Sumitomo Electric Industries, Ltd. German Branch
Selbe AdresseBau von Versorgungseinrichtungen für Elektrizität und Telekommunikation
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Andrea Zarrabi Alhosseini seit 22.12.2020 | Prokura |
Stuart Barry David Fillingham seit 14.7.2020 | Geschäftsführer |
Jacqueline Denton seit 14.7.2020 | Geschäftsführer |
Doris Ernestus seit 14.7.2020 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Sophos Limited | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Sophos Technology GmbHWiesbadenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.04.2023 bis zum 31.03.2024Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Sophos Technology GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Sophos Technology GmbH, Wiesbaden - bestehend aus der Bilanz zum 31. März 2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. April 2023 bis zum 31. März 2024 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Sophos Technology GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. April 2023 bis zum 31. März 2024 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Eschborn/Frankfurt am Main, 31. Juli 2024 EY
GmbH & Co. KG
Kemmerich, Wirtschaftsprüfer Schirmer, Wirtschaftsprüferin Bilanz zum 31. März 2024Aktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. April 2023 bis 31. März 2024
Anhang für das Geschäftsjahr 2023/2024I. Allgemeine Angaben Die Sophos Technology GmbH (kurz: Sophos Technology) hat ihren Sitz in Wiesbaden und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht Wiesbaden (HRB 31883). Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für große Kapitalgesellschaften i. S. d. § 267 Abs. 3 HGB. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Das Geschäftsjahr 2023/2024 der Sophos Technology GmbH umfasst den Zeitraum vom 1. April 2023 bis zum 31. März 2024. Die Sophos Technology erbringt Dienstleistungen in den Bereichen Forschung und Entwicklung, und darüber hinaus erwirtschaftet die Sophos Technology Umsatzerlöse aus dem Vertrieb von Produkten der Sophos-Gruppe. Es besteht wie im Vorjahr ein Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrag zwischen der Sophos Technology und der Sophos Holdings GmbH mit Sitz in Wiesbaden. II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, angesetzt. Die planmäßigen Abschreibungen werden linear unter Zugrundelegung der voraussichtlichen Nutzungsdauer vorgenommen. Geringwertige Vermögensgegenstände mit Anschaffungskosten bis zu € 800,00 werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben. Außerplanmäßige Abschreibungen werden grundsätzlich vorgenommen, wenn eine Wertminderung voraussichtlich von Dauer ist. Die Nutzungsdauer beträgt bei Betriebs- und Geschäftsausstattung überwiegend drei bis zehn Jahre. Die unter den Finanzanlagen ausgewiesenen Anteilsrechte werden zu Anschaffungskosten oder dem niedrigeren beizulegenden Zeitwert angesetzt. Die Anteile an verbundenen Unternehmen beinhalten zum 31. März 2024 ausschließlich die Beteiligung an der Astaro Trading AG, Schaffhausen, Schweiz, und sind zu Anschaffungskosten aktiviert. Die Ausleihungen werden zum Nennwert angesetzt. Waren werden mit den Anschaffungskosten oder niedrigeren Marktpreisen bilanziert. Alle erkennbaren Risiken, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind mit Nominalwerten bzw. mit dem am Bilanzstichtag beizulegenden niedrigeren Wert angesetzt. Forderungen gegen verbundene Unternehmen wurden bei Vorliegen der Voraussetzungen mit den Verbindlichkeiten gegenüber den entsprechenden Unternehmen verrechnet. Kassenbestände und Guthaben bei Kreditinstituten werden zum Nennbetrag angesetzt. Die Rückstellungen werden so bemessen, dass sie nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung allen erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen Rechnung tragen (Erfüllungsbetrag). Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden, soweit vorhanden, mit dem Abzinsungssatz gemäß § 253 Abs. 2 HGB abgezinst. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden bei der Bewertung berücksichtigt. Für die Pensionsrückstellungen wurde die versicherungsmathematische Berechnung unter Zugrundelegung biometrischer Wahrscheinlichkeiten mit dem modifizierten Teilwertverfahren vorgenommen. Es wurde eine Dynamisierung der Bezugsgrößen zur korrekten Abbildung des handelsrechtlichen Erfüllungsrückstandes vorgenommen. Dies erfolgte durch die Einbeziehung einer jährlichen Rentenanpassung wie im Vorjahr von 2%. Für das Finanzierungsalter wurde die frühestmögliche Inanspruchnahme der gesetzlichen Rente gemäß RVAGAnpG 2007 angenommen. Als Rechnungszins wurde der durchschnittliche Marktzinssatz der letzten zehn Jahre gemäß § 253 Abs. 2 Satz 2 HGB verwendet, der sich bei einer angenommenen pauschalen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt. Er beträgt 1,86% (Vj.: 1,79%). Bei der Verwendung des 7-jährigen Durchschnittszinses zum Bilanzstichtag hätte sich ein Unterschiedsbetrag von € 776 (Vj.: T€ 6) ergeben, der aufgrund frei verfügbarer Rücklagen nicht ausschüttungsgesperrt ist. Eine Fluktuation wurde nicht unterstellt, da es sich bei der Verpflichtung nur um einen Mitarbeiter handelt, der mit einem unverfallbaren Anspruch ausgeschieden ist. Zudem wurden die Sterbetafeln 2018 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck verwendet. Verbindlichkeiten sind mit ihrem voraussichtlichen Erfüllungsbetrag passiviert. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen wurden bei Vorliegen der Voraussetzungen mit den Forderungen gegen die entsprechenden Unternehmen verrechnet. Kurzfristige Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten sowie liquide Mittel in Fremdwährungen werden zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr erfolgt die Bewertung nach dem Niederstwert bzw. Höchstwertprinzip. Die in der Gewinn- und Verlustrechnung ausgewiesenen davon-Vermerke zur Währungsumrechnung enthalten sowohl realisierte als auch nicht realisierte Währungskursdifferenzen. III. Erläuterungen zur Bilanz und zur Gewinn- und Verlustrechnung 1. Erläuterungen zur Bilanz Die Entwicklung des Anlagevermögens des Geschäftsjahres ist, unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres, aus dem als Anlage zum Anhang dargestellten Anlagenspiegel ersichtlich. Sämtliche Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände, auch die des Vorjahres, haben Restlaufzeiten bis zu einem Jahr. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen enthalten im Wesentlichen Forderungen gegen die Gesellschafterin Sophos Holdings GmbH, Wiesbaden, i.H.v. T€ 20.056 (Vj.: T€ 15.252). Die Forderungen gegen die Sophos Holdings GmbH, Wiesbaden, zum Bilanzstichtag setzen sich aus den kurzfristigen Ausleihungen in Höhe von T€ 32.861 (Vj.: T€ 30.905) zusammen, welche mit den zum Bilanzstichtag noch offenen Verbindlichkeiten aus Ergebnisabführungen von T€ 12.805 verrechnet wurden. Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten im Wesentlichen Forderungen gegen Lieferanten in Höhe von T€ 35 (Vj.: T€ 0). Der Kassenbestand und das Guthaben bei Kreditinstituten betragen zum Bilanzstichtag T€ 9.561 (Vj.: T€ 7.659). Das Stammkapital beträgt unverändert € 1.087.919,00. Der Jahresüberschuss vor Ergebnisabführung des Geschäftsjahres in Höhe von T€ 8.612 wurde gemäß dem am 17. Januar 2014 abgeschlossenen Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrag an die Sophos Holdings GmbH, Wiesbaden, abgeführt. Die Kapitalrücklage beträgt zum Vorjahr unverändert T€ 7.317. Die Gewinnrücklage beträgt T€ 5.061 (Vj.: T€ 5.061). Der Gewinnvortrag beträgt T€ 14.442 (Vj.: T€ 14.442). Die Pensionsrückstellungen belaufen sich zum Bilanzstichtag auf T€ 116 (Vj.: T€ 114). Darüber hinaus bestehen weitere direkte Pensionszusagen, für die zur Sicherung Rückdeckungsversicherungen abgeschlossen wurden, die verpfändet worden sind und somit dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen sind. Gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB wurden die Schulden mit den korrespondierenden Vermögensgegenständen sowie die entsprechenden Aufwendungen mit den Erträgen verrechnet. Die Rückdeckungsversicherung wurde mit dem versicherungsmathematischen geschäftsplanmäßigen Deckungskapital von T€ 238 (Vj.: T€ 233) angesetzt, dass sowohl dem Zeitwert als auch den Anschaffungskosten entspricht. Der gesamte Erfüllungsbetrag der weiteren direkten Pensionszusagen vor Saldierung mit dem Deckungsvermögen beträgt T€ 238 (Vj.: T€ 233). Angaben zur Verrechnung nach § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB:
Rückstellungen für Steuern betragen zum Bilanzstichtag T€ 39 (Vj.: T€ 39) und betreffen im Wesentlichen Ertragssteuerrückstellungen für Vorjahre. Im Dezember 2021 veröffentlichte die OECD die Modellregeln für Säule Zwei, die einen Mindeststeuersatz von 15 % pro Gerichtsbarkeit vorsehen. Wegen des bestehenden Ergebnisabführungsvertrags mit der Sophos Holdings GmbH werden die Ertragssteuern nicht bei der Sophos Technology GmbH bilanziert, daher ergeben sich hieraus keine Auswirkungen auf die Sophos Technology GmbH. Die sonstigen Rückstellungen enthalten im Wesentlichen Rückstellungen für variable Vergütungsanteile an Mitarbeiter in Höhe von T€ 1.438 (Vj.: T€ 2.266), Restrukturierungsmaßnahmen in Höhe von T€ 646 (Vj.: T€ 4.031), , Resturlaubsansprüche der Mitarbeiter in Höhe von T€ 586 (Vj.: T€ 651), Partner Rebates in Höhe von T€ 493 (Vj.: T€ 1.047), und ausstehende Lieferantenrechnungen in Höhe von T€ 15 (Vj.: T€ 105). Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen resultieren im Wesentlichen aus Verbindlichkeiten gegenüber der Sophos Ltd, Abingdon, Großbritannien mit T€ 38.134 (Vj.: T€ 32.627) und Verbindlichkeiten gegenüber der Sophos BV, Breda (vormals: Oosterhout), Niederlande mit T€ 2.195 (Vj.: T€ 2.320). Die Verbindlichkeiten gegenüber der Sophos Ltd., Abingdon, Großbritannien, zum Bilanzstichtag setzen sich im Wesentlichen aus der Konzernleistungsverrechnung von T€ 39.480 (Vj.: T€ 33.201) zusammen, die mit den Forderungen gegen die Sophos Ltd, Abingdon, Großbritannien, auf Grund der bestehenden Servicevereinbarung in Höhe von T€ 1.346 (Vj.: T€ 574) verrechnet wurden. In den sonstigen Verbindlichkeiten sind im Wesentlichen Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von T€ 6.081 (Vj.: T€ 6.860), Verbindlichkeiten gegenüber Mitarbeitern in Höhe von T€ 1.468 (Vj.: T€ 1.526) sowie Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit in Höhe von T€ 128 (Vj.: T€ 124) enthalten. Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit größer als einem Jahr und kleiner als 5 Jahren beträgt T€ 1.468 (Vj: T€ 1.526) und ist in den sonstigen Verbindlichkeiten enthalten. Die restlichen Verbindlichkeiten haben wie im Vorjahr Restlaufzeiten von weniger als einem Jahr und sind nicht besichert. 2. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung 2.1 Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse, deren überwiegender Teil in Deutschland erzielt wurde, gliedern sich wie folgt:
Bei den Vergütungen für Services handelt es sich um konzerninterne Kostenerstattungen aufgrund eines Verrechnungspreismodells. 2.2 Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge setzen sich im Wesentlichen aus Währungsgewinnen in Höhe von T€ 95 (Vj.: T€ 38) sowie periodenfremden Erträgen in Höhe von T€ 175 (Vj.: T€ 132) zusammen. Die periodenfremden Erträge resultieren im Wesentlichen aus der Auflösung nicht in Anspruch genommener Rückstellungen. 2.3 Materialaufwand Der Materialaufwand beinhaltet Aufwendungen für bezogene Waren in Höhe von T€ 19.592 (Vj.: T€ 26.608). Dies steht im Zusammenhang mit dem UTM-Geschäft (Unified Threat Management bzw. Hardware), da hier ein entsprechender Handelswarenanteil inkludiert ist. Die Aufwendungen für bezogene Leistungen in Höhe von T€ 190.995 (Vj.: T€ 188.744) enthalten im Wesentlichen Belastungen der Sophos Ltd, Abingdon, Großbritannien. 2.4 Personalaufwand Der Personalaufwand beläuft sich für Löhne und Gehälter auf T€ 22.177 (Vj.: T€ 28.905) und für soziale Abgaben auf T€ 3.126 (Vj.: T€ 3.624). Die Reduzierung der Löhne und Gehälter lässt sich im Wesentlich durch die Restrukturierungsmaßnahmen aus dem Vorjahr erklären. In den Sozialabgaben enthalten sind Aufwendungen für die Altersversorgung in Höhe von T€ 113 (Vj.: T€ 97). 2.5 Abschreibungen Die Abschreibungen des Geschäftsjahres beinhalten planmäßige Abschreibungen auf das Sachanlagevermögen in Höhe von T€ 346 (Vj.: T€ 469). 2.6 Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen setzen sich wie folgt zusammen:
2.8 Zinserträge Die Zinserträge resultieren im Wesentlichen aus Darlehensforderungen gegen die Gesellschafterin Sophos Holdings GmbH, Wiesbaden (T€ 1.956 / Vj.: T€ 1.226). 2.9 Zinsaufwand Die Zinsen und ähnliche Aufwendungen enthalten im Wesentlichen Zinsen für Steuernachzahlungen aus Vorjahren T€ 16 (Vj.: T€ 472) und Aufwendungen aus der Abzinsung für Rückstellungen für Pensionen T€ 2 (Vj.: T€ 4). 2.10 Steuern vom Einkommen und vom Ertrag Der Steueraufwand in Höhe von T€ 77 (Vj.: T€ 140) enthält Beträge für die Bildung von Rückstellungen für Körperschaftsteuern der österreichischen Betriebsstätte in Linz von T€ 40 (Vj.: T€ 47) und Steuernachzahlungen aus Vorjahren T€ 37 (Vj.: T€ 93). IV. Sonstige Angaben 1. Haftungsverhältnisse Die Gesellschaft hat eine unbegrenzte Patronatserklärung für die Astaro Trading AG, Schaffhausen, Schweiz, abgegeben. Ein Risiko der Inanspruchnahme ist nach heutigem Kenntnis- und Wissensstand des Managements nicht gegeben. 2. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Aus laufenden Miet- und Leasingverträgen resultieren die folgenden Verpflichtungen:
Die Miet- und Leasingverträge sind als Operating Leasing ausgestaltet und daher außerbilanzielle Geschäfte nach § 285 Nr. 3 HGB. Die Vorteile liegen in der Finanzierung sowie der Kalkulierbarkeit der Kosten, Nachteile ergeben sich aus der längeren Bindung an einen Vertragspartner. 3. Geschäfte mit nahe stehenden Unternehmen und Personen Es wurden keine wesentlichen Geschäfte mit nahe stehenden Unternehmen und Personen durchgeführt. 4. Mitarbeiter In 2023/2024 waren Mitarbeiter der Sophos Technology in folgenden Bereichen beschäftigt (Jahresdurchschnitt):
Im Jahresdurchschnitt beschäftigte die Gesellschaft 240 Angestellte (Vj.: 258). 5. Geschäftsführung
Herr Stuart Barry David Fillingham und Frau Jacqueline Denton waren im Berichtsjahr nicht bei der Sophos Technology GmbH angestellt und haben von dieser keine Bezüge erhalten. 6. Angaben über Beteiligungen an anderen Unternehmen Die Sophos Technology hält 100 % der Anteile an der Astaro Trading AG, Schaffhausen, Schweiz. Das Aktienkapital der Astaro Trading AG beträgt CHF 100.000 und ist in 100 Namensaktien zu CHF 1.000 eingeteilt. Das Eigenkapital der Astaro Trading AG beträgt zum 31. März 2024 TCHF 245 (Vj.: TCHF 255) und das Ergebnis beträgt TCHF -10 (Vj.: TCHF 54). Der Konzern-Umrechnungskurs zum Bilanzstichtag beträgt 0,97358 CHF pro EUR. 7. Gesellschafter Alleinige Gesellschafterin ist die Sophos Holdings GmbH, Wiesbaden. Die Sophos Technology wird in den Konsolidierungskreis der Sophos Group Plc., Abingdon, Großbritannien, einbezogen und wird im Konzernabschluss der Sophos Group Plc., Abingdon, Großbritannien, zum 31. März 2024 vollkonsolidiert (größter und kleinster Kreis). Der Konzernabschluss ist nach IFRS-Rechnungslegungsvorschriften aufgestellt und kann am Sitz der Sophos Group Plc. in Abingdon/Großbritannien, eingesehen werden. Der Konzernabschluss mit befreiender Wirkung nach § 292 HGB wird im Unternehmensregister veröffentlicht. Hinsichtlich der Verpflichtung zur Aufstellung eines deutschen Konzernabschlusses sowie eines Konzernlageberichts plant die Gesellschaft die Befreiungsvorschrift gemäß § 292 HGB in Anspruch zu nehmen. In den folgenden wesentlichen Punkten weichen die für obigen Konzernabschluss nach IFRS angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden und Konsolidierungsmethoden vom deutschen Handelsrecht ab: Darstellung und Gliederung des Konzernabschlusses; Ansatz von latenten Steuern; sofortige erfolgsneutrale Erfassung der versicherungsmathematischen Gewinne/Verluste im Rahmen der Bilanzierung der Pensionsverpflichtungen; Bewertung und Ausweis des Pensionstreuhandvermögens, welches zu Marktwerten angesetzt und mit der Pensionsverpflichtung saldiert wird. Weitere Unterschiede bestehen in der Bewertung von Umsatzerlöse, Sachanlagen und Rückstellungen. 8. Honorar des Abschlussprüfers Das Gesamthonorar für den Abschlussprüfer beträgt T€ 123 und entfällt vollständig auf Abschlussprüfungsleistungen. 9. Gewinnverwendung Der Jahresüberschuss vor Ergebnisabführung in Höhe von T€ 8.612 wird auf Grund des am 17. Januar 2014 mit der Sophos Holdings GmbH, Wiesbaden, abgeschlossenen Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrages an die Sophos Holdings GmbH, Wiesbaden, abgeführt. 10. Nachtragsbericht Es sind nach dem Bilanzstichtag keine weiteren wesentlichen Ereignisse eingetreten, die weder in der Gewinn- und Verlustrechnung noch in der Bilanz dieses Abschusses berücksichtigt sind.
Wiesbaden, den 30. Juli 2024 Sophos Technology GmbH, Wiesbaden Stuart Barry David Fillingham Jacqueline Denton Entwicklung des Anlagevermögens zum 31. März 2024
Lagebericht für das abgelaufene Geschäftsjahr 2024Prognose für das neue Geschäftsjahr 2025 1.) Grundlagen des Unternehmens Geschäftsmodell Das Geschäftsmodell umfasst die Software-Entwicklung und deren Vertrieb sowie die Entwicklung und Bereitstellungen von Services im Bereich Netzwerk-Sicherheit. Dazu gehören beispielsweise Firewalls, Endpoint-Protection-Lösungen, Zero-Trust-Lösungen oder Managed Threat Response (MTR)-Services durch weltweit agierende Spezialisten-Teams. Die Produkte, Lösungen und Services decken die Belange für die Sicherheit in Unternehmen und Organisationen ab und fügen sich auf einer zentralen, leicht administrierbaren Plattform sowie in einem adaptiven Security-Ökosystem zusammen, das einen ganzheitlichen Schutz durch modernste Technologien inklusive Machine Learning beziehungsweise Künstlicher Intelligenz (KI) bietet. Als ein weltweit führender Anbieter (beispielsweise bestätigt durch Gartner 1 , IDC 2 ) von Next-Generation-Cybersicherheit schützt Sophos weltweit mehr als 500.000 Unternehmen jeder Größe in über 150 Ländern vor den neuesten Cyberbedrohungen. Mit den SophosLabs und seinem globalen Team für Bedrohungs- und Datenanalyse schützen die Cloud- und KI-gestützten Sophos-Lösungen Endpoints (Laptops, Server und mobile Geräte) sowie Netzwerke vor sich ständig verändernden Cyberangriffen, einschließlich Ransomware, Malware, Exploits, Datenexfiltration, individuellen Hackervorstößen, Phishing und mehr. Die Cloud-basierte Management-Plattform Sophos Central integriert über APIs das gesamte Next Generation Sophos-Portfolio, von der Intercept X Endpoint-Lösung bis zur XG Firewall, in einem einzigen Synchronized-Security-System. Sophos ist Innovator bei der Entwicklung der Next Generation Cybersicherheit und setzt fortschrittliche Technologien, beispielsweise aus den Bereichen Cloud, Machine Learning, APIs, Automatisierung oder Managed Threat Response ein, um Unternehmen jeder Größe Schutz der Enterprise-Klasse zu bieten. Darüber hinaus ist Sophos einer der Innovatoren und eines der führenden Unternehmen im Bereich Security-Services 3. Mit den Managed Detection and Response (MDR)-Services bietet Sophos einen vollständig verwalteten Service, der rund um die Uhr von Experten bereitgestellt wird, die Cyberangriffe auf ihre Computer, Server, Netzwerke, Cloud-Workloads, E-Mail-Konten und vieles mehr erkennen und darauf reagieren.
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https://www.gartner.com/doc/reprints?id=1-2G6SL7EP&ct=240109&st=sb
Sophos vertreibt seine Produkte, Lösungen und Services exklusiv über einen globalen Channel mit rund 5.476 aktiven Partnern (transacting Partner) in der DACH-Region, die klassische Reseller sowie Managed Service Provider (MSP) einschließen. Sophos stellt seine innovativen, gewerblichen Technologien auch Privatanwendern mit der Security-Lösung Sophos Home Premium für ein günstiges Jahresabonnement zur Verfügung. Intercompany-Struktur und Standorte Die Sophos Technology GmbH (im Folgenden "Sophos Technology") hat ihren Sitz in Wiesbaden. In Österreich wird die Partnerbetreuung und der Vertrieb mit Mitarbeitern vor Ort in Homeoffices organisiert. Gleiches gilt für den Vertrieb sowie die Partner- und Kundenbetreuung in der Schweiz. Mit der Sophos Ltd., Abingdon, Großbritannien, besteht eine Vereinbarung über den Vertrieb von Produkten. Auf dieser Grundlage verpflichtet sich die Gesellschaft insbesondere zum Vertrieb von Hard- und Software sowie Service-Dienstleistungen, zur Erbringung von technischen Unterstützungsleistungen sowie zur Durchführung von Marketingmaßnahmen. Im Gegenzug erhält die Sophos Technology GmbH von der Sophos Ltd. ihre Aufwendungen plus einen Mark-Up ersetzt. Mit der Sophos Holdings GmbH, Wiesbaden (Rechtsnachfolgerin der Sophos Astaro Holdings GmbH, Karlsruhe), besteht mit Wirkung seit 1. April 2013 ein Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrag, der am 17. Januar 2014 abgeschlossen wurde und wonach das Jahresergebnis der Sophos Technology an die Sophos Holdings GmbH abgeführt wird. Eigentumsstruktur und internationale Akquisitionen Am 2. März 2020 wurde die Sophos PLC in einer Größenordnung von 7,40 USD pro Aktie, was einem Unternehmenswert von ca. 3,9 Mrd. USD entspricht, durch die US-amerikanische Investorengesellschaft Thoma Bravo, eine führende Private-Equity-Firma mit Schwerpunkt auf dem Software- und Technologie-Dienstleistungssektor, übernommen. Seit der Übernahme hat sich an den Eigentumsverhältnissen nichts verändert. Die Zusammenarbeit mit den Eignern gestaltet sich kontinuierlich eng und erfolgreich. Maßgebliche Investitionen in die Entwicklung und den Vertrieb, beispielsweise in die Zukunftstechnologie der künstlichen Intelligenz (KI), in Sicherheitsprodukte speziell für den Wachstumsmarkt der Cloud, in den Ausbau der Forensik- und Spezialisten-Teams für Security-Services stehen unverändert im Fokus. Um das Portfolio und die innovative Produktentwicklung zu unterstützen, erwarb die Sophos Group im April 2022 SOC.OS, ein Anbieter Cloud-basierter Lösungen zur Automatisierung von Sicherheitswarnmeldungen und -triage. 2.) Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Im Jahr 2023 betrug das Bruttoinlandsprodukt Deutschlands rund 4,12 Billionen Euro, nominal ist das BIP also kräftig gestiegen. Dies liegt allerdings in der Inflation begründet, preisbereinigt ist die deutsche Wirtschaft im letzten Jahr in eine Rezession gerutscht, das reale Bruttoinlandsprodukt sank gegenüber dem Vorjahr um 0,2 Prozent. Der Wachstumstrend für den Cybersicherheitssektor setzt sich fort. Der Digitalverband BITKOM 4 wertet Cyberattacken als eine der größten Bedrohungen für die deutsche Wirtschaft und geht davon aus, dass die Ausgaben für Cybersicherheit im laufenden Jahr um voraussichtlich 13,1 Prozent steigen und mit rund 10,5 Milliarden Euro erstmals über der Marke von 10 Milliarden Euro liegen werden. Damit wächst der IT-Sicherheitsmarkt hierzulande stärker als im Rest Europas (plus 12,3 Prozent auf 46,0 Milliarden Euro) und im Rest der Welt (plus 11,4 Prozent auf 164,8 Milliarden Euro). Nach wie vor sind die globalen Krisenherde - beispielsweise in der Ukraine und Nahost - sowohl Markt-Treiber für den Security-Markt als auch Gefahrenquelle für Unternehmen und Organisationen. So stellt das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) 5 unverändert eine "erhöhte Cyberbedrohungslage für Deutschland im Kontext des russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine fest, die auf eine ohnehin schon angespannte Gesamtbedrohungslage trifft." Vor dem Hintergrund des Superwahljahres in Deutschland sei mit weiteren Cyberangriffsformen zu rechnen, die IT-Sicherheitslage bleibe weiterhin dynamisch. Diese Situation ist zunehmend in der Wahrnehmung von Politik, Gesellschaft und Unternehmen verankert, womit das Thema Cybersicherheit mitsamt potenziellen Gefahren und der Notwendigkeit von Schutzmaßnahmen noch einmal an Bedeutung gewonnen haben dürfte: Sowohl das BSI als auch andere Organisationen und Security-Software-Hersteller - so auch Sophos - bemühen sich hierfür konstant um Aufklärung. Das BSI beispielsweise geht davon aus, dass insbesondere Anlagen der Kritischen Infrastruktur potenzielles Ziel von Angriffen sein könnten, und hat seine Zielgruppen - darunter die Bundesverwaltung, Betreiber Kritischer Infrastrukturen und weitere Organisationen und Unternehmen - wiederholt informiert und zu erhöhter Reaktionsbereitschaft aufgerufen.
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https://www.bitkom.org/Presse/Presseinformation/Cybersicherheit-Deutscher-Markt-ueber-10-Milliarden-Marke
Sophos ist mit seiner Incident Response in der offiziellen Liste der qualifizierten APT- Response-Dienstleister 6 (Advanced Persistent Threat) für KRITIS-Unternehmen des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) aufgeführt. Die wirtschaftliche Bedeutung dieser Ausgangslage für die Entwicklung des Security-Marktes kann sich positiv auf die Geschäftsentwicklung auswirken. 3.) Wirtschaftsbericht Überblick über das Geschäftsjahr / Darstellung der Lage Sophos Technology blickt auf ein ereignisreiches Geschäftsjahr 2023/2024 zurück. Die verbesserte Markenbekanntheit und ein weiter ausgebautes Portfolio führten im Berichtsjahr abermals zu einer hohen Kunden- und Partnerzufriedenheit. Insgesamt konnte Sophos Technology das angestrebte Wachstum jedoch nicht erreichen, der Umsatz war um 4 Prozent niedriger als im Vorjahr. Hauptgrund dafür war die BST (Business System Transformation) zu der auch alle Instrumente des Sales zählen. Die Umstellung vom Altsystem auf die neue Software hatte mit Beginn Oktober 2023 einen zweiwöchentlichen Shutdown zur Folge. Nach dem Hochfahren und Produktionsgang des neuen Systems wurden große Schwierigkeiten mit dem neuen System verzeichnet, die die Umsatzgenerierung beeinträchtigten. Wesentliche finanzielle Leistungsindikatoren der Gesellschaft sind die Umsatzerlöse und der Jahresüberschuss vor Gewinnabführung. Durch die intensive Interaktion mit Partnern und Kunden, erreichte Sophos Technology eine hohe Bindung. Bei den Neukunden konnte eine Steigerung um 9,4 Prozent verzeichnet werden. Der Bereich der MSPs zeigte im Berichtsjahr einen Zuwachs von 37,8 Prozent. Die Partner-Zusammenarbeit wurde weiter intensiviert und in diesem Rahmen unter anderem zum Beispiel auch der neue Service Partner Care etabliert. Dieser ermöglicht Partnern und MSPs Zugriff auf ein geschultes Team von Sophos-Experten, dass sich um nicht verkaufsbezogene Fragen und operativen Support kümmert. Sophos rangiert auf einem sehr hohen Aufmerksamkeitsniveau in den Medien auf einem stabilen Platz zwei und liegt damit nur noch zwei Prozentpunkten hinter dem medial führenden Sicherheitsunternehmen.
Neben dem Aufmerksamkeitsniveau ist ein weiterer nichtfinanzieller Leistungsindikator die generelle Mitarbeitenden-Zufriedenheit. Diese wird durch den Konzern in regelmäßig durchgeführten Mitarbeitenden-Befragungen in Erfahrung gebracht und beinhaltet unter anderem die Zufriedenheit der Mitarbeitenden im Team, subjektiv empfundene Karrieremöglichkeiten bei Sophos und Vertrauen in den*die direkte*n Vorgesetzte*n, sowie die Bereitschaft weiterhin bei Sophos zu bleiben. Ertrags-, Vermögens- und Finanzlage Zur Ertragslage Der Jahresüberschuss vor Ergebnisabführung beträgt T€ 8.612, was einer Verminderung gegenüber dem Vorjahr von 0,3% entspricht. Der Umsatz reduzierte sich im Geschäftsjahr 2023/2024 auf einen Gesamtbetrag von T€ 258.843 gegenüber T€ 268.682. Davon entfielen T€ 251.137 auf Umsätze mit externen Kunden, was einer Verminderung um T€ 9.452 oder 3,6% entspricht und somit unter unseren Prognosen lag. Tatsächlicher Geschäftsverlauf mit externen Kunden 2024:
Die Erträge für konzerninterne Kostenerstattungen werden auf Basis eines Verrechnungspreismodells unter den Umsatzerlösen ausgewiesen. Diese betrugen im Berichtsjahr T€ 7.706 (Vorjahr: T€ 8.093). Die Steigerung der sonstigen betrieblichen Erträge auf T€ 310 (Vj.: T€ 283) resultiert im Wesentlichen aus dem Anstieg der Erträge aus Währungsumrechnung in Höhe von T€ 95 (Vj.: T€ 38). Der Materialaufwand verringerte sich gegenüber dem Vorjahr von T€ 215.352 um T€ 4.765 auf T€ 210.587. Dies resultiert im Wesentlichen aus dem Umsatzrückgang und den damit einhergehenden, geringeren Aufwendungen für bezogene Waren, welche um T€ 7.016 auf T€ 19.592 zurückgingen. Die Löhne und Gehälter (T€ 22.177 / Vj. T€ 28.905) und die sozialen Abgaben (T€ 3.126/ Vj.: T€ 3.624) reduzierten sich insgesamt um T€ 7.227. Die Reduzierung der Löhne und Gehälter lässt sich auf die Restrukturierungsmaßnahmen aus dem Vorjahr zurückführen. Die Abschreibungen liegen mit T€ 346 unter dem Vorjahr (T€ 469). Die Erhöhung der sonstigen betrieblichen Aufwendungen auf T€ 16.155 (Vj.: T€ 13.619) beruht im Wesentlichen darauf, dass die Marketingaktivitäten weiter zugenommen haben. Die Erhöhung der sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträgen auf T€ 1.956 (Vj.: T€ 1.226) resultiert aus dem Anstieg des Zinsniveaus. Das Ergebnis nach Steuern liegt mit T€ 8.619 unter dem Vorjahr (T€ 8.644). Der Jahresüberschuss vor Gewinnabführung beträgt T€ 8.612 (Vj.: T€ 8.636). Zur Vermögenslage Die Bilanzsumme erhöht sich gegenüber dem Vorjahr um T€ 802 oder 1,0% auf T€ 83.011. Auf der Aktivseite verringerten sich im Wesentlichen die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen um T€ 6.662 auf T€ 50.159. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen erhöhten sich von T€ 15.256 auf T€ 20.056. Die Forderungen bestehen im Wesentlichen gegen die Gesellschafterin Sophos Holdings GmbH, Wiesbaden, und setzen sich zum Bilanzstichtag aus den kurzfristigen Ausleihungen in Höhe von T€ 32.861 (Vj.: T€ 30.905) zusammen, die mit den Verbindlichkeiten aus Ergebnisabführungen von T€ 12.805 (Vj.: T€ 15.653) verrechnet wurden. Durch den bestehenden Ergebnisabführungsvertrag hat sich der Gewinnvortrag T€ 14.442 (Vj.: T€ 14.442) sowie das Eigenkapital der Gesellschaft T€ 27.907 (Vj.: T€ 27.907) gegenüber dem Vorjahr nicht verändert. Die Eigenkapitalquote beträgt 33,6 % (Vj.: 34,0 %). Die Reduzierung resultiert aus der um T€ 802 erhöhten Bilanzsumme. Die Steuerrückstellungen in Höhe von T€ 39 (Vj.: T€ 39) enthalten Rückstellungen für Körperschaftsteuer. Sie betreffen Vorjahre. Die sonstigen Rückstellungen mit T€ 3.534 (Vj.: T€ 8.602) enthalten im Wesentlichen Rückstellungen für variable Vergütungsanteile an Mitarbeiter in Höhe von T€ 1.438 (Vj.: T€ 2.266), Rückstellungen für Restrukturierungsprogramm T€ 646 (Vj.: T€ 4.031), Rückstellungen für Resturlaubsansprüche T€ 586 (Vj.: T€ 651), sowie Rückstellungen für Partner Rebates T€ 493 (Vj.: T€ 1.047). Die Rückstellungen für variable Vergütung und Partner Rebates verringerten sich aufgrund des Umsatzrückganges. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen resultieren im Wesentlichen aus Verbindlichkeiten gegenüber der Sophos Ltd., Abingdon, Großbritannien. Die Verbindlichkeiten zum Bilanzstichtag bestehen im Wesentlichen aus der Konzernleistungsverrechnung von T€ 39.480 (Vj.: T€ 33.201). Zur Finanzlage Der Cashflow nach DRS 21 stellt sich wie folgt dar: Der positive Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit von T€ 8.720 reichte aus, um den negativen Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit von T€ 8.633 auszugleichen. Der Cashflow aus der Investitionstätigkeit war mit T€ 1.815 positiv. Der Bestand des Finanzmittelfonds erhöhte sich insgesamt um T€ 1.902 auf T€ 9.561. Während des Geschäftsjahres war die Zahlungsfähigkeit der Gesellschaft jederzeit sichergestellt. Gesamtaussage Das Geschäftsjahr 2023/2024 war wiederum ein profitables Geschäftsjahr mit einem Jahresüberschuss vor Ergebnisabführung von T€ 8.612. Obwohl die Umsätze mit externen Kunden gegenüber dem Vorjahr nicht gesteigert werden konnten, sieht die Geschäftsführung aufgrund unseres innovativen Produktportfolios weiterhin gute Wachstumschancen für zukünftige Geschäftsjahre. 4.) Chancen- und Risikobericht Die Gesellschaft ist in das globale Risikomanagement der Sophos-Gruppe eingebunden. Damit ist die frühzeitige und regelmäßige Information der Konzernleitung über die Entwicklung der für die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft maßgeblichen Risikopositionen gewährleistet. Die wesentlichen Instrumente hierbei sind die monatlichen Managementberichte, sowie quartalsweise Management- und Controlling Meetings und die etablierten Eskalationswege innerhalb des Konzerns, wodurch mögliche Risiken frühzeitig erkannt und entsprechende Gegenmaßnahmen ergriffen werden können. Die Finanzierung der Gesellschaft erfolgt durch den liquiditätswirksamen Erhalt von Vergütungen für erbrachte Vermittlungs-, Marketing- und Supportleistungen von der Sophos Ltd. sowie aus der Erzielung von Eigenumsätzen durch Lieferung von Software und Hardware und der Leistungserbringung in den Bereichen Consulting Services. Aus diesen Tätigkeiten resultiert dabei mindestens eine monatliche Vergütung aller Aufwendungen durch die Sophos Ltd., sodass eine ausreichende Liquiditätsversorgung der Gesellschaft jederzeit gewährleistet ist. Forderungsausfallrisiken werden durch systematische Kreditlinienvergabe regelmäßig gesteuert. Durch das ausschließliche Geschäft im Bereich von Geschäftskunden in Deutschland und Österreich ist der Forderungsausfall unterdurchschnittlich. Effekte der Finanzanlage werden nicht lokal, sondern ausschließlich auf Konzernebene gesteuert. Die ergebniswirksamen Auswirkungen aus Fremdwährungsumrechnungen sehen wir jedoch als nicht materiell an. Als Vertriebs- und Entwicklungsgesellschaft, die ihre Kosten von der Muttergesellschaft ersetzt bekommt, bestehen für die Gesellschaft nur sehr begrenzte unternehmerische Risiken. Aufgrund der Tatsache, dass die Gesellschaft in den Konzern eingebettet ist, hängen ihre Chancen und Risiken generell vom operativen Erfolg und den strategischen Entscheidungen des Konzerns ab. Sophos positioniert sich weiterhin als einer der wichtigsten Security-Hersteller, der Endpoint- und Netzwerk-Sicherheitslösungen sowie insbesondere Security-Services in einem IT-Security-Lösungsangebot anbietet. Ein entscheidendes Alleinstellungsmerkmal ist die zentrale Administrationsplattform Sophos Central, das Sophos Adaptive Security Ecosystem (ACE) sowie die Managed-Detection-and-Response-Services inklusive der Rapid Reponse- Services, welche im Markt durch die Einzigartigkeit als ein wesentlicher Vorteil anerkannt sind. Aufgrund des Produktportfolios, des Know-hows und der Innovationskraft sowie der Nachfrage im Markt, ist davon auszugehen, die aus dem unternehmerischen Handeln resultierenden Chancen zu realisieren und den Herausforderungen weiterhin erfolgreich begegnen zu können. Potenzielle Risiken beruhen im Wesentlichen auf Veränderungen in den Weltmärkten, darunter Lieferketten, Kursschwankungen sowie aus den Folgen der Ukrainekrise und Nahostkrise. Die weitere Sensibilisierung im Hinblick auf Cybergefahren könnte das Security-Geschäft abermals beflügeln. Eine wesentliche Verschärfung und Ausweitung der Krisen könnten allerdings auch zu wirtschaftlichen Engpässen führen, wodurch Unternehmen gezwungen sein könnten, Investitionen zu senken. Insgesamt betrachtet, bewerten wir unser Chancen- und Risikoverhältnis unserem Unternehmen entsprechend als vorteilhaft. 5.) Prognosebericht Bedeutung der Cybersicherheit steigt weiter Neben Faktoren der Cyberrisiken, die bereits eine nachhaltige Auswirkung auf die allgemeine öffentliche Wahrnehmung für den Bereich Cybersicherheit wie auch die wirtschaftliche Entwicklung hatten, haben zuletzt Hackerangriffe auf deutsche Parteien, eine drohende Einflussnahme auf Wahlen oder auch das Thema militärische Cyberabwehr noch einmal für eine aktuelle, gesteigerte Aufmerksamkeit gesorgt. Es besteht in Deutschland aktuell ein breiter Konsens darüber, dass Maßnahmen zur Cybersicherheit für Unternehmen, Organisationen und Institutionen jeglicher Größe unabdingbar sind. Immer mehr Unternehmen setzen zudem auf Managed Service Provider (MSPs), um fachkundige Unterstützung beim Schutz vor Cyberangriffen zu erhalten. Prognosen von Canalys 7 zufolge wird der Umsatz mit Managed Services im Jahr 2024 um mindestens 12 % steigen. Statista 8 prognostiziert, dass der Umsatz im Cybersecurity-Markt etwa 7,00 Mrd. € im Jahr 2024 betragen wird, wobei Sicherheitsdienste den Markt mit einem prognostizierten Marktvolumen von 3,79 Mrd. € im Jahr 2024 dominieren sollen. Es wird zudem erwartet, dass der Umsatz eine jährliche Wachstumsrate (CAGR 2024-2029) von 7,07 % aufweist, was zu einem prognostizierten Marktvolumen von 9,85 Mrd. € im Jahr 2029 führt. Die gesteigerte Priorisierung des Themas Cybersicherheit vor allem durch die Politik und vor dem Hintergrund der weltweiten Krisenherde bestärken insgesamt die guten Optionen für Sophos. Die aktuelle Stärkung der Partnerarbeit und Managed Services durch Sophos ist dabei ein ergänzender chancenreicher, strategischer Schritt, da für den Markt insgesamt eine Entwicklung in diese Richtung zu erwarten ist. Die hochwertige Technologie der Sophos-Produkte, die kontinuierliche Erweiterung des Produkt- und Serviceportfolios, sowie der konsequente Ausbau der Vertriebskanäle über Partner und Distributoren, verbunden mit der iterativen Ausrichtung und dem Ausbau des Sophos Vertriebsteams, sind ein Indiz dafür, dass weiterhin die Voraussetzungen für ein Umsatzwachstum gegeben sind. Basierend auf diesen Gegebenheiten prognostiziert die Geschäftsführung für das Geschäftsjahr 2024/2025 einen Anstieg der Umsätze von 13 Prozent. Beim Jahresüberschuss vor Steuern erwarten wir aufgrund der Intercompany-Verträge mit gleichbleibender Marge ein Ergebnis (vor Ergebnisabführung) auf dem Niveau des aktuellen Jahres 2023/24.
7
https://canalys.com/insights/msp-predictions-2024-executive-summary
Nachtragsbericht Es sind nach dem Geschäftsjahresschluss keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten, die weder in der Gewinn- und Verlustrechnung noch in der Bilanz dieses Abschlusses berücksichtigt sind. Die Prognose und andere Kapitel des Lageberichts enthalten Aussagen über zukünftige Entwicklungen. Diese Aussagen sind, ebenso wie jedes unternehmerische Handeln, stets mit Unsicherheiten verbunden, insbesondere im Rahmen der Ukraine-Krise und anderen weltwirtschaftlichen Entwicklungen. Unseren Angaben liegen Überzeugungen und Annahmen zugrunde, die auf gegenwärtig verfügbaren Informationen beruhen.
Wiesbaden, den 30. Juli 2024 Sophos Technology GmbH Stuart Barry David Fillingham Jacqueline Denton |
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