Stammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Alexander Papadimitriou seit 23.5.2025 | Prokura |
Christian Schwietert seit 23.5.2025 | Prokura |
Christian Vogt seit 4.10.2024 | Prokura |
Susanne Petri seit 4.10.2024 | Prokura |
Johannes Fritz seit 4.10.2023 | Geschäftsführer |
Thomas Huhn seit 9.4.2013 | Geschäftsführer |
Thomas Dr. Ing. Klumpen seit 15.9.2003 | Geschäftsführer |
Dirk Lehmkühler seit 15.9.2003 | Prokura |
Wirtschaftlich BerechtigteBeta
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
GesellschafterBeta
Eigentümerstruktur und Kapitalverteilung des Unternehmens
BeteiligungenBeta
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
TKM GmbHRemscheidKonzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Konzernbilanz zum 31. Dezember 2023AKTIVA
PASSIVA
Konzern-Gesamtergebnisrechnung für 2023
Konzern-Kapitalflussrechnung für 2023
Konzern-Eigenkapitalveränderungsrechnung für 2023
Anhang zum Konzernabschluss 20231. Informationen zum Konzern Die TKM GmbH ist eine in Deutschland gegründete, in ihrer Haftung beschränkte Gesellschaft. Sie hat ihren Sitz In der Fleute 18, Remscheid, Deutschland, und ist im Handelsregister in Wuppertal, HRB 11550, eingetragen und stellt für den kleinsten Kreis an Unternehmen einen Konzernabschluss auf. Die Gesellschafter der TKM GmbH (Thomas Meyer GmbH sowie Thomas Meyer Familienstiftung) veräußerten am 30. November 2022 die Anteile an die Groz-Beckert KG, Albstadt. Groz-Beckert ist weltweit führender Anbieter von industriellen Maschinennadeln, Präzisionsteilen und Feinwerkzeugen sowie Systemen und Dienstleistungen für die Herstellung und Fügung textiler Flächen. Innerhalb des Groz-Beckert-Konzerns wird die TKM-Gruppe als eigenständige Sparte fortgeführt. Die TKM GmbH wird in den Konzernabschluss der Groz-Beckert KG als Tochterunternehmen einbezogen. Der Tätigkeitsbereich des TKM-Konzerns umfasst die Entwicklung, die Herstellung und den Vertrieb von Industriemessern aller Art. Das Produktportfolio umfasst neben Papier- und Verpackungs-, Holz-, Metall-, Kunststoff-, Gummi- und Recycling-Industriemessern auch Maschinenelemente und Werkzeuge. Fast 50% des Umsatzes wird in dem Geschäftsbereich Papier- und Verpackungsindustrie erzielt. Zu den Hauptabnehmern gehören unter anderem Marktführer aus dem Bereich der Papier- und Druckindustrie. Weitere Großkunden der Gruppe sind bedeutende Unternehmen aus der Holz-, Metall-, Gummi- und Recyclingbranche sowie Maschinenhersteller. Die Produktion und der Nachschleifservice erfolgen in den Konzerngesellschaften in Deutschland, Österreich, Finnland und den Niederlanden. Der Vertrieb erfolgt außer über diese Gesellschaften auch über Vertriebsgesellschaften in Frankreich, China, Singapur, Malaysia, den USA und Kanada. Der Konzern beschäftigte im Geschäftsjahr 2023 ohne Teilzeitkräfte und Auszubildende durchschnittlich 676 Mitarbeiter (Vorjahr: 657), davon im Inland 337 (Vorjahr: 332), im übrigen Europa 291 (Vorjahr: 281), in Asien 15 (Vorjahr: 16) und in Nordamerika 33 (Vorjahr: 28). 2. Rechnungslegungsmethoden 2.1. Grundlagen der Aufstellung des Abschlusses Die Aufstellung des Konzernabschlusses erfolgt grundsätzlich unter Anwendung des Anschaffungskostenprinzips. Ausgenommen hiervon sind ausgewählte Finanzinstrumente, die zum Zeitwert bilanziert werden. Der Konzernabschluss wurde in Euro aufgestellt. Soweit nicht anders vermerkt, werden alle Beträge entsprechend kaufmännischer Rundung in Tausend Euro (TEUR) auf- oder abgerundet angegeben. Erklärung zur Übereinstimmung mit IFRS Der Konzern hat von dem Wahlrecht des § 315e Abs. 3 HGB Gebrauch gemacht und den Konzernabschluss in Übereinstimmung mit den International Financial Reporting Standards (IFRS), wie sie in der EU anzuwenden sind, aufgestellt. 2.2. Konsolidierungsgrundsätze Der Konzernabschluss umfasst den Abschluss der TKM GmbH und ihrer Tochtergesellschaften zum 31. Dezember eines jeden Geschäftsjahres. Die Abschlüsse der inländischen und ausländischen Tochtergesellschaften werden nach den für den TKM-Konzern einheitlich geltenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden zum gleichen Bilanzstichtag aufgestellt wie der Abschluss des Mutterunternehmens. Forderungen und Verbindlichkeiten sowie Aufwendungen und Erträge zwischen den konsolidierten Unternehmen werden gegeneinander aufgerechnet. Die Konzernvorräte werden um Zwischenergebnisse bereinigt. 2.3. Konsolidierungskreis Neben der TKM GmbH werden in den Konzernabschluss alle Unternehmen einbezogen, bei denen die TKM GmbH mittelbar oder unmittelbar über die Möglichkeit verfügt, deren Finanz- und Geschäftspolitik so zu bestimmen, dass die Gesellschaften des Konzerns aus der Tätigkeit dieser Tochterunternehmen Nutzen ziehen. Die Einbeziehung beginnt zu dem Zeitpunkt, ab dem die Möglichkeit der Beherrschung besteht; sie endet, wenn diese Möglichkeit nicht mehr gegeben ist. Die Zusammensetzung des TKM-Konzerns nach der Anzahl der einbezogenen Unternehmen ergibt sich aus der folgenden Tabelle:
In der Anlage 1 zum Konzernanhang ist der Anteilsbesitz des TKM-Konzerns aufgeführt. 2.4. Zusammenfassung wesentlicher Rechnungslegungsmethoden Unternehmenszusammenschlüsse und Geschäfts- oder Firmenwerte Tochtergesellschaften werden ab dem Erwerbszeitpunkt, d.h. ab dem Zeitpunkt, an dem der Konzern die Beherrschung erlangt, voll konsolidiert. Bei erstmalig konsolidierten Tochterunternehmen werden die Vermögenswerte und Schulden mit ihrem beizulegenden Wert zum Erwerbszeitpunkt bewertet. Im Konzernabschluss sind die Aufwendungen und Erträge des zu konsolidierenden Unternehmens enthalten, die in der Zeit nach dem Erwerb angefallen sind. Ein Geschäfts- oder Firmenwert aus einem Unternehmenszusammenschluss ergibt sich als Überschuss der Anschaffungskosten für den Unternehmenserwerb über den Anteil des Konzerns an den beizulegenden Zeitwerten der erworbenen identifizierbaren Vermögenswerte, Schulden und Eventualschulden. Nach dem erstmaligen Ansatz wird der Geschäfts- oder Firmenwert zu Anschaffungskosten abzüglich ggf. vorgenommener Wertminderungen bewertet. Nach IAS 36 werden die Geschäfts- oder Firmenwerte nicht planmäßig abgeschrieben, sondern regelmäßig, mindestens einmal jährlich, auf Wertminderungen geprüft. Dabei wird der erzielbare Betrag als Value in use auf Basis der Budgets für das kommende Geschäftsjahr berechnet, die auch mittelfristig als realistisch betrachtet werden, so dass keine Wachstumsraten zu berücksichtigen sind. Der zu Grunde liegende Zinssatz wird nach der CAPM- sowie der WACC-Methode ermittelt. In die Kalkulation der Abzinsungssätze fließt ein risikofreier Zins gemäß der Rendite langfristiger deutscher Staatsanleihen sowie ein Zinsaufschlag für Fremdkapital ein. Die in der Kalkulation verwendete Marktrisikoprämie berücksichtigt eine Empfehlung des Arbeitskreises "Unternehmensbewertung" (AKU) des Instituts der Wirtschaftsprüfer in Deutschland e.V. Der Risikofaktor gründet auf Daten eines Finanzinformationsanbieters. Dieser wird mit dem jeweiligen Verschuldungsgrad der Gesellschaften gewichtet. Es wird davon ausgegangen, dass keine nach vernünftigem Ermessen grundsätzlich mögliche Änderung einer der zur Bestimmung des Fair Value getroffenen Annahmen dazu führen könnte, dass der Buchwert der zahlungsmittelgenerierenden Einheit den erzielbaren Betrag wesentlich übersteigt. Fremdwährungsumrechnung und -bewertung Der Konzernabschluss wird in Euro aufgestellt. Fremdwährungsgeschäfte werden mit den Kursen zum Zeitpunkt der Geschäftsvorfälle umgerechnet. In der Bilanz werden monetäre Posten in fremder Währung unter Verwendung des Mittelkurses am Bilanzstichtag angesetzt. Die Umrechnung der Jahresabschlüsse der Gesellschaften außerhalb der Europäischen Währungsunion erfolgt nach dem Konzept der "funktionalen Währung". Die funktionale Währung dieser Gesellschaften ist in der Regel die jeweilige Landeswährung, da diese Gesellschaften ihr Geschäft in finanzieller, wirtschaftlicher und organisatorischer Hinsicht selbständig betreiben. Lediglich die Bücher der Tochtergesellschaft in Singapur werden in USD geführt, da diese Gesellschaft ihre Ein- und Verkaufsgeschäfte in USD tätigt. Aktiv- und Passivposten werden danach mit dem Bilanzstichtagskurs umgerechnet, das Eigenkapital dagegen mit historischen Kursen. Die sich hieraus ergebenden Währungsumrechnungsdifferenzen sind bis zum Abgang der Tochtergesellschaft ergebnisneutral zu behandeln und als gesonderte Position im Eigenkapital (innerhalb der "Sonstige Rücklagen") auszuweisen. Die im Periodenergebnis erfassten Aufwendungen und Erträge werden zum Durchschnittskurs in Euro umgerechnet. Die Differenzen zwischen Durchschnitts- und Bilanzstichtagskurs werden ebenfalls erfolgsneutral innerhalb des Eigenkapitals ausgewiesen. Die für die Umrechnung verwendeten Kurse ergeben sich aus der folgenden Tabelle:
Der Saldo der Umrechnungsdifferenzen kann den sonstigen Rücklagen in der Eigenkapitalveränderungsrechnung sowie dem sonstigen Ergebnis in der Gesamtergebnisrechnung entnommen werden. Ertrags- und Aufwandsrealisierung Die Erfassung von Umsatzerlösen bzw. sonstigen betrieblichen Erträgen erfolgt grundsätzlich erst dann, wenn die Leistungen erbracht bzw. die Waren oder Erzeugnisse geliefert worden sind, d. h. der Gefahrenübergang auf den Kunden realisiert worden ist. Der Konzern ist grundsätzlich zu dem Schluss gekommen, dass er bei seinen Umsatztransaktionen als Prinzipal auftritt, da er üblicherweise die Verfügungsgewalt über die Güter oder Dienstleistungen innehat, bevor diese auf den Kunden übergehen. Fremdkapitalzinsen werden in der Periode als Aufwand erfasst, in der sie angefallen sind. Erfolgsbezogene Zuwendungen der öffentlichen Hand werden in der gleichen Periode als sonstiger betrieblicher Ertrag erfasst wie die Aufwendungen, die sie kompensieren sollen. Steuern Tatsächliche Steueransprüche und Verbindlichkeiten aus Steuern Die tatsächlichen Steueransprüche und Steuerschulden für die laufende und für frühere Perioden sind mit dem Betrag bewertet, in dessen Höhe eine Zahlung erwartet wird. Der Berechnung des Betrags werden die Steuersätze und Steuergesetze zu Grunde gelegt, die am Bilanzstichtag gelten. Latente Steuern Latente Steuern werden für sämtliche temporären Differenzen zwischen den Wertansätzen der Steuerbilanz und der Konzernbilanz gebildet (Temporary-Konzept). Die Abgrenzungen werden in Höhe der voraussichtlichen Steuerbelastung bzw. -entlastung nachfolgender Geschäftsjahre auf der Grundlage des zum Zeitpunkt der Realisation gültigen Steuersatzes vorgenommen. Aktive latente Steuern werden unter anderem für nicht genutzte steuerliche Verlustvorträge in dem Maße erfasst, in dem es wahrscheinlich ist, dass hierfür zu versteuerndes Einkommen verfügbar sein wird, so dass die Verlustvorträge tatsächlich genutzt werden können. Bei der Ermittlung der Höhe der aktiven latenten Steuern ist eine wesentliche Ermessensausübung bezüglich des erwarteten Eintrittszeitpunkts und der Höhe des künftig zu versteuernden Einkommens sowie der zukünftigen Steuerplanungsstrategien erforderlich. Sonstige Immaterielle Vermögenswerte: Lizenzen, Patente, Software und ähnliche Rechte und Werte Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögenswerte werden zu Anschaffungskosten aktiviert. Immaterielle Vermögenswerte mit begrenzter Nutzungsdauer werden planmäßig linear über ihre wirtschaftliche Nutzungsdauer von 3 bis 7 Jahren abgeschrieben. Sachanlagen Das Sachanlagevermögen bewerten wir zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um planmäßige und, sofern erforderlich, außerplanmäßige Abschreibungen. Der Ansatz der Herstellungskosten erfolgt auf Basis der direkt zurechenbaren Einzelkosten sowie anteiliger Material- und Fertigungsgemeinkosten. Das Sachanlagevermögen wird linear pro rata temporis über die voraussichtliche Nutzungsdauer abgeschrieben. Den planmäßigen Abschreibungen liegen hauptsächlich folgende Nutzungsdauern zugrunde:
Außerplanmäßige Abschreibungen auf Sachanlagen werden gemäß IAS 36 vorgenommen, wenn der beizulegende Zeitwert abzüglich des Veräußerungswerts bzw. der Nutzungswert des betreffenden Vermögenswerts unter den Buchwert gesunken ist. Sollten die Gründe für eine in Vorjahren vorgenommene außerplanmäßige Abschreibung entfallen, werden entsprechende Zuschreibungen vorgenommen. Leasingverhältnisse - Konzern als Leasingnehmer Ein Leasingverhältnis wird zum Zeitpunkt des Vertragsabschlusses als Finanzierungs- oder als Operating-Leasingverhältnis eingestuft. Ein Finanzierungsleasing liegt vor, wenn im Wesentlichen alle Risiken und Chancen, die mit dem Eigentum verbunden sind, auf den Konzern übertragen werden. Zu Beginn der Laufzeit werden ein Vermögenswert und eine Schuld angesetzt, und zwar in Höhe des zu Beginn des Leasingverhältnisses beizulegenden Zeitwerts des Leasinggegenstandes oder mit dem Barwert der Mindestleasingzahlungen, sofern dieser Wert niedriger ist. Bei Operating-Leasing-Verhältnissen werden ab 2019 Nutzungsrechte und Verbindlichkeiten gemäß IFRS 16 erfasst. Leasingzahlungen werden so in Finanzierungskosten und den Tilgungsanteil der Restschuld aufgeteilt, dass sich ein konstanter Zinssatz auf die verbleibende Leasingverbindlichkeit ergibt. Der Zinsanteil wird im Finanzergebnis in der Gesamtergebnisrechnung erfasst. Die Leasinggegenstände werden planmäßig über die wirtschaftliche Nutzungsdauer des Vermögenswerts abgeschrieben. Ist der Eigentumsübergang auf den Konzern am Ende der Laufzeit jedoch nicht hinreichend sicher, so wird der Gegenstand über den kürzeren der beiden Zeiträume aus erwarteter Nutzungsdauer und Laufzeit des Leasingverhältnisses vollständig abgeschrieben. Langfristige Forderungen und finanzielle Vermögenswerte Die Forderungen sowie die übrigen Vermögenswerte werden zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet. Vorräte Unter den Vorräten sind Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe, Handelswaren sowie unfertige und fertige Erzeugnisse zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten bewertet. Die Ermittlung der Anschaffungskosten bei den Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen erfolgt anhand des Durchschnittswertverfahrens. Die Herstellungskosten enthalten neben den Einzelkosten die angemessenen Teile notwendiger Material- und Fertigungsgemeinkosten sowie fertigungsbedingter Abschreibungen. Sofern die Werte am Abschlussstichtag aufgrund gesunkener Preise am Absatzmarkt (Nettoveräußerungspreis) niedriger sind, werden diese angesetzt. Der Nettoveräußerungswert ist der geschätzte, im normalen Geschäftsgang erzielbare Verkaufserlös abzüglich der geschätzten Kosten bis zur Fertigstellung und der geschätzten Vertriebskosten. Kurzfristige Forderungen und sonstige Vermögenswerte Die übrigen Forderungen und sonstigen Vermögenswerte werden zum Nennwert angesetzt. Aufgrund der kurzen Laufzeiten ergeben sich keine signifikanten Unterschiede zu den Marktwerten. Erkennbare Einzelrisiken und kollektive Kreditrisiken sind durch entsprechende Wertkorrekturen berücksichtigt. Es bestehen keine wesentlichen überfälligen Positionen, für die keine Wertberichtigungen gebildet wurden. Zahlungsmittel In der Bilanz abgebildete Zahlungsmittel umfassen Kassenbestände, Schecks sowie Kontokorrent- Guthaben bei Banken. Der Finanzmittelfonds in der Konzern-Kapitalflussrechnung wird entsprechend der obigen Definition abgegrenzt. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen Rückstellungen für Pensionsverpflichtungen werden aufgrund von Versorgungsplänen für Einzelzusagen auf Alters-, Invaliden- und Hinterbliebenenleistungen gebildet. Dabei handelt es sich im Wesentlichen um Zusagen bei der TKM GmbH. Die Leistungen des Konzerns variieren je nach rechtlichen, steuerlichen und wirtschaftlichen Gegebenheiten des jeweiligen Landes und hängen in der Regel von der Beschäftigungsdauer und dem Entgelt der Mitarbeiter ab. Den regulatorischen Rahmen in Deutschland bildet das Betriebsrentengesetz, dementsprechend richtet sich die Rentensteigerung nach der Inflationsrate. Die Leistungen werden zum Teil über eine Pensionskasse finanziert. Die betriebliche Altersversorgung erfolgt im Konzern auf Basis von Leistungszusagen (Defined Benefit Plans). Die Pensionsrückstellungen für die Leistungszusagen werden gemäß IAS 19 (Leistungen an Arbeitnehmer) nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected-Unit-Credit-Method) ermittelt. Dabei werden die zukünftigen Verpflichtungen auf der Grundlage der zum Bilanzstichtag anteilig erworbenen Leistungsansprüche bewertet. Die Bewertung der Pensionen und ähnlichen Verpflichtungen nach Beendigung des Arbeitsverhältnisses erfolgt anhand von versicherungsmathematischen Gutachten auf der Grundlage von Annahmen u.a. zu Abzinsungssätzen, künftigen Lohn- und Gehaltssteigerungen, Sterblichkeit und den künftigen Rentensteigerungen. Entsprechend der langfristigen Ausrichtung dieser Pläne unterliegen solche Schätzungen Unsicherheiten. Versicherungsmathematische Gewinne oder Verluste, die auf erfahrungsbedingten Anpassungen und Änderungen versicherungsmathematischer Annahmen basieren sowie Erträge aus Planvermögen (ohne Zinserträge) werden in der Periode ihres Entstehens im sonstigen Ergebnis im Eigenkapital erfasst. Der Konzern trägt die versicherungsmathematischen Risiken wie das Langlebigkeitsrisiko, das Zinsrisiko und das Risiko von Gehalts- und Rentensteigerungen. Weitere planspezifische Risiken liegen nicht vor. Darüber hinaus leistet der Konzern aufgrund gesetzlicher Verpflichtung Beiträge an öffentliche Pensionsversicherungen (beitragsorientierte Pläne). Der Konzern hat über die Zahlung der Beiträge hinaus keine weiteren Zahlungsverpflichtungen. Die Beiträge werden bei Fälligkeit im Personalaufwand erfasst. Abfertigungsrückstellungen Abfertigungsrückstellungen werden bei der österreichischen Tochtergesellschaft aufgrund von gesetzlichen Verpflichtungen gebildet. Die Ansprüche der Arbeitnehmer entstehen beim Ausscheiden aus dem Dienstverhältnis, sofern dieses mindestens 3 Jahre bestanden hat. Die Rückstellungen werden gemäß IAS 19 (Leistungen an Arbeitnehmer) nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected-Unit-Credit-Method) ermittelt. Dabei werden die zukünftigen Verpflichtungen auf der Grundlage der zum Bilanzstichtag anteilig erworbenen Leistungsansprüche bewertet. Die Bewertung der Abfertigungsrückstellungen erfolgt anhand eines versicherungsmathematischen Gutachtens auf der Grundlage von Annahmen zu Abzinsungssätzen, künftigen Lohn- und Gehaltssteigerungen und Fluktuationen. Entsprechend der langfristigen Ausrichtung dieser Pläne unterliegen solche Schätzungen Unsicherheiten. Versicherungsmathematische Gewinne oder Verluste, die auf erfahrungsbedingten Anpassungen und Änderungen versicherungsmathematischer Annahmen basieren, werden in der Periode ihres Entstehens im sonstigen Ergebnis im Eigenkapital erfasst. Der Konzern trägt die versicherungsmathematischen Risiken wie das Zinsrisiko und das Risiko von Gehalts- und Rentensteigerungen. Weitere planspezifische Risiken liegen nicht vor. Kurzfristige Rückstellungen Gemäß IAS 37 werden Rückstellungen gebildet, soweit eine gegenwärtige Verpflichtung aus einem vergangenen Ereignis gegenüber Dritten besteht, die künftig wahrscheinlich zu einem Abfluss von Ressourcen führt und zuverlässig geschätzt werden kann. Rückstellungen für Gewährleistungsansprüche bilden wir gemäß IAS 37 unter Zugrundelegung des bisherigen bzw. des geschätzten zukünftigen Schadensverlaufs der abgesetzten Produkte. Die übrigen Rückstellungen werden ebenfalls nach IAS 37 für alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen in Höhe ihres wahrscheinlichen Eintritts berücksichtigt und nicht mit Rückgriffsansprüchen verrechnet. Rückstellungen in Fremdwährung werden zum Stichtagskurs umgerechnet. Verbindlichkeiten Langfristige Verbindlichkeiten sind zu fortgeführten Anschaffungskosten in der Bilanz angesetzt. Kurzfristige Verbindlichkeiten werden mit ihrem Rückzahlungs- oder Erfüllungsbetrag bilanziert. Aufgrund der kurzen Laufzeiten ergeben sich keine signifikanten Unterschiede zu den Marktwerten. Derivative Finanzinstrumente Zur Abdeckung von Risiken aus Währungsschwankungen verwendet der Konzern zeitweise derivative Finanzinstrumente wie Devisenterminkontrakte. Derivative Finanzinstrumente werden zum Zeitpunkt des Vertragsabschlusses zum beizulegenden Zeitwert angesetzt und in den Folgeperioden mit dem beizulegenden Zeitwert bewertet. Sie werden als Vermögenswerte angesetzt, wenn ihr beizulegender Zeitwert positiv ist, und als finanzielle Verbindlichkeiten, wenn ihr beizulegender Zeitwert negativ ist. Ausbuchung finanzieller Vermögenswerte und finanzieller Verbindlichkeiten Ein finanzieller Vermögenswert (bzw. ein Teil eines finanziellen Vermögenswerts oder ein Teil einer Gruppe ähnlicher finanzieller Vermögenswerte) wird ausgebucht, wenn vertragliche Rechte auf den Bezug von Cashflows aus einem finanziellen Vermögenswert erloschen sind. Kredite und Forderungen werden mit Erfüllung ausgebucht. Finanzielle Verbindlichkeiten werden ausgebucht, wenn die Verpflichtung beglichen, aufgehoben oder ausgelaufen ist. Etwaige Differenzen zwischen dem gezahlten Betrag und dem Buchwert der Verbindlichkeit werden mit der Ausbuchung erfolgswirksam erfasst. Wesentliche Ermessensentscheidungen, Schätzungen und Annahmen Die Erstellung des Konzernabschlusses unter Beachtung der IFRS erfordert bei einigen Positionen, dass Annahmen getroffen werden, die sich auf den Ansatz in der Bilanz bzw. in der Gesamtergebnisrechnung des Konzerns sowie auf die Angabe von Eventualverbindlichkeiten auswirken. Die wichtigsten zukunftsbezogenen Annahmen werden nachstehend erläutert. Die Annahmen und Schätzungen des Konzerns basieren auf Parametern, die zum Zeitpunkt der Aufstellung des Konzernabschlusses vorlagen. Diese Zustände und die Annahmen über die künftigen Entwicklungen können jedoch aufgrund von Marktbewegungen und Marktverhältnissen, die außerhalb des Einflussbereichs des Konzerns liegen, eine Änderung erfahren. Solche Änderungen finden erst mit ihrem Auftreten einen Niederschlag in den Annahmen. Wertminderung von nichtfinanziellen Vermögenswerten: Die Annahmen zu den Geschäfts- oder Firmenwerten werden im Kapitel 4.1. erläutert. Wertberichtigung für erwartete Kreditverluste bei Forderungen aus Lieferungen und Leistungen: Der Konzern nutzt eine Wertberichtigungsmatrix, um die erwarteten Kreditverluste bei Forderungen aus Lieferungen und Leistungen zu berechnen. Die Wertberichtigungsquoten werden auf der Grundlage der Überfälligkeitsdauer in Tagen für verschiedene Forderungen (nach Kriterien wie der geografischen Region, der Produktart, dem Kundentyp und der Bonitätseinstufung sowie der Abdeckung durch eine Kreditversicherung) bestimmt. Latente Steuern: Latente Steueransprüche werden für nicht genutzte steuerliche Verluste in dem Maße angesetzt, in dem es wahrscheinlich ist, dass hierfür zu versteuerndes Einkommen verfügbar sein wird, sodass die Verlustvorträge tatsächlich genutzt werden können. Weitere Details zu den latenten Steuern sind in Kapitel 4.13. dargestellt. Pensions- und Abfertigungsrückstellungen: Weitere Details zu den Annahmen sind in Kapitel 4.8. und 4.9. erläutert. Verpflichtungen aus Devisentermingeschäften: Die Bewertung der Kontrakte erfolgt mit ihren beizulegenden Zeitwerten. Diese werden unter Berücksichtigung der Kontraktkurse sowie des am Bilanzstichtag geltenden Devisenterminkurses sowie allgemein anerkannter Bewertungsmethoden bestimmt. 2.5. Änderungen der Rechnungslegungsmethoden 2.5.1. Neue und geänderte Standards, die in 2023 Anwendung finden Die angewendeten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden entsprechen grundsätzlich den im Vorjahr angewendeten Methoden. Darüber hinaus hat der Konzern die folgenden neuen und überarbeiteten Standards und Interpretationen berücksichtigt, die für die ab 2023 beginnenden Geschäftsjahre verbindlich sind. IFRS 17: Versicherungsverträge IFRS 17 regelt die Bilanzierung von Versicherungsverträgen und ersetzt IFRS 4. Aus der Anwendung dieser Änderung ergaben sich keine wesentlichen Auswirkungen auf den Konzernabschluss. Änderung des IAS 1: Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die Änderungen an IAS 1 sehen vor, dass nicht mehr bedeutende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angegeben werden sollen, sondern nur Wesentliche. Aus der Anwendung dieser Änderung ergaben sich keine wesentlichen Auswirkungen auf den Konzernabschluss. Ergänzung des IAS 8: Schätzungen Die Änderungen umfassen die Definition von rechnungslegungsbezogenen Schätzungen. Es wird klargestellt, wie zwischen Änderungen von Rechnungslegungsmethoden und rechnungslegungsbezogenen Schätzungen zu unterscheiden ist. Aus der Anwendung dieser Änderung ergaben sich keine wesentlichen Auswirkungen auf den Konzernabschluss. Ergänzung des IAS 12: Latente Steuern IAS 12 sieht in bestimmten Fällen eine Ausnahme vom Ansatz latenter Steuern vor. Anwendungsfälle sind Leasing-Verhältnisse und Rückbauverpflichtungen. Aus der Anwendung dieser Änderung ergaben sich keine wesentlichen Auswirkungen auf den Konzernabschluss. Der Konzern macht keine Angaben zu neuen oder geänderten Standards und Interpretationen, die keine Auswirkungen auf den Konzernabschluss haben. 2.5.2. Künftige Änderungen der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Veröffentlichte, aber noch nicht verpflichtend anzuwendende Standards Neue Standards sowie Änderungen an Standards und Interpretationen, die in 2023 noch nicht verpflichtend anzuwenden waren, wurden vom Konzern nicht vorzeitig angewendet. Änderung des IFRS16: Leasing-Verbindlichkeiten bei Sale- and Leaseback Die Vorschriften regeln, dass ein Verkäufer-Leasing-Nehmer Leasing-Verbindlichkeiten aus einer Saleand-Leaseback-Transaktion so zu bewerten hat, dass er keinen Gewinn oder Verlust aus dem zurückbehaltenen Nutzungsrecht erfasst. Die Vorschriften für die Erstbewertung des angesetzten Nutzungsrechts am Vermögenswert sind nicht geändert worden. Hingegen regelt die Änderung zur Folgebewertung der Leasing-Verbindlichkeit, dass auch variable Leasing-Zahlungen, die nicht auf einem Index oder Zinssatz basieren, bei der initialen Bewertung der Leasing-Verbindlichkeit aus einer Sale-and-Leaseback-Transaktion zu berücksichtigen sind. Es werden keine Auswirkungen auf den Konzernabschluss erwartet. Änderung des IAS1: Klassifizierung von Verbindlichkeiten als kurz- oder langfristig Die Änderungen stellen klar, dass sich die Klassifizierung von Verbindlichkeiten als kurz- oder langfristig nach den Rechten richtet, die am Ende der Berichtsperiode bestehen. Die Änderung stellt zudem die Definition der Erfüllung einer Verbindlichkeit klar. Des Weiteren wird klargestellt, dass Bedingungen in Darlehensvereinbarungen, die ein Unternehmen erst nach dem Abschlussstichtag einhalten muss, keine Auswirkung auf die Klassifizierung einer Schuld am Abschlussstichtag als kurz- oder langfristig haben. Hingegen haben Bedingungen, die ein Unternehmen am oder vor dem Abschlussstichtag einzuhalten hat, Auswirkungen auf die Klassifizierung. Es werden keine wesentlichen Auswirkungen auf den Konzernabschluss erwartet. Es gibt keine weiteren Standards oder Interpretationen, die noch nicht verpflichtend anzuwenden sind und die eine wesentliche Auswirkung auf den Konzern hätten. Der Konzern macht keine Angaben zu neuen oder geänderten Standards und Interpretationen, die keine Auswirkungen auf den Konzernabschluss haben. 3. Erläuterungen zur Gesamtergebnisrechnung 3.1. Umsatzerlöse Umsatzerlöse des Konzerns nach Geschäftssparten:
Umsatzerlöse des Konzerns nach Regionen:
3.2. Umsatzkosten
3.3. Aufwand für Marketing und Vertrieb
3.4. Verwaltungsaufwand
3.5. Personalaufwand
3.6. Planmäßige Abschreibungen auf Sachanlagen und abnutzbare immaterielle Vermögenswerte Planmäßige Abschreibungen auf Sachanlagen und abnutzbare immaterielle Vermögenswerte sind in folgenden Positionen der Gesamtergebnisrechnung enthalten:
In den Abschreibungen des Berichtsjahres sind 835 TEUR (Vorjahr: 768 TEUR) aus der Abschreibung von Nutzungsrechten gem. IFRS 16 enthalten. 3.7. Sonstige betriebliche Erträge
Die Zuschüsse der öffentlichen Hand stellen im Wesentlichen Zuwendungen aus staatlichen Förderprogrammen für den Mittelstand und für die Ausbildung dar. 3.8. Sonstige betriebliche Aufwendungen
3.9. Finanzerträge
3.10. Finanzaufwendungen
3.11. Aufwendungen aus Ertragsteuern
Die inländischen Steuern wurden unter Berücksichtigung eines Steuersatzes in Höhe von 31,22% bewertet. Dabei wurden neben der Körperschaftsteuer in Höhe von 15% der Solidaritätszuschlag von 5,5% und der durchschnittliche Gewerbeertragsteuersatz in Höhe von 15,39% berücksichtigt. Die angewandten lokalen Ertragsteuersätze für ausländische Gesellschaften variieren zwischen 17% und 26,5%. Die latenten Steueraufwendungen und Erträge resultieren im Wesentlichen aus Bewertungsunterschieden. Zum 31. Dezember 2023 bestehen bisher noch nicht genutzte Verlustvorträge in Höhe von 4.446 TEUR (Vorjahr: 3.891 TEUR). Die bei den latenten Steuern berücksichtigten steuerlichen Verlustvorträge belaufen sich auf 2.850 TEUR (Vorjahr: 2.297 TEUR) und die nicht berücksichtigten steuerlichen Verlustvorträge auf 1.596 TEUR (Vorjahr: 1.594 TEUR), da sie als voraussichtlich nicht nutzbar eingeschätzt werden. Im Geschäftsjahr wurden keine steuerlichen Verlustvorträge realisiert (Vorjahr: Realisierung in Höhe von 213 TEUR), die zu einer Minderung der laufenden Steuern vom Einkommen und vom Ertrag geführt hätten. Die Verlustvorträge sind in Höhe von 1.596 TEUR (Vorjahr: 1.594 TEUR) zeitlich unbegrenzt nutzbar, während 2.850 TEUR in der Zeit von 2024 bis 2033 zu verwenden sind (Vorjahr: 2.297 TEUR in der Zeit von 2023 bis 2030 verwendbar). Die effektive Steuerbelastung ergibt sich wie folgt:
3.12. Sonstiges Ergebnis Ausgewiesen wird das sonstige Ergebnis, das im Eigenkapital in den Sonstigen Rücklagen abgebildet wird:
4. Erläuterungen zur Bilanz 4.1. Immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen Die Entwicklung der einzelnen Bilanzposten ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel (Anlage 2 zum Konzernanhang) dargestellt. Als Geschäfts- oder Firmenwert werden unverändert zum Vorjahr die Geschäfts- oder Firmenwerte der deutschen Tochtergesellschaft TKM Meyer GmbH (1.478 TEUR) sowie der niederländischen TKM Diacarb B.V. (2.183 TEUR) ausgewiesen. Die Prüfung auf Wertminderungen ergab keinen Abwertungsbedarf. Der Prüfung wurden folgende Daten zugrunde gelegt:
Die aktivierten Nutzungsrechte aus Leasingverträgen beinhalten im Wesentlichen Fahrzeuge, Gebäude und Geschäftsausstattung (s. a. Anhangangabe 4.12.). 4.2. Lang- und kurzfristige finanzielle Vermögenswerte Es werden folgende lang- und kurzfristigen finanziellen Vermögenswerte ausgewiesen:
4.3. Forderungen und sonstige Vermögenswerte
Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind nicht verzinslich. Die Fälligkeiten sind je nach Markt- und Länder-Gegebenheiten verschieden. Zu gestellten Sicherheiten vergleiche Kapitel 4.11. Ausfallrisiken wird durch Wertminderungen Rechnung getragen. Wertminderungen gab es im Geschäftsjahr bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie kurzfristigen Vermögenswerten. Sie wurden wie folgt berücksichtigt:
Die Altersstruktur der lang- und kurzfristigen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen stellt sich wie folgt dar:
Hinsichtlich des überfälligen noch nicht in voller Höhe wertgeminderten Forderungsbestandes deuteten keine Anzeichen darauf hin, dass die Schuldner ihren Zahlungsverpflichtungen nicht nachkommen werden. 4.4. Vorräte
4.5. Gezeichnetes Kapital Das gezeichnete Kapital beträgt unverändert zum Vorjahr 9.230.000,00 EUR. Es ist voll eingezahlt. Es besteht aus drei Geschäftsanteilen im Wert von 7.801 TEUR, 929 TEUR und 500 TEUR. Mit der ehemaligen Mehrheitsgesellschafterin, der Thomas Meyer GmbH, Solingen, bestand mit Wirkung ab 1. Januar 2013 ein Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag. Die Gesellschafter ohne beherrschenden Einfluss hatten gegenüber der Thomas Meyer GmbH einen Anspruch auf eine Ausgleichsdividende. Der Vertrag wurde zum 30. November 2022 gekündigt. 4.6. Kapitalrücklage Bei der Kapitalrücklage handelt es sich um andere Zuzahlungen i. S. v. § 272 Abs. 2 Nr. 4 HGB, die die Gesellschafter in das Eigenkapital geleistet haben. 4.7. Sonstige Rücklagen Die sonstigen Rücklagen setzen sich wie folgt zusammen:
4.8. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen Folgende Beträge wurden für Leistungszusagen in der Bilanz erfasst:
Die Änderungen des Barwerts der leistungsorientierten Verpflichtungen stellen sich wie folgt dar:
Die gewichtete durchschnittliche Laufzeit der Leistungsverpflichtungen (Duration) beträgt in Deutschland 13,3 Jahre (Vorjahr: 12,6 Jahre) und in Österreich 7,51 Jahre (Vorjahr: 7,63 Jahre). Für die nächsten Jahre werden folgende Rentenzahlungen erwartet:
Die Änderungen des beizulegenden Zeitwerts des Planvermögens stellen sich wie folgt dar:
Der tatsächliche Gewinn / (Verlust) des Planvermögens beläuft sich im Berichtsjahr auf 24 TEUR (Vorjahr: -41 TEUR). Das Planvermögen besteht aus Ansprüchen an eine österreichische Pensionskasse. Die Pensionskasse ist eine privatrechtlich organisierte Aktiengesellschaft. Sie hat ihr Vermögen zu ca. 54% in Anleihen, zu ca. 24% in Aktien und zu ca. 22% in anderen Anlagen angelegt. Das Planvermögen wird nicht auf einem aktiven Markt gehandelt. Es gibt somit auch keine selbst gehaltenen Finanzinstrumente bzw. selbst genutzte Immobilien. Der Konzern rechnet damit, dass für das Geschäftsjahr 2024 Beiträge zum Planvermögen in Höhe von 49 TEUR zu leisten sind. Die Höhe der Pensionsrückstellungen hat sich wie folgt entwickelt:
Folgende Beträge wurden erfolgswirksam in der Gesamtergebnisrechnung erfasst:
Der Berechnung der Pensionsrückstellungen wurden die folgenden Annahmen hinsichtlich der zu erwartenden Gehalts- und Rentensteigerungen zugrunde gelegt:
Der Bewertung lagen in Deutschland die Richttafeln 2018 G von Klaus Heubeck zugrunde. Für die Berechnung der Rückstellungen in Österreich wurden die AVÖ 2018-P "Angestellte" - Rechnungsgrundlagen für die Pensionsversicherung verwendet. Die Sensitivitätsbetrachtung der Annahmen (Erhöhung bzw. Rückgang in Prozentpunkten) ergibt folgende Veränderungen der Höhe der Verpflichtungen:
Die vorstehenden Sensitivitätsanalysen wurden mittels eines Verfahrens durchgeführt, das die Auswirkung realistischer Änderungen der wichtigsten Annahmen zum Ende des Berichtszeitraums auf die leistungsorientierte Verpflichtung extrapoliert. Die Sensitivitätsanalysen basieren auf einer Änderung einer wichtigen Annahme, während alle anderen Annahmen unverändert bleiben. Daher könnte es sein, dass sie nicht repräsentativ für die tatsächliche Veränderung der leistungsorientierten Verpflichtung sind, da unwahrscheinlich ist, dass Änderungen der Annahmen einzeln eintreten. Die Veränderung aus künftigen Einkommensänderungen ist nicht wesentlich. 4.9. Sonstige langfristige Personal-Rückstellungen Die langfristigen Rückstellungen für Personalaufwendungen beinhalten:
Die Änderungen des Barwerts der Abfertigungsrückstellungen stellen sich wie folgt dar:
Die gewichtete durchschnittliche Laufzeit der Leistungsverpflichtungen (Duration) beträgt 8,56 Jahre (Vorjahr: 9,12 Jahre). Folgende Beträge wurden erfolgswirksam in der Gesamtergebnisrechnung erfasst:
Folgende Beträge wurden erfolgsneutral in der Gesamtergebnisrechnung erfasst:
Der Berechnung der Abfertigungsrückstellungen wurden die folgenden Annahmen zugrunde gelegt:
Der Bewertung lagen die AVÖ 2018-P "Angestellte" - Rechnungsgrundlagen für die Pensionsversicherung zugrunde. Die Sensitivitätsbetrachtung der Annahmen (Erhöhung bzw. Rückgang in Prozentpunkten) ergibt folgende Veränderungen der Höhe der Verpflichtungen:
4.10. Kurzfristige Rückstellungen Die kurzfristigen sonstigen Rückstellungen haben sich im Geschäftsjahr wie folgt entwickelt:
Die kurzfristigen Rückstellungen für Personalaufwendungen beinhalten im Wesentlichen noch zu zahlende Löhne, Gehälter und Prämien. Für den Produktionsbereich wurden vor allem Gewährleistungsansprüche berücksichtigt. Rückstellungen für Vertriebsaufwendungen betreffen insbesondere Provisionen. Die sonstigen Rückstellungen werden voraussichtlich in voller Höhe im Folgejahr in Anspruch genommen. 4.11. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten Die langfristig abgeschlossenen Darlehen beinhalten solche der deutschen, österreichischen und finnischen Konzerngesellschaften. Für die meisten Darlehen wurden regelmäßige Tilgungen vereinbart. Die Fälligkeiten liegen zwischen 2024 und 2028. Die Zinssätze variieren zwischen 0,98% und 5,62%. Kurzfristige Kredite wurden von den Gesellschaften in Österreich sowie Finnland in Anspruch genommen. Die Zinssätze sind in der Regel variabel, zum Bilanzstichtag lagen sie zwischen 4,12% und 6,41%. Die Fristigkeiten der Zins- und Tilgungszahlungen stellen sich wie folgt dar:
Zum Bilanzstichtag bestehen nicht ausgenutzte Kreditlinien in Höhe von 15.458 TEUR (Vorjahr: 15.562 TEUR). Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind zum Bilanzstichtag wie folgt besichert:
Die Besicherung der Grundstücke und Gebäude erfolgt überwiegend durch Grundschulden, die des übrigen Anlagevermögens im Wesentlichen durch die Sicherungsübereignung von Maschinen. 4.12. Leasingverbindlichkeiten Der Konzern hat Leasingverträge für Gebäude, Büros, Maschinen, Fahrzeuge, Geschäftsausstattung und sonstiges abgeschlossen. Leasingverträge für Gebäude und Büros haben in der Regel Laufzeiten zwischen 2 und 10 Jahren. Bei den anderen Verträgen liegen die Laufzeiten überwiegend zwischen 2 und 6 Jahren. Die Buchwerte der bilanzierten Nutzungsrechte haben sich wie folgt entwickelt:
Die Entwicklung der Buchwerte der Leasingverbindlichkeiten stellt sich wie folgt dar:
Es wurden folgende Beträge erfolgswirksam erfasst:
Die Zahlungsmittelabflüsse für Leasingverhältnisse betrugen im Berichtsjahr 1.066 TEUR (Vorjahr: 942 TEUR). 4.13. Latente Steuern Auf Ansatz- und Bewertungsunterschiede bei den einzelnen Bilanzpositionen und auf steuerliche Verlustvorträge entfallen die folgenden bilanzierten aktiven und passiven latenten Steuern:
Es wurden bei einer Tochtergesellschaft aktive latente Steuern für zukünftig nutzbare steuerliche Verlustvorträge in Höhe von 580 TEUR (Vorjahr: 461 TEUR) gebildet, obwohl die betreffende Gesellschaft in früheren Jahren Verluste erzielt hat. Aufgrund der positiven Budget- und Mittelfrist- Planungen geht der Konzern davon aus, dass die Gesellschaft zukünftig ausreichend steuerpflichtiges Ergebnis erwirtschaften wird. Von den aktiven latenten Steuern sind 971 TEUR als langfristig anzusehen, 691 TEUR als kurzfristig (Vorjahr: 966 TEUR langfristig, 536 TEUR kurzfristig). Die passiven latenten Steuern sind in Höhe von 1.534 TEUR als langfristig anzusehen, 14 TEUR als kurzfristig (Vorjahr: 1.524 TEUR langfristig, 29 TEUR kurzfristig). Der Saldo der latenten Steuern hat sich wie folgt entwickelt:
4.14. Kurzfristige Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen Die Verbindlichkeiten sind nicht verzinslich. Die Fälligkeiten sind je nach Markt- und Länder-Gegebenheiten sowie nach der Art der erhaltenen Leistung verschieden. Soweit möglich, werden Skontovorteile genutzt. 4.15. Sonstige kurzfristige Verbindlichkeiten Die sonstigen kurzfristigen Verbindlichkeiten enthalten im Wesentlichen Personalverpflichtungen, erhaltene Anzahlungen, Verbindlichkeiten aus sonstigen Steuern und Verbindlichkeiten für ausstehende Rechnungen. 5. Sonstige finanzielle Verpflichtungen und Rechtsstreitigkeiten 5.1. Verpflichtungen zum Erwerb von Sachanlagen Aus Investitionen im Anlagevermögen besteht ein Bestellobligo in Höhe von 601 TEUR (Vorjahr: 1.299 TEUR). 5.2. Rechtsstreitigkeiten Die TKM GmbH oder eine ihrer Konzern-Gesellschaften sind nicht an laufenden oder absehbaren Gerichts- oder Schiedsverfahren beteiligt, die einen erheblichen Einfluss auf die wirtschaftliche Lage haben könnten oder innerhalb der letzten zwei Jahre gehabt haben. Für eventuelle finanzielle Belastungen aus anderen Gerichts- oder Schiedsverfahren sind bei der jeweiligen Konzerngesellschaft in angemessener Höhe Rückstellungen gebildet worden. 5.3. Haftungsverhältnisse Der Konzern weist zum Bilanzstichtag folgende Haftungsverhältnisse aus: Haftung aus Avalen: 377 TEUR. Es wird davon ausgegangen, dass hieraus keine Verpflichtungen entstehen. 6. Arbeitnehmer Die durchschnittliche Anzahl der Arbeitnehmer der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen betrug im Geschäftsjahr und im Vorjahr:
7. Angaben über die Beziehungen zu nahestehenden Personen Als nahestehende Personen oder Unternehmen im Sinne des IAS 24 gelten Personen bzw. Unternehmen, die vom berichtenden Unternehmen beeinflusst werden können bzw. die auf das Unternehmen Einfluss nehmen können. Die Thomas Meyer GmbH, Solingen, hielt bis zum 30. November 2022 rund 90% der Anteile an der TKM GmbH. Mit ihr bestand ein Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag sowie körperschaftsteuerliche, gewerbesteuerliche und umsatzsteuerliche Organschaft. Zusammen mit den anderen inländischen Gesellschaften des Konzerns nahm die Thomas Meyer GmbH am Bank-Cashpooling der TKM GmbH teil. Geschäftsbeziehungen mit der Thomas Meyer GmbH wurden zu marktüblichen Konditionen abgewickelt. Für Serviceleistungen hat die Thomas Meyer GmbH im Geschäftsjahr 400 TEUR von der TKM GmbH erhalten. Die neue Gesellschafterin, Groz-Beckert KG, hat im Geschäftsjahr Aufwendungen in Höhe von 60 TEUR an die TKM GmbH weiterbelastet. Geschäftsführer waren im Geschäftsjahr
8. Zielsetzungen und Methoden des Finanzrisikomanagements Die wesentlichen finanziellen Verbindlichkeiten des Konzerns umfassen Bankdarlehen und Kontokorrentkredite, Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und Verbindlichkeiten gegenüber der Muttergesellschaft. Der Hauptzweck dieser finanziellen Verbindlichkeiten ist die Finanzierung der Geschäftstätigkeit des Konzerns. Der Konzern verfügt über verschiedene finanzielle Vermögenswerte wie zum Beispiel Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie Zahlungsmittel, die unmittelbar aus der Geschäftstätigkeit resultieren. Die sich aus den Finanzinstrumenten ergebenden wesentlichen Risiken des Konzerns umfassen zinsbedingte Cashflow-Risiken sowie Währungs-, Kredit- und Liquiditätsrisiken. Die Geschäftsführung beschließt Strategien und Verfahren zur Steuerung einzelner Risikoarten, die im Folgenden dargestellt werden. Zinsrisiko Das Risiko von Schwankungen der Marktzinssätze, dem der Konzern ausgesetzt ist, resultiert überwiegend aus den finanziellen Verbindlichkeiten mit einem variablen Zinssatz. Die Steuerung des Zinsaufwands des Konzerns erfolgt durch eine Kombination von festverzinslichem und variabel verzinslichem Fremdkapital. Die Richtlinien des Konzerns sehen vor, dass langfristiges Fremdkapital festverzinslich ist. Eine zum Bilanzstichtag durchgeführte Analyse zeigt, dass das Konzernergebnis vor Steuern einer geringen Sensitivität gegenüber einer nach vernünftigem Ermessen grundsätzlich möglichen Änderung der Zinssätze (aufgrund der Auswirkungen auf variabel verzinsliche Darlehen) unterliegt. Basierend auf Simulationen ergibt sich bei einer Veränderung von 0,25% als maximale Auswirkung ein Anstieg bzw. ein Rückgang des Ergebnisses vor Steuern um 15 TEUR (Vorjahr: 15 TEUR). Währungsrisiko Infolge der Investitionen in die Tochtergesellschaften außerhalb des Euro-Gebiets (vor allem China und USA) können sich Änderungen der Wechselkurse wesentlich auf die Konzern-Bilanz auswirken. Der Konzern wird diesem strukturellen Währungsrisiko im Bedarfsfall durch die Fremdkapitalaufnahme in der funktionalen Währung der Tochtergesellschaften entgegenwirken. Der Konzern unterliegt außerdem Währungsrisiken aus einzelnen Transaktionen. Diese Risiken resultieren aus Käufen und Verkäufen einer operativen Einheit in einer anderen Währung als der funktionalen Währung dieser Einheit. Zur Verminderung des Währungsrisikos werden zeitweilig Devisenterminkontrakte eingesetzt. Im Berichts- sowie im Vorjahr wurden keine Devisenterminkontrakte abgeschlossen. Die nachfolgende Tabelle zeigt die Sensitivität des Konzernergebnisses vor Steuern (aufgrund der Änderung von beizulegenden Zeitwerten der monetären Vermögenswerte und Schulden) und des Eigenkapitals des Konzerns gegenüber einer nach vernünftigem Ermessen grundsätzlich möglichen Wechselkursänderung. Alle anderen Variablen bleiben konstant.
Kreditrisiko Der Konzern schließt Geschäfte ausschließlich mit kreditwürdigen Dritten ab. Alle Kunden, die mit dem Konzern Geschäfte auf Kreditbasis abschließen möchten, werden einer Bonitätsprüfung unterzogen. Zudem werden die Forderungsbestände laufend überwacht, sodass der Konzern keinem wesentlichen Ausfallrisiko ausgesetzt ist. Das maximale Ausfallrisiko ist auf den Buchwert (17.951 TEUR; Vorjahr: 17.919 TEUR) begrenzt. Bei sonstigen finanziellen Vermögenswerten des Konzerns, dies sind insbesondere die Bankguthaben sowie die Vermögenswerte aus kurzfristigen Forderungen, entspricht das maximale Kreditrisiko bei Ausfall des Kontrahenten dem Buchwert (26.672 TEUR; Vorjahr: 26.930 TEUR) dieser Instrumente. Liquiditätsrisiko Der Konzern überwacht kontinuierlich die Einhaltung der Cashflow-Planung. Das Ziel des Konzerns ist es, die langfristig gebundenen Vermögenswerte durch eine langfristige Finanzierung zu decken und im Übrigen durch ausreichende Kreditlinien die Deckung des kurzfristigen Finanzmittelbedarfs sicher zu stellen. Wesentliche Risikokonzentrationen waren zum Stichtag nicht ersichtlich. Kapitalsteuerung Vorrangiges Ziel der Kapitalsteuerung des Konzerns ist es sicherzustellen, dass er zur Unterstützung seiner Geschäftstätigkeit und zur Maximierung des Shareholder Value ein hohes Bonitätsrating aufrechterhält. Es wird eine Eigenkapitalquote von über 30% angestrebt. Der Konzern überschreitet dieses Ziel deutlich. Die Eigenkapitalquote beträgt zum Bilanzstichtag:
Zur Steuerung und Kontrolle werden die monatlichen Berichte der Konzerngesellschaften auf Soll-Ist- Abweichungen analysiert. Die Abweichungen sind detailliert zu erläutern und gegebenenfalls wird ein Maßnahmenkatalog erarbeitet, der zeitnah auf Abarbeitung und Ergebniseffekt überprüft wird. 9. Finanzinstrumente Beizulegende Zeitwerte
)*: Die hier ausgewiesenen langfristigen
Bankdarlehen enthalten auch den Anteil, der im Folgejahr zu
tilgen ist (3.349 TEUR, Vorjahr: 2.649 TEUR). In der Bilanz
wird dieser Anteil als kurzfristige Verbindlichkeit
ausgewiesen.
Die Berechnung des beizulegenden Zeitwerts der langfristigen Darlehen erfolgte durch die Diskontierung der Zins- und Tilgungsleistungen mit den entsprechenden Zinssätzen. Diese variieren je nach Laufzeit zwischen 4,158% und 5,076% (Vorjahr: 4,837% und 5,045%). Die Marktwerte der übrigen finanziellen Vermögenswerte und Schulden entsprechen dem jeweiligen Buchwert. Nach IFRS 9 ergibt sich eine einheitliche Bewertung, bei der einheitlich alle finanziellen Vermögenswerte und Verbindlichkeiten zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet werden. 10. Honorar des Konzernabschlussprüfers Es wurden folgende Honorare des Konzernabschlussprüfers als Aufwand des Konzerns erfasst:
11. Ereignisse nach dem Bilanzstichtag Bis zur Erstellung des Konzernabschlusses ergaben sich keine nennenswerten Ereignisse.
Remscheid, 20. März 2024 TKM GmbH Dr. Thomas Klumpen Johannes Fritz Thomas Huhn Axel Müller Angaben zum Anteilsbesitz Als vollkonsolidierte Tochtergesellschaften wurden in den Konzernabschluss einbezogen:
Entwicklung des Konzernanlagevermögens
Konzernlagebericht für 2023Grundlagen des Konzerns Die TKM GmbH ist eine in Deutschland gegründete, in ihrer Haftung beschränkte Gesellschaft. Sie hat ihren Sitz In der Fleute 18, Remscheid, Deutschland, und ist im Handelsregister in Wuppertal, HRB 11550, eingetragen. Nach der Veräußerung von 100 % der Anteile der TKM GmbH an die Groz-Beckert KG am 30. November 2022 war das Berichtsjahr 2023 das erste volle Jahr unter dem neuen Eigentümer. Groz- Beckert ist weltweit führender Anbieter von industriellen Maschinennadeln, Präzisionsteilen und Feinwerkzeugen sowie Systemen und Dienstleistungen für die Herstellung und Fügung textiler Flächen. Innerhalb des Groz-Beckert Konzerns wird die TKM-Gruppe als eigenständige Sparte geführt. Der Tätigkeitsbereich des Konzerns ist auch unter dem neuen Eigentümer unverändert und umfasst die Entwicklung, die Herstellung und den Vertrieb von Industriemessern aller Art. Das Produktportfolio umfasst neben Papier- und Verpackungs-, Holz-, Metall-, Kunststoff-, Gummi- und Recycling- Industriemessern auch Maschinenelemente und Werkzeuge. Der Geschäftsbereich Papier- und Verpackungsindustrie erzielt knapp weniger als die Hälfte des Gesamtumsatzes. Zu den Hauptabnehmern gehören unter anderem Marktführer aus dem Bereich der Papier- und Druckindustrie. Weitere Großkunden der Gruppe sind bedeutende Unternehmen aus der Holz-, Metall-, Gummi- und Recyclingbranche sowie Maschinenhersteller. Die Produktion und der Nachschleifservice erfolgen in den Konzerngesellschaften in Deutschland, Österreich, Finnland und den Niederlanden. Der Vertrieb erfolgt außer über diese Gesellschaften auch über Vertriebsgesellschaften in Frankreich, China, Singapur, Malaysia, den USA und Kanada. Der Konzern beschäftigte im Geschäftsjahr 2023 ohne Teilzeitkräfte und Auszubildende durchschnittlich 676 Mitarbeiter (Vorjahr: 657), davon im Inland 337 (Vorjahr: 332), im übrigen Europa 291 (Vorjahr: 281), in Asien 15 (Vorjahr: 16) und in Nordamerika 33 (Vorjahr: 28). Wir führen regelmäßig Produkttests mit unterschiedlichen Materialien bei und mit verschiedenen Partnern durch, um höhere Standzeiten und höhere Verschleißfähigkeit unserer Produkte in den einzelnen Schneidanwendungen zu gewährleisten. Die hohen Investitionen in neue Fertigungstechniken ermöglichen es uns, unsere Produkte mit gleichbleibend hoher Qualität zu wettbewerbsfähigen Preisen herzustellen. Für unsere Gruppe sind folgende Leistungsindikatoren wichtig:
Wirtschaftsbericht Im abgelaufenen Geschäftsjahr haben wir einen kumulierten Umsatz von rund 147,5 Millionen Euro erzielt und einen Auftragseingang von über 136 Millionen Euro realisieren können. Damit blicken wir auf ein in Summe erfolgreiches Jahr zurück. Der Umsatz im Berichtsjahr konnte gegenüber dem Vorjahr um knapp 4 % gesteigert werden, liegt aber unter unserer ambitionierten Planung von 155,2 Millionen Euro für das Jahr 2023. Die Plan-Ist-Abweichung resultiert im Wesentlichen aus der Division Papier, weil die Kunden in 2022 ihre Läger aus Sorge vor Lieferengpässen aufgestockt hatten und damit die Nachfrage in 2023 nicht wie erwartet erfolgte. Unsere größte Division Papier liegt deshalb leicht unter dem Vorjahreswert, alle anderen Divisionen verbessern sich gegenüber Vorjahr. Nach sehr gutem Start im ersten Quartal spürten wir die konjunkturelle Schwäche einzelner Abnehmer- Branchen, so dass sich das Wachstum im Jahresverlauf abgeschwächt hat. Resultierend liegt auch der Auftragseingang im Berichtsjahr unter dem (starken) Vorjahr, aber ein guter Auftragsbestand von knapp 50 Millionen Euro kann mit in das neue Jahr genommen werden. Die stark gestiegenen Energiepreise machten uns auch im Jahr 2023 noch zu schaffen, in vielen Fällen ist es uns jedoch gelungen die gestiegenen Preise direkt an den Markt weiterzugeben. Weitere Kostensteigerungen im Bereich Personal und Zukauf konnten nur teilkompensiert werden, so dass der Gross Profit mit 30,4 % unter dem Vorjahreswert von 31,8 % abschließt. Der historisch hohe Krankenstand aus dem Jahr 2022 hat sich im Berichtsjahr nicht erneut manifestiert, liegt aber in Summe auf einem immer noch zu hohen Wert. Unsere SG&A-Aufwendungen liegen knapp unter dem Planwert, hier konnten wir den unterjährigen Kostensteigerungen durch striktes Kostenmanagement Einhalt gebieten. Insgesamt konnte ein Betriebsergebnis von 12,5 Millionen Euro (= 8,5 % vom Nettoumsatz) erzielt werden. Dieses liegt deutlich unter der Planung 2023 mit 16,0 Millionen Euro und auch unter dem Vorjahr. Das Finanzergebnis ist mit -0,8 Millionen Euro gegenüber dem Vorjahr um 0,6 Millionen Euro schlechter, wir hatten hier höhere Zinsaufwendungen durch das gestiegene Zinsniveau. Die sonstigen betrieblichen Erträge sind - saldiert mit den sonstigen betrieblichen Aufwendungen - um 0,6 Millionen Euro auf 0,7 Millionen Euro gesunken. Dies liegt im Wesentlichen daran, dass im Vorjahr im Rahmen der Übernahme durch die Groz-Beckert KG bei den deutschen Gesellschaften der Tatbestand der Grunderwerbsteuer ausgelöst wurde, was die sonstigen betrieblichen Aufwendungen um rund 0,9 Millionen Euro im Vorjahr erhöht hatte. Dieser in diesem Geschäftsjahr 2023 fehlende Einmaleffekt begründet im Wesentlichen zusammen mit den in 2023 geringeren realisierten Kursgewinnen und - verlusten die Entwicklung. Unter Berücksichtigung von Ertragsteuern haben wir einen Jahresüberschuss von 8,3 Millionen Euro erreicht. Mit Ausnahme unseres größten Geschäftsbereiches Papier und Verpackung konnten wir in allen Geschäftsbereichen unsere Umsätze gegenüber dem Vorjahr steigern:
Papier und Verpackung: In der Division Papier und Verpackung liegt der Umsatz im Jahr 2023 knapp unter dem Vorjahr. Die Entwicklung in den (Unter)-Geschäftsbereichen ist auf Jahressicht unterschiedlich: Im Bereich corrugated (=Wellpappe) sehen wir zum Jahresende einen positiven Trend bei der zuvor nachlassenden Investitionstätigkeit im Hauptmarkt Asien, auch der Bereich Druckweiterverarbeitung hat sich zum Jahresende hin positiv entwickelt. Im Bereich Rakel besteht der hohe Preisdruck das ganze Jahr über, bei den Hygienepapieren blicken wir auf ein in Summe durchwachsenes Jahr zurück, sind aber für das Jahr 2024 positiv gestimmt. Holz: In der Division Holz liegt der Umsatz nach zwölf Monaten um 2 % über dem Vorjahreswert. Vor allem in der ersten Jahreshälfte kam es aufgrund von noch reger Investitionstätigkeit der Abnehmer-Industrien zu einer hohen Nachfrage, auch die Sorge um die Brüchigkeit der Lieferketten sorgte für zusätzliche Volumina im Umsatz. Zudem konnte der US-amerikanische Markt weiter erschlossen werden. Richtung Jahresende spürten wir die Eintrübung der Stimmung aufgrund der Krise in der Bauindustrie in den Verkaufszahlen, so dass in Summe ein Umsatz knapp über Vorjahr resultiert. Metall: Die Produkte der Division Metall waren im ganzen Jahr stark nachgefragt, die Umsätze liegen um knapp 16 % über dem Vorjahreswert und erreichen damit einen historischen Bestwert. Die deutliche Steigerung gegenüber dem Vorjahr resultiert im Wesentlichen aus der Umsatzrealisierung von bereits im Vorjahr beauftragten Großprojekten. Das Wachstum wurde vor allem in den Schlüsselländern Deutschland, Italien und den USA generiert. Dem Vertrieb gelang es hier sich die Stücke aus dem kleiner werdenden Kuchen zu sichern. Kunststoff, Gummi und Recycling (KGR): Der Umsatz der Division KGR liegt mit mehr als 9 % über dem Vorjahreswert. Es werden hier größtenteils Großkunden aus dem Bereich Recycling bedient, welcher im Jahr 2023 eine starke Nachfrage erfahren hat. In den anderen Bereichen (beispielsweise in der Reifenindustrie) erfolgten verschiedene vertriebliche Anbahnungen, die zu neuen Umsätzen geführt haben. Maschinenelemente und Werkzeuge: Bei den Maschinenelementen konnte eine Steigerung des Umsatzes von über 7 % gegenüber dem Vorjahr erreicht werden. Die Umsätze dieser Division sind abhängig von der Geschäftsentwicklung der großen Kunden aus dem Bereich Biegetechnik und Folienstreckanlagen. Der Bereich der Kraftwerkstechnik sorgte für zusätzliche Umsätze. Die Gesamtverschuldungssituation in der TKM-Gruppe reduzierte sich im letzten Jahr um 2,7 Millionen Euro auf 8,7 Millionen Euro. Unter Einbezug der Leasingverbindlichkeiten gemäß IFRS 16 ergibt sich eine Gesamtverschuldung von 10,3 Millionen Euro. Unser Umlaufvermögen stieg aufgrund der Umsatzsteigerung an. Wir haben mehr Fertigerzeugnisse im Lager, um flexibel lieferfähig zu sein. Die Umschlagshäufigkeit sowie die key ratio "DSO" haben sich gegenüber dem Vorjahr um jeweils 8 % verschlechtert. Alle kurz- und langfristigen Verpflichtungen gegenüber den Gläubigern konnten ohne Probleme termingerecht erfüllt werden. Aufgrund von verspäteten Maschinenlieferungen konnten nicht alle geplanten Investitionen getätigt werden. Der Konzern befindet sich in einer gesunden Liquiditätslage. Um in den aktuellen unsicheren, schwer planbaren Zeiten gut gewappnet zu sein, halten wir weiterhin hohe Liquiditätsreserven. Aus Sicherheitsgründen stehen hohe, nicht ausgeschöpfte Kreditlinien zur Verfügung, Unsere Kreditkonditionen haben sich gegenüber dem Vorjahr nicht wesentlich verändert. Die Eigenkapitalquote verbesserte sich erneut auf über 62 %. Der EBITDA der Gruppe lag im Jahr 2023 über 18,7 Millionen Euro. Die immateriellen Vermögenswerte und Sachanlagen umfassen mit 43,3 Millionen Euro rund 40 % der Bilanzsumme. Damit haben wir unsere budgetierten Ziele bei der Eigenkapitalquote und bei der Nettogesamtverschuldung erreicht, bei den Key ratios DSO und DIO indes nicht. Prognosebericht Die bottom-up ermittelte Planung wurde im letzten Quartal 2023 erstellt. Bereits während des Berichtsjahres wurde eine detaillierte Strategie zur künftigen Ausrichtung erarbeitet und die Planung für das Jahr 2024 zeigt erste Elemente dieser Strategie. Die Planung erfolgt in konjunkturell schwierigen und anspruchsvollen Zeiten. Hohe Tarifabschlüsse, Zukaufpreise auf rückläufigem, aber noch immer teils hohem Niveau belasten ebenfalls unsere Gruppe. Zusätzlich lässt die hohe Verschuldungssituation vieler Industriestaaten nur beschränkt eine Ankurbelung der Nachfrage von staatlicher Seite in Europa zu. Ein Ende des von dem russischen Präsidenten begonnenen Krieges in der Ukraine ist nicht abzusehen. Die Planung ist auch durch die volatilen Rohstoff- und Devisenmärkte mit Unsicherheit behaftet. Wir haben die aufgeführten möglichen Negativeffekte in unserer Planung teilweise berücksichtigt, gehen aber in Summe von einem leichten Wachstum aus und besonders von einer Erholung einiger Abnehmerindustrien im Verlauf des kommenden Jahres. Die gute Finanz- und Ertragslage ermöglicht es uns aber, Krisen zu überstehen. Im Budget 2024 planen wir einen um rund 5,1 Millionen Euro höheren Umsatz von 152,5 Millionen Euro. Einen Zuwachs planen wir in allen Geschäftsbereichen. Das Umsatzziel wird nur erreichbar sein, wenn die oben aufgeführten Negativeffekte die Wirtschaft nicht noch mehr belasten und die angesprochene Erholung in einigen Abnehmerindustrien tatsächlich erfolgt. Alle Gesellschaften planen positive operative Ergebnisbeiträge für 2024. Auf Basis der positiven Ergebnisse der Einzelgesellschaften ergibt sich ein konsolidierter Gruppen-EBIT von rund 13,4 Millionen Euro. Hierbei ist zu beachten, dass wir keine negativen Sondereffekte aus Kursverlusten, aber auch keine Kursgewinne geplant haben. Der Auftragseingang der ersten zwei Monate im Jahr 2024 liegt mit über 25 Millionen Euro über dem Planniveau, der Auftragsbestand beträgt immer noch knapp um 50 Millionen Euro per Ende Februar, daher sehen wir den geplanten Umsatz unserer Gruppe als erreichbar an. Der volatile Dollar-Euro-Kurs wird auch im Jahr 2024 den konjunkturellen Verlauf beeinflussen. Wir haben noch keine Devisentermingeschäfte auf Basis Euro/Dollar abgeschlossen. Bei Bedarf werden wir aber zur Planungssicherheit Devisentermingeschäfte abschließen. Im Jahr 2024 sind Gesamtinvestitionen im Sachanlagebereich von über 10,4 Millionen Euro vorgesehen. Dieser Planbetrag liegt deutlich über den budgetierten Abschreibungen von rund 5,6 Millionen Euro. Die in Summe höchsten Investitionen sind an den Standorten Remscheid (rund 2,9 Millionen Euro), Geringswalde (rund 1,6 Millionen Euro), Bargteheide (rund 1,9 Millionen Euro), Österreich (rund 1,7 Millionen Euro), Finnland (rund 1,6 Millionen Euro) und Niederlande (rund 0,5 Millionen Euro) vorgesehen. Auch im Jahr 2024 werden wir weiter in unsere IT-Strukturen investieren. Des Weiteren werden wir weiterhin Mittel für die Ausbildung unserer Mitarbeiter bereitstellen. Außerdem investieren wir weiterhin in Forschungsprojekte, die zukünftig mehr Umweltschutz, Ressourceneffizienz, Energieeffizienz, Digitalisierung und Automatisierung ermöglichen sollen. Wir werden weiter an der Optimierung des Umlaufvermögens arbeiten. Die geplanten Umsatzsteigerungen werden jedoch zu einer Erhöhung des Umlaufvermögens führen. Die deutlich über den Abschreibungen liegenden Investitionen und die ratierliche Tilgung der existierenden langfristigen Bankverbindlichkeiten sollen aus dem laufenden Cashflow bedient werden. Auf Basis der vorliegenden Planung erwarten wir für die TKM-Gruppe einen positiven Cashflow. Im Geschäftsjahr 2024 ist bisher keine Dividende an die Gesellschafter geplant. Laut Planung wird sich daher die Nettoverschuldung reduzieren. Gemäß unserer Planung soll der EBITDA gegenüber dem Vorjahr aufgrund des höher geplanten EBIT wachsen. Wir planen, dass unsere Key ratios (DSO und DIO) nahezu auf gleichem Niveau wie im Jahr 2023 bleiben. Ebenso erwarten wir keine Verschlechterung bei der Eigenkapitalquote. Die Auswirkungen der geopolitischen Lage waren bisher für uns beherrschbar, wenn auch vor allem auf der Kostenseite oft nicht einfach zu kompensieren. Wir gehen davon aus, dass es im Jahr 2024 keine wesentliche Änderung an der Situation ggü. dem Vorjahr geben wird. Wir werden bei Krisenverschärfung wie gewohnt an jedem Standort flexibel reagieren, wie z.B. durch Kurzarbeit, Ausnutzung der flexiblen Arbeitszeitmodelle, verfrühten Urlaub für die Mitarbeiter und andere Kostensenkungsmaßnahmen. Wir werden weiterhin je nach Auftragslage alle notwendigen Entscheidungen treffen und durchführen, so dass die Stabilität der Gruppe erhalten bleibt. Wir verfolgen wie bisher eine strikte Kostenkontrolle und versuchen, unsere Produktivität zu erhalten bzw. zu optimieren. Risikobericht Wir haben ein Überwachungssystem zur Früherkennung von Chancen und Risiken eingerichtet. Damit werden die bestehenden Informationsgrundlagen in ein umfassendes, integriertes und wertorientiertes Berichtssystem überführt. Negative wie auch positive Entwicklungen werden somit frühzeitig identifiziert und können daher schnell und effizient gesteuert werden. Weiterhin existiert ein konzernweites Berichtswesen auf Basis IFRS mit detaillierten Abfragen zu Bilanz- und Gesamtergebnisrechnungspositionen. Die verbundenen Unternehmen berichten monatlich an die Konzernobergesellschaft in Deutschland und haben vorhandene Soll-Ist-Abweichungen detailliert zu erläutern. Für die wesentlichen Standorte existiert eine sogenannte All-Gefahren-Versicherung (einschließlich Betriebsunterbrechungsversicherung). Kundenrisiken werden teilweise durch Kreditversicherungen minimiert. Zusätzlich findet eine systematische Überwachung der Kundenbeziehungen auf etwa bestehende Risiken statt. Darüber hinaus werden laufend Deckungsbeitragsrechnungen durchgeführt, so dass nicht zufriedenstellende Vertragsbeziehungen entweder abgebaut oder durch entsprechende Maßnahmen verbessert werden können. Aufgrund unserer Lieferantenstruktur sehen wir keine wesentlichen Risiken im Bereich der Beschaffung in Folge der aktuellen Lieferkettenproblematiken. Die Preise für Energie, insbesondere Strom und Gas, wurden für die deutschen Gesellschaften für mindestens ein Jahr gesichert. Dies erhöht die Planungssicherheit. Eine laufend überarbeitete Kalkulation, vor allem in Bezug auf schwankende Rohmaterialpreise, ist die Grundlage für eine Ertrag sichernde Preisgestaltung. Das Konzernergebnis vor Steuern unterliegt einer geringen Sensitivität gegenüber einer nach vernünftigem Ermessen grundsätzlich möglichen Änderung der Zinssätze (aufgrund der Auswirkungen auf variabel verzinsliche Darlehen). Das Risiko von Schwankungen der Marktzinssätze, dem der Konzern ausgesetzt ist, resultiert überwiegend aus den finanziellen Verbindlichkeiten mit einem variablen Zinssatz. Die Steuerung des Zinsaufwands des Konzerns erfolgt durch eine Kombination von festverzinslichem und variabel verzinslichem Fremdkapital. Die Richtlinien des Konzerns sehen vor, dass langfristiges Fremdkapital festverzinslich ist. Infolge der Investitionen in die Tochtergesellschaften außerhalb des Euro-Gebiets (vor allem China und USA) können sich Änderungen der Wechselkurse wesentlich auf die Konzern-Bilanz auswirken. Der Konzern wird diesem strukturellen Währungsrisiko im Bedarfsfall durch die Fremdkapitalaufnahme in der funktionalen Währung der Tochtergesellschaften entgegenwirken. Der Konzern unterliegt außerdem Währungsrisiken aus einzelnen Transaktionen. Diese Risiken resultieren aus Käufen und Verkäufen einer operativen Einheit in einer anderen Währung als der funktionalen Währung dieser Einheit. Zur Verminderung des Währungsrisikos werden zeitweilig Devisenterminkontrakte eingesetzt. Devisentermingeschäfte dürfen nur auf Ebene der Geschäftsführung der Konzernobergesellschaft bzw. nur mit deren ausdrücklicher Genehmigung abgeschlossen werden. Des Weiteren verweisen wir auf unsere Kommentierung im Konzernanhang in Bezug auf Risiken hinsichtlich der Verwendung von Finanzinstrumenten im Zusammenhang mit Marktzinssätzen und Währungen (siehe Seite 39 ff.). Der Konzern überwacht kontinuierlich die Einhaltung der Cashflow-Planung. Das Ziel des Konzerns ist es, die langfristig gebundenen Vermögenswerte durch eine langfristige Finanzierung zu decken und im Übrigen die Deckung des kurzfristigen Finanzmittelbedarfs durch ausreichende Kreditlinien sicher zu stellen. Chancenbericht Mit unserem neuen Eigentümer möchten wir auch in Zukunft die Gruppe profitabel wachsen lassen. So haben wir gezielt die Strategie unserer Geschäftsbereiche überprüft und gehen nun in die Umsetzung. Die Marktwachstumschancen in den jeweiligen Industrien sind vorhanden und haben sich in Summe nicht reduziert. In den einzelnen Geschäftsbereichen haben sich jedoch die Wachstumspotentiale in den Regionen verändert. Zusätzlich haben wir auch neue Märkte identifiziert, in denen wir mit unseren Produkten (bzw. ähnlichen Produkten) noch nicht vertreten sind. Wir werden uns weiterhin gezielt auf die Bedürfnisse der Märkte einstellen. Mit der Übernahme der TKM-Gruppe durch die Groz-Beckert KG ist der Fokus auf ein noch schnelleres Wachstum gelegt worden. Die finanziell noch besser aufgestellte Groz-Beckert KG macht es möglich, höhere Investitionen unter anderem in Maschinen und Akquisitionen als in der Vergangenheit vorzunehmen. Schlüsselelement für das zukünftige Wachstum ist Erfolg im Wettbewerb um qualifizierte Mitarbeiter. Hier sind wir mittels erhöhter Web-Präsenz und Kontakten zu Schulen an den jeweiligen Standorten aktiv, um die notwendige Aufmerksamkeit von potentiellen Auszubildenden zu bekommen. Des Weiteren arbeiten wir verstärkt mit Universitäten zusammen, um leichter qualifizierte Hochschulabsolventen für unsere Unternehmen zu gewinnen. Dies und eine vermehrte Öffentlichkeitsarbeit machen unsere Unternehmen in der Region bekannter und uns für qualifizierte Arbeitskräfte interessanter. Des Weiteren werden wir stark in die Ausbildung unserer Mitarbeiter investieren. Mit Hilfe von externen Personalberatern haben wir in den letzten Jahren Aus- und Weiterbildungsprogramme für unsere Mitarbeiter im deutschsprachigen Raum entwickelt, die deren Qualifikation in ihrem Wirkungsbereich deutlich steigern sollen und werden. Unser Leiter Talentmanagement wird sich u.a. vermehrt um die Aus- und Weiterbildung unserer Mitarbeiter kümmern, die Nachwuchssicherung steuern und die Potentiale und Fähigkeiten unserer Mitarbeiter fördern. Nach Übernahme der TKM-Gruppe durch die Groz-Beckert KG, auch ein deutsches, traditionsreiches Familienunternehmen, wurde die Unsicherheit bei der Nachfolgeregelung der vorherigen Gesellschafter gelöst. Diese langfristige Lösung auf der Gesellschafterseite wird allen unseren Stakeholdern für die Zukunft Kontinuität und Sicherheit geben. Gesamteinschätzung der Chancen und Risiken Die Risiko- und Chancenlage ist gegenüber dem Vorjahr aktuell unverändert. Nach unserer Einschätzung sind die genannten Risiken beherrschbar. Bestandsgefährdende Risiken sehen wir daher derzeit keine. Wesentlich für diese Einschätzung ist jedoch, dass der Ukraine-Krieg sich nicht territorial weiter in Europa und der Welt ausbreitet.
Remscheid, 20. März 2024 TKM GmbH Dr. Thomas Klumpen Johannes Fritz Thomas Huhn Axel Müller Inhaltsverzeichnis Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers Rechnungslegung Auftragsbedingungen, Haftung und Verwendungsvorbehalt Auftragsbedingungen, Haftung und Verwendungsvorbehalt Wir, die EY GmbH & Co. KG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, haben unsere Prüfung der vorliegenden Rechnungslegung im Auftrag der Gesellschaft vorgenommen. Neben der gesetzlichen Funktion der Offenlegung (§ 325 HGB) in den Fällen gesetzlicher Abschlussprüfungen richtet sich der Bestätigungsvermerk ausschließlich an die Gesellschaft und wurde zu deren interner Verwendung erteilt, ohne dass er weiteren Zwecken Dritter oder diesen als Entscheidungsgrundlage dienen soll. Das in dem Bestätigungsvermerk zusammengefasste Ergebnis von freiwilligen Abschlussprüfungen ist somit nicht dazu bestimmt, Grundlage von Entscheidungen Dritter zu sein, und nicht für andere als bestimmungsgemäße Zwecke zu verwenden. Unserer Tätigkeit liegt unser Auftragsbestätigungsschreiben zur Prüfung der vorliegenden Rechnungslegung einschließlich der "Allgemeinen Auftragsbedingungen für Wirtschaftsprüfer und Wirtschaftsprüfungsgesellschaften" in der vom Institut der Wirtschaftsprüfer herausgegebenen Fassung vom 1. Januar 2017 zugrunde. Klarstellend weisen wir darauf hin, dass wir Dritten gegenüber keine Verantwortung, Haftung oder anderweitige Pflichten übernehmen, es sei denn, dass wir mit dem Dritten eine anders lautende schriftliche Vereinbarung geschlossen hätten oder ein solcher Haftungsausschluss unwirksam wäre. Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass wir keine Aktualisierung des Bestätigungsvermerks hinsichtlich nach seiner Erteilung eintretender Ereignisse oder Umstände vornehmen, sofern hierzu keine rechtliche Verpflichtung besteht. Wer auch immer das in vorstehendem Bestätigungsvermerk zusammengefasste Ergebnis unserer Tätigkeit zur Kenntnis nimmt, hat eigenverantwortlich zu entscheiden, ob und in welcher Form er dieses Ergebnis für seine Zwecke nützlich und tauglich erachtet und durch eigene Untersuchungshandlungen erweitert, verifiziert oder aktualisiert. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die TKM GmbH Eingeschränktes Prüfungsurteil zum Konzernabschluss und Prüfungsurteil zum Konzernlagebericht Wir haben den Konzernabschluss der TKM GmbH, Remscheid, und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2023, der Konzern-Gesamtergebnisrechnung, der Konzern-Kapitalflussrechnung und der Konzern-Eigenkapitalveränderungsrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang zum Konzernabschluss, einschließlich einer Zusammenfassung bedeutsamer Rechnungslegungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der TKM GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung mit Ausnahme der genannten Einschränkung des Prüfungsurteils zum Konzernabschluss zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat. Grundlage für das eingeschränkte Prüfungsurteil zum Konzernabschluss und für das Prüfungsurteil zum Konzernlagebericht Entgegen IAS 24.17 f. sowie § 315e Abs. 1 HGB i. V. m. § 314 Abs. 1 Nr. 6 HGB wurden die Vergütungen der Mitglieder des Managements in Schlüsselpositionen nicht im Konzernanhang angegeben. Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unser eingeschränktes Prüfungsurteil zum Konzernabschluss und unser Prüfungsurteil zum Konzernlagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den IFRS, wie sie in der EU anzuwenden sind, und den ergänzend nach § 315e Abs. 1 HGB anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung dieser Vorschriften ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, es sei denn, es besteht die Absicht den Konzern zu liquidieren oder der Einstellung des Geschäftsbetriebs oder es besteht keine realistische Alternative dazu. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Düsseldorf, 21. März 2024 EY
GmbH & Co. KG
Glückselig, Wirtschaftsprüferin Dr. König, Wirtschaftsprüfer |
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