Stammdaten

Register
Amtsgericht Schwerin HRB 6279
Vorher
Holztreppen Derstappen GmbH
Eingetragen
22.2.1999
Branche
Herstellung von BüromöbelnHerstellung von Ladenmöbeln und sonstigen ObjektmöbelnHerstellung von Türen und Fenstern aus Holz
Gegenstand
Die Gesellschaft hat den Zweck, Treppen und Möbel herzustellen

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Doreen Kurow
seit 16.5.2011
Prokura
Karsten Güttler
seit 16.5.2011
Prokura
Oliver Guhl
seit 31.7.2006
Geschäftsführer
Ivonne Derstappen
seit 31.7.2006
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

Gesellschafter
Beta

Name
Ort
Anteil
Derstappen Vermögens GmbH & Co. KG
Germany
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Derstappen GmbH

Lützow

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht zum Jahresabschluss 2023

Derstappen GmbH, Am Galgenberg 11, 19209 Lützow

I. Grundlagen des Unternehmens

Wir, die Derstappen GmbH sind einer der größten selbstständigen, inhabergeführten Franchisepartner der Treppenmeister® Partnergemeinschaft Deutschlands mit einer Firmengeschichte von über 35 Jahren.

Unsere Produkte sind CE geprüft und werden individuell angefertigt. Wir liefern regional und überregional deutschlandweit an Baufirmen und private Endverbraucher.

Die Produktion und Verwaltung befinden sich an unserem Hauptsitz in Lützow. An unserem alten Firmensitz in Neu Dragun existiert eine komplett eingerichtete Lehrlingswerkstatt, wo die Grundlagen des Tischlerhandwerks vermittelt werden.

II. Wirtschaftsbericht

Laut Statistischen Bundesamt sank das Bruttoinlandsprodukt 2023 um 0,3 %. (Pressemitteilung Nr. 19 15.01.2024 statistisches Bundesamt)

26,6 % weniger Baugenehmigungen wurden im Jahr 2023 erteilt. Mit 260.100 genehmigten Wohnungen ist es der niedrigste Stand seit 2012. Besonders stark war der Rückgang bei Ein- und Zweifamilienhäusern. Hohe Kosten für Baumaterialien und schlechte Finanzierungsbedingungen waren 2023 die Gründe für diesen negativen Trend. Baugenehmigungen stellen geplante Bauvorhaben da und sind somit ein wichtiger Indikator für die zukünftige Bauaktivität. (vgl. Pressemitteilung des Statistischen Bundesamtes Nr. 074 vom 29.02.2024)

Die Preiserhöhungen unserer Lieferanten fielen in 2023 adäquat aus und konnten durch bereits in 2021 und 2022 vollzogene Anpassung unserer Verkaufspreise aufgefangen werden.

Zukünftigen Preiserhöhungen sehen wir jedoch kritisch entgegen, da diese durch den gestiegenen Wettbewerb sowie durch geringere Nachfrage kaum durchsetzbar sind.

Positiv für unsere Betriebsentwicklung im Jahr 2023 waren die noch während der Niedrigzinsphase abgeschlossenen Bauverträge unserer großen Vertragspartner. Mit gestiegenen Bauzinsen und Baukosten sind unsere Auftragseingänge in 2024 im Vergleich zum Vorjahr um 18 % zurück gegangen. Größer ist die Diskrepanz zwischen 2024 und 2022. Hier belief sich der Auftragsrückgang wie in den Medien kommuniziert auch in unserem Gewerbe bei 27 %. Dieses wird sich auch auf die kommenden Jahre auswirken.

Im Geschäftsjahr 2023 stieg das Jahresergebnis von TEUR 389 im Vorjahr um TEUR 471 auf TEUR 860. Das Rohergebnis lag bei TEUR 10.392 (im Vorjahr TEUR 9.929). Damit ist es um TEUR 463 höher als im Vorjahr.

Demzufolge liegt das Jahresergebnis um TEUR 210 über unserer Ergebnisprognose aus dem Prognosebericht des Vorjahresabschlusses 2022.

Nachfolgende Gegenüberstellung zeigt die wesentlichen Veränderungen zum Vorjahr:

2023
T€
% 2022
T€
% Veränderung
T€
%
Rohergebnis 10.392 100,0 9.929 100,0 463 4,7
Personalaufwand 6.045 58,2 6.131 61,7 -86 -1,4
Abschreibungen 447 4,3 471 4,7 -24 -5,1
sonstiger betriebl. Aufwand 2.751 26,5 2.745 27,6 6 0,2
Finanzerträge 42 0,4 13 0,1 29 223,1
Finanzaufwand 0 0,0 38 0,4 -38 -100,0
Steuern 331 3,2 168 1,7 163 97,0
Jahresergebnis 860 8,3 389 3,9 471 121,1

Das Rohergebnis setzt sich zusammen aus den Positionen Umsatzerlöse, Bestandsveränderungen, sonstige betriebliche Erträge und Materialaufwand. Aufgrund der hochwertigen Treppenmodelle konnten wir unsere Umsatzerlöse trotz Rückgang der Treppenanzahl insgesamt um 5,6% steigern. Der Materialaufwand hat sich demgegenüber nur um 3,2% erhöht. Im Bereich der Personalkosten wurden in 2023 Inflationsausgleichsprämien an unsere Mitarbeiter von TEUR 44 ausgezahlt. Der Aufwandbereich ist in vielen Positionen konstant zum Vorjahr. Größere Kostensteigerungen bestehen hinsichtlich der Energiestoffe in den Positionen Rohergebnis/Materialaufwand (TEUR +58) und sonstige betriebliche Aufwendungen (TEUR +29). Dieser resultiert aus hohen Einkaufskosten und Verzögerung im Anschluss der Fotovoltaikanlage. Um die Kosten aufzufangen, haben wir die Eigenmittel für die Finanzierung der Anlage als Termingeld ohne Risiko jeweils mit unterschiedlichen Zugriffszeiten bei unseren Banken angelegt, so dass wir Zinserträge von TEUR 25 generieren konnten. In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind darüber hinaus Reparaturen und Instandhaltungen von TEUR 139 für einen Wasserschaden im Treppenstudio enthalten. Hier wurden TEUR 45 von der Versicherung übernommen. Diese sind im Rohergebnis ausgewiesen.

2023 haben wir 3% weniger Treppen als im Vorjahr montiert. Durch den gestiegenen Durchschnittspreis konnte der Umsatz trotzdem gesteigert werden. Einen Zuwachs von 37% konnten wir bei den Geländern verzeichnen. Die Anzahl der Stufenbelegungen sank zum Vorjahr um 17 %. War der Trend im Vorjahr noch gegenläufig zeigt sich in 2023, der nachhaltige Trend der ökologischen Bauweise, da dieses Produkt immer bei einer Betontreppe benötigt wird, welche einen sehr hohen CO 2 Ausstoß bei der Herstellung verursacht. Bei den Türen sind wir 9% unter dem Vorjahresniveau.

2023 waren durchschnittlich 100 Mitarbeiter beschäftigt (davon 2/3 in der Produktion und Montage, 1/3 in der Verwaltung). Des Weiteren haben wir 19 Auszubildende und 2 Geschäftsführer.

Kulanz- und Restarbeiten sind zum Vorjahr gesunken. Grund dafür sind die geringeren Stückzahlen. Das Verhältnis Restarbeiten zu Treppen ist nahezu gleichgeblieben.

Qualität und Verfügbarkeit der Glasscheiben waren auch in diesem Jahr nicht besser, was wiederum zu mehreren Anfahrten führte.

Die Normerfüllung lag in den produktiven Bereichen wieder über 100%. In der Werkstatt ist sie ganz leicht gesunken. Einarbeitungsphasen und aufwendige Treppen ohne Vorgabezeiten waren Gründe für den Rückgang. Im Bereich der Montage konnte wieder eine Steigerung um 2% erzielt werden. Eine gute Montage ist mit geschultem Personal somit auch bei immer komplexeren Treppenanlagen möglich.

Der Materialverbrauch teilt sich in Holzeinkauf, Metallteile, Lacke und Farben, Türen und sonstiges Material auf. Die Verteilung der verschiedenen Materialien hat sich bei den Metallteilen am stärksten geändert. Der Anteil sank um 2,5%. Jahreseinkäufe, wie zum Beispiel Stockschrauben, wurden nur in geringerem Maße durchgeführt.

Der Hauptanteil im Holzeinkauf ist wieder die Buche mit 61,8% (Nachweis). Zum Vorjahr ist das eine Verringerung von über 4,5 %. Im Gegenzug stieg der Anteil der restlichen Holzarten um mehr als 4,5 % auf 38,2 %.

Die Buchentreppen waren auch 2023 wieder die umsatzstärksten Modelle. Trotz eines Rückgangs von fast 8 % schlossen sie mit einem positiven Ergebnis ab. Bei den Eichentreppen konnten wir zum Vorjahr einen deutlichen Anstieg verzeichnen. Der Anteil stieg um über 20%. Auch hier konnten wir ein positives Ergebnis erwirtschaften. Nach wie vor war die Kombination verschiedener Holzarten beliebt. Weiße Wangen aus Buche mit geölten Eichenstufen machten einen großen Anteil an Treppen aus. Auch hier wurde ein positives Ergebnis erreicht.

Der Umsatzanteil der Privatkunden ist mit 15% gesunken zum Vorjahr (19%). Der Firmenkundenanteil stieg um 4% und macht einen Anteil von 85% aus. Das Bauträgergeschäft war auch in 2023 unser Kerngeschäft und konnte sogar ausgebaut werden.

Im Anlagenbereich wurde das Digitalisierungsprogramm ELO erweitert. Hier wurden TEUR 78 aus Eigenkapital finanziert. Kosten in ähnlicher Höhe werden auch für 2024 geplant.

In 2023 investierten wir darüber hinaus in eine Unterdruck-Filteranlage (TEUR 97).

Die verbleibenden Positionen im Bereich der geleisteten Anzahlungen TEUR 318 betreffen die Erneuerung der Küche und die Fotovoltaikanlage. Diese werden in 2024 bzw. 2025 umgesetzt.

Die Anlage der Lebensversicherungen mit der GmbH als Begünstigtem bei der R+V Versicherung ist langfristig. Es handelt sich hierbei um eine konservative Finanzanlage mit Nennwertgarantie. Dieses wurde notwendig, um eine Belastung mit Negativzinsen weitestgehend zu vermeiden. Eine kostenneutrale Auflösung ist zum Ende des Geschäftsjahres 2025 möglich. Zu diesem Zeitpunkt werden wir eine neue Anlagemöglichkeit prüfen.

Unsere Vermögenslage wird durch das ausgewiesene Eigenkapital von TEUR 6.990 (im Vorjahr TEUR 6.136) - entspricht rd. 83,2% der Bilanzsumme (im Vorjahr 83,4%) - dargestellt. Das Anlagevermögen (TEUR 3.435) wird vollständig durch das ausgewiesene Eigenkapital gedeckt. Dabei ist zu berücksichtigen, dass wesentliches Anlagevermögen (insbesondere Betriebsgrundstück und Gebäude) gepachtet sind.

Unsere Finanzlage ist geordnet. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten bestehen nicht. Unsere Stichtagsliquidität 1. Grades liegt bei rd. 234 % (im Vorjahr rd. 181%).

Für unsere interne Unternehmenssteuerung werden die Kennzahlen der monatlichen BWA-Plan-Ist-Vergleiche herangezogen. Unsere wichtigsten finanziellen unternehmensbezogenen Leistungsindikatoren wurden vorstehend erläutert.

III. Chancen und Risikobericht

Allgemeiner Chancen und Risikobericht

Nach unserem derzeitigen Kenntnisstand erwarten wir für das Geschäftsjahr 2024 ein negatives Jahresergebnis von ca. 670 T€.

Die Baugenehmigungen für Ein- (-22,1%) und Zweifamilienhäuer (-12,7%) sind in 2024 nochmals gesunken. (Pressemitteilung Nr.022 v.17.01.2025 statistisches Bundesamt). Weiterhin hohe Baupreise und relativ teure Baufinanzierungmöglichkeiten lassen den Traum vom eigenen Heim immer schwieriger werden.

Unsere langjährigen, stabilen Partnerschaften sichern einen Grundsockel unserer Produktion.

Um mögliche Risiken von Zahlungsausfällen vorzubeugen, nutzen wir weiterhin die Versicherung unserer Kunden über die R+V. Dieses werden wir besonders im Bauträgerbereich intensivieren.

Durch die anstehenden Neuwahlen in Deutschland und die ungewisse Ausrichtung einer neuen Bundesregierung, den anhaltenden Ukrainekrieg sowie weiterer internationaler Konflikte (z.B. Nahost-Konflikt), dem wiederaufflammenden Nahost-Konflikt, dem Regierungswechsel in den USA, deren Auswirkung auf die Weltwirtschaft und die gesamtwirtschaftliche rückläufige Entwicklung im Bausektor und den damit verbundenen Auswirkungen besteht ein extrem hohes, nicht kalkulierbares Risiko für die weitere Betriebsentwicklung. Die Kosten für die Rohstoffbesorgung sind durch eingeschränkte Lieferwege, Energiezuschlag und damit unkalkulierbaren Logistikkosten der Lieferanten etc., immer noch auf sehr hohem Niveau. Dies ist für unsere Ertragslage nicht positiv. Jedoch haben unsere Lieferanten keine extremen Preissteigerungen für 2025 angekündigt.

Alternativen zu bereits bestehenden Lieferantenverbindungen werden unterjährig geprüft. Diese müssen jedoch unseren qualitativ hohen Ansprüchen genügen.

Mit unseren Holzlieferanten konnten wir stabile Preise für 2025 aushandeln.

Den hohen Energiekosten erwarten wir 2025 mit der Inbetriebnahme der Photovoltaikanlage entgegensteuern zu können.

Im Verkaufsbereich versuchen wir, die bestehenden Preise stabil zu halten, was in der Umsetzung schwierig sein wird, da die Nachfrage weiterhin rückläufig ist und unsere Mitbewerber ihre Produkte zu günstigeren oder vergleichbaren Preisen anbieten. Zukünftig werden die Nachhaltigkeit und die Qualität unseres Produktes immer mehr im Vordergrund bei Verkaufsgesprächen rücken.

Im Personalbereich sind wir bestrebt, unseren derzeitigen Stamm an Fachkräften stabil zu halten. Hier setzen wir weiterhin auf die eigene Ausbildung. Deshalb werden wir unseren Fokus auch in 2025 verstärkt auf diesen Bereich legen. Da in 2025 einige unserer Mitarbeiter in die Altersrente gehen werden, versuchen wir einige unserer Auszubildenen aus dem 3. Lehrjahr zu übernehmen. Jedoch werden wir aufgrund der Steigerung des Mindestlohnes 2025 Mitte des Jahres die Löhne in den einzelnen Tarifklassen anpassen müssen.

Unsere Gesamtbeurteilung der gegenwärtigen Chancen und Risiken zeigt, dass keine spezifischen Risiken bestehen, die unser Unternehmen in seinem Bestand gefährden. Diese sind auch für die Zukunft nach unserem derzeitigen Kenntnisstand nicht erkennbar.

Durch regelmäßige Geschäftsführerrunden und Auswertung unserer Planzahlen werden wir zeitnah eine Anpassung an die Gegebenheiten vorgenehmen.

Berichterstattung über Finanzinstrumente

Die wesentlichen Finanzinstrumente bestehen aus Wertpapieren des Anlagevermögens und sonstigen Ausleihungen des Finanzanlagevermögens, Forderungen, Lieferantenverbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten.

Die Zahlungseingänge der Kunden erfolgen überwiegend unbar. Die Zahlungsziele werden permanent überwacht. Wir haben eine OPOS-Buchhaltung implementiert. Die bisher gute Zahlungsmoral unserer Kunden und das organisierte Mahnwesen führten bis dato zu keinen wesentlichen Forderungsausfällen.

Innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen nehmen wir den Ausgleich unserer Verbindlichkeiten (zumeist unter Abzug von gewährtem Skonto) vor. Zur Aufrechterhaltung der jederzeitigen Zahlungsfähigkeit wird die Liquidität kontinuierlich überwacht.

Darüber hinaus werden Wertpapiere und Rentenversicherungen im Finanzanlagevermögen gehalten. Unsere Anlagestrategie ist generell risikoavers. Daher fällt das Risikoprofil der gehaltenen Finanzlage (Rückzahlung zum Nennwert) in unsere konservative Ausrichtung. Es wird eine regelmäßige Beobachtung der Wertentwicklung vorgenommen.

Sollten bei finanziellen Vermögenswerten, insbesondere Forderungen und Finanzanlagen, Risiken erkennbar sein, werden und wurden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen.

IV. Prognosebericht

Nach unserem jetzigen Kenntnisstand ist die Zusammenarbeit mit unseren Firmenkunden auch für 2025 gesichert. Anfragen belaufen sich derzeit hauptsächlich im Sektor der Mehrfamilienhäuser.

Investitionen im Anlagevermögen sind kurzfristig grundlegend nicht geplant. Wir erwarten den Abschluss der Arbeiten an der Photovoltaikanlage. Hier planen wir durch die gesunkenen Einkaufspreise für Strom und die Nutzung der Anlage mit deutlich geringeren Aufwendungen. Langfristig planen wir, in den kommenden Jahren in einen neuen Einwellen-Holz-Zerkleinerer und ein neues CNC Verarbeitungszentrum zu investieren.

Im Wirtschaftsjahr 2024 haben wir unser Digitalisierungsvorhaben weiter vorangetrieben. Der Innen- und Außendienstbereich sowie die Planung haben bereits begonnen, dieses als Arbeitsgrundlage zu nutzen. Hier sind jedoch weiteren Anpassungen an unsere Firmenstruktur weiterhin vorzunehmen, so dass Aufwendungen und Investitionen auch in 2025 weiterhin anstehen. Mit der Umsetzung in der Buchhaltung werden wir mit der Einführung der E-Rechnungspflicht 2025 beginnen.

Große Unsicherheit besteht jedoch in der Entwicklung der gesamten Weltwirtschaft aufgrund des Regierungswechsels in den USA, des anhaltenden Ukrainekrieges/Nahost-Konflikts aber auch der Ungewissheit der Ausrichtung der Bundesregierung aufgrund der Neuwahlen.

Bei der Statistik der Baugenehmigungen ist zum jetzigen Zeitpunkt ein sehr starker Rückgang bei Einfamilienhäusern und Mehrfamilienhäusern erkennbar (siehe Chancen und Risiken). Die konjunkturelle Lage wird auch bei uns in den nächsten Monaten immer stärker spürbar.

Aufgrund unser Planungsinstrumente, einem abgestimmten Forderungsmanagement und dem engen persönlichen Kontakt zu unseren Lieferanten und Kunden hoffen wir, Schwankungen und den damit verbunden Risiken sehr zügig und kurzfristig entgegenzusteuern.

Die bereits im vorjährigen Lagebericht erwähnten Geschäftsfelder wie die Treppensanierung/-renovierung, altersgerechter Umbau der Treppen (Treppenlift) und Zusatzmöbel (Schränke), haben wir bereits 2024 begonnen, umzusetzen. Hier ist besonders die Nachfrage nach Treppenliften hervorzuheben.

Um uns von Mitbewerbern abzugrenzen, werden wir 2025 den gesamten Nachhaltigkeitssektor und die damit verbundene Zertifizierung weiter vorantreiben.

In Zusammenarbeit mit unserem größten Auftraggeber waren wir im Jahr 2023 an der Entwicklung eines seiner innovativsten Bauprojekte beteiligt. Hier wird unter Einsatz nachhaltiger Baumaterialien sozialer Wohnraum geschaffen.

Mit ca. 500 geplanten Wohneinheiten in deren Vertriebsgebiet ist dieses ein richtiger und wichtiger Weg vom Einfamilien- zum Mehrfamilienhaus.

In 2024 konnten wir unser hierfür entwickeltes Produkt erstmalig in den Musterhäusern platzieren. Für 2025 liegen bereits neue Aufträge vor.

Zusätzlich werden wir den Bereich der Türenmontage sowie eventuell den Innenausbau wieder als Geschäftsfeld ausbauen bzw. aufnehmen.

Für 2024 erwarten wir entsprechend unseren Auswertungen ein negatives Geschäftsergebnis von ca. - 670 T€. Im Bereich der Körperschaftsteuer werden wir die Möglichkeit des Verlustrücktrages nutzen, um die Ertragslage zu entlasten.

Trotz der beschriebenen Herausforderungen sehen wir einer weiterhin stabilen Geschäftsentwicklung entgegen.

Für das Geschäftsjahr 2025 gehen wir von stabilen Umsätzen leicht unter Niveau 2024 aus.

Wir streben für 2025 mit geplanten Kosteneinsparungen ein ausgeglichenes Jahresergebnis vor Steuern an.

 

Lützow, 30.01.2025

gez. Ivonne Derstappen

gez. Oliver Guhl

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 3.434.947,85 3.481.253,27
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 84.807,00 16.226,00
II. Sachanlagen 2.081.955,65 2.211.512,37
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 133.938,00 165.356,00
2. technische Anlagen und Maschinen 1.283.564,00 1.575.216,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 346.217,00 395.125,00
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 318.236,65 75.815,37
III. Finanzanlagen 1.268.185,20 1.253.514,90
B. Umlaufvermögen 4.930.032,39 3.843.001,74
I. Vorräte 945.432,10 875.490,53
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 688.947,29 745.986,43
1. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 250.752,57 241.967,64
2. sonstige Vermögensgegenstände 438.194,72 504.018,79
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 3.295.653,00 2.221.524,78
C. Rechnungsabgrenzungsposten 31.406,45 37.448,77
Summe Aktiva 8.396.386,69 7.361.703,78

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 6.989.982,71 6.136.105,98
I. Gezeichnetes Kapital 154.000,00 154.000,00
II. Gewinnvortrag 5.975.689,72 5.593.502,40
III. Jahresüberschuss 860.292,99 388.603,58
B. Rückstellungen 352.654,52 290.660,87
C. Verbindlichkeiten 1.053.749,46 934.936,93
1. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 0,00 219,32
2. sonstige Verbindlichkeiten 1.053.749,46 934.717,61
Summe Passiva 8.396.386,69 7.361.703,78

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 10.392.496,30 9.928.913,26
2. Personalaufwand 6.045.092,65 6.044.627,62
a) Löhne und Gehälter 4.824.856,64 4.856.767,35
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.220.236,01 1.187.860,27
davon für Altersversorgung 63.812,41 54.324,71
3. Abschreibungen 446.680,04 470.947,74
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 446.680,04 470.947,74
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 2.751.082,70 2.831.502,31
5. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 12.582,01 7.954,23
6. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 29.402,59 5.068,71
7. Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens 0,00 33.033,95
davon außerplanmäßige Abschreibungen auf Finanzanlagen 0,00 33.033,95
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 13,00 4.526,00
9. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 320.127,52 157.094,00
10. Ergebnis nach Steuern 871.484,99 400.204,58
11. sonstige Steuern 11.192,00 11.601,00
12. Jahresüberschuss 860.292,99 388.603,58

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

Allgemeine Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Der Jahresabschluss der Firma Derstappen GmbH mit Sitz in Lützow, eingetragen im Handelsregister des Amtsgerichts Schwerin unter HRB 6279 wird entsprechend der für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften aufgestellt.

Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten.

Angaben, die zulässigerweise in der Bilanz oder im Anhang aufgeführt werden können, sind im Anhang zu finden.

Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 HGB. Von den größenabhängigen Erleichterungen wurde teilweise Gebrauch gemacht.

Der Jahresabschluss ist unter der Annahme der Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufgestellt.

AKTIVSEITE

Anlagevermögen

Die immateriellen Vermögensgegenstände und das Sachanlagevermögen werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen, angesetzt. Dabei werden die Zugänge pro rata temporis abgeschrieben. Wesentliche Zuschüsse zu Investitionen in das Anlagevermögen wurden von den Anschaffungskosten der Vermögensgegenstände abgesetzt. Geringwertige Wirtschaftsgüter bis 800 Euro werden analog § 6 EStG im Jahr der Anschaffung abgeschrieben; deren Vollabgang wird unterstellt.

Die übrigen Abschreibungen auf die immateriellen Vermögensgegenstände und auf das Sachanlagevermögen werden entsprechend der voraussichtlichen Nutzungsdauer linear verteilt. Die Nutzungsdauern liegen zwischen 3 und 19 Jahren.

Finanzanlagen werden grundsätzlich mit den Anschaffungskosten angesetzt. Soweit erforderlich wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt. Vom Wahlrecht des § 253 Abs. 3 Satz 6 HGB wurde kein Gebrauch gemacht. Der Stichtagskurs (Marktpreis) der Wertpapiere des Anlagevermögens beträgt zum 31.12.2023 T€ 273; die kumulierten historischen Anschaffungskosten betragen rd. T€ 306; der Ansatz erfolgt mit T€ 273, da aufgrund der Erholung des Marktpreises bis zur Aufstellung des Jahresabschlusses nur insoweit von einer dauerhaften Wertminderung ausgegangen wird. Da ein aktiver Markt besteht, entspricht der beizulegende Zeitwert dem Marktpreis.

Die Aufgliederung der Anlageposten und ihre Entwicklung im Geschäftsjahr 2023 ist im Anlagenspiegel als Anlage zum Anhang dargestellt.

Umlaufvermögen

Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sind zu Anschaffungskosten oder mit dem niedrigeren Wert zum Bilanzstichtag bewertet. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer oder geminderter Verwertbarkeit ergeben, werden durch angemessene Abwertungen berücksichtigt.

Die Bewertung der unfertigen Erzeugnisse erfolgt zu Herstellungskosten; dabei werden die Materialeinzelkosten, die Fertigungseinzelkosten sowie die Sondereinzelkosten der Fertigung eingerechnet. In die Bewertung der unfertigen Erzeugnisse werden auch die Fertigungsgemeinkosten eingerechnet. Zinsen werden nicht einbezogen.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zu Nennwerten bewertet.

Bei den Forderungen werden erkennbare Einzelrisiken durch Wertberichtigungen berücksichtigt.

Die Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, betreffen auch Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie sonstige Verrechnungen zwischen den Gesellschaften. Es handelt sich insgesamt um Forderungen gegen Gesellschafter.

Von den sonstigen Vermögensgegenständen entfallen insgesamt 79 TEUR (Vorjahr: 79 TEUR) auf Ertragsteuern. 54 TEUR (Vorjahr 43 TEUR) entfallen auf Umsatzsteuern und sind gleichzeitig auch Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht.

Die liquiden Mittel werden mit dem Nominalwert bilanziert.

Für eine periodengerechte Ergebnisermittlung werden aktive Rechnungsabgrenzungsposten gebildet.

PASSIVSEITE

Eigenkapital

Das gezeichnete Kapital ist mit dem Nennwert angesetzt.

Rückstellungen

Die Steuerrückstellungen wurden unter Berücksichtigung der geltenden Steuergesetze gebildet und enthalten Ertragsteuern für das Jahr 2023.

Die sonstigen Rückstellungen umfassen im Wesentlichen Personalverpflichtungen (Tantiemen und Urlaubsansprüche in Höhe von insgesamt 118 TEUR, Vorjahr 103 TEUR) sowie Rückstellungen für Gewährleistungsansprüche (104 TEUR, Vorjahr: 81 TEUR) und für die Erfüllung von Verpflichtungen gegenüber Dritten (58 TEUR, Vorjahr: 91 TEUR).

Die sonstigen Rückstellungen sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt und berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verpflichtungen. Auf eine Abzinsung der Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr mit dem von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz (§ 253 Abs. 2 HGB) wurde wegen Geringfügigkeit verzichtet.

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, sind auch Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter.

Die Restlaufzeit der Verbindlichkeiten beträgt weniger als ein Jahr.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind mit den üblichen Eigentumsvorbehalten gesichert. Der Gesamtbetrag der Verbindlichkeiten, die durch Pfandrechte o.ä. gesichert sind, beträgt € 0,00 (Vorjahr € 0,00).

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Von der größenabhängigen Erleichterung der Zusammenfassung der Posten "Umsatzerlöse bis Materialaufwand" der Gewinn- und Verlustrechnung zu dem Posten "Rohergebnis" gemäß § 276 Satz 1 HGB für mittelgroße Gesellschaften wird Gebrauch gemacht.

Das Rohergebnis enthält sonstige betriebliche Erträge in Höhe von T€ 45 aus Versicherungsentschädigungen (im Wesentlichen Wasserschaden).

Die Abschreibungen nach § 253 Abs. 3 Satz 6 HGB betragen TEUR 0 (im Vorjahr TEUR 33).

Sonstige Pflichtangaben

Für das kommende Geschäftsjahr bestehen Verpflichtungen aus Miet- und Pachtverträgen in Höhe von ca. 216 TEUR, davon ca. 216 TEUR mit einer Laufzeit von rd. 8 Jahren. Aus Leasingverträgen für Gegenstände der Betriebs- und Geschäftsausstattung bestehen für das kommende Geschäftsjahr Verpflichtungen in Höhe von ca. 337 TEUR sowie aus Versicherungsverträgen von ca. 139 TEUR.

In 2023 wurden durchschnittlich 100 Arbeitnehmer (davon in der Produktion rd. 2/3; davon Verwaltung rd. 1/3) beschäftigt; ferner waren durchschnittlich zwei Geschäftsführer und 19 Auszubildende im Unternehmen tätig.

Geschäftsführer der Gesellschaft waren im Berichtsjahr:

Ivonne Derstappen, Schwerin (Betriebswirtin)

Oliver Guhl, Renzow (geschäftsführender Tischlermeister)

Von der Darstellung der Gesamtbezüge der Geschäftsführer wird im Berichtsjahr unter Bezug auf § 286 Abs. 4 HGB abgesehen.

Nachtragsbericht

Die Entwicklungen der Baubranche sowie der Gesamtwirtschaft für das Jahr 2024 sind maßgeblich geprägt durch eine bestehende Unsicherheit. Zu nennen sind insbesondere der Regierungswechsels in den USA, des anhaltenden Ukrainekrieges/Nahost-Konflikts aber auch der Ungewissheit der Ausrichtung der Bundesregierung aufgrund der anstehenden Neuwahlen. Der bremsende Einfluss der hohen Zinsen auf das Investitionsverhalten der Bauherren dürfte im kommenden Jahr weiterhin spürbar sein. Dies ist am Rückgang der Baugenehmigungen ablesbar.

Die o.g. Unsicherheiten werden weiterhin einen großen Einfluss - auch insbesondere negativen Einfluss - auf die Wirtschaft haben. Die konjunkturellen Wellen sind in ihrem Ausmaß kaum vorhersehbar, können sich allerdings erheblich auf das operative Geschäft auswirken. Für das Geschäftsjahr 2024 gehen wir nach dem derzeitigen Kenntnisstand von einem negativen Jahresergebnis aus. Des Weiteren verweisen wir auf unsere Ausführungen im Lagebericht unter Gliederungspunkt IV.

 

Lützow, 30.01.2025

gez. Ivonne Derstappen

gez. Oliver Guhl

Anlagenspiegel zum 31. Dezember 2023 (Anlagengitter)

Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 245.135,32 82.784,00 0,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 245.135,32 82.784,00 0,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 471.734,42 0,00 0,00
2. technische Anlagen und Maschinen 3.486.849,49 11.423,57 97.069,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.374.547,08 146.568,47 122.350,97
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 75.815,37 318.236,65 0,00
Summe Sachanlagen 5.408.946,36 476.228,69 219.419,97
III. Finanzanlagen
1. Wertpapiere des Anlagevermögens 269.583,03 0,00 0,00
2. sonstige Ausleihungen 983.881,87 1.643,00 0,00
3. Genossenschaftsanteile 50,00 0,00 0,00
Summe Finanzanlagen 1.253.514,90 1.643,00 0,00
Summe Anlagevermögen 6.907.596,58 560.655,69 219.419,97
Umbuchungen
EUR
Anschaffungs-, Herstellungskosten 31.12.2023
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 327.919,32
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 327.919,32
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 471.734,42
2. technische Anlagen und Maschinen 0,00 3.401.204,06
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 1.398.764,58
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau -75.815,37 318.236,65
Summe Sachanlagen -75.815,37 5.589.939,71
III. Finanzanlagen
1. Wertpapiere des Anlagevermögens 3.375,74 272.958,77
2. sonstige Ausleihungen 9.651,56 995.176,43
3. Genossenschaftsanteile 0,00 50,00
Summe Finanzanlagen 13.027,30 1.268.185,20
Summe Anlagevermögen -62.788,07 7.186.044,23
kumulierte Abschreibung 01.01.2023
EUR
Abschreibung Geschäftsjahr
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
kumulierte Abschreibung 31.12.2023
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 228.909,32 14.203,00 0,00 0,00 243.112,32
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 228.909,32 14.203,00 0,00 0,00 243.112,32
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 306.378,42 31.418,00 0,00 0,00 337.796,42
2. technische Anlagen und Maschinen 1.911.633,49 206.006,57 0,00 0,00 2.117.640,06
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 979.422,08 195.052,47 121.926,97 0,00 1.052.547,58
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Sachanlagen 3.197.433,99 432.477,04 121.926,97 0,00 3.507.984,06
III. Finanzanlagen
1. Wertpapiere des Anlagevermögens 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
2. sonstige Ausleihungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
3. Genossenschaftsanteile 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Finanzanlagen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Anlagevermögen 3.426.343,31 446.680,04 121.926,97 0,00 3.751.096,38
Zuschreibung Geschäftsjahr
EUR
Buchwert Geschäftsjahr 31.12.2023
EUR
Buchwert Vorjahr 31.12.2022
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 84.807,00 16.226,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 84.807,00 16.226,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 133.938,00 165.356,00
2. technische Anlagen und Maschinen 0,00 1.283.564,00 1.575.216,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 346.217,00 395.125,00
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 318.236,65 75.815,37
Summe Sachanlagen 0,00 2.081.955,65 2.211.512,37
III. Finanzanlagen
1. Wertpapiere des Anlagevermögens 0,00 272.958,77 269.583,03
2. sonstige Ausleihungen 0,00 995.176,43 983.881,87
3. Genossenschaftsanteile 0,00 50,00 50,00
Summe Finanzanlagen 0,00 1.268.185,20 1.253.514,90
Summe Anlagevermögen 0,00 3.434.947,85 3.481.253,27

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 25.02.2025 festgestellt.

Die Gesellschafterversammlung beschließt den Bilanzgewinn auf neue Rechnung vorzutragen.

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Derstappen GmbH, Lützow

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Derstappen GmbH, Lützow, - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Derstappen GmbH, Lützow, für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Rostock, 07.02.2025

Treurat GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft
Zweigniederlassung Rostock

gez. Marenziehn, Wirtschaftsprüfer

gez. i.V. Jensen, Wirtschaftsprüfer

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