MaM Mediaagentur Mitteldeutschland GmbH
Selbe AdresseVermarktung und Vermittlung von Werbezeiten und Werbeflächen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Lars Preuß seit 13.8.2025 | Geschäftsführer |
Simone Knitter seit 30.4.2015 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
MZ Druckereigesellschaft mbHHalle (Saale)Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023MZ DRUCKEREIGESELLSCHAFT MBH, HALLE (SAALE)Der vorliegende Lagebericht der MZ Druckereigesellschaft, Halle, umfasst den Zeitraum vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023. I. Grundlagen des Unternehmens Kerngeschäft der MZ Druckereigesellschaft mbH, Halle (Saale), ist der Druck von Tageszeitungen sowie verschiedener Anzeigenblätter und damit verbundener Nebenprodukte. Für die Herstellung des Produktmixes bedient sich die Gesellschaft eigener Maschinen. Aufgrund der regionalen Ausrichtung des Geschäftsmodells in Sachsen-Anhalt und der angebotenen Produkte im Zeitungsdruck werden die Umsatzerlöse derzeit nicht in verschiedene Segmente unterteilt. Zum Abschlussstichtag, dem 31. Dezember 2023, ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 2 HGB. Alleiniger Gesellschafter der MZ Druckerei GmbH ist die Heinrich Bauer Verlag KG, Hamburg. II. Wirtschaftsbericht 1. Wirtschaftliches Umfeld Die deutsche Wirtschaft ist in 2023 gegenüber dem Vorjahr 2022 um 0,3 % gesunken. Dabei lag das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) nach Berechnungen des Statistischen Bundesamtes um 0,24 Billionen Euro höher als im Vorjahr (Quelle: Destatis). Die Zahl der Erwerbstätigen ist in 2023 ggü. 2022 gestiegen (auf rund 45,9 Millionen Personen). Die Erwerbslosenquote, das heißt der Anteil der Erwerbslosen an der Gesamtzahl der Erwerbspersonen, sank von 2,9 % im Jahr 2022 auf 2,8 %. Im internationalen Vergleich liegt die Erwerbslosenquote in Deutschland aktuell auf einem sehr niedrigen Niveau. Die Erwerbslosenquote in der Eurozone lag im Jahr 2023 bei 6,4 % (Quelle: Statistisches Bundesamt). Laut vorläufiger Angabe des Statistischen Landesamtes Sachsen-Anhalt hatte das Land zum Zeitpunkt 31. Dezember 2023 geschätzte 2.177.700 Einwohner. Das entspricht allein im Vergleich zum Bevölkerungsstand am 31. Dezember 2022 von 2.186.643 einen Rückgang von 0,4 %. Perspektivisch geht das Statistische Landesamt Sachsen-Anhalt davon aus, dass die Gesamtbevölkerung bis Ende 2025 im Vergleich zum Stand am 31. Dezember 2020 um 4,03 % auf 2.092.838 fallen wird. Die durchschnittliche Arbeitslosenquote lag 2023 in Sachsen-Anhalt bei 7,5 % und entwickelte sich gleichlaufend zum Bundesschnitt (0,4 % ggü. 2022) leicht wachsend um 0,4 %. Nur Bremen, Berlin und Mecklenburg-Vorpommern hatten noch höhere Arbeitslosenquoten. Der Kaufkraftindex für Sachsen-Anhalt in 2023 betrug 88,2 (Index = 100). Nur Mecklenburg-Vorpommern schnitt mit einem Index von 86,5 noch schlechter ab. Markt der Druckindustrie Auch unabhängig der wirtschaftlichen Folgen der weltweiten Inflation unterliegt die Deutsche Druck- und Medienwirtschaft nach wie vor einer schwierigen Ertragslage. Steigende Kosten - insbesondere Personalkosten durch die Anhebungen des Mindestlohns in 2021, 2022 und 2024 - sowie der anhaltend starke Wettbewerb durch den stetig wachsenden Onlinebereich erlaubten es den Unternehmen auch in 2023 kaum, Kosten in gleicher Höhe an ihre Kunden weiterzugeben. Darüber hinaus erfolgte auch im Bereich der Energiekosten eine starke Steigerung seit Anfang 2022, die auch in 2023 Bestand hatte. Die in 2022 stark angestiegenen Preise für Druckpapier erholten sich in 2023 geringfügig. Die Branchenprognosen fallen daher, auch ohne Berücksichtigung der wirtschaftlichen Folgen der allgemeinen Preissteigerungen und Ukraine-Krieges, eher pessimistisch aus. Für das Jahr 2024 erwartet die Bundesregierung eine leichte Steigerung des preisbereinigten Bruttoinlandsprodukts gegenüber dem Vorjahr um 0,2 %. Das Wachstum der Wirtschaftsleistung für das Jahr 2025 wird durch das ifo-Institut derzeit mit 1,5 % eingeschätzt. Eine wichtige Grundlage für ein gutes Konsumjahr 2024 ist ein sich gut entwickelnder Arbeitsmarkt. Daraus ergeben sich potenziell positive Impulse auf die Werbeausgaben und den Verpackungsdruck. Aufgrund der gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Folgen des Ukraine-Krieges und daraus resultierender Inflation ist die Arbeitslosenquote im Jahr 2023 um knapp 0,4 % gestiegen. Der weitere Ausblick für 2024 sieht ein weiteres Ansteigen der Arbeitslosenquote vor, mit entsprechenden Auswirkungen sowohl auf das private Konsumverhalten, als auch auf den Werbemarkt. Daher ist es im Moment sehr schwer vorherzusagen, wie sich das Jahr 2024 in Bezug auf das schwierige Umfeld (Ukraine/Russland-Konflikt, Inflationserhöhungen, Kosten) in Deutschland entwickelt. Im Print- Werbemarkt stiegen die Nettowerbeumsätze leicht im Vergleich zum Vorjahr 2022. Für die indirekt stark werbeabhängige Druckbranche ist dies erstmal ein positives Signal, allerdings ist die Auslastung der Printstandorte in den letzten Jahren gesunken und der Ausblick bleibt pessimistisch. Die wirtschaftliche Situation vieler Verlage wird auch 2024 aufgrund sinkender Auflagen in Kombination mit hohen bzw. steigenden Kosten (Treibstoff, Papier, Energie, Mindestlohn) im Printbereich schwierig bleiben. Dies dürfte sich allein schon negativ auf die auf gedruckte Verlagserzeugnisse spezialisierten Druckunternehmen auswirken. 2. Geschäftsentwicklung im Geschäftsjahr 2023 Insgesamt war die Verarbeitung der Beilagen auf Vorjahresniveau. Des Weiteren wurden im Vergleich zum Vorjahr mehr Druckaufträge der Mitteldeutschen Zeitung durch die R. Weeke Betriebs GmbH übernommen. 3. Darstellung der Lage Die wesentlichen finanziellen Kennzahlen der Gesellschaft haben sich im Zeitraum vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 im Vergleich zum Zeitraum 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 wie folgt entwickelt:
a) Ertragslage Die Umsatzerlöse der MZ Druckereigesellschaft mbH, Halle, liegen bei TEUR 23.361 (Vorjahr: TEUR 23.199). Den Umsatzerlösen stehen Materialaufwendungen in Höhe von TEUR 12.560 (Vorjahr: TEUR 12.628), Personalaufwendungen von TEUR 7.225 (Vorjahr: TEUR 6.720), Abschreibungen in Höhe von TEUR 510 (Vorjahr: TEUR 534) sowie sonstige betriebliche Aufwendungen von TEUR 2.604 (Vorjahr: TEUR 2.640) gegenüber. Die MZ Druckereigesellschaft mbH, Halle, weist für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 einen Gewinn in Höhe von TEUR 500 (im Vorjahr: TEUR 404) aus. Insgesamt kann die wirtschaftliche Situation der Gesellschaft als gut eingestuft werden, da die Entwicklung auf einer guten Auftragslage fußt. Zukünftige Entwicklungen gehen mit Investitionen einher. Zu diesem Zweck wurden im Vorjahr Leasingverträge abgeschlossen, deren Refinanzierung über einen langfristig abgeschlossenen Druckvertrag gesichert ist. b) Vermögenslage Zum 31. Dezember 2023 weist die MZ Druckereigesellschaft mbH eine Bilanzsumme von TEUR 4.404 (Vorjahr: TEUR 5.159) aus. Die Bilanz der Gesellschaft beinhaltet auf der Aktivseite im Wesentlichen Sachanlagen (21,6 %; im Vorjahr: 26,2 %), Vorräte (21,0 %; im Vorjahr: 26,5 %) und Forderungen gegen verbundene Unternehmen (45,2 %; im Vorjahr: 35,1 %). Aufgrund der Einbindung in das Cash-Pooling der Bauer Media Group werden zum 31. Dezember 2023 keine Guthaben bei Kreditinstituten ausgewiesen. Die Passivseite besteht aus Eigenkapital (10,4 %; im Vorjahr: 8,33 %), Rückstellungen (21,5 %; im Vorjahr: 23,1 %), Verbindlichkeiten inkl. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen (68,1 %; im Vorjahr: 68,2 %) sowie einem PRAP (0 %, im Vorjahr: 0,35 %). Die Eigenkapitalquote der Gesellschaft liegt mit 10,4 % (Vorjahr: 8,33 %) leicht über dem Vorjahresniveau trotz Gewinnausschüttung, dies lässt sich mit dem Rückgang der Bilanzsumme und der Steigerung des Eigenkapitals erklären. c) Finanzlage Die Gesellschaft ist in das Cash-Management der Bauer Media Group eingebunden, wodurch die Finanzierung der MZ Druckereigesellschaft mbH im gesamten Geschäftsjahr gesichert war. Das kurzfristige Fremdkapital ist durch das zum Bilanzstichtag bestehende Umlaufvermögen überwiegend (86,3 %) gedeckt. Rückstellungen sind für Abfindungen, Jubiläumsrückstellungen, Tantiemen und Urlaubsverpflichtungen sowie für Berufsgenossenschaft und Prüfungskosten gebildet worden. Insgesamt ist die Finanzlage der Gesellschaft positiv zu beurteilen, die Gesellschaft verfügt weiterhin über eine gute Ertragskraft. d) Investitionen Im Geschäftsjahr 2023 wurden keine nennenswerten Investitionen getätigt. III. Prognosebericht Für das Geschäftsjahr 2024 geht die Geschäftsführung von Umsätzen und jeweils einem Jahresergebnis aus, die weiterhin auf dem Niveau des Gesamtjahres 2023 liegen. Ende 2018 wurde ein langfristiger Druckvertrag (mindestens zehn Jahre) mit der Leipziger Verlags- und Druckereigesellschaft geschlossen. Ab dem 1. November 2019 begann im Rahmen dieses Druckvertrages die Herstellung von Titeln der Leipziger Verlags- und Druckereigesellschaft mbH. Bei den Titeln handelt es sich um eine Tageszeitung (LVZ 120.000 bis 150.000 Auflage), ein Anzeigenblatt (Sachsen Sonntag 525.000 Auflage) sowie weiterer Verlagsprodukte. Die Übernahme weiterer Druckaufträge und damit verbundener Nebenprodukte im Rahmen des Kerngeschäftes bleibt nach wie vor ein strategisches Ziel der Gesellschaft. IV. Chancen- und Risikobericht 1. Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung Die vom Verlag, Redaktion und Fremdkunden geforderten Werbeformen können realisiert werden. Die Sicherung eines hohen Qualitätslevels und Termintreue sind gegeben. Die Gesellschaft sieht sich auch nach starken Preissteigerungen durch die sehr hohe Inflation (+5,9 % ggü. Vorjahr) grundsätzlich gut aufgestellt. Zielsetzung, angesichts der aktuellen wirtschaftlichen Einschränkungen durch gestiegene Kostenfaktoren, ist die Beibehaltung und Erfüllung der bestehenden Verträge. Die Gewinnung neuer profitabler Aufträge mit dem bestehenden Know-how und den geschaffenen Strukturen sehen wir im Moment als ein Potential für die Gesellschaft. Bedingt durch gestiegene Kosten und sinkende Print-Abos versuchen immer mehr Medienbetriebe auf die digitale Medienlösung zu setzen. Das kann nur durch eine Übergangslösung erfolgen. Dadurch, dass weitere Druckereien in Deutschland in 2023 und wohl auch 2024 geschlossen haben und wohl schließen werden, sehen wir dort einen Vorteil für weitere externe Aufträge. Die Gesellschaft unterhält ein ausreichendes IT-Management, das eine Vielzahl von Methoden und Mitteln einsetzt, um die Risiken in diesem Bereich zu verringern. Durch die laufende Überprüfung der Systemarchitektur und notwendige Erneuerungen in den Hardware-Plattformen wird sichergestellt, dass die Informationstechnologie stets den sich ändernden Geschäftsanforderungen angepasst wird und dem aktuellen Stand der Technik entspricht. Das Risiko wird aufgrund der vorgenommenen Investitionen und der vollständigen Integration in die Bauer Media Group in diesem Bereich als gering eingeschätzt. Trotz moderner Ausstattung und einer sehr hohen Verfügbarkeit der Technik hat die Druckerei für den Fall einer Havarie mit der Folge eines Teil- oder Totalausfalls der Fertigungskapazität Vereinbarungen zur gegenseitigen Hilfe mit Druckereien der Region abgeschlossen. Im Fall einer Havarie können diese Druckereien kurzfristig produzieren und somit das Erscheinen der Titel gewährleisten. Aufgrund der vorhandenen Kundenstruktur und der stabilen Kundenbeziehungen werden für die nächsten Jahre nur geringe Risiken gesehen. Der Druckereibetrieb ist seit geraumer Zeit nicht mehr von den Tageszeitungen bestimmt, sondern von den Anzeigenblättern. Der Betrieb ist damit unabhängiger von der Auflagenentwicklung der Tageszeitungen. Innerhalb des Druckbetriebes liegt die Produktionslast in der Verarbeitung der Beilagen. Da sich die Investitionen an der Auslastung durch eigene Produkte und an den Produktionsrahmenplan aus dem Druckvertrag mit der Leipziger Verlags- und Druckgesellschaft orientieren, bleibt es bei einem hohen Auslastungsgrad. Ebenso ist das Personalkonzept gesichert. Das vorhandene Fachpersonal hat einen vergleichsweise hohen Qualifikationsgrad und eine ausgewogene Altersstruktur. Der zukünftige Bedarf an Fachpersonal kann gedeckt werden. Die Bewerbersituation ist gut und wird durch die Schließung diverser Druckereien in der Umgebung begünstigt. Das Risiko wird aufgrund der genannten Situation als gering eingeschätzt. Sicherungsmaßnahmen zur Absicherung von Preisänderungs-, Ausfall- und Liquiditätsrisiken sowie Risiken aus Zahlungsstromschwankungen auf Transaktionen werden in Abstimmung mit der Bauer Media Group vorgenommen. Die MZ Druckereigesellschaft hat im Wesentlichen langfristige Verträge geschlossen, sodass das Risiko für derartige Schwankungen bzw. Ausfälle ebenfalls als gering eingeschätzt wird. 2. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten. Die Forderungen bestehen im Wesentlichen gegenüber Unternehmen der Bauer Media Group. Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt. Die Gesellschaft finanziert sich vorwiegend aus Eigenmitteln, Es besteht darüber hinaus ein Cash-Pooling innerhalb der Unternehmensgruppe, um kurzfristigen Zahlungsverpflichtungen jederzeit nachkommen zu können. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen.
Halle (Saale), im Juni 2024 MZ Druckereigesellschaft mbH Geschäftsführung BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2023MZ DRUCKEREIGESELLSCHAFT MBH, HALLE (SAALE)AKTIVA
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023
ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023MZ DRUCKEREIGESELLSCHAFT MBH, HALLE (SAALE)Allgemeine Angaben Die Gesellschaft hat ihren Sitz in Halle (Saale) und ist beim Amtsgericht Stendal im Handelsregister, Abteilung B, unter Nr. 14287 seit dem 30. Dezember 2010 eingetragen. Der Jahresabschluss der Gesellschaft wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches für Kapitalgesellschaften gemäß § 264 HGB aufgestellt. Zum Abschlussstichtag ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft nach § 267 Abs. 2 HGB. Von den ihr eingeräumten Erleichterungen macht die Gesellschaft teilweise Gebrauch. Der vorliegende Jahresabschluss ist unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungs- und Bewertungsgrundsätzen aufgestellt. Der Abschluss ist in EURO aufgestellt. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Die Bewertung der Vermögensgegenstände und Schulden haben wir entsprechend den handelsrechtlichen Bewertungsvorschriften unter Beachtung der Grundsätze ordnungsgemäßer Buchführung und Bilanzierung vorgenommen. Immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen, bewertet. Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten, solche mit zeitlich begrenzter Nutzungsdauer vermindert um planmäßige Abschreibungen, angesetzt. Die Abschreibungen werden nach den betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern ermittelt. Die Nutzungsdauern betragen zwischen 3 und 20 Jahren. Geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungskosten bis EUR 250,00 werden sofort als Aufwand erfasst. Geringwertige Anlagegüter zwischen EUR 250,01 und EUR 800,00 werden aktiviert und im Zugangsjahr sofort abgeschrieben. Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten, gegebenenfalls vermindert um die außerplanmäßigen Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert zum Abschlussstichtag, bewertet. Abschreibungen auf Finanzanlagen erfolgen grundsätzlich erst bei voraussichtlich dauerhafter Wertminderung. Vorräte wie Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe werden zu Anschaffungskosten bzw. den jeweils niedrigeren beizulegenden Werten gemäß § 255 Abs. 4 HGB bewertet. Abwertungen bei Bestandsrisiken, die sich aus der Lagerdauer und verminderter Verwertbarkeit ergeben, werden in angemessenem und ausreichendem Umfang vorgenommen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstande werden mit dem Nennwert bzw. mit dem am Bilanzstichtag beizulegenden niedrigeren Wert angesetzt. Bei Forderungen, deren Einbringlichkeit mit erkennbaren Risiken behaftet ist, werden angemessene Wertabschlage vorgenommen; uneinbringliche Forderungen werden abgeschrieben. Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten ist in Höhe der Aufwendungen für Supportleistungen ausgewiesen, die dem Folgejahr zuzuordnen sind. Das gezeichnete Kapital ist zum Nennwert angesetzt. Die Rückstellungen werden in Hohe des Erfüllungsbetrages angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist, um alle zum Bilanzstichtag drohenden Verluste und ungewissen Verbindlichkeiten abzudecken. Bei der Ermittlung der Rückstellungen werden zukünftige Preis- und Kostensteigerungen berücksichtigt, wenn ausreichend objektive Hinweise für deren Eintritt vorliegen. Rückstellungen von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzins der vergangenen sieben Geschäftsjahre zum 31. Dezember 2023 abgezinst. Eine Abzinsung von Rückstellungen mit einer Restlaufzeit unter einem Jahr erfolgt nicht. Die Rückstellungen für Jubiläumsverpflichtungen werden nach versicherungsmathematischen Grundsätzen unter Anwendung eines Rechnungszinsfußes von 1,97 % in voller Höhe mit dem nach der "Projected-Unit-Credit-Methode" ermittelten versicherungsmathematischen Barwert der Jubiläumsverpflichtung bewertet. Den Berechnungen liegen die Richttafeln von Prof. Dr. Klaus Heubeck 2018 G zugrunde. Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Erläuterungen zur Bilanz Die Gliederung und Entwicklung des Anlagevermögens ist in dem Anlagespiegel, der als Anlage diesem Anhang beigefügt ist, dargestellt. Unter den Finanzanlagen sind die 100 %-igen Anteile an der MZ Produktionsgesellschaft mbH bilanziert.
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen bestehen im Wesentlichen gegenüber dem Treuhandvermögen der Heinrich Bauer Verlag KG, welches von der Mitteldeutsche Verlags- und Druckhaus GmbH gehalten wird, in Höhe von TEUR 1.938 (Vorjahr: TEUR 1.737). Die ausgewiesenen Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr jeweils eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen im Wesentlichen gegenüber der Alleingesellschafterin Heinrich Bauer Verlag KG, Hamburg, in Höhe von TEUR 777 (Vorjahr: TEUR 2.149), sowie der MZ Produktionsgesellschaft mbH in Höhe von TEUR 396 (Vorjahr: TEUR 485) enthalten. Die ausgewiesenen Verbindlichkeiten haben, wie im Vorjahr, jeweils eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren angewandt. Die Umsatzerlöse entfallen auf Druckdienstleistungen für das Gebiet Sachsen-Anhalt. Sonstige Angaben Angaben über Arbeitnehmer Im Geschäftsjahr 2023 waren im Durchschnitt 139 Mitarbeiter beschäftigt. Die Mitarbeiter setzen sich aus 22 Angestellten und 117 Arbeitern zusammen. Geschäftsführung/Vertretung Im Berichtsjahr bestand die Geschäftsführung aus den folgenden Mitgliedern:
Hinsichtlich der Geschäftsführerbezüge nimmt die Gesellschaft die Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB in Anspruch. Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen bestehen im Außenverhältnis in Höhe von TEUR 1.512, wobei der Großteil aus Leasingaufwendungen für IT besteht. Konzern- und Beteiligungsverhältnisse Die Gesellschaft ist ein Tochterunternehmen i. S. d. § 290 HGB und damit auch verbundenes Unternehmen i. S. d. § 271 Abs. 2 HGB. Das Mutterunternehmen, die Heinrich Bauer Verlag KG hat ihren Sitz in Hamburg und ist beim Amtsgericht Hamburg im Handelsregister Abt. A unter Nr. 2968 eingetragen. Die Heinrich Bauer Verlag KG erstellt und veröffentlicht einen Konzernabschluss nach den Vorschriften des Publizitätsgesetzes. Ergebnisverwendung Die Geschäftsführung schlägt vor, das nach der Vorabausschüttung von TEUR 66 verbleibende Ergebnis des Geschäftsjahres auf neue Rechnung vorzutragen. Nachtragsbericht Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten und weder in der Gewinn- und Verlustrechnung noch in der Bilanz berücksichtigt sind, haben sich nicht ereignet.
Halle (Saale), im Juni 2024 MZ Druckereigesellschaft mbH Die Geschäftsführung
Bei dem vorstehenden Jahresabschluss handelt es sich um die nach § 327 HGB für Offenlegungszwecke verkürzte Fassung. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht wurde der folgende Bestätigungsvermerk erteilt: Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die MZ Druckereigesellschaft mbH, Halle (Saale) Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der MZ Druckereigesellschaft mbH, Halle (Saale), - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der MZ Druckereigesellschaft mbH, Halle (Saale), für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung des gesetzlichen Vertreters für den Jahresabschluss und den Lagebericht Der gesetzliche Vertreter ist verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die er in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt hat, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses ist der gesetzliche Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus ist er dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die er als notwendig erachtet hat, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
München, 12. Juni 2024 DR.
KLEEBERG & PARTNER GMBH
Wittmann, Wirtschaftsprüfer ppa. Ammer, Wirtschaftsprüferin Feststellung Jahresabschluss Der Jahresabschluss wurde in der Gesellschafterversammlung am 05. November 2024 festgestellt. |
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