Stammdaten

Register
Amtsgericht Nürnberg HRB 41002
Eingetragen
25.10.2022
Branche
Kauf und Verkauf von eigenen Gewerbegrundstücken und NichtwohngebäudenVerwaltung von Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden für DritteVermietung, Verpachtung von eigenen oder geleasten Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Gegenstand
der Erwerb und die Veräußerung von Grundstücken, Gebäuden und Gebäudeteilen auf eigenen und fremden Grundstücken einschließlich von Betriebsvorrichtungen und Einbauten, die Verwaltung von eigenen und fremden Grundstücken einschließlich der Vermietung und Verpachtung, die Planung und Errichtung von Betriebsvorrichtungen und Einbauten sowie die Erbringung von Beratungs-, Planungs- und sonstigen Dienstleistungn im Immobilienbereich, insbesondere bei der Sanierung einschließlich der Stadtsanierung, der Standortentwicklung von Immobilien und der Entwicklung von Einkaufszentren. Gegenstand des Unternehmens ist auch die Verwaltung eigenen Vermögens.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Anika Carolin Willer
seit 6.12.2024
Vorstandsmitglied
Daniel Thomas Wacker
seit 31.10.2022
Prokura
Michaela. Neuner
seit 25.10.2022
Vorstandsmitglied
Vorstandsmitglied

Beteiligungen

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

TETRIS Grundbesitz AG

Reichenschwand

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht zum 31. Dezember 2023

Wirtschaftliches Umfeld

Das Jahr 2023 wurde von einer wirtschaftlichen Stagnation bei gleichzeitig hohen, aber rückläufigen Inflationsraten geprägt. Die konjunkturelle Entwicklung in Deutschland war weiterhin vorwiegend durch die Auswirkungen des anhaltenden russischen Angriffskrieges in der Ukraine beeinflusst. Die daraus resultierende Energiepreiskrise schwächte den privaten Konsum und führte bereits im Jahr 2022 zu einem Kaufkraftverlust. Die Nachwirkungen dessen waren auch im Jahr 2023 zu spüren. So war beim Bruttoinlandsprodukt ein Rückgang von 0,3% gegenüber dem Vorjahr zu verzeichnen. Die jahresdurchschnittliche Inflation in der Bundesrepublik sank um 1,0% gegenüber dem Vorjahr, lag aber dennoch bei hohen 5,9%. Die Arbeitslosenquote stieg im Jahr 2023 um 0,4% auf 5,7% und erreichte somit wieder das Niveau aus dem Jahr 2021 (Vorjahr: 5,3%). Die EZB reagierte mit einer Erhöhung des Leitzinses, welche auch den Immobilienmarkt beeinflusste.

Aufgrund des Anstiegs des Leitzinses von 2,5% zum Jahresanfang auf 4,5% zum Jahresende, verteuerte sich spürbar die Finanzierung von Immobilieninvestitionen. Die schwache konjunkturelle Entwicklung und die weltweite wirtschaftliche Unsicherheit wirkten sich ebenfalls auf die Immobilienbranche aus. So blieb auch 2023 der Nachfragerückgang bei Büroflächen bestehen. Vor allem deutsche A-Städte wurden mit einer steigenden Leerstandsquote von 5,6% bei Büroimmobilien konfrontiert. Auch die Immobilienpreise sind aufgrund der sinkenden Kaufnachfrage durchschnittlich gefallen. So weisen die Preise für deutsche Wohn- und Gewerbeimmobilien einen hohen Preisfall vor. Trotzdem ist das Angebot an attraktiven renditestarken Objekten aufgrund der steigenden Finanzierungskosten nach wie vor äußerst knapp.

Darstellung des Geschäftsverlaufes

Ungeachtet der unverändert schwierigen externen Rahmenbedingungen hat die TETRIS Grundbesitz AG im vergangenen Jahr eine stabile Geschäftsentwicklung vorweisen können.

Das Jahr 2023 war wie das Vorjahr maßgeblich unter den Auswirkungen des Russland-Ukraine-Krieges und den damit verbundenen stark gestiegenen Energie- und Verbraucherpreisen sowie Lieferengpässen im produzierenden Gewerbe geprägt. Die daraus resultierende Inflation führte zu einem geringeren Konsum privater Haushalte, welcher mittelbar den wirtschaftlichen Erfolg unserer Mieter beeinflusste. Um unsere Gewerbemieter auch weiterhin zu unterstützen, wurden die im Corona Jahr 2020 stattgefundene teilweise Umstellung von Festmieten auf variable Mieten aufrechterhalten. Die Zufriedenheit unserer Mieter spiegelt sich unter anderem in Vertragsverlängerungen wider, welche 2023 wahrgenommen wurden. Außerdem wird diese durch eine geringe Leerstandsquote von 2,90 % bestätigt.

Zum Stichtag 31.12.2023 befinden sich Immobilien mit einer Gesamtmietfläche von 255.855 m² im Bestand der TETRIS.
Zusammenfassend wurde auch im Jahr 2023 die ausgesprochen solide und auf Beständigkeit ausgelegte Geschäftspolitik der TETRIS fortgesetzt.

Bestandsänderungen

Im Rahmen der kontinuierlichen Portfolioerweiterung haben wir unseren Immobilienbestand um ein privates Wohnhaus mit Anbau und Scheune in Reichenschwand erweitert. Außerdem wurden mit der Stadt Nürnberg zum Zwecke der Arrondierung der Grundstücke geringfügige Grundstücksflächen getauscht.

Ein Verkauf von Bestandsimmobilien wurde nicht forciert.

Zielsetzung

Da die stark gestiegenen Energiepreise und die weiterhin hohe Inflation die wirtschaftlichen Sektoren dominieren, stehen auch im Jahr 2024 das Kosten- und Risikomanagement bei der TETRIS im Vordergrund. Außerdem liegt die Bestandspflege der Objekte im Fokus.

Es bleibt abzuwarten, welche weiteren Maßnahmen aufgrund der gestiegenen Inflation und der politischen Bestimmungen zu ergreifen sind.

Daher werden im Jahr 2024 Objektankäufe sorgfältig geprüft.

Personal

Neben unseren zwei Vorstands-Mitgliedern waren zum Bilanzstichtag 32 Arbeitnehmer/-innen und fünf Auszubildende beschäftigt.

Prognosebericht:

Der Prognosebericht enthält zukunftsbezogene Aussagen über erwartete Entwicklungen. Die Entwicklung des Unternehmens hängt von vielen Faktoren ab, welche nicht alle im Einflussbereich der TETRIS Grundbesitz AG liegen. Die Aussagen über die erwartete Entwicklung basiert auf aktuellen Einschätzungen und sind naturgemäß mit Risiken und Unsicherheiten verbunden. Die tatsächliche Entwicklung der TETRIS kann sowohl positiv als auch negativ von den erwarteten Entwicklungen in den zukunftsbezogenen Aussagen dieses Prognoseberichtes abweichen.

Für das laufende Jahr 2024 erwartet die Bundesregierung ein Wachstum von 0,2% der deutschen Wirtschaft. Dies liegt nicht zuletzt an den Unruhen durch die Kriege in der Ukraine und Israel, als auch an der Unsicherheit in Chinas Wirtschaft. Außerdem hinterlassen politische Stolpersteine wie das Schuldenurteil des Verfassungsgerichtes oder die Haushaltsbeschlüsse der Bundesregierung Spuren.
Es ist zu erwarten, dass die gebremste konjunkturelle Entwicklung sich auch im Jahr 2024 auf den gewerblichen Immobilienmarkt auswirken wird. Das beinhaltet sowohl einen weiteren Rückgang der Immobilienpreise als auch ein konstantes Nachfrageniveau bei Büromietflächen wie im Jahr 2023.

Aufgrund der Struktur des Immobilienportfolios sowie der soliden Finanz-, Ertrags- und Liquiditätslage sieht sich die TETRIS im Wettbewerb weiterhin gut positioniert. Die Ergebnisprognose basiert auf objektbezogenen Planungen der Erträge und Aufwendungen der einzelnen Immobilien. Soweit die Erträge nicht für das Gesamtjahr aus bestehenden Mietverträgen abzuleiten sind, wurden mietflächenspezifische Annahmen für die Wahrscheinlichkeit von Vertragsverlängerungen und Leerstandszeiten getroffen. Dies trifft auch auf die immobilienbezogenen betrieblichen Aufwendungen zu. Es sind die notwendigen Investitionen zum Erhalt, Nachvermietungen und der Wertsteigerung unserer Bestandsobjekte im üblichen Maß angesetzt. Die anfallenden Nebenkosten der Immobilien wurden auf Basis der Vorjahreswerte unter Berücksichtigung aktueller Gegebenheiten angepasst. Des Weiteren wurde ein Immobilienverkauf berücksichtigt. Unter den Annahmen plant die TETRIS mit einem EBITDA aus Vermietung / Verpachtung von 14,6 Mio. €.

In einer unserer Immobilien sind teilweise technische und bauliche Mängel aufgetreten, die ein Fortführen der Betriebe der Mieter nicht bzw. nur eingeschränkt zulassen. In diesem Zusammenhang rechnen wir mit einem Umsatzrückgang. Des Weiteren werden größere Sanierungsaufwendungen anfallen, insofern die Immobilie im Bestand gehalten wird.

Hinweise auf Risiken der künftigen Entwicklung

Als deutschlandweit tätiges Immobilienunternehmen ist die TETRIS unterschiedlichen Risiken ausgesetzt. Diese können nicht immer beeinflusst werden. Um die Risiken zu eliminieren bzw. zu minimieren, ist das übergeordnete Ziel der Risikostrategie potenzielle Risiken frühzeitig zu erkennen, zu evaluieren und geeignete Maßnahmen zur Risikominimierung zu ergreifen. Dadurch sollen potenzielle Schäden oder die Gefährdung des Unternehmensfortbestandes verhindert werden. Es bestehen derzeit bedingte erkennbare Risiken, die zwar den Fortbestand des Unternehmens nicht gefährden, jedoch Einschnitte bedeuten können.

Die aktuelle Risikoeinschätzung beruht auf dem Hintergrund der Kriege in der Ukraine und Israel, sowie dessen Auswirkungen auf die nationale und internationale Wirtschaftslage. Zudem ist geopolitisch die schwächelnde Wirtschaft Chinas zu berücksichtigen, welche besonders die deutsche Exportwirtschaft prägt. Aufgrund der durch die Pandemie und des Angriffskrieges verursachten wirtschaftlichen Rezession im vergangenen Jahr bestehen weiterhin Risiken, welche Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage haben.

Des Weiteren wird die nationalpolitische Instabilität als geringer Risikofaktor angesehen. Angesichts der politischen Unsicherheit in Deutschland, unter anderem wegen der Haushaltskrise, wird für das Jahr 2024 mit einer volatilen Entwicklung der deutschen Wirtschaft gerechnet. Die Bundesregierung korrigierte ihre vorangegangenen Prognosen und geht nun von einer leichten Konjunkturentwicklung mit 0,2% aus. Positiv ist dem die Steigung der Löhne und Gehälter entgegenzusetzen, welche seit zwei Jahren erstmals höher als die Preissteigerung ausfällt. Durch den weiterhin stabilen Arbeitsmarkt dürfte der Anstiegsunterschied den privaten Konsum anregen und damit die Konjunktur stützen. Die Bundesbank prognostiziert für das Jahr 2024 eine Jahresinflationsrate von 2,7%. Aufgrund der nicht erwarteten schnellen Erholung des Inflationsniveaus wird ab Sommer 2024 von Zinssenkungen seitens der Europäischen Zentralbank ausgegangen.

Des Weiteren sind nach heutigen Erkenntnissen keine Umstände bekannt, welche zu einer wesentlichen Wertminderung der Bestandsimmobilien führen könnten.

Chancenbericht

Das Chancenmanagement der TETRIS ist auf die frühzeitige Identifizierung, Bewertung und Nutzung von Chancen ausgerichtet. Aufgrund der frühestmöglichen Erkennung von Chancen können geeignete Maßnahmen getroffen werden, welche zum Erfolg führen sollen.

Die strukturierte, agile Objektbetreuung unterstreicht die Qualität der TETRIS und ist die Grundlage für unsere nachhaltigen Mieterbeziehungen. Wegen unserer flexiblen Anpassungen an die Bedürfnisse der bestehenden und potenziellen Mieter, können wir langjährige Mieterbeziehungen vorweisen. Durch die langfristigen Mietlaufzeiten kann ein nachhaltiger, beständiger Cashflow generiert werden.

Die TETRIS verfolgt die Unternehmensphilosophie, Immobilien stets langfristig im Bestand zu halten. Mit den kontinuierlichen Sanierungen der eigenen Immobilien wird deren Werterhalt gewährleistet. Die Modernisierung von Immobilien dient als Wertschöpfungsmöglichkeit, um die Vermögenswerte auch für die nächsten Jahrzehnten zu sichern.

Mit dem Anstieg der Zinsen im Jahr 2023 stiegen besonders die Finanzierungskosten. Gleichzeitig begünstigte es aber auch die Möglichkeit höhere Zinserträge erwirtschaften zu können.

Durch den starken Rückgang der Immobilienpreise, eröffnet sich die Möglichkeit Immobilien zu günstigeren Preisen als in den letzten Jahren einkaufen zu können. Aus diesem Grund werden Objektangebote von der TETRIS weiterhin aufmerksam geprüft.

Die TETRIS ist sehr gut aufgestellt, um ihre nachhaltig ausgerichtete Strategie erfolgreich fortzusetzen sowie ihre diesbezüglich zukünftigen Marktopportunitäten zu erkennen und umzusetzen.

Schlusserklärung

Die Unterzeichner, als gesetzliche Vertreter der TETRIS Grundbesitz AG, versichern, dass im vorstehenden Lagebericht der Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses und die Lage der Gesellschaft nach bestem Wissen so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird und die wesentlichen Chancen und Risiken im Sinne des § 289 Abs. 1 Satzes 4 HGB beschrieben sind.

 

Reichenschwand, den 27. März 2024

gez. Michaela Neuner

gez. Panya Weckerlein

Handelsbilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 325.576.426,11 330.417.542,26
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 86.236,00 664,00
II. Sachanlagen 309.254.634,92 314.160.902,17
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 306.593.105,45 311.440.390,56
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.594.870,50 1.984.686,50
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 1.066.658,97 735.825,11
III. Finanzanlagen 16.235.555,19 16.255.976,09
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 104.363,00 104.363,00
2. Beteiligungen 15.645.734,84 15.566.155,74
3. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 485.457,35 585.457,35
B. Umlaufvermögen 9.863.579,96 3.497.262,33
I. Vorräte 389.866,00 389.866,00
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 859.389,41 1.231.726,38
1. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 57.648,36 68.232,99
2. sonstige Vermögensgegenstände 801.741,05 1.163.493,39
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 130.446,18 301.691,41
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 8.614.324,55 1.875.669,95
C. Rechnungsabgrenzungsposten 1.068.849,89 1.531.865,04
davon Disagio 21.875,00 24.375,00
Aktiva 336.508.855,96 335.446.669,63

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 184.714.105,79 181.701.019,47
I. Gezeichnetes Kapital 25.928.100,00 25.928.100,00
II. Kapitalrücklage 37.279.136,37 37.279.136,37
III. Gewinnrücklagen 119.700.326,26 117.893.783,10
IV. Bilanzgewinn 1.806.543,16 600.000,00
B. Rückstellungen 1.259.401,85 1.688.520,41
C. Verbindlichkeiten 107.780.552,35 108.132.208,53
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 55.765.871,05 56.680.656,91
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 3.730.865,07 6.510.329,91
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 52.035.005,98 50.170.327,00
2. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 31.550.810,34 30.978.656,83
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 10.850.082,25 427.928,74
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 20.700.728,09 30.550.728,09
3. sonstige Verbindlichkeiten 20.463.870,96 20.472.894,79
davon mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr 1.525.771,82 1.429.338,96
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 18.938.099,14 19.043.555,83
D. Rechnungsabgrenzungsposten 30.103,27 97.196,50
E. Passive latente Steuern 42.724.692,70 43.827.724,72
Passiva 336.508.855,96 335.446.669,63

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 27.203.574,44 23.571.323,48
2. Personalaufwand 2.667.813,47 2.331.725,72
a) Löhne und Gehälter 2.245.666,92 1.953.663,58
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 422.146,55 378.062,14
davon für Altersversorgung 1.897,79 1.945,90
3. Abschreibungen 8.976.367,21 8.674.247,57
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 8.976.367,21 8.674.247,57
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 7.105.132,48 8.472.496,98
5. Erträge aus Beteiligungen 600.000,00 7.447,49
davon aus verbundenen Unternehmen 600.000,00  
6. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 25.052,20 5.040,62
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 4.268.208,91 2.870.346,80
8. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 1.195.223,95 27.250.596,23
davon Erträge aus der Zuführung und Auflösung von latenten Steuern 1.103.032,02  
davon Aufwendungen aus der Zuführung und Auflösung von latenten Steuern   25.872.000,32
9. Ergebnis nach Steuern 3.615.880,62 -26.015.601,71
10. sonstige Steuern 2.794,30 2.986,37
11. Jahresüberschuss 3.613.086,32 -26.018.588,08
12. Entnahmen aus der Kapitalrücklage   144.512.371,18
13. Einstellungen in Gewinnrücklagen 1.806.543,16 117.893.783,10
a) in die gesetzliche Rücklage   2.592.810,00
b) in andere Gewinnrücklagen 1.806.543,16 115.300.973,10
14. Bilanzgewinn 1.806.543,16 600.000,00

Anhang zum 31.12.2023

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften aufgestellt.

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: TETRIS Grundbesitz AG
Firmensitz laut Registergericht: Reichenschwand
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: Nürnberg
Register-Nr.: 41002

Angabe und Erläuterung von nicht vergleichbaren Vorjahreszahlen

Der Jahresabschluss enthält einzelne Posten, deren Werte mit den Vorjahreszahlen nicht vergleichbar sind.

Die folgende Aufstellung zeigt die betreffenden Posten:

Steuern vom Einkommen und vom Ertrag Erträge aus der Auflösung latenter Steuern Aufwendungen aus der Zuführung latenter Steuern Jahresüberschuss/-fehlbetrag
Zur Erläuterung wird aufgeführt:

Im Vorjahr wurde die Gesellschaft von der Rechtsform der GmbH & Co. KG in eine AG umgewandelt.
In diesem Zusammenhang wurden passive latente Steuern, umfassend die Körperschaftsteuer und den Solidaritätszuschlag, gebildet.
Im Geschäftsjahr und in den Folgejahren werden die passiven latenten Steuern aufgelöst.

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen.

Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet:

-  Beteiligungen zu Anschaffungskosten

-  Anteile an verbundenen Unternehmen zu Anschaffungskosten

-  Ausleihungen zum Nennwert

-  unverzinsliche und niedrig verzinsliche Ausleihungen zum Barwert

-  sonstige Wertpapiere zu Anschaffungskosten

Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt.

Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt.

Forderungen und Wertpapiere wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet.

Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt.

Angaben zur Bilanz

Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens

Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.




Anschaffungs-,
Herstellungs-
kosten
01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
Anschaffungs-,
Herstellungs-
kosten
31.12.2023
EUR
Anlagevermögen





I. Immaterielle Vermögensgegenstände





entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten
139.929,84
118.200,98
0,00
0,00
258.130,82
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände
139.929,84
118.200,98
0,00
0,00
258.130,82
II. Sachanlagen





1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken
498.081.750,90
4.357.559,29
799.285,96
0,00
501.640.024,23
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung
7.757.588,01
149.260,78
88.614,98
0,00
7.818.233,81
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau
735.825,11
330.833,86
0,00
0,00
1.066.658,97
Summe Sachanlagen
506.575.164,02
4.837.653,93
887.900,94
0,00
510.524.917,01
III. Finanzanlagen





1. Anteile an verbundenen Unternehmen
192.000,00
0,00
0,00
0,00
192.000,00
2. Beteiligungen
19.643.891,35
154.579,10
75.000,00
0,00
19.723.470,45
3. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht
585.457,35
0,00
100.000,00
0,00
485.457,35
Summe Finanzanlagen
20.421.348,70
154.579,10
175.000,00
0,00
20.400.927,80
Summe Anlagevermögen
527.136.442,56
5.110.434,01
1.062.900,94
0,00
531.183.975,63

kumulierte
Abschreibung
01.01.2023
EUR
Abschreibung
Geschäftsjahr
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
kumulierte
Abschreibung
31.12.2023
EUR
Anlagevermögen





I. Immaterielle Vermögensgegenstände





entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten
139.265,84
32.628,98
0,00
0,00
171.894,82
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände
139.265,84
32.628,98
0,00
0,00
171.894,82
II. Sachanlagen





1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken
186.641.360,34
8.405.558,45
0,01
0,00
195.046.918,78
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung
5.772.901,51
538.179,78
87.717,98
0,00
6.223.363,31
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau
0,00
0,00
0,00
0,00
0,00
Summe Sachanlagen
192.414.261,85
8.943.738,23
87.717,99
0,00
201.270.282,09
III. Finanzanlagen





1. Anteile an verbundenen Unternehmen
87.637,00
0,00
0,00
0,00
87.637,00
2. Beteiligungen
4.077.735,61
0,00
0,00
0,00
4.077.735,61
3. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht
0,00
0,00
0,00
0,00
0,00
Summe Finanzanlagen
4.165.372,61
0,00
0,00
0,00
4.165.372,61
Summe Anlagevermögen
196.718.900,30
8.976.367,21
87.717,99
0,00
205.607.549,52

Zuschreibung
Geschäftsjahr
EUR
Buchwert
Geschäftsjahr
31.12.2023
EUR
Buchwert
Vorjahr
31.12.2022
EUR
Anlagevermögen



I. Immaterielle Vermögensgegenstände



entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten
0,00
86.236,00
664,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände
0,00
86.236,00
664,00
II. Sachanlagen



1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken
0,00
306.593.105,45
311.440.390,56
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung
0,00
1.594.870,50
1.984.686,50
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau
0,00
1.066.658,97
735.825,11
Summe Sachanlagen
0,00
309.254.634,92
314.160.902,17
III. Finanzanlagen



1. Anteile an verbundenen Unternehmen
0,00
104.363,00
104.363,00
2. Beteiligungen
0,00
15.645.734,84
15.566.155,74
3. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht
0,00
485.457,35
585.457,35
Summe Finanzanlagen
0,00
16.235.555,19
16.255.976,09
Summe Anlagevermögen
0,00
325.576.426,11
330.417.542,26


Sonstige Vermögensgegenstände

In den Sonstigen Vermögensgegenständen sind Beträge enthalten, die erst nach dem Bilanzstichtag rechtlich entstehen. Dabei handelt es sich um Beträge, die erst nach dem Bilanzstichtag zu Einnahmen führen, aber zum Zweck der periodengerechten Gewinnermittlung bereits zum Bilanzstichtag als Einnahmen erfasst wurden.

Angaben über die Gattung der Aktien

Das Grundkapital von 25.928.100,00 Euro ist eingeteilt in 25.928.100 Stück Stammaktien zum Nennwert von je 1,00 EUR.
Es handelt sich um Namensaktien.

Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen

Im Posten sonstige Rückstellungen sind die nachfolgenden nicht unerheblichen Rückstellungsarten enthalten.
·  Rückstellungen für Personalkosten   84.000,00 EUR
·  Rückstellungen für Aufbewahrungspflicht 207.700,00 EUR
·  Rückstellung für Rückbauverpflichtung 250.000,00 EUR

Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit > 5 Jahre und der Sicherungsrechte

Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren beträgt  39.659.311,48 EUR (Vorjahr: 39.263.267,52 EUR).

Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten, die durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert sind, beträgt 61.608.518,72 EUR (Vorjahr: 59.757.977,06 EUR).

Die nachfolgenden Sicherungsarten und Sicherungsformen sind mit den Verbindlichkeiten verbunden:
· Grundschulden mit enger Zweckerklärung
Aufgliederung der Verbindlichkeiten und Sicherungsrechte mit einer Restlaufzeit > 5 Jahre

Die nachfolgende Darstellung zeigt Restlaufzeiten und Sicherungsrechte der in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten.

Art der Verbindlichkeit
Restlaufzeit
größer 5 Jahre

Sicherung


Betrag
Betrag
Vermerk

EUR
EUR

gegenüber Kreditinstituten
35.698.925,22
35.698.925,22
1
gegenüber Gesellschaftern
810.000,00
810.000,00
1
sonstige Verbindlichkeiten
3.150.386,26
3.150.386,26
1
  davon aus Steuern
0,00
0,00

  davon im Rahmen sozialer Sicherheit
0,00
0,00

Summe
39.659.311,48
39.659.311,48


Die Nummern der Sicherungsvermerke bedeuten:

1 = Pfandrecht an unbeweglichen Sachen 2 = Pfandrecht an beweglichen Sachen 3 = Pfandrecht an übertragbaren Rechten 4 = Sicherungsübereignung Vorräte 5 = Sicherheitsabtretung Forderungen 6 = Eigentumsvorbehalt
Latente Steuern

Der Saldo der latenten Steuern am Ende des Geschäftsjahres beträgt 42.724.692,70 EUR.
Im Laufe des Geschäftsjahres gab es folgende Änderungen am Saldo der latenten Steuern:

Passive latente Steuern 31.12. 2022:  43.827.724,72 Erträge aus der Auflösung latenter Steuern (Netto): 1.103.032,02 Passive latente Steuern 31.12. 2023:  42.724.692,70
Nicht bilanzierte sonstige finanzielle Verpflichtungen

Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von 2.437.309,30 EUR sonstige finanzielle Verpflichtungen.

Im Einzelnen beinhalten diese Verpflichtungen folgende Sachverhalte:
· EUR 2.218.321,30 aus (mehrjährigen) Miet- und Leasingverträgen · EUR 218.988,00 zu erwartende Grunderwerbsteuernachzahlung aufgrund Umwandlung
Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Erläuterung der Erträge und Aufwendungen von außergewöhnlicher Größenordnung oder außergewöhnlicher Bedeutung

Bei den Aufwendungen von außergewöhnlicher Größenordnung oder außergewöhnlicher Bedeutung handelt es sich in Betrag und Art im Einzelnen um:
· EUR 600.000,00 Erträge aus Anteilen an Kapitalgesellschaften · EUR 1.107.120,50 Erträge aus der Auflösung passiv latente Steuern
Angaben in Fortführung des Jahresergebnisses

In Fortführung des Jahresergebnisses erfolgt die nachfolgende Darstellung:

Posten der Ergebnisverwendung
Betrag

EUR
-   Jahresüberschuss
3.613.086,32
-   Einstellungen in die anderen Gewinnrücklagen
1.806.543,16
=  Bilanzgewinn
1.806.543,16


Der Jahresüberschuss beträgt 3.613.086,32 EUR. Dieser wird gemäß Satzung zur Hälfte in die anderen Gewinnrücklagen eingestellt. Somit errechnet sich ein Bilanzgewinn von 1.806.543,16 EUR.
Sonstige Angaben

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:

Arbeitnehmergruppen

Zahl
Arbeiter

0
Angestellte

30
leitende Angestellte

2
Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer beträgt damit
32

vollzeitbeschäftigte Mitarbeiter

24
teilzeitbeschäftigte Mitarbeiter

8
Auszubildende (nicht in Gesamtzahl enthalten)

5


Namen der Mitglieder des Vorstands und des Aufsichtsrats

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs gehörten die folgenden Personen dem Vorstand an:

Michaela Neuner
ausgeübter Beruf:
Kauffrau
Panya Weckerlein
ausgeübter Beruf:
Kauffrau


Dem Aufsichtsrat gehörten folgende Personen an:

Hans Rudolf Wöhrl (bis 23.06.2023)
ausgeübter Beruf:
Unternehmer
Victoria Florence Fritsch
ausgeübter Beruf:
Unternehmerin
Olivier Wöhrl
ausgeübter Beruf:
Unternehmer
Christian Rudolf Greiner
ausgeübter Beruf:
Unternehmer
Alexandra Stefanie Wöhrl-Oncken
ausgeübter Beruf:
Unternehmerin
Alexander Hans Rudolf Wöhrl
ausgeübter Beruf:
Unternehmer


Der Vorsitzende des Aufsichtsrates war im Geschäftsjahr Herr Hans Rudolf Wöhrl (bis 23.06.2023) und Frau Victoria Fritsch (ab 24.06.2023). Der stellvertretende Vorsitzende des Aufsichtsrats war Herr Olivier Wöhrl (bis 23.06.2023) und Herr Alexander Wöhrl (ab 24.06.2023).

Inanspruchnahme der Schutzklausel nach § 286 Nr. 4 HGB
Gemäß § 286 Nr. 4 HGB unterbleiben die Angaben zu den Organbezügen der Gesellschaft.

Angaben über den Anteilsbesitz an anderen Unternehmen von mind. 20 Prozent der Anteile

Gemäß § 285 Nr. 11 HGB wird über nachstehende Unternehmen berichtet:

Firmenname / Sitz
Anteilshöhe
Jahresergebnis
Eigenkapital


EUR
EUR
TETRIS Holding GmbH, Reichenschwand
100,00%
-14.570,70
506.823,12
CENTRA Park- und Garagen Beteiligungs GmbH, Nbg*
50,00%
2.780,26
70.442,23
CENTRA Park- und Garagen GmbH & Co. KG, Nbg*
50,00%
14.206,71
9.000.000,00
Metropol Medical Center GmbH, Nürnberg
100,00%
778.156,43
5.230.271,06
WSL Marketing und Vertriebs GmbH, Wien
100,00%
-8.254,38
9.397,08
TETRIS International GmbH
100,00%
-1.677,40
35.229,44
TETRIS Grundbesitz Beteiligungsgesellschaft mbH
100,00%
-2.472,15
40.014,10


* Zahlen per 31.12.2022, da der JA per 31.12.2023 noch nicht vorliegt.

Vorschlag bzw. Beschluss zur Ergebnisverwendung

Der Jahresüberschuss beträgt 3.613.086,32 EUR. Der Vorstand schlägt dem Aufsichtsrat satzungsgemäße Verwendung des Jahresüberschusses vor:

Die Hälfte des Jahresüberschusses i.H.v. 1.806.543,16 EUR wird in die anderen Gewinnrücklagen eingestellt. Zur Ausschüttung an die Aktionäre ist ein Betrag i.H.v. 1.806.543,16 EUR vorgehesen.

Unterschrift des Vorstands

 

Reichenschwand, den 27. März 2024

Michaela Neuner (Vorstand)

Panya Weckerlein (Vorstand)


Bericht des Aufsichtsrats

Bericht des Aufsichtsrates der TETRIS Grundbesitz AG

2023 war erneut ein herausforderndes Jahr. Die Welleneffekte der weltweiten Krisen, anhaltende Inflation, sowie die, besonders zu Beginn des Jahres, rasant ansteigenden Zinsen, sorgten für große Verunsicherung.
Der Immobilienmarkt erfuhr nach Jahren der zum Teil exorbitanten Preissteigerungen, eine harte Kurskorrektur. Selbst Schwergewichte der Branche gerieten in prekäre Schieflagen oder schlitterten gar in die Insolvenz. Für die TETRIS Grundbesitz AG bestätigte sich einmal mehr die konservative Strategie. Das stetige Investieren in den Erhalt und den graduellen Ausbau der akkumulierten immateriellen und materiellen Werte, sowie die Branchendiversifikation im Mietergefüge, bewährten sich auch dieses Jahr. Aus einer stabilen Position heraus war es möglich, beobachtend, abwartend und rational in einem Umfeld zu agieren, welches geprägt war von Ungewissheit und nervösem Handeln.

Der Aufsichtsrat beschäftigte sich auch in diesem Geschäftsjahr 2023 eingehend mit der aktuellen Entwicklung und den strategischen Zielen des Unternehmens und seiner Tochtergesellschaften. Seine beratende, kontrollierende und überwachende Funktion gegenüber dem Vorstand übte er sehr sorgfältig und gewissenhaft aus. In vier Sitzungen hat der Aufsichtsrat mit dem Vorstand Fragen der Unternehmensführung und -planung, der Risikolage und des Risikomanagements erörtert und beraten. An den Sitzungen nahmen alle amtierenden Aufsichtsratsmitglieder sowie die Mitglieder des Vorstands teil. Wo erforderlich oder sachgerecht, tagte der Aufsichtsrat ohne den Vorstand. Die Sitzungen im Gremium fanden in Präsenz und zum Teil unter Beiladung von Gästen statt. An der Bilanzsitzung nach § 171 Abs. 1 AktG am 13.05.2024 nahm auch der Abschlussprüfer, Herr Grünbaum von der UNION AG, teil.

Eine wesentliche Grundlage der Aufsichtsratstätigkeit bildeten die mündlichen und schriftlichen Berichte des Vorstands im Sinne des § 90 AktG. Dementsprechend wurde der Aufsichtsrat vom Vorstand regelmäßig und umfassend innerhalb und außerhalb von Sitzungen des Aufsichtsrats über sämtliche Entwicklungen der Gesellschaft und der Tochterunternehmen sowohl mündlich als auch schriftlich informiert. So wurde eine unmittelbare und vollständige Berichterstattung über sämtliche für die Gesellschaft und ihre Tochterunternehmen relevanten Entwicklungen und Belange gewährleistet.

Die Berichterstattung bezog sich hauptsächlich auf die Geschäftspolitik sowie grundsätzliche Fragen der Unternehmensplanung, die Rentabilität der Gesellschaft, die laufende Geschäftsentwicklung, die internen Kontrollsysteme, Compliance, Investitions- und Desinvestitionsentscheidungen sowie Geschäfte von vorrangiger Bedeutung für die Rentabilität und Liquidität der TETRIS Grundbesitz AG.

Weiterhin wurde der Aufsichtsrat in alle bedeutenden strategischen Unternehmens-entscheidungen einbezogen. Diese wurden ausführlich besprochen, sorgfältig geprüft und, soweit erforderlich, genehmigt. In Ausübung seiner Kontrollfunktion hat sich der Aufsichtsrat von der Rechtmäßigkeit und der Ordnungsmäßigkeit der Unternehmensführung durch den Vorstand überzeugen können.

Aufsichtsrat und Vorstand waren auch hinsichtlich der Bewertung von Chancen und Risiken des Unternehmens in stetigem Austausch. Insbesondere informierte der Vorstand den Aufsichtsrat über mögliche oder eingetretene Risikoszenarien. In gemeinsamen Beratungen wurden dazu Lösungen erarbeitet. Cybersicherheit und die Implikationen des ESG Regelwerks für die personelle, strukturelle und energetische Entwicklung der TETRIS Grundbesitz AG und ihres Portfolios, waren hier vorrangige Themen. Um fortan u.a. ein zeitgemäßes Heben bzw. Aushebeln der, in Anbetracht der gesetzlichen Nachhaltigkeitsdynamik, im Portfolio enthaltenen Potentiale und Risiken zu gewährleisten, wurde eine Matrix erarbeitet, welche detaillierte Objekt BWAs ermöglicht.

Der Vorstand besprach mit dem Aufsichtsrat auch die Auswirkungen der nationalen und internationalen politischen Lage, der hohen Inflation sowie der Wetterextreme auf die Mieter, Dienstleister und die Kostenentwicklung.

Darüber hinaus machten sich Mitglieder des Aufsichtsrates regelmäßig ein Bild vom Portfolio der TETRIS Grundbesitz AG an den einzelnen Standorten und nahmen an Besichtigungen angebotener Immobilien persönlich teil.

Im Vorstand der TETRIS Grundbesitz AG gab es im Geschäftsjahr 2023 keine personellen Veränderungen. Beanstandungen der Vorstandstätigkeit ergaben sich nicht.

Tagesaktuelle Themen wurden in kurzfristig anberaumten Telefonaten mit einzelnen Mitgliedern des Aufsichtsrats, insbesondere dem Aufsichtsratsvorsitzenden, erörtert. Auch die alle zwei Monate stattfindenden Jour-fixes unterstützen die Aktualität des Austausches. Der Aufsichtsrat war an diesen meist vollzählig anwesend oder online zugeschaltet.

Mögliche auftretende Interessenkonflikte wurden von den Aufsichtsratsmitgliedern gegenüber dem Aufsichtsratsvorsitzenden offengelegt. In der Regel führte dies zu einer Nichtbeteiligung des betroffenen Aufsichtsratsmitglieds an der Diskussion und der Abstimmung über den, den Interessenskonflikt auslösenden Tagungsgegenstand. Aufgrund der familiären Strukturen innerhalb der TETRIS Grundbesitz AG wurden diese Interessenkonflikte mit besonderer Sorgfalt behandelt, offengelegt und das Diskussions- und Abstimmverhalten entsprechend strikt eingehalten.

Der Jahresabschluss zum 31.12.2023 sowie der Lagebericht sind unter Einbeziehung der Buchführung von der zum Abschlussprüfer gewählten UNION AG, Bayreuth, Herrn Grünbaum, geprüft und mit dem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehen worden.

Allen Mitgliedern des Aufsichtsrates lagen sämtliche Abschlussunterlagen und Prüfungsberichte rechtzeitig vor der Bilanzsitzung des Aufsichtsrates am 13.05.2024 vor und wurden von diesen sorgfältig geprüft. Die Ergebnisse der Prüfung wurden vom gesamten Aufsichtsrat mit dem Abschlussprüfer intensiv beraten.

In dieser Sitzung berichtete der Abschlussprüfer auch über Umfang und Schwerpunkte der Abschlussprüfung. Er bestätigte noch einmal die Unabhängigkeit und berichtete über die Nichtprüfungsleistungen. Sowohl der Vorstand als auch die Abschlussprüfer haben dem Aufsichtsrat alle Fragen zu den Rechnungslegungsunterlagen umfassend und zufriedenstellend beantwortet.

Der Aufsichtsrat stimmte dem Ergebnis der Prüfungen durch den Abschlussprüfer in der Sitzung zu. Nach dem abschließenden Ergebnis seiner eigenen Prüfung waren keine Einwendungen gegen den Jahresabschluss und den Lagebericht zu erheben. Der Aufsichtsrat hat den vom Vorstand aufgestellten Jahresabschluss 2023 der TETRIS Grundbesitz AG einstimmig gebilligt; der Jahresabschluss ist damit festgestellt.

Die gute Performance der Tochtergesellschaften, die weitestgehende Rückkehr zu regulären Mieten, die Effekte von Indexierung, Nebenkostenvereinbarungen und geringfügigen Veräußerungen, ermöglichte ein erfreulich positives Ergebnis.

Hierfür spricht der Aufsichtsrat dem Vorstand sowie allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, der TETRIS Grundbesitz AG seine Anerkennung und Lob aus. Der Aufsichtsrat dankt für die im Jahr 2023 bewiesene Leistungsbereitschaft und das große persönliche Engagement aller an diesem guten Ergebnis beteiligten. Die Zuarbeit war beständig hochwertig und die Zusammenarbeit stets transparent und von vertrauensvoller Offenheit. Dies gilt uneingeschränkt auch für unseren Berater, Herrn Hans Rudolf Wöhrl. Der Aufsichtsrat dankt für die von Expertise, Weitsicht und konstruktiv kritischen Denkimpulsen geprägte Beratung.

 

Reichenschwand, im Mai 2024

Victoria Fritsch
Vorsitzende des Aufsichtsrats


sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:
Der Jahresabschluss wurde am 28.06.2024 festgestellt.

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS


An die TETRIS Grundbesitz AG, Reichenschwand
Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der TETRIS Grundbesitz AG, Reichenschwand - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der TETRIS Grundbesitz AG für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
·   entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und ·   vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung sowie unter ergänzender Beachtung der International Standards on Auditing (ISA) durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften, Grundsätzen und Standards ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Hinweis auf einen sonstigen Sachverhalt

Beschreibung des Sachverhalts in Übereinstimmung mit IDW PS 406 n.F. Tz. A16: Wir weisen darauf hin, dass im Vorjahr die Jahresabschlussprüfung durch einen anderen Prüfer durchgeführt wurde.
Unser Prüfungsurteil im Hinblick auf die Vorjahreswerte im Jahresabschluss ist nicht modifiziert.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrates für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung sowie unter ergänzender Beachtung der ISA durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.
Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
·   identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.
·   gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.
·   beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.
·   ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungs­legungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.
·   beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.
·   beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.
·  führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Bayreuth, 8. Mai 2024

UNION AG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Dipl.-Kfm. Hubert E. GrünbaumW
irtschaftsprüfer


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