SprintEins GmbH
Stuttgart
Jahresabschluss zum Geschäftsjahr
vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023
Bilanz zum 31. Dezember 2023
AKTIVA
|
31.12.2023
EUR |
31.12.2022
EUR |
| A.
Anlagevermögen |
|
|
| I.
Immaterielle Vermögensgegenstände |
5.566,00 |
14.860,00 |
| II.
Sachanlagen |
659.981,00 |
754.875,00 |
| III.
Finanzanlagen |
15.198,91 |
250,00 |
| Summe
Anlagevermögen |
680.745,91 |
769.985,00 |
| B.
Umlaufvermögen |
|
|
| I.
Forderungen und sonstige
Vermögensgegenstände |
4.539.099,36 |
3.322.524,79 |
| II.
Flüssige Mittel |
3.307.380,43 |
2.673.012,88 |
| Summe
Umlaufvermögen |
7.846.479,79 |
5.995.537,67 |
| C.
Rechnungsabgrenzungsposten |
37.555,93 |
35.608,04 |
| Bilanzsumme
Aktiva |
8.564.781,63 |
6.801.130,71 |
PASSIVA
|
31.12.2023
EUR |
31.12.2022
EUR |
| A.
Eigenkapital |
|
|
| I.
Gezeichnetes Kapital |
25.000,00 |
25.000,00 |
| II.
Gewinnvortrag |
5.464.791,62 |
2.276.090,74 |
| III.
Jahresüberschuss |
2.099.410,47 |
3.188.700,88 |
| Summe
Eigenkapital |
7.589.202,09 |
5.489.791,62 |
| B.
Rückstellungen |
459.556,22 |
724.352,77 |
| C.
Verbindlichkeiten |
492.233,32 |
572.973,32 |
| D.
Rechnungsabgrenzungsposten |
400,00 |
0,00 |
| E.
Passive latente Steuern |
23.390,00 |
14.013,00 |
| Bilanzsumme
Passiva |
8.564.781,63 |
6.801.130,71 |
Gewinn-
und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis zum
31. Dezember 2023
|
2023
EUR |
2022
EUR |
| 1.
Rohergebnis |
15.230.549,59 |
15.372.686,24 |
| 2.
Personalaufwand |
|
|
| a.
Löhne und Gehälter |
8.564.088,95 |
7.496.280,86 |
| b.
Soziale Abgaben und Aufwendungen für
Altersversorgung |
1.624.116,97 |
1.407.221,02 |
| Summe
Personalaufwand |
10.188.205,92 |
8.903.501,88 |
| 3.
Abschreibungen auf immaterielle
Vermögensgegenstände des
Anlagevermögens und Sachanlagen |
245.283,27 |
219.417,08 |
| 4.
Sonstige betriebliche Aufwendungen |
1.747.232,39 |
1.577.895,59 |
| 5.
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge |
20.336,71 |
7,50 |
| 6.
Zinsen und ähnliche Aufwendungen |
28,10 |
0,00 |
| 7.
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag |
970.421,28 |
1.482.549,43 |
| 8.
Ergebnis nach Steuern |
2.099.715,34 |
3.189.329,76 |
| 9.
Sonstige Steuern |
304,87 |
628,88 |
| 10.
Jahresüberschuss |
2.099.410,47 |
3.188.700,88 |
Anhang
der SprintEins GmbH, Stuttgart, für das
Geschäftsjahr 2023
A
.
Rechnungslegungsgrundsätze
Bei der Bilanzierung und Bewertung sind im
Jahresabschluss 2022 der SprintEins GmbH, Stuttgart
(Amtsgericht Stuttgart, HRB Nr. 746399), die Vorschriften
des HGB erstmalig für
mittelgroße
Kapitalgesellschaften angewandt worden.
Die Überschreitung der
Größenklassenmerkmale gemäß §
267 I HGB für kleine Kapitalgesellschaften erfolgte
zum 31.12.2021.
Darstellung, Gliederung, Ansatz und Bewertung des
Jahresabschlusses entsprechen den Vorjahreswerten.
Weiterhin erfolgen die Gliederung der Bilanz und
Gewinn- und Verlustrechnung anhand der für große
Kapitalgesellschaften geltenden gesetzlichen Vorgaben des
HGB und GmbHG. Im Anhang wurden Erleichterungen für
mittelgroße Gesellschaften in Anspruch genommen.
Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem
Gesamtkostenverfahren aufgestellt.
Die
entgeltlich
erworbenen
immateriellen
Vermögensgegenstände sind zu
Anschaffungskosten vermindert um die planmäßige
kumulierte Abschreibung bewertet. Die Abschreibungen werden
linear über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer
von einem bzw. drei Jahren vorgenommen.
Das
Sachanlagevermögen ist mit den
aktivierungspflichtigen Anschaffungs-/Herstellungskosten
angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige
Abschreibungen vermindert. Die betriebsgewöhnlichen
Nutzungsdauern liegen hierbei zwischen einem und
fünfzehn Jahren.
Zugänge werden ausschließlich nach der
linearen Methode abgeschrieben. Abnutzbare bewegliche
geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungskosten
über EUR 250,00 bis EUR 800,00 werden analog § 6
Abs. 2 Satz 1 EStG im Jahr der Anschaffung voll
abgeschrieben. Anlagegüter mit Anschaffungskosten bis
EUR 250,00 werden als Sofortaufwand erfasst.
Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten bewertet.
Forderungen
und
sonstige
Vermögensgegenstände werden zu Nennwerten
angesetzt. Alle erkennbaren Einzelrisiken werden bei der
Bewertung berücksichtigt. Für das allgemeine
Kreditrisiko ist eine Pauschalwertberichtigung für
Forderungen aus dem Liefer- und Leistungsverkehr mit 1 %
gebildet.
Vermögensgegenstände, die dem Zugriff aller
übrigen Gläubiger entzogen, unbelastet und
insolvenzsicher sind sowie ausschließlich zur
Erfüllung von Schulden aus langfristigen
Verpflichtungen dienen (
Deckungsvermögen), werden gemäß
§ 246 Abs. 2 Satz 2 HGB unmittelbar mit den
korrespondierenden Schulden verrechnet (kongruente
Rückdeckungsversicherung).
Das Deckungsvermögen ist zum Zeitwert bewertet.
Der beizulegende Zeitwert des Deckungsvermögens
(Rückdeckungsversicherungen) entspricht den
fortgeführten Anschaffungskosten gemäß
§ 255 Abs. 4 Satz 3 HGB und besteht aus dem so
genannten geschäftsplanmäßigen
Deckungskapital des Versicherungsunternehmens
zuzüglich eines gegebenenfalls vorhandenen Guthabens
aus Beitragsrückerstattungen (so genannte
unwiderrufliche Überschussbeteiligung).
Die übrigen
Rückstellungen berücksichtigen alle
erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und sind
in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer
Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages bewertet.
Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden
berücksichtigt, sofern ausreichend objektive Hinweise
für deren Eintritt vorliegen. Rückstellungen mit
einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind mit dem
ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen
Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre,
der von der Deutschen Bundesbank zum Bilanzstichtag
ermittelt wurde, abgezinst.
Die
Verbindlichkeiten werden zum Erfüllungsbetrag
bilanziert.
B
.
Erläuterungen
zur
Bilanz
und
Gewinn
-
und
Verlustrechnung
I
.
Bilanz
1
.
Anlagevermögen
Die gesondert dargestellte Entwicklung des
Anlagevermögens ist integraler Bestandteil des
An-hangs.
2
.
Forderungen
und
sonstige
Vermögensgegenstände
Die sonstigen Vermögensgegenstände haben in
Höhe von EUR 106.622,00 (i. V. EUR 106.622,00)
eine Restlaufzeit von über einem Jahr.
Die Forderungen gegenüber verbundenen
Unternehmen haben in Höhe von EUR 950.000,00
(i. V. EUR 0,00) eine Restlaufzeit von über einem
Jahr.
3
.
Flüssige
Mittel
Der Posten enthält den Kassenbestand und die
Guthaben bei Kreditinstituten.
4
.
Latente
Steuern
Latente Steuern werden insbesondere für
zeitliche Unterschiede zwischen den handelsrechtlichen und
steuerlichen Wertansätzen von Sachanlagen und
sonstigen Rückstellungen ermittelt.
Die Bewertung der temporären Differenzen und der
innerhalb der nächsten fünf Jahre verrechenbaren
steuerlichen Verlustvorträge erfolgt mit dem für
das Geschäftsjahr geltenden Steuersatz für
Körperschaftsteuer, Solidaritätszuschlag und
Gewerbesteuer in Höhe von insgesamt 29,8 %.
In 2023 ergaben sich passive latente Steuern, diese
wurde mit aktiven latenten Steuern wie folgt saldiert:
|
31.12.2022
|
Veränderung
|
31.12.2023
|
|
EUR |
EUR |
EUR |
| Aktive latente
Steuern |
5.835,00 |
1.250,00 |
7.085,00 |
| Passive latente
Steuern |
-19.848,00 |
-10.627,00 |
-30.475,00 |
| Saldierte latente
Steuern |
-14.013,00 |
-9.377,00 |
-23.390,00 |
5
.
Rückstellungen
für
langfristige
Verpflichtungen
Zum Bilanzstichtag ist Deckungsvermögen in
Höhe von EUR 16.465,90 mit langfristigen
Verpflichtungen für Sabbatical-Auszeiten der
Mitarbeiter verrechnet.
Bei dem mit den Rückstellungen saldierten
Deckungsvermögen handelt es sich um Versicherungen bei
der Alte Leipziger Leben, Oberursel (Taunus) zur
Rückdeckung der Zusagen gegenüber Mitarbeitern.
Der mit der Rückstellung saldierte Betrag entspricht
den von der Versicherungsgesellschaft mitgeteilten
geschäftsplanmäßigen Deckungskapitalien zum
Bilanzstichtag.
6
.
Sonstige
Rückstellungen
Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im
Wesentlichen Rückstellungen für Verpflichtungen
aus dem Personalbereich (TEUR 378) und für
Verpflichtungen zur Abraum-/Abfallbeseitigung (TEUR 43).
7
.
Verbindlichkeiten
Es bestehen keine
Verbindlichkeiten
gegenüber
Kreditinstituten.
Für die
Verbindlichkeiten
aus
Lieferungen
und
Leistungen bestehen branchenübliche
Eigentumsvorbehalte an den gelieferten Gegenständen.
Alle Verbindlichkeiten haben bzw. hatten im aktuellen
Berichtsjahr und im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu
einem Jahr.
II
.
Gewinn
-
und
Verlustrechnung
1
.
Rohergebnis
Im Rohergebnis sind
Erträge
aus
der
Währungsumrechnung in Höhe von EUR 0,00
(i. V. EUR 6.901,56) enthalten.
2
.
Personalaufwand
Im Posten "Soziale Abgaben und Aufwendungen für
Altersversorgung" sind
Aufwendungen
für
Altersversorgung in Höhe von EUR 56.079,28 (i.
V. EUR 43.260,63) enthalten.
3
.
Sonstige
betriebliche
Aufwendungen
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten
Aufwendungen
aus
der
Währungsumrechnung in Höhe von EUR 0,00
(i. V. EUR 8.898,98).
4
.
Finanzergebnis
Die sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträge
betreffen mit EUR 13.897,78 (i. V. EUR 0,00)
verbundene
Unternehmen
.
5
.
Steuern
vom
Einkommen
und
vom
Ertrag
Die Steuern vom Einkommen und Ertrag beinhalten
Aufwendungen
aus
latenten
Steuern in Höhe von TEUR 9 (i. V. TEUR 14).
C
.
Sonstige
Angaben
1
.
Personal
Die durchschnittliche Zahl der während des
Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer
beträgt:
| |
2023
|
| |
Anzahl |
| Standort Stuttgart |
90 |
| Standort Bonn |
52 |
| Standort
München |
11 |
| |
153 |
2
.
Haftungsverhältnisse
und
sonstige
finanzielle
Verpflichtungen
Es bestehen
sonstige
finanzielle
Verpflichtungen aus Mietverträgen für die
Büros Stuttgart, Bonn und München sowie aus
Leasingverträgen für Dienstwägen in
Höhe von TEUR 2.034. Zudem bestehen Verpflichtungen
aus der Einräumung von Krediten in Höhe von TEUR
800.
3
.
Organe
der
Gesellschaft
Geschäftsführer sind bzw. waren:
Andre Bilsing (Geschäftsführer Standort
Stuttgart), Stuttgart Dennis Meyer
(Geschäftsführer Standort München), Bonn
Florian Röder (Geschäftsführer Standort
Bonn), Much
Philippe Winnen (Geschäftsführer Standort
Stuttgart), Stuttgart (bis 19. Juli 2023)
Im Berichtsjahr betrugen die Bezüge der
Geschäftsführer TEUR 757.
4
.
Ergebnisverwendung
Die Geschäftsführung schlägt vor, den
Jahresüberschuss in Höhe von EUR 2.099.410,47 in
voller Höhe auf neue Rechnung vorzutragen.
Stuttgart, den 7. August
2024
SprintEins GmbH
Geschäftsführung
Andre Bilsing
Dennis Meyer
Florian Röder
Angabe gemäß § 328 HGB:
Der Jahresabschluss der SprintEins GmbH, Stuttgart,
für das Geschäftsjahr 2023 ist durch den
Gesellschafterbeschluss der Gesellschafterversammlung am 7.
August 2024 festgestellt worden.
Entwicklung
des Anlagevermögens der SprintEins GmbH, Stuttgart, im
Geschäftsjahr 2023
Anschaffungs- und Herstellungskosten
|
Stand
01.01.2023
EUR
|
Zugänge
EUR
|
Stand
31.12.2023
EUR
|
| A.
Anlagevermögen |
|
|
|
| I.
Immaterielle Vermögensgegenstände |
60.408,86 |
0,00 |
60.408,86 |
| II.
Sachanlagen |
1.894.350,57 |
141.095,27 |
2.035.445,84 |
| III.
Finanzanlagen |
250,00 |
14.948,91 |
15.198,91 |
| Summe
Anlagevermögen |
1.955.009,43 |
156.044,18 |
2.111.053,61 |
Kumulierte
Abschreibungen
|
Stand
01.01.2023
EUR
|
Zugänge
EUR
|
Stand
31.12.2023
EUR
|
| A.
Anlagevermögen |
|
|
|
| I.
Immaterielle Vermögensgegenstände |
45.548,86 |
9.294,00 |
54.842,86 |
| II.
Sachanlagen |
1.139.475,57 |
235.989,27 |
1.375.464,84 |
| III.
Finanzanlagen |
0,00 |
0,00 |
0,00 |
| Summe
Anlagevermögen |
1.185.024,43 |
245.283,27 |
1.430.307,70 |
Buchwerte
|
Buchwert
31.12.2023
EUR
|
Buchwert
31.12.2022
EUR
|
| A.
Anlagevermögen |
|
|
| I.
Immaterielle Vermögensgegenstände |
5.566,00 |
14.860,00 |
| II.
Sachanlagen |
659.981,00 |
754.875,00 |
| III.
Finanzanlagen |
15.198,91 |
250,00 |
| Summe
Anlagevermögen |
680.745,91 |
769.985,00 |
Lagebericht
der SprintEins GmbH, Stuttgart, für das
Geschäftsjahr 2023
Grundlagen
des
Unternehmens
Die SprintEins GmbH erbringt Dienstleistungen im
Bereich der weltweiten Zertifizierung von Produkten,
insbesondere: Erstellung, Planung und Vertrieb von Software
zur Unterstützung von Zulassungsprozessen, Beratung
von Herstellern im Bereich der Zulassung ihrer Produkte,
Aufbau und Vertrieb von Wissen, das zur Zulassung notwendig
ist, insbesondere Details zu entsprechenden Regularien.
Weiterhin umfasst unser Tätigkeitsfeld die Erstellung
von appbasierten Anwendungen, bei der unsere Zielgruppe die
Enterprise-IT von Großunternehmen ist, die mithilfe
von cloud- und appbasierten Lösungen die
Digitalisierung und damit ihren Wettbewerbsvorteil ausbauen
wollen.
In den klassischen Geschäftsfeldern bestehen
langjährige Kundenbeziehungen mit der
Automobilindustrie sowie allgemeinen Wirtschaftszweigen.
Die SprintEins GmbH unterhält derzeit drei
Standorte: Stuttgart, Bonn und München.
Forschung
und
Entwicklung
Die Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten
konzentrierten sich schwerpunktmäßig auf den
Ausbau der internen Weiterbildungsakademie, genannt aka.
Dazu werden durch die Fachbereiche Schulungskonzepte,
Webinare und wöchentliche Informationsveranstaltungen
entwickelt und angeboten. In internen Projekten werden
außerdem neue Technologien bis zur Marktreife
entwickelt und in den Vertriebsprozess aufgenommen.
Mithilfe unserer Domains unterstützen wir den
fachlichen Austausch unter den Mitarbeitenden.
Absatzentwicklung
Die SprintEins GmbH wurde im September 2013
gegründet und die vergangenen zehn Jahre waren durch
das stetige Wachstum der Firma geprägt.
Da das Tätigkeitsfeld von SprintEins GmbH vor
allem aufgrund der rasanten Veränderung des
technischen Fortschritts (Einführung der
Digitalisierung in allen Wirtschaftssektoren) sehr
personalintensiv ist, wuchs die Anzahl der
Beschäftigten von Jahr zu Jahr stark an. Mittlerweile
arbeiten bei der SprintEins GmbH mit Stand zum 31.12.2023
insgesamt 153 Mitarbeitende. Die Personalbeschaffung
gestaltet sich zunehmend schwierig. Demzufolge wurde der
Bewerbungsprozess umfangreicher gestaltet und eine
Berufsausbildung, z. B. anhand von
Werkstudentenverträgen oder Dozententätigkeiten
an Universitäten, gefördert.
Der Standort München befindet sich weiterhin in
der Aufbauphase, wodurch im Jahr 2023 ein
Kostenüberhang entstanden ist. Eine positive Wende
(Überhang der Umsätze) wird frühestens zum
letzten Quartal 2024 erwartet.
Rohergebnis
-
und
Auftragsentwicklung
Das Rohergebnis im Geschäftsjahr blieb auf
gleichem Niveau wie in 2022. Die SprintEins GmbH verfolgt
keine Wachstumsstrategie und bekennt sich zu einem
verantwortungsvollen Umgang mit den begrenzten Ressourcen
unseres Planeten. Der Fokus auf eine stabile Ertragslage
und nicht auf steigende Umsätze wird auch 2023
erreicht.
Vermögens
-,
Finanz
-
und
Ertragslage
Die Erhöhung der Bilanzsumme um TEUR 1.763,65
resultiert im Wesentlichen aus dem Anstieg des
Eigenkapitals, respektive der Erhöhung der
flüssigen Mittel.
Das Jahresergebnis hat sich im Vergleich zum Vorjahr
um TEUR 1.089,29 verringert. Die Umsätze haben sich
gegenüber dem Vorjahr nicht wesentlich verändert.
Jedoch sind vor allem die Personalkosten stark gestiegen.
Ebenfalls angestiegen sind die sonstigen Aufwendungen,
z. B. die Mietaufwendungen, Reisekosten und der
Wartungskosten.
Ursächlich hierfür waren vor allem die
Aufstockungen im Personalbereich und Mieterhöhungen.
Die Liquidität 1. Grades (Barliquidität)
zeigt sich zum Bilanzstichtag mit 367 %
überdurchschnittlich robust. Die Fähigkeit des
Unternehmens Zahlungsverpflichtungen zu erfüllen war
zu keinem Zeitpunkt des Berichtszeitraums gefährdet.
Ebenfalls überdurchschnittlich hoch ist die
Eigenkapitalquote mit 88 % zum 31.12.2023.
Investitionen
Die gesamten Investitionen in das
Sachanlagevermögen betrugen im Geschäftsjahr 2023
EUR 156.044,18.
Personal
Die SprintEins GmbH ist weiterhin bestrebt, eine
stabile und fachspezifische Basis im Personalsektor zu
schaffen. Demzufolge erwarten wir, dass sich der Trend der
vergangenen Jahre, im Bereich Personal aufzustocken, in den
kommenden Jahren fortsetzen wird. Da der Standort
München sich derzeit noch im Aufbau befindet, rechnet
die SprintEins GmbH dort mit einem höheren Zuwachs an
Mitarbeiterzahlen. Die durchschnittliche Arbeitnehmeranzahl
nach HGB betrug:
| im Jahr 2020 |
70 |
AN |
|
|
| im Jahr 2021 |
94 |
AN |
Steigerung 2020 -
2021: |
34,29% |
| im Jahr 2022 |
138 |
AN |
Steigerung 2021 -
2022: |
46,81% |
| im Jahr 2023 |
153 |
AN |
Steigerung 2022 -
2023: |
10,87% |
Weiterhin bieten wir Ausbildungsplätze an im
Bereich des Dualen Studiums der DHBW Stuttgart.
Umweltschutz
Als Maßnahme zur Verbesserung des
Umweltschutzes hat die SprintEins GmbH im
Geschäftsjahr 2023 zum Beispiel den Papierverbrauch
und Druckerpatronenverbrauch weiter reduziert.
Dokumentationen, Notizen, usw. werden auf digitalem Wege
archiviert. Hierfür wurde das EDV-System entsprechend
erweitert.
Weiterhin führt die SprintEins GmbH in ihrem
Fuhrpark überwiegend Elektrofahrzeuge oder
Hybridfahrzeuge, welche aufgrund ihrer Technik staatlich
gefördert wurden und hauptsächlich mit
Ökostrom betrieben werden.
Workshops und Besprechungen intern oder mit Kunden
werden vorrangig Online durchgeführt. Dadurch sind
keine CO2-belastenden Fahrten zum Treffpunkt notwendig.
Sollten dennoch Reisen unvermeidbar sein, nutzen die
Mitarbeitenden unseres Unternehmens überwiegend die
Bahn.
Im Jahr 2022 haben wir begonnen, ein ESG-Management
(Environment, Social, Governance) zu entwickeln. Damit
möchten wir uns frühzeitig auf die gesetzlichen
Vorgaben vorbereiten, obwohl wir derzeit noch nicht
verpflichtet sind, einen ESG-Bericht zu erstellen.
Risikomanagementziele
und
-
methoden
Die Gesellschaft versucht durch eine systematische
Erfassung und aktive Steuerung die Wahrscheinlichkeit einer
Realisierung von Risiken zu reduzieren und nicht
vermeidbare Schäden so gering wie möglich zu
halten. Neben Markt- und Konjunkturrisiken werden auch
Betriebsrisiken (z. B. Liquidität) anhand
verschiedenartiger Parameter quantifiziert. Zur Beobachtung
der Marktentwicklung und zur Festlegung von Verkaufszielen
werden im Wesentlichen die Auftragseingänge,
Konjunkturdaten in den Zielmärkten, Marktstudien und
die Einschätzung der Vertriebskräfte
herangezogen.
Die SprintEins GmbH hat im Jahr 2022 die
Zertifizierung nach ISO 27001 erlangt. Das
Zertifizierungsverfahren wurde von TÜV SÜD
Management Service GmbH durchgeführt. Im Jahr 2023
fand das Überwachungsaudit zur Zertifizierung nach ISO
27001 statt.
Zur Minimierung der finanziellen Auswirkungen von
Risiken wurde in 2023 der Versicherungsschutz der
Gesellschaft überprüft. In den Bereichen
Betriebsunterbrechung, Rückruf und Produkthaftung
wurde den zunehmenden technischen und juristischen
Anforderungen sowie der Umsatzentwicklung in den letzten
Jahren durch eine Anpassung des Versicherungsschutzes
Rechnung getragen.
Das EDV-System des Unternehmens wurde im Berichtsjahr
2023 anhand einem umfassenden Sicherheitstest
(Penetrationstest) geprüft.
Ebenfalls im Jahr 2023 wurde das
Hinweisgeberschutzgesetz (Whistleblower-Richtlinie) (EU)
2019/1937) umgesetzt, sowie die jährliche Prüfung
der Versorgungsordnung und die Analyse für
Leistungserhalt, Resilienz und Stressmanagement
(Stressprävention GBU Psyche) durchgeführt.
Ausstehende Forderungen werden regelmäßig
überprüft.
Wesentliche
Chancen
und
Risiken
der
künftigen
Entwicklung
(
Chancen
-
und
Risikobericht
)
Aus unserer Sicht bestehen die wesentlichen Risiken
für die künftige Unternehmensentwicklung in der
Personalbeschaffung und in der im gleichen Markt in
großer Anzahl existierenden Konkurrenzunternehmen.
Im Bereich Personalbeschaffung haben wir unseren
Bewerbungsprozess im Geschäftsjahr 2022 und 2023 enorm
erweitert und attraktiver gestaltet. Die Anzahl der
eingegangenen Bewerbungen ist dadurch gestiegen, was
ebenfalls zu einem erhöhten internen
Bearbeitungsaufwand geführt hat. Der auf dem
Arbeitsmarkt vorherrschende Fachkräftemangel konnte
hierdurch etwas abgemildert werden.
In unserem Unternehmen steht das agile Arbeiten im
Vordergrund. Unser Personal wird hierzu laufend geschult,
wodurch wir uns von der Vielzahl unserer Konkurrenz
unterscheiden. Aus unserer Sicht verschafft uns diese
Vorgehensweise einen tatsächlichen Mehrwert unserer
geleisteten Arbeit. Besonders im Hinblick auf die
Aktualität unserer Entwicklungen liegen wir bei
unseren Kunden voll im Trend.
Ausblick
(
Prognosebericht
)
Für das Geschäftsjahr 2024 rechnen wir mit
einem leichten Rohergebnisrückgang und beim
Gesamtergebnis mit einer vergleichbaren Prognose. Grund
hierfür sind geplante Investitionen im Jahr 2024 in
neue Standorte, sowie Effekte durch die Rezessionslage.
Aufgrund erwarteter konjunktureller Preisentwicklung
wird die Geschäftsleitung voraussichtlich eine
Lastenverteilung vornehmen und die Gehälter im
Geschäftsjahr 2024 moderat erhöhen.
In den Mietverträgen unserer
Geschäftsräume wurden einerseits Mietanpassungen
anhand des Verbraucherpreisindexes, welcher vom
Statistischen Bundesamt veröffentlicht wird,
vereinbart. Andererseits liegen Mietverträge vor mit
Festpreisvereinbarung.
Aufgrund dessen wären Mietpreiserhöhungen
zum 1. Januar 2024 mit ca. 3,7 % zu erwarten. Die
Mietverträge sind bis 31. August 2026 (München),
31. Dezember 2027 (Stuttgart) bzw. bis 31. August 2028
(Bonn) vertraglich festgeschrieben.
Wir rechnen weiterhin mit einer
Energie-Preis-Erhöhung, vor allem bei den Strom- und
Heizungskosten. Die Stromkosten fallen im Unternehmen
überwiegend beim Einsatz von EDV-Anlagen an, welche
sich nur eingeschränkt anhand Verbrauchsreduzierung an
sich regulieren lassen. Bei der Einsparung von
Heizungskosten werden wir auf allgemein taugliche
Maßnahmen zurückgreifen, wie z. B. auf das
Stoßlüften der Räume, wärmer anziehen
oder das Zurückdrehen der Heizung in Räumen, die
an bestimmten Tagen nicht besetzt sind.
Zudem planen wir in den kommenden
Geschäftsjahren, neue Absatzmärkte
außerhalb Deutschlands zu erschließen. Im Jahr
2024 und 2025 fallen hierfür voraussichtlich
ausschließlich Anlaufkosten an, welche sich vor allem
aus Personalaufwand, Mietaufwand, Investitionen in Hard-
und Software sowie Beratungsaufwand zusammensetzen werden.
Bereits realisiert wurde die Gründung des neuen
Standortes in Kopenhagen. Anfang 2024 erfolgt die operative
Gründung eines neuen Standortes in Ungarn.
Wir sind zuversichtlich, dass wir damit die
Voraussetzungen für eine solide Marktakzeptanz im
Europäischen Wirtschaftsraum und darüber hinaus
für ein stabiles Umsatz- und Ertragsvolumen in den
kommenden Jahren schaffen können.
Stuttgart
,
7
.
August
2024
SprintEins
GmbH
Geschäftsführung
Andre Bilsing
Dennis Meyer
Florian Röder
Bestätigungsvermerk
des unabhängigen Abschlussprüfers
An die SprintEins GmbH, Stuttgart
Prüfungsurteile
Wir haben den Jahresabschluss der
SprintEins
GmbH
,
Stuttgart, - bestehend aus der Bilanz zum 31.
Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für
das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember
2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung
der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft.
Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der
SprintEins GmbH, Stuttgart, für das Geschäftsjahr
vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der
Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
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entspricht der beigefügte
Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den
deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden
handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter
Beachtung der deutschen Grundsätze
ordnungsmäßiger Buchführung ein den
tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes
Bild der Vermögens- und Finanzlage der
Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer
Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1.
Januar bis zum 31. Dezember 2023 und
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vermittelt der beigefügte
Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der
Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen
steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem
Jahresabschluss, entspricht den deutschen
gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und
Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend
dar.
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Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB
erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen
Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des
Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.
Grundlage
für
die
Prüfungsurteile
Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses
und des Lageberichts in Übereinstimmung mit
§ 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der
Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen
Grundsätze ordnungsmäßiger
Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere
Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen
ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers
für die Prüfung des Jahresabschlusses und des
Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks
weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen
unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen
handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und
haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in
Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt.
Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten
Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um
als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum
Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.
Verantwortung
der
gesetzlichen
Vertreter
für
den
Jahresabschluss
und
den
Lagebericht
Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich
für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den
deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden
handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen
Belangen entspricht, und dafür, dass der
Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen
Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung
ein den tatsächlichen Verhältnissen
entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und
Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die
gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen
Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den
deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger
Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die
Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen,
der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund
von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der
Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder
Irrtümern ist.
Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die
gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die
Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der
Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren
haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang
mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit,
sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus
sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des
Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der
Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht
tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten
entgegenstehen.
Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter
verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts,
der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der
Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen
Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den
deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die
Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung
zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen
Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und
Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet
haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in
Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen
gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um
ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im
Lagebericht erbringen zu können.
Verantwortung
des
Abschlussprüfers
für
die
Prüfung
des
Jahresabschlusses
und
des
Lageberichts
Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit
darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes
frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von
dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der
Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage
der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen
Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der
Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht,
den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die
Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung
zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk
zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum
Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.
Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an
Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in
Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der
vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW)
festgestellten deutschen Grundsätze
ordnungsmäßiger Abschlussprüfung
durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche
Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen
können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern
resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn
vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass
sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses
Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen
wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten
beeinflussen.
Während der Prüfung üben wir
pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine
kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
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identifizieren und beurteilen
wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen
im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von
dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und
führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf
diese Risiken durch sowie erlangen
Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet
sind, um als Grundlage für unsere
Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus
dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche
Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher
als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende
wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt
werden, da dolose Handlungen kollusives
Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte
Unvollständigkeiten, irreführende
Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen
interner Kontrollen beinhalten können.
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gewinnen wir ein
Verständnis von dem für die Prüfung
des Jahresabschlusses relevanten internen
Kontrollsystem und den für die Prüfung des
Lageberichts relevanten Vorkehrungen und
Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu
planen, die unter den gegebenen Umständen
angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein
Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme
der Gesellschaft abzugeben.
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beurteilen wir die
Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern
angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die
Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern
dargestellten geschätzten Werte und damit
zusammenhängenden Angaben.
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ziehen wir Schlussfolgerungen
über die Angemessenheit des von den gesetzlichen
Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes
der Fortführung der Unternehmenstätigkeit
sowie, auf der Grundlage der erlangten
Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche
Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder
Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der
Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung
der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können.
Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine
wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir
verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die
dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im
Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese
Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges
Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen
unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis
zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten
Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse
oder Gegebenheiten können jedoch dazu
führen, dass die Gesellschaft ihre
Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen
kann.
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beurteilen wir Darstellung,
Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt
einschließlich der Angaben sowie ob der
Jahresabschluss die zugrunde liegenden
Geschäftsvorfälle und Ereignisse so
darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung
der deutschen Grundsätze
ordnungsmäßiger Buchführung ein den
tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes
Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der
Gesellschaft vermittelt.
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beurteilen wir den Einklang des
Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine
Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild
von der Lage der Gesellschaft.
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führen wir
Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen
Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben
im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender
geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir
dabei insbesondere die den zukunftsorientierten
Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde
gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die
sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten
Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges
Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten
Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen
geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches
unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse
wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben
abweichen.
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Wir erörtern mit den für die
Überwachung Verantwortlichen unter anderem den
geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie
bedeutsame Prüfungsfeststellungen,
einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im
internen Kontrollsystem, die wir während unserer
Prüfung feststellen.
Stuttgart, 7. August
2024
RSM
Ebner Stolz GmbH & Co. KG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft
Matthias Spingler,
Wirtschaftsprüfer
Josua Weisser,
Wirtschaftsprüfer
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