Lucke EDV GmbH
Im Hölken 13, 42279 Wuppertal, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Marco Wagner seit 8.10.2024 | Geschäftsführer |
Michael Conrad seit 24.11.2022 | Prokura |
Peter Wortmann seit 24.11.2022 | Prokura |
Sven Henke seit 11.3.2021 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Identifizierte Personen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 49.00% |
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
Atruvia AGEigenbeteiligung | 5.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Lucke EDV GmbHWuppertalJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht1. Grundlagen des Unternehmens Die Lucke EDV GmbH ("Lucke EDV") versteht sich als Beratungs- und Personal-Dienstleister für Themen im Bereich IT-Services. Im Zentrum der Dienstleistungen steht der Lucke Service Cycle. Lucke EDV betrachtet digitale Herausforderungen ganzheitlich und bietet von der Konzeption, über die Entwicklung bis hin zur Produktionseinführung individuelle Lösungen. Je nach Kundenanforderung übernimmt Lucke EDV komplette Aufgabenbereiche, unterstützt mit Expertise vor Ort oder sucht geeignete Fachkräfte. Darüber hinaus werden im Rahmen des Bereichs Education Schulungs- und Weiterbildungsprogramme angeboten. In der Zusammenarbeit mit Partnern steht Qualität und Flexibilität an erster Stelle. Der Hauptsitz der Lucke EDV ist in Wuppertal. Daneben bestehen Standorte in Düsseldorf, München, Münster, Karlsruhe und Köln. Die Lucke EDV ist ein Konzernunternehmen der Atruvia AG. 2. Wirtschaftsbericht 2.1 Allgemeine wirtschaftliche Entwicklung und branchenspezifische Rahmenbedingungen Als IT-Dienstleister wird unsere Gesellschaft von dem wirtschaftlichen, technischen und demografischen Wandel Deutschlands beeinflusst. Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland hat im Jahr 2023 angesichts der Nachwirkungen der vorangegangenen Krisen keinen Aufwärtstrend aufweisen können. In Folge von u. a. dem erheblichen Kaufkraftverlust durch einen massiven Preisanstieg bei Nahrungsmitteln und Energie, den geopolitischen Krisen sowie geldpolitischen Straffungen ist das BIP zum Jahresende (nach vorläufigen Informationen des Statistischen Bundesamts) um 0,3 % gesunken, der ifo-Index für die Gesamtwirtschaft ging im Dezember 2023 von -9,4 auf -11,2 Punkte zurück. In der Digitalwirtschaft ist die wirtschaftliche Entwicklung, dem Trend vergangener Jahre folgend, weiterhin deutlich positiver. Die Umsätze im IT-Markt sind 2023 um ca. 2,2 % gestiegen, der ifo-Digitalindex legte von 6,9 auf 9,8 Punkte zu. Auch der Arbeitsmarkt hat sich trotz der des schwierigen konjunkturellen Umfelds als robust erwiesen; die Erwerbstätigkeit erreichte im Jahresdurchschnitt einen historischen Höchststand von ca. 46 Mio. Personen. 2.2 Geschäftsverlauf Die Gesamtleistung wurde gegenüber 2022 ausgeweitet, das Ergebnis konnte erneut gesteigert werden. Der Umsatz liegt unter der Planung, da im Wesentlichen die Umsatzerlöse mit einem Kunden stärker zurückgegangen sind als geplant. Das geplante Ergebnis wurde trotz des geringeren Umsatzes übertroffen. Maßgeblich war hierfür weiterhin die Fokussierung auf die Einstellung von eigenen Projektmitarbeitenden. Der Umsatzanteil mit Kunden außerhalb des Konzernverbundes war dieses Jahr rückläufig, der Umsatzanteil mit dem Konzernverbund wurde gesteigert. Die Entwicklung im Jahr 2023 schätzen wir unter Berücksichtigung der jeweiligen Rahmenbedingungen als gut ein. Wesentliche Aktivitäten des Geschäftsjahres • Temporäre Personal- und Expertenbereitstellung über verschiedene Vertragsarten zu IT-Spezialskills • Individuelle Projektsteuerung bei Dienstleistungen mit Ergebnisverantwortung und eigener Mitarbeitersteuerung • Weiterentwicklung des Schulungsangebots • Weiterentwicklung der Format- und Communityplattform (Daiment®) • Verstärkte Fokussierung auf Employer-Branding und Social-Media-Recruiting • Erweiterung des Dienstleistungsangebotes des Teams zur operativen sowie strategischen Unterstützungen von Purchase-Abteilungen Die augenblickliche wirtschaftliche Situation der Lucke EDV schätzen wir als gut, solide und weiter ausbaubar ein. 2.3 Mitarbeiterentwicklung In 2023 hat die Lucke EDV den in 2018 begonnenen Umbau der Personalstruktur für das Projektgeschäft weiter fortgesetzt. Entsprechend der strategischen Ausrichtung hat sich die durchschnittliche Mitarbeiterzahl von 94 auf 109 (ohne Geschäftsführer) erhöht. Die Schwerpunkte werden weiterhin auf die Bereiche Softwareentwicklung, Test, Business Analyse und Projektleitung gelegt. 2.4 Ertragslage Im Folgenden werden die wesentlichen Positionen der Gewinn- und Verlustrechnung sowie deren Veränderungen im Vergleich zum Vorjahr erläutert. Die Gesamtleistung betrug im Geschäftsjahr TEUR 24.607 (Vorjahr: TEUR 23.274) und betrifft i.H.v. TEUR 23.894 Umsatzerlöse sowie i.H.v. TEUR 713 Bestandserhöhungen an unfertigen Leistungen. Auf Aufwendungen für bezogene Leistungen entfielen im Geschäftsjahr 2023 TEUR 13.031 (Vorjahr: TEUR 13.117), sie verminderten sich um TEUR 86 bzw. 0,66 %. Grund für den Rückgang ist die weitere Umstellung der Leistungserbringung auf fest angestellte Mitarbeitende. Der Personalaufwand lag im Geschäftsjahr bei TEUR 9.389 gegenüber TEUR 8.367 im Vergleichszeitraum 2022. Dies entspricht einer Erhöhung um TEUR 1.023 bzw. 12,23 %. Der Anstieg ergibt sich vor allem aus der höheren Zahl eingestellter IT-Spezialisten. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen liegen bei TEUR 971, und um TEUR 172 über dem Niveau des Vorjahres. Das Ergebnis vor Steuern liegt mit TEUR 1.161 rund 27,67 % über dem Wert des Vorjahres. Die Gesellschaft schloss das Geschäftsjahr 2023 mit einem Jahresüberschuss von TEUR 778 (Vorjahr: TEUR 592) ab. Die Ertragslage wird als gut beurteilt. 2.5. Vermögenslage Die Bilanzsumme hat sich in 2023 von TEUR 6.212 auf TEUR 7.467 erhöht. Der Anstieg ergibt sich im Wesentlichen aus dem von TEUR 3.004 um TEUR 1.280 auf TEUR 4.284 gestiegenen Finanzmittelbestand sowie der Bilanzierung unfertiger Leistungen in Höhe von TEUR 713. Die Kennzahlen zur Vermögenslage haben sich im abgelaufenen Geschäftsjahr wie folgt entwickelt.
2.6. Finanzlage Die Finanzlage der Gesellschaft schätzt die Geschäftsführung als geordnet ein. Der Cashflow hat sich wie folgt entwickelt:
Die Steigerung des Cashflows ist im Wesentlichen bedingt durch den im Vorjahresvergleich gestiegenen Jahresüberschuss. Die Lucke EDV war im abgelaufenen Geschäftsjahr stets in der Lage, ihren Zahlungsverpflichtungen nachzukommen. 3. Risikobericht Zur Geschäftsführung und Risikoüberwachung stehen verschiedene Mechanismen wie Unternehmensplanung, Controlling und Auftragsmanagement zur Verfügung. Die Umsatz- und Kostenentwicklung wird durch monatliche Auswertungen überwacht. Zudem findet eine regelmäßige Abstimmung mit der Konzernmutter statt. Durch die Verlagerung der Projektbesetzungen von externen Experten zu festangestellten Mitarbeitern, kann sich eine fehlende Auslastung negativ auf die Ertragslage der Gesellschaft auswirken. Zudem kann eine Neuausrichtung bei der Steuerung von externen Ressourcen innerhalb des Konzernverbunds die Auftragslage negativ beeinflussen. Personellen Risiken, ausgelöst durch vorsätzliche Handlungen, wirkt Lucke EDV mit der Anwendung des 4-Augen-Prinzips entgegen. Außerdem werden Richtlinien für eine einheitliche Handhabung von internen Vorgängen erarbeitet. Preisänderungs- und Ausfallrisiken sind begrenzt. Liquiditätsrisiken und wesentliche Risiken aus Zahlungsstromschwankungen werden derzeit nicht gesehen. Lucke EDV sieht nach aktuellem Kenntnisstand keine Risiken mit wesentlichen negativen Auswirkungen auf ihre wirtschaftliche und finanzielle Situation. 4. Chancen- und Prognosebericht Die folgenden Geschäftsfelder sollen aufgrund der Marktpotenziale weiter ausgebaut werden: • Temporäre Expertenbereitstellung mit IT-Spezialskills Abgestimmt auf die speziellen Kundenanforderungen und jeweils benötigten Skills wird vom Allrounder mit fundiertem Know-How bis zum hochqualifizierten Spezialisten Unterstützung angeboten. • Projekte und Beratung Übernahme von Werkverträgen/Festpreisprojekten und Aufbau eines Beratungsangebotes. • Mainframe Kompetenz Unterstützung bei "auslaufenden" Technologien und dem damit verbundenen Fachkräftemangel. • Outtasking/Outstaffing Übernahme der Umsetzungsverantwortung für (Groß-)Projekte. • Nearshore Ganzheitliche Steuerung und Umsetzungsverantwortung für ausgewählte Themenstellungen mit Nearshorebeteiligung. • Schulungsangebot Ausbau von Schulungsformaten mit einem Fokus auf Fähigkeiten, Methoden und Technik. • Managed-Services Operative und strategische Unterstützung bei internen Beschaffungsaktivitäten für Kunden. Die weltwirtschaftlichen Rahmenbedingungen stellen sich besser als im Vorjahr dar, dennoch liegt das weltweite Wachstum nach IWF Prognose für 2024 weiterhin unter dem historischen Durchschnittswachstum von 3,8 %. Für 2024 wird ein globales Wachstum von rund 3,1 % prognostiziert, während in den Industriestaaten von 1,5 % Wachstum ausgegangen wird. Die Prognosen zur Entwicklung des realen Bruttoinlandsprodukts in Deutschland reichen von -0,5 % (IW Köln) bis 0,9 % (ifo; IfW) und liegen damit deutlich unterhalb des prognostizierten Wachstums der Industriestaaten in Gesamtheit. Der Digitalverband Bitkom prognostiziert für die Unternehmen der IT im Jahr 2024 ein Umsatzwachstum von 6,1 %. Die Beschäftigungsaussichten in der Branche bleiben positiv und weiterhin besser als in der Gesamtwirtschaft. Es wird von einem Beschäftigtenzuwachs in der Digitalwirtschaft um 2,7 % ausgegangen. Die Geschäftslage sowie die Geschäftserwartung werden für die nächsten Monate von den Unternehmen der Digitalbranche positiv bewertet. Die Marktlage schätzen wir trotz der vorherrschenden gesamtwirtschaftlichen Herausforderungen als günstig ein. Der Bedarf an externen IT-Services wird aufgrund der weiterhin branchenübergreifend geplanten Investitionen in IT-Projekte aus Sicht der Lucke EDV weiter steigen. Folgende Maßnahmen sind geplant: • Aufstockung der festangestellten Mitarbeiter für das Projektgeschäft • Weiterer Ausbau der Dienstleistungen im Bereich IT-Services • Ausbau sämtlicher Lucke EDV Standorte • Gründung neuer Vertriebsstandorte in deutschen Großstädten • Maßnahmen in Zusammenhang mit der Steigerung des Employer-Brandings • Ausbau des (Social-Media-)Recruitings • Weitere Fokussierung auf die Nachhaltigkeit des Unternehmens Die Geschäftsführung der Lucke EDV schätzt die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage für die kommenden 12 Monate als geordnet und stabil ein. Ferner wird davon ausgegangen, dass der Umsatz leicht und das Ergebnis vor Steuern deutlich über dem Niveau des Berichtsjahres 2023 liegen wird.
Wuppertal, den 27. Februar 2024 Hubertus Stegemann Sven Henke BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangAllgemeine Angaben Der Jahresabschluss der Lucke EDV GmbH wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs (HGB) und des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) aufgestellt. Soweit Wahlrechte für Angaben in der Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang ausgeübt werden können, wurde weitgehend der Vermerk in der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung vorgenommen. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren nach § 275 Abs. 2 HGB gewählt. Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Die Gesellschaft mit Sitz in Wuppertal wird beim Amtsgericht Wuppertal unter HRB 7591 geführt. Angaben zur Bilanzierung und Bewertung Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände und in Anlehnung an die steuerlichen Vorschriften linear vorgenommen. Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens bis zu einem Wert von 800,00 Euro wurden im Zugangsjahr voll abgeschrieben. Die Vorräte werden mit Herstellungskosten bewertet. Die zum Bilanzstichtag angesetzten Herstellungskosten umfassen die Einzelkosten sowie die zurechenbaren Gemeinkosten. Erhaltene Anzahlungen werden passivisch ausgewiesen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden grundsätzlich unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken mit dem Nennwert bewertet. Die liquiden Mittel werden zum Nennwert angesetzt. Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten wurde in Höhe der Ausgaben des Berichtszeitraumes angesetzt, soweit diese Beträge Aufwendungen für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen. Die Posten des Eigenkapitals wurden zu Nennwerten angesetzt. Für ungewisse Verbindlichkeiten aus Pensionsverpflichtungen wurde eine Rückstellung gebildet. Die Rückstellung wurde gem. § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags bewertet. Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet und wurden mit dem Betrag angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Der passive Rechnungsabgrenzungsposten wurde in Höhe der Einnahmen des Berichtszeitraumes angesetzt, soweit diese Beträge Erträge für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen. Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Postender Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung Angaben zu Einzelposten des Anlagevermögens Die Entwicklung des Anlagevermögens und der Abschreibung ergibt sich aus dem Anlagenspiegel. Unfertige Leistungen Die unfertigen Leistungen betreffen über den Bilanzstichtag andauernde Projektarbeiten bei einem Kunden. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Bei den Forderungen gegen verbundene Unternehmen handelt es sich um Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 1.327.703,72 EUR (Vorjahr 1.462.004,99 EUR) - davon gegen Gesellschafter 1.258.755,76 EUR (Vorjahr 1.397.250,08 EUR). Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr in Höhe von 15.050,00 EUR (Vorjahr 15.050,00 EUR). Pensionsrückstellungen Zur Ermittlung der Pensionsrückstellung wird die Projected Unit Credit Methode angewendet. Für die Berechnungen wurden folgende Annahmen getroffen: Zinssatz 1,82 % p.a. Rententrend 6,121 % p.a. im Dreijahres-Turnus zugrunde gelegte Sterbetafel Richttafeln 2018 G von Klaus Heubeck Aufwand aus der Aufzinsung der Pensionsrückstellung 14.581,00 EUR (Vorjahr 38.788,00 EUR) Die Aufwendungen von 14.581,00 EUR (Vorjahr 38.788,00 EUR) aus der Aufzinsung der Pensionsrückstellung wurden mit Erträgen von 13.828,38 EUR (Vorjahr 12.094,27 EUR) aus der Abzinsung der Rückdeckungsversicherung saldiert im Posten Zinsen und ähnliche Aufwendungen ausgewiesen. Gemäß Art. 75 Abs. 6 EGHGB war die Neufassung des § 253 HGB erstmalig im Jahresabschluss der Gesellschaft zum 31. Dezember 2016 anzuwenden. Demnach sind die Pensionsrückstellungen mit einem Durchschnittszinssatz aus den vergangenen 10 Jahren abzuzinsen. Hieraus ergibt sich ein um 15 TEUR niedrigerer Bewertungsansatz als bei Anwendung eines 7 Jahresdurchschnittszinses. Der Unterschiedsbetrag unterliegt gemäß § 253 Abs. 6 HGB einer Ausschüttungssperre. Die freien Rücklagen der Gesellschaft zum Stichtag liegen über diesem Unterschiedsbetrag. Verrechnung von Vermögensgegenständen und Schulden Für die Saldierung von Schulden aus Altersvorsorgeverpflichtungen mit verrechnungsfähigen Vermögenswerten wurden folgende Werte ermittelt: Erfüllungsbetrag der Schulden 1.248.325,00 EUR Zeitwert der verrechneten Vermögenswerte 488.176,00 EUR (Ermittlung des Zeitwertes gem. Versicherungsberechnung) Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Rückstellungen für Tantieme und Provisionen (179 TEUR), Urlaub und Überstunden (195 TEUR), Gewährleistungen (71 TEUR), Prüfung und Beratung (41 TEUR) sowie ausstehende Rechnungen (594 TEUR). Verbindlichkeiten Sämtliche Verbindlichkeiten haben - wie im Vorjahr - eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen Bei den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen handelt es sich in Höhe von 199.578,35 EUR (Vorjahr 19.772,95 EUR) um Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und in Höhe von 683.704,00 EUR (Vorjahr 0,00 EUR) um erhaltene Anzahlungen. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von 883.282,35 EUR betreffen in Höhe von 684.485,55 EUR (Vorjahr 3.112,95 EUR) Verbindlichkeiten gegenüber einem Gesellschafter. Vorschlag zur ErgebnisverwendungDie Geschäftsführung schlägt unter Beachtung des Gesellschaftsvertrages (§ 16, Mindestausschüttung 70% des Jahresüberschusses) die folgende Ergebnisverwendung vor:
Sonstige finanzielle Verpflichtungen Für Anlagegegenstände bestehen Leasingverträge. Aus abgeschlossenen Leasingverträgen bestehen in der Zeit bis 2026 Verpflichtungen in Höhe von 199 TEUR. Die betrieblich genutzten Grundstücke und Gebäude sind gepachtet. Die jährlichen Aufwendungen für Mietverträge mit einer Kündigungsfrist von bis zu 12 Monaten betragen in den folgenden Jahren 24 TEUR. Diese Mietverträge sind auf unbestimmte Zeit geschlossen. Vier Mietverträge sind für die Dauer von bis zu 5 Jahren abgeschlossen, für die bis zum Ende der festen Mietdauer Mietaufwendungen in Höhe von 178 TEUR anfallen. Sonstige Pflichtangaben Angaben über die Mitglieder der Unternehmensorgane Geschäftsführer ausgeübter Beruf Sven Henke Geschäftsführer Hubertus Stegemann Stabs-Lead Labor Relations Atruvia AG Die Zahl der im Geschäftsjahr durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer betrug:
Weitere Angaben Mutterunternehmen, das den Konzernabschluss für den kleinsten und den größten Kreis von Unternehmen aufstellt, ist die Atruvia AG, Frankfurt am Main. Die Konzernabschlüsse der Atruvia AG werden im Unternehmensregister veröffentlicht. Hinweis auf § 288 HGB Die größenabhängigen Erleichterungen des § 288 HGB wurden bei der Erstellung des Anhanges angewendet.
Wuppertal, den 27. Februar 2024 Hubertus Stegemann Sven Henke sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 25.03.2024 festgestellt. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Lucke EDV GmbH, Wuppertal Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Lucke EDV GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Lucke EDV GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Unternehmens vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Hannover, 28. Februar 2024 AWADO GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft Grimme, Wirtschaftsprüfer Rehbock, Wirtschaftsprüfer |
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