Stammdaten

Register
Amtsgericht Leipzig HRB 37297
Vorher
Holzverarbeitungs-GmbH Höwisch
Eingetragen
7.12.1990
Branche
Herstellung von Türen und Fenstern aus HolzGroßhandel mit Roh- und SchnittholzGroßhandel mit sonstigen Holzhalbwaren sowie Bauelementen aus Holz
Gegenstand
Vertrieb von Türen und Zargen sowie Holzprodukten und Baustoffelementen. Erlaubnispflichtige Geschäfte werden nicht wahrgenommen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Sandra Simon-Kasper
seit 25.7.2022
Prokura
Mathias Krasselt
seit 17.3.2020
Geschäftsführer
Robert Jacob
seit 17.3.2020
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (2)

NameAnteil
50.00%
50.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Consistor GmbH AG
Germany
50000
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Deine Tür GmbH

Leipzig

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht

Inhalt

I. Grundlagen des Unternehmens

A. Geschäftsmodell des Unternehmens

B. Ziele und Strategien

C. Forschung und Entwicklung

II. Wirtschaftsbericht

A. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

B. Entwicklung des direkten Geschäftsumfeldes

C. Geschäftsverlauf der DEINE TÜR GmbH

D. Lage des Unternehmens

1. Ertragslage

2. Finanzlage

3. Vermögenslage

III. III. Prognose-, Chancen- und Risikobericht

A. Prognosebericht

B. Risikobericht

1. Branchenspezifische Risiken:

2. Ertragsorientierte Risiken:

3. Finanzwirtschaftliche Risiken:

4. Beschaffungsrisiken

5. Technische Risiken

6. Sonstige Risiken

7. Zusammenfassende Darstellung der Risikolage

Chancenbericht

D. Risikobericht über die Verwendung von Finanzinstrumenten

I. Grundlagen des Unternehmens

A. Geschäftsmodell des Unternehmens

Das Unternehmen ist ein Handelsunternehmen und vertreibt verschiedene Bau- und Ausbauprodukte an Privat- (B2C) und Profikunden (B2B). Im B2B beliefern wir das holzverarbeitende Handwerk, Handelsbetriebe sowie Industriebetriebe. Im B2C beliefern wir den privaten Endkunden. Die Gesellschaft hat sich dabei ausschließlich auf den Onlinevertrieb spezialisiert, welcher sich seit Jahren durch besonders starkes Wachstum auszeichnet.

B. Ziele und Strategien

Die Deine Tür GmbH (nachfolgend auch als DEINE TÜR bezeichnet) strebt an, B2C und B2B Kunden im Kaufentscheidungsprozess für ausgewählte Bauelement-Produktsegmente unter Nutzung moderner Technologien optimal zu beraten. Im Rahmen dieser Ausrichtung wird DEINE TÜR seine Marktposition weiter ausbauen und innovative Produkte und Dienstleistungen entwickeln.

C. Forschung und Entwicklung

Seit 2012 entwickeln wir unseren Webshop und die IT-Systeme auf der Basis von Open Source Code selbst. Um unseren Kunden das bestmögliche Einkaufserlebnis zu jedem Zeitpunkt und mit jedem Endgerät zu bieten, erforschen wir entlang der Nutzererfahrung neue Technologien und entwickeln diese modular in unserer IT-Software stetig weiter. 2023 war im Wesentlichen geprägt von der Erweiterung der Individualisierbarkeit der Produkte und der Einführung von Baunahen Dienstleistungen in unserem Webshop.

Darüber hinaus erstellen wir in großem Umfang die Inhalte unsere Webshops selbst. Dazu zählen, Text, Bild und Bewegtbilddaten. Insgesamt wurden Eigenleistungen in Höhe von EUR 0,14 Mio. als immaterielle Vermögensgegenstände aktiviert.

II. Wirtschaftsbericht

A. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Das Jahr 2023 war stark von der nach wie vor hohen Inflation, einem Hochzinsumfeld und dem gedämpften Konsumverhalten geprägt. Hinzu kam eine geringe Nachfrage aus dem Ausland. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt Deutschlands ist um -0,3% gesunken (Quelle: Statistisches Bundesamt). In der zweiten Jahreshälfte 2023 haben sich die Konsumentenerwartungen auf niedrigem Niveau etwas verbessert (Konsumklima-Index der GfK stieg von -37,6 (Januar 2023) auf -27,6 (Dezember 2023)). Auch die Reallöhne sind im vierten Quartal wieder um +1,8% wieder gestiegen (Quelle: Statistisches Bundesamt).

Die Situation in der Bauindustrie ist im Umfeld hoher Baukosten und gleichzeitig hoher Finanzierungskosten jedoch weiterhin anspruchsvoll. Der Umsatz der Bauindustrie ist 2023 preisbereinigt um -5,3% gesunken, im für uns relevanten Wohnungsbau sogar um -11% (Quelle: Zentralverband Deutsches Baugewerbe).

B. Entwicklung des direkten Geschäftsumfeldes

Laut dem Gesamtverband Deutscher Holzhandel betrug der Umsatzrückgang im Jahr 2023 im gesamten deutschen Holzhandel (Groß- und Einzelhandel) -15 %. Der Rückgang ist sowohl auf Preissenkungen als auch auf Absatzreduzierungen zurückzuführen. Die Preise für Fußböden sind um -20% gesunken, für Bauelemente (inkl. Innentüren) um -4%. Für Innentüren bleibt damit ein Umsatzrückgang von -5%. Die geringere Ausgabenbereitschaft der Verbraucherinnen und Verbraucher spiegelte sich im Jahr 2023 erneut in deutlich gesunkenen Gesamtumsätzen im deutschen E-Commerce wider. Laut BEVH musste in Deutschland im Jahr 2023 der Onlinehandel eine Umsatzreduktion von -14,7% hinnehmen.

C. Geschäftsverlauf der DEINE TÜR GmbH

Der Geschäftsverlauf in Umsatz und Ergebnis war von der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung geprägt. Aufgrund der gegenüber dem Vorjahr gesunkenen Anzahl von Bestellungen (-13,5%) ist der Umsatz um -13,7% im Vergleich zum Vorjahr gefallen. Die für 2023 geplanten 32 Tausend Bestellungen wurden erreicht. Der Rohertrag konnte durch Änderungen im Einkaufsverhalten um +4,6% auf 41,7% leicht verbessert werden (Vorjahr: 38,9%). Dadurch realisierten wir ein EBITDA im Berichtsjahr von EUR 1,381 Mio. und erreichten einen Wert über dem EBITDA des Jahres 2022 (Vorjahr: EUR 1,103 Mio.). Jedoch gingen wir in unserer Prognose von einem noch höheren EBITDA für 2023 (Prognose: EUR 1,959 Mio.) aus. Der geplante Umsatz für 2023 in Höhe von EUR 34,8 Mio. wurde mit EUR 31,4 Mio. um 9,7 % verfehlt. Die Geschäftsführung beurteilt den Geschäftsverlauf der Gesellschaft dennoch insgesamt als zufriedenstellend.

D. Lage des Unternehmens

Als finanzielle Leistungsindikatoren für die interne Steuerung werden die Umsatzerlöse sowie das EBITDA verwendet. Wesentliche nicht finanzielle Leistungsindikatoren sind die Anzahl von Bestellungen.

1. Ertragslage

Im Jahr 2023 betrug der Umsatz der Deine Tür GmbH EUR 31,4 Mio. (Vorjahr: EUR 36,1 Mio.) und sank damit gegenüber dem Vorjahreszeitraum um -13,7%. Das Rohergebnis (bestehend aus Gesamtleistung abzüglich des Materialaufwands und Fremdleistungen) beläuft sich auf EUR 13,3 Mio. (Vorjahr: EUR 14,4 Mio.). Der Umsatzrückgang ist vor allem auf die Reduzierung der Anzahl von Bestellungen zurückzuführen. Die Werbekosten betrugen EUR 2,7 Mio. (Vorjahr: EUR 3,1 Mio.). Die Quote gemessen am Umsatz in Höhe von 8,6% ist nahezu stabil geblieben (Vorjahr: 8,5%).

Die Personalkosten konnten durch einen teilweisen Verzicht auf Neubesetzung existierender Stellen leicht auf EUR 4,1 Mio. reduziert werden (Vorjahr: EUR 4,3.Mio.). Die Personalquote (Anteil Personalkosten an der Gesamtleistung) ist auf 12,9% (Vorjahr: 11,6%) gestiegen. Aufgrund des nach wie vor hohen Fachkräftemangels im deutschen Arbeitsmarkt und hoher Personalakquisekosten haben wir uns gegen ein aktives Anpassen der Personalstruktur an das gesunkenen Umsatzniveau entschieden.

2. Finanzlage

a) Kapitalstruktur

Das Eigenkapital der Gesellschaft beträgt EUR 1,1 Mio. und erhöhte sich gegenüber dem Vorjahreswert von EUR 0,9 Mio. um EUR 0,2 Mio. Die Veränderung resultiert aus dem Jahresergebnis 2023 von TEUR 405 und Dividendenausschüttungen in Höhe von TEUR 200. Die Steuerrückstellungen sanken durch Zahlungsabflüsse um TEUR 455. Die sonstigen Rückstellungen sanken lediglich um TEUR 31 auf TEUR 208.

Das Unternehmen ist zum 31.12.2023 frei von Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten.

Die Höhe der Verbindlichkeiten aus erhaltenen Anzahlungen beläuft sich auf EUR 2,9 Mio. (Vorjahr EUR 4,5 Mio.).

b) Investitionen

Für Investitionen in Sachanlagen und immaterielle Vermögensgegenstände wurden TEUR 456 aufgewendet. Davon wurden über TEUR 362 in immaterielle Vermögensgegenstände investiert (davon TEUR 112 noch nicht fertiggestellt).

c) Liquidität

Als Finanzmittelfonds bzw. Finanzmittel definieren wir die Summe aus Bilanzposten Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten sowie auch kurzfristig und äußerst liquide Verrechnungsansprüchen gegenüber unseren Zahlungsdienstleistern.Der Bestand an Finanzmitteln zum Ende des Jahres 2023 betrug TEUR 992 (Vorjahr: EUR 2,5 Mio.) und reduzierte sich damit um EUR 1,5 Mio. Die liquiden Mittel resultieren im Wesentlichen aus dem Bestand an Anzahlungen auf Bestellungen, die zum Ende des Jahres gegenüber dem Vorjahr auf EUR 2,9 Mio. um EUR 1,6 Mio. gesunken sind. Dies ist zum Teil auf Stichtagseffekte zum Jahreswechsel, das gesunkene Umsatzniveau und kürzere Lieferzeiten zurückzuführen. Liquiditätsmindernd wirkte sich ebenfalls im Geschäftsjahr 2023 eine Steuerzahlung in Höhe von TEUR 769 aus.

Finanzierungsmaßnahmen fanden durch Ausschüttungen in Höhe von insgesamt EUR 0,2 Mio. statt.

Die Gesellschaft verfügte 2023 jederzeit über ausreichend liquide Mittel zur Sicherstellung der Zahlungsfähigkeit.

Darüber hinaus stehen der Gesellschaft EUR 0,4 Mio. nicht in Anspruch genommene Kreditlinien bei einem inländischen Kreditinstitut bis auf weiteres zur Verfügung.

Die Mittelzu- und -abflüsse der Gesellschaft stellen sich wir folgt dar:

2023
TEUR
Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit -1.000
Cashflow aus der Investitionstätigkeit -317
Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit -200
Zahlungswirksame Veränderungen des Finanzmittelfonds -1.543
Finanzmittelfonds am Anfang der Periode 2.535
Finanzmittelfonds am Ende der Periode 992

3. Vermögenslage

Das Anlagevermögen ist leicht auf EUR 2,4 Mio. gesunken. Den Zugängen zu den immateriellen Vermögensgegenstände und Sachanlagen in Höhe von TEUR 361 bzw. TEUR 95 stehen Abschreibungen von TEUR 516 bzw. TEUR 297 gegenüber. Das Vorratsvermögen blieb unverändert gegenüber dem Ende des Vorjahres auf EUR 1,6 Mio.

Die Bilanzsumme verzeichnete im Geschäftsjahr 2023 eine Reduzierung auf EUR 5,8 Mio. (Vorjahr: EUR 7,9 Mio.). Dies resultiert u.a. aus der im Abschnitt D.2.c) "Liquidität" beschriebenen Reduzierung der Anzahlungen.

III. Prognose-, Chancen- und Risikobericht

A. Prognosebericht

Die vor allem zu Beginn des Jahres 2023 hohe Inflation (Gesamtjahr 5,9% (Quelle: Statistisches Bundesamt)) hat zu stetig steigenden Hypothekenzinsen 2023 geführt (mit einem Gipfel von 4,3% Sollzinsen bei 10-jähriger Laufzeit im November 2023). Dies führte zu einer erneuten deutlichen Reduzierung von Wohnungsbaugenehmigungen in 2023 (-26,6%) mit weiterhin abnehmender Tendenz (Quelle: Statistisches Bundesamt). Insbesondere Genehmigungen im für die Gesellschaft relevanten privaten Wohnungsbau halbierten sich nahezu (-42% in 2023) (Quelle: Statistisches Bundesamt) und deutet auf eine weitere Abkühlung des Gesamtmarktes hin. Der Ausblick zum jetzigen Zeitpunkt ist durch eine gewisse Unsicherheit bezüglich der weiteren Entwicklung der Reallöhne und der Hypothekenzinsen geprägt. Beides wird sich wesentlich auf die Sanierungstätigkeit im privaten Wohnungsbau auswirken, der den zu erwartenden Rückgang an Wohnungs-Neubauten kompensieren könnte. Mit ausreichender Wahrscheinlichkeit gehen wir davon aus, dass die Gesellschaft ca. EUR 34 Mio. Umsatz und ca. TEUR 681 EBIDTA im Jahr 2024 erreichen wird.

in tausend 2023 2024 Veränderung absolut Veränderung relativ
Umsatz in EUR 31.397 34.059 2.661 8,5%
EBITDA in EUR 1.381 1.494 113 8,2%
Bestellungen Anzahl 32 35 3 8,0%

B. Risikobericht

1. Branchenspezifische Risiken:

Wir gehen von einer weiteren Kontraktion des Bauelemente-Handels im Jahr 2024 aus. Diesem begegnen wir durch eine Ausweitung unserer Sortimentsvielfalt und eine defensive Investitionspolitik. Das Risiko für die Gesellschaft durch eine Kontraktion des Gesamtmarktes im Jahr 2024 hat sich im Vergleich zu 2023 erhöht und wir sehen hier ein mittleres Risiko.

2. Ertragsorientierte Risiken:

Wir sehen in der Bevorratung eine Möglichkeit der Risikominimierung durch eine verbessere Rohertragsmarge durch bessere Einkaufskonditionen und zum Schutz vor vorübergehend abreißenden Lieferketten. Zudem verfügen wir über ein detailliertes Controlling System mit dem wir zeitnah Veränderungen in Umsatz, Ertrag und deren Frühindikatoren erkennen und gegeben falls kurzfristig weitere Einsparungsmaßnahmen einleiten können.

Das Risiko ist insgesamt für die Gesellschaft ein Risiko von geringer Bedeutung.

3. Finanzwirtschaftliche Risiken:

Das Liquiditätsrisiko sehen wir vor dem Hintergrund unseres auf Vorkassezahlung basierenden Geschäftsmodells als sehr gering an. Da wir von einer stetigen Kundennachfrage ausgehen, sehen wir die Finanzierung der Gesellschaft als gesichert an. Im Rahmen von bestehenden Geschäftsbeziehungen mit Banken stehen uns Liquiditätsrahmen zur Verfügung, die wir bisher nicht in Anspruch nehmen. Wir gehen davon aus, bei einem unerwarteten Liquiditätsbedarf schnell und leicht Zugang zu ausreichend Kreditlinien erhalten zu können.

Im Bereich der Zahlungsabwicklung besteht das Risiko des Betruges durch Kunden und des damit zusammenhängenden Ausfalls von Forderungen. Insbesondere durch gestohlene Kreditkartendaten sowie betrügerische Lastschriften können dem Unternehmen Risiken entstehen. Zur Minimierung dieser Risiken wird hier ein spezifisches Risikomanagementsystem des Zahlungsverkehrsanbieters eingesetzt.

Der Kauf auf Rechnung ist durch Zahlungsverkehrsanbieter abgesichert. Dadurch entsteht nur ein sehr geringes Risiko für das Unternehmen.

Währungskursschwankungen betreffen das Ergebnis des Unternehmens nur in begrenztem Maße, da Fremdwährungen zum Tageskurs in EUR konvertiert werden. Ebenso werden Fremdwährungspreise täglich neu berechnet und ausgewiesen.

Das Risiko ist insgesamt für die Gesellschaft ein Risiko von geringer Bedeutung.

4. Beschaffungsrisiken

Auf der Beschaffungsseite besteht das Risiko, dass spezifische Lieferanten, die die einzige Quelle für einige Produkte und Dienstleistungen darstellen, ausfallen könnten.Für die meisten Lieferanten von Produkten wurden Ersatzlieferanten identifiziert oder sind bereits im Produktportfolio aufgenommen, um das entsprechende Risiko zu minimieren. Für die eigene Kollektion gibt es mindestens zwei unabhängige Lieferanten, die bei Bedarf aktiviert werden können. Dennoch könnten das Ausfallen spezifischer Rohstoffe einzelne Lieferanten zur temporären Betriebsstillegung zwingen.

Das Risiko auf der Warenbeschaffungsseite ist von geringer Bedeutung.

5. Technische Risiken

Da das gesamte Unternehmen vom erfolgreichen Betrieb der IT-Infrastruktur abhängig ist und die Generierung der Umsätze ausschließlich über das Internet erfolgt, bestehen hier wesentliche Risiken, denen aber durch eine adäquate Risikostrategie begegnet wird. Zur Sicherstellung des ununterbrochenen Geschäftsbetriebes steht eine weitgehend redundant ausgelegte Serverplattform zur Verfügung: die Daten werden im Rahmen eines Backup-Konzeptes an unterschiedlichen Orten gesichert. Es sind umfangreiche IT-Sicherheitsrichtlinien im Einsatz.

Das Risiko ist insgesamt für die Gesellschaft ein Risiko von mittlerer Bedeutung.

6. Sonstige Risiken

Die erfolgreiche Weiterentwicklung des Unternehmens kann möglicherweise durch Engpässe von qualifiziertem Personal auf dem Arbeitsmarkt beeinträchtigt werden. Daneben besteht die Gefahr, dass qualifizierte Mitarbeiter in Schlüsselpositionen das Unternehmen verlassen. Um hieraus entstehenden Risiken wirkungsvoll zu begegnen, verstärkt das Unternehmen seine Bemühungen im Bereich Rekrutierung sowie Mitarbeiterbindung.

Das Risiko ist insgesamt für die Gesellschaft ein Risiko von geringer Bedeutung.

7. Zusammenfassende Darstellung der Risikolage

Insgesamt hat sich das Chance-Risiko Profil der Gesellschaft gegenüber dem Vorjahr kaum verändert. Die Gesellschaft ist keinem erkennbaren Risiko ausgesetzt, welches den Fortbestand der Gesellschaft voraussichtlich gefährden würde.

C. Chancenbericht

Im Rahmen unseres Chancenmanagements werten wir Markt- und Wettbewerbsanalysen sowie Umfeld-Szenarios aus und befassen uns mit der Ausrichtung unseres Produktportfolios, den Kostentreibern sowie den kritischen Erfolgsfaktoren unserer Branche. Sofern es wahrscheinlich ist, dass Chancen eintreten, haben wir sie in unsere Geschäftspläne, unseren Ausblick für 2024 und unsere mittelfristigen Perspektiven aufgenommen.

Positive Abweichungen von unserem Ausblick und unseren mittelfristigen Perspektiven können entstehen, wenn die Flexibilisierung unserer Plattform neue Anwendungs- und Geschäftsmöglichkeiten eröffnet, die heute noch nicht planerisch erfasst sind. Als Online-Marktplatz bilden wir nahezu den aktuellen Gesamtmarkt ab und können auch schneller als stationäre Händler das Sortiment ändern. Zudem sind wir als Onlinehändler 24/7 verfügbar. Dadurch unterstützen wir die Substitutionsmöglichkeiten und könnten überdurchschnittlich an diesen Effekten partizipieren. Weiter können sich gegenseitig verstärkende positive Effekte sowohl im B2C- als auch im B2B-Bereich ergeben, welche kaum vorherzusagen sind. So könnte sich der Wandel vom stationären Handel zum Online-Handel noch weiter beschleunigen und auch noch stärker die B2B Kunden erfassen.

D. Risikobericht über die Verwendung von Finanzinstrumenten

Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen insbesondere Forderungen und Guthaben bei Kreditinstituten. Ziel des Finanz- und Risikomanagements ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Die Unternehmensleitung verfolgt eine konservative Risikopolitik. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein entsprechendes Debitorenmanagement, ein effizientes Mahnwesen und eine Warenkreditversicherung.

 

Leipzig, den 07. Juni 2024

Norman Langbein, Geschäftsführer

Mathias Krasselt, Geschäftsführer

Robert Jacob, Geschäftsführer

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 2.353.175,40 2.709.877,00
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 2.055.626,40 2.429.292,00
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 452.220,00 737.553,00
2. In der Entwicklung befindliche immaterielle Vermögensgegenstände 111.188,90
3. Geschäfts- oder Firmenwert 1.203.070,00 1.421.810,00
4. Sonstige immaterielle Vermögensgegenstände 289.147,50 269.929,00
II. Sachanlagen 297.549,00 280.585,00
1. technische Anlagen und Maschinen 15.402,50 0,50
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 282.146,50 280.584,50
B. Umlaufvermögen 3.360.105,69 5.120.788,44
I. Vorräte 1.594.185,71 1.595.540,81
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 928.144,21 1.066.135,31
1. Forderungen gegen Gesellschafter 399.882,40 378.108,52
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 399.882,40 378.108,52
2. sonstige Vermögensgegenstände 528.261,81 688.026,79
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 837.775,77 2.459.112,32
C. Rechnungsabgrenzungsposten 83.276,46 90.120,89
Summe Aktiva 5.796.557,55 7.920.786,33

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 1.094.108,69 888.651,30
I. Gezeichnetes Kapital 25.564,59 25.564,59
II. Gewinnvortrag 663.086,71 606.391,56
III. Jahresüberschuss 405.457,39 256.695,15
B. Rückstellungen 402.018,53 888.378,16
C. Verbindlichkeiten 3.769.296,33 5.490.303,87
davon mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr 3.769.296,33 5.490.303,87
D. Rechnungsabgrenzungsposten 0,00 3.333,00
E. Passive latente Steuern 531.134,00 650.120,00
Summe Passiva 5.796.557,55 7.920.786,33

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 13.237.008,86 14.359.054,00
2. Personalaufwand 4.082.842,91 4.278.759,53
a) Löhne und Gehälter 3.376.935,31 3.545.642,85
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 705.907,60 733.116,68
davon für Altersversorgung 8.475,15 9.637,19
3. Abschreibungen 812.551,51 742.657,37
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 812.551,51 742.657,37
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 7.772.688,46 8.976.416,58
davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung 13.558,28 16.193,18
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 37.630,19 21.252,66
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 440,95 26,58
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 200.252,17 125.526,95
davon Erträge aus der Zuführung und Auflösung von latenten Steuern 118.986,00
davon Aufwendungen aus der Zuführung und Auflösung von latenten Steuern 3.502,00
8. Ergebnis nach Steuern 405.863,05 256.919,65
9. sonstige Steuern 405,66 224,50
10. Jahresüberschuss 405.457,39 256.695,15

Anhang

A) ALLGEMEINE ANGABEN ZUM JAHRESABSCHLUSS

Angaben über die Firma

Die Gesellschaft wird unter der Firma Deine Tür GmbH mit Sitz in Leipzig beim Amtsgericht Leipzig unter HRB 37297 geführt.

B) BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODEN

Rechnungslegung

Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sind an den handelsrechtlichen Bestimmungen ausgerichtet und enthalten die für mittelgroße Kapitalgesellschaften gesetzlich erforderlichen Aufgliederungen und Angaben. Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr wurde ausgehend von der Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufgestellt. Rechtliche oder tatsächliche Gegebenheiten, die dem entgegenstehen, sind bis zur Aufstellung des Jahresabschlusses nicht bekannt geworden. Bei der Gesellschaft handelt es sich nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen um eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Bei der Aufstellung wurden daher die größenabhängigen Erleichterungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften in Anspruch genommen.

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Anlagevermögen

Das Aktivierungswahlrecht für selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens gemäß § 248 Abs. 2 HGB wurde in Anspruch genommen. Sie wurden mit den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. In die Herstellungskosten der selbstgeschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände wurden neben den unmittelbar zurechenbaren Fertigungskosten auch angemessene Teile der Fertigungsgemeinkosten und durch die Herstellung veranlasste Abschreibungen einbezogen. Fremdkapitalzinsen wurden nicht in die Herstellungskosten einbezogen.

Sofern die immateriellen Vermögensgegenstände der Abnutzung unterlagen, wurden diese planmäßig linear abgeschrieben. Die Abschreibung beginnt im Zeitpunkt der Anschaffung bzw. Fertigstellung, d.h. sobald der immaterielle Vermögensgegenstand für Kunden nutzbar ist.

Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten unter Berücksichtigung der Anschaffungsnebenkosten und vermindert um planmäßige Abschreibungen bewertet.

Die Abschreibungen wurden unter Beachtung der voraussichtlichen Nutzungsdauer festgelegt.

Die Nutzungsdauer beträgt für:

Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 3 bis 5 Jahre
Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 3 bis 5 Jahre
Geschäfts- oder Firmenwert 10 Jahre
Geschäftsbauten 25 bis 40 Jahre
Technische Anlagen und Maschinen 5 bis 10 Jahre
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3 bis 10 Jahre

Im Jahr des Zugangs erfolgt die Abschreibung zeitanteilig.

Zugänge zum Anlagevermögen wurden ausschließlich linear abgeschrieben. Für bereits vorhandene Wirtschaftsgüter wurde die in den Vorjahren gewählte Abschreibungsmethode fortgeführt. Für Zugänge zu den geringwertigen Wirtschaftsgütern wurde die Möglichkeit der sofortigen Vollabschreibung gemäß § 6 Abs. 2 EStG in Anspruch genommen. Für diese wird im Jahr des Zugangs gleichzeitig ein fiktiver Abgang unterstellt.

Umlaufvermögen

Bezogene Waren wurden mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten bewertet. Die Ermittlung der Anschaffungskosten erfolgt mit dem gewogenen Durchschnittswert.

Fertige und unfertige Erzeugnisse sowie Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe waren zum Bilanzstichtag nicht vorhanden.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sowie Kassenbestände und Bankguthaben wurden mit dem Nennwert bewertet. Wertberichtigungen beim Forderungsbestand wurden im Berichtsjahr berücksichtigt.

Rückstellungen

Die Rückstellungen werden für alle ungewissen Verpflichtungen gebildet. Dabei wird vorsichtig bewertet und alle erkennbaren Risiken werden berücksichtigt. Die Rückstellungen werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden soweit erforderlich bei der Ermittlung des Erfüllungsbetrags (in Höhe der allgemeinen Inflationsrate) berücksichtigt.

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten wurden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Abzuzinsende Verbindlichkeiten bestanden zum Bilanzstichtag nicht.

Grundlagen für die Umrechnung von Fremdwährungsposten in Euro

Der Jahresabschluss enthält auf fremde Währung lautende Sachverhalte, die in EURO umgerechnet wurden. Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung sind mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet.

Latente Steuern

Die latenten Steuern werden saldiert ausgewiesen.

C) ERLÄUTERUNGEN EINZELNER POSTEN DER BILANZ UND DER GUV

I. Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz

Ausschüttungssperre

Der Gesamtbetrag, der gem. § 268 Abs. 8 HGB der Ausschüttungssperre unterliegt, beträgt 383.541 EUR und entfällt auf die Aktivierung selbst geschaffener immaterieller Vermögensgegenstände des Anlagevermögens abzüglich der hierfür gebildeten passiven latenten Steuern.

Angaben zum Geschäfts- oder Firmenwert

Für den durch die Verschmelzung entstandenen Geschäfts- und Firmenwert wird für die planmäßige Abschreibung die standardisierte Nutzungsdauer von 10 Jahren gemäß § 253 Abs. 3 S. 3 HGB zu Grunde gelegt.

Forschung und Entwicklung

Im Geschäftsjahr sind keine Forschungskosten angefallen. Entwicklungskosten sind in Höhe von 143.627 EUR entstanden. Von den Entwicklungskosten wurden 143.627 EUR als selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände bzw. als in der Entwicklung befindliche immaterielle Vermögensgegenstände aktiviert.

Sonstige Rückstellungen

Die Sonstigen Rückstellungen in Höhe von 208.753 EUR setzen sich wie folgt zusammen:

Urlaubsrückstellungen 52.743 EUR
Überstundenrückstellung 20.918 EUR
Rückstellung für Aufbewahrungspflicht 14.592 EUR
Rückstellungen für Abschluss und Prüfung 25.500 EUR
Berufsgenossenschaft, KSK-Abgabe sowie Ausgleichsabgabe für Schwerbeschädigte 45.000 EUR
Rückstellung Nebenkostennachzahlung Logistik 50.000 EUR

Verbindlichkeiten

Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten betragen im Einzelnen:

Restlaufzeiten
< 1 Jahr
Euro
> 1 Jahr
Euro
davon > 5 Jahre
Euro
Gesamt
Euro
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 0,00 0,00 0,00 0,00
(Vorjahr) 0,00 0,00 0,00 0,00
Erhaltene Anzahlungen 2.855.156,17 0,00 0,00 2.855.156,17
(Vorjahr) 4.477.007,82 0,00 0,00 4.477.007,82
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 621.648,63 0,00 0,00 621.648,63
(Vorjahr) 611.092,53 0,00 0,00 611.092,53
Sonstige Verbindlichkeiten 292.491,53 0,00 0,00 292.491,53
(Vorjahr) 402.203,52 0,00 0,00 402.203,52
Verbindlichkeiten 3.769.296,33 0,00 0,00 3.769.296,33

Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen Verpflichtungen

Es bestehen finanzielle Verpflichtungen im Gesamtbetrag von 850.883 EUR p.a. aus Mietverträgen für Büro- und Lagerflächen sowie Leasingverträgen für bewegliche Wirtschaftsgüter.

Entwicklung der passiven latenten Steuern

Im Geschäftsjahr 2023 erfolgte ein Abgang von passiven latenten Steuern in Höhe von 118.986 EUR auf einen Stand zum Bilanzstichtag in Höhe von 531.134 EUR.

II. Erläuterungen zu einzelnen GuV-Posten

Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten periodenfremde Erträge in Höhe von 26.501 EUR. Sie setzen sich insbesondere aus der Erstattung fehlerhaft berechneter Gasabschläge für das Jahr 2022 zusammen. Des Weiteren sind hierin 2.438 EUR Erträge aus der Währungsumrechnung (Vorjahr: 4.560 EUR) enthalten. Außerdem bildet der Posten Versicherungsentschädigung und Schadenersatz mit 40.152 EUR einen wesentlichen Anteil der sonstigen betrieblichen Erträge. Hierin enthalten sind die Übernahme der Forderungsausfälle durch die Warenkreditversicherung.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten periodenfremde Aufwendungen in Höhe von 19.900 EUR. Sie setzen sich insbesondere aus der Nachzahlung zur Jahresabschlussprüfung 2022, der Nachberechnung von Beiträgen der IHK für die Jahre 2021 und 2022 sowie dem Nachtrag einer Versicherung zusammen. Des Weiteren sind hierin 13.559 EUR Aufwendungen aus Währungsumrechnungen (Vorjahr: 16.194 EUR) enthalten.

D) SONSTIGE ANGABEN

Anzahl der Beschäftigten

Im Geschäftsjahr 2023 waren im Durchschnitt 100 Arbeitende (Vorjahr: 115 Arbeitende) beschäftigt.

Aufgliederung nach Personengruppen:

SV-pflichtig Beschäftigte: 90
Werkstudierende: 5
Geringfügig entlohnte Beschäftigte: 5
Summe 100

Geschäftsführer

Die Geschäftsführung wurde im Berichtszeitraum wahrgenommen von:

Robert Jacob (Geschäftsführer), Mathias Krasselt (Geschäftsführer) und Norman Langbein (Geschäftsführer).

Auf die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsleitung wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

Gesamthonorar des Abschlussprüfers

Auf die Angabe wird gemäß § 288 Abs. 2 HGB verzichtet.

Ergebnisverwendungsvorschlag

Der Jahresüberschuss für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis 31.12.2023 i. H. v. 405.457,39 EUR wird auf neue Rechnung vorgetragen.

Unterschrift der Geschäftsführung

 

Leipzig, den 7. Juni 2024

Norman Langbein

Mathias Krasselt

Robert Jacob

Geschäftsführer

Anlagenspiegel zum 31.12.2023

Deine Tür GmbH Vertrieb von Türen, Zargen sowie von Holzprodukten, Leipzig

Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Anschaffungs-, Herstellungskosten 31.12.2023
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 2.179.435,63 80.051,41 57.662,82 2.201.824,22
2. In der Entwicklung befindliche immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 111.188,90 111.188,90
3. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.072.746,40 169.580,18 1.242.326,58
4. Geschäfts- oder Firmenwert 2.187.400,00 2.187.400,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 5.439.582,03 360.820,49 57.662,82 5.742.739,70
II. Sachanlagen
1. technische Anlagen und Maschinen 1.870,40 20.026,80 21.897,20
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 645.556,79 75.005,12 11.122,79 709.439,12
Summe Sachanlagen 647.427,19 95.031,92 11.122,79 731.336,32
Summe Anlagevermögen 6.087.009,22 455.852,41 68.785,61 6.474.076,02
kumulierte Abschreibung 01.01.2023
EUR
Abschreibung Geschäftsjahr
EUR
Abgänge
EUR
kumulierte Abschreibung 31.12.2023
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 1.441.882,63 365.382,41 57.660,82 1.749.604,22
2. In der Entwicklung befindliche immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 0,00
3. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 802.817,40 150.361,68 953.179,08
4. Geschäfts- oder Firmenwert 765.590,00 218.740,00 984.330,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 3.010.290,03 734.484,09 57.660,82 3.687.113,30
II. Sachanlagen
1. technische Anlagen und Maschinen 1.869,90 4.624,80 6.494,70
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 364.972,29 73.442,62 11.122,29 427.292,62
Summe Sachanlagen 366.842,19 78.067,42 11.122,29 433.787,32
Summe Anlagevermögen 3.377.132,22 812.551,51 68.783,11 4.120.900,62
Zuschreibung Geschäftsjahr
EUR
Buchwert Geschäftsjahr 31.12.2023
EUR
Buchwert Vorjahr 31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 452.220,00 737.553,00
2. In der Entwicklung befindliche immaterielle Vermögensgegenstände 111.188,90 0,00
3. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 289.147,50 269.929,00
4. Geschäfts- oder Firmenwert 1.203.070,00 1.421.810,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 2.055.626,40 2.429.292,00
II. Sachanlagen
1. technische Anlagen und Maschinen 15.402,50 0,50
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 282.146,50 280.584,50
Summe Sachanlagen 297.549,00 280.585,00
Summe Anlagevermögen 2.353.175,40 2.709.877,00

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 20.12.2024 festgestellt.

Bestätigungsvermerk

Bei dem vorstehenden Jahresabschluss handelt es sich um die nach § 327 HGB für Offenlegungszwecke verkürzte Fassung. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht wurde folgender Bestätigungsvermerk erteilt:

BESTäTIGUNGSVERMERK DES UNABHäNGIGEN ABSCHLUSSPRüFERS

An die Deine Tür GmbH, Leipzig

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Deine Tür GmbH , Leipzig - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft.

Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Deine Tür GmbH, Leipzig für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht der Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt.

Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir die Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Leipzig, den 25. Juni 2024

addVALUE audit&tax Leipzig GmbH
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