Großhandel mit medizinischen und orthopädischen Artikeln, Dental- und Laborbedarf
HCC Hanseatic Commodity Trading GmbH
Sachsenfeld 3, 20097 Hamburg, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Stefano Musa seit 2.12.2016 | Geschäftsführer |
Patrick Feodor Seifert seit 7.5.2002 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich BerechtigteBeta
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Identifizierte Personen (2)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 15.00% | |
| 15.00% |
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
Marijke Seifert-Karnatz und Henrike Puketapu in Erbengemeinschaft als Erbinnen ihres am 31.07.2015 verstorbenen Vaters Reinhard P.W. Seifert | 70.00% |
GesellschafterBeta
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
3 Gesellschafter
GmbH-Struktur
2 von 3 angezeigt
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
HCC Hanseatic Commodity Trading GmbHHamburgJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023A. Wirtschaftsbericht I. Darstellung und Analyse des Geschäftsverlaufs und des Geschäftsergebnisses 2023 Das Jahr 2023, ein Jahr nach dem Ausbruch des Ukrainekrieges und der damit verbundenen Energiekrise, zeigt sich im Laufe des Jahres anders als von vielen Marktteilnehmern erwartet. Ging man Anfang des Jahres noch von einer stabilen, wenn nicht sogar einer weiter steigenden Nachfrage auf moderatem Preisniveau aus, zeigte sich relativ schnell, dass trotz Preisverfall (zwischenzeitlich unter dem Vorkriegsniveau) die Nachfrage deutlich niedriger ausfallen wird als erwartet. Ein Mix aus mildem Winter 22/23, hohe Lagerbestände, niedrige Gaspreise, Stromimporte und die im allgemeinen niedrige Nachfrage, hervorgerufen durch die Rezession, führten in Deutschland zu einem Rückgang von Kraftwerkskohlen von 33,8% (Quelle: AGEB). Ein ganz anderes Bild zeigen die Weltkohlenproduktion und der globale Steinkohlen- Seehandel. Trotz fallenden globalen Wachstums auf 3 % (Vorjahr 3,5%) stieg die Weltkohlenproduktion um 4,8 % auf ein Rekordniveau von 8,3 Milliarden Tonnen. Der Anstieg ist durch die weiterhin hohe Nachfrage in Asien und in den Entwicklungsländern begründet. In Europa und USA sinkt die Kohlennachfrage im Vergleich zum Vorjahr um 23% bzw. 21% (Quelle: VDKI). Der Weltsteinkohlenhandel im Seeverkehr legte im Vergleich zum Vor-jahr um 4,9 % zu und liegt im Jahr2023 bei 1,18 Mrd. Tonnen (Quelle: VDKI). Das jährliche Handelsvolumen der Gesellschaft lag 2023 bei 1,2 Mio. mt (Vj.: 1,8 Mio. mt). Grundsätzlich waren wir von keinen Lieferausfällen betroffen und haben alle Verträge im Jahr 2023 erfüllt. Das Geschäftsjahr 2023 schließt mit einem positiven Ergebnis von 1,627 Mio. EUR (Vj.: 3,147 Mio. EUR). Gegenstand unseres Unternehmens ist der Handel mit festen Brennstoffen, insbesondere Steinkohle, Biomasse und anderen Produkten. Der Einkauf wird weltweit getätigt, der Verkauf ist mit Schwerpunkt auf Europa ausgerichtet. Sitz der Gesellschaft ist Hamburg, Deutschland. HCC beschäftigte im Geschäftsjahr 2023 10 Mitarbeiter. Darüber hinaus besteht eine 49 % - Beteiligung an der HANSEATIC Coal & Coke Trading Polska Spółka sp.z o.o., Sopot/Polen. Die Geschäftsführung besteht aus zwei Geschäftsführern. II. Lage des Unternehmens 1. Vermögenslage Die Bilanzsumme ist im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 8.244 auf TEUR 10.923 gesunken. Die Vermögenslage unserer Gesellschaft ist geprägt durch den Bestand an Vorräten (TEUR 751; Vj.: TEUR 1.708), Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (TEUR 1.606; Vj.: TEUR 2.325) sowie den liquiden Mitteln (TEUR 8.324; Vj.: TEUR 12.949). Die sonstigen Rückstellungen in Höhe von TEUR 2.364 betreffen im Wesentlichen Rückstellungen für Personalkosten in Höhe von TEUR 1.517 und Liegegebühren von TEUR 706 (Vj.: TEUR 732) Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen betragen stichtagsbezogen 15,53 % (Vj.: 24,97 %) der Bilanzsumme. Sämtliche Verbindlichkeiten konnten stets innerhalb der Zahlungsziele beglichen werden. Die kurzfristigen Forderungen, sonstige Vermögensgegenstände und die Bankbestände (abzgl. der erhaltenen Anzahlungen) übersteigen die kurzfristigen Verbindlichkeiten bei weitem. 2. Finanzlage Unsere Finanzlage ist weiterhin als stabil zu bezeichnen. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten betrugen am Bilanzstichtag TEUR 11 (Vj.: TEUR 12). Zwecks Finanzierung unserer Absatzgeschäfte bedienen wir uns der eingeräumten Kreditlinien unserer Banken, welche in der Regel nur kurzfristig in Anspruch genommen werden. Darüber hinaus stehen umfangreiche Aval-Linien zur Absicherung bereit. Unsere Kapitalstruktur ist konstant geblieben. Wesentlichen Anteil daran hat unsere grundsätzliche Thesaurierungspolitik, aufgrund derer wir erwirtschaftete Ergebnisse bis zur Erreichung einer starken Eigenkapitalausstattung im Wesentlichen im Unternehmen belassen. Das gezeichnete Kapital ist im Geschäftsjahr mit TEUR 250 unverändert. Das Eigenkapital beläuft sich im Jahr 2023 auf TEUR 6.345. Die Eigenkapitalquote stieg auf 58,09 % (Vj.: 40,79 %), bedingt durch die niedrigere Bilanzsumme im Vergleich zum Vorjahr. Die Liquiditätslage ist als gut zu bezeichnen. 3. Ertragslage Die Umsatzerlöse sind im Jahr 2023 um 54 % gegenüber dem Vorjahr gesunken. Diese Entwicklung ist sowohl in einem Rückgang der Absatzmengen sowie in einer Senkung der erzielten Preise begründet. Die Kostenstruktur hat sich gegenüber dem Vorjahr analog dem Rohergebnis entwickelt und ist dem Geschäftszweck entsprechend wesentlich durch den Bereich Materialbeschaffung geprägt. Die Materialquote ist im Vergleich zu den Vorjahren nahezu konstant geblieben. Die Personalkosten sind im Vergleich zum Vorjahr um ca. 43 % gefallen, dies ist im Wesentlichen durch die geringeren erfolgsabhängigen Vergütungen bedingt. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen betragen TEUR 1.180 (Vj.: TEUR 1.382) und beinhalten im Wesentlichen Aufwendungen aus Währungsumrechnungen (TEUR 701; Vj.: TEUR 909). Der übrige Fixkostenblock blieb annährend unverändert. Aus der Umrechnung von Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährung ergeben sich insgesamt Erträge in Höhe von TEUR 466 (Vj.: TEUR 1.928) und Aufwendungen in Höhe von TEUR 701 (Vj.: TEUR 909). Die Steuern vom Einkommen und Ertrag betragen TEUR 816 (Vj.: TEUR 1.544) und entfallen nahezu vollständig auf das Geschäftsjahr, TEUR -13 betreffen für das Jahr 2023 latente Steuern auf Bewertungsunterschiede zwischen Handels- und Steuerbilanz. 4. Gesamtaussage zur wirtschaftlichen Lage Aufgrund der stabilen Finanzlage ergaben sich keine negativen Auswirkungen auf das operative Geschäft. Die durch geschlossene Rahmenverträge gesicherten Mengen konnten sowohl einkaufs- als auch verkaufsseitig vollständig abgewickelt werden. Die gesamte wirtschaftliche Lage kann im Geschäftsjahr als gut bezeichnet werden. Die erreichten Mengen können als positives Kennzeichen für eine nachhaltige Geschäftspolitik gewertet werden. Die Abhängigkeit von den Weltmarktpreisen, geopolitische Veränderungen sowie mögliche Regulierungen als auch Produktionskürzungen können jedoch auch in Zukunft zu schwankenden Umsätzen führen. B. Bericht zur voraussichtlichen Entwicklung mit ihren wesentlichen Chancen und Risiken I. Voraussichtliche Entwicklung des Unternehmens Um die positive Entwicklung des Unternehmens zu unterstützen, soll der bestehende Kunden- und Lieferantenstamm weiter gefestigt werden. Zeitgleich sollen die Aktivitäten für die Erweiterung des Kunden- und Lieferantenstamms erhöht werden, damit Abhängigkeiten möglichst geringgehalten werden können. Die konservative, aber erfolgreiche Ausrichtung der Gesellschaft, keine offenen Positionen einzugehen, soll auch im laufenden Geschäftsjahr konsequent weiter umgesetzt werden. Eine Ausweitung des Produktportfolios außerhalb der festen Brennstoffe wird weiter vorangetrieben. Dennoch sind durch geopolitische Entwicklungen und oder staatliche Eingriffe genaue Entwicklungsvorhersage unmöglich. II. Prognosebericht Für das Jahr 2024 bleibt trotz fallender Energiepreise die Inflation in Deutschland mit 2,4% über der angestrebten 2 % Marke. Die deutsche Wirtschaft kommt weiterhin nicht von der Stelle und es wird gegenüber dem Vorjahr ein Wachstum von 0,2 % erwartet (Quelle: IMF). Die Erwartungen für das Jahr 2024 waren am Anfang des Jahres bereits pessimistisch und haben sich leider bestätigt. Der erneute schlechte Winter 23/24 brachte keine positiven Signale bei der Kohlennachfrage. Vielmehr geht man durch weiterhin niedrige Gaspreise und hohe Lagerbestände von einer weiteren Senkung der Nachfrage im Vergleich zum Vorjahr aus. Hinzu kommt die Schließung einiger Kohlekraftwerke, die überwiegend durch Gaskraftwerke ersetzt wurden. Kohle wird trotzdem, allerdings mit fallender Tendenz, weiterhin ein Bestandteil der Energieversorgung in den kommenden Jahren bleiben. Durch Kooperationen mit einem Koksproduzenten und einem Kokskohleproduzenten erhoffen wir uns einen weiteren Ausbau der Aktivitäten und ergänzende Zusatzgeschäfte in der Stahlindustrie. Im Bereich der Biomasse verhält es sich ähnlich wie bei der Kohle. Den Preisrekorden im Jahr 2022 folgte ein freier Fall, der erst jetzt langsam seinen Boden findet. Die milden Winter 22/23 und 23/24 führten auch hier zu hohen Lagerbeständen, die erst allmählich abgebaut wurden und folglich zu einem Preiseinbruch führten. Selbst die Bankrotterklärung des weltweit größten US-Holzpellets Produzenten im März 2024 führte nur kurzfristig zu einer Beruhigung der Preise. Der Biomassemarkt wird auch im Jahr 2024 erneut hart umkämpft sein. Die allgemeine schlechte wirtschaftliche Entwicklung ist in allen Produktbereichen spürbar. III. Risiko-/Chancenbericht 1. Allgemeiner Risikobericht Die sorgfältige Einschätzung sämtlicher Chancen und Risiken, sowie die Beurteilung des gesamten Marktes und aufgrund der bereits getätigten Abschlüsse im Jahre 2023 für das Jahr 2024, gehen wir trotz zu erwartender fallender Handelsvolumen, von einem positiven Jahresergebnis für das kommende Geschäftsjahr aus. Wir weisen darauf hin, dass die zukünftigen tatsächlichen Ergebnisse wesentlich von den Erwartungen über die Entwicklung abweichen können. Potenzielle Währungs- und Preisrisiken, die die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft beeinflussen könnten, werden durch Kohleswaps auf den Marktpreis und Devisentermingeschäfte abgesichert. Dem starken Wettbewerb am Markt werden wir weiterhin durch Erfahrung, Zuverlässigkeit, Kunden- und Lieferantenzufriedenheit, sowie durch qualifizierte Mitarbeiter begegnen. Hierzu werden entstandene Fehler, aber auch positive Entscheidungen sowie aktuelle Projekte und Ausschreibungen in gemeinsamen Besprechungen analysiert. Durch Konferenzteilnahmen informieren sich Mitarbeiter sowie die Geschäftsführung über aktuelle Informationen der Marktentwicklung. Informationsnetzwerke werden aufgebaut, um insgesamt Chancen und Risiken frühzeitig wahrzunehmen. Auf der Beschaffungsseite können wir auf weltweite Liefermöglichkeiten zurückgreifen. Durch den Wegfall der russischen Kohle, haben insbesondere die Lieferantenländer USA und Kolumbien Ihren Anteil am europäischen Markt ausbauen können. 2. Spezieller Risikobericht Die Liquiditätslage ist sehr zufriedenstellend. Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Wertpapiere, Forderungen, Guthaben bei Kreditinstituten, Devisentermin- /swapgeschäfte und Verbindlichkeiten. Die Devisentermin- /swapgeschäfte dienen grundsätzlich nur zur Absicherung von Kohleverträgen. Zum Ausgleich gegenläufiger Zahlungsströme aus Währungsrisiken werden diese schwebenden Geschäfte fallweise in Bewertungseinheiten in Form von Micro-Hedges abgebildet. Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Management der Finanzpositionen verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik. Zur Absicherung gegen das Liquiditätsrisiko wird für jedes wesentliche Handelsgeschäft eine Kalkulation mit Liquiditätsplan erstellt, der einen Überblick über die Geldaus- und -eingänge vermittelt. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein adäquates Debitorenmanagement. Darüber hinaus informieren wir uns vor Eingehung einer neuen Geschäftsbeziehung stets über die Bonität unserer Kunden. Die Gesellschaft bedient sich zur Umsatzerzielung und -anbahnung insbesondere guter bestehender persönlicher Kontakte zu Lieferanten / Abnehmern. Insofern besteht eine gewisse personelle Abhängigkeit von den handelnden Personen. Ein Ausscheiden von Führungspersonal in verantwortlicher Position könnte sich negativ auf das zukünftige Geschäft auswirken. 3. Chancenbericht Die Gesellschaft verfügt derzeit über einen solventen Kundenstamm. Zudem besteht eine langjährige Zusammenarbeit mit einem Großteil der Kunden. Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt. Waren-Vorfinanzierungen der Gesellschaft erfolgen über angemessene Kreditlinien verschiedener Banken. Das Absicherungsinstrument der Vorkasse wird wieder häufiger eingesetzt. Lieferanten, die Vorkassen verlangen, werden auch in Zukunft, aufgrund eines möglichen Lieferausfalls, keine direkten Verträge mit den Endkunden abschließen. Die Gesellschaft sieht in der Übernahme des gesamten Logistikbereichs durch den Handel die Chance, beide Vertragsseiten in fehlendem Personal und mangelndem Know-how zu unterstützen und Informationslücken aus örtlichen und zeitlichen Unterschieden durch den Handel zu überbrücken.
Hamburg, den 9. September 2024 HCC Hanseatic Commodity Trading GmbH Patrick Seifert, Geschäftsführer Stefano Musa, Geschäftsführer Bilanz zum 31. Dezember 2023AKTIVA
PASSIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2023
Anhang für das Geschäftsjahr 20231. Allgemeine Angaben zum Unternehmen Die HCC Hanseatic Commodity Trading GmbH mit Sitz in Hamburg, ist beim Handelsregister Hamburg unter HRB 45445 eingetragen. 2. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter Beachtung der ergänzenden Vorschriften für Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff. HGB) und des GmbHG aufgestellt. Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 2 HGB. Von den größenabhängigen Erleichterungen der §§ 276 und 288 HGB wurde teilweise Gebrauch gemacht. Von den Erleichterungen des § 327 HGB wurde im Rahmen der Offenlegung Gebrauch gemacht. 3. Angewandte Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden ANLAGEVERMÖGEN Sachanlagen sind zu Anschaffungskosten vermindert um planmäßige Abschreibungen angesetzt. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten inklusive Anschaffungsnebenkosten angesetzt und bewertet. Soweit erforderlich, wird der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere beizulegende Wert angesetzt. UMLAUFVERMÖGEN Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind mit dem Nominalwert angesetzt und unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken unter Beachtung des Niederstwertprinzips bewertet. Den in den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen enthaltenen Risiken wird durch Bildung angemessen dotierter Einzel- und Pauschalwertberichtigungen Rechnung getragen. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert angesetzt. Das gezeichnete Kapital wird mit dem Nennbetrag angesetzt. RÜCKSTELLUNGEN Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages passiviert. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzins der vergangenen sieben Geschäftsjahre, wie sie von der Deutschen Bundesbank bekanntgegeben wurden, abgezinst. VERBINDLICHKEITEN Verbindlichkeiten sind zu ihren Erfüllungsbeträgen ausgewiesen. WÄHRUNGSUMRECHNUNG Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung sind gem. § 256a HGB mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. 4. Erläuterungen zur Bilanz Die Entwicklung des Anlagevermögens (Anlagenspiegel) ist in der Anlage zum Anhang dargestellt. Hieraus ergeben sich auch die Abschreibungen für das Geschäftsjahr (§ 268 Abs. 2 HGB). Geringwertige Wirtschaftsgüter im Einzelwert bis zu EUR 250,00 werden im Jahr der Anschaffung sofort abgeschrieben. Geringwertige Wirtschaftsgüter im Einzelwert von mehr als 250,00 EUR und bis zu 800,00 EUR werden in Anlehnung an § 6 Abs. 2 EStG im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und die sonstigen Vermögensgegenstände haben sämtlich eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. Der ausgewiesene Bilanzgewinn enthält einen Gewinnvortrag in Höhe von 468.520,16 EUR (Vorjahr: 421.238,57 EUR). Die Rückstellung für latente Steuern haben sich im Jahr 2023 wie folgt verändert:
Die Verbindlichkeiten haben sämtlich eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. Die Verbindlichkeiten sind nicht besichert. Zudem wurden Avalkredite bei den finanzierenden Kreditinstituten in Höhe von insgesamt 2.125 TEUR (Vj.: 315 TEUR) in Anspruch genommen. 5. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Die sonstigen betrieblichen Erträge, die im Rohergebnis enthalten sind, beinhalten insgesamt Erträge aus der Währungsumrechnung in Höhe von 466 TEUR (Vorjahr: 1.928 TEUR), Erlöse aus Verkäufen Sachanlagen 16 TEUR (Vorjahr: 14 TEUR) sowie Sachbezüge in Höhe von 38 TEUR (Vorjahr: 46 TEUR) Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten insgesamt Aufwendungen aus der Währungsumrechnung in Höhe von 701 TEUR (Vorjahr: 909 TEUR). Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag belasten in voller Höhe das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit. 6. Sonstige Angaben 6.1. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Miet- und Dienstleistungsverträgen bestehen in geschäftsüblichem Umfang. 6.2. Verbundene Unternehmen/Finanzanlagen Als verbundene Unternehmen werden Gesellschaften angesehen, die unter der einheitlichen Leitung der HCC Hanseatic Commodity Trading GmbH, Hamburg, stehen oder an denen dieser Gesellschaft mittelbar oder unmittelbar die in § 290 Abs. 2 HGB genannten Rechte zustehen. Die Gesellschaft ist zum Bilanzstichtag an folgenden Unternehmen beteiligt:
6.3. Angabe der durchschnittlichen Arbeitnehmerzahl Im Geschäftsjahr 2023 wurden durchschnittlich 10 Mitarbeitende (Vorjahr: 8) beschäftigt. 6.4. Mitglieder der Geschäftsführung Der Geschäftsführung gehörten im Geschäftsjahr 2023 an:
Die Geschäftsführer vertreten die Gesellschaft jeweils allein und sind von den Beschränkungen des § 181 HGB befreit. 6.5. ErgebnisverwendungsvorschlagDie Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss zum 31. Dezember 2023 in Höhe von 1.626.545,65 EUR auf neue Rechnung vorzutragen.
Hamburg, den 9. September 2024 Patrick Seifert, Geschäftsführer Stefano Musa, Geschäftsführer Anlagenspiegel zum 31.12.2023
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSWir weisen darauf hin, dass der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 und der Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023 wegen der Inanspruchnahme von Erleichterungen nur teilweise offengelegt wird und sich der Bestätigungsvermerk auf den vollständigen Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 und Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023 bezieht. An die HCC Hanseatic Commodity Trading GmbH, Hamburg Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der HCC Hanseatic Commodity Trading GmbH, Hamburg - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der HCC Hanseatic Commodity Trading GmbH, Hamburg für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Hamburg, den 9. September 2024 KFS
Revision GmbH
Schacht, Wirtschaftsprüfer Kurtkowiak, Wirtschaftsprüfer Sonstige Angaben Der Jahresabschluss wurde von der Gesellschafterversammlung am 8. Oktober 2024 festgestellt. |
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