Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
B & T Exact GmbH
Gewerbestraße 31, 58285 Gevelsberg, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Christian Peter Teunißen seit 19.2.2025 | Prokura |
Mark Krause seit 11.5.2010 | Geschäftsführer |
Wolfgang Illy seit 31.8.2007 | Prokura |
Jörg-Peter Tepel seit 3.2.2004 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Identifizierte Personen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
B & T Exact GmbHGevelsbergJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht 2023Geschäfts- und Rahmenbedingungen Wirtschaftliche Rahmenbedingungen Aussage zum Geschäftsverlauf - Ertragslage - Finanz- und Vermögenslage - Entwicklung/Konstruktion - Beschaffungsmarkt - Risiko-, Prognose- und Chancenbericht - Prognosebericht - Risikobericht - Chancenbericht Geschäfts- und Rahmenbedingungen B&T Exact ist ein Hersteller von anspruchsvollen Produkten, die in zwei Geschäftsbereichen an Unternehmen der Automobil- und Automobilzulieferindustrie sowie der Schienen- und Nutzfahrzeugbranche im In- und Ausland geliefert werden. Bei einem Teil der vertriebenen Produkte handelt es sich um Eigenentwicklungen, die in der unternehmensinternen Entwicklungs- und Konstruktionsabteilung in enger Abstimmung mit den Kunden zu Serienreife gebracht werden. Eine der wesentlichen Kernkompetenzen ist die Evaluierung des Einsatzes sowie der Verarbeitung von Aluminium-Strangpressprofilen für Systemlösungen und hochbelastbare Einzelteile. Durch die hohen technischen Anforderungen und sehr hohen Qualitätsansprüche an die Produkte hat die Gesellschaft sehr große Kompetenz aufgebaut und sich eine sichere Stellung am Markt erarbeitet. Branchenbezogene und wirtschaftliche Rahmenbedingungen 1. Marktüberblick: Die Automobilindustrie im Jahr 2023 war geprägt von tiefgreifenden Transformationen, die durch technologische Innovationen, geopolitische Herausforderungen und veränderte Konsumentenpräferenzen getrieben wurden. Weltweit stieg die Nachfrage nach Elektrofahrzeugen (EVs) weiterhin stark an, wobei insbesondere Europa, China und Nordamerika als Vorreiter agierten. Traditionelle Verbrennungsmotoren verloren weiter Marktanteile, was auf strengere Emissionsvorschriften und das wachsende Umweltbewusstsein zurückzuführen ist. 2. Elektromobilität: Verbreitung: Der Anteil von Elektrofahrzeugen am weltweiten Absatz erreichte rund 25 %. Besonders in China wurden Subventionen und staatliche Programme intensiviert, was das Land weiterhin als größten Markt für EVs positionierte. Europa profitierte von einem wachsenden Angebot an Modellen und Ladeinfrastrukturen.
3. Automatisierung und Digitalisierung: Autonomes Fahren machte deutliche Fortschritte, insbesondere bei Level-3-Systemen, die in einigen Ländern eingeführt wurden. Gleichzeitig investierten Hersteller massiv in Software-Entwicklung und vernetzte Fahrzeugtechnologien. OTA-Updates (Over-the-Air) wurden zur Norm, um Fahrzeuge während ihrer Lebensdauer auf dem neuesten Stand zu halten. 4. Herausforderungen der Lieferkette: Die Halbleiterknappheit entspannte sich zwar leicht, blieb jedoch ein kritischer Punkt. Hersteller diversifizierten ihre Lieferketten und setzten verstärkt auf langfristige Partnerschaften.
5. Nachhaltigkeit und Regulierung: Emissionsziele: Viele Regierungen verschärften ihre Klimaziele, was Automobilhersteller dazu zwang, ihre Produktions- und Lieferketten auf CO 2 ?-Neutralität auszurichten.
6. Finanzielle Entwicklung: Viele Automobilhersteller erzielten trotz hoher Investitionen in Forschung und Entwicklung stabile oder wachsende Umsätze, insbesondere durch den Verkauf von Premium- und Elektrofahrzeugen.
7. Konsumentenverhalten: Käufer verlangten zunehmend nach nachhaltigen und technologisch fortschrittlichen Fahrzeugen. Abonnements und Mobilitätslösungen wie Carsharing gewannen ebenfalls an Popularität, insbesondere in urbanen Gebieten. Fazit: Die Automobilindustrie im Jahr 2023 befand sich an einem entscheidenden Wendepunkt. Die Übergangsphase hin zu einer elektrifizierten, vernetzten und nachhaltigeren Mobilität setzte sich weiter fort. Unternehmen, die ihre Innovationskraft nutzen und gleichzeitig auf globale Herausforderungen reagieren konnten, positionierten sich erfolgreich für die Zukunft. Die Rolle der Regierungen und internationalen Zusammenarbeit bleibt dabei von zentraler Bedeutung, um eine langfristig nachhaltige und resiliente Industrie zu schaffen. Aussage zum Geschäftsverlauf 2023 Ertragslage Das Jahresergebnis 2023 in Höhe von TEUR 3.880 und eine Umsatzrendite von 5,4% sind bei herausfordernden Rahmenbedingungen im Automotive Umfeld als positiv zu bezeichnen. Mit Beendigung der staatlichen Fördermaßnahmen im Bereich der E-Mobilität brachen die Absatzzahlen im vierten Quartal ein. In Folge reduzierte sich die Gesamtleistung gegenüber dem Vorjahr um 17,2%. Der Rohertrag reduzierte sich im Vergleich zum Vorjahr um 9,3%, während die Kosten um 7,4% gesenkt werden konnten. Die Umsatzerlöse verringerten sich um TEUR -12.355 (- 14,7%) und der Rohertrag um TEUR -2.257 (- 9,3%). Die Abschreibungen und Abgänge von Sachanlagevermögen verringerten sich um rund TEUR -140 (- 4,4%). Die Lohnaufwendungen erhöhten sich um TEUR 157 (+ 1,9%) und die übrigen Sachkosten verringerten sich um TEUR -1.349 (- 20,2%). Mit rund 71,5 Millionen Euro wurde der zweithöchste Gesamtumsatz der Unternehmensgeschichte verzeichnet. Finanz- und Vermögenslage Der Cashflow hat sich wie folgt entwickelt:
Das Anlagevermögen verringerte sich um TEUR -1.991 (- 14,2%) aufgrund der erfolgten Abschreibungen. Das Vorratsvermögen verringerte sich um TEUR -2.726 (- 30,6%). Das Umlaufvermögen verringerte sich insgesamt um TEUR -8.182 (-38,6%) gegenüber dem Vorjahr. Die Eigenkapitalquote erhöhte sich auf 51,7% (+11,8%). Die Verbindlichkeiten haben sich insgesamt um TEUR -8.706 (- 46,7%) verringert. Die Finanzierung der Gesellschaft konnte auch 2023 sichergestellt werden. Die Finanzierung und der operative Cashflow werden auch im Folgejahr ausreichend sein, um das finanzielle Gleichgewicht aufrecht zu erhalten. Entwicklung / Konstruktion In dem Bereich Entwicklung und Konstruktion wurden 2023, wie auch in den vorangegangenen Jahren, Investitionen in Technik und Produktentwicklung vorgenommen. Beschaffungsmarkt Um sicherzustellen, dass die Qualität wichtiger Rohmaterialien, Zulieferteile und Komponenten unseren Ansprüchen genügt, und um Versorgungsengpässe zu vermeiden, wählen wir unsere Lieferanten sehr sorgfältig aus und arbeiten mit ihnen langjährig zusammen. Darüber hinaus führen wir weitergehende Maßnahmen, wie z. B. Lieferantenaudits, durch. Eine sichere Prognose für die Entwicklung der Rohstoffpreise ist aufgrund der sich schnell verändernden politischen und wirtschaftlichen Situation in vielen Ländern schwer zu treffen. Unsere Lieferanten befinden sich überwiegend im Inland oder im Gemeinschaftsgebiet. Im Drittland werden ausschließlich Spezialartikel, vornehmlich Elektronikbauteile, eingekauft. Den negativen Auswirkungen von Preissteigerungen begegnet B&T Exact soweit möglich, durch Abschluss langfristiger Rahmenverträge mit fixierten Preisen. Der Einkauf benötigter Materialien wurde durch die wachsende Nachfrage am Beschaffungsmarkt schwieriger. Es zeigt sich, dass generell mit längeren Lieferzeiten zu rechnen ist. Der Abschluss langfristiger Lieferverträge hat sehr geholfen, Engpässe zu vermeiden. Als schwierig ist die aktuelle und kommende Versorgungslage bei Halbleitern und Chips zu bezeichnen. Diesbezüglich sind die Einflussmöglichkeiten unseres Unternehmens stark beschränkt, im Wesentlichen zählt bei Beschaffung dieser Produkte Schnelligkeit und Flexibilität. Diese Produktgruppe stellt zwar in Summe nur ein kleines, überschaubares Einkaufsvolumen dar, ist im Einzelfall jedoch für die Auslieferung von Fertigteilen entscheidend. Prognose-, Risiko- und Chancenbericht Prognosebericht Das Geschäftsjahr 2023 war deutlich geprägt durch den unterschiedlichen Geschäftsverlauf der beiden Halbjahre. Während im ersten Halbjahr noch rund 44,0 Mio EUR Umsatz erzielt werden konnte, notierte das zweite Halbjahr mit 25,3 Mio. EUR erheblich schwächer. Unser Unternehmen liefert insbesondere im Bereich Automobilindustrie zunehmend für Anbieter, die den Bereich E-Mobilität forcieren. Ferner liefern wir unsere Produkte in die Zukunftsbranchen der Logistik und des öffentlichen Personenverkehrs. Wir sehen der künftigen Geschäftsentwicklung positiv entgegen, erwarten jedoch aufgrund der zögerlichen Durchsetzung der Elektromobilität und der ausgelaufenen staatlichen Förderprämie bzgl. E-Fahrzeuge für das Geschäftsjahr 2024 einen Rückgang der Umsätze. Konkret erwarten wir für 2024 Umsatzerlöse zwischen 50 Mio. und 55 Mio. Euro bei einem Nettoergebnis von 2 Mio. bis 2,5 Mio. Euro. Risikobericht: Automobilindustrie im Jahr 2024 Die Automobilindustrie sieht sich im Jahr 2024 einer Vielzahl von Risiken gegenüber, die sowohl auf globaler als auch regionaler Ebene auftreten. Die Herausforderungen reichen von geopolitischen Spannungen über technologische Unsicherheiten bis hin zu veränderten Marktbedingungen. 1. Geopolitische Risiken
2. Lieferkettenrisiken
3. Wirtschaftliche Risiken
4. Technologische Risiken
5. Regulatorische Risiken
6. Markt- und Wettbewerbsrisiken
7. Nachhaltigkeitsrisiken
8. Konsumentenrisiken
Fazit: Die Automobilindustrie im Jahr 2024 steht vor erheblichen Risiken, die ihre Wettbewerbsfähigkeit und Innovationskraft auf die Probe stellen. Unternehmen, die sich durch robuste Lieferketten, technologische Führerschaft und nachhaltige Strategien auszeichnen, können diese Herausforderungen bewältigen. Eine enge Zusammenarbeit mit Regierungen, Investitionen in resiliente Geschäftsmodelle und die Weiterentwicklung von Technologien sind entscheidend, um langfristig erfolgreich zu bleiben. Chancenbericht: Automobilindustrie 2024 Die Automobilindustrie befindet sich 2024 in einem dynamischen Wandel, geprägt von technologischen Innovationen, veränderten Kundenbedürfnissen und regulatorischen Rahmenbedingungen. Diese Transformation eröffnet zahlreiche Chancen, die Unternehmen in der Branche nutzen können, um sich langfristig erfolgreich zu positionieren. 1. Elektrifizierung des Verkehrs Die Nachfrage nach Elektrofahrzeugen (EVs) nimmt weltweit zu, angetrieben durch strengere Umweltvorschriften, steigende Kraftstoffpreise und das wachsende Bewusstsein der Verbraucher für Nachhaltigkeit. Chancen:
2. Autonomes Fahren und KI-Technologien Autonome Fahrtechnologien und künstliche Intelligenz transformieren die Art und Weise, wie Fahrzeuge genutzt werden. Chancen:
3. Nachhaltigkeit und Kreislaufwirtschaft Umweltbewusstsein verändert die Prioritäten der Industrie. Chancen:
4. Digitalisierung und Vernetzung Die digitale Transformation der Automobilindustrie schafft neue Möglichkeiten für vernetzte Fahrzeuge und digitale Services. Chancen:
5. Regionale Wachstumsmärkte Die Urbanisierung und das Wirtschaftswachstum in Schwellenländern bieten attraktive Absatzmöglichkeiten. Chancen:
6. Wasserstoff als Antriebstechnologie Wasserstofftechnologie gewinnt zunehmend an Bedeutung, insbesondere für schwere Nutzfahrzeuge und Langstrecken. Chancen:
Fazit 2024 bietet der Automobilindustrie zahlreiche Chancen, insbesondere in den Bereichen Elektrifizierung, Digitalisierung und Nachhaltigkeit. Unternehmen, die flexibel agieren, in neue Technologien investieren und auf Kooperationen setzen, können diese Chancen nutzen, um sich erfolgreich im Wettbewerb zu behaupten. Entscheidend wird sein, wie gut sich Unternehmen auf die Anforderungen des Marktes und der Gesellschaft einstellen und diese proaktiv gestalten.
Gevelsberg, 30.06.2024 B&T Exact GmbH Geschäftsführer Bilanz zum 31. Dezember 2023Aktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023
Anhang 2023Allgemeine Angaben Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde nach den handelsrechtlichen Vorschriften aufgestellt. Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer großen Kapitalgesellschaft (§ 267 Abs. 2 HGB) auf. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Die Gesellschaft ist unter der Firma B & T Exact GmbH mit Sitz in Gevelsberg beim Amtsgericht Hagen unter HRB 6269 registriert. Angaben zur Bilanzierung und Bewertung Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten, und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear oder degressiv vorgenommen. Geringwertige Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens mit Anschaffungskosten bis Euro 800,00 werden im Jahr der Anschaffung in vollem Umfang abgeschrieben. Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt:
Anteilsbesitz (§ 285 S. 1 Nr. 11 HGB): Die Gesellschaft ist mit 99 % am Kapital der Fa. B & T POLSKA SP Z O O, 34-460 Szczawnica, Szlachtowa, ul. Wspólna 1 beteiligt. Nach dem letzten Jahresabschluss der Gesellschaft (2022) betrug das Kapital Zloty 2.166.558,33 und der Jahresüberschuss Zloty 34.388,57. Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist dem beigefügten Anlagenspiegel zu entnehmen. Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie der Handelswaren erfolgt zu Anschaffungskosten (= Einstandspreis zuzüglich Anschaffungsnebenkosten, abzüglich erhaltener Skonti) nach dem gewogenen Durchschnittsverfahren, unter Berücksichtigung des strengen Niederstwertprinzips. Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse werden zu Herstellungskosten gemäß § 255 Abs. 2 HGB aktiviert. In die Herstellungskosten werden die Einzelkosten, angemessene Teile der Materialgemeinkosten, der Fertigungsgemeinkosten und des Werteverzehrs des Anlagevermögens, soweit dieser durch die Fertigung veranlasst ist, einbezogen. Verwaltungsgemeinkosten wurden bei der Bewertung unfertiger und fertiger eigener Erzeugnisse nicht berücksichtigt. Die Bewertung unfertiger Erzeugnisse erfolgt zu Herstellungskosten entsprechend dem Fertigstellungsgrad. Forderungen, sonstige Vermögensgegenstände sowie aktive Rechnungsabgrenzungsposten wurden zum Nennwert aktiviert. Zur Sicherung der Pensionsverpflichtung gegenüber dem Geschäftsführer hatte die Gesellschaft Rückdeckungsversicherungen abgeschlossen, die dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen sind. Diese Versicherungen wurden im Berichtsjahr gekündigt, der Rückkaufswert an die Gesellschaft ausgezahlt. Deren Zeitwert betrug daher zum Bilanzstichtag Euro 0,00. Für ungewisse Verbindlichkeiten aus Pensionsverpflichtungen wurde eine Rückstellung gebildet. Die Rückstellung ist mit dem Erfüllungsbetrag in Höhe von Euro 366.892,00 bewertet. Die Berechnung erfolgte nach der PUC-Methode mit einem Rechnungszins in Höhe von 1,82 % (10-Jahresdurchschnittszinssatz), unter Berücksichtigung der Richttafeln 2018 G von Dr. Klaus Heubeck. Der Erfüllungsbetrag unter Berücksichtigung eines 7-Jahresdurchschnittszinssatzes (1,74 %) beträgt Euro 370.557,00. Es ergibt sich ein Unterschiedsbetrag in Höhe von Euro 3.665,00. Gewinne dürfen nur ausgeschüttet werden, wenn die nach der Ausschüttung verbleibenden frei verfügbaren Rücklagen zzgl. eines Gewinnvortrages und abzgl. eines Verlustvortrages mindestens diesem Unterschiedsbetrag entsprechen (Ausschüttungssperre). Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden noch nicht veranlagten Steuern und betragen Euro 600.642,35. Die Rückstellungen werden in Höhe des Erfüllungsbetrags angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist und alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen berücksichtigt. Die sonstigen Rückstellungen wurden im Wesentlichen für Gewährleistungen (Euro 766.600,00) und Personalkosten (Euro 330.314,00) sowie für Abschluss- und Prüfungskosten (Euro 64.200,00) gebildet. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Sofern die Tageswerte über den Erfüllungsbeträgen lagen, wurden die Verbindlichkeiten zum höheren Tageswert angesetzt. Die Bildung von passiven latenten Steuern war nicht geboten. Im Hinblick auf aktive latente Steuern wird von dem Wahlrecht des § 274 Abs. 1 HGB Gebrauch gemacht und keine aktiven latenten Steuern ausgewiesen. Angaben und Erläuterungen zu den einzelnen Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung Die nachfolgende Darstellung zeigt Restlaufzeiten der in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten:
Der Gesamtbetrag der Verbindlichkeiten (Kreditverbindlichkeiten), die durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert sind, beträgt Euro 5.821.513,13 (Kreditverbindlichkeiten, gesichert durch Sicherungsübereignung). Die Umsatzerlöse gliedern sich wie folgt:
Die Steuern vom Einkommen und Ertrag haben das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit in Höhe von Euro 1.862.147,28 belastet. Der Jahresüberschuss in Höhe von Euro 3.880.157,17 wird auf neue Rechnung vorgetragen. Haftungsverhältnisse gemäß § 251 HGB Es bestehen keine Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten Verbindlichkeiten im Sinne des § 251 HGB. Sonstige Verpflichtungen Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von Euro 1.401.784,04 p.a. sonstige finanzielle Verpflichtungen. Diese betreffen folgende Sachverhalte:
Angaben zu Ausleihungen, Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern gemäß § 42 Abs. 3 GmbHG:
Sonstige Pflichtangaben Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:
Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigen Arbeitnehmer beträgt 160. Davon waren im kaufmännischen Bereich 28 Arbeitnehmer tätig. Im gewerblichen Bereich waren es 132 Arbeitnehmer. Die Geschäfte wurden im abgelaufenen Wirtschaftsjahr von folgenden Personen wahrgenommen:
Bezüglich des Ausweises der Gesamtbezüge der Geschäftsführer wird die Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB in Anspruch genommen. Das Gesamthonorar der Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr beträgt:
Unterschrift der Geschäftsleitung:
Dipl.-Ing. Jörg-Peter Tepel Dipl.-Ing., Dipl.-Wirtsch.-Ing. Mark Krause
BescheinigungBESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die B & T Exact GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der B & T Exact GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der B & T Exact GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung / unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen/falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen/falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung / unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen/dolosen Handlungen oder Unrichtigkeiten/Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger / bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen." Vorstehenden Prüfungsbericht erstatten wir in Übereinstimmung mit den gesetzlichen Vorschriften und den Grundsätzen ordnungsmäßiger Erstellung von Prüfungsberichten (IDW PS 450 n.F.).
Bochum, 31. März 2025 Sonntag
& Düchting Treuhand GmbH
Dr. K.-P. Sonntag, Wirtschaftsprüfer R. Greifsmühlen, Wirtschaftsprüfer Der Jahresabschluss wurde am 25. April 2025 festgestellt. |
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