Stammdaten

Register
Amtsgericht Frankfurt am Main HRB 30482
Eingetragen
31.5.1989
Branche
Wärme- und KältehandelHerstellung von handgeführten Werkzeugen mit MotorantriebTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Installationsbedarf für Gas, Wasser, Heizung und Klimatechnik
Gegenstand
Die Herstellung, der Kauf, der Verkauf, der Einbau, die Wartung und die Vermietung aller Produkte, die zur Realisierung und Überprüfung von Belüftungs- und Klimaanlagen bestimmt sind

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Jean-Luc Alzonne
seit 14.11.2023
Geschäftsführer
Geschäftsführer
Ulrich Georg Holl
seit 12.12.2008
Prokura

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

AERECO GmbH

Hofheim

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die AERECO GmbH, Hofheim-Wallau

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der AERECO GmbH, Hofheim-Wallau, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der AERECO GmbH, Hofheim-Wallau, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Wiesbaden, 18. April 2024

Muth & Reich GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Muth, Wirtschaftsprüfer

Reich, Wirtschaftsprüfer

Bilanz zum 31. Dezember 2023

Aktiva

31.12.2022
EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte sowie Lizenzen an solchen Rechten 217.972,00 309.831,00
2. Geschäfts- oder Firmenwert 114.600,00 133.700,00
332.572,00 443.531,00
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 220.061,00 33.420,00
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 586.397,00 708.873,00
806.458,00 742.293,00
III. Finanzanlagen
1. Genossenschaftsanteile 50,00 50,00
2. Sonstige Ausleihungen 16.773,67 20.650,90
16.823,67 20.700,90
1.155.853,67 1.206.524,90
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Waren 4.109.809,95 4.245.965,74
2. Geleistete Anzahlungen 96.763,45 432.217,38
4.206.573,40 4.678.183,12
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 1.506.429,74 1.032.732,99
2. Sonstige Vermögensgegenstände 394.600,86 107.685,00
1.901.030,60 1.140.417,99
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 2.889.362,98 3.705.967,92
8.996.966,98 9.524.569,03
C. Rechnungsabgrenzungsposten 59.948,74 131.479,41
D. Aktive latente Steuern 7.372,60 5.529,45
10.220.141,99 10.868.102,79

Passiva

31.12.2022
EUR EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 536.856,48 536.856,48
II. Gewinnvortrag 4.311.390,21 4.081.132,19
III. Jahresüberschuss 2.534.600,93 3.230.258,02
7.382.847,62 7.848.246,69
B. Rückstellungen
1. Steuerrückstellungen 728.633,09 1.163.231,12
2. Sonstige Rückstellungen 1.035.387,44 1.292.297,57
1.764.020,53 2.455.528,69
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 0,00 57,67
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 786.941,63 422.286,09
3. Sonstige Verbindlichkeiten 286.332,21 141.983,65
davon aus Steuern EUR 119.636,46 (Vj. EUR 0,00)
davon im Rahmen der sozial Sicherheit EUR 6.296,52 (Vj. EUR 9.319,83)
1.073.273,84 564.327,41
10.220.141,99 10.868.102,79

Gewinn- und Verlustrechnung für 2023

2022
EUR EUR EUR
1. Umsatzerlöse 30.142.650,63 32.038.612,31
2. Sonstige betriebliche Erträge 319.731,44 239.251,34
30.462.382,07 32.277.863,65
3. Materialaufwand
a) Aufwendungen für bezogene Waren 15.775.469,70 16.717.217,39
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 356.942,41 353.574,24
16.132.412,11 17.070.791,63
4. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 5.649.336,83 5.958.317,39
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.234.729,20 1.132.115,87
davon für Altersversorgung EUR 77.305,66 (Vj. EUR 51.202,75)
6.884.066,03 7.090.433,26
5. Abschreibungen
auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 424.594,87 413.447,33
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen 3.403.028,05 3.147.553,12
3.618.281,01 4.555.638,31
7. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 121,53 2.067,69
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 86,00 0,00
9. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 1.072.550,07 1.312.348,96
10. Ergebnis nach Steuern 2.545.766,47 3.245.357,04
11. Sonstige Steuern 11.165,54 15.099,02
12. Jahresüberschuss 2.534.600,93 3.230.258,02

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

Allgemeine Angaben

Die Gesellschaft ist unter der Firma AERECO GmbH mit Sitz in Hofheim-Wallau im Handelsregister des Amtsgerichts in Frankfurt am Main unter der Nummer HRB 30482 eingetragen.

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 der AERECO GmbH, im Folgenden kurz "Gesellschaft" genannt, wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB und §§ 264 ff. HGB sowie des GmbH-Gesetzes aufgestellt.

Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren angewendet (§ 275 Abs. 2 HGB).

Größenabhängige Erleichterungen bei der Erstellung (§ 288 Abs. 2 HGB) des Jahresabschlusses wurden teilweise in Anspruch genommen.

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren im Wesentlichen unverändert die folgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend:

Anlagevermögen

Die erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände und Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, angesetzt.

Die Zugänge sind zu Anschaffungskosten vermindert um planmäßige Abschreibungen, sofern sie der Abnutzung unterliegen, angesetzt. Die Vermögensgegenstände werden linear unter Zugrundelegung einer voraussichtlichen Nutzungsdauer zwischen drei und zehn Jahren wie folgt abgeschrieben.

Abschreibungsmethode Nutzungsdauer
Geschäfts- oder Firmenwert linear 10 Jahre
Software linear 3 bis 5 Jahre
Technische Anlagen und Maschinen sowie andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung linear 3 bis 10 Jahre

Der erworbene Geschäfts- oder Firmenwert wird gemäß § 253 Abs. 3 Satz 3 HGB über einen Zeitraum von zehn Jahren abgeschrieben, da seine voraussichtliche Nutzungsdauer nicht zuverlässig geschätzt werden kann.

Vorräte

Die Waren sind zu Anschaffungskosten des letzten Bezugs unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips bewertet worden. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit ihrem Nominalwert bzw. zum niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Risikobehaftete Positionen sind durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen berücksichtigt, zusätzlich werden Pauschalwertberichtigungen vorgenommen.

Flüssige Mittel

Die flüssigen Mittel sind zum Nennwert angesetzt.

Gezeichnetes Kapital

Das gezeichnete Kapital ist zum Nennbetrag angesetzt.

Rückstellungen

Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags einschließlich zukünftiger Preis- und Kostensteigerungen angesetzt.

Verbindlichkeiten

Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Latente Steuern

Für die Ermittlung latenter Steuern aufgrund von temporären oder quasi-permanenten Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen werden diese mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet und die Beträge der sich ergebenden Steuerbe- und -entlastung abgezinst. Aktive und passive Steuerlatenzen werden verrechnet ausgewiesen.

Angaben zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahrs im Anlagenspiegel (Anlage zum Anhang) dargestellt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben, mit Ausnahme eines Teilbetrags von T€ 50 (Vorjahr: T€ 57) bei den sonstigen Vermögensgegenständen, eine Restlaufzeit wie im Vorjahr von weniger als einem Jahr.

In den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von T€ 48 (Vorjahr: T€ 45) enthalten.

Aktive latente Steuern

Die aktiven latenten Steuern resultieren aus Bilanzdifferenzen beim Geschäfts- oder Firmenwert. Der Berechnung wurde ein Steuersatz von 29 % zugrunde gelegt.

Eigenkapital

Das gezeichnete Kapital beträgt € 536.856,48 und ist in voller Höhe eingezahlt.

Der Bilanzgewinn entwickelte sich wie folgt:

Gewinnvortrag am 1.1.2023 7.311.390,21
Ausschüttung 2023 -3.000.000,00
Jahresergebnis 2023 2.534.600,93
Bilanzgewinn am 31.12.2023 6.845.991,14

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen betragen T€ 1.035 (Vorjahr: T€ 1.292). Davon entfallen auf:

31.12.2023 31.12.2022
T€ T€
Rückstellung für Garantien und sonstige vertragliche Verpflichtungen 100 100
Personalrückstellungen 458 494
Jahresbonus Kunden 389 639
Abschluss- und Prüfungskosten 52 41
Übrige Rückstellungen 36 18
GESAMT 1.035 1.292

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten sind wie im Vorjahr sämtlich innerhalb eines Jahres fällig.

In den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von T€ 104 (Vorjahr: T€ 139) enthalten.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Es bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen in Höhe von T€ 814. Diese Verpflichtungen betreffen Mieten für Büroräume und Büromaschinen. Die Miet- und Leasingverträge haben eine maximale Restlaufzeit bis zu 2,5 Jahren. Vorteile des Abschlusses solcher Verträge gegenüber dem Kauf der betreffenden Vermögensgegenstände sind die Bilanzneutralität und vor allem die gewonnene Flexibilität. Nachteile bestehen in der Laufzeitbindung.

Sonstige Angaben

Gesamtbezüge der Organmitglieder

Auf die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung wird unter Anwendung des § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

Mitarbeiter

Die durchschnittliche Anzahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Mitarbeiter betrug 93 (Vorjahr 90) Angestellte.

Konzernverhältnisse

Die AERECO SAS, Marne La Vallée, Frankreich, ist 100 % an der Gesellschaft beteiligt. Der Jahresabschluss der Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der Aldes Aéraulique SAS, Vénissieux, Frankreich, einbezogen, die als oberstes Mutterunternehmen den Konzernabschluss für den größten und zugleich für den kleinsten Kreis von Unternehmen aufstellt. Der Konzernabschluss ist am Sitz der Aldes Aéraulique SAS, Vénissieux, Frankreich, erhältlich.

Geschäftsführung und Vertretungsbefugnis

Der Geschäftsführung gehörten im Geschäftsjahr an:

Herr Jean-Luc Alzonne, Kaufmann, Jonage, Frankreich (ab 12. Juni 2023)

Herr Laurent Gerrer, Kaufmann, Morainvilliers, Frankreich (bis 30. Mai 2023)

Herr Stanislas Lacroix, Kaufmann, Lyon, Frankreich

Die Eintragung der Bestellung als Geschäftsführer im Handelsregister von Herrn Stanislas Lacroix erfolgte am 18. Oktober 2023 sowie von Herrn Jean-Luc Alzonne am 14. November 2023.

Die Abberufung als Geschäftsführer von Herrn Laurent Jardinier zum 29. Juni 2022 wurde am 18. Oktober 2023 sowie von Herrn Laurent Gerrer am 24. November 2023 im Handelsregister eingetragen.

Die Gesellschaft wird von den Geschäftsführern jeweils einzeln vertreten.

Ergebnisverwendungsvorschlag

Die Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, den Jahresüberschuss in Höhe von € 2.534.600,93 in Höhe von € 2.000.000,00 auszuschütten sowie einen Betrag von € 534.600,93 auf neue Rechnung vorzutragen.

Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen

Es wurden keine Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen zu nicht marktüblichen Bedingungen durchgeführt.

Nachtragsbericht

Nach dem Bilanzstichtag sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten, die wesentliche finanzielle Auswirkungen haben.

 

Hofheim-Wallau, den 18. April 2024

Stanislas Lacroix, Geschäftsführer

Jean-Luc Alzonne, Geschäftsführer

Entwicklung des Anlagevermögens 2023

Anschaffungs- und Herstellungskosten
1.1.2023 Zugänge Abgänge 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltliche erworbenen Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte sowie Lizenzen an solchen Rechten 687.550,68 3.699,59 0,00 691.250,27
2. Geschäfts- oder Firmenwert 191.000,00 0,00 0,00 191.000,00
878.550,68 3.699,59 0,00 882.250,27
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 79.419,35 207.145,45 0,00 286.564,80
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.909.346,46 170.177,83 77.731,09 2.001.793,20
1.988.765,81 377.323,28 77.731,09 2.288.358,00
III. Finanzanlagen
1. Genossenschaftsanteile 50,00 0,00 0,00 50,00
2. Sonstige Ausleihungen 20.650,90 0,00 3.877,23 16.773,67
20.700,90 0,00 3.877,23 16.823,67
2.888.017,39 381.022,87 81.608,32 3.187.431,94
Kumulierte Abschreibungen
1.1.2023 Zugänge Abgänge 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltliche erworbenen Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte sowie Lizenzen an solchen Rechten 377.719,68 95.558,59 0,00 473.278,27
2. Geschäfts- oder Firmenwert 57.300,00 19.100,00 0,00 76.400,00
435.019,68 114.658,59 0,00 549.678,27
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 45.999,35 20.504,45 0,00 66.503,80
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.200.473,46 289.431,83 74.509,09 1.415.396,20
1.246.472,81 309.936,28 74.509,09 1.481.900,00
III. Finanzanlagen
1. Genossenschaftsanteile 0,00 0,00 0,00 0,00
2. Sonstige Ausleihungen 0,00 0,00 0,00 0,00
0,00 0,00 0,00 0,00
1.681.492,49 424.594,87 74.509,09 2.031.578,27
Buchwerte
31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltliche erworbenen Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte sowie Lizenzen an solchen Rechten 217.972,00 309.831,00
2. Geschäfts- oder Firmenwert 114.600,00 133.700,00
332.572,00 443.531,00
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 220.061,00 33.420,00
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 586.397,00 708.873,00
806.458,00 742.293,00
III. Finanzanlagen
1. Genossenschaftsanteile 50,00 50,00
2. Sonstige Ausleihungen 16.773,67 20.650,90
16.823,67 20.700,90
1.155.853,67 1.206.524,90

Lagebericht für das Jahr 2023

1. Unternehmen

Die AERECO GmbH wurde am 01.03.1989 gegründet. Der Sitz der AERECO GmbH ist Hofheim/Wallau. AERECO GmbH ist eine 100 % Tochtergesellschaft der AERECO SAS mit Sitz in Marne la Vallée, Frankreich. Seit 01.07.2022 wird AERECO SAS. in den Konzern der ALDES Aéraulique SAS mit Sitz in Vénissieux, Frankreich, eingebunden.

2. Geschäftsmodell

Die AERECO GmbH entwickelt, produziert und vertreibt bedarfsgeführte Lüftungssysteme in Deutschland. Haupteinsatzgebiete sind der Neubau als auch die Sanierung von Wohngebäuden. Der Schwerpunkt liegt auf dem mehrgeschossigen Wohnungsbau.

AERECO verfügt über ein hohes Maß an Erfahrung in diesem Segment.

Die Produktgruppen teilen sich in 5 Bereiche auf:

Bedarfsgeführte Abluftanlagen

Bedarfsgeführte Abluftanlagen mit Abluftwärmenutzung

Bedarfsgeführte zentrale Zu- und Abluftanlagen mit Wärmerückgewinnung

Bedarfsgeführte dezentrale Zu- und Abluftgeräte mit Wärmerückgewinnung

Heizungs-Wärmepumpen

Die relevanten Kundengruppen sind Wohnungsbaugesellschaften und Bauträger, sowie Architekten, Ingenieurbüros und Installateure.

AERECO versteht sich als Systemanbieter und bietet seinen Kunden neben einem breiten Produktangebot auch ein entsprechendes Spektrum an Dienstleistungen an.

3. Wirtschaftsbericht

a) Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen für Deutschland

Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung (BIP) in Deutschland verzeichnete im Jahr 2023 einen Rückgang um 0,3 % 1 gegenüber 2022. Die gesamtwirtschaftliche Lage in Deutschland war im Jahr 2023 nach wie vor geprägt von diversen Krisen auf der Welt u.a. auch den Folgen des Kriegs in der Ukraine. Auf allen Wirtschaftsstufen dämpften zwar gesunkene, aber dennoch hohe Preise und ungünstige Finanzierungsbedingungen durch gestiegene Zinsen die Konjunktur. Im Verarbeitenden Gewerbe (ohne Energie) war ein Rückgang um 0,4 % zu verzeichnen1.

Im Baugewerbe konnte die preisbereinigte Bruttowertschöpfung 2023 gegenüber 2022 um 0,2 % gesteigert werden. Die Bauinvestitionen nahmen in 2023 preisbereinigt um 2,1 % ab, während die Ausrüstungsinvestitionen preisbereinigt in 2023 gegenüber 2022 um 3 % stiegen. Positive Signale kamen lediglich aus dem Sektor energetische Sanierung 2.

b) Marktumfeld Wohnungsbau

Die stetig verschärften Anforderungen im Bereich der Energieeinsparung im deutschen Wohnungsbau haben zwangsläufig zu einer immer besseren Dichtigkeit der Gebäudehüllen geführt. Der steigende Einsatz von Systemen der Wohnungslüftung ist eine direkte Folge dieser gestiegenen Anforderungen 3.

Hohe Baukosten, verschlechterte Finanzierungsbedingungen und Fachkräftemangel haben neben anderen Faktoren zu einem Rückgang von Bauvorhaben geführt. Trotz der teilweise im Jahr 2023 wieder gesunkenen Preise für einzelne Baustoffe lag das Preisniveau nach wie vor über dem Niveau vor der Energiekrise in 2021 4.

Die Preise für Wohngebäude verbilligten sich im Jahresdurchschnitt 2023 gegenüber 2022 um 8,4 % 5.

Im Jahr 2023 wurden Baugenehmigungen für 260.100 Wohnungen erteilt, was einem Rückgang gegenüber Vorjahr um 27 % entspricht. Die Anzahl der Baugenehmigungen von Mehrfamilienhäusern sank um 25 % auf 142.600 6.

c) Geschäftsverlauf

Nachdem das Jahr 2022 von spürbaren Beeinträchtigungen der Lieferketten geprägt war, hat sich die Lage in 2023 wieder etwas erholt.

Die Geschäfte im Jahr 2023 verliefen leicht unter Vorjahresniveau, waren aber unter Berücksichtigung der aktuellen Marktsituation dennoch zufriedenstellend. Das Rohergebnis entwickelte sich rückläufig, verursacht durch den Umsatzrückgang. Das Jahresergebnis entwickelte sich erwartungsgemäß rückläufig.

1 Vgl. Statistisches Bundesamt: Bruttoinlandsprodukt im Jahr 2023 um 0,3 % gesunken, Pressemitteilung Nr. 019 vom 15.01.2024
2 ebenda
3 Positionspapier KWL 06/2020
4 Vgl. Statistisches Bundesamt: Preise für viele Baumaterialien gehen 2023 zurück, aber immer noch höher als vor Energiekrise, Pressemitteilung Nr. 012 vom 14.03.2024
5 Vgl. Statistisches Bundesamt: Preise für Wohnimmobilien im 4. Quartal 2023: - 7,1 % zum Vorjahresquartal, Pressemitteilung Nr. 114 vom 22.03.2024
6 Vgl. Statistisches Bundesamt: 26,6 % weniger Baugenehmigungen für Wohnungen im Jahr 2023, Pressemitteilung Nr. 074 vom 29.02.2024

d) Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

1) Ertragslage

Die AERECO GmbH generierte im Geschäftsjahr 2023 Umsatzerlöse in Deutschland in Höhe von 30.143 T€ (32.039 T€), was einen Rückgang von 6 % darstellt.

Die Materialaufwandsquote beträgt 54 % (Vorjahr 53 %). Die Personalaufwandsquote hat sich um 1 % gegenüber dem Vorjahr erhöht.

Das EBITDA lag in 2023 bei 4.043 T€ (Vorjahr 4.969 T€).

Es wurde im abgeschlossenen Geschäftsjahr ein Jahresüberschuss von 2.535 T€ (Vorjahr 3.230 T€) erwirtschaftet.

Der Produktmix in 2023 hat sich im Vergleich zum Vorjahr in Richtung des Heizungs-Wärmepumpen- Geschäfts verschoben.

2) Finanzlage

Die finanzielle Lage des Unternehmens wurde im Geschäftsjahr 2023 durch kein Ereignis in Frage gestellt. Die Liquidität war im Geschäftsjahr 2023 jederzeit durch die Fähigkeit des Unternehmens, operative Gewinne mit einem positiven Betriebsergebnis zu erwirtschaften, gesichert. Die bereits beim Punkt Ertragslage erläuterten Zusammenhänge wirkten sich positiv auf die Entwicklung der Liquidität aus.

Es ergibt sich folgender Cashflow:

In T€ 2023 2022
Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit 2.564 3.461
Cashflow aus der Investitionstätigkeit - 381 - 417
Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit - 3.000 - 2.998
Summe zahlungswirksame Veränderungen - 817 46
Finanzmittelfond am Anfang der Periode 3.706 3.660
Finanzmittelfond am Ende der Periode 2.889 3.706
Veränderung 817 46

3) Vermögenslage

Das Unternehmen wird hauptsächlich über sein Eigenkapital finanziert. Im Jahr 2023 wurde ein Teil des Jahresüberschusses aus dem Vorjahr nicht ausgeschüttet, sondern in Höhe von 230 T€ auf neue Rechnung vorgetragen. Die Eigenkapitalquote lag im Jahr 2023 unverändert bei 72 % (Vorjahr 72 %).

Die Bilanzsumme reduzierte sich im Vergleich zum Vorjahr von 10.868 T€ auf 10.220 T€ und wird vor allem durch Vorräte mit 41 % (Vorjahr 43 %) sowie die liquiden Mittel mit 28 % (Vorjahr 34 %) repräsentiert.

Der Gesamtbetrag des Umlaufvermögens verringerte sich um 528 T€ von 9.525 T€ auf 8.997 T€. Dies ist im Wesentlichen auf die Reduktion der liquiden Mittel in Höhe von 817 T€ zurückzuführen. Eine Verringerung der Vorräte wurde durch einen Anstieg der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen übertroffen. Abwertungen des Lagerbestandes erfolgten im Rahmen der gängigen Standards.

Insgesamt ist die Lage der Gesellschaft nach Ansicht der Geschäftsführung positiv.

4) Finanzielle Leistungsindikatoren

Innerhalb der AERECO Unternehmensgruppe werden im Rahmen des Management-Reportings monatlich alle relevanten Kennzahlen dargelegt. Der Umsatz, das EBITDA sowie der Jahresüberschuss sind Leistungsindikatoren, die für die AERECO GmbH am bedeutendsten sind.

e) Chancen- und Risikobericht

Die Gesellschaft ist in das Risikomanagementsystem des Konzerns eingebunden.

Die für die weitere Entwicklung des Unternehmens grundsätzlich relevanten nationalen Rahmenbedingungen (Entwicklung der Baugenehmigungen, energetische Anforderungen) sind aktuell und auf mittelfristige Sicht schwer und deshalb verhalten kritisch einzuschätzen.

Folgen der multiplen Krisen weltweit einschließlich des Kriegs in der Ukraine sind schwierig abzuschätzen. Die energetische "Zeitenwende" hat seit 2022 eine deutliche Beschleunigung erfahren und sich im letzten Quartal 2023 (voraussichtlich vorübergehend) wieder abgekühlt. Die Volatilität des Marktes kann eine Chance darstellen. Jedoch bleibt die Frage der dafür kurzfristig notwendigen Kapazitäten herausfordernd.

Die Lage der gestörten globalen Lieferketten, die sich in vielen Bereichen durch Rohstoff und Materialmangel sowie erhöhte Materialkosten, Transportschwierigkeiten und Transportkosten auswirkten und zu einer Steigerung der Risiken in der Materialbeschaffung führten, hatte sich zuletzt wieder beruhigt. Risiken versuchen wir durch ein optimiertes Beschaffungsmanagement zu begrenzen.

Aufgrund der zunehmenden demografischen Entwicklung stellt die Personalbeschaffung eine besondere Herausforderung dar. Maßnahmen zur Personalbindung und Incentivierung sollen negative Auswirkungen abschwächen.

Veränderungen im normativen Bereich könnten sich auf die Entwicklung einzelner Produktgruppen nachteilig auswirken. Aufgrund der breiten Produktpalette, der Einsatzgebiete Neubau und Sanierung und dem langfristig agierenden Projektgeschäft sind diese Risiken jedoch moderat. Dadurch sind auch Preisänderungsrisiken als moderat zu betrachten. Durch aktive Mitarbeit auf deutscher und europäischer Normungsebene versuchen wir zusätzlich dieses Risiko zu begrenzen.

Um dem Risiko von Forderungsausfällen entgegenzuwirken, agieren wir mit einem straffen Forderungsmanagement und sichern zusätzlich die Forderung über eine Versicherungsgesellschaft ab.

Aufgrund der aktuellen Geschäftsentwicklung gehen wir davon aus, dass die Finanzierung der Gesellschaft durch den operativen Cashflow gesichert ist. Derzeit sind keine Liquiditätsengpässe erkennbar.

Derivate Finanzinstrumente werden nicht eingesetzt.

Rechtsstreitigkeiten von wesentlicher Bedeutung sind keine anhängig.

Zum Bilanzstichtag liegen keine bestandsgefährdenden Risiken vor.

In dem aktuellen Umfeld des Wohnungsbaumarktes und bei Betrachtung der Modernisierungsaktivitäten sind die Wachstumschancen für Unternehmen mit einer breiten Produktpalette mittelfristig positiv. Insbesondere im Segment mit einem positiven energetischen Beitrag wird mit einer zunehmenden Nachfrage gerechnet.

Neuproduktentwicklungen werden auf nationaler und internationaler Ebene vorangetrieben, um zukünftigen Anforderungen des Marktes Rechnung zu tragen.

f) Prognosebericht

Aufgrund der gestiegenen Energiepreise ist die Proportion der Energiekosten an den Gesamtkosten in 2023 gestiegen und wird im Jahr 2024 voraussichtlich nur marginal sinken.

Auch wenn die Inflation Anfang 2024 wieder rückläufig war, führen die Inflationseffekte zu Kostensteigerungen, die insbesondere bei den Personalkosten zu Buche schlagen.

Unter Einbeziehung des aktuellen Umfeldes, der multiplen Krisenherde einschließlich des Ukraine- Krieges und der daraus resultierenden politischen Unsicherheiten ist für 2024 mit Umsätzen und einem Jahresüberschuss unter dem Niveau von 2023 zu rechnen.

 

Hofheim/Wallau, den 18. April 2024

Stanislas Lacroix, Geschäftsführer

Jean-Luc Alzonne, Geschäftsführer

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