Stammdaten

Register
Amtsgericht Steinfurt HRB 7132
Vorher
Neckarburg 80. V V GmbH
Eingetragen
30.6.2005
Branche
Großhandel mit Brennstoffen und MineralölerzeugnissenEinzelhandel in eigenem Namen mit Motorenkraftstoffen, Freie TankstellenGroßhandel mit Tabakwaren
Gegenstand
Groß- und Einzelhandel mit Mineralöl- und artverwandten Produkten, mit anderen Energieträgern und die Erbringung der damit verbundenen Dienstleistungen sowie der Betrieb von Tankstellen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Elke Schuma
seit 17.11.2023
Prokura
Rüdiger Schuma
seit 25.10.2005
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

Identifizierte Personen (3)

NameAnteil
60.30%
32.35%

Gesellschafter
Beta

2 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
TE Holding GmbH
Germany
255.000 €
51.00%
Krimphoff & Schulte Mineralöl-Service und Logistik GmbH
Germany
245.000 €
49.00%

Beteiligungen
Beta

NameAnteil
No data available

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

TankEnergy GmbH

Rheine

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2023

TANKENERGY GMBH, RHEINE

AKTIVA

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN 2.249.755,14 1.843.666,41
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 1,00 1,00
II. Sachanlagen 1.963.695,37 1.557.606,64
III. Finanzanlagen 286.058,77 286.058,77
B. UMLAUFVERMÖGEN 7.640.282,10 7.977.899,75
I. Vorräte 357.043,12 369.842,89
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 4.190.300,82 4.286.587,63
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 3.092.938,16 3.321.469,23
9.890.037,24 9.821.566,16

PASSIVA

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. EIGENKAPITAL 2.492.173,01 2.412.491,39
I. Gezeichnetes Kapital 500.000,00 500.000,00
II. Kapitalrücklage 47.228,09 47.228,09
III. Gewinnvortrag 1.265.263,30 1.010.912,02
IV. Jahresüberschuss 679.681,62 854.351,28
B. RÜCKSTELLUNGEN 231.372,00 338.446,30
C. VERBINDLICHKEITEN 7.166.492,23 7.070.628,47
9.890.037,24 9.821.566,16

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

2023
EUR
2022
EUR
1. Rohergebnis 2.666.263,08 2.403.091,20
2. Personalaufwand 465.244,72 389.840,11
a) Löhne und Gehälter 402.795,95 340.630,86
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 62.448,77 49.209,25
3. Abschreibungen 119.695,40 115.941,00
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen 1.092.464,43 845.196,52
5. Erträge aus Beteiligungen 30,00 160.030,00
6. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 6.450,77 2.360,02
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 13.438,52 13.397,86
8. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 302.219,16 346.754,45
9. Ergebnis nach Steuern 679.681,62 854.351,28
10. Jahresüberschuss 679.681,62 854.351,28

ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

TANKENERGY GMBH, RHEINE

I. ALLGEMEINE ANGABEN ZUM JAHRESABSCHLUSS

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: TankEnergy GmbH
Firmensitz laut Registergericht: Rheine
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: Steinfurt
Register-Nr.: HRB 7132

II. ANGABEN ZU DEN BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODEN

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Die immateriellen Vermögensgegenstände und das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen.

Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet:

- Anteile an verbundenen Unternehmen und Beteiligungen zu Anschaffungskosten

Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt.

Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Bei der Bewertung wird das LiFo-Verfahren angewendet. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt.

Forderungen wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet.

Die Steuerrückstellungen beinhalten die für das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden.

Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt.

III. ANGABEN ZU DEN POSTEN DER BILANZ

Anlagevermögen

Die Entwicklung des Anlagevermögens ergibt sich aus dem Anlagespiegel.

Vorräte

Der Unterschiedsbetrag aufgrund der Anwendung der Lifo-Methode im Vergleich zur Bewertung auf der Grundlage des Marktpreises beträgt TEUR 174.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Bei den Forderungen gegenüber Gesellschaftern handelt es sich ausschließlch um Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Die Forderungen gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis bestehen setzen sich aus Darlehensforderungen in Höhe von TEUR 5 (i. Vj. TEUR 5) und Forderungen aus Lieferungen und Leistungen von TEUR 198 (i. Vj. TEUR 223) zusammen.

Sämtliche Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Eigenkapital

Das im Handelsregister eingetragene Stammkapital der Gesellschaft beträgt TEUR 500.

Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen enthalten Beträge für Personalverpflichtungen und andere ungewisse Verbindlichkeiten.

Verbindlichkeitenspiegel

Davon mit einer Restlaufzeit
Gesamtbetrag 31.12.2023
EUR
bis zu einem Jahr
EUR
über einem Jahr
EUR
von mehr als fünf Jahre
EUR
Besicherte Beträge
EUR
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 430.900,00 46.800,00 384.100,00 196.900,00 430.900,00
Vorjahreswerte 502.700,00 71.800,00 430.900,00 243.700,00 502.700,00
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 6.032.427,72 6.032.427,72 0,00 0,00 0,00
Vorjahreswerte 6.411.066,53 6.411.066,53 0,00 0,00 0,00
Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 586.046,42 586.046,42 0,00 0,00 0,00
Vorjahreswerte 72.009,22 72.009,22 0,00 0,00 0,00
Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 7.031,91 7.031,91 0,00 0,00 0,00
Vorjahreswerte 7.155,11 7.155,11 0,00 0,00 0,00
Sonstige Verbindlichkeiten 110.086,18 110.086,18 0,00 0,00 0,00
Vorjahreswerte 77.697,61 77.697,61 0,00 0,00 0,00
7.166.492,23 6.802.251,53 384.100,00 196.900,00 430.900,00
Vorjahreswerte 7.070.628,47 6.639.728,47 430.900,00 243.700,00 502.700,00

Bei den Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern handelt es sich um Verbindlichkeiten aus Darlehengewährung sowie aus Lieferungen und Leistungen.

Sicherheiten

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind im vollen Umfang durch Grundschulden gesichert.

IV. ANGABEN ZU POSITIONEN DER GWINN- UND VERLUSTRECHNUNG

Im Geschäftsjahr sind keine periodenfremden Erträge ausgewiesen.

Die Aufwendungen für Altersversorgung betragen TEUR 3.

V. SONSTIGE ANGABEN

Ereignisse nach dem Bilanzstichtag

Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eintraten und Auswirkungen auf die finanzielle Lage der Gesellschaft haben, liegen nicht vor.

Mitarbeiter im Jahresdurchschnitt

Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigten Arbeitnehmer (ohne Geschäftsführer) betrug 16 - davon 11 Aushilfen - (i. Vj. 13, davon 9 Aushilfen).

Finanzanlagen

Beteiligung Sitz Anteil
in %
Eigenkapital Jahresergebnis
TankEnergy Polska Sp.z.o.o. *) Pzonan, Polen 75 360 TPLN 138 TPLN
TankEnergy Baltics UAB Vilnius, Litauen 47 55 TEUR 31 TEUR
TankEnergy Ltd. *) Burgas, Bulgarien 50 30 TBGN 0 TBGN
Tankpool 24 International GmbH Minden 10,53 5.303 TEUR 1.803 TEUR

*) Jahresabschluss zum 31.12.2022

Ergebnisverwendung

Der Jahresüberschuss 2023 soll auf neue Rechnung vorgetragen werden.

Geschäftsführung

Im abgelaufenen Geschäftsjahr war zum Geschäftsführer bestellt:

Rüdiger Schuma, Kaufmann, Rheine

Dem Geschäftsführer wurde in 2021 ein Darlehen über TEUR 100 gewährt. Das kurzfristige Darlehen wird mit einem Zinssatz von 1,0 % verzinst.

 

Rheine, den 31. Mai 2024

Rüdiger Schuma

LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

TANKENERGY GMBH, RHEINE

I. Darstellung des Geschäftsverlaufs

1. Gesamtwirtschaftliche Entwicklung

Die Weltwirtschaft wuchs im Jahr 2023 im Vergleich zu 2022 um 3,2 %.

Auch in der Eurozone stieg die Wirtschaftsleistung in 2023. Hier ging es leicht um 0,4 % in die Höhe. Im Jahr 2022 gab es einen Anstieg um 3,4 %.

Deutschlands Wirtschaft kam im Jahr 2023 im nach wie vor krisengeprägten Umfeld ins Stocken. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) sank um 0,3 %. Die Wirtschaftsleistung im Produzierenden Gewerbe (ohne Baugewerbe) ging insgesamt deutlich um 2,0 % zurück. Entscheidend dafür war eine sehr viel niedrigere Produktion im Bereich Energieversorgung. Das Verarbeitende Gewerbe, das fast 85 % des Produzierenden Gewerbes (ohne Bau) ausmacht, war im Jahr 2023 preisbereinigt ebenfalls im Minus (0,4 %). Im Baugewerbe machten sich neben den weiterhin hohen Baukosten und dem Fachkräftemangel insbesondere die zunehmend schlechteren Finanzierungsbedingungen bemerkbar. Hiervon war vor allem der Hochbau betroffen. Dagegen konnte die Produktion im Tiefbau und im Ausbaugewerbe gesteigert werden. Insgesamt erreichte das Baugewerbe 2023 preisbereinigt ein kleines Plus von 0,2 %. Der private Konsum nahm im Jahr 2023 preisbereinigt um 0,8 % gegenüber dem Vorjahr ab und entfernte sich damit wieder vom Vorkrisenniveau des Jahres 2019 (-1,5 %). Dies dürfte vor allem auf die hohen Verbraucherpreise zurückzuführen sein. Auch der Staat reduzierte im Jahr 2023 erstmals seit fast 20 Jahren seine preisbereinigten Konsumausgaben (1,7 %). Das lag vor allem am Wegfall staatlich finanzierter Corona-Maßnahmen wie Impfungen und Ausgleichszahlungen für freie Bettenkapazitäten in Krankenhäusern. Durch solche Maßnahmen hatte der Staatskonsum in den Jahren ab 2020 die Wirtschaftsleistung gestützt. Die verhaltene weltwirtschaftliche Dynamik und die schwache inländische Nachfrage im Jahr 2023 machten sich auch beim Handel mit dem Ausland bemerkbar, der trotz sinkender Preise zurückging. Dabei sanken die Importe (preisbereinigt -3,0 %) kräftiger als die Exporte (preisbereinigt -1,8 %).

2. Branchenentwicklung

Das Jahr 2023 begann mit Rohölpreisen knapp über 82,00 US-Dollar für ein Barrel der Rohölsorte Brent. Der Preis begann nachzugeben und landete, nach einer kurzen Hochphase im April, die um 85,00 US-Dollar lag, bis Ende Juni bei ca. 73,00 US-Dollar je Barrel. Die nächsten zweieinhalb Monate wurden von steigenden Preisen dominiert, so dass Mitte September mit 94,50 US-Dollar je Barrel der Jahreshöchstwert notiert wurde. Im Rest des Jahres agierten die Brent-Preise dann fast ausnahmslos rückläufig. Das Jahr 2023 ging mit Rohölpreisen von knapp 76,00 US-Dollar je Barrel aus dem Handel.

Der Absatz von Mineralölprodukten in Deutschland sank im Jahr 2023 gegenüber dem Vorjahr um 5,2 % von 93,3 auf 88,4 Millionen Tonnen (Doppelzählungen aus dem Recycling sind gegengerechnet). Die Ablieferungen an leichtem Heizöl sanken mit 5,3 % deutlich. Der Grund dafür lag in der hohen Bevorratung von Heizöl aus dem Vorjahr. Beim Dieselkraftstoff sank die Nachfrage ebenfalls deutlich um 3,6 %. Ottokraftstoffe verzeichneten einen Zuwachs von 2,5 %. Schmierstoffe sanken im Berichtsjahr um 6,8 % gegenüber des Vorjahresabsatzvolumens.

Im Jahresdurchschnitt 2023 lag der Preis für ein Barrel Brent bei 82,49 US-Dollar (i. Vj. 100,93 US-Dollar).

3. Umsatz- / Absatz- und Auftragsentwicklung des eigenen Unternehmens

Die TankEnergy GmbH betätigt sich mit dem Betrieb von Pooltankstellen. In 2023 lagen die Absatzmengen auf dem Niveau des Vorjahres. Beim Diesel konnte der Absatz marginal um 0,12 % gesteigert werden. Bei AdBlue sank der Absatz um 1,31 %.

4. Beschaffung

Es werden alle Beschaffungsmöglichkeiten auf den Märkten für Mineralölprodukte genutzt. Durch den Betrieb von Pooltankstellen werden die Mineralölprodukte auch von und an Partner aus dem Pooltankstellenverbund gekauft bzw. verkauft.

5. Investitionen

Im Berichtsjahr wurden Ersatz-, Erweiterungs- und Modernisierungsinvestitionen im Bereich der Tankstellen und der Technik vorgenommen.

6. Finanzierungsmaßnahmen bzw. -vorhaben

Die Finanzierung des Unternehmens ist durch Eigenkapital und geringfügige langfristige Fremdmittel sichergestellt. Die durchgeführten Investitionen wurden aus dem Cash-Flow finanziert.

7. Personal- und Sozialbereich

Im Jahr 2023 waren 5 festangestellte Vollzeitkräfte beschäftigt. Das Unternehmen TankEnergy übt seine Geschäftstätigkeit nach dem Prinzip "Sicherheit zuerst - Null Fehler / Null Unfälle" so aus, dass der Sicherheit und Gesundheit seiner Mitarbeiter und Kunden höchste Priorität eingeräumt wird.

8. Umweltschutz

Das Unternehmen ist sich seiner Verantwortung für die Umwelt bewusst und richtet gemäß seiner Umweltschutzpolitik sein Handeln durch umweltverträgliche Arbeitsweisen und Investitionen danach aus. Die Tankanlagen, Tanklager und Tankfahrzeuge entsprechen dem derzeitigen Stand der Technik. Verbleibende Risiken im Umweltbereich sind durch die üblichen Versicherungen abgedeckt.

II. DARSTELLUNG DER LAGE

1. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

Das Vermögen der Gesellschaft setzt sich im Wesentlichen aus Kundenforderungen und liquiden Mitteln zusammen. Der Anteil des langfristigen Vermögens an der Bilanzsumme beträgt 22,8 % (i. Vj. 18,8 %). Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen entsprechen im Wesentlichen denen des Vorjahres und machen 41,3 % der Bilanzsumme aus. Die liquiden Mittel betragen zum Abschlussstichtag 31. Dezember 2023 TEUR 3.093.

Bei einer um TEUR 68 gestiegenen Bilanzsumme erhöhte sich die Eigenkapitalquote auf 25,3 % (i. Vj. 24,6 %). Das Fremdkapital betrifft im Wesentlichen Lieferantenverbindlichkeiten.

Die Ertragslage der Gesellschaft ist unverändert positiv. Der Jahresüberschuss sank jedoch um 174 TEUR auf TEUR 680. Der Rohertrag stieg um TEUR 289 auf TEUR 2.606. Das Betriebsergebnis ging leicht um TEUR 63 auf TEUR 989 (i. Vj. TEUR 1.052) zurück.

Der Cash Flow aus der laufenden Geschäftstätigkeit beträgt TEUR 977 (i. Vj. TEUR 1.267).

III. VORAUSSICHTLICHE ENTWICKLUNG MIT HINWEISEN AUF WESENTLICHE CHANCEN UND RISIKEN DER KÜNFTIGEN ENTWICKLUNG

1. Voraussichtliche Entwicklung

Die Nachfrage nach Mineralölprodukten in Deutschland sank im ersten Monat des Jahres 2024 insgesamt um 2,2 % gegenüber dem Vorjahresmonat. Im Unternehmen TankEnergy stieg der Absatz im Januar hingegen deutlich um 14,5 %.

Für das Jahr 2024 sind Investitionen durch Übernahme von vorhandenen bzw. der Bau von neuen Pooltankstellen geplant.

Die Ertragsaussichten für das laufende Jahr werden weiterhin positiv prognostiziert. Das Jahresergebnis 2024 wird voraussichtlich auf dem Ergebnisniveau von 2023 liegen.

Internationale Auswirkungen wie der Krieg in der Ukraine, Spannungen zwischen den USA und China und China und Taiwan aber vor allem nationale Weichenstellungen der deutschen Bundesregierung weg von fossilen Kraftstoffen und die daraus resultierenden konjunkturelle Entwicklungen und die Folgen für die eigene Entwicklung der Gesellschaft sind derzeit noch nicht absehbar. Insgesamt ist aber damit zu rechnen, dass sich die Konjunktur in Deutschland nicht deutlich verbessern wird.

Andererseits bieten erneuerbare Kraftstoffe und Energien für unsere Unternehmung Chancen, die bereits in der Planung zur Einführung von HVO/Klimadiesel, in der Nutzung von PV-Anlagen und bei den Vorbereitungen zur Integrierung von Wasserstofftankstellen zu erkennen sind.

2. Hinweise auf Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung

Ein detailliertes Berichtswesen bietet die Gewähr für eine zeitnahe Information über die Entwicklung der einzelnen Geschäftsbereiche.

Zur Absicherung möglicher Forderungsausfälle existiert eine Warenkreditversicherung. Insbesondere die stark steigenden Energiepreise könnten Kunden in wirtschaftliche Schwierigkeiten bringen.

Beschaffungsrisiken begegnet die Gesellschaft durch die auch zukünftig angestrebte Festigung und den punktuellen weiteren Ausbau ihres Lieferantenportfolios.

Wesentliche Währungsrisiken bestanden zum Stichtag nicht.

IV. SONSTIGE ANGABEN

1. Forschung und Entwicklung

Forschung und Entwicklung werden nicht betrieben.

2. Bestehende Zweigniederlassungen

Das Unternehmen betreibt seine Geschäfte am Standort Rheine.

 

Rheine, den 31. Mai 2024

Rüdiger Schuma

Der Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers bezieht sich auf den Jahresabschluss in der aufgestellten Form. Die Offenlegung erfolgt in verkürzter Form gemäß §§ 325 ff. HGB.

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die TankEnergy GmbH, Rheine

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der TankEnergy GmbH, Rheine, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der TankEnergy GmbH, Rheine, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Greven, 31. Mai 2024

Horn, Nick und Partner GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Dr. Sickmann, Wirtschaftsprüfer

Der Jahresabschluss zum 31.12.2023 wurde am 11. Juni 2024 festgestellt.

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