Stammdaten

Register
Amtsgericht Stuttgart HRB 758306
Vorher
ZRINSKI GmbH
Eingetragen
19.5.2016
Branche
Herstellung von PrüfmaschinenHerstellung von Bestrahlungs- und Elektrotherapiegeräten und elektromedizinischen GerätenHerstellung von Lagern, Getrieben, Zahnrädern und Antriebselementen
Gegenstand
Die Herstellung und der Vertrieb von mechanischen und elektromechanischen Geräten, Baugruppen und Bauteilen, medizintechnischen Produkten, sowie deren Konstruktion und Entwicklung.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Maxine (Linlin) Wang
seit 24.5.2017
Geschäftsführer
Minli Zhao
seit 6.10.2016
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (2)

NameAnteil
Naton Holdings Netherlands B.V.NLD
80.00%
Naton International Group Co. Limited
20.00%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
bricon GmbH
Germany
25.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Bricon Technology GmbH

Wurmlingen

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht

I. Grundlagen des Unternehmens

1. Geschäftsmodell des Unternehmens

Die Geschäftstätigkeit der Bricon Technology GmbH umfasst die Fertigung und den Verkauf von Präzisionsteilen, Implantaten und Baugruppen. Primär werden die Märkte für Industrieprodukte und Medizintechnik bedient. Das Leistungsportfolio umfasst, von der Entwicklung über Konstruktion und Prototyping bis hin zur Serienfertigung, die gesamte Wertschöpfungskette. Der Bereich Industrie umfasst Produkte aus Antennen-, Luft- und Raumfahrttechnik sowie für den Maschinenbau und Feinwerktechnik. Im Bereich Medizin umfasst das Leistungsangebot im Wesentlichen die Fertigung von Implantaten.

Aufgrund der komplexen Dienstleistungen erwirtschaftet die Bricon Technology GmbH mit wenigen einzelnen Kunden ihren Umsatz, diese sind vor allem in Deutschland und den USA.

2. Forschung und Entwicklung

Die Bricon Technology GmbH entwickelt in Einzelfällen spezifische Produkte im Kundenauftrag. Eine Entwicklungstätigkeit für eigene Produkte fand im abgelaufenen Geschäftsjahr nicht statt, Entwicklungskosten wurden nicht aktiviert.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen

Die gesamtwirtschaftliche Lage in Deutschland war im Jahr 2023 weiterhin von einer Vielzahl herausfordernder Rahmenbedingungen geprägt. Neben den anhaltenden geopolitischen Spannungen, insbesondere infolge des Ukraine-Konflikts und dessen Auswirkungen auf Energiepreise und Lieferketten, belasteten hohe Inflationsraten und ein spürbarer Rückgang der industriellen Nachfrage die konjunkturelle Entwicklung.

Laut dem Statistischen Bundesamt verringerte sich das Bruttoinlandsprodukt (BIP) in Deutschland im Jahr 2023 preisbereinigt um 0,3 %. Wesentliche Bremseffekte gingen dabei von der Industrieproduktion aus, die insbesondere unter Investitionszurückhaltung im Maschinenbau, hohen Produktionskosten und einer schwächeren Exportnachfrage litt. Auch die zerspanende Fertigung als Teil der metallverarbeitenden Industrie war im industriellen Bereich mit rückläufiger Nachfrage konfrontiert. Der Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) berichtete für das Jahr 2023 von einem realen Produktionsrückgang von rund 2 % im Maschinenbau, einem zentralen Abnehmer präzisionsgefertigter Bauteile. Hinzu kamen steigende Kosten für Rohstoffe und Energie sowie eine angespannte Lage auf dem Fachkräftemarkt, die sich ebenfalls negativ auf die Wettbewerbsfähigkeit der Branche auswirkten.

Im Gegensatz dazu zeigte sich die Medizintechnikbranche deutlich stabiler und konjunkturunabhängiger. Getrieben von demografischen Entwicklungen, einem steigenden Bedarf an Gesundheitsleistungen sowie einem zunehmenden Einsatz von Hightech-Komponenten, verzeichnete der deutsche Medizintechnikmarkt ein kontinuierliches Wachstum. Nach Angaben des Industrieverbandes Spectaris lag das Umsatzwachstum der Branche im Jahr 2023 bei rund 5 % (Spectaris, 2024). Vor allem Unternehmen, die zertifizierte Komponenten für medizintechnische Geräte in hoher Präzision und Zuverlässigkeit liefern, profitierten von dieser Entwicklung

2. Geschäftsverlauf

a. Umsatz- und Auftragsentwicklung

Die Entwicklung der Auftragseingänge und Umsatzerlöse war insgesamt sehr positiv und bewegte sich auf einem hohen Niveau. Dennoch konnten die Erwartungen aus der Planung für das Geschäftsjahr 2023 nur teilweise erfüllt werden. Die Gesellschaft erzielte Umsatzerlöse in Höhe von TEUR 23.771. Dies entspricht einem deutlichen Anstieg von 44,4 % gegenüber dem Vorjahr, liegt jedoch 13,8 % unterhalb der geplanten Zielgröße.

Die Abweichung gegenüber der Planung resultierte im Wesentlichen aus rückläufigen Abnahmemengen und Preisentwicklungen im chinesischen Markt, insbesondere im Segment medizinisch verbundener Unternehmen.

Die Gesamtleistung, unter Berücksichtigung der Bestandsveränderungen bei den Vorräten, belief sich auf TEUR 25.222 und hat sich deshalb in Einklang mit unserer Prognose entwickelt. Der Auftragseingang lag im Berichtszeitraum bei TEUR 33.693, was einem Anstieg von 16,8 % gegenüber dem Vorjahr entspricht und die positive Umsatzentwicklung widerspiegelt.

b. Beschaffung

Auf der Beschaffungsseite verfügt das Unternehmen über einen breit diversifizierten Lieferantenstamm, der eine zuverlässige Materialversorgung gewährleistet. Dennoch wirkten sich die Vorgeschichte mit der Insolvenz der früheren ZRINSKI AG sowie die noch nicht vollständig konsolidierten operativen Ergebnisse weiterhin nachteilig auf die Verfügbarkeit von Finanzierungsmöglichkeiten für größere Investitionen aus.

Im Berichtszeitraum konnten jedoch mit verschiedenen Lieferanten neue Konditionsvereinbarungen abgeschlossen werden, die zur Stabilisierung der Einkaufskonditionen beitrugen. Der Materialaufwand belief sich im Geschäftsjahr auf TEUR 9.966.

c. Personal

Die Bricon Technology GmbH setzt weiterhin gezielt auf die Ausbildung junger Fachkräfte und investiert in ein modernes, zukunftsorientiertes Ausbildungssystem für Schulabgänger. Ziel ist es, dem Fachkräftemangel frühzeitig entgegenzuwirken und qualifizierte Mitarbeiter für die langfristige Unternehmensentwicklung zu gewinnen.

Der Personalaufwand stieg im Berichtszeitraum aufgrund eines erhöhten Personalbedarfs sowie inflationsbedingter Lohnanpassungen um 16,1 % auf TEUR 7.445. Die durchschnittliche Mitarbeiterzahl erhöhte sich von 112 auf 122. Der Umsatz je Mitarbeiter konnte entsprechend von TEUR 147 im Vorjahr auf TEUR 195 gesteigert werden, was auf eine verbesserte Produktivität und Auslastung hinweist.

d. Ergebnis

Das Geschäftsjahr wurde mit einem Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 2.074 abgeschlossen, was die insgesamt positive Geschäftsentwicklung eindrucksvoll bestätigt. Wesentliche Treiber dieses Ergebnisses waren die anhaltend gute Auftragslage im industriellen Umfeld sowie ein deutlicher Nachfrageanstieg bei verbundenen Unternehmen, die maßgeblich zum Umsatz- und Ergebniswachstum beitrugen.

3. Lage

a. Ertragslage

Die Umsatzerlöse des Geschäftsjahres 2023 wurden überwiegend im Inland erwirtschaftet. Hauptumsatzträger war die Medizinsparte, die insbesondere aufgrund der hohen Nachfrage durch verbundene Unternehmen eine überdurchschnittlich positive Entwicklung verzeichnete.

Bei einer Gesamtleistung von TEUR 25.222 konnten die laufenden betrieblichen Aufwendungen vollständig gedeckt werden. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen entfielen im Wesentlichen auf produktionsbezogene Kosten, Versicherungen, Beratungsleistungen, Mietaufwendungen sowe Personalüberlassungskosten.

Das aus der handelsrechtlichen Gewinn- und Verlustrechnung abgeleitete Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) belief sich auf TEUR 2.385.

b. Finanzlage

Das Eigenkapital konnte im Geschäftsjahr weiter gesteigert werden und liegt mit einer Eigenkapitalquote von 50,9 % auf einem sehr soliden Niveau. Das Unternehmen verfügt damit über eine stabile bilanzielle Basis.

Die Zahlungsfähigkeit ist durch vorhandene Bankguthaben sowie bestehende Kreditlinien jederzeit sichergestellt. Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsziele beglichen; zudem erfolgt die Begleichung von Lieferantenrechnungen weitgehend unter Ausnutzung von Skonti.

Die Liquiditätslage ist als zufriedenstellend zu bewerten. Zum Bilanzstichtag verfügte die Gesellschaft über liquide Mittel in Höhe von TEUR 352.

c. Vermögenslage

Die Vermögenslage der Gesellschaft stellte sich zum Bilanzstichtag als stabil dar. Die Bilanzsumme erhöhte sich im Vergleich zum Vorjahr deutlich um 68,3 %.

Auf der Aktivseite resultierte dieser Anstieg im Wesentlichen aus einer Zunahme des Anlagevermögens um 52,6 %, einem Bestandsaufbau bei den Vorräten um 41,6 % sowie einer signifikanten Erhöhung der Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen um 425,9 % infolge eines Tenders.

Auf der Passivseite spiegelte sich die Entwicklung in einem Anstieg des Eigenkapitals um 24,5 % wider. Darüber hinaus erhöhten sich die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen um 1.106,8 % infolge eines Tenders sowie die sonstigen Verbindlichkeiten um 114,5 % aufgrund weitergehender Mietkaufverpflichtungen.

Zum Bilanzstichtag entfielen 41,6 % der Bilanzsumme auf das Anlagevermögen. Die Zugänge zum Sachanlagevermögen beliefen sich im Geschäftsjahr auf TEUR 3.786. Die Investitionen konzentrierten sich im Wesentlichen auf technische Anlagen und Produktionsmaschinen zur Stärkung der Fertigungskapazitäten.

Im Verlauf des Jahres 2023 konnte die Ertragslage im Vergleich zum Vorjahr deutlich verbessert werden. Die Vermögens- und Finanzlage stellt sich weiterhin als stabil dar und bietet eine solide Grundlage für die zukünftige Entwicklung des Unternehmens.

4. Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren

a. Finanzielle Leistungsindikatoren

Zu den wesentlichen finanziellen Leistungsindikatoren der Gesellschaft zählen die Gesamtleistung, der Umsatz je Mitarbeiter sowie das Jahresergebnis. Sowohl die Gesamtleistung als auch der Umsatz je Mitarbeiter haben sich im Geschäftsjahr 2023 im Vergleich zum Vorjahr sehr positiv entwickelt. Diese Entwicklung spiegelt sich auch im gestiegenen Jahresergebnis wider.

Die Materialintensität hat sich gegenüber dem Vorjahr deutlich erhöht. Ursache hierfür waren gestiegene Einkaufspreise sowie ein höherer Anteil an extern beschafften Leistungen.

b. Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren

Trotz eines gestiegenen Personalaufwands konnte die Personalintensität - gemessen am Verhältnis von Personalaufwand zur Gesamtleistung - aufgrund des hohen Leistungsniveaus auf 29,5 % gesenkt werden.

Vor dem Hintergrund dieser Entwicklungen ist die wirtschaftliche Lage der Gesellschaft insgesamt als gut zu bewerten.

III. Prognosebericht

Für das Geschäftsjahr 2024 wird eine leicht rückläufige Entwicklung des Umsatzes je Mitarbeiter erwartet. Diese Entwicklung resultiert aus einer Abschwächung der Tender-Aktivitäten sowie einem anhaltend hohen Preisdruck im Marktumfeld. Gleichzeitig ist davon auszugehen, dass sich die Materialintensität aufgrund weiterhin hoher Rohstoffpreise erneut leicht erhöhen wird.

Trotz gestiegener Kosten, eines erwarteten Nachfragerückgangs im Inland sowie der anhaltenden geopolitischen Unsicherheiten - insbesondere im Zusammenhang mit dem Krieg in der Ukraine - rechnet die Gesellschaft für das Geschäftsjahr 2024 mit einer Gesamtleistung auf hohem Niveau, die analog der Umsatzentwicklung leicht rückläufig sein wird.

Analog zum Vorjahr wird ein positives operatives Ergebnis angestrebt. Darüber hinaus geht die Gesellschaft von einem erneut positiven, allerding leicht rückläufigem Jahresergebnis aus. Zur Unterstützung des geplanten Wachstumskurses werden im laufenden Jahr gezielte Investitionen in die Erweiterung der Produktionskapazitäten vorgenommen.

Im laufenden Geschäftsjahr 2025 wird - infolge veränderter Marktbedingungen im Zusammenhang mit Tendern bei verbundenen Unternehmen - mit einer stark rückläufigen Umsatzentwicklung und entsprechend einer stark rückläufigen Gesamtleistung gerechnet. Das Jahresergebnis wird voraussichtlich sogar leicht negativ sein.

IV. Chancen- und Risikobericht

1. Risikobericht

a. Branchenspezifische Risiken

Die Bricon Technology GmbH unterliegt einer beidseitigen Abhängigkeit von einer begrenzten Anzahl an Kunden. Ein wesentlicher Teil der Kundenbeziehungen ist durch langfristige Partnerschaften geprägt, bei denen aufgrund regulatorischer Anforderungen - insbesondere im Hinblick auf Produktzulassungen - oder geringer Stückzahlen hochkomplexer Bauteile häufig keine Second-Source-Strategien implementiert sind.

Diese Struktur birgt das Risiko erhöhter Abhängigkeit von einzelnen Auftraggebern, bietet gleichzeitig jedoch auch Planungssicherheit und Kundenbindung durch hohe technische Eintrittsbarrieren.

Eine zentrale Herausforderung für die Branche stellt die Umsetzung der verschärften Anforderungen der EU-Medizinprodukte-Verordnung (Medical Device Regulation - MDR) dar. Laut dem Branchenbericht Medizintechnologien 2020 des BVMed werden die neuen regulatorischen Vorgaben von vielen Unternehmen als erhebliche Belastung empfunden. Insbesondere kleine und mittelständische Medizintechnikunternehmen sehen sich - bedingt durch begrenzte personelle und finanzielle Ressourcen - mit erheblichen Herausforderungen konfrontiert, etwa bei der Erbringung umfassender klinischer Daten sowie der Einhaltung weitreichender Dokumentations- und Berichtspflichten.

Zusätzlich belasten strukturelle Marktentwicklungen den inländischen Medizintechniksektor. Dazu zählen insbesondere ein zunehmender Preisdruck durch Einkaufsgemeinschaften sowie die Absenkung sachkostenintensiver DRG-Fallpauschalen, die Investitions- und Innovationsanreize im Inland weiter einschränken.

b. Ertragsorientierte Risiken

Die Wettbewerbsrisiken haben 2023 aufgrund der fehlenden Kapazitäten in der Branche etwas abgenommen. Wir gehen davon aus, dass wir unsere Marktanteile mittelfristig weiter ausdehnen können.

Durch die hohe Inflation und den geopolitischen Krisen können sich weitere Verteuerungen der Rohstoffe sowie der Lohnkosten ergeben, die sich unmittelbar auf unsere künftige Ertragslage auswirken. Genauere Entwicklungen sind derzeit noch nicht abzusehen.

c. Finanzwirtschaftliche Risiken

Unsere Kunden bestehen aus namhaften und solventen Adressen. Wenn auch das Delkredererisiko gering ist, so verfügen wir doch über ein entsprechendes Debitorenmanagement. Gegebenenfalls sich abzeichnenden Bonitäts- oder Ausfallrisiken tragen wir durch entsprechende bilanzielle Vorsorge Rechnung.

Aufgrund der stabilen Liquiditäts- und Eigenkapitalsituation unseres Unternehmens sind Liquiditätsrisiken derzeit nicht erkennbar und es sind derzeit keine Engpässe zu erwarten.

2. Chancenbericht

Insgesamt stehen die Zeichen im Verkauf von Präzisionsteilen und Baugruppen bei unseren Industriekunden auf Wachstum.

Auch der Bereich Medizintechnik bietet zukünftig weitere interessante Wachstumsmöglichkeiten für die Bricon Technology GmbH durch die verbundenen Unternehmen, die in dieser Branche tätig sind. Zusätzlich sehen wir Chancen in der Gewinnung neuer Kunden sowie dem Ausbau der Geschäftsbeziehungen mit Bestandskunden.

3. Gesamtaussage

Auf Grundlage der aktuellen Unternehmensplanung sind derzeit keine Entwicklungen erkennbar, die den Fortbestand der Bricon Technology GmbH gefährden oder die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage nachhaltig und wesentlich beeinträchtigen könnten. Gleichwohl kann das Eintreten bestandsgefährdender Risiken - etwa infolge externer Schocks oder unvorhersehbarer Marktveränderungen - grundsätzlich nicht vollständig ausgeschlossen werden.

4. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten

Zu den im Unternehmen eingesetzten Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, Verbindlichkeiten sowie Guthaben bei Kreditinstituten.

Die Gesellschaft verfügt über einen stabilen und solventen Kundenstamm. Forderungsausfälle treten nur in Einzelfällen auf und sind von untergeordneter Bedeutung. Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen zuverlässig bedient.

Das Finanz- und Risikomanagement der Bricon Technology GmbH verfolgt das Ziel, den Unternehmenserfolg nachhaltig gegen finanzielle Risiken abzusichern. Dabei wird eine konservative Risikostrategie verfolgt. Erkennbare Ausfall- oder Bonitätsrisiken im Bereich der finanziellen Vermögensgegenstände werden durch angemessene Einzelwertberichtigungen berücksichtigt.

Zur weiteren Risikominimierung setzt das Unternehmen auf ein strukturiertes Debitorenmanagement. Im Rahmen der Neukundenakquise erfolgt zudem eine Bonitätsprüfung, um Ausfallrisiken bereits im Vorfeld zu identifizieren und möglichst auszuschließen.

 

Wurmlingen, 6. Juni 2025

Bricon Technology GmbH

Geschäftsführung

Minli Zhao

Maxine Wang

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 8.612.104,67 5.643.497,63
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 15.069,00 9.273,00
II. Sachanlagen 8.597.034,67 5.634.223,63
1. Grundstücke und Bauten 1.516.274,67 1.547.981,67
2. Technische Anlagen und Maschinen 6.050.847,00 3.615.059,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 736.713,00 386.386,00
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 293.200,00 84.796,96
III. Finanzanlagen 1,00 1,00
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 1,00 1,00
B. Umlaufvermögen 11.362.584,82 6.028.040,65
I. Vorräte 5.179.093,37 3.657.017,79
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 5.831.284,98 1.796.517,62
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 4.575.482,21 870.424,05
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 352.206,47 574.505,24
C. Rechnungsabgrenzungsposten 707.769,82 618.841,07
Bilanzsumme, Summe Aktiva 20.682.459,31 12.290.379,35

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 10.530.462,85 8.456.011,20
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Kapitalrücklage 13.500.000,00 13.500.000,00
III. Verlustvortrag 5.068.988,80 5.973.378,48
IV. Jahresüberschuss 2.074.451,65 904.389,68
B. Rückstellungen 832.383,00 778.811,00
C. Verbindlichkeiten 9.319.613,46 3.055.557,15
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 250.970,72 0,00
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 4.382.755,63 396.342,36
Bilanzsumme, Summe Passiva 20.682.459,31 12.290.379,35

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 15.433.242,84 11.366.558,17
2. Personalaufwand 7.444.580,15 6.414.288,72
a) Löhne und Gehälter 6.267.621,52 5.440.752,21
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung 1.176.958,63 973.536,51
3. Abschreibungen 734.539,20 607.576,28
a) Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 734.539,20 607.576,28
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen 4.869.375,69 3.379.041,62
5. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 164.324,92 52.732,78
6. Steuern vom Einkommen und Ertrag 137.597,49 0,00
7. Ergebnis nach Steuern 2.082.825,39 912.918,77
8. Sonstige Steuern 8.373,74 8.529,09
Jahresüberschuss 2.074.451,65 904.389,68

Anhang

I. Allgemeine Angaben zum Unternehmen

Die Bricon Technology GmbH hat ihren Sitz in Wurmlingen. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Stuttgart unter HRB Nr. 758306 eingetragen.

II. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses

Der Jahresabschluss wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften der §§ 242 ff. HGB aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten.

Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft.

Angaben, die wahlweise in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, sind insgesamt im Anhang aufgeführt.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt.

III. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses sind unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend:

Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten angesetzt und um planmäßige lineare (zeitanteilige) Abschreibungen vermindert. Die Abschreibungen werden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände vorgenommen, welche zwischen 3 und 5 Jahren betragen.

Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige lineare (zeitanteilige) Abschreibungen vermindert. Die Abschreibungen werden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände vorgenommen. Für die Abschreibungen von Gebäuden und Außenanlagen werden Nutzungsdauern zwischen 20 und 50 Jahren zugrunde gelegt; Gegenstände des beweglichen Sachanlagevermögens werden zwischen 3 und 20 Jahren abgeschrieben. Die Anschaffungskosten beweglicher Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens bis zu einem Wert von EUR 250,00 werden im Jahr des Zugangs sofort als Aufwand verbucht. Für bewegliche Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens mit Anschaffungskosten von mehr als EUR 250,00 aber nicht mehr als EUR 1.000,00 wird ein Sammelposten gebildet, der linear über 5 Jahre aufgelöst wird.

Die Vorräte werden mit Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bzw. mit den niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt.

Die Bestände an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen sowie Handelswaren sind zu durchschnittlichen Einstandspreisen oder zu niedrigeren Tagespreisen angesetzt. Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse sind auf der Basis von Einzelkalkulationen zu Herstellungskosten bewertet, wobei neben den direkt zurechenbaren Materialeinzelkosten, Fertigungslöhnen und Sondereinzelkosten auch Fertigungs- und Materialgemeinkosten sowie Abschreibungen berücksichtigt werden.

Fremdkapitalzinsen werden nicht einbezogen.

In allen Fällen wird verlustfrei bewertet, d.h. es werden von den voraussichtlichen Verkaufspreisen Abschläge für noch anfallende Kosten vorgenommen. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt.

Abgesehen von handelsüblichen Eigentumsvorbehalten sind die Vorräte frei von Rechten Dritter.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zum Nennwert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten wird durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen; das allgemeine Kreditrisiko wird durch pauschale Abschläge berücksichtigt.

Unverzinsliche Forderungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr werden, sofern vorhanden, abgezinst.

Die Rückstellungen werden für alle ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Der Ansatz erfolgt in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages. Dabei werden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Langfristige Rückstellungen werden mit dem ihrer Laufzeit entsprechenden von der deutschen Bundesbank vorgegebenen durchschnittlichen Marktzins der vergangenen sieben Jahre abgezinst (§ 253 Abs. 2 HGB).

Erträge und Aufwendungen aus der Abzinsung von Rückstellungen werden gesondert zum Finanzergebnis erläutert.

Verbindlichkeiten werden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten mit einer Laufzeit von bis zu einem Jahr werden am Abschlussstichtag zum Stichtagskurs umgerechnet. Langfristige Fremdwährungsforderungen und Fremdwährungsverbindlichkeiten werden zum Stichtagskurs angesetzt, soweit die Entstehungskurse nicht niedriger (bei Aktivposten) oder höher waren (bei Passivposten).

Gewinne und Verluste aus der Umrechnung von Fremdwährungsgeschäften in lokale Währung werden erfolgswirksam erfasst und in der Gewinn- und Verlustrechnung gesondert unter den Posten "Sonstige betriebliche Erträge" bzw. "Sonstige betriebliche Aufwendungen" ausgewiesen.

IV. Erläuterungen zur Bilanz

1. Anlagevermögen

Die Aufgliederung und Entwicklung der Anlagenwerte ist unter Angabe der Abschreibung des Geschäftsjahres dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

Angaben zum Anteilsbesitz Währung Beteiligung
%
Kapital
in TLW
Ergebnis
in TLW
Inland
Bella Grundstücksverwaltungs-GmbH & Co. Verpachtungs-KG, Wurmlingen EUR 94 -185 -10

Die Buchwerte der ausgewiesenen Finanzanlagen liegen nicht über ihren beizulegenden Zeitwerten.

2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind in Höhe von TEUR 4.145 (Vj. TEUR 499) solche aus Lieferungen und Leistungen und in Höhe von TEUR 430 (Vj. TEUR 371) sonstige Forderungen.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen enthalten solche gegen Gesellschafter in Höhe von TEUR 4.059 (Vj. TEUR 435).

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen haben in Höhe von TEUR 430 (Vj. TEUR 371) eine Restlaufzeit von über einem Jahr. Im Übrigen haben die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

3. Verbindlichkeiten

Verbindlichkeitenspiegel in TEUR

31.12.2023
Restlaufzeit gesamt
Art der Verbindlichkeiten bis 1 Jahr 1-5 Jahre über 5 Jahre
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 42 168 41 251
2. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 11 0 0 11
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 673 0 0 673
4. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 4.383 0 0 4.383
5. Sonstige Verbindlichkeiten 836 3.166 0 4.002
- davon aus Steuern 106 0 0 106
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit 44 0 0 44
5.945 3.334 41 9.320
31.12.2022
Restlaufzeit gesamt
Art der Verbindlichkeiten bis 1 Jahr über 1 Jahr
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 0 0 0
2. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 0 0 0
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 793 0 793
4. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 396 0 396
5. Sonstige Verbindlichkeiten 858 1.009 1.867
- davon aus Steuern 103 0 103
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit 36 0 36
2.047 1.009 3.056

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen enthalten solche aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 4.330 (Vj. TEUR 396) und solche aus sonstigen Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 53 (Vj. TEUR 0). Sie sind in Höhe von TEUR 270 (Vj. TEUR 256) solche gegenüber Gesellschaftern.

5. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Es bestehen folgende finanzielle Verpflichtungen:

Verpflichtung 2024
TEUR
Restverpflichtung
TEUR
Mieten 179 93
Leasing 53 52

Von den finanziellen Restverpflichtungen aus Mieten in Höhe von TEUR 93 sind TEUR 39 solche gegenüber verbundenen Unternehmen.

V. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

1. Sonstige betriebliche Erträge

Die sonstigen betrieblichen Erträge betreffen in Höhe von TEUR 51 (Vj. TEUR 0,5) solche aus der Währungsumrechnung.

2. Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen betreffen in Höhe von TEUR 22 (Vj. TEUR 1) solche aus der Währungsumrechnung.

3. Zinsen und ähnliche Aufwendungen

Die Zinsen und ähnlichen Aufwendungen betreffen in Höhe von TEUR 10 (Vj. TEUR 3) verbundene Unternehmen.

VI. Sonstige Angaben

1. Anzahl der Arbeitnehmer

Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:

2023
Gewerbliche Arbeitnehmer 75
Angestellte 47
Auszubildende 6
128

2. Angabe zu den Organmitgliedern

Geschäftsführung

Zur Geschäftsführung sind die folgenden Personen bestellt:

Frau Minli Zhao, Standing Director

Frau Maxine Wang, Managing Director

Auf die Angabe der Bezüge der Geschäftsführung wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

3. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Stichtag

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Ende des Geschäftsjahres sind nicht eingetreten.

Betreffend der Auswirkungen durch die Ukraine-Krise sowie den Gaza-Konflikt verweisen wir auf unsere Ausführungen im Lagebericht.

 

Wurmlingen, 6. Juni 2025

Bricon Technology GmbH

Geschäftsführung

Minli Zhao

Maxine Wang

Anlagespiegel

Anschaffungs- und Herstellungskosten
01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Umbuchungen
EUR
Abgänge
EUR
31.12.2023
EUR
A. Anlagevermögen 12.021.843,89 3.802.116,24 0,00 240.786,08 15.583.174,05
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 1.607.105,58 16.224,93 0,00 0,00 1.623.330,51
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.607.105,58 16.224,93 0,00 0,00 1.623.330,51
II. Sachanlagen 10.414.737,31 3.785.891,31 0,00 240.786,08 13.959.842,54
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.737.784,17 0,00 0,00 0,00 1.737.784,17
2. Technische Anlagen und Maschinen 7.789.667,38 3.053.671,51 35.296,96 202.475,00 10.676.160,85
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 802.488,80 439.019,80 49.500,00 38.311,08 1.252.697,52
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 84.796,96 293.200,00 -84.796,96 0,00 293.200,00
III. Finanzanlagen 1,00 0,00 0,00 0,00 1,00
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 1,00 0,00 0,00 0,00 1,00
Kumulierte Abschreibungen
01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
31.12.2023
EUR
A. Anlagevermögen 6.378.346,26 734.539,20 141.816,08 6.971.069,38
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 1.597.832,58 10.428,93 0,00 1.608.261,51
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.597.832,58 10.428,93 0,00 1.608.261,51
II. Sachanlagen 4.780.513,68 724.110,27 141.816,08 5.362.807,87
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 189.802,50 31.707,00 0,00 221.509,50
2. Technische Anlagen und Maschinen 4.174.608,38 567.300,47 116.595,00 4.625.313,85
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 416.102,80 125.102,80 25.221,08 515.984,52
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
III. Finanzanlagen 0,00 0,00 0,00 0,00
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
Buchwerte
31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 8.612.104,67 5.643.497,63
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 15.069,00 9.273,00
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 15.069,00 9.273,00
II. Sachanlagen 8.597.034,67 5.634.223,63
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.516.274,67 1.547.981,67
2. Technische Anlagen und Maschinen 6.050.847,00 3.615.059,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 736.713,00 386.386,00
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 293.200,00 84.796,96
III. Finanzanlagen 1,00 1,00
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 1,00 1,00

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 17.06.2025 festgestellt.

Bestätigungsvermerk

In dem zur Offenlegung bestimmten verkürzten Jahresabschluss wurden die größenabhängigen Erleichterungen zutreffend in Anspruch genommen. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht haben wir folgenden Bestätigungsvermerk erteilt:

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Bricon Technology GmbH

Eingeschränkte Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Bricon Technology GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Bricon Technology GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss mit Ausnahme der möglichen Auswirkungen des im Abschnitt "Grundlage für die eingeschränkten Prüfungsurteile" beschriebenen Sachverhalts in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften. Der Jahresabschluss vermittelt mit Ausnahme dieser möglichen Auswirkungen unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht mit Ausnahme der möglichen Auswirkungen des im Abschnitt "Grundlage für die eingeschränkten Prüfungsurteile" beschriebenen Sachverhalts insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen, mit Ausnahme der möglichen Auswirkungen dieses Sachverhalts, steht dieser Lagebericht in Einklang mit einem den deutschen gesetzlichen Vorschriften entsprechenden Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung mit Ausnahme der genannten Einschränkungen der Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die eingeschränkten Prüfungsurteile

Aufgrund einer Saldenbestätigung im Bereich der Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen ergibt sich eine Differenz in Höhe von TEUR 623, welche von Seiten der Geschäftsführung nicht geklärt und uns somit nicht hinreichend nachgewiesen werden kann. Die Vollständigkeit der Bilanzposition Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen ist in entsprechender Höhe nicht gegeben. Wir können daher nicht ausschließen, dass Änderungen insbesondere am Ausweis des Jahresergebnisses sowie des Eigenkapitals hätten vorgenommen werden müssen. Dieser Sachverhalt beeinträchtigt möglicherweise auch die Darstellung des Geschäftsverlaufs im Lagebericht einschließlich des Geschäftsergebnisses und der Lage der Gesellschaft sowie die Darstellung der Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung.

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere eingeschränkten Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Villingen-Schwenningen, 6. Juni 2025

Wirtschaftsrevision Süd GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Mader, Wirtschaftsprüfer

Pfeifer, Wirtschaftsprüfer

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