SchoEnergie GmbH
Stammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Marcell Irmen seit 16.4.2025 | Prokura |
Torsten Knauf seit 16.4.2025 | Prokura |
Tobias Hausener seit 11.4.2024 | Prokura |
Patrick Cillien seit 11.4.2024 | Prokura |
Erik Schöller seit 28.12.2023 | Geschäftsführer |
Johannes Ludwig seit 9.12.2022 | Prokura |
Jan Maier seit 9.12.2022 | Prokura |
Jonas Wehinger seit 9.12.2022 | Prokura |
Volker Schöller seit 23.4.2008 | Geschäftsführer |
Gerd Schöller seit 23.4.2008 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Schoenergie GmbHFöhrenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LageberichtI. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell des Unternehmens Die Schoenergie GmbH wurde 2008 gegründet und ist die größte Gesellschaft der Schöller Energie Gruppe. Schoenergie plant und errichtet deutschlandweit Solarstromanlagen, Ladeinfrastruktur und Speichersysteme: In den Geschäftsbereichen Privat- und Gewerbekunden (PuG) sowie Industriekunden (I) als vorwiegende Eigenverbrauchsanlagen und im Bereich des solaren Kraftwerkbaus (K) als große Freilandanlagen. Für PuG und I tritt Schoenergie als Generalunternehmer auf. Von der Projektplanung, über die Projektrealisierung bis hin zur Wartung und Instandhaltung bieten wir unseren Kunden die komplette Bandbreite. Im Bereich K lag der Fokus auf der Realisierung von Freilandanlagen als Generalunternehmer. Die bereits im Jahr 2022 angestrebte Orientierung zum Generalunternehmer konnte im Jahr 2023 erfolgreich realisiert werden. Diese Änderung der Kernkompetenz fand mit der erfolgreichen Realisierung einer Projektpipeline in der Südeifel auch Einzug in den Umsatz. Räumlich liegt das Einsatzgebiet des Geschäftsbereichs K aktuell vorwiegend in Deutschland. Die Aktivitäten der Geschäftsbereiche I und PuG konzentrieren sich räumlich stärker um die Niederlassungen (Bergisch Gladbach, Münster, St. Ingbert, Mülheim-Kärlich und Bad Kreuznach), welche zusätzlich zu Föhren errichtet worden sind. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Im Jahr 2023 verzeichnete die deutsche Wirtschaft einen leichten Rückgang. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) verzeichnete im Vergleich zum Vorjahr einen Rückgang von 0,3 %. Diese Entwicklung ist auf eine insgesamt schwächelnde Konjunktur sowie hohe Energiepreise zurückzuführen. Der Energiesektor zeigte sich trotz der Herausforderungen stabil, da erneuerbare Energien eine zunehmend wichtige Rolle einnahmen. Der Energiesektor und die erneuerbaren Energien sind von dieser Entwicklung nicht betroffen. Im Jahr 2023 hat sich der Ausbau der erneuerbaren Energien deutlich beschleunigt. Erstmals wurde ein Anteil von 59,7 % an der öffentlichen Nettostromerzeugung durch erneuerbare Energien erreicht. Das Wachstum wurde maßgeblich von Wind- und Solarenergie getragen. Insbesondere die Solarenergie verzeichnete ein starkes Wachstum mit einem Zubau von 14,1 Gigawatt neuer Solarkapazitäten. Die Bundesregierung hat im Jahr 2023 umfassende Maßnahmen ergriffen, um die Energiewende weiter voranzutreiben Die aktuellen Branchenbedingungen für erneuerbare Energien sind wie folgt: Die Branche der erneuerbaren Energien verzeichnet einen Aufschwung. Die Abschaltung der letzten Kernkraftwerke im April 2023 sowie die kontinuierliche Reduzierung der Kohleverstromung ebnen den Weg für einen beschleunigten Ausbau erneuerbarer Energien. Für Unternehmen wie Schoenergie bieten sich hier zahlreiche Wachstumschancen, insbesondere durch den verstärkten Zubau von Solaranlagen und die steigende Nachfrage nach klimafreundlicher Stromerzeugung. Trotz des positiven Trends bleibt der Energiesektor herausfordernd. Die steigenden Energiepreise infolge globaler Krisen, wie dem Krieg in der Ukraine, führten zu einer Senkung des Stromverbrauchs um rund 3 % im Jahr 2023. Zudem bleibt die Versorgungssicherheit ein zentrales Thema, insbesondere im Hinblick auf die notwendige Netzinfrastruktur, die mit dem rasanten Ausbau der erneuerbaren Energien Schritt halten muss. Zusammenfassend bieten die gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen und die Entwicklungen im Energiesektor der Schoenergie sowohl Herausforderungen als auch Chancen. Mit der starken Fokussierung auf den Ausbau erneuerbarer Energien positioniert sich die Branche zukunftssicher, und das Unternehmen kann vom beschleunigten Ausbau der Solarkapazitäten sowie den verbesserten regulatorischen Rahmenbedingungen profitieren. Die Novellierung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG 2023) legt fest, dass der Anteil der erneuerbaren Energien am Stromverbrauch bis 2030 auf 80 % erhöht werden soll. Unterstützt wurde dies durch schnellere Genehmigungsverfahren, finanzielle Anreize für Kommunen und höhere Vergütungen für Photovoltaikanlagen. Ein weiterer wichtiger Schritt war die Einführung der Photovoltaik-Strategie, die den Zubau von Solaranlagen deutlich erleichtert und beschleunigt. 2. Geschäftsverlauf Die Schoenergie GmbH konnte im Geschäftsjahr 2023 die Gesamtleistung (Umsatzerlöse zzgl. Erhöhung/Verminderung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnisse sowie aktivierter Eigenleistungen) nochmals deutlich gegenüber dem Vorjahr um 35% und somit TEUR 25.593 steigern. Somit kann die gute Geschäftsentwicklung der Gesellschaft weiter vorangetrieben werden. Diese Steigerung des Umsatzes ist vorwiegend auf die im Jahr 2022 akquirierten und im Jahr 2023 teilweise fertig gestellten Südeifelprojekte zurückzuführen. Daneben konnte aus der eigenen Projektentwicklung das erste Projekt in die Realisierung gebracht werden. Dieses Projekt wird im Jahr 2024 realisiert und damit Umsatzrelevant werden. Im Bereich der Privatkunden konnten aufgrund der überregionalen Aufstellung zahlreiche Kundenprojekte erfolgreich realisiert werden. Ein erheblicher Anteil der Projekte wurde neben der Erzeugungsanlage mit Speicher ausgestattet. Sondereffekte, wie eine Förderung, welche durch das BMDV aufgelegt wurde, hatten keinen Effekt auf das Ergebnis. Hier gehen wir von einem Mitnahmeeffekt aus. In diesem Jahr wurden zahlreiche Investitionsprojekte im Bereich der Industriekunden verschoben, was sich auf den Umsatz des Bereiches ausgewirkt hat. Projekte, die ursprünglich 2023 abgeschlossen werden sollten, wurden auf das Jahr 2024 verschoben. Dadurch konnte der Auftragsbestand nicht im geplanten Umfang aufgebaut werden. Die Liefersituation hat sich im Laufe des Jahres weiter entspannt und ist im Jahr 2024 wieder auf das Niveau vor dem Ukrainekrieg zurückgekehrt. Personaleinstellungen wurden wie geplant vorgenommen und vor der Einstellung auf Notwendigkeit geprüft. Nicht eingestellte Stellen konnten durch Umorganisation kompensiert werden. 3. Darstellung der Lage des Unternehmens 3.1 Ertragslage und Geschäftsergebnis
Der Jahresüberschuss der Schoenergie GmbH beträgt TEUR 1.549,38 (Vj. TEUR 846,84). Die Gesamtleistung erhöhte sich von TEUR 73.088,79 auf TEUR 98.681,96. Dies entspricht einer Steigerung von 35%. Der Rohertrag hat sich im Geschäftsjahr auf TEUR 28.199,94 (Vj. TEUR 15.973,47) erhöht. Die Personalkosten haben aufgrund des starken Unternehmenswachstums ebenfalls stark zugenommen, von TEUR 9.619,45 in 2022 auf TEUR 15.200,98 in 2023. Sowohl die Abschreibungen (+ TEUR 389,45 auf TEUR 819,84) als auch die sonstigen betrieblichen Aufwendungen (+ TEUR 4.955,09 auf TEUR 9.571,32) sind im Berichtszeitraum gestiegen. Insofern konnten die Prognosen aus dem Lagebericht 2022 realisiert werden. 3.1. Finanzlage Das Eigenkapital liegt im Berichtsjahr bei TEUR 4.070,39 und die Eigenkapitalquote liegt somit bei 17,1%. Investitionen Die größten Investitionen wurden in 2023 in den Neubau der Firmenzentrale und somit in moderne Arbeitsplätze für die Mitarbeiter getätigt. Cashflow:
3.2. Vermögenslage Zum 31. Dezember 2023 hat sich die Bilanzsumme der Schoenergie GmbH um TEUR 5.716,80 erhöht. Die Erhöhung ist im wesentlich auf den Anstieg des Anlagevermögens bzw. der Verbindlichkeiten zurückzuführen. Die Summe der immateriellen Vermögensgegenstände - im wesentlichen EDV-Software - blieb zum 31.12.2023 unverändert bei TEUR 154,70. Die Sachanlagen stiegen im Vergleich zum Vorjahr auf TEUR 12.538,86. Die Vorräte, bestehend aus Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen, unfertigen Erzeugnissen, geleisteten Anzahlungen sowie erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen, verringerten sich auf TEUR 272,29. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände lagen mit TEUR 6.827,29 deutlich über dem Vorjahr (TEUR 2.330,28). Die Zahlungsmittel lagen mit TEUR 1.968,98 unter dem Wert des Vorjahres (TEUR 2.531,56). Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten stieg um TEUR 113,53 auf TEUR 394,50. Dieser Posten beinhaltet im Wesentlichen Leasingsonderzahlungen. 3.3. Finanzielle Leistungsindikatoren Wir ziehen für unsere interne Unternehmenssteuerung das Rohergebnis, das Ergebnis vor Ertragsteuern und den Cashflow heran. Die Entwicklung dieser Kennzahlen haben wir in den vorherigen Abschnitten dargestellt III. Prognose-, Chancen- und Risikobericht 1. Prognosebericht Die im Jahr 2023 beschlossenen gesetzlichen Änderungen, werden im Jahr 2024 zu einer erhöhten Nachfrage führen. Der Auftragsvorlauf durch die bereits in 2023 akquirierten Projekte sichert die Auslastung für das Jahr 2024 ab. Die Einstellungen der vergangenen Jahre sollen von einem quantitativen in ein qualitatives Wachstum gehen. Während im Jahr 2023 ein Personalwachstum von 40 % realisiert wurde, wird für das Jahr 2024 ein Wachstum von 15 % angestrebt. Diese Neueinstellungen waren vorwiegend in den Niederlassungen und im Bereich der Verwaltung, um die Prozesse sicher und besser aufzubauen. Die Nachfrage des Marktes wird sich in Summe geringer gestalten. Die Betrachtung der Preisentwicklung in den Kernkomponenten (Module, Wechselrichter) zeigt einen Preisverfall bei den Modulen um 45%. Dieser Preisverfall führt nicht zu einer direkten Nachfragesteigerung, da viele Kunden sich abwartend verhalten. Man geht von weiteren Kostensenkungen aus und möchte nicht zu teuer einkaufen. Projekte, die wir in 2024 kalkuliert haben, erzielen dadurch einen niedrigeren Umsatz. Der Rohertrag ist durch den Preisverfall nicht betroffen. Für das Jahr 2025 erwarten wir, dass der zunehmende Wettbewerb und die Preisentwicklungen auf dem Markt zu einem stärkeren Preisdruck führen werden, was sich voraussichtlich negativ auf die Rohertragsquote auswirkt. In den Zubauzahlen der Bundesnetzagentur für die Monate August und September zeigt sich diese geringere Nachfrage erstmals. Im Vergleich der Quartale 1 bis 3 ist der Zubau im Jahr 2024 auf dem Niveau des Jahres 2023, jedoch mit einem negativen Trend. Positiv ist zu betrachten, dass die Reduzierung vorwiegend auf den Bereich der Anlagen zurückzuführen ist, welche nicht an der Ausschreibung nach EEG beteiligt sind (Anlagen <1.000 kWp). Somit können etwaige Umsatzrückgänge durch einen verstärkten Ausbau der Großanlagen bei Schoenergie kompensiert werden. In den einzelnen Bereichen nicht ausgelastetes Personal kann in den, nicht von den Umsatzrückgängen betroffenen, Bereichen, eingesetzt werden. Folgende Prognosen sind für die Geschäftsbereiche zu fassen: PuG: Durch die hohe Nachfrage aus dem Jahr 2023 gehen wir von einem Rückgang der Nachfrage und einem stärkeren Konkurrenzverhältnis aus. Das wird für neue Aufträge zu einem deutlichen Rückgang der Verkaufspreise führen. Um dem Nachfragerückgang entgegenzuwirken haben wir im Sommer 2024 ein Sonderbudget für Marketingaktionen freigegeben. Ebenso sind für das Jahr 2025 erhöhte Aufwendungen im Marketing geplant. Zudem wird der Vertrieb für 2025 intensiver geschult, und ein Vertriebskonzept befindet sich in der Ausarbeitung. Industrie: Durch Projektverschiebungen in das Jahr 2024 ist ein Teil der Planung bereits abgesichert. Weitere Aufträge sind in Verhandlungen, jedoch durch die aktuelle verhaltene Stimmung in der Wirtschaft getrübt. Die Gesamtleistung in den Quartalen 1 bis 3 des Jahres 2024 bleibt im Vergleich zum Vorjahr auf konstantem Niveau. Für das Jahr 2025 sind in diesem Bereich kaum personelle Änderungen / Neueinstellungen geplant. Dadurch können wir mit einem gut eingearbeiteten Team in das Jahr starten und rechnen mit einer Steigerung der Gesamtleistung in 2025. Kraftwerk: Durch den anhaltenden Preisverfall der Komponenten ist die Wirtschaftlichkeit von großen Projekten weiter gewährleistet. Die deutlich steigende Gesamtleistung des Bereichs Kraftwerk in den ersten drei Quartalen gegenüber dem Vorjahr bildet das Fundament des Ergebnisses für 2024. Der Auftragseingang für 2025 wird durch Projekte aus der eigenen Projektentwicklung (Schoenergie Projektentwicklung GmbH) zu großen Teilen abgesichert. Durch die strategische Übernahme der gesamten Anteile der Gesellschaft in die Gruppe gehen wir von einem Abbau der Abhängigkeit von Drittkunden aus. Hier macht sich der Preisverfall und die teilweise gesicherte Vergütung über das Ausschreibungsverfahren nach EEG positiv bemerkbar. Zusätzlich planen wir ab 2025 unser Produktportfolio in diesem Bereich um Großspeicher und Umspannwerke zu erweitern und uns damit weiter von Mitbewerbern abzusetzen. 2. Chancenbericht Aus dem Pariser Klimaschutzabkommen, diverser EU Vorgaben und der nationalen CO 2 Strategie ergeben sich Verpflichtungen die Energiewende in Deutschland zu realisieren. Da sich Deutschland gegen den Ausbau von Atomkraft entschieden hat, ist der Ausbau der erneuerbaren der einzige Weg, um die Versorgungssicherheit zu gewährleisten. Selbst die politische Entscheidung wieder in die Atomkraft einzusteigen, würde die Strategie für die nächsten 20 Jahre (geschätzte Dauer der Realisierung von AKW) nicht ändern. Dies vorausgesetzt ergeben sich die folgenden Chancen: Marktbereinigung Durch den Nachfragerückgang in den Bereichen PuG und Industrie, sowie dem hohen Preisdruck wird es zu einer Marktbereinigung kommen. Durch diverse Insolvenzen und strategische Veränderungen von Unternehmen sehen wir diese Bereinigung bereits. Das wird dazu führen, dass sich die geringere Nachfrage auf wenige, professionell aufgestellte Unternehmen konzentriert. Diese Phase gab es bereits in den Jahren 2014-2017 und zeigte diese Konzentration. Aufgrund der strategischen und operativen Ausrichtung von Schoenergie ist davon auszugehen, dass das Unternehmen als langfristiger Profiteur am Markt etabliert werden wird. Fachkräfteausbildung Facharbeiter werden die notwendige Ressource eines erfolgreichen Unternehmens und der Realisierung der Energiewende sein. Durch den Aufbau der eigenen Ausbildungsstätte - der Schoenergie Akademie - können Fachkräfte optimal auf den Einsatz im Unternehmen vorbereitet und ausgebildet werden. Beispielhaft wurden in den vergangenen 12 Monaten mehr als 200 Schulungen angeboten und erfolgreich durchgeführt. Dies stärkt die Arbeitgebermarke Schoenergie und gewährleistet die kontinuierliche fachliche Weiterentwicklung des Unternehmens. Technologische Innovation Gemeinsam mit einem Fachkonsortium, bestehend aus Westnetz, Universität Stuttgart, Fraunhofer ISE, SMA Solar, Stadtwerke Trier, Amprion und TransnetBW konnte Schoenergie sich auf Fördermittel für den Förderaufruf OptiNetD (https://www.energieforschung.de/antragsteller/foerderangebote/foerderaufruf-optinetd) bewerben und einen Förderzuschlag erhalten. Ziel dieses Forschungsprojektes ist es, den Einsatz von Batteriespeichern zur techn. Unterstützung der Netze, sowie den erweiterten Einsatz im Markt zur erfolgreichen Realisierung der Energiewende zu erforschen. Der Batteriespeicher, welcher zum Forschungszweck benötigt wird, ist in der Gruppe in Entwicklung und wird im Jahr 2025 realisiert werden. Das - durch dieses Projekt erlangte - Wissen wird dazu führen, dass Schoenergie in dem Bereich der Batteriespeicher Projekte realisieren kann und auch planen wird. Diese Kombination aus Erzeugung und Speicherung von Energie wird den langfristigen Absatz der Produkte erleichtern. Preisverfall Durch den Preisverfall, der vorwiegend in Asien produzierten Komponenten werden die Investitionskosten und die damit einhergehenden Stromgestehungskosten (LCOE) weiter fallen. Dies führt dazu, dass die Energiemengen günstiger an die Wirtschaft weitergegeben werden können und die Akzeptanz von Strom aus erneuerbaren Energien in der Wirtschaft größer wird. Zusammenfassend bietet der Markt der Schoenergie GmbH ein enormes Potenzial, wenn man Trends frühzeitig erkennt. Ebenso führt die breite Aufstellung in den verschiedenen Kundengruppen zu einer Diversifizierung des Risikos. 3. Risikobericht Der Bereich der erneuerbaren Energie befindet sich in einem Spannungsfeld zwischen regionalen, nationalen und internationalen politischen Entscheidungen. Diese Risiken sind ein Einklang mit den operationellen und strategischen Risiken zu bringen und abzuwägen. Für Schoenergie sehen wir die folgenden Risiken: Liquidität Szenarien für die kurzfristige Liquidität wurden und werden bei der Taktung der jährlichen Planungen berücksichtigt. Außerordentliche Maßnahmen sind nach aktueller Einschätzung nicht notwendig. Mittelfristige Ertragsrisiken stecken in einer etwaigen Volatilität der Komponenten. Diese können durch Preisanpassungsklauseln reduziert werden. Fachkräfte Unser zukünftiges Wachstum wird maßgeblich durch eine gute und vollumfängliche Einarbeitung der Mitarbeiter, sowie deren Kompetenz und Engagement beeinflusst. Aufgrund des Fachkräftemangels besteht für uns das Risiko, kein qualifiziertes Personal zu finden, oder bereits eingearbeitete Mitarbeiter zu verlieren. Durch die, in den Chancen genannte Schoenergie Akademie, kann dieses Risiko reduziert werden. Forderungsausfälle Das Risiko eines Forderungsausfalls schätzen wir als sehr gering ein. Für Projekte im Kraftwerksbereich steht von Kundenseite aus im Regelfall eine Finanzierung. Zusätzlich dazu sichern wir uns über eine Anzahlung bei Vertragsschluss weiter ab. Politische Entscheidungen Energie ist aus der Historie immer ein politisches Thema gewesen und auch nach wie vor noch. Die im Jahr 2025 anstehenden Wahlen können zu einer Veränderung der Realisierung der Energiewende in Deutschland führen. In allen Partei- und Wahlprogrammen (außer AfD) ist das Bekenntnis zum Klimawandel um dem Ausbau der erneuerbaren Energien vorhanden. Die Art und Weise der Realisierung variiert. Beispielsweise wird vermehrt die Konkurrenzsituation zwischen der Landwirtschaft und der Energieerzeugung problematisiert. Durch eine kombinierte Nutzung lässt sich diese Situation jedoch lösen. Konzepte der aktuell sichtbaren Veränderungen sind in der Erstellung, um kurzfristig darauf reagieren zu können. Um diese Entwicklungen sehen zu können ist Schoenergie stark in der verbandlichen Arbeit integriert (Landesverband der Erneuerbaren Energien (Vorstand), Bundesverband des Solarhandwerks (Vorstand), Bundesverband Solarwirtschaft (ordentliches Mitglied), Mitglied der Vollversammlung der IHK Trier) und im regelmäßigen Austausch mit Politiker:innen. Diese Arbeit wird durch eine Vollzeitstelle begleitet. Dies gewährleistet eine schnelle Informationslinie und gute Reaktionsmöglichkeiten Durch ein gutes und funktionierendes Risikomanagement kann gut auf auftretende Risiken reagiert werden und Gefahren vom Unternehmen abgewendet werden. IV. Sonstige Angaben Bestehende Niederlassungen Die Schoenergie GmbH hatte im Jahr 2023 Niederlassungen in Bergisch Gladbach, Münster, St. Ingbert, Mülheim-Kärlich und Bad Kreuznach. In den ersten drei Quartalen 2024 zeigt sich bereits eine Steigerung der Gesamtleistung, des Rohertrages und des Ergebnisses vor Steuern. Aufgrund der einzelnen Zahlungsschritte (u.a. Anzahlung bei Vertragsschluss) ist die Liquidität der einzelnen Projekte zu jeder Zeit sichergestellt. Im Jahr 2025 rechnen wir aufgrund der stark steigenden Gesamtleistung mit einem stark steigenden Rohertrag sowie Ergebnis vor Steuern.
Föhren, den 07.11.2024 gez. Gerd Schöller, Geschäftsführer gez. Volker Schöller, Geschäftsführer gez. Erik Schöller, Geschäftsführer BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhangder Schoenergie GmbHI. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Die Schoenergie GmbH hat ihren Sitz in 54343 Föhren und wird im Handelsregister des Amtsgerichts Wittlich unter der Registernummer B 40667 geführt. Es handelt sich um eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB. Der Jahresabschluss zum 31.12.2023 wurde nach den aktuellen Vorschriften des Handelsgesetzbuches (§§ 242 ff.) in Verbindung mit dem GmbH-Gesetz und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrages aufgestellt. Der Jahresabschluss vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der GmbH. Die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt; die Gliederung ist der Struktur des Unternehmens angemessen. Im Geschäftsjahr wurde weiterhin von dem Wahlrecht des § 268 Abs.5 Satz 2 HGB Gebrauch gemacht, die erhaltenen Anzahlungen offen von den Vorräten abzusetzen. Alle Beträge verstehen sich Euro (€), soweit nichts anderes vermerkt ist. II. Angaben zu Bilanzierungs-, Bewertungs- und Umrechnungsmethoden Die Bilanzierungs-, Bewertungs- und Umrechnungsmethoden werden gegenüber dem Vorjahr grundsätzlich beibehalten. Die Bewertung der Vermögens- und Schuldposten trägt allen erkennbaren Risiken nach den Grundsätzen vorsichtiger kaufmännischer Beurteilung Rechnung. Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten angesetzt und um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear oder geometrisch degressiv vorgenommen. Geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungskosten von nicht mehr als € 800,00 werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben. Die Finanzanlagen wurden zum Nennwert bzw. zum niedrigeren beizulegenden Zeitwertangesetzt. Die Vorjahreswerte der "Ausleihungen an verbundene Unternehmen" in Höhe von € 560.887,50 waren im Vorjahresabschluss unter der Position "sonstige Vermögensgegenstände" ausgewiesen. Die Vorjahreszahlen sind insofern abweichend. Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe erfolgt zu einem gewogenen Durchschnittswert unter Beachtung des Niederstwertprinzips. Erkennbare Risiken, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit sowie anderen Gründen ergeben, wurden durch angemessene Bewertungsabschläge berücksichtigt. Die unfertigen Erzeugnisse wurden zu Herstellungskosten bewertet. Der Wertansatz ist durch die Materialeinzel- und gemeinkosten sowie durch die Fertigungseinzel- und gemeinkosten bestimmt. Fremdkapitalzinsen werden nicht in die Herstellungskosten einbezogen. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind zum Nennwert unter Abzug gebotener Einzelwertberichtigungen angesetzt. Zur Abdeckung des allgemeinen Kreditrisikos besteht darüber hinaus eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von € 7.650,00. Die unter den sonstigen Vermögensgegenständen ausgewiesenen Forderungen sind mit ihrem Nennwert bilanziert. Die flüssigen Mittel werden mit dem Nennbetrag angesetzt. Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten enthält Ausgaben vor dem Bilanzstichtag, der Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Der Wertansatz der Rückstellungen beinhaltet alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verpflichtungen in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages. Verbindlichkeiten sowie passive Rechnungsabgrenzungsposten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag passiviert. III. Erläuterungen zur Bilanz Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023 einschließlich der kumulierten Anschaffungs- oder Herstellungskosten und der kumulierten Abschreibungen wird im beiliegenden Anlagespiegel dargestellt. In den Ausleihungen an verbundene Unternehmen sind Ausleihungen gegen Gesellschafter in Höhe von insgesamt € 1.508.555,77 (Vorjahr: € 455.000,00) enthalten. Forderungen und Sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr betragen € 1.463.113,20 (Vorjahr: € 121.638,12). Verbindlichkeiten Die nach den §§ 268 Abs.5 und 285 Nr.1a und b HGB erforderlichen Angaben sind in dem "Verbindlichkeitenspiegel zum 31.12.2023" enthalten. In den sonstigen Verbindlichkeiten sind auch Verbindlichkeiten gegenüber verbunden Unternehmen in Höhe von € 1.848.383,46 enthalten. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Aufgrund von Dauerschuldverhältnissen bestehen durchschnittlich jährliche finanzielle Verpflichtungen von € 1.699.765,98. Diese betreffen im Wesentlichen Mietverträge für Immobilien und KFZ-Leasing. Personalaufwand In den Personalaufwendungen sind Aufwendungen für Altersversorgung in Höhe von € 17.800,72 (Vorjahr: € 12.009,90) enthalten. IV. Sonstige Angaben Durchschnittliche Zahl der Arbeitnehmer (§ 285 Nr. 7 HGB) Während des Geschäftsjahres 2023 waren durchschnittlich 231 Arbeitnehmer beschäftigt, und zwar 110 Arbeiter und 121 Angestellte. Angaben zum Geschäftsführungsorgan (§ 285 Nr. 9 und 10 HGB) Die Geschäftsführer der GmbH sind Herr Gerd Schöller (Industriekaufmann), Föhren und Herr Volker Schöller (staatlich geprüfter Techniker), Föhren und Herr Erik Schöller (Wirtschaftsingenieur), Braunshorn. Im Geschäftsjahr sind Geschäftsführervorschüsse von insgesamt € 270.500,00 enthalten. Die Angabe der Geschäftsführerbezüge gemäß § 285 Nr. 9a und 9b HGB unterbleibt unter Hinweis auf § 286 Abs. 4 HGB. Nachtragsbericht Nach dem Bilanzstichtag sind keine Ereignisse von besonderer Bedeutung eingetreten, die einen wesentlichen Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Unternehmens haben. Ergebnisverwendung Der Ergebnisverwendungsvorschlag der Geschäftsführung sieht vor, den Jahresüberschuss in Höhe von € 1.549.376,01 in voller Höhe auf neue Rechnung vorzutragen.
Föhren, den 07.11.2024 gez. Gerd Schöller, Geschäftsführer gez. Volker Schöller, Geschäftsführer gez. Erik Schöller, Geschäftsführer Anlagespiegel
sonstige BerichtsbestandteileVERBINDLICHKEITENSPIEGEL FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023
Angaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 17.12.2024 festgestellt. BestätigungsvermerkIn dem vorstehenden, zur Offenlegung bestimmten verkürzten Jahresabschluss wurden die größenabhängigen Erleichterungen nach § 327 HGB zutreffend in Anspruch genommen. Zu dem vollständigen Jahresabschluss haben wir den folgenden uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt: BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die SCHOENERGIE GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der SCHOENERGIE GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der SCHOENERGIE GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolosse Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir die Darstellung, Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Dillingen, den 07.11.2024 W+ST
WIRTSCHAFTSPRÜFUNG AG & Co. KG
Andrea Treib, Wirtschaftsprüferin Frank Jung, Wirtschaftsprüfer |
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