Rudolf Ostermann GmbH
Schlavenhorst 85, 46395 Bocholt, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
André Bödder seit 17.10.2024 | Geschäftsführer |
Christof Wauters seit 11.12.2023 | Geschäftsführer |
Dagmar, geb. Weis Daxenberger seit 27.10.2004 | Geschäftsführer |
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
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Berichtigungsvermerk, hinzugefügt am 03.06.2013: Neufassung, ersetzt die Offenlegung vom 25.04.2013 |
Rudolf Ostermann GmbHBocholtJahresabschluss zum 31.12.2011Lagebericht für das Geschäftsjahr 2011Rudolf Ostermann GmbH, BocholtGliederung: 1. Geschäft und Rahmenbedingungen 2. Ertragslage 3. Finanzlage 4. Vermögenslage 5. Nachtragsbericht 6. Wesentliche Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung 7. Prognosebericht Zu 1) Geschäft und Rahmenbedingungen Die Geschäftstätigkeit der Rudolf Ostermann GmbH erstreckt sich, wie auch in den Jahren zuvor, auf den Handel mit Kanten, Beschlägen sowie Einbau- und Montageartikeln mit Vertriebsniederlassungen in den Niederlanden, Italien, Frankreich und Großbritannien. Unsere Erwartungen an das Geschäftsjahr 2011 wurden weitestgehend bestätigt. Die positive Geschäftsentwicklung aus dem letzten Quartal 2010 setzte sich auch im Kalenderjahr 2011 kontinuierlich fort. Erst mit Ende des vierten Quartals verlangsamte sich das Umsatzwachstum, was wir nicht zuletzt auf die Staatsschuldenkrise und den damit einhergehenden Unwägbarkeiten zurückführen. Die wirtschaftliche Entwicklung der Tochtergesellschaften verlief im Vergleich zum Vorjahr wesentlich positiver. Zur Verbesserung der Lieferfähigkeit und der Verkürzung der Lieferzeiten haben wir damit begonnen, in Großbritannien nach einem geeigneten Geschäftssitz mit ausreichenden Lagermöglichkeiten zu suchen. Dadurch wird es uns im Laufe des Geschäftsjahres 2012 möglich sein, unsere Kunden in Großbritannien innerhalb von 24 Stunden zu beliefern. Die positive Entwicklung in Italien führen wir ebenfalls auf die Vergrößerung der Lagermöglichkeiten und der damit einhergehenden verbesserten Lieferfähigkeit innerhalb von 24 Stunden zurück. Besonderes Augenmerk galt im Jahr 2011 den steigenden Rohstoffpreisen. Diese wirkten sich nachhaltig auf unseren Geschäftsbetrieb aus und verlangten ein konsequentes Kostenmanagement. Nur so war es uns möglich, die gestiegenen Einkaufspreise zu kompensieren und Verkaufspreissteigerungen zu vermeiden. Zur Verbesserung der Lieferbereitschaft und um unseren Kunden eine noch größere Produktpalette anbieten zu können, wurde mit dem Bau eines vollautomatischen Hochregallagers in Bocholt begonnen. Die Fertigstellung und Inbetriebnahme des Hochregallagers ist für das Frühjahr 2012 geplant. Dank des positiven Geschäftsverlaufs und dem Ausbau der Niederlassungen konnten wir den Personalbestand der Rudolf Ostermann GmbH weiter ausbauen. Der Personalbestand belief sich per Dezember 2011 wie folgt:
Ein flexibles Entlohnungssystem, was auf die Bedürfnisse der Mitarbeiter abgestellt ist, mit attraktiven Sozialleistungen wie u.a. einer betrieblichen Altersvorsorge und Altersteilzeitangeboten, führen zu einer motivierten und dynamischen Belegschaft dank derer wir unsere strategischen Ziele im Geschäftsjahr 2011 allesamt erreichen konnten. Zu 2) Ertragslage Der Umsatz der Rudolf Ostermann GmbH verteilt sich auf die einzelnen Märkte im Kj. 2011 wie folgt:
Die durchaus positive Umsatzentwicklung im Geschäftsjahr 2011 wurde beeinträchtigt durch die steigenden Einkaufspreise, was im Ergebnis zu einer Rohergebnissteigerung von 8,6 % geführt hat. Aufgrund der weiter steigenden Rohstoffpreise gehen wir davon aus, dass eine Rohergebnissteigerung im Geschäfsjahr 2012 nur noch durch ein überdurchschnittliches Umsatzwachstum realisiert werden kann. Aufgrund der wirtschaftlichen Situation ist davon allerdings auf dem deutschen Markt nicht auszugehen.
Die konstante Entwicklung sowohl der Eigenkapital- als auch Gesamtkapitalrentabilität zeigen, dass die Ertragslage der Rudolf Ostermann GmbH durch intensives Kostenmanagement nachhaltig gesichert ist und durch die Investitionstätigkeiten auch nicht überdurchschnittlich beansprucht wird. Im Rahmen des Kostenmanagements werden alle Geschäftsprozesse permanent überwacht und stetig optimiert.Das Beteiligungsergebnis in Höhe von TEuro 400 umfasst - wie auch in den Vorjahren - eine Ausschüttung unserer niederländischen Tochtergesellschaft. Zu 3) Finanzlage Durch die positive Geschäftsentwicklung im Geschäftsjahr 2011 und auch durch das stringente Kostenmanagement konnten wir den Bestand der flüssigen Mittel annähernd konstant halten. Per 31.12.2011 belaufen sich die flüssigen Mittel auf TEuro 19.271, was einer Steigerung gegenüber dem Vorjahr von TEuro 62 entspricht. Aufgrund der Investitionsplanungen für die kommenden Geschäftsjahre wurden entsprechende finanzielle Rücklagen gebildet und auf Gewinnausschüttungen weitestgehend verzichtet. Die Gelder sind auf Festgeldkonten bzw. in festverzinslichen Wertpapieren angelegt. Die konkreten Investitionsabsichten schlossen langfristige Geldanlagen aus. Die verbesserte Zinskonjunktur steigerte auch das Finanzergebnis um TEuro 124 gegenüber dem Vorjahr, wobei die Zinssätze bei weitem noch nicht wieder das Niveau von 2008 erreicht haben und mittelfristig auch nicht mehr erreichen werden. Durch ein stringentes Kundenkreditmanagement, intensive Kundenanalyse und eine permanente Aufzeichnung und Überwachung des Zahlungsverhaltens der Kunden konnten größere Forderungsausfälle weitestgehend vermieden werden. Die Forderungsausfallquote gemessen am Umsatz belief sich im Kj. 2011 auf 0,29% (Vorjahr 0,26%). Die Erhöhung der Debitorenlaufzeit zeigt jedoch die nach wie vor angespannte finanzielle Situation unserer Kunden.
Zu 4) Vermögenslage Das Anlagevermögen belief sich am 31.12.2011 auf TEuro 14.355 (Vorjahr TEuro 8.068), was einem Anteil an der Bilanzsumme von 29,6% entspricht. Die wesentliche Steigerung gegenüber dem Vorjahr ist zurückzuführen sowohl auf das im Bau befindliche Hochregallager als auch auf die Ausleihungen an verbundene Unternehmen in Höhe von insgesamt TEuro 4.466. Die Nutzungsdauer der einzelnen Wirtschaftsgüter entspricht den Vorgaben der allgemeinen Abschreibungstabellen. Der Wert der fertigen Erzeugnisse und Waren wird im Wesentlichen bestimmt durch die am Standort in Bocholt eingelagerten Kanten. Diese wurden, wie auch in den Vorjahren, konservativ mit Abschlägen für Altbestände und aufgrund der Lagerreichweite bewertet. Die freie Gewinnrücklage wurde im Kj. 2011 gemäß dem Gesellschaftsvertrag um TEuro 2.700 erhöht. Mit einer Eigenkapitalquote (Eigenkapital/Gesamtkapital) von 89,6% (2010: 89,0%), einer Abdeckung des Anlagevermögens durch das Eigenkapital wie im Vorjahr von weit über 100 % und einem Verschuldungsgrad von nur 11,7%, ist die finanzielle Stabilität der Gesellschaft nach wie vor gegeben. Die Geschäftsräume und Lagerhallen sind von der Rudolf Ostermann Grundstücks GmbH & Co. KG langfristig angemietet. Der jährliche Mietaufwand beläuft sich auf Euro 807.600,00.
Zu 5) Nachtragsbericht Vorgänge von besonderer Bedeutung sind nach Ablauf des Geschäftsjahres nicht eingetreten. Zu 6) Wesentliche Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung Die Rudolf Ostermann GmbH ist aufgrund der expansiven Geschäftstätigkeit in den vergangenen Jahren immer größeren Risiken ausgesetzt. So ist unter anderem der durch das Umsatzwachstum angestiegene Forderungsanteil ein potenzielles Risiko im Hinblick auf Forderungsausfälle. Auch das spezielle Produktportfolio der Rudolf Ostermann GmbH stellt ein Risiko dar, was nur durch umfassende Marktbeobachtungen, innovative Produkt- und Marktanteilserweiterungen minimiert werden kann. Durch das integrierte Risikomanagementteam werden alle wesentlichen Prozessabläufe permanent überwacht. Detaillierte Berichts- und Eskalationssysteme zeigen frühzeitig Schwachstellen und Risiken auf. Somit ist eine frühzeitige Reaktion auf Problemfelder jederzeit gewährleistet. Die nach wie vor gute Eigenkapitalausstattung der Rudolf Ostermann GmbH ist ein weiterer risikomindernder Baustein im Risikomanagementsystem. Wichtige Investitionen können jederzeit durchgeführt werden und führen in Folge dessen zu einer stetigen Verbesserung aller Geschäftsabläufe. Hauptrisikofeld ist und bleibt sowohl das Zahlungsverhalten der Kunden als auch die potenzielle Gefahr von Zahlungsausfällen. Nur die uneingeschränkte Bonitätsprüfung und Bonitätsüberwachung aller Kunden minimiert dieses Risiko. Das im Einsatz befindliche SAP-ERP wird permanent weiterentwickelt, um allen Marktanforderungen gerecht zu werden. Die komplexen Systemprozesse verlangen fachlich qualifizierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die jedoch auf dem Arbeitsmarkt aufgrund des Fachkräftemangels zunehmend schwieriger zu akquirieren sind. In Folge dessen erfolgt eine über dem Bedarf liegende Ausbildung von Mitarbeitern in dem Ausbildungszweig Groß- und Außenhandel, um den eigenen Nachwuchs weiter auszubauen. Die Erfahrungen haben gezeigt, dass insbesondere die eigenen Nachwuchskräfte mehr als flexibel eingesetzt werden können und hoch motiviert, auch aufgrund der weiteren Aufstiegsmöglichkeiten, ihre Arbeitsaufgabe erledigen. Eine permanente Mitarbeiterqualifikation auch auf Ebene der Fach- und Führungskräfte ist unerlässlich. Zur Sicherstellung der geforderten Schlüsselqualifikationen werden regelmäßig interne und externe Weiterbildungsmaßnahmen durchgeführt. Weitere Wachstumschancen sehen wir in der verstärkten Marktbearbeitung des europäischen Auslandes. Dies schließt auch die Neugründung oder den Erwerb von Tochtergesellschaften in Ländern des europäischen Auslands mit ein, in denen wir bislang nicht direkt vertreten sind. Dort erhoffen wir uns durch die Einführung des in Deutschland erprobten kurzfristigen Belieferungssystems weiteres Wachstumspotential. Des Weiteren wollen wir durch eine Erweiterung unserer Angebotspalette eine noch stärkere Kundenbindung erreichen. Die Vertriebsaktivitäten im Ausland sind allerdings auch mit neuen Risikofeldern versehen. Diese gilt es nachhaltig zu bearbeiten, die Risiken zu minimieren und die Prozessabläufe in das bestehende Risikomanagementsystem zu integrieren, damit Schwachstellen frühzeitig aufgedeckt werden. Der Zusammenschluss mit Marktbegleitern in den jeweiligen Vertriebsländern und die umfassende Analyse neuer Märkte im Vorfeld minimieren unsere Markteintrittsrisiken deutlich. Zu unseren Hauptlieferanten bestehen langfristige und partnerschaftliche Beziehungen. Nur durch eine gute, langjährige und vertrauensvolle Partnerschaft mit unseren Lieferanten kann auch jederzeitige Lieferbereitschaft innerhalb kurzer Zeiträume zu marktgerechten Preisen sichergestellt werden. Dies wird von uns auch weiterhin angestrebt. Die aktuelle Staatsschuldenkrise ist für uns derzeit noch ein nur schwer händelbares Risiko, da die wirtschaftlichen Folgen in den betroffenen Ländern und demzufolge auch in einigen Vertriebsgebieten für uns kaum kalkulierbar sind.Diesem latenten Risiko begegnen wir zunächst mit einer sehr intensiven und zeitnahen Markbeobachtung. Zu 7) Prognosebericht Für das Geschäftsjahr 2012 planen wir vor dem Hintergrund der verhaltenen Wachstumsprognosen und der Staatsschuldenkrise im Euroraum mit einer positiven, aber sehr gemäßigten Umsatzsteigerung. Auch für das Auslandsgeschäft gehen wir nur von verhaltenen Umsatzsteigerungen aus, da insbesondere in Italien die Auswirkungen der Staatsschuldenkrise nicht abzuschätzen sind. Die italienische Regierung geht von einem weiteren Anstieg der Schuldenquote aus und muss gemäß dem in 2010 verabschiedeten Haushaltsspargesetz auch im Jahr 2012 einen wesentlichen Teil der avisierten 25 Mrd. Euro einsparen. Weiteres Problemfeld in Italien ist die anhaltend hohe Arbeitslosenquote. Sowohl die sinkenden Arbeitslosenzahlen und die konjunkturfördernden Maßnahmen der Bundesregierung in Deutschland, als auch die sinkenden Zinsen im Finanzierungsbereich dürften das Inlandsgeschäft weiter beleben und damit auch die Auftragslage im Segment unserer Kundenklientel weiter verbessern. Risikopotential beinhalten jedoch nach wie vor die relativ hohen Rohstoffpreise. Eine Entwicklung ist hier nur sehr schwer vorherzusehen. Unsere Planung berücksichtigt eine sich extrem schnell verändernde Marktlage deutschland- und europaweit. Die schleppende konjunkturelle Entwicklung in Italien und den Niederlanden ist entsprechend vorsichtig in den Planungen für das Geschäftsjahr 2012 berücksichtigt. Die überdurchschnittlich gute Eigenkapitalausstattung unserer Gesellschaft mit ca. TEuro 43.000 (89,6 % der Bilanzsumme) und gute finanzielle Absicherung der Gesellschaft lassen keine wesentlichen Risiken in Bezug auf die Finanz-, Vermögens-, und Ertragslage erkennen. Für das Geschäftsjahr 2012 rechnen wir mit einem vergleichbaren Ergebnis wie im Geschäftsjahr 2011. Auf die makroökonomischen Rahmenbedingungen, die unseren Absatzmarkt und unsere Hauptkunden mitunter maßgeblich beeinflussen können, haben wir allerdings keinerlei Einfluss. Die aktuellen Indices deuten aber auf eine weiterhin positive Entwicklung hin. Im Geschäftsjahr 2012 ist es geplant, das im Bau befindliche Hochregallager in Betrieb zu nehmen. Des Weiteren werden wir versuchen, das Verkaufsgebiet und den Kundenstamm in Europa weiter auszubauen. Besondere Risiken, die über die Teilnahme am allgemeinen wirtschaftlichen Verkehr hinausgehen, sind derzeit nicht erkennbar. Die Geschäftsführung sieht keine bestandsgefährdenden Risiken.
Dagmar Daxenberger BilanzBilanz Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Ergebnisverwendung
Anhang für das Geschäftsjahr 2011Rudolf Ostermann GmbH, BocholtGliederung: 1) Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss 2) Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden 3) Angaben zur Bilanz 3.1 Anlagevermögen 3.2 Umlaufvermögen 3.3 Eigenkapital 3.4 Rückstellungen 3.5 Verbindlichkeiten 4) Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung 5) Sonstige Angaben 5.1 Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen 5.2 Angaben zu Unternehmen, an denen ein Anteilbesitz besteht 5.3 Gesamtbezüge der Geschäftsleitung 5.4 Arbeitnehmer Zu 1) Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Das gezeichnete Kapital beträgt Euro 450.000,00. Die Geschäftsführerin der Gesellschaft, Frau Dagmar Daxenberger, ist alleinvertretungsberechtigt und ist von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Zu 2) Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß der §§ 242 ff. HGB, den ergänzenden Vorschriften für Kapitalgesellschaften gemäß der §§ 264 ff. HGB sowie der einschlägigen Vorschriften des GmbH-Gesetzes und des Gesellschaftsvertrages aufgestellt. Abweichungen von den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sowie von der Darstellungsform des Vorjahres haben sich nicht ergeben.Die gewählten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden werden im weiteren Verlauf zu den entsprechenden Bilanzpositionen erläutert. Zu 3) Angaben zur Bilanz 3.1. Anlagevermögen Die immateriellen Vermögensgegenstände und das Sachanlagevermögen werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten vermindert um die planmäßigen Abschreibungen angesetzt. Von der Möglichkeit der sofortigen Absetzung geringwertiger Wirtschaftsgüter im Sinne des § 6 Absatz 2 EStG hat die Gesellschaft im Kj. 2011 in vollem Umfang Gebrauch gemacht. Die Wirtschaftgüter im Sinne des § 6 Abs. 2a EStG wurden vollständig abgeschrieben. Die Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten angesetzt. Die Entwicklung des Anlagevermögens ist aus dem als Anlage IV Blatt 3 beigefügtem Anlagenspiegel zu entnehmen. 3.2. Umlaufvermögen 3.2.1. Vorräte Die mengenmäßige Erfassung der Vorräte erfolgt durch eine permanente Inventur. Die Warenbestände werden dabei mit dem gleitenden Durchschnittspreis bzw. mit dem niedrigeren beizulegenden Wert gemäß § 253 Absatz 4 HGB a.F. bewertet. 3.2.2 Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen und die sonstigen Vermögensgegenstände sind zum Nennwert bzw. mit dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Auf Fremdwährung lautende Forderungen werden mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet. Zur Abdeckung des Ausfallrisikos sind Einzelwertberichtigungen in Höhe von Euro 138.868,58 (2010: Euro 98.543,18) und eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von Euro 186.300 (2010: Euro 152.800) gebildet worden.Sämtliche Forderungen sind innerhalb eines Jahres fällig. 3.2.3 Guthaben bei Kreditinstituten Fremdwährungsguthaben werden mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag gem. §256a HGB bewertet. 3.3. Eigenkapital Das Eigenkapital der Gesellschaft beläuft sich am Geschäftsjahresende auf insgesamt Euro 43.409.239,96 (2010: Euro 34.821.701,87). In dem Posten Bilanzgewinn ist ein Gewinnvortrag in Höhe von Euro 16.433.801,87 (Vorjahr: Euro 11.455.583,46) enthalten. 3.4. Rückstellungen Die Rückstellungen sind nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung mit ihrem Erfüllungsbetrag gebildet worden und beinhalten sämtliche erkennbare Risiken. Die Steuerrückstellungen belaufen sich zum 31.Dezember 2011 auf Euro 1.414.873,00 (Vorjahr: Euro 729.100,00). Für die Berechnung der Rückstellung für Altersteilzeitansprüche wurden die "Richttafeln 2005 G" von Dr. Klaus Heubeck mit einem Rechnungszinsfuß von 5,14% verwendet (Verlag Heubeck-Richttafeln-GmbH, Köln 2005). Die Altersteilzeitansprüche belaufen sich auf TEuro 175 (Vorjahr TEuro 168). Die sonstigen Rückstellungen beziehen sich im Wesentlichen auf die Garantieverpflichtungen (TEuro 358; Vorjahr TEuro 321), Archivierungskosten (TEuro 133; Vorjahr TEuro 133) und Urlaubsansprüche (TEuro 158; Vorjahr TEuro 122). 3.5. Verbindlichkeiten Zur Verbesserung der Klarheit und Übersichtlichkeit wurden die Angaben im Zusammenhang mit den Verbindlichkeiten in einem Verbindlichkeitenspiegel zusammengefasst dargestellt:
Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag passiviert, der dem Barwert entspricht.Fremdwährungsverbindlichkeiten bestanden zum Bilanzstichtag nicht. Zu 4) Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde entsprechend dem § 275 Absatz 2 HGB nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert. Zu 5) Sonstige Angaben 5.1. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Infolge eines am 31. Dezember 2011 bestehenden unkündbaren Mietvertrages mit der Rudolf Ostermann Grundstücks GmbH & Co. KG ergeben sich für folgende Wirtschaftsjahre die nachstehenden Verpflichtungen.
Für Gegenstände des beweglichen Anlagevermögens bestehen weiter Miet- und Leasingverträge. Die jährlichen Verpflichtungen belaufen sich auf durchschnittlich Euro 51.500,00. 5.2. Angaben zu Unternehmen, an denen ein Anteilbesitz besteht Beteiligungsverhältnisse bestehen zu folgenden Gesellschaften:
5.3. Gesamtbezüge der Geschäftsleitung Aufgrund der gegebenen Voraussetzungen zur Anwendung der Schutzklausel nach § 286 Absatz 4 HGB wurde von der Angabe nach § 285 Nr. 9a HGB abgesehen. 5.4. Arbeitnehmer Im Geschäftsjahr 2011 waren durchschnittlich 167 Angestellte und gewerbliche Arbeitnehmer (2010: 157), 8 leitende Angestellte (2010: 8), 32 Teilzeitkräfte und Aushilfen (2010: 34) sowie 13 Auszubildende (2010: 12) beschäftigt.
Bocholt, 30. März 2012 Dagmar Daxenberger Anlagespiegel
BestätigungsvermerkBestätigungsvermerk Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers Vorstehende zur Offenlegung bestimmte Fassung des Jahresabschlusses entspricht den gesetzlichen Vorschriften. Zu dem vollständigen Jahresabschluss haben wir folgenden Bestätigungsvermerk erteilt: An die Rudolf Ostermann GmbH: Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Rudolf Ostermann GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2011 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrages liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lageberichtüberwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichtes. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrages und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Bocholt, am 20. August 2012 Martin Günther, Wirtschaftsprüfer Thomas Wehning, Wirtschaftsprüfer sonstige Berichtsbestandteile Angaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 05.09.2012 festgestellt. |
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