JENAer Meßtechnik GmbHLiquidiert

07745 Jena, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Jena HRB 206077
Eingetragen
30.7.1996
Branche
Herstellung von PrüfmaschinenHerstellung von Werkzeugmaschinen für die MetallbearbeitungHerstellung von Bestrahlungs- und Elektrotherapiegeräten und elektromedizinischen Geräten
Gegenstand
die Produktion, der Vertrieb, der Service, die Applikation und die Projektierung auf dem Gebiet der Laserinterferometrie und hochgenauer Temperaturmessungen, des Weiteren die Entwicklung und Konstruktion von Sonderoptiken für die Interferometrie, die Laserkalibrierung und die Werkzeugmaschinenvermessung sowie sämtliche damit zusammenhängenden und den Gesellschaftszweck fördernden Geschäfte.

Historie

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Management

NameRolle
Matthias Chour
seit 15.1.2026
Liquidator

Konzern- und Jahresabschlüsse

JENAer Meßtechnik GmbH

Jena

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2010 bis zum 31.12.2010

BILANZ



AKTIVA

Euro

Gesamtjahr/Stand
Euro

Euro

Vorjahr
Euro

A. Anlagevermögen


5.238,50

9.643,50

I. Sachanlagen

5.238,50

9.643,50

B. Umlaufvermögen

166.001,16

257.390,14

I. Vorräte

11.197,37

15.860,97

II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

128.182,34

199.726,28

III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks

26.621,45

41.802,89

C. Rechnungsabgrenzungsposten

10.693,02

1.369,02

D. Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag

0,00

58.292,38

Summe Aktiva

181.932,68

326.695,04



PASSIVA

Euro

Gesamtjahr/Stand
Euro

Euro

Vorjahr
Euro

A. Eigenkapital

57.606,68

0,00

I. Gezeichnetes Kapital

25.564,59

25.564,59

II. Jahresüberschuss

115.899,06

-17.685,33

III. Verlustvortrag

-83.856,97

-66.171,64

IV. Nicht gedeckter Fehlbetrag

0,00

58.292,38

B. Rückstellungen

23.957,00

103.466,00

C. Verbindlichkeiten

100.369,00

223.229,04

Summe Passiva

181.932,68

326.695,04

ANHANG

JENAer Meßtechnik GmbH

Jena

ANHANG

für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2010 bis 31. Dezember 2010

A. ALLGEMEINE ANGABEN ZUM JAHRESABSCHLUSS

1. Grundsätzliche Angaben

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2010 wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuchs über die Rechnungslegung von Kapitalgesellschaften, den ergänzenden Vorschriften des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung sowie den Regelungen des Gesellschaftsvertrags aufgestellt.

Auf die Rechnungslegung der Gesellschaft finden die Vorschriften für kleine Kapitalgesellschaften im Sinne des § 267 Abs. 1 HGB Anwendung.

Der Jahresabschluss wurde unter Beachtung der generellen Ansatzvorschriften der §§ 246‑251 HGB sowie unter Berücksichtigung der besonderen Ansatzvorschriften für Kapitalgesellschaften, §§ 268‑274a, 276‑278 HGB und unter Beachtung der generellen Bewertungsvorschriften der §§ 252‑256 HGB sowie unter Berücksichtigung der besonderen Bewertungsvorschriften für Kapitalgesellschaften §§ 279‑283 HGB erstellt.

Die Erstellung des Jahresabschlusses erfolgte unter erstmaliger Anwendung des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes (BilMoG). Dabei wurden die Vorjahreszahlen auf Grund des Wahlrechts des Art. 67 Abs. 8 Satz 2 EGHGB nicht angepasst.

2. Darstellungsstetigkeit in Bilanz und Gewinn‑ und Verlustrechnung

Das Prinzip der Darstellungsstetigkeit gemäß § 265 Abs. 1 HGB wurde bis auf die durch das BilMoG veranlassten Anpassungen beachtet.

B. ANGABEN ZU BILANZIERUNGS‑ UND BEWERTUNGSGRUNDSÄTZEN

Angaben zu Bilanzierungs‑ und Bewertungsmethoden

1. Bilanzierungsmethoden

Die Ansatzwahlrechte wurden gegenüber dem Vorjahr unverändert ausgeübt.

Die Gliederung der Bilanz sowie der Gewinn‑ und Verlustrechnung entspricht den §§ 266 und 275 HGB, wobei die Gewinn‑ und Verlustrechnung das Gesamtkostenverfahrung Anwendung findet.

Die Wahlmöglichkeit, bestimmte Angaben der Bilanz und der Gewinn‑ und Verlustrechnung in den Anhang zu verlagern, wurde in Anspruch genommen.

2. Bewertungsmethoden

Die Bewertungsmethoden wurden gegenüber dem Vorjahr unverändert angewandt.

Im Einzelnen erfolgte die Bewertung wie folgt:

ANLAGEVERMÖGEN

Immaterielle Vermögensgegenstände

Entgeldlich erworbene Konzessionen,gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten

sind mit den Anschaffungskosten vermindert um planmäßige Abschreibung angesetzt.

Die planmäßigen Abschreibungen erfolgen zeitanteilig, linear unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer.

Sachanlagen

Technische Anlagen und Maschinen

sind mit den Anschaffungskosten zuzüglich Anschaffungsnebenkosten abzüglich Anschaffungspreisminderungen oder mit den Herstellungskosten bewertet.

Die planmäßigen Abschreibungen erfolgen zeitanteilig, linear unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer.

Andere Anlagen, Betriebs‑ und Geschäftsausstattung

sind mit den Anschaffungskosten vermindert um planmäßige Abschreibung bewertet.

Die planmäßigen Abschreibungen erfolgen zeitanteilig, linear unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer.

Vermögensgegenstände mit Anschaffungskosten größer als EUR 150,00 und weniger als EUR 1000,00 wurden in einem Sammelposten eingestellt und über 5 Jahre abgeschrieben.

UMLAUFVERMÖGEN

Vorräte

Roh‑, Hilfs‑ und Betriebsstoffe sowie Handelswaren

sind unter Beachtung des Niederstwertprinzips mit den Anschaffungskosten angesetzt.

Unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen

wurden entsprechend ihres Fertigungsgrades mit anteiligen Herstellungskosten bewertet. In die Herstellungskosten werden neben direkt zurechenbaren Kosten auch die Fertigungs‑ und Materialgemeinkosten sowie handelsrechtlich aktivierungspflichtige Gemeinkosten einbezogen.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Forderungen aus Lieferungen und Leistungen

sind mit ihrem Nominalwert angesetzt. Dem allgemeinen Ausfall‑ und Kreditrisiko wurde durch eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 1 % auf die Netto‑Forderungen Rechnung getragen.

Sonstige Vermögensgegenstände

sind mit ihren Nominalwerten angesetzt.

Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks

sind zum Nennwert bewertet.

RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN

Sonstige aktive Rechnungsabgrenzungsposten

sind zu Anschaffungskosten, bezogen auf den jeweiligen Gesamtbetrag unter Abzug planmäßiger, linearer Abschreibungen bewertet.

EIGENKAPITAL

Das gezeichnete Kapital

ist zum Nennbetrag angesetzt.

Der Verlustvortrag

ist zum Nennwert bewertet.

Der Jahresüberschuss/ ‑fehlbetrag

ist nach handelsrechtlichen Grundsätzen sowie Grundsätzen ordnungsgemäßer Buchführung angesetzt.

Das buchmäßige Eigenkapital

ergibt sich aus der Bewertung der anderen Eigenkapitalposten.

RÜCKSTELLUNGEN

Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen

Nach § 253 Abs 1 Satz 2 HGB ist die Versorgungsverpflichtung in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Bearteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Die Bewertung beruht auf der "projekt unit credit method" (Methode der laufenden Einmalprämien).

Der Berechnung für den Erfüllungsbetrag liegen das vertragliche Pensionsalter sowie folgende Bewertungsannahme zugrunde:

- ein Rechnungszins von 5,15% p.a. gemäß § 253 Abs 2 HGB und Rückstellungsabzinsungsverordnung (RückAbzinsV) für eine Restlaufzeit von 15 Jahren.

Als Rechnungsgrundlage dienten die "Richttafeln 2005 G" von Dr. Klaus Heubeck.

Es erfolgte die Saldierung der Schulden aus Altersvorsorgeverpflichtungen mit verrechnungsfähigen Vermögenswerten.

Sonstige Rückstellungen

wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages dotiert.

VERBINDLICHKEITEN

Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Verbindlichkeiten

sind zu Erfüllungsbeträgen angesetzt.

C. ERLÄUTERUNGEN ZUR BILANZ

1. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

a) Restlaufzeiten

Sämtliche Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr.

b) Forderungen gegen Gesellschafter

Es bestehen sonstige Forderungen i.H. von EUR 48.050,41 gegen Gesellschafter.

2. Verbindlichkeiten

a) Restlaufzeiten

Verbindlichkeiten i.H. von EUR 19.540,66 haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr und i.H. von EUR 25.000,00 eine Restlaufzeit zwischen einem und fünf Jahre.

b) Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern

Es bestehen keine Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern.

D. ERLÄUTERUNGEN ZUR GEWINN‑ UND VERLUSTRECHNUNG

1. Sonstige betriebliche Erträge

Außerordentliche Erträge i.H. von EUR 158.627,54 reultieren aus einem Forderungsverzicht der tbg Technologie‑Beteiligungs‑Gesellschaft, Bonn.

E. SONSTIGE ANGABEN

1. Haftungsverhältnisse

Es bestehen keine Haftungsverhältnisse sowie Gewährleistungen von Sicherheiten.

2. Organmitglieder

Geschäftsführer der JENAer Meßtechnik GmbH war im Berichtszeitraum

Herr Dipl.‑Ing. Matthias Chour,Jena.

Der Geschäftsführer ist alleinvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit.

3. Größenabhängige Erleichterungen

Von den größenabhängigen Erleichterungen wurde Gebrauch gemacht.

F. UNTERSCHRIFT GEMÄSS § 245 HGB

JENAer Meßtechnik GmbH,

Jena

Jahresabschluss für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2010 bis 31. Dezember 2010

Jena, 28. Dezember 2011

Herr Matthias Chour

(Geschäftsführer)

 

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