Esplanade GmbH
Culemeyerstraße 2, 12277 Berlin, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Rajk Burbach seit 20.1.2011 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Identifizierte Personen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Esplanade GmbHBerlinJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2020 bis zum 31.12.2020Lagebericht für das Geschäftsjahr 2020der Esplanade GmbH, Berlin1. Unternehmensprofil Die Esplanade GmbH ist eine Tochtergesellschaft der NOVA Gruppe GmbH (66,66 %) und der NOVA Liegenschaften GmbH (33,4 %). Das Unternehmen ist als Bauträger im Immobilienbereich tätig. 2. Geschäftsentwicklung im abgelaufenen Geschäftsjahr 2.1. Konjunkturelle Entwicklung im Baugewerbe Laut einer Pressemitteilung des Hauptverbandes der Deutschen Bauindustrie schließt das Baujahr mit einem Umsatzplus von 5,9 % ab. Demnach hätten die Betriebe des Bauhauptgewerbes 2020 einen baugewerblichen Umsatz von 143 Mrd. € erwirtschaftet. Die Branche schaffte im Geschäftsjahr 18.100 neue Arbeitsplätze und das Baugewerbe schaut auch für 2021 optimistisch in die Zukunft. Die Auftragseingänge 2020 stiegen um 0,4 % gegenüber dem Vorjahr. Die Wohnungsbausparte hat im vergangenen Jahr vor allem von den niedrigen Zinsen und dem wachsenden Bedarf an Mietwohnungen in den Ballungszentren profitiert. Wie das Statistische Bundesamt mitteilte, wurden im Jahr 2020 in Deutschland der Bau von 368.400 Wohnungen genehmigt. Dies bedeutet einen Anstieg von 2,2 % gegenüber dem Vorjahr. Damit ist die Zahl der genehmigten Wohnungen im Zeitvergleich weiterhin auf einem hohen Niveau. 2.2. Geschäftsverlauf Die endgültige Fertigstellung des Projekts in Fürstenwalde ist am Ende des Jahres 2019 erfolgt. Im Geschäftsjahr 2020 erfolgte keine Veräußerung. Es wurden alle Wohnungen vermietet. Insgesamt sind 9 Mietwohnungen entstanden. Die ausgewiesenen Erträge ergeben sich aus den Mieteinnahmen der Wohnungen und PkW-Stellplätze. Die Gesellschaft beschäftigt keine eigenen Mitarbeiter. 2.3. Beurteilung des Geschäftsverlaufs Die angefallenen Herstellungskosten konnten durch eine gewährte Bankfinanzierung, durch ein Crowdfunding-Projekt und durch den Einsatz eigener Mittel aus der NOVA-Gruppe finanziert werden. Insgesamt wird der Geschäftsverlauf als positiv beurteilt, da ein Jahresüberschuss in Höhe von 22.906,25 € erwirtschaftet werden konnte. Dies wurde aus den Überschüssen aus der Vermietung und Verpachtung erreicht. Damit hat sich die geplante positive Geschäftsentwicklung bestätigt. Die Gesellschaft war im Vorjahr bilanziell und nicht insolvenzrechtlich überschuldet, da es sich lediglich um Anfangsverluste gehandelt hat. Durch den im Geschäftsjahr erwirtschafteten Jahresüberschuss konnte der nicht durch Eigenkapital gedeckte Fehlbetrag beseitigt werden. 3. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage 3.1. Vermögenslage Das Vermögen der Gesellschaft besteht im Wesentlichen aus dem fertiggestellten Gebäude, sowie dem Wert des Grundstücks Henry-Hall-Str. 22 in Fürstenwalde. Der Buchwert beträgt wie im Vorjahr 1.844.316,74 € und damit 94,75 % der Bilanzsumme (Vorjahr: 96,18 %). Der Ausweis erfolgt wie im Vorjahr im Umlaufvermögen, da eine Veräußerung weiterhin beabsichtigt wird. Neben dem Guthaben auf dem Bankkonto bei der Berliner Sparkasse in Höhe von 5.287,05 € sind sonstige Vermögensgegenstände in Höhe von 96.919,97 € vorhanden, wovon 30.801,89 € das fremd verwaltete Mieterkonto bei der DKB beinhalten. Auf der Passivseite der Bilanz wird die gewährte Baufinanzierung in Höhe von 936.000,00 € (Vorjahr: 936.000,00 €) ausgewiesen. Diese Verbindlichkeit wird laufend bedient. Weiterhin wird die Verbindlichkeit der "immofunding" i. H. v. 141.069,40 € (Vorjahr: 139.082,94 €), welche aus einer Crowdfunding-Aktion resultiert, ausgewiesen. Diese wird endfällig zum 01.06.2021 beglichen. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen in Höhe von 3.854,00 € (Vorjahr: 33,92 €). In Höhe von 625.482,56 € (Vorjahr: 620.605,37 €) bestehen Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaften aus der NOVA Gruppe. Die Vermögensverhältnisse des Unternehmens sind geordnet. 3.2. Finanzlage Im Geschäftsjahr 2020 erwirtschaftete das Unternehmen, wie geplant, einen Jahresüberschuss. Nach unserer Einschätzung liegt der Wert der fertiggestellten Immobilie über den aktivierten Gestehung- bzw. den endgültigen Projektkosten. Es ist daher eine stille Reserve vorhanden, die den bestehenden Verlustvortrag ausgleichen wird. Die Liquidität des Unternehmens war stets gesichert. 3.3. Ertragslage Im Geschäftsjahr 2020 wurde das Gebäude zum ersten Mal ganzjährig vollständig vermietet. Die Umsatzerlöse aus der Vermietung der Wohnungen und Stellplätze sind dementsprechend deutlich von 52.596,49 € im Vorjahr auf 104.863,28 € im Geschäftsjahr 2020 angestiegen. Dies entspricht einem Anstieg der Umsatzerlöse im Vergleich zum Vorjahr um 99,37 %. Der Jahresüberschuss beträgt 22.906,25 € (Vorjahr: -928,47 €). Eine Veräußerung des Objekts wird weiterhin durch die Geschäftsführung geprüft. 4. Risikobericht 4.1. Risikomanagement Der Geschäftsleitung werden regelmäßig, insbesondere im Rahmen des monatlichen Berichtswesens und der periodisch durchgeführten Prognosen, Abweichungen in laufenden Projekten bekanntgegeben, um zeitnah angemessene Maßnahmen einleiten zu können. Zum Bilanzstichtag lagen bei der Esplanade GmbH keine bestandsgefährdenden Risiken vor. 4.2. Marktrisiko Wir gehen davon aus, dass ausreichender und bezahlbarer Wohnraum in entsprechender Qualität auch weiterhin sowohl für private Haushalte als auch für Investoren attraktiv sein wird. Die Immobilie in Fürstenwalde füllt eine ganz besondere Nische aus. Es gibt fast keine Wohnungen am Markt mit Aufzug. Der ist bei uns vorhanden und befriedigt eine große Nachfrage. Weiterhin stellt die direkte Lage an der Spree eine enorme Attraktivität da. Ungeachtet dieser derzeit guten volkswirtschaftlichen Rahmenbedingungen sind wir uns des möglichen Risikos einer plötzlich und unerwartet abflauenden Konjunktur bewusst. Zukünftig steigende Kapitalmarktzinsen sowie geänderte steuerliche und rechtliche Rahmenbedingungen können geplante Absätze in den Bauträgerprojekten erschweren. Daher beobachten und analysieren wir die aktuellen Marktgegebenheiten im Allgemeinen und die in der Bau- und Immobilienbranche im Besonderen stets intensiv, um auf zukünftige Entwicklungen optimal vorbereitet zu sein und entsprechende notwendige Maßnahmen zeitnah umsetzen zu können. Hierfür nutzen wir sowohl interne als auch externe Informationsquellen. Die Auswirkungen des Corona-Virus (SARS-CoV-2) in Bezug auf die Nachfrage an Immobilien lassen sich derzeit nicht abschließend einschätzen. 4.3. Operatives Risiko Als Unternehmen im Bauträgerbereich stehen insbesondere Absatz- und Produktionsrisiken im Vordergrund unseres operativen Geschäfts. Das Absatzrisiko ist angesichts der guten Erfahrungen der Gesellschaft bei den bisherigen Bauabschnitten als gering einzustufen, das Produktionsrisiko ist ebenfalls gering, weil sich die Grundrisse und Ausstattungskriterien gegenüber den bisherigen Bauabschnitten nicht geändert haben. 4.4. Finanzierungsrisiko Das Bauprojekt in Fürstenwalde konnte trotz eines gewissen Finanzierungsrisikos erfolgreich abgewickelt werden. Die Finanzierung erfolgt teilweise über den Konzernverbund, so dass für die Gesellschaft das Finanzierungsrisiko als gering eingeschätzt werden kann. Wir sehen gegenwärtig keine Anzeichen dafür, dass mit einem signifikanten Anstieg des Finanzierungsrisikos zu rechnen ist. 4.5. Rechtliche Risiken Rechtlichen Risiken wird mit externen Fachanwälten begegnet. Dies gilt besonders für Vertragsrisiken. Wettbewerbsrechtliche Fragen ergeben sich aufgrund der geringen Größe des Unternehmens nicht. Die Erfüllung bau- und umweltrechtlicher Regeln und Gesetze wird durch vorhandene Ingenieurkompetenz in der Gruppe gesichert. 4.6. Beschaffungsrisiken Die Gesellschaft wird aus dem aktuellen Projekt einen Gewinn erzielen und kann seine Tätigkeit dann beenden. Es bestehen deshalb keine Beschaffungsrisiken. 5. Chancen- und Prognosebericht 5.1. Erwartete wirtschaftliche Rahmenbedingungen Die weiterhin geringen Zinsen und die mangelnde Alternative an Investitionsmöglichkeiten lassen eine positive Entwicklung der zu erzielenden Verkaufspreise erwarten. Mieteinnahmen sind aufgrund der hohen Nachfrage gegenwärtig gesichert. 5.2. Voraussichtliche Entwicklung der Esplanade GmbH Die Esplanade GmbH hat weiterhin zwei alternative Entwicklungsmöglichkeiten. Die Gesellschaft wird entweder einen Gewinn aus dem Verkauf des Immobilienprojekts realisieren oder das fertig gestellte Objekt wird langfristig Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung erzielen. 5.3. Unsicherheit bei Zukunftsaussagen Der vorliegende Lagebericht enthält in die Zukunft gerichtete Aussagen. Alle Einschätzungen stützen sich auf Annahmen und unseren langjährigen Erfahrungen in der Region, die auf der Basis derzeit vorliegender Informationen getroffen wurden. Die Auswirkungen der zu massiven Einschränkungen führenden Corona-Krise können noch nicht endgültig abgeschätzt werden. Einen langfristigen Einfluss auf die Vermögens- und Ertragslage der Gesellschaft sehen wir aktuell nicht.
Berlin, 31. März 2021 Rajk Burbach Bilanz zum 31. Dezember 2020Aktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01.01.2020 bis 31.12.2020
Anhang für das Geschäftsjahr 2020der Esplanade GmbH, BerlinAllgemeine Angaben zum Jahresabschluss Angaben zur Identifikation der Gesellschaft
Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags aufgestellt. Ergänzend waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten. Nach den in § 267a HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine Kleinstkapitalgesellschaft. Als Emittent von Vermögensanlagen mit Sitz im Inland sind für den Jahresabschluss die Bestimmungen des Ersten Unterabschnitts des Zweiten Abschnitts des Dritten Buches des Handelsgesetzbuchs und für den Lagebericht die Bestimmungen des § 289 des Handelsgesetzbuchs einzuhalten sowie dem Jahresabschluss und dem Lagebericht Erklärungen nach § 264 Absatz 2 Satz 3 und § 289 Absatz 1 Satz 5 des Handelsgesetzbuchs beizufügen. Da die Gesellschaft die Einstufung als klein im Sinne des § 267 des Handelsgesetzbuchs erfüllt, braucht sie den Jahresabschluss nicht um eine Kapitalflussrechnung zu erweitern. Die Darstellung der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgt nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB. Angaben, die wahlweise in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, sind insgesamt im Anhang aufgeführt. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bei der Bewertung wurde von der Fortführung des Unternehmens ausgegangen. Die Vorräte werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten mit dem am Bilanzstichtag beizulegenden niedrigeren Wert angesetzt. Die Herstellungskosten berücksichtigen neben den Einzelkosten die angemessenen Teile der Material- und Fertigungsgemeinkosten sowie die Zinsen für das Fremdkapital. Die Vermögensgegenstände und Schulden sind zum Abschlussstichtag einzeln bewertet. Sonstige Vermögensgegenstände werden zum Nennwert, vermindert um Wertberichtigungen und unter Beachtung des Niederstwertprinzips angesetzt. Flüssige Mittel werden zu Nominalwerten angesetzt. Bei der Bemessung der Rückstellungen wurde allen erkennbaren Risiken angemessen und ausreichend Rechnung getragen. Die Bewertung der Rückstellungen erfolgte jeweils in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Es ist vorsichtig bewertet worden, insbesondere sind alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, berücksichtigt, selbst wenn diese erst zwischen Abschlussstichtag und dem Tag der Aufstellung des Jahresabschlusses bekannt geworden sind. Aufwendungen und Erträge des Geschäftsjahrs sind unabhängig von den Zeitpunkten der entsprechenden Zahlungen im Jahresabschluss berücksichtigt. Angaben zur Bilanz Unter sonstigen Vermögensgegenständen sind in Höhe von Euro 65.867,08 (Vorjahr: Euro 40.877,91) Forderungen gegen den Geschäftsführer ausgewiesen. Die sonstigen Rückstellungen in Höhe von Euro 8.500,00 (Vorjahr: Euro 2.000,00) betreffen u.a. die Kosten für die Erstellung, Prüfung, Aufbewahrung und Offenlegung des Jahresabschlusses sowie für die Anfertigung der Steuererklärungen. Verbindlichkeitenspiegel
Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten in Höhe von Euro 322.490,06 (Vorjahr: Euro 318.695,88) Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern, in Höhe von Euro 302.992,50 (Vorjahr: Euro 301.481,33 Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sowie Nachrangdarlehen mit qualifizierten Rangrücktritt aus einem Crowdfunding in Höhe von Euro 141.069,40 (Vorjahr: Euro 139.082,94). Unter den sonstigen Verbindlichkeiten sind in Höhe von Euro 199.320,80 (Vorjahr: Euro 204.956,00) Verbindlichkeiten gegenüber dem Geschäftsführer ausgewiesen. Von den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind Euro 936.000,00 durch Grundpfand rechte gesichert. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Umsatzerlöse wurden zu 100% im Inland erzielt. Das erzielte Jahresergebnis wird mit dem Vortrag verrechnet und auf neue Rechnung vorgetragen. Sonstige Angaben Im abgelaufenen Geschäftsjahr war der folgende Geschäftsführer bestellt: Herr Rajk Burbach, Meister Hochbau, Berlin. Er ist alleinvertretungsberechtigt und vom Selbstkontrahierungsverbot nach § 181 BGB befreit. Es wurden im Geschäftsjahr keine Arbeitnehmer beschäftigt. Das für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar des Abschlussprüfers beträgt für Abschlussprüfungsleistungen Euro 5.900,00. Vorgänge von besonderer Bedeutung Der Ausbruch des CoVid-19-Virus hat erhebliche Auswirkungen auf die deutsche Wirtschaft. Der Geschäftsverlauf 2021 erfolgt bisher planmäßig. Es sind keine wesentlichen Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten, die eine Auswirkung auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft haben.
Berlin, den 31. März 2021 Rajk Burbach Erklärung nach § 23 Abs. 2 Nr. 3 VermAnlG i.V.m. § 264 Abs. 2 S. 3 sowie § 289 Abs. 1 S. 5 HGB Ich, Herr Rajk Burbach, handelnd als alleinvertretungsberechtigter Geschäftsführer der Esplanade GmbH versichere, dass der Jahresabschluss zum 31.12.2020 der Esplanade GmbH nach bestem Wissen ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild im Sinne des § 264 Abs. 2 S. 1 vermittelt. Des Weiteren versichere ich, dass im Lagebericht für das Jahr 2020 der Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses und die Lage der Gesellschaft so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird und dass die wesentlichen Chancen und Risiken im Sinne des § 289 Abs. 1 S. 4 beschrieben sind.
Berlin, 31.03.2021 gez. Rajk Burbach Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Esplanade GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Esplanade GmbH, - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2020 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2020 bis zum 31.12.2020 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Esplanade GmbH, Berlin, für das Geschäftsjahr vom 01.01.2020 bis zum 31.12.2020 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 25 VermAnIG i.V.m. § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 25 VermAnlG i.V.m. § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften unter Berücksichtigung des VermAnlG in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 25 VermAnIG i.V.m. § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Berlin, den 25. Februar 2022 GHP
GmbH
Holst, Wirtschaftsprüfer |
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