Stammdaten

Register
Amtsgericht München HRB 149722
Eingetragen
30.10.2003
Branche
Gas-, Wasser-, Heizungs- sowie Lüftungs- und KlimainstallationIngenieurbüros für Fachplanung von technischer GebäudeausrüstungIngenieurbüros für Fachplanung von sonstigen technischen Anlagen
Gegenstand
Planung, Ausführung und Wartung von heizungs-, lüftungs-, klima-, sanitär- und elektrotechnischen Anlagen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Geschäftsführer
Iris Ortner
seit 7.6.2013
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
IGO Technologies GmbHAUT
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

IGO Technologies GmbH
Austria
1.000.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Ortner Anlagentechnik GmbH

München

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht

I. Grundlagen des Unternehmens

II. Wirtschaftsbericht

1. Allgemeine und branchenbezogene Entwicklung

2. Geschäftsentwicklung der Gesellschaft

3. Investitionen und Anlagevermögen

4. Mitarbeiter

III. Vermögenslage

IV. Finanzlage

V. Ertragslage

VI. Forschung und Entwicklung

VII. Chancen- und Risikobericht

1. Risikobericht

2. Chancenbericht

VIII. Prognosebericht

I. Grundlagen des Unternehmens

Bei der Ortner Anlagentechnik GmbH handelt es sich um eine große Kapitalgesellschaft gem. § 267 Abs. 3 HGB. Das Stammkapital der Gesellschaft beträgt EUR 1.000.000,00 und ist vollständig einbezahlt. Die Ortner Anlagentechnik GmbH hat ihren Sitz in München und ist ein Konzernunternehmen der IGO Industries GmbH ("IGO Industries"), Innsbruck/Österreich. Die Gesellschaft verfügt über keine Zweigniederlassungen.

Die IGO Industries zählt zu den führenden österreichischen Anbietern im Bereich der Gebäudetechnik (Heizung, Klima, Lüftung, Sanitär und Elektrotechnik) sowie dem Anlagenbau und hält maßgebliche Beteiligungen an der PORR AG, einem der größten österreichischen Bauunternehmen, sowie an der UBM Development AG, einem führenden Projektentwickler mit den Kernmärkten in Österreich, Deutschland und Polen.

Die Geschäftstätigkeit der Ortner Anlagentechnik GmbH umfasst die Planung und Errichtung von heizungs-, lüftungs-, klima-, sanitär-, industrie- und umwelttechnischen Anlagen jeder Art auf dem süddeutschen Markt. Zu den Kernkompetenzen zählen insbesondere die Geschäftsfelder Chemie-, Pharma- und Lebensmittelindustrie, Krankenhausbau, Hotel, Bürogebäude und Einkaufszentren. Aufträge werden jeweils in enger Abstimmung mit den anderen Unternehmen der IGO Industries ausgeführt. Bei Bedarf kann die Gesellschaft daher auf das umfassende Know-how, die langjährige Erfahrung und die Ressourcen der gesamten Gruppe zurückgreifen.

II. Wirtschaftsbericht

1. Allgemeine und branchenbezogene Entwicklung

Die Weltwirtschaft erholte sich im Jahr 2023 von den negativen Schocks der vergangenen Jahre nur langsam. Die Nachwirkungen der COVID-19-Pandemie, der Krieg in der Ukraine und der dadurch ausgelöste kräftige Anstieg der Energiepreise bestimmten weiterhin die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen. Die mit den geopolitischen Spannungen einhergehenden Handelsbeschränkungen und Sanktionen beeinträchtigten die Verfügbarkeit von Rohstoffen und Vorprodukten. Zusätzlich befeuerten die deutliche Straffung der Geldpolitik und damit einhergehende Anhebung der Leitzinsen die Inflation, die nicht nur zu Turbulenzen auf den Finanzmärkten führte, sondern auch die Investitionsbereitschaft in allen Wirtschaftsbereichen dämpfte.

Die Wirtschaftsentwicklung verlief in den einzelnen Wirtschaftsregionen jedoch sehr unterschiedlich. Während in den USA für 2023 eine Erhöhung des Bruttoinlandsprodukts um 2,5% verzeichnet wurde, schrumpfte in Deutschland, nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis), das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) im Jahr 2023 um 0,3 %.

Die rasch steigenden Finanzierungskosten und die verschärften Kreditbedingungen belasteten insbesondere die heimische Bauwirtschaft und den Immobiliensektor. Daher verlief die Entwicklung im Bauwesen deutlich ungünstiger als die der Gesamtwirtschaft. Insgesamt ist der Umsatz im Bauhauptgewerbe in 2023 real um 5,3% gegenüber dem Vorjahr gesunken.1 Neben dem Umsatzrückrückgang lag auch der Auftragseingang inflationsbereinigt um 4,4% unter dem Vorjahresniveau.2 Als Sonderfaktoren kamen Großinsolvenzen in der Immobilienwirtschaft hinzu, die die Stimmung zusätzlich negativ beeinflussten.

2. Geschäftsentwicklung der Gesellschaft

Die Geschäftsführung der Gesellschaft ist mit dem Geschäftsverlauf insgesamt zufrieden, da die prognostizierte Betriebsleistung von TEUR 58.000 um TEUR 8.532 deutlich übertroffen wurde. Diese positive Abweichung ist hauptsächlich auf Auftragserweiterungen bei laufenden Bauvorhaben zurückzuführen. Auch das Betriebsergebnis des Geschäftsjahres 2023 liegt mit TEUR 2.658 innerhalb des Planungskorridors von TEUR 2.000 und TEUR 3.000. Der Jahresüberschuss ist aufgrund der gesunkenen Ertragssteuern, in Höhe von TEUR 419 (Vorjahr: TEUR 1.595), von TEUR 954 im Jahr 2022 auf nunmehr TEUR 2.293 gestiegen

3. Investitionen und Anlagevermögen

Im Geschäftsjahr 2023 ist die Investitionstätigkeit in das Anlagevermögen auf TEUR 216 (Vorjahr: TEUR 124) leicht angestiegen und betrifft vor allem Neu- und Ersatzinvestitionen in die Betriebs- und Geschäftsausstattung und den Fuhrpark.

4. Mitarbeiter

Bei einer zum Vorjahr gestiegenen Betriebsleistung ist die Mitarbeiteranzahl im Jahresdurchschnitt von 90 auf 81 (davon 42 Arbeiter und 39 Angestellte) leicht gesunken. Damit einhergehend hat sich der Personalaufwand von TEUR 6.059 auf TEUR 5.653 reduziert. Um Projekte im gegebenen Umfang ordnungsgemäß abwickeln zu können, ist branchenüblich ein erheblicher Anteil von Fremd- bzw. Subvergaben erforderlich, die sich in den Aufwendungen für bezogene Leistungen niederschlagen.

III. Vermögenslage

Die Vermögenslage der Gesellschaft stellt sich im Vorjahresvergleich wie folgt dar:

(Werte
in TEUR)
31.12.2023 31.12.2022
Anlagevermögen 556 586
Umlaufvermögen / ARAP 34.959 23.804
Summe Aktiva 35.515 24.391
Eigenmittel 9.002 6.709
Fremdmittel 26.513 17.682
Summe Passiva 35.515 24.391

Die größte Bilanzposition der Aktivseite stellt wie im Vorjahr das Vorratsvermögen dar. Die unfertigen Leistungen, abzüglich der hierfür erhaltenen Anzahlungen von Kunden, haben sich im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 1.358 erhöht. Die Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 6.600 umfassen im Wesentlichen die Darlehensgewährung an die IGO Immobilien GmbH, die ein Betriebs- und Verwaltungsgebäude in Penzberg errichtet, das hauptsächlich eine Nutzung durch die Ortner Anlagentechnik GmbH vorsieht.

Der Bestand an Forderungen aus Lieferungen und Leistungen hat auf TEUR 7.783 (Vorjahr: TEUR 4.580) zugenommen.

Das Working Capital (Vorratsvermögen zzgl. kurzfristiger Forderungen abzgl. kurzfristiger Rückstellungen und Verbindlichkeiten) der Gesellschaft wird im Geschäftsjahr 2023 mit TEUR 1.217 in ähnlicher Höhe wie im Vorjahr ausgewiesen (Vorjahr: TEUR 1.239).

Die Eigenkapitalquote erreicht zum 31.12.2023 einen Wert von 25,3% (Vorjahr: 27,5%) und bewegt sich in dem angestrebten Zielkorridor von 20% - 30 %. Die Rückstellungen der Gesellschaft haben sich von TEUR 5.568 auf TEUR 3.347 vermindert und betreffen überwiegend Rückstellungen im Zusammenhang mit der Projektabwicklung. Der Anstieg der Verbindlichkeiten um TEUR 11.051 zum Vorjahr ist im Wesentlichen auf die Veränderung der Verbindlichkeiten gegenüber den verbundenen Unternehmen zurückzuführen.

IV. Finanzlage

Der Cashflow der Gesellschaft stellt sich wie folgt dar:

(Werte
in TEUR)
2023 2022
Cashflow aus dem operativen Bereich 2.526 -123
Cashflow aus Investitionstätigkeiten -181 -101
Cashflow aus Finanzierungstätigkeiten 0 0
Veränderung der liquiden Mittel 2.345 -224
Anfangsbestand liquide Mittel 4.884 5.108
Endbestand liquide Mittel 7.229 4.884

Insgesamt war die Gesellschaft, zu jedem Zeitpunkt fähig, ihre Zahlungsverpflichtungen zu erfüllen. Auch im Jahr 2023 wurden keine Bankkredite in Anspruch genommen. Die Gesellschaft hat zum Stichtag Liquidität aus Bankguthaben in Höhe von TEUR 7.228. Projekte werden überwiegend aus dem laufenden Cashflow und Kundenanzahlungen finanziert. Als Teil der IGO Industries ist die Ortner Anlagentechnik GmbH zudem in eine finanzkräftige Unternehmensgruppe eingebettet.

V. Ertragslage

Die finanziellen Leistungsindikatoren, die zur Steuerung der Gesellschaft herangezogen werden, sind die Betriebsleistung sowie das Betriebsergebnis. Die Betriebsleistung ist im Geschäftsjahr 2023 von TEUR 57.889 auf TEUR 66.532 signifikant angestiegen. Die Umsatzerlöse (Erlöse aus Schlussrechnungen) sind, nach der vergleichsweisen hohen Abrechnungsleistung des Vorjahres, im Geschäftsjahr 2023 von TEUR 57.678 auf TEUR 39.122 gesunken. Demgegenüber hat sich der Bestand an nicht abgerechneten Projekten im Geschäftsjahr um TEUR 27.199 (Vorjahr: TEUR 211) erhöht.

Auch im Geschäftsjahr 2023 bewegt sich die Umsatzrentabilität (Betriebsergebnis zu Umsatzerlöse) mit 6,8% (Vorjahr: 4,4%) über der Zielmarke von 3,0%. Das Betriebsergebnis konnte im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 119 gesteigert werden. Der Jahresüberschuss ist im Geschäftsjahr 2023 von TEUR 954 auf TEUR 2.293 angewachsen, da hauptsächlich die Aufwendungen für Ertragssteuern um TEUR 1.176 gesunken sind, nachdem im Vorjahr nur im handelsrechtlichen Jahresabschluss abziehbare Rückstellungen im Zusammenhang mit der Bautätigkeit gebildet wurden.

Wesentliche Kennzahlen zur Ertragslage sind in der nachstehenden Tabelle zusammengefasst:

(Werte
in TEUR)
2023 2022
Umsatzerlöse 39.122 57.678
Betriebsleistung 66.532 57.889
Betriebsergebnis (EBIT) 2.658 2.538
Jahresüberschuss 2.293 954
Umsatzrentabilität (ROS)3 6,8% 4,4%
Eigenkapitalrentabilität (ROE) 4 39,6% 44,1%
Gesamtkapitalrentabilität (ROI) 5 10,9% 10,7%

VI. Forschung und Entwicklung

Forschungs- und Entwicklungstätigkeiten werden in erster Linie auftragsbezogen erbracht. Der Schwerpunkt der Forschungs- und Entwicklungstätigkeiten liegt in der Ressourcenschonung und dem Klimaschutz. Durch Verbesserungen des Anlagendesigns sowie der Prozessabläufe wird angestrebt, wesentliche Steigerungen der Energieeffizienz bei den hergestellten Anlagen zu erreichen. Zudem werden verstärkt neue Technologien und Methoden in der Planung sowie Abwicklung von Bauprojekten eingesetzt (beispielsweise Building Information Modeling (BIM) und Lean Management).

VII. Chancen- und Risikobericht

1. Risikobericht

Im Zusammenhang mit der Geschäftstätigkeit ist die Gesellschaft einer Vielzahl von geschäftstypischen Unsicherheiten und Risiken ausgesetzt. Als Teil eines Familienunternehmens mit über hundertjähriger Tradition steht nachhaltiges Wachstum im Vordergrund und die Bestrebungen sind dahingehend ausgerichtet unangemessene Risiken zu vermeiden.

Die wesentlichen operativen Risiken des Unternehmens ergeben sich aus der Projektabwicklung. Dies umfasst sowohl die sich aus den übernommenen Aufträgen ergebenden technischen Anforderungen als auch die kaufmännischen Risiken, wie nicht vorhersehbare Preissteigerungen für Vorleistungen bei Festpreisverträgen, Kostenüberschreitungen oder Vertragsstrafen. Durch ein systematisches und umfassendes Projektmanagement mit standardisierten Projektphasen und klar festgelegten Genehmigungsprozessen ist es jedoch möglich, auftretende Probleme frühzeitig zu erkennen und diesen durch gezielte Maßnahmen entgegenzutreten. Jeder Auftrag wird von der Angebotsabgabe über die Projektausführung bis zur Gewährleistungsphase durch ein intensives Projektcontrolling begleitet. Dabei können wir auf unsere langjährige Erfahrung und die Möglichkeit zur Nutzung des gesamten Kompetenzpools der IGO Industries zurückgreifen, so dass diese Risiken im Allgemeinen gut beherrschbar sind.

Das Ausfallsrisiko bei den Forderungen ist aufgrund der breiten Streuung als gering anzusehen. Zur weiteren Minimierung dieses Risikos wird eine eingehende Bonitätsprüfung des Bauherrn vor Auftragsannahme durchgeführt und werden entsprechende Zahlungspläne oder sonstige Sicherheitsleistungen vereinbart.

Da die Ortner Anlagentechnik GmbH fast ausschließlich in Euro fakturiert und veranlagt, ist das Wechselkursrisiko von untergeordneter Bedeutung. Ebenso ist die Gesellschaft vom Zinsänderungsrisiko kaum betroffen, da sie nicht mit Bankkrediten arbeitet. Der Einsatz von derivativen Finanzinstrumenten zur Absicherung dieser Risiken ist daher nicht notwendig.

Dem Risiko und Volumen angemessene Versicherungsverträge liegen vor.

Basierend auf der Risikoeinschätzung und unter Berücksichtigung des firmenspezifischen Risikoprofils sind keine Risiken vorhanden, die den Fortbestand des Unternehmens gefährden könnten.

2. Chancenbericht

Chancen für die zukünftige Entwicklung der Gesellschaft sind weiterhin in der guten Entwicklung des Süddeutschen Wirtschaftsraumes zu finden, wobei auch hier die Dynamik der letzten Jahre aufgrund der vorherrschend hohen Inflationsraten einen Dämpfer erfahren hat. Durch den Knowhow-Transfer aus dem Stammhaus und der engen Abstimmung innerhalb der IGO Industries wird die Ortner Anlagentechnik GmbH ihre Stellung als kompetenter und hochqualifizierter Anbieter am Markt weiter ausbauen.

VIII. Prognosebericht

Die Weltwirtschaft sieht sich weiterhin konfrontiert mit bedeutenden Unsicherheiten, die im Wesentlichen das anhaltend hohe Zinsniveau sowie die geopolitischen Risiken im Zusammenhang mit den Konflikten in der Ukraine und im Nahen Osten betreffen. Die OECD prognostiziert daher für das Jahr 2024 ein nur moderates globales Wachstum von 2,9%. Bezogen auf den Euroraum ist für 2024 lediglich ein leichtes Wirtschaftswachstum von 0,6 % im Vergleich zum Vorjahr zu erwarten. Die deutsche Wirtschaft bleibt laut der Konjunkturprognose des ifo Instituts schwach und wird sich im Jahr 2024 mit einem voraussichtlichen preisbereinigten Wachstum von 0,2% nur knapp über der Stagnation bewegen.6 Dieser allgemeinen wirtschaftlichen Schwächephase kann sich auch die Bauwirtschaft nicht entziehen, sodass für das Bauhauptgewerbe in Deutschland der 'Zentralverband Deutsches Baugewerbe' im Jahr 2024 ein Umsatzminus von rund 3% prognostiziert.7 Dabei dämpfen weiterhin vor allem die hohen Zinsen die Nachfrage und führen zu rückläufigen Bauinvestitionen, wobei davon in erster Linie der Wohnungsbau betroffen ist. Im Industriebau sollen von der angestrebten grünen Transformation im Rahmen der europäischen Energiewende sowie den Bestrebungen rund um die Regionalisierung von Beschaffungs- und Produktionsmöglichkeiten positive Impulse ausgehen. Mögliche Zinssenkungen werden im Jahr 2024 noch zu keiner nennenswerten Belebung der Bauaktivität führen, sodass die Vergabe und Realisierung neuer Bauvorhaben für Investoren weiterhin schwierig bleibt.

Insbesondere in dieser marktseitig angespannten Situation profitiert die Ortner Anlagentechnik davon, dass sie in der Lage ist das gesamte Leistungsspektrum von der Planung bis hin zur Errichtung von heizungs-, lüftungs-, klima-, sanitär-, industrie-, und umwelttechnischen Anlagen abzudecken. Dadurch kann eine breite Kundenbasis, insbesondere in den Geschäftsfeldern Chemie-, Pharma- sowie Lebensmittelindustrie, Krankenhausbau, Hotels, Bürogebäude und Einkaufszentren, bedient werden. Dieses hohe Maß an Wertschöpfung ermöglicht auch das Engagement in neue Vertragsmodelle, wie beispielsweise jenes des Early Contractor Involvements, wodurch sehr früh eine Leistungserbringung im Bereich der Technik erfolgt. Vom anhaltenden Trend und der Notwendigkeit zur weiteren Ökologisierung im Bauhaupt- und nebengewerbe erwartet die Ortner Anlagentechnik GmbH positive Wachstumsimpulse. Die damit verbundenen Herausforderungen werden aufgrund des vorhandenen Know-hows und der eigenen Innovationskraft als Chance gesehen die Marktposition weiter auszubauen.

Angesichts der geschilderten Rahmenbedingungen wird das Jahr 2024 für die Ortner Anlagentechnik GmbH und deren Mitarbeiter ein erneut anspruchsvolles. Sehr positiv stimmt jedoch, dass die Gesellschaft mit einem hohen Auftragsbestand (gem. IFRS-Rechnungslegung) von rund TEUR 52.000 in das neue Wirtschaftsjahr gestartet ist und dadurch die Kapazitätsauslastung bis weit in das Jahr 2024 hinein gesichert ist. Auf dieser Basis ist derzeit davon auszugehen, dass die Betriebsleistung nach HGB einen Wert von rund TEUR 55.000 erreichen wird. Für das Wirtschaftsjahr 2024 ist mit einem Betriebsergebnis in einem Korridor zwischen TEUR 2.000 und TEUR 3.000 zu rechnen. Diese Einschätzung unterstellt, dass es zu keinen weiteren Verschärfungen des Nahost- und Ukraine-Konfliktes kommt, die zu einer inflationären Preisentwicklung auf den Beschaffungsmärkten oder zu Störungen innerhalb der Lieferkette führen.

1 https://www.zdb.de/baukonjunktur/konjunkturprognose-2023

2 https://www.bauindustrie.de/fileadmin/bauindustrie.de/Zahlen_Fakten/Eingangsseite_Zahlen_Fakten/240227-Baukonjunkturelle_lage.pdf

3 EBIT / Umsatzerlöse

4 EBIT bezogen auf das Eigenkapital des Vorjahres

5 EBIT bezogen auf das Gesamtkapital des Vorjahres

6 ifo Konjunkturprognose - 06. März 2024

7 www.zdb.de/baukonjunktur/konjunkturprognose-2023

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 556.208,09 586.377,92
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 3.046,67 3.870,00
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 3.046,67 3.870,00
II. Sachanlagen 553.161,42 582.507,92
1. technische Anlagen und Maschinen 74.501,25 96.749,91
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 478.660,17 485.758,01
B. Umlaufvermögen 34.926.886,00 23.804.439,39
I. Vorräte 12.354.370,52 10.996.128,62
1. unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 90.237.660,84 62.827.914,95
2. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 77.883.290,32 51.831.786,33
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 15.344.109,74 7.924.554,45
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 7.782.591,97 4.580.403,81
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 6.599.570,61 2.777.926,15
3. sonstige Vermögensgegenstände 961.947,16 566.224,49
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 7.228.405,74 4.883.756,32
C. Rechnungsabgrenzungsposten 31.416,00
Aktiva 35.514.510,09 24.390.817,31

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 9.002.175,52 6.708.856,70
I. Gezeichnetes Kapital 1.000.000,00 1.000.000,00
II. Kapitalrücklage 525.000,00 525.000,00
III. Gewinnvortrag 5.183.856,70 4.229.887,55
IV. Jahresüberschuss 2.293.318,82 953.969,15
B. Rückstellungen 3.347.828,39 5.568.330,89
1. Steuerrückstellungen 1.077.642,47 1.587.541,95
2. sonstige Rückstellungen 2.270.185,92 3.980.788,94
C. Verbindlichkeiten 23.164.506,18 12.113.629,72
1. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 4.701.914,78 3.090.391,71
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 4.701.914,78 3.090.391,71
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 5.731.817,84 7.592.848,27
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 5.731.817,84 7.592.848,27
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 11.269.224,91 508.189,64
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 11.269.224,91 508.189,64
4. sonstige Verbindlichkeiten 1.461.548,65 922.200,10
davon aus Steuern 1.461.548,65 922.200,10
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 1.461.548,65 922.200,10
Passiva 35.514.510,09 24.390.817,31

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Umsatzerlöse 39.121.998,94 57.677.801,87
2. Erhöhung des Bestandes an fertigen und unfertigen Erzeugnissen 27.409.745,89 211.002,55
3. sonstige betriebliche Erträge 636.098,29 93.160,46
4. Materialaufwand 56.059.930,94 44.411.952,54
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 18.679.794,58 17.805.825,10
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 37.380.136,36 26.606.127,44
5. Personalaufwand 5.653.027,38 6.058.787,94
a) Löhne und Gehälter 4.415.179,55 4.827.823,14
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.237.847,83 1.230.964,80
davon für Altersversorgung 94.000,00
6. Abschreibungen 213.000,00 203.344,06
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 213.000,00 203.344,06
7. sonstige betriebliche Aufwendungen 2.584.265,17 4.769.746,54
8. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 201.017,29 30.870,14
davon aus verbundenen Unternehmen 185.962,90 28.487,49
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 139.233,03 13.492,58
davon an verbundene Unternehmen 134.514,50 11.760,90
10. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 418.813,07 1.595.070,88
11. Ergebnis nach Steuern 2.300.590,82 960.440,48
12. sonstige Steuern 7.272,00 6.471,33
13. Jahresüberschuss 2.293.318,82 953.969,15

Anhang

I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Die Gesellschaft wurde mit Gesellschaftsvertrag vom 9. Oktober 2003 gegründet und am 30. Oktober 2003 in das Register des Amtsgerichtes München unter der Nummer HRB 149722 eingetragen. Der Sitz der Gesellschaft befindet sich in 81369 München, Albert-Roßhaupter-Straße 43.

Die Gesellschaft ist eine große Kapitalgesellschaft. Bei der Aufstellung wurden daher die größenabhängigen Erleichterungen für große Kapitalgesellschaften teilweise in Anspruch genommen.

Die Aufstellung des Jahresabschlusses erfolgte auf Grundlage der rechnungslegungsbezogenen Vorschriften des Handelsgesetzbuches unter Beachtung der allgemeinen Vorschriften (§§ 242 ff., §§ 264 ff. HGB) sowie der einschlägigen Vorschriften des GmbH-Gesetzes. Ergänzende Regelungen aus der Satzung ergeben sich nicht.

Die Gliederung der Bilanz zum 31.12.2023 sowie der Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1.1. bis zum 31.12.2023 entsprechen den handelsrechtlichen Gliederungsvorschriften der § 266 und § 275 Abs. 2 HGB.

Die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB erstellt.

Angaben, die wahlweise in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, sind im Anhang aufgeführt.

II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Erstellung des Jahresabschlusses erfolgte unter Annahme der Unternehmensfortführung (§ 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB).

Dem Vorsichtsprinzip wurde dadurch Rechnung getragen, dass nur die am Abschlussstichtag realisierten Gewinne ausgewiesen wurden. Allen erkennbaren Risiken und drohenden Verlusten wurde entsprechend Rechnung getragen.

Die bisher angewandten Bewertungsmethoden wurden auch bei der Erstellung des vorliegenden Jahresabschlusses beibehalten.

Anlagevermögen

Immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagevermögen

Die immateriellen Vermögensgegenstände und die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden im Zeitpunkt des Übergangs des wirtschaftlichen Eigentums mit den Anschaffungskosten aktiviert und planmäßig über die voraussichtliche Nutzungsdauer und ggf. außerplanmäßig abgeschrieben. Der Umfang der Anschaffungskosten entspricht § 255 Abs. 1 HGB.

Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Einzelanschaffungswert von EUR 800,00 werden entsprechend der steuerlichen Vereinfachungsregelung des § 6 Abs. 2 EStG im Jahr des Zuganges voll abgeschrieben und als Abgang behandelt.

Die planmäßige Abschreibung wird linear vorgenommen, wobei folgende Nutzungsdauern zugrunde gelegt werden:

Software 3 bis 10 Jahre

Maschinen, Werkzeuge 4 Jahre

Fuhrpark 5 bis 8 Jahre

Sonstige Betriebs- und Geschäftsausstattung 3 bis 10 Jahre

Bei voraussichtlich dauernder Wertminderung erfolgt eine außerplanmäßige Abschreibung auf den niedrigeren beizulegenden Wert. Sind die Gründe für bestimmte, in der Vergangenheit vorgenommene Abschreibungen weggefallen, erfolgen Zuschreibungen bis zur Höhe der fortgeführten Anschaffungskosten.

Selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden nicht aktiviert.

Umlaufvermögen

Unfertige Leistungen

Die Bilanzposition enthält unfertige Leistungen, für die noch keine Endabnahme erfolgt ist. Die Bewertung der unfertigen Leistungen erfolgt zu Herstellungskosten unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips. Die Herstellungskosten enthalten alle direkt zurechenbaren Einzelkosten zuzüglich Kosten der Hilfskostenstellen sowie angemessene Teile der Material- und Fertigungsgemeinkosten. Das Wahlrecht, angemessene Teile der allgemeinen Verwaltungskosten (§ 255 Abs. 2 HGB) oder Fremdkapitalzinsen (§ 255 Abs. 3 HGB) zu berücksichtigen, wurde nicht ausgeübt. Notwendige Abschläge auf den niedrigeren beizulegenden Wert werden vorgenommen.

Von den Herstellungskosten sind die direkt zurechenbaren erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen offen abgesetzt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind mit dem Nominalbetrag angesetzt. Im Falle erkennbarer Einzelrisiken wird der niedrigere beizulegende Wert angesetzt.

Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten

Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten sind mit dem Nennwert angesetzt.

Aktiver Rechnungsabgrenzungsposten

Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten wurden vor dem Bilanzstichtag geleistete Zahlungen ausgewiesen, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Der Ansatz erfolgte mit dem Nennwert.

Eigenkapital

Das Eigenkapital wird entsprechend § 272 HGB ausgewiesen.

Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen

Die Rückstellungen werden für alle ungewissen Verpflichtungen und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften gebildet. Dabei wird vorsichtig bewertet und alle erkennbaren Risiken werden berücksichtigt. Die Rückstellungen werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden soweit erforderlich bei der Ermittlung des Erfüllungsbetrags (in Höhe der allgemeinen Inflationsrate) berücksichtigt.

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Latente Steuern

Für die Ermittlung latenter Steuern aufgrund von temporären Differenzen zwischen handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Rückstellungen und Verbindlichkeiten und ihren steuerlichen Wertansätzen werden die Beträge der sich ergebenden Steuerbelastungen oder Steuerentlastungen mit unternehmensindividuellen Ertragssteuersätzen mit 31 % im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet.

Aktive und passive latente Steuern werden für einen Bilanzausweis saldiert. Vom Wahlrecht zur Aktivierung der latenten Steuern nach § 274 HGB wird kein Gebrauch gemacht.

III. Erläuterungen zur Bilanz

1. Entwicklungen des Anlagevermögens

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens und die Aufgliederung der Jahresabschreibung nach einzelnen Posten sind aus dem als Anlage zum Anhang beigefügten Anlagespiegel ersichtlich.

2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Sämtliche Forderungen haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Die Forderungen gegen verbunden Unternehmen gliedern sich wie folgt:

31.12.2023
[TEUR]
31.12.2022
[TEUR]
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 66 55
Sonstige Vermögensgegenstände 6.534 2.723
Forderungen gegen verbundene Unternehmen 6.600 2.778

Unter den sonstigen Vermögensgegenständen werden Forderungen aus Ertragsteuer-Erstattungen in Höhe von TEUR 287 (2022: TEUR 0) ausgewiesen, die rechtlich erst nach dem Bilanzstichtag entstehen.

3. Eigenkapital

Das gezeichnete Kapital der Gesellschaft beträgt EUR 1.000.000 und ist vollständig eingezahlt.

4. Rückstellungen

Bei den sonstigen Rückstellungen in Höhe von TEUR 2.270 (2022: TEUR 3.981) handelt es sich im Wesentlichen um Rückstellungen für drohende Verluste aus schwebenden Geschäften in Höhe von TEUR 1.265 (2022: TEUR 2.356), für fehlende Herstellkosten in Höhe von TEUR 501 (2022: 720) und für personalbezogene Rückstellungen in Höhe von TEUR 471 (2022: TEUR 446).

5. Verbindlichkeiten

Mit Ausnahme der Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen haben sämtliche Verbindlichkeiten haben wie im Vorjahr eine Laufzeit von unter einem Jahr.

Von den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen haben TEUR 10.059 (Vj. TEUR 0) eine Restlaufzeit von über einem Jahr sowie über fünf Jahren.

Die Verbindlichkeiten gegen verbunden Unternehmen gliedern sich wie folgt:

31.12.2023
[TEUR]
31.12.2022
[TEUR]
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.209 496
Sonstige Verbindlichkeiten 10.059 12
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 11.269 508

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbunden Unternehmen enthalten Verbindlichkeiten gegen Gesellschafter in Höhe von TEUR 0 (2022: TEUR 1).

Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten Steuerverbindlichkeiten in Höhe von TEUR 1.461 (2022: TEUR 922).

6. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Finanzielle Verpflichtungen bestehen im Wesentlichen aus Mietverträgen für Immobilien und betragen für die folgenden fünf Geschäftsjahre TEUR 442. Der wesentliche Mietvertrag ist für den Sitz der Gesellschaft in München mit einer Laufzeit bis Mitte 2025.

IV. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

1. Umsatzerlöse

Sämtliche Umsatzerlöse werden im Inland mit Leistungen im Bereich Heizung, Kälte, Lüftung und Sanitär sowie im Anlagenbau erzielt.

2. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge

Die sonstigen Zinsen und ähnliche Erträge betreffen in Höhe von TEUR 186 (2022: TEUR 28) verbundene Unternehmen.

3. Zinsen und ähnliche Aufwendungen

Die Zinsen und ähnliche Aufwendungen betreffen in Höhe von TEUR 135 (2022: TEUR 12) verbundene Unternehmen.

V. Sonstige Pflichtangaben

1. Zahl der Arbeitnehmer

Die Gesellschaft hat im Geschäftsjahr 2023 durchschnittlich 81 Arbeitnehmer (2022: 90 Arbeitnehmer) beschäftigt. Die Arbeitnehmer unterteilen sich in 42 Arbeiter und 39 Angestellte.

2. Organe der Gesellschaft

Mitglied der Geschäftsführung: Mag. Paul Unterluggauer

Die Gesellschaft macht von der Regelung des § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch.

3. Ergebnisverwendungsvorschlag

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss zusammen mit dem Gewinnvortrag als Bilanzgewinn in Höhe von EUR 7.477.175,52 auf neue Rechnung vorzutragen.

4. Einbeziehung in Konzernabschluss

Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der IGO Industries GmbH mit Sitz in Innsbruck/ Österreich einbezogen, welche den Konzernabschluss für den kleinsten und größten Kreis von Unternehmen aufstellt.

5. Nachtragsbericht

Es liegen keine Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres 2023 vor.

Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
Anschaffungs-, Herstellungskosten 31.12.2023
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 17.886,47 800,00 18.686,47
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 17.886,47 800,00 18.686,47
II. Sachanlagen
1. technische Anlagen und Maschinen 327.454,83 37.442,59 364.897,42
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.076.725,17 177.839,25 62.269,73 1.192.294,69
Summe Sachanlagen 1.404.180,00 215.281,84 62.269,73 1.557.192,11
Summe Anlagevermögen 1.422.066,47 216.081,84 62.269,73 1.575.878,58
kumulierte Abschreibung 01.01.2023
EUR
Abschreibung Geschäftsjahr
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
kumulierte Abschreibung 31.12.2023
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 14.016,47 1.623,33 15.639,80
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 14.016,47 1.623,33 15.639,80
II. Sachanlagen
1. technische Anlagen und Maschinen 230.704,92 59.691,25 290.396,17
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 590.967,16 151.685,42 29.018,06 713.634,52
Summe Sachanlagen 821.672,08 211.376,67 29.018,06 1.004.030,69
Summe Anlagevermögen 835.688,55 213.000,00 29.018,06 1.019.670,49
Zuschreibung Geschäftsjahr
EUR
Buchwert Geschäftsjahr 31.12.2023
EUR
Buchwert Vorjahr 31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 3.046,67 3.870,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 3.046,67 3.870,00
II. Sachanlagen
1. technische Anlagen und Maschinen 74.501,25 96.749,91
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 478.660,17 485.758,01
Summe Sachanlagen 553.161,42 582.507,92
Summe Anlagevermögen 556.208,09 586.377,92

sonstige Berichtsbestandteile

 

München, 18.05.2024

Mag. Paul Unterluggauer, Geschäftsführer

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 28.08.2024 festgestellt.

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Ortner Anlagentechnik GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Ortner Anlagentechnik GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Ortner Anlagentechnik GmbH, München, für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Bad Aibling, 27.05.2024

Danner und Maier Treuhand GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Hans-Jürgen Danner, Wirtschaftsprüfer

Andreas Maier, Wirtschaftsprüfer

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