Gehring GmbH & Co.KG
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Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Gehring GmbH & Co.KGOstfildernJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2007 bis zum 31.12.2007Bilanz der Gehring GmbH & Co. KG, Ostfildern, zum 31. Dezember 2007Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung der Gehring GmbH & Co. KG, Ostfildern, für die Zeit vom 01. Januar bis zum 31. Dezember 2007
Entwicklung des Anlagevermögens der Gehring GmbH & Co. KG, Ostfildern, im Geschäftsjahr 2007
Anhang der Gehring GmbH & Co. KG, Ostfildern, für das Geschäftsjahr 2007A. Allgemeine HinweiseDer vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 bis 288 HGB sowie nach den Vorschriften des Gesellschaftsvertrags aufgestellt. Die Gesellschaft ist nach den Kriterien des § 264 a i. V. m. § 267 HGB eine große Personenhandelsgesellschaft. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Zur Verbesserung der Klarheit und Übersichtlichkeit des Jahresabschlusses werden die Forderungen gegen die Unternehmen, die mehrheitlich im Eigentum der Gesellschafter der Gesellschaft stehen, gesondert als Forderungen gegen nahestehende Unternehmen ausgewiesen. Zur Verbesserung der Klarheit und der Übersichtlichkeit des Jahresabschlusses werden die Erträge aufgrund des Ergebnisabführungsvertrags mit der Diato GmbH, Ostfildern, gesondert unter der Position "Erträge aufgrund von Gewinnabführungsverträgen" in der Gewinn- und Verlustrechnung ausgewiesen. Der Vorjahresausweis wurde entsprechend angepasst. B. Bilanzierungs- und BewertungsmethodenFür die Aufstellung des Jahresabschlusses waren unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungs-/Herstellungs-kosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Abschreibung des Firmenwerts erfolgt linear über eine Dauer von 15 Jahren. Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs-/Herstellungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige bzw. außerplanmäßige Abschreibungen vermindert. In die Herstellungskosten selbsterstellter Anlagen sind neben den Einzelkosten auch anteilige Gemeinkosten und durch die Fertigung veranlasste Abschreibungen einbezogen. Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen auf der Grundlage steuerlich anerkannter Höchstsätze vermindert. Soweit steuerlich zulässig, wird für bewegliche Anlagegüter die degressive Abschreibungsmethode angewandt. Der Übergang zur linearen Methode erfolgt in dem Jahr, für welches die lineare Methode erstmals zu höheren Jahresabschreibungsbeträgen führt. Die übrigen Anlagegüter werden linear abgeschrieben. Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Wert von EUR 410,00 werden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben; ihr sofortiger Abgang wird unterstellt. Bei den Finanzanlagen werden die Anteile an verbundenen Unternehmen mit den Werten angesetzt, die bei der Anwachsung der Gehring GmbH & Co. KG (alt) auf die Berichtsgesellschaft angesetzt worden waren (Anschaffungskosten). Die Vorräte werden zu Anschaffungs- und Herstellungskosten angesetzt. Für bestimmte Vorräte (Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe) werden die Werte mit Hilfe zulässiger Bewertungsvereinfachungsverfahren unter Beachtung des Niederstwertprinzips ermittelt. Die Bestände an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen sind mit den Durchschnittspreisen oder soweit niedriger, mit den letzten Einstandspreisen (Niederstwertprinzip) am Bilanzstichtag aktiviert. Für Billigteile, Hilfs- und Betriebsstoffe, Büromaterial und Schrott wurden Festwerte gebildet. Die unfertigen Erzeugnisse sind auf der Basis von Einzelkalkulationen, die auf der aktuellen Betriebsabrechnung beruhen, zu Herstellungskosten bewertet, wobei neben den direkt zurechenbaren Materialeinzelkosten, Fertigungslöhnen und Konstruktionseinzelkosten auch Fertigungs-, Konstruktions- und Materialgemeinkosten sowie Abschreibungen entsprechend dem steuerlichen Mindestumfang berücksichtigt werden. Kosten der allgemeinen Verwaltung wurden nicht aktiviert. Soweit erforderlich wurde verlustfrei bewertet, d. h. es wurden von den voraussichtlichen Verkaufspreisen bis zum verlustfreien Ansatz Abschläge für noch anfallende Kosten vorgenommen. Handelswaren sind mit den Durchschnittspreisen oder soweit niedriger, mit den letzten Einstandspreisen (Niederstwertprinzip) bilanziert. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt. Die geleisteten Anzahlungen sind zu Nennwerten angesetzt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen; das allgemeine Kreditrisiko ist durch pauschale Abschläge in Höhe von 1 % berücksichtigt. Die Rückstellungen für Pensionen wurden nach den Vorschriften des § 6 a EStG i. V. m. § 52 Absatz 16b EStG ermittelt. Als Rechnungsgrundlage wurden dabei die Richttafeln 2005G von Prof. Dr. Klaus Heubeck sowie ein Rechnungszinsfuß von 6 % verwendet. Die Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohende Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie sind nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung gebildet. Die Rückstellungen für Altersteilzeitverträge sind in handelsrechtlicher Höhe ausgewiesen. Die Rückstellungen für Jubiläumsverpflichtungen werden unter Zugrundelegung der Richttafeln 2005G von Prof. Dr. Klaus Heubeck sowie eines Zinssatzes von 6 % angesetzt. Die Rückstellung für latente Steuern wurde für bestehende zeitliche Differenzen bei den Wertansätzen in Handels- und Steuerbilanz gebildet. Verbindlichkeiten sind zum Rückzahlungsbetrag angesetzt. Die Umrechnung von Geschäftsvorfällen in fremder Währung erfolgte bei den Forderungen und den Verbindlichkeiten mit dem Briefkurs am Entstehungstag. Bei Kursänderungen erfolgt die Bewertung grundsätzlich zum Wechselkurs des Bilanzstichtags unter Beachtung des Niederstwert-prinzips auf der Aktivseite und des Höchstwertprinzips auf der Passivseite. C. Erläuterungen zur Bilanz und Gewinn- und VerlustrechnungI. Bilanz 1. Anlagevermögen Die gesondert dargestellte Entwicklung des Anlagevermögens ist integraler Bestandteil des Anhangs. 2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände In den Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von EUR 444.825,93 (i. V. TEUR 656), sonstige Vermögensgegenstände (Beteiligungserträge, Darlehen und Zinsen) in Höhe von EUR 1.547.268,69 (i. V. TEUR 928) sowie Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von EUR 875.717,02 (i. V. TEUR 0) enthalten. In den Forderungen gegen nahestehende Unternehmen sind Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von EUR 88.874,60 (i. V. TEUR 304) enthalten. Unter den sonstigen Vermögensgegenständen ist ein Betrag von EUR 89.054,80 mit einer Restlaufzeit von über einem Jahr ausgewiesen. In den sonstigen Vermögensgegenständen ist ein Betrag von EUR 39.458,64 enthalten, der rechtlich erst nach dem Bilanzstichtag entstanden ist. 3. Rechnungsabgrenzungsposten Hierin enthalten ist ein Disagio von EUR 1.208,00 (i. V. TEUR 2). 4. Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen wurden im Wesentlichen für die folgenden Positionen vorgenommen:
5. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten setzen sich wie folgt zusammen:
Als Sicherheiten bestehen Grundschulden in Höhe von EUR 12,965 Mio., Rangrücktrittsund Belassungserklärungen der Darlehenskonten der Gesellschafter, Verpfändung der Rechte aus den Patenten sowie ein Globalzessionsvertrag von Forderungen aus Warenlieferungen und -leistungen. Von den Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern haben EUR 1.280.000,00 (i. V. TEUR 1.280) eine Restlaufzeit von über einem Jahr. Alle anderen Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Für die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen branchenübliche Eigentumsvorbehalte an den gelieferten Gegenständen. Die sonstigen Verbindlichkeiten setzen sich wie folgt zusammen:
II. Gewinn- und Verlustrechnung 1. Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse beliefen sich im Jahr 2007 auf:
2. Periodenfremde Erträge und Aufwendungen In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 373 enthalten. Es handelt sich im Wesentlichen um Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen, Erträge aus Anlagenabgängen, Erträge aus der Auflösung von Einzelwertberichtigungen und der Ausbuchung von Verbindlichkeiten. In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind periodenfremde Aufwendungen in Höhe von TEUR 157 enthalten. Dabei handelt es sich um Verluste aus Anlageabgängen und Forderungsverluste. In den Steuern vom Einkommen und vom Ertrag sind periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 59 ausgewiesen. 3. Aufwendungen für Altersversorgung In der Position "Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung" sind Aufwendungen für Altersversorgung in Höhe von EUR 74.510,41 (i. V. TEUR 94) enthalten. 4. Verbundene Unternehmen Die Erträge aus Beteiligungen enthalten Erträge aus verbundenen Unternehmen in Höhe von EUR 575.382,75 (i. V. TEUR 277). Die Erträge aufgrund von Gewinnabführungsverträgen betreffen in Höhe von EUR 1.921.855,94 (i. V. TEUR 1.688) verbundene Unternehmen. D. Sonstige Angaben1. Angaben zum Anteilsbesitz Die Gesellschaft ist am Bilanzstichtag an folgenden Unternehmen mit mindestens 20 % beteiligt:
2. Haftungsverhältnisse Gemäß der Bürgschaftserklärung vom 31. Juli 2002 gegenüber der Comerica Bank of Chicago, bürgt Gehring Ostfildern selbstschuldnerisch für die von der Comerica Bank Michigan, USA, gemeinschaftlich an GLP, Gehring Corp. und Diato USA gewährte Kreditlinie von USD 6,6 Mio. mit einem Höchstbetrag von USD 4,0 Mio. (EUR 2,718 Mio.). Die Gehring GmbH & Co. KG haftet des Weiteren für Bank- und Avalverbindlichkeiten der Gehring Naumburg GmbH & Co. KG in Höhe von TEUR 79. Zwischen der Baden-Württembergischen Bank, Stuttgart, der Deutschen Bank AG, Stuttgart, der Kreissparkasse Esslingen-Nürtingen, Esslingen, sowie der Euler Hermes Kreditversicherungs-AG, Hamburg, auf der einen Seite sowie der Gehring GmbH & Co. KG, Ostfildern, der Gehring International GmbH, Ostfildern, der Gehring Naumburg GmbH & Co. KG, Naumburg, sowie der Diato GmbH, Ostfildern, auf der anderen Seite wurde ein Sicherheitenpoolvertrag abgeschlossen. Somit haftet die Gesellschaft auch für die Verbindlichkeiten der anderen Gesellschaften maximal in Höhe der von ihr gegebenen Sicherheiten (Warenlager, Inventar, Globalzession der Forderungen, Grundschulden, Verpfändung von Rechten aus Patenten). Weitere Sicherheiten bestehen laut Sicherheitenpoolvertrag in der Verpfändung der Geschäftsanteile an der Diato GmbH, Ostfildern, und der Verpfändung der Kommanditanteile der Gehring Naumburg GmbH & Co. KG, Naumburg. 3. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Im Einzelnen betreffen diese Verpflichtungen u. a. folgende Sachverhalte:
Mit einem verbundenen Unternehmen besteht ein Gewinnabführungsvertrag, in den sich die Gesellschaft dazu verpflichtet, während der Vertragslaufzeit etwa entstehende Jahresfehlbeträge auszugleichen. 4. Derivative Finanzinstrumente Es bestehen mehrere Vereinbarungen über Devisentermingeschäfte in Höhe von rd. EUR 3,901 Mio. In diesem Zusammenhang steht auch die in den sonstigen Rückstellungen enthaltene Rückstellung für Währungsverluste in Höhe von TEUR 60. Außerdem hat die Gesellschaft CAPs über EUR 8,0 Mio. abgeschlossen. Die Marktwerte zum 31. Dezember 2007 sind alle positiv. Die Bewertung erfolgt durch Abzinsung von Zahlungsströmen unter Berücksichtigung marktgerechter Zinsstrukturkurven unter Verwendung anerkannter Bewertungsmodelle (Black Scholes, Heath-Jarrow-Morton). 5. Organe der Gesellschaft Aufsichtsrat
Geschäftsführung Geschäftsführung und Vertretung obliegen der Gehring Verwaltungsgesellschaft mbH, Ostfildern, als Komplementärin, die hierbei durch ihre Geschäftsführer vertreten ist. Geschäftsführer der Komplementärin sind (jeweils gesamtvertretungsberechtigt):
Gesamtbezüge der Geschäftsführung sowie ehemaliger Mitglieder der Geschäftsführung Die Angabe der Bezüge der Geschäftsführung der Komplementärin sowie der ehemaligen Mitglieder der Geschäftsführung der Komplementärin unterbleibt. Auf die Inanspruchnahme von § 286 Abs. 4 HGB wird hingewiesen. Gesamtbezüge des Aufsichtsrats Die Bezüge des Aufsichtsrats beliefen sich auf EUR 59.500,00. 6. Mitarbeiter Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Mitarbeiter:
7. Persönlich haftender Gesellschafter Persönlich haftender Gesellschafter ist die Gehring Verwaltungsgesellschaft mbH, Ostfildern. Das gezeichnete Kapital beträgt EUR 50.000,00. 8. Konzernabschluss Die Gesellschaft erstellt einen Konzernabschluss.
Ostfildern, 25. März 2008 Gehring
GmbH & Co. KG
Geschäftsführung Dorothee Stein Dr. Thomas Zubke von Thünen Lagebericht 2007A. Geschäftsverlauf1. Entwicklung der Branche und Gesamtwirtschaft Die Weltwirtschaft hat sich insgesamt 2007 positiv entwickelt. Für das Gesamtjahr schätzen die Statistiker ein Wachstum von 5,1 % (5,4 % im Vorjahr). Jedoch hat sich in der zweiten Jahreshälfte die von den USA ausgehende Subprime Krise zunehmend auf die Realwirtschaft ausgewirkt. Im Zuge dessen verlor das Wirtschaftswachstum in den USA an Tempo, was die US-amerikanischen Notenbank zu drei Zinssenkungen bis zum Jahresende veranlasst hat. Das amerikanische BIP ist 2007 schätzungsweise nur um ca. 2,1 % gewachsen im Vergleich zu 2,9 % in 2006. Die Euro - Wirtschaft hat sich 2007 gut gehalten (Wachstum BIP 2,9 % (2006: 3,0 %). Für Deutschland wird ein Wachstum von 2,6 % in 2007 geschätzt (2006: 2,9 %). Getragen wurde das Wachstum von den erneut kräftig gestiegenen Ausrüstungsinvestionen und des Exports - trotz der Euro-Stärke. Obwohl die Beschäftigtenzahlen stiegen, entwickelte sich der Konsum in Deutschland verhalten. Dies resultiert neben steigenden Preisen, vor allem für Energie, auch aus der Anhebung des Mehrwertsteuersatzes zum Jahresbeginn. In Asien hat sich die positive Wirtschaftsentwicklung weiter fortgesetzt; wichtigster Wachstumsmotor war China, dessen BIP-Wachstum in 2007 auf 11,2 % (2006: 11,1 %) geschätzt wird. Die weltwirtschaftliche Entwicklung dürfte 2008 an Dynamik verlieren. Die Europäische Kommission prognostizierte in ihrem jüngsten Gutachten ein Wachstum von rund 4,7 % nach 5,1 % in 2007. Vor dem Hintergrund der anhaltenden Finanzkrise scheint diese Schätzung hoch gegriffen. Wichtige Impulse für die Weltwirtschaft werden weiterhin von Asien ausgehen, vor allem China und Indien. Ein temporäres Abgleiten der US-Konjunktur ist angesichts der verschärften Immobilien- und Finanzkrise nicht mehr auszuschließen. Für die EU-27 wird mit einem BIP-Wachstum von 2,4 % gerechnet (ohne Berücksichtigung der jüngsten Finanzkrise). Getrieben wird dieser Wachstum in der EU und insbesondere Deutschland vermutlich wieder durch Ausrüstungsinvestionen und den Export. Nach vorläufigen Angaben des VDA stieg die weltweite Kraftwagenproduktion um 5,6 % auf 71,9 Mio. Euro. In den USA kam es zu einem Rückgang von 4,5 %, während die Fertigung in den EU-25 um 6,2 % zulegte. Asien dagegen erzielte dafür ein Wachstum von 8,8 % auf 29,1 Mio. Stück (China: plus 22,5 %). 2007 stieg die Nachfrage unserer Kunden an. Ausschlaggebend dafür waren hauptsächlich die hohen Investitionen, mit denen sich Hersteller und Zulieferer in den Wachstumsmärkten der Automobilindustrie positionieren. Außerdem verfolgen einige unserer asiatischen Kunden ambitionierte Wachstumsstrategien. Hinzu kommt, dass sich die Nachfrage in USA stabilisiert hat. Die Nachfragestruktur blieb 2007 unverändert. Neue Automobilwerke entstehen fast nur in Wachstumsmärkten während in den traditionellen Märkten mehr auf Umbau oder Erweiterung bestehender Anlagen gesetzt wird. Die deutsche Werkzeugmaschinenbranche konnten ihren Aufwärtstrend weiterhin fortsetzen und wuchs um 16 % auf 12,5 Mrd. Euro. Neben dem Export trieb die Investitionstätigkeit im Inland das Wachstum voran. Die Branche konnte ebenfalls davon profitieren, dass der Heimatmarkt Europa mit einem Fünftel gewachsen ist. China bleibt mit Abstand der wichtigste Markt (plus 14 %). Jedoch sind die Ausfuhren nach USA um 18 % gesunken. Dafür zeichnet der starke Euro verantwortlich. Für 2008 erwartet der VDW nochmals einen Produktionsanstieg von 10 %. Dafür spricht der hohe Auftragsbestand (ca. 8 Monate). Auch die Ausrüstungsinvestitionen sollen 2008 um 4 % stiegen. Zudem profitiert die Branche von anhaltenden Wachstum wichtiger Absatzmärkte wie China, Indien, Russland und Osteuropa. 2. Umsatz und Auftragsentwicklung Die Auftragseingänge 2007 beliefen sich auf 66,5 Mio. Euro und lagen somit um rd. 14,2 Mio. Euro über dem Vorjahr. Durch den hohen Auftragseingang verbesserte sich der Auftragsbestand gegenüber dem Vorjahr um rd. 15,5 Mio. Euro und belief sich zum Jahresende auf rd. 41,0 Mio. Euro. Der Umsatz 2007 der Gehring GmbH & Co. KG lag mit rd. 50,9 Mio. Euro unter dem Niveau von 2006 (58,7 Mio. Euro). Diese Abweichung resultiert aus der aufgetretenen Auftragseingangslücke im 1. Halbjahr 2007. Allerdings wurde in 2007 trotzdem eine Gesamtleistung von 54,6 Mio. Euro erreicht. Somit konnte die Gesamtleistung um rd. 0,1 Mio. Euro gegenüber 2006 (54,5 Mio. Euro) verbessert werden. 3. Produktion Durch die Einführung eines modulare Maschinenkonzept mit standardisierten Baugruppen werden Verbesserungspotenziale in den Bereichen Konstruktion, Beschaffung und Montage erschlossen. Diese wirken sich insbesondere auf die Durchlaufzeit, die Kostenstruktur und die Fehlervermeidung positiv aus. Die engere Zusammenführung der Abteilungen Konstruktion und Arbeitsvorbereitung und der damit verbundenen Vereinfachung der internen Abläufe führte zu einer Stabilisierung der Durchlaufzeit und einer Verbesserung der Flexibilität. Mit dem "Insourcing" der Produkte "Kleinkonen" wurde die Fertigungstiefe erhöht und die Auslastung der Produktion verbessert. 4. Beschaffung Das Jahr 2007 war geprägt von einer gravierenden Steigerung der Energie- und Rohstoffkosten. Ab Jahresmitte erhöhten unsere Lieferanten ihre Preise durchschnittlich um 3 %. Durch die konstruktive Zusammenarbeit unserer Materialbeschaffung mit der Entwicklung und Konstruktion wurden gemeinsame Vorschläge zur Kostenreduzierung erarbeitet und umgesetzt. Die Bauteile für unsere neue "Powertrain"-Maschine wurden fertigungstechnisch und kaufmännisch hinsichtlich Kosten und Durchlaufzeit nochmals optimiert und Rahmenverträge mit Preis - und Mengenfestschreibungen für 2008 verhandelt und vereinbart. Der Einkaufskatalog "Weichbearbeitung" mit der Gehring Naumburg GmbH & Co. KG, Naumburg (Gehring Naumburg), und externen Zulieferern wurde weiter verfeinert. Zusätzlich wurde die Bestellabwicklung mit Gehring Naumburg geändert. Die Bestellauslösung seitens Ostfildern mit einer Reichweite bis zu 8 Wochen bringt für alle Beteiligten eine Verbesserung im Materialfluss mit sich. Die weitestgehend papierlose Bestellabwicklung mit externen Zulieferbetrieben brachte einen weiteren Ratioeffekt. Hier konnte eine Stelle eingespart, bzw. auf einer anderen Funktion sinnvoll eingesetzt werden. 5. Investitionen Die Gesamtinvestitionen betrugen im Jahr 2007 rd. 1,0 Mio. Euro. Die wesentlichen Investitionsprojekte waren Versuchs- und Vorführmaschinen für unser Technologiezentrum, sowie Fremdsoftware zur Steuerung unserer Honmaschinen. Die restlichen Investitionen waren Ersatz- bzw. Rationalisierungsinvestitionen. Die Abschreibungen beliefen sich auf rd. 1,6 Mio. Euro. Für das Geschäftsjahr 2008 sind ebenfalls wieder Investitionen von rd. 1,0 Mio. Euro geplant. Hierbei handelt es sich überwiegend um Ersatz- bzw. Rationalisierungsinvestitionen. 6. Finanzierungsmaßnahmen Die Finanzierung der Gesellschaft erfolgt durch lang- und kurzfristige Bankdarlehen in Höhe von 27,5 Mio. Euro, über Gesellschafterdarlehen mit Rangrücktrittserkärungen in Höhe von 5,5 Mio. Euro sowie über Leasingverträge. Die Kreditlinie war jederzeit ausreichend. Die bereits in 2006 gewährten Sanierungskredite und der Tilgungsauffangkredit der Banken in Höhe von 2,6 Mio. Euro wurden im Juli 2007 ausbezahlt. Zur Absicherung von Kursrisiken werden bei Aufträgen, die in Fremdwährung abgeschlossen wurden (überwiegend USD), i. d. R. Devisentermingeschäfte vereinbart. Für erwartete Kursverluste wurde eine Rückstellung in Höhe von TEuro 60 in 2007 gebildet. Zur Absicherung der Zinsrisiken werden derivative Finanzinstrumente eingesetzt. Am Bilanzstichtag bestehen diverse Zinscaps in Höhe von 8,0 Mio. Euro. Zins- und Tilgungsverpflichtungen wurden in vollem Umfang geleistet. 7. Personal- und Sozialbereich Zum Jahresende 2007 waren insgesamt 385 Mitarbeiter (Vorjahr 412) im Unternehmen beschäftigt. Zusätzlich hatten 19 gewerbliche, 2 kaufmännische und 7 technische Azubis einen Ausbildungsplatz. Auf Grund der erfreulichen Auftragseingangsentwicklung im 2. Halbjahr 2007 konnte die vereinbarte Arbeitszeitverkürzung von 35 auf 32 Stunden früher als geplant wieder aufgehoben werden. Unser C-Master-Programm (Fortbildungsmaßnahme für angehende Führungskräfte) wurde erfolgreich weiter fortgeführt. 8. Umweltschutz / Qualitätsmanagement Das Unternehmen besitzt seit 1995 ein zertifiziertes Qualitätsmanagementsystem nach DIN EN ISO 9001 das im Jahr 2001 nach VDA 6.4 erweitert wurde. Um unsere traditionell hohen Anstrengungen auf den Gebieten Umweltschutz und Arbeitssicherheit deutlich zu machen, haben wir uns entschlossen, darüber hinaus ein Umweltmanagementsystem mit integrierten Regelungen zur Arbeitssicherheit aufzubauen. Seit April 2003 sind wir deshalb ebenfalls nach DIN EN ISO 14001 zertifiziert. Durch die erfolgreich bestandene Wiederholungsaudits in 2007 konnten die Zertifikate bis 2010 verlängert werden. Gehring GmbH & Co. KG ist nach DIN EN ISO 14001 zertifiziert. Qualitäts- und Umweltmanagement sind zu einem integriertem System zusammengeführt. Die geforderten Normen werden eingehalten. Zur Überprüfung werden regelmäßige interne und externe Audits durchgeführt. 9. Forschung und Entwicklung Im Jahr 2007 wurde eine neue Maschinenbaureihe (Powertrainhone) zur Bearbeitung von Bohrungen mit einem Durchmesser bis 125 mm entwickelt, die überwiegend im Bereich der Bearbeitung von Pkw-Motorblöcken zum Einsatz kommt. Dieses modulare Maschinenkonzept setzt sich aus standardisierten Baugruppen zusammen. Die Hubbewegung der Honspindel wird dabei von einem Kugelgewindetrieb oder einem Linearmotor ausgeführt. Beide Varianten erlauben höhere Hubgeschwindigkeiten und Umkehrbeschleunigungen als ein hydraulischer Antrieb. Dadurch können höhere Abtragsleistungen und damit reduzierte Bearbeitungszeiten erzielt werden. Weiterhin laufen beim sogenannten Laser-Honen die Entwicklungen in Richtung Reibungsreduzierung im Motor. Dadurch soll der Kraftstoffverbrauch reduziert werden. Durch die Laserstrukturierung der gesamten Zylinderlaufbahn und anderer Lagerstellen werden entsprechende Potenziale erschlossen. Im Rahmen des öffentlich geförderten Verbundprojekts "Promptus" und in Zusammenarbeit mit einem Kunden wird die schmelzfreie Laserstrukturierung mit sogenannten Ultrakurzpuls-Lasern untersucht. Ziel ist der schmelzfreie Abtrag des Materials, wodurch die Nachbearbeitung entfallen kann. Um Wirkungsgrad- bzw. Effizienzsteigerungen des Verbrennungsmotors zu erreichen, beschäftigen wir uns mit der Entwicklung des Formhonens. Dieses Verfahren dient der Optimierung der Bohrungsgeometrie im montierten Motor. Erste Prüfstandsversuche zeigten sehr vielversprechende Ergebnisse. Weiterhin werden im Rahmen des öffentlich geförderten Verbundprojekts "NaCoLab" Untersuchungen zum Beschichten und Honen von Zylinderlaufbahnen durchgeführt. Die Beschichtung soll dabei eine verschleißresistente Oberfläche erzeugen. Durch den Prozess des Positionshonens kann das heute auf einer separaten Maschine durchgeführte Feinbohren ersetzt werden. Der Kunde hat dadurch die Möglichkeit den Fertigungsprozess anders auszulegen und Kosten einzusparen. Der Prozess wurde zur Serienreife entwickelt und wird in 2008 in die Serienproduktion eingeführt. 10. Wichtige Vorgänge des Geschäftsjahres 2007 Die Personalkosten im Zeitraum vom 01.07.2006 bis 30.06.2008 wurden mit dem Sanierungstarifvertrag zwischen der IG-Metall und der Südwestmetall vom 02.06.2006 geregelt. Mit den finanzierenden Kreditinstituten und der Hermes Kreditversicherungs AG wurde im Dezember 2006 aufgrund unserer Planung die Finanzierung für 2007 geregelt. Dabei wurde zur Verbesserung der Liquidität ein zusätzlicher Kredit in Höhe von 2,5 Mio. Euro eingeräumt, der im Juli 2007 ausbezahlt wurde. Der Aufsichtsrat und die Gesellschafter haben in 2007 beschlossen, dass sich die Geschäftsführung bei der Komplementär GmbH wie folgt ändert:
B. Lage der GesellschaftDer Anstieg der Gesamtleistung im Geschäftsjahr 2007 von 54,5 Mio. Euro (2006) auf 54,6 Mio. Euro (2007) führte zu einem Jahresüberschuss in Höhe von 0,2 Mio. Euro. Das Betriebsergebnis beläuft sich auf rd. 0,2 Mio. Euro und das Finanzergebnis auf rd. - 2,3 Mio. Euro. Die Erträge aus Beteiligungen betrugen rd. 0,6 Mio. Euro, die Erträge aufgrund von Gewinnabführungsverträgen betrugen 1,2 Mio. Euro. Das Anlage- und Umlaufvermögen der Gesellschaft erhöhte sich um rd. 0,8 Mio. Euro und beträgt zum Jahresende rd. 53,4 Mio. Euro. Bezogen auf die Bilanzsumme beträgt das Anlagevermögen 49,9 % (Vorjahr 52,4 %), das Umlaufvermögen 49,4 % (Vorjahr 46,9 %). Die Verbindlichkeiten sind absolut um 500 T€ gestiegen, wobei die Bankverbindlichkeiten um 1.028 T€ gesunken sind. Das Eigenkapital verbesserte sich um 0,2 Mio. Euro auf 7,6 Mio. Euro. Die Gesellschaft war jederzeit in der Lage ihren Zahlungsverpflichtungen nachzukommen, da eine ausreichende Kreditlinie bestand. C. Chancen und Risiken der zukünftigen EntwicklungDurch die fortgeführten Sanierungsmaßnahmen in 2007 und 2008 (Personalabbau, straffes Kostenmanagement, Standardisierung und Entwicklung neuer Produkte, Verbesserung der Ablauforganisation, Stärkung des Eigenkapitals) konnte die Ergebnissituation in 2007 weiter positiv beeinflusst werden. Wie geplant wurde der Turnaround in 2007 erreicht. Weitere geplante Maßnahmen zeigen in der Planung 2008 und 2009 ein besseres Ergebnis. Risiken im Zulieferbereich Um Preis- und Bezugsrisiken abzusichern, werden die Beschaffungsmärkte laufend beobachtet. Dabei sind wir bestrebt, Schlüsselprozesse bzw. Schlüsselprodukte durch mehrere Zulieferer abzudecken, bzw. durch sinnvolles Insourcing aufzufangen. Kurzfristig aufgetretene Versorgungsrisiken im Bereich Führungsschienen und -wagen sowie Kugelgewindetrieben werden momentan kurzfristig durch Ausweichstrategien und mittelfristig durch eine geänderte Disposition (Lagerhaltung von Meterware) in Absprache zwischen Materialwirtschaft und Konstruktion abgesichert. Dies stellt wiederum einen erheblichen Beitrag zu unserer Standardisierung und damit zur Kostenreduzierung dar. Bestandsgefährdende Abhängigkeiten von einzelnen Lieferanten bestehen nicht. Im Berichtszeitraum wurde die Ertragslage auch durch signifikante Stahl- und Energiepreissteigerungen beeinträchtigt, da die Mehraufwendungen nur zum Teil an unsere Kunden weitergegeben werden konnten. Marktrisiken Die wesentlichen Risiken, denen wir ausgesetzt sind, hängen mit dem Nachfrageverhalten unserer Kunden sowie der Auftragsabwicklung zusammen. Daher verfolgen wir das Ziel durch messbaren Mehrwert Investitionsanreize (siehe Powertrain) für unsere Lösungen zu schaffen. Zugleich haben wir unsere Projektabwicklung durch den Einsatz von Projektmanagern weiter optimiert. Unser Geschäftsverlauf hängt wesentlich von der Automobilkonjunktur ab. Leider wurden auch im abgelaufenen Jahr 2007 Aufträge geschoben, so dass wir im ersten Halbjahr eine schlechte Auslastung gehabt haben. In 2008 starten wir mit einem wesentlich besseren Auftragsbestand als in den Vorjahren. Der amerikanische Markt holt langsam auf und muss modernisieren, die Nachfrage aus China ist weiter ungebremst. Die verstärkte Nachfrage aus Indien und Russland verfolgen wir intensiv durch kontinuierliche Präsenz vor Ort (Teilnahme and Messen und Symposien). Wir analysieren systematisch die weltweite Automobilnachfrage sowie die Produktionszahlen und das Investitionsverhalten unserer Kunden. Durch die Intensivierung und den Ausbau des Retrofit- und Servicegeschäfts wollen wir uns unabhängiger vom Neubaugeschäft machen. Außerdem versuchen wir verstärkt mit unserer Neuentwicklung "Lifehone" das Non-Automotive-Geschäft weiterzuentwickeln. Risiken verbundener Unternehmen Das Ergebnis Gehring L.P., Farmington Hills/USA, ist in 2007 um rd. 0,3 Mio. US-$ besser als im Vorjahr. Nach wie vor existiert eine Bürgschaft zu Gunsten der amerikanischen Bank. Somit besteht auch ein Haftungsverbund. Auf Grund des positiven Ergebnisses 2007 und der zu Grunde liegenden Planung für 2008 besteht aus unserer Sicht keine finanzielles Risiko für die Berichtsgesellschaft. Aufgrund schwacher Provisionsumsätze in 2007 hat Gehring Machine Tool (Shanghai) Co., Ltd., Shanghai/China, einen kleinen Verlust erwirtschaftet. Wir gehen von einer positiven Planung in 2008 aus, die durch bereits bestehende Maschinenaufträge von Gehring Ostfildern und damit guten Provisionsumsätzen für Gehring Shanghai gesichert ist. D. Ausblick auf das Geschäftsjahr 2008Mit der Umsetzung der geplanten Maßnahmen in 2008 wird sich das Ergebnis 2008 und 2009 gegenüber 2007 verbessern. Auch bei unseren verbundenen und nahestehenden Unternehmen gehen wir von einer Verbesserung der Ertragslage aus. E. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des GeschäftsjahresVorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres liegen keine vor.
Ostfildern 18. März 2008 Gehring
GmbH & Co. KG
Geschäftsführung Dorothee Stein Dr. Thomas Zubke von Thünen Vorstehender, zur Offenlegung bestimmter Jahresabschluss und Lagebericht entspricht den gesetzlichen Vorschriften. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und Lagebericht haben wir folgenden Bestätigungsvermerk erteilt: Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Gehring GmbH & Co. KG, Ostfildern, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2007 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Stuttgart, 16. April 2008 Dr.
Ebner, Dr. Stolz und Partner GmbH
Helmut Fuchs, Wirtschaftsprüfer Bernhard Steffan, Wirtschaftsprüfer |
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