Stammdaten

Register
Amtsgericht München HRB 111484
Vorher
DISTEC GmbH Vertrieb von elektronischen Bauelementen
Eingetragen
12.12.1995
Branche
Herstellung von elektronischen Bauelementen a. n. g.Großhandel mit elektronischen Bauteilen und TelekommunikationsgerätenHerstellung von Geräten der Unterhaltungselektronik
Gegenstand
Entwicklung und Produktion (selbst und durch Dritte) von Systemtechnik und optischen Geräten als auch Vertrieb von elektronischen Bauelementen.

Historie

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Management

NameRolle
Ulrich Ermel
seit 8.3.2023
Geschäftsführer
Matthias Keller
seit 11.9.2019
Geschäftsführer
Brigitte Fiebelmann
seit 16.9.2008
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

Gesellschafter
Beta

Name
Ort
Anteil
FORTEC Elektronik Aktiengesellschaft
Germany
100.00%

Beteiligungen
Beta

NameAnteil
No data available

Konzern- und Jahresabschlüsse

DISTEC GmbH Vertrieb von elektronischen Bauelementen

Germering

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.07.2018 bis zum 30.06.2019

Bilanz zum 30. Juni 2019 mit Vergleichszahlen des Vorjahres

AKTIVA

30.06.2019
30.06.2018
A. Anlagevermögen    
I. Immaterielle Vermögensgegenstände    
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 3.260,07 1.314,91
II. Sachanlagen    
1. Technische Anlagen und Maschinen 114.322,29 136.508,10
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 222.845,93 174,265,69
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 1.747,50
  337.168,22 312.521,29
  340.428,29 313.836,20
B. Umlaufvermögen    
I. Vorräte    
1. Roh,-Hilfs- und Betriebsstoffe 1.999.258,73 1.716.661,84
2. Unfertige Erzeugnisse 913.937,74 774.619,01
3. Fertige Erzeugnisse und Waren 3.615.156,29 3.584.574,13
4. Geleistete Anzahlungen 80.108,09 185.426,98
  6.608.460,85 6.261.281,96
5. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen -29.800,70 -128.890,44
  6.578.660,15 6.132.391,52
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände    
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 1.878.501,31 2.023.068,35
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 517.608,74 298.427,54
3. Sonstige Vermögensgegenstände 13.350,32 8.200,41
  2.409.460,37 2.329.696,30
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 1.459.070,97 1.455.838,97
  10.447.191,49 9.917.926,79
C. Rechnungsabgrenzungsposten 83.720,57 78.130,23
  10.871.340,35 10.309.893,22

PASSIVA

   
30.06.2019
30.06.2018
A. Eigenkapital    
I. Gezeichnetes Kapital 1.000.000,00 1.000.000,00
II. Gewinnvortrag 77.034,55 77.034,55
III. Jahresüberschuss 2.470.683,08 0,00
  3.547.717,63 1.077.034,55
B. Rückstellungen    
1. Steuerrückstellungen 19.203,00 0,00
2. Sonstige Rückstellungen 669.100,00 1.132.800,00
  688.303,00 1.132.800,00
C. Verbindlichkeiten    
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.188.572,51 1.042.109,62
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 5.140.568,16 6.698.499,50
3. Sonstige Verbindlichkeiten 268.303,55 331.768,85
- davon aus Steuern € 72.976,07 (i.Vj. € 203.517,62)    
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit € 7.602,15 (iVj. €5.635,29)    
  6.597.444,22 8.072.377,97
D. Rechnungsabgrenzungsoosten 37.875,50 27.680,70
  10.871.340,35 10.309.893,22

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG vom 01.07.2018 bis 30.06.2019 mit Vergleichszahlen des Vorjahres

2018/19 2017/18
1. Umsatzerlöse   27.023.576,91   26.874.799,82
2. Erhöhung oder Verminderung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen   217.171,97   405.446,56
3. Gesamtleistung   27.240.748,88   27.280.246,38
4. Sonstige betriebliche Erträge   588.221,45   235.452,44
davon Ertrag aus der Währungsumrechnung € 132.431,86 (i.Vj. €165.818,57)        
5. Materialaufwand        
a) Aufwendungen für Roh- Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren -15.562.214,61   -15,529.957,44  
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen -1.759.556,14 -17.321.770,75 -1.729.214,32 -17.259.171,76
6. Personalaufwand        
a) Löhne und Gehälter -3.710.923,75   -3.749.598,02  
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und Unterstützung        
davon für Altersversorgung € 11.688,35 (i.Vj. € 36.488,10) -702.429,81 -4.413.353,56 -681.808,50 -4.431.406,52
7. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen   -140.347,39   -116.218,48
8. Sonstige betriebliche Aufwendungen   -2.481.319,39   -2.820.907,33
davon Aufwand aus der Währungsumrechnung € 134.466,98 (i.Vj. € 208.826,72)        
9. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge        
davon aus verbundenen Unternehmen € 2.034,72 (i.Vj. € 2.034,72)   3.680,52   5.342,57
10. Zinsen und ähnliche Aufwendungen   -54.707,66   -44.390,47
davon an verbundene Unternehmen € 54.098,80 (i.Vj. €43.775,01)        
11. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag   -948.516,02   0,00
12. Ergebnis nach Steuern   2.472.636,08   2.848.946,83
13. Sonstige Steuern   -1.953,00   -2.124,00
14. Aufgrund eines Gewinnabführungsvertrags abgeführte Gewinne   0,00   -2.846.822,83
15. Jahresüberschuss   2.470.683,08   0,00

Anhang für das Geschäftsjahr 2018/19

(vom 01.07.2018 - 30.06.2019)

1 . Grundsätzliches zum Jahresabschluss

1.1 Die Firma der Gesellschaft lautet "Distec GmbH Vertrieb von elektronischen Bauelementen". Die Gesellschaft hat ihren Sitz in 92110 Germering und ist im Registergericht beim Amtsgericht München unter Registernummer HRB 111484 eingetragen.

1.2 Die Gesellschaft ist eine "mittelgroße Kapitalgesellschaft" im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB. Der Jahresabschluss zum 30.06.2019 wurde nach den Vorschriften des HGB {für mittelgroße Kapitalgesellschaften) in der Fassung des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetzes (BilRUG).

1.3 Die Bilanzierung und Bewertung erfolgte deshalb nach den für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Grundsätzen. Größenabhängige Erleichterungen nach § 288 HGB wurden in Anspruch genommen.

1.4 Die auf den vorhergehenden Jahresabschluss angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden grundsätzlich beibehalten. Aufgrund der Abweichungen bei der Bewertung der Geringwertigen Wirtschaftsgüter ergaben sich im Geschäftsjahr 2018/19 in Summe keine wesentlichen materiellen Auswirkungen.

1.5 Die "Davon" - Vermerke zu den Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten wurden in Form eines Verbindlichkeitenspiegels im Anhang dargestellt.

1.6 Der Jahresabschluss 2018/19 wurde vor Ergebnisverwendung aufgestellt.

2 . Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Erstellung des Jahresabschlusses erfolgte unter der Annahme der Unternehmensfortführung (going -concern).

2.1 Aktiva

Entgeltlich erworbene Immaterielle Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten aktiviert und entsprechend ihrer voraussichtlichen Nutzungsdauer von drei bis fünf Jahren linear abgeschrieben.

Die Bewertung der Sachanlagen erfolgte zu aktivierungspflichtigen Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden bei den zum 01.07.2018 bereits vorhandenen Anlagegütern kontinuierlich nach Vorjahressätzen berechnet. Die Abschreibungen erfolgen über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer und werden nach der linearen Methode über einen Zeitraum von drei bis elf Jahren vorgenommen.

Die Investitionen bei geringwertigen Anlagegütern wurden in 2018/19 - abweichend vom Vorjahr - entsprechend den steuerlichen Vorschriften (Wahlrecht) berücksichtigt, das heißt Zugänge mit Einzelanschaffungskosten bis zu € 800,00 (netto) wurden im Zugangsjahr voll abgeschrieben und im Anlagespiegel als Zugang und als Abgang ausgewiesen. Im Vorjahr (2017/2018) wurden die Geringwertigen Wirtschaftsgüter noch zu einem Sammelposten zusammengefasst und über einen Zeitraum von 5 Jahren abgeschrieben (Poolabschreibung).

Die Bewertung der Vorräte (Roh, Hilfs- und Betriebsstoffe, unfertige und fertige Erzeugnisse, Waren) erfolgte zu aktivierungspflichtigen Anschaffungskosten bzw. Herstellungskosten. Fremdkapitalzinsen werden nicht einbezogen. Fallweise wurden Abschläge auf den niedrigeren beizulegenden Wert vorgenommen. Die erhaltenen Anzahlungen wurden gem. Wahlrecht des § 268 Abs. 5 S. 2 HGB, wie im Vorjahr, offen von den Vorräten abgesetzt.

Forderungen lind sonstige Vermögensgegenstände wurden mit ihrem Nennwert angesetzt. Erkennbare Ausfallrisiken wurden durch individuelle Bewertungsabschläge (Einzelwertberichtigungen) berücksichtigt. Das allgemeine Kreditrisiko wurde durch eine Pauschalwertberichtigung abgedeckt.

Der Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten wurden mit dem Nennwert angesetzt.

Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten enthalten nominal bewertete Ausgaben vor dem Bilanzstichtag für einen bestimmten Zeitraum danach.

2.2 Passiva

Das Eigenkapital (gezeichnetes Kapital, Gewinnvortrag, Jahresüberschuss) wurde zum Nennwert angesetzt.

Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen wurden für alle ungewissen Verbindlichkeiten gebildet .Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Der Ansatz erfolgt in der Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages. Künftige Preis- und Kostensteigerungen wurden berücksichtigt. Soweit Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von über einem Jahr zu bilden waren, wurden diese mit dem von der Deutschen Bundesbank bekannt gegebenen Marktzinssatz der vergangenen 7 Jahre abgezinst.

Die Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag passiviert.

Die Bewertung von Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährung mit einer Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger erfolgt mit dem Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag. Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährung mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden zu den im Anschaffungszeitpunkt geltenden Umrechnungskursen angesetzt. Das Niederstwert-/Höchstwertprinzip wurde dabei beachtet.

3 . Erläuterungen zur Bilanz

3.1 Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens sowie die Abschreibungen des Geschäftsjahres ergeben sich aus dem beigefügten Anlagenspiegel (Anlage 3b).

3.2 Forderungen gegen verbundene Unternehmen Mitzugehörigkeitsvermerk bzw. gegenüber Gesellschaftern

In den Forderungen gegen verbundene Unternehmen von T-€ 518 sind Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von T-€ 518 (Vorjahr T-€ 298) enthalten.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen beinhalten Forderungen an die Gesellschafterin FORTEC Elektronik AG in Höhe von T-€ 144 (Vorjahr T-€ 41).

3.3 Sonstige Vermögensgegenstände

In den sonstigen Vermögensgegenständen sind antizipative Forderungen aus im Folgejahr abziehbare Vorsteuern in Höhe von T-€ 1 (im Vorjahr T-€ 0) enthalten.

3.4 Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen beinhalten Rückstellungen für Personalverpflichtungen (insbesondere Resturlaube, Überstunden, Boni und Provisionsverpflichtungen), Gewährleistungen, externe Entwicklungskosten, betriebliche Versicherungen, Jahresabschluss- und Prüfungskosten, Schwerbehinderten Ausgleichsabgabe, sowie Archivierungskosten, Betriebsprüfungskosten. Beratungskosten und Ausstehende Rechnungen (Rangordnung nach Größenordnung).

3.5 Verbindlichkeiten (Verbindlichkeitenspiegel)

Restlaufzeit (Fälligkeiten)
Verbindlichkeiten Gesamtbetrag
T-€
bis 1 Jahr
T-€
>1 bis 5 Jahre
T-€
über 5 Jahre
T-€
davon besicherte Verbindlichkeiten
T-€
aus Lieferungen und Leistungen 1.189 1.189 0 0 0
gegenüber verbundenen Unternehmen 5.140 5.140 0 0 4.797
(davon gegenüber Gesellschaftern) (5.014) (5.014) (0) (0) (4.797)
Sonstige Verbindlichkeiten 268 268 0 0 0
Gesamtverbindlichkeiten 6.597 6.597 0 0 4.797
(im Vorjahr) (8.072) (8.072) (0) (0) (5.999)

Unter den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen werden Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin FORTEC Elektronik AG in Höhe vor. insgesamt T-€ 5.014 (Vorjahr T-€ 5.623) ausgewiesen. Hierbei handelt es sich um T-€ 142 (Vorjahr T-€ 622} Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und um Verbindlichkeiten aus diversen Verrechnungskonten in Höhe von T-€ 4.872 (insbesondere aus Gewinnabführungen früherer Jahre).

Die Besicherung der Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen erfolgt teilweise durch Sicherungsübereignung des Vorratsvermögens und durch Sicherungsübereignung der beweglichen technischen Anlagen und Maschinen sowie durch Forderungsabtretung bzw. Globalzession von Forderungen gegenüber Dritten.

Der unter der Position Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen ausgewiesene Betrag ist teilweise durch übliche Eigentumsvorbehalte von Lieferanten besichert.

4 . Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB gegliedert,

4.1. Erläuterung der Erträge und Aufwendungen von außergewöhnlicher Größenordnung oder außergewöhnlicher Bedeutung (5 285 Nr. 31 HGB)

in den sonstigen betrieblichen Erträgen bzw. im Rohergebnis sind Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von T-€ 408 (im Vorjahr: T-€ 0), insbesondere aus dem Wegfall von Einzelgewährleistungsrisiken sowie Boni / Provisionsverpflichtungen gegenüber Mitarbeitern, enthalten.

4.2 Periodenfremde Aufwendungen und Ertrage (5 285 Nr. 32 HGB)

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge in Höhe von T-€ 3 (im Vorjahr T-€ 8) enthalten.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten periodenfremde Aufwendungen in Höhe von T-€ 9 (im Vorjahr T-€ 26).

5. Sonstige Angaben

5.1 Haftungsverhältnisse (§ 251 i.V. mit § 258 Abs. 7 HGB)

Verbindlichkeiten aus Gewährleistungsverträgen:  
Gesamtschuldnerische Mithaftung für Verbindlichkeiten Dritter 67.047,66
  (im Vorjahr 0,00)
davon für verbundene Unternehmen 67.047,66
  (im Vorjahr 0,00)

Die Distec GmbH ist Mithaftungsverpflichtungen (Gesamtschuldnerische Mithaftung) im Rahmen eines gesamten Konzernfinanzierungskonzepts bei der Commerzbank über insgesamt € 5,0 Mio. für einen Kreditrahmen der Konzernmutter FORTEC Elektronik AG eingegangen. Davon waren am Bilanzstichtag 314.000 GBR (€ 350.231,44) in Form eines Avals von der Muttergesellschaft FORTEC Elektronik AG in Anspruch genommen, der am Abschlussstichtag mit 60.111,58 GBR (67.047,66 EUR) valutiert war.

Die Distec GmbH geht Haftungsverhältnisse nur nach sorgfältiger Risikoabwägung und grundsätzlich nur in Zusammenhang mit ihrer eigenen oder der Geschäftstätigkeit verbundener Unternehmen ein. Da am Bilanzstichtag keine Valutierung der den Haftungsverhältnissen zugrundeliegenden Verbindlichkeiten vorliegt, besteht am Abschlussstichtag kein Risiko der Inanspruchnahme.

5.2 Sonstige finanzielle Verpflichtungen (§ 285 Nr. 3a HGB)

Sonstige wesentliche finanzielle Verpflichtungen bestanden aus mehrjährigen Miet- und Leasingverträgen, wie folgt:

fällig innerhalb 1 Jahres
fällig >1 bis 5 Jahre
fällig über 5 Jahre
Leasing 50.437 78.418 0
Mieten und Pachten 700.756 2.059.118 241.766
  751.193 2.137.535 241.766
davon gegenüber verbundenen Unternehmen 248.920 124.460 0
davon Altersversorgungsverpflichtungen 0 0 0

5.3 Durchschnittliche Beschäftigtenzahl f§ 2S5 Nr. 7 HGB)

Die Firma DISTEC GmbH beschäftigte während des Geschäftsjahres 2018/19 bzw. im Vorjahr im Durchschnitt folgende Arbeitnehmer.

2018/19 2017/18
Angestellte 78 75

5.4 Gesamtbezüge des Geschäftsführunosorgans (§ 285 Nr. 9 a HGB)

Auf die Angabe der Gesamtbezüge (Grundgehalt usw.) der Geschäftsführung im Jahr 2018/19 wird in Anwendung des § 285 Abs. 4 HGB verzichtet.

5.5 Mitglieder des Geschäftsführungsorgans (§ 285 Nr. 10 HGB)

Geschäftsführer

Dipl. Ing. Bernhard Staller, Ingenieur, Emmering

(einzelvertretungsberechtigt; mit der Befugnis, im Namen der Gesellschaft mit sich als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen)

Herr Matthias Keiler, Techniker, Geisingen (bestellt zum 1.7.2019).

(einzelvertretungsberechtigt; nicht mit der Befugnis, im Namen der Gesellschaft mit sich als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen)

6 . Ergebnisverwendungsvorschlag für das Geschäftsjahr 2018/19

Die Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, den Jahresüberschuss 2018/19 in Höhe von Euro 2.470.683,08 auf neue Rechnung vorzutragen.

7. Konzernzugehörigkeit

Die Gesellschaft ist eine 100%-ige Tochter der FORTEC Elektronik AG, Germering, die einen Konzernabschluss nach internationalen Rechnungslegungsvorschriften (EU - IFRS) am 30.06. eines jeden Jahres aufstellt.

Der Konzernabschluss der FORTEC Elektronik AG wird beim Bundesanzeiger (VAvw.bundesanzeiger.de - Bereich Rechnungslegung/Finanzberichte) elektronisch eingereicht und bekannt gemacht.

8 . Unterzeichnung des aufgestellten (verbindlichen) Jahresabschlusses durch die Gesetzlichen Vertreter gemäß § 245 HGB.

 

Germering, 24. Juli 2019

DISTEC GmbH

Dipl. Ing. Bernhard Staller, Geschäftsführer

Matthias Keiler, Geschäftsführer

Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2018/19 (Bruttodarstellung)

Anschaffungs- und Herstellungskosten
Vortrag 01.07.2018
+ Zugänge 01.07.2018-30.06.2019 e +/- Umbuchungen 01.07.2018-30.06.2019
-Abgänge 01.07.2018-30.06.2019 G Stand 30.06.2019
Vortrag 01.07.2018
Immaterielle Vermögensgegenstände            
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 26.694,40 3.640,24 0,00 0,00 30.334,64 25.379,49
Sachanlagen            
1. Technische Anlagen und Maschinen 209.817,45 3.541,00 0,00 0,00 213,358,45 73.309,35
2. Andere Anlagen. Belriebs- und Geschäftsausstattung            
a) Mietereinbauten 40.923,04 60.408,33 1.747,50 0,00 103.078,87 22,710,45
b) Betriebs- und Geschäftsausstattung 145.986,52 39.379,42 0,00 -2.780,00 182.585,94 91.094,33
c) Werkzeuge/Vorrichtungen/Messgeräte Produktion 103.208,83 24.797,71 0,00 0,00 128.006,54 74.802,49
d) EDV-Hardware 80.990,93 17.645,72 0,00 -465,00 98.171,65 49.149,91
e) Geringwertige Wirtschaftsgüter 0,00 17.527,06 0,00 -17.527,06 0,00 0,00
f) Geringwertige Wirtschaftsgüter (Sammelposten) 89.628,04 0,00 0,00 0,00 89.628,04 48.714,49
  460.737,36 159.758,24 1.747,50 -20.772,06 601.471,04 286,471,67
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 1.747,50 0,00 -1.747,50 0,00 0,00 0,00
  672.302,31 163.299,24 0,00 -20.772,06 814.829,49 359.781,02
  698.996,71 166.939,48 0,00 -20.772,06 845.164,13 385.160,51
Kumulierte Abschreibungen Buchwert
Abschreibungen des Geschäftsjahres 01.07.2018-30.06.2019
Änderungen Abschreibungen I.Z.m. Abgängen 01.07.2018-30.06.2019
Stand 30.06.2019
Stand 30.06.2019
Stand 30.06.2018
Immaterielle Vermögensgegenstände          
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.695,08 0,00 27.074,57 3.260,07 1.314,91
Sachanlagen          
1. Technische Anlagen und Maschinen 25.726,81 0,00 99.036,16 114.322,29 136.508,10
2. Andere Anlagen. Belriebs- und Geschäftsausstattung          
a) Mietereinbauten 9.401,25 0,00 32.111,70 70.967,17 18.212,59
b) Betriebs- und Geschäftsausstattung 20.328,52 -2.780,00 108.642,85 73.943,09 54.892,19
c) Werkzeuge/Vorrichtungen/Messgeräte Produktion 30.452,93 0,00 105.255,42 22.751,12 28.406,34
d) EDV-Hardware 19.130,64 -465,00 67.815,55 30.356,10 31.841,02
e) Geringwertige Wirtschaftsgüter 17.527,06 -17.527,06 0,00 0,00 0,00
f) Geringwertige Wirtschaftsgüter (Sammelposten) 16.085,10 0,00 64.799,59 24.828,45 40.913,55
  112.925,50 -20.772,06 378.625,11 222.845,93 174.265,69
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00 1.747,50
  138.652,31 -20.772,06 477.661,27 337.168,22 312.521,29
  140.347,39 -20.772,06 504.735,84 340.428,29 313.836,20

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2018/19

(vom 01.07.2018 - 30.06.2019)

1. Grundlagen

1.1 Geschäftsmodell

Die Distec ist ein international agierender Spezialist im Bereich der Flachbildschirm- und Systemlösungen, die für den Einsatz in industriellen und multimedialen Applikationen entwickelt, produziert und vermarktet werden.

Die Haupttätigkeitsfelder sind:

Die Entwicklung und Herstellung von industriellen Displaykontrollern für standardisierte Videosignale wie RGB, DVI, HDMI oder Display Port und mit ARM-basierten Technologien.

Distribution und Lieferung von TFT Displays mit allen Komponenten, wie Touchscreens, Kabeln, Netzteilen sowie funktionsfertiger LCD Kits.

Entwicklung, Herstellung und Lieferung individueller Lösungen rund ums LCD Display. Das Leistungsspektrum umfasst mechanisches Design, Hardware- und Softwareentwicklung, Touch-Integration und Herstellung bzw. Montage in der eigenen Fertigung.

Dry Optical Bonding (Vakuum Bonding Technologie) als Produktionsdienstleistung und als integrierter Bestandteil eigener Produkte.

Die Entwicklung und Herstellung von LCD Displays in unterschiedlichen Bauformen aus Public Display, Einbaumonitor, Desktopmonitor, Videowand oder digitales Türschild.

Die Distec hat neben dem Hauptsitz in Germering bei München eine Betriebsstätte in Thüringen (Hörselberg - Hainich bei Eisenach), in der Industriemonitore konstruiert und produziert werden.

Der Produktionsanteil beschränkt sich weitgehend auf Montagekapazitäten. Die Hauptwertschöpfung liegt in der kundenspezifischen Entwicklung intelligenter Lösungen mit der entsprechenden Software sowie deren Fertigung.

Hauptbezugsguellen der Gruppe im Displaybereich sind im Wesentlichen international tätige Großlieferanten, darunter die Großen der Branche wie AUO, lnnolux, LG und Samsung, aber auch Spezialisten/Nischenanbieter wie Mitsubishi, Kyocera, Toppan oder SGD.

Durch die breite Lieferantenbasis und durch erhöhte Aktivität im Design kompletter (Sub-) Systeme basierend auf eigenen Technologien wurde die direkte Lieferantenabhängigkeit stark reduziert.

Die Hauptabsatzmärkte liegen in Europa und in den USA.

Mit der Muttergesellschaft FORTEC Elektronik Aktiengesellschaft bestand bis zum 30.06.2018 (bis einschließlich des Vorjahres = Geschäftsjahr 2017/2018) ein Gewinnabführungsvertrag.

1.2 Forschung und Entwicklung

Das Unternehmen legt besonderen Fokus auf die Weiterentwicklung und Anpassung der Produkte in Hard- und Software an neue Technologien.

Im Geschäftsjahr 2018/19 hat die Distec ca. T-€ 1.670 in Forschung und Entwicklung investiert (im Vorjahr T-€ 1.195}. Entwicklungen wurden sowohl im Komponentenbereich als auch im Monitorbereich umgesetzt. Im Komponentenbereich finden kontinuierliche Anpassungen, Modernisierungen und Erweiterung der Produkte und Funktionalitäten statt.

Im Monitorbereich wurde die POS-Line Familie der industriellen Monitore weiterentwickelt.

Neben der klassischen Produktentwicklung wird auch in die Weiterentwicklung von Produktionstecnnologien investiert. Hier ist insbesondere die Vakuum-Technologie als neueste Generation der Optical-Bonding Technologien zu nennen, aber auch die Entwicklung einer eignen Familie von projected kapazitiven Touches.

Im Bereich Forschung und Entwicklung waren am Bilanzstichtag 30.06.2019 14 Mitarbeiter/innen (am 30.06.2018 16 Arbeitnehmer/innen) tätig. Externe Leistungen werden daneben auch in Anspruch genommen.

2. Wirtschaftsbericht

2.1 Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Die weltwirtschaftliche Lage ist nach wie vor von Spannungen geprägt. Die Weltkonjunktur hat seit Mitte 2018 an Dynamik verloren, klare Indikatoren für den weiteren Verlauf sind jedoch noch nicht erkennbar. Innerhalb der Europäischen Währungsunion (EWWU) konnten die Wachstumszahlen jedoch Anfang 2019 wieder leicht zulegen und die Befürchtungen einer eintretenden Rezession reduzieren. Die Zahlen weisen aber keinesfalls auf eine konjunkturelle Beschleunigung hin, sondern eher auf eine Stagnation der bestehenden Situation. Eine allgemeine Verunsicherung in Bezug auf die Entwicklung der US- und chinesischen Politik, dem weiterhin anstehenden Brexit und unsichere Entwicklungen in vereinzelten EU-Staaten bestimmen weiterhin die Verunsicherung an den Märkten und erschweren die Einschätzung der konjunkturellen Lage. Insgesamt kann die Lage aber noch als gut eingeschätzt werden.

2.2 Geschäftsverlauf

Der Geschäftsverlauf der Distec hat sich im Geschäftsjahr 2018/19 kaum gegenüber dem des Vorjahres verändert. Die Umsatzerlöse liegen leicht über, der Rohertrag geringfügig unter dem Niveau des Vorjahres. Der Auftragseingang blieb stabil auf einem hohen Niveau.

2.3 Wirtschaftliche Lage

2.3.1 Ertragslage

Das Rohergebnis im Wirtschaftsjahr 2018/19 beträgt T-€ 10.505 (Vorjahr: T-€ 10.256) und ist wegen der Auflösung von Rückstellungen (T-€ 408), insbesondere aufgrund des Wegfalls von Einzelgewährleistungsrisiken und Personalverpflichtungen gegenüber der Vorjahresperiode um T-€ 250 oder 2,4% gestiegen.

Der Planumsatz, das Rohergebnis sowie das geplante Jahresergebnis für das Geschäftsjahr wurden nicht erreicht. Die. Auftragseingänge aus der Industrie unterliegen weiterhin Schwankungen. Während im dritten Quartal die Auftragseingänge ungewöhnlich hoch waren, war der Auftragseingang im vierten Quartal wieder deutlich abgeschwächt.

Der Auftragsbestand am Geschäftsjahresende lag bei rd. € 14,2 Mio. (am 30.06.2018 bei € 13,3 Mio.).

Vom Gesamtumsatz wurden ca. 60% (Vorjahr 59%) in Deutschland umgesetzt und ca. 40% (Vorjahr ca. 41%) im Ausland.

Das Ergebnis vor Steuern beträgt im Geschäftsjahr 2018/19 T-€ 3.421 (im Vorjahr Ergebnis vor Steuern T-€ 2.849) und liegt um T-€ 572 oder ca. 20% über dem Vorjahreswert.

Die Steuern vom Einkommen und Ertrag betragen aufgrund des Wegfalls des Gewinnabführungsvertrages bzw. der ertragsteuerlichen Organschaft im Wirtschaftsjahr 2018/19 erstmals T-€ 949 (i. Vj. T-€ 0).

Das Jahresergebnis beträgt somit im Geschäftsjahr 2018/19 rd. T-€ 2.471 und liegt damit um T-€ 376 oder um 13,2% unter dem Jahresergebnis (vor Gewinnabführung) des Vorjahres.

2.3.2 Finanzlage

Kapitaistruktur

Die FORTEC Elektronik AG als Muttergesellschaft sichert gleichzeitig die ausreichende Deckung des Finanzbedarfs der Distec GmbH für das operative Geschäft ab.

Die Distec weist am Ende des Geschäftsjahres einen Bestand an liquiden Mitteln in Höhe von T-€ 1.459 (Vorjahr 30.06.2018 T-€ 1.455) aus.

Investitionen

Im Geschäftsjahr 2018/19 wurden Investitionen in Mietereinbauten (Betriebsstätte in Hörselberg-Hainich), Ersatzinvestitionen der Betriebs- und Geschäftsausstattung und Werkzeuge getätigt.

Finanzierungsmaßnahmen / Liquidität

Der notwendige Kreditbedarf wird über Kreditlinien für Betriebsmittelkredite bzw. Darlehensrahmen, die gesamtschuldnerisch auch der Konzern-Muttergesellschaft FORTEC Elektronik AG mit Sitz in Germering eingeräumt wurden, gedeckt.

2.3.3 Vermögenslage

Die Bilanzsumme der Distec am 30.06.2019 ist um ca. 5,4% von € 10,3 Mio. (Bilanzsumme 30.06.2018) auf rund € 10,9 Mio. gestiegen.

Im Bereich der immateriellen Vermögensgegenstände sowie Sachanlagen wurden Investitionen im Wirtschaftsjahr 2018/19 in Höhe von T-€ 167 getätigt (Vorjahr T-€ 75).

Das Anlagevermögen ist durch das Eigenkapital wie im Vorjahr voll gedeckt.

Das Eigenkapital liegt bei 32,6% der Bilanzsumme (im Vorjahr 30.06.2018 10,4%). Das kurzfristige Fremdkapital (inklusive Rückstellungen) ist von T-€ 9.205 (89,3%) am 30.06.2018 auf T-€ 7.286 (67,1%) am 30.C6.2019 gesunken.

2.4 Finanzielle und nicht finanzielle Leistungsindikatoren

2.4.1 Finanzielle Leistungsindikatoren

Die Umsatzrendite (Jahresüberschuss 2018/19 x 100 / Umsatzerlöse unter Berücksichtigung von Bestandsveränderungen = Gesamtleistung) beträgt im Geschäftsjahr 2018/19 rd. 10,2% (im VJ rd. 10,4%).

Die Eigenkapitalrendite berechnet auf Basis des Eigenkapitals zum Geschäftsjahresanfang (Jahresüberschuss 2018/19 x 100 / Eigenkapital am Geschäftsjahresanfang) beläuft sich im Geschäftsjahr 2018/19 auf 229,4 % gegenüber 264,3% im Vorjahr.

Das Working Capital (Umlaufvermögen, soweit innerhalb eines Jahres liquidierbar - kurzfristiges Fremdkapital - Rückstellungen) ist von T-€ 713 am 30.0S.2018 auf T-€ 3.191 per 30.06.2019 gestiegen.

2.4.2 Nicht finanzielle Leistungsindikatoren

Wenn auch in der Geschäftsphilosophie verankert, fällt den nicht finanziellen Leistungen als Indikator derzeit noch kein besonderes Gewicht bei der internen Steuerung zu.

3. Prognose, Chancen- und Risikobericht

Die konsequente Migration auf höhere fertigungstechnische Integration und technologische Weitschöpfung im Bereich der Systemlösungen für Industrie und Infotainment erhöht Distec's Attraktivität am Markt, generiert höhere Margen und reduziert das wirtschaftliche- und wettbewerbstechnische Risiko.

Ansprüche aus der Produkthaftung wurden in der Vergangenheit nur in begrenztem Maße an das Unternehmen gestellt. Sie stellen aber ein zunehmendes Risiko dar. Ein Risiko kann hier sowohl im Einkauf als auch in der eigenen Produktionskette liegen. Das implementierte Qualitätssicherungssystem trägt dazu bei, dass Qualitätsstandards eingehalten oder Problemfelder frühzeitig erkannt werden können. Eine ausreichende Absicherung über eine Produkthaftpflichtversicherung, die der Entwicklung des Unternehmens angepasst wird, dient hier der Risikominimierung.

Die Preise auf dem Displaymarkt werden weiterhin starken Schwankungen und Erosionen durch schwankende Marktnachfrage unterliegen. Risiken, die sich daraus ergeben, sollen durch die Diversifizierung in Systemlösungen kompensiert werden. Dem Risiko einer möglichen Abhängigkeit von einzelnen Großlieferanten wurde durch die Verbreiterung des Lieferantennetzes sowie ein weiteres Produktspektrum entgegengewirkt.

Die Entwicklung des USD stellt weiterhin einen Risikofaktor dar. Dies kann aber größtenteils dadurch abgefangen v/erden, dass Einnahmen aus USD-Geschäften für Ausgaben in USD Einkäufe verwendet werden können.

Insbesondere haben auch die Investitionen in neue Produktionstechnologien zu großem Interesse auf dem Markt und zu zahlreichen Angeboten, Musterlieferungen und Aufträgen geführt. Der Trend setzt sich weiterhin fort. Die Kundenbasis hat sich verbreitert und wirft neue Chancen auf.

Die im Monitorbereich entwickelten Produktlinien und die damit aufgebaute Systemkompetenz ermöglichen zunehmend Entwicklungsprojekte in Zusammenarbeit mit namhaften Kunden und für bedeutende Projekte.

Es gilt, bei konstanter Qualität entsprechend Montagekapazitäten aufzubauen oder einzukaufen und geeignetes Fachpersonal einzustellen.

Die zentrale Lagerhaltung ist weiterhin eine Chance ein optimales 8estandsmanagement (auch in der Gruppe) zu führen und trotzdem die Materialien flexibel verfügbar zu haben. Es ist jedoch auch ein erhebliches Risiko in Bezug auf mögliche Fehl- bzw. Überdispositionen.

Für das Geschäftsjahr 2019/20 werden stabile Umsatz- und Ertragszahlen erwartet. Insgesamt wird erwartet, dass das Jahresergebnis 2019/20 leicht steigt.

4. Risikoberichterstattung in Bezug auf die Verwendung von Finanzinstrumenten

Zu den bei der Distec bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten (insbesondere Lieferantenkredite) und Guthaben bei Kreditinstituten.

Um das Ausfallrisiko zu minimieren, prüft das Unternehmen grundsätzlich bei Neukunden sowie im jährlichen Rhythmus die Kreditwürdigkeit der Kundenbeziehungen über einen Warenkreditversicherer. Durch Abschluss einer Kreditversicherung wird das Forderungsrisiko insgesamt minimiert. Nicht versicherbare Kundenbeziehungen werden individuell eingeschätzt und über Bankgarantien, Vorschüsse etc. abgesichert. Forderungsbestände v/erden fortlaufend überwacht. Das Ausfallrisiko ist daher entsprechend gering.

Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt.

Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Unternehmensgruppe ist die Sicherung gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Finanzmanagement verfolgt die Distec eine konservative Risikopolitik und setzt ausschließlich konservative Finanzinstrumente ein.

 

Germering, 24. Juli 2019

DISTEC GmbH

Dipl. Ing. Bernhard Staller, Geschäftsführer

Matthias Keller, Geschäftsführer

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die DISTEC GmbH, Germering

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der DISTEC GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 30.06.2019 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2018 bis 30, Juni 2019 sowie dem Anhang einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft, Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der DISTEC GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2018 bis zum 30. Juni 2019 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 30. Juni 2019 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01. Juli 2018 bis zum 30. Juni 2019 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (iDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter -falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungsiegungsmethcden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Untemehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens,

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben soviele zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Kempten (Allgäu), den 09. August 2019

STG Schwäbische Treuhandgesellschaft
Aktiengesellschaft Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Ewald Roth, Wirtschaftsprüfer

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