SCHWÄLBCHEN Frischdienst GmbH
Selbe AdresseGroßhandel mit Milch, Milcherzeugnissen, Eiern, Speiseölen und Nahrungsfetten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Patrick Schaffner seit 17.1.2022 | Geschäftsführer |
Günter Dr. Berz-List seit 16.4.2021 | Geschäftsführer |
Volker Ernst Bleckmann seit 18.7.2005 | Geschäftsführer |
Frank Klaus Stieneke seit 18.7.2005 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
6 Gesellschafter
GmbH-Struktur
5 von 6 angezeigt
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 16.70% |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
COMO food+service GmbHMainzJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LAGEBERICHT für das Geschäftsjahr 2023Gemäß § 289 HGB erstatten wir als Geschäftsführer der COMO food + service GmbH (kurz COMO) den nachstehenden Lagebericht: I. Grundlagen des Unternehmens 1.1. Geschäftsmodell des Unternehmens Die COMO ist ein Dienstleistungsunternehmen im Sektor Food für Großverbraucher. Das Kerngeschäft der COMO basiert auf dem Vertrieb von frischen Lebensmitteln insbesondere dem Handel mit Molkereiprodukten sowohl im weißen Sortiment (Milch) als auch im gelben Sortiment (Käse). Der Schwerpunkt liegt in der Belieferung von Großkunden im Bereich der Gemeinschaftsverpflegung, Kliniken/Heime und Hotel/Gastronomie. Einige namhafte und global agierende Konzerne zählen zu unseren Kunden. Das Vertriebsgebiet der COMO erstreckt sich über ganz Deutschland. Die Absatzgebiete sind unter den Gesellschaftern aufgeteilt. 1.2. Ziele und Strategie Durch unser umfangreiches Sortiment, welches wir kontinuierlich an die Bedürfnisse des Marktes anpassen, möchten wir unseren Kunden eine möglichst hohe Lieferbereitschaft, Flexibilität und Zuverlässigkeit bieten. Auf Grundlage unseres ausgereiften Qualitätsmanagements sollen dabei die gleichbleibende Qualität sowie die ständige Frische unserer Produkte sichergestellt werden. Durch die stetige und kontinuierliche Aus-, Fort- und Weiterbildung unserer Mitarbeiter, eine kompetente Beratung und individuelle Betreuung unserer Kunden versuchen wir stets, unseren Kunden einen perfekten Service zu garantieren. II. Wirtschaftsbericht II.1. Entwicklung der Gesamtwirtschaft und der Branche II.1.a) Gesamtwirtschaft Die gesamtwirtschaftliche Lage in Deutschland war im Jahr 2023 geprägt von Inflation und dem Russland- Ukraine-Konflikt. Trotz dieser Herausforderungen konnte die deutsche Wirtschaft das Bruttoinlandsprodukt nahezu halten. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im Jahr 2023 nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) um 0,3 % niedriger als 2022 (auch kalenderbereinigt). Die konjunkturelle Entwicklung wurde durch Energiepreiserhöhungen und Liefer- und Materialengpässe im Jahresverlauf gebremst. Die Verbraucherpreise stiegen im Jahresdurchschnitt 2023 deutlich um 5,9 %. Für die Inflation maßgeblich verantwortlich waren Nahrungsmittel (12,4%) und Energieprodukte (5,3%), wobei letzteres ohne Entlastungsmaßnahmen höher ausgefallen wäre. Hinzu kamen Preissteigerungen vorgelagerter Wirtschaftsstufen. Die Bruttowertschöpfung ging einerseits im produzierenden Gewerbe zurück, während andererseits die Bruttowertschöpfung in den meisten Dienstleistungsbereichen stieg. Der preisbereinigte Zuwachs wurde durch die Bereiche Information und Kommunikation (2,6 %) und Öffentliche Dienstleister, Erziehung, Gesundheit (1,0 %) maßgeblich beeinflusst. II.1.b) Branche Die Ernährungsindustrie erzielte im Wirtschaftsjahr 2023 nach Berechnungen der Bundesvereinigung der Deutschen Ernährungsindustrie (BVE) einen Umsatz in Höhe von 233 Mrd. Euro, der damit um 6,6% gegenüber dem Vorjahr höher lag. Mit mehr als 644.500 Beschäftigten in über 5.900 Betrieben zählt die Branche zu den wichtigsten Industriezweigen Deutschlands. Die Lebensmittelherstellung ist nicht durch einige wenige Großunternehmen definiert, sondern besteht zu etwa 90 % aus kleinen und mittelständischen Unternehmen. In allen Regionen Deutschlands ist die Branche ein bedeutender Wirtschaftsfaktor, besonders im ländlichen Raum sind die Lebensmittelhersteller ein wichtiger Arbeitgeber. Der Milchmarkt in Deutschland und darüber hinaus hat sich 2023 fester entwickelt als in den Vorjahren. Damit einhergehend war auch eine gewisse Normalisierung nach extremen Preisausschlägen im Vorjahr. Die Milchanlieferung in Deutschland ist leicht gestiegen (0,9%). Milcherzeugerpreise haben nachgegeben, liegen aber weiterhin auf überdurchschnittlichem Niveau. Die Milcherzeugung in Deutschland ist gestiegen und hat einen Wert von 31,3 Mio. t erreicht. Die Milchanlieferung an die deutschen Molkereien einschließlich der Erfassung von ausländischen Erzeugern liegt bei 32,3 Mio. t. und ist leicht höher als im Vorjahr. Die höheren Mengen sind durch die höheren Milchpreise, eine leichte Entspannung auf der Kostenseite und das im Vergleich zu den Vorjahren "normalere" Sommerwetter mit mehr Regen und weniger Hitze begründet. Der Fettgehalt und Eiweißgehalt sind gestiegen, was zusätzlich zu höherem Volumen geführt hat. Längerfristig werden sich die Umweltauflagen, der Klimawandel und der Strukturwandel in der Milchviehhaltung tendenziell dämpfend auf das Milchaufkommen auswirken. Das Aufkommen von Bio-Milch ist 2023 seinem wachsenden Trend weiter gefolgt, dabei hat die Geschwindigkeit sogar zugenommen hat. Der Anteil von Bio-Milch an der gesamten Milchanlieferung in Deutschland belief sich auf 5,9 %. Im Jahr 2023 wurde das Wachstum der Nachfrage nach Biomilcherzeugnissen unterbrochen, wobei insbesondere die hohe Inflation ursächlich war. Die im Food-Service-Bereich tätigen Lebensmittel- und Getränkehersteller, die ihrerseits die Akteure im Außer-Haus-Markt wie beispielsweise Gastronomiebetriebe, Kantinen, Krankenhäuser und andere Großverbraucher mit hochwertigen vorverarbeiteten Lebensmitteln und Getränken versorgen, standen auch in 2023 vor großen Herausforderungen. Hemmnisse waren die erst jetzt richtig spürbaren Folgen des Ukraine-Krieges, deutlich überdurchschnittliche Inflation bei Lebensmitteln und Energie sowie der Mitarbeitermangel. Kurzfristig konnte die - zumindest bis Ende 2023 - geltende Mehrwertsteuersenkung auf Speisen positive Impulse geben. Die vielfältigen gastronomischen Anbieter im Außer-Haus-Markt sind wichtige Absatzpartner für die Ernährungsindustrie. Bereits heute ist der Außer-Haus-Markt nach dem Lebensmitteleinzelhandel der zweitwichtigste Absatzkanal für die deutsche Ernährungsindustrie. Laut dem CRESTonline Panel der npdgroup Deutschland wurde im Jahr 2023 im deutschen Außer-Haus-Markt ein Umsatz von 77,4 Milliarden Euro erzielt. Dies entspricht einem Plus von rund 2,1 % im Vergleich zum Vorjahr. Von dieser positiven Umsatzentwicklung war insbesondere die Schnellgastronomie betroffen durch den Trend zu Homeoffice und Lieferservices. Umsatzverluste wurden hingegen in der Hotelgastronomie und bedienorientierte Gastronomie verbucht. II.2. Geschäftsverlauf des Unternehmens II.2.a) Umsatz- und Auftragsentwicklung Die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Unternehmens hat sich trotz des nachhaltig anhaltenden Ukraine Kriegs in 2023 positiv entwickelt. Der Jahresumsatz der COMO ist in 2023 um 17,9 % bzw. T€ 20.208 von T€ 113.171 auf T€ 133.379 gestiegen. Die Umsatzentwicklung ist aufgrund der starken Preissteigerungen erheblich besser ausgefallen als geplant. Der Trend der Vorjahre zum Außer-Haus-Konsum hat sich in 2023 wieder fortgesetzt. Die Verbraucher konsumierten ihre Lebensmittel wieder mehr in Betriebsrestaurants, Großküchen oder anderen Verpflegungseinrichtungen, womit ein Umsatzplus von rund zwei Prozent im Vergleich zu 2022 verbunden war. Das Vor-Coronaniveau 2019 ist wieder erreicht und sogar um 2 Prozent übertroffen. Im Bereich der Warenbeschaffung sind die Aufwendungen für den Wareneinsatz analog zu der Umsatzentwicklung 2023 um 17,9 % auf T€ 133.379 (Vorjahr: T€ 113.171) gestiegen. II.2.b) Sachinvestitionen und Finanzierung Das Anlagevermögen wurde im Vergleich zum Vorjahr um T€ 99 auf T€ 162 gesteigert. Im Geschäftsjahr 2023 erfolgten Investitionen in Sachanlagen und Software in Höhe von T€ 118 (Vorjahr: T€ 3). II.2.c) Geschäftsergebnis Das Jahresergebnis ist im Geschäftsjahr 2023 mit T€ 5 (Vorjahr: T€ 5) wie geplant und prognostiziert ausgefallen. II.3. Lage der Gesellschaft II.3.a) Vermögenslage Die Bilanzsumme hat im Vergleich zum Vorjahr um T€ 41 auf T€ 18.160 abgenommen. In der Bilanz haben sich die Kundenforderungen um T€ +841 auf T€ 13.743 und damit korrespondierend die liquiden Mittel um -T€ 934 auf T€ 4.154 deutlich verändert. Es wurden wie im Vorjahr keine Wertberichtigungen gebildet. Die sonstigen Vermögensgegenstände betreffen im Wesentlichen Steuererstattungsansprüche. Das Eigenkapital hat sich in 2023 nur marginal verändert. Die Eigenkapitalquote liegt zum 31.12.2023 bei 2,7% analog dem Wert zum 31.12.2022. Die sonstigen Rückstellungen beinhalten insbesondere Rückstellungen für Rückvergütungen und Werbekostenzuschüsse in Höhe von T€ 204, für Prüfungs- und Beratungskosten in Höhe von T€ 65, für Aufbewahrungskosten in Höhe von T€ 12 sowie Rückzahlungsrisiken in Höhe von T€ 59. Die Lieferantenverbindlichkeiten haben sich um TE 265 auf T€ 13.782 erhöht. Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern sind um T€ 269 auf T€ 2.793 gesunken. Sie resultieren im Wesentlichen aus Lieferungen und Leistungen. II.3.b) Finanzlage Die rechnerische Zahlungsbereitschaft (Flüssige Mittel + kurzfristig gebundene Vermögenswerte ./. kurzfristige Verbindlichkeiten) hat zum 31.12.2023 T€ 328 betragen, was in der gleichen Größenordnung wie im Vorjahr ist. Die Zahlungsbereitschaft war jederzeit gesichert. Zum Bilanzstichtag verfügte die COMO über flüssige Mittel in Höhe von T€ 4.154. II.3.c) Ertragslage Die Umsatzerlöse sind um 17,9 % auf T€ 133.379 gestiegen. In gleichem Maß stieg der Materialaufwand um T€ 20.208 auf T€ 133.379. Der Personalaufwand erhöhte sich um 3,6 % auf T€ 249. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen liegen mit T€ 6.264 um 1,6 % unter dem Vorjahr (T€ 6.367). Das ordentliche Betriebsergebnis beträgt T€ 6 und ist damit im Vergleich zum Vorjahr in der gleichen Größenordnung. Ertragsteuern fallen im Berichtsjahr lediglich in geringfügiger Höhe (T€ 1) an. Nach Abzug der sonstigen Steuern verbleibt ein Jahresüberschuss von T€ 5 (Vorjahr: T€ 5). Aus dem Jahresüberschuss zuzüglich Abschreibungen errechnet sich ein Cash-Flow in Höhe von T€ 24 (Vorjahr: T€ 7). Die Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen sind von T€ 2 auf T€ 19 deutlich gestiegen. Die Veränderung resultiert aus der Abschreibung der Anschaffungskosten für eine Softwarelizenz. Die Softwarelizenz ist für das Warenwirtschaftssystem von COMO erforderlich. Die Inbetriebnahme des Warenwirtschaftssystems ist erfolgt. II.3.d) Finanzielle Leistungsindikatoren: Bei den finanziellen Leistungsindikatoren liegt unser Fokus auf der Umsatz- und Kostenentwicklung. Für die interne Unternehmenssteuerung ziehen wir daher die Kennzahlen Umsatz und Materialaufwand heran. Beide Kennzahlen sind im Berichtszeitraum jeweils um 17,9 % gestiegen. II.3.e) Gesamtaussage Unsere Vermögens-, Finanz- und Ertragslage schätzen wir als solide ein. Die Umsatzentwicklung ist inflationsbedingt gestiegen, während die Ergebnisentwicklung aufgrund des COMO-Modells davon nicht betroffen ist. Das Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Die kurzfristigen Verbindlichkeiten sowie die Rückstellungen sind durch liquide Mittel und kurzfristige Vermögenswerte gedeckt. III. Prognosebericht Aufgrund der positiven Entwicklung im vergangenen Geschäftsjahr steht das Unternehmen auf einem soliden Fundament. Durch die beherrschbaren Einflüsse des Ukrainekriegs wird für 2024 ein deutlicher Umsatzanstieg erwartet. In den Folgejahren erhöht sich die Wahrscheinlichkeit für einen Rückgang der Inflation sowie einer Rezession, was mit gewissem Umsatzverlust einhergehen könnte. Darüber hinaus bleibt es auch in Zukunft unser Ziel, die Qualität, den guten Service, unsere Flexibilität und die persönliche Kundennähe beizubehalten und die Entwicklung des Großverbrauchermarktes immer im Sinne unserer Kunden umzusetzen. Dabei ist unter anderem eine moderne Sortimentspolitik die Basis für ein ausgewogenes und reichhaltiges Angebot, das wir unseren Kunden täglich bieten und stets erweitern. Durch unser Auftreten am Markt als Dienstleister im Bereich Lebensmittel und nicht nur als Lieferant festigen wir die Zusammenarbeit mit unseren Kunden und binden diese somit dauerhaft an uns. Aufgrund der Struktur der COMO rechnen wir auch für das Jahr 2024 mit einem Jahresüberschuss auf dem Niveau des Vorjahres. IV. Chancen- und Risikobericht Die Entwicklung der COMO wird auch in Zukunft eng verbunden mit der Marktentwicklung der im Bereich der Gemeinschaftsverpflegung tätigen Unternehmen sein. Von Wachstumschancen dieser Branche wird die COMO als wichtiger Zulieferer profitieren. Natürlich stellen Nachfrageeinbrüche in dieser Branche ein mögliches Risiko für die COMO dar. Im Zuge des Trends zum Außer-Haus-Konsum wächst kaum ein Großverbraucherbereich so dynamisch und anspruchsvoll wie der spezialisierte Zustellgroßhandel. Dabei stellten sowohl die vielfältigen Entwicklungen im Kunden- und Sortimentsbereich als auch das Agieren großer Konkurrenten ein herausforderndes Umfeld dar. Da wir für unsere Zielgruppenstruktur weiteres Entwicklungspotential sehen, erwarten wir auch für unser Unternehmen gute Markt- und Wachstumschancen. Unsere Kundschaft ist in sehr diversifizierte Segmente unterteilt. Daher befinden wir uns in einer stabilen Marktposition und sind zuversichtlich, diese in Zukunft weiter festigen zu können. Zu unseren Zielgruppen in den Verpflegungsbereichen gehören insbesondere Catering in Betrieben, Altenheime, Krankenhäuser, Kurkliniken, Hotels und Behinderteneinrichtungen. Ausfallrisiken im Forderungsbereich und damit verbundene mögliche negative Auswirkungen auf die Liquiditäts-, Finanz- und Ertragslage des Unternehmens werden durch konsequentes Debitorenmanagement gemindert. Die von daher auch für die COMO aus marktwirtschaftlicher Sicht relevanten Themen waren absatz- und beschaffungsseitig durch ein gestiegenes Maß an Risikopotential gekennzeichnet. Darüber hinaus hat die in der Vergangenheit sehr starke Volatilität des Milchsektors und Dynamik im gesamten Lebensmittelmarkt uns darin sensibilisiert, weiterhin ein konsequentes Risiko-/Chancen-Management aufrecht zu halten. Die COMO ist aber durch ihre Struktur der Umlagefinanzierung ohnehin nur mittelbar von Preisschwankungen betroffen. Ergebnisauswirkungen von Preisschwankungen werden an die COMO-Partner weitergegeben, sodass sich eine etwaige ungünstige Marktentwicklung im Wesentlichen auf Ebene der Partner des COMO-Netzwerks auswirken würde. Auf Kundenseite ist weiterhin der Trend zu beobachten, sich zu Einkaufskooperationen zusammenzuschließen oder Einkaufsdienstleister mit der Beschaffung zu beauftragen. Diese Kundenzusammenschlüsse und der damit verbundene Preisdruck sind ebenfalls als Risikofaktoren zu klassifizieren. Der Trend zum Struktureinkäufer bietet aber auch Chancen, da diese Struktureinkäufer einen überregional tätigen und logistisch kompetenten Zulieferer wie die COMO benötigen. Bestandsgefährdende oder entwicklungsbeeinträchtigende Risiken sind nach derzeitigem Erkenntnisstand nicht erkennbar. Die Liquiditätslage ist gut, so dass keine Engpässe zu erwarten sind. Durch die Nutzung unserer Jahrzehnte langen Erfahrungen im Bereich Logistik- und Dienstleistungen, werden wir mit unserem national flächendeckenden und leistungsfähigen Netzwerk weiterhin alles daransetzen, die Wünsche unserer Kunden optimal zu bedienen. Bedingt durch das Geschäftsmodell der COMO verringert sich der Materialaufwand im gleichen Maß wie die Umsatzerlöse, so dass daraus keine Ergebnisauswirkungen bei COMO resultieren. Eine ungünstige Marktentwicklung wirkt sich im Wesentlichen auf Ebene der Partner des COMO-Netzwerks aus. Wir sind zuversichtlich, unsere für 2024 gesetzten Ziele erreichen zu können.
Mainz, den 17.04.2025 COMO food+service GmbH Die Geschäftsführung Günter Berz-List Volker Ernst Bleckmann Frank Klaus Stieneke Patrick Schaffner BILANZ zum 31. Dezember 2023der COMO food+service GmbH, MainzAKTIVA
PASSIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01.01. bis 31.12.2023der COMO food+service GmbH, Mainz
ANHANG für das Geschäftsjahr 2023I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Die Firma COMO food + service GmbH (kurz: COMO) mit Sitz in Mainz ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 3 HGB. Die Gesellschaft hat ihren Sitz in Mainz und ist im Handelsregister des Amtsgerichts Mainz unter der Nr. HRB 8841 eingetragen. Der vorliegende Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) und des GmbH-Gesetzes aufgestellt. II. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sind gegenüber dem Vorjahr unverändert. Das Anlagevermögen wird mit den Anschaffungs- und Herstellungskosten einschließlich Anschaffungsnebenkosten aktiviert und soweit abnutzbar über die gewöhnliche Nutzungsdauer abgeschrieben. Bei voraussichtlich dauernden Wertminderungen werden gemäß § 253 Abs. 3 HGB Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert vorgenommen. Die immateriellen Vermögensgegenstände und die Sachanlagen werden linear abgeschrieben. Vermögensgegenstände mit Anschaffungskosten bis zu EUR 800,00 werden im Jahr des Zugangs in voller Höhe abgeschrieben. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden zu Nennwerten bilanziert. Die Guthaben bei Kreditinstituten sind zu Nominalwerten bilanziert. Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten werden zeitanteilig ermittelt. Die Bewertung der Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen erfolgt nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung in Höhe des notwendigen Erfüllungsbetrags. Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten. Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Die passiven Rechnungsabgrenzungsposten werden zeitanteilig ermittelt. III. Erläuterungen zur Bilanz Die Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände weisen, wie im Vorjahr, eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr auf. Die Entwicklung des Anlagevermögens und die Aufgliederung der Abschreibungen sind im Anlagenspiegel am Ende des Anhangs gesondert dargestellt. Die Rücklage wegen eigener Anteile wurde in 2016 gebildet im Zuge des Erwerbs von eigenen Anteilen in Höhe von 70.000,- EUR zum Nominalwert. Im Geschäftsjahr 2018 wurde die Rücklage im Zuge eines Gesellschafterwechsels um 2,- EUR auf 70.002,- EUR erhöht. In Höhe der Rücklage besteht eine Ausschüttungssperre. Die sonstigen Rückstellungen enthalten im Wesentlichen Aufwendungen für Rückvergütungen an Kunden sowie Jahresabschluss-, Prüfungs- und Steuerberatungskosten. Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern stellen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie sonstige Verbindlichkeiten dar. Darin wurden Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Vermögensgegenstände mit gleicher Fälligkeit saldiert. Sämtliche Verbindlichkeiten weisen, wie im Vorjahr, eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr auf. Zur Besicherung der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (gegenüber COMO- Partnergesellschaften) in Höhe von TEUR 13.650 und der Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von TEUR 2.793 sind die Kundenforderungen durch Globalzession an die Gläubiger abgetreten. IV. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt. Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten periodenfremde Erträge in Höhe von 46 TEUR aus der Ausbuchung von Verbindlichkeiten. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten periodenfremde Aufwendungen in Höhe von 7 TEUR aus der Ausbuchung von Forderungen. V. Sonstige Angaben Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen belaufen sich insgesamt auf TEUR 260 im Folgejahr. Die COMO beschäftigte im Geschäftsjahr 2023 durchschnittlich drei kaufmännische Mitarbeiter (Vorjahr: drei Arbeitnehmer). Zu Geschäftsführern sind bestellt: Herr Günter Berz-List, Vorstandsvorsitzender SCHWÄLBCHEN MOLKEREI Jakob Berz AG, Wiesbaden Herr Volker Ernst Bleckmann, Geschäftsführer BLF Großverbraucherservice GmbH & Co. KG, Velbert Herr Otto Bründl, Geschäftsführer Bauer Frischdienst GmbH, Aschheim (bis 19.09.2024) Herr Frank Klaus Stieneke, leitender Angestellter der EGV Lebensmittel für Großverbraucher AG, Herne Herr Patrick Schaffner, Geschäftsbereichsleiter Verkauf/Einkauf Schwälbchen Frischdienst GmbH, Riedstadt
Mainz, den 21. Januar 2025 COMO food + service GmbH Die Geschäftsführung Entwicklung des Anlagevermögens
Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die COMO food+service GmbH, Mainz Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der COMO food+service GmbH, Mainz - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der COMO food+service GmbH, Mainz für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Wiesbaden, den 13. Mai 2025 TREURATIO
GmbH
Kohler, Wirtschaftsprüfer Eichholz, Wirtschaftsprüfer |
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