Albert Horn
GmbH
Hückelhoven
Jahresabschluss zum Geschäftsjahr
vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023
Lagebericht
für das Geschäftsjahr 2023
A. Wirtschaftsbericht
I. Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen
Im Jahr 2023 ist das Bruttoinlandsprodukt (BIP) in
Deutschland preisbereinigt um 0,3 % gesunken. Diese
Entwicklung wurde durch die Energiepreiskrise, eine schwache
weltwirtschaftliche Lage und die restriktivere Geldpolitik
beeinflusst.
Der russische Angriffskrieg auf die Ukraine hat die
Energiekrise in Europa verschärft, was zu einer
Verteuerung von Energie und Baustoffen geführt hat.
Zusätzlich hat sich die Finanzierungssituation für
Unternehmen deutlich verschlechtert. Die Europäische
Zentralbank (EZB) hat ihre Leitzinsen im Kampf gegen die
Inflation mehrmals erhöht, was zu teureren Krediten und
einer insgesamt restriktiveren Kreditvergabe führt. Dies
wirkt sich insbesondere auf den Bau- und Immobiliensektor
aus, da die Investitionsbereitschaft sinkt und
Projektfinanzierungen schwieriger zu realisieren sind.
Die Inflation ist im Jahr 2023 deutlich
zurückgegangen und lag im Januar 2024 bei 2,9 %.
Dies stellt eine Verbesserung im Vergleich zu den Vorjahren
dar, in denen die Inflation aufgrund der Energiepreiskrise
und anderer Faktoren stark angestiegen war.
Das politische Umfeld in Deutschland im Jahr 2023 ist
von gemischten Bewertungen geprägt. Während die
Bundesregierung weiterhin stark auf die Energiewende und
Klimaschutzmaßnahmen setzt, gibt es Kritik an der
Geschwindigkeit und der Umsetzbarkeit dieser Vorhaben. Trotz
ambitionierter Ziele kommt der Ausbau erneuerbarer Energien
und moderner Infrastrukturen oft nur schleppend voran.
Bürokratische Hürden und langwierige
Genehmigungsverfahren hemmen viele Bauprojekte, auch im
Spezialbau. Zudem wird die Regierung für ihren Umgang
mit den steigenden Baukosten und der Inflation kritisiert.
Maßnahmen zur Entlastung der Bauwirtschaft und zur
Unterstützung von Unternehmen, die mit den steigenden
Material- und Finanzierungskosten kämpfen, bleiben
hinter den Erwartungen vieler Branchenvertreter zurück.
Die hohen Zinsen, die als Reaktion auf die anhaltende
Inflation von der Europäischen Zentralbank
eingeführt wurden, haben die Finanzierungssituation
weiter verschärft, ohne dass die Regierung ausreichende
Gegenmaßnahmen eingeleitet hat. Trotz einiger
staatlicher Investitionen in Infrastrukturprojekte bleibt die
Unsicherheit hoch, insbesondere in Bezug auf zukünftige
Förderungen und politische Stabilität. Viele
Bauunternehmen sehen sich deshalb gezwungen, zusätzliche
Risiken in ihre Planungen einzupreisen, was die
Wettbewerbsfähigkeit der Branche langfristig
beeinträchtigen könnte.
II. Branchenbezogene Rahmenbedingungen: Spezialbau
Die Branche des Spezialbaus, die komplexe und technisch
anspruchsvolle Bauvorhaben umfasst, steht vor einer Reihe von
spezifischen Herausforderungen und Chancen im Jahr 2023:
Fachkräftemangel
Der Fachkräftemangel stellt eine der
größten Herausforderungen dar. Der demografische
Wandel und die unzureichende Zahl an Nachwuchskräften im
Bauwesen haben den Wettbewerb um qualifizierte
Arbeitskräfte verschärft. Dies führt zu
höheren Lohnkosten und verlängerten Bauzeiten.
Besonders im Spezialbau, wo hochqualifizierte Fachkräfte
benötigt werden, ist der Mangel spürbar.
Unternehmen müssen daher verstärkt auf Ausbildung
und die Weiterentwicklung ihres bestehenden Personals setzen,
um die Lücken zu schließen.
Digitalisierung
Die Digitalisierung ist ein weiterer wesentlicher Trend
in der Bauwirtschaft. Der Einsatz von Building Information
Modeling (BIM), Drohnen zur Vermessung und Überwachung
von Baustellen sowie Automatisierungstechnologien hat sich
beschleunigt. Auch im Spezialbau eröffnen diese
Technologien neue Möglichkeiten zur Effizienzsteigerung
und Kostenreduktion. Trotz der Potenziale gibt es noch
Nachholbedarf bei der flächendeckenden Einführung
digitaler Technologien, insbesondere in kleineren und
mittleren Unternehmen. Investitionen in digitale
Lösungen und die Schulung der Mitarbeiter in deren
Anwendung sind für die zukünftige
Wettbewerbsfähigkeit unerlässlich.
Baustoffpreise
Die Preise für Baustoffe sind weiterhin volatil
und bewegen sich auf hohem Niveau. Besonders die
Rohstoffpreise für Stahl, Beton und andere
Baumaterialien sind stark gestiegen, was durch gestörte
Lieferketten und den anhaltenden Ukraine-Krieg weiter
verschärft wird. Unternehmen müssen nicht nur
höhere Kosten einplanen, sondern auch mit potenziellen
Engpässen in der Materialversorgung rechnen. Dies
erschwert die Kalkulation von Bauprojekten und erhöht
das Risiko von Verzögerungen.
Krise und Bremse der Baukonjunktur
Der Baukonjunktur geht es in vielen Bereichen
schlechter als in den vergangenen Jahren. Während der
Hochbau und der private Wohnungsbau aufgrund steigender
Finanzierungskosten und sinkender Nachfrage nach
Immobilieninvestitionen rückläufig sind, bleibt der
Infrastrukturbereich stabil. Der Spezialbau kann von
Investitionen in Verkehrswege, Brücken, Tunnelsysteme
und erneuerbare Energieprojekte profitieren. Allerdings
führt die gesamtwirtschaftliche Unsicherheit dazu, dass
private Auftraggeber zögerlicher agieren, was die
Gesamtleistung der Branche bremst.
Schwieriger gewordene Finanzierungssituation
Die Finanzierungssituation hat sich 2023 durch die
gestiegenen Zinsen und strengere Kreditvergaberichtlinien
erheblich verschärft. Besonders Bauprojekte, die stark
auf Fremdkapital angewiesen sind, werden oft verschoben oder
ganz abgesagt. Für den Spezialbau bedeutet dies, dass
einige groß angelegte, kapitalkräftige Projekte
ins Stocken geraten könnten. Unternehmen sollten daher
alternative Finanzierungsmodelle und eine engere
Zusammenarbeit mit öffentlichen Auftraggebern
prüfen, um Projekte weiterhin finanzieren zu
können.
III. Darstellung und Analyse des Geschäftsverlaufs
und des Geschäftsergebnisses 2023
Wir sind ein Bauunternehmen und bieten für
Industrie und Gewerbe, besonders aber für die
öffentliche Hand (Bund, Land, Kommunen und
öffentliche Eigengesellschaften) die Komplettlösung
aus einer Hand in den Bereichen Baumanagement,
Brückenbau und Arbeiten rund ums Gleis an.
Das Ergebnis nach Steuern hat sich gegenüber dem
Vorjahr um rd. 15,74 Mio € erhöht. Ursache
waren Sofort und Havarie Maßnahmen im Jahr 2023.
Im Geschäftsjahre wurden durchschnittlich 17
Personen im Unternehmen beschäftigt.
Lage des Unternehmens
Vermögens- und Finanzlage
Die Bilanzsumme hat sich im Geschäftsjahr 2023 um
rd. 21,36 Mio. € erhöht. Auf der Aktiva hat sich
das Vorratsvermögen dabei um rd. 592 T€
verringert während die Forderungen aus Lieferungen und
Leistungen sich um 2,10 Mio. € erhöht haben.
Gleichfalls haben sich sonstigen Forderungen um rd.
454 T€ und die liquiden Mittel um rund
19,39 Mio. € im Vergleich zum Vorjahr erhöht.
Auf der Passiva sind die Rückstellungen um rd.
4,59 Mio. € angestiegen. Die Verbindlichkeiten sind
leicht um rd. 80 T€ gestiegen. Im Wesentlichen ist
die Erhöhung der Bilanzsumme auf der Passiva durch die
Erhöhung des Eigenkapitals in Höhe von
16,69 Mio. € begründet, die u.a. auf einen
Verzicht auf Vorabausschüttungen und das gestiegene
Jahresergebnis im Vergleich zum Vorjahr
zurückzuführen ist. Die Eigenkapitalquote liegt bei
72 % (Vorjahr: 59 %).
Die Vermögenslage des Unternehmens ist insgesamt
weiterhin positiv.
Die Liquidität ersten Grades (flüssige Mittel
dividiert durch kurzfristiges Fremdkapital) liegt bei
293 % (Vorjahr: 142 %). Der Cashflow aus der operativen
Geschäftstätigkeit ist deutlich positiv. Einen Cash
Flow aus der Investitionstätigkeit gibt es nicht, da
notwendige Anlagen gemietet oder gepachtet werden.
Die Finanzlage des Unternehmens kann als stabil
bezeichnet werden.
Alle Lieferantenverpflichtungen konnten unter
Ausnutzung von Skonto bezahlt werden.
Ertragslage
Die Umsatzerlöse haben sich deutlich um rd.
31,31 Mio. € auf insgesamt 45,95 Mio. €
Geschäftsjahr gesteigert.
Die Materialaufwendungen sind absolut ebenfalls um rd.
7,28 Mio. € auf 15,35 Mio. € gestiegen.
Die Materialaufwendungen enthalten im Wesentlichen bezogene
Leistungen von Subunternehmern. Die Materialaufwandsquote hat
sich dagegen im Vergleich zum Vorjahr von 56,41 % auf
33,85 % verringert.
Der Personalaufwand ist leicht um rd. 316 T€.
€ auf 1,49 Mio. € im Vergleich zum Vorjahr
erhöht, während die sonstigen betrieblichen
Aufwendungen nahezu bei 1,98 Mio. € oberhalb des
Vorjahresniveaus liegen.
Der Jahresüberschuss nach Ertragsteuern liegt bei
18,61 Mio. €.
Die Ertragslage kann als überaus zufriedenstellend
beurteilt werden.
Finanzielle Leistungsindikatoren
Finanzielle Leistungsindikatoren sind das Ergebnis vor
Steuern und die Umsatzrentabilität.
Die beiden Kennzahlen haben sich wie folgt
gegenüber dem Vorjahr entwickelt:
· Das Ergebnis vor Steuern liegt bei
rd. 26,75 Mio. € (Vorjahr: 4,13 Mio. €)
· Die Umsatzrentabilität liegt
bei 40,51 % (Vorjahr: 19,65 %)
B. Bericht über die zukünftige Entwicklung sowie
Chancen und Risiken des Unternehmens
I. Voraussichtliche Entwicklung des Unternehmens
Das Unternehmen hat sich in den letzten Jahren stetig
weiterentwickelt. Dies ist ebenfalls für das Jahr 2024
eines unserer Hauptziele. Der Erwerb einer neuen und
größeren Betriebsstätte ist geplant wodurch
die Möglichkeit des Wachsens weiter besteht.
Die allgemeine Baukonjunktur hat im Jahr 2023 nach
bereits durchwachsenen Vorjahren einen schwierigen Stand.
Insbesondere war dies verursacht durch den Ukrainekrieg, die
gestiegene Inflation, Fachkräftemangel und den
Zinsanstieg. Dies betraf vor allem den Wohnungsbausektor.
Baumaßnahmen für die öffentliche Hand waren
zunächst nicht davon betroffen. Hier bleibt die weitere
Entwicklung noch abzuwarten.
Wir prognostizieren für das Geschäftsjahr
2024 ein Ergebnis vor Steuern, das unterhalb dem Ergebnis aus
2023 liegt.
Wir sehen für unser Unternehmen keine erheblichen
Umsatz- und Ergebnisrisiken, da sich unser Unternehmen auf
den Infrastrukturbereich in der Baubranche spezialisiert hat
und die Deutsche Bahn weiterhin große Investitionen im
Strecken und Anlagenausbau angekündigt hat.
1. Risikobericht: Branchenspezifische Risiken
Die steigenden Zinssätze, sowie womöglich
darauffolgende Turbulenzen an den Finanzmärkten, die
hohe Inflation und Unsicherheiten durch den Ukrainekrieg
lassen die Nachfrage nach Bauleistungen bei privaten und
gewerblichen Kunden stagnieren, woraus sich erhebliche Umsatz
und Ergebnisrisiken ergeben können. Inwieweit dies
Auswirkungen auf den Bau für öffentliche
Auftraggeber hat, ist zum heutigen Zeitpunkt noch nicht
absehbar. Wir gehen davon aus, dass der Wettbewerb hier aber
wieder stärker zunimmt.
Allgemein wird mit einem Abschwung der Bauwirtschaft
gerechnet. Wobei dies in unserem Falle von der
Sanierungspolitik der Deutschen Bahn abhängt.
2. Risikobericht: Spezieller Risikobericht
Das Unternehmen verfügt über ein
ausgezeichnetes Mahnwesen, Forderungsausfälle sind in
ganz geringem Maße vorhanden.
Zur Absicherung gegen das Liquiditätsrisiko und
zur Aufrechterhaltung der jederzeitigen
Zahlungsfähigkeit wird von der Geschäftsleitung ein
fortlaufender Liquiditätsplan erstellt, der permanent an
aktuelle Änderungen angepasst wird und als Basis
für die Geldmitteldisposition dient.
Aufgrund unserer Spezialisierung sehen wir aktuell
keine Gefährdung der Auftragslage.
3. Chancenbericht
Die jahrzehntelange Erfahrung in der Baubranche, die
Innovationen, auf die wir aufgrund unserer
Unternehmensstruktur zurückgreifen können und
unsere Zuverlässigkeit sowie Flexibilität werden
uns weiterhin wettbewerbsfähig machen.
Hierbei liegt unser Schwerpunkt auf individuell
für unsere Kunden entwickelte Lösungen, die
Zufriedenheit garantieren und so aus unseren Kunden
langjährige Partner machen.
II. Prognosebericht
Die Umsätze 2023 im gesamten Unternehmensbereich
haben 45,40 Mio. EUR betragen.
Unsere Umsatzerwartungen im Jahr 2023 wurden weit
übertroffen, der deutlich höhere Umsatz im Vorjahr
ist auf eine Sofortmaßnahme zurückzuführen,
die man nicht fest in die Umsatzerwartungen einbinden darf.
Im Jahr 2024 wird sich das Unternehmen auf Grund der
guten Auftragslage vorrausichtlich weiterhin positiv
entwickeln. Wir gehen jedoch von sinkenden Umsätzen aus
da das Jahr 2023 ein Ausreißer mit nicht planbaren
Projekten war. Umweltkatastrophen wie Hochwasser an der
Emscher sowie Havarie Maßnahmen in der Duisburger
Region haben die Umsätze stark steigen lassen.
III. Gesamtaussage
Die allgemeinen wirtschaftlichen Risiken, sowie die
weltpolitische Instabilität sind derzeit hoch.
Dahingegen sind die Risiken speziell für das Unternehmen
überschaubar. Die Chancen, die uns der Markt bietet,
werden wir zu nutzen wissen. Unser Unternehmen ist insgesamt
gut aufgestellt, daher halten wir unsere Existenz auch
zukünftig für gegeben.
Hückelhoven den 19. Dezember 2024
Margot Maria Horn Albert Horn
Geschäftsführerin Geschäftsführer
Bilanz
Aktiva
|
|
31.12.2023
EUR |
31.12.2022
EUR |
| A.
Umlaufvermögen |
30.578.425,07 |
9.219.261,99 |
| I.
Vorräte |
944.342,49 |
1.535.872,10 |
| II.
Forderungen und sonstige
Vermögensgegenstände |
4.870.933,13 |
2.313.727,57 |
| 1.
Forderungen gegen verbundene Unternehmen |
380.000,51 |
128.309,02 |
| 2.
sonstige Vermögensgegenstände |
4.490.932,62 |
2.185.418,55 |
| davon
mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr |
194.000,00 |
|
| III.
Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei
Kreditinstituten und Schecks |
24.763.149,45 |
5.369.662,32 |
| Aktiva |
30.578.425,07 |
9.219.261,99 |
Passiva
|
|
31.12.2023
EUR |
31.12.2022
EUR |
| A.
Eigenkapital |
22.140.931,68 |
5.448.055,18 |
| I.
Gezeichnetes Kapital |
25.000,00 |
25.000,00 |
| II.
Gewinnvortrag |
3.503.055,18 |
2.546.735,68 |
| III.
Jahresüberschuss |
18.612.876,50 |
2.876.319,50 |
| B.
Rückstellungen |
7.191.796,15 |
2.605.676,30 |
| C.
Verbindlichkeiten |
1.245.697,24 |
1.165.530,51 |
| 1.
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten |
|
1.217,00 |
| davon
mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr |
|
1.217,00 |
| 2.
sonstige Verbindlichkeiten |
1.245.697,24 |
1.164.313,51 |
| davon
mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr |
1.245.697,24 |
1.164.313,51 |
| Passiva |
30.578.425,07 |
9.219.261,99 |
Gewinn- und Verlustrechnung
|
1.1.2023 - 31.12.2023
EUR |
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR |
| 1.
Rohergebnis |
30.095.478,86 |
6.641.356,95 |
| 2.
Personalaufwand |
1.492.487,93 |
1.176.238,45 |
| a)
Löhne und Gehälter |
1.292.882,36 |
1.008.906,27 |
| b)
soziale Abgaben und Aufwendungen für
Altersversorgung und für Unterstützung |
199.605,57 |
167.332,18 |
| davon
für Altersversorgung |
1.533,88 |
|
| 3.
sonstige betriebliche Aufwendungen |
1.976.338,84 |
1.317.722,63 |
| 4.
Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen
des Finanzanlagevermögens |
125.918,45 |
|
| 5.
sonstige Zinsen und ähnliche Erträge |
4.372,04 |
1.056,70 |
| davon
aus verbundenen Unternehmen |
1.647,04 |
1.056,70 |
| 6.
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag |
8.137.749,43 |
1.258.123,01 |
| 7.
Ergebnis nach Steuern |
18.619.193,15 |
2.890.329,56 |
| 8.
sonstige Steuern |
6.316,65 |
14.010,06 |
| 9.
Jahresüberschuss |
18.612.876,50 |
2.876.319,50 |
Anhang für das Geschäftsjahr 2023
Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss
Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der
§§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der
ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße
Kapitalgesellschaften aufgestellt.
Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut
Registergericht
| Firmenname laut
Registergericht: |
Albert Horn GmbH |
| Firmensitz laut
Registergericht: |
Hückelhoven |
| Registereintrag: |
Handelsregister |
| Registergericht: |
Mönchengladbach |
| Register-Nr.: |
12545 |
Nicht vergleichbare Vorjahresbeträge
Im Geschäftsjahr wurden die Aufwendungen für
Abfallentsorgung in Höhe von 985 T€, die im
Zusammenhang mit den ausgeführten Aufträgen stehen,
unter den Materialaufwendungen ausgewiesen. Im Vorjahr wurden
die Aufwendungen für Abfallentsorgung in Höhe von
56 T€ unter den sonstigen Aufwendungen ausgewiesen.
Das Vorjahr wurde nicht angepasst.
Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden
Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze
Die Vorräte sind mit den Herstellungskosten
aktiviert. Bei der Ermittlung wurden die Material- und
Fertigungseinzelkosten sowie angemessene Teile der
notwendigen Material- und Fertigungsgemeinkosten
berücksichtigt.
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken
bewertet. Das strenge Niederstwertprinzip wurde beachtet.
Liquide Mittel sowie Posten der aktiven
Rechnungsabgrenzung sind mit dem jeweiligen Nennwert zum
Bilanzstichtag aktiviert.
Das gezeichnete Kapital ist in voller Höhe
aufgebracht, die Passivierung ist zum Nennwert erfolgt.
Die Steuerrückstellungen beinhalten die das
Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten
Steuern.
Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle
weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden
alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Die Bewertung
erfolgte in Höhe des nach vernünftiger
kaufmännischer Beurteilung notwendigen
Erfüllungsbetrages, Die Bewertung erfolgte einzeln.
Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag
angesetzt.
Angaben zur Bilanz
Angabe zu Forderungen
Art der Forderung zum
|
Gesamtbetrag
|
davon mit einer Restlaufzeit
|
|
31.12.2023
|
|
kleiner 1 Jahr
|
größer 1 Jahr
|
|
TEUR
|
TEUR
|
TEUR
|
aus Lieferungen und
Leistungen
|
2.587,4
|
2.587,4
|
0,0
|
gegenüber verbundenen
Unternehmen
|
380,0
|
380,0
|
0,0
|
sonstige
Vermögensgegenstände
|
1.903,6
|
1.709,6
|
194,0
|
|
4.870,9
|
4.676,9
|
194,0
|
31.12.2022
|
|
|
|
aus Lieferungen und
Leistungen
|
483,7
|
483,7
|
0,0
|
gegenüber verbundenen
Unternehmen
|
128,3
|
128,3
|
0,0
|
sonstige
Vermögensgegenstände
|
1.701,7
|
1.701,7
|
0,0
|
|
2.313,7
|
2.313,7
|
0,0
|
Der Betrag der Forderungen mit einer Restlaufzeit
größer einem Jahr beträgt EUR 194.000,00
(Vorjahr: EUR 0,00).
In den Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind
Forderungen gegen Gesellschafter in Höhe von EUR
380.000,51 (Vorjahr: EUR 128.309,02) enthalten, diese sind
den sonstigen Vermögensgegenständen
mitzugehörig.
Angabe zu den Rückstellungen
Art der Rückstellung
Stand zum
Stand zum
Änderung ggü.
31.12.2023
31.12.2022
d. Vorjahr in
TEUR
TEUR
TEUR
%
Steuerrückstellungen
6.044,7
1.968,0
4.076,7
207,2
Gewerbesteuer 2.494,2 944,2 1.549,9
164,2
Körperschaftsteuer 3.550,6 1.023,8 2.526,8
246,8
Sonstige Rückstellungen
1.147,0
637,7
509,4
79,9
Gewährleistung 368,7 58,2 310,6
534,0
Abschluss- und Prüfungskosten 43,0 35,0 8,0
22,9
Ausstehende Rechnungen 472,0 281,0 191,0
68,0
Personal 258,3 258,5
-0,3
-0,1
Aufbewahrung 5,0 5,0 0,0
0,0
Rückstellungen gesamt
7.191,8
2.605,7
4.586,1
176,0
Angabe zu den Verbindlichkeiten
Art der Verbindlichkeit zum
Gesamtbetrag
davon mit einer Restlaufzeit
31.12.2023
kleiner 1 J.
größer 1 Jahr
TEUR
TEUR
TEUR
erhaltene Anzahlungen 906,4 906,4 0,0 aus Lieferungen
und Leistungen 300,1 300,1 0,0 sonstige Verbindlichkeiten
39,2 39,2 0,0
Summe
1.245,7
1.245,7
0,0
31.12.2022
gegenüber Kreditinstituten 1,2 1,2 0,0 erhaltene
Anzahlungen 906,4 906,4 0,0 aus Lieferungen und Leistungen
204,8 204,8 0,0 sonstige Verbindlichkeiten 53,1 53,1 0,0
Summe
1.165,5
1.165,5
0,0
Von den sonstigen Verbindlichkeiten entfallen auf
Steuern EUR 16.791,09.
Angaben zum Jahresüberschuss
Der Jahresüberschuss beträgt im Jahr 2023 EUR
18.612.876,50. Die Geschäftsführung schlägt
der Gesellschafterversammlung vor, den Jahresüberschuss
in Höhe von EUR 18.612.876,50 auf neue Rechnung
vorzutragen.
Sonstige Angaben
Sonstige finanzielle Verpflichtungen
Bedeutsame, sonstige finanzielle Verpflichtungen nach
§ 285 Nr. 3 HGB ergeben sich aus
Dauerschuldverhältnissen gegenüber des im Rahmen
der Betriebsaufspaltung begründeten Besitzunternehmens
des Alleingesellschafters Albert Horn. Durch das
Besitzunternehmen werden sowohl die Betriebsgebäude als
auch bewegliche Wirtschaftsgüter an die Albert Horn GmbH
zur Nutzung überlassen. Hierfür ist eine monatliche
Vergütung in Höhe von EUR 50.000 zu entrichten. Der
Nutzungsüberlassungsvertrag wurde auf unbestimmte Dauer
abgeschlossen.
Arbeitnehmerzahl
Die durchschnittliche Zahl der während des
Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigten
Arbeitnehmer betrug 17.
Im Jahre 2023 waren als Geschäftsführer der
Gesellschaft bestellt:
Herr Albert Horn, Linderner Str. 43, 41836
Hückelhoven Frau Margot Maria Horn, Linderner Str. 43,
41836 Hückelhoven
Die Angabe der Geschäftsführerbezüge
unterbleibt gem. § 286 Abs. 4 HGB.
Margot Maria Horn Albert Horn
Hückelhoven, 19. Dezember
2024 Hückelhoven, 19. Dezember 2024
sonstige Berichtsbestandteile
Angaben zur Feststellung:
Der Jahresabschluss wurde am 20.12.2024 festgestellt.
Bestätigungsvermerk
des unabhängigen Abschlussprüfers
An die Albert Horn GmbH
Prüfungsurteile
Wir haben den Jahresabschluss der Albert Horn GmbH -
bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und
der Gewinn- und Verlustrechnung für das
Geschäftsjahr vom 1. Januar bis
31. Dezember 2023 sowie dem Anhang,
einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und
Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben
wir den Lagebericht der Albert Horn GmbH für das
Geschäftsjahr vom 1. Januar bis
31. Dezember 2023 geprüft.
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der
Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
· entspricht der beigefügte
Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen,
für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen
Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen
Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung
ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes
Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum
31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für
das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis
31. Dezember 2023 und
· vermittelt der beigefügte
Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der
Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser
Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht
den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die
Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung
zutreffend dar.
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB
erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen
Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des
Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.
Grundlage für die Prüfungsurteile
Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und
des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB
unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer
(IDW) festgestellten deutschen Grundsätze
ordnungsmäßiger Abschlussprüfung
durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen
Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt
"Verantwortung des Abschlussprüfers für die
Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts"
unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben.
Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in
Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und
berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen
deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen
Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die
von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und
geeignet sind, um als Grundlage für unsere
Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht
zu dienen.
Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den
Jahresabschluss und den Lagebericht
Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für
die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen,
für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen
Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und
dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der
deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger
Buchführung ein den tatsächlichen
Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-,
Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner
sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die
internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den
deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger
Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die
Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der
frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von
dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung
und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.
Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die
gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die
Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der
Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben
sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der
Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern
einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie
dafür verantwortlich, auf der Grundlage des
Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der
Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht
tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten
entgegenstehen.
Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter
verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der
insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft
vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem
Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen
Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der
zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner
sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die
Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als
notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines
Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden
deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und
um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im
Lagebericht erbringen zu können.
Verantwortung des Abschlussprüfers für die
Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichtes
Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit
darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes
frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von
dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der
Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der
Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen
mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung
gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen
gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und
Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend
darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen,
der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum
Lagebericht beinhaltet.
Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an
Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in
Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der
vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten
deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger
Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine
wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche
Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder
Irrtümern resultieren und werden als wesentlich
angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden
könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der
Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts
getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten
beeinflussen.
Während der Prüfung üben wir
pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine
kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
· identifizieren und beurteilen wir
die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im
Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen
Handlungen oder Irrtümern, planen und führen
Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch
sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und
geeignet sind, um als Grundlage für unsere
Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen
Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen
nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass
aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche
Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen
kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte
Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen
bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen
beinhalten können.
· gewinnen wir ein Verständnis
von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses
relevanten internen Kontrollsystem und den für die
Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und
Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die
unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch
nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit
dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.
· beurteilen wir die Angemessenheit
der von den gesetzlichen Vertretern angewandten
Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den
gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte
und damit zusammenhängenden Angaben.
· ziehen wir Schlussfolgerungen
über die Angemessenheit des von den gesetzlichen
Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der
Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf
der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine
wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder
Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der
Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der
Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir
zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit
besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk
auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im
Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben
unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu
modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der
Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks
erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse
oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass
die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr
fortführen kann.
· beurteilen wir Darstellung, Aufbau
und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt
einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss
die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und
Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter
Beachtung der deutschen Grundsätze
ordnungsmäßiger Buchführung ein den
tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der
Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft
vermittelt.
· beurteilen wir den Einklang des
Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine
Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der
Lage des Unternehmens.
· führen wir
Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen
Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im
Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter
Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die
den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen
Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und
beurteilen die sachgerechte Ableitung der
zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein
eigenständiges Prüfungsurteil zu den
zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden
Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches
unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse
wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.
Wir erörtern mit den für die Überwachung
Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die
Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame
Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger
Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während
unserer Prüfung feststellen.
Aachen, den 20. Dezember 2024
DR. NEUMANN UND PARTNER MBB
WIRTSCHAFTSPRÜFUNGSGESELLSCHAFT
Gatz Wirtschaftsprüfer |