Güterbeförderung im Straßenverkehr
METALLBAU SCHUBERT GMBH
Erligheimer Ring 3, 02829 Markersdorf, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Dirk Reiner Schubert seit 11.1.2018 | Geschäftsführer |
Kerstin Anne Thun seit 11.1.2018 | Geschäftsführer |
Kerstin Schubert seit 6.4.2005 | Prokura |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Identifizierte Personen (2)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 50.00% | |
| 50.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
METALLBAU SCHUBERT GMBHMarkersdorfJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Bilanz zum 31.12.2023METALLBAU SCHUBERT GMBH Lieferung, Montage und Vertrieb von Stahlkonstr., MarkersdorfAKTIVA
PASSIVA
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023
Anlagspiegel zum 31. Dezember 2023
ANHANG zum 31. Dezember 2023METALLBAU SCHUBERT GMBHMarkersdorfI. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde nach den Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches (§§ 242 ff. HGB) unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff. HGB) sowie des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Bei der Gesellschaft handelt es sich nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen um eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Bei der Aufstellung wurden daher die größenabhängigen Erleichterungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften teilweise in Anspruch genommen. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren (§ 275 Abs. 2 HGB) gewählt. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
II. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren im Wesentlichen unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Erworbene immaterielle Anlagegegenstände wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden linear über (gruppeneinheitliche) Nutzungsdauern von 3 bis 10 Jahren vorgenommen. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen ergeben sich aus den folgenden (gruppeneinheitlichen) Nutzungsdauern:
Geringwertige Anlagegegenstände mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten bis EUR 800,00 werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben und ihr Abgang unterstellt. Für Werkzeuge - die in großer Zahl vorhanden, gleichartig und von gleicher Nutzungsdauer mit annähernd gleicher Wertigkeit und Zweckbestimmung sind - wurde ein Festwert in Höhe von EUR 166.511,77 gebildet. Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet: Die Genossenschaftsanteile wurden zu Anschaffungskosten, oder bei Vorliegen von voraussichtlich dauernder Wertminderung, zu niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt. Zuschreibungen aufgrund des Wertaufholungsgebots werden bis zu den Anschaffungskosten vorgenommen, wenn die Gründe für eine dauernde Wertminderung nicht mehr bestehen. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe wurden zu Anschaffungskosten oder zu niedrigeren Tageswerten angesetzt. Die Anschaffungskosten der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe werden überwiegend nach der Durchschnittsmethode bewertet. Die unfertigen Erzeugnisse sowie unfertigen Leistungen wurden zu Herstellungskosten (Einzelkosten, angemessene Material- und Fertigungsgemeinkosten sowie Werteverzehr des Anlagevermögens, soweit durch die Fertigung veranlasst) bewertet, sofern nicht eine Abwertung auf den niedrigeren beizulegenden Wert vorzunehmen war. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden grundsätzlich mit dem Nennwert oder mit ihren Anschaffungskosten angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken bei zweifelhaften Forderungen wurden durch entsprechende Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Uneinbringliche Forderungen wurden auf den niedrigeren beizulegenden Wert abgeschrieben. Dem allgemeinen Kredit-, Zins- und Ausfallrisiko bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurden durch eine Pauschalwertberichtigung Rechnung getragen. Bei der Bemessung der Wertberichtigungen wurde berücksichtigt, dass die Forderungen teilweise durch eine Warenkreditversicherung abgesichert sind. Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten wurden jeweils zum Nennwert angesetzt. Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten werden gemäß § 250 Abs. 1 HGB Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen, abgegrenzt. Der Sonderposten für Zuschüsse und Zulagen beruht auf öffentlichen Zuschüssen der Gemeinschaftsaufgabe "Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur (GRW) sowie der Sächsischen Aufbaubank (SAB). Seine Auflösung wird analog zur Abschreibung oder zum Abgang der bezuschussten Vermögensgegenstände vorgenommen. Im Geschäftsjahr 2023 erhaltene Investitionszuschüsse in Höhe von EUR 28.570,00 wurden sofort erfolgswirksam erfasst. Rückstellungen wurden für alle ungewissen Verpflichtungen und drohende Verluste aus schwebenden Geschäften gebildet. Dabei wurde vorsichtig bewertet und alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Die Rückstellungen werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden soweit erforderlich bei der Ermittlung des Erfüllungsbetrags (in Höhe der allgemeinen Inflationsrate) berücksichtigt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden nach § 253 Abs. 2 HGB auf den Abschlussstichtag abgezinst. Für ungewisse Verbindlichkeiten aus Pensionsverpflichtungen wurden Rückstellungen gebildet. Die Rückstellungsbildung wurde gem. § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags bewertet. Die Pensionsrückstellungen betragen EUR 261.338,00. Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Latente Steuern wurden für zeitliche Unterschiede zwischen handelsbilanziellen und steuerlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten ermittelt. Aktive und passive latente Steuern wurden saldiert. Eine sich insgesamt ergebende Steuerbelastung wurde in der Bilanz als passive latente Steuer angesetzt. Wesentliche Ursache für aktive / passive latente Steuern sind Bewertungsunterschiede beim
Bei der Bewertung daraus resultierender latenter Steuern wird ein (durchschnittlicher) Steuersatz von 30 % (15 .% für KSt, 5,5 % für SolZ und 15 % für GewSt) zugrunde gelegt. III. Angaben zur Bilanz Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens Die Aufgliederung und Entwicklung der Anlagenwerte ist dem als Anlage beigefügten Anlagenspiegel zu entnehmen. Sonstige Vermögensgegenstände Dieser Posten betrifft Darlehen gegenüber dem Personal (EUR 22.750,00), Steuerentlastungen nach dem Energie- und Stromsteuergesetz (EUR 5.247,46), Vorsteuer im Folgejahr abzugsfähig (EUR 12.639,86), Debitorische Kreditoren (EUR 6.069,00) sowie Anspruch auf Zuschüsse Knappschaft-Bahn-See (EUR 670,13). Die sonstigen Vermögensgegenstände haben mit EUR 13.750,00 (Vorjahr EUR 16.400,00) eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Sonderposten für Zuschüsse und Zulagen Der Sonderposten für Zuschüsse und Zulagen beinhaltet Investitionszuschüsse zu Anlagevermögen. Ein auf das Geschäftsjahr 2023 zeitanteilig entfallender Betrag in Höhe von EUR 13.310,00 (Vorjahr: EUR 13.310,00) wurde aufgelöst. Pensionsrückstellungen Zur Ermittlung der Pensionsrückstellung wurde die Projected-Unit-Credit-Methode (PUC-Methode) angewendet. Für die Berechnungen wurden folgende Annahmen getroffen:
Den so ermittelten Altersversorgungsverpflichtungen wurde pauschalierend eine durchschnittliche Restlaufzeit von 15 Jahren unterstellt. Erfolgswirksame Änderungen des Diskontierungszinssatzes wurden im Personalaufwand ausgewiesen. Bei den Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen ergibt sich zwischen dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren ein Unterschiedsbetrag im laufenden Geschäftsjahr in Höhe von EUR 2.117,00. In dieser Höhe besteht nach § 253 Abs. 6 HGB eine Ausschüttungssperre. Es bestanden mittelbare Versorgungszusagen gegenüber einem ehemaligen Mitarbeiter bei der LV 1871 Pensionsfonds AG. Auf eine Bilanzierung der mittelbaren Pensionsverpflichtungen wurde in Ausübung des Wahlrechts des Art 28 Abs. 1 S. 2 EGHGB verzichtet. Angaben und Erläuterungen zu sonstigen Rückstellungen Im Posten sonstige Rückstellungen sind die nachfolgenden Rückstellungsarten enthalten.
Angaben zu Verbindlichkeiten
Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten, die durch Gesamtbuchgrundschulden sowie Sicherungsübereignung verschiedener Maschinen gesichert sind, beträgt TEUR 2.658,8 und entfällt auf die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten. Es bestehen die üblichen Eigentumsvorbehalte aus dem Erwerb von Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe oder aus der Lieferung von Gegenständen des Vorratsvermögens. Unter den sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von EUR 132.068,74 (Vorjahr EUR 126.814,59) ausgewiesen. Passive Latente Steuern Die Veränderung der im Geschäftsjahr passivierten latenten Steuern stellt sich wie folgt dar:
Sonstige finanzielle Verpflichtungen Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von EUR 228.856,13 sonstige finanzielle Verpflichtungen. Im Einzelnen beinhalten diese Verpflichtungen folgende Sachverhalte:
IV. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten periodenfremde Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von EUR 11.700,43 sowie Buchgewinne aus dem Verkauf von Gegenständen des Anlagevermögens in Höhe von EUR 30.755,04. V. Sonstige Angaben Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:
Namen der Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:
Vorschlag zur ErgebnisverwendungDie Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss in Höhe von EUR 382.419,54 auf neue Rechnung vorzutragen. Unterschrift der Geschäftsführung
Markersdorf, 24. April 2024 Dirk Schubert, Geschäftsführer Kerstin Thun, Geschäftsführerin Lagebericht 2023METALLBAU SCHUBERT GMBHMarkersdorfI. Grundlagen des Unternehmens Geschäftsmodell des Unternehmens Seit dem 1. September 1990 sind wir in den Bereichen Stahlbau, Metallbau und in der Haustechnik tätig. Fast alle Aufträge werden individuell akquiriert, kalkuliert, geplant, gefertigt und montiert. Damit sind wir nicht auf feste Kunden angewiesen. Forschung und Entwicklung Eine laufende Fortentwicklung unserer Produkte erfolgt im Rahmen von Kundenaufträgen. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen In Deutschland war das Bruttoinlandsprodukt (BIP) im Jahr 2023 preisbereinigt um 0,3 % niedriger als im Jahr 2022. Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung 2023 stockte weiterhin. Die nach wie vor hohen Preise auf allen Wirtschaftsstufen dämpften die Konjunktur. Dazu kamen ungünstige Finanzierungsbedingungen durch steigende Zinsen und eine geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland. Damit setzte sich die Erholung der deutschen Wirtschaft vom tiefen Einbruch im Corona-Jahr 2020 nicht weiter fort. Da unsere Kunden zu einem großen Teil aus dem Baugewerbe und dem allgemeinen Maschinenbau kommen, ist unser Geschäft in einem gewissen Umfang von der Konjunktur in diesen Branchen abhängig. Wir sind in der Regel Subunternehmer von Lieferanten der Endkunden. Im Baugewerbe ist ein schwaches Baujahr 2023 zu verzeichnen gewesen. Die Umsätze sanken um 5 %. Der reale Auftragseingang lag im Zeitraum von Januar bis Dezember 2023 insgesamt 4,4 % niedriger als im Jahr 2022. Angesichts der schwachen Nachfrage im Hochbau hat seit dem Jahr 2023 wieder ein deutlicher Preiswettbewerb um Aufträge eingesetzt. Die Preise für viele Baumaterialien gingen laut Statistischem Bundesamt im Jahr 2023 zurück, die meisten waren aber nach wie vor teurer als im Jahr 2021. Bei Rohren und Hohlprofilen aus Eisen oder Stahl lagen diese im Jahr 2023 immer noch 35 % über den Preisen des Jahres 2021. Die hohen Energiepreise, die weltweit insgesamt schwache Nachfrage nach Maschinen, höhere Zinsen und steigende Lohnkosten beeinflussen die Wirtschaftsleistung im Maschinenbau. 2. Geschäftsverlauf Der Geschäftsverlauf im vergangenen Jahr begann gut, bis einschließlich des 3. Quartals gab es steigende Ergebnisse. Im 4. Quartal war ein Rückgang zu verzeichnen, bedingt durch die sinkende Konjunktur und die steigende Wettbewerbssituation. Die Fertigungskapazitäten wurden im Geschäftsjahr 2023 gut ausgelastet, was sich an der nahezu konstant gebliebenen Gesamtleistung im Vergleich zum Vorjahr ablesen lässt. Die Zahl der produktiven Stunden ist deutlich zurückgegangen, was zum Teil auf die ab Oktober 2022 verminderte Wochenarbeitszeit in Stahlbau- und Metallbaufertigung zurückzuführen ist. Im Bereich Haustechnik sind die produktiven Stunden im Vergleich zum Vorjahr um 6 % gestiegen. Die gleichbleibende Leistung bei weniger produktiven Stunden weisen auf eine gestiegene Effektivität in der Fertigung hin. Die Anzahl großer Aufträge mit längerer Laufzeit ist gesunken, ein großer Auftrag im Bereich Metallbau konnte erfolgreich abgeschlossen werden. Die unfertigen Erzeugnisse sind um 3.943 T€ abgebaut worden auf 9.004 T€. Das ist vor allem auf den Bereich Metallbau zurückzuführen. 3. Lage a) Ertragslage Die Ertragslage hat sich gegenüber dem Vorjahr weiter verbessert. Der Jahresüberschuss ist von 278,1 T€ im Vorjahr um 104,3 T€ auf 382,4 T€ gestiegen. Alle drei Bereiche haben dabei sehr gute Ergebnisse erwirtschaftet. Das Rohergebnis erhöhte sich von 10.173,9 T€ auf 10.369,1 T€. Bei einer nahezu konstant gebliebenen Gesamtleistung im Vergleich zum Vorjahr sind die Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Leistungen um 3,9 % auf 14.849,3 T€ gesunken. Damit erhöhte sich das Rohergebnis im Verhältnis zur Gesamtleistung geringfügig von 41,0 % im Vorjahr auf 41,7 % im Geschäftsjahr 2023. Der Personalaufwand stieg aufgrund des weiterhin herrschenden Fachkräftemangels und der damit erforderlichen Anpassungen des Lohn- und Gehaltsgefüges um 217,5 T€. Der Saldo aus sonstigen betrieblichen Aufwendungen und Erträgen ist im Wesentlichen aufgrund der deutlich gesunkenen sonstigen betrieblichen Erträge um 377,7 T€ (20,0 %) auf 2.270,7 T€ gestiegen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind im Vergleich zum Vorjahr aufgrund von Kosteneinsparungen in einzelnen Kostenbereichen leicht gesunken. Der starke Rückgang der sonstigen betrieblichen Erträge beruht im Wesentlichen auf der Versicherungsentschädigung für den Brandschaden, die im Vorjahr in den sonstigen betrieblichen Erträgen enthalten war. b) Finanzlage Unsere Finanzlage ist, wie in den Vorjahren, als stabil zu bezeichnen. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Skontofristen zu begleichen und Forderungen innerhalb der vereinbarten Zahlungsziele zu vereinnahmen. Der Bestand zum 31.12.2023 an liquiden Mitteln erhöhte sich im Vergleich zum Vorjahr um 901,8 T€. Die Verbindlichkeiten gegenüber den Kreditinstituten betragen 2.658,8 T€ und machen 27,4 % der Bilanzsumme aus. Der absolute Rückgang um 519,3 T€ ist auf die kontinuierliche Tilgung der Darlehen zurückzuführen. Zur Finanzierung unserer Absatzgeschäfte bedienen wir uns vorrangig der eingeräumten Kreditlinien unserer Banken. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen belaufen sich auf 6,3 % der Bilanzsumme und wurden regelmäßig innerhalb der Skontofrist bzw. innerhalb der vereinbarten Zahlungsziele beglichen. Im Geschäftsjahr 2023 betrug die Höhe der Ersatzinvestitionen 326 T€. Die Liquiditätslage war durch die sehr gute Anzahlungsquote stabil. c) Vermögenslage Die Bilanzsumme ist mit 9.692,2 T€ gegenüber dem Vorjahr (9.658,3 T€) nahezu unverändert. Das Anlagevermögen ist infolge planmäßiger Abschreibungen leicht um 26,8 T€ gesunken. Der deutliche Rückgang der Vorräte um 1.160,9 T€ ist auf die Minderung der unfertigen Leistungen sowie der erhaltenen Anzahlungen, die offen von den Vorräten abgesetzt werden, zurückzuführen. Zum deutlichen Rückgang trägt die Fertigstellung und Abrechnung einiger langjähriger Großprojekte im Geschäftsjahr 2023 bei. Gegenläufig haben sich die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen entwickelt, die infolge der Abrechnung von Aufträgen gegenüber dem Vorjahr um 646,1 T€ gestiegen sind. Ferner sind die flüssigen Mittel gegenüber dem Vorjahr um 901,8 T€ angestiegen, was den positiven Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit widerspiegelt. Die Eigenkapitalquote ist aufgrund des Jahresüberschusses auf 38,3 % (Vorjahr 34,5 %) gestiegen. III. Prognosebericht Wir beurteilen die voraussichtliche Entwicklung für das Geschäftsjahr 2024 sehr vorsichtig. Das bisher praktizierte Projektcontrolling soll nochmals verfeinert und intensiviert werden. Darüber hinaus wird die Digitalisierung des Projekt- und Managementsystems weiter ausgebaut und verbessert. Auf Grund des Ausbildungsstandes unserer gewerblichen Mitarbeiter, den gewachsenen Strukturen in der Verwaltung und den Erfahrungen der Führungskräfte sowie der - in unseren Augen - soliden Altersstruktur aller Beschäftigten sehen wir der Zukunft optimistisch entgegen. Große Reparaturen an den Maschinen und Anlagen sind nicht geplant. Investitionen im Bereich Zuschnitt befinden sich in den finalen Vorbereitungen und sollen in den Jahren 2024/2025 durchgeführt werden. Auf Grund der geplanten Investitionen und den damit verbundenen temporären Einschränkungen des Geschäftsbetriebs gehen wir von einem im Verhältnis zum Jahr 2023 leicht rückläufigen Rohergebnis im Geschäftsjahr 2024 aus. Unsere Kostenstruktur wird sich aufgrund der hohen Energiekosten etwas verändern. Daher gehen wir bei einem gleichbleibenden Produktmix von einem im Vergleich zum Vorjahr leicht sinkenden Jahresüberschuss aus. Dabei gilt es zu beachten, dass die Prognose aufgrund der Kurzfristigkeit des Geschäfts (branchenüblich liegt kein langfristiger Auftragsbestand vor) mit Unsicherheiten behaftet ist. Wir werden auch zukünftig in der Lage sein, unseren Zahlungsverpflichtungen gegenüber den Mitarbeitern, den Kreditinstituten und den Lieferanten fristgerecht nachzukommen. Eine verlässliche Prognose ist schwer zu erstellen, da unsicher ist, wie lange die Auswirkungen des Ukraine-Krieges, die die wirtschaftliche Gesamtsituation in Deutschland stark beeinflussen, anhalten werden. IV. Chancen- und Risikobericht 1. Risikobericht Konjunkturelle Risiken Wenn die Inflation und die hohen Kosten für Energie weiter anhalten, können Kundenaufträge wegfallen, was einen negativen Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage haben wird. Soweit erforderlich, werden wir dem Wegfall von Kundenaufträgen durch Kostensenkungsmaßnahmen, z.B. durch Kurzarbeit, begegnen. Eine Quantifizierung dieses Risikos ist aufgrund der unsicheren Gesamtlage und der kurzfristigen Auftragsvergabe derzeit nicht möglich. Dazu kommt, dass der Krieg in der Ukraine erhebliche Auswirkungen auf den deutschen Stahlbau hat, insbesondere verursacht durch hohe Kosten für Energie. Branchenbezogene Risiken Die Wettbewerbsrisiken nehmen im Verhältnis zum Vorjahr zu. Die Branche ist dadurch gekennzeichnet, dass Großaufträge, wie z.B. im Stahlbrückenbau, ausbleiben, weshalb große Stahlbauunternehmen verstärkt in unserem Marktsegment tätig sind. Dies hat einen entsprechenden Wettbewerbs- und Preisdruck zu Folge. Die ausbleibenden Investitionen der öffentlichen Hand im Bereich Wohnungsbau und die spürbare Zurückhaltung der Firmen bei Investitionen im Bereich Industriebau verstärken die Situation. Dem Wettbewerb am Markt, vor allem durch die zunehmende Konkurrenz der Anbieter in unserem Segment, werden wir weiterhin durch Erfahrung, Innovationen, Zuverlässigkeit und durch unsere Qualität begegnen. Operative Risiken Die in unseren Projekten kalkulierten Projektmargen können aufgrund von Änderungen der Kosten während der Projektbearbeitung von den ursprünglichen Auftragskalkulationen abweichen. Die Kostenabweichungen können sich beispielsweise aufgrund von unerwarteten technischen Problemen oder unvorhersehbaren Entwicklungen bei der Auftragsdurchführung ergeben. Wir haben ein Risikomanagementsystem entsprechend den Erfordernissen des Projektgeschäfts implementiert. Zentraler Bestandteil ist dabei die laufende Überwachung der Kundenprojekte. Finanzwirtschaftliche Risiken Aufgrund der stabilen Liquiditäts- und Eigenkapitalsituation unseres Unternehmens sind Liquiditätsrisiken basierend auf der derzeitigen Planung nicht erkennbar. Potenzielle Währungsrisiken, die die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft beeinflussen könnten, sind nicht vorhanden. 2. Chancenbericht Unsere technische Ausstattung der Fertigung, der - in unseren Augen - solide Altersdurchschnitt der Belegschaft und die fachliche Ausbildung der Mitarbeiter, die wir stets vertiefen und ausbauen, verbunden mit den gesammelten vielfältigen Erfahrungen bei der Herstellung verschiedenster Produkte sehen wir als Chance, so dass wir optimistisch in das Geschäftsjahr 2024 blicken. Durch das breite Spektrum unserer Fertigungsmöglichkeiten sehen wir weiterhin gute Chancen für die Akquise neuer Großkunden. 3. Gesamtaussage Risiken der künftigen Entwicklung sehen wir weiterhin in einem schwierigen Wettbewerbsumfeld und den konjunkturellen Risiken. Vor dem Hintergrund unserer finanziellen Stabilität sehen wir uns für die Bewältigung der künftigen Risiken gut gerüstet. Risiken, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden könnten, sind derzeit nicht erkennbar. Abzusehen bleibt jedoch, welche nachhaltigen Auswirkungen der Ukraine-Krieg und die damit einhergehende Energiekrise und Inflation, deren Folgen wir derzeit nicht abschätzen können, haben werden. V. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten. Die Gesellschaft verfügt über einen solventen Kundenstamm. Forderungsausfälle sind weitestgehend über die Warenkreditversicherung abgesichert. Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Ziele, größtenteils unter Abzug gewährter Skonti, bezahlt. Im kurzfristigen Bereich finanziert sich die Gesellschaft überwiegend mittels Kreditlinien verschiedener Banken. Durch ein vorsichtiges Finanz- und Risikomanagement werden finanzielle Risiken frühzeitig erkannt. Beim Management der Finanzpositionen verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein adäquates Debitorenmanagement. Zudem besteht eine Warenkreditversicherung. Darüber hinaus informieren wir uns vor Eingehung einer neuen Geschäftsbeziehung regelmäßig über die Bonität unserer Kunden.
Markersdorf, 24. April 2024 Dirk Schubert, Geschäftsführer Kerstin Thun, Geschäftsführerin "Bei dem veröffentlichten Jahresabschluss handelt es sich um die nach § 327 HGB für Offenlegungszwecke verkürzte Fassung. Dem vollständigen Jahresabschluss wurde der nachfolgende Bestätigungsvermerk erteilt:" BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die METALLBAU SCHUBERT GMBH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der METALLBAU SCHUBERT GMBH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der METALLBAU SCHUBERT GMBH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Wiesbaden, den 24. April 2024 MNT
Revision und Treuhand GmbH
Marina Levchuk, Wirtschaftsprüfer Christian Wendt, Wirtschaftsprüfer PROTOKOLLüber die Gesellschafterversammlung der METALLBAU SCHUBERT GMBH, Markersdorf
Die Gesellschafter der METALLBAU SCHUBERT GmbH, Markersdorf, halten hiermit unter Verzicht auf alle Formen und Fristen der Ankündigung und Einberufung eine außerordentliche Gesellschafterversammlung ab und beschließen einstimmig:
Markersdorf, den 21.05.2024 Kerstin ThunDirk Schubert |
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