MJM-Metallverarbeitung Mangner GmbH

Schwarzackerstraße 26, 35232 Dautphetal, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Marburg HRB 3081
Eingetragen
15.12.1997
Branche
Herstellung von Schneidwaren und Bestecken aus unedlen MetallenBearbeitung und Veredlung von KunststoffwarenHerstellung von Metallkonstruktionen
Gegenstand
Be- und Verarbeitung von Metallwaren aller Art.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
René Keil
seit 7.1.2022
Geschäftsführer
Timo Mangner
seit 7.1.2022
Geschäftsführer
Jürgen Mangner
seit 9.9.2002
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Schwarzackerstraße 24, 35232 Dautphetal-Allendorf
25.565 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

MJM-Metallverarbeitung Mangner GmbH

Dautphetal

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht

Grundlagen des Unternehmens

Geschäftstätigkeit des Unternehmens

Begonnen hat die MJM Metallverarbeitung Mangner GmbH im Jahre 1997 mit einer Gebrauchtmaschine. Heute verfügt das familiengeführte Unternehmen über mehrere Werkhallen, in denen über 150 hochqualifizierte Fachkräfte ein ganzheitliches Leistungsspektrum in den Geschäftsbereichen Laserbearbeitung, Mechanische Bearbeitung, Stanztechnik, Blechbearbeitung, Schweißtechnik und Oberflächenbehandlung ermöglichen. Die MJM Metallverarbeitung Mangner GmbH versteht sich hier als Dienstleister für Branchengrößen aus dem Maschinenbau, der Bahn- und Transportindustrie sowie der Pharmaindustrie.

Wirtschaftsbericht

Entwicklung von Gesamtwirtschaft und Branche

Die Stimmung in der Metallindustrie hat sich bereits seit dem Herbst des Berichtsjahres 2023 deutlich verschlechtert. Immer mehr Unternehmen beurteilten die Lage als schlecht. In der ersten Jahreshälfte war die Auftragslage noch ausreichend, was wohl aber an Nachholeffekten aus aufgestauten Aufträgen basierte. Die hohen Auftragsbestände aus der Zeit massiv gestörter Lieferketten sind bei vielen Unternehmen abgearbeitet. Die Auftragsbestände der meisten Unternehmen sind nach deren Angaben zu niedrig. Im Bereich Energie und Rohstoffe sind die Versorgungsrisiken und die damit verbundenen Preiserhöhungen zwar geringer geworden, allerdings verschlechtert die geopolitische Lage in der Ukraine und in Nahost die Lage. Auch mit anzuführen sind die deutsche bzw. die europäische Klimapolitik, die den Wirtschaftsstandort Deutschland zunehmend unattraktiver für viele Unternehmen machen. Die Belastungen für Industriebetriebe, die im internationalen Wettbewerb stehen sind enorm. Die verschlechterte Geschäftslage begründet sich im Wesentlichen an der allgemeinen stark rückläufigen Nachfrage, die auf die zuvor genannten Aspekte zurückzuführen ist.

Im aktuellen Jahr 2024 hat sich die Lage der Gesamtwirtschaft und der Branche weiterhin verschlechtert und eine positive Entwicklung ist aktuell leider nicht in Sichtweite. Letztlich liegen viele der Gründe für die Verschlechterung in politischer Verantwortung die Rahmenbedingungen zu verändern.

Investitionen

Nachdem in den Vorjahren der Aufbau des Geschäftsbereiches Großmechanik weitestgehend abgeschlossen wurde, wurden im Berichtsjahr neben Erhaltungsinvestitionen eine Präzisionsrichtmaschine angeschafft. Da die Kosten für Strom im Betrieb einen wesentlichen Faktor darstellen, wurde zur Stabilisierung bzw. zur Entlastung der Aufwendungen in diesem Bereich in eine Photovoltaikanlage investiert.

Managementsystem

Für die Geltungsbereiche Laserschneider, Stanz-Nibbeltechnik, mechanische Bearbeitung Fräs- und Drehtechnik sowie Herstellung von Schweißbaugruppen wurde der MJM-Metallverarbeitung Mangner GmbH durch den TÜV ein Zertifikat nach DIN-ISO 9001:2015 ausgestellt. Das aktuelle Zertifikat ist gültig bis zum Jahre 2025. Das Unternehmen verfügt damit über ein uneingeschränkt funktionierendes und zertifiziertes Managementsystem.

Finanzierungsmaßnahmen bzw. -vorhaben

Die Finanzierung der Investitionen erfolgte überwiegend durch langfristiges Fremdkapital, aber auch durch Eigenmittel. Unsere Maßnahmen führten insgesamt zu einem ausgeglichenen Finanzbild.

Umsatz und Auftragsentwicklung

Die Umsatz- und Auftragsentwicklung sowie die Gesamtleistung war gegenüber dem vergleichbaren Zeitraum des vorangegangenen Geschäftsjahres leicht rückläufig. Die in den Vorjahren verzeichnete rückläufige Entwicklung schien im unmittelbar vorangegangenen Jahr 2022 zunächst gebannt, scheinbar ist die aktuelle Entwicklung aber von den Ereignissen in der Welt wie Ukraine Krieg, Krieg in Nahost und Unsicherheiten infolge von politischen Entscheidungen beeinflusst worden.

Durch den aktiv betriebenen Ausbau der strategischen Geschäftsfelder in der Vergangenheit konnten wir unsere Wettbewerbsposition aber grundsätzlich gut etablieren. Mit diesen angestoßenen Investitionen sehen wir uns gut aufgestellt.

Ertragslage und Entwicklung des Geschäftsergebnisses

Trotz rückläufigen Umsatz konnte der Rohertrag von TEUR 15.256,6 auf TEUR 16.262,5 gesteigert werden. Die Materialaufwandsquote ist deutlich niedriger als die des Vorjahres. Sie reduzierte sich von 31,1 % auf 24,9% . Ursächlich sind hier im Wesentlichen niedrigere Rohstoffkosten sowie niedrigere Stromkosten. Der Personalaufwand und die sonstigen betrieblichen Aufwendungen haben sich in absoluten Zahlen erhöht und die Umsatzrendite hat sich deutlich verbessert. Daher werten wir das Jahresergebnis 2023 als Erfolg.

Wir bieten im Vergleich zu unseren Marktbegleitern ein breit aufgestelltes Leistungsspektrum an, das uns im Wettbewerbsumfeld bei der Anfrage nach komplexen Problemlösungen deutlich abhebt. Andererseits entwickeln sich naturgemäß nicht alle Tätigkeitsgebiete gleich. Die betriebswirtschaftlich notwendige Kapazitätsauslastung bei dem für uns neuen Geschäftsfeld Großmechanik konnte optimiert werden. Daher kann man feststellen, dass sich die stetig betriebene Prozessoptimierung in den Vorjahren sich hier ausgezahlt hat.

Darstellung der Lage

Vermögenslage

Wie in den vergangenen Jahren auch wurde das Sachanlagevermögen eher konservativ abgeschrieben. Infolge der Abschreibungen hat sich das Sachanlagevermögen gegenüber dem Vorjahr von TEUR 9.969 auf TEUR 9.045 vermindert.

Die Bestände des Vorratsvermögens haben sich im Vergleich zum Vorjahr von TEUR 790 auf TEUR 821 erhöht. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, haben sich von TEUR 2.506 auf TEUR 1.965 vermindert. Die liquiden Mittel belaufen sich nun mehr bei TEUR 1.778.

Die Vermögensstruktur ist durch einen Anteil vom Anlagevermögen an der Bilanzsumme von 66 % gekennzeichnet.

Das Umlaufvermögen beträgt 34 % der Bilanzsumme.

Die Liquiditätslage des Unternehmens war im Berichtsjahr als zufriedenstellend zu bezeichnen und ist nach derzeitigem Planungsstand auch für die beiden kommenden Geschäftsjahre gesichert.

Mit einem Eigenkapital von TEUR 8.861 sind wir überdurchschnittlich gut ausgestattet. Die Eigenkapitalquote liegt mit 64,9 % weit oberhalb der Branche, und durch die Verminderung der Bilanzsumme und dem Anstieg des Eigenkapitals bedingt, auch etwas über dem Vorjahr (51,4 %).

Während die Rückstellungen mit TEUR 1.372 nur leicht gegenüber dem Vorjahresniveau lagen, konnten wir uns bei den Verbindlichkeiten deutlich entschulden. Während die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen auf Vorjahresniveau liegen, konnten wir die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten planmäßig um TEUR 2.399 reduzieren. Planmäßig werden die verbliebenen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten im Geschäftsjahr 2024 getilgt sein.

Finanzlage

Zur Entwicklung der Liquidität und der Finanzkraft der MJM Metallverarbeitung Mangner GmbH wurde eine Kapitalflussrechnung erstellt, die zeigt, wie sich die Zahlungsmittel (Kassenbestände sowie Guthaben bei Kreditinstituten) im Berichtszeitraum durch Mittelzu- und -abflüsse verändert haben. Dabei wird zwischen Zahlungsströmen aus Geschäfts-, Investitions- und Finanzierungstätigkeit unterschieden.

Kapitalflussrechnung nach den Grundsätzen des Deutschen Rechnungslegungsstandards Nr. 21 (DRS 21) (indirekte Methode)

2023
TEUR
2022
TEUR
Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit 3.506 2.773
Cashflow aus der Investitionstätigkeit -888 -467
Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit -2.887 -1.824
Veränderung Finanzmittelfonds -269 482
Finanzmittelfonds am Anfang der Periode 2.047 1.565
Finanzmittelfonds am Ende der Periode 1.778 2.047

Der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit betrug im Geschäftsjahr 2023 TEUR 3.506. Somit standen dem Unternehmen ausreichend finanzielle Mittel für Investitionen zur Verfügung, die es selbst erwirtschaftet hat.

Aus der Investitionstätigkeit resultierte ein Mittelabfluss von TEUR 888. Dies ist im Wesentlichen die Folge der bereits erwähnten Investitionen in das Sachanlagevermögen.

Die Veränderung bei der Finanzierungstätigkeit ergibt sich aus der Auszahlung von Darlehen und andererseits aus den Tilgungen. Hier erfolgten planmäßige Tilgungen der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten. Weiterhin erfolgte eine Ausschüttung von TEUR 400.

Zum Bilanzstichtag verfügte die Gesellschaft über liquide Mittel in Höhe von TEUR 1.778 (VJ TEUR 2.047).

Ertragslage

Die Gesamtleistung war gegenüber dem Vorjahr leicht rückläufig. Durch die Verbesserung der Materialeinsatzqoute konnte jedoch das Rohergebnis deutlich gegenüber dem Vorjahr gesteigert werden. Diese resultieren aus geringeren Rohstoffkosten sowie geringeren Stromkosten.

Die Personalkosten haben sich um rd. 5,9 % erhöht. Die Abschreibungen lagen weiterhin auf Vorjahresniveau. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen haben sich um rd. TEUR 213 vermindert. Wesentlich waren hier vor allem niedrigere Reparaturaufwendungen.

Voraussichtliche Entwicklung mit Hinweisen auf wesentliche Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung

Chancen

Mit unserem sehr breit aufgestellten Leistungsangebot gehen wir sehr individuell auf die Anforderungen unserer Kunden ein. Insbesondere der Auf- und Ausbau des Geschäftsbereiches Großmechanik bringt uns - in Kombination mit den anderen Geschäftsbereichen - ein Alleinstellungsmerkmal, weil wir von Serienaufträgen für Baugruppen bis zu Lohnarbeiten auch in Zukunft sehr breit aufgestellt sind. Deshalb ist die Geschäftspolitik unverändert darauf ausgerichtet, dem Kunden ein sehr breites Leistungsspektrum anzubieten.

Die differenzierte Kundenstruktur macht uns unabhängig - vor allem in der von gesamtwirtschaftlicher Unsicherheit geprägten Phase der Krise in der Ukraine und in Nahost sowie von Verunsicherungen der Politik - von der Entwicklung einzelner Wirtschaftsbereiche.

Durch schnell wachsende bestehende Kunden und durch Gewinnung von Neukunden haben wir uns im Geschäftsbereich Großmechanik inzwischen eine gute Marktposition erarbeitet. Die Prozessoptimierung in diesem Geschäftsbereich schlägt nun zu buche.

Die zuvor genannten Punkte unterstützen uns darin die Folgen, der im aktuellen Jahr 2024 auftretenden Schwankungen in der Gesamtwirtschaft abzumildern.

Risikomanagementziele und -methoden

Vom Unternehmen wurden Maßnahmen getroffen, mit denen die Risikoerkennung, die Risikoanalyse und die Risikokommunikation sichergestellt werden.

Risikomanagement ist ein integraler Bestandteil aller Entscheidungen und Geschäftsprozesse.

Liquiditätsrisiken bestehen nicht. In der Liquiditätsplanung werden über einen Planungszeitraum von 12 Monaten die Zahlungsströme aus dem operativen Geschäft erfasst. Bei erkennbaren Engpässen werden rechtzeitig entsprechende Maßnahmen eingeleitet. Erforderlichenfalls stehen aber ausreichend Kontokorrentlinien der Hausbanken zur Verfügung. Bei den Fremdmitteln, die zur Finanzierung des Anlagevermögens aufgenommen worden sind, können um unerwarteten Engpässen entgegenzuwirken kurzfristig die Rückzahlungsmodalitäten angepasst werden. Dies wurde direkt bei Aufnahme schon mit den Hausbanken vertraglich vereinbart.

Risiken aus Zahlungsstromschwankungen von wesentlicher Bedeutung für die Lage der Gesellschaft bestehen ebenfalls nicht. Das Kreditrisiko gegenüber unseren Kunden entsteht durch die Einräumung von Zahlungszielen. Dem Ausfallrisiko bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wird durch ein aktives Forderungsmanagement begegnet.

Risiken aus Auftragsrückgängen oder plötzlichen Auftragsstopps wird vom Unternehmen in der Form entgegengetreten, dass zum Beispiel auch immer mögliche Fördermaßnahmen, wie zum Beispiel Kurzarbeit um Arbeitsausfall zu vermeiden, geprüft werden. Insbesondere wurde im Zuge der Corona-Pandemie in den Vorjahren Kurzarbeit beantragt, so dass für entstehenden Arbeitsausfall dem Unternehmen der Personalaufwand entsprechend von der Bundesagentur für Arbeit erstattet wurde. Im Geschäftsjahr 2023 musste keine Kurzarbeit angemeldet werden.

Preisänderungs-, Ausfall- und Liquiditätsrisiken

Die finanzwirtschaftlichen Risiken, wie Liquiditätsrisiken, Preisänderungsrisiken, Bonitätsrisiken und Risiken aus Zahlungsstromschwankungen bestehen aus momentaner Sicht nicht.

Rechtliche und wirtschaftliche Bestandsgefährdungspotentiale

Es bestehen weder rechtliche noch wirtschaftliche Bestandsgefährdungspotentiale.

Als Gesamtaussage bleibt anzumerken, dass derzeit keine Risiken erkennbar sind, die das Unternehmen in seinem Bestand gefährden könnten.

Voraussichtliche Entwicklung

Eine große Unsicherheit ziehen die kriegerischen Auseinandersetzungen in Ukraine und Nahost sowie auch Planungsunsicherheiten durch politischen Einfluss nach sich. Hier können die Folgen für die gesamte deutsche Wirtschaft und damit auch die Auswirkungen auf unser Unternehmen nicht abschließend quantifiziert werden.

Für das aktuelle Jahr 2024 zeichnet sich bereits ab, dass die Auftragslage zwar rückläufig ist, wir aber aufgrund unserer vorausschauenden Aufstellung des Unternehmens davon ausgehen auch in solch unsicheren Zeiten grundsätzlich gut aufgestellt zu sein.

Unterschrift der Geschäftsführung

 

Dautphetal, den 18. Dezember 2024

gez. Jürgen Mangner, Geschäftsführer

gez. Timo Mangner, Geschäftsführer

gez. René Keil, Geschäftsführer

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 9.055.221,00 9.986.597,00
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 8.991,00 16.333,00
II. Sachanlagen 9.045.230,00 9.969.264,00
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 133.106,00 147.965,00
2. technische Anlagen und Maschinen 7.104.269,00 8.400.001,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.427.855,00 1.421.298,00
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 380.000,00
III. Finanzanlagen 1.000,00 1.000,00
B. Umlaufvermögen 4.587.201,00 5.390.413,09
I. Vorräte 821.307,79 790.281,97
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1.988.387,82 2.553.618,83
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 1.700,00 0,00
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 1.777.505,39 2.046.512,29
C. Rechnungsabgrenzungsposten 13.563,86 16.386,08
Aktiva 13.655.985,86 15.393.396,17

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 8.860.789,49 7.902.683,18
I. Gezeichnetes Kapital 25.564,59 25.564,59
II. Gewinnvortrag 7.477.118,59 7.015.629,70
III. Jahresüberschuss 1.358.106,31 861.488,89
B. Rückstellungen 1.372.030,80 1.508.349,66
C. Verbindlichkeiten 3.423.165,57 5.982.363,33
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 1.316.366,11 3.715.000,00
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 1.316.366,11 2.169.600,00
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 1.545.400,00
2. sonstige Verbindlichkeiten 2.106.799,46 2.267.363,33
davon mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr 2.106.799,46 1.267.363,33
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 1.000.000,00
Passiva 13.655.985,86 15.393.396,17

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 16.262.556,31 15.256.608,51
2. Personalaufwand 10.434.292,35 9.850.425,88
a) Löhne und Gehälter 8.579.982,24 8.030.602,03
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.854.310,11 1.819.823,85
davon für Altersversorgung 19.443,90 35.250,70
3. Abschreibungen 1.845.134,16 1.861.154,08
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 1.845.134,16 1.861.154,08
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 2.022.504,54 2.235.243,61
5. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 50,00 50,00
6. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 11.655,50
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 87.600,19 97.150,75
8. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 524.301,78 348.198,08
9. Ergebnis nach Steuern 1.360.428,79 864.486,11
10. sonstige Steuern 2.322,48 2.997,22
11. Jahresüberschuss 1.358.106,31 861.488,89

Anhang

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: MJM-Metallverarbeitung Mangner GmbH
Firmensitz laut Registergericht: Dautphetal
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: Marburg
Register-Nr.: HRB 3081

Der Jahresabschluss der MJM-Metallverarbeitung Mangner GmbH wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt.

Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten.

Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft i.S.d. § 267 Abs. 2 HGB. In dem vorstehenden, zur Offenlegung bestimmten Jahresabschluss, wurde bei der Gliederung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung und bei den Angaben im Anhang, von den Erleichterungen nach den §§ 276, 327 HGB für mittelgroße Kapitalgesellschaften Gebrauch gemacht.

Für die Aufstellung des Anhangs wird von den Erleichterungen nach 288 Absatz 2 HGB Gebrauch gemacht.

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Anlagevermögen

Entgeltlich erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, ebenfalls um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen.

Geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungskosten über 250 EUR und bis zu 800 EUR werden im Zugangsjahr sofort abgeschrieben.

Die Finanzanlagen wurden zu Anschaffungskosten angesetzt.

Vorräte

Der Wertansatz der Roh-, Hilfs-, und Betriebsstoffe erfolgt zu den Anschaffungskosten bzw. zum niedrigeren beizulegenden Wert.

Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse sowie die unfertigen Leistungen sind zu Herstellungskosten bewertet. Die Ermittlung der Herstellungskosten erfolgte sowohl nach der retrograden Methode als auch mittels Zuschlagskalkulation.

Neben den direkt zurechenbaren Einzelkosten sind notwendige Material- und Fertigungsgemeinkosten berücksichtigt. Bestandsrisiken, die sich aus der Lagerdauer oder geminderter Verwertbarkeit ergeben, werden durch Abwertungen berücksichtigt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Bewertung der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie der sonstigen Vermögensgegenstände erfolgte zum Nennwert.

Zur Deckung des allgemeinen Kreditrisikos, der Skontoabzüge, der Zinsverluste sowie der Mahn- und Beitreibungskosten wurde eine pauschale Abwertung vorgenommen.

Flüssige Mittel

Der Bestand an liquiden Mitteln ist zum Nominalwert bewertet.

Rechnungsabgrenzungsposten

Rechnungsabgrenzungsposten wurden für Ausgaben vor dem Bilanzstichtag, die Aufwendungen für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen, gebildet.

Rückstellungen

Rückstellungen sind mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist.

Die sonstigen Rückstellungen sind für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei sind alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Rückstellungen mit einer erwarteten Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden gem. § 253 Abs. 2 HGB mit dem von der Deutschen Bundesbank ermittelten, Marktzinssatz abgezinst.

Verbindlichkeiten

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Angaben zur Bilanz

Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens

Die Entwicklung des Anlagevermögens und der Abschreibungen des Geschäftsjahres sowie die Entwicklung der Posten des Anlagevermögens sind dem als Anlage beigefügten Anlagenspiegel zu entnehmen.

Forderungen aus Lieferungen und Leistungen

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind sämtlich innerhalb eines Jahres fällig.

Eigenkapital

Das Stammkapital der Gesellschaft beträgt unverändert gegenüber dem Vorjahr EUR 25.564,59. Aus dem Wirtschaftsjahr 2022 wurde der Jahresüberschuss von EUR 861.488,89 zuzüglich des Gewinnvortrages von EUR 7.015.629,70 auf neue Rechnung vorgetragen. Im Wirtschaftsjahr 2023 wurde davon ein Teilbetrag von EUR 400.000,00 an den Gesellschafter ausgeschüttet, so dass sich für das Wirtschaftsjahr 2023 ein verbleibender Gewinnvortrag von EUR 7.477.118,59 ergibt.

Rückstellungen

Als Rechnungsgrundlage bei den Pensionsrückstellungen dienen die Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck. Die Ermittlung des Soll-Wertes der Pensionsverpflichtung n.F. zum 31.12.2023 erfolgte nach § 253 HGB n.F. unter Verwendung der Projected Unit Credit (PUC) Methode und unter Berücksichtigung eines Rechnungszinses von 1,82%. Bei der Festlegung des Rechnungszinses wurde von der Vereinfachungsregelung des § 253 Abs. 2 Satz 2 HGB Gebrauch gemacht. Der Rechnungszins entspricht demnach pauschal dem durchschnittlichen Marktzinssatz, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit (mittlere Duration) von 15 Jahren ergibt.

Der aktuell gültige Zinssatz wird von der Deutschen Bundesbank nach der Rückstellungsabzinsungsverordnung (RückAbzinsV) ermittelt und bekannt gegeben. Nach Änderung des § 253 HGB (BGBI Teil I Nr. 12 vom 16.03.2016) ist der Zeitraum für die Durchschnittsbildung bei der Ermittlung des Zinssatzes von sieben auf zehn Jahre erhöht worden. Für die Differenz zwischen den Pensionsrückstellungen mit siebenjähriger und zehnjähriger Durchschnittsbildung besteht eine Ausschüttungssperre in Höhe von EUR 9.131,00 gem. § 253 Abs. 6 HGB.

Die sonstigen Rückstellungen setzen sich zusammen aus Rückstellungen für Personalverpflichtungen in Höhe von EUR 147.362,00 für die Aufbewahrung von Geschäftsunterlagen in Höhe von EUR 11.134,00, für Gewährleistungen in Höhe von EUR 96.042,00, für Abschluss- und Prüfungskosten in Höhe von EUR 31.000,00 und für sonstige ungewisse Verbindlichkeiten in Höhe von EUR 5.205,00.

Verbindlichkeiten

Art der Verbindlichkeit zum Gesamtbetrag davon mit einer Restlaufzeit
31.12.2023 TEUR kleiner 1 J.
TEUR
größer 1 J.
TEUR
gegenüber Kreditinstituten 1.316,4 1.316,4 0,0
aus Lieferungen und Leistungen 346,4 346,4 0,0
sonstige Verbindlichkeiten 1.760,5 1.760,5 0,0
Summe 3.423,3 3.423,3 0,0

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten mit einer erwarteten Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren betragen TEUR 0.

Der Betrag der sonstigen Verbindlichkeiten aus Steuern beträgt TEUR 240,0.

Der Betrag der sonstigen Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit beträgt TEUR 28,0.

Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten ist durch Grundpfandrechte, Sicherungsübereignungen und einer Globalabtretung des Forderungsbestandes gesichert.

Bei den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen die üblichen Eigentumsvorbehalte.

Die sonstigen Verbindlichkeiten sind unbesichert.

Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Sonstige betriebliche Erträge, sonstige betriebliche Aufwendungen

Im Berichtsjahr ergeben sich keine Besonderheiten bei den sonstigen betrieblichen Erträgen bzw. Aufwendungen.

Sonstige Angaben

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Im Jahresdurchschnitt wurden 169 Arbeitnehmer, davon 11 Angestellte, 149 Arbeiter und 9 Aushilfen beschäftigt.

Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen für die Jahre 2024 - 2029 resultieren aus Mietverträgen in Höhe von 5.556 TEUR, davon entfallen 926 TEUR auf das Jahr 2024. Die Anmietung der Geschäftsimmobilien vermindert das Investitionsrisiko und reduziert den Finanzierungsbedarf der Gesellschaft.

Namen der Mitglieder der Unternehmensorgane

Der Geschäftsführung gehörten an:

Herr Jürgen Mangner, Geschäftsführer

Herr Timo Mangner, Geschäftsführer

Herr René Keil, Dipl.Wirtsch.Ing.(FH) Geschäftsführer

Gesamtbezüge

Der Gesamtbetrag der Bezüge des Geschäftsführungsorgans nach § 285 S. 1 Nr. 9 HGB beträgt TEUR 228.

Honorar des Abschlussprüfers

Auf die Angabe des Honorars des Abschlussprüfers wird an dieser Stelle verzichtet. Diese Angabe wird der Wirtschaftsprüferkammer auf Anfrage erteilt.

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Abschlussstichtag

Nach Ablauf des Geschäftsjahres sind keine weiteren Ereignisse eingetreten, die von wesentlicher Bedeutung sind und zu einer veränderten Beurteilung des Unternehmens führen könnten. Hier anzuführen ist der bereits im Jahr 2021 ausgebrochene Krieg in der Ukraine. Inwieweit die hieraus resultierenden Folgen Auswirkungen auf das Berichtsjahr haben werden, ist im Zeitpunkt der Aufstellung des Jahresabschlusses nicht quantifizierbar.

Vorschlag bzw. Beschluss zur Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt vor den Gewinn auf neue Rechnung vorzutragen.

Unterschrift der Geschäftsführung

 

Dautphetal, den 18. Dezember 2024

gez. Jürgen Mangner, Geschäftsführer

gez. Timo Mangner, Geschäftsführer

gez. Dipl. Wirtsch. Ing. (FH) René Keil

Anlagenspiegel zum 31.12.2023

MJM Metallverarbeitung Mangner GmbH

Dautphetal

Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 234.202,01 2.400,00 772,09
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 234.202,01 2.400,00 772,09
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 225.642,89
2. technische Anlagen und Maschinen 24.703.323,51 297.531,25 101.033,66
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.759.357,99 233.853,91 109.255,09
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 380.000,00
Summe Sachanlagen 28.688.324,39 911.385,16 210.288,75
III. Finanzanlagen
1. Genossenschaftsanteile 1.000,00
Summe Finanzanlagen 1.000,00
Summe Anlagevermögen 28.923.526,40 913.785,16 211.060,84
Umbuchungen
EUR
Anschaffungs-, Herstellungskosten 31.12.2023
EUR
kumulierte Abschreibung 01.01.2023
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 235.829,92 217.869,01
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 235.829,92 217.869,01
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 225.642,89 77.677,89
2. technische Anlagen und Maschinen 24.899.821,10 16.303.322,51
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.883.956,81 2.338.059,99
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 380.000,00 0,00
Summe Sachanlagen 29.389.420,80 18.719.060,39
III. Finanzanlagen
1. Genossenschaftsanteile 1.000,00 0,00
Summe Finanzanlagen 1.000,00 0,00
Summe Anlagevermögen 29.626.250,72 18.936.929,40
Abschreibung Geschäftsjahr
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 9.741,00 771,09
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 9.741,00 771,09
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 14.859,00
2. technische Anlagen und Maschinen 1.593.255,25 101.025,66
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 227.278,91 109.237,09
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau
Summe Sachanlagen 1.835.393,16 210.262,75
III. Finanzanlagen
1. Genossenschaftsanteile
Summe Finanzanlagen
Summe Anlagevermögen 1.845.134,16 211.033,84
kumulierte Abschreibung 31.12.2023
EUR
Zuschreibung Geschäftsjahr
EUR
Buchwert Geschäftsjahr 31.12.2023
EUR
Buchwert Vorjahr 31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 226.838,92 8.991,00 16.333,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 226.838,92 8.991,00 16.333,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 92.536,89 133.106,00 147.965,00
2. technische Anlagen und Maschinen 17.795.552,10 7.104.269,00 8.400.001,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.456.101,81 1.427.855,00 1.421.298,00
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 380.000,00 0,00
Summe Sachanlagen 20.344.190,80 9.045.230,00 9.969.264,00
III. Finanzanlagen
1. Genossenschaftsanteile 0,00 1.000,00 1.000,00
Summe Finanzanlagen 0,00 1.000,00 1.000,00
Summe Anlagevermögen 20.571.029,72 9.055.221,00 9.986.597,00

sonstige Berichtsbestandteile

Unterzeichnung der Geschäftführung:

 

gez. Jürgen Mangner, Geschäftsführer

gez. Timo Mangner, Geschäftsführer

gez. René Keil, Geschäftsführer

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 13.12.2024 festgestellt.

Bestätigungsvermerk

MJM-Metallverarbeitung Mangner GmbH, Dautphetal

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

In dem vorstehenden, zur Offenlegung bestimmten verkürzten Jahresabschluss wurden die größenabhängigen Erleichterungen nach §§ 276, 327 HGB zutreffend in Anspruch genommen. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht haben wir den folgenden Bestätigungsvermerk erteilt:

An die MJM-Metallverarbeitung Mangner GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der MJM-Metallverarbeitung Mangner GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der MJM-Metallverarbeitung Mangner GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Die Website des Instituts der Wirtschaftsprüfer (IDW) enthält unter https://www.idw.de/idw/verlautbarungen/bestaetigungsvermerk/1-v2-hgb-ja-non-pie/ eine weitergehende Beschreibung der Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Diese Beschreibung ist Bestandteil unseres Bestätigungsvermerks.

 

Biedenkopf, den 18. Dezember 2024

SD GmbH WIRTSCHAFTSPRÜFUNGSGESELLSCHAFT

gez. Heinrich Dersch

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