Stammdaten

Register
Amtsgericht Hagen HRB 6269
Eingetragen
30.10.1995
Branche
Bearbeitung und Veredlung von KunststoffwarenHerstellung von Baubedarfsartikeln aus KunststoffenHerstellung von Verpackungsmitteln aus Kunststoffen
Gegenstand
die Metall- und Kunststoffverarbeitung von Konstruktions- und Zubehörteilen für die Automobilindustrie und für andere Wirtschaftszweige, der Handel mit diesen Artikeln sowie die Ausführung der hiermit in Zusammenhang stehenden Serviceleistungen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Prokura
Mark Krause
seit 11.5.2010
Geschäftsführer
Wolfgang Illy
seit 31.8.2007
Prokura
Jörg-Peter Tepel
seit 3.2.2004
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Am Kotten 48, 58285 Gevelsberg
260.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

B & T Exact GmbH

Gevelsberg

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht 2023

Geschäfts- und Rahmenbedingungen

Wirtschaftliche Rahmenbedingungen

Aussage zum Geschäftsverlauf

- Ertragslage

- Finanz- und Vermögenslage

- Entwicklung/Konstruktion

- Beschaffungsmarkt

- Risiko-, Prognose- und Chancenbericht

- Prognosebericht

- Risikobericht

- Chancenbericht

Geschäfts- und Rahmenbedingungen

B&T Exact ist ein Hersteller von anspruchsvollen Produkten, die in zwei Geschäftsbereichen an Unternehmen der Automobil- und Automobilzulieferindustrie sowie der Schienen- und Nutzfahrzeugbranche im In- und Ausland geliefert werden. Bei einem Teil der vertriebenen Produkte handelt es sich um Eigenentwicklungen, die in der unternehmensinternen Entwicklungs- und Konstruktionsabteilung in enger Abstimmung mit den Kunden zu Serienreife gebracht werden. Eine der wesentlichen Kernkompetenzen ist die Evaluierung des Einsatzes sowie der Verarbeitung von Aluminium-Strangpressprofilen für Systemlösungen und hochbelastbare Einzelteile.

Durch die hohen technischen Anforderungen und sehr hohen Qualitätsansprüche an die Produkte hat die Gesellschaft sehr große Kompetenz aufgebaut und sich eine sichere Stellung am Markt erarbeitet.

Branchenbezogene und wirtschaftliche Rahmenbedingungen

1. Marktüberblick:

Die Automobilindustrie im Jahr 2023 war geprägt von tiefgreifenden Transformationen, die durch technologische Innovationen, geopolitische Herausforderungen und veränderte Konsumentenpräferenzen getrieben wurden. Weltweit stieg die Nachfrage nach Elektrofahrzeugen (EVs) weiterhin stark an, wobei insbesondere Europa, China und Nordamerika als Vorreiter agierten. Traditionelle Verbrennungsmotoren verloren weiter Marktanteile, was auf strengere Emissionsvorschriften und das wachsende Umweltbewusstsein zurückzuführen ist.

2. Elektromobilität:

Verbreitung: Der Anteil von Elektrofahrzeugen am weltweiten Absatz erreichte rund 25 %. Besonders in China wurden Subventionen und staatliche Programme intensiviert, was das Land weiterhin als größten Markt für EVs positionierte. Europa profitierte von einem wachsenden Angebot an Modellen und Ladeinfrastrukturen.

Technologische Fortschritte: Batteriepreise fielen weiter, während die Energiedichte stieg. Feststoffbatterien begannen, sich als nächste Generation der Energiespeicherung zu etablieren, mit Pilotprojekten führender Hersteller.

Herausforderungen: Die Abhängigkeit von seltenen Erden und Rohstoffen wie Lithium und Kobalt führte zu Lieferkettenproblemen und Preisschwankungen. Recycling und Kreislaufwirtschaft gewannen daher an Bedeutung.

3. Automatisierung und Digitalisierung:

Autonomes Fahren machte deutliche Fortschritte, insbesondere bei Level-3-Systemen, die in einigen Ländern eingeführt wurden. Gleichzeitig investierten Hersteller massiv in Software-Entwicklung und vernetzte Fahrzeugtechnologien. OTA-Updates (Over-the-Air) wurden zur Norm, um Fahrzeuge während ihrer Lebensdauer auf dem neuesten Stand zu halten.

4. Herausforderungen der Lieferkette:

Die Halbleiterknappheit entspannte sich zwar leicht, blieb jedoch ein kritischer Punkt. Hersteller diversifizierten ihre Lieferketten und setzten verstärkt auf langfristige Partnerschaften.

Der Krieg in der Ukraine und geopolitische Spannungen, insbesondere zwischen den USA und China, beeinflussten die Verfügbarkeit von Rohstoffen und Produktionsstandorte.

5. Nachhaltigkeit und Regulierung:

Emissionsziele: Viele Regierungen verschärften ihre Klimaziele, was Automobilhersteller dazu zwang, ihre Produktions- und Lieferketten auf CO 2 ?-Neutralität auszurichten.

Recycling: Der Einsatz recycelter Materialien in der Produktion stieg, insbesondere bei Batterien und Kunststoffen.

Kreislaufwirtschaft: Hersteller wie Volkswagen, BMW und Tesla investierten in eigene Recyclinganlagen, um Rohstoffkreisläufe zu schließen.

6. Finanzielle Entwicklung:

Viele Automobilhersteller erzielten trotz hoher Investitionen in Forschung und Entwicklung stabile oder wachsende Umsätze, insbesondere durch den Verkauf von Premium- und Elektrofahrzeugen.

Start-ups im Bereich Elektromobilität hatten mit Finanzierungsschwierigkeiten zu kämpfen, während etablierte Marken ihre Marktanteile konsolidierten.

7. Konsumentenverhalten:

Käufer verlangten zunehmend nach nachhaltigen und technologisch fortschrittlichen Fahrzeugen. Abonnements und Mobilitätslösungen wie Carsharing gewannen ebenfalls an Popularität, insbesondere in urbanen Gebieten.

Fazit:

Die Automobilindustrie im Jahr 2023 befand sich an einem entscheidenden Wendepunkt. Die Übergangsphase hin zu einer elektrifizierten, vernetzten und nachhaltigeren Mobilität setzte sich weiter fort. Unternehmen, die ihre Innovationskraft nutzen und gleichzeitig auf globale Herausforderungen reagieren konnten, positionierten sich erfolgreich für die Zukunft. Die Rolle der Regierungen und internationalen Zusammenarbeit bleibt dabei von zentraler Bedeutung, um eine langfristig nachhaltige und resiliente Industrie zu schaffen.

Aussage zum Geschäftsverlauf 2023

Ertragslage

Das Jahresergebnis 2023 in Höhe von TEUR 3.880 und eine Umsatzrendite von 5,4% sind bei herausfordernden Rahmenbedingungen im Automotive Umfeld als positiv zu bezeichnen. Mit Beendigung der staatlichen Fördermaßnahmen im Bereich der E-Mobilität brachen die Absatzzahlen im vierten Quartal ein. In Folge reduzierte sich die Gesamtleistung gegenüber dem Vorjahr um 17,2%. Der Rohertrag reduzierte sich im Vergleich zum Vorjahr um 9,3%, während die Kosten um 7,4% gesenkt werden konnten. Die Umsatzerlöse verringerten sich um TEUR -12.355 (- 14,7%) und der Rohertrag um TEUR -2.257 (- 9,3%). Die Abschreibungen und Abgänge von Sachanlagevermögen verringerten sich um rund TEUR -140 (- 4,4%). Die Lohnaufwendungen erhöhten sich um TEUR 157 (+ 1,9%) und die übrigen Sachkosten verringerten sich um TEUR -1.349 (- 20,2%). Mit rund 71,5 Millionen Euro wurde der zweithöchste Gesamtumsatz der Unternehmensgeschichte verzeichnet.

Finanz- und Vermögenslage

Der Cashflow hat sich wie folgt entwickelt:

2023 2022
TEUR TEUR
Jahresüberschuss 3.880 5.170
Abschreibungen / Abgänge + 3.055 + 3.490
Verminderung Rückstellungen - 67 + 1.392
Verminderung Forderungen + 2.383 - 1.429
Verminderung Verbindlichkeiten - 8.706 - 2.752
Cashflow 545 5.871

Das Anlagevermögen verringerte sich um TEUR -1.991 (- 14,2%) aufgrund der erfolgten Abschreibungen. Das Vorratsvermögen verringerte sich um TEUR -2.726 (- 30,6%).

Das Umlaufvermögen verringerte sich insgesamt um TEUR -8.182 (-38,6%) gegenüber dem Vorjahr.

Die Eigenkapitalquote erhöhte sich auf 51,7% (+11,8%). Die Verbindlichkeiten haben sich insgesamt um TEUR -8.706 (- 46,7%) verringert. Die Finanzierung der Gesellschaft konnte auch 2023 sichergestellt werden. Die Finanzierung und der operative Cashflow werden auch im Folgejahr ausreichend sein, um das finanzielle Gleichgewicht aufrecht zu erhalten.

Entwicklung / Konstruktion

In dem Bereich Entwicklung und Konstruktion wurden 2023, wie auch in den vorangegangenen Jahren, Investitionen in Technik und Produktentwicklung vorgenommen.

Beschaffungsmarkt

Um sicherzustellen, dass die Qualität wichtiger Rohmaterialien, Zulieferteile und Komponenten unseren Ansprüchen genügt, und um Versorgungsengpässe zu vermeiden, wählen wir unsere Lieferanten sehr sorgfältig aus und arbeiten mit ihnen langjährig zusammen. Darüber hinaus führen wir weitergehende Maßnahmen, wie z. B. Lieferantenaudits, durch.

Eine sichere Prognose für die Entwicklung der Rohstoffpreise ist aufgrund der sich schnell verändernden politischen und wirtschaftlichen Situation in vielen Ländern schwer zu treffen. Unsere Lieferanten befinden sich überwiegend im Inland oder im Gemeinschaftsgebiet. Im Drittland werden ausschließlich Spezialartikel, vornehmlich Elektronikbauteile, eingekauft.

Den negativen Auswirkungen von Preissteigerungen begegnet B&T Exact soweit möglich, durch Abschluss langfristiger Rahmenverträge mit fixierten Preisen.

Der Einkauf benötigter Materialien wurde durch die wachsende Nachfrage am Beschaffungsmarkt schwieriger. Es zeigt sich, dass generell mit längeren Lieferzeiten zu rechnen ist. Der Abschluss langfristiger Lieferverträge hat sehr geholfen, Engpässe zu vermeiden.

Als schwierig ist die aktuelle und kommende Versorgungslage bei Halbleitern und Chips zu bezeichnen. Diesbezüglich sind die Einflussmöglichkeiten unseres Unternehmens stark beschränkt, im Wesentlichen zählt bei Beschaffung dieser Produkte Schnelligkeit und Flexibilität. Diese Produktgruppe stellt zwar in Summe nur ein kleines, überschaubares Einkaufsvolumen dar, ist im Einzelfall jedoch für die Auslieferung von Fertigteilen entscheidend.

Prognose-, Risiko- und Chancenbericht

Prognosebericht

Das Geschäftsjahr 2023 war deutlich geprägt durch den unterschiedlichen Geschäftsverlauf der beiden Halbjahre. Während im ersten Halbjahr noch rund 44,0 Mio EUR Umsatz erzielt werden konnte, notierte das zweite Halbjahr mit 25,3 Mio. EUR erheblich schwächer.

Unser Unternehmen liefert insbesondere im Bereich Automobilindustrie zunehmend für Anbieter, die den Bereich E-Mobilität forcieren. Ferner liefern wir unsere Produkte in die Zukunftsbranchen der Logistik und des öffentlichen Personenverkehrs.

Wir sehen der künftigen Geschäftsentwicklung positiv entgegen, erwarten jedoch aufgrund der zögerlichen Durchsetzung der Elektromobilität und der ausgelaufenen staatlichen Förderprämie bzgl. E-Fahrzeuge für das Geschäftsjahr 2024 einen Rückgang der Umsätze. Konkret erwarten wir für 2024 Umsatzerlöse zwischen 50 Mio. und 55 Mio. Euro bei einem Nettoergebnis von 2 Mio. bis 2,5 Mio. Euro.

Risikobericht: Automobilindustrie im Jahr 2024

Die Automobilindustrie sieht sich im Jahr 2024 einer Vielzahl von Risiken gegenüber, die sowohl auf globaler als auch regionaler Ebene auftreten. Die Herausforderungen reichen von geopolitischen Spannungen über technologische Unsicherheiten bis hin zu veränderten Marktbedingungen.

1. Geopolitische Risiken

Handelskonflikte:

Anhaltende Spannungen zwischen den USA und China könnten zu höheren Zöllen, Exportbeschränkungen und Störungen in globalen Lieferketten führen. Dies betrifft besonders kritische Komponenten wie Batterien und Halbleiter.

Rohstoffversorgung:

Politische Instabilität in rohstoffreichen Regionen, wie z. B. im Kongo (Kobalt) oder in Lateinamerika (Lithium), birgt die Gefahr von Versorgungsengpässen und steigenden Preisen.

2. Lieferkettenrisiken

Halbleiterknappheit:

Obwohl sich die Halbleitersituation verbessert hat, bleibt die Abhängigkeit von wenigen Herstellern (insbesondere aus Taiwan und Südkorea) ein potenzielles Risiko. Naturkatastrophen oder politische Konflikte könnten erneut zu Engpässen führen.

Kritische Materialien:

Die hohe Nachfrage nach seltenen Erden und Rohstoffen, kombiniert mit eingeschränkter Produktionskapazität, führt zu einer fragilen Rohstoffversorgung. Recyclinglösungen sind noch nicht im großen Maßstab etabliert.

3. Wirtschaftliche Risiken

Inflation und Zinssätze:

Hohe Inflationsraten und gestiegene Zinssätze könnten die Kaufkraft der Verbraucher beeinträchtigen und die Finanzierungskosten für Fahrzeuge erhöhen. Dies könnte die Nachfrage nach Neuwagen, insbesondere im Premiumsegment, dämpfen.

Konjunkturrisiken:

Eine mögliche globale Rezession, ausgelöst durch schwache Wirtschaftswachstumsraten in Europa oder China, würde die gesamte Automobilnachfrage erheblich belasten.

4. Technologische Risiken

Marktreife neuer Technologien:

Der Übergang zu Feststoffbatterien und die Weiterentwicklung autonomer Fahrsysteme bergen technologische und finanzielle Unsicherheiten. Verzögerungen bei der Marktreife könnten Wettbewerbsvorteile gefährden.

Cybersecurity:

Die zunehmende Vernetzung von Fahrzeugen erhöht die Gefahr von Cyberangriffen. Sicherheitslücken könnten nicht nur hohe Kosten, sondern auch Imageverluste verursachen.

5. Regulatorische Risiken

Strengere Emissionsvorschriften:

Viele Länder verschärfen ihre CO 2 ?- und Stickoxidvorgaben. Hersteller, die diese Anforderungen nicht rechtzeitig erfüllen, riskieren hohe Strafen und Reputationsverluste.

Verbot von Verbrennungsmotoren:

Einige Länder planen den vollständigen Ausstieg aus der Neuzulassung von Verbrennungsmotoren. Unternehmen, die den Übergang zur Elektromobilität nicht rechtzeitig bewältigen, könnten Marktanteile verlieren.

6. Markt- und Wettbewerbsrisiken

Marktsättigung bei Elektrofahrzeugen:

In entwickelten Märkten könnte die Nachfrage nach Elektrofahrzeugen aufgrund von Marktsättigung oder verzögertem Ausbau der Ladeinfrastruktur stagnieren.

Wettbewerb aus China:

Chinesische Hersteller dringen zunehmend in internationale Märkte vor und bieten kostengünstigere Elektrofahrzeuge an. Europäische und amerikanische Hersteller stehen dadurch unter Preisdruck.

7. Nachhaltigkeitsrisiken

Kritik an ökologischen Versprechen:

Unternehmen, die Nachhaltigkeitsziele nicht transparent und konsequent umsetzen, laufen Gefahr, das Vertrauen von Kunden und Investoren zu verlieren.

Energiekrisen:

Der Ausbau erneuerbarer Energien ist in vielen Regionen nicht schnell genug vorangeschritten, was die Elektrifizierung der Mobilität und die Produktion emissionsfrei hergestellter Fahrzeuge erschwert.

8. Konsumentenrisiken

Verändertes Konsumentenverhalten:

Die Nachfrage nach Carsharing und Abonnementmodellen könnte das traditionelle Geschäftsmodell des Fahrzeugkaufs weiter unter Druck setzen.

Preisempfindlichkeit:

Verbraucher könnten aufgrund der wirtschaftlichen Unsicherheiten preisgünstigere Alternativen bevorzugen, was insbesondere Premiumhersteller belastet.

Fazit:

Die Automobilindustrie im Jahr 2024 steht vor erheblichen Risiken, die ihre Wettbewerbsfähigkeit und Innovationskraft auf die Probe stellen. Unternehmen, die sich durch robuste Lieferketten, technologische Führerschaft und nachhaltige Strategien auszeichnen, können diese Herausforderungen bewältigen. Eine enge Zusammenarbeit mit Regierungen, Investitionen in resiliente Geschäftsmodelle und die Weiterentwicklung von Technologien sind entscheidend, um langfristig erfolgreich zu bleiben.

Chancenbericht: Automobilindustrie 2024

Die Automobilindustrie befindet sich 2024 in einem dynamischen Wandel, geprägt von technologischen Innovationen, veränderten Kundenbedürfnissen und regulatorischen Rahmenbedingungen. Diese Transformation eröffnet zahlreiche Chancen, die Unternehmen in der Branche nutzen können, um sich langfristig erfolgreich zu positionieren.

1. Elektrifizierung des Verkehrs

Die Nachfrage nach Elektrofahrzeugen (EVs) nimmt weltweit zu, angetrieben durch strengere Umweltvorschriften, steigende Kraftstoffpreise und das wachsende Bewusstsein der Verbraucher für Nachhaltigkeit. Chancen:

Marktexpansion: Unternehmen können durch Investitionen in EV-Plattformen, Batterietechnologien und Ladeinfrastruktur neue Marktanteile gewinnen.

Partnerschaften: Kooperationen mit Batterieherstellern und Energieunternehmen zur Entwicklung von innovativen Ladelösungen.

Regierungsanreize: Förderprogramme und Subventionen für EVs in Europa, Nordamerika und Asien.

2. Autonomes Fahren und KI-Technologien

Autonome Fahrtechnologien und künstliche Intelligenz transformieren die Art und Weise, wie Fahrzeuge genutzt werden. Chancen:

Softwareintegration: Entwicklung von KI-basierten Fahrassistenzsystemen und autonomen Fahrzeuglösungen.

Neue Geschäftsmodelle: Mobilitätsdienstleistungen wie Ride-Hailing oder autonome Flottenmanagementsysteme bieten Wachstumsmöglichkeiten.

Datenanalyse: Nutzung von Fahrdaten zur Optimierung von Kundenservices und Produktentwicklungen.

3. Nachhaltigkeit und Kreislaufwirtschaft

Umweltbewusstsein verändert die Prioritäten der Industrie. Chancen:

Recyclinginnovationen: Entwicklung von Kreislaufwirtschaftsansätzen, um Ressourcen wie Batteriematerialien effizienter zu nutzen.

Nachhaltige Produktion: Einführung von CO 2 ?-neutralen Fertigungsprozessen und nachhaltigen Materialien in der Fahrzeugproduktion.

Green Branding: Unternehmen können ihre Markenposition durch nachhaltige Strategien stärken und neue Kundensegmente ansprechen.

4. Digitalisierung und Vernetzung

Die digitale Transformation der Automobilindustrie schafft neue Möglichkeiten für vernetzte Fahrzeuge und digitale Services. Chancen:

Connected Cars: Entwicklung von Fahrzeugen, die nahtlos mit der Cloud, anderen Fahrzeugen und der Infrastruktur kommunizieren können.

Over-the-Air-Updates (OTA): Einführung von Softwarelösungen, die Fahrzeuge nachträglich mit neuen Funktionen ausstatten.

Digitale Ökosysteme: Aufbau von Plattformen, die integrierte Services wie Navigation, Unterhaltung und Sicherheitsanwendungen anbieten.

5. Regionale Wachstumsmärkte

Die Urbanisierung und das Wirtschaftswachstum in Schwellenländern bieten attraktive Absatzmöglichkeiten. Chancen:

Neue Absatzmärkte: Expansion in Märkte wie Indien, Südostasien und Afrika.

Lokale Produktion: Aufbau regionaler Fertigungskapazitäten zur Kostenoptimierung und Anpassung an lokale Bedürfnisse.

6. Wasserstoff als Antriebstechnologie

Wasserstofftechnologie gewinnt zunehmend an Bedeutung, insbesondere für schwere Nutzfahrzeuge und Langstrecken. Chancen:

Innovationen im Bereich Brennstoffzellen: Forschung und Entwicklung für den Einsatz von Wasserstoff als alternativen Kraftstoff.

Infrastrukturaufbau: Kooperationen mit Regierungen und Energieunternehmen, um Wasserstofftankstellen zu errichten.

Fazit

2024 bietet der Automobilindustrie zahlreiche Chancen, insbesondere in den Bereichen Elektrifizierung, Digitalisierung und Nachhaltigkeit. Unternehmen, die flexibel agieren, in neue Technologien investieren und auf Kooperationen setzen, können diese Chancen nutzen, um sich erfolgreich im Wettbewerb zu behaupten. Entscheidend wird sein, wie gut sich Unternehmen auf die Anforderungen des Marktes und der Gesellschaft einstellen und diese proaktiv gestalten.

 

Gevelsberg, 30.06.2024

B&T Exact GmbH

Geschäftsführer

Bilanz zum 31. Dezember 2023

Aktiva

31.12.2023 31.12.2022
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 192.921,00 46.814,00
2. Geleistete Anzahlungen 0,00 11.220,00
192.921,00 58.034,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 549.213,00 518.846,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 9.906.141,00 12.377.863,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.191.382,00 1.046.272,00
4. Geleistete Anzahlungen 184.981,05 14.466,70
11.831.717,05 13.957.447,70
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 3.927,13 3.927,13
12.028.565,18 14.019.408,83
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 3.014.305,06 3.605.688,69
2. Unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 1.333.550,41 1.316.763,49
3. Fertige Erzeugnisse und Waren 1.848.023,67 3.999.838,57
6.195.879,14 8.922.290,75
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 4.585.360,25 7.272.372,44
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 21.154,27 21.154,27
3. Sonstige Vermögensgegenstände 391.263,21 87.486,32
4.997.777,73 7.381.013,03
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 1.840.745,04 4.913.153,89
13.034.401,91 21.216.457,67
C. Rechnungsabgrenzungsposten 44.248,90 49.200,70
25.107.215,99 35.285.067,20

Passiva

31.12.2023 31.12.2022
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 260.000,00 260.000,00
II. Gewinnvortrag 8.840.826,51 9.001.138,47
III. Jahresüberschuss 3.880.157,17 5.169.688,04
12.980.983,68 14.430.826,51
B. Rückstellungen
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 366.892,00 66.643,68
2. Steuerrückstellungen 600.642,35 972.954,89
3. Sonstige Rückstellungen 1.190.225,25 1.184.830,00
2.157.759,60 2.224.428,57
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 5.821.513,13 8.756.375,38
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr € 2.617.645,37 (Vorjahr € 2.934.862,34)
- davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr € 3.203.867,76 (Vorjahr € 5.821.513,04)
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 3.176.038,43 8.013.569,94
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr € 3.176.038,43 (Vorjahr € 8.013.569,94)
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 420.717,81 416.617,81
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr € 420.717,81 (Vorjahr € 416.617,81)
4. Sonstige Verbindlichkeiten 505.473,34 1.443.248,99
- davon gegenüber Gesellschaftern € 339.562,50 (Vorjahr € 232.080,01)
- davon aus Steuern € 73.988,79 (Vorjahr € 1.093.223,83)
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit € 18.068,81 (Vorjahr € 33.075,58)
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr € 505.473,34 (Vorjahr: € 1.443.248,99)
9.923.742,71 18.629.812,12
D. Rechnungsabgrenzungsposten 44.730,00 0,00
25.107.215,99 35.285.067,20

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023

2023 2022
1. Umsatzerlöse 71.469.471,43 83.824.185,20
2. Erhöhung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen -1.972.397,72 86.093,29
3. Gesamtleitung 69.497.073,71 83.910.278,49
4. Sonstige betriebliche Erträge 268.283,04 1.515.338,12
5. Materialaufwand -47.413.259,98 -59.569.227,38
6. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -6.898.681,68 -6.801.479,89
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und Unterstützung -1.369.636,18 -8.268.317,86 -1.310.003,94 -8.111.483,83
- davon für Altersversorgung: € 121.612,04 (Vorjahr: € 156.838,66)
7. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und auf Sachanlagen -3.054.459,18 -3.194.273,54
8. Sonstige betriebliche Aufwendungen -5.220.938,26 -6.692.629,95
- davon aus der Währungsumrechnung: € 4.761,06 (Vorjahr: € 2.556,48)
9. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 33.026,02 3.608,23
- davon an verbundene Unternehmen € 0,00 (Vorjahr: € 3.608,23)
10. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -122.107,05 -163.610,32
- davon an verbundene Unternehmen € -4.100,00 (Vorjahr: € 3.697,26)
11. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -1.862.147,28 -2.526.023,58
12. Ergebnis nach Steuern 3.857.153,16 5.171.976,24
13. Sonstige Steuern 23.004,01 -2.288,20
14. Jahresüberschuss 3.880.157,17 5.169.688,04

Anhang 2023

Allgemeine Angaben

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde nach den handelsrechtlichen Vorschriften aufgestellt. Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer großen Kapitalgesellschaft (§ 267 Abs. 2 HGB) auf.

Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt.

Die Gesellschaft ist unter der Firma B & T Exact GmbH mit Sitz in Gevelsberg beim Amtsgericht Hagen unter HRB 6269 registriert.

Angaben zur Bilanzierung und Bewertung

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten, und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear oder degressiv vorgenommen.

Geringwertige Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens mit Anschaffungskosten bis Euro 800,00 werden im Jahr der Anschaffung in vollem Umfang abgeschrieben.

Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt:

Anteile an verbundenen Unternehmen zu Anschaffungskosten

Anteilsbesitz (§ 285 S. 1 Nr. 11 HGB):

Die Gesellschaft ist mit 99 % am Kapital der Fa. B & T POLSKA SP Z O O, 34-460 Szczawnica, Szlachtowa, ul. Wspólna 1 beteiligt.

Nach dem letzten Jahresabschluss der Gesellschaft (2022) betrug das Kapital Zloty 2.166.558,33 und der Jahresüberschuss Zloty 34.388,57.

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist dem beigefügten Anlagenspiegel zu entnehmen.

Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie der Handelswaren erfolgt zu Anschaffungskosten (= Einstandspreis zuzüglich Anschaffungsnebenkosten, abzüglich erhaltener Skonti) nach dem gewogenen Durchschnittsverfahren, unter Berücksichtigung des strengen Niederstwertprinzips.

Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse werden zu Herstellungskosten gemäß § 255 Abs. 2 HGB aktiviert. In die Herstellungskosten werden die Einzelkosten, angemessene Teile der Materialgemeinkosten, der Fertigungsgemeinkosten und des Werteverzehrs des Anlagevermögens, soweit dieser durch die Fertigung veranlasst ist, einbezogen.

Verwaltungsgemeinkosten wurden bei der Bewertung unfertiger und fertiger eigener Erzeugnisse nicht berücksichtigt.

Die Bewertung unfertiger Erzeugnisse erfolgt zu Herstellungskosten entsprechend dem Fertigstellungsgrad.

Forderungen, sonstige Vermögensgegenstände sowie aktive Rechnungsabgrenzungsposten wurden zum Nennwert aktiviert.

Zur Sicherung der Pensionsverpflichtung gegenüber dem Geschäftsführer hatte die Gesellschaft Rückdeckungsversicherungen abgeschlossen, die dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen sind.

Diese Versicherungen wurden im Berichtsjahr gekündigt, der Rückkaufswert an die Gesellschaft ausgezahlt. Deren Zeitwert betrug daher zum Bilanzstichtag Euro 0,00.

Für ungewisse Verbindlichkeiten aus Pensionsverpflichtungen wurde eine Rückstellung gebildet. Die Rückstellung ist mit dem Erfüllungsbetrag in Höhe von Euro 366.892,00 bewertet. Die Berechnung erfolgte nach der PUC-Methode mit einem Rechnungszins in Höhe von 1,82 % (10-Jahresdurchschnittszinssatz), unter Berücksichtigung der Richttafeln 2018 G von Dr. Klaus Heubeck.

Der Erfüllungsbetrag unter Berücksichtigung eines 7-Jahresdurchschnittszinssatzes (1,74 %) beträgt Euro 370.557,00.

Es ergibt sich ein Unterschiedsbetrag in Höhe von Euro 3.665,00. Gewinne dürfen nur ausgeschüttet werden, wenn die nach der Ausschüttung verbleibenden frei verfügbaren Rücklagen zzgl. eines Gewinnvortrages und abzgl. eines Verlustvortrages mindestens diesem Unterschiedsbetrag entsprechen (Ausschüttungssperre).

Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden noch nicht veranlagten Steuern und betragen Euro 600.642,35.

Die Rückstellungen werden in Höhe des Erfüllungsbetrags angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist und alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen berücksichtigt.

Die sonstigen Rückstellungen wurden im Wesentlichen für Gewährleistungen (Euro 766.600,00) und Personalkosten (Euro 330.314,00) sowie für Abschluss- und Prüfungskosten (Euro 64.200,00) gebildet.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Sofern die Tageswerte über den Erfüllungsbeträgen lagen, wurden die Verbindlichkeiten zum höheren Tageswert angesetzt.

Die Bildung von passiven latenten Steuern war nicht geboten. Im Hinblick auf aktive latente Steuern wird von dem Wahlrecht des § 274 Abs. 1 HGB Gebrauch gemacht und keine aktiven latenten Steuern ausgewiesen.

Angaben und Erläuterungen zu den einzelnen Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung

Die nachfolgende Darstellung zeigt Restlaufzeiten der in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten:

Art der Verbindlichkeit gesamt bis 1 Jahr 1-5 Jahre größer 5 Jahre
gegenüber Kreditinstituten 5.821.513,13 2.617.645,37 3.203.867,76 0,00
aus Lieferungen und Leistungen 3.176.038,43 3.176.038,43 0,00 0,00
gegenüber verbundenen Unternehmen 420.717,81 420.717,81 0,00 0,00
sonstige Verbindlichkeiten 165.910,84 165.910,84 0,00 0,00
- davon aus Steuern 73.988,79 73.988,79 0,00 0,00
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit 18.038,81 18.038,81 0,00 0,00

Der Gesamtbetrag der Verbindlichkeiten (Kreditverbindlichkeiten), die durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert sind, beträgt Euro 5.821.513,13 (Kreditverbindlichkeiten, gesichert durch Sicherungsübereignung).

Die Umsatzerlöse gliedern sich wie folgt:

2023 2022
Erlöse Rollosysteme 13.291.887,92 12.643.584,54
Erlöse Automotive 11.192.149,23 12.786.798,90
Erlöse ASC II 45.388.580,13 53.548.677,58
Erlöse Übrige 1.740.753,87 4.982.142,82
Erlösschmälerungen/Skonti -143.899,72 -137.018,64
71.469.471,43 83.824.185,20

Die Steuern vom Einkommen und Ertrag haben das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit in Höhe von Euro 1.862.147,28 belastet.

Der Jahresüberschuss in Höhe von Euro 3.880.157,17 wird auf neue Rechnung vorgetragen.

Haftungsverhältnisse gemäß § 251 HGB

Es bestehen keine Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten Verbindlichkeiten im Sinne des § 251 HGB.

Sonstige Verpflichtungen

Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von Euro 1.401.784,04 p.a. sonstige finanzielle Verpflichtungen.

Diese betreffen folgende Sachverhalte:

- aus Mietverhältnissen Euro 1.255.056,00
- aus Leasingverträgen Euro 146.728,04

Angaben zu Ausleihungen, Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern gemäß § 42 Abs. 3 GmbHG:

Verbindlichkeiten Euro 339.562,50

Sonstige Pflichtangaben

Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:

Arbeitnehmergruppen 31.03. 30.06. 30.09. 31.12.
Vollzeit 152 148 144 137
Teilzeit 11 11 12 11
Aushilfen 3 2 2 2
Elternzeit 1 1 1 1

Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigen Arbeitnehmer beträgt 160. Davon waren im kaufmännischen Bereich 28 Arbeitnehmer tätig. Im gewerblichen Bereich waren es 132 Arbeitnehmer.

Die Geschäfte wurden im abgelaufenen Wirtschaftsjahr von folgenden Personen wahrgenommen:

Dipl.-Ing. Jörg-Peter Tepel, Gevelsberg

Er ist alleinvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit.

Dipl.-Ing., Dipl.-Wirtsch.-Ing. Mark Krause, Bochum

Er ist gesamtvertretungsberechtigt.

Bezüglich des Ausweises der Gesamtbezüge der Geschäftsführer wird die Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB in Anspruch genommen.

Das Gesamthonorar der Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr beträgt:

Abschlussprüfung Euro 15.000,00
Veröffentlichung Bundesanzeiger Euro 600,00
Euro 15.600,00

Unterschrift der Geschäftsleitung:

 

Dipl.-Ing. Jörg-Peter Tepel

Dipl.-Ing., Dipl.-Wirtsch.-Ing. Mark Krause

Anschaffungs-/Herstellungskosten
Vortrag zum 01.01.2023 Zugänge Abgänge Umbuchungen Stand am 31.12.2023
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 254.051,11 183.454,01 8.326,25 11.220,00 440.398,87
2. Geleistete Anzahlungen 11.220,00 0,00 0,00 -11.220,00 0,00
254.051,11 183.454,01 8.326,25 0,00 440.398,87
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 942.975,40 97.538,43 3.025,86 0,00 1.037.487,97
2. Technische Anlagen und Maschinen 21.518.811,05 161.353,22 68.607,18 0,00 21.611.557,09
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.959.566,43 458.362,52 17.584,97 0,00 3.400.343,98
4. Geleistete Anzahlungen 14.466,70 170.514,35 0,00 0,00 184.981,05
25.435.819,58 887.768,52 89.218,01 0,00 26.234.370,09
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 3.927,13 0,00 0,00 0,00 3.927,13
25.705.017,82 1.071.222,53 97.544,26 0,00 26.678.696,09
Abschreibungen
Vortrag zum 01.01.2023 Zugänge Abgänge Stand am 31.12.2023
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 207.237,11 48.565,01 8.324,25 247.477,87
2. Geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 0,00 0,00
207.237,11 48.565,01 8.324,25 247.477,87
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 424.129,40 67.170,43 3.024,86 488.274,97
2. Technische Anlagen und Maschinen 9.140.948,05 2.626.296,22 61.828,18 11.705.416,09
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.884.107,83 312.427,52 16.759,97 2.179.775,38
4. Geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 0,00 0,00
11.449.185,28 3.005.894,17 81.613,01 14.373.466,44
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
11.656.422,39 3.194.273,54 349.635,96 14.620.944,31
Buchwerte
Stand am 31.12.2023 Stand am 31.12.2022
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 192.921,00 46.814,00
2. Geleistete Anzahlungen 0,00 11.220,00
192.921,00 58.034,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 549.213,00 518.846,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 9.906.141,00 12.377.863,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.191.382,00 1.046.272,00
4. Geleistete Anzahlungen 184.98,05 14.466,70
11.831.717,05 13.957.447,70
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 3.927,13 3.927,13
12.028.565,18 14.019.408,83

Bescheinigung

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die B & T Exact GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der B & T Exact GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der B & T Exact GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung / unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen/falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen/falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung / unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen/dolosen Handlungen oder Unrichtigkeiten/Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - / falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht,/ aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass / aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten/höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da Verstöße betrügerisches/dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses/Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger / bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen."

Vorstehenden Prüfungsbericht erstatten wir in Übereinstimmung mit den gesetzlichen Vorschriften und den Grundsätzen ordnungsmäßiger Erstellung von Prüfungsberichten (IDW PS 450 n.F.).

 

Bochum, 31. März 2025

Sonntag & Düchting Treuhand GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft - Steuerberatungsgesellschaft

Dr. K.-P. Sonntag, Wirtschaftsprüfer

R. Greifsmühlen, Wirtschaftsprüfer

Der Jahresabschluss wurde am 25. April 2025 festgestellt.

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