RA-MICRO
Software GmbH
Berlin
Jahresabschluss zum 31.12.2006
Lagebericht
1. Konjunkturelle Lage
Die wichtigsten Parameter der konjunkturellen Lage
für das Nischenprodukt Kanzleisoftware sind die in den
einzelnen Bundeskammern zugelassenen Rechtsanwälte,
deren Zuwachs pro Jahr sowie für die Vertriebsstruktur
die jeweilige Anwaltsdichte im Bundesgebiet.
1.1. Entwicklung zugelassene Rechtsanwälte
Für den
prozentualen Zuwachs der zugelassenen
Rechtsanwälte in Deutschland kann festgehalten werden,
dass eine
stetige Senkung in den letzten 10 Jahren zu
verzeichnen ist. In 2006 betrug die Wachstumsrate 3,42
Prozent. Das sind 0,76 Prozent weniger als im Vorjahr.
Absolut betrachtet lag das Anwaltsvolumen in Deutschland
zum 31.12.2006 insgesamt bei 142.830 Rechtsanwälten,
das ist ein absolutes Wachstum von 4.726
Rechtsanwälten gegenüber dem Vorjahr.
1.2. Anwaltsdichte nach Bundesgebiet
Laut Bundeskammerpressemitteilung vom 19.10.2006
ergibt sich eine Anwaltsdichte von
622 Einwohnern pro Rechtsanwalt auf das gesamte
Bundesgebiet. Dabei weist die höchste Anwaltsdichte
das Bundesland Hamburg (234 Einwohner pro Rechtsanwalt)
aus, gefolgt von Berlin (332), Hessen (387) und Bremen
(417). Die geringste Anwaltsdichte haben die neuen
Bundesländer. Die meisten Rechtsanwälte sind
dabei nach wie vor bei der Rechtsanwaltskammer München
zugelassen (17.241, +4,11 %), gefolgt von der
Rechtsanwaltskammer Frankfurt am Main (15.574,
+5,53 %) und der Rechtsanwaltskammer Hamm (12.822,
+2,5 %). Durch die steigende Anwaltsdichte sind die
deutschen Anwälte mit einem härteren
Konkurrenzkampf konfrontiert, welches sich wiederum
vorteilhaft für den Verbraucher auswirkt. Die
Rechtsanwälte bieten heute weit mehr als früher
eine genau an die Bedürfnisse ihrer Mandanten
angepasste Rechtsberatung. Davon zeugt auch die steigende
Zahl von Rechtsanwälten, die einen Fachanwaltstitel
erwerben und damit ihre besondere Kompetenz dokumentieren.
Aufgrund des wachsenden Konkurrenzdrucks der Anwälte
untereinander ist der einzelne Rechtsanwalt von Anfang an
gezwungen, seinen Kanzleialltag im Interesse seiner
Mandanten zu optimieren. Das erfordert u. a. den Einsatz
einer Anwaltssoftware.
Die RA-MICRO Software GmbH reagiert auf die Steigung
der Anwaltsdichte und passt das Händlernetz den
strukturellen Entwicklungen sowie der Marktsituation zur
Optimierung der Betreuung der einzelnen
Rechtsanwaltskanzleien stetig an.
2. Marktumfeld und Branchensituation
Der Markt der Anbieter für Anwaltssoftware ist
aufgrund der sinkenden Wachstumsraten für
Rechtsanwälte pro Jahr hart umkämpft. Daher
weitet sich dieser Konkurrenzkampf neben der Gewinnung der
neu zugelassenen Rechtsanwälte auf die Gewinnung der
Rechtsanwälte, die im Kanzleibetrieb bereits eine
Anwaltssoftware im Einsatz haben, aus. Dieser Wettbewerb
dient dem einzelnen Rechtsanwalt, der sich aus der Vielzahl
der bestehenden Anbieter ein für sich optimales
Anwaltsprogramm mit den entsprechenden Leistungsmerkmalen
und Preisstrukturen aussuchen kann.
Bezüglich der
Umsteiger konnte die RA-MICRO Software GmbH in 2006
festhalten, dass
114 Rechtsanwaltskanzleien überzeugt waren, von
einer bereits genutzten Anwaltssoftware auf die RA-MICRO
Kanzleisoftware umzusteigen. Dieser Zuwachs von Umsteigern
erhöhte bei RA-MICRO die Lizenzen der installierten
Arbeitsplätze um 626. Die nachfolgende
Übersicht zeigt, welche wichtige Rolle der
Kundenzuwachs, ausgedrückt in Verträgen und
Arbeitsplätzen, von Programmumsteigern spielt.
Für das Geschäftsjahr konnte der Rückgang
gegenüber dem Vorjahr durch eine deutliche Steigerung
umgedreht werden. Im einzelnen wechselten die
Rechtsanwälte in 2006 von nachfolgenden
Anwaltssoftwareanbietern:
3. Geschäftsentwicklung
Die RA-MICRO Software GmbH erzielte in 2006 in einem
unverändert anspruchsvollen Wettbewerbsumfeld ein
deutliches Umsatzwachstum verbunden mit einer weiteren
Steigerung ihrer Profitabilität. Im Dezember 2005
wurde von der Geschäftsführung ein neues
Geschäftsfeld im RA-MICRO Portfolio eröffnet.
Hierfür wurde am 22.12.2005 eine 100-prozentige
Tochtergesellschaft, die RA-MICRO Verlag GmbH,
gegründet, die als Geschäftstätigkeit den
Aufbau eines juristischen Verlages als Schwerpunkt hatte.
Zur Unterstützung der Geschäftstätigkeit
wurde das Produkt "Deutscher Anwaltssuchdienst" und der
damit generierte Umsatz auf die RA-MICRO Verlag GmbH
übertragen.
3.1. Gesamtumsatzentwicklung
Trotz Übertragung des Produktes "Deutscher
Anwaltssuchdienst" und somit einer Umsatzabgabe an die
RA-MICRO Verlag GmbH in Höhe von 693 T€ in 2006
hatte RA-MICRO das ambitionierte Ziel, den Umsatz für
das Jahr 2006 zu steigern. Mit einem
Umsatzerlös in Höhe von
19,24 Mio. € erreichte die RA-MICRO Software
GmbH das gesteckte Ziel deutlich.
Umsatzstärkstes Produkt ist die
RA-MICRO Kanzleisoftware, die 94,7 Prozent des
Umsatzes generiert. Die weiteren 5,3 Prozent des Umsatzes
setzen sich schwerpunktmäßig aus Online-,
Handels-, Lizenzumsätzen und der auslaufenden
Werbekostenumlage zusammen.
Als Hauptgrund für diese Entwicklung sieht die
RA-MICRO Software GmbH ihre klare Produktstrategie, die
zusammen mit der fundierten Branchenkenntnis und einem
überlegenen Lösungsangebot das Vertrauen der
Kunden gewinnt. Hinzu kommt, dass die RA-MICRO Software
GmbH auf organisches Wachstum setzt und sich damit für
viele Kunden eher als Partner für eine langfristige
Beziehung anbietet.
3.2 Entwicklung Programmpflege und -miete
Maßgebend am Umsatzergebnis trug das
Kerngeschäft - die Pro-grammpflege und -miete - zur
Erreichung des Zieles bei. In diesem Geschäftsfeld lag
eine
Steigerung
auf 18,22 Mio. € und
um 0,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr vor. Der
effektive Pflegezuwachs zum Ende des Jahres erhöhte
sich im Wirtschaftsjahr um 54 T€ pro Monat. Dieser
Zuwachs setzt sich aus der Differenz des Pflegezuwachs
(Bestandskunden, bei denen die Pflegezahlungen in 2006
einsetzten, Bestandskunden mit Programmerweiterungen sowie
Neuverträgen) und der Pflegereduzierung
(Kündigungen von Bestandskunden und
Programmreduzierungen) zusammen. Die RA-MICRO Software GmbH
konnte in 2006
781 neue
Lizenzverträge mit
2.106 Arbeitsplätzen gewinnen. Das ist eine
Steigerung der abgeschlossenen Lizenzverträge in
Höhe von 13,7 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Zum
31.12.2006 wies die RA-MICRO Software GmbH
Bestandskunden in Höhe von über 11.000
Kunden auf. Das ist eine effiziente
Zuwachsrate in Höhe von fast
4 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Die Grafik
gibt einen Überblick über das stetige Wachstum
des Kundenstamms der RA-MICRO Software GmbH. Sie hat damit
ihr Ziel, die Marktführerschaft im Geschäftsjahr
2006 weiter auszubauen, erreicht. Diese Analyse erfolgt auf
internen Berechnungen.
3.3. Entwicklung Onlineumsätze
Die
Onlineumsätze zeichneten sich ebenfalls im
Geschäftsjahr 2006 als dynamische Umsatzkomponente
aus. Der
Umsatz betrug
298,3 T€, das bedeutet ein
Wachstum in Höhe von
33,7 Prozent. Als führendes Produkt des
Online-Portfolio etablierte sich die einfache EMA-Anfrage,
die allein einen Umsatzanteil in Höhe von 102,4
T€ erreichte, gefolgt von den Produkten CEG, die einen
Umsatzanteil in Höhe von 87,3 T€ aufwies und
Adress Research mit einem Umsatzanteil in Höhe von
76,2 T€.
Die Internetnutzung der Rechtsanwälte als
alltägliches Arbeitsmittel wird weiterhin zunehmen und
zukünftig ein wesentliches Arbeitsinstrument für
den Rechtsanwalt aufgrund der Notwendigkeit des schnelleren
Informationsbedarfs und der damit verbundenen zeitnahen
Informationsbeschaffung sein.
3.4. Werbekostenumlage
Die Werbekostenumlage als Refinanzierungsquelle der
Werbekosten wurde zu
Beginn des Wirtschaftsjahres 2006 zur
Unterstützung und Stärkung der bundesweiten
RA-MICRO-Händlerschaft
eingestellt. Damit sanken die Einnahmen aus der
verkaufsabhängigen Werbekostenumlage auf 43,4 T€
und um 88,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr.
4. Entwicklung der Ertragslage
Die RA-MICRO Software GmbH erreicht den besten
Jahresüberschuss ihrer Firmengeschichte.
Maßgebende Ursache war hierfür die positive
Umsatzentwicklung im Berichtsjahr. Der Rohertrag hielt sich
trotz steigender Umsatzzahlen auf dem Niveau des Vorjahres.
Grund hierfür ist die Auslagerung der Filiale am
Standort Leipzig zum Februar 2006. Der Standort Leipzig
wurde als Supportcenter von der RA-MICRO Berlin-Brandenburg
GmbH übernommen. Der
Jahresüberschuss nach Steuern
stieg dennoch aufgrund der sparsamen Kostenstruktur
auf
2,96 Mio. €, was eine Wachstumsrate in
Höhe von 16 Prozent bedeutet.
4.3. Verwendung des Jahresüberschusses
Im Geschäftsjahr 2007 ist geplant, den
Jahresüberschuss an die Gesellschafter
auszuschütten.
5. Entwicklung der Betriebsaufwendungen
Der größte Posten der Aufwendungen im
Geschäftsjahr 2006 sind die Personalkosten (29
Prozent), gefolgt von den Materialaufwendungen (16 Prozent)
und den sonstigen Aufwendungen (30 Prozent).
5.1. Personalaufwendungen
Die
Personalkosten
verringerten sich im Vergleich zum Vorjahr
um 4,4 Prozent
auf 5,39 Mio. €. Die Personalaufwandsquote
betrug 29,3 Prozent. Das Ziel für das
Geschäftsjahr 2007 ist es, die Personalaufwandsquote
auf dem derzeitigen Niveau von 30 Prozent zu stabilisieren.
Die sinkenden Personalkosten resultieren aus der
gesunkenen Mitarbeiterzahl, zum einen aus der normalen
Fluktuation und zum anderen aufgrund des Outsourcings der
Filiale Leipzig. Zum Ende des Berichtsjahres waren 95
Mitarbeiter sowie 6 Auszubildende bei der RA-MICRO Software
GmbH beschäftigt. Von den Mitarbeitern befanden sich 6
Mitarbeiter im Mutterschutz bzw. Elternzeit.
Die Personalstruktur zeigt, dass über 50 Prozent
des Personalbestandes in der Forschung, Entwicklung und
Pflege des Kanzleisoftwareprogrammes eingesetzt werden.
Da die Mitarbeiter der Gesellschaft das wichtigste
Kapital sind und im Hinblick auf die schnelle Entwicklung
im IT-Bereich, legt die RA-MICRO Software GmbH ein
großes Augenmerk auf die Fort- und Weiterbildung
sowie die Qualifizierung der Mitarbeiter. Da es nur im
hochqualifizierten und hochmotivierten Team möglich
ist, die hochgesteckten Ziele der Gesellschaft zu
erreichen, soll der Übertragung von direkten
Zuständigkeiten und Verantwortlichkeiten auf einzelne
Mitarbeiter oder Teams zukünftig eine erhöhte
Bedeutung zugemessen werden. In 2006 fanden
regelmäßige Einzelgespräche mit
Mitarbeitern statt.
Das Erkennen und die Bindung leistungsstarker
Mitarbeiter an unser Unternehmen, die volle
Ausschöpfung unserer Personalressourcen und die
kontinuierliche qualitative Entwicklung unserer Mitarbeiter
sind auch zukünftig die Hauptaufgabe der
Personalpolitik.
5.2. Materialaufwendungen
Die Materialaufwendungen
stiegen um 22,4 Prozent. Dabei bilden die
Supportaufwendungen den größten Posten der
Materialaufwendungen. Der Hauptgrund für die
Steigerung liegt in der Erhöhung der Supportkosten,
die bereits 16,4 Prozent der
22,4 Prozent ausmachen.
5.2.1. Supportaufwendungen
Grund für die Steigerung der Supportaufwendungen
ist das steigende Supportaufkommen und die damit durch die
RA-MICRO Software GmbH zur Verfügung gestellten
Kapazitäten für die einzelnen Support Center, um
dem bundesweiten Wachstum Rechnung zu tragen. So
erhöhte sich das
Supportvolumen zum Vorjahr
um 43 Prozent.
Ziel ist es, die Qualität des Supports für
den Kunden permanent auszubauen. Maßnahmen in 2006
waren die Betreuung des 1st Level Supports durch den 2nd
Level Support und die kontinuierlich durchgeführten
Supporttreffen. Der Support der RA-MICRO Software GmbH ist
über die Branche hinaus ein Vorbild für
Kompetenz, Zuverlässigkeit und Tempo. Mehr als 50
Mitarbeiter sind bundesweit in unseren Supportcentern
für den Support von RA-MICRO erreichbar.
5.2.2. Sonstige Materialaufwendungen
Ein weiterer Grund für die Steigerung der
Materialkosten liegt in der Erhöhung der
Lizenzgebühren an die
DictaNet Software GmbH für die Bereitstellung
der Schnittstelle im RA-MICRO Kanzleisoftware-Programm. Die
Steigerung der Aufwendungen betrug
191,5 T€. Des Weiteren war eine Steigerung der
Aufwendungen für die Zurverfügungstellung der
Onlinerecherchedatenbanken festzuhalten. Diese
Aufwendungen
erhöhten sich im Wirtschaftsjahr
um 91,7 T€.
5.3. Sonstige betriebliche Aufwendungen
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen
stiegen im Berichtsjahr von 5,76 Mio. €
auf 6,11 Mio. €. Hauptkostenträger waren
die Lizenzkosten in Höhe von 1,95 Mio. €, die
Raumkosten in Höhe von 1,41 Mio. € sowie die
Messe- und Werbungskosten in Höhe von 1,29 Mio.
€.
5.3.1. Werbung
Die Werbeaufwendungen
stiegen im Geschäftsjahr 2006 um
27 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Die RA-MICRO
Software GmbH erhöhte ihre Marktpräsenz mit einem
verstärkten Auftritt in juristischen Fachpublikationen
sowie durch Präsenz bei Fachmessen und
Anwendertreffen. Hierbei wurde die RA-MICRO Software GmbH
von einer Werbeagentur betreut, die ein Honorar in
Höhe von 108 T€ in 2006 erhielt.
Eine der großen Kampagnen war die "6 Richtige
für Ihre Kanzlei". Die Kernaussage lag in der
Verankerung der wichtigsten Instrumentarien für den
Kanzleialltag. Diese kann der Rechtsanwalt bei der RA-MICRO
Software GmbH als Systemlösung, beginnend mit der
Kanzleisoftware über Onlinerecherche bis hin zum
digitalen Diktat, erhalten.
5.3.2. Vertrieb
Ausschlaggebend für die Entscheidung der
Anwälte, die RA-MICRO-Kanzleisoftware einzusetzen, ist
neben dem guten Namen, der eine Marktführerschaft
widerspiegelt, und des deutlichen Kosten-Nutzen-Effekts der
innovativen Software der leistungsstarke
Rundum-vor-Ort-Service durch unsere rund 50
Vor-Ort-Partner.
Die Unternehmensentwicklung hängt zum
großen Teil von den Vertriebserfolgen der
Vertriebspartner ab, welche auch das Aushängeschild
der RA-MICRO-Organisation sind. Die stets aktualisierte
Homepage mit aktuellen Informationen zum Produkt und zur
Organisation, die intensive Händlerbetreuung durch das
Unternehmen sowie standardisierte Verträge sind
weitere Garanten für das bestens positionierte
VertriebspartnernetzDie schlanke Kostenstruktur der
RA-MICRO Software GmbH erlaubt es, den Vertriebspartnern
100 Prozent Rabatt auf den Lizenzpreis zu geben. Damit hat
der einzelne Vertriebspartner gute
Verhandlungsmöglichkeiten im Markt. Mit einem
einheitlich zentral vorgegebenen und gesteuerten
Werbeauftritt, einer zentralen Koordination der Aktionen
des Vertriebsnetzes sowie einer permanenten Markenpflege
unterstützen wir das Vertriebspartnernetz intensiv bei
deren Vertriebsaktivitäten.
Nachfolgende Maßnahmen zur Unterstützung
der Vertriebsparten wurden im Berichtsjahr realisiert:
| • |
Abschaffung der Werbekostenumlage
|
Damit entstehen dem Vertriebspartner beim Verkauf der
RA-MICRO-Kanzleisoftware keinerlei Kosten mehr, die an die
RA-MICRO Software GmbH beglichen werden müssen.
| • |
Aufstellung von drei Mitarbeitern für die
Betreuung der Vertriebspartner.
|
Davon wurden zwei Mitarbeiter im Außen- und ein
Mitarbeiter im Innendienst eingesetzt. Hierdurch wurden
regelmäßige Besuche der Vertriebspartner vor
Ort, Unterstützungen bei Werbemaßnahmen,
Veranstaltungen, Installationen, Vorführungen und
Schulungen gewährleistet.
| • |
Autorisierung von vier neuen
Vertriebspartnern
|
Hierfür wurde das jeweilige Vertriebsgebiet
analysiert und ausgewertet sowie der Vertriebspartner beim
Aufbau seiner Vertriebsaktivitäten
unterstützt.
| • |
Teilnahme an drei überregionalen
Messen
|
Zusammen mit den Vertriebspartnern zeigte die RA-MICRO
Software GmbH Präsenz bei der CeBIT in Hannover, dem
Anwaltstag in Köln sowie der Systems in
München.
| • |
Bundesweite Anwendertreffen
|
Im Berichtsjahr fanden 26 Anwendertreffen bundesweit
statt, die von den Rechtsanwälten der RA-MICRO
durchgeführt wurden und zu denen ausschließlich
Anwender der RA-MICRO-Kanzleisoftware eingeladen worden
sind.
Gemeinsam mit den Händlern wurden zwei große
Mailings gestartet. Die Kampagnen-Namen waren "Drückt
was" und "6 Richtige für Ihre Kanzlei".
Ein Händlertreffen wurde im Oktober 2006 mit allen
Händlern durchgeführt. Schwerpunkt waren die
Auswertung der Umsatzentwicklung, Vorstellung neuer
Produktinnovationen und Diskussion über
zukünftige Werbestrategien.
Mitte des Jahres wurde ein Vertriebswettbewerb
ausgerufen, der nach den Registrierungen im
RA-Recherche-Center abgerechnet wurde.
| • |
Kostenlose Datenübernahme
|
Für Rechtsanwälte, die ihre Kanzleisoftware
von einem Wettbewerbsprogramm auf die
RA-MICRO-Kanzleisoftware wechseln wollten,
unterstützte die RA-MICRO Software GmbH die
Händler mit einem Kostenbetrag in Höhe von 53,9
T€ im Berichtsjahr.
| • |
Entwicklung von neuen Produkten
|
Mit Einführung einer eigenen Diktiersoftware
speziell für Rechtsanwälte (RA-Diktat) und einer
Onlinerecherche (RA-RC) wurden den Vertriebspartnern
weitere Kontaktmöglichkeiten für Akquisitionen
ermöglicht.
5.4. Sonstiges
Die Raumkosten sanken leicht von 1,37 Mio. € auf
1,32 Mio. €, die Abschreibungen sanken von 0,44 Mio.
€ auf 0,40 Mio. € und die Lizenzgebühren
stiegen von
1,91 Mio. € auf 1,95 Mio. €.
Für zukünftige Geschäftsjahre stellt
sich die RA-MICRO Software GmbH das Ziel, durch eine
weiterhin strikte Ausgabendisziplin und die kontinuierliche
Trennung von nicht betriebsnotwendigen Altverträgen
eine deutliche Kostenreduzierung zu erzielen.
6. Entwicklung der Vermögensstruktur
6.1. Vermögenswachstum und Bilanzstruktur
Die RA-MICRO Software GmbH
steigerte ihre
Bilanzsumme im Jahr 2006 von
9,9 Mio. € im Vorjahr
um 11,1 Prozent
auf 11,0 Mio. €. Dieses Wachstum ist
zurückzuführen auf die positive Entwicklung des
Jahresüberschusses, der zu einer Erhöhung des
Barvermögens führte. Hierdurch wuchs das
Umlaufvermögen um
25,4 Prozent.
6.1.1. Eigenkapitalentwicklung
Das dem Unternehmen zur Verfügung gestellte
Eigenkapital
erhöhte sich
um 2,3 Mio. € auf 7,2 Mio. €. Das sind
64,6 Prozent der Bilanzsumme und damit eine Steigerung in
Höhe von 15,3 Prozent.
6.1.2. Entwicklung Forderungen aus Lieferungen und
Leistungen und Verbindlichkeiten aus Lieferungen und
Leistungen
Der Bestand an
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in
Höhe von 66,5 T€ konnte auf dem sehr
guten Vorjahresniveau stabilisiert werden. Der
Anstieg bei den
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen
resultiert daraus, dass sehr viele Rechnungen für das
Berichtsjahr erst in 2007 an die RA-MICRO Software GmbH
gelegt worden sind.
6.2. Liquidität
Neben den
4,87 Mio. € Barliquidität standen dem
Unternehmen zum Geschäftsjahresende
unbesicherte Kreditlinien in Höhe von insgesamt
einer Million € zur Verfügung.
Die Liquiditätssituation der RA-MICRO Software
GmbH ist damit als hervorragend einzuschätzen und
versetzt sie jederzeit in die Lage, den finanziellen
Verpflichtungen pünktlich nachzukommen.
6.3. Investitionen
Im Berichtsjahr wurden Investitionen vorwiegend im
Bereich
immaterielles Anlagevermögen und
Sachanlagen als Ersatz- und
Erweiterungsinvestitionen getätigt. Diese
Investitionen wurden für Hard- und Softwareausstattung
zur Produktivitätssteigerung des Unternehmens
vorgenommen. Des Weiteren erhöhte sich der Fuhrpark
der RA-MICRO Software GmbH.
7. Forschung und Entwicklung
Der Bereich Forschung und Entwicklung nimmt auch
weiterhin in unserem Unternehmen eine
Schlüsselposition ein.
Im Wirtschaftsjahr 2006 standen neben der laufenden
Modernisierung der RA-MICRO-Kanzleisoftware die weitere
Entwicklung von speziell auf den Anwaltsbereich
zugeschnittenen Produkten sowie die Anpassung der
Kanzleisoftware an den Einzug des
elektronischen Datenaustauschs mit immer mehr
Behörden im Fokus der Anstrengungen. Diverse
Schnittstellen zum elektronischen Rechtsverkehr wurden in
die Software implementiert. Einzigartig auf dem
Anwaltsmarkt wurde mit dem Produkt
"RA-Diktat" in Kooperation mit der DictaNet Software
AG ein Diktiersystem speziell für Anwälte
eingeführt.
Verschiedene
Recherchen für den juristischen Bereich sind in
die Kanzleisoftware integriert worden, beispielsweise
Bonitätsauskünfte in Kooperation mit Dun &
Bradstreet und Handelsregisterauskünfte über den
Bundesanzeiger.
Zur Erweiterung des Produktes wurden Kontakte mit
verschiedenen Anbietern von
Dokumenten-Management-Systemen geknüpft, um
technische Möglichkeiten der Anbindung an die
RA-MICRO-Kanzleisoftware zu eruieren.
Daneben wurden Entwicklungstätigkeiten zur
Anpassung auf das von Microsoft angekündigte
Betriebssystem Vista forciert.
Zur Qualitätssicherung und Unterstützung
der Programmentwicklung wurde der Bereich
Programmcontrolling weiter ausgebaut.
Für 2007 steht die abschließende Anpassung
der RA-MICRO-Kanzleisoftware an das Betriebssystem Windows
Vista und Microsoft Office 2007 im Vordergrund.
Außerdem ist die Entwicklung einer neuen Produktlinie
auf SQL-Datenbasis geplant.
8. Chancen und Risiken
8.1. Chancen der zukünftigen Entwicklung
Eine solide, sichere Grundlage für die Sicherung
und den Erfolg des Unternehmens bildet seit über zwei
Jahrzehnten die ständige Entwicklung der
RA-MICRO-Kanzleisoftware und deren ständige Anpassung
an die immer wieder neu entstehenden Marktbedingungen.
Diese ermöglicht einen ständig wachsenden
Kundenstamm, der wiederum mit seinen geschlossenen
Programm- und Supportverträgen, die eine feste
Mindestlaufzeit in Höhe von 36 Monaten seitens des
Lizenznehmers verankern, eine solide Grundlage für den
Fortbestand des Unternehmens bildet.
Übliche Gesetzesänderungen, wie z. B.
Anpassungen in Gebühren- und Kostengesetzen,
Aktualisierungen von Unterhaltstabellen, Änderungen
bei den Lohnnebenkosten oder auch aktualisierte
Schwacke-Listen, die jeweils termingerecht in die
RA-MICRO-Kanzleisoftware eingearbeitet werden, sichern das
Bedürfnis der RA-MICRO-Anwender nach
Programmpflegelieferungen ebenso wie neue
Computerhardwaretechnik und neue Microsoft-Betriebssysteme.
Alle von der RA-MICRO Software GmbH und ihren
Mitarbeitern ausgehenden Aktivitäten sind darauf
gerichtet, den prosperierenden Kurs des Unternehmens
fortzusetzen.
8.2. Risikofaktoren
Im Vordergrund des unternehmerischen Handels steht
aufgrund des weiteren stetigen Wachstums unserer
Gesellschaft das frühzeitige Erkennen, die Analyse,
die Bewertung und das Management von Risiken. Dabei spielt
die regelmäßige Kommunikation auf allen Ebenen,
insbesondere zwischen den Geschäftsführern, eine
entscheidende Rolle. Risiken, die den Fortbestand des
Unternehmens gefährden können, sind derzeit nicht
zu erkennen.
| • |
Bilanzielle Risiken, soweit sie bis zur
Bilanzerstellung erkennbar waren, wurden durch
entsprechende Rückstellungen
berücksichtigt.
|
| • |
Elementarrisiken werden durch einen
umfassenden Versicherungsschutz abgedeckt.
|
| • |
Das
Vertriebs- und Marktrisiko wird durch die
Strategie der ca. 50 kompetenten, selbständigen
Vertriebspartner im gesamten Bundesgebiet minimiert.
Die ständig wachsenden regelmäßigen
Programmpflege- und Mieteinnahmen verschaffen der
RA-MICRO Software GmbH zunehmend eine weitestgehende
Unabhängigkeit von konjunkturell bedingten
Absatzschwankungen im Bereich des Neuvertriebs.
|
| • |
Länderrisiken sind für die RA-MICRO
Software GmbH nicht von Bedeutung, da der Markt auf
das Bundesgebiet beschränkt ist.
|
| • |
Forderungsausfallrisiken waren durch die
breite Streuung des Kundenstamms sowie ein straff
organisiertes Forderungsmanagement in keiner
nennenswerten Höhe zu verzeichnen. Aufgrund der
Vielzahl von Einzugsermächtigungen, die von den
RA-MICRO-Kunden zur Verfügung gestellt wurden,
kann die RA-MICRO Software GmbH ein sehr niedriges
Debitorenziel erreichen.
|
| • |
Ein
Abhängigkeitsrisiko von Lieferanten
besteht nicht, da das Unternehmen fast völlig
aus eigenen Ressourcen produziert.
|
| • |
Produktrisiko
, d. h. den erheblichen
Innovationsvorsprung des
RA-MICRO-Kanzleisoftware-Produkts zu verlieren, wird
durch umfangreichen Patentschutz begrenzt.
Darüber hinaus erfolgt durch das Unternehmen und
das Vertriebspartnernetz eine umfassende
Marktbeobachtung, um auf die Bedürfnisse der
Zielgruppen schnell reagieren zu können. Eine
ständige Weiterbildung der Mitarbeiter in neue
Technologien und eine damit einhergehende
ständige Forschungs- und
Entwicklungstätigkeit mit schlanken Strukturen
sollen auch weiterhin einen soliden
Innovationsvorsprung sichern.
|
| • |
Finanzielle Risiken werden durch das im Rahmen
des Risikomanagements aufgebaute und optimierte kurz-
und mittelfristige Liquiditäts- und
Ertragsüberwachungssystem aufgefangen bzw.
minimiert. Das System gibt die Möglichkeit,
etwaige Risiken durch Planabweichungen
frühzeitig zu erkennen, um rechtzeitig
gegenzusteuern. Die Sicherstellung einer stets
angemessenen Liquidität bei einer
Ertragsentwicklung innerhalb der Planung ist die
wichtigste Aufgabe des Finanzcontrollings.
|
| • |
Fremdwährungsrisiken bestehen für
das Unternehmen nicht.
|
| • |
Personalrisiken durch Schlüsselpersonen
bzw. Mitarbeiterveränderungen können den
Erfolgskurs kurzfristig ausbremsen, eine
tatsächliche Gefährdung der
Unternehmensentwicklung ist dadurch aber nicht
abzusehen. Die Personalpolitik des Unternehmens ist
so ausgerichtet, dass das Personalrisikoweitestgehend
minimiert wird.
|
9. Strategie und Aussichten
9.1. Strategien
9.1.1. Ausbau unserer Marktführerschaft
Ziel der Unternehmensstrategie ist es, als
führender Softwareanbieter für den deutschen
Anwaltsmarkt in diesem weitestgehend aufgeteilten
Nischenmarkt, im ständigen Verdrängungswettbewerb
durch die starke Marke RA-MICRO, die für
langjährige Zuverlässigkeit und
Innovationsstärke steht, sowie den trendsetzenden
Innovationen, überproportional Marktanteile zu
gewinnen und die marktführende Stellung weiter
auszubauen.
Die regelmäßigen Programmpflegeeinnahmen
aus den aktiven Pflegeverträgen verschaffen den
finanziellen Rückhalt, den die RA-MICRO Software GmbH
für die massiven Investitionen in die ständige
Verbesserung der Produkte sowie die Stärkung der Marke
benötigt. Damit verschafft sich die RA-MICRO Software
GmbH einen erheblichen Vorteil gegenüber den
Wettbewerbern.
Der bundesweit organisierte, hoch qualifizierte und
technisch bestens ausgestattete RA-MICRO-Anwendersupport
ist ebenfalls ein unverkennbares Markenzeichen des
Unternehmens.
9.1.2. Marktgerechte und innovative Produkte
Die RA-MICRO Software GmbH verfügt über
eine erstklassige Produktpalette, deren Technologie der
Einschätzung nach den Mitbewerber weitestgehend
überlegen ist.
Durch die enge Verzahnung mit der
RA-MICRO-Anwenderschaft, d. h. der kontinuierliche
Kontakt mit den Rechtsanwälten und die daraus
resultierenden Verbesserungsvorschläge,
ermöglichen eine laufende Anpassung an die
Erfordernisse einer modernen Kanzleisoftware und
-organisation, so dass die RA-MICRO-Kanzleisoftware eine
praxiserprobte Software von Anwälten für
Anwälte auf technisch höchstem Niveau ist und
auch in Zukunft bleiben wird.
Durch die direkte Einbindung der Zugangswege zum
Online-Content in die Software haben wir eine
Grundvoraussetzung für die Nutzung der
kostenpflichtigen Dienste über RA-MICRO geschaffen.
Damit haben wir die Möglichkeit, an den Erträgen
aus diesem Bereich direkt zu partizipieren.
Um den Anwälten den Nutzen von Onlinediensten im
Tagesgeschäft näher zu bringen, hat die RA-MICRO
Software GmbH für seine Anwender eine Reihe von
Anlaufinvestitionen, teils als kostenlose
Mehrwertlösungen, wie zum Beispiel die RA-MICRO Online
Kommentare, Deutsche Gesetze im E-Buch-Format, etc., in die
Produktpalette aufgenommen bzw. erweitert.
9.1.3. Optimale Kostenstruktur
Die Unternehmensstrategie des ausgelagerten
Vertriebsnetzes erlaubt es, mit einem sehr schlanken
Verwaltungs- und Kostenapparat auszukommen und damit
schnell auf Marktveränderungen reagieren zu
können. Anders als Mitbewerber, die mit eigenen
Vertriebseinheiten mit der dazugehörigen
Kostenstruktur arbeiten, kann unser Unternehmen
autorisierte Händler gegebenenfalls austauschen, wenn
diese die erwarteten Standards nicht erfüllen
können. Diese schlanke Kostenstruktur erlaubt es,
RA-MICRO-Händlern sehr gute Margen zu bieten und damit
auch weiter in den Vertrieb zu investieren.
Ein klares Kostenmanagement dient dem Ziel, die
Rentabilität unserer Gesellschaft ständig weiter
zu erhöhen.
9.2. Ausblick
Nachdem die RA-MICRO Software GmbH die im Ausblick
für das letzte Geschäftsjahr gesetzten Ziele
einen Umsatzes in Höhe von 19,24 Mio. €
und eines deutlich gestiegenen Jahresüberschusses in
Höhe von 2,96 Mio. € übertroffen haben, ist
die RA-MICRO Software GmbH auch für das
Geschäftsjahr 2007 zuversichtlich, ein Umsatzziel in
Höhe von mehr als 19 Mio. € und einen
ansteigenden Jahresüberschuss zu erreichen.
Die Verkaufszahlen im ersten Halbjahr 2007 zeigen,
dass die RA-MICRO Software GmbH weiterhin stabile
Kundenzuwächse verzeichnen kann. Im ersten Quartal
2007 konnte ein ähnlicher Zuwachs wie im Vorjahr
erzielt werden.
Berlin, im August 2007
RA-MICRO Software GmbH
Die Geschäftsführung
Dr. Peter Becker
Bilanz
Aktiva
|
|
31.12.2006
EUR |
31.12.2005
EUR |
| A.
Anlagevermögen |
4.877.331,55 |
4.903.222,57 |
| I.
Immaterielle Vermögensgegenstände |
65.498,72 |
49.917,55 |
| 1.
sonstige immaterielle
Vermögensgegenstände |
65.498,72 |
49.917,55 |
| II.
Sachanlagen |
1.804.831,77 |
1.912.290,82 |
| 1.
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und
Bauten einschließlich der Bauten auf fremden
Grundstücken |
1.337.584,00 |
1.490.940,00 |
| 2.
andere Anlagen, Betriebs- und
Geschäftsausstattung |
467.247,77 |
421.350,82 |
| III.
Finanzanlagen |
3.007.001,06 |
2.941.014,20 |
| 1.
Ausleihungen an verbundene Unternehmen |
502.500,00 |
502.500,00 |
| 2.
sonstige Finanzanlagen |
2.504.501,06 |
2.438.514,20 |
| B.
Umlaufvermögen |
5.915.474,72 |
4.718.047,32 |
| I.
Vorräte |
129.216,93 |
139.952,28 |
| II.
Forderungen und sonstige
Vermögensgegenstände |
907.404,92 |
835.257,96 |
| 1.
Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein
Beteiligungsverhältnis besteht |
0,00 |
57.666,82 |
| 2.
sonstige Vermögensgegenstände |
907.404,92 |
777.591,14 |
| III.
Wertpapiere |
0,00 |
68.400,20 |
| 1.
sonstige Wertpapiere |
0,00 |
68.400,20 |
| IV.
Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei
Kreditinstituten und Schecks |
4.878.852,87 |
3.674.436,88 |
| C.
Rechnungsabgrenzungsposten |
220.549,78 |
282.900,46 |
| Bilanzsumme,
Summe Aktiva |
11.013.356,05 |
9.904.170,35 |
Passiva
|
|
31.12.2006
EUR |
31.12.2005
EUR |
| A.
Eigenkapital |
7.119.635,06 |
4.886.228,05 |
| I.
gezeichnetes Kapital |
512.300,00 |
512.300,00 |
| II.
Kapitalrücklage |
17.362,77 |
17.362,77 |
| III.
Gewinnrücklagen |
79.617,13 |
79.617,13 |
| IV.
Gewinnvortrag |
3.549.641,15 |
1.714.927,82 |
| V.
Jahresüberschuss |
2.960.714,01 |
2.562.020,33 |
| B.
Rückstellungen |
2.592.416,47 |
2.631.219,81 |
| C.
Verbindlichkeiten |
1.272.974,17 |
2.350.664,81 |
| I.
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen
Unternehmen |
387,98 |
0,00 |
| davon
mit einer Restlaufzeit zu einem Jahr |
387,98 |
0,00 |
| II.
Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit
denen ein Beteiligungsverhältnis besteht |
6.279,96 |
0,00 |
| davon
mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr |
6.279,96 |
0,00 |
| III.
sonstige Verbindlichkeiten |
1.266.306,23 |
2.350.664,81 |
| davon
mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr |
1.266.306,23 |
2.350.664,81 |
| D.
Rechnungsabgrenzungsposten |
28.330,35 |
36.057,68 |
| Bilanzsumme,
Summe Passiva |
11.013.356,05 |
9.904.170,35 |
Gewinn- und Verlustrechnung
|
1.1.2006 - 31.12.2006
EUR |
1.1.2005 - 31.12.2005
EUR |
| 1.
Rohergebnis |
16.791.845,32 |
16.741.150,67 |
| 2.
Personalaufwand |
5.639.112,13 |
5.896.660,69 |
| a)
Löhne und Gehälter |
4.918.024,97 |
5.085.695,40 |
| b)
soziale Abgaben und Aufwendungen für
Altersversorgung und für Unterstützung |
721.087,16 |
810.965,29 |
| 3.
Abschreibungen |
404.133,77 |
467.744,42 |
| a)
auf immaterielle Vermögensgegenstände des
Anlagevermögens und Sachanlagen sowie auf
aktivierte Aufwendungen für die Ingangsetzung
und Erweiterung des Geschäftsbetriebs |
404.133,77 |
444.115,26 |
| b)
auf Vermögensgegenstände des
Umlaufvermögens,soweit diese die in der
Kapitalgesellschaft üblichen Abschreibungen
überschreiten |
0,00 |
23.629,16 |
| 4.
sonstige betriebliche Aufwendungen |
6.107.945,97 |
5.768.921,81 |
| 5.
Erträge aus anderen Wertpapieren und
Ausleihungen des Finanzanlagevermögens |
4.028,93 |
60.615,07 |
| 6.
sonstige Zinsen und ähnliche Erträge |
163.657,34 |
126.321,54 |
| 7.
Zinsen und ähnliche Aufwendungen |
44.567,81 |
28.529,28 |
| 8.
Ergebnis der gewöhnlichen
Geschäftstätigkeit |
4.763.771,91 |
4.766.231,08 |
| 9.
außerordentliche Aufwendungen |
1.782.838,85 |
429.313,69 |
| 10.
außerordentliches Ergebnis |
-1.782.838,85 |
-429.313,69 |
| 11.
Steuern vom Einkommen und Ertrag |
0,00 |
1.772.640,62 |
| 12.
sonstige Steuern |
20.219,05 |
2.256,44 |
| 13.
Jahresüberschuss |
2.960.714,01 |
2.562.020,33 |
Ergebnisverwendung
Ergebnisverwendungsvorschlag des Vorstands / der
Geschäftsleitung
Protokoll der ordentlichen Gesellschafterversammlung
der
RA-MICRO Software GmbH
am 14.06.2007
Herr Dr. Peter Becker, Potsdam, hat als
alleinvertretungsberechtigter Geschäftsführer der
Jurasoft Verwaltungs GmbH, Potsdam (ehemals Dr. Becker
Verwaltungs GmbH, Berlin), und diese handelt als alleinige
Komplementärin der Jurasoft GmbH & Co. KG,
Potsdam, als alleinige Gesellschafterin der RA-MICRO
Software GmbH unter Verzicht auf gesetzliche und
vertragliche Formen der Einberufung und Durchführung
am
14.06.2007
die ordentliche Gesellschafterversammlung der
Gesellschaft abgehalten.
Es wurde Folgendes beschlossen:
Aus dem vorläufigen Jahresüberschuss von
3.058.812,09 € zum 31.12.2006 der durch die
Gesellschaft erstellten Bilanz und Gewinn- und
Verlustrechnung werden 1.500.000,00 € an die
Gesellschafterin ausgeschüttet. Die Auszahlung erfolgt
am 01.07.2007.
Der vorstehende Beschluss wird festgestellt und
verkündet.
Berlin, den 14.06.2007
…………………………………………
Jurasoft GmbH & Co. KG
Protokoll der ordentlichen Gesellschafterversammlung
der
RA-MICRO Software GmbH
am 10.08.2007
Herr Dr. Peter Becker, Potsdam, hat als
alleinvertretungsberechtigter Geschäftsführer der
Jurasoft Verwaltungs GmbH, Potsdam (ehemals Dr. Becker
Verwaltungs GmbH, Berlin), und diese handelt als alleinige
Komplementärin der Jurasoft GmbH & Co. KG,
Potsdam, als alleinige Gesellschafterin der RA-MICRO
Software GmbH unter Verzicht auf gesetzliche und
vertragliche Formen der Einberufung und Durchführung
am
10.08.2007
die ordentliche Gesellschafterversammlung der
Gesellschaft abgehalten.
Es wurde Folgendes beschlossen:
Aus dem vorläufigen Jahresüberschuss von
3.058.812,09 € zum 31.12.2006 der durch die
Gesellschaft erstellten Bilanz und Gewinn- und
Verlustrechnung werden weitere 1.500.000,00 € an die
Gesellschafterin ausgeschüttet. Die Auszahlung erfolgt
am 13.08.2007.
Der vorstehende Beschluss wird festgestellt und
verkündet.
Berlin, den 10.08.2007
…………………………………………
Jurasoft GmbH & Co. KG
Anhang
1. Bilanzierungs-, Bewertungs- und
Umrechnungsmethoden
1. Allgemeine Angaben
Der vorliegende Jahresabschluss der RA-MICRO Software
GmbH wurde gemäß den
§§ 240 ff., 264 ff. HGB aufgestellt. Die
Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft
im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB.
Gemäß § 265 Abs. 6 HGB wurde die
Bezeichnung einzelner Bilanzposten sowie von Posten der
Gewinn- und Verlustrechnung ihrem tatsächlichen Inhalt
angepasst.
Die Bilanz wurde vor Verwendung des Jahresergebnisses
aufgestellt.
Die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem
Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2
HGB aufgestellt.
2. Angaben der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden
für die einzelnen Bilanzposten
Die
Gegenstände des immateriellen
Anlagevermögens und des
Sachanlagevermögens werden zu
Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger
Abschreibungen angesetzt. Die Abschreibungen werden
entsprechend der aufgrund steuerlicher Vorschriften
festgelegten betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer linear
über einen Zeitraum von 2 bis 50 Jahren vorgenommen.
Gegenstände des beweglichen Anlagevermögens mit
Anschaffungskosten bis € 410,00 werden im Jahr der
Anschaffung in voller Höhe abgeschrieben und als
Abgänge berücksichtigt.
Die
Rückdeckungsansprüche aus
Lebensversicherungen werden mit dem durch die
Versicherung mitgeteilten Aktivwert zum 31. Dezember 2006
angesetzt.
Die Bewertung der
Ware erfolgt zu Anschaffungskosten.
Forderungen und sonstige
Vermögensgegenstände werden zum Nominalwert
abzüglich erforderlicher Einzelwertberichtigungen
angesetzt.
Die
Wertpapiere des Umlaufvermögens werden zu
Anschaffungskosten bewertet.
Die Bewertung der
flüssigen Mittel erfolgt zum Nennwert.
Der
aktive Rechnungsabgrenzungsposten umfasst
gemäß § 250 Abs. 1 HGB allein Ausgaben vor
dem Abschlussstichtag, soweit sie Aufwand für eine
bestimmte Zeit danach darstellen.
Für ungewisse Verbindlichkeiten werden
Rückstellungen in dem Umfang gebildet, der nach
vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig
ist.
Für die sich aus der betrieblichen
Altersversorgung ergebenden Verpflichtungen werden
Pensionsrückstellungen in Höhe des
versicherungsmathematisch ermittelten Teilwertes
gemäß § 6a EStG bei Anwendung eines
Rechnungszinsfußes von 6 % und unter
Zugrundelegung der Richttafeln 2005 G von Dr. Klaus Heubeck
gebildet.
Die
Verbindlichkeiten werden mit dem
Rückzahlungsbetrag angesetzt.
Der
passive Rechnungsabgrenzungsposten umfasst
gemäß § 250 Abs. 2 HGB Einnahmen vor dem
Abschlussstichtag, soweit sie Ertrag für eine
bestimmte Zeit danach darstellen.
2. Erläuterungen zur Bilanz sowie Gewinn- und
Verlustrechnung
3. Erläuterungen zur Bilanz
Die Entwicklung des
Anlagevermögens sowie die Abschreibungen im
Geschäftsjahr 2006 sind als
Anlage 1 diesem Anhang beigefügt.
4. Erläuterungen zur Gewinn- und
Verlustrechnung
Die
Umsatzerlöse gliedern sich wie folgt auf:
31.12.2006 (31.12.2005)
Programmpflege und Programmmieten 18.224.933,18
(18.187.899,42)
Handelsumsätze 81.754,89 (121.974,11)
Werbekostenumsätze 43.379,00 (379.139,05)
Lizenzgebühren 12.150,20 (28.209,74)
Internetumsätze 298.273,54 (222.632,14)
Umsätze E-Buch-Verlag 10.164,32 (17.775,72)
Erlöse Stadtbüro 0,00 (0,00)
Sonstige
575.656,31
(77.418,11)
19.243.311,44 (19.035.039,29)
Die
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag entfallen in
Höhe von T€ 1.685,5 auf das Ergebnis der
gewöhnlichen Geschäftstätigkeit und mit
T€ 97,3 auf Vorjahre.
3. Sonstige Angaben
5. Sonstige nicht aus der Bilanz ersichtliche
finanzielle Verpflichtungen
Zum Bilanzstichtag bestanden Verpflichtungen aus
Miet- und Leasingverträgen.
Die
sonstigen finanziellen Verpflichtungen gliedern sich
wie folgt:
(Angaben in T€)
Art der Verpflichtung
2006 2007 2008
Raum-Mietverträge 1.397 995 792
Anlagen Miet- und Leasingverträge 39 0 0
Fahrzeugleasingverträge 33 35 8
GESAMT 1.469 1.030 800
Des Weiteren bestehen eventuelle Verpflichtungen aus
Dividendengarantien, die im Zusammenhang mit dem Verkauf
von Aktien der DictaNet Software AG im Jahre 2002 stehen.
In den Kaufverträgen garantiert die RA-MICRO Software
GmbH dem Erwerber eine Dividende von maximal 10 % auf
das eingesetzte Kapital (€ 166,67 je Aktie) für
5 Jahre zu zahlen, beginnend mit der
Dividendenberechtigung für das Geschäftsjahr
2002.
Aus dieser Garantie können sich für die
RA-MICRO Software GmbH folgende Zahlungsverpflichtungen
ergeben:
In 2007 für das Geschäftsjahr 2006 €
60.900,00
Es bestehen Avalverbindlichkeiten gegenüber der
Dresdner Bank AG in Höhe von
€ 5.112,90. Gegenüber der Berliner
Volksbank eG besteht ein Avalkreditrahmen in Höhe von
€ 370.000,00 für Mietbürgschaften
gegenüber verschiedenen Gläubigern. Die
tatsächliche Inanspruchnahme beträgt zum
31.12.2006 € 253.968,37.
6. Organe, Organkredite und Aufwendungen für
Organe
Der Geschäftsführung der RA-MICRO Software
GmbH gehörten im Geschäftsjahr 2006 folgende
Personen an:
| • |
Herr RA Dr. Peter Becker
(Einzelvertretung)
|
| • |
Frau RAin Elke Fromm
(gemeinschaftliche Vertretung bis 31.12.2006)
|
Mit Gesellschafterbeschluss vom 01.01.2007 (UR-Nr.
12/2007) wurde Frau Elke Fromm mit sofortiger Wirkung als
Geschäftsführerin abberufen. Gleichzeitig wurde
Frau Elke Fromm Einzelprokura erteilt.
Die Gesamtbezüge der
Geschäftsführungsmitglieder für das
Geschäftsjahr 2006 betragen
€ 790.440,24.
7. Angaben der Zahl der Beschäftigten
Arbeitnehmer
Im Geschäftsjahr 2006 waren durchschnittlich 84
Angestellte beschäftigt (Vorjahr: 103).
4. Gewinnverwendungsvorschlag
Es wird vorgeschlagen, aus dem Bilanzgewinn einen
Betrag von € 3.000.000,00 an die
Alleingesellschafterin auszuschütten.
Der verbleibende Bilanzgewinn soll auf neue Rechnung
vorgetragen werden.
Berlin, 9. Juli 2007
RA-MICRO Software GmbH
Die Geschäftsführung
Dr. Peter Becker
Anlagespiegel
| |
|
|
A n s c h a f f u n g s- u n d
H e r s t e l l u n g s k o s t e n |
| |
|
|
Stand am |
Zugänge |
Abgänge |
Stand am |
|
|
|
1.1.2006 |
|
|
31.12.2006 |
|
|
|
€ |
€ |
€ |
€ |
|
|
|
|
|
|
|
|
I.
|
Immaterielle Vermögensgegenstände
|
|
|
|
|
|
|
Konzessionen,
gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und
Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und
Werten |
313.097,55 |
58.657,95 |
94.732,78 |
277.022,72 |
|
|
|
|
|
|
|
|
II.
|
Sachanlagen
|
|
|
|
|
|
1. |
Grundstücke,
grundstücksgleiche Rechte und Bauten
einschließlich der Bauten auf fremden
Grundstücken |
1.889.991,35 |
27.732,96 |
0,00 |
1.917.724,31 |
|
2. |
Andere Anlagen und
Betriebs- und Geschäftsausstattung |
1.853.620,17 |
392.557,03 |
641.162,66 |
1.605.014,54 |
|
|
|
3.743.611,52 |
420.289,99 |
641.162,66 |
3.522.738,85 |
|
|
|
|
|
|
|
|
III.
|
Finanzanlagen
|
|
|
|
|
|
|
1. |
Anteile an verbundenen
Unternehmen |
502.500,00 |
0,00 |
0,00 |
502.500,00 |
|
|
2. |
Rückdeckungsansprüche
Lebensversicherung |
265.211,23 |
49.986,86 |
0,00 |
315.198,09 |
|
|
3. |
Wertpapiere des
Anlagevermögens |
2.173.302,97 |
16.000,00 |
0,00 |
2.189.302,97 |
|
|
|
2.941.014,20 |
65.986,86 |
0,00 |
3.007.001,06 |
|
|
|
|
|
|
|
|
|
Summe Anlagevermögen
|
6.997.723,27 |
544.934,80 |
735.895,44 |
6.806.762,63 |
|
A b s c h r e i b u n g e n
|
|
|
B u c h w e r t e
|
|
| Stand am |
Zugänge |
Abgänge |
Stand am |
Stand am |
Stand am |
| 1.1.2006 |
|
|
31.12.2006 |
1.1.2006 |
31.12.2006 |
| € |
€ |
€ |
€ |
€ |
€ |
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
| 263.180,00 |
42.457,78 |
94.113,78 |
211.524,00 |
49.917,55 |
65.498,72 |
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
| 399.051,35 |
181.088,96 |
0,00 |
580.140,31 |
1.490.940,00 |
1.337.584,00 |
| 1.432.269,35 |
180.587,03 |
475.089,61 |
1.137.766,77 |
421.350,82 |
467.247,77 |
| 1.831.320,70 |
361.675,99 |
475.089,61 |
1.717.907,08 |
1.912.290,82 |
1.804.831,77 |
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
| 0,00 |
0,00 |
0,00 |
0,00 |
502.500,00 |
502.500,00 |
| 0,00 |
0,00 |
0,00 |
0,00 |
265.211,23 |
315.198,09 |
| 0,00 |
0,00 |
0,00 |
0,00 |
2.173.302,97 |
2.189.302,97 |
| 0,00 |
0,00 |
0,00 |
0,00 |
2.941.014,20 |
3.007.001,06 |
|
|
|
|
|
|
| 2.334.695,93 |
404.133,77 |
569.203,39 |
1.929.431,08 |
4.903.222,57 |
4.877.331,55 |
Berichtsprüfung
Bestätigungs-/Versagungsvermerk/Bescheinigungstext
Nach dem Ergebnis unserer Prüfung erteilen wir dem
Jahresabschluss zum 31. Dezember 2006 sowie dem
Lagebericht für das Geschäftsjahr 2006 der
RA-MICRO Software GmbH, Berlin, den folgenden
uneingeschränkten Bestätigungsvermerk:
Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers
Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus
Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter
Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der
RA-MICRO Software GmbH GmbH, Berlin, für das
Geschäftsjahr vom 1. Januar 2006 bis
31. Dezember 2006 geprüft. Die Buchführung
und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht
nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriftenliegen in
der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der
Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der
von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung
über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der
Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.
Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach
§ 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der
Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen
Grundsätze ordnungsmäßiger
Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die
Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass
Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die
Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung
der Grundsätze ordnungsmäßiger
Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten
Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage
wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt
werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen
werden die Kenntnisse über die
Geschäftstätigkeit und über das
wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft
sowie die Erwartungen über mögliche Fehler
berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die
Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen
Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in
Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht
überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt.
Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten
Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen
Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die
Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses
und des Lageberichts.
Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung
eine hinreichend sichere Grundlage für unsere
Beurteilung bildet.
Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen
geführt.
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der
Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der
Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und
vermittelt unter Beachtung der Grundsätze
ordnungsmäßiger Buchführung ein den
tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild
der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der
Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem
Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild
von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und
Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Berlin, 24. August 2007
HVR Revision GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Gerd Marschall
Wirtschaftsprüfer
|