstumsorientierte Wertschöpfung, die nicht nur dem Hauptkunden Universitätsklinikum Halle AöR, sondern auch anderen Krankenhausträgern zur Verfügung gestellt werden können. Im Bereich der Speiseversorgung hat dies bereits zu ersten Erfolgen geführt. Zukunftsorientiert bieten gerade die Kooperations- und Beteiligungsvorhaben der Muttergesellschaft Universitätsklinikum Halle AöR weitere Kollaborationschancen, die sich wachstumsverstärkend für die UKH Service GmbH auswirken können. Zudem erschließen sich auch betriebswirtschaftliche Skaleneffekte, die sich über die Aufwandskalkulationen auch gegenüber den teilnehmenden Partnern auszahlen werden. 2.3 Ausblick Im Hinblick auf das Jahr 2024 sind die oben aufgeführten Einflüsse weitestgehend im konservativem Sinne bei gleichlaufendem Leistungsvolumen eingepreist worden. Auf das Jahr gerechnet gehen wir daher von einem Gesamtumsatz in Höhe von TEUR 20.561 und einem positiven Betriebsergebnis in Höhe von TEUR 154 aus.
Halle (Saale), den 14.05.2024 UKH Service GmbH, Halle (Saale) Severin
Bilanz zum 31. Dezember 2023A k t i v a
P a s s i v a
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023
Anhang für das Geschäftsjahr 20231 Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss 1.1 Grundsätzliche Angaben Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuchs (HGB) über die Rechnungslegung von Kapitalgesellschaften sowie den Regelungen des Gesellschaftsvertrags aufgestellt. Die Gesellschaft ist im Handelsregister des Amtsgerichtes Stendal unter der Registernummer HRB 18226 eingetragen. Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Gesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB. 1.2 Geschäftszweige Gegenstand des Unternehmens laut Gesellschaftsvertrag ist die Erbringung von nichtmedizinischen Dienstleistungen für die Universitätsklinikum Halle (Saale) AöR, insbesondere Leistungen im Bereich der Speisenversorgung, Wäscheversorgung, Gebäudeservice, Sicherheitsdienstleistungen sowie sonstige Dienstleistungen aus dem Bereich des Facility-Managements. Gegenstand des Wirtschaftsjahres 2023 war insbesondere die Erbringung von Dienstleistungen rund um die Speiseversorgung von Patienten sowie Mitarbeiter und Gäste des Universitätsklinikums Halle (AöR). Die Sparte Gebäudeservice bewirtschaftet hauptsächlich die Liegenschaften des Universitätsklinikum Halle (AöR) sowie der Medizinische Fakultät der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg. 2. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze 2.1 Bilanzierungsmethoden Der Jahresabschluss wurde unter Beachtung der generellen Ansatzvorschriften der §§ 246 bis 251 HGB und der generellen Bewertungsvorschriften der §§ 252 bis 256 HGB sowie unter Berücksichtigung der besonderen Ansatzvorschriften für Kapitalgesellschaften §§ 268 bis 274a, 276 bis 278 HGB erstellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. 2.2 Bewertungsmethoden Im Einzelnen erfolgte die Bewertung wie folgt: 2.2.1 AKTIVA Anlagevermögen Das Sachanlagevermögen ist mit den Anschaffungskosten einschließlich Anschaffungsnebenkosten abzüglich Anschaffungspreisminderungen bewertet. Die planmäßigen Abschreibungen erfolgten linear unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer. Umlaufvermögen Die Vorräte an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen sind unter Beachtung des Niederstwertprinzips mit den Anschaffungskosten oder den niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt. Die Forderungen sind mit ihrem Nominalwert angesetzt. Erkennbare und latente Risiken, die durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt werden müssen, haben zum Abschlussstichtag nicht bestanden. Eine Pauschalwertberichtigung auf die nicht einzelwertberichtigten Forderungen wurde nicht gebildet. Die sonstigen Vermögensgegenstände sind mit ihrem Nominalwert bzw. den ggf. niedrigeren Zahlungsbeträgen angesetzt. Die flüssigen Mittel (Kassenbestände und Guthaben bei Kreditinstituten) sind zum Nennwert angesetzt. Aktive Rechnungsabgrenzungsposten werden für Ausgaben vor dem Bilanzstichtag gebildet, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen. 2.2.2 PASSIVA Das gezeichnete Kapital beinhaltet die Stammeinlage und betrug TEUR 100. Die Stammeinlage war zum Bilanzstichtag in vollem Umfang geleistet. Der Gewinn aus dem Geschäftsjahr 2022 in Höhe von TEUR 171 wurde auf neue Rechnung vorgetragen. Die Steuerrückstellungen betreffen die voraussichtliche Belastung von der Körperschaft- und Gewerbesteuer. Die sonstigen Rückstellungen wurden in Höhe der voraussichtlichen Verpflichtungen nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung mit ihren notwendigen Erfüllungsbeträgen dotiert und berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Die Rückstellung für Archivierung wurde nach § 253 Abs. 2 HGB unter differenzierter Berücksichtigung einer zukünftigen durchschnittlichen Kostensteigerung von jährlich 2,5 % bewertet und mit den von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten Zinssätzen abgezinst. Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Passive latente Steuern haben sich aufgrund gleicher Wertansätze in Handels- und Steuerbilanz im Geschäftsjahr 2023 nicht ergeben. 3 Erläuterungen zur Bilanz 3.1 Anlagevermögen und dessen Entwicklung Die Entwicklung des Bilanzpostens Sachanlagen im Geschäftsjahr 2023 ist im Anlagenspiegel gemäß § 284 Abs. 3 HGB dargestellt. Wir verweisen auf die Anlage zum Anhang. 3.2 Vorräte Die Vorräte der drei Sparten beinhalten Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe. Die Bewertung der Vorräte erfolgte zu Anschaffungskosten. Aus Vereinfachungsgründen wurden diese gemäß § 240 Abs. 4 HGB mit der Durchschnittsbewertung ermittelt. Sie blieben im Jahresvergleich konstant. 3.3 Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 3.3.1 Restlaufzeiten Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. 3.3.2 Forderungen gegen verbundene Unternehmen Die zum 31. Dezember 2023 ausgewiesenen Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen im Wesentlichen den Hauptgesellschafter, die Universitätsklinikum Halle (Saale) AöR (TEUR 696) und resultieren aus dem laufenden Lieferungs- und Leistungsverkehr. 3.3.3 Forderungen gegen Gesellschafter Die zum 31. Dezember 2023 ausgewiesenen Forderungen gegen Gesellschafter von TEUR 116 betreffen Rückvergütungen auf den Wareneinsatz der Sparte Speisenversorgung. 3.4 Eigenkapital Das Eigenkapital beträgt TEUR 666 und setzt sich zusammen aus dem Stammkapital in Höhe von TEUR 100, einer Gewinnrücklage mit TEUR 145 und dem Bilanzergebnis mit TEUR 421 (setzt sich zusammen aus dem Gewinnvortrag von TEUR 43 und dem Jahresergebnis von TEUR 378). 3.5 Rückstellungen Die Steuerrückstellungen betragen zum 31.12.2023 TEUR 162 und betreffen im Einzelnen:
Die sonstigen Rückstellungen setzen sich zum Bilanzstichtag wie folgt zusammen:
3.6 Verbindlichkeiten 3.6.1 Restlaufzeiten und Besicherung Sämtliche Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Die Verbindlichkeiten sind nicht besichert. 3.6.2 Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen den Hauptgesellschafter, die Universitätsklinikum Halle (Saale) AöR. 3.6.3 Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern betreffen den Spartengesellschafter der Speisenversorgung, die Klüh Care Management GmbH, Düsseldorf, mit TEUR 71 und stellen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen dar. 4 Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung 4.1 Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse belaufen sich auf TEUR 20.433. Davon entfallen TEUR 10.218 auf die Sparte Speisenversorgung, TEUR 6.966 auf die Sparte Gebäudeservice, TEUR 2.842 auf die Sparte Sicherheitsdienstleistungen und TEUR 407 auf die Sparte Supply Chain Services. 4.2 Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten mit TEUR 15 periodenfremde Erträge, diese betreffen im Wesentlichen Betriebsnebenkostenerstattungen sowie einen Zuwendungsbescheid für E-Fahrzeuge. 4.3 Materialaufwand In den Materialaufwendungen sind Entlastungen aus einer Boni-Rückzahlung von TEUR 516 sowie aus der Vorsteuerkorrektur des Wirtschaftsjahres in Höhe von TEUR 213 enthalten. 4.3 Personalaufwand In den Personalaufwendungen sind Aufwendungen für Zeitarbeitnehmer in Höhe von TEUR 2 enthalten. 4.4. sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten mit TEUR 36 periodenfremde Aufwendungen, diese beinhalten im Wesentlichen Materialaufwendungen sowie die Betriebskostenabrechnung. 5 Sonstige Angaben 5.1 Haftungsverhältnisse Es bestehen zum Bilanzstichtag keine Haftungsverhältnisse gemäß § 251 HGB. 5.2 Sonstige finanzielle Verpflichtungen Es bestehen zum Bilanzstichtag wesentliche sonstige finanzielle Verpflichtungen gemäß § 285 Abs. 3 HGB aus mehrjährigen Mietverträgen für Gebäude und Mobilien sowie aus einem mehrjährigen Dienstleistungsvertrag mit einer gesamten Belastung in Höhe von TEUR 6.823, wovon TEUR 4.648 die Spartengesellschafter sowie TEUR 2.095 verbundene Unternehmen und TEUR 80 sonstige Unternehmen betreffen. 5.3 Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer
5.4 Organe der UKH Service GmbH 5.4.1 Übersicht Organe der UKH Service GmbH sind:
5.4.2 Geschäftsführung Folgende Geschäftsführer waren im Geschäftsjahr 2023 bestellt:
5.5 Gesamthonorar des Abschlussprüfers Als Gesamthonorar des Abschlussprüfers wurden für das Geschäftsjahr 2023 TEUR 12 berechnet. Es beinhaltet die Vergütung für die Jahresabschluss- sowie Mindestlohnprüfung. 5.6 Ergebnisverwendung Die Geschäftsführung schlägt vor, das Jahresergebnis von TEUR 378 auf neue Rechnung vorzutragen. 6 Unterschrift gemäß § 245 HGB Jahresabschluss für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023.
Halle (Saale), den 14.05.2024 UKH Service GmbH Raff
Severin
Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die UKH Service GmbH, Halle (Saale): Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der UKH Service GmbH, Halle (Saale) - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der UKH Service GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung des gesetzlichen Vertreters für den Jahresabschluss und den Lagebericht Der gesetzliche Vertreter ist verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die er in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt hat, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses ist der gesetzliche Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Auftstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Nürnberg, den 4. Juni 2024 Rödl
& Partner GmbH
Steffen
Kießling
Tino
Schwabe
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