Stammdaten

Register
Amtsgericht Stuttgart HRB 746399
Eingetragen
26.9.2013
Branche
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der InformationstechnologieIngenieurbüros für Fachplanung von technischer GebäudeausrüstungErbringung von sonstigen Dienstleistungen der Informationstechnologie
Gegenstand
Dienstleistungen im Bereich der weltweiten Zertifizierung von Produkten, insbesondere: Erstellung, Planung und Vertrieb von Software zur Unterstützung von Zulassungsprozessen, Beratung von Herstellern im Bereich der Zulassung ihrer Produkte, Aufbau und Vertrieb von Wissen, das zur Zulassung notwendig ist, insbesondere Details zu entsprechenden Regularien

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Florian Röder
seit 24.6.2021
Geschäftsführer
Gianni Montalto
seit 24.6.2021
Prokura
Prokura
Dennis Meyer
seit 26.9.2013
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (2)

NameAnteil
Dennis MeyerBMH GmbH
50.00%
50.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
25.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

SprintEins GmbH

Stuttgart

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Bilanz zum 31. Dezember 2023

AKTIVA

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 5.566,00 14.860,00
II. Sachanlagen 659.981,00 754.875,00
III. Finanzanlagen 15.198,91 250,00
Summe Anlagevermögen 680.745,91 769.985,00
B. Umlaufvermögen
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 4.539.099,36 3.322.524,79
II. Flüssige Mittel 3.307.380,43 2.673.012,88
Summe Umlaufvermögen 7.846.479,79 5.995.537,67
C. Rechnungsabgrenzungsposten 37.555,93 35.608,04
Bilanzsumme Aktiva 8.564.781,63 6.801.130,71

PASSIVA

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Gewinnvortrag 5.464.791,62 2.276.090,74
III. Jahresüberschuss 2.099.410,47 3.188.700,88
Summe Eigenkapital 7.589.202,09 5.489.791,62
B. Rückstellungen 459.556,22 724.352,77
C. Verbindlichkeiten 492.233,32 572.973,32
D. Rechnungsabgrenzungsposten 400,00 0,00
E. Passive latente Steuern 23.390,00 14.013,00
Bilanzsumme Passiva 8.564.781,63 6.801.130,71

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023

2023
EUR
2022
EUR
1. Rohergebnis 15.230.549,59 15.372.686,24
2. Personalaufwand
a. Löhne und Gehälter 8.564.088,95 7.496.280,86
b. Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung 1.624.116,97 1.407.221,02
Summe Personalaufwand 10.188.205,92 8.903.501,88
3. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 245.283,27 219.417,08
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen 1.747.232,39 1.577.895,59
5. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 20.336,71 7,50
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 28,10 0,00
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 970.421,28 1.482.549,43
8. Ergebnis nach Steuern 2.099.715,34 3.189.329,76
9. Sonstige Steuern 304,87 628,88
10. Jahresüberschuss 2.099.410,47 3.188.700,88

Anhang der SprintEins GmbH, Stuttgart, für das Geschäftsjahr 2023

A . Rechnungslegungsgrundsätze

Bei der Bilanzierung und Bewertung sind im Jahresabschluss 2022 der SprintEins GmbH, Stuttgart (Amtsgericht Stuttgart, HRB Nr. 746399), die Vorschriften des HGB erstmalig für mittelgroße Kapitalgesellschaften angewandt worden.


Die Überschreitung der Größenklassenmerkmale gemäß § 267 I HGB für kleine Kapitalgesellschaften erfolgte zum 31.12.2021.


Darstellung, Gliederung, Ansatz und Bewertung des Jahresabschlusses entsprechen den Vorjahreswerten.


Weiterhin erfolgen die Gliederung der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung anhand der für große Kapitalgesellschaften geltenden gesetzlichen Vorgaben des HGB und GmbHG. Im Anhang wurden Erleichterungen für mittelgroße Gesellschaften in Anspruch genommen.


Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten vermindert um die planmäßige kumulierte Abschreibung bewertet. Die Abschreibungen werden linear über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer von einem bzw. drei Jahren vorgenommen.

Das Sachanlagevermögen ist mit den aktivierungspflichtigen Anschaffungs-/Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern liegen hierbei zwischen einem und fünfzehn Jahren.


Zugänge werden ausschließlich nach der linearen Methode abgeschrieben. Abnutzbare bewegliche geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungskosten über EUR 250,00 bis EUR 800,00 werden analog § 6 Abs. 2 Satz 1 EStG im Jahr der Anschaffung voll abgeschrieben. Anlagegüter mit Anschaffungskosten bis EUR 250,00 werden als Sofortaufwand erfasst.

Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten bewertet.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zu Nennwerten angesetzt. Alle erkennbaren Einzelrisiken werden bei der Bewertung berücksichtigt. Für das allgemeine Kreditrisiko ist eine Pauschalwertberichtigung für Forderungen aus dem Liefer- und Leistungsverkehr mit 1 % gebildet.

Vermögensgegenstände, die dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen, unbelastet und insolvenzsicher sind sowie ausschließlich zur Erfüllung von Schulden aus langfristigen Verpflichtungen dienen ( Deckungsvermögen), werden gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB unmittelbar mit den korrespondierenden Schulden verrechnet (kongruente Rückdeckungsversicherung).


Das Deckungsvermögen ist zum Zeitwert bewertet. Der beizulegende Zeitwert des Deckungsvermögens (Rückdeckungsversicherungen) entspricht den fortgeführten Anschaffungskosten gemäß § 255 Abs. 4 Satz 3 HGB und besteht aus dem so genannten geschäftsplanmäßigen Deckungskapital des Versicherungsunternehmens zuzüglich eines gegebenenfalls vorhandenen Guthabens aus Beitragsrückerstattungen (so genannte unwiderrufliche Überschussbeteiligung).

Die übrigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages bewertet. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt, sofern ausreichend objektive Hinweise für deren Eintritt vorliegen. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre, der von der Deutschen Bundesbank zum Bilanzstichtag ermittelt wurde, abgezinst.

Die Verbindlichkeiten werden zum Erfüllungsbetrag bilanziert.

B . Erläuterungen zur Bilanz und Gewinn - und Verlustrechnung

I . Bilanz

1 . Anlagevermögen


Die gesondert dargestellte Entwicklung des Anlagevermögens ist integraler Bestandteil des An-hangs.

2 . Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände


Die sonstigen Vermögensgegenstände haben in Höhe von EUR 106.622,00 (i. V. EUR 106.622,00) eine Restlaufzeit von über einem Jahr.


Die Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen haben in Höhe von EUR 950.000,00 (i. V. EUR 0,00) eine Restlaufzeit von über einem Jahr.

3 . Flüssige Mittel


Der Posten enthält den Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten.

4 . Latente Steuern


Latente Steuern werden insbesondere für zeitliche Unterschiede zwischen den handelsrechtlichen und steuerlichen Wertansätzen von Sachanlagen und sonstigen Rückstellungen ermittelt.


Die Bewertung der temporären Differenzen und der innerhalb der nächsten fünf Jahre verrechenbaren steuerlichen Verlustvorträge erfolgt mit dem für das Geschäftsjahr geltenden Steuersatz für Körperschaftsteuer, Solidaritätszuschlag und Gewerbesteuer in Höhe von insgesamt 29,8 %.

In 2023 ergaben sich passive latente Steuern, diese wurde mit aktiven latenten Steuern wie folgt saldiert:

31.12.2022

Veränderung

31.12.2023

EUR EUR EUR
Aktive latente Steuern 5.835,00 1.250,00 7.085,00
Passive latente Steuern -19.848,00 -10.627,00 -30.475,00
Saldierte latente Steuern -14.013,00 -9.377,00 -23.390,00

5 . Rückstellungen für langfristige Verpflichtungen


Zum Bilanzstichtag ist Deckungsvermögen in Höhe von EUR 16.465,90 mit langfristigen Verpflichtungen für Sabbatical-Auszeiten der Mitarbeiter verrechnet.


Bei dem mit den Rückstellungen saldierten Deckungsvermögen handelt es sich um Versicherungen bei der Alte Leipziger Leben, Oberursel (Taunus) zur Rückdeckung der Zusagen gegenüber Mitarbeitern. Der mit der Rückstellung saldierte Betrag entspricht den von der Versicherungsgesellschaft mitgeteilten geschäftsplanmäßigen Deckungskapitalien zum Bilanzstichtag.

6 . Sonstige Rückstellungen


Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Rückstellungen für Verpflichtungen aus dem Personalbereich (TEUR 378) und für Verpflichtungen zur Abraum-/Abfallbeseitigung (TEUR 43).

7 . Verbindlichkeiten

Es bestehen keine Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten.

Für die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen branchenübliche Eigentumsvorbehalte an den gelieferten Gegenständen.


Alle Verbindlichkeiten haben bzw. hatten im aktuellen Berichtsjahr und im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

II . Gewinn - und Verlustrechnung

1 . Rohergebnis

Im Rohergebnis sind Erträge aus der Währungsumrechnung in Höhe von EUR 0,00 (i. V. EUR 6.901,56) enthalten.

2 . Personalaufwand

Im Posten "Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung" sind Aufwendungen für Altersversorgung in Höhe von EUR 56.079,28 (i. V. EUR 43.260,63) enthalten.

3 . Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten Aufwendungen aus der Währungsumrechnung in Höhe von EUR 0,00 (i. V. EUR 8.898,98).

4 . Finanzergebnis

Die sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträge betreffen mit EUR 13.897,78 (i. V. EUR 0,00) verbundene Unternehmen .

5 . Steuern vom Einkommen und vom Ertrag

Die Steuern vom Einkommen und Ertrag beinhalten Aufwendungen aus latenten Steuern in Höhe von TEUR 9 (i. V. TEUR 14).

C . Sonstige Angaben

1 . Personal


Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer beträgt:

 

2023

  Anzahl
Standort Stuttgart 90
Standort Bonn 52
Standort München 11
  153

2 . Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen

Es bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Mietverträgen für die Büros Stuttgart, Bonn und München sowie aus Leasingverträgen für Dienstwägen in Höhe von TEUR 2.034. Zudem bestehen Verpflichtungen aus der Einräumung von Krediten in Höhe von TEUR 800.

3 . Organe der Gesellschaft


Geschäftsführer sind bzw. waren:


Andre Bilsing (Geschäftsführer Standort Stuttgart), Stuttgart Dennis Meyer (Geschäftsführer Standort München), Bonn Florian Röder (Geschäftsführer Standort Bonn), Much


Philippe Winnen (Geschäftsführer Standort Stuttgart), Stuttgart (bis 19. Juli 2023)


Im Berichtsjahr betrugen die Bezüge der Geschäftsführer TEUR 757.

4 . Ergebnisverwendung


Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss in Höhe von EUR 2.099.410,47 in voller Höhe auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Stuttgart, den 7. August 2024

SprintEins GmbH

Geschäftsführung

Andre Bilsing
Dennis Meyer
Florian Röder

Angabe gemäß § 328 HGB:

Der Jahresabschluss der SprintEins GmbH, Stuttgart, für das Geschäftsjahr 2023 ist durch den Gesellschafterbeschluss der Gesellschafterversammlung am 7. August 2024 festgestellt worden.

Entwicklung des Anlagevermögens der SprintEins GmbH, Stuttgart, im Geschäftsjahr 2023

Anschaffungs- und Herstellungskosten

Stand
01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Stand
31.12.2023
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 60.408,86 0,00 60.408,86
II. Sachanlagen 1.894.350,57 141.095,27 2.035.445,84
III. Finanzanlagen 250,00 14.948,91 15.198,91
Summe Anlagevermögen 1.955.009,43 156.044,18 2.111.053,61

Kumulierte Abschreibungen

Stand
01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Stand
31.12.2023
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 45.548,86 9.294,00 54.842,86
II. Sachanlagen 1.139.475,57 235.989,27 1.375.464,84
III. Finanzanlagen 0,00 0,00 0,00
Summe Anlagevermögen 1.185.024,43 245.283,27 1.430.307,70

Buchwerte

Buchwert
31.12.2023
EUR
Buchwert
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 5.566,00 14.860,00
II. Sachanlagen 659.981,00 754.875,00
III. Finanzanlagen 15.198,91 250,00
Summe Anlagevermögen 680.745,91 769.985,00

Lagebericht der SprintEins GmbH, Stuttgart, für das Geschäftsjahr 2023

Grundlagen des Unternehmens


Die SprintEins GmbH erbringt Dienstleistungen im Bereich der weltweiten Zertifizierung von Produkten, insbesondere: Erstellung, Planung und Vertrieb von Software zur Unterstützung von Zulassungsprozessen, Beratung von Herstellern im Bereich der Zulassung ihrer Produkte, Aufbau und Vertrieb von Wissen, das zur Zulassung notwendig ist, insbesondere Details zu entsprechenden Regularien. Weiterhin umfasst unser Tätigkeitsfeld die Erstellung von appbasierten Anwendungen, bei der unsere Zielgruppe die Enterprise-IT von Großunternehmen ist, die mithilfe von cloud- und appbasierten Lösungen die Digitalisierung und damit ihren Wettbewerbsvorteil ausbauen wollen.


In den klassischen Geschäftsfeldern bestehen langjährige Kundenbeziehungen mit der Automobilindustrie sowie allgemeinen Wirtschaftszweigen.


Die SprintEins GmbH unterhält derzeit drei Standorte: Stuttgart, Bonn und München.

Forschung und Entwicklung


Die Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten konzentrierten sich schwerpunktmäßig auf den Ausbau der internen Weiterbildungsakademie, genannt aka.


Dazu werden durch die Fachbereiche Schulungskonzepte, Webinare und wöchentliche Informationsveranstaltungen entwickelt und angeboten. In internen Projekten werden außerdem neue Technologien bis zur Marktreife entwickelt und in den Vertriebsprozess aufgenommen.


Mithilfe unserer Domains unterstützen wir den fachlichen Austausch unter den Mitarbeitenden.

Absatzentwicklung


Die SprintEins GmbH wurde im September 2013 gegründet und die vergangenen zehn Jahre waren durch das stetige Wachstum der Firma geprägt.


Da das Tätigkeitsfeld von SprintEins GmbH vor allem aufgrund der rasanten Veränderung des technischen Fortschritts (Einführung der Digitalisierung in allen Wirtschaftssektoren) sehr personalintensiv ist, wuchs die Anzahl der Beschäftigten von Jahr zu Jahr stark an. Mittlerweile arbeiten bei der SprintEins GmbH mit Stand zum 31.12.2023 insgesamt 153 Mitarbeitende. Die Personalbeschaffung gestaltet sich zunehmend schwierig. Demzufolge wurde der Bewerbungsprozess umfangreicher gestaltet und eine Berufsausbildung, z. B. anhand von Werkstudentenverträgen oder Dozententätigkeiten an Universitäten, gefördert.


Der Standort München befindet sich weiterhin in der Aufbauphase, wodurch im Jahr 2023 ein Kostenüberhang entstanden ist. Eine positive Wende (Überhang der Umsätze) wird frühestens zum letzten Quartal 2024 erwartet.

Rohergebnis - und Auftragsentwicklung


Das Rohergebnis im Geschäftsjahr blieb auf gleichem Niveau wie in 2022. Die SprintEins GmbH verfolgt keine Wachstumsstrategie und bekennt sich zu einem verantwortungsvollen Umgang mit den begrenzten Ressourcen unseres Planeten. Der Fokus auf eine stabile Ertragslage und nicht auf steigende Umsätze wird auch 2023 erreicht.

Vermögens -, Finanz - und Ertragslage


Die Erhöhung der Bilanzsumme um TEUR 1.763,65 resultiert im Wesentlichen aus dem Anstieg des Eigenkapitals, respektive der Erhöhung der flüssigen Mittel.


Das Jahresergebnis hat sich im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 1.089,29 verringert. Die Umsätze haben sich gegenüber dem Vorjahr nicht wesentlich verändert. Jedoch sind vor allem die Personalkosten stark gestiegen. Ebenfalls angestiegen sind die sonstigen Aufwendungen, z. B. die Mietaufwendungen, Reisekosten und der Wartungskosten.


Ursächlich hierfür waren vor allem die Aufstockungen im Personalbereich und Mieterhöhungen.


Die Liquidität 1. Grades (Barliquidität) zeigt sich zum Bilanzstichtag mit 367 % überdurchschnittlich robust. Die Fähigkeit des Unternehmens Zahlungsverpflichtungen zu erfüllen war zu keinem Zeitpunkt des Berichtszeitraums gefährdet.


Ebenfalls überdurchschnittlich hoch ist die Eigenkapitalquote mit 88 % zum 31.12.2023.

Investitionen


Die gesamten Investitionen in das Sachanlagevermögen betrugen im Geschäftsjahr 2023 EUR 156.044,18.

Personal


Die SprintEins GmbH ist weiterhin bestrebt, eine stabile und fachspezifische Basis im Personalsektor zu schaffen. Demzufolge erwarten wir, dass sich der Trend der vergangenen Jahre, im Bereich Personal aufzustocken, in den kommenden Jahren fortsetzen wird. Da der Standort München sich derzeit noch im Aufbau befindet, rechnet die SprintEins GmbH dort mit einem höheren Zuwachs an Mitarbeiterzahlen. Die durchschnittliche Arbeitnehmeranzahl nach HGB betrug:

im Jahr 2020 70 AN
im Jahr 2021 94 AN Steigerung 2020 - 2021: 34,29%
im Jahr 2022 138 AN Steigerung 2021 - 2022: 46,81%
im Jahr 2023 153 AN Steigerung 2022 - 2023: 10,87%


Weiterhin bieten wir Ausbildungsplätze an im Bereich des Dualen Studiums der DHBW Stuttgart.

Umweltschutz


Als Maßnahme zur Verbesserung des Umweltschutzes hat die SprintEins GmbH im Geschäftsjahr 2023 zum Beispiel den Papierverbrauch und Druckerpatronenverbrauch weiter reduziert. Dokumentationen, Notizen, usw. werden auf digitalem Wege archiviert. Hierfür wurde das EDV-System entsprechend erweitert.


Weiterhin führt die SprintEins GmbH in ihrem Fuhrpark überwiegend Elektrofahrzeuge oder Hybridfahrzeuge, welche aufgrund ihrer Technik staatlich gefördert wurden und hauptsächlich mit Ökostrom betrieben werden.


Workshops und Besprechungen intern oder mit Kunden werden vorrangig Online durchgeführt. Dadurch sind keine CO2-belastenden Fahrten zum Treffpunkt notwendig.


Sollten dennoch Reisen unvermeidbar sein, nutzen die Mitarbeitenden unseres Unternehmens überwiegend die Bahn.


Im Jahr 2022 haben wir begonnen, ein ESG-Management (Environment, Social, Governance) zu entwickeln. Damit möchten wir uns frühzeitig auf die gesetzlichen Vorgaben vorbereiten, obwohl wir derzeit noch nicht verpflichtet sind, einen ESG-Bericht zu erstellen.

Risikomanagementziele und - methoden


Die Gesellschaft versucht durch eine systematische Erfassung und aktive Steuerung die Wahrscheinlichkeit einer Realisierung von Risiken zu reduzieren und nicht vermeidbare Schäden so gering wie möglich zu halten. Neben Markt- und Konjunkturrisiken werden auch Betriebsrisiken (z. B. Liquidität) anhand verschiedenartiger Parameter quantifiziert. Zur Beobachtung der Marktentwicklung und zur Festlegung von Verkaufszielen werden im Wesentlichen die Auftragseingänge, Konjunkturdaten in den Zielmärkten, Marktstudien und die Einschätzung der Vertriebskräfte herangezogen.


Die SprintEins GmbH hat im Jahr 2022 die Zertifizierung nach ISO 27001 erlangt. Das Zertifizierungsverfahren wurde von TÜV SÜD Management Service GmbH durchgeführt. Im Jahr 2023 fand das Überwachungsaudit zur Zertifizierung nach ISO 27001 statt.


Zur Minimierung der finanziellen Auswirkungen von Risiken wurde in 2023 der Versicherungsschutz der Gesellschaft überprüft. In den Bereichen Betriebsunterbrechung, Rückruf und Produkthaftung wurde den zunehmenden technischen und juristischen Anforderungen sowie der Umsatzentwicklung in den letzten Jahren durch eine Anpassung des Versicherungsschutzes Rechnung getragen.


Das EDV-System des Unternehmens wurde im Berichtsjahr 2023 anhand einem umfassenden Sicherheitstest (Penetrationstest) geprüft.


Ebenfalls im Jahr 2023 wurde das Hinweisgeberschutzgesetz (Whistleblower-Richtlinie) (EU) 2019/1937) umgesetzt, sowie die jährliche Prüfung der Versorgungsordnung und die Analyse für Leistungserhalt, Resilienz und Stressmanagement (Stressprävention GBU Psyche) durchgeführt.


Ausstehende Forderungen werden regelmäßig überprüft.

Wesentliche Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung ( Chancen - und Risikobericht )


Aus unserer Sicht bestehen die wesentlichen Risiken für die künftige Unternehmensentwicklung in der Personalbeschaffung und in der im gleichen Markt in großer Anzahl existierenden Konkurrenzunternehmen.


Im Bereich Personalbeschaffung haben wir unseren Bewerbungsprozess im Geschäftsjahr 2022 und 2023 enorm erweitert und attraktiver gestaltet. Die Anzahl der eingegangenen Bewerbungen ist dadurch gestiegen, was ebenfalls zu einem erhöhten internen Bearbeitungsaufwand geführt hat. Der auf dem Arbeitsmarkt vorherrschende Fachkräftemangel konnte hierdurch etwas abgemildert werden.


In unserem Unternehmen steht das agile Arbeiten im Vordergrund. Unser Personal wird hierzu laufend geschult, wodurch wir uns von der Vielzahl unserer Konkurrenz unterscheiden. Aus unserer Sicht verschafft uns diese Vorgehensweise einen tatsächlichen Mehrwert unserer geleisteten Arbeit. Besonders im Hinblick auf die Aktualität unserer Entwicklungen liegen wir bei unseren Kunden voll im Trend.

Ausblick ( Prognosebericht )


Für das Geschäftsjahr 2024 rechnen wir mit einem leichten Rohergebnisrückgang und beim Gesamtergebnis mit einer vergleichbaren Prognose. Grund hierfür sind geplante Investitionen im Jahr 2024 in neue Standorte, sowie Effekte durch die Rezessionslage.


Aufgrund erwarteter konjunktureller Preisentwicklung wird die Geschäftsleitung voraussichtlich eine Lastenverteilung vornehmen und die Gehälter im Geschäftsjahr 2024 moderat erhöhen.


In den Mietverträgen unserer Geschäftsräume wurden einerseits Mietanpassungen anhand des Verbraucherpreisindexes, welcher vom Statistischen Bundesamt veröffentlicht wird, vereinbart. Andererseits liegen Mietverträge vor mit Festpreisvereinbarung.


Aufgrund dessen wären Mietpreiserhöhungen zum 1. Januar 2024 mit ca. 3,7 % zu erwarten. Die Mietverträge sind bis 31. August 2026 (München), 31. Dezember 2027 (Stuttgart) bzw. bis 31. August 2028 (Bonn) vertraglich festgeschrieben.


Wir rechnen weiterhin mit einer Energie-Preis-Erhöhung, vor allem bei den Strom- und Heizungskosten. Die Stromkosten fallen im Unternehmen überwiegend beim Einsatz von EDV-Anlagen an, welche sich nur eingeschränkt anhand Verbrauchsreduzierung an sich regulieren lassen. Bei der Einsparung von Heizungskosten werden wir auf allgemein taugliche Maßnahmen zurückgreifen, wie z. B. auf das Stoßlüften der Räume, wärmer anziehen oder das Zurückdrehen der Heizung in Räumen, die an bestimmten Tagen nicht besetzt sind.


Zudem planen wir in den kommenden Geschäftsjahren, neue Absatzmärkte außerhalb Deutschlands zu erschließen. Im Jahr 2024 und 2025 fallen hierfür voraussichtlich ausschließlich Anlaufkosten an, welche sich vor allem aus Personalaufwand, Mietaufwand, Investitionen in Hard- und Software sowie Beratungsaufwand zusammensetzen werden. Bereits realisiert wurde die Gründung des neuen Standortes in Kopenhagen. Anfang 2024 erfolgt die operative Gründung eines neuen Standortes in Ungarn.

Wir sind zuversichtlich, dass wir damit die Voraussetzungen für eine solide Marktakzeptanz im Europäischen Wirtschaftsraum und darüber hinaus für ein stabiles Umsatz- und Ertragsvolumen in den kommenden Jahren schaffen können.

Stuttgart , 7 . August 2024

SprintEins GmbH

Geschäftsführung

Andre Bilsing
Dennis Meyer
Florian Röder

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die SprintEins GmbH, Stuttgart

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der SprintEins GmbH , Stuttgart, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der SprintEins GmbH, Stuttgart, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.


Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.


Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile


Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht


Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.


Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.


Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts


Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.


Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.


Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.


Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Stuttgart, 7. August 2024

                                                                                    RSM Ebner Stolz GmbH & Co. KG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft

                                                                                  Matthias Spingler, Wirtschaftsprüfer
                                                                                     Josua Weisser, Wirtschaftsprüfer

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