RA-MICRO Software GmbHLiquidiert

Stammdaten

Register
Amtsgericht Charlottenburg (Berlin) HRB 88270
Eingetragen
22.7.2004
Branche
Großhandel mit Datenverarbeitungsgeräten, peripheren Geräten und SoftwareTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Büromaschinen, Datenverarbeitungsgeräten, peripheren Geräten und SoftwareEinzelhandel mit Datenverarbeitungsgeräten, peripheren Geräten und Software
Gegenstand
Die Herstellung und der Vertrieb von Software für Juristen und angrenzende Berufs- und Unternehmensgruppen sowie der Vertrieb von spezifischer Hardware zu deren Unterstützung.

Historie

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Management

NameRolle
Peter Dr. Becker
seit 20.12.2007
Geschäftsführer
Erwin Nowotny
seit 6.9.2007
Geschäftsführer
Elke Fromm
seit 25.1.2007
Prokura
Andrea Reimold
seit 25.1.2007
Prokura

Konzern- und Jahresabschlüsse

RA-MICRO Software GmbH

Berlin

Jahresabschluss zum 31.12.2006

Lagebericht

1. Konjunkturelle Lage
Die wichtigsten Parameter der konjunkturellen Lage für das Nischenprodukt Kanzleisoftware sind die in den einzelnen Bundeskammern zugelassenen Rechtsanwälte, deren Zuwachs pro Jahr sowie für die Vertriebsstruktur die jeweilige Anwaltsdichte im Bundesgebiet.
1.1. Entwicklung zugelassene Rechtsanwälte
Für den prozentualen Zuwachs der zugelassenen Rechtsanwälte in Deutschland kann festgehalten werden, dass eine stetige Senkung in den letzten 10 Jahren zu verzeichnen ist. In 2006 betrug die Wachstumsrate 3,42 Prozent. Das sind 0,76 Prozent weniger als im Vorjahr. Absolut betrachtet lag das Anwaltsvolumen in Deutschland zum 31.12.2006 insgesamt bei 142.830 Rechtsanwälten, das ist ein absolutes Wachstum von 4.726 Rechtsanwälten gegenüber dem Vorjahr.
1.2. Anwaltsdichte nach Bundesgebiet
Laut Bundeskammerpressemitteilung vom 19.10.2006 ergibt sich eine Anwaltsdichte von 622 Einwohnern pro Rechtsanwalt auf das gesamte Bundesgebiet. Dabei weist die höchste Anwaltsdichte das Bundesland Hamburg (234 Einwohner pro Rechtsanwalt) aus, gefolgt von Berlin (332), Hessen (387) und Bremen (417). Die geringste Anwaltsdichte haben die neuen Bundesländer. Die meisten Rechtsanwälte sind dabei nach wie vor bei der Rechtsanwaltskammer München zugelassen (17.241, +4,11 %), gefolgt von der Rechtsanwaltskammer Frankfurt am Main (15.574, +5,53 %) und der Rechtsanwaltskammer Hamm (12.822, +2,5 %). Durch die steigende Anwaltsdichte sind die deutschen Anwälte mit einem härteren Konkurrenzkampf konfrontiert, welches sich wiederum vorteilhaft für den Verbraucher auswirkt. Die Rechtsanwälte bieten heute weit mehr als früher eine genau an die Bedürfnisse ihrer Mandanten angepasste Rechtsberatung. Davon zeugt auch die steigende Zahl von Rechtsanwälten, die einen Fachanwaltstitel erwerben und damit ihre besondere Kompetenz dokumentieren. Aufgrund des wachsenden Konkurrenzdrucks der Anwälte untereinander ist der einzelne Rechtsanwalt von Anfang an gezwungen, seinen Kanzleialltag im Interesse seiner Mandanten zu optimieren. Das erfordert u. a. den Einsatz einer Anwaltssoftware.
Die RA-MICRO Software GmbH reagiert auf die Steigung der Anwaltsdichte und passt das Händlernetz den strukturellen Entwicklungen sowie der Marktsituation zur Optimierung der Betreuung der einzelnen Rechtsanwaltskanzleien stetig an.
2. Marktumfeld und Branchensituation
Der Markt der Anbieter für Anwaltssoftware ist aufgrund der sinkenden Wachstumsraten für Rechtsanwälte pro Jahr hart umkämpft. Daher weitet sich dieser Konkurrenzkampf neben der Gewinnung der neu zugelassenen Rechtsanwälte auf die Gewinnung der Rechtsanwälte, die im Kanzleibetrieb bereits eine Anwaltssoftware im Einsatz haben, aus. Dieser Wettbewerb dient dem einzelnen Rechtsanwalt, der sich aus der Vielzahl der bestehenden Anbieter ein für sich optimales Anwaltsprogramm mit den entsprechenden Leistungsmerkmalen und Preisstrukturen aussuchen kann.
Bezüglich der Umsteiger konnte die RA-MICRO Software GmbH in 2006 festhalten, dass 114 Rechtsanwaltskanzleien überzeugt waren, von einer bereits genutzten Anwaltssoftware auf die RA-MICRO Kanzleisoftware umzusteigen. Dieser Zuwachs von Umsteigern erhöhte bei RA-MICRO die Lizenzen der installierten Arbeitsplätze um 626. Die nachfolgende Übersicht zeigt, welche wichtige Rolle der Kundenzuwachs, ausgedrückt in Verträgen und Arbeitsplätzen, von Programmumsteigern spielt. Für das Geschäftsjahr konnte der Rückgang gegenüber dem Vorjahr durch eine deutliche Steigerung umgedreht werden. Im einzelnen wechselten die Rechtsanwälte in 2006 von nachfolgenden Anwaltssoftwareanbietern:
3. Geschäftsentwicklung
Die RA-MICRO Software GmbH erzielte in 2006 in einem unverändert anspruchsvollen Wettbewerbsumfeld ein deutliches Umsatzwachstum verbunden mit einer weiteren Steigerung ihrer Profitabilität. Im Dezember 2005 wurde von der Geschäftsführung ein neues Geschäftsfeld im RA-MICRO Portfolio eröffnet. Hierfür wurde am 22.12.2005 eine 100-prozentige Tochtergesellschaft, die RA-MICRO Verlag GmbH, gegründet, die als Geschäftstätigkeit den Aufbau eines juristischen Verlages als Schwerpunkt hatte. Zur Unterstützung der Geschäftstätigkeit wurde das Produkt "Deutscher Anwaltssuchdienst" und der damit generierte Umsatz auf die RA-MICRO Verlag GmbH übertragen.
3.1. Gesamtumsatzentwicklung
Trotz Übertragung des Produktes "Deutscher Anwaltssuchdienst" und somit einer Umsatzabgabe an die RA-MICRO Verlag GmbH in Höhe von 693 T€ in 2006 hatte RA-MICRO das ambitionierte Ziel, den Umsatz für das Jahr 2006 zu steigern. Mit einem Umsatzerlös in Höhe von 19,24 Mio. € erreichte die RA-MICRO Software GmbH das gesteckte Ziel deutlich. Umsatzstärkstes Produkt ist die RA-MICRO Kanzleisoftware, die 94,7 Prozent des Umsatzes generiert. Die weiteren 5,3 Prozent des Umsatzes setzen sich schwerpunktmäßig aus Online-, Handels-, Lizenzumsätzen und der auslaufenden Werbekostenumlage zusammen.
Als Hauptgrund für diese Entwicklung sieht die RA-MICRO Software GmbH ihre klare Produktstrategie, die zusammen mit der fundierten Branchenkenntnis und einem überlegenen Lösungsangebot das Vertrauen der Kunden gewinnt. Hinzu kommt, dass die RA-MICRO Software GmbH auf organisches Wachstum setzt und sich damit für viele Kunden eher als Partner für eine langfristige Beziehung anbietet.
3.2 Entwicklung Programmpflege und -miete
Maßgebend am Umsatzergebnis trug das Kerngeschäft - die Pro-grammpflege und -miete - zur Erreichung des Zieles bei. In diesem Geschäftsfeld lag eine Steigerung auf 18,22 Mio. € und um 0,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr vor. Der effektive Pflegezuwachs zum Ende des Jahres erhöhte sich im Wirtschaftsjahr um 54 T€ pro Monat. Dieser Zuwachs setzt sich aus der Differenz des Pflegezuwachs (Bestandskunden, bei denen die Pflegezahlungen in 2006 einsetzten, Bestandskunden mit Programmerweiterungen sowie Neuverträgen) und der Pflegereduzierung (Kündigungen von Bestandskunden und Programmreduzierungen) zusammen. Die RA-MICRO Software GmbH konnte in 2006 781 neue Lizenzverträge mit 2.106 Arbeitsplätzen gewinnen. Das ist eine Steigerung der abgeschlossenen Lizenzverträge in Höhe von 13,7 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Zum 31.12.2006 wies die RA-MICRO Software GmbH Bestandskunden in Höhe von über 11.000 Kunden auf. Das ist eine effiziente Zuwachsrate in Höhe von fast 4 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Die Grafik gibt einen Überblick über das stetige Wachstum des Kundenstamms der RA-MICRO Software GmbH. Sie hat damit ihr Ziel, die Marktführerschaft im Geschäftsjahr 2006 weiter auszubauen, erreicht. Diese Analyse erfolgt auf internen Berechnungen.
3.3. Entwicklung Onlineumsätze
Die Onlineumsätze zeichneten sich ebenfalls im Geschäftsjahr 2006 als dynamische Umsatzkomponente aus. Der Umsatz betrug 298,3 T€, das bedeutet ein Wachstum in Höhe von 33,7 Prozent. Als führendes Produkt des Online-Portfolio etablierte sich die einfache EMA-Anfrage, die allein einen Umsatzanteil in Höhe von 102,4 T€ erreichte, gefolgt von den Produkten CEG, die einen Umsatzanteil in Höhe von 87,3 T€ aufwies und Adress Research mit einem Umsatzanteil in Höhe von 76,2 T€.
Die Internetnutzung der Rechtsanwälte als alltägliches Arbeitsmittel wird weiterhin zunehmen und zukünftig ein wesentliches Arbeitsinstrument für den Rechtsanwalt aufgrund der Notwendigkeit des schnelleren Informationsbedarfs und der damit verbundenen zeitnahen Informationsbeschaffung sein.
3.4. Werbekostenumlage
Die Werbekostenumlage als Refinanzierungsquelle der Werbekosten wurde zu Beginn des Wirtschaftsjahres 2006 zur Unterstützung und Stärkung der bundesweiten RA-MICRO-Händlerschaft eingestellt. Damit sanken die Einnahmen aus der verkaufsabhängigen Werbekostenumlage auf 43,4 T€ und um 88,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr.
4. Entwicklung der Ertragslage
Die RA-MICRO Software GmbH erreicht den besten Jahresüberschuss ihrer Firmengeschichte. Maßgebende Ursache war hierfür die positive Umsatzentwicklung im Berichtsjahr. Der Rohertrag hielt sich trotz steigender Umsatzzahlen auf dem Niveau des Vorjahres. Grund hierfür ist die Auslagerung der Filiale am Standort Leipzig zum Februar 2006. Der Standort Leipzig wurde als Supportcenter von der RA-MICRO Berlin-Brandenburg GmbH übernommen. Der Jahresüberschuss nach Steuern stieg dennoch aufgrund der sparsamen Kostenstruktur auf 2,96 Mio. €, was eine Wachstumsrate in Höhe von 16 Prozent bedeutet.
4.3. Verwendung des Jahresüberschusses
Im Geschäftsjahr 2007 ist geplant, den Jahresüberschuss an die Gesellschafter auszuschütten.
5. Entwicklung der Betriebsaufwendungen
Der größte Posten der Aufwendungen im Geschäftsjahr 2006 sind die Personalkosten (29 Prozent), gefolgt von den Materialaufwendungen (16 Prozent) und den sonstigen Aufwendungen (30 Prozent).
5.1. Personalaufwendungen
Die Personalkosten verringerten sich im Vergleich zum Vorjahr um 4,4 Prozent auf 5,39 Mio. €. Die Personalaufwandsquote betrug 29,3 Prozent. Das Ziel für das Geschäftsjahr 2007 ist es, die Personalaufwandsquote auf dem derzeitigen Niveau von 30 Prozent zu stabilisieren.
Die sinkenden Personalkosten resultieren aus der gesunkenen Mitarbeiterzahl, zum einen aus der normalen Fluktuation und zum anderen aufgrund des Outsourcings der Filiale Leipzig. Zum Ende des Berichtsjahres waren 95 Mitarbeiter sowie 6 Auszubildende bei der RA-MICRO Software GmbH beschäftigt. Von den Mitarbeitern befanden sich 6 Mitarbeiter im Mutterschutz bzw. Elternzeit.
Die Personalstruktur zeigt, dass über 50 Prozent des Personalbestandes in der Forschung, Entwicklung und Pflege des Kanzleisoftwareprogrammes eingesetzt werden.
Da die Mitarbeiter der Gesellschaft das wichtigste Kapital sind und im Hinblick auf die schnelle Entwicklung im IT-Bereich, legt die RA-MICRO Software GmbH ein großes Augenmerk auf die Fort- und Weiterbildung sowie die Qualifizierung der Mitarbeiter. Da es nur im hochqualifizierten und hochmotivierten Team möglich ist, die hochgesteckten Ziele der Gesellschaft zu erreichen, soll der Übertragung von direkten Zuständigkeiten und Verantwortlichkeiten auf einzelne Mitarbeiter oder Teams zukünftig eine erhöhte Bedeutung zugemessen werden. In 2006 fanden regelmäßige Einzelgespräche mit Mitarbeitern statt.
Das Erkennen und die Bindung leistungsstarker Mitarbeiter an unser Unternehmen, die volle Ausschöpfung unserer Personalressourcen und die kontinuierliche qualitative Entwicklung unserer Mitarbeiter sind auch zukünftig die Hauptaufgabe der Personalpolitik.
5.2. Materialaufwendungen
Die Materialaufwendungen stiegen um 22,4 Prozent. Dabei bilden die Supportaufwendungen den größten Posten der Materialaufwendungen. Der Hauptgrund für die Steigerung liegt in der Erhöhung der Supportkosten, die bereits 16,4 Prozent der
22,4 Prozent ausmachen.
5.2.1. Supportaufwendungen
Grund für die Steigerung der Supportaufwendungen ist das steigende Supportaufkommen und die damit durch die RA-MICRO Software GmbH zur Verfügung gestellten Kapazitäten für die einzelnen Support Center, um dem bundesweiten Wachstum Rechnung zu tragen. So erhöhte sich das Supportvolumen zum Vorjahr um 43 Prozent.
Ziel ist es, die Qualität des Supports für den Kunden permanent auszubauen. Maßnahmen in 2006 waren die Betreuung des 1st Level Supports durch den 2nd Level Support und die kontinuierlich durchgeführten Supporttreffen. Der Support der RA-MICRO Software GmbH ist über die Branche hinaus ein Vorbild für Kompetenz, Zuverlässigkeit und Tempo. Mehr als 50 Mitarbeiter sind bundesweit in unseren Supportcentern für den Support von RA-MICRO erreichbar.
5.2.2. Sonstige Materialaufwendungen
Ein weiterer Grund für die Steigerung der Materialkosten liegt in der Erhöhung der Lizenzgebühren an die DictaNet Software GmbH für die Bereitstellung der Schnittstelle im RA-MICRO Kanzleisoftware-Programm. Die Steigerung der Aufwendungen betrug 191,5 T€. Des Weiteren war eine Steigerung der Aufwendungen für die Zurverfügungstellung der Onlinerecherchedatenbanken festzuhalten. Diese Aufwendungen erhöhten sich im Wirtschaftsjahr um 91,7 T€.
5.3. Sonstige betriebliche Aufwendungen
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen stiegen im Berichtsjahr von 5,76 Mio. € auf 6,11 Mio. €. Hauptkostenträger waren die Lizenzkosten in Höhe von 1,95 Mio. €, die Raumkosten in Höhe von 1,41 Mio. € sowie die Messe- und Werbungskosten in Höhe von 1,29 Mio. €.
5.3.1. Werbung
Die Werbeaufwendungen stiegen im Geschäftsjahr 2006 um 27 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Die RA-MICRO Software GmbH erhöhte ihre Marktpräsenz mit einem verstärkten Auftritt in juristischen Fachpublikationen sowie durch Präsenz bei Fachmessen und Anwendertreffen. Hierbei wurde die RA-MICRO Software GmbH von einer Werbeagentur betreut, die ein Honorar in Höhe von 108 T€ in 2006 erhielt.
Eine der großen Kampagnen war die "6 Richtige für Ihre Kanzlei". Die Kernaussage lag in der Verankerung der wichtigsten Instrumentarien für den Kanzleialltag. Diese kann der Rechtsanwalt bei der RA-MICRO Software GmbH als Systemlösung, beginnend mit der Kanzleisoftware über Onlinerecherche bis hin zum digitalen Diktat, erhalten.
5.3.2. Vertrieb
Ausschlaggebend für die Entscheidung der Anwälte, die RA-MICRO-Kanzleisoftware einzusetzen, ist neben dem guten Namen, der eine Marktführerschaft widerspiegelt, und des deutlichen Kosten-Nutzen-Effekts der innovativen Software der leistungsstarke Rundum-vor-Ort-Service durch unsere rund 50 Vor-Ort-Partner.
Die Unternehmensentwicklung hängt zum großen Teil von den Vertriebserfolgen der Vertriebspartner ab, welche auch das Aushängeschild der RA-MICRO-Organisation sind. Die stets aktualisierte Homepage mit aktuellen Informationen zum Produkt und zur Organisation, die intensive Händlerbetreuung durch das Unternehmen sowie standardisierte Verträge sind weitere Garanten für das bestens positionierte VertriebspartnernetzDie schlanke Kostenstruktur der RA-MICRO Software GmbH erlaubt es, den Vertriebspartnern 100 Prozent Rabatt auf den Lizenzpreis zu geben. Damit hat der einzelne Vertriebspartner gute Verhandlungsmöglichkeiten im Markt. Mit einem einheitlich zentral vorgegebenen und gesteuerten Werbeauftritt, einer zentralen Koordination der Aktionen des Vertriebsnetzes sowie einer permanenten Markenpflege unterstützen wir das Vertriebspartnernetz intensiv bei deren Vertriebsaktivitäten.
Nachfolgende Maßnahmen zur Unterstützung der Vertriebsparten wurden im Berichtsjahr realisiert:

Abschaffung der Werbekostenumlage

Damit entstehen dem Vertriebspartner beim Verkauf der RA-MICRO-Kanzleisoftware keinerlei Kosten mehr, die an die RA-MICRO Software GmbH beglichen werden müssen.

Aufstellung von drei Mitarbeitern für die Betreuung der Vertriebspartner.

Davon wurden zwei Mitarbeiter im Außen- und ein Mitarbeiter im Innendienst eingesetzt. Hierdurch wurden regelmäßige Besuche der Vertriebspartner vor Ort, Unterstützungen bei Werbemaßnahmen, Veranstaltungen, Installationen, Vorführungen und Schulungen gewährleistet.

Autorisierung von vier neuen Vertriebspartnern

Hierfür wurde das jeweilige Vertriebsgebiet analysiert und ausgewertet sowie der Vertriebspartner beim Aufbau seiner Vertriebsaktivitäten unterstützt.

Teilnahme an drei überregionalen Messen

Zusammen mit den Vertriebspartnern zeigte die RA-MICRO Software GmbH Präsenz bei der CeBIT in Hannover, dem Anwaltstag in Köln sowie der Systems in München.

Bundesweite Anwendertreffen

Im Berichtsjahr fanden 26 Anwendertreffen bundesweit statt, die von den Rechtsanwälten der RA-MICRO durchgeführt wurden und zu denen ausschließlich Anwender der RA-MICRO-Kanzleisoftware eingeladen worden sind.

Bundesweites Mailing

Gemeinsam mit den Händlern wurden zwei große Mailings gestartet. Die Kampagnen-Namen waren "Drückt was" und "6 Richtige für Ihre Kanzlei".

Händlertreffen

Ein Händlertreffen wurde im Oktober 2006 mit allen Händlern durchgeführt. Schwerpunkt waren die Auswertung der Umsatzentwicklung, Vorstellung neuer Produktinnovationen und Diskussion über zukünftige Werbestrategien.

Vertriebswettbewerb

Mitte des Jahres wurde ein Vertriebswettbewerb ausgerufen, der nach den Registrierungen im RA-Recherche-Center abgerechnet wurde.

Kostenlose Datenübernahme

Für Rechtsanwälte, die ihre Kanzleisoftware von einem Wettbewerbsprogramm auf die RA-MICRO-Kanzleisoftware wechseln wollten, unterstützte die RA-MICRO Software GmbH die Händler mit einem Kostenbetrag in Höhe von 53,9 T€ im Berichtsjahr.

Entwicklung von neuen Produkten

Mit Einführung einer eigenen Diktiersoftware speziell für Rechtsanwälte (RA-Diktat) und einer Onlinerecherche (RA-RC) wurden den Vertriebspartnern weitere Kontaktmöglichkeiten für Akquisitionen ermöglicht.
5.4. Sonstiges
Die Raumkosten sanken leicht von 1,37 Mio. € auf 1,32 Mio. €, die Abschreibungen sanken von 0,44 Mio. € auf 0,40 Mio. € und die Lizenzgebühren stiegen von
1,91 Mio. € auf 1,95 Mio. €.
Für zukünftige Geschäftsjahre stellt sich die RA-MICRO Software GmbH das Ziel, durch eine weiterhin strikte Ausgabendisziplin und die kontinuierliche Trennung von nicht betriebsnotwendigen Altverträgen eine deutliche Kostenreduzierung zu erzielen.
6. Entwicklung der Vermögensstruktur
6.1. Vermögenswachstum und Bilanzstruktur
Die RA-MICRO Software GmbH steigerte ihre Bilanzsumme im Jahr 2006 von
9,9 Mio. € im Vorjahr um 11,1 Prozent auf 11,0 Mio. €. Dieses Wachstum ist zurückzuführen auf die positive Entwicklung des Jahresüberschusses, der zu einer Erhöhung des Barvermögens führte. Hierdurch wuchs das Umlaufvermögen um
25,4 Prozent.
6.1.1. Eigenkapitalentwicklung
Das dem Unternehmen zur Verfügung gestellte Eigenkapital erhöhte sich um 2,3 Mio. € auf 7,2 Mio. €. Das sind 64,6 Prozent der Bilanzsumme und damit eine Steigerung in Höhe von 15,3 Prozent.
6.1.2. Entwicklung Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen
Der Bestand an Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 66,5 T€ konnte auf dem sehr guten Vorjahresniveau stabilisiert werden. Der Anstieg bei den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen resultiert daraus, dass sehr viele Rechnungen für das Berichtsjahr erst in 2007 an die RA-MICRO Software GmbH gelegt worden sind.
6.2. Liquidität
Neben den 4,87 Mio. € Barliquidität standen dem Unternehmen zum Geschäftsjahresende unbesicherte Kreditlinien in Höhe von insgesamt einer Million € zur Verfügung.
Die Liquiditätssituation der RA-MICRO Software GmbH ist damit als hervorragend einzuschätzen und versetzt sie jederzeit in die Lage, den finanziellen Verpflichtungen pünktlich nachzukommen.
6.3. Investitionen
Im Berichtsjahr wurden Investitionen vorwiegend im Bereich immaterielles Anlagevermögen und Sachanlagen als Ersatz- und Erweiterungsinvestitionen getätigt. Diese Investitionen wurden für Hard- und Softwareausstattung zur Produktivitätssteigerung des Unternehmens vorgenommen. Des Weiteren erhöhte sich der Fuhrpark der RA-MICRO Software GmbH.
7. Forschung und Entwicklung
Der Bereich Forschung und Entwicklung nimmt auch weiterhin in unserem Unternehmen eine Schlüsselposition ein.
Im Wirtschaftsjahr 2006 standen neben der laufenden Modernisierung der RA-MICRO-Kanzleisoftware die weitere Entwicklung von speziell auf den Anwaltsbereich zugeschnittenen Produkten sowie die Anpassung der Kanzleisoftware an den Einzug des elektronischen Datenaustauschs mit immer mehr Behörden im Fokus der Anstrengungen. Diverse Schnittstellen zum elektronischen Rechtsverkehr wurden in die Software implementiert. Einzigartig auf dem Anwaltsmarkt wurde mit dem Produkt "RA-Diktat" in Kooperation mit der DictaNet Software AG ein Diktiersystem speziell für Anwälte eingeführt.
Verschiedene Recherchen für den juristischen Bereich sind in die Kanzleisoftware integriert worden, beispielsweise Bonitätsauskünfte in Kooperation mit Dun & Bradstreet und Handelsregisterauskünfte über den Bundesanzeiger.
Zur Erweiterung des Produktes wurden Kontakte mit verschiedenen Anbietern von Dokumenten-Management-Systemen geknüpft, um technische Möglichkeiten der Anbindung an die RA-MICRO-Kanzleisoftware zu eruieren.
Daneben wurden Entwicklungstätigkeiten zur Anpassung auf das von Microsoft angekündigte Betriebssystem Vista forciert.
Zur Qualitätssicherung und Unterstützung der Programmentwicklung wurde der Bereich Programmcontrolling weiter ausgebaut.
Für 2007 steht die abschließende Anpassung der RA-MICRO-Kanzleisoftware an das Betriebssystem Windows Vista und Microsoft Office 2007 im Vordergrund. Außerdem ist die Entwicklung einer neuen Produktlinie auf SQL-Datenbasis geplant.
8. Chancen und Risiken
8.1. Chancen der zukünftigen Entwicklung
Eine solide, sichere Grundlage für die Sicherung und den Erfolg des Unternehmens bildet seit über zwei Jahrzehnten die ständige Entwicklung der RA-MICRO-Kanzleisoftware und deren ständige Anpassung an die immer wieder neu entstehenden Marktbedingungen. Diese ermöglicht einen ständig wachsenden Kundenstamm, der wiederum mit seinen geschlossenen Programm- und Supportverträgen, die eine feste Mindestlaufzeit in Höhe von 36 Monaten seitens des Lizenznehmers verankern, eine solide Grundlage für den Fortbestand des Unternehmens bildet.
Übliche Gesetzesänderungen, wie z. B. Anpassungen in Gebühren- und Kostengesetzen, Aktualisierungen von Unterhaltstabellen, Änderungen bei den Lohnnebenkosten oder auch aktualisierte Schwacke-Listen, die jeweils termingerecht in die RA-MICRO-Kanzleisoftware eingearbeitet werden, sichern das Bedürfnis der RA-MICRO-Anwender nach Programmpflegelieferungen ebenso wie neue Computerhardwaretechnik und neue Microsoft-Betriebssysteme.
Alle von der RA-MICRO Software GmbH und ihren Mitarbeitern ausgehenden Aktivitäten sind darauf gerichtet, den prosperierenden Kurs des Unternehmens fortzusetzen.
8.2. Risikofaktoren
Im Vordergrund des unternehmerischen Handels steht aufgrund des weiteren stetigen Wachstums unserer Gesellschaft das frühzeitige Erkennen, die Analyse, die Bewertung und das Management von Risiken. Dabei spielt die regelmäßige Kommunikation auf allen Ebenen, insbesondere zwischen den Geschäftsführern, eine entscheidende Rolle. Risiken, die den Fortbestand des Unternehmens gefährden können, sind derzeit nicht zu erkennen.

Bilanzielle Risiken, soweit sie bis zur Bilanzerstellung erkennbar waren, wurden durch entsprechende Rückstellungen berücksichtigt.

Elementarrisiken werden durch einen umfassenden Versicherungsschutz abgedeckt.

Das Vertriebs- und Marktrisiko wird durch die Strategie der ca. 50 kompetenten, selbständigen Vertriebspartner im gesamten Bundesgebiet minimiert. Die ständig wachsenden regelmäßigen Programmpflege- und Mieteinnahmen verschaffen der RA-MICRO Software GmbH zunehmend eine weitestgehende Unabhängigkeit von konjunkturell bedingten Absatzschwankungen im Bereich des Neuvertriebs.

Länderrisiken sind für die RA-MICRO Software GmbH nicht von Bedeutung, da der Markt auf das Bundesgebiet beschränkt ist.

Forderungsausfallrisiken waren durch die breite Streuung des Kundenstamms sowie ein straff organisiertes Forderungsmanagement in keiner nennenswerten Höhe zu verzeichnen. Aufgrund der Vielzahl von Einzugsermächtigungen, die von den RA-MICRO-Kunden zur Verfügung gestellt wurden, kann die RA-MICRO Software GmbH ein sehr niedriges Debitorenziel erreichen.

Ein Abhängigkeitsrisiko von Lieferanten besteht nicht, da das Unternehmen fast völlig aus eigenen Ressourcen produziert.

Produktrisiko , d. h. den erheblichen Innovationsvorsprung des RA-MICRO-Kanzleisoftware-Produkts zu verlieren, wird durch umfangreichen Patentschutz begrenzt. Darüber hinaus erfolgt durch das Unternehmen und das Vertriebspartnernetz eine umfassende Marktbeobachtung, um auf die Bedürfnisse der Zielgruppen schnell reagieren zu können. Eine ständige Weiterbildung der Mitarbeiter in neue Technologien und eine damit einhergehende ständige Forschungs- und Entwicklungstätigkeit mit schlanken Strukturen sollen auch weiterhin einen soliden Innovationsvorsprung sichern.

Finanzielle Risiken werden durch das im Rahmen des Risikomanagements aufgebaute und optimierte kurz- und mittelfristige Liquiditäts- und Ertragsüberwachungssystem aufgefangen bzw. minimiert. Das System gibt die Möglichkeit, etwaige Risiken durch Planabweichungen frühzeitig zu erkennen, um rechtzeitig gegenzusteuern. Die Sicherstellung einer stets angemessenen Liquidität bei einer Ertragsentwicklung innerhalb der Planung ist die wichtigste Aufgabe des Finanzcontrollings.

Fremdwährungsrisiken bestehen für das Unternehmen nicht.

Personalrisiken durch Schlüsselpersonen bzw. Mitarbeiterveränderungen können den Erfolgskurs kurzfristig ausbremsen, eine tatsächliche Gefährdung der Unternehmensentwicklung ist dadurch aber nicht abzusehen. Die Personalpolitik des Unternehmens ist so ausgerichtet, dass das Personalrisikoweitestgehend minimiert wird.

9. Strategie und Aussichten
9.1. Strategien
9.1.1. Ausbau unserer Marktführerschaft
Ziel der Unternehmensstrategie ist es, als führender Softwareanbieter für den deutschen Anwaltsmarkt in diesem weitestgehend aufgeteilten Nischenmarkt, im ständigen Verdrängungswettbewerb durch die starke Marke RA-MICRO, die für langjährige Zuverlässigkeit und Innovationsstärke steht, sowie den trendsetzenden Innovationen, überproportional Marktanteile zu gewinnen und die marktführende Stellung weiter auszubauen.
Die regelmäßigen Programmpflegeeinnahmen aus den aktiven Pflegeverträgen verschaffen den finanziellen Rückhalt, den die RA-MICRO Software GmbH für die massiven Investitionen in die ständige Verbesserung der Produkte sowie die Stärkung der Marke benötigt. Damit verschafft sich die RA-MICRO Software GmbH einen erheblichen Vorteil gegenüber den Wettbewerbern.
Der bundesweit organisierte, hoch qualifizierte und technisch bestens ausgestattete RA-MICRO-Anwendersupport ist ebenfalls ein unverkennbares Markenzeichen des Unternehmens.
9.1.2. Marktgerechte und innovative Produkte
Die RA-MICRO Software GmbH verfügt über eine erstklassige Produktpalette, deren Technologie der Einschätzung nach den Mitbewerber weitestgehend überlegen ist.
Durch die enge Verzahnung mit der RA-MICRO-Anwenderschaft, d. h. der kontinuierliche Kontakt mit den Rechtsanwälten und die daraus resultierenden Verbesserungsvorschläge, ermöglichen eine laufende Anpassung an die Erfordernisse einer modernen Kanzleisoftware und -organisation, so dass die RA-MICRO-Kanzleisoftware eine praxiserprobte Software von Anwälten für Anwälte auf technisch höchstem Niveau ist und auch in Zukunft bleiben wird.
Durch die direkte Einbindung der Zugangswege zum Online-Content in die Software haben wir eine Grundvoraussetzung für die Nutzung der kostenpflichtigen Dienste über RA-MICRO geschaffen. Damit haben wir die Möglichkeit, an den Erträgen aus diesem Bereich direkt zu partizipieren.
Um den Anwälten den Nutzen von Onlinediensten im Tagesgeschäft näher zu bringen, hat die RA-MICRO Software GmbH für seine Anwender eine Reihe von Anlaufinvestitionen, teils als kostenlose Mehrwertlösungen, wie zum Beispiel die RA-MICRO Online Kommentare, Deutsche Gesetze im E-Buch-Format, etc., in die Produktpalette aufgenommen bzw. erweitert.
9.1.3. Optimale Kostenstruktur
Die Unternehmensstrategie des ausgelagerten Vertriebsnetzes erlaubt es, mit einem sehr schlanken Verwaltungs- und Kostenapparat auszukommen und damit schnell auf Marktveränderungen reagieren zu können. Anders als Mitbewerber, die mit eigenen Vertriebseinheiten mit der dazugehörigen Kostenstruktur arbeiten, kann unser Unternehmen autorisierte Händler gegebenenfalls austauschen, wenn diese die erwarteten Standards nicht erfüllen können. Diese schlanke Kostenstruktur erlaubt es, RA-MICRO-Händlern sehr gute Margen zu bieten und damit auch weiter in den Vertrieb zu investieren.
Ein klares Kostenmanagement dient dem Ziel, die Rentabilität unserer Gesellschaft ständig weiter zu erhöhen.
9.2. Ausblick
Nachdem die RA-MICRO Software GmbH die im Ausblick für das letzte Geschäftsjahr gesetzten Ziele einen Umsatzes in Höhe von 19,24 Mio. € und eines deutlich gestiegenen Jahresüberschusses in Höhe von 2,96 Mio. € übertroffen haben, ist die RA-MICRO Software GmbH auch für das Geschäftsjahr 2007 zuversichtlich, ein Umsatzziel in Höhe von mehr als 19 Mio. € und einen ansteigenden Jahresüberschuss zu erreichen.
Die Verkaufszahlen im ersten Halbjahr 2007 zeigen, dass die RA-MICRO Software GmbH weiterhin stabile Kundenzuwächse verzeichnen kann. Im ersten Quartal 2007 konnte ein ähnlicher Zuwachs wie im Vorjahr erzielt werden.
Berlin, im August 2007
RA-MICRO Software GmbH
Die Geschäftsführung
Dr. Peter Becker

Bilanz

Aktiva

31.12.2006
EUR
31.12.2005
EUR
A. Anlagevermögen 4.877.331,55 4.903.222,57
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 65.498,72 49.917,55
1. sonstige immaterielle Vermögensgegenstände 65.498,72 49.917,55
II. Sachanlagen 1.804.831,77 1.912.290,82
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.337.584,00 1.490.940,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 467.247,77 421.350,82
III. Finanzanlagen 3.007.001,06 2.941.014,20
1. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 502.500,00 502.500,00
2. sonstige Finanzanlagen 2.504.501,06 2.438.514,20
B. Umlaufvermögen 5.915.474,72 4.718.047,32
I. Vorräte 129.216,93 139.952,28
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 907.404,92 835.257,96
1. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 0,00 57.666,82
2. sonstige Vermögensgegenstände 907.404,92 777.591,14
III. Wertpapiere 0,00 68.400,20
1. sonstige Wertpapiere 0,00 68.400,20
IV. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 4.878.852,87 3.674.436,88
C. Rechnungsabgrenzungsposten 220.549,78 282.900,46
Bilanzsumme, Summe Aktiva 11.013.356,05 9.904.170,35

Passiva

31.12.2006
EUR
31.12.2005
EUR
A. Eigenkapital 7.119.635,06 4.886.228,05
I. gezeichnetes Kapital 512.300,00 512.300,00
II. Kapitalrücklage 17.362,77 17.362,77
III. Gewinnrücklagen 79.617,13 79.617,13
IV. Gewinnvortrag 3.549.641,15 1.714.927,82
V. Jahresüberschuss 2.960.714,01 2.562.020,33
B. Rückstellungen 2.592.416,47 2.631.219,81
C. Verbindlichkeiten 1.272.974,17 2.350.664,81
I. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 387,98 0,00
davon mit einer Restlaufzeit zu einem Jahr 387,98 0,00
II. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 6.279,96 0,00
davon mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr 6.279,96 0,00
III. sonstige Verbindlichkeiten 1.266.306,23 2.350.664,81
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 1.266.306,23 2.350.664,81
D. Rechnungsabgrenzungsposten 28.330,35 36.057,68
Bilanzsumme, Summe Passiva 11.013.356,05 9.904.170,35

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2006 - 31.12.2006
EUR
1.1.2005 - 31.12.2005
EUR
1. Rohergebnis 16.791.845,32 16.741.150,67
2. Personalaufwand 5.639.112,13 5.896.660,69
a) Löhne und Gehälter 4.918.024,97 5.085.695,40
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 721.087,16 810.965,29
3. Abschreibungen 404.133,77 467.744,42
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen sowie auf aktivierte Aufwendungen für die Ingangsetzung und Erweiterung des Geschäftsbetriebs 404.133,77 444.115,26
b) auf Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens,soweit diese die in der Kapitalgesellschaft üblichen Abschreibungen überschreiten 0,00 23.629,16
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 6.107.945,97 5.768.921,81
5. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 4.028,93 60.615,07
6. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 163.657,34 126.321,54
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 44.567,81 28.529,28
8. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 4.763.771,91 4.766.231,08
9. außerordentliche Aufwendungen 1.782.838,85 429.313,69
10. außerordentliches Ergebnis -1.782.838,85 -429.313,69
11. Steuern vom Einkommen und Ertrag 0,00 1.772.640,62
12. sonstige Steuern 20.219,05 2.256,44
13. Jahresüberschuss 2.960.714,01 2.562.020,33

Ergebnisverwendung

Ergebnisverwendungsvorschlag des Vorstands / der Geschäftsleitung

Protokoll der ordentlichen Gesellschafterversammlung
der
RA-MICRO Software GmbH
am 14.06.2007

 
Herr Dr. Peter Becker, Potsdam, hat als alleinvertretungsberechtigter Geschäftsführer der Jurasoft Verwaltungs GmbH, Potsdam (ehemals Dr. Becker Verwaltungs GmbH, Berlin), und diese handelt als alleinige Komplementärin der Jurasoft GmbH & Co. KG, Potsdam, als alleinige Gesellschafterin der RA-MICRO Software GmbH unter Verzicht auf gesetzliche und vertragliche Formen der Einberufung und Durchführung am

 
14.06.2007

 
die ordentliche Gesellschafterversammlung der Gesellschaft abgehalten.

 
Es wurde Folgendes beschlossen:

 
Aus dem vorläufigen Jahresüberschuss von 3.058.812,09 € zum 31.12.2006 der durch die Gesellschaft erstellten Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung werden 1.500.000,00 € an die Gesellschafterin ausgeschüttet. Die Auszahlung erfolgt am 01.07.2007.

 
Der vorstehende Beschluss wird festgestellt und verkündet.

 

 
Berlin, den 14.06.2007

 
…………………………………………
Jurasoft GmbH & Co. KG
 

 
Protokoll der ordentlichen Gesellschafterversammlung
der
RA-MICRO Software GmbH
am 10.08.2007

 
Herr Dr. Peter Becker, Potsdam, hat als alleinvertretungsberechtigter Geschäftsführer der Jurasoft Verwaltungs GmbH, Potsdam (ehemals Dr. Becker Verwaltungs GmbH, Berlin), und diese handelt als alleinige Komplementärin der Jurasoft GmbH & Co. KG, Potsdam, als alleinige Gesellschafterin der RA-MICRO Software GmbH unter Verzicht auf gesetzliche und vertragliche Formen der Einberufung und Durchführung am

 
10.08.2007

 
die ordentliche Gesellschafterversammlung der Gesellschaft abgehalten.

 
Es wurde Folgendes beschlossen:

 
Aus dem vorläufigen Jahresüberschuss von 3.058.812,09 € zum 31.12.2006 der durch die Gesellschaft erstellten Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung werden weitere 1.500.000,00 € an die Gesellschafterin ausgeschüttet. Die Auszahlung erfolgt am 13.08.2007.

 
Der vorstehende Beschluss wird festgestellt und verkündet.

 

 
Berlin, den 10.08.2007

 
…………………………………………
Jurasoft GmbH & Co. KG

Anhang


1. Bilanzierungs-, Bewertungs- und Umrechnungsmethoden


1. Allgemeine Angaben

Der vorliegende Jahresabschluss der RA-MICRO Software GmbH wurde gemäß den
§§ 240 ff., 264 ff. HGB aufgestellt. Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB.
Gemäß § 265 Abs. 6 HGB wurde die Bezeichnung einzelner Bilanzposten sowie von Posten der Gewinn- und Verlustrechnung ihrem tatsächlichen Inhalt angepasst.
Die Bilanz wurde vor Verwendung des Jahresergebnisses aufgestellt.
Die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt.


2. Angaben der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden für die einzelnen Bilanzposten

Die Gegenstände des immateriellen Anlagevermögens und des Sachanlagevermögens werden zu Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen angesetzt. Die Abschreibungen werden entsprechend der aufgrund steuerlicher Vorschriften festgelegten betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer linear über einen Zeitraum von 2 bis 50 Jahren vorgenommen. Gegenstände des beweglichen Anlagevermögens mit Anschaffungskosten bis € 410,00 werden im Jahr der Anschaffung in voller Höhe abgeschrieben und als Abgänge berücksichtigt.

Die Rückdeckungsansprüche aus Lebensversicherungen werden mit dem durch die Versicherung mitgeteilten Aktivwert zum 31. Dezember 2006 angesetzt.
Die Bewertung der Ware erfolgt zu Anschaffungskosten.
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zum Nominalwert abzüglich erforderlicher Einzelwertberichtigungen angesetzt.
Die Wertpapiere des Umlaufvermögens werden zu Anschaffungskosten bewertet.
Die Bewertung der flüssigen Mittel erfolgt zum Nennwert.
Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten umfasst gemäß § 250 Abs. 1 HGB allein Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit danach darstellen.
Für ungewisse Verbindlichkeiten werden Rückstellungen in dem Umfang gebildet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist.
Für die sich aus der betrieblichen Altersversorgung ergebenden Verpflichtungen werden Pensionsrückstellungen in Höhe des versicherungsmathematisch ermittelten Teilwertes gemäß § 6a EStG bei Anwendung eines Rechnungszinsfußes von 6 % und unter Zugrundelegung der Richttafeln 2005 G von Dr. Klaus Heubeck gebildet.
Die Verbindlichkeiten werden mit dem Rückzahlungsbetrag angesetzt.
Der passive Rechnungsabgrenzungsposten umfasst gemäß § 250 Abs. 2 HGB Einnahmen vor dem Abschlussstichtag, soweit sie Ertrag für eine bestimmte Zeit danach darstellen.

2. Erläuterungen zur Bilanz sowie Gewinn- und Verlustrechnung


3. Erläuterungen zur Bilanz

Die Entwicklung des Anlagevermögens sowie die Abschreibungen im Geschäftsjahr 2006 sind als Anlage 1 diesem Anhang beigefügt.


4. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Umsatzerlöse gliedern sich wie folgt auf:
31.12.2006 (31.12.2005)
Programmpflege und Programmmieten 18.224.933,18 (18.187.899,42)
Handelsumsätze 81.754,89 (121.974,11)
Werbekostenumsätze 43.379,00 (379.139,05)
Lizenzgebühren 12.150,20 (28.209,74)
Internetumsätze 298.273,54 (222.632,14)
Umsätze E-Buch-Verlag 10.164,32 (17.775,72)
Erlöse Stadtbüro 0,00 (0,00)
Sonstige 575.656,31 (77.418,11)
19.243.311,44 (19.035.039,29)
 
Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag entfallen in Höhe von T€ 1.685,5 auf das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit und mit T€ 97,3 auf Vorjahre.

3. Sonstige Angaben


5. Sonstige nicht aus der Bilanz ersichtliche finanzielle Verpflichtungen

Zum Bilanzstichtag bestanden Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen.
Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen gliedern sich wie folgt:
(Angaben in T€)
Art der Verpflichtung 2006 2007 2008
Raum-Mietverträge 1.397 995 792
Anlagen Miet- und Leasingverträge 39 0 0
Fahrzeugleasingverträge 33 35 8
GESAMT 1.469 1.030 800
 
Des Weiteren bestehen eventuelle Verpflichtungen aus Dividendengarantien, die im Zusammenhang mit dem Verkauf von Aktien der DictaNet Software AG im Jahre 2002 stehen. In den Kaufverträgen garantiert die RA-MICRO Software GmbH dem Erwerber eine Dividende von maximal 10 % auf das eingesetzte Kapital (€ 166,67 je Aktie) für
5 Jahre zu zahlen, beginnend mit der Dividendenberechtigung für das Geschäftsjahr 2002.
Aus dieser Garantie können sich für die RA-MICRO Software GmbH folgende Zahlungsverpflichtungen ergeben:
In 2007 für das Geschäftsjahr 2006 € 60.900,00
Es bestehen Avalverbindlichkeiten gegenüber der Dresdner Bank AG in Höhe von
€ 5.112,90. Gegenüber der Berliner Volksbank eG besteht ein Avalkreditrahmen in Höhe von € 370.000,00 für Mietbürgschaften gegenüber verschiedenen Gläubigern. Die tatsächliche Inanspruchnahme beträgt zum 31.12.2006 € 253.968,37.


6. Organe, Organkredite und Aufwendungen für Organe

Der Geschäftsführung der RA-MICRO Software GmbH gehörten im Geschäftsjahr 2006 folgende Personen an:

Herr RA Dr. Peter Becker (Einzelvertretung)

Frau RAin Elke Fromm (gemeinschaftliche Vertretung bis 31.12.2006)

Mit Gesellschafterbeschluss vom 01.01.2007 (UR-Nr. 12/2007) wurde Frau Elke Fromm mit sofortiger Wirkung als Geschäftsführerin abberufen. Gleichzeitig wurde Frau Elke Fromm Einzelprokura erteilt.

 
Die Gesamtbezüge der Geschäftsführungsmitglieder für das Geschäftsjahr 2006 betragen
€ 790.440,24.


7. Angaben der Zahl der Beschäftigten Arbeitnehmer

Im Geschäftsjahr 2006 waren durchschnittlich 84 Angestellte beschäftigt (Vorjahr: 103).

4. Gewinnverwendungsvorschlag

Es wird vorgeschlagen, aus dem Bilanzgewinn einen Betrag von € 3.000.000,00 an die Alleingesellschafterin auszuschütten.
Der verbleibende Bilanzgewinn soll auf neue Rechnung vorgetragen werden.
Berlin, 9. Juli 2007

 
RA-MICRO Software GmbH

 
Die Geschäftsführung
Dr. Peter Becker

Anlagespiegel

 
 

 
A n s c h a f f u n g s- u n d
H e r s t e l l u n g s k o s t e n
 
 

 
Stand am Zugänge Abgänge Stand am

 

 

 
1.1.2006
 

 
31.12.2006

 

 

 

 

 
   
 

 

 
I. Immaterielle Vermögensgegenstände  
 

 

 

 

 
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 313.097,55 58.657,95 94.732,78 277.022,72

 

 

 

 

 

 

 
II. Sachanlagen  
 

 

 

 
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.889.991,35 27.732,96 0,00 1.917.724,31

 
2. Andere Anlagen und Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.853.620,17 392.557,03 641.162,66 1.605.014,54

 

 

 
3.743.611,52 420.289,99 641.162,66 3.522.738,85

 

 

 

 

 

 

 
III. Finanzanlagen  
 

 

 
  1. Anteile an verbundenen Unternehmen 502.500,00 0,00 0,00 502.500,00
  2. Rückdeckungsansprüche Lebensversicherung 265.211,23 49.986,86 0,00 315.198,09
  3. Wertpapiere des Anlagevermögens 2.173.302,97 16.000,00 0,00 2.189.302,97

 

 

 
2.941.014,20 65.986,86 0,00 3.007.001,06

 

 

 

 

 

 

 

 

 
Summe Anlagevermögen 6.997.723,27 544.934,80 735.895,44 6.806.762,63
A b s c h r e i b u n g e n
 

 
B u c h w e r t e
 
Stand am Zugänge Abgänge Stand am Stand am Stand am
1.1.2006
 

 
31.12.2006 1.1.2006 31.12.2006

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 
263.180,00 42.457,78 94.113,78 211.524,00 49.917,55 65.498,72

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 
399.051,35 181.088,96 0,00 580.140,31 1.490.940,00 1.337.584,00
1.432.269,35 180.587,03 475.089,61 1.137.766,77 421.350,82 467.247,77
1.831.320,70 361.675,99 475.089,61 1.717.907,08 1.912.290,82 1.804.831,77

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 
0,00 0,00 0,00 0,00 502.500,00 502.500,00
0,00 0,00 0,00 0,00 265.211,23 315.198,09
0,00 0,00 0,00 0,00 2.173.302,97 2.189.302,97
0,00 0,00 0,00 0,00 2.941.014,20 3.007.001,06

 

 

 

 

 

 
2.334.695,93 404.133,77 569.203,39 1.929.431,08 4.903.222,57 4.877.331,55

 

Berichtsprüfung

Bestätigungs-/Versagungsvermerk/Bescheinigungstext

Nach dem Ergebnis unserer Prüfung erteilen wir dem Jahresabschluss zum 31. Dezember 2006 sowie dem Lagebericht für das Geschäftsjahr 2006 der RA-MICRO Software GmbH, Berlin, den folgenden uneingeschränkten Bestätigungsvermerk:
Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers
Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der RA-MICRO Software GmbH GmbH, Berlin, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2006 bis 31. Dezember 2006 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriftenliegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.
Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts.

Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.
Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Berlin, 24. August 2007
HVR Revision GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

 
Gerd Marschall
Wirtschaftsprüfer

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