CST/DS Shipmanagement GmbH
Selbe AdresseGüterbeförderung in der Hochsee- und Küstenschifffahrt
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Sven Strauss seit 1.11.2016 | Geschäftsführer |
Oliver Hennes seit 1.11.2016 | Prokura |
Christian Peter Krämer seit 1.11.2016 | Prokura |
Matthias Behrens seit 12.11.2012 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
M******* A******** R****Dr. Karl-Heinz Krämer GmbH | 11.26% |
M******* M********* K*****Dr. Karl-Heinz Krämer GmbH | 11.26% |
| Name | Anteil |
|---|---|
Erbengemeinschaft nach Peter Krämer | 66.01% |
Dr. Karl-Heinz Krämer GmbHEigenbeteiligung | 11.47% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Chemtrans Crewmanagement GmbHHamburgJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2023AKTIVA
PASSIVA
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR VOM 01. JANUAR 2023 BIS ZUM 31. DEZEMBER 2023
Anhang für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Sitz der Gesellschaft ist Hamburg. Die Gesellschaft ist bei dem Amtsgericht Hamburg im Handelsregister, Abteilung B, unter Nummer 110 450 eingetragen. Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde unter Beachtung der gesetzlichen Vorschriften gemäß § 264 Abs. 1 HGB, §§ 284 ff HGB aufgestellt. Von den Erleichterungen für mittelgroße Gesellschaften gemäß § 288 i.V.m. § 267 Abs. 2 HGB wurde Gebrauch gemacht. II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden 1. Bilanzierungsmethoden Für die Darstellung der Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. 1. Angewandte Bewertungsmethoden Die Bewertung erfolgte unter der Annahme der Fortführung des Unternehmens (going concern). Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sowie Guthaben bei Kreditinstituten wurden zu Nominalwerten angesetzt. Die Rückstellungen wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages und Verbindlichkeiten zu ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Die Währungsumrechnung von Vermögensgegenständen und Verbindlichkeiten in Fremdwährungen zum 31. Dezember 2023 erfolgte zum Kurs am Bilanzstichtag (EUR/USD 1,1050). Das Imparitäts- und Realisationsprinzip wurde dabei entsprechend § 265a HGB nicht beachtet, soweit deren Restlaufzeit ein Jahr oder weniger beträgt. Die Einbuchung erfolgte grundsätzlich mit dem Mittelkurs zum Anschaffungszeitpunkt. III. Erläuterungen zur Bilanz 1. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Sämtliche Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von nicht mehr als einem Jahr. In den Forderungen sind Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von TEUR 120 (Vorjahr TEUR 299) enthalten, die in Höhe von TEUR 120 (Vorjahr TEUR 299) den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen zuzuordnen sind. In den Forderungen sind Forderungen gegen Gesellschafter in Höhe von TEUR 327 (Vorjahr TEUR 266) enthalten, die den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen zuzuordnen sind. 2. Verbindlichkeiten Der Gesamtbetrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr beträgt TEUR 1.854 (Vorjahr TEUR 1.990) und von mehr als einem Jahr TEUR 0 (Vorjahr TEUR 0). Mit einer Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren sind wie im Vorjahr keine Verbindlichkeiten vorhanden. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind in Höhe von TEUR 402 (Vorjahr TEUR 187) den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und in Höhe von TEUR 45 (Vorjahr TEUR 91) den sonstigen Verbindlichkeiten zugehörig. IV. Sonstige Angaben 1. Gesellschaftsorgane Alleinige Gesellschafterin ist die Chemikalien Seetransport G.m.b.H., Hamburg. Zu den Geschäftsführern waren im Geschäftsjahr bestellt:
Auf die Angaben der Bezüge der Geschäftsführer wird entsprechend § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. 1. Arbeitnehmer Im Geschäftsjahr 2023 waren durchschnittlich 599 Arbeitnehmer beschäftigt. 1. Konzernzugehörigkeit Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der Dr. Karl-Heinz Krämer GmbH, Hamburg, einbezogen. 1. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Zum 31. Dezember 2023 bestanden Mietverpflichtungen in Höhe von TEUR 6, die innerhalb eines Jahres fällig sind.
Hamburg, den 05. März 2025 gez. Matthias Behrens, Geschäftsführer gez. Sven Strauss, Geschäftsführer Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 20231. Geschäftsmodell des Unternehmens Das Geschäftsmodell der Chemtrans Crewmanagement GmbH (CCM) ist die Bemannung von Seeschiffen, insbesondere von Produktentankern der von der Unternehmensgruppe Krämer betreuten Seeschiffe. Die Aktivitäten des Crew-Managements umfassen die Auswahl und Gestellung der Besatzungen sowie deren administrative Betreuung. Neben dem Crewpersonal beschäftigte das Unternehmen zur Erbringung der oben beschriebenen Dienstleistungen 6 Crewing-Mitarbeiter an Land und hatte weiterhin 2 Geschäftsführer. 2. Wirtschaftsbericht 2.1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Obwohl die Einstellung der Besatzungen in keinem direkten Zusammenhang mit der wirtschaftlichen Situation und der Charterentwicklung der Schifffahrt steht, haben diese Faktoren unter Umständen einen mittelbaren Einfluss auf die Anzahl der betreuten Schiffe sowie das Gehaltsniveau an den Märkten für seegehendes Personal. In Bezug auf die Frachtraten und damit auch auf die Marktpreise der Tonnage war das Berichtsjahr 2023 eines der besten Jahre für Produktentanker in der Geschichte. Die geopolitische Lage im Jahr 2023 war insgesamt weiter stark geprägt durch den anhaltenden Ukraine-Krieg, wobei die gegen Russland erlassenen Sanktionen dazu geführt haben, dass Rohöl sowie Ölprodukte längere Transportwege zurücklegen mussten, um gerade ihre Bestimmungsorte in der westlichen Hemisphäre zu erreichen. Auch die Dürre im Panama-Kanal sowie der Gaza-Krieg im Nahen Osten seit dem 7. Oktober 2023, infolgedessen die Huthi-Rebellen aus dem Jemen Schiffe im Roten Meer attackieren, zwingen Handelsschiffe dazu, längere Umwege zu fahren. Die gute Marktlage hat sich auch im Jahr 2024 fortgesetzt und lässt ebenfalls optimistisch in die nähere Zukunft blicken. Für die Gesellschaft selbst hat der Ukraine-Konflikt weiterhin Auswirkungen auf die Beschaffung von Seepersonal, da eine wesentliche Nation von Seefahrern zum Teil durch Kriegseinsätze und Ausreisebeschränkungen nicht mehr im Markt zur Verfügung steht. 2.2. Geschäftsverlauf Vor dem Hintergrund der stark erholten Marktlage und hohen Schiffspreise auch für ältere Tankertonnage, haben sich einige Schiffseigner entschieden, ihre Schiffe zu verkaufen, wodurch sich die Anzahl der von der CCM bemannten Schiffe im Vergleich zum Vorjahr reduziert hat. Zu Beginn des Jahres 2023 betrug die betreute Flotte noch 36 Schiffe und ging zu Ende des Jahres auf 24 Schiffe zurück. Durchschnittlich wurden im Geschäftsjahr 2023 somit 30 Schiffe mit einer Besatzung von jeweils knapp 20 Personen betreut. In Bezug auf die damit verbundene Anzahl an Seeleuten beschäftigte das Unternehmen zu Ende des Geschäftsjahres 2023 rund 470 Personen, davon knapp 201 Kapitäne und Offiziere. Insgesamt ist die Geschäftsentwicklung dennoch als zufriedenstellend einzuschätzen. 2.3. Lage des Unternehmens 2.3.1. Ertragslage Im Geschäftsjahr 2023 gingen die Einnahmen im Vergleich zum Vorjahr um EUR 1,2 Mio. auf EUR 35,5 Mio. zurück, davon entfallen auf die Personalgestellung EUR 34,3 Mio. Ursächlich für den Rückgang ist, dass im Jahr 2023 durch die Abgänge weniger Schiffe betreut wurden. Dem gegenüber stehen die Heuerzahlungen in Höhe von EUR 34,3 Mio. zzgl. EUR 0,1 Mio. Überweisungsgebühren, Gehaltszahlungen an die Mitarbeiter an Land EUR 0,4 Mio. sowie sonstige Verwaltungskosten EUR 0,7 Mio. Die Verträge betreffend die Bemannung der Seeschiffe sind so aufgebaut, dass die Gesellschaft sämtliche im Zusammenhang mit dem Gesellschaftszweck anfallenden Aufwendungen an ihre Kunden weiterbelastet. Der Zahlungsverkehr wird fast ausschließlich in USD abgewickelt. Aufgrund der überwiegend taggleichen Abwicklung der USD-Zahlungsströme ergibt sich saldiert ein Aufwand aus den Wechselkursdifferenzen von TEUR 30. 2.3.2. Finanzlage Die laufenden Ausgaben des Unternehmens werden aus den laufenden Einnahmen sowie der bestehenden Liquidität finanziert. Für die Dienstleistungen zur Organisation der Personalgestellung werden monatliche Pauschalen von den betreuten Gesellschaften gezahlt. Für ihre Tätigkeit des Besatzungsmanagements erhielt die Berichtsgesellschaft im Geschäftsjahr 2023 je betreuter Schifffahrtsgesellschaft eine Monatspauschale in Höhe von USD 200,00 für den Kapitän und jeden Offizier sowie USD 100,00 für jedes weitere Crewmitglied als Vorauszahlung. Gemäß Vertrag hat ein Ausgleich der tatsächlichen Kosten und der vereinnahmten Pauschalen zu erfolgen. Die liquiden Mittel beliefen sich zum 31. Dezember 2023 auf insgesamt TEUR 268. Die Gesellschaft ist im Berichtszeitraum zu jeder Zeit den bestehenden Zahlungsverpflichtungen nachgekommen. 2.3.3. Vermögenslage Im Einklang mit der Entwicklung der Anzahl der betreuten Schiffe reduzierten sich die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen um TEUR 468 im Vergleich zum Ende des Vorjahres auf TEUR 716. Gleichzeitig erhöhten sich die sonstigen Vermögensgegenstände aufgrund von Überzahlungen an Dienstleister im Zusammenhang mit der Beschaffung von seegehendem Personal auf TEUR 494. Im gleichen Zuge reduzierten sich die Verbindlichkeiten im Vergleich zum Ende des Vorjahres um TEUR 136 auf TEUR 1.854 per 31.12.2023. Zu Ende 2023 resultierten die Verbindlichkeiten vorwiegend aus, auf Wunsch der betreffenden Seeleute, noch nicht ausbezahlten Heuern für laufende Beschäftigungsverträge, aus erhaltenen Überzahlungen der betreuten Seeschiffsgesellschaften sowie aus Rechnungen von Dienstleistern im Zusammenhang mit der Beschaffung von seegehendem Personal. 2.4. Finanzielle Leistungsindikatoren Das Ergebnis der Gesellschaft ist wie in den Vorjahren ausgeglichen, da gemäß Vertrag die tatsächlichen Kosten der Gesellschaft durch die Einnahmen abgedeckt werden sollen. Finanzierungen oder Darlehen mit Banken wurden wie in den Vorjahren nicht eingegangen und sind auch nicht beabsichtigt. 2.5. Gesamtaussage Wie in den Vorjahren werden die Kosten der Gesellschaft durch die Einnahmen gedeckt. Unterjährige finanzielle Über- oder Unterdeckungen werden entsprechend der zugrunde liegenden Crew Management Verträge mit den Schifffahrtsgesellschaften basierend auf den Zahlen des geprüften Jahresabschlusses rückwirkend ausgeglichen. 3. Prognosebericht Eine Änderung des ausgeglichenen Ergebnisses aufgrund der vertraglichen Gestaltung ist für die Zukunft bislang nicht angestrebt. Die Fokussierung liegt auf der Bemannung von Seeschiffen, die von der Unternehmensgruppe der Dr. Karl-Heinz Krämer GmbH betreut werden. Hierdurch ergibt sich die Möglichkeit an einer Expansion zu partizipieren, auf der anderen Seite besteht gegenwärtig eine Abhängigkeit, wenn sich die von der Unternehmensgruppe betreute Flotte reduziert. 4. Bericht über Chancen und Risiken 4.1. Risikobericht Die Darstellung der Risiken erfolgt in absteigender Reihenfolge. Die Reihenfolge bezieht sich hierbei auf die Höhe der Auswirkungen auf die Vermögens, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft unter Berücksichtigung der jeweiligen Wahrscheinlichkeit des Eintretens von Risiken. Neben dem operationellen Risiko des Crew-Managements, das auch für CCM weitgehend durch übliche Versicherungen abgedeckt ist, ist die Fortführung des Schiffsbetriebs auf der Basis der Finanzlage der jeweiligen Einzelschiffsgesellschaften von besonderer Bedeutung. Hier kann der Fall eintreten, dass einzelne Schifffahrtsgesellschaften zum einen gegebenenfalls ihre Schiffe verkaufen wollen oder es zum anderen infolge schlechter Schifffahrtsmärkte eventuell zu Zahlungsengpässen bzw. im schlechtesten Fall zur Zahlungsunfähigkeit kommt. Während CCM bei der Überbrückung von vorrübergehenden Zahlungsengpässen die jeweiligen Schifffahrtsgesellschaften unter gewissen Umständen und in einem gewissen Rahmen temporär unterstützen könnte, so bedeutet der Verkauf von Schiffen in der Regel auch den Verlust des Crew-Managements. Allerdings ist der überwiegende Teil der Mitarbeiter auf Basis befristeter Verträge angestellt und somit kann die Personalplanung flexibel auf Veränderungen in der Anzahl der betreuten Schiffe reagieren. Bestandsgefährdende Risiken werden nicht gesehen. 4.2. Chancenbericht Es besteht die Möglichkeit an einer Expansion der von der Unternehmensgruppe der Dr. Karl-Heinz Krämer GmbH betreuten Flotte durch zusätzliches Geschäft zu partizipieren. Die langjährige Erfahrung im Crew-Management, insbesondere im Crew-Management für Produktentanker, könnte auch dazu genutzt werden, um gegebenenfalls weitere externe Klientel zu gewinnen. Hierzu gibt es gegenwärtig jedoch keine konkreten Pläne und die Erbringung der Dienstleistungen seitens CCM soll zunächst weiterhin exklusiv für einen Teil der Flotte der Dr. Karl-Heinz Krämer GmbH erfolgen.
Hamburg, den 05. März 2025 gez. Sven Strauß, Geschäftsführer gez. Matthias Behrens, Geschäftsführer Der Jahresabschluss wurde am 21. März 2025 festgestellt. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Chemtrans Crewmanagement GmbH, Hamburg Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Chemtrans Crewmanagement GmbH, Hamburg, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Chemtrans Crewmanagement GmbH, Hamburg, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Hamburg, 5. März 2025 Moore
BRL GmbH
Andreas Höth, Wirtschaftsprüfer Frank Nicolai, Wirtschaftsprüfer |
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