Parentin GmbHLiquidiert

04463 Großpösna, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Leipzig HRB 8268
Eingetragen
3.12.1993
Branche
Energetische Verwertung von AbfällenSonstige Verwertung von AbfällenHerstellung von Verpackungsmitteln aus Kunststoffen
Gegenstand
-Verwertung von Gewerbeabfällen, Verpackungsmaterial, kompostierbaren Abfällen und Bauschutt im Wege des Recycling, -Herstellung von Ersatzbrennstoffen -Containerdienst -Erd- und Abbrucharbeiten -Transportleistungen

Historie

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Management

NameRolle
Tim Parentin
seit 2.2.2024
Geschäftsführer
Jaqueline Henkel
seit 18.10.2012
Prokura
Jörg Parentin
seit 2.5.2002
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

Identifizierte Personen (3)

NameAnteil
49.50%
27.51%

Gesellschafter

4 Gesellschafter

GmbH-Struktur

2 von 4 angezeigt

Germany
262.980 €
36.00%
Großpösna OT Störnthal
200.847 €
27.51%

Konzern- und Jahresabschlüsse

Parentin GmbH

Störmthal

Jahresabschluss zum 31. Dezember 2006

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2006

1. Entwicklung im Geschäftsjahr 2006

Der Entsorgungsmarkt war im Jahr 2006 bis zum heutigen Zeitpunkt von der Konzentration und Verschmelzung von Großunternehmen beherrscht. Die Entsorgung der kommunalen Einrichtungen wird von wenigen Konzernen bestimmt. Klein- und mittelständische Unternehmen werden jedoch im regionalen Sektor bestehen können, wenn sie die Marktnischen finden und den notwendigen Investitionsbedarf finanzieren können.

Die Entstehung von Zwischenlagern für heizwertreiche Fraktionen bestimmte im Jahr 2006 das Genehmigungsverfahren. Die Erwartungshaltung auf die Entstehung von Heizwerken auf Ersatzbrennstoffbasis ist durch Spekulation auf fallende Entsorgungspreise ab dem Jahr 2012 bestimmt.

In den Wintermonaten 2006 und auch 2007 war zur optimalen Auslastung der Heizwerke und Müllverbrennungsanlagen nicht genügend Müll auf dem Markt vorhanden. In diesem Zeitraum entstand sehr viel Unruhe in der Preisgestaltung. Die Annahmepreise gingen um etwa 10 bis 20 EUR/t nach unten. Die Entsorgungspreise für Brennstoffe verringerten sich im Verhältnis. Die Turbulenzen auf dem Entsorgungsmarkt waren für uns sehr spürbar. Es gab sehr viele Schwankungen sowohl preisals auch mengenmäßig. Zudem gab es große Schwankungen in der Kundenstruktur. Erlösals auch kostenseitig brachen langjährige Kundenstrukturen zusammen. Im gleichen Verhältnis bildeten sich neue mit veränderten Bedingungen. Der Geschäftsverlauf unserer Firma war bestimmt durch die Realisierung von ca. TEUR 2.500 Bau- und Ausrüstungsmaßnahmen des 1. und zum Teil auch des 2. Bauabschnittes. Die endgültige Absicherung der Finanzierung im II. Quartal 2006 verzögerte den Beginn der Baumaßnahmen. Mit den Investitionen konnten wir unsere Wettbewerbsfähigkeit auf dem Entsorgungsmarkt stabilisieren. Je nach Stand der Bauphase konnten wir sehr unterschiedlich Müllmengen verarbeiten. Die Kontinuität fehlte jedoch. Dadurch haben wir auch Kunden verloren. Die Betriebsabläufe waren während der Bauphase erheblich gestört. Die Investitionen sicherten die vorhandenen und die zusätzlich geschaffenen Arbeitsplätze. Ohne diese Investitionen hätten wir an diesem Standort nicht weiter existieren können. Seit Investitionsbeginn wurden 40 Arbeitsplätze zusätzlich geschaffen. Das Konzept unserer Firma, stoffliche Verwertung vor thermischer Verwertung geht nach anfänglichen Schwierigkeiten auf Grund der Rohstoffpreise auf. Die Herstellung eines hochwertigen Ersatzbrennstoffes verlangt eine gute Selektierung von Störstoffen. Wir lasten zurzeit alle Anlagen im 2-Schichtsystem aus. Auf Grund der hohen Qualität unserer Hartpellets eignen sich diese für verschiedenen Einsatz. Wir waren Zulieferer der "Schwarzen Pumpe" mit monatlich 1.000 t. Der Absatz wird nach der Schließung der Anlage Mitte 2007 jedoch durch andere Abnehmer weiterhin gesichert.

Vermögens-, Finanz- und Ertragslage 2006

Die Ertrags- und Finanzlage wurde durch den Investitionsverlauf und den Turbulenzen am Entsorgungsmarkt wesentlich beeinflusst.

Die Betriebsleistung stieg auf TEUR 13.171. Geplant waren TEUR 13.600. Der Rohertrag war gegenüber dem Plan um 2,3 % schlechter. Hier wirkten sich die zeitweise höheren Abnahmepreise von Heizwerken aus.

Insgesamt kann jedoch festgestellt werden, dass sich die Aufwendungen für die Betriebsleistung nicht in gleichem Umfang wie die Betriebsleistung selbst erhöht haben. Die Erhöhung der Materialaufwendungen (um TEUR 1.837 auf TEUR 4.690) spiegelt die erhöhten Aufwendungen für die Abnahme der Ersatzbrennstoffe wider. Die erhöhten Personalaufwendungen stehen im Zusammenhang mit der im Vergleich zum Vorjahr deutlich erhöhten Mitarbeiteranzahl.

Das Jahresergebnis beträgt TEUR 492. Bedingt durch den Jahresüberschuss hat sich die Eigenkapitalquote von 9,1 % auf 12,1 % trotz der um TEUR 1.179 gestiegenen Bilanzsumme erhöht.

Auf Grund der im Wesentlichen in 2006 abgeschlossenen Investitionen hat sich das Anlagevermögen im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 821 erhöht. Da mit der Erweiterung des Geschäftsbetriebes weitere nicht als Anlagevermögen aktivierungsfähige Aufwendungen angefallen sind, wurde von der Bilanzierungshilfe nach § 269 HGB Gebrauch gemacht und Erweiterungsaufwendungen in Höhe von TEUR 124 aktiviert, die in dieser Höhe das Jahresergebnis 2006 entlastet haben. Der Kapitaldienst (einschließlich Mietkaufverpflichtungen) belief sich auf TEUR 2.057 Tilgungsverpflichtungen sowie TEUR 622 Zinsverpflichtungen. Hier wirken sich die kurzfristig finanzierten Investitionen aus dem Jahr 2005 und 2006 aus. Die Finanzierungsstruktur konnte durch den enormen Druck auf den Beginn der Investitionen und dem lange nicht ausgereiften Finanzierungskonzept nicht optimal gewählt werden. Das komplette Investitionsvorhaben wurde im Jahr 2005 und 2006 mit rund TEUR 4.000  fertig gestellt. Mit einer Laufzeit von 48 bis 60 Monaten wurden 50,0 % der Investitionen sehr kurzfristig finanziert. Daraus resultiert für 2006 und 2007 ein sehr hoher Kapitaldienst. Bei den übrigen durch Fremdkapital finanzierten Investitionen entsprechen die Finanzierungszeiträume den Abschreibungszeiträumen.

Arbeitskräfte

Zum 31. Dezember 2006 wurden 120 Arbeitskräfte beschäftigt. In der Firma arbeiten fünf Geschäftsführende Gesellschafter. Ein Geschäftsführender Gesellschafter ist ausgeschieden. Es werden sechs Lehrlinge ausgebildet. In Vorbereitung eines Generationswechsels befinden sich drei Familienmitglieder in der Ausbildung zum Betriebswirt.

Wichtige Vorgänge des Jahres 2006

Die Geschäftsführende Gesellschafterin Evelyn Parentin ist nicht mehr Gesellschafter und wurde als Geschäftsführer abberufen. Sie ist in der Firma weiterhin angestellt. Die Übernahme der von ihr gehaltenen Geschäftanteile durch die anderen Gesellschafter wurde über Notarverträge geregelt und belastet nicht die Firma.

Die Zertifizierung zum Entsorgungsfachbetrieb wurde erfolgreich verteidigt.

Es wurden auf Grund der Baumaßnahmen umfangreiche Baugenehmigungen und BImSch-Genehmigungen erteilt. Umfangreiche Auflagen im Brandschutz konnten erfüllt werden.

2. Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung

Wesentlicher Einflussfaktor für die weitere Entwicklung der Firma Parentin ist die Entwicklung der Zuzahlungen für die von uns hergestellten Hartpellets.

Nach Einschätzung der Branche werden die Verwertungskapazitäten für Ersatzbrennstoffe bis 2010 weiter ausgebaut werden. In diesem Zusammenhang werden zunächst in Abhängigkeit von der Qualität der Ersatzbrennstoffe steigende Zuzahlungen erwartet, die sich jedoch mittelfristig wieder reduzieren werden.

Zudem sind in 2007 auf dem Schrottmarkt Preisschwankungen zu verzeichnen. Die Abnahmepreise bewegen sich jedoch im Vergleich zum Vorjahr auf einem höheren Niveau, was sich positiv auf die Umsatzerlöse der Firma Parentin auswirken soll.

3. Voraussichtliche Entwicklung 2007

Die durchgeführten Investitionen haben wesentlich zur Stabilisierung der Produktionsabläufe beigetragen. Die Überprüfung des Umweltamtes und der Regierungspräsidiums im Mai 2007 ist positiv verlaufen. Die erteilten Auflagen können mit Abschluss der Investitionen erfüllt werden.

In Vorbereitung des Generationswechsels werden zurzeit Konzepte erarbeitet, um die Strukturen und Verantwortlichkeiten neu zu regeln sowie die Effektivität der Firma zu erhöhen. Der Generationswechsel soll in den nächsten fünf Jahren abgeschlossen sein.

Schwerpunkt des Geschäftsjahres 2007 ist die Stabilisierung der Liquidität auf Grund des hohen Kapitaldienstes. Diese muss langfristig gesichert werden. Hierzu gibt es verschiedene Lösungsansätze. Die den Banken übergebenen Sicherheiten müssen unter anderem neu geordnet werden.

Die Betriebsleistung wird mit TEUR 13.000 sowie einem Rohertrag von 68,43 % geplant. Die preislichen Schwankungen wurden nach vorliegenden Branchenkenntnissen sowohl aufwandsals auch ertragsseitig berücksichtigt. Wir gehen davon aus, dass sich die Mengen an recyclingfähigem Gewerbeabfall im Vergleich zum Vorjahr leicht erhöhen.

Das Jahresergebnis soll über dem des Geschäftsjahres 2006 liegen.

 

Großpösna OT Störmthal, den 29. Mai 2007

G. Parentin, Geschäftsführung

D. Parentin, Geschäftsführung

J. Parentin, Geschäftsführung

J. Henkel, Geschäftsführung

A. Henkel, Geschäftsführung

Bilanz zum 31. Dezember 2006

AKTIVA

31.12.2006 31.12.2005
EUR EUR EUR EUR
A. Aufwendungen für die Erweiterung des Geschäftsbetriebes 179.493,72 73.666,81
B. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Software 13.117,00 26.758,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten 5.851.658,55 5.467.101,55
2. Technische Anlagen und Maschinen 3.677.482,00 3.430.458,00
3. Andere Anlagen, Betriebs-und Geschäftsausstattung 943.906,00 1.372.322,47
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 922.175,09 11.395.221,64 290.271,65 10.560.153,67
11.408.338,64 10.586.911,67
C. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs-und Betriebsstoffe 67.310,20 61.224,38
2. Unfertige Erzeugnisse 45.500,00 45.000,00
3. Fertige Erzeugnisse und Waren 88.063,00 200.873,20 117.406,00 223.630,38
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 979.215,89 862.651,34
2. Forderungen gegen Gesellschafter 216.726,84 172.470,14
3. Sonstige Vermögensgegenstände 257.491,00 1.453.433,73 152.384,20 1.187.505,68
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 23.715,78 7.838,26
1.678.022,71 1.418.974,32
D. Rechnungsabgrenzungsposten 88.081,00 95.077,26
13.353.936,07 12.174.630,06

PASSIVA

31.12.2006 31.12.2005
EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 730.500,00 730.500,00
II. Kapitalrücklage 748.252,42 748.252,42
III. Bilanzgewinn (i. Vj. Bilanzverlust) 130.264,13 -361.473,46
1.609.016,55 1.117.278,96
B. Einlage stiller Gesellschafter 2.133.875,64 1.533.875,64
C. Sonderposten für Investitionszuschüsse zum Anlagevermögen 274.303,33 288.441,35
D. Rückstellungen
1. Steuerrückstellungen 164.489,00 121.900,00
2. Sonstige Rückstellungen 430.184,80 276.736,93
594.673,80 398.636,93
E. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 3.764.734,29 3.135.189,15
2. Erhaltene Anzahlungen 55,17 0,00
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 978.991,57 855.841,67
4. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 2.417.950,37 2.639.215,12
5. Sonstige Verbindlichkeiten 1.580.335,35 2.206.151,24
--davon aus Steuern EUR 153.032,68 (i. Vj. EUR 72.004,19)--
--davon im Rahmen der sozialen Sicherheit EUR 77.305,38 (i. Vj. EUR 123.050,79)--
8.742.066,75 8.836.397,18
13.353.936,07 12.174.630,06

Gewinn-und Verlustrechnung

für die Zeit vom 01. Januar bis 31. Dezember 2006

2006 2005
EUR EUR    EUR EUR
1. Umsatzerlöse 12.898.687,39   9.834.047,40
2. Verminderung (i. Vj. Erhöhung) des Bestandes an fertigen und unfertigen Erzeugnissen -28.315,00 40.295,00
3. Andere aktivierte Eigenleistungen 189.696,75 95.105,98
4. Sonstige betriebliche Erträge 380.091,45 676.387,91
5. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs-und Betriebsstoffe und für bezogene Waren -111.292,77 -124.436,36
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen -4.578.460,43 -4.689.753,20 - 2.728.699,25 -2.853.135,61
6. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -2.470.141,49 -2.085.860,21
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung -549.317,95 -3.019.459,44 -474.805,86 -2.560.666,07
--davon für Altersversorgung EUR 12.525,84.(i. Vj. EUR 12.883,68)--
7. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen sowie auf aktivierte Aufwendungen für die Erweiterung des Geschäftsbetriebes -1.313.585,29 -1.209.589,10
8. Sonstige betriebliche Aufwendungen -3.174.650,21 -3.060.465,89
9. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 11.870,27 9.873,97
10. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -638.983,21 -559.912,19
11. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 615.599,51 411.941,40
12. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -30.720,54 -80.560,50
13. Sonstige Steuern -58.995,11 -54.928,04
14. Auf Grund eines Teilgewinnabführungsvertrages abgeführte Gewinne -34.146,27 -30.677,52
15. Jahresüberschuss 491.737,59 245.775,34
16. Verlustvortrag -361.473,46 -607.248,80
17. Bilanzgewinn (i. Vj. Bilanzverlust) 130.264,13 -361.473,46

Anhang für das Geschäftsjahr 2006

1 Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2006 der Parentin GmbH ist nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches sowie den ergänzenden Vorschriften des GmbH-Gesetzes aufgestellt worden.

Die Gliederung der Bilanz im Sinne des § 266 Abs. 3 HGB wurde um die Posten "Aufwendungen für die Erweiterung des Geschäftsbetriebes", "Einlage stiller Gesellschafter" sowie "Sonderposten für Investitionszuschüsse zum Anlagevermögen" erweitert.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist gemäß § 275 Abs. 2 HGB nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert worden.

Bei der Aufstellung des Anhangs wurde von den Erleichterungsmöglichkeiten des § 288 HGB für mittelgroße Kapitalgesellschaften Gebrauch gemacht.

2 Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Bewertung der ausgewiesenen Vermögensgegenstände und Schulden erfolgte nach dem Going-Concern-Prinzip. Die Einlage des stillen Gesellschafters (TEUR 2.134) steht auf Grund der Bestimmungen des Beteiligungsvertrages der Gesellschaft langfristig zur Verfügung und ist im Insolvenzfall nachrangig zu bedienen. Die von dem Gesellschafter gewährten Darlehen im Rahmen des Eigenkapitalhilfeprogrammes der Deutsche Ausgleichsbank, Bad Godesberg, (TEUR 2.141) haben eigenkapitalersetzenden Charakter. Die den einzelnen Posten der Bilanz zu Grunde liegenden Vermögensgegenstände, Schulden und Wagnisse wurden einzeln und unter Berücksichtigung aller vorhersehbarer Risiken bewertet. Nicht als Vermögensgegenstände bilanzierungsfähige Aufwendungen für die Erweiterung des Geschäftsbetriebes im Zusammenhang mit dem Ausbau der Recyclinganlagen der Geschäftsjahre 2005 und 2006 werden als Bilanzierungshilfe gemäß § 269 HGB aktiviert und gesondert ausgewiesen. Die Erweiterungsaufwendungen werden über einen Zeitraum von vier Jahren abgeschrieben. Die Abschreibungen auf die im Geschäftsjahr 2005 aktivierten Erweiterungsaufwendungen erfolgen erstmalig im Geschäftsjahr 2006. Die Zugänge des Geschäftsjahres 2006 werden erstmalig in 2007 abgeschrieben.

Die immateriellen Vermögensgegenstände und Sachanlagen sind mit den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen (ohne Grund und Boden), unter Berücksichtigung der branchenüblichen Nutzungsdauer angesetzt worden. Die Herstellungskosten berücksichtigen Fertigungs- und Materialeinzelkosten, Fertigungs- und Materialgemeinkosten sowie den Werteverzehr des Anlagevermögens. Die Grundstücke sind zu Anschaffungskosten bewertet.

Zugänge werden pro rata temporis abgeschrieben. Geringwertige Anlagegüter werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben und als Abgang gezeigt.

Die unfertigen Leistungen wurden unter Berücksichtigung des Niederstwertprinzips retrograd, ausgehend von den Veräußerungspreisen abzüglich der geschätzten noch anfallenden Aufwendungen, bewertet. Die fertigen Erzeugnisse sind mit den voraussichtlichen Veräußerungserlösen abzüglich noch anfallender Aufwendungen für den Transport bewertet worden. Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie der Waren erfolgte zu Anschaffungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zu Nennwerten bewertet worden. Soweit auf Grund des Alters der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen Risiken erkennbar sind, wird diesen Risiken grundsätzlich durch Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen. Das latente Ausfallrisiko sowie das Zins- und Skontorisiko werden durch eine angemessene Pauschalwertberichtigung berücksichtigt. Eine unverzinsliche Forderung mit einer Restlaufzeit von über einem Jahr ist mit dem Barwert angesetzt worden.

Die flüssigen Mittel sind zum Nennwert bewertet worden.

Im Rechnungsabgrenzungsposten sind diejenigen Ausgaben erfasst, die Aufwendungen nach dem Bilanzstichtag darstellen.

Das Gezeichnete Kapital ist zum Nennwert angesetzt.

Stiller Gesellschafter ist die Mittelständische Beteiligungsgesellschaft Sachsen mbH, Dresden, die mit folgenden Einlagen an der Gesellschaft beteiligt ist:

Datum Höhe der Einlage Ende der stillen
Gesellschaft
TEUR
23. September 1993 511 30. Dezember 2008
20. September 1995 1.023 30. September 2010
11. /30. Mai 2006 600 30. Juni 2021
2.134

Die Beteiligungsvergütung ist wie folgt festgelegt:

- feste Vergütung in Höhe von 7,5 % p. a. der jeweiligen Einlage,

- gewinnabhängiges Entgelt in Höhe von 2,0 % p. a. entsprechend der Einlagen in Höhe von TEUR 511 und TEUR 1.023; gemäß Vertrag vom 11./30. Mai 2006 50,0 % des Gewinns, höchstens jedoch 4,0 % p. a. entsprechend der Einlage. Der stille Gesellschafter nimmt mit seiner Einlage am Verlust nur im Falle des Insolvenzverfahrens teil. Er wird seine Ansprüche in diesen Fällen nur im Range nach den übrigen Gläubigern, jedoch vor den Forderungen der Gesellschafter des Beteiligungsunternehmens geltend machen. Auf Grund dieser Bestimmungen erfolgt der gesonderte Ausweis zwischen Eigen- und Fremdkapital. Der Sonderposten für Investitionszuschüsse zum Anlagevermögen resultiert aus der Förderung im Rahmen der Gemeinschaftsaufgabe "Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur". Der Sonderposten wird entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer des bezuschussten Anlagevermögens planmäßig aufgelöst. Die ausgewiesenen Rückstellungen sind nach vernünftigen kaufmännischen Beurteilungen bewertet worden. Ungewisse Verbindlichkeiten und Risiken sind in angemessener Höhe berücksichtigt worden.

Verbindlichkeiten sind zum Rückzahlungsbetrag bewertet worden.

3 Angaben zu den Posten der Bilanz

3.1 Anlagevermögen und Erweiterungsaufwendungen

Die Aufgliederungen der in der Bilanz ausgewiesenen Positionen des Anlagevermögens sowie der aktivierten Aufwendungen für die Erweiterung des Geschäftsbetriebes und deren Entwicklung sind aus dem als Anlage zum Anhang beigefügten Anlagespiegel ersichtlich.

3.2 Umlaufvermögen

Die in der Bilanz ausgewiesenen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben mit Ausnahme von TEUR 24 eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Die Forderungen gegen Gesellschafter setzen sich wie folgt zusammen:

31.12.2006 31.12.2005
EUR EUR
Jaquelin Henkel 102.933,30 86.235,07
Jörg Parentin 97.763,62 86.235,07
Doris Parentin 16.029,92 0,00
216.726,84 172.470,14

In den Forderungen werden Darlehensforderungen und Zinsanteile bis zum Jahr 2006 ausgewiesen. Die Darlehen sind wie folgt gewährt worden:

Zinssatz Laufzeit Darlehens-
höchstbetrag
% bis TEUR
Jörg Parentin - Darlehen 2,0 % über Basiszinssatz EZB 31. Dezember 2008 64
Jaquelin Henkel - Darlehen 2,0 % über Basiszinssatz EZB 31. Dezember 2008 64

Die Darlehen können unabhängig von der Laufzeit jederzeit getilgt werden. Sicherheiten sind nicht gewährt worden. Mit Datum vom 1. Januar 2007 sind die Darlehensverträge hinsichtlich ihres Höchstbetrages (Darlehensmaximalbetrag jeweils TEUR 125) sowie Laufzeit (bis 31. Dezember 2010) neu gefasst worden.

Die Forderungen gegen die Gesellschafterin Doris Parentin resultieren aus sonstigen Leistungen.

3.3 Rechnungsabgrenzungsposten

Im Rechnungsabgrenzungsposten wird ein Disagio im Zusammenhang mit den der Gesellschaft gewährten Eigenkapitalhilfedarlehen ausgewiesen (TEUR 19).

3.4 Eigenkapital

Das Stammkapital in Höhe von EUR 730.500,00 wird von folgenden Personen gehalten:

31.12.2005 Anteil in Übertragungs-
und Abtretungsvertrag
31.12.2006
EUR % EUR EUR
Günter Parentin 73.050,00 10,00 36.500,00 109.550,00
Doris Parentin 73.050,00 10,00 73.050,00
Jaquelin Henkel 182.700,00 25,01 182.700,00
Jörg Parentin 182.700,00 25,01 73.000,00 255.700,00
Andre Henkel 109.500,00 14,99 109.500,00
Evelyn Parentin 109.500,00 14,99 -109.500,00 0,00
730.500,00 100,00 730.500,00
Anteil in
%
Günter Parentin 15,00
Doris Parentin 10,00
Jaquelin Henkel 25,01
Jörg Parentin 35,00
Andre Henkel 14,99
Evelyn Parentin 0,00
100,00

Mit Übertragungs- und Abtretungsvertrag vom 30. Mai 2006 (UR-Nr. 1249/2006 der Notarin Kerstin Ehrt vom 30. Mai 2006) hat Evelyn Parentin ihre Stammeinlage von EUR 109.500,00 in zwei Stammeinlagen zum Nennbetrag von TEUR 73 und TEUR 36,5 geteilt und mit schuldrechtlicher Wirkung zum 31. Dezember 2006 TEUR 73 an Jörg Parentin und TEUR 36,5 an Günter Parentin veräußert. Die Geschäftsanteile sind mit Wirkung zum 31. Dezember 2006 an die Herren Jörg und Günter Parentin abgetreten worden und diese haben die Abtretung angenommen. Das Gewinnbezugsrecht wird jeweils rückwirkend zum 1. Januar 2006 auf die Erwerber übertragen und abgetreten. Diese nehmen die Übertragung und Abtretung an. Der Bilanzgewinn (i. Vj. Bilanzverlust) hat sich wie folgt entwickelt:

EUR
Bilanzverlust 31. Dezember 2005 -361.473,46
Jahresüberschuss 2006 491.737,59
Bilanzgewinn 31. Dezember 2006 130.264,13

Die Geschäftsführung wird der Gesellschafterversammlung vorschlagen, den ausgewiesenen Bilanzgewinn auf neue Rechnung vorzutragen.

3.5 Rückstellungen

Die Steuerrückstellungen betreffen Gewerbesteuer für das Geschäftsjahr 2006.

In den sonstigen Rückstellungen sind im Wesentlichen Personalrückstellungen sowie Rückstellungen für Entsorgungskosten enthalten.

3.6 Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten haben folgende Restlaufzeiten:

davon mit einer Restlaufzeit
Gesamtbetrag 31.12.2006 bis zu einem Jahr von einem bis
zu fünf Jahren
über fünf Jahre
TEUR TEUR TEUR TEUR
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 3.764,7 1.162,2 1.303,3 1.299,2
Vorjahr (3.135,2) (1.338,5) (1.354,8) (441,9)
Erhaltene Anzahlungen 0,1 0,1 0,00 0,00
Vorjahr (0,0) (0,0) (0,0) (0,0)
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 979,0 979,0 0,00 0,00
Vorjahr (855,8) (855,8) (0,0) (0,0)
Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 2.417,9 349,0 974,3 1.094,6
Vorjahr (2.639,2) (335,9) (723,9) (1.579,4)
Sonstige Verbindlichkeiten 1.580,3 1.038,7 541,6 0,0
Vorjahr (2.206,2) (1.218,5) (987,7) (0,00)
8.742,0 3.529,0 2.819,2 2.393,8
Vorjahr (8.836,4) (3.748,7) (3.066,4) (2.021,3)

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind durch Globalzession der Forderungen von A bis Z und Sicherungsübereignungen der finanzierten Gegenstände in voller Höhe besichert. Außerdem bestehen vollstreckbare Buchgrundschulden und eine Verbands-Buchgrundschuld sowie verschiedene gesamtschuldnerische Bürgschaften der Gesellschafter.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern stellen in Höhe von TEUR 2.141 weiter gereichte Kredite aus dem Eigenkapitalhilfeprogramm dar und sind durch Grundschulden auf Grundstücke der Parentin GmbH besichert. Des Weiteren sind übrige Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern (TEUR 242), insbesondere aus einem durch Doris Parentin gewährten Darlehen (TEUR 227), und die Verbindlichkeiten betreffend das variable Beteiligungsentgelt der stillen Gesellschaft (TEUR 34) enthalten.

Unter den sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten aus Mietkäufen in Höhe von TEUR 1.066 (i. Vj. TEUR 1.755) enthalten, die durch Sicherungsübereignungen besichert sind.

Außerdem wurden durch die Gesellschaft Sicherheiten in Form von zwei Kfz-Briefen für einen LKW und einen PKW für ein von Dritten gewährtes Darlehen gestellt.

3.7 Haftungsverhältnisse

Die Gesellschaft ist zu 50,0 % an der ARGE Parentin GmbH & Reinwald Entsorgungs GmbH beteiligt und haftet mit dem ARGE-Partner gesamtschuldnerisch für die ARGE.

4 Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind die Erträge aus der Auflösung des Sonderpostens für die Investitionszuschüsse in Höhe von TEUR 14 enthalten. Periodenfremde Erträge sind in Höhe von TEUR 256 im Jahresabschluss ausgewiesen.

Im Geschäftsjahr 2006 sind periodenfremde Aufwendungen in Höhe von TEUR 115 enthalten. In dem Posten "Zinsen und ähnliche Aufwendungen" ist das feste Beteiligungsentgelt für die stille Beteiligung in Höhe von TEUR 122 enthalten. Das variable Beteiligungsentgelt wird unter dem Posten "Auf Grund eines Teilgewinnabführungsvertrages abgeführte Gewinne" ausgewiesen.

Im Posten "Steuern vom Einkommen und vom Ertrag" sind Erstattungen aus Gewerbesteuer für Vorjahre (TEUR 73) erfasst.

5 Sonstige Angaben

5.1 Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die Leasingverpflichtungen für PKW und LKW stellen sich zum Stichtag wie folgt dar:

2007 2008
TEUR TEUR
Lastkraftwagen 186 140
Personenkraftwagen 64 4

Darüber hinaus bestehen Verpflichtungen aus Miet- und Pachtverträgen in Höhe von TEUR 3 p. a.

5.2 Organe der Parentin GmbH

Geschäftsführer der Parentin GmbH sind:

Günter Parentin Großpösna, OT Störmthal Landmaschinenschlosser
Doris Parentin Großpösna, OT Störmthal Ing.oec. Finanzen
Jörg Parentin Großpösna, OT Störmthal Kfz-Schlosser
Jaquelin Henkel Großpösna, OT Störmthal Ing. Ök. Bauwesen
André Henkel Großpösna, OT Störmthal Kfz-Schlosser

Frau Evelyn Parentin ist zum 31. Dezember 2006 als Geschäftsführerin ausgeschieden.

Die Bezüge der Geschäftsführung betrugen im Geschäftsjahr 2006 TEUR 265 (i. Vj. TEUR 230).

5.3 Arbeitnehmer

Bei der Gesellschaft waren durchschnittlich beschäftigt:

Anzahl
Geschäftsführer 6
Angestellte 14
Gewerbliche Arbeitnehmer 102
Gesamt 122

Bei den Angestellten sind Teilzeitstellen nur anteilig berücksichtigt worden. Des Weiteren sind in der Gesellschaft durchschnittlich sechs Auszubildende beschäftigt worden.

 

Großpösna OT Störmthal, den 29. Mai 2007

G. Parentin, Geschäftsführung

D. Parentin, Geschäftsführung

J. Parentin, Geschäftsführung

J. Henkel, Geschäftsführung

A. Henkel, Geschäftsführung

Entwicklung der Aufwendungen für die Erweiterung des Geschäftsbetriebes
sowie des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2006

Anschaffungs-und Herstellungskosten
01.01.2006 Zugänge Umbuchungen Abgänge 31.12.2006
EUR EUR EUR EUR EUR
A. Aufwendungen für die Erweiterung des Geschäftsbetriebes 73.666,81 124.243,72 0,00 0,00 197.910,53
B. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Software 131.696,71 0,00 0,00 0,00 131.696,71
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten 8.402.077,79 486.600,33 64.271,65 0,00 8.952.949,77
2. Technische Anlagen und Maschinen 6.534.349,00 792.897,32 205.800,00 89.757,05 7.443.289,27
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 4.145.058,84 174.295,71 0,00 842.564,14 3.476.790,41
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 290.271,65 901.975,09 -270.071,65 0,00 922.175,09
19.371.757,28 2.355.768,45 0,00 932.321,19 20.795.204,54
19.577.120,80 2.480.012,17 0,00 932.321,19 21.124.811,78
Kumulierte Abschreibungen
01.01.2006 Abschreibungen des Geschäftsjahres Abgänge 31.12.2006
EUR EUR EUR EUR
A. Aufwendungen für die Erweiterung des Geschäftsbetriebes 0,00 18.416,81 0,00 18.416,81
B. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Software 104.938,71 13.641,00 0,00 118.579,71
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten 2.934.976,24 166.314,98 0,00 3.101.291,22
2. Technische Anlagen und Maschinen 3.103.891,00 748.173,32 86.257,05 3.765.807,27
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.772.736,37 367.039,18 606.891,14 2.532.884,41
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
8.811.603,61 1.281.527,48 693.148,19 9.399.982,90
8.916.542,32 1.313.585,29 693.148,19 9.536.979,42
Buchwerte
31.12.2006 31.12.2005
EUR EUR
A. Aufwendungen für die Erweiterung des Geschäftsbetriebes 179.493,72 73.666,81
B. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Software 13.117,00 26.758,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten 5.851.658,55 5.467.101,55
2. Technische Anlagen und Maschinen 3.677.482,00 3.430.458,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 943.906,00 1.372.322,47
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 922.175,09 290.271,65
11.395.221,64 10.560.153,67
11.587.832,36 10.660.578,48

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Wir haben den Jahresabschluss --bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang-- unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Parentin GmbH, Großpösna OT Störmthal, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2006 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der Geschäftsführung der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der Geschäftsführung sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichtes. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung auf Grund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

 

Leipzig, den 29. Mai 2007

KPMG Deutsche Treuhand-Gesellschaft
Aktiengesellschaft
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Emmel, Wirtschaftsprüfer

Wolf, Wirtschaftsprüferin

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